Seltsames [SK]-Schlängeln im saublöden Seuchenjahr – Kap 3/5 (Reiseberichte)
Hallo liebes Forum,
willkommen zurück zu meinen mehr oder weniger wilden Touren durch den Mittleren Osten im Jahr „Du weißt schon wann“.
Als noch alles gut war, bin ich ein Wochenende lang durch die Westslowakei gecruist. Im September verschlug es mich wie jüngst beschrieben nochmal länger in dieses Land.
Bisher hatten wir uns den Norden und Westen angeschaut, diesmal geht es weiter mit dem Süden & Westen. Es folgt auch wieder ein Abstecher ins Ausland, allerdings ist es diesmal nicht so unkompliziert wie in Polen. ;-)
An jenem Montag, dem fünften Tag meiner Reise, nahm ich den ersten Urlaubstag. :D
Žilina ist mit 80.000 EW die viertgrößte Stadt der Slowakei und von den zehn größten Städten des Landes die einzige, in der ich noch nie gewesen war. Deswegen wollte ich mir natürlich die Stadt anschauen, bevor ich weiterzog.
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125 Der Hauptplatz unterhalb der Altstadt von Žilina
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126 – 128 Der Marktplatz
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129 – 130 Weitere hübsche Gebäude der Altstadt von Žilina
Anschließend fuhr ich am Vormittag mit dem Bus Richtung Süden. Ich fuhr bis Rajec, natürlich nur, um von dort mit der Bahn zurück nach Žilina zu fahren. Auch sonst geht es mir gut. ;-) Mal wieder fiel mir auf, dass es in der Slowakei deutlich mehr junges Zugpersonal gibt als bei uns. Einerseits mangelt es auf dem Land an Alternativen, andererseits ist es attraktiv für all diejenigen, die gern in einer Einsatzstelle an einer Nebenstrecke unterkommen möchten (z. B. weil sie dort aufgewachsen sind), denn in den großen Städten, wo es Jobs gibt, ist nämlich auch der Druck auf die Wohnungen ordentlich. Auch scheinen erfreulicherweise die Drachen unter dem Zugpersonal weniger zu werden. Die Fahrzeit mit dem Zug von Rajec nach Žilina beträgt 44 min, davon 8 min für die Zugkreuzung. Busse schaffen die Strecke in 35 – 45 min, fahren aber viel häufiger. Dafür kosten die schnellsten Busse auch 1,75 € für eine einfache Fahrt, per Zug sind es 95 ct. In Žilina gab es auch viele innerstädtische Mitfahrer. Hier (und in Bratislava) gilt übrigens ein Verbundtarif übergreifend für alle städtischen Verkehrsmittel, Kauf im Zug ist nicht möglich. Mein Zug erreichte Žilina pünktlich an einem westlichen Stumpfgleis.
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131 Das ehem. Rathaus auf dem Stadtplatz von Rajec
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132 Der Bahnhof von Rajec
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133 Die kleine Schwester der Tatra heißt (wirklich^^) Fatra
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134 Eine einzige E-Lok reicht schon, um einen Dieselzug zu überholen :p
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135 Oh nein, das Monster ist erwacht :-O
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136 Mit dem linken bin ich gerade angekommen
Ich holte mein Gepäck aus der Unterkunft und verließ nun Žilina endgültig. Von der KiNe gab es ein Kopfschütteln und eine umfassende Belehrung, weil ich nicht wie gebucht mit dem stinkenden Schnellzug um 14:55 Uhr, sondern mit dem elektrischen Regionalzug um 14:30 Uhr losgefahren bin. Wie ich jetzt lernte, darf man in der Slowakei nicht früher als gebucht losfahren... Nach 19 min erreichte der Regionalzug Vrútky. Der Ort liegt zwischen Žilina und Kraľovany, wo ich am ersten Tag Richtung Orava umgestiegen war. Während der Wartezeit kam hinter jeder Durchsage der Hinweis, man solle doch bitte die Unterführung benutzen.^^ Die Leute hielten sich alle dran – meiner Meinung nach sollte man mittlerweile eher den Hinweis weglassen, damit man die Menschen gar nicht erst auf falsche Gedanken bringt… Ich konnte die versprochene 861er-Einheits nirgends ausfindig machen. Am Hausbahnsteig stand eine Brotbüchse. Ein Blick auf die Abfahrtstafel bestätigte meinen schrecklichen Verdacht: Ich musste für die zweistündige Fahrt in der Brotbüchse Platz nehmen… [zensierte Flüche] Wenigstens hatte sie einen Beiwagen, der hinten einen guten Ausblick bot – dafür fahre ich ja eigentlich Bahn. ;-)
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137 Mit dem rechten geht’s weiter. Das Monster verschmähe ich. :p
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138 Sieht wesentlich geräumiger aus als es ist^^
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139 Die grüne Lok hatte mich 2017 von der ukrainischen Grenze nach Košice gebracht
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140 Eigentlich sollte hier ein 861er, dieses typische moderne Slowakenteil fahren -.-
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141 Der 861er steht im Hintergrund neben dem Güterwagen. -.- Na wenigstens hat man aus der Gurke einen schönen Ausblick =)
Irgendwann kam das stinkende Urzeitmonster. Es war erst kurz nach meiner Ankunft hier mit + 7 in Žilina losgefahren. Hier wartete es nochmal alle Anschlüsse ab – selbst den Schnellzug mit nicht weniger als 25 min (!) Verspätung aus Košice. Irgendwann fuhr es los, und wir fuhren ihm mit + 10 hinterher. Ab Martin wurde es im nachmittäglichen Berufsverkehr richtig voll, und ich hatte Hunger. -.- So voll, wie es war, konnte ich keinesfalls die Maske absetzen. Bald saß neben mir jemand, der sein Maultäschle immer über seine Nase zog, sobald der KiN anrückte, und es wieder runterzog, sobald kein Personal mehr zu sehen war. Irgendwann reichte mir sein Gekaspere, ich (der ich ja immerhin betroffen war von seinem Scheiß!) bat ihn in meinem nicht perfekten Slowakisch, er solle seine Maske richtig tragen. Er verzog das Gesicht, aber tat wie geheißen. Ich bin ja überhaupt nicht machtgeil, aber ich muss schon sagen, das fühlte sich gut an. :p Auch künftig bat ich Mitreisende in meiner Nähe ohne Maske höflich und bestimmt, die Maske aufzusetzen. Und siehe da: Jedes Mal, wenn ich etwas sagte, war ich erfolgreich. In ca. zwei Dritteln war die Reaktion ein erschrockenes „Huch, klar, sorry!“, da hatten die Leute es einfach nur vergessen, in ca. einem Drittel ein missmutiger Blick. Viele denken sich wahrscheinlich, dass sie ihre Maske nicht richtig tragen müssen, solange eh niemand etwas sagt. Erst wenn man etwas sagt, kann man auch etwas verändern. :p (Natürlich versuchte ich vorher immer, meine Erfolgschancen zu eruieren: Bei Halbstarken oder Leuten, die offensichtlich konfliktfreudig sind und aus Prinzip keine Maske tragen, sage ich natürlich nichts, sondern setze mich wenn möglich um… -.-)
Leider konnte die Krücke von Schienenbus mit vmax 80 km/h nicht die Fahrzeiten des edlen 861ers halten, der Zug vergrößerte permanent seine Verspätung. Hinter Turčianske Teplice (da, wo das stinkende Urzeitmonster abbog Richtung Banská Bystrica) wurde es deutlich leerer. Hier begann der 4-h-Takt und der für mich unbekannte Abschnitt (bis Kremnica). Die vermeintliche Aussicht war meistens durch Wald blockiert, ein paar Mal gab es aber doch ganz schöne Blicke. Ausgerechnet jetzt kam ein älterer Herr zu mir nach hinten, der das Fenster neben der Tür zum Fotografieren öffnete (gut zu wissen, dass das geht!^^) und mich verdrängte. Er textete mich die ganze Zeit zu. Ich glaube, er wollte mir die Landschaft erklären, durch die wir gerade fuhren, aber er redete viel zu schnell, zu undeutlich und mit komischer Stimme. Jedenfalls habe ich keine Ahnung, was er mir erzählt hat. :p In Kremnica fuhren wir mit etwas über + 20 ein, der Tf ging erstmal raus und zündete sich eine Zigarette an. Ok, ich dachte, wir wären schon ordentlich verspätet, aber egal. :D Ich brauchte eine Weile, bis ich den Gegenzug, auf den wir nun warteten, finden konnte, denn er war mit + 50 unterwegs – das war mehr Verspätung als seine Fahrzeit vom Startbahnhof bis hierhin. :D Er hatte es sogar in die Tweets der ŽSSK zu den Unregelmäßigkeiten geschafft, beim ihm war nicht mal ein Grund angegeben. :D Indes hatte der Regionalzug, der mich von Žilina nach Vrútky gebracht hatte und gerade Richtung Poprad weiterfuhr, bereits + 35 angesammelt. Das muss man auch erstmal schaffen… Heute lief es wieder so richtig… Wir fuhren weiter. Hinter Kremnica schlängelte sich der Zug bald kurvenreich ins Tal des Hron hinunter. Zvolen wurde schließlich mit + 32 erreicht…
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142 Blick zurück auf den Bahnhof Vrútky
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143 – 144 Bahnhof Diviaky. Das Wort heißt übersetzt „Wildschweine“. :D Da es im Slowakischen keine Artikel gibt und auch Ortsnamen dekliniert werden, kann man nicht unterscheiden, ob jemand „in Diviaky“ sagt oder „in den Wildschweinen“. :D
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145 Horná Štubňa, hier zweigt die Strecke nach Priviedza ab. Ob die drei Wagen rechts jemals noch bewegt werden?
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146 Zugkreuzung in Kremnica
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147 Haltepunkt Jastrabá
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148 In den Kremnitzer Bergen
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149 Fahrt hinab ins Tal des Hron
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150 Krasser Zuglauf: Von Zvolen Pbf nach Zvolen Gbf. Der hat sogar 5 min gewartet auf uns. :D
Nachdem ich mein Gepäck ins Hotel gebracht hatte, wollte ich mir eigentlich ein nettes Restaurant zum Abendessen suchen. Doch selbst das verhinderte die Bahn. Ich fuhr heute Abend noch nach Krupina. Zwar würde ich zwar auch zwei Tage später nochmal hinfahren, aber auf der Strecke von Zvolen nach Krupina war die ganze Woche von 7 – 17 Uhr SEV. Wer denkt sich denn sowas aus? -.- Den Zug um 17:07 Uhr hätte ich selbst bei pünktlicher Ankunft in Zvolen nicht geschafft, deshalb blieb mir einzig der um 19:07 Uhr, der nicht von der Sperrung betroffen war. Allerdings hat man so in Krupina nur 2 min Umsteigezeit auf den Gegenzug – den letzten des Tages. Der letzte Bus des Tages zurück nach Zvolen startete nicht am Bahnhof und war daher auch nur ohne nennenswerten Puffer erreichbar. Ich dachte ‚Wird schon schief gehen!‘ und versuchte es. Um die Spannung zu steigern, verkündete ŽSSK, dass der Zug nach Krupina bereits mit + 8 losfahren würde wegen Wartens auf Anschlussfahrgäste. Tatsächlich war die Abfahrt mit + 10.^^ Die Fahrt dauerte 40 min, draußen wurde es dunkel. Mit + 7 wurde Krupina erreicht, mit + 5 verließ der Gegenzug mit mir die Stadt wieder Richtung Zvolen. :D Gut, ihm blieb ja auch wenig Anderes übrig als Warten oder Wums. :p
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151 – 152 „Einer von drei Panzerzügen, hergestellt in der Zeit des Slowakischen Nationalaufstandes. Den Arbeitern in den Eisenbahn-Werkstätten ein Symbol des Kampfes des slowakischen Volkes gegen den Faschismus.“
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153 Eeeeendlich reißt man dieses hässliche Ding ab! Wie oft ich mich schon über diesen Klotz geärgert habe! :D
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154 Motorisierung
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155 Zwar keine Privatbahn, aber private Bahn B-)
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156 – 157 Bahnhof zum Weglaufen – willkommen in Zvolen :D
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Seltsames [SK]-Schlängeln im saublöden Seuchenjahr – Kap 3/5
In der Slowakei bin ich wirklich krass unterwegs. Ich versuche nicht nur, möglichst viele Bahnstrecken zu befahren (egal ob Vollbahn, Kleinbahn oder Tram^^), sondern möchte auch möglichst viele Landkreise besuchen. Einer der Kreise, die mir noch fehlten, war Veľký Krtíš. Dorthin fahren keine Züge. Deshalb startete ich zunächst mit dem Bus ab Zvolen. Da mir im Zweifelsfall sogar eine Durchfahrt ausreicht, plante ich nicht, dort groß Zeit zu verbringen (ich konnte partout keinen Anlass finden :p), sondern stieg bloß um. Lt. App konnte ich statt in der Kreisstadt bereits in Modrý Kameň kurz nördlich davon umsteigen und in den folgenden Bus gleich an der ersten Station einsteigen. Von Zvolen bis Modrý Kameň fuhr ich 70 min, dort wartete ich eine knappe halbe Stunde, dann fuhr ich 80 min weiter bis Lučenec. Später erfuhr ich: Die Kreisstadt Veľký Krtíš ist von allen slowakischen Städten (nicht nur Kreisstädten) die mit dem größten Einwohnerverlust im Zeitraum 2011 – 2019. Fast jeder 10. Bewohner zog hier weg. Das Problem des Wegzugs betrifft die Städte im Osten des Landes nicht so arg, wie ich angenommen hatte (dort wahrscheinlich weniger die Städte, sondern eher die Dörfer), sondern überall im Land abgelegene Regionen, die schlecht an die Verkehrsachsen des Landes angebunden sind... Gut, dass ich mich nicht in der Kreisstadt aufhielt, die sah auch wirklich nicht schön aus.^^ Vom Zuzug profitiert indes erwartungsgemäß die Hauptstadt Bratislava und v. a. ihre Vororte. Viele Slowaken gehen auch ins Ausland, aber insgesamt ist die Einwohnerzahl des Landes weiterhin leicht gestiegen.
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158 Viel schöner als der Bahnhof ist der Busbahnhof von Zvolen auch nicht :D
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159 Paprikakirche. Auf der anderen, auf der dunklen Seite… Da wo Ausländer nicht hindürfen…
Von Lučenec fuhr ich mit dem Zug eine Stichstrecke Richtung Norden. Beim Blick auf die Karte hatte ich mir eine schöne, kurvige Bergstrecke vorgestellt. Tatsächlich war die Fahrt landschaftlich wenig spannend, dafür umso langsamer: Für die 41 km bis Utekáč brauchte der Zug 1:20 h. Ich hatte die Wahl, ob ich 3 oder 123 min dort verbringen wollte, und entschied mich direkt für die Rückfahrt. :p Wie viele slowakische Tfs, die auf den schlechten Nebenstrecken unterwegs sind, wohl einen Wackeldackel im Führerstand haben? :-s
Am Nachmittag war ich dann wieder in Lučenec, beschaute die Stadt und ging futtern.
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160 Huch, bin ich jetzt im falschen Land!? Nein, der Zusatz bezieht sich auf den Aufenthalten von Hussiten in dieser Gegend im 15. Jahrhundert. Lt. Zensus wohnte 2011 genau ein Tscheche im Ort (genauso viele Ungarn, 453 Slowaken und 50 Personen, die keine Angabe machten ;-) ).
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161 – 162 Utekáč, die Endstation in den Bergen
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163 Die Synagoge in Lučenec
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164 – 167 Impressionen von Stadtplatz in Lučenec
Nach 2 h Aufenthalt fuhr ich zurück nach Zvolen. Leider hetzte ŽSSK mir schon wieder eine Brotbüchse auf den Hals... Wenigstens gab es einen Beiwagen, und für 1:07 h war das ganze auszuhalten.
Am Abend blieb ich in Zvolen. Mein Herz schlug höher, als ich Döner für 3 € sah. Mit Käse für 3,20 €! *‿* Freilich konnte er es nicht mit einem Berliner Döner aufnehmen, aber mit einem für Münchner Verhältnisse guten Döner durchaus! :p
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168 Zurück nach Zvolen
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169 Geschafft!
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170 Die evangelische Kirche in Zvolen am Abend…
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171 …oder am Morgen
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172 Die Nordende vom Platz des Slowakischen Nationalaufstandes steht die katholische Kirche der Hl. Elisabeth
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173 Sonst hat der Hauptplatz der Stadt zwar ein paar nette Cafés, aber keine weiteren Baudenkmäler
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174 Einziges architektonisches Highlight in Zvolen: Die Häuser des Architekten D. Jurkovič entstanden in den 20er Jahren.
Mit nur drei Bahnfahrten (alle pünktlich) war das der Urlaubstag in der Slowakei mit dem zweitgeringsten Bahnanteil. :D
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Seltsames [SK]-Schlängeln im saublöden Seuchenjahr – Kap 3/5
Auch heute Morgen verließ ich Zvolen per Bus. Denn in der Stadt, die ich als nächstes besuchen wollte, ist der Bahnhof 3 km vom Zentrum entfernt. Auf dem Weg vom Hotel zum Busbahnhof ging ein Rad meines Koffers kaputt.^^ Die Busfahrt von Zvolen hinauf nach Banská Štiavnica dauerte eine Dreiviertelstunde. Für den Koffer löhnte ich 50 ct Zuschlag.^^ Der Bus lieferte mich zwar auch nicht im Ortszentrum ab, aber wenigstens oberhalb davon. Auf dem Weg ins Zentrum ging das zweite Rad meines Koffers kaputt. :D Ich musste nun also einen Koffer ohne Räder durch die kopfsteingepflasterten Gassen einer alten Bergstadt abwechselnd bergab und bergauf schleifen. -.- Auch diese Stadt hatte ich schon einmal gesehen, aber trotzdem ist es ja schön hier. ;-)
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175 Der Kalvarienberg von Banská Štiavnica
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176 Die Mariä-Himmelfahrts-Kirche
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177 An der Hauptstraße
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178 Blick die Hauptstraße hinauf…
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179 …oder hinunter
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180 Einer der Busse stand zu lange vor der Evangelischen Kirche, als dass ich auf seine Abfahrt hätte warten können, also fotografierte ich beide :p
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181 Der Dreifaltigkeitsplatz mit einer entsprechenden Säule
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182 Unterhalb von ihm steht die Katarinenkirche
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183 Aus dieser Perspektive stört kein Bus vor dem gelben Haus, in dem heute ein Archiv untergebracht ist
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184 Katharinenkirche & Archiv zusammen, dazwischen weit hinten die Dreifaltigkeitssäule
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185 Und hier nochmal ohne die Säule
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186 Blick über die Dächer von Banská Štiavnica
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187 An der Straße zum Bahnhof
Bei meinem letzten Besuch 2015 konnte ich die Bahnstrecke hierhin nicht fahren. Ich war Samstag & Sonntag hier und weiß noch, dass sonntags genau drei Züge fuhren: einer früh um kurz nach fünf und der nächste irgendwann am Nachmittag. Aus diesem Grund war ich ja jetzt nochmal hergekommen. :p Wochentags wird ja häufiger gefahren. Blöderweise ist der Bahnhof eben 3 km vom Stadtzentrum entfernt, immerhin leicht bergab. Ich ging zwar früh genug los, aber bald verließen mich mit zu schleifenden Koffer die Kräfte. Ich blieb am Straßenrand stehen und versuchte, ein Taxi anzuhalten. Nachdem fünf Taxis an mir vorbeigefahren waren ohne anzuhalten, sah ich ein, dass es wohl sinnlos war, und trottete weiter. Wenn ich ein Taxi sah, erhob ich weiterhin die Pfote, aber nur einmal hielt jemand an, um mir zu sagen, dass er bereits einen Auftrag habe. -.- Gegen Ende blieb ich stehen und versuchte, am Rad des Koffers noch etwas zu verrücken. Ich hatte übersehen, dass direkt daneben ein Metallstück war. Jenes war vom Schleifen so heiß geworden, dass ich mir sofort eine fette Brandblase am Finger holte. :D
Völlig durchgeschwitzt erreichte ich den Bahnhof früh genug. Es stand schon wieder eine Brotbüchse bereit. Die Strecke hinab ins Tal des Hron soll zu den schönsten Bahnstrecken des Landes gehören. Ich würde zumindest die Strecken durchs Slowakische Paradies, von Turčianske Teplice nach Zvolen via Kremnica sowie die Bahnen der Hohen Tatra noch vor ihr einordnen. Nach einer guten Dreiviertelstunde erreichte der Zug pünktlich Zvolen.
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188 Längst nicht so schön wie die Innenstadt ist das Bahnhofsgebäude :p
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189 Abwechslung geht anders -.-
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190 – 193 Durch die Mittelgebirgslandschaft hinab
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194 Wechsel auf die andere Talseite
Ich schleifte meinen Koffer aus dem Bahnhofsgebäude hinaus und verlud ihn im SEV-Bus. Und zur Abfahrtszeit passierte einfach: nichts. Fünf min nach Abfahrt ging ich nochmal raus. Da SEV in der Slowakei immer möchtegern-fahrzeitneutral durchgeführt wird, ist er auch immer begleitet. Aktuell stand das Personal unmotiviert rauchend vor dem Bus. Ich fragte, wann wir denn losfahren würden. Die Kine: „Wir warten noch ... zrrk ... hooch ... zskrcy ...“ Ich: „Ich möchte danach umsteigen.“ Sie: „Wir warten noch!“ Natürlich blieb der Motor ausgeschaltet, sodass es drinnen mit Maultäschle wirklich unangenehm wurde. Irgendwann fehlten aus dem Knoten nur noch die beiden Schnellzüge (mit + 32 bzw. + 36). Man kann es auch übertreiben mit dem Abwarten von Anschlüssen! Einige Minuten nach den übrigen Anschlüssen, aber ein paar Minuten bevor die beiden Schnellzüge eingetroffen wären, fuhren wir mit + 19 los. Wegen des SEV war eine Fahrzeitverlängerung um ca. 15 min angegeben. Ich hatte danach zwei knappe Umstiege, am Ende einen 4-h-Takt und den letzten Umstieg mitten im Nirgendwo… Einen Zwischenhalt, der abseits der direkten Straße von Zvolen nach Krupina liegt, ließen wir komplett aus. Hintergrund: Alle Bahnhöfe sind ja besetzt. Das Personal kann ja wunderbar nachsehen, ob es überhaupt Reisende an ihrem Bahnhof gibt (die planmäßige Abfahrtszeit war ja mittlerweile ran), und wenn durchgegeben wird, dass dort eh keiner wartet, braucht der Bus ja keinen Umweg zu fahren (die Kine kontrollierte ja die Tickets im Bus, wusste also, dass es dort auch keine Aussteiger gibt. Das ist Theorie 1. Theorie 2 wäre: Scheiß auf die Fahrpläne. Würde mich bei der ŽSSK auch nicht so sehr überraschen.^^
In Krupina wechselten wir in den Zug. Auch hier ging man nicht stumpf nach MÜZ, sondern jemand vom Bahnhofspersonal schaute, wer als letztes den Bus verließ, und verfolgte ihn bis zum Einsteigen in den Zug. (Normalerweise würde das die KiNe machen, allerdings war der folgende Abschnitt einer der wenigen im Land, auf denen unbegleitet gefahren wird – sowas ist dann auch direkt im Fahrplan vermerkt, weil man ja wissen muss, dass man kein Ticket im Zug bekommt.) Mit diesem Verfahren ist sichergestellt, dass auch die alte Dame mit Gepäck, der die MÜZ nicht ausreichen würde, weiterfahren kann. Oder dass bei wenig Andrang Verspätung abgebaut werden kann. Wir nahmen Platz im 812-001, also dem ersten seiner Art. Oh mein Gott, ein Mutant! Schnell, tötet es, bevor es Eier legt! Ach nee, zu spät… -.- Abfahrt war nach dem SEV mit + 15. Die Bahnstrecke Zvolen – Krupina – Šahy war jahrelang ohne PV, erst seit Anfang 2019 kann man hier wieder mitfahren, auch wenn man nicht Güter ist. Die Brotbüchse hoppelte gen Süden der ungarischen Grenze entgegen. Dudince heißt auf Ungarisch ernsthaft Gyűgy (gesprochen Djüüüdj). Ich hatte das Wort zwar irgendwie im Kopf, aber ich dachte, das wäre ein Fantasiewort von mir selbst, mit dem ich bloß demonstrieren wollte, welch Merkwürdigkeiten diese Sprache hervorbringen kann. Aber nein, das Wort gibt es wirklich. :D Südlich von Dudince befindet sich die Sprachgrenze zwischen Slowakisch & Ungarisch. Der gesamte Süden der Slowakei entlang der Grenze ist ja bis heute mehrheitlich ungarischsprachig.
Mit + 10 wurde nach einer knappen Stunde Šahy/Ipolyság erreicht. Der 12-min-Anschluss wartete 2 min. In der nächsten Brotbüchse fand ich mich allein unter Ungarn. Wenige Erwachsene waren im Zug, der Großteil waren Jugendliche, und von denen trug niemand eine Maske (die Erwachsenen auch nur teilweise und wenn dann à la Depp). Der Zug war wieder unbegleitet. Ich war wirklich der einzige mit Maultäschle. Das war mir vorher nur in Berlin passiert... Ich wusste, dass sie über mich redeten, aber hielt es für aussichtslos, diese **…***…****…* zu bitten, verdammt nochmal ihre Masken zu tragen. -.- Zum Glück leerte sich der Zug an jedem der wenigen Zwischenhalt deutlich. 40 min dauerte die Fahrt bis Čata/Csata. Hier hatte ich noch einen 11-min-Umstieg. Hätten wir in Krupina nicht + 15, sondern wie prognostiziert + 30 oder mehr gehabt, wäre es wohl wirklich haarig geworden... Weil mal wieder der Gegenzug Verspätung hatte, war die Abfahrt mit + 7, davon waren 25 min später bei Ankunft am Zielbahnhof Štúrovo/Párkány noch + 4 übrig.^^
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195 Der Personenzug nach Šahy 5 min nach seiner planmäßigen Abfahrtszeit -.-
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196 Schnellschuss in Šahy
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197 Ödland & Orbáns Land
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198 Wenn ich hieraus ein Bahnhofsrätsel gemacht hätte, hätte es wahrscheinlich auch eine ganze Weile bis zur Lösung gedauert :p
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199 Mit dem kam ich
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200 Mit dem fuhr ich weiter
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201 Aber dazu brauchen wir noch den hier ;-)
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202 Wie in der Südslowakei oft Maske getragen wird -.-
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203 Warum einfach, wenn’s auch umständlich geht? :D
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204 Am Ziel
Bei der Reservierung hatten meine Gastgeber mir schon angeboten, mich am Bahnhof abzuholen und in die Stadt zu fahren, damit ich nicht den Bus nehmen müsse. Ich meinte zunächst, ich würde mal schauen (bei dem günstigen Übernachtungspreis hätte ich mich echt schlecht gefühlt…), aber bei dem apokalyptischen Zustand meines Koffers ging ich jetzt nur zu gern darauf ein. :D So kam ich so unkompliziert wie nur irgend möglich zu meinem gebuchten Apartment gleich in der Stadt. Für die Fahrt am nächsten Morgen zum Bahnhof rief ich ein Taxi – im Voraus! :D
In der Grenzstadt Štúrovo ist der Anteil der Ungarischsprachigen zwar nicht ganz so groß wie in den kleineren Orten der Umgebung, er liegt bei „nur“ zwei Dritteln. Alles in der Stadt ist auf Ungarisch beschriftet, fast alles zweisprachig. Einfach faszinierend, was eine Sprache an merkwürdigen Worten aufweisen kann: „Apotheke“ heißt „Gyógyszertár“ (DJOOTJßerrtaarr)! :D Gegenüber von Štúrovo befindet sich die ungarische Stadt Esztergom (ESSterrgomm). Dort erhebt sich auf einem Plateau hoch über der Donau die riesige, 100 m hohe St.-Adalberts-Kathedrale. Angeblich ist es die 18.-größte Kirche der Welt. Die genaue Definition von Größe ist natürlich unklar, aber es ist definitiv die größte Kirche Ungarns und eine der größten (wenn nicht gar die größte) Kuppelkirche Mitteleuropas.
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205 Dieser dumme Baum steht leider sowas von exakt im Weg, sonst hätte ich direkt aus meinem Zimmer den Ausblick auf die Große Paprikakirche gehabt^^
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206 Große Paprikakirche. Wegen ihrer gigantischen Ausmaße hat man den besten Blick natürlich von der Ferne, nämlich von der slowakischen Seite der Donau aus. B-)
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207 Kirche & Schiff
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208 – 210 Es wird Abend
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211 Wir wechseln die Perspektive, dazu begeben wir uns auf die Grenzbrücke
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212 Und hier bei Nacht
Jetzt wollte ich mal ausprobieren, ob man der Kirche noch etwas näherkommen kann. Praktischerweise war die Brücke dafür schon da. ;-) Nur hatte man einige Vorbereitungen getroffen, um blauhaarigen Monstern die Sache nicht so einfach zu machen...
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213 Na ob das gut geht…?
Das ungarische Einreiseverbot ohne dringenden Grund für ausländische Staatsangehörige gilt übrigens unverändert bis heute…
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Seltsames [SK]-Schlängeln im saublöden Seuchenjahr – Kap 3/5
Zur Einordnung: In Ungarn war die Situation bzgl. Der Seuche lange noch besser als in der Slowakei. Ungarn hatte im Sommer die mit Abstand niedrigsten Infektionsraten Mitteleuropas aufzuweisen und war auch im gesamteuropäischen Vergleich in der Spitzengruppe (damals mit Lettland und Georgien. Dinge können sich schnell ändern: Georgien avancierte Ende November & im Dezember zweitweise zum Weltmeister, kein begehrenswerter Titel…).
Auch vor diesem Hintergrund ist zu sehen, dass Ungarn am 28. August ein generelles Einreiseverbot für alle Ausländer ohne dringenden Grund (und eine strenge Quarantäne-Pflicht für alle einreisenden Ungarn sowie Ausländer mit dringendem Grund) ab dem 1. September verkündete, also mit nur drei Tagen Vorlauf. Ausnahmen gab es u. a. für Grenzgänger, die durften sich in Ungarn aber wohl nur max. 30 km von der Grenze entfernt aufhalten. Ganz genau habe ich es mir ehrlich gesagt nicht durchgelesen, einfach weil ich frustriert war.
Eigentlich wollte ich am nächsten Tag dorthin fahren, wo besonders viele Gespenster leben: nämlich nach BUH!-dapest. Abends von dort abends nach Košice. Nun war ich doch froh, dass man Bahntickets von Budapest nach Košice nicht online kaufen kann. :D Allerdings fehlt mir die Bahnstrecke von der ungarischen Grenze bis kurz vor Košice bis heute.^^
Als ich mich in Štúrovo vom Bahnhof abholen ließ, erzählte mir die Betreiberin meiner Unterkunft, dass es auch als Ausländer möglich sei, sich bis zu 24 h in Ungarn aufzuhalten. Zunächst dachte ich, demnach hätte ich am nächsten Tag sogar nach Budapest gedurft, wenn ich heute Abend nochmal kurz in die Slowakei gegangen wäre (damit die 24 h wieder neu beginnen). Wieder eine Regelung, die so unendlich viel Sinn macht. Später fiel der Passus mit den max. 30 km von der Grenze ein – nach Budapest hätte ich also wahrscheinlich doch nicht gedurft. Auch wenn im Zug von Esztergom nach Budapest vermutlich niemand kontrolliert (sind die 30 km eigentlich Luftlinie, schnellste Straße, kürzeste Straße, Bahn, …?), hätte ich wahrscheinlich Probleme bei der Ausreise bekommen, wenn ich ein Ticket aus Budapest gehabt hätte. ;-)
Mit dem Erlass dieser Regelung war Ungarn für mich eh gestorben. Erst als ich hörte, dass man bis zu 24 h rüber darf, wollte ich es doch probieren. ;-)
Vorher installierte ich mir den ungarischen Seuchen-Sensor. Leider fand ich keine Möglichkeit, die Sprache umzustellen.^^ Man musste eine Mobilfunknummer angeben (übrigens auch beim tschechischen Seuchen-Sensor – und in Deutschland beschwert man sich in Facebook-Gruppen über angeblich fehlenden Datenschutz!?), dort ließ sich die Ländervorwahl für Ungarn nicht ändern. Ich versuchte, irgendwie meine deutsche Nummer samt Vorwahl dahinter zu quetschen, was der Seuchen-Sensor mit einer Fehlermeldung quittierte – jetzt kommt’s: die Fehlermeldung war plötzlich auf Albanisch. :D
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214 Weißte Bescheid…
Ich lief also auf der Grenzbrücke Richtung Ungarn. Es herrschte reichlich Verkehr, der Grenzübergang war gut frequentiert, von „wenigen Ausnahmen“ konnte man hier keinesfalls sprechen. Am ungarischen Brückenkopf hatte sich bereits die Rendőrség positioniert. Da ich davon ausging, dass der Abstand nicht eingehalten wird, setzte ich mein Maultäschle auf, meinen deutschen Personalausweis hatte ich schon in der Hand. Vor mir stand ein Polizist, kaum älter als ich, der sich in seiner Uniform so richtig cool fühlte und mir zeigen wollte, wer von beiden hier der Boss ist. Er fragte mich irgendwas.
Ich: „Beszél angolul/németül/szlovákul?“ (wohlwissend, dass ich mich spätestens mit dem letzten Wort unbeliebt machte :p)
Er erzählte mir irgendwas. Ziemlich ausführlich. Leider auf Ungarisch…
Ich: „Angolul?“
Er, wenn ich es richtig verstanden habe, weil immer noch in Landessprache: „Hier ist Ungarn, hier wird Ungarisch gesprochen!“, und erzählte mir wieder irgendwas.
Ich: „..“
Er: „..“
Ich: „..“
Er: „Why are you here!?”
Ich: „My hotel is in Slovakia. I would like to have dinner in Esztergom.”
Er: „But they have restaurants in Slovakia too! Why are you here!?”
Ich: „In Slovakia, they told me I could go to Esztergom without any problems for no longer than 24 hours.” (Ich bluffte immer noch…)
Er schaute äußerst genervt, bis er schließlich sagte: „Ok, go!!! -.-“ Gut dass ich die Maske aufhatte, womöglich hätte ich ihm sonst die Zunge rausgestreckt. :p Ich glaube, er war um ein My freundlicher als damals der weißrussische Zoll. ;-)
Nun suchte ich mir etwas zu essen. Wenn schon in Ungarn, dann wollte ich wenigstens Paprikahühnchen essen. ;-) Ich ließ mich in einem vernünftig aussehenden Restaurant nieder. Die Kellner konnten sogar passabel Deutsch. Leider saßen am Nebentisch österreichische Verschwörungstheoretiker, die faselten, dass Masken alles nur noch schlimmer machen würden, weil sich da ja Bakterien sammeln (die geistige Höchstleistung, festzustellen, dass jene Bakterien vorher in ihnen selbst drin gewesen sein müssten, vollbrachten sie leider nicht). Passend dazu liefen die Kellner auch drinnen ohne Masken umher und schauten mich äußerst erstaunt an, als ich mit Maske zum Hände waschen ging.
Während des Abendessens bekam ich mit, dass nun (bzw. genau genommen schon seit heute Morgen, es wurde bloß erst am Abend kommuniziert) eine Reisewarnung für Prag gilt. Hmm, ich wollte ja nach dem Aufenthalt in der Slowakei noch ein paar Tage in Niedersachsen verbringen, und der einzig sinnvolle Weg aus der Slowakei dorthin führt ja über Prag. Tolle Wurst… Gebucht natürlich als Super Sparpreis, aber das ist im saublöden Seuchenjahr einfach normales Lebensrisiko. Nach ursprünglicher Planung wollte ich 4 h in Prag bleiben, und dann auf dem schnellsten Weg das Land ohne Maskenpflicht in Zügen verlassen. Kurz vor meiner Reise wurde die Maskenpflicht wieder eingeführt, immerhin. Die 4 h dort würde ich natürlich streichen, aber ich fragte mich, ob ich wenigstens durchfahren & dort umsteigen dürfte… :-s
Gesättigt und trotzdem frustriert setzte ich mich noch kurz auf den Stadtplatz, bevor ich ins slowakische Štúrovo zurückkehrte. Die Brücke, die die beiden Städte verbindet, wurde gegen Ende des 2. Weltkrieges gesprengt und erst 2001 wiederaufgebaut.
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215 Unterhalb der riesigen Kathedrale stehen die St.-Ignatius-Kirche sowie das Balassa Bálint Múzeum
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216 Das Stadtzentrum von Esztergom am Abend. Niemand war mit Maske zu sehen, die Stimmung war entspannt. Gefühlt war Die Seuche ganz weit weg… Und genau diese Einstellung wurde den Ungarn nur wenige Wochen später zum Verhängnis…
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217 Alter, wie komisch kann man das Wort „Architekt“ bitte schreiben!? :D
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218 Politik: Párkány (PAAR-kahnj) ist der ungarische Name für den Ort auf slowakischer Seite. 1948 wurde der offizielle Name in Štúrovo geändert. Ľudovit Štúr (der übrigens nie in dem Ort gelebt hat) ist ausgerechnet durch seine Verdienste um die Vereinheitlichung und Verschriftlichung der slowakischen Sprache berühmt, was den bis heute mehrheitlich ungarischsprachigen Bewohnern natürlich überhaupt nicht gefällt. ;-)
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219 Wieder zurück
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Seltsames [SK]-Schlängeln im saublöden Seuchenjahr – Kap 3/5
Statt zum Gulasch-Fest nach Budapest fuhr ich eben in die andere Richtung: zur Gratis-Lava nach Bratislava. (Jahaa, ich geh ja schon…) Wenigstens hatte ich so die Gelegenheit, noch die Strecke von Čata nach Levice mitzunehmen.^^ Aber Ungarn – Košice ist aktuell trotzdem schwieriger irgendwo einzubauen. -.-
Dazu nahm ich morgens ein Taxi zum Bahnhof. Nachdem ich in den Zug gestiegen war, hielt am Nebengleis der Metropol gänzlich ohne Wagen mit horizontaler Beförderung. :-/ Die Fahrt bis Levice dauerte eine Stunde. Ganz motiviert hatte jemand 3 x Seife ins WC-Waschbecken gelegt, doch wie meistens in den Brotbüchsen gab es kein Wasser. :D Bei Abfahrt in Štúrovo schaute ich nochmal, der knappe Nicht-Anschluss sollte pünktlich sein, ich würde also 1:49 h in Levice warten. Den Koffer einschließen lohnt sich bei so kurzer Zeit kaum. Was tut man nicht alles, um irgendwelche exotischen Nebenbahnen zu befahren? :D
Pünktlich in Levice angekommen wunderte ich mich, warum dort so viele Menschen am Bahnsteig standen, und hörte die Durchsage, dass nun der Schnellzug nach Bratislava einfahre. Yäääy, 2 h früher als geplant dort! =) Während der Fahrt telefonierte ich mit meinem Chef, wie ich bzgl. der Reisewarnung für Prag am besten vorgehe. Er meinte, er wusste auch nicht 100 %ig Bescheid. Mit Halt durchfahren sei fraglich („Transit“ bedeutet ja „ohne anzuhalten“), umsteigen sei noch fraglicher. Es ist eindeutig am sichersten, um Prag außen rum zu fahren (also so wie hier hinter Bild 85 beschrieben ab Kolín rechtselbisch nach Ústí). Die Reisewarnung galt nämlich zunächst nur für das Stadtgebiet und nicht für den sie umgebenden Kreis Mittelböhmen. Das hieße, ich würde wahrscheinlich noch länger in Zügen sitzen, in denen Leute aus dem Großraum Prag unterwegs sind und noch länger mit Zugpersonal zu tun haben, das sicher teilweise in Prag stationiert ist. Mein Chef verstand meinen Punkt, aber er hatte sich den Schmarrn ja auch nicht ausgedacht. -.-
Mein Schnellzug war indes mit + 17 in Levice abgefahren und arbeitete sich nun ganz vorsichtig Richtung Westen vor, die Verspätung stieg permanent. Hinter Úľany kam er nach einer Bahnhofsdurchfahrt allmählich zum Stehen. Es ertönte eine Durchsage, dies sei ein außerplanmäßiger Halt „aus betrieblichen Gründen“ (damit begründet die ŽSSK offenbar alles^^), man solle bitte nicht die Türen öffnen. Die Zubine öffnete sofort auf beiden Seiten die Türen. :D Genau dasselbe ereignete sich kurz vor Bratislava nochmal.^^ Planmäßig dauert die Fahrt 1:45 h. Mit + 43 erreichte der Zug schließlich die Hauptstadt, und zwar genau während die Gepäckaufbewahrung Pause hatte. Bis ich meinen Koffer abgeben konnte, musste ich nochmal eine Viertelstunde warten. Von der um 2 h früheren Ankunft war also nur noch die Hälfte übrig. -.-
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220 Taxi
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221 Unglaublich abwechslungsreiches Fahrzeugmaterial. Mittlerweile dürfte sich ja rumgesprochen haben, dass ich mich diesen Dingern ungefähr genauso gern nähere wie einem freilaufenden Löwen… -.-
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222 Fast wie Achterbahn^^
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223 Echte Slowakische Schleich-Schildkröte. Die Art ist nicht vom Aussterben bedroht, ihr Bestand gilt als gesichert.
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224 Regiojet fuhr nach Komárno offensichtlich auch mit 628ern
In Bratislava befuhr ich alles, was vom Tram-Netz aktuell in Betrieb war. Die Strecke nach Rača hatte ich ja schon, in den Westen fuhr momentan nichts wegen Bauarbeiten, aber sonst war ja noch ein wenig übrig. ;-) Líščie nivy (LIISCH-tschje njiwwi) ist auch ein schöner Name für eine Haltestelle. =)
Abends gelang mir auch endlich eine Fahrt im O-Bus. Wobei ich das 2010 schon mal gemacht habe (damals war ich noch klein und süß – jetzt bin ich nur noch und…).
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225 Jaaa, sie lebt noch!
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226 – 227 Alte Tram
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228 Mittelalte Tram
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229 Neue Tram
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230 Grüne Tram
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231 Putzige Tram
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232 Die Architektur der Vorstädte erinnert mich irgendwie an Taschkent ;-)
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233 Diese Baustelle verhinderte, dass ich alle Tramstrecken in der Innenstadt von Bratislava befahren konnte^^
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234 B-)
Ich war zwar auch nach 2015 sehr oft in der Slowakei (nach meiner großen Reise damals war das jetzt der fünfte mehrtägige Aufenthalt im Land), aber ausgerechnet in die Hauptstadt habe ich es nie wieder geschafft.^^ Die Umstiege im März 2019 sowie die Tram-Fahrt am Vorabend Der Seuche (Kapitel 1) waren schon das höchste der Gefühle. :D Das holte ich jetzt nach und erkundete endlich mal wieder die Altstadt von Bratislava. Sie ist durchaus hübsch, aber als regelrechter Slowakei-Experte ist sie mir eigentlich zu touristisch und zu wenig „original“. Da gefällt mir Košice tatsächlich etwas besser, auch wenn sich dort fast allen schönen Gebäude entlang nur einer Straße reihen.
Außerdem bin ich an dem Tag sehr oft darin gescheitert, meine blöden weißrussischen Rubel endlich loszuwerden. :D
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235 Most SNP (Brücke des Slowakischen Nationalaufstandes), auch bekannt unter dem Namen Most UFO
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236 Das Wahrzeichen der Hauptstadt ist ihre Burg
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237 Das Radisson Blu Carlton am Südrand der Altstadt
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238 Dort steht auch das Nationaltheater, in der Tram daneben war eine Ausstellung zur Samtenen Revolution 1989 untergebracht
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![[image]](https://abload.de/img/266_captureo7kj3.jpg)
239 – 240 Man at Work ;-)
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241 Das Primatialpalais
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242 Dahinter stehen der Postpalast und links das Franziskanerkloster
![[image]](https://abload.de/img/263sgk80.jpg)
243 Blick Richtung Michaelertor
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244 Da isses
![[image]](https://abload.de/img/250g3kj9.jpg)
245 Die Trinitarierkirche
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246 Der Hauptplatz
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247 Die gegenüberliegende Seite
![[image]](https://abload.de/img/25722k0x.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/260qvj5i.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/273zhjrv.jpg)
248 – 250 Gassen in der Altstadt
![[image]](https://abload.de/img/278_resizedtdj59.jpg)
251 Das UFOs wird eingerahmt vom Turm des Michaelertors und der Trinitarierkirche
![[image]](https://abload.de/img/2772bkht.jpg)
252 Das Palais Grassalkovich am Nordrand der Altstadt ist der Amtssitz des Präsidenten
![[image]](https://abload.de/img/248lxjt6.jpg)
253 Und zur Abwechslung was Hässliches, wird ja sonst langweilig: In diesem „Kunstwerk“ sitzen nationaler Rundfunk & Fernsehen.^^
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254 Das kann man essen!?
Und damit es nicht zu lang wird, teile ich wieder die Kapitel. ;-)
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Köszi!
Dann folge ich doch mal der monströsen Aufforderung und danke auch für diesen Teil. In Bratislava war ich ja nun, aber bei meinem Aufenthalt in der Mittelslowakei habe ich anscheinend einige Perlen verpasst. Nur die Busse kamen mir bekannt vor:
![[image]](https://www.janzbikowski.de/fotos/sadzv01.jpg)
![[image]](https://www.janzbikowski.de/fotos/sadzv02.jpg)
Was Ungarisch betrifft, so habe ich aufgrund diverser vor allem beruflicher Aufenthalte ein paar Wörter aufgeschnappt und war stolz wie Oskar, als ich übersetzen konnte, dass an einem Supermarkt (ich glaube, es war sogar Aldi oder Lidl) "Täglich frisches Obst und Gemüse" stand :-).
Mit den Fremdsprachenkenntnissen ungarischer Polizisten habe ich auch so meine Erfahrungen gemacht. 2014 habe ich mein Handy in einem MÁV-Zug liegen lassen. Auf der Seite des Providers stand, dass man den Verlust bei der Polizei melden solle, also bin ich in Keleti pu, also dem internationalen Bahnhof in Budapest, zur Polizeiwache und fragte den erstbesten Beamten: "Do you speak English?". Woraufhin er nur bellte "Csak magyar!", wegging und nie wieder gesehen ward. Ich konnte meine SIM-Karte zum Glück auch so sperren lassen und eine neue bekommen.
Zum letzten Bild: Kann man wohl. Man sollte nur aufpassen, wenn man sehr kleine Exemplare serviert bekommt. Dann hat nämlich der Stier gewonnen ...
Köszi!
Dann folge ich doch mal der monströsen Aufforderung und danke auch für diesen Teil.
Immer wieder gern!
In Bratislava war ich ja nun, ...
Da waren schon viele. :p Die wirklich exotischen Orte kommen dann im nächsten Kapitel. B-)
... aber bei meinem Aufenthalt in der Mittelslowakei habe ich anscheinend einige Perlen verpasst.
Oh ja, da gibt's einige. Sonst ist auch Kremnica & Banská Bystrica empfehlenswert!
Nur die Busse kamen mir bekannt vor:
Joa ;-)
Solch Gerümpel habe ich Gott sei Dank nicht mehr angetroffen :p
Was Ungarisch betrifft, so habe ich aufgrund diverser vor allem beruflicher Aufenthalte ein paar Wörter aufgeschnappt und war stolz wie Oskar, als ich übersetzen konnte, dass an einem Supermarkt (ich glaube, es war sogar Aldi oder Lidl) "Täglich frisches Obst und Gemüse" stand :-).
Ok, das ist schon krass! :D
Mit den Fremdsprachenkenntnissen ungarischer Polizisten habe ich auch so meine Erfahrungen gemacht. 2014 habe ich mein Handy in einem MÁV-Zug liegen lassen. Auf der Seite des Providers stand, dass man den Verlust bei der Polizei melden solle, also bin ich in Keleti pu, also dem internationalen Bahnhof in Budapest, zur Polizeiwache und fragte den erstbesten Beamten: "Do you speak English?". Woraufhin er nur bellte "Csak magyar!", wegging und nie wieder gesehen ward. Ich konnte meine SIM-Karte zum Glück auch so sperren lassen und eine neue bekommen.
Jener Polizist am Brückenkopf von Esztergom konnte durchaus gut Englisch, er war nur nicht gewillt, es mir zu einfach zu machen. :D
Zum letzten Bild: Kann man wohl. Man sollte nur aufpassen, wenn man sehr kleine Exemplare serviert bekommt. Dann hat nämlich der Stier gewonnen ...
Der hat ne Weile gedauert ;-)
Es grüßt
Das Krümelmonster
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