Österreichisches Neuland [DE][AT][IT] (Reiseberichte)
Hallo liebes Forum,
anbei mal wieder eine Tour von mir.
Ich hatte im Vorfeld gar nicht geplant, daraus einen Bericht zu machen, aber letztendlich fand ich es dann doch eine ganz schöne Tour. =) Zeitnot alias mangelnde Langeweile in Vor-Seuche-Zeiten verhinderten eine frühere Fertigstellung. ;-)
Bekanntlich fahre ich ja immer gern unbekannte Strecken. Davon gab es in Österreich gar nicht mehr sooo viele. An einem Wochenende wollte ich noch möglichst viele von ihnen mitnehmen. :D
So machte ich mich am ersten Märzwochenende 2019 Samstag in aller Herrgottsfrüh auf zum Münchner Hbf. Viertel vor sechs nahm ich den Meridian. Es war so früh, dass man noch nicht umsteigefrei nach Kufstein kam. Ich hatte etwas Angst vor dem 4-min-Übergang in Rosenheim, aber er war bequem, bahnsteiggleich, die Ankunft mit – 1 und die Abfahrt sogar mit + 2.^^ Erst danach begann es überhaupt zu dämmern. Bereits nördlich von Kiefersfelden lag eine geschlossene Schneedecke. Die Berge im Nebel boten einen interessanten Anblick, allerdings wurde es im Laufe der Fahrt immer mehr Nebel und deshalb immer weniger Berge.^^
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1 Für mich ganz schnöde: ein Meridian^^
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2 – 3 Spiel der Wolken
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4 Der Inn
Kurz nach 7 erreichte ich bei ausgesprochenem Mistwetter Kufstein, wo ich eine halbe Stunde wartete und Nachtzüge beobachtete. Anschließend fuhr ich einmal komplett durch Tirol. Während der 12-minütigen Pause in Wörgl war nochmal ein Nachtzug zu sehen, dessen hinterer Teil dort abgekoppelt wurde und Richtung Kitzbühel weiterfuhr. Danach fuhr die S-Bahn oberirdisch via Schwaz nach Innsbruck, das war für mich die erste neue Strecke heute, denn zuvor war ich immer nur mit dem Fernverkehr durch den Tunnel gefahren.^^ In Innsbruck waren nochmal 9 min Pause; bis hier war der Zug als REX gefahren, weiter ging es als S-Bahn. Während der Fahrt die Brenner-Nordrampe hinauf wurde das Wetter zusehends besser. Ich fragte den Zub: „Können Sie mir sagen, wo am Brenner der Südtiroler Fahrkartenautomat ist?“ – „Uuufff, des kon i so ned beschreiben. Wenn's aussteing... Joa... Der is do halt... Wenn's den Bahnsteig lang laufen... Irgendwo... ¯\_(ツ)_/¯“ Tipp für die anderen: Die Südtiroler Automaten sind ca. in der Mitte des Gebäudes zwischen den beiden durchgehenden Gleisen, in einem kleinen Raum an der Westseite. Tickets für den Nahverkehr innerhalb Südtirols können nicht am Trenitalia-Automaten gekauft werden, sondern am Südtiroler Automaten. Für Suche & Kauf & Umstieg hatte ich nur 10 min, aber war erfolgreich.
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5 Out of Schland
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6 Interessant, der eine „Schnellzug eines Reiseveranstalters“ begann in Hamburg, zwei angeblich erst an der Staatsgrenze.^^ Lt. DB kam einer davon aus Den Haag.
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7 Wundervolles Wetter
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8 – 9 Opas
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10 Weiter geht’s
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11 Hiermit ist jetzt hoffentlich der Tiefpunkt erreicht -.-
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12 Der Inn vor der eindrucksvollen Nordkette der Alpen
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13 Es wird
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14 Der Brennersee ;-)
Weiter ging die Fahrt für mich im Italo-Flirt mit einem kaputten WC. Ich scheine diese Dinger wirklich magisch anzuziehen. :D Dass Pfitsch (bei Sterzing) auf Italienisch Vizze heißt, finde ich ziemlich witzig. Apropos witzig: Welcher Witzbold hat eigentlich der Burg Sprechenstein ihren Namen gegeben? :-s Manchmal haben die italienischen Namen überhaupt nichts mit den deutschen zu tun: Sterzing --> Vipiteno. Freienfeld --> Campo di Trens. Es gibt auch die pragmatische Form der Übersetzung: Roßkopf --> Monte Cavallo (wortwörtlich: Berg Pferd :D). Am Südportal des längsten Eisenbahntunnels der Welt wurde ausgiebig gebuddelt. Deshalb standen wir dort eine Weile rum. Gut, dass heute genau ein Anschluss platzen durfte. Und es war auch noch ausgerechnet dieser, der schief gehen durfte, denn ab Innichen hatte ich Zugbindung, davor nicht.^^ Der Flirt erreichte Franzensfeste mit + 5, der 6-min-Anschluss hätte nicht geklappt.^^ Deshalb wartete ich hier eine halbe Stunde. Lt. DB- & ÖBB-Fahrplan hatte die folgende Verbindung zwar die gleiche Zugnummer, aber war mit Umstieg angegeben. Tatsächlich war der Triebwagen durchgebunden von Franzensfeste bis Lienz, in Innichen waren 6 min Aufenthalt für Systemwechsel und Tf-Wechsel.
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15 Sehr dezenter Hinweis :D
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16 Sonne! :-)
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17 Wenn ich groß bin, werde ich ein Basistunnel
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18 Ja fein hast du Verspätung gemacht, Trenitalia. Ganz fein! :-)
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19 Und hier die richtige Trenitalia, wie es sich gehört mit mehr Verspätung
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20 Küsschen
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21 Zurück zu den Ösis
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22 Die Gipfel der Dolomiten
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23 Aufenthalt am Systemwechselbahnhof Innichen
Nun war ich also in Südwestosttirol.^^ In Lienz (das sind zwei Silben) durfte ich kurz nach 13 Uhr das nächste Mal umsteigen, eine Viertelstunde hatte ich diesmal. Die folgende S-Bahn hatte in Spittal-Millstätter See 10 min Pause. Ich hatte irgendwie nicht bedacht, dass an diesem Wochenende Karneval war.^^ Villach gilt als österreichische Karnevals-Hochburg, und im Zug nach Villach gab es in der Tat reichlich Kostümierte. Die waren aber zum Glück ganz harmlos und taten mir nix.^^
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24 „Beachten Sie bitte beim Aussteigen den Niveauunterschied zwischen Zug und Bahnsteig“ – Bahnsteig, welcher Bahnsteig?
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25 Das obere Drautal
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26 Wenn du zu unkreativ bist, einen Namen für deinen Ort zu finden ¯\_(ツ)_/¯
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27 In vielen Vierteln meiner ursprünglichen Heimatstadt würde man das hier als „Deine Muddah!“ bezeichnen
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28 Mal wieder ein Talent^^
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29 – 30 Berge in Osttirol
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31 Berg im Tal. Ja nee, schon klar…
Nach einem weiteren 10-min-Umstieg in Villach war ich im Fernverkehr unterwegs, allerdings nicht nobel, sondern im Railjet. :p Zuerst fuhr er am Wörthersee entlang, später gab’s bei St. Veit/Glan die mächtige Burg Hochosterwitz zu bestaunen. Aber insgesamt ist die Strecke von Villach Richtung Wien sehr zäh und landschaftlich oft nicht spektakulär... Die Koralmbahn soll die Fahrt um eine Stunde verkürzen und der Semmering-Basistunnel um eine weitere halbe Stunde – also dann 2½ h statt aktuell 4 h. Auf der Relation Klagenfurt – Graz hat die Bahn (ohne jegliche umsteigefreie Verbindungen) einen Modal Split von ca. 1 %. Ich bin also dermaßen exotisch! B-) Die Fahrt von Villach nach Bruck/Mur war mit 2½ h tatsächlich schon die längste umsteigefreie Fahrt heute.^^
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32 Wie nennt man die Steigerung von Buchstabensuppe? Wört(h)ersee. (Ich sollte vielleicht raus aus der Sonne :-s )
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33 Die gewaltige Burg Hochosterwitz
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34 Weg isser in Bruck/Mur
Hier hatte nun (schon in der Abenddämmerung) 10 min Umsteigezeit, dann eine gute halbe Stunde Fahrt in der Dunkelheit bis Graz. Im Croatia saßen tatsächlich Slowenen, die von Wien nach Slowenien mit dem Zug fuhren – ein Einzelabteil war Sa Abend tatsächlich nicht zu finden. Hohe Auslastung war das zwar noch nicht, aber um einiges höher als ich erwartet hatte.^^ Lt. dem ÖBB-Zub besteht übrigens bei Sparschienen generell keine Zugbindung im Nahverkehr (auch wenn das auf den selbst Tickets anders steht). Ich war heute so oft umgestiegen, länger als 15 min war ich nur in Kufstein & Franzensfeste außerhalb eines Zuges, und das war nun auch schon wieder fast 8 h her. Ich brauchte erstmal eine Pause.^^ Daher nutzte ich in Graz nicht den bahnsteiggleichen 4-min-Übergang zu meinem Ziel, sondern ging eine halbe Stunde raus zum Verschnaufen. Zwar war ich dadurch noch eine Stunde länger unterwegs, aber ich hab’s einfach nicht mehr gepackt. :D Es ist echt faszinierend, wie weit man von Graz noch Richtung Osten fahren kann. Ich dachte immer, da kommt doch gleich Ungarn. :D 1:15 h dauerte die Fahrt noch.
Abends halb neun erreichte ich 14:36 h nach Abfahrt in München sowie nach acht Umstiegen Fehring im äußersten Südosten der Steiermark, 16 km entfernt von der ungarischen Grenze. Hier musste ich übernachten, denn ich kam so spät an, dass ich am selben Abend nicht mehr weiterfahren konnte, und am nächsten Morgen fuhr ich so früh los, dass ich gar nicht hätte dort ankommen können. :D Ich hatte nach einer Unterkunft gesucht und auf den einschlägigen Portalen absolut nichts im Umkreis von 5 – 8 km gefunden! Immerhin gab es auf der Internet-Seite des Ortes einige Hinweise. Allerdings war das Ortszentrum mit allen Unterkünften gut 2 km zu Fuß vom Bahnhof entfernt… -.- Für etwas über 40 € hatte ich ein Zimmer in einer Pension gebucht, das ganz gut war.
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35 Der Alpenstaubsauger bringt den Croatia
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36 Angekommen am Ende Österreichs^^
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37 Der Stadtplatz sieht gar nicht mal so verzweifelt aus wie die Lage des Ortes auf der Österreich-Karte :D
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38 Das Kunstwerk ist leider nur im Ansatz erkennbar, aber es gibt eine Idee über die gestörte Route.^^ (Der braune Punkt nördlich von Graz gehört da nicht hin. -.-)
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Österreichisches Neuland [AT][CZ][DE]
Die Nacht war kurz. Bereits zwanzig nach sechs verließ ich Fehring per Regionalzug. Ich fuhr nicht zurück nach Graz und auch nicht nach Ungarn, sondern Richtung Norden. Es war eine eingleisige, nicht elektrifizierte Strecke, auf der sich der Zug unfassbar langsam (oft 40 km/h) durch die Hügel quälte. Am Anfang hatte ich immerhin eine Mitreisende im Zug.^^ Nach einer halben Stunde stieg sie in Fürstenfeld aus, da waren wir 16 Straßen-km vom Bahnhof Fehring entfernt. Per Schiene immerhin 20 km. :D Die Strecke war schon nett, aber oft so langsam, dass es einen regelrecht aggressiv machte. :D Hinter Fürstenfeld gab es immerhin ein paar längere Abschnitte mit 80 km/h, aber hinter Hartberg schlich der Zug wieder Ewigkeiten nur mit 60 km/h trotz gerader Strecke und immer wieder 20er-Lafas. -.- Auf der parallelen Autobahn überholten selbst die LKWs. Von einem Flixbus überholt zu werden war wirklich der Gipfel an Niederträchtigkeit! Kurz vor Friedberg wurde es zwar nicht schneller, aber landschaftlich interessant, denn die Hügel rückten näher und wurden größer. Es war das Wechselgebirge, der östliche Ausläufer der Alpen. Hinter Friedberg fuhr der bisherige R als REX weiter und erreichte bald die bislang höchste Geschwindigkeit: 90 km/h. Im Tunnel… Dann ging es wieder im Schneckentempo nach Aspang hinunter. Nach geschlagenen 2 h Fahrt wurde der Bahnhof von Aspang erreicht, hier gab es nicht nur eine Alpaka-Farm, sondern auch die erste Zugkreuzung des heutigen Tages.^^ Danach folgte ein Wunder: Mit 120 Sachen raste der Zug talabwärts! Der Tf freute sich bestimmt, dass er jetzt auch mal anfangen durfte richtig zu fahren. Durchgehend 100 – 120 km/h! Auf der restlichen halbstündigen Fahrt gab es nur noch zwei Zwischenhalte – das war zwar nicht mehr Zeit zwischen den Halten, aber erheblich mehr Strecke.^^ Wiener Neustadt wurde also nach 2½ h erreicht – für gut 130 km. :D
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39 Endlich mal wieder ein Talent^^
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40 Mein Lieblingsort namens Bierbaum/Safen musste einfach fotografisch festgehalten werden!
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41 Zwischen diesen Bäumen fließt der Bach namens Safen (ich kaufe ein U) durch Bierbaum :-)
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42 Kleine Alpen
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43 Jetzt benennen sie ihre Orte schon nach Krankheitsbildern :-/
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44 Aspang mit Nebel
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45 Der erste Gegenzug an diesem Tag :D
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46 Burg Seebenstein
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47 Tschüss, Alpen! Bis heute Abend!
In Wiener Neustadt stieg trotz Sonntags eine ansehnliche Menge an Leutchen in den Railjet, dessen Auslastung sie min. vervierfachte.^^ Davon ganz motiviert fuhr der Railjet gleich mal 1 min vor Plan los! :-O Die 23 min nach Meidling waren die kürzeste Fahrt meiner Tour.^^ Es folgten 69 min in der vorsintflutlichen S-Bahn über die gesamte Stammstrecke und bis zur Endstation Absdorf-Hippersdorf. Kurz vor der Station dort bremste das zuvor fahrende Fossil auf einmal heftig bis zum Stillstand. Ging aber zum Glück gleich weiter und brachte nur + 1, der 5-min-Umstieg war also nicht in Gefahr. Ich wechselte den Bahnsteig und sah bereits den Folgezug – auf schnurgerader Strecke konnte ich ihn locker 3 min beobachten, bis er schließlich den Bahnhof erreichte :D
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48 Die Tour hatte nicht den Anspruch, in Punkto Fahrzeugmaterial sonderlich abwechslungsreich zu sein ;-)
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49 Ui, wie exotisch: Ein Güterzug fährt durch Meidling
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50 Inzwischen auch wieder exotisch: Die Westbahn ebendort
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51 In diesem Vehikel verbrachte ich über eine Stunde :D
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52 – 54 Durchquerung Wiens
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55 Kreuzung der Urviecher
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56 Über die Donau
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57 Huch, ich dachte, ich wäre nicht mehr an der ungarischen Grenze!? Wie ist der Stier überhaupt zum Franz-Josephs-Bahnhof gekommen? Lt. Vagonweb ist das nämlich planmäßig, auch in diesem Jahr. Bilde ich mir das ein, oder singt diese Lok die Tonleiter wesentlich schneller als ein Railjet-Stier? So viele Fragen^^
Im REX ging es nun gen Nordwesten. Mehrmals ging der Zub durch, ich kramte jedes Mal meine Fahrkarte raus, er schaute mich fragend an, bis ich sagte: „Wollen Sie nicht meine Fahrkarte sehen?“, antwortete „Naa“ und lief weg. :D Immerhin hat er mich an der letzten Station vor der Grenze gefragt, ob ich wirklich nach Tschechien fahren möchte. :D
In České Velenice (klingt ungefähr mit TSCHESSkäh WELLennjitze) hatte ich wieder einen 15-min-Umstieg. Der tschechische Zub konnte meinen QR-Code durch die Klarsichtfolie hindurch scannen. Die DB erzählte mir in Vor-Seuche-Zeiten jedes Mal, sowas wäre technisch nicht möglich… :-s Die Strecke war in einem erbärmlichen Zustand. Trotzdem wurde volle Kanne langgeheizt – jeder Wackeldackel würde nach kürzester Zeit winselnd kapitulieren… Eine gute Dreiviertelstunde dauerte das Geschüttel, wobei es gegen Ende besser wurde.
Kurz vor zwei nachmittags erreichte ich Budweis (České Budějovice, klingt ungefähr mit TSCHESSkäh BUDDjejowitze). Hier hatte ich 2:15 h Pause, auch als Puffer im Falle von Verspätungen gedacht. ;-) Ich ging die Stadt erkunden und verließ Tschechien natürlich nicht, ohne die Süßwarenabteilung des örtlichen Supermarktes zu plündern.
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58 Fritzchen gibt eine falsche Antwort. Die Lehrerin sagt ihm: „Da tust du …“
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59 Grenze zwischen Österreich und Tschechien
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60 Die Bahnhofshalle von České Velenice
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61 Der einzige Bahnhof in Tschechien, der ungarische Loks vor Personenzügen sieht, oder?^^
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62 Dabei dürfte sie doch gar nicht hierhin? :-s
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63 Ich sang: „Ich wünsch mir ne kleine Miezekatze“. Prompt eilte ein RegioPanter herbei und vervollständigte die Zugparade.
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64 Das Bahnhofsgebäude von Budweis
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65 Obus <3
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66 Passt in jede Hosentasche
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67 Das Südböhmische Museum
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68 – 69 Der Stadtplatz
Bei den ÖBB kann man die Pünktlichkeit von Zügen bis zu 1 Woche rückwirkend einsehen (unten bei Verspätungsbestätigung). Das klappt nicht nur für österreichische und grenznahe Bahnhöfe, sondern auch für alle Bahnhöfe in Tschechien (allerdings natürlich nur bei Zügen von/nach Österreich). Für deutsche Bahnhöfe hingegen funktioniert es nicht.^^ Interessant fand ich, dass die ÖBB bei meinem Zug eine Echtzeitangabe für die Abfahrt in Prag drin hatte, dabei wurde er von Prag bis Tábor als SEV geführt (was die Ösis übrigens auch nicht wussten^^). Nach dem SEV fuhr er mit + 2 in Tábor ab und schaffte es mit – 5 nach Budweis. Selbst die Tatsache, dass ich einstieg, konnte nichts an der Pünktlichkeit ändern. ;-) Die Verbindung zwischen der Hauptstadt und der drittgrößten Stadt des Nachbarlandes ist eine eingleisige, kurvige Strecke. :-/ Sie führte so weit bergauf, dass zwischenzeitlich sogar wieder Schnee lag! In Tschechien lief der Zug als „internationaler Schnellzug“ mit automatischen dreisprachigen Ansagen (allerdings nicht an jeder Station ^^). Im Ösireich als Regionalexpress, und der Ösi-Zub sprach nur Deutsch. -.-
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70 Wieder südwärts mit dem Tschechenteil
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71 Leider schwer zu fotografieren, aber der Ausblick auf die andere Talseite zu den schneebedeckten Alpengipfeln im Sonnenuntergang war traumhaft!
2 h nach Abfahrt in Budweis wurde Linz erreicht. Fuhr die Westbahn letztes Jahr eigentlich planmäßig mit doppelten KISSten? Nach 25 min Umsteigezeit enterte ich den langsamen RJ nach Salzburg. Die Rentnergruppe neben mir kommentierte das Geschehen auf dem Nebengleis: „Der ICE fährt ein.“ – „Joa, der Eis.“ – „Wohi föhrta? “ – „Ah, do steht Hamburg!“. Es war Tz Hamburg. Mit Fahrtziel Frankfurt. Dass man um 18 Uhr nicht mehr zu einer zivilisierten Zeit nach Hamburg kommt, hätte man sich auch denken können... Zu unserem Zug meinten sie: „Oh, der macht ja an Moadsuumweg. Der höid überaal. Auf da Hinfahrt war des ned so, do samma mitam Railjet gefahren.“ Sie saßen auch jetzt in einem Railjet. Das alles in einer Lautstärke, dass der ganze Wagen was davon hatte... -.- Das wäre doch mal ein interessantes Konzept: Tz Hamburg darf immer nur nach Hamburg fahren. Und Tz Goslar mimt dann das Faultier. ;-) In Salzburg erfolgte der letzte Umstieg der Tour (in 12 min) auf den aus Klagenfurt & Villach kommenden RJ 110 nach München. Diesen Umstieg hätte ich mir theoretisch auch sparen können, indem ich ab Linz eine Stunde später gefahren wäre, aber der Tag war eh schon lang genug. ;-) Zwischen Linz & Salzburg gab es durchgehend (!) LTE Plus. Westlich von Freilassing einen Balken Edge... -.- Der RJ verließ München-Ost ganze 3 min vor Plan, so erreichte er dann auch den Hbf. Heute waren es „nur“ sechs Umstiege gewesen (wenn man die über 2 h Aufenthalt in Budweis als Umstieg zählt), aber von Abfahrt bis Ankunft noch länger als am Vortag: 15:20 h.
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72 Die Bergrenne in Linz
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73 Internationales in München
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74 Nicht ganz so schwachsinnig wie der Samstag sieht die Route des zweiten Tages aus ;-)
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75 – 76 Vorher-Nachher-Vergleich meiner bis dahin noch nicht befahrenen Strecken Österreichs. B-) Mit der Türkentour verschwand ja dann im Burgenland und in Kärnten nochmal ein bisschen was.^^
Auf dieser Tour bin ich in Österreich zu ca. 2/3 neue Strecke gefahren, in Tschechien komplett. Insgesamt waren es 26 Fahrten. Sie dauerten 22:59 h (in zwei Tagen ohne Nachtfahrt!), davon 2:48 h Zwischenhalte; das macht im Schnitt 53 min pro Fahrt. Ich habe 1.574 km zurückgelegt, davon 245 km in Deutschland (Boden, nicht Tarif), 1.107 km in Österreich, 114 km in Italien und 109 km in Tschechien. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 78,0 km/h. Für die einzige Verspätung (5 min) sorgte Trenitalia.^^ Im Ø zahlte ich 6,3 ct/km, was für Österreich etwas günstiger als normalerweise ist.
Es grüßt bis zur nächsten Tour
Das Krümelmonster
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Tolle Rundfahrt Danke
- kein Text -
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Gruß
Uwe
Reisen wie früher ...
müsste man wieder können. Aber es gibt ja Hoffnung. Vielen Dank für das Mitnehmen!
Danke für den Bericht - was mir dazu einfiel
Grandioser Bericht und echt schön geschrieben.
Ein paar Kommentare dazu:
Die MÁV-Taurus sind meines Wissens nach Teil eines Kilometerausgleichs; ich schätze, dass es mit dem Einsatz der ÖBB-Züge nach Budapest zusammenhängt (oder irgendwas anderes). Die Loks dürften für den Grenzbereich eine entsprechende Zulassung haben, dass sie bis zum Grenzbahnhof können.
Deswegen dürfen ja auch 415er der DB nach Salzburg fahren, obwohl sie für Österreich nicht zugelassen sind.
Die Fahrt von Fehring nach Wien wäre in einem Cityshuttle definitiv spannender gewesen. Die Strecke Fehring - Hartberg ist halt immer wieder von der Einstellung bedroht (gewesen) und man baut eher keine Strecke aus, wo man nicht weiß, ob man sie auch langfristig betreiben wird.
Tatsache ist jedenfalls, dass ich von Wien nach Fehring in einem nachmittaglichen Direktzug aus Cityshuttles eine vergnügliche Fahrt hatte, es war geradezu familiär gewesen, wenn zum Ende hin die Fahrgäste gefragt wurden, wo sie aussteigen wollten, da die Halte da eben Bedarfshalte sind.
Und natürlich das Fahrgeräusch im kurvigen Tunnel bei offenem Fenster kannst du einfach durch nichts ersetzen.
Übrigens auch etwas, was ich beim 4020er zwischen Mürzzuschlag und Payerbach-Reichenau mal genießen konnte. Und ja, die ließen sich dort tatsächlich auch noch blicken.
Du wirst jedenfalls möglicherweise nicht mehr lange einen 4020er auf der Wiener S-Bahn haben, denn die Talent 3 sind ihrer Zulassung in Vorarlberg wesentlich näher gekommen. Dadurch können Talent 1 freigesetzt werden und die werden eben auch die 4020er in der Ostregion ablösen.
Achja... die ZSSK kriegt es problemlos hin, auch in Österreich bei deren Fernzügen die Ansagen - auch auf deutsch - automatisch laufen zu lassen. Als ein REX Wien - Bratislava weiter als IC nach Kosice fuhr - und das mit dem entsprechenden Fuhrpark - wurde anscheinend mit GPS-Steuerung jeder Halt entsprechend automatisch angesagt. Sogar der Grenzübertritt wurde per Ansage verkündet. Das geht eben durchaus.
Die Züge Linz - Prag fahren mittlerweile als IC mit Speisewagen - ab Fahrplanwechsel dann als EC. Aber die CD verzichtet im Ausland eben generell auf Ansagen. So hörst du im EC Prag - Hamburg nach Bad Schandau keine Ansagen und auch nicht im EC Prag - Budapest ab Kutý. Nur die Anzeigen laufen - immerhin in der entsprechenden Landessprache.
Und ja, die Strecke Ceske Velenice - Budweis ist einfach nicht besonders spaßig. Der Streckenzustand ist trotz Elektrifizierung einfach traurig. Gleichzeitig sehe ich dann eine ausgebaute Strecke Breclav - Znojmo, wo alte Züge auf einer nicht elektrifizierten Strecke fahren... und das ist da einfach ein Traum. Gute Streckenqualität, viele Haltestellen erneuert... es gibt Hoffnung. Wobei es auch mit dem Zug zusammenhängt. Ein Desiro ML würde da eine bessere Laufruhe auf die Beine bekommen, wie ich auf der inneren Aspangbahn Wien - Traiskirchen - Wiener Neustadt beim Cityjet Eco im Batteriebetrieb feststellte.
Freut mich jedenfalls, dass du mal das schöne Österreich samt benachbarten Strecken besucht hast. Ich hätte noch einige Strecken, die ich noch nicht befahren habe, auf der Liste.
Nebenbei, bist du schonmal auf der Mariazellerbahn gewesen?
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Danke für den Bericht - was mir dazu einfiel
Grandioser Bericht und echt schön geschrieben.
Vielen Dank für das Lob, auch den anderen Kommentatoren! :-)
Ein paar Kommentare dazu:
Die MÁV-Taurus sind meines Wissens nach Teil eines Kilometerausgleichs; ich schätze, dass es mit dem Einsatz der ÖBB-Züge nach Budapest zusammenhängt (oder irgendwas anderes).
Das dachte ich mir auch.
Aber warum schickt man sie ausgerechnet auf eine Strecke, die gar keine Verbindung nach Ungarn hat und setzt sie nicht einfach irgendwo ab/bis Wien-Hbf. ein?
Die Loks dürften für den Grenzbereich eine entsprechende Zulassung haben, dass sie bis zum Grenzbahnhof können.
Leuchtet ein.
Deswegen dürfen ja auch 415er der DB nach Salzburg fahren, obwohl sie für Österreich nicht zugelassen sind.
Dürfen dann alle deutschen Vehikel nach Salzburg?
Einen 415er mit Fahrgästen hat man dort ja schon eine Weile nicht mehr gesehen. ;-)
Die Fahrt von Fehring nach Wien wäre in einem Cityshuttle definitiv spannender gewesen. Die Strecke Fehring - Hartberg ist halt immer wieder von der Einstellung bedroht (gewesen) und man baut eher keine Strecke aus, wo man nicht weiß, ob man sie auch langfristig betreiben wird.
Andererseits wird die Strecke ohne Ausbau halt auch nicht attraktiver und die Gefahr der Einstellung somit nicht geringer...
[...]
Du wirst jedenfalls möglicherweise nicht mehr lange einen 4020er auf der Wiener S-Bahn haben, denn die Talent 3 sind ihrer Zulassung in Vorarlberg wesentlich näher gekommen. Dadurch können Talent 1 freigesetzt werden und die werden eben auch die 4020er in der Ostregion ablösen.
Die Urviecher symbolisieren auch nicht gerade das, was man sich unter einer modernen, entwickelten Technologie-Nation wie Österreich vorstellt. ;-)
Achja... die ZSSK kriegt es problemlos hin, auch in Österreich bei deren Fernzügen die Ansagen - auch auf deutsch - automatisch laufen zu lassen. Als ein REX Wien - Bratislava weiter als IC nach Kosice fuhr - und das mit dem entsprechenden Fuhrpark - wurde anscheinend mit GPS-Steuerung jeder Halt entsprechend automatisch angesagt. Sogar der Grenzübertritt wurde per Ansage verkündet. Das geht eben durchaus.
Direkt aus Österreich nach Košice fährt inzwischen nur noch ein täglicher IC (der auch in Österreich so heißt und Petržalka - Wien nonstop fährt) bzw. in Zeiten der Seuche nicht einmal dieser. :-/
Mehr zu den Ansagen der ŽSSK auch in den Wien-Zügen kommt in einem späteren Bericht. ;-)
Die Züge Linz - Prag fahren mittlerweile als IC mit Speisewagen - ab Fahrplanwechsel dann als EC.
Edel!
Aber die CD verzichtet im Ausland eben generell auf Ansagen. So hörst du im EC Prag - Hamburg nach Bad Schandau keine Ansagen und auch nicht im EC Prag - Budapest ab Kutý. Nur die Anzeigen laufen - immerhin in der entsprechenden Landessprache.
Nicht die ČD verzichtet auf Ansagen, sondern der jeweilige ausländische Betreiber. Bzw. dessen Personal macht eben manuelle Ansagen, bloß halt nie auf Tschechisch.^^
Meine Kritik galt auch nicht den ČD, sondern den ÖBB. Ich bin der Meinung, in einem Zug, der mehr als ein bis zwei Halte in verschiedenen Städten international fährt (Wien - Košice wäre also raus), sollten die Ansagen auf dem gesamten Laufweg mehrsprachig sein, zusätzlich zur Landessprache mindestens entweder in der Sprache des jeweils anderen Landes oder notfalls auf Englisch.
BTW: Warum sagt man eigentlich "Die ÖBB sind ", aber "Die ČD ist..." ? Dráhy sind doch auch mehrere... :-s
[...]
Freut mich jedenfalls, dass du mal das schöne Österreich samt benachbarten Strecken besucht hast. Ich hätte noch einige Strecken, die ich noch nicht befahren habe, auf der Liste.
Ich habe mittlerweile mehr als zwei Drittel des österreichischen Bahn-Netzes befahren. :D
Und ich drohe schon mal: Sobald die Seuche wieder auf dem Rückzug ist, habt ihr mich wieder am Hals. :p
Nebenbei, bist du schonmal auf der Mariazellerbahn gewesen?
Jap, im Januar 18. Deshalb ist die Strecke auf den Karten am Ende meines Berichts ja nicht mehr eingezeichnet. ;-) War nur ein Tagesausflug, deshalb hab ich keinen Bericht draus gemacht. Leider war damals nördlich vom Gösingtunnel ziemliches Mistwetter, im Süden hingegen ok.^^
Ist schon ganz nett da =)
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Es grüßt
Das Krümelmonster
--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)
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Danke für den Bericht - was mir dazu einfiel
Dürfen dann alle deutschen Vehikel nach Salzburg?
Nein, für Salzburg und Kufstein ist eine Registrierung der Fahrzeuge in Österreich (aber keine Zulassung) erforderlich. Die Fahrzeuge kriegen das dann als "IM A-ÖBB" angeschrieben.
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Weg mit dem 4744!
Sicher dass die 415 nach Salzburg dürfen?
In der ÖBB-Fahrzeugdatenbank hab ich sie jedenfalls spontan nicht gefunden...
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Weg mit dem 4744!
Höchst Wahrscheinlich
Dieser Reisebericht wäre sonst wohl so nicht möglich: https://www.ice-treff.de/index.php?id=613409 ;)
Höchst Wahrscheinlich
Dieser Reisebericht wäre sonst wohl so nicht möglich: https://www.ice-treff.de/index.php?id=613409 ;)
Wäre aber sonst auch nicht das erste Mal, dass Fahrzeuge nach Salzburg oder Kufstein kommen, die da eigentlich nicht hin dürften ;-).
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Weg mit dem 4744!
BR 415 in Salzburg, was war das für eine Leistung?
Dieser Reisebericht wäre sonst wohl so nicht möglich: https://www.ice-treff.de/index.php?id=613409 ;)
Habe mir gerade noch einmal den Bericht und die Diskussion dazu angesehen. Was mich dabei wundert, was hat der 415 da eigentlich Sonntagabend in Salzburg gemacht? Fahrt als IC 1299?
Auch in München waren BR 415 meines Wissens nach in diesem Fahrplanjahr nur selten zugegen, oder täusche ich mich da gewaltig, bitte um Aufklärung :-)
Höchst Wahrscheinlich
Wäre aber sonst auch nicht das erste Mal, dass Fahrzeuge nach Salzburg oder Kufstein kommen, die da eigentlich nicht hin dürften ;-).
Naja, für diese Bahnhöfe gibt es Grenzvereinbarungen auch für Fahrzeuge, die keine Zulassung für das jeweils andere Land haben. Beim Beispiel Salzburg war es ja mit der BR 120 immer so. Bis Salzburg durfte sie offiziell fahren, aber nicht weiter hinein ins ÖBB-Netz. Grund waren ihre Störströme bzw deren Auswirkungen auf Anlagen des österreichischen Netzes. Zwischen der Grenze bei Freilassing und Salzburg wurde das getestet und keine Anlagen mit möglichen Störfolgen eingebaut, sodass die Baureihe die Zulassung für die Fahrt bis Salzburg Hbf (und dort maximal bis zur Remise (Bw) erhielt.
Höchst Wahrscheinlich
Die 120 steht aber auch mit dem Vermerk „ Streckenzulassung: Staatsgrenze nächst Liefering - Salzburg Hbf - Salzburg Gnigl Vbf , Staatsgrenze nächst Kufstein - Kufstein“ im Register der ÖBB Infra ;-). Siehe https://infrastruktur.oebb.at/fzdb/fahrzeugdb/Suche/Public
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Weg mit dem 4744!
BR 415 in Salzburg, was war das für eine Leistung?
Dieser Reisebericht wäre sonst wohl so nicht möglich: https://www.ice-treff.de/index.php?id=613409 ;)
Habe mir gerade noch einmal den Bericht und die Diskussion dazu angesehen. Was mich dabei wundert, was hat der 415 da eigentlich Sonntagabend in Salzburg gemacht? Fahrt als IC 1299?
Ich würde stark vermuten, dass dies keine Fahrt mit Fahrgästen war. ;-)
Auch in München waren BR 415 meines Wissens nach in diesem Fahrplanjahr nur selten zugegen, oder täusche ich mich da gewaltig, bitte um Aufklärung :-)
Ich kenne da nur ICE 1092. Der erstmalige Anblick des Baby-Tees in meiner Mittagspause hat mich damals ziemlich überrascht. ;-)
In der Vergangenheit fuhren teilweise Baby-Tees begleitet von ausgewachsenen Grünen Tees. Normalerweise achte ich da ja nicht drauf (Tee ist Tee). Aber als ich im März 2016 Richtung Norden fahren wollte, war ich so erfreut, dass der ersehnte zweite Zugteil wesentlich früher als gedacht erreicht war, dass ich mir das sogar notiert habe. :D
Es grüßt
Das Krümelmonster
--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)
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BR 415 in Salzburg, was war das für eine Leistung?
Habe mir gerade noch einmal den Bericht und die Diskussion dazu angesehen. Was mich dabei wundert, was hat der 415 da eigentlich Sonntagabend in Salzburg gemacht? Fahrt als IC 1299?
Ich würde stark vermuten, dass dies keine Fahrt mit Fahrgästen war. ;-)
Wie kommst Du zu der Vermutung?
In der Vergangenheit fuhren teilweise Baby-Tees begleitet von ausgewachsenen Grünen Tees. Normalerweise achte ich da ja nicht drauf (Tee ist Tee). Aber als ich im März 2016 Richtung Norden fahren wollte, war ich so erfreut, dass der ersehnte zweite Zugteil wesentlich früher als gedacht erreicht war, dass ich mir das sogar notiert habe. :D
Verstehe jetzt nicht, was Du mit "Tee" möchtest, aber ok und es freut mich für Dich :-)
Es grüßt
Das Krümelmonster
Schöne Grüße zurück
Müsste ein Ersatzzug gewesen sein
Die 415 scheinen hin und wieder die klassichen ICs zu ersetzen. Und es gibt halt auch ICs, die nur bis Salzburg verkehren.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Das muß wieder ein Sparkassen-ICE aus Siegen gewesen sein
- kein Text -
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
BR 415 in Salzburg, was war das für eine Leistung?
Ich würde stark vermuten, dass dies keine Fahrt mit Fahrgästen war. ;-)
Wie kommst Du zu der Vermutung?
Ganz einfach: Mir ist dort noch nie einer begegnet. ;-)
Und dort verkehrt auch kein Fernverkehr, dessen Kapazität man durch fünf Wagen ersetzen könnte.
Aber man kann sich ja auch mal irren. ;-)
In der Vergangenheit fuhren teilweise Baby-Tees begleitet von ausgewachsenen Grünen Tees. Normalerweise achte ich da ja nicht drauf (Tee ist Tee). Aber als ich im März 2016 Richtung Norden fahren wollte, war ich so erfreut, dass der ersehnte zweite Zugteil wesentlich früher als gedacht erreicht war, dass ich mir das sogar notiert habe. :D
Verstehe jetzt nicht, was Du mit "Tee" möchtest, aber ok und es freut mich für Dich :-)
Dachte spätestens wenn man es ausspricht wäre klar, dass der ICE T gemeint ist. ;-)
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Das Krümelmonster
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Müsste ein Ersatzzug gewesen sein
Die 415 scheinen hin und wieder die klassichen ICs zu ersetzen. Und es gibt halt auch ICs, die nur bis Salzburg verkehren.
Tatsache! Fünf Wagen statt neun...
Das konnte ich aber nicht sehen, an dem Tag war ich im Urlaub. :p
Es grüßt
Das Krümelmonster
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Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)
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Das muß wieder ein Sparkassen-ICE aus Siegen gewesen sein
Nach Auskunft der örtlichen Sparkasse ist derzeit kein ICE nach Salzburg unterwegs....
Danke auch von mir!
Bekanntlich fahre ich ja immer gern unbekannte Strecken. Davon gab es in Österreich gar nicht mehr sooo viele.
Das ist bei mir genau umgekehrt, daher ganz vielen Dank für diesen netten Reisebericht!