Mehr Züge an Weihnachten (Aktueller Betrieb)
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Mittwoch, 02.12.2020, 13:47 (vor 2067 Tagen)
Hallo
zu Weihnachten fahren mehr Züge. tagesschau.de
Zitat:
"Die Deutsche Bahn will für den Reiseverkehr zu Weihnachten doppelt so viele Sonderzüge einsetzen wie normalerweise. Der Konzern kündigte an, zwischen dem 18. und 27. Dezember rund 100 zusätzliche Züge auf die Strecken zu schicken. Dies solle den Reisenden angesichts der Corona-Abstandsregeln möglichst viel Platz bieten.
"Deshalb fahren wir dieses Weihnachten so viel Kapazität wie noch nie", sagte Bahn-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber. Insgesamt stünden bis zum Jahresende rund 13.000 Sitzplätze zusätzlich zur Verfügung. Dabei helfen sollen auch neue Züge. Huber zufolge kann die Bahn im Dezember 15 kürzlich angeschaffte ICEs in Betrieb nehmen.
Ein Teil der Züge ist nach Angaben des Konzerns bereits buchbar. Die restlichen Sonderzüge sollen ab dem 8. Dezember in den Buchungssystemen, auf der Internetseite und in der Bahn-App zur Verfügung stehen."
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Gruß
Uwe
Welche „neuen“ Züge sollen das sein?
RenateMD, Mittwoch, 02.12.2020, 14:31 (vor 2067 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Hallo,
Die meisten 7-Teiler der BR412 sind ja bereits abgenommen laut der Liste von Markus.
Daher: welche 15 neuen Züge sind das? Bereits erste 13-Teiler? Weitere IC2?
Liebe Grüße
Renate
ICE 4 7-teiler
ACS64, Mittwoch, 02.12.2020, 14:38 (vor 2067 Tagen) @ RenateMD
Es geht nicht um das Abnahmedatum, sondern um den Planeinsatz. Bis auf testweise ein Zugpaar auf der L10 sind die 412.2 ja noch nicht unterwegs.
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PM: DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
Henrik, Mittwoch, 02.12.2020, 15:31 (vor 2067 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
02.12.20 - 10:00 Uhr Berlin
DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
Dezember-Rekord: erstmals 15 neue ICE an einem Tag in Dienst gestellt • Rund 100 Sonderzüge zu Weihnachten im Einsatz • Neues Tool informiert über Besucheraufkommen an Bahnhöfen • Maskenkontrollen in jedem zweiten Fernverkehrszug
Die Deutsche Bahn macht mit einem umfassenden Maßnahmenpaket das Reisen zu Weihnachten sicher. Hierfür werden auf den Hauptachsen des Reiseverkehrs zwischen dem 18. und 27. Dezember rund 100 Sonderzüge eingesetzt, um den Reisenden möglichst viel Platz zu bieten. Zudem erhöht die DB die Präsenz von Sicherheitskräften weiter: In bis zu 50 Prozent aller Fernverkehrszüge sind Sicherheitsteams an Bord, um auf die Einhaltung der Maskenpflicht hinzuweisen.
Personenverkehrsvorstand Berthold Huber: „In diesem Dezember können wir auf einen Schlag gleich 15 neue ICE in Dienst stellen. Das ist DB-Rekord. Mit tausenden neuen Sitzplätzen, Sonderzügen und mehr Fahrten bringt der langfristig angelegte Ausbau unserer Fernverkehrsflotte für unsere Kunden schon jetzt spürbare Verbesserungen.“
O-Ton DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber MP3 | 1,6 MB
Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: „Unsere Verantwortung ist es, Reisen vor Weihnachten so sicher wie möglich zu machen. Fast alle Kundinnen und Kunden halten sich bereits heute an die Maskenpflicht. Dennoch verdoppeln wir die Präsenz unserer Sicherheitskräfte im Fernverkehr. Unser Sicher-Reisen-Paket enthält zudem neue Tools wie die Auslastungsanzeige von Bahnhöfen und ein maximales Hygienekonzept.“
O-Ton DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla MP3 | 3,2 MB
Bereits vergangene Woche hatte die DB für Zugreisen mit bestmöglichem Abstand ihr Reservierungssystem nochmals an die aktuelle Corona-Lage und die weiterhin bestehenden Schutzmaßnahmen angepasst. Mit dem deutlichen Ausbau des Verkehrsangebots zu Weihnachten 2020, der erfolgten Anpassung des Reservierungssystems sowie der Ausweitung von Masken-Kontrollen setzt die DB die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern um. Die Bundesregierung rät weiterhin dringend dazu, auf nicht zwingende Reisen zu verzichten.
[Video]
Den Video-O-Ton können Sie in unserem Mediaportal herunterladen.
Ein umfassendes Hygienekonzept in Zügen, Bussen und an Bahnhöfen sorgt zudem dafür, dass Reisende auch Weihnachten sicher unterwegs sind.
Ein Teil der zusätzlichen Sonderzüge ist bereits buchbar. Die übrigen werden derzeit schrittweise in die Buchungssysteme eingearbeitet und sind voraussichtlich ab 8. Dezember buchbar. Die DB empfiehlt, die Auslastungsanzeige auf bahn.de und in der App DB Navigator für die Auswahl weniger nachgefragter Züge zu nutzen und eine Sitzplatzreservierung zu erwerben.
10 Maßnahmen für sicheres Reisen zu Weihnachten 2020
1. Mehr Fahrzeuge: Im Dezember werden 15 neue ICE-Züge in Dienst gestellt – so viele wie noch nie zuvor in einem Monat.
2. Mehr Fahrten: Rund 100 Sonderzüge sind Weihnachten 2020 auf den Hauptachsen unterwegs.
3. Mehr Sitzplätze: Bis Ende des Jahres stehen den Kundinnen und Kunden täglich 13.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung.
4. Mehr Verbindungen: Mit dem neuen Fahrplan ab 13.12. baut die DB den Fahrplan nochmals deutlich aus. Zwischen Hamburg und Berlin sind die Züge erstmals im Halbstunden-Takt unterwegs.
5. Mehr Raum: Nur noch 60 Prozent der Sitze im Fernverkehr sind reservierbar. Die DB informiert über die Auslastung der Züge aktuell im Netz.
6. Mehr Maskenkontrollen: Die DB erhöht im Dezember nochmal die Präsenz ihrer Sicherheitskräfte: In bis zu 50 Prozent aller Fernverkehrszüge sind Sicherheitsteams an Bord, die darauf achten, dass die Maskenpflicht eingehalten wird.
7. Mehr Kundeninformation: 25.000 Ansagen in Bahnhöfen, 7.500 Monitore und LED-Anzeigen der Fernverkehrsflotte, 6.500 Plakate in Zügen ohne digitale Anzeigen, 230.000 Aufkleber in Bahnhöfen informieren über sicheres Reisen.
8. Mehr Sauberkeit und Hygiene: 4.300 Reinigungskräfte sind für Sauberkeit und Hygiene in Zügen und am Bahnhof im Einsatz. Innovative Reinigungskonzepte wie UV-Licht zur Desinfektion an Rolltreppen oder Speziallack zum Schutz vor Viren und Bakterien auf Treppenhandläufen und Bedienungsknöpfen in Aufzügen sorgen für noch mehr Sauberkeit. 650 Desinfektionsspender stehen unseren Reisenden gratis zur Verfügung.
9. Mehr Kundenlenkung: Wegeleitsysteme, Mindestabstandsmarkierungen auf dem Boden vor allen DB Informationen, in den Reisezentren und vor vielen Geschäften in den Bahnhöfen unterstützen die Reisenden, Abstand zu halten.
10. Mehr Planbarkeit: Ein neues Tool in der App Bahnhof Live zeigt für mehr als 100 Bahnhöfe an, wie voll der jeweilige Start- und Zielbahnhof ist. Reisende können durch die neue Anzeige sehen, ob ihr Bahnhof aktuell weniger, genauso oder stärker besucht ist als im Vergleich zu den Vorwochen.
Entwicklung der Fernverkehrsflotte
![[image]](https://www.deutschebahn.com/resource/blob/5753244/03353c6ab0a84e3feb340775f94748ae/IG-Entwicklung-der-FV-Flotte-data.jpg)
https://www.deutschebahn.com/presse/DB-setzt-Sonderzuege-ein-und-baut-Maskenkontrolle-aus
ICE 2 im Jahr 2026 weiter in Betrieb
Aphex Twin, Mittwoch, 02.12.2020, 15:53 (vor 2067 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Aphex Twin, Mittwoch, 02.12.2020, 15:54
Gemäss dieser Grafik sollen die ICE 2 im Jahr 2026 noch in Betrieb sein.
es war auch nie wirklich anderes geplant/vorgesehen
Henrik, Mittwoch, 02.12.2020, 15:59 (vor 2067 Tagen) @ Aphex Twin
- kein Text -
Dafür ab 2024 bis 2026 Ausmusterung IC1 und 101er
ffz, Mittwoch, 02.12.2020, 16:07 (vor 2067 Tagen) @ Henrik
Hallo,
dafür wird ab 2024 im großen Stile die Ausmusterung der IC1 Wagen und der Baureihe 101 beginnen. Bis 2026 werden beide Fahrzeuge nicht mehr bei DB Fernverkehr eingesetzt. Die Loks sind am Ende ihres wirtschaftlichen Einsatzes angelangt. Ab Ende des Jahres sollen größere Unfallschäden zur Ausmusterung führen. Es ist dann billiger für ein paar Jahre Tauri oder Vectron zu mieten. Wer also noch alle 145 Loks im Einsatz erleben will sollte sich beeilen.
Ausmusterung der 101er - kein großer Verlust
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Mittwoch, 02.12.2020, 16:10 (vor 2067 Tagen) @ ffz
ich fand die Lok nie gelungen. Zwei besondere Griffe ins Klo, die ozeanblau-beige und TEE Beklebung...
--
Gruß
Uwe
Ausmusterung der 101er - kein großer Verlust
ICE-TD, Mittwoch, 02.12.2020, 17:06 (vor 2067 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
bearbeitet von ICE-TD, Mittwoch, 02.12.2020, 17:07
ich fand die Lok nie gelungen. Zwei besondere Griffe ins Klo, die ozeanblau-beige und TEE Beklebung...
Für einen Eisenbahnfuzzy vielleicht, ansonsten gehört die 101er wohl zum Zuverlässigsten was die Bahnindustrie in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht hat, die dürfte auch noch vor den BR 103 und 120 liegen.
Fuzzytum
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Mittwoch, 02.12.2020, 17:57 (vor 2067 Tagen) @ ICE-TD
Hi
ich bin kein Fuzzy. Technisch mag die Lok zuverlässig sein - um das aber zu beurteilen, fehlt mir die Fachkenntnis. Bin nur einfacher Bahnkunde. Was den Rest angeht, so ist das wie bei anderen Fahrzeugen auch Geschmackssache - und da halte ich diese Lok für wenig gelungen.
--
Gruß
Uwe
Fuzzytum vs Funktionalität
Christian_S, Donnerstag, 03.12.2020, 11:08 (vor 2067 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
ich bin kein Fuzzy. Technisch mag die Lok zuverlässig sein - um das aber zu beurteilen, fehlt mir die Fachkenntnis. Bin nur einfacher Bahnkunde. Was den Rest angeht, so ist das wie bei anderen Fahrzeugen auch Geschmackssache - und da halte ich diese Lok für wenig gelungen.
Aber mal ehrlich, gehts bei einer Lok darum, ob sie schön aussieht oder ob sie ihre Züge zuverlässig von Start bis Ziel befördert?
Man muss die 101 nicht schön finden, das ist Sache des persönlichen Geschmacks. Ich bin sie in rund 10 Jahren regelmäßig gefahren und war durchaus zufrieden. Bis auf einzelne kleinere Störungen hatte ich kaum Probleme mit ihr, nur ein einziges Mal in all den Jahren hat sie sich gar nicht aufrüsten lassen.
Was die Beklebungen angeht: auch das ist Geschmackssache, aber gerade die Ferrero-Beklebung damals an der 101 040 mit ihrer weiß-roten und ihrer grünen Seite fand ich sehr gelungen, ebenfalls auch die Adler-Mannheim-Lok.
Fuzzytum vs Funktionalität
br403, Donnerstag, 03.12.2020, 12:58 (vor 2066 Tagen) @ Christian_S
Sehe ich auch so, gerade als Bahnkunde ist mir die Zuverlässigkeit sehr wichtig. Was hilft mir eine schöne Lok wenn sie nicht funktioniert und der Zug ausfällt.
Fuzzytum vs Funktionalität
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 04.12.2020, 09:53 (vor 2066 Tagen) @ br403
bearbeitet von Alibizugpaar, Freitag, 04.12.2020, 09:53
Was hilft mir eine schöne Lok wenn sie nicht funktioniert und der Zug ausfällt.
Was ist das für eine abstruse Argumentations-Versuchsschiene? Als würden hässliche Fahrzeuge verlässlich funktionieren und schön anzusehende nicht. Ist doch Kokolores.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Fuzzytum vs Funktionalität
Christian_S, Freitag, 04.12.2020, 10:01 (vor 2066 Tagen) @ Alibizugpaar
Was ist das für eine abstruse Argumentations-Versuchsschiene? Als würden hässliche Fahrzeuge verlässlich funktionieren und schön anzusehende nicht. Ist doch Kokolores.
Ich denke, eher Du bringst das auf eine seltsame Argumentationsschiene. Der Vorposter hat nirgends behauptet, das hässliche Fahrzeuge besser funktionieren aös schöne, sondern lediglich angemerkt, das die Baureihe 101 jahrzehntelang zienlich zuverlässig ihren Dienst versehen hat und deshalb durchaus als gelungenes Schienenfahrzeug angesehen werden kann, auch wenn nicht jeder sie schön findet.
Fuzzytum vs Funktionalität
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 04.12.2020, 09:47 (vor 2066 Tagen) @ Christian_S
Aber mal ehrlich, gehts bei einer Lok darum, ob sie schön aussieht oder ob sie ihre Züge zuverlässig von Start bis Ziel befördert?
Würdest Du diesen Spruch auch bei Pkw, Mode oder Wohnzimmereinrichtungen gelten lassen? Warum dürfen Schienenfahrzeuge unvorteilhaft aussehen? Die 101 finde ich nicht verhunzt, absolut nicht. Aber wenn ich einen ICE 403(+) mit einem 407(-) vergleiche, dann mag ich schon einen optischen Abwärtstrend erkennen. Den IC-Steuerwagen finde ich z.B. rundum gelungen, ein sportlich freundliches Gesicht. Das RJ-Steuerwagengesicht mag ich hingegen gar nicht.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Fuzzytum vs Funktionalität
Christian_S, Freitag, 04.12.2020, 10:04 (vor 2066 Tagen) @ Alibizugpaar
Würdest Du diesen Spruch auch bei Pkw, Mode oder Wohnzimmereinrichtungen gelten lassen? Warum dürfen Schienenfahrzeuge unvorteilhaft aussehen? Die 101 finde ich nicht verhunzt, absolut nicht.
Der Vergleich hinkt ziemlich stark, den einem PKW, Kleidung oder Möbel kaufst Du Dir selbst für Dich, eine Lok im Allgemeinen nicht. Das wäre ungefähr so, als wenn Du nicht zur Stadtverwaltung gehen würdest, weil Du deren Gebäude hässlich findest.
Fuzzytum vs Funktionalität
Chrispy, Freitag, 04.12.2020, 13:08 (vor 2065 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von Chrispy, Freitag, 04.12.2020, 13:10
Folgende Aussagen stellen lediglich meine Ansichten dar, da schönheit ja im Auge des betrachter Liegt.
Würdest Du diesen Spruch auch bei Pkw, Mode oder Wohnzimmereinrichtungen gelten lassen?
Auch da gibt es nicht nur Fortschritte. Bei den Pkw gibt es ganze Perioden "schlechten" designs. Dazu betrachte mal die Evolution der Cadillac de Ville Series. Dort hat man nach 1959 den Zenit der Schönheit überschritten und ab der mitte der 70er folgten nur noch eine hässliche Karre nach der anderen. Ähnliches gilt auch für andere Autobauer wie Lamborghini mit ihren Islero, Jarama und Urraco. Oder schau mal was Ford zwischen 1979 und 2004 mit ihrem Mustang angestellt hat. Erst ab 2004 designte man dann wieder etwas schönere Mustangs, in anlehnung an das 1969er Modell, welches für mich immer noch unerreicht bleibt.
Bei der Mode soll an dieser Stelle mal an die Polyesterhemden und scheusslichen Kravatten der 70er Jahre erinnert, welche auch keinen visuellen Fortschritt darstellten. Oder wie steht es mit den schrillen Wohnzimmereinrichtungen der 50er bis 70er in Pissgelb, Kackbraun, Gallengrün und Rettungswestenorange? Die Vorkriegszeit hatte definitiv mehr Stil.
So schlimm ist die 101 dann auch nicht, vor allem für diese Zeit war sie in guter Gesellschaft mit der Traxxxx (bei Bombardier weiss ich nie wie viele X da jetzt hingehören, darum lieber mal ein paar zu viel als zu wenig. Marketing-Bullshit-Regel 1: je mehr X desto besser das Produkt). Die vorgängerin 120 gefällt mir rein ästhetisch halt auch nicht wirklich, daher ist die 101 visuell schon mal ein fortschritt.
Fuzzytum vs Funktionalität
Aphex Twin, Freitag, 04.12.2020, 19:14 (vor 2065 Tagen) @ Alibizugpaar
Aber mal ehrlich, gehts bei einer Lok darum, ob sie schön aussieht oder ob sie ihre Züge zuverlässig von Start bis Ziel befördert?
Würdest Du diesen Spruch auch bei Pkw, Mode oder Wohnzimmereinrichtungen gelten lassen? Warum dürfen Schienenfahrzeuge unvorteilhaft aussehen?
Unter einem gewissen Mietniveau ist das Design eines Gebäudes den Mietern eher unwichtig.
Fuzzytum
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 04.12.2020, 09:41 (vor 2066 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Bin nur einfacher Bahnkunde - und da halte ich diese Lok für wenig gelungen.
Und wie macht sich das bemerkbar?
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Gruß, Olaf
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Goethe an Schiller 1797
Fuzzytum
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Freitag, 04.12.2020, 15:24 (vor 2065 Tagen) @ Alibizugpaar
Bin nur einfacher Bahnkunde - und da halte ich diese Lok für wenig gelungen.
Und wie macht sich das bemerkbar?
Hallo
die Form an sich finde ich wenig gelungen. Die ES64U2 oder Vectron finde ich vom Design her wesentlich besser. Aber das ist eben Ansichtssache und wie ich schon geschrieben habe, kann man da unterschiedlicher Meinung sein
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Gruß
Uwe
Eine LDV für die ICE2 ist noch nicht entschieden.
ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 02.12.2020, 17:43 (vor 2067 Tagen) @ Henrik
Es wäre aber durchaus möglich und in meinen Augen auch eher wahrscheinlich, dass die ICE2 keine LDV mehr bekommen.
Es werden bis 2026 also nur noch die laufenden Fristen abgefahren und dann stellt sich die Frage, ob man die Züge abstellt.
Wenn man alle Züge zusammenrechnet ...
Ösi, Mittwoch, 02.12.2020, 16:17 (vor 2067 Tagen) @ Aphex Twin
... gibt es Ende 2020 517 Züge und 2026 524 Züge.
Ob sich da große Angebotsverbesserungen ausgehen?
Wenn man alle Züge zusammenrechnet ...
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Mittwoch, 02.12.2020, 18:45 (vor 2067 Tagen) @ Ösi
Ende 2020 517 Züge
Abzüglich der IC2-Totalausfälle, die uns der Heiko gestern erst nebenan so schön sauber aufgelistet präsentiert hat.
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?003,9533110,9533611#msg-9533611
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
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ICE 2 im Jahr 2026 weiter in Betrieb
Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 03.12.2020, 00:23 (vor 2067 Tagen) @ Aphex Twin
Gemäss dieser Grafik sollen die ICE 2 im Jahr 2026 noch in Betrieb sein.
Das der ICE1 an Kapazität Einbuße hat wurde mit Nennung der Zuganzahl ebenfalls schlau umgangen ;)
PM: DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
GibmirZucker, Mittwoch, 02.12.2020, 19:15 (vor 2067 Tagen) @ Henrik
6. ist zu begrüßen. Hat aber DB Sicherheit so viel Personal und fehlt es dann nicht an anderen Stellen? Wäre eine gute Gelegenheit, dass der Staat auch mehr engagiert, diese Aufgabe kann auch dü Bundeswehr übernehmen, statt nach Rückkehr a Afghanistan überbezahlte Berufssoldaten Däumchen drehen zu lassen.
PM: DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Mittwoch, 02.12.2020, 19:44 (vor 2067 Tagen) @ GibmirZucker
Du meinst Bundeswehrsoldaten, die in anderen Gegenden dieser Welt zum Schutz von gefährdeten Minderheiten ihre gesundheitliche Unversehrtheit hingehalten haben sind überbezahlt?
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
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PM: DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
GibmirZucker, Mittwoch, 02.12.2020, 20:26 (vor 2067 Tagen) @ Alibizugpaar
Ist Ansichtssache. Im Vergleich zu Friedrich Merz sind sie arm. Denke darüber muss man nicht diskutieren. Aber eben, man könnte sie jetzt sinnvoll einsetzen und DB Sicherheit für andere Aufgaben so freistellen. Maskenkontrolle braucht nur eine kurze Einführung, wo welche Masken vorgeschrieben sind. Der Rest ergibt sich dann von selbst, wenn die Jungs eh darauf trainiert sind in Konfliktsituationen richtig zu reagieren.
PM: DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
Aphex Twin, Mittwoch, 02.12.2020, 21:25 (vor 2067 Tagen) @ GibmirZucker
Ist Ansichtssache. Im Vergleich zu Friedrich Merz sind sie arm. Denke darüber muss man nicht diskutieren. Aber eben, man könnte sie jetzt sinnvoll einsetzen und DB Sicherheit für andere Aufgaben so freistellen. Maskenkontrolle braucht nur eine kurze Einführung, wo welche Masken vorgeschrieben sind. Der Rest ergibt sich dann von selbst, wenn die Jungs eh darauf trainiert sind in Konfliktsituationen richtig zu reagieren.
Nur ist der Einsatz der Bundeswehr im Inneren nicht ganz unproblematisch. Sie darf zwar Amtshilfe leisten (die DB ist nun keine Behörde aber man könnte das ja so sehen dass sie der Bundespolizei hilft) aber nur "unterhalb der Einsatzschwelle". Die wird nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 20. März 2013 überschritten, wenn das "Droh- und Einschüchterungspotential" der Bundeswehr ausgenutzt werden soll.
Zum Beispiel:
“Die Bundeswehr hat auch Hilfsanfragen abgelehnt, in mehreren Fällen auch wegen verfassungsrechtlicher Bedenken. 15 Mal beantragten Städte, Kommunen oder Länder, dass die Bundeswehr "hoheitliche Aufgaben" übernehmen solle. Das sind Aufgaben, in denen öffentliches Recht zu erfüllen ist – das tun Polizisten genauso wie andere Beamte und Sicherheitskräfte.”
Die Überwachung der Maskenpflicht sieht für mich durchaus wie eine hoheitliche Aufgabe aus, vor allem wenn man sie als Übernahme der Aufgaben der Bundespolizei klassifiziert.
PM: DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
GibmirZucker, Mittwoch, 02.12.2020, 21:36 (vor 2067 Tagen) @ Aphex Twin
Ja,habe auch davon gehört. Man müsste im Schnelldurchlauf die Gesetze anpassen - oder vielleicht praktisch denken und DB Sicherheit gründet ein Tochterunternehmen, das die Soldaten temporär anstellt, während sie von der Bundeswehr freigestellt werden. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Was ich damit sagen wollte, wir erleben gerade eine Krise wo es schwierig ist,die Aufgaben mit den üblichen Ressourcen zu bewältigen. Da ist Kreativität und Flexibilität gefragt.
"die Bahn werde mit der Bundespolizei die Kontrollen..."
Henrik, Mittwoch, 02.12.2020, 21:57 (vor 2067 Tagen) @ GibmirZucker
Ja,habe auch davon gehört. Man müsste im Schnelldurchlauf die Gesetze anpassen - oder vielleicht praktisch denken und DB Sicherheit gründet ein Tochterunternehmen, dass die Soldaten temporär anstellt, während sie von der Bundeswehr freigestellt werden. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Was ich damit sagen wollte, wir erleben gerade eine Krise wo es schwierig ist,die Aufgaben mit den üblichen Ressourcen zu bewältigen. Da ist Kreativität und Flexibilität gefragt.
nur wozu?
Es stehen 20.000 Bundeswehr Soldaten bereit zur Unterstützung der Bekämpfung der Pandemie im Inland.
vgl.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/bundeswehr-corona-1808094
https://www.bundeswehr.de/de/organisation/streitkraeftebasis/im-einsatz/der-inspekteur-...
https://www.bundeswehr.de/bw-de/aktuelles/meldungen/akk-der-einsatz-gegen-das-corona-vi...
https://www.bundeswehr.de/de/aktuelles/coronavirus-bundeswehr
Für die Kontrolle in den Zügen kommt die Bundespolizei zum Einsatz.
Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla kündigte an, die Bahn werde mit der Bundespolizei die Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht verdoppeln.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/corona-pandemie-bahn-plant-mit-sonderzuegen-fuer...
https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-vermischtes_artikel,-bahn...
https://www.rnd.de/wirtschaft/maskenpflicht-kontrollen-am-7-dezember-bundesweiter-aktio...
https://www.bayreuther-tagblatt.de/nachrichten_meldungen_news/2-000-verstoesse-in-bus-u...
PM: DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
Aphex Twin, Mittwoch, 02.12.2020, 22:02 (vor 2067 Tagen) @ GibmirZucker
Ja,habe auch davon gehört. Man müsste im Schnelldurchlauf die Gesetze anpassen - oder vielleicht praktisch denken und DB Sicherheit gründet ein Tochterunternehmen, das die Soldaten temporär anstellt, während sie von der Bundeswehr freigestellt werden. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Was ich damit sagen wollte, wir erleben gerade eine Krise wo es schwierig ist,die Aufgaben mit den üblichen Ressourcen zu bewältigen. Da ist Kreativität und Flexibilität gefragt.
Und vielleicht sollte man die Kreativität darauf anwenden Bereiche für den Einsatz der Bundeswehr in der Corona-Krise zu finden wo es solche rechtlichen Bedenken nicht gibt.
PM: DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
gnampf, Freitag, 04.12.2020, 14:23 (vor 2065 Tagen) @ Aphex Twin
Die Überwachung der Maskenpflicht sieht für mich durchaus wie eine hoheitliche Aufgabe aus, vor allem wenn man sie als Übernahme der Aufgaben der Bundespolizei klassifiziert.
Nö, keineswegs. Das kann jeder machen, auch du und ich. Eine hoheitliche Aufgabe wäre z.B. die Personalienfeststellugn wenn der/die/das Ertappte sich weigert freiwilig die Daten anzugeben. Das darf dann nur die Polizei erledigen. Die Anzeige und Verhängung des Bußgelds hingegen ist dann wieder nicht Sache der Polizei sondern der örtlichen Ämter.
Außerdem ist DB Security auch nicht mit hoheitlichen Rechten ausgestattet. Die dürfen also auch nicht mehr als die Bundeswehr im Inland darf. Für diverse Sachen müssen die im Zweifel auch die Bundespolizei rufen.
Persönlich hätte ich ja gesagt: gut wenn man endlich mal eine Aufgabe für DB Security findet. Gerade tagsüber sehe ich die, wenn überhaupt, eigentlich nur in den Bahnhofshallen in Grüppchen rumstehen und sich unterhalten. Auf dem Bahnsteig maximal wenn sie eine Rauchen wollen. War vor Corona schon so und wurde mit Corona nicht anders. Abends/nachts sieht man sie dann mal durch einzelne Züge gehen um Fahrkarten zu kontrollieren... was in meinen Augen wiederum nicht ihr Job wäre. Sie sollen da wohl mit um ein erhöhtes Sicherheitsgefühl zu geben... aber dafür sind sie wieder in viel zu wenig Zügen zu sehen (und der klassische Zugbegleiter könnte das wohl auch genauso geben, wenn es ihn gäbe).
PM: DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
Aphex Twin, Freitag, 04.12.2020, 15:34 (vor 2065 Tagen) @ gnampf
Die Überwachung der Maskenpflicht sieht für mich durchaus wie eine hoheitliche Aufgabe aus, vor allem wenn man sie als Übernahme der Aufgaben der Bundespolizei klassifiziert.
Nö, keineswegs. Das kann jeder machen, auch du und ich. Eine hoheitliche Aufgabe wäre z.B. die Personalienfeststellugn wenn der/die/das Ertappte sich weigert freiwilig die Daten anzugeben. Das darf dann nur die Polizei erledigen. Die Anzeige und Verhängung des Bußgelds hingegen ist dann wieder nicht Sache der Polizei sondern der örtlichen Ämter.
Außerdem ist DB Security auch nicht mit hoheitlichen Rechten ausgestattet. Die dürfen also auch nicht mehr als die Bundeswehr im Inland darf. Für diverse Sachen müssen die im Zweifel auch die Bundespolizei rufen.
Das hängt nun eben davon ab was man als als ‘Maskenkontrolle’ definiert. Die freundliche Erinnerung ist das eine, die Ausstellung eines Bußgelds etwas anderes. Es wird ja durchaus die Ansicht vertreten dass die Maskenpflicht nicht gut genug eingehalten wird wenn nicht auch bei eindeutigen Verstoß dagegen tatsächlich Bußgelder verhängt werden. Und dies geht eben nur wenn die Kontrolleure auch die Feststellung der Personalien erzwingen können. Und damit eine hoheitliche Aufgabe übernehmen was die Bundeswehr nicht darf.
Und selbst diese ganze Frage ist eigentlich egal da die DB oder andere private Eisenbahnunternehmen keine Behörde sind und damit keine Amtshilfe von der Bundeswehr anfordern können. Das kann in diesem Fall nur die Bundespolizei und als verlängerter Arm dieser würde die Bundeswehr ja deren hoheitliche Aufgaben übernehmen.
Durchsetzung
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Freitag, 04.12.2020, 15:37 (vor 2065 Tagen) @ Aphex Twin
Hallo
gab es nicht die Überlegung bei der Kontrolle und Sanktionierung der Maskenpflicht, dass in eine dem EBE ähnlichen Vorgang einzusteuern, damit das Begleitpersonal eine Handhabe hat und die Bußgelder in Form eines EBE zu erheben? Weis jemand, was daraus geworden ist?
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Gruß
Uwe
+1
ICE619, München, Freitag, 04.12.2020, 15:58 (vor 2065 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Völlig berechtigte Frage.
PM: DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
ICE619, München, Freitag, 04.12.2020, 15:54 (vor 2065 Tagen) @ Aphex Twin
Ich stell mir ja immer wieder die Frage,
ich denke berechtigt,
weshalb da im Angebracht der Beförderungsbedingungen immer noch zu keiner Erweiterung gekommen ist.
Ich mein, alleine:
5.2.12 Reisende, die für die Sicherheit des Betriebes oder der Mitreisenden eine Gefahr darstellen oder die Mitreisende in unzumutbarer Weise belästigen, können ohne Anspruch auf Erstattung des Beförderungspreises von der Beförderung ausgeschlossen werden.
Müsste ausreichen, um Maskenverweigerer des Zuges zu verweisen.
Klar, das Aufgabengebiet des ZuBs beinhaltet unterm Strich nicht die Einhaltung der Maskenpflicht aber die Einhaltung der Sicherheit, der anderen Fahrgäste!
Aber entweder ich nehm das Thema ernst,
wie Schwarzfahrer auch oder ich muss mir was anderes einfallen lassen um die Sicherheit der Fahrgäste zu garantieren.
Sein Reservierungssystem umzustellen obwohl es keine Reservierungspflicht gibt, ist halt dann eher so naja.
Aber einfach ist die Sache im Ganzen auch nicht, das will ich auch garnicht behaupten.
Weil die BB's dafür nicht vorgesehen sind
ffz, Freitag, 04.12.2020, 20:16 (vor 2065 Tagen) @ ICE619
Hallo,
das eigentliche Problem ist, dass die Corona-Verordnungen, die ja auf dem Infektionsschutzgesetz des jeweiligen Bundeslandes fußen Landesgesetzgebung sind. Die Coronaverordnungen sind auch nicht in jedem Bundesland gleich. Es gibt Bundesländer, da darf die Mund-Nasen-Bedeckung zum essen und trinken kurz abgenommen werden, es gibt Bundesländer da ist das nur zum trinken gestattet und es gibt Bundesländer da ist es komplett verboten. Also müsste man 16 Beförderungsbedingungen aufstellen, für 16 Bundesländer mit den jeweiligen aktuellen Gesetzgebungen. Das ist nun leicht unpraktikabel.
Also macht die DB auf Bahnanlagen, die ja eh dem Bundesrecht unterstehen, das was die Bundesregierung gerne möchte.
Die Zugbegleiter können lediglich das Hausrecht durchsetzen, also den Fahrgast auffordern den Zug zu verlassen. Kommt der Fahrgast dieser Aufforderung nicht nach, hat das Zugpersonal keine rechtliche Handhabe, die Anwendung von Gewalt ist Körperverletzung, die schwerer wiegt wie der Hausfriedensbruch. Das Zugpersonal kann nur die Bundespolizei rufen, den Zug verspäten, die Bundespolizei stellt die Personalien fest und hilft, wenn das Zugpersonal darauf besteht, dem Fahrgast beim aussteigen, zur Not auch gegen seinen Willen.
Die Bundespolizei entscheidet vor Ort weder über Recht noch über Unrecht, das müssen im Falle des Falles Gerichte klären. Sollte das Gericht den Beförderungsausschluss für Rechtswiedrig befinden wäre das EVU Schadensersatzpflichtig.
Also wird das Zugpersonal immer versuchen auf Gespräche und Einsicht zu setzen, alles Andere produziert nur Verspätung und Streit und Verletzungen.
Aus welchem Grund genau?
ICE619, München, Samstag, 05.12.2020, 14:50 (vor 2064 Tagen) @ ffz
bearbeitet von ICE619, Samstag, 05.12.2020, 14:53
Hallo,
das eigentliche Problem ist, dass die Corona-Verordnungen, die ja auf dem Infektionsschutzgesetz des jeweiligen Bundeslandes fußen Landesgesetzgebung sind. Die Coronaverordnungen sind auch nicht in jedem Bundesland gleich. Es gibt Bundesländer, da darf die Mund-Nasen-Bedeckung zum essen und trinken kurz abgenommen werden, es gibt Bundesländer da ist das nur zum trinken gestattet und es gibt Bundesländer da ist es komplett verboten. Also müsste man 16 Beförderungsbedingungen aufstellen, für 16 Bundesländer mit den jeweiligen aktuellen Gesetzgebungen. Das ist nun leicht unpraktikabel.
Also macht die DB auf Bahnanlagen, die ja eh dem Bundesrecht unterstehen, das was die Bundesregierung gerne möchte.
Die Zugbegleiter können lediglich das Hausrecht durchsetzen, also den Fahrgast auffordern den Zug zu verlassen. Kommt der Fahrgast dieser Aufforderung nicht nach, hat das Zugpersonal keine rechtliche Handhabe, die Anwendung von Gewalt ist Körperverletzung, die schwerer wiegt wie der Hausfriedensbruch. Das Zugpersonal kann nur die Bundespolizei rufen, den Zug verspäten, die Bundespolizei stellt die Personalien fest und hilft, wenn das Zugpersonal darauf besteht, dem Fahrgast beim aussteigen, zur Not auch gegen seinen Willen.
Die Bundespolizei entscheidet vor Ort weder über Recht noch über Unrecht, das müssen im Falle des Falles Gerichte klären. Sollte das Gericht den Beförderungsausschluss für Rechtswiedrig befinden wäre das EVU Schadensersatzpflichtig.
Also wird das Zugpersonal immer versuchen auf Gespräche und Einsicht zu setzen, alles Andere produziert nur Verspätung und Streit und Verletzungen.
Hallo!
Finde, da machst du es dir ebenso zu einfach.
Wieso nicht vorgesehn?
Eine Pandemie erfordert Schritte und Handhabe, die eben sonst sich als schwieriger gestalten.
Ich kenn mich in dem Thema absolut nicht aus, tippe aber drauf, dass die DB ihre Beförderungsbedinungen so gestalten kann, wie sie das möchte.
Oder besser gesagt, wenn die DB interesse hätte, eine Maskenflicht und deutlich strengere Maßnahmen was die Einhaltung gewisser Verhaltensregeln bzgl. der Pandemie angeht in die Bb einzutragen, dann hätte sie das auch getan.
Die DB hat das Hausrecht, nimmt die DB eine Maskenpflicht bis auf weiteres in die Bb oder auch Hausordnung auf, so hat die DB die Aufgabe die auch einzuhalten=rechtlich Handhabe.
Tut sie aber nicht, womöglich aus Bequemlichkeit.
Niemand spricht von Körperverletzung, aber dass man die Unmengen an "DB Sicherheit" Personal ja auch in den Zügen intensiver einsetzen könnte, wär ja auch möglich - die haben ja auch eine so denke ich andere handhabe.
Nunja,
wenn die Gesundheit der eigenen Fahrgäste oder auch Mitarbeiter im Zug unter der Pünktlichkeit steht,
dann läuft irgendwas falsch.
Freue mich über eine weitere Antwort.
Ich zerlege das mal...
sfn17, Samstag, 05.12.2020, 22:56 (vor 2064 Tagen) @ ICE619
bearbeitet von sfn17, Samstag, 05.12.2020, 22:59
Finde, da machst du es dir ebenso zu einfach.
Du machst es Dir auch einfach.
Wieso nicht vorgesehn?
Weil es Konflikte zwischen dem Recht des Verkehrsunternehmen und dem Recht des Fahrgasts gibt.
Eine Pandemie erfordert Schritte und Handhabe, die eben sonst sich als schwieriger gestalten.
Schritte und Handhabe müssen sich weiterhin an geltendes Recht halten. Oder das geltende Recht wird verändert - was ja z.B. mit dem Infektionsschutzgesetz gemacht wurde.
Ich kenn mich in dem Thema absolut nicht aus, tippe aber drauf, dass die DB ihre Beförderungsbedinungen so gestalten kann, wie sie das möchte.
Die DB kann auch mit BB nicht einfach in Grundrechte des Fahrgasts eingreifen.
Oder besser gesagt, wenn die DB interesse hätte, eine Maskenflicht und deutlich strengere Maßnahmen was die Einhaltung gewisser Verhaltensregeln bzgl. der Pandemie angeht in die Bb einzutragen, dann hätte sie das auch getan.
Die DB hat sicherlich ein Interesse an Maskenpflicht usw., aber sie darf nicht einfach die Maskenpflicht in die BB reinschreiben. Die DB ist ein Unternehmen privaten Rechts und hat keinerlei Hoheitsbefugnisse.
Die DB hat das Hausrecht, nimmt die DB eine Maskenpflicht bis auf weiteres in die Bb oder auch Hausordnung auf, so hat die DB die Aufgabe die auch einzuhalten=rechtlich Handhabe.
Dieses "Hausrecht" wird im WWW echt überall angebracht. Ein Hausrecht gibt es nur bei Privatwohnungen. Bereits in Internetforen und erst recht in EVU gibt es kein "Hausrecht". Die gesetzlichen Grundlagen, Anordnungen gegenüber Benutzern bzw. Fahrgästen, sind ganz andere als das, was vielleicht im BGB steht.
Es geht schon damit los, dass die DB grundsätzlich jeden Fahrgast befördern muss. Der private Hausherr kann hingegen beliebig entscheiden, wen er ins Haus lässt und wen nicht.
Für Internetforen gilt vielleicht eine Art Vereinsrecht, da kenne ich mich nicht weiter aus. Mittlerweile ist die Rechtsprechung wohl soweit der Meinung, dass Forumsmitglieder nicht einfach rausgeschmissen werden dürfen. Egal, ob die Mitgliedschaft kostenpflichtig war oder nicht. Da wird vertragstheoretisch argumentiert, und ein Vertrag zwischen Forumsbetreiber und Benutzer ist zweifelsfrei zustandegekommen.
Die DB kann nicht den Fahrgasten eine Maskenpflicht auferlegen, weil das gegen das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verstoßen würde. Die faktisch bestehende Maskenpflicht in einem Zug kommt auch nicht von der DB, sondern vom Bundesland, in dem die DB den Zug gerade fährt.
Tut sie aber nicht, womöglich aus Bequemlichkeit.
Nein, aus guter Rechtskenntnis.
Niemand spricht von Körperverletzung, aber dass man die Unmengen an "DB Sicherheit" Personal ja auch in den Zügen intensiver einsetzen könnte, wär ja auch möglich - die haben ja auch eine so denke ich andere handhabe.
Nein, die DB Sicherheit hat nur Jedermannsrechte.
Nur die Bundespolizei kann dem Fahrgast im Zug irgendetwas anhaben, z.B. ihm eine Maske aufziehen oder ihn aus dem Sessel heben.
Nunja,
wenn die Gesundheit der eigenen Fahrgäste oder auch Mitarbeiter im Zug unter der Pünktlichkeit steht,
dann läuft irgendwas falsch.
Ja, aber nicht unbedingt bei der DB. Die DB macht, wie ich finde, schon sehr viel richtig.
Schlimmer sind manche örtliche Verkehrsunternehmen, die ohne Zögern kürzere Straßenbahnen einsetzen, "weil" ja so "wenige" Fahrgäste mitfahren - und damit die Packungsdichte wieder größer machen.
Freue mich über eine weitere Antwort.
Eine Antwort hast Du bekommen.
ffz hat das schon ganz gut erklärt.
Ich zerlege das mal...
GibmirZucker, Sonntag, 06.12.2020, 00:14 (vor 2064 Tagen) @ sfn17
Die DB hat sicherlich ein Interesse an Maskenpflicht usw., aber sie darf nicht einfach die Maskenpflicht in die BB reinschreiben. Die DB ist ein Unternehmen privaten Rechts und hat keinerlei Hoheitsbefugnisse.
Aber ein anderes Beispiel mit Textilien: Wenn ein Fahrgast nicht adäquat gekleidet ist, kann er doch auch gezwungen werden, sich was anzuziehen. Habe ich in Einzelfällen in Italien erlebt, wo Leute im schulterfreien Unterhemd oder barfuss im Zug spazierend vom Zugbegleiter aufgefordert worden sind, sich was anzuziehen oder alternativ müssen sie am nächsten Bahnhof raus (betroffene Fahrgäste waren ausnahmslos ausländische Touristen.....). Insofern hat das Zugpersonal sehr wohl eine Befugnis, was gegen Sitte und Anstand oder eben auch gegen Infektionsschutz verstösst, zu sanktionieren. Das ist ja auf eine Maske noch viel stärker anwendbar, da es im Vergleich zur Kleidung noch objektivere Gründe gibt, sie zu tragen.
Was derzeit aber wohl noch fehlt sind Sanktionsmöglichkeiten gegen Zugpersonal, das die Maskenpflicht nicht durchsetzt. Mir sind schon mehrfach Zugbegleiter begegnet, die entweder selbst mit freier Nase durch den Zug spazieren oder eindeutige Verstössen gar nicht bemängeln (gibt aber zum Glück auch verantwortungsbewusstes Personal, das aktiv darum bittet, Verstösse sofort zu melden).
Im Ausland gelten andere Regeln
Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 06.12.2020, 00:55 (vor 2064 Tagen) @ GibmirZucker
- kein Text -
Ich zerlege das mal...
Garfield_1905, Sonntag, 06.12.2020, 03:17 (vor 2064 Tagen) @ GibmirZucker
Aber ein anderes Beispiel mit Textilien: Wenn ein Fahrgast nicht adäquat gekleidet ist, kann er doch auch gezwungen werden, sich was anzuziehen. Habe ich in Einzelfällen in Italien erlebt, wo Leute im schulterfreien Unterhemd oder barfuss im Zug spazierend vom Zugbegleiter aufgefordert worden sind, sich was anzuziehen oder alternativ müssen sie am nächsten Bahnhof raus (betroffene Fahrgäste waren ausnahmslos ausländische Touristen.....).
Vorab, ich bin was Rechtsfragen ein stinknormaler Bürger (auch sonst hoffentlich ... ;-) ), der zwar ein sicher subjektives Rechtsempfinden hat, aber keine rechtliche Ausbildung.
Es wird bezügl. der Kleidung sicher Grenzen geben. Wenn ich nur mit einer Unterhose bekleidet bin, werde ich kaum in den Zug dürfen. Wahrscheinlich käme ich nicht mal bis zum Bahnhof resp. zum Bahnsteig, sondern schnurstracks für eine Weile ins nächstgelegene Landeskrankenhaus. Aber mit Bermuda-Badeshorts und freiem Oberkörper ? Bei Unterhemd mit einer Hose wäre ich dann auch schon mal nicht so ganz so sicher, ob man das beanstanden könnte. Würde man dann vielleicht noch einen Unterschied in der Klasse oder gar im Geschlecht machen ? 2. Klasse ja, 1. Kasse nein ?
Was ist mit barfuß ? Warum eigentlich nicht ? Jeder von uns hat sicher schon Fahrgäste erlebt, die zumindest an ihrem Platz ihre Schuhe ausgezogen haben und dann mit Strümpfen oder eben auch barfuß da gesessen haben. Ich hab' auch schon erlebt, das sie so zur Toilette gegangen sind, was ich persönlich eher als nicht so angebracht empfand, vorsichtig formuliert.
Ich bin mal vor vielen Jahren in einer Hamburger U-Bahn (oder S-Bahn ?) irgendwo hin gefahren und dann stieg ein Herr ein, der völlig normal gekleidet war. Jetzt nicht irgendwie festlich oder formell, aber eben auch in keinster Weise schmuddelig oder so. Mit Aktenkoffer. Es dauerte einen Augenblick, bis ich feststellte, das er barfuß ging. Es war im Frühjahr bei nicht sonderlich angenehmen Temperaturen. Tja, so what ?
PM: DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
Reservierungszettel, KDU, Samstag, 05.12.2020, 23:14 (vor 2064 Tagen) @ ICE619
Ich stell mir ja immer wieder die Frage,
ich denke berechtigt,
weshalb da im Angebracht der Beförderungsbedingungen immer noch zu keiner Erweiterung gekommen ist.Ich mein, alleine:
5.2.12 Reisende, die für die Sicherheit des Betriebes oder der Mitreisenden eine Gefahr darstellen oder die Mitreisende in unzumutbarer Weise belästigen, können ohne Anspruch auf Erstattung des Beförderungspreises von der Beförderung ausgeschlossen werden.Müsste ausreichen, um Maskenverweigerer des Zuges zu verweisen.
Klar, das Aufgabengebiet des ZuBs beinhaltet unterm Strich nicht die Einhaltung der Maskenpflicht aber die Einhaltung der Sicherheit, der anderen Fahrgäste!
Das bedeutet allerdings auch das man vor Corona Leute mit ansteckenden Krankheiten des Zuges hätte verweisen können, wurde allerdings nie gemacht.
Und die Grippe ist speziell für Risikogruppen nicht zu unterschätzen.
Aber entweder ich nehm das Thema ernst,
wie Schwarzfahrer auch oder ich muss mir was anderes einfallen lassen um die Sicherheit der Fahrgäste zu garantieren.
Sein Reservierungssystem umzustellen obwohl es keine Reservierungspflicht gibt, ist halt dann eher so naja.Aber einfach ist die Sache im Ganzen auch nicht, das will ich auch garnicht behaupten.
PM: DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
gnampf, Freitag, 04.12.2020, 15:55 (vor 2065 Tagen) @ Aphex Twin
Das hängt nun eben davon ab was man als als ‘Maskenkontrolle’ definiert. Die freundliche Erinnerung ist das eine, die Ausstellung eines Bußgelds etwas anderes. Es wird ja durchaus die Ansicht vertreten dass die Maskenpflicht nicht gut genug eingehalten wird wenn nicht auch bei eindeutigen Verstoß dagegen tatsächlich Bußgelder verhängt werden. Und dies geht eben nur wenn die Kontrolleure auch die Feststellung der Personalien erzwingen können. Und damit eine hoheitliche Aufgabe übernehmen was die Bundeswehr nicht darf.
wie schon gesagt: das Bußgeld darf weder die Bundeswehr, noch DB Security noch die Bundes- oder Landerspolizei erheben. Das ist Aufgabe der örtlichen Behörden. Alle anderen können nur die Einhaltung anmahnen und freiwillig abgegebene Personalien erfassen und an die Behörden weiterleiten. Werden die Personalien nicht freiwillig abgegeben muß eben die Polizei das erledigen... aber auch sie erhebt dann kein Bußgeld sondern leitet das ganze nur weiter.
Sollte es zum "Platzverweis" kommen, dem der/die/dasjenige nicht nachkommt, dann ist ebenfalls wieder die Polizei gefragt. Auch da können weder die Bundeswehr noch DB Security irgendwas machen.
Fazit: die Bundeswehr kann problemlos DB Security bei ihren Aufgaben unterstützen, da auch DB Seucrity keinerlei hoheitliche Befugnis hat.
Und selbst diese ganze Frage ist eigentlich egal da die DB oder andere private Eisenbahnunternehmen keine Behörde sind und damit keine Amtshilfe von der Bundeswehr anfordern können. Das kann in diesem Fall nur die Bundespolizei und als verlängerter Arm dieser würde die Bundeswehr ja deren hoheitliche Aufgaben übernehmen.
Kein Problem, dann fragen halt die Gesundheitsämter bei der Bundeswehr nach Amtshilfe, denn eigentlich wäre es ihre Aufgabe die Einhaltung der Maskenpflicht zu kontrollieren. Ansonsten könnten auch die Aufgabenträger im NV sicherlich die Bundeswehr um Hilfe bitten.
Leiharbeiter sind hier das Stichwort...
Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 03.12.2020, 00:24 (vor 2067 Tagen) @ GibmirZucker
- kein Text -
Ja, Bundeswehr ist gut ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 03.12.2020, 06:21 (vor 2067 Tagen) @ GibmirZucker
Hey.
Wäre eine gute Gelegenheit, dass der Staat auch mehr engagiert, diese Aufgabe kann auch die Bundeswehr übernehmen
Ja, z.B. Reisende mit dem neuen Bundeswehrticket. Davon gibt's eine ganze Menge. Uniform ist bei dem Fahrschein bekanntlich Pflicht.
Nun ist das Ticket eh schon gratis. Wer da während der Fahrt dann arbeitet, sollte dann zusätzlichen Sold bekommen. Und natürlich an den Bußgeld-Einnahmen beteiligt werden zwecks Motivation.
Und üben können sie auch gleich. Denn so manch Fahrgast setzt die Maske ja dann wieder auf, wenn er in der Ferne einen Offiziellen ankommen vermutet. Bis man also da ist, ist die Maske ordnungsgemäß aufgesetzt. Dasselbe System wie bei 'Schuhe auf den Sitzen' (wobei ich da letztens hinter Seelze einen Lokführer auf Gastfahrt zusammengestaucht habe deswegen; voll asi der Typ). Na ja, der Bundeswehrmitarbeiter könnte sich dann tarnend anschleichen - und dann, zack, Knarre unter die unverhüllte Nase. Und 150 Euro bitte. Möglich bar oder auch mit Karte.
Schöne Grüße von jörg
Das stimmt mich traurig!
GUM, Sonntag, 06.12.2020, 08:17 (vor 2064 Tagen) @ GibmirZucker
bearbeitet von GUM, Sonntag, 06.12.2020, 08:18
6. ist zu begrüßen. Hat aber DB Sicherheit so viel Personal und fehlt es dann nicht an anderen Stellen? Wäre eine gute Gelegenheit, dass der Staat auch mehr engagiert, diese Aufgabe kann auch dü Bundeswehr übernehmen, statt nach Rückkehr a Afghanistan überbezahlte Berufssoldaten Däumchen drehen zu lassen.
Hallo GibmirZucker,
liebe Community,
ich möchte Dir und dem Forum mein Unbehagen und mein Entsetzen über Deinen Beitrag mitteilen.
Ihm mangelt der Respekt gegenüber einer der engagiertesten und unterbezaltesten Berufsgruppen überhaupt.
Schon eine nur kurze Zugehörigkeit würde Dich in Bezug auf gesteigerte Leistungsfähigkeit, Umgang mit Menschen anderer sozialer und wirtschaftlicher Herkunft, Respekt sowie Widerstandskraft schulen.
Und wenn Du als bewaffneter Begleiter eines Konvois denken musst, dass Du jede Sekunde überfallen werden kannst, dann kann ich keine Überbezahlung sehen.
Da gibt es bei (fast) gleichem Geld gemütlichere Positionen im öffentlichen Dienst.
Ein Beitrag wie Deiner zeigt leider auch die in viel zu großen Teilen der verweichlichten Zivilbevölkerung vorhandene Abneigung gegen die, die auch Deine Freiheit verteidigen.
Rechne doch mal aus den Tarifverträgen das typische Gehalt eines Mitarbeiters der Stadtkasse gegen einen Maat/Unteroffizier.
Du wirst staunen wie viel mehr wo geleistet wird.
Liebe Grüße
GUM
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
PM: DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
EUROFIMA, Osnabrück, Mittwoch, 02.12.2020, 21:15 (vor 2067 Tagen) @ Henrik
Alles klar!
Hamburg - Berlin!
Aber was ist mit der "geradezu nicht beachtenden Strecke Hamburg - Ruhrgebiet - Köln"?!?
Alles bei'm alten?
Hier wird "bevorzugt" nur der "alte Kram" eingesetzt!
Hat ja auch keine Bedeutung, diese Strecke.
Man fasst es nicht!
Bleibt gesund!
PM: DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
TRAXXP160DE, HBIK, Mittwoch, 02.12.2020, 22:07 (vor 2067 Tagen) @ EUROFIMA
Hamburg - Berlin!
Aber was ist mit der "geradezu nicht beachtenden Strecke Hamburg - Ruhrgebiet - Köln"?!?
Mal ehrlich? Als die GdL streikte, kam sehr schnell ein Zwei-Stunden-Takt. Wer an Dortmund alle zwei Stunden vorbeifährt ...
Im Güterverkehr auch nichts mehr los ... Also mal ernsthaft, es scheint Strecken zu geben, auf denen mehr los ist. Dumm nur, wenn man ohne Fahrzeitgewinn aus IC ICE mit Preisaufschlag macht. Dort wo IC 160 km/h haben ICE3 welche Hg? Ich meine, teilweise 140 km/h, weil sie keine elektrische Bremse haben, sondern nur eine Wirbelstrombremse, die ausbleiben muss ...
PM: DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 03.12.2020, 00:25 (vor 2067 Tagen) @ EUROFIMA
Alles klar!
Hamburg - Berlin!
Aber was ist mit der "geradezu nicht beachtenden Strecke Hamburg - Ruhrgebiet - Köln"?!?
Alles bei'm alten?
Hier wird "bevorzugt" nur der "alte Kram" eingesetzt!
Ab 2026 nicht mehr :)
PM: DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 03.12.2020, 00:21 (vor 2067 Tagen) @ Henrik
DB setzt Sonderzüge ein und baut Maskenkontrolle aus
Zuerst mal ist es natürlich sehr positiv - nur frage ich mich in diesem Zusammenhang ob die verantwortlichen der DB wissen was sie da schreiben.
Denn als Sonderzug wurden bisher immer Züge bezeichnet die nicht für jeden zugänglich sind, sprich Charterzüge und ähnliches. Solange ich die DB kenne hießen die immer Entlastungszüge oder auch zusätzliche Züge. Wurde das dieses Jahr offiziell geändert und darf ich da mit einer BC 100 mitfahren? Letztes Jahr durfte ich Sonderzüge nicht nutzen...
10 Maßnahmen für sicheres Reisen zu Weihnachten 2020
1. Mehr Fahrzeuge: Im Dezember werden 15 neue ICE-Züge in Dienst gestellt – so viele wie noch nie zuvor in einem Monat.
Das wurde schön formuliert :) wurden sie doch schon vorher in Dienst gestellt, um sie ausgiebig zu Testen. Nun hat die DB inzwischen gelernt das es nicht sinnvoll ist Züge immer häppchenweise direkt in Umläufe zu bringen und sich dann diese und jene Fehler einzugestehen.
6. Mehr Maskenkontrollen: Die DB erhöht im Dezember nochmal die Präsenz ihrer Sicherheitskräfte: In bis zu 50 Prozent aller Fernverkehrszüge sind Sicherheitsteams an Bord, die darauf achten, dass die Maskenpflicht eingehalten wird.
Wenn sie dann auch wirklich durch den Zug gehen und in jedem zweiten Fernzug ein Team von Anfang bis Ende Mitfährt wie im Zugpaar 2020/2021 dann stimmt die Aussage.
7. Mehr Kundeninformation: 25.000 Ansagen in Bahnhöfen, 7.500 Monitore und LED-Anzeigen der Fernverkehrsflotte, 6.500 Plakate in Zügen ohne digitale Anzeigen, 230.000 Aufkleber in Bahnhöfen informieren über sicheres Reisen.8. Mehr Sauberkeit und Hygiene: 4.300 Reinigungskräfte sind für Sauberkeit und Hygiene in Zügen und am Bahnhof im Einsatz. Innovative Reinigungskonzepte wie UV-Licht zur Desinfektion an Rolltreppen oder Speziallack zum Schutz vor Viren und Bakterien auf Treppenhandläufen und Bedienungsknöpfen in Aufzügen sorgen für noch mehr Sauberkeit. 650 Desinfektionsspender stehen unseren Reisenden gratis zur Verfügung.
Lässt sich schwer überprüfen - ich glaube das jetzt einfach mal :)
9. Mehr Kundenlenkung: Wegeleitsysteme, Mindestabstandsmarkierungen auf dem Boden vor allen DB Informationen, in den Reisezentren und vor vielen Geschäften in den Bahnhöfen unterstützen die Reisenden, Abstand zu halten.
Gut, das sollte Standard sein und muss nicht extra hervorgehoben werden ;)
10. Mehr Planbarkeit: Ein neues Tool in der App Bahnhof Live zeigt für mehr als 100 Bahnhöfe an, wie voll der jeweilige Start- und Zielbahnhof ist. Reisende können durch die neue Anzeige sehen, ob ihr Bahnhof aktuell weniger, genauso oder stärker besucht ist als im Vergleich zu den Vorwochen.
Hört sich Interessant an...
Das Lieblingswort der DB: "Mehr".
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 03.12.2020, 02:04 (vor 2067 Tagen) @ Henrik
Das fragt man sich, warum das vorher immer weniger war...
Letztendlich sind aber eh alles nur leere Versprechen und liest sich nach ettlichen "Mehr"-PM's eher wie ein Weihnachtswunschzettel der DB. ;)
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Was ist mit Fahrgastrechten?
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 03.12.2020, 06:31 (vor 2067 Tagen) @ Henrik
Huhu.
10. Mehr Planbarkeit: Ein neues Tool in der App Bahnhof Live zeigt für mehr als 100 Bahnhöfe an, wie voll der jeweilige Start- und Zielbahnhof ist. Reisende können durch die neue Anzeige sehen, ob ihr Bahnhof aktuell weniger, genauso oder stärker besucht ist als im Vergleich zu den Vorwochen.
Mal abgesehen davon, dass es mir die Information wenig weiterhilft, wenn ich die übliche Befüllung nicht kenne --> was ist, wenn der Bahnhof stärker besucht ist und ich deswegen erstmal nicht eintrete und dann meinen Zug verpasse? Dann sollten mir doch wohl die üblichen Fahrgastrechte zugestanden werden!
Ja, ich weiß, undankbar bin ich. Die DB schützt mich vorm Sterben und ich habe nur Talers und Tricksen im Kopf. Aber da das nicht verboten ist, bleibt die Frage. Auch wenn sie bei mir nun eher theoretischer Natur ist, da ich nur sehr selten überhaupt bezahle für eine Fahrt.
Schöne Grüße von jörg
Na ja ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 03.12.2020, 06:24 (vor 2067 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Huhu.
Ich schreib's hier auch noch mal; habe grad die Guttenbergensis. Also:
Alles halber Kram.
Es wird so kommen: in 99% aller Züge passiert nix. In 5 Zügen wird es Fotos von voller Auslastung geben, was medial entsprechend skandalisiert und ausgeschlachtet wird. 2 Züge werden von der Bundespolizei geräumt werden. Das schafft es dann in die Tagesschau. Alle schimpfen über die unfähige Bahn. Der Tower verkündet: wir müssen besser werden. Auch wenn wir so schlecht gar nicht waren.
Die Lösung wäre gewesen: frühzeitig vom 18. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 eine Reservierungspflicht für alle Fernzüge vorzusehen.
Natürlich wird nicht zu 100-Corona-% ausreserviert, sondern es bleiben Reserven für Umbuchungen bei Anschlussverlust.
Als Bahnchef hätte ich mir täglich um 14.30h alle Zahlen vorlegen lassen. Man sieht dann ja, welche Züge frühzeitig 'volllaufen' und wo PUNKTGENAU Zusatzzüge hin müssen. Vorab würden frühzeitig für die Wochen vereinfachte Umläufe konstruiert werden und mit den Personalen und Personalvertretern gesprochen werden - statt fester Schichten vorab gäbe es feste Einsatzzeiten, weil ja erst recht kurzfristig die nun genau verkehrenden Züge feststehen.
Das Ganze wäre Chefsache. Der Aufwand würde sicherlich Millionen kosten - aber zum einen käme es darauf auch nicht mehr an. Zum anderen hätte ich eine gewaltige Werbekampagne in die Welt gesetzt. Ja, reservieren müssen ist Mist - aber wir, DB FV, GARANTIEREN damit coronagerechte Beförderung. Und BILD hätte gesucht und gesucht und gesucht und keinen einzigen überfüllten Zug gefunden. Die Bundespolizei wäre dankbar, weil sie keinen Streß hat und diesmal nicht das Versagen der Bahnoberen ausbaden müßte.
Und am 15.01. hätte ich eine gewaltige Pressekonferenz gegeben. Tenor: Ohne Probleme bewältigte die Bahn das Weihnachtsgeschäft!
Dann würden alle sagen: Bahnsinn. Wahnsinn.
Allerdings würde das Wochenende 13. und 14. Februar 2021 in Deutschland überhaupt gar kein Fernzug verkehren. Was natürlich auch frühzeitig bekanntgegeben würde. Weil das Bahnpersonal an dem Wochenende als Danksagung für die hervorragende Mitarbeit zu riesigen Mega-Feten eingeladen würde. Wo die Zahlung eines Bonus verkündet würde.
Das wäre dann das Meisterstück des Bahnchefs. Dem danach noch ganz andere Pöstchen offenstünden.
Die er natürlich alle ablehnen würde. Um stattdessen in freien Stunden mal Fahrgastbefragungen durchzuführen.
Schöne Grüße von jörg
Danke für den wunderbaren Beitrag...
GUM, Sonntag, 06.12.2020, 08:27 (vor 2064 Tagen) @ Der Blaschke
Huhu Jörg,
wieder einmal verschmelzen Realität, kreativ sein und Bahnsinn in einem Beitrag.
Das ist super. So schön bekomme ich es leider nicht hin.
Deshalb mein Danke als Wertschätzungs-Absatz: Wenn es jemals eine GUM-Bahn geben würde, dann wäre Jörg der erste, eingestellte Mitarbeiter.
Als 50 % Zugchef und 50 % Ausbildungsleiter. Mit einem schicken Büro mit stets gut gefülltem Cola-Kühlschrank...
Liebe Grüße
GUM
--
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Welt: Die Bahn will keine Reservierungspflicht
Henrik, Donnerstag, 03.12.2020, 18:07 (vor 2066 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Die Bahn will keine Reservierungspflicht – und liefert eine absurde Erklärung
02.12.2020
[...]
Bei der Bahn hat man inzwischen eine überraschende Erklärung dafür, warum man sich gegen eine Reservierungspflicht und damit eine Halbierung der Sitzplatzkapazität entschieden habe. „Eine Reservierungspflicht würde dazu führen, dass der Infektionsschutz schlechter wird statt besser“, behauptet Huber.
Es sei nicht sinnvoll, die Zahl der verfügbaren Sitzplätze im Fernverkehr zu reduzieren. „Abgewiesene Nachfrage im Fernverkehr verdrängt in Nahverkehrszüge, wo man dann noch enger zusammensitzt“, argumentiert der Personenverkehrsvorstand.
[...]
„In dem Moment, wo man eine Reservierungspflicht einführt, verlagert man nur das Problem“, sagte er. „Das Mittel der Reservierungspflicht ist untauglich“, pflichtete Huber bei.
Der tatsächliche Grund für die Weigerung, eine Reservierungspflicht einzuführen, dürfte jedoch im sogenannten offenen System liegen, das sowohl Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) als auch der Staatskonzern unbedingt erhalten wollen. Gemeint ist, dass Bahn-Kunden mit Zeitkarten wie der Bahncard 100 jederzeit in jeden Zug einsteigen können, ohne vorher zu reservieren. Eine Pflicht zur Sitzplatzbuchung könnte die Stammkunden verprellen, befürchtet man.
Stattdessen regiert bei der Bahn eine Art Weihnachtshoffnung, dass der Ansturm in diesem Pandemie-Jahr schon nicht so schlimm ausfallen wird an den Feiertagen. „Wir kennen die genaue Auslastung für Weihnachten noch nicht“, sagte Huber. Umfragen hätten jedoch ergeben, dass deutlich weniger Reisen geplant seien.
Derzeit gehe man davon aus, dass die durchschnittliche Auslastung rund um Weihnachten bei 35 bis 40 Prozent liegen werde. Doch das heißt nicht, dass in allen Zügen mehr als die Hälfte der Plätze leer bleiben werden.
Zumal gerade in der Pandemie die Fahrgäste dazu tendieren, immer kurzfristiger vor dem Reiseantritt zu reservieren. Immerhin buchen rund um die Feiertage in der Regel deutlich mehr Passagiere einen Sitzplatz, bevor sie einsteigen. An Weihnachten liege die Reservierungsquote bei 60 bis 70 Prozent.
[...]
https://www.welt.de/wirtschaft/article221637674/Deutsche-Bahn-Warum-sie-auf-eine-Reserv...
Welt: Die Bahn will keine Reservierungspflicht
ICE619, München, Freitag, 04.12.2020, 14:48 (vor 2065 Tagen) @ Henrik
Bei Erklärungen, insbesondere bei Verschlechterungen die besonders die Kunden trifft,
hat man doch recht oft das Gefühl - dass man sich da wirklich tagelang zusammensetzt und versucht irgendwie eine halbwegs sinnergebende Erklärung abzugeben, die möglichst wenig Rückfragen zulässt und am Ende noch nach Vorteil für den oder den Kundenstamm zutrifft.
Gerne werden da dann auch mal Gründe genannt, die sowieso niemand nachprüfen kann, ob es dann wirklich stimmt.
Oftmals würde der DB besser zu Gesicht stehn, dass man einfach mal grad raus ehrlich ist und das nicht wie hier passend gewählt in einer absurden(!) Erklärung endet.
Schlussendlich klingt es dann womöglich zwar hart und der Kunde wird deutlich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt*, dass die DB eben die Hosen anhat - wenigstens kommt man sich aber nicht komplett verarscht vor.
*=ob das auf eigenes Recht der DB basiert, wenn man sich vor Augen hält wem die Eisenbahn gehört - steht wieder auf einem anderen Blatt aus Papier.
Aber dies ist nur meine Meinung,
kann und darf jeder natürlich anders sehn.
Welt: Die Bahn will keine Reservierungspflicht
gnampf, Freitag, 04.12.2020, 15:44 (vor 2065 Tagen) @ ICE619
Im Kern haben sie aber doch recht, denn die Kernaussage ist in meinen Augen:
Ihr macht euch allen ernstes Gedanken um eine Reservierungspflicht in fast leeren Fernzügen in denen jeder seinen eigenen Wagen hat, aber im Nahverkehr quetscht ihr die Züge weiter zu 300% voll?
Denn der Fernverkehr ist jetzt nun sicher nicht der Pandemie-Treiber. Zwar hockt man dort länger nebeneinander, aber wesentlich weiter auseinander... und im Nahverkehr hockt man zwar kürzer, aber immer noch lang genug aufeinander... und das halt öfter auch jetzt noch sehr eng. Wenn Reservierungspflicht, dann also als erstes im NV. Aber dann müsste man halt auch weit mehr Kapazitäten schaffen. Und das geht teils nicht, und wo es doch geht würde es Geld kosten.
Welt: Die Bahn will keine Reservierungspflicht
ICE619, München, Freitag, 04.12.2020, 16:10 (vor 2065 Tagen) @ gnampf
Im Kern haben sie aber doch recht, denn die Kernaussage ist in meinen Augen:
Ihr macht euch allen ernstes Gedanken um eine Reservierungspflicht in fast leeren Fernzügen in denen jeder seinen eigenen Wagen hat, aber im Nahverkehr quetscht ihr die Züge weiter zu 300% voll?
Denn der Fernverkehr ist jetzt nun sicher nicht der Pandemie-Treiber. Zwar hockt man dort länger nebeneinander, aber wesentlich weiter auseinander... und im Nahverkehr hockt man zwar kürzer, aber immer noch lang genug aufeinander... und das halt öfter auch jetzt noch sehr eng. Wenn Reservierungspflicht, dann also als erstes im NV. Aber dann müsste man halt auch weit mehr Kapazitäten schaffen. Und das geht teils nicht, und wo es doch geht würde es Geld kosten.
Ich stimm ihnen da komplett zu.
Das passt definitiv nicht zusammen.
Auch dass man hier und dort seine Personalien hinterlassen muss zur Nachverfolgung,
in den Bussen oder Bahnen das aber irgendwie komplett niemand interessiert.
Und ja,
ich verstehe den Fokus, dass da immer wieder nur von FV gesprochen wird obwohl die Auslastung im ÖPNV oder Regiozügen deutlich höher ist als im FV.
Wobei dieses "fast leer" auch nachwievor nicht auf alle zutrifft,
ich kenne einige die nach wie vor Pendeln und die erzählen mir dann eben doch mal von Zügen,
wo eben die Aussagen der Konzernzentrale nicht so wirklich zutrifft.
Aber das ist ja auch nachvollziehbar, jede Branche versucht irgendwie zu überlegen, irgendwie das beste draus zu machen.
Schwierig wird es halt, im Puncto Bahn, wenn wie so oft schon gesagt der Inhaber eben der Bund oder auch die Steuerzahler sind, die ja im selben Moment zu recht dazu aufgerufen werden sich an Maßnahmen zu halten und möglichst alles dafür zu tun - der Pandemie es möglichst schwer zu machen.
Von der DB im Ganzen ist mir das aber am Ende des Tages etwas zu wenig Verantwortung und zu viel "Normalität" die eben auch in den Zügen alles andere als gegeben ist.
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