[D/AT/CH] 3 Länder, 5 Städte, 17 Umstiege (m.v.B.) Teil 1 (Reiseberichte)
Hallo miteinander,
heute lade ich euch ein, mich einmal wieder auf einem Tagesausflug von Bamberg zu verschiedenen Zielen am Bodensee und in der Schweiz zu begleiten. Als Fahrkarte wurden für Hin- und Rückfahrt je ein Super Sparpreis Europa genutzt, abzüglich BC25-Ermäßigung lag der Fahrpreis insgesamt bei 36,80€ in der 2. Klasse. Stattgefunden hat die Fahrt an einem Werktag in KW 44.
Los ging es wie bei meinen Fahrten üblich mit dem ersten RE des Tages von Bamberg in Richtung Nürnberg. Ein ET 442 in Einfachtraktion, der bereits in Lichtenfels gestartet war, fuhr pünktlich um 4.38h in Bamberg ab. Die Auslastung war gar nicht mal so übel, aber natürlich noch mit ordentlich "Luft nach oben". Ich meine mich zu entsinnen, dass diese Leistung in der "Vor-Corona-Zeit" als Doppeltraktion gefahren wurde.
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ET 442 als Franken-Thüringen-Express bei der Einfahrt in Bamberg zur Fahrt nach Nürnberg Hbf
Pünktlich um 05.19h erreichte der Zug schließlich Nürnberg Hbf, wo der erste von insgesamt 17 Umstiegen des heutigen Tages anstand.
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RE 4921 nach der Ankunft in Nürnberg Hbf
Von Nürnberg bis Augsburg hatte ich diesmal die Ehre, in den Genuss hochwertiger Fernverkehrszüge zu kommen und begab mich daher sogleich zu Gleis 9, wo bereits IC 2087 in Form eines IC 2 zum Einstieg bereitgestellt war ;)
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IC 2 als IC 2087 zur Fahrt nach München Hbf, ich werde bis Augsburg Hbf mitfahren.
Im Ernst: Diese Variante des IC 2 (den KISS werde ich auf dieser Fahrt auch noch nutzen) ist weniger schlecht als ihr Ruf. Die Sitze sind in Ordnung und die Ausstattung mit Steckdosen und Fußstützen an den Reihensitzen solide. Einzig Leselampen wären nett gewesen, in den Regio-Twindexx sind diese zumindest in Bayern vorhanden. Dieser IC 2 verfügte bereits über WLAN, welches sehr gut funktionierte. Mit Neufahrzeugen geht leider zumeist eine sehr helle Beleuchtung zu jeder Tages- und Nachtzeit einher, so war es auch in diesem Intercity leider trotz der frühen Stunde taghell, in den "Aquarien-Dosto" ist das m.E. etwas angenehmer.
Sehr schwach ausgelasteter IC 2 zur Fahrt nach München Hbf über Augsburg Hbf vor der Abfahrt um 05.41h in Nürnberg Hbf. Bis Donauwörth hatte ich das Oberdeck für mich alleine, dort stiegen dann einige Fahrgäste zu, richtig voll wurde es aber erst in Augsburg. Für alle Kritiker: Das FIS hat den Zuglauf kurz vor der Abfahrt noch geladen :)
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IC 2087 nach der pünktlichen Ankunft um 07.05h in Augsburg Hbf - zwischenzeitlich war der Zug etwa 5min verspätet, da er vor Treuchtlingen auf die verspätete RB aus Nürnberg aufgelaufen ist.
In Augsburg Hbf war die Umsteigezeit mit knapp 30min sehr großzügig bemessen, sodass ich spontan eine Änderung meines Fahrtverlaufs plante: Statt ab Augsburg den direkten RE bis Memmingen zu nutzen, sollte es mit der BRB bis Buchloe gehen, wo der RE wiederum einen etwa 15minütigen Aufenthalt hat und somit auch dort noch Anschluss besteht.
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RE nach Memmingen - 2x 612 - in Augsburg Hbf - ich werde allerdings erst in Buchloe zusteigen.
2min vor der geplanten Ankunft fuhr auch schon der BRB-Zug aus Kaufering zur Weiterfahrt nach Buchloe ein. Die Wendezeit in Augsburg Hbf beträgt gerade einmal 7min, das lässt wenig Luft für Verspätungen. Bedingt durch die Hauptverkehrszeit, zu welcher ich gerade unterwegs war, trafen viele Züge mit Verspätung ein und gingen ebenso mit Verspätung auf die Folgeleistung, glücklicherweise waren alle für mich relevanten Züge bislang pünktlich.
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BRB aus Kaufering zur Weiterfahrt nach Buchloe bei der Ankunft in Augsburg Hbf. Gebildet war der Zug aus einer Dreifachtraktion Lint 41 - kann hierzu jemand die Baureihenbezeichnung ergänzen? Der führende Tz war VT 163
Mittlerweile war die planmäßige Abfahrtszeit um 07.34h verstrichen und der Zug stand noch immer im Bahnhof - ich war schon skeptisch, ob es wirklich eine gute Idee war, nicht den direkten RE zu nutzen. In einer Durchsage des Tf wurde Zugfolge als Grund für die Verzögerung genannt, schließlich ging es mit +3 los, die jedoch bereits beim Halt in Augsburg Messe wieder nahezu aufgeholt waren.
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Sitzbereich der 2. Klasse mit Blick in die 1. Klasse im Lint-Triebzug der BRB
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Blick aus dem Fenster kurz vor Buchloe
Die Fahrt mit der BRB empfand ich als sehr angenehm, die Fahrzeuge scheinen recht spurtstark zu sein, sodass Verspätungen durchaus gut aufgeholt werden können. Auch bei hohen Geschwindigkeiten war die Lautstärke im Zug nicht wirklich unangenehm. Allgemein machte der Triebzug einen recht neuen Eindruck. Die Auslastung war übrigens sehr überschaubar - in Augsburg sind Unmengen an Schülern ausgestiegen (daher auch die Dreifachtraktion), es sind jedoch kaum Fahrgäste Richtung Buchloe eingestiegen.
Schließlich erreichte der Zug mit -1 um 08.08h den Bahnhof Buchloe.
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Der RE, der vor dem BRB-Zug in Augsburg abgefahren ist, wartet nun abfahrbereit in Buchloe. Eingesetzt werden VT 612, die ein kleines Redesign erfahren haben: Die seitliche Zielanzeige wurde ähnlich der bwegt-Züge in ein Fenster integriert, die "Lounge" der 2. Klasse ausgebaut und durch Klappsitze mit Fahrradabstellmöglichkeit ersetzt. Ebenso wurden die Innenanzeigen durch neuere Modelle ersetzt. Die 1. Klasse blieb glücklicherweise unangetastet und wurde nicht in das Durchgangsabteil wie bei bwegt verschoben. Pünktlich um 8.17 Uhr wurde Buchloe verlassen.
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Innenraum des VT612 zur Fahrt nach Memmingen. Die Auslastung war sehr überschaubar.
Ich hatte schon befürchtet, dass mir die Verspätung des Gegenzugs von ca. 10min Probleme beim Umstieg in Memmingen bereiten könnte, jedoch wurde die Kreuzung von Mindelheim nach Stetten verlegt, sodass es wir durchweg pünktlich unterwegs waren. In Sontheim kam auf dem Gegengleis ein ETR 610 auf Probefahrt vorbei, diese Züge sollen wohl ab dem Fahrplanwechsel auf dem EC München-Zürich eingesetzt werden - was passiert eigentlich mit dem Nahverkehr? Wird da auch auf ET umgestellt?
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Blick auf die charakteristische Frontpartie des ETR 610 im Bahnhof Sontheim.
Pünktlich wurde um 08.56 Uhr erreichte RE 57548 den Bahnhof Memmingen, wo nur wenige Meter weiter vorne bereits der Anschlusszug bereitstand, der aus einem VT 650 gebildet und gar nicht mal so schlecht ausgelastet war.
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Blick zurück: Doppeltraktion VT 612 nach der Ankunft in Memmingen...
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...Blick nach vorne: VT 650 zur Fahrt Richtung Sigmaringen, ich werde bis Kißlegg mitfahren...
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...und Blick nach innen: Dieser 650 war mit den angenehmen "Reisebus-Sitzen" ausgestattet.
Um die Fahrt etwas "spannender" zu gestalten, entschied ich mich im Vorfeld bereits dazu, nicht ab Buchloe den ALEX zu nehmen und bereits um 10.03h in Lindau anzukommen, sondern nutzte die Variante über Kißlegg mit Planankunft um 10.15h. Im Nachhinein vielleicht nicht die beste Idee...
...denn der Zug fuhr partout nicht los. Der Gegenzug kam zwar mit wenigen Minuten Verspätung an, aber auch danach deutete nichts auf eine baldige Abfahrt hin. Mit 9min Verspätung setzte sich das Regioshuttle schließlich in Bewegung. Ich ahnte bereits nichts Gutes für meinen Umstieg in Kißlegg.
Die Verspätung wurde unterwegs nicht merklich aufgeholt, ich versuchte, bei einem der Halte Kontakt zum Triebfahrzeugführer aufzunehmen und um Anschlusssicherung zu bitten, wurde jedoch konsequent ignoriert.
Glücklicherweise bietet der Fahrplan zwischen Leutkirch und Kißlegg wohl einige Fahrzeitreserven, sodass rund 5min Verspätung aufgeholt werden konnten und RB 22804 mit +5 den Bahnhof Kißlegg erreichte. Der Anschlusszug nach Lindau wartete abfahrbereit am Gleis 1 und ich war nicht der einzige Fahrgast, der dorthin umstieg. Zeit für ein Außenbild blieb aber nicht.
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Wer auch immer diese katastrophale Idee hatte: Die aus dem ET 425 bekannten Sitze haben den Weg in ein Regioshuttle gefunden.
Bereits beim nächsten Halt in Wangen war die Verspätung vollständig aufgeholt. Auch zu dieser Strecke eine Frage: Memmingen-Lindau via Kißlegg scheint komplett elektrifiziert zu sein, werden hier ab Fahrplanwechsel elektrische Züge auch im Nahverkehr fahren?
Nach etwa 40min Fahrzeit erreichte die mittlerweile ordentlich ausgelastete RB 22852 pünktlich den Bahnhof Lindau, leider spielte das Wetter hier nicht so wirklich mit.
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Blick auf den Bodensee bei der Einfahrt in den Bahnhof Lindau
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Pünktlich um 10.15 Uhr angekommen in Lindau, ab dem Fahrplanwechsel Lindau-Insel. Bislang liegen 5 Umstiege und etwa 5,5h Fahrzeit hinter uns.
In Lindau hatte ich einen Aufenthalt von rund 40min für einen kurzen Rundgang durch die Innenstadt geplant - wer keine Bilder ohne Bahnbezug sehen möchte, springt bitte direkt zum nächsten Teil :)
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Münster Unserer Lieben Frau zu Lindau
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Altes Rathaus
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Hafeneinfahrt, mittlerweile war die Sicht etwas aufgeklart.
...es geht gleich weiter :)
[D/AT/CH] 3 Länder, 5 Städte, 17 Umstiege (m.v.B.) Teil 2
Herzlich willkommen zum zweiten Teil meiner "Schienenkreuzfahrt" - bislang war ich von Bamberg über Nürnberg, Augsburg, Buchloe, Memmingen und Kißlegg nach Lindau gefahren. Das nächste Ziel: Rorschach am Bodensee.
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Hier geht's weiter: Talent als REX 5567 von Lindau nach Bludenz, ich werde bis Bregenz mitfahren.
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Im Inneren war der Zug bereits im cityjet-Design ausgestattet - durchaus komfortabel, muss ich sagen. Allerdings sind keine Steckdosen vorhanden und nur 1 WC im gesamten Zug erinnert doch sehr an die Baureihe 425. Die Auslastung war sehr gering, ich habe rund 10 Fahrgäste gezählt.
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Die Fahrt führte zunächst durch den ab dem Fahrplanwechsel an Bedeutung gewinnenden Bahnhof Lindau-Reutin hindurch und dann entlang des Bodensees in Richtung Bregenz, wo nach rund 10min Fahrzeit und pünktlicher Ankunft bereits der nächste Umstieg anstand.
Erneut fuhr ein Talent mit Cityjet-Ausstattung vor, in welchem es als S3 nach St. Margrethen ging. Nach etwa 20min Fahrzeit erreichte der ebenfalls nur mäßig ausgelastete Zug pünktlich den ersten Bahnhof in der Schweiz, wo es sogleich an der Zeit für den nächsten Umstieg war.
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Vorne Schweiz, hinten Österreich: Thurbo-GTW-Doppeltraktion trifft auf ÖBB-Talent im Bahnhof St. Margrethen. Mit 3min war dieser Anschluss sehr knapp, aber ohne Bahnsteigwechsel gut machbar. Allzu viele Fahrgäste wollten jedoch nicht umsteigen, der GTW füllte sich dann auf den weiteren Unterwegshalten allerdings deutlich.
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Innenraum des Thurbo-GTW
Etwa 15min dauerte nun die Fahrt von St. Margrethen nach Rorschach, dem nächsten Zwischenziel. Ich wählte für den Ausstieg den Haltepunkt Rorschach-Stadt, welchen der Zug pünktlich um 11.48h erreichte...
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...um einen kurzen Abstecher zur Pfarrkirche St. Kolumban zu machen, die zwar nicht wirklich groß, aber dafür doch sehr sehenswert ist.
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Innenraum der Pfarrkirche St. Kolumban zu Rorschach
Nach einem kurzen Blick auf den Bodensee ging es sogleich zum Haltepunkt Rorschach-Stadt zurück, um die Fahrt in Richtung St. Gallen fortzusetzen.
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Blick auf den Bodensee in Rorschach, im Vordergrund die Bahnstrecke Richtung Romanshorn
Mit einem Flirt der Südostbahn ging es als S4 nach nur insgesamt einer Viertelstunde Aufenthalt in Rorschach um 12.04h weiter nach St. Gallen. Interessant ist hierbei, dass im DB RIS beim Klick auf den Zuglauf dieser S4 wohl der gesamte Umlauf des Fahrzeugs mit einer Fahrzeit von etwa 8 Stunden angezeigt wird, allein der Bahnhof St. Gallen wird dabei 3x angefahren...
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Sitzgruppe im SOB-Flirt nach St. Gallen
Nach einer erneuten Viertelstunde war schließlich der Bahnhof St. Gallen und damit ein weiteres Zwischenziel meiner Fahrt erreicht. Pünktlich um 12.20h fuhr der Zug in den Bahnhof ein und somit blieben mir nun knapp 1,5h für einen Rundgang durch die Stadt. Wie immer gilt: Wer nur an Bildern mit Bahnbezug interessiert ist, kann ein Stück runter scrollen ;)
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Wohin geht man zuerst, wenn man als Tourist nach St. Gallen kommt? Mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Stiftsbezirk mit der Abteikirche, die wirklich sehr beeindruckend ist. Glücklicherweise waren, vermutlich corona-bedingt, nur sehr wenige Besucher dort, sodass ich die Kirche recht ungestört besichtigen konnte.
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Interessantes Detail, ich nenne ihn den "Bahnfahrer-Engel": Mit der Sanduhr in der Hand mahnt er zu Pünktlichkeit ;)
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Blick durch das Hauptschiff in Richtung des Chorraums
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Außenansicht der Abteikirche - hier werde ich zu späterer Stunde noch einmal stehen...
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Ebenso sehenswert: Die Kirche St. Laurenzen, die für ein evangelisches Gotteshaus erstaunlich kunstvoll gestaltet ist
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Nach einem kurzen Schlenker durch die Altstadt von St. Gallen ging es auch schon wieder zurück zum Bahnhof, um die letzte Etappe der "Hinfahrt" anzutreten...
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...für welche ich zunächst den Voralpen-Express in Richtung Luzern nutzte. Zum Einsatz kam ein gefühlt brandneues Fahrzeug, welches wohl auf den Namen "Traverso" hört.
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Südostbahn-Traverso bei der Einfahrt in St. Gallen, der Zug wird als IR 2024 in Richtung Luzern fahren
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Die Ausstattung dieses Zuges kann sich wirklich sehen lassen: Sehr bequeme Sitze und ein durch die in Holzoptik gestalteten Abteilwände sehr hochwertig wirkendes Ambiente sorgen für einen positiven Gesamteindruck. Wohlhabende Reisende können sich in einem Bistro-Abteil an zwei Automaten mit Heiß- und Kaltgetränken sowie kleinen Snacks für großes Geld eindecken. Eine Flasche Wasser schlägt mit 3,50 SFR zu Buche, bezahlt werden kann auch in Euro, Wechselkurs 1:1. Der Zug war übrigens, wie eigentlich alle Züge in der Schweiz, die ich auf meiner Fahrt genutzt habe, sehr gut ausgelastet.
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FIS-Anzeige im Einstiegsbereich
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Wie in so ziemlich jedem Zug in der Schweiz gibt es auch hier ausschließlich vis-a-vis Bestuhlung. Ein nettes Detail sind die LED-Spots, welche die Kleiderhaken anleuchten.
Nach einer wenig spektakulären Fahrt durch die Voralpenlandschaft folgt der Zug eine Zeit lang der Uferlinie des Obersee, welcher bei Rapperswil überquert wird und windet sich im Anschluss bergauf, ehe die Fahrt im SOB-Interregion zumindest für mich in Biberbrugg beendet ist - es ist Zeit für einen weiteren Umstieg und sogar den letzten auf der Hinfahrt.
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Nach rund 1h 10min Fahrzeit erreicht der SOB-Traverso pünktlich den Bahnhof Biberbrugg. Auf Gleis 1 fährt wenig später bereits mein Anschlusszug ein, ein SOB-Flirt als S 13 in Richtung Einsiedeln. Ich werde bis zur Endstation mitfahren - allerdings gibt es zwischen Biberbrugg und Einsiedeln auch keine andere Möglichkeit, den Zug zu verlassen. Am Bahnsteig wartet mir mir eine ordentliche Horde Schüler, sodass es im Zug recht voll wird. Einen Sitzplatz finden dennoch alle.
Nach etwa 3min Fahrzeit findet die Kreuzung mit dem Gegenzug auf einem Ausweichgleis auf freier Strecke statt, ehe nach rund 8min Fahrzeit das eigentliche Ziel meiner Fahrt und die Endstation des Zuges erreicht ist: Einsiedeln.
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Angekommen. Vor exakt 10h 55min bin ich in Bamberg losgefahren.
Ich danke allen, die bis hier mitgelesen haben und hoffe, ihr hattet eine ebenso schöne Fahrt wie ich :)
Morgen geht es mit Teil 3 und damit der Rückfahrt weiter.
[D/AT/CH] 3 Länder, 5 Städte, 17 Umstiege (m.v.B.) Teil 1
Hallo, Grüezi ;)
Schöne Tour und Bilder. Zu deinen Fragen:
In Sontheim kam auf dem Gegengleis ein ETR 610 auf Probefahrt vorbei, diese Züge sollen wohl ab dem Fahrplanwechsel auf dem EC München-Zürich eingesetzt werden - was passiert eigentlich mit dem Nahverkehr? Wird da auch auf ET umgestellt?
Im Dezember wird der Fernverkehr München-Zürich von den vier Zugpaaren SBB-EC mit 218er+Wagen (4:45h) auf sechs Zugpaare SBB-ECE mit ETR610 umgestellt (4:00h), ab Dezember 2021 soll dann noch ein Zugpaar dazu kommen und die Reisezeit nochmals verkürzt werden (ca. 3:30).
...und Blick nach innen: Dieser 650 war mit den angenehmen "Reisebus-Sitzen" ausgestattet.
Die Regioshuttle der RAB wurden damals teils als S-Bahn-Vorlauf im Raum Tübingen mit den Sitzen des 425 Quietisches beschafft, teils als Regionalbahnfahrzeuge mit den besseren Sitzen im Raum Ulm.
Damals waren die 650.0 mit den harten Sitzen unterwegs, die 650.1 mit den besseren weichen Sitzen. Außerdem gibt es noch 3 Fahrzeuge der Reihe 650.2, die man für den Fahrradverkehr am Bodensee baschafft hat und eine Serie 650.3, die auch mit den weichen Sitzen und Platz für Fahrräder auf der Strecke Tübingen-Pforzheim und als Verstärkung der 650er im Raum Ulm unterwegs sind.
Die 650.0-2 sind mittlerweile schon alt (90er Jahre) und werden nochmal redesigt, ihr Einsatzgebiet wird aber durch Elektrifierzungen und Ausschreibungsverlust immer kleiner.
Bereits beim nächsten Halt in Wangen war die Verspätung vollständig aufgeholt. Auch zu dieser Strecke eine Frage: Memmingen-Lindau via Kißlegg scheint komplett elektrifiziert zu sein, werden hier ab Fahrplanwechsel elektrische Züge auch im Nahverkehr fahren?
Zum Nahverkehr auf der Strecke München-Lindau:
Durch die Ausschreibungsverträge endet der Verkehrsvertrag der DB dort erst im Dezember 2021, sodass im Jahr 2021 erstmal mit den jetzigen Zügen weitergefahren wird. Einzig, die RE Memmingen-München, die mit Dosto fahren, sollen die 218 durch eine 111 ersetzen, allerdings ist das schon etwas her, dass ich das gehört habe.
Erst ab Dezember 2021 wird Goahead BY den Verkehr im elektrischen Allgäu übernehmen.
Vorgesehen ist:
- Ein RE München-Lindau im 2 Stunden Takt über Memmingen mit Halt bis Memmingen nur in Pasing, Buchloe, Türkheim, Mindelheim. Danach Halt auf allen Unterwegsbahnhöfen.
- Eine RB Memmingen-Lindau im 2 Stunden Takt mit Halt auf allen Unterwegsbahnhöfen, die o.g. Linie zwischen Memmingen und Lindau zum Stundentakt ergänzt.
- Ein RE München-Memmingen im 2 Stunden Takt mit Halt auf allen Unterwegsbahnhöfen (ab Geltendorf)
- Ein RE Augsburg-Memmingen mit Zugteil nach Bad Wörrishofen ergänzt die o.g. Linie zwischen Buchloe und Memmingen zum Stundentakt und wird weiterhin mit Dieseltriebwagen von Regio gefahren.
Für die ersten drei Linien beschafft GoAhead 22 vierteilige FLIRT.
Der IC2 hat keinen schlechten Ruf.
Hey.
Also komforttechnisch.
Da stören sich nur ein paar Bahnfuzzys an dem Zug. Aber die muss man nicht soooo ernst nehmen. Macht aber auch keiner.
Als wir auf Bremen Norddeich regelmäßig fuhren und mit dem Zugteam um die Wette zählten (bis die klügeren der Schaffner das uns überließen und die Zahlen übernahmen), gab es nie Beschwerden. Und sonst auch niemand.
Schöne Grüße von jörg
Der IC2 hat keinen schlechten Ruf.
Hey.
Also komforttechnisch.
Da stören sich nur ein paar Bahnfuzzys an dem Zug. Aber die muss man nicht soooo ernst nehmen. Macht aber auch keiner.
Als wir auf Bremen Norddeich regelmäßig fuhren und mit dem Zugteam um die Wette zählten (bis die klügeren der Schaffner das uns überließen und die Zahlen übernahmen), gab es nie Beschwerden. Und sonst auch niemand.
Deine Erfahrung basiert aber auf einem sehr kleinem Ausschnitt der IC2-Nutzer, so daß dieser Satz allenfalls ein Blitzlicht, aber keine abgesicherte Meinung der Bahnnutzer darstellt.
[D/AT/CH] 3 Länder, 5 Städte, 17 Umstiege (m.v.B.) Teil 3
Guten Morgen und herzlich willkommen zum dritten Teil meiner "kleinen" Rundfahrt. Bisher bin ich von Bamberg über Nürnberg, Augsburg, Buchloe, Memmingen und Kißlegg zum ersten Zwischenziel Lindau gefahren. Von dort ging es dann über Bregenz und St. Margrethen nach Rorschach, ehe ich in St. Gallen den ersten längeren Aufenthalt hatte. Teil 2 endete mit der Ankunft in Einsiedeln, welches pünktlich um 15.33h und damit nach genau 10h 55min Fahrt erreicht wurde.
Der Ort Einsiedeln ist an sich nicht wirklich sehenswert - mit Ausnahme der Benediktinerabtei, welche in "normalen" Zeiten das Ziel vieler Busgruppen zu sein scheint, wie die groß angelegten Busparkplätze vermuten lassen. Auf Bahnreisende ist man hingegen weniger ausgelegt, der Weg vom Bahnhof zur Abteikirche ist nicht wirklich ausgeschildert, aber in etwa 7min gut zurückzulegen.
Blick ins Innere der Abteikirche - diese gilt als die bedeutendste Barockkirche der Schweiz
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![[image]](http://abload.de/img/20201028_154955g2jey.jpg)
Üppige Deckenmalereien schmücken die Abteikirche
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noch ein Blick nach oben...
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...und nach außen.
Schließlich ist es nach knapp 50min Aufenthalt in Einsiedeln auch schon wieder an der Zeit für die Rückfahrt.
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Es geht sogleich zurück zum Bahnhof...
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...wo ich die mit einem Flirt 3 bediente S40 zunächst abfahren lasse...
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...um dann nochmals für etwa 7min in einem Flirt 1 für die Fahrt zurück nach Biberbrugg Platz zu nehmen.
Unterwegs kreuzen wir wieder auf freier Strecke mit dem Gegenzug und erreichen wenig später pünktlich den Bahnhof Biberbrugg, wo nach einer kurzen Umstiegszeit von 5min sogleich der Voralpenexpress in Form eines Traverso für die Fahrt zurück nach St. Gallen eintrifft.
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Nach dem Verlassen des Bahnhofs Biberbrugg windet sich die Strecke stetig bergab, bis sie wieder auf den Obersee trifft.
![[image]](http://abload.de/img/20201028_1643436djkt.jpg)
Der mittlerweile sehr gut gefüllte IR 3277 wird in Rapperswil um einen zweiten Zugteil ergänzt und nach kurzem Aufenthalt geht es pünktlich in Doppeltraktion weiter nach St. Gallen. Mit meinem Papierticket aus dem Reisezentrum war ich übrigens ein "Ausnahmefall" in sämtlichen Zügen in der Schweiz, nahezu jeder Fahrgast zeigte ein Handyticket vor - wobei die einzigen Kontrollen, die ich in nicht-deutschen Zügen erlebte, im Voralpenexpress stattfanden. Einen Zangenabdruck gab es dort übrigens nicht. Als sehr angenehm empfand ich, dass die Beleuchtung während der Fahrt etwas gedimmt wurde und nur während der Türfreigabe die volle Helligkeitsstufe genutzt wurde.
Nach etwa 1h 20min Fahrt erreicht der IR pünktlich um 17.56h St. Gallen, hier habe ich noch einmal etwa 30min Aufenthalt, sodass ich mich für einen erneuten, kurzen Abstecher in die Stadt entscheide.
![[image]](http://abload.de/img/20201028_180341esksg.jpg)
Die evangelische Kirche St. Laurenzen...
![[image]](http://abload.de/img/20201028_1804186rjy2.jpg)
...und die Abteikirche sind ansprechend beleuchtet.
Für den Weg zurück zum Bahnhof nutze ich diesmal einen städtischen Linienbus ab der Haltestelle Marktplatz, hier halten auch die Appenzeller Bahnen, die in St. Gallen eine Art Straßenbahn darstellen.
Pünktlich fährt sogleich ein Dosto-Triebwagen der SBB als IR 3277 nach Chur ein, ich werde bis St. Margrethen mitfahren. Der Zug ist bereits ordentlich ausgelastet und die Zahl der Fahrgäste am Bahnsteig lässt bereits darauf schließen, dass es diese Verbindung sehr stark nachgefragt ist.
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Einfahrt des Interregio nach Chur
![[image]](http://abload.de/img/20201028_1849520jk0l.jpg)
Nach nur etwa 20min Fahrt erreicht der Zug auch schon den Bahnhof St. Margrethen, hier steige ich aus...
![[image]](http://abload.de/img/20201028_1850036tjly.jpg)
...und in den am Gleis gegenüber bereitstehenden ÖBB-Talent wieder ein. Was ich sowohl bei den ÖBB-Regionalzügen in sehr positiver Erinnerung behalten habe ist die Tatsache, dass wenige Minuten vor der Abfahrt am Startbahnhof eine manuelle Ansage des Tf erfolgt, in welcher Fahrtziel und planmäßige Abfahrtszeit des Zuges genannt werden.
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Auch dieser Talent verfügt über die bekannte cityjet-Ausstattung
Nach genau 15min Fahrzeit erreicht der Zug, welcher als S3 verkehrt, mit 5min Verspätung um 19.15h wegen Warten auf Anschlussreisende in St. Margrethen (ja, es kam dort tatsächlich ein SBB-Zug verspätet an!) den Bahnhof Bregenz. Dort hatte ich nochmals einen Aufenthalt von rund 40min eingeplant, welchen ich für einen kurzen Abstecher in die Oberstadt nutzte.
![[image]](http://abload.de/img/20201028_19271353kfl.jpg)
Das "untere Tor", hier beginnt die Oberstadt
![[image]](http://abload.de/img/20201028_193107bljb9.jpg)
Der Martinsturm, ein ehemaliger Getreidespeicher, ist eines der Wahrzeichen von Bregenz.
Schließlich war es an der Zeit, die Rückfahrt anzutreten. Ab Bregenz folgte die erste längere Fahrt in ein und demselben Zug, nachdem ich bisher nahezu jede Stunde umgestiegen war.
![[image]](http://abload.de/img/20201028_195751a8kmz.jpg)
Einfahrt des EC 197 nach München Hbf
![[image]](http://abload.de/img/20201028_195915oskw4.jpg)
vis-a-vis Sitzgruppe im SBB-Großraumwagen. Leider bin ich kein wirklicher Fan dieses Wagenmaterials, die Beleuchtung in den DB-IC-Wagen wirkt irgendwie weniger grell. Die Auslastung war zum Glück sehr gering, außer mir haben in diesem Wagen nur drei weitere Fahrgäste Platz genommen.
![[image]](http://abload.de/img/20201028_201155sekkt.jpg)
In Lindau wurde von der SBB-Lok auf eine Doppeltraktion BR 218 für den nicht-elektrifizierten Streckenabschnitt bis München Hbf umgespannt - ab dem Fahrplanwechsel führt diese EC-Verbindung nicht mehr über Kempten, sondern nutzt die neu elektrifizierte Strecke über Memmingen, sodass dann auch der Lokwechsel bzw. allgemein der Halt im Inselbahnhof Lindau entfällt.
![[image]](http://abload.de/img/20201028_225038zpkau.jpg)
Nach gut 3 Stunden Fahrt erreichte EC 197 pünktlich München Hbf...
![[image]](http://abload.de/img/20201028_225056hlj9n.jpg)
...wo bereits ein ICE T der Baureihe 411 zur Fahrt als ICE 1520 nach Nürnberg bereitstand.
![[image]](http://abload.de/img/20201028_225538pojsn.jpg)
Nach dem hell erleuchteten SBB-Großraumwagen war die Lounge des ICE T geradezu ein Paradies, zumal ich sie auf der gesamten Fahrt für mich alleine hatte. Der ICE 1520 war dabei gar nicht mal so schlecht ausgelastet, aber offenbar traute sich keiner nach vorne in die Lounge. Mit einer Fahrzeit von gerade einmal 1h 11min scheint dieser ICE einen der kürzesten ICE-Zugläufe zu haben, zumindest, was die Fahrzeit angeht. Laut der Anzeige im Türbereich wurde auf der NIM übrigens eine Geschwindigkeit von 232km/h erreicht.
![[image]](http://abload.de/img/20201028_235928rejrk.jpg)
Leider habe ich die Höchstgeschwindigkeit knapp verpasst: Anzeige im ICE T
![[image]](http://abload.de/img/20201029_001009rik10.jpg)
Nach nur etwa 1h 10min Fahrt pünktliche Ankunft in Nürnberg Hbf, am Gleis gegenüber wartet schon der letzte Zug meiner Reise: IC 94 nach Warnemünde, welcher mit dem "neuen IC 2" in Form eines ex-Westbahn KISS bedient wurde.
![[image]](http://abload.de/img/20201029_001120vyj3z.jpg)
Sitzbereich der 2. Klasse im Unterdeck - bis zur Abfahrt um 00.23h füllte sich der Zug noch ordentlich.
![[image]](http://abload.de/img/20201029_005817eekbi.jpg)
FIS-Anzeige im IC 2 KISS. Wo wir schon beim Thema Fahrgastinformation wären: Nach jedem Halt werden in ohrenbetäubender Lautstärke per automatischer Ansage die Fahrgäste begrüßt - zusätzlich zu den "regulären" Haltestellenansagen. Ich war froh, den Zug in Bamberg wieder verlassen zu können, denn diese akustische Dauerbeschallung empfand ich als sehr nervenaufreibend besonders bei längeren Fahrten und erst recht in der Nacht - denn ansonsten ist der Zug sehr ruhig unterwegs - zumal ich den Informationsgehalt und damit die Notwendigkeit der Ansage "Herzlich willkommen im Intercity der Deutschen Bahn nach Warnemünde" als nicht besonders hoch einschätzen würde.
![[image]](http://abload.de/img/20201029_010011ddj81.jpg)
Wie dem auch sei, somit bestand zumindest nicht die Gefahr, meinen Ausstieg zu verpassen. Überpünktlich mit -3 erreichte IC 94 um 00.59h den Bahnhof Bamberg, wo meine Fahrt vor rund 16,5 Stunden begonnen hatte.
Diese Fahrt hat mir wieder einmal gezeigt, dass es durchaus möglich ist, mit der DB (und natürlich auch ÖBB, SBB und SOB) pünktlich und (mal mehr, mal weniger) angenehm zu verreisen und in gar nicht mal so langer Zeit viele interessante Städte und Sehenswürdigkeiten zu besuchen.
Ich hoffe sehr, dass ihr zumindest in Gedanken gerne mitgefahren seid und freue mich natürlich über Rückmeldungen :)
Liebe Grüße aus Bamberg
VT 642
Danke schön …
… für den interessanten Bericht, der mich staunen lässt, was man in einem Tag von Franken aus alles so bereisen kann. Vielleicht nehme ich das mal als Vorlage ;-).
ZZA in der Schweiz
Die Schweiz scheint ja die gleichen ZZA an den Bahnsteigen zu benutzen wie sie auch hier in Deutschland verbaut werden. Allerdings – und vielleicht ist es auch nur Gewohnheit - finde ich, dass die DB diese deutlich besser bespielt, vor allem im Vergleich zum Beispiel aus St. Gallen.
Sind bewährte Fahrzeuge und Jörg hat wahrscheinlich..
Liebe Community,
.. von uns allen (mit Ausnahme der Eisenbahner) die meisten Schienenkilometer pro Jahr und kennt fast alle Fahrzeuge.
Ist also sozusagen Meinung eines erwiesenen Bahnkenners.
Liebe Grüße
GUM
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Sind bewährte Fahrzeuge und Jörg hat wahrscheinlich..
Liebe Community,
.. von uns allen (mit Ausnahme der Eisenbahner) die meisten Schienenkilometer pro Jahr und kennt fast alle Fahrzeuge.
Ist also sozusagen Meinung eines erwiesenen Bahnkenners.
Liebe Grüße
GUM
Hallo GUM,
Es geht weder um Schienenkilometer pro Jahr noch die Kenntnis (fast) aller Fahrzeuge. Es geht auch nicht um die Meinung eines erwiesenen Bahnkenners, denn davon gibt es hier im Forum mit Sicherheit zahlreiche.
Es geht um den Kundenkontakt und das Feedback, das der Blaschke eben im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit erhält und da schneidet der IC2 (seinen Aussagen nach) eben doch vergleichsweise gut ab.
![[image]](https://scontent-ham3-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/16114132_397200790625256_2461512009530303757_n.jpg?_nc_cat=107&ccb=2&_nc_sid=09cbfe&_nc_ohc=zu_Tr86ZNOwAX9O3mhZ&_nc_ht=scontent-ham3-1.xx&oh=aab0a588174bd3f4122c20734ee49b5a&oe=5FC36B60)
Schönen Sonntag,
Felix
ZAM in der Schweiz
Hoi,
Die Schweiz scheint ja die gleichen ZZA an den Bahnsteigen zu benutzen wie sie auch hier in Deutschland verbaut werden.
Ja, das sind standardisierte LCD-Module.
Allerdings – und vielleicht ist es auch nur Gewohnheit - finde ich, dass die DB diese deutlich besser bespielt, vor allem im Vergleich zum Beispiel aus St. Gallen.
Die DB muss sich in Deutschland auch nicht an das Schweizerische Behinderten-Gleichstellungsgesetz (BehiG) halten. Früher haben die Perronanzeigen der SBB auch mal mehr Informationen darstellen können, aber da war dann die Leserlichkeit für Personen mit Seheinschränkungen nicht gegeben. Deshalb hatte man bei den SBB das Layout vor gut sechs Jahren angepasst und seitdem sind deutlich weniger Informationen darstellbar.
Die Kriterien wurden mit den Behindertenverbänden und dem Bundesamt für Verkehr erarbeitet und spätestens bis 1. Januar 2024 müssen sie schweizweit umgesetzt sein, denn dann endet die gesetzliche Frist.
Behindertengerechtigkeit bedeutet eben nicht nur den ebenerdigen Einstieg ins Fahrzeug. Für die Leserlichkeit ist die Darstellung der Schrift entscheidend. Die LCD-Module haben hier den Nachteil einer recht groben Pixelstruktur, die dann auch eine recht grosse Schrift verlangt. Dadurch können deutlich weniger Informationen dargestellt werden. Auf Lauftexte ist auf jeden Fall zu verzichten!
Weil den SBB bewusst ist, dass dieser Zustand keine Lösung sein kann, wird seit einigen Jahren die nächste Generation der ZAM migriert. Dabei handelt es sich um hochauflösende TFT-Monitore mit der Möglichkeit der mehrfarbigen Darstellung: https://www.aargauerzeitung.ch/mediathek/videos/1_fcl5a3wk
Hier können nun wieder deutlich mehr Informationen dargestellt werden und trotzdem werden die BehiG-Vorgaben erfüllt; die Lesbarkeit ist gegeben und es werden keine Lauftexte verwendet. Die Migration erfolgt jeweils mit dem Ablauf der Lebensdauer der bisherigen ZAM bzw. FIA.
Die DB muss an ihren Stationen in der Schweiz die BehiG-Vorgaben übrigens ebenfalls noch erfüllen. Sonst könnten Behindertenverbände ab 01. Januar 2024 vor Schweizer Gerichten klagen. Das übliche DB-Layout erfüllt die gesetzlichen Bestimmungen in der Schweiz in keinster Weise. Entweder die DB wählt die Darstellung der SBB wie hier in St. Gallen oder sie investiert auch in neue ZAM.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Anzeigetafeln auf Bahnhoefen
Hallo,
meines Wissens beschafft ja auch die DB neue Anzeiger, die den neuen der Schweiz sehr aehnlich sehen. Hier ein Beispiel aus Dresden noch im Testbetrieb.
Ich denke, dass damit eine deutlich hoehre Aufloesung und bessere Lesbarkeit moeglich seien wird, wenn die Anzeiger erstmal ordentlich konfiguriert in Betrieb sind. Vielleicht eignen diese sich ja auch fuer die Bahnhoefe auf Schweizer Gebiet. Die jetzigen Anzeiger sind meines Wissens noch die erste Generation LCD-Anzeigen.
Im uebrigen finde ich nicht, dass die Darstellung der Informationen bei der DB besser ist. Man beachte dazu Bild 10. Da wird einmal die Ankunft des Zuges aus Augsburg und dann die Rueckleistung darunter dargestellt, das ganze auch noch ohne Leerzeichen. Finde ich eher verwirrend.
MFG
IC Koenigssee
Anzeigetafeln auf Bahnhoefen
Hoi,
Ich denke, dass damit eine deutlich hoehre Aufloesung und bessere Lesbarkeit moeglich seien wird, wenn die Anzeiger erstmal ordentlich konfiguriert in Betrieb sind. Vielleicht eignen diese sich ja auch fuer die Bahnhoefe auf Schweizer Gebiet. Die jetzigen Anzeiger sind meines Wissens noch die erste Generation LCD-Anzeigen.
Eignen tun sich alle, kommt nur auf das Layout drauf an. Danke für den Link zu den neuen DB-Anzeigen. Können die auch mehrfarbig darstellen?
Die kleine Schrift ist trotzdem zu klein und der Lauftext geht gar nicht. Warum wird die Zugformation nicht grösser und wagengenau dargestellt?
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Schweizer ZAM deutlich besser als Deutsche ZZA
Hallo Twindexx,
danke für die Erklärungen - Als betroffener kann ich nur anmerken, die DB ZZA sind deutlich schlechter zu lesen und ich hoffe inständig auf Verbesserungen in den nächsten Jahren.
Anzeigetafeln auf Bahnhoefen
Wenn ich diese Bilder hier sehe, experimentiert man wohl noch am Layout.
Eine detaillierte Wagenreihung inkl. Wagenummern ist da schon dabei, ebenso sind die Halte schon etwas groesser. In meine Augen koennte das aber ruhig noch etwas uebersichtlicher werden. Die Lauftexte halte ich - vorallem fuer die haeufigen Verspaetungen fuer total ungeeignet, scheinbar kommt man davon auch ab.
Zur Mehrfarbigkeit kann ich nichts beisteuern.
MFG
IC Koenigssee
Auslastung IC 94
Servus,
erstmal Gruß in die Nachbarschaft und danke für den wunderbaren Reisebericht.
Bin ja froh, dass die 612er von Regio Nordostbayern die 2. Klasse Lounge noch haben, sonst müsste ich am Ende noch anfangen 1. Klasse zu fahren...
Du schreibst ja, der IC 94 wäre ganz gut ausgelastet gewesen. Selbst in der vergangenen Woche, wo man ja meinen könnte dass corona-bedingt die Nachfrage schon geringer sein müsste als im Sommer.
Ich hatte im Sommer (hauptsächlich im Juni und Juli) einige Male den Fall, dass ich in Nürnberg den Anschluss verpasste und dann auf meinen letzten RE des Tages (Abf. 0:22) warten musste. Um mir die Zeit zu vertreiben bin ich da oft mal an das Gleis gegangen, wo der IC nach "Warnemünd" abfährt. Auffällig war immer, dass er jedes Mal deutlich zu früh ankam. Die Auslastung war immer gut bis sehr gut, es stiegen in Nürnberg auch immer einige Fahrgäste zu (sehr unterschiedliches Publikum, viel jüngere Leute mit Koffern, aber auch ältere und "soziale Randgruppen"). Zudem gab es immer viele Fahrgäste zu beobachten, die sich beim Halt in Nürnberg eine Kippe gegönnt haben :-)
Ich denke tatsächlich dass dieser Zuglauf für die Bahn gar nicht mal so unprofitabel ist, wie manche vielleicht am Anfang dachten.
VG
Anzeigetafeln auf Bahnhoefen
Im uebrigen finde ich nicht, dass die Darstellung der Informationen bei der DB besser ist. Man beachte dazu Bild 10. Da wird einmal die Ankunft des Zuges aus Augsburg und dann die Rueckleistung darunter dargestellt, das ganze auch noch ohne Leerzeichen. Finde ich eher verwirrend.
Die "einzeiligen ZZA" wie z.B. auf Bild 1 zu sehen, zeigen übrigens mittlerweile auch Folgezüge an, das wurde am Tag nach meiner Fahrt (zumindest in Bamberg) wohl aktualisiert, seitdem erklingt dort auch Heiko Grauel und nicht mehr die "Blechelse". Auf der großen Anzeigetafel in der Bahnhofshalle werden seitdem geänderte Wagenreihungen auch nicht mehr mit Laufschrift, sondern einem Piktogramm (in Miniaturform bündig am rechten Rand der Anzeige, für Unwissende kaum zu verstehen) dargestellt.
Die SBB haben übrigens auch eine neue Ansagestimme, anfangs dachte ich, das wären manuelle Ansagen. Klingt wesentlich natürlicher als die alte SBB-Stimme und auch als DB-Heiko.
Anzeigetafeln auf Bahnhoefen
Hoi,
Ich denke, dass damit eine deutlich hoehre Aufloesung und bessere Lesbarkeit moeglich seien wird, wenn die Anzeiger erstmal ordentlich konfiguriert in Betrieb sind. Vielleicht eignen diese sich ja auch fuer die Bahnhoefe auf Schweizer Gebiet. Die jetzigen Anzeiger sind meines Wissens noch die erste Generation LCD-Anzeigen.
Eignen tun sich alle, kommt nur auf das Layout drauf an. Danke für den Link zu den neuen DB-Anzeigen. Können die auch mehrfarbig darstellen?
Die kleine Schrift ist trotzdem zu klein und der Lauftext geht gar nicht. Warum wird die Zugformation nicht grösser und wagengenau dargestellt?
Ob die Schrift zu klein ist, kann ich nicht beurteilen. Es wird zukünftig auf Laufschriften verzichtet und mehr mit Piktogrammen gearbeitet.
Die Wagengenaue Darstellung wird, im Fernverkehr, zum Standard gehören.
Hier noch ein weiteres Beispiel: Neuer Zugzielanzeiger
Es wird neben den TFT-Monitoren auch weiterhin LCD-Anzeiger geben. Die TFT-Anzeiger können auch farbige Anzeigen (wie heute z. B. schon an einigen Stationen der S-Bahn München Standard).
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Sind bewährte Fahrzeuge und Jörg hat wahrscheinlich..
Liebe Community,
.. von uns allen (mit Ausnahme der Eisenbahner) die meisten Schienenkilometer pro Jahr und kennt fast alle Fahrzeuge.
Im entfernten Sinne ist Jörg als Zähler und Befrager auch Eisenbahner
Ist also sozusagen Meinung eines erwiesenen Bahnkenners.
Ab welcher Anzahl von Fahrten/Kilometer wird man denn Bahnkenner, werde ich auch Bahnkenner wenn ich beruflich jeden Arbeitstag Düsseldorf-Frankfurt fahre?
Liebe GrüßeGUM
Allgemein: Kritikpunkte der Fahrgäste ...
Hallo.
Nun möchte bei den Befragungen mancher Fahrgast ja auch Kritik los werden. Bzw bei ruhigen Touren, wo Zeit ist, kommt man ja auch mal ins Gespräch.
3 Kritikpunkte höre ich immer wieder:
- verpasste Anschlüsse
- Unzuverlässigkeit von Fahrplänen/Serviceleistungen
- Fahrpreise im Nahverkehr/Verbund
Gerade letzterer Punkt ist interessant. Im Forum wird ja eher die Meinung vertreten, dass einfache, übersichtliche Preise von Nutzen sind. Und die SSP-Lotterie eher abschreckt. Auch für mich erstaunlich empfindet der Kunde offensichtlich anders. Selbst bei hohen Sparpreisen - bei manchen Preisen auf dem Ticket empfinde ich den Begriff 'Supersparpreis' schon etwas, na ja, deplatziert - mokiert sich nie jemand darüber. Offensichtlich suggeriert der Begriff Sparpreis was günstiges. Mein altes Credo - und da bin ich ja nun beileibe nicht allein: Preispolitik ist nicht Logik, sondern Emotion! Fixe Preissysteme wie im einzelnen Verbund wirken ja dann eher negativ. Wie geschrieben: ich staunte da auch erst drüber ...
Na ja, jedenfalls sind die obigen 3 Punkte die ganz wesentlichen Kritikpunkte. Über den IC2 habe ich dabei weder bei meinen Direktfahrten oder auch sonst Klagen gehört. Und warum auch im Vergleich mit dem klassischen IC: bequemerer Einstieg für Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen Hohe Laufruhe. Der fehlende Speisewagen wird nicht bemängelt; da der aber auch nicht versprochen wurde, ist das dann wohl okay.
Mit den Treppen kommen die Kunden klar. Weil sie das z.B. vom NV kennen. Mit Unmengen Gepäck ist das immer so eine Sache - in jedem Zugtyp. Klimatisiert ist die Kiste auch. Und unsere Gedanken hier über Mogel-IC und so sind dem Durchschnittskunden fremd. Der hält den Preis für okay, wünscht Pünktlichkeit und versprochenen Komfort und fertig. Und ganz wichtig: einen Schaffner, der die Fahrkarte anschaut und evtl abstempelt! Das macht sie happy, wenn wer ihr Ticket beschaut.
Jedenfalls hat der IC2 seine Berechtigung. Er ist da und wird so akzeptiert, wie er ist. Die Kunden brechen nun nicht in Jübelstürme aus - sind aber eben auch nicht sm klagen, wie es mancher Forist wohl meint oder gerne hätte oder warum auch immer ...
Schöne Grüße von jörg
[D/AT/CH] 3 Länder, 5 Städte, 17 Umstiege
Grüezi us Sanggalle,
Haltepunkt Rorschach-Stadt
Ab Juni 2021 dann Bahnhof Rorschach Stadt. Die Haltestelle wurde erst 2001 eingerichtet. Seitdem haben die Frequenzen deutlich zugenommen und nun wird auch das Areal zu einem städtischen Zentrum weiterentwickelt. Auch der Bushof wird hier neu direkt am Bahnhof errichtet. Nur der Fernverkehr wird hier auch künftig nicht halten.
Interessant ist hierbei, dass im DB RIS beim Klick auf den Zuglauf dieser S4 wohl der gesamte Umlauf des Fahrzeugs mit einer Fahrzeit von etwa 8 Stunden angezeigt wird, allein der Bahnhof St. Gallen wird dabei 3x angefahren...
Das ist eben die Ringlinie mit einer Endlosschlaufe. Im Onlinefahrplan soll dem Kunden ja eine durchgehende Fahrt ohne Umstieg angezeigt werden. Also sind die einzelnen Zugläufe den ganzen Tag über verknüpft. Ansonsten wird immer in Uznach und Sargans die Zugsnummer gewechselt.
...für welche ich zunächst den Voralpen-Express in Richtung Luzern nutzte. Zum Einsatz kam ein gefühlt brandneues Fahrzeug, welches wohl auf den Namen "Traverso" hört.
Die Traverso haben letztes Jahr die bisherigen lokbespannten VAE-Kompositionen abgelöst. Traverso bedeutet quer und das soll der Zug auch darstellen. Die Südostbahn versteht sich auch als Querdenker. Deshalb hat man ihn auch in einer einzigartigen Farbe lackiert.
Mit dem Traverso wird die SOB auch in den nationalen Fernverkehr einsteigen. Deshalb wurden von den Traverso zwei Serien nachbestellt.
Die Züge Eins bis Sechs (Serie Eins) wurden letztes Jahr für den IR VAE geliefert, die zweite Serie bestehend aus den elf Fahrzeugen Sieben bis 17 (du hast hier Zug Elf, der ist derzeit der neueste) für den Treno Gottardo IR 26 und IR 46. Damit wird es wieder stündlich durchgehenden Fernverkehr auf der Gotthard-Bergstrecke via Göschenen-Airolo geben, zweistündlich von Zürich-Zug und zweistündlich von Basel-Luzern. Die RE von Tilo mit Flirt zwischen Bellinzona und Erstfeld sowie die EWIV-Pendel zwischen Zürich sowie Basel-Luzern und Erstfeld werden ab Fahrplanwechsel neu durchgehend von der SOB ersetzt und mit Traverso bedient.
Ab April werden die Linien IR 26 und IR 46 dann auch bis Locarno statt nur Bellinzona geführt. Erst ab dann sollten alle 17 Traverso abgeliefert sein, wegen Corona kommt es hier zum Lieferverzug bis mindestens April. Die SOB wird ab Dezember zu wenig Traverso haben und einzelne IR VAE mit Flirt bedienen müssen.
Die dritte Serie bestehend aus den sieben Fahrzeugen 18 bis 24 wird für die Linie Aare-Linth IR 35 Chur-Ziegelbrücke-Zürich-Burgdorf-Bern beschafft. Hier wird die SOB den Betrieb im Dezember 2021 aufnehmen. Zu den Pendlerspitzen werden auf dieser Linie Montag bis Freitag zwei Umläufe mit Doppelstockzügen der SBB geführt. Das geht, weil das gesamte Fernverkehrsengagement der SOB auf einer Kooperation mit den SBB beruht. Die SBB sind Inhaber der Konzession und die SOB fährt die Linien in eigener Verantwortung im Auftrag der SBB. Daher findet man auf den Traverso auch den SBB-Schriftzug, der diese Kooperation verdeutlicht.
Obwohl die total 24 Traverso in drei Serien beschafft werden, werden es 24 baugleiche Fahrzeuge. Somit ist ein effizienter Fahrzeugeinsatz gewährleistet. Als Verstärkungsmodule können alle vorhandenen Flirt 1, 2 und 3 verwendet werden. Wobei am IR VAE planmässig nur mit Flirt 3 verstärkt wird und bei den IR 26, IR 35 und IR 46 teilweise Traverso-Doppeltraktionen vorgesehen sind.
-> https://www.sob.ch/fileadmin/images/pdf/unterwegs/mobilitaet/Booklet_und_weitere_Inform...
Die Ausstattung dieses Zuges kann sich wirklich sehen lassen: Sehr bequeme Sitze und ein durch die in Holzoptik gestalteten Abteilwände sehr hochwertig wirkendes Ambiente sorgen für einen positiven Gesamteindruck.
Für das Innen- und Aussendesign ist das spezialisierte Designbüro nose verantwortlich: https://www.nose.ch/branding/sob-traverso/
Das ist übrigens nicht nur eine Holzoptik, das ist echtes Sperrholz.
Wohlhabende Reisende können sich in einem Bistro-Abteil an zwei Automaten mit Heiß- und Kaltgetränken sowie kleinen Snacks für großes Geld eindecken. Eine Flasche Wasser schlägt mit 3,50 SFR zu Buche,
Der übliche Schweizer Kioskpreis. Um da auch am Bahnhof mit weniger Geld weg zu kommen, musst du schon eine Filiale der Grossverteiler Migros oder Coop suchen.
Der Ort Einsiedeln ist an sich nicht wirklich sehenswert - mit Ausnahme der Benediktinerabtei, welche in "normalen" Zeiten das Ziel vieler Busgruppen zu sein scheint, wie die groß angelegten Busparkplätze vermuten lassen. Auf Bahnreisende ist man hingegen weniger ausgelegt, der Weg vom Bahnhof zur Abteikirche ist nicht wirklich ausgeschildert, aber in etwa 7min gut zurückzulegen.
Sie wollen immerhin den Dorfkern und den Bahnhof neugestalten. Im Leitbild des Bezirks Einsiedeln ist festgehalten, dass die Fussgängerverbindung vom Bahnhof zum Kloster gestärkt werden soll. Mal sehen, was dabei rauskommen wird. Beim Bahnhof ist natürlich die Südostbahn als Infrastrukturbetreiberin direkt beteiligt.
...um dann nochmals für etwa 7min in einem Flirt 1 für die Fahrt zurück nach Biberbrugg Platz zu nehmen.
oder war es ein Flirt 2? Den Unterschied zwischen Flirt 1 und Flirt 2 muss man wirklich kennen. Die Flirt 2 sind neuere Flirt, jedoch ohne TSI-Zulassung. Das war in der Schweiz noch deutlich länger möglich, weil nicht Teil der EU. Stadler Pankow, welche exklusiv alles für den deutschen Markt baut, hat nie Flirt 2 gefertigt, sondern ist direkt vom Flirt 1 auf den Flirt 3 mit voller TSI-Konformität gegangen.
Die SOB hat die erste Serie Flirt als Flirt 1 erhalten und für die S-Bahn St. Gallen 2013 eine zweite Serie nachbestellt. Und diese zweite Serie war dann schon Flirt 2.
Hier rechts neben dem Traverso steht beispielsweise ein Flirt 2.
Mit meinem Papierticket aus dem Reisezentrum war ich übrigens ein "Ausnahmefall" in sämtlichen Zügen in der Schweiz, nahezu jeder Fahrgast zeigte ein Handyticket vor
Es kann auch das Verbundabo oder das GA sein und nicht zwangsläufig ein Einzelbillett. All diese Abos sind auf dem Swisspass und dieser ist in der SBB Mobile App auch digital bei Mein Swisspass hinterlegt. Auf die Art kann man den Swisspass auf Smartphone oder iPad als digitalen QR-Code aufrufen und so das Abo kontaktlos kontrollieren lassen. Das wurde bereits lange vor Corona rege genutzt, weil es auch einfacher ist, wenn man das Smartphone bereits in der Hand hat. Das muss man das rote Kärtli nicht noch extra raussuchen.
Pünktlich fährt sogleich ein Dosto-Triebwagen der SBB als IR 3277 nach Chur ein, ich werde bis St. Margrethen mitfahren. Der Zug ist bereits ordentlich ausgelastet und die Zahl der Fahrgäste am Bahnsteig lässt bereits darauf schließen, dass es diese Verbindung sehr stark nachgefragt ist.
Der Zug heisst eigentlich IR 13 3277, wobei in der Schweiz in der Kommunikation weitestgehend auf Zugsnummern verzichtet wird und deshalb nur noch IR 13 übrig bleibt.
Die IR-Linie ist zwischen St. Gallen und St. Margrethen generell recht gut frequentiert, weshalb dieser Abschnitt mit IR 13, S4, S3 und S2 in einem annähernden Viertelstundentakt bedient wird.
Neben dem Doppelspurausbau Goldach - Rorschach Stadt bis Juni 2021 für 40 Mio CHF wird bis Dezember 2024 auch die Strecke zwischen Altstätten und Sargans für 238 Mio CHF ausgebaut (drei Doppelspurabschnitte und ein weiterer Kreuzungsbahnhof). Damit wird dann zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024 die IR 13-Linie zwischen St. Gallen und Sargans zum Halbstundentakt verdichtet.
Der zusätzliche IR 13 fährt dann zusätzlich und ersetzt keine bestehenden Züge. Nur muss die S3 St. Gallen - St. Margrethen um ein paar Minuten verschoben werden und hat dann keinen Anschluss mehr an die Vorarlberger S3 in St. Margrethen; dafür steht dann der zusätzliche IR 13 mit mehr Umsteigezeit in St. Margrethen zur Verfügung, aber mit gleichen Ankunfts- und Abfahrtszeiten in St. Gallen wie heute die S3.
In Lindau wurde von der SBB-Lok auf eine Doppeltraktion BR 218 für den nicht-elektrifizierten Streckenabschnitt bis München Hbf umgespannt - ab dem Fahrplanwechsel führt diese EC-Verbindung nicht mehr über Kempten, sondern nutzt die neu elektrifizierte Strecke über Memmingen, sodass dann auch der Lokwechsel bzw. allgemein der Halt im Inselbahnhof Lindau entfällt.
In zwei Monaten wird das historisch sein. Ich freue mich auf den neuen elektrischen EuroCity, auch wenn es keinen Panoramawagen mehr geben wird und auch nicht mehr die landschaftlich schönere Route befahren wird. Aber damit die Verbdingung eine Zukunft hat, muss sie zeitgemäss sein und das ist sie jetzt noch nicht.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Der IC 2 erzielt höchsten Zufriedenheitswert aller Flotten
Der IC2 hat keinen schlechten Ruf.
Hey.
Also komforttechnisch.
Da stören sich nur ein paar Bahnfuzzys an dem Zug. Aber die muss man nicht soooo ernst nehmen. Macht aber auch keiner.
Als wir auf Bremen Norddeich regelmäßig fuhren und mit dem Zugteam um die Wette zählten (bis die klügeren der Schaffner das uns überließen und die Zahlen übernahmen), gab es nie Beschwerden. Und sonst auch niemand.
Deine Erfahrung basiert aber auf einem sehr kleinem Ausschnitt der IC2-Nutzer, so daß dieser Satz allenfalls ein Blitzlicht, aber keine abgesicherte Meinung der Bahnnutzer darstellt.
gewiss..
deckt sich aber exakt mit dem großen Ausschnitt der IC2-Nutzer, der abgesicherten Meinung der Bahnnutzer.
Der IC 2 erzielt bei den Fahrgästen den höchsten Zufriedenheitswert aller Fernverkehrsflotten.
Der IC2 hat keinen schlechten Ruf.
Hallo!
Also komforttechnisch.
Ich fahre regelmäßig mit dem IC2 (Bombardier-Twindexx-Zugverband) und muss auch sagen, dass dieser in Bezug auf den Komfort recht gut ist. Ich persönlich vermisse eigentlich nur das W-LAN und finde ihn min. 40 km/h zu langsam.
Das größte Problem ist wohl nur, dass die Software häufiger mal zickt. Ich habe oft erlebt, dass es in Leipzig hieß: Bitte in den gegenüber stehen Zug einsteigen!
Stadler-Kiss bin ich leider noch nicht gefahren.
Bis denn!
Tobias
Der IC 2 erzielt höchsten Zufriedenheitswert aller Flotten
Der IC2 hat keinen schlechten Ruf.
Hey.
Also komforttechnisch.
Da stören sich nur ein paar Bahnfuzzys an dem Zug. Aber die muss man nicht soooo ernst nehmen. Macht aber auch keiner.
Als wir auf Bremen Norddeich regelmäßig fuhren und mit dem Zugteam um die Wette zählten (bis die klügeren der Schaffner das uns überließen und die Zahlen übernahmen), gab es nie Beschwerden. Und sonst auch niemand.
Deine Erfahrung basiert aber auf einem sehr kleinem Ausschnitt der IC2-Nutzer, so daß dieser Satz allenfalls ein Blitzlicht, aber keine abgesicherte Meinung der Bahnnutzer darstellt.
gewiss..
deckt sich aber exakt mit dem großen Ausschnitt der IC2-Nutzer, der abgesicherten Meinung der Bahnnutzer.Der IC 2 erzielt bei den Fahrgästen den höchsten Zufriedenheitswert aller Fernverkehrsflotten.
Sollte nicht der ICE4 die besten Werte haben?
Weil irgendwas hat die DB dann falsch gemacht wenn ein vermeintlicher RE besser ankommt als der Vorzeigezug schlechthin.
Und vor allen Dingen wo steht das?
+1
Der IC2 hat keinen schlechten Ruf.
Hey.
Also komforttechnisch.
Da stören sich nur ein paar Bahnfuzzys an dem Zug. Aber die muss man nicht soooo ernst nehmen. Macht aber auch keiner.
Als wir auf Bremen Norddeich regelmäßig fuhren und mit dem Zugteam um die Wette zählten (bis die klügeren der Schaffner das uns überließen und die Zahlen übernahmen), gab es nie Beschwerden. Und sonst auch niemand.
Deine Erfahrung basiert aber auf einem sehr kleinem Ausschnitt der IC2-Nutzer, so daß dieser Satz allenfalls ein Blitzlicht, aber keine abgesicherte Meinung der Bahnnutzer darstellt.
gewiss..
deckt sich aber exakt mit dem großen Ausschnitt der IC2-Nutzer, der abgesicherten Meinung der Bahnnutzer.Der IC 2 erzielt bei den Fahrgästen den höchsten Zufriedenheitswert aller Fernverkehrsflotten.
Sollte nicht der ICE4 die besten Werte haben?Weil irgendwas hat die DB dann falsch gemacht wenn ein vermeintlicher RE besser ankommt als der Vorzeigezug schlechthin.
Und vor allen Dingen wo steht das?
Genau das ist die Frage. Bisher liefert Blaschi nur Thesen, aber keine Be- oder Nachweise. Und auch wenn man ein sehr meinungsstarkes Forumsmitglied ist, so heißt das nicht automatisch, daß alle getätigten Angaben auch stimmen.
Beim W-LAN läuft die Nachrüstung!
- kein Text -
- 17,7
Hallo.
Bisher liefert Blaschi nur Thesen, aber keine Be- oder Nachweise. Und auch wenn man ein sehr meinungsstarkes Forumsmitglied ist, so heißt das nicht automatisch, daß alle getätigten Angaben auch stimmen.
Es ist nicht notwendig, mir Lügen zu unterstellen, nur weil die getätigten Aussagen nicht gefallen. Ich habe auch nicht die Absicht, eine wissenschaftliche Studie zu erstellen. Ich schreibe nur, dass ich bei den Befragungen keine Kritik an dem Komfort des Zuges vernehme. Und da im allgemeinen Fahrgäste bei mir auch mal Kritik abladen, ziehe ich aus meiner Stichprobe den Rückschluss, dass der Kunde mit dem Fahrzeug zufrieden ist, oder, falls das zu freundlich sein sollte, der Kunde nicht unzufrieden ist.
Das kannst und darfst du anders sehen. Völlig okay. Nur zu unterstellen, ich würde hier bewußt Falsches erzählen - da werde ich doch tatsächlich etwas launisch.
Schöne Grüße von jörg
Der IC 2 erzielt höchsten Zufriedenheitswert aller Flotten
Der IC2 hat keinen schlechten Ruf.
Hey.
Also komforttechnisch.
Da stören sich nur ein paar Bahnfuzzys an dem Zug. Aber die muss man nicht soooo ernst nehmen. Macht aber auch keiner.
Als wir auf Bremen Norddeich regelmäßig fuhren und mit dem Zugteam um die Wette zählten (bis die klügeren der Schaffner das uns überließen und die Zahlen übernahmen), gab es nie Beschwerden. Und sonst auch niemand.
Deine Erfahrung basiert aber auf einem sehr kleinem Ausschnitt der IC2-Nutzer, so daß dieser Satz allenfalls ein Blitzlicht, aber keine abgesicherte Meinung der Bahnnutzer darstellt.
gewiss..
deckt sich aber exakt mit dem großen Ausschnitt der IC2-Nutzer, der abgesicherten Meinung der Bahnnutzer.Der IC 2 erzielt bei den Fahrgästen den höchsten Zufriedenheitswert aller Fernverkehrsflotten.
Weil irgendwas hat die DB dann falsch gemacht ..
Und vor allen Dingen wo steht das?
Deutsche Bahn
Integrierter Bericht 2018
wenn ein Zug höchste Zufriedenheitswerte erhält, dann hat die DB eher alles richtig gemacht und nicht falsch.
Der IC 2 erzielt höchsten Zufriedenheitswert aller Flotten
Der IC2 hat keinen schlechten Ruf.
Hey.
Also komforttechnisch.
Da stören sich nur ein paar Bahnfuzzys an dem Zug. Aber die muss man nicht soooo ernst nehmen. Macht aber auch keiner.
Als wir auf Bremen Norddeich regelmäßig fuhren und mit dem Zugteam um die Wette zählten (bis die klügeren der Schaffner das uns überließen und die Zahlen übernahmen), gab es nie Beschwerden. Und sonst auch niemand.
Deine Erfahrung basiert aber auf einem sehr kleinem Ausschnitt der IC2-Nutzer, so daß dieser Satz allenfalls ein Blitzlicht, aber keine abgesicherte Meinung der Bahnnutzer darstellt.
gewiss..
deckt sich aber exakt mit dem großen Ausschnitt der IC2-Nutzer, der abgesicherten Meinung der Bahnnutzer.Der IC 2 erzielt bei den Fahrgästen den höchsten Zufriedenheitswert aller Fernverkehrsflotten.
Weil irgendwas hat die DB dann falsch gemacht ..
Und vor allen Dingen wo steht das?
Deutsche Bahn
Integrierter Bericht 2018
wenn ein Zug höchste Zufriedenheitswerte erhält, dann hat die DB eher alles richtig gemacht und nicht falsch.
Dann sollte die DB auf den IC2 setzen statt auf ICE4 ;)
+ 17,7
Hallo.
Bisher liefert Blaschi nur Thesen, aber keine Be- oder Nachweise. Und auch wenn man ein sehr meinungsstarkes Forumsmitglied ist, so heißt das nicht automatisch, daß alle getätigten Angaben auch stimmen.
Es ist nicht notwendig, mir Lügen zu unterstellen, nur weil die getätigten Aussagen nicht gefallen. Ich habe auch nicht die Absicht, eine wissenschaftliche Studie zu erstellen. Ich schreibe nur, dass ich bei den Befragungen keine Kritik an dem Komfort des Zuges vernehme. Und da im allgemeinen Fahrgäste bei mir auch mal Kritik abladen, ziehe ich aus meiner Stichprobe den Rückschluss, dass der Kunde mit dem Fahrzeug zufrieden ist, oder, falls das zu freundlich sein sollte, der Kunde nicht unzufrieden ist.Das kannst und darfst du anders sehen. Völlig okay. Nur zu unterstellen, ich würde hier bewußt Falsches erzählen - da werde ich doch tatsächlich etwas launisch.
Du darfst Deinen Erregungsfaktor runterregeln, denn Dir etwas zu unterstellen, hatte ich nicht im Sinn. Da habe ich mich wohl etwas ungenau ausgedrückt. Präziser ist es so:
Und auch wenn man ein sehr meinungsstarkes Forumsmitglied ist, so heißt das nicht automatisch, daß alle geäußerten Thesen auch valide sind.
Ansonsten ist mir der IC2 ziemlich egal. Ich nutze ihn, wenn es sein muß, es ist aber nicht mein Lieblingszug. Und die Litaneien der Pro- und Kontra-Argumente sind ausreichend heruntergebetet worden, da bedarf es meiner 10 Pfennige nicht mehr.
Sind bewährte Fahrzeuge und Jörg hat wahrscheinlich..
Individuelle Meinungen und Geschmäcker haben aber nichts mit viel oder wenig Bahn fahren zu tun. Ob der Schemel weich/hart, die Luft (nicht)zieht und der Wagen leise/laut ist, das festzustellen, dafür reichen 15 Minuten des persönlichen Eindrucks.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Ich kann wohl kein Bahnkenner sein.
Sonst würde ich nicht allen ernstes behaupten, dass der Railjet zum Beispiel in der zweiten Klasse in Ordnung ist.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Oki.
Hey.
Du darfst Deinen Erregungsfaktor runterregeln, denn Dir etwas zu unterstellen, hatte ich nicht im Sinn. Da habe ich mich wohl etwas ungenau ausgedrückt. Präziser ist es so:
Und auch wenn man ein sehr meinungsstarkes Forumsmitglied ist, so heißt das nicht automatisch, daß alle geäußerten Thesen auch valide sind.
Oki. Da regele ich runter. Alles in Butter.
Außerdem habe ich gerade Frau Fahrgästin glücklich gestimmt. Und Unmengen Studierende bei Laune gehalten. Deren WFB aus dem Emsland hatte Verspätung gehabt und deswegen saßen sie bei mir. Sogar Stehplätze wurden beansprucht, so voll war das. Und das ganz vorne.
Frau Fahrgästin hatte hier eh schon Verspätung. Allerdings wegen der Nordwestbahn aus Oldenburg. Ich erklärte ihr die Sache mit dem Laub und dem Regen und dem Schmierfilm.
Sie wollte nach Porta Westfalica. Unsere Eurobahn nach Bielefeld hatte plus 7, Umstieg Herford 6 Min. Kann klappen, kann nicht klappen. Dann drohen fast 50 Min Pause in Herford. Aber ich fand eine Alternative. Ab Bünde mit IC nach Minden und dann zurück nach Porta. Die FGR und ihr Ticket geben das her.
Die Entscheidung überließ ich natürlich ihr. Sie war total happy; schön, dass sich im Verspätungsfall mal wer um den Kunden kümmere. Sie war nur etwas skeptisch, weil sie kürzlich im erixx in der Heide eine irre Geschichte mit dem Schaffner erlebt habe (wenn ihre Schulderung stimmt, ein Fall für die Aufsichtsbehörden). Mein alter Tipp: immer aktiv das Zugpersonal ansprechen.
Kunden beglückt. Daten erhoben. Alle lächeln. Und ich auch. Da macht der Job doch Spaß.
By the way: ein echter Schaffner ist hier wohl nicht eingeteilt. Weder vom EVU noch vom auch Tickets kontrollierenden Sicherheitsunternehmen.
Ich regel also runter.
Das Hochregeln kann aber auch an der heute noch fehlenden Coke liegen - heute morgen mußte ich das erste Mal seit 40 Jahren doch mal zum Zahnarzt. Uhhhh ... Seitdem fehlt mir etwas die Motivation zu Speis und Trank ...
Schöne Grüße von jörg
Oki.
heute morgen mußte ich das erste Mal seit 40 Jahren doch mal zum Zahnarzt
Wie, Du hast noch kein Krankenkassen-Bonusheft mit mindestens 25 Prüfstempeln? Wasdasdenn?
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Der IC 2 erzielt höchsten Zufriedenheitswert aller Flotten
Und vor allen Dingen wo steht das?
Deutsche Bahn
Integrierter Bericht 2018
wenn ein Zug höchste Zufriedenheitswerte erhält, dann hat die DB eher alles richtig gemacht und nicht falsch.
Meinst Du diesen Bericht? Ich finde da nichts, auf welcher Seite wäre das? Hätte mich interessiert, wie die anderen Bauarten abschneiden.
OT: Sammelwut ...
Huhu.
heute morgen mußte ich das erste Mal seit 40 Jahren doch mal zum Zahnarzt
Wie, Du hast noch kein Krankenkassen-Bonusheft mit mindestens 25 Prüfstempeln? Wasdasdenn?
Wiewasistdasdenn?
Ich sammele Punkte nur in Flensburg. Und sonst nirgends.
Ein Zeitungszustellerkollege und großer Philosoph meinte immer: wer sammelt, kommt mit der Gegenwart nicht klar.
Seitdem überlege ich ja auch regelmäßig, ALLES wegzuwerfen. IZB, Kursbücher, Fotoalben, Fahrpläne, Kontoauszüge, Bücher und und und ...
Bislang konnte ich mich aber zurückhalten ...
Schöne Grüße von jörg
OT: Sammelwut ...
Huhu.
heute morgen mußte ich das erste Mal seit 40 Jahren doch mal zum Zahnarzt
Wie, Du hast noch kein Krankenkassen-Bonusheft mit mindestens 25 Prüfstempeln? Wasdasdenn?
Wiewasistdasdenn?Ich sammele Punkte nur in Flensburg. Und sonst nirgends.
Ein Zeitungszustellerkollege und großer Philosoph meinte immer: wer sammelt, kommt mit der Gegenwart nicht klar.Seitdem überlege ich ja auch regelmäßig, ALLES wegzuwerfen. IZB, Kursbücher, Fotoalben, Fahrpläne, Kontoauszüge, Bücher und und und ...
Bislang konnte ich mich aber zurückhalten ...
Dann ist ja alles klar, da du mit der Gegenwart sehr gut klarkommst und dein gesammeltes trotzdem gut behütest ist der Fall klar - die Aussage deines Kollegen ist widerlegt ;)
Sind bewährte Fahrzeuge und Jörg hat wahrscheinlich..
Ab welcher Anzahl von Fahrten/Kilometer wird man denn Bahnkenner, werde ich auch Bahnkenner wenn ich beruflich jeden Arbeitstag Düsseldorf-Frankfurt fahre?
Liebe GrüßeGUM
Hallo Reservierungszettel,
das ist eine ganz interessante Frage, ab wann jemand Bahnkenner ist :-)
Erste Voraussetzung ist, dass man sich für die Bahn & Fahrzeuge interessiert.
Es gibt ja Fahrgäste, die beim Auto jedes einzelne Anbauteil und jede Motorvariante kennen, aber so manchen "Museums-RE" nicht vom Doppeldecker oder dem "Sportwagen" ICE 3 unterscheiden.
Frankfurt <-> Düsseldorf sind ja zwei Bahnhöfe wo viele Fahrzeuge zu sehen sind.
Wer sich da ein bisschen umsieht, der kann schon Bahnkenner sein :-)
Ist aber keine mathematisch oder mit einer Zahl beschreibbare Größe.
Liebe Grüße
GUM
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
OT: Sammelwut ...
Ich finde die Sprüche meiner Zahnärztin bei der Jahreskontrolle immer spannender als einen Krimi. "Oben c4, c5 eyeyey, c6 okay, c7 muß raus, rechts e3 und e9 Karies, e10 bohren, unten den h5, spüren sie den noch? ..."
Sie merkt, wie ich jedesmal im Stuhl tiefer rutsche und macht sich ihren 1min-Spaß.
"Ja nee,außer Zahnstein soweit gut" sagt sie dann. Der Angstschweiß steht mir trotzdem auf der Stirn. Wir verstehen uns seit 20 Jahren schon sehr gut.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Der IC 2 erzielt höchsten Zufriedenheitswert aller Flotten
Und vor allen Dingen wo steht das?
Deutsche Bahn
Integrierter Bericht 2018
wenn ein Zug höchste Zufriedenheitswerte erhält, dann hat die DB eher alles richtig gemacht und nicht falsch.
Meinst Du diesen Bericht? Ich finde da nichts, auf welcher Seite wäre das? Hätte mich interessiert, wie die anderen Bauarten abschneiden.
Laut Aussage von Henrik schlechter.
Wenn IC2 der beste ist (was komisch ist) werden wohl ICE3 und ICE4 folgen, eventuell dann der ICE-T dann der 2er und 1er am Ende der Rest.
Der IC 2 erzielt höchsten Zufriedenheitswert aller Flotten
Meinst Du diesen Bericht? Ich finde da nichts, auf welcher Seite wäre das? Hätte mich interessiert, wie die anderen Bauarten abschneiden.
Seite 116, am Ende des Abschnittes "Entwicklung Fahrzeugflotte". Eine ausführliche Kunden-Produkt-Zufriedenheitstabelle ist das aber nicht, sondern nur ein Satz.
ZZA in der Schweiz
Die Schweiz scheint ja die gleichen ZZA an den Bahnsteigen zu benutzen wie sie auch hier in Deutschland verbaut werden. Allerdings – und vielleicht ist es auch nur Gewohnheit - finde ich, dass die DB diese deutlich besser bespielt, vor allem im Vergleich zum Beispiel aus St. Gallen.
Ein Foto zeigt eben nicht alles:
Die Wechseln.Bei den neuen, farbigen Anzeigen sind unten rechts eine Anzahl Punkte, die anzeigen, wieviele Bilder kommen und welches gerade gezeigt wird: Zudem können die Bilder auch noch wechseln. Jedes Bild zeigt sich etwa 15 Sekunden.
1a: EC Nach Hamburg: Wagen links,ohne Nummer, geht nur bis Basel(Der Steuerwagen,der dort abgehängt wird.
https://www.flickr.com/gp/r_walther/qz5602
1b: Fahrradanzeige: https://www.flickr.com/gp/r_walther/Pc9DEx
2: Wagen 254 bis 264 gehen nach Hamburg Altona. Auch hier a-und b Bildschirm. https://flic.kr/p/28SSikn
3. Perlenkette,mit den nächsten Stationen:
https://flic.kr/p/27MobaC
Dazu kommt noch die Wagegengenaue Anzeige. Wenn 14 Wagen drauf sind, sind auch 14 Wagen drin:
https://www.flickr.com/gp/r_walther/981y4D (Noch 1. Generation der Anzeigen).
Da muss sich die DB noch gewaltig anstrengen.
Und nicht nur in den grossen Bahnhöfen,nein auch Kleinstationen haben bekommen das nach und nach:
Beispiel Mägenwil:
https://flic.kr/p/Gfkr8n
https://flic.kr/p/Gfkpgr
Gruss Guru
Flirt 1 vs Flirt 2
oder war es ein Flirt 2? Den Unterschied zwischen Flirt 1 und Flirt 2 muss man wirklich kennen. Die Flirt 2 sind neuere Flirt, jedoch ohne TSI-Zulassung. Das war in der Schweiz noch deutlich länger möglich, weil nicht Teil der EU. Stadler Pankow, welche exklusiv alles für den deutschen Markt baut, hat nie Flirt 2 gefertigt, sondern ist direkt vom Flirt 1 auf den Flirt 3 mit voller TSI-Konformität gegangen.
Die SOB hat die erste Serie Flirt als Flirt 1 erhalten und für die S-Bahn St. Gallen 2013 eine zweite Serie nachbestellt. Und diese zweite Serie war dann schon Flirt 2.
Hier rechts neben dem Traverso steht beispielsweise ein Flirt 2.
Hi,
genau, mit diesem Zug bin ich angekommen, dann war das tatsächlich ein Flirt 2 und kein Flirt 1. Bis zu deinem Beitrag war mir die Existenz eines Flirt 2 nicht bekannt ;)