Hamburg und mehr (Teil 22: Barmbek, 35 Bilder) (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 21.10.2020, 19:07 (vor 1976 Tagen)

Moin.

In Barmbek begegnet die S-Bahn nach Airport Poppenbüttel der U 3 nach Wandsbek Gartenstadt. Bis dort benötigt die U3 genau 5 oder 45 Minuten. Und nach Barmbek kommt man mit ihr auch. Das dauert 39 Minuten, da heißt in der richtigen Richtung der übernächste Halt „Hamburger Straße”. Und das mitten in Hamburg.


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Der Bahnhof Barmbek hat sechs Bahnsteiggleise. Hiervon gehören die Gleise 1 bis 4 zur Hochbahn und die Gleise 1 und 2 zur S-Bahn. Ferner besitzt er laut Schnellbahnplan einen hvv switch Punkte, was auch immer das sein mag. Ein Bahnhofsgebäude gibt es nicht, wir haben schlichtweg einen Bahndamm mit drei Bahnsteigen drauf und vielen Bushaltestellen davor und dahinter.
Auch Barmbek ist ein altes Dorf, wurde 1271 erstmals urkundlich erwähnt. Das blieb lange Zeit klein und unbedeutend, ehe die Industrialisierung im Verbund mit der nahen Hansestadt einen Wandel einleitete. Seit 1894 gehört Barmbek zu Hamburg.


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HH22-01 by Christoph Arndt via Sören Heise, auf Flickr

1 Am 13. April 1991 widmete Christoph dem S-Bahnhof drei Aufnahmen. Hier die Ansicht mit Blick in Richtung Hauptbahnhof.


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HH22-02 by Christoph Arndt via Sören Heise, auf Flickr

2 Vom anderen Bahnsteigende bot sich dieser Blick, bereichert durch einen gen Hauptbahnhof fahrenden Zug.


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HH22-03 by Christoph Arndt via Sören Heise, auf Flickr

3 Für eine Aufnahme des Stellwerkes „Bap” (in Betrieb seit 1941) wagte er sich auf den Hochbahnsteig.


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HH22-04 by Sören Heise, auf Flickr

4 Eine gute Nachricht: Der hohe Mast ist weg!


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HH22-05 by Sören Heise, auf Flickr

5 Immer diese Werbepausen. :-(
Angeschnitten der Hinweis auf Caspar David Friedrichs „Wanderer über dem Nebelmeer”. Das Gemälde befindet sich in der Kunsthalle.


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HH22-06 by Sören Heise, auf Flickr

6 Nachschuss.


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HH22-07 by Sören Heise, auf Flickr

7 Das Hochbahnstellwerk versprüht noch immer ein wenig DDR-Charme, auch wenn ich mir das nicht wirklich erklären kann.


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HH22-08 by Sören Heise, auf Flickr

8 Ein Zug zur Gartenstadt kommt an.
Links neben Gleis 1 Gleis 1. S-Bahn-Gleis 2 wird in der Abfahrtstafel seltsamerweise als Gleis 5 angegeben, Gleis 1 hingegen korrekt als Gleis 1. Somit haben wir von Süden her in Barmbek die Bahnsteiggleisreihung 4, 3, 2, 1, 1, 2.


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HH22-09 by Sören Heise, auf Flickr

9 Außenansicht von Norden. Das erste Gleis ist das der Güterbahn.


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HH22-10 by Sören Heise, auf Flickr

10 Der nördliche Bushaltestellenbereich.


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HH22-11 by Sören Heise, auf Flickr

11 Im Bild Vertreter der Linien 177, 7, 23 und 213.


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HH22-12 by Sören Heise, auf Flickr

12 Aha, das hier ist der Hauptabfahrtsbereich. Hier sehen wir die Übersicht über die Linien auf der Südseite.


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HH22-13 by Sören Heise, auf Flickr

13 Im westlichen Tunnel.


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HH22-14 by Sören Heise, auf Flickr

14 Es gibt separate Stützen für DB (rechts) und Hochbahn.


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HH22-15 by Sören Heise, auf Flickr

15 Bei der Hochbahn waren zwei Fahrkartenautomaten zu bewundern. Ich hatte dank einer Tageskarte für 6,14 Euro keinen Bedarf.


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HH22-16 by Sören Heise, auf Flickr

16 Am südlichen Westausgang sehen wir die Gesamtübersicht der Buslinien auf der Nordseite.


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HH22-17 by Sören Heise, auf Flickr

17 Da, wo die südliche Parallelstraße im Osten auf die den Bahnhof kreuzende Straße trifft, befindet sich ein Kreisverkehr. Mitten drin eine blaue Siebzigjährige, die dort passenderweise an einem Schnapszahldatum aufgestellt wurde. Mehr zur „Tiefstack” hier.


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HH22-18 by Sören Heise, auf Flickr

18 Der Eingang daneben.


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HH22-19 by Sören Heise, auf Flickr

19 Nebendran auf dem Gelände des Museums der Arbeit steht dieses Ding. Das ist keine moderne Kunst, sondern Trude. Das wiederum ist ein Akronym für Tief Runter Unter Die Elbe. Als sie unterm Fluss drunter durch war, hatte der Elbtunnel vier Röhren. Aber ich glaube, dass man ein bißchen wieder zugeschüttet hat.


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HH22-20 by Sören Heise, auf Flickr

20 Zurück zum Bahnhof. Das ist der westliche Südeingang.


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HH22-21 by Sören Heise, auf Flickr

21 Der S- vom benachbarten U-Bahnsteig aus gesehen.


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HH22-22 by Sören Heise, auf Flickr

22 Vorne kommt gerade ein Zug aus Barmbek an.


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HH22-23 by Sören Heise, auf Flickr

23 Hinten fährt einer zur Polonese.


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HH22-24 by Sören Heise, auf Flickr

24 Bahnsteigbild. Der seltsame rote Fleck ist das Ende eines Leuchtenbandes.


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HH22-25 by Sören Heise, auf Flickr

25 Jetzt sind wir auf dem vorderen U-Bahnsteig.


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HH22-26 by Sören Heise, auf Flickr

26 Langes und kurzes Schild.


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HH22-27 by Sören Heise, auf Flickr

27 Zeitsprung und Wagen 4010.


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HH22-28 by Sören Heise, auf Flickr

28 Der nördliche Bussteig.


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HH22-29 by Sören Heise, auf Flickr

29 Die Straßenunterführung im Osten von der Nordseite.


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HH22-30 by Sören Heise, auf Flickr

30 Der Osttunnel.


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HH22-31 by Sören Heise, auf Flickr

31 4534 und 325-3.


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HH22-32 by Sören Heise, auf Flickr

32 Westwärts.


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HH22-33 by Sören Heise, auf Flickr

33 Zweimal Gleis 1.


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HH22-34 by Sören Heise, auf Flickr

34 Ein Blick zur Güterumgehungsbahn.


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HH22-35 by Sören Heise, auf Flickr

35 Harter Schatten.


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Die Richtung stimmt. Nächster Halt: Nächste Woche.

Bis dahin viele Grüße
Christoph und Sören

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Hamburg und mehr (Teil 22: Barmbek, 35 Bilder)

Hamburger2015, Donnerstag, 22.10.2020, 10:19 (vor 1975 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von Hamburger2015, Donnerstag, 22.10.2020, 10:22

Schöne Dokumentation.

In Barmbek hat sich in den letzten 15 Jahren wirklich viel getan. 2009 begannen die Umbauarbeiten am Bahnhof, der ja Gemeinschaftstation von DB und Hochbahn ist. Der aus den 60ern stammende ZOB auf der Nordseite wurde aufgegeben zugunsten von Bushaltestellen entlang der Außenseiten nördlich (DB-Seite) und südlich (Hochbahn-Seite) des Bahnhofs. Dazu wurden neue Stützmauern errichtet und Bussteigdächer errichtet und der Osttunnel bekam den nötigen Eingang im Norden anstelle eines dort zuvor untergebrachten Restaurants. Ursprünglich war geplant, das in 2-3 Jahren durchzuziehen, die DB brauchte am Ende knapp 10 Jahre. 2011 zog die Hochbahn (Bus) schon den Stecker und realisierte eine jahrelang andauernde Übergangslösung ohne die Nordseite. Während die Hochbahn mit ihrem Teil im Süden quasi fertig war, zogen sich die Arbeiten bei der DB im Norden ewig in die Länge.

In der direkten Umgebung entstand auf der Fläche des ehemaligen ZOB ein Verwaltungshochhaus für die VBG. Die benachbarte Fläche, einst das auf dem Bild zu sehende Kaufhaus, zuletzt Hertie, wurde mit einem Hotel samt Einzelhandel in den Untergeschossen neu bebaut. Dazwischen entstand eine kleine Passage. Im Südosten, der linsenartigen Fläche zwischen Fuhlsbüttler Straße und U-Bahn-Strecke, wurden die flachen Nachkriegsbauten abgerissen, dort wird ein Hotel gebaut. Auch abseits der direkten Bahnhofsnähe drehen sich an vielen Stellen in Barmbek-Nord gerade die Baukräne.

Danke

sflori, Donnerstag, 22.10.2020, 12:20 (vor 1975 Tagen) @ Sören Heise

... auch von mir für das Zeigen bei DSO und hier!

Ich wollte ja im Sommer eine große S- und U-Bahn-Tour durch Hamburg machen, die nun aufgrund von Corona wohl noch ein bisschen warten muss.

Da ist es schön, zumindest virtuell dabei zu sein, besonders durch die ergänzenden historischen Aufnahmen und Deine Texte.


Bye. Flo.

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