Rückgabe Supersparpreis, wenn Reiseziel Risikogebiet wird (Fahrkarten und Angebote)

Münchner, Montag, 21.09.2020, 15:43 (vor 2002 Tagen)
bearbeitet von Münchner, Montag, 21.09.2020, 15:43

Weiß jemand, ob man Supersparpreise zurückgeben kann, wenn das Reiseziel im Inland zum Risikogebiet nach RKI-Definition wird?

Nein

Berlin-Express, nähe BPHD, Montag, 21.09.2020, 15:45 (vor 2002 Tagen) @ Münchner

- kein Text -

nicht vorgesehen

wachtberghöhle, Montag, 21.09.2020, 16:04 (vor 2002 Tagen) @ Münchner

Weiß jemand, ob man Supersparpreise zurückgeben kann, wenn das Reiseziel im Inland zum Risikogebiet nach RKI-Definition wird?

Das ist aktuell nicht vorgesehen.
Sinnvoll ist aktuell, nur Sparpreise (ohne SUPER) zu buchen.

Im übrigen vetrete ich die Ansicht, dass der Vertragspartner die Bahn seine Leistung zur Verfügung stellt und daher auch Anspruch auf die Vergütung hat.

Nein, weil...

Nordy, Montag, 21.09.2020, 16:05 (vor 2002 Tagen) @ Berlin-Express
bearbeitet von Nordy, Montag, 21.09.2020, 16:09

Heute dazu bei DB Facebook :
Auszug:

Deutsche Bahn Personenverkehr Leider kannst du dieses Ticket nicht stornieren. Der Super Sparpreis ist grundsätzlich vom Umtausch ausgeschlossen, was auch im Buchungsprozess ersichtlich ist. Das tut mir leid! Ich wünsche dir dennoch einen schönen Tag! /so

xxx: ok - man soll also in den Corona Hotspot fahren- obwohl das letzte Woche nicht bekannt war Was ist mit der Sitzplatzreservierung? Wegen Hotspot darf man alles ohne Kosten stornieren- nur die Bahn nicht

Deutsche Bahn Personenverkehr Wir hatten durchaus auch Kulanzregelungen, aber halt für Fahrkarten, die vor dem 14. März gekauft wurden. Da war es auch noch nicht ersichtlich, wie die Lage durch die Pandenmie sein wird. Jetzt ist jedoch damit zu rechnen, dass immer wieder Gebiete zu einem Risikogebiet werden können. Somit muss dann der Fahrgast selbst entscheiden, ob er das Risiko eingehen möchte und ein nicht stornierbares Ticket bucht oder lieber ein Ticket bucht, welches man stornieren kann. Die Leistung selbst wird nach wie vor angeboten.
Zudem gibt es auch einen Hinweis auf https://www.bahn.de/p/view/home/info/corona_startseite_bahnde.shtml? , wenn man einen Super Sparpreis buchen möchte: "Der Super Sparpreis ist auch bei einem Wegfall des Reiseanlasses (z.B. aufgrund von Corona) nicht stornierbar. Wir empfehlen die Buchung eines stornierbaren Angebotes." /no

tl;dr

Ösi, Montag, 21.09.2020, 16:11 (vor 2002 Tagen) @ Nordy

Selbst schuld. Buche halt unseren völlig überteuerten Flexpreis, weil wir unbedingt dem Flugverkehr statt dem Auto Konkurrenz machen wollen, obwohl Letzteres der Hauptkonkurrent und Ersteres auf unseren wichtigsten Strecken praktisch irrelevant ist.

absolut nachvollziehbar

platz42, Montag, 21.09.2020, 16:18 (vor 2002 Tagen) @ Nordy

Soo überraschend ist das ja nicht, das eine Gegend Hotspot werden kann.
Da muss ich auch sagen: die Bahn ist nicht verpflichtet, jedes Risiko aus den allerbilligsten Produkten zu entfernen. Bisschen muss man sich dann auch an die eigene Nase fassen (vielleicht nicht gerade wörtlich in diesen Zeiten).

"Sparpreis" lautet vllt. die Lösung?

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Montag, 21.09.2020, 16:19 (vor 2002 Tagen) @ Ösi

- kein Text -

absolut nachvollziehbar

Ösi, Montag, 21.09.2020, 16:28 (vor 2002 Tagen) @ platz42

Das Problem ist, dass der Super Sparpreis nicht das "allerbilligste Produkt" ist. Er ist häufig das einzige Produkt, das nicht einen völlig inakzeptablen Preis hat, der zur Leistung außer Verhältnis steht.

absolut nachvollziehbar

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Montag, 21.09.2020, 16:31 (vor 2002 Tagen) @ Ösi

Das Problem ist, dass der Super Sparpreis nicht das "allerbilligste Produkt" ist. Er ist häufig das einzige Produkt, das nicht einen völlig inakzeptablen Preis hat, der zur Leistung außer Verhältnis steht.

Ähm, what? Man kann ja über die Tarifstruktur der DB (Fernverkehr) durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Aber ein "völlig inakzeptabler Preis, der zur Leistung außer Verhältnis steht" ist schon ziemlich tief in die Kiste gegriffen.

In dem Sinn:

[image]

Der Zug fährt, Du hast kein Verbot dort hinzufahren

Hansjörg, Montag, 21.09.2020, 16:38 (vor 2002 Tagen) @ Münchner
bearbeitet von Hansjörg, Montag, 21.09.2020, 16:39

Es ist ja nun nicht verboten in ein Risikogebiet zu fahren.

Der Zug fährt, Du hast kein Verbot dort hinzufahren

Altmann, Montag, 21.09.2020, 16:42 (vor 2002 Tagen) @ Hansjörg

Es ist ja nun nicht verboten in ein Risikogebiet zu fahren.

Seh ich genauso. Eigentlich ist es mir auch ziemlich egal, ob ich Herrn Prof. Drosten eine Freude mache mit meiner Reise.

Anders sieht es schon aus, wenn man z.B. nach Ungarn reisen möchte (aber dort bekanntlich nicht einreisen darf). Da wäre eine "Kulanz" schon hilfreich.

Der Zug fährt, Du hast kein Verbot dort hinzufahren

ICE920, München, Montag, 21.09.2020, 16:57 (vor 2002 Tagen) @ Altmann

Anders sieht es schon aus, wenn man z.B. nach Ungarn reisen möchte (aber dort bekanntlich nicht einreisen darf). Da wäre eine "Kulanz" schon hilfreich.

Sehe ich nicht so. Die Gesamtsituation ist seit Frühjahr bekannt. Dass eine Grenze jeden Moment schließen kann, ist allgemein bekannt. Wer da noch 5 -10 Euro am Sparpreis spart, ist selbst Schuld. Wieso sollen die Bahnen da haften? Kulanz wäre lediglich bei Tickets, die vor Corona gebucht wurden, angemessen.

EIner der Gründe, warum ich auf einen SSP verzichte

Power132, Montag, 21.09.2020, 17:04 (vor 2002 Tagen) @ Münchner

wobei grundsätzlich zu klären wäre, ob so eine Klausel auch gerichtsfest wäre.

absolut nachvollziehbar

Murrtalbahner, Montag, 21.09.2020, 17:07 (vor 2002 Tagen) @ Ösi

Was ist denn für dich ein akzeptabler Preis, wenn wirklich wenige Euro Zuschlag zum Sparpreis die Schwelle zu nicht-akzeptabel überschreitet?

EIner der Gründe, warum ich auf einen SSP verzichte

Hansjörg, Montag, 21.09.2020, 17:09 (vor 2002 Tagen) @ Power132

wobei grundsätzlich zu klären wäre, ob so eine Klausel auch gerichtsfest wäre.

Welche Klausel? Die Klausel wie bei Hotels Flugreisen usw.? Wer einen nicht stornierbaren Tarif bucht kann nicht stornieren wenn die Leistung geboten wird?

absolut nachvollziehbar - Zustimmung!

Murrtalbahner, Montag, 21.09.2020, 17:09 (vor 2002 Tagen) @ platz42

Soo überraschend ist das ja nicht, das eine Gegend Hotspot werden kann.
Da muss ich auch sagen: die Bahn ist nicht verpflichtet, jedes Risiko aus den allerbilligsten Produkten zu entfernen. Bisschen muss man sich dann auch an die eigene Nase fassen (vielleicht nicht gerade wörtlich in diesen Zeiten).

Dem stimme ich voll zu. Derzeit unternehmen wir einige Reisen mit der Bahn, aber aus gutem Grund derzeit nur mit Sparpreis, ohne Super.

absolut nachvollziehbar

Ösi, Montag, 21.09.2020, 17:15 (vor 2002 Tagen) @ Murrtalbahner

33-50% der Flexpreise wären für mich angemessen, jeweils inkl. Stadtverkehr an beiden Enden. Dafür könnte man alle anderen Rabatte, Sparpreise, eCoupons und den ganzen Mist bis auf ein "Halbtax" (max. 100 Euro im Jahr) und ein "GA" (max. 2.000 Euro im Jahr) abschaffen.

Klauseln

Power132, Montag, 21.09.2020, 17:30 (vor 2002 Tagen) @ Hansjörg

Wie du weist gibt es im Leben unterschiedliche Ereignisse, die eintreten können, dass man eine Reise nicht antreten kann und damit meine ich schwerwiegende Gründe. Klar bin ich mit dem Abschluß der Buchung mit der Maßgabe einverstanden.
Was aber - mir schon passiert (nicht mit einem SSP) - wenn plötzlich ein Trauerfall im engsten Familienkreis eintritt. Sagst du dann auch, ne ich muss jetzt fahren weil ich einen SSP habe.
Oder du nimmst, weil Wenigfahrer den SuperSparpreis, weil dir die Unterschiede nicht wirklich geläufig sind und du mit den Angaben die in der Maske gemacht sind, nichts anfangen kannst, und dann plötzlich notfallmäßig im Spital bist? Dann kannst du die Reise aus wichtigem Grund auch nicht antreten.
Und deshalb vielleicht mehrere Hundert Euro versenken - glaube ich nicht, dass das im Fall der Fälle so einfach hingenommen wird. Bitte nicht vergessen, es sind nicht alle ICE-Treff Tariffüchse, die bei der Bahn Tickets erwerben.

Bisher scheint sich niemand wirklich mit so einer Frage beschäftigt zu haben, aber ich halte einen Ausschluss von Rückgabe bei wichtigen Gründen für nicht sehr nachvollziehbar.

Der Zug fährt, Du hast kein Verbot dort hinzufahren

GibmirZucker, Montag, 21.09.2020, 17:36 (vor 2002 Tagen) @ Altmann

Es ist ja nun nicht verboten in ein Risikogebiet zu fahren.


Seh ich genauso. Eigentlich ist es mir auch ziemlich egal, ob ich Herrn Prof. Drosten eine Freude mache mit meiner Reise.

Anders sieht es schon aus, wenn man z.B. nach Ungarn reisen möchte (aber dort bekanntlich nicht einreisen darf). Da wäre eine "Kulanz" schon hilfreich.

So lange der Zug fährt... Es gibt ja zig Fälle, wo man dennoch nach Ungarn darf (Ungarische Staatsbürger, Geschäftsreisen etc.). Die Bahn war Anfang Jahr extrem kulant. Das sollten wir schätzen.

Klauseln

Hansjörg, Montag, 21.09.2020, 17:36 (vor 2002 Tagen) @ Power132

Jeder mündige Bürger sollte das "Nicht stornierbar" lesen können in der Buchungsmaske. Wer öfter spontan krank wird hat sicherlich eine RRV in der Hinterhand oder bucht den SP.

Klauseln

Power132, Montag, 21.09.2020, 17:42 (vor 2002 Tagen) @ Hansjörg

Jeder mündige Bürger sollte das "Nicht stornierbar" lesen können in der Buchungsmaske. Wer öfter spontan krank wird hat sicherlich eine RRV in der Hinterhand oder bucht den SP.

Das hat damit nichts zu tun. Und "öfter spontan krank wird", nun diese Unterstellung beendet jeglichen sachlichen Diskurs. Schade drum...

Klauseln

Garfield_1905, Montag, 21.09.2020, 17:42 (vor 2002 Tagen) @ Power132
bearbeitet von Garfield_1905, Montag, 21.09.2020, 17:45

Was aber - mir schon passiert (nicht mit einem SSP) - wenn plötzlich ein Trauerfall im engsten Familienkreis eintritt. Sagst du dann auch, ne ich muss jetzt fahren weil ich einen SSP habe.

Sorry, aber kein Mensch wird von Dir in diesen oder anderen Fällen 'verlangen', das Du verreist. Dann verfällt das Ticket halt. Willst Du dieses Risiko ausschließen, kannst Du einen SP buchen, der in der Regel jetzt auch nicht so viel teurer ist. Das gilt mindestens auch für entsprechende Hotelbuchungen, bei Flugreisen kenne ich mich da nicht aus.

Oder du nimmst, weil Wenigfahrer den SuperSparpreis, weil dir die Unterschiede nicht wirklich geläufig sind und du mit den Angaben die in der Maske gemacht sind, nichts anfangen kannst, und dann plötzlich notfallmäßig im Spital bist? Dann kannst du die Reise aus wichtigem Grund auch nicht antreten.

Da gibt es wohl den Grundsatz: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Im übrigen werden die Konditionen bei der Buchung eines SSP, SP oder Flex sehr deutlich angezeigt. Wenn man die nicht beachtet, hat man halt Pech.

Und deshalb vielleicht mehrere Hundert Euro versenken - glaube ich nicht, dass das im Fall der Fälle so einfach hingenommen wird. Bitte nicht vergessen, es sind nicht alle ICE-Treff Tariffüchse, die bei der Bahn Tickets erwerben.

Na ja, bei einem SSP werden, denke ich, nicht sooo oft 'mehrere Hundert Euro' riskiert. Wer das in so einem Fall nicht will, hat Alternativen. Aber das sagte ich wohl schon.

Bisher scheint sich niemand wirklich mit so einer Frage beschäftigt zu haben, aber ich halte einen Ausschluss von Rückgabe bei wichtigen Gründen für nicht sehr nachvollziehbar.

Wenn man sparen will, muß man Risiken eingehen. Man hat ja (teurere) Alternativen (siehe oben). Ich deenke, das die Leute, die den SSP - Tarif entwickelt und eingeführt haben, sich sicher mit dieser Frage beschäftigt haben, daher die Einführung des SP.

absolut nachvollziehbar

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Montag, 21.09.2020, 17:43 (vor 2002 Tagen) @ Ösi

33-50% der Flexpreise wären für mich angemessen, jeweils inkl. Stadtverkehr an beiden Enden. Dafür könnte man alle anderen Rabatte, Sparpreise, eCoupons und den ganzen Mist bis auf ein "Halbtax" (max. 100 Euro im Jahr) und ein "GA" (max. 2.000 Euro im Jahr) abschaffen.

Und woran machst du diese Preise fest? Für's Marketing bringt das leider nicht viel ... Nebenbei gesagt sollte man auch nur noch drei Sorten Autos anbieten. Den Niedrigklassewagen für 1000€, den Mittelklassewagen für 10000€ und den Oberklassewagen für 100000€.

Klauseln

Hansjörg, Montag, 21.09.2020, 17:43 (vor 2002 Tagen) @ Power132

Jeder mündige Bürger sollte das "Nicht stornierbar" lesen können in der Buchungsmaske. Wer öfter spontan krank wird hat sicherlich eine RRV in der Hinterhand oder bucht den SP.


Das hat damit nichts zu tun. Und "öfter spontan krank wird", nun diese Unterstellung beendet jeglichen sachlichen Diskurs. Schade drum...

Also ich kenne Leute die öfter spontan in Krankenhaus müssen. Aber eigentlich geht es mir darum das es überall Nicht stornierbare Tarife gibt und man als Kunde eben nicht stornieren kann solange die Leistung erbracht wird.

Klauseln

Power132, Montag, 21.09.2020, 17:51 (vor 2002 Tagen) @ Garfield_1905
bearbeitet von Power132, Montag, 21.09.2020, 17:51

Was aber - mir schon passiert (nicht mit einem SSP) - wenn plötzlich ein Trauerfall im engsten Familienkreis eintritt. Sagst du dann auch, ne ich muss jetzt fahren weil ich einen SSP habe.


Sorry, aber kein Mensch wird von Dir in diesen oder anderen Fällen 'verlangen', das Du verreist. Dann verfällt das Ticket halt. Willst Du dieses Risiko ausschließen, kannst Du einen SP buchen, der in der Regel jetzt auch nicht so viel teurer ist. Das gilt mindestens auch für entsprechende Hotelbuchungen, bei Flugreisen kenne ich mich da nicht aus.

Sind eben 150 oder 200€ flöten, egal reich ichs bei der Steuer im nächsten Jahr ein. Komische Sichtweise

Oder du nimmst, weil Wenigfahrer den SuperSparpreis, weil dir die Unterschiede nicht wirklich geläufig sind und du mit den Angaben die in der Maske gemacht sind, nichts anfangen kannst, und dann plötzlich notfallmäßig im Spital bist? Dann kannst du die Reise aus wichtigem Grund auch nicht antreten.


Da gibt es wohl den Grundsatz: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Im übrigen werden die Konditionen bei der Buchung eines SSP, SP oder Flex sehr deutlich angezeigt. Wenn man die nicht beachtet, hat man halt Pech.

Was machst du mit dem Kunden, alle Jubeljahre mal fahren? Die über DB Agenturen buchen? Oder im Reisezentrum nicht aufgeklärt werden, so wie mir das mit meinem ersten und einzigem Supersparpreis passiert ist. Die Dame sagte mit den Preis und war so schnell am Klicken und hatte das Ticket in der Hand, dass ich kaum A sagen konnte - das waren auch über 100€

Und deshalb vielleicht mehrere Hundert Euro versenken - glaube ich nicht, dass das im Fall der Fälle so einfach hingenommen wird. Bitte nicht vergessen, es sind nicht alle ICE-Treff Tariffüchse, die bei der Bahn Tickets erwerben.


Na ja, bei einem SSP werden, denke ich, nicht sooo oft 'mehrere Hundert Euro' riskiert. Wer das in so einem Fall nicht will, hat Alternativen. Aber das sagte ich wohl schon.

Sprichst du hier für die gesamte DB Kundschaft?

Bisher scheint sich niemand wirklich mit so einer Frage beschäftigt zu haben, aber ich halte einen Ausschluss von Rückgabe bei wichtigen Gründen für nicht sehr nachvollziehbar.


Wenn sparen will, muß man Risiken eingehen. Man hat ja (teurere) Alternativen (siehe oben). Ich denke, das die Leute, die den SSP - Tarif entwickelt und eingeführt haben, sich sicher mit dieser Frage beschäftigt haben, daher die Einführung des SP.

Im Endeffekt wirds wohl erst geklärt, wenn sich ein (Verwaltungs)gericht damit beschäftigt hat.

Klauseln

ICE619, München, Montag, 21.09.2020, 18:11 (vor 2002 Tagen) @ Garfield_1905
bearbeitet von ICE619, Montag, 21.09.2020, 18:12

Im übrigen werden die Konditionen bei der Buchung eines SSP, SP oder Flex sehr deutlich angezeigt. Wenn man die nicht beachtet, hat man halt Pech.

Sehr deutlich?
Dass da ein Ausrufezeichen neben den Tarifen steht und man da erstmal drauf klicken muss, ist für dich sehr deutlich?
Sehr deutlich würde ich bezeichnen, nachdem man sich für den SSP entscheidet und weiterklickt, ein kleines Hinweisfenster aufgeht, mit dem Hinweis das dieser Tarif, für den man sich eben entschieden hat nicht stornierbar ist.
Insbesondere auch nicht wenn das Zielort zum Risikogebiet erklärt wird.
Damit sparn sich beide Seiten Arbeit, Nerven.

Und wir sparn uns sogenanntes Bahnbashing oder das Gegenteil, dass der Kunde dumm ist und selbst schuld.

Auch weils grad so gut in die Diskussion im Ganzen passt,
die Beförderungsbedingungen der Eisenbahn gehörn nicht zum Allgemeinwissen, auch wenn das manche so hinstellen.

Klauseln

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Montag, 21.09.2020, 18:15 (vor 2002 Tagen) @ ICE619

Im übrigen werden die Konditionen bei der Buchung eines SSP, SP oder Flex sehr deutlich angezeigt. Wenn man die nicht beachtet, hat man halt Pech.

Sehr deutlich?
Dass da ein Ausrufezeichen neben den Tarifen steht und man da erstmal drauf klicken muss, ist für dich sehr deutlich?
Sehr deutlich würde ich bezeichnen, nachdem man sich für den SSP entscheidet und weiterklickt, ein kleines Hinweisfenster aufgeht, mit dem Hinweis das dieser Tarif, für den man sich eben entschieden hat nicht stornierbar ist.

Du meinst, so ein Hinweis?

[image]

Klauseln

ICE619, München, Montag, 21.09.2020, 18:19 (vor 2002 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von ICE619, Montag, 21.09.2020, 18:23

Im übrigen werden die Konditionen bei der Buchung eines SSP, SP oder Flex sehr deutlich angezeigt. Wenn man die nicht beachtet, hat man halt Pech.

Sehr deutlich?
Dass da ein Ausrufezeichen neben den Tarifen steht und man da erstmal drauf klicken muss, ist für dich sehr deutlich?
Sehr deutlich würde ich bezeichnen, nachdem man sich für den SSP entscheidet und weiterklickt, ein kleines Hinweisfenster aufgeht, mit dem Hinweis das dieser Tarif, für den man sich eben entschieden hat nicht stornierbar ist.


Du meinst, so ein Hinweis?

[image]

Find ich klasse so, ja!
Aber spiel das Spiel mal in der App oder per Handy auf bahn.de durch, dann weisst was ich mein.
Den Hinweistext gibt es da nicht.

Auf Kulanz hoffen

Knochendochen, Montag, 21.09.2020, 18:21 (vor 2002 Tagen) @ Münchner
bearbeitet von Knochendochen, Montag, 21.09.2020, 18:22

Einfach mal bei der Bahn-Hotline anrufen. Ich habe dort bisher immer nur gute Erfahrungen gemacht. Wenn du auf einen kulanten Mitarbeiter triffst, lässt sich da vielleicht noch was machen, falls nicht, dann eben nicht. Das ist halt so beim Supersparpreis. Den Supersparpreis sollte man nur kaufen, wenn man sich sehr sicher ist, dass man auch wirklich fährt, ansonsten Sparpreis oder Flexpreis.

Auf Kulanz hoffen

ICE619, München, Montag, 21.09.2020, 18:22 (vor 2002 Tagen) @ Knochendochen

Einfach mal bei der Bahn-Hotline anrufen. Wenn du auf einen kulanten Mitarbeiter triffst, lässt sich da vielleicht noch was machen, falls nicht, dann eben nicht. Das ist halt so beim Supersparpreis. Den Supersparpreis sollte man nur kaufen, wenn man sich sehr sicher ist, dass man auch wirklich fährt, ansonsten Sparpreis oder Flexpreis.

Falls nicht, eher nochmal anrufen.
Hab dbzgl viel viel positives gehört.

Klauseln

Garfield_1905, Montag, 21.09.2020, 18:23 (vor 2002 Tagen) @ Power132

Sorry, aber ich will da jetzt in gar keine Diskussion eintrerten, weil sie m.E. ohnehin müßig ist. Daher nur 2, 3 kleinere Bemerkungen und dann ist Schluß für mich.

Sind eben 150 oder 200€ flöten, egal reich ichs bei der Steuer im nächsten Jahr ein. Komische Sichtweise

Keine Sichtweise. 150 oder oder 200€ mit SSP bekommt man m.E. auch nicht so einfach zusammen. Aber natürlich ist es möglich.

Was machst du mit dem Kunden, alle Jubeljahre mal fahren? Die über DB Agenturen buchen? Oder im Reisezentrum nicht aufgeklärt werden, so wie mir das mit meinem ersten und einzigem Supersparpreis passiert ist.

Ich bin sehr sicher, das man auch bzw. gerade da vernünftig beraten wird. Ausnahmen bestätigen vielleicht die Regel.

Na ja, bei einem SSP werden, denke ich, nicht sooo oft 'mehrere Hundert Euro' riskiert. Wer das in so einem Fall nicht will, hat Alternativen. Aber das sagte ich wohl schon.


Sprichst du hier für die gesamte DB Kundschaft?

Die Frage verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht. Meine Antwort ganz allgemein.

Im Endeffekt wirds wohl erst geklärt, wenn sich ein (Verwaltungs)gericht damit beschäftigt hat.

Tja, so wird's wohl sein. Dann wird man sich aber wohl den gesamten Komplex vornehmen müssen, also auch z.B. die m.E. absolut vergleichbaren Hotelbuchungen. Ich bin kein 'Rechtsgelehrter', denke aber, das es gerade diese Hotelbuchungen schon so lange gibt, das ich mir nicht vorstellen kann, das die noch nie zu Konflikten geführt und deshalb noch nie irgendwie überprüft wurden.

Auf Kulanz hoffen

Knochendochen, Montag, 21.09.2020, 18:25 (vor 2002 Tagen) @ ICE619

Das würde ich eher nicht machen. Die führen dort nämlich Protokoll über die Anrufer. Und es würde komisch kommen, wenn im Protokoll steht, dass die Stornierung schon abgelehnt wurde, man dann aber nochmal darum bittet. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Der Zug fährt, Du hast kein Verbot dort hinzufahren

ICE619, München, Montag, 21.09.2020, 18:29 (vor 2002 Tagen) @ GibmirZucker

Es ist ja nun nicht verboten in ein Risikogebiet zu fahren.


Seh ich genauso. Eigentlich ist es mir auch ziemlich egal, ob ich Herrn Prof. Drosten eine Freude mache mit meiner Reise.

Anders sieht es schon aus, wenn man z.B. nach Ungarn reisen möchte (aber dort bekanntlich nicht einreisen darf). Da wäre eine "Kulanz" schon hilfreich.


So lange der Zug fährt... Es gibt ja zig Fälle, wo man dennoch nach Ungarn darf (Ungarische Staatsbürger, Geschäftsreisen etc.). Die Bahn war Anfang Jahr extrem kulant. Das sollten wir schätzen.

Schätzen?
Naja.
Es war in erster Linie mit dem Scheuer abgesprochen, dass es da ein deutliches Pflaster in Form von Geld geben wird und dass das Ganze insbesondere ein Willen der Politik bzw auch auf Druck der Politik passiert ist - ist zumindest mir klar.
Wurde damals auf der aller ersten Pk auch so verkündet, zumindest eine Kulanzregelung die man dann nochmal Unternehmensumsatzfreundlicher gestaltet hat.
Aber bei Ausgangssperren etcpp von „das sollten wir zu schätzen wissen“ zu reden, halte ich für übertrieben.

Klauseln

Garfield_1905, Montag, 21.09.2020, 18:30 (vor 2002 Tagen) @ ICE619

Dass da ein Ausrufezeichen neben den Tarifen steht und man da erstmal drauf klicken muss, ist für dich sehr deutlich?

Ja.

Sehr deutlich würde ich bezeichnen, nachdem man sich für den SSP entscheidet und weiterklickt, ein kleines Hinweisfenster aufgeht, mit dem Hinweis das dieser Tarif, für den man sich eben entschieden hat nicht stornierbar ist.

Kann man machen, muß man aber nicht. Habe ich ich auch nie bei einer entsprechenden Hotelbuchung gesehen, was natürlich ausdrücklich nicht heißt, das es das bei irgendeiner Hotelkette und / oder Buchungsplattform nicht vielleicht doch gibt.

Auch weils grad so gut in die Diskussion im Ganzen passt,
die Beförderungsbedingungen der Eisenbahn gehörn nicht zum Allgemeinwissen, auch wenn das manche so hinstellen.

Das vielleicht nicht, aber das allgemeine Verständnis der deutschen Sprache ist bei einer Online - Buchung schon hilfreich. Für diejenigen, die die nicht beherrschen (= nicht bös' gemeint) gibt es andere Vertriebswege.

Auf Kulanz hoffen

ICE619, München, Montag, 21.09.2020, 18:33 (vor 2002 Tagen) @ Knochendochen

Protokolle?
Aluhut?
Wenn ich da anrufe, erklär ich erstmal den Sachverhalt, entweder man merkt, wie die Frau oder Mann die Sachlage versteht und helfen mag oder nicht.
Wie wollen die Protokoll führn, wenn ich da mit unterdrückter Nr anrufe?
Woher die Info, dass da mit irgendwas Buch geführt wird?

(OT) Protokolle

Power132, Montag, 21.09.2020, 18:37 (vor 2002 Tagen) @ ICE619
bearbeitet von Power132, Montag, 21.09.2020, 18:41

Viele Anbieter mit telefonischem Kundenservice arbeiten mit ACD Anlagen. Mit dieser Technik kann man so gut wie jedes Vertriebssystem untereinander verbinden, dass Mitarbeiter oberhalb der 1st Level Ebene problemlos auf die Angaben/Daten zugreifen können. Damit wird auch die gesamte Kontakthistorie dokumentiert.

Klauseln

ICE619, München, Montag, 21.09.2020, 18:39 (vor 2002 Tagen) @ Garfield_1905

Dass da ein Ausrufezeichen neben den Tarifen steht und man da erstmal drauf klicken muss, ist für dich sehr deutlich?


Ja.

Sehr deutlich würde ich bezeichnen, nachdem man sich für den SSP entscheidet und weiterklickt, ein kleines Hinweisfenster aufgeht, mit dem Hinweis das dieser Tarif, für den man sich eben entschieden hat nicht stornierbar ist.


Kann man machen, muß man aber nicht. Habe ich ich auch nie bei einer entsprechenden Hotelbuchung gesehen, was natürlich ausdrücklich nicht heißt, das es das bei irgendeiner Hotelkette und / oder Buchungsplattform nicht vielleicht doch gibt.

Auch weils grad so gut in die Diskussion im Ganzen passt,
die Beförderungsbedingungen der Eisenbahn gehörn nicht zum Allgemeinwissen, auch wenn das manche so hinstellen.


Das vielleicht nicht, aber das allgemeine Verständnis der deutschen Sprache ist bei einer Online - Buchung schon hilfreich. Für diejenigen, die die nicht beherrschen (= nicht bös' gemeint) gibt es andere Vertriebswege.

Ach komm Garfield,
jemand der ein Ausrufezeichen als sehr deutlich bezeichnet, worauf man erstmal klicken muss, demzufolge man dann eine Zeile dbzgl angezeigt bekommt - die einem einzig und allein sagt, dass der Tarif nicht stonierbar ist, hat womöglich eher ein falsches Verständnis was allgemeines Verständnis im Ganzen darstellt/aussagt.
Wieso bau ich den Hinweistext, den man angezeigt bekommt wenn man am PC bucht, nicht auch in die Mobilansicht der HP oder App?
Sollte in Zeiten wie diesen eine sehr hohe Prio haben.
Dass das für nötig angesehn wird, hat man ja anscheinend schon gemerkt.

(OT) Protokolle

ICE619, München, Montag, 21.09.2020, 18:43 (vor 2002 Tagen) @ Power132

Beantwortet aber nicht meine Frage, trotzdem danke.
Mir schon bewusst, dass die damit arbeiten.
Bedeutet aber nicht, dass die automatisch mit Protokoll arbeiten - bestätigt auch nicht meine Erfahrungen.

Auf Kulanz hoffen

Knochendochen, Montag, 21.09.2020, 18:47 (vor 2002 Tagen) @ ICE619

Wenn du mit unterdrückter Nummer anrufst, können sie dich natürlich nicht einer Telefonnummer zuordnen, aber zum Beispiel deinem bahn.de-Konto, wenn du irgendwelche Daten wie Auftragsnummern, Name, Geburtsdatum oder Adresse angibst, was man ja meinstens macht, wenn man da anruft.

Die Information habe ich daher, dass ich bei einem komplizierten Anliegen einmal bei der Hotline angerufen habe, dann noch kurz was überlegen musste und anschließend ein zweites Mal angerufen habe. Beim zweiten Mal war eine andere Mitarbeiterin am Telefon als beim ersten mal. Sie sagte gleich sowas wie: "Ah ja, ich sehe gerade, meine Kollegin hat das hier schon im System eingetragen, dass das mit der Fahrradreservierung nicht geklappt hat, ich versuchs nochmal." Daraus schließen ich, dass dort in irgendeiner Weise ein Protokoll über Kunden geführt wird.

Es ist übrigens völlig üblich, dass Unternehmen ein Protokoll über ihre Kunden führen, also nichts, was nur speziell die Bahn macht. Wahrscheinlich möchte man bei der Bahn dadurch dem vorbeugen, dass zum Beispiel irgendein Kunde dauernd Kulanz verlangt, um sich einen Vorteil zu verschaffen, und dann damit durchkommt. Wenn sich zum Beispiel jemand dauernd irgendwelche Tickets storniert, wird das irgendwann nicht mehr gehen, weil die Mitarbeiter im Protokoll sehen, dass der das andauern macht. Ist es hingegen das erste mal, dass jemand um Kulanz bittet, wird man sicher kulanter sein. Deshalb sollte man Kulanz niemals ausnutzen, sonst gibt's irgendwann gar keine mehr.

absolut nachvollziehbar

markw, Montag, 21.09.2020, 19:40 (vor 2002 Tagen) @ Ösi

33-50% der Flexpreise wären für mich angemessen, jeweils inkl. Stadtverkehr an beiden Enden. Dafür könnte man alle anderen Rabatte, Sparpreise, eCoupons und den ganzen Mist bis auf ein "Halbtax" (max. 100 Euro im Jahr) und ein "GA" (max. 2.000 Euro im Jahr) abschaffen.

Das Problem ist nicht, dass die Bahn zu teuer ist. Das Problem ist, dass Fernbusse, das Flugzeug oder das Auto zu günstig sind oder als zu günstig wahrgenommen werden. Während ich Regionalbereich es aus sozialen Gründen durchaus für sehr sinnvoll halte das um gesellschaftliche Teilhabe zu sichern fahrscheinfreie Modelle entwickelt werden, denke ich das im Fernverkehr egal welcher Machart die Preise auch den ökologischen Impact wiederspiegeln müssen.

Auf Kulanz hoffen

GibmirZucker, Montag, 21.09.2020, 21:09 (vor 2002 Tagen) @ Knochendochen

Es geht ja nicht primär darum, Schmarotzer zu identifizieren. Oberhalb des Tante Emma Ladens arbeitet jedes Unternehmen mit ähnlichen Systemen (Anbieter entsprechender Software leben davon). Primäres Ziel ist, dass ein Anliegen von unterschiedlichen Mitarbeitern bearbeitet werden können und der Kunde nicht den Fall jedes mal neu aufrollen muss. Bei der DB funktioniert das System gut - andere Firmen haben es nicht immer im Griff.

Klauseln

ICE920, München, Dienstag, 22.09.2020, 01:20 (vor 2002 Tagen) @ ICE619

Der gemeine Appnutzer hat nun mal mehr Intelligenz als ein Stück Toastbrot. Wenn mir 3 unterschiedliche Preise mit Bezeichnungen gezeigt werden, die ich nicht verstehe, dann klicke ich auf den Infobutton daneben und lese dort, was dazu steht. Wer das nicht macht, kennt die entsprechenden Tarife, die einem angeziegt werden, oder soll sich später nicht beschweren, wenn er was kauft, was er nicht wollte. Ich finde diese gesamte Diskussion hier absolut überflüssig.

absolut nachvollziehbar

Ösi, Dienstag, 22.09.2020, 04:39 (vor 2001 Tagen) @ Paladin

Und woran machst du diese Preise fest?

An der Qualität der Dienstleistung und am Vergleich mit anderen Verkehrsträgern.

Für's Marketing bringt das leider nicht viel ...

Und genau das bezweifle ich. Ich denke, wenn man tatsächlich signifikant mehr Verkehr auf die Schiene bringen will, dann muss man das Auto frontal angreifen. Das geht nur mit einem einfachen Ticketsystem und maximaler Flexibilität (beim Auto fährt man auch einfach los), nicht mit Sparpreisen und undurchsichtiger Preisgestaltung.

Nebenbei gesagt sollte man auch nur noch drei Sorten Autos anbieten. Den Niedrigklassewagen für 1000€, den Mittelklassewagen für 10000€ und den Oberklassewagen für 100000€.

Bis auf die paar Mautstraßen wird sogar nur eine Sorte Straße (preislich gesehen) angeboten.

absolut nachvollziehbar

GibmirZucker, Dienstag, 22.09.2020, 16:58 (vor 2001 Tagen) @ Ösi

An der Qualität der Dienstleistung und am Vergleich mit anderen Verkehrsträgern.

Wir leben wohl im unterschiedlichen Universen. Bei einem Vergleich der Verkehrsträger stelle ich fest, dass
- bei 4 von 5 meiner Dienstreisen vor März 2020 die Bahn günstiger war, als der Flug, d.h. Bahn 1. Klasse war teilweise massuvz billiger als Flug in der Economy
- der Fernbus zwar meist günstiger ist, die Reisezeit häufig doppelt so lange (Ausnahmen gibt es), der Service teils miserabel.
- das Auto als Selbstfahrer in etwa im der Liga Bahn 1. Klasse spielt. Reise mit dem Fahrdienst der Firma kostet 2-3 Mal soviel wie Bahn 1. Klasse

Fazit: ich habe keinen Verkehrsträger kennengelernt, der meist gleichzeitig billiger, schneller und komfortabler als die Bahn ist.

SSP nur noch was für Zocker.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 22.09.2020, 21:23 (vor 2001 Tagen) @ Münchner
bearbeitet von Der Blaschke, Dienstag, 22.09.2020, 21:24

Hey.

Risikogebiete können ja mittlerweile quasi tagaktuell proklamiert werden. Oder auch aufgehoben werden. Und nie weiß man ja, wer wann welche Beschränkungen beschließt und verkündet. Bürgerrechte stehen einem tagesaktuell mal zu oder auch nicht. Maskenpflicht im Freien gibt's auch schon. Und Drosten hat ja schon mal die Maskenpflicht auf Ende 21 verlängert. Derweil BILD vermeldet, dass die Intensivststationen landauf landab covidleer sind. Das alles sollte sich der 'Dösel' aus Weißrussland, äh, Belarus sagt man ja jetzt, sich mal zum Vorbild nehmen. Dann sind auch die ewigen Berichte über die protestierende Damenwelt passé. Hierzulande wollen nur 5% die Freiheitspartei wählen.

Zusammengefasst heißt das: sinnvolle Planungen für die Zukunft sind nicht mehr möglich. Was heute machbar ist, kann übermorgen ein Problem sein. Und umgekehrt.

Da ist der SSP nur noch was für Zocker und Glücksritter.

Vielleicht belebt das ja den Sparpreis wieder etwas. Wobei es natürlich am sinnvollsten ist, marketingtechnisch dem Kunden den FLEXPREIS als quasi als Sicherheitspreis zu verkaufen. Dann können bei gleichen Einnahmen auch ein paar weniger Leute mitfahren.


Schöne Grüße von jörg

SSP nur noch was für Zocker.

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 23.09.2020, 00:29 (vor 2001 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von Reservierungszettel, Mittwoch, 23.09.2020, 00:29

Hey.

Risikogebiete können ja mittlerweile quasi tagaktuell proklamiert werden. Oder auch aufgehoben werden. Und nie weiß man ja, wer wann welche Beschränkungen beschließt und verkündet. Bürgerrechte stehen einem tagesaktuell mal zu oder auch nicht. Maskenpflicht im Freien gibt's auch schon. Und Drosten hat ja schon mal die Maskenpflicht auf Ende 21 verlängert. Derweil BILD vermeldet, dass die Intensivststationen landauf landab covidleer sind. Das alles sollte sich der 'Dösel' aus Weißrussland, äh, Belarus sagt man ja jetzt, sich mal zum Vorbild nehmen. Dann sind auch die ewigen Berichte über die protestierende Damenwelt passé. Hierzulande wollen nur 5% die Freiheitspartei wählen.

Zusammengefasst heißt das: sinnvolle Planungen für die Zukunft sind nicht mehr möglich. Was heute machbar ist, kann übermorgen ein Problem sein. Und umgekehrt.

Nunja, kann man so sehen muss man nicht. Denn Bahnfahren so ganz allgemein war bisher zu keiner Zeit verboten, es gab nur Empfehlungen es nicht zu tun.

Von daher sehe ich das ganz entspannt...


Da ist der SSP nur noch was für Zocker und Glücksritter.

Im Bezug auf den günstigsten Preis ganz bestimmt ;)

Bitte Briefkasten/Privatnachricht freischalten

GUM, Mittwoch, 23.09.2020, 07:12 (vor 2000 Tagen) @ Münchner

Hallo Münchner,

gibt einen Mini-Schriftsatz mit Zieladresse.

Also erstmal freundlich beim Kundendialog anrufen. Wenn das nicht hilft gibt's etwa 10 Zeilen Text.

Als freundschaftliche Geste ohne rechtliche Verpflichtung.

Liebe Grüße

GUM

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Herzliches Danke für den Beitrag!

GUM, Mittwoch, 23.09.2020, 07:23 (vor 2000 Tagen) @ Der Blaschke

- kein Text -

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

SSP nur noch was für Zocker.

Ösi, Mittwoch, 23.09.2020, 09:36 (vor 2000 Tagen) @ Reservierungszettel

Denn Bahnfahren so ganz allgemein war bisher zu keiner Zeit verboten, es gab nur Empfehlungen es nicht zu tun.

Das stimmt nicht. Tatsächlich gab es in einigen Bundesländern Ausgangs- und Einreisebeschränkungen, die zumindest gewisse Fahrten eingeschränkt haben. Teilweise wurden auch Verbindungen eingestellt, sodass man gar nicht mehr hätte fahren können.

SSP nur noch was für Zocker.

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 23.09.2020, 09:52 (vor 2000 Tagen) @ Ösi

Teilweise wurden auch Verbindungen eingestellt, sodass man gar nicht mehr hätte fahren können.

In dem Fall gelten ja eh die Fahrgastrechte.

--
Weg mit dem 4744!

SSP nur noch was für Zocker.

Altmann, Mittwoch, 23.09.2020, 10:24 (vor 2000 Tagen) @ Reservierungszettel

Nunja, kann man so sehen muss man nicht. Denn Bahnfahren so ganz allgemein war bisher zu keiner Zeit verboten, es gab nur Empfehlungen es nicht zu tun.

Nicht alles, was für Deutschland gilt, gilt auch für den Rest Europas ... Und zu behaupten, man wüsste genau, was in ein paar Wochen erlaubt oder verboten sein wird, ist auch sehr gewagt.

Insofern: SSP nur noch was für Zocker. Die Kugel rollt, Eure Einsätze bitte!

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