Berlin-Frankfurt September bis Dezember (Allgemeines Forum)
Liebe Foren-Experten,
habe heute aus der Zeitung mitbekommen, dass ab Ende September andere Fahrtwege angesagt sind (es geht um ICE 597 und 596). Weiß jemand, was das Reservierungssystem mit Reservierungen macht, die ab Südkreuz Richtung Frankfurt bzw. zurück bis Südkreuz ausgestellt sind? Fliegen die raus oder gelten die einfach bis/ab Hbf? Oder ist das grundsätzlich immer nur "Berlin"?
Vielen Dank für alle Antworten im Voraus
platz42
Berlin-Frankfurt September bis Dezember
Hi,
habe heute aus der Zeitung mitbekommen, dass ab Ende September andere Fahrtwege angesagt sind (es geht um ICE 597 und 596). Weiß jemand, was das Reservierungssystem mit Reservierungen macht, die ab Südkreuz Richtung Frankfurt bzw. zurück bis Südkreuz ausgestellt sind? Fliegen die raus oder gelten die einfach bis/ab Hbf? Oder ist das grundsätzlich immer nur "Berlin"?
Vielen Dank für alle Antworten im Voraus
platz42
Ab Ende September? Die Anhalter Bahn ist ab 04. Oktober gesperrt; meinst du das?
--
In Saarbrücken Hbf kann mit Anschluß nicht gerechnet werden.
Berlin-Frankfurt September bis Dezember
Laut fernbahn.de fahren 596 und 597 ab 04. Oktober via Kassel (statt Erfurt).
--
In Saarbrücken Hbf kann mit Anschluß nicht gerechnet werden.
Berlin-Frankfurt September bis Dezember
Laut DB-Seite fahren sie schon in der Woche vorher so, das ist aber offenbar neu.
Berlin-Frankfurt 25. September bis 15. Dezember
Hallo,
ab 25. September ist der Hönebachtunnel zwischen Bebra und Gerstungen bis Ende Oktober gesperrt wegen Gleiserneuerung. Die ICE Berlin-Frankfurt-München werden wie früher über Hildesheim-Göttingen gefahren. Die ICE Wiesbaden-Frankfurt-Leipzig-Dresden entfallen zwischen Frankfurt und Wiesbaden und werden ab Hanau ohne Halt über Gemünden(Main)-Schweinfurt-SFS nach Erfurt umgeleitet. Für die entfallenden ICE gibt es 2-stündliche Pendel ICE Berlin-Leipzig.
Die Sprinter werden wie früher ohne Halt Frankfurt - Berlin-Spandau fahren über Göttingen-Messe/Laatzen-Lehrte.
Die Reservierungen gelten Ortsgleich ab allen Halten in Berlin.
Wer also dasBedürfnis hat mit einem Sprinter non-Stop Berlin-Frankfurt oder mit dem ICE durch den Spessart und das Werntal und die Kurve bei Bamberg zu fahren hat dann die Chance dazu.
Vielen Dank!
- kein Text -
Berlin-Frankfurt 25. September bis 15. Dezember
Hallo,
ab 25. September ist der Hönebachtunnel zwischen Bebra und Gerstungen bis Ende Oktober gesperrt wegen Gleiserneuerung. Die ICE Berlin-Frankfurt-München werden wie früher über Hildesheim-Göttingen gefahren. Die ICE Wiesbaden-Frankfurt-Leipzig-Dresden entfallen zwischen Frankfurt und Wiesbaden und werden ab Hanau ohne Halt über Gemünden(Main)-Schweinfurt-SFS nach Erfurt umgeleitet. Für die entfallenden ICE gibt es 2-stündliche Pendel ICE Berlin-Leipzig.
Die Sprinter werden wie früher ohne Halt Frankfurt - Berlin-Spandau fahren über Göttingen-Messe/Laatzen-Lehrte.Die Reservierungen gelten Ortsgleich ab allen Halten in Berlin.
Wer also dasBedürfnis hat mit einem Sprinter non-Stop Berlin-Frankfurt oder mit dem ICE durch den Spessart und das Werntal und die Kurve bei Bamberg zu fahren hat dann die Chance dazu.
Wird nicht zusätzlich auch noch irgendwo zwischen Leipzig und Berlin gebuddelt? Ich hab da im Zeitraum Oktober-Dezember irgendwo mal Fahrzeiten von 2h 10min oder sowas für Leipzig-Berlin gesehen... Das würde dann auch erklären, warum die ICE Berlin-Frankfurt-München auch dann noch über Braunschweig und Kassel fahren (und dann die Züge Frankfurt Flughafen-Kassel-Berlin stattdessen Frankfurt Flughafen-Leipzig fahren).
Berlin-Frankfurt 25. September bis 15. Dezember
Siehe diese Maßnahme: Link
Bauarbeiten Berlin-Bitterfeld mit Umleitung über Dessau. Dauer immerhin rund 2,5 Monate. Was wird da eigentlich genau gemacht, die Strecke ist doch in den 00er Jahren erst komplett saniert worden?
MFG
IC Königssee
Dresden-Frankfurt während Hönebachtunnelsperrung
Wer ab 05.10. Mo-Fr nach 9 Uhr von Dresden nach Frankfurt will braucht mit dem Zug viel Geduld. Fahrzeiten bis zu 7 Std mit Verbindungen über Berlin bzw. Hof und Nürnberg.
Hintergrund ist das die Linie 50 bis Jahresende in der Woche am Tag nur bis/ab LeipzIg fährt. Ursache sind auch hier Bauarbeiten.
Berlin-Frankfurt 25. September bis 15. Dezember
Hallo,
es wird zwischen Genshagener Heide und Lutherstadt-Wittenberg eine komplette Gleiserneuerung durchgeführt. Über die Strecke wird zwischen Bitterfeld und Großbeeren immerhin bis zu 200 km/h gefahren und das im Mischverkehr vom ICE über Nahverkehr bis hin zum Güterverkehr und das über nur 2 Gleise.
Dass die Gleise nach ca 20 Jahren erneuert werden ist mehr oder minder Standard. Ich vermute man wird das große Programm auffahren und gleich den Schotter mit erneuern, Schwellen ja nach Zustand auch und noch Planums Schutz Schicht mitmachen.
Nur die Schienen tauschen geht normal schneller im Mittelrheintal sind die Schienen in aller Regel alle 10 Jahre zum Tasch fällig(durch die vielen Kurven und die vielen Güterzüge ist der Verschleiß erheblich) und das wird normal in mehreren Wochenendsperrungen erledigt.
In den letzten Jahren hat sich das Konzept der sogenannten Bündelbaustellen durchgesetzt. Dabei wird eine Bahnstrecke mehrere Wochen bis Monate gesperrt und einmal komplett saniert, statt über mehrere Jahre immer wieder in den Ferien und an Wochenenden Totalsperrungen zu haben. Insgesamt spart eine Bündelbaustelle erheblich Zeit, da die Logistik nur einmal geplant und aufgebaut werden muss.
Bündelbaustellen funktionieren allerdings nur wenn es Umleitungsstrecken gibt die den Verkehr aufnehmen können und vor allem der Schülerverkehr verlagerbar ist.
2021 ist dann zB die SFS zwischen Würzburg und Fulda für etwas mehr wie 6 Monate gesperrt, 2022 dann die SFS zwischen Göttingen und Kassel-Wilhelmshöhe für gut 4 Monate und 2023 dann die SFS zwischen Kassel-Wilhelmshöhe und Fulda für etwa 6 Monate. 2024 und 2025 ist dann die SFS Berlin Spandau - Wolfsburg für jeweils etwa 6 Monate gesperrt. Dann wird es bald mit der SFS KRM weiter gehen.
Dresden-Frankfurt während Hönebachtunnelsperrung
Wer ab 05.10. Mo-Fr nach 9 Uhr von Dresden nach Frankfurt will braucht mit dem Zug viel Geduld. Fahrzeiten bis zu 7 Std mit Verbindungen über Berlin bzw. Hof und Nürnberg.
Hintergrund ist das die Linie 50 bis Jahresende in der Woche am Tag nur bis/ab LeipzIg fährt. Ursache sind auch hier Bauarbeiten.
Gerade mal etwas herumprobiert. Das ist mehr als finster. Keine direkte ICE-Verbindung mehr. Die Alternative sind u.a. über Hof-Nürnberg mit 40 Minuten Umsteigezeit in Nürnberg, oder über Berlin, um dann nach Frankfurt zu fahren. Wer denkt sich eigentlich solch gequirlte Gülle aus?
Berlin-Frankfurt 25. September bis 15. Dezember
Klar wird eine Sanierung fällig. Da gibt es unterschiedliche Methoden. Wie Paris-Lyon, wo nachts gearbeitet wurde, morgens provisorisch freigegeben mit streckenweise niedrigerer Geschwindigkeit (120?), nächste Nacht dann weiter. Uber Monate hinweg. Oder ein Gleis sperren, auf andern Gleis im Baustellenbereich reduzierte Geschwindigkeit. So können wenigstens die wichtigsten Züge ohne zu große Verzögerung durchgeschleust werden. Oder eben die Strecke ganz sperren. Das ist die kostengünstigste Methode. Auch wenn meist nur auf einem kurzen Abschnitt gearbeitet wird. Damit erspart man sich Provisorien und viele Sicherheitsmaßnahmen. Es wäre für den Kunden ja sogar verständlich, wenn die Totalsperrung dafür nur kurz wäre - funktioniert in der Theorie nur bedingt, da über Monate gesperrt wird. Wie das die Japaner zwischen Tokio und Osaka machen, wenn eine Erneuerung anstehend, weiß ich nicht. Zwar hieß es immer, sobald Maglev oder parallele SFS in Betrieb geht, werde die alte SFS runderneuert. Nur, in den 50 Jahren waren sicher zahlreiche Erneuerungen fällig und dass man nach Osaka für Monate auf Schmalspur oder Bus ausweichen müsste, war nie zu hören.
Berlin-Frankfurt 25. September bis 15. Dezember
Die Frage ist wohl eher wie groß die Auswirkungen sind.
Bei Mannheim-Stuttgart hätte man die Sperrung auch abschnittsweise machen können...
1. Zuffenhausen - Vaihingen
2. Vaihingen - Ubstadt-Weiher - Wiesental
3. Ubstadt-Weiher - Mannheim
So hätte man die SFS abschnittsweise weiterhin nutzen können.
Bei Fulda-Würzburg bietet sich ähnliches theoretisch an indem man erst Würzburg - Burgsinn und anschließend Burgsinn - Fulda sperrt.
Bei der NBS Köln-Rhein/Main wäre es zumindest wünschenswert, wenn man die Linien 42/43 so wie 30 Minuten versetzt eine zweite Linie weiterhin über die NBS führen könnte auch wenn die Vmax. reduziert wäre.
Der Umweg durchs Rheintal kostet viel Zeit und wirbelt den kompletten Nahverkehr durcheinander. Kommt dann noch eine Sperrung der rechten Rheinstrecke dazu ist das Chaos perfekt, wenn der komplette Güterverkehr auch noch linksrheinisch abgewickelt werden müsste.
Teilweise massive Reisezeitverlängerung
Damit verlängert sich die Reisezeit von Fulda nach Leipzig von 1:57 auf mindestens 3:14, meist jedoch auf über vier Stunden. Da sieht man mal wieder, wie dünn immer noch die West-Ost-Strecken gesägt sind, wenn eine einzelne Sperrung gleich sollte Fahrzeitverlängerungen mit sich bringt.
Erst Göttingen–Kassel, dann Fulda–Würzburg, oder?
Bisher war doch immer geplant gewesen, erst Göttingen–Kassel und dann Fulda–Würzburg zu sperren. Der nördlichere Abschnitt sollte vom 23.04. bis 15.07. gesperrt werden. Gibt es da mittlerweile andere Pläne?
Am sinnvollsten wäre sicherlich, Göttingen-Fulda auf einmal zu renovieren, da man bei beiden Teilsperrungen sicherlich über die Nord-Süd-Strecke umleiten wird und damit der komplette SFS-Abschnitt Göttingen-Fulda quasi nicht befahren wird, selbst wenn nur nördlich oder südlich von Kassel gesperrt ist.
Also bitte ...
Hallo.
Wer denkt sich eigentlich solch gequirlte Gülle aus?
Gequirlte Gülle???
Freu dich doch, dass endlich mal massiv gebaut wird! Und wenn es davor dann mal 2 Monate lang etwas längere Fahrzeiten gibt - ja mei ...
Denk dran: bis 2030 muss ALLES abgeschlossen sein an Bauarbeiten. Dann gilt nämlich der Deutschlandtakt. Und der klappt natürlich nicht, wenn ständig irgendwo gebuddelt wird.
Also halte noch etwas durch. Ab 2030, also schon in gut 9 Jahren, wird Bahnfahren voll langweilig: alles klappt, keinerlei Baustellen, nie dagewesene Taktintervalle. Alles supi!
Und wenn bis dahin zwischendurch Dresden Frankfurt mal 7 Stunden dauert, dann denk einfach an die GUTE ALTE ZEIT zurück. Als es immer solange dauerte.
Positive Grüße von jörg
Erst Göttingen–Kassel, dann Fulda–Würzburg, oder?
Hallo,
stimmt, so ist das geplant, erst Göttingen-Kassel, dann Fulda-Würzburg und zum Schluss Kassel-Fulda.
Die Umleitungskonzepte werden vermutlich so aussehen:
Göttingen-Kassel:
ICE München-Würzburg-Göttingen-Hannover-Hamburg/-Bremen werden vermutlich zwischen Fulda und Nörten-Hardenberg(in Göttingen kann man nur über Gleis 7 von der Nord-Süd-Strecke auf die SFS wechseln ohne Halt über Bebra und Eichenberg umgeleitet.
Die ICE (Basel-)Frankfurt-Kassel-Hildesheim-Berlin werden vermutlich ab Kassel über Eichenberg bis Göttingen umgeleitet.
Die ICE Hamburg-Göttingen-Frankfurt-Schweiz/-Stuttgart wird vermutlich ab Kassel über Eichenberg bis Göttingen umgeleitet
Die IC(E) Karlsruhe-Frankfurt-Gießen-Göttingen-Hannover-Hamburg-Rostock/-Westerland werden vermutlich zwischen Kassel und Hannover entfallen
Kassel-Fulda:
ICE München-Würzburg-Göttingen-Hannover-Hamburg/-Bremen vermutlich wie oben.
ICE (Basel-)Frankfurt-Kassel-Hildesheim-Berlin werden vermutlich ab Frankfurt ohne Halt über die Main-Weser-Bahn(also über Gießen) bis Kassel umgeleitet. Als Ersatz vermutlich Zusatzhalt der Linie 50 (Dresden-Wiesbaden) in Hanau und der Linie 15(Sprinter Berlin-Frankfurt in Fulda)
ICE Hamburg-Göttingen-Frankfurt-Schweiz/-Stuttgart wird vermutlich ohne Halt über die Main-Weser-Bahn umgeleitet.
Fulda-Würzburg:
ICE Ruhrgebiet-Köln-Frankfurt-Nürnberg-München, wie die ICE (Ruhrgebiet-Rheintal-)Frankfurt-Nürnberg-Passau-Wien Umleitung über Gemünden(Main)
ICE Hamburg-/Bremen-Hannover-Kassel-Würzburg-München Umleitung ab Fulda über Flieden-Gmüden(Main)
Das Problem ind die zulässigen Geschwindigkeiten bei Arbeite
Hallo,
in Deutschland macht die EUK bei Bauarbeiten im Nachbargleis mit Planums Schutz Schicht, was heute bei Bauarbeiten Standard ist bei Gleiserneuerung sehr regide Vorgaben was die zulässige Geschwindigkeit im Nahcbargleis betrifft:
Im Abschnitt wo im Nachbargleis gearbeitet wird maximal 30 km/h, im Abschnitt wo das Nachbargleis ausgebaut ist, aber gerade nicht gearbeitet wird maximal 50 km/h. Selbst wenn der 30 km/h nur 20 km lang ist, was ein Umbauzug in etwa einer Woche schafft, kann man auch gleich gar nicht fahren, da ist dann wenn die Überleitmöglichkeiten ungünstig liegen nicht mal 1 Zug pro Stunde und Richtung fahrbar.
Zu mal auf den SFS nicht nur die Gleise, Schwellen und Schotter erneuert werden. Nebenbei werden wo nötig die Tunnel saniert/ertüchtigt, die Oberleitungsmasten geprüft und teilweise ersetzt, die Gleisfreimeldeanlage auf Achszähler umgebaut inklsuive Anpassung der Stellwerke, die ESTW's runderneuert, die LZB Rechner getauscht, und Nebenbei noch jede Menge Kleinarbeiten, wie Kanäle spülen/erneuern, Bahngräben erneuern, Gehölzrückschnitt, etc. pp.
Alternative zu Berlin und Nürnberg -> RE50
Warum noch weitere Bauarbeiten unterdessen?
Ich finde diese Sammelbaustellen ja nicht schlecht - wenn alle 15 Jahre die Strecken mal für ein paar Montate generalsaniert werden, ist das völlig in Ordnung.
Leider entspricht dies nicht nicht ganz der Realität:
Zusätzlich gibt es nämlich noch viele weitere Baustellen an diesen Strecken, teils ebenfalls sehr lange, und mir Totalsperrungen. Dafür fehlt mir jegliches Verständnis. Man hat den Eindruck, die gesammelten Baustellen kommen nicht anstelle der Einzelmaßnahmen sondern noch zusätzlich oben drauf.
Hier ein gutes Beispiel: Die Strecke Hannover-Göttingen ist ja letztes Jahr wie oben beschrieben mehrere Monate generalsaniert werden. So weit, so gut und nach über 30 Jahren nachvollziehbar. Davor war die Strecke aber in 2017?/2018? schonmal für rund zwei Monate dicht. Ebenso habe ich zwischen Hannover und Berlin in den letzten Jahren immer mal wieder längere Sperrungen erlebt, obwohl man in 2013? unter dem Titel Sanierung OWK erst die Strecke angeblich generalsaniert hat.
Ich habe den Eindruck, es ist eine reine Angelegenheit vernünftiger Planung. Die KRM etwa ist höchst selten für Bauarbeiten gesperrt, da kann ich mir die Notwendigkeit einer Totalsperrung in nächster Zeit gut erklären. Ebenso ist z.B. der Abschnitt Kassel-Göttingen der gleichen SFS äußerst selten im Vergleich zum nördlichen Abschnitt gesperrt. Ich vermute dies hängt auch mit den Umleitungskapazitäten zusammen, eine Sperrung der KRM ist betrieblich nochmal schwerer zu handhaben als eine Sperrung Hannover-Göttingen.
Viele Grüße
IC Königssee
Multisperre
Ganz perfide ist, wenn auf einer (Umsteige-)Relation mehrere Sperren eingerichtet werden. Aktuell ist das der Fall: Es ist nicht nur Stuttgart-Mannheim gesperrt, sondern auch Marktredwitz-Pegnitz. D.h. mit dem Ex3 hat man zwar Anschluss in Eger, muss aber ab Marktredwitz den SEV nutzen oder massive Umwege fahren. Bastelt man sich das irgendwie zusammen oder fährt man direkt ne alternative Route dann fährt der IC von Nürnberg nicht bis Karlsruhe, sondern nur bis Stuttgart ohne Anschluss. Also ist auf einer ganzen Relation (Pilsen-eger-nürnberg-Karlsruhe-Schweiz) nicht wie Normalfall ein schlechtes Angebot vorhanden, sondern ein hundsmiserables. Wie die DB auf die Idee kommt auf einer Route gleichzeitig das Angebot ad absurdum zu führen, kann niemand erklären.
Warum noch weitere Bauarbeiten unterdessen?
Hallo,
natürlich sind weitere Baumßanahmen zwischen Großsanierungen erforderlich, das ist ganz normal. Keine Schiene, keine Oberleitung und keine Stellwerkssoftware eines ESTW hält 30 Jahre.
Die Strecke war 2017/2018 auf Grund der sogenannten "weißen Stellen" gesperrt. Das ist ein Ereignis was nur bei Spannbetonbrücken mit Schotterbett auftritt. Dabei wird an den Dehnungsfugen, die jede Spannbetonbrücke hat um Temperaturunterschiede ausgleichen zu können ohne Risse zu bekommen, der Schotter zermahlen, irgendwann hat man dort viel weißes Schottermehl welches nicht mehr in der Lage ist die Schwellen ausreichend stabil zu halten, wodurch es zu Gleisverwerfungen kommen kann. Eine Gleisverwerfung kann ohne Ankündigung einen ICE bei voller Fahrt zur Entgleisung bringen.
Hannover-Berlin leidet zwischen Wolfsburg und Berlin unter den Testfeldern der festen Fahrbahn die jetzt so allmählich alle mehr oder minder brüchig werden. Das war und ist das Testfeld für die SFS mit fester Farhbahn und deren Sanierung. Die Hoffnung dass die feste Fahrbahn 30 bis 60 Jahre hält hat sich als Irrtum heraus gestellt, das wird gerade auf der SFS KRM zunehmend zum Problem.
Man hat bei Hannover-Berlin die letzten fast 10 Jahre immer nur Flickschusterei betrieben und versucht immer um eine Generalsanierung herum zu kommen, weil es für die Strecke auf weiten Abschnitten keine elektrifizierten Umleitungsstrecken gibt, was vor allem für den Güterverkehr ein enormes Problem darstellt. Nun ist die Entscheidung gefallen die Stammbahn vollständig zu elektrifizieren und auf großen Abschnitten 2-gleisig auszubauen. Wenn das erledigt ist, kann man sich an die Generalsanierung der SFS Hannover-Berlin machen.
Die SFS KRM hat vor allem den großen Vorteil, dass da Nachts kein Güterverkehr drüber läuft und man recht lange Betrriebspausen hat Nachts, bzw Zeiten wo man ohne den Betrieb völlig durcheinander zu wirbeln, auch mal ein Gleis sperren kann.
Stell dich mal Mittwochs Morgens um 3 Uhr für 2 Stunden in Nörten-Hardenberg an den Bahnsteig und zähl die Güterzüge die da mit 120 km/h über die SFS rollen.
Multisperre
Also ist auf einer ganzen Relation (Pilsen-eger-nürnberg-Karlsruhe-Schweiz) nicht wie Normalfall ein schlechtes Angebot vorhanden, sondern ein hundsmiserables. Wie die DB auf die Idee kommt auf einer Route gleichzeitig das Angebot ad absurdum zu führen, kann niemand erklären.
Naja, wenn es danach geht dürfte es ja nie mehr als eine Baustelle in Deutschland geben.
Einige wenige Reisende am Tag sind von solchen Konstellationen betroffen. Ich wüsste nicht wie sich dies vermeiden lassen sollte.
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Dresden-Frankfurt während Hönebachtunnelsperrung
Ich freue mich auch auf den Zwei-Stunden-FV-Takt zwischen Leipzig und Dresden. Die Züge sind im jetzigen Ein-Stunden-Takt schon ziemlich voll. Aus irgendeinem Grund lässt man aber die ICEs in Leipzig verenden statt nach Dresden umgeleitet weiterzufahren...
![[image]](https://abload.de/img/dd-fxsjya.png)