Positives zum "Servicecenter Fahrgastrechte" (Allgemeines Forum)

bigbug21, Freitag, 16.04.2010, 07:51 (vor 5954 Tagen)

Liebe Mitleser,

zum ersten Mal war ich gestern positiv überrascht vom "Servicecenter Fahrgastrechte".

Ich hatte am Montag letzter Woche in einem einseitigen Brief vier Verspätungen in Kurzform vorgetragen und eine Kopie meiner BahnCard beigelegt.

Gestern kam die Antwort: Zwar in vier getrennten Briefen, aber alle vier Anträge (es handelte sich um Verspätungen zwischen 60 und 95 Minuten aufgrund von Anschlussverlusten) gingen durch. Ich kann von daher jedem, der das Ausfüllen des riesigen Vordrucks vermeiden will, raten, eine kurze Form in Prosa zu schreiben.

Wenn es jetzt auch noch eine vernünftig erreichbare Hotline bzw. eine Internet-Kontaktmöglichkeit gäbe und konkrete Fragen auch beantwortet würden, wäre die Welt in Ordnung.

Viele Grüße aus Dresden
Peter

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unterwegs für freie Eisenbahn- und Defibrillator-Daten

Positives zum "Servicecenter Fahrgastrechte"

Blaschke, Sonntag, 18.04.2010, 22:53 (vor 5951 Tagen) @ bigbug21

Hallo!

Ich kann von daher jedem, der das Ausfüllen des riesigen Vordrucks vermeiden will, raten, eine kurze Form in Prosa zu schreiben.


Das ist bestimmt so - aber das Problem dürfte darin liegen, heutzutage möglichst fehlerfrei und dazu noch sprachlich und inhaltlich sauber, sachlich und ansprechend zu schreiben. Dass Du es kannst, liest man ja schon aus Deinem Beitrag heraus. Wenn ich aber vieles anderes lese, kommen mir da große Zweifel, ob das bei manch anderem auch erfolgreich wäre. LEIDER!


Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück vom

blaschke

Positives zum "Servicecenter Fahrgastrechte"

bigbug21, Montag, 19.04.2010, 11:40 (vor 5951 Tagen) @ Blaschke

Hallo Jörg,

Ich kann von daher jedem, der das Ausfüllen des riesigen Vordrucks vermeiden will, raten, eine kurze Form in Prosa zu schreiben.

Das ist bestimmt so - aber das Problem dürfte darin liegen, heutzutage möglichst fehlerfrei und dazu noch sprachlich und inhaltlich sauber, sachlich und ansprechend zu schreiben. Dass Du es kannst, liest man ja schon aus Deinem Beitrag heraus. Wenn ich aber vieles anderes lese, kommen mir da große Zweifel, ob das bei manch anderem auch erfolgreich wäre. LEIDER!

Vielen Dank.

Allerdings ist diese Prosa ja eigentlich auch nur bei BahnCard 100 und anderen Zeitkarten erforderlich. Bei zugebundenen Fahrkarten dürfte in vielen Fällen aufgrund der Angaben auf dem Fahrschein und den Zangenabdrücken die Sache klar sein. Eigentlich würde hier ein "Entsprechenden der beiliegenden Fahrkarte mache ich Ansprüche nach EG-Fahrgastrechteverordnung gelten".

Viele Grüße aus Dresden
Peter

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unterwegs für freie Eisenbahn- und Defibrillator-Daten

Positives zum "Servicecenter Fahrgastrechte"

liebe70, Montag, 19.04.2010, 12:01 (vor 5951 Tagen) @ bigbug21

Hallo Peter!

Ich kann von daher jedem, der das Ausfüllen des riesigen Vordrucks vermeiden will, raten, eine kurze Form in Prosa zu schreiben.

Das ist bestimmt so - aber das Problem dürfte darin liegen, heutzutage möglichst fehlerfrei und dazu noch sprachlich und inhaltlich sauber, sachlich und ansprechend zu schreiben. Dass Du es kannst, liest man ja schon aus Deinem Beitrag heraus. Wenn ich aber vieles anderes lese, kommen mir da große Zweifel, ob das bei manch anderem auch erfolgreich wäre. LEIDER!

Allerdings ist diese Prosa ja eigentlich auch nur bei BahnCard 100 und anderen Zeitkarten erforderlich.

Du hast vermutlich allein mit der Formulierung "Prosa schreiben" einige verschreckt. Die werden wohl denken: "Oh Gott, muß ich jetzt auch noch 'n Gedicht verfassen, damit ich meinen Erstattungsbetrag bekomme? - Nee, dann laß ich das lieber."

Bei zugebundenen Fahrkarten dürfte in vielen Fällen aufgrund der Angaben auf dem Fahrschein und den Zangenabdrücken die Sache klar sein. Eigentlich würde hier ein "Entsprechenden der beiliegenden Fahrkarte mache ich Ansprüche nach EG-Fahrgastrechteverordnung geltend" reichen.

Hier fehlte noch was. ;-)

Gruß, Ralf

Prosa

Sören Heise, Region Hannover, Montag, 19.04.2010, 12:06 (vor 5951 Tagen) @ liebe70

Du hast vermutlich allein mit der Formulierung "Prosa schreiben" einige verschreckt. Die werden wohl denken: "Oh Gott, muß ich jetzt auch noch 'n Gedicht verfassen, damit ich meinen Erstattungsbetrag bekomme? - Nee, dann laß ich das lieber."

Die Prosa muß ja nicht gleich lyrisch sein. ;-)

/Sören (der lieber Prosa denn Lyrik liest)

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Positives zum "Servicecenter Fahrgastrechte"

bigbug21, Montag, 19.04.2010, 12:07 (vor 5951 Tagen) @ liebe70

Hallo Ralf,

[...]
Du hast vermutlich allein mit der Formulierung "Prosa schreiben" einige verschreckt. Die werden wohl denken: "Oh Gott, muß ich jetzt auch noch 'n Gedicht verfassen, damit ich meinen Erstattungsbetrag bekomme? - Nee, dann laß ich das lieber."

Ein Beispiel aus dem letzten Brief:

"Geplanter Reiseverlauf: Am Donnerstag, den 1. April 2010 von Hilpoltstein nach Veitshöchheim. Aufgrund von ICE 726 an in Würzburg Hbf (NWH) +9 habe ich den Anschluss an RB 34776 (NVE plan an 9:06 Uhr) verpasst. Mit RB 34876 (NVE plan an 10:06 Uhr) war ich statt 09:06 Uhr um 10:09 Uhr in Veitshöchheim. Gesamtverspätung: 63 Minuten."

Ich fand das wesentlich entspannter als das Formular auszufüllen.

Viele Grüße
Peter

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