Erfahrungen Maskenpflicht im ICE (Allgemeines Forum)

Zugfahrer, Sonntag, 16.08.2020, 14:15 (vor 2060 Tagen)

Habe nächste Woche nach längerer Zeit eine Dienstreise von Berlin nach Bielefeld und zurück.

Tragen die Fahrgäste fleissig ihre Nasen-Mund-Schutze über mehrere Stunden hinweg oder lockert sich das Ganze im Laufe der Fahrt auf, so dass die Schutzlappen langsam über die Nase gleiten, den Mund passieren und dann unten am Kinn hängen bleiben.

Kontaktiert das Zugpersonal Fahrgäste mit inaktiver Schutzmaske? Was sind Eure Erfahrungen?

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

Berlin-Express, nähe BPHD, Sonntag, 16.08.2020, 14:17 (vor 2060 Tagen) @ Zugfahrer

Habe nächste Woche nach längerer Zeit eine Dienstreise von Berlin nach Bielefeld und zurück.

Tragen die Fahrgäste fleissig ihre Nasen-Mund-Schutze über mehrere Stunden hinweg oder lockert sich das Ganze im Laufe der Fahrt auf, so dass die Schutzlappen langsam über die Nase gleiten, den Mund passieren und dann unten am Kinn hängen bleiben.

Bei einzelnen Fahrgästen ja.

Kontaktiert das Zugpersonal Fahrgäste mit inaktiver Schutzmaske? Was sind Eure Erfahrungen?

Manche ja, habe auch schon einen Rausschmiss mitbekommen.

PS: Fragen bitte als solche Kennzeichnen.

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

EK-Wagendienst, EGST, Sonntag, 16.08.2020, 14:28 (vor 2060 Tagen) @ Zugfahrer

Habe nächste Woche nach längerer Zeit eine Dienstreise von Berlin nach Bielefeld und zurück.

Tragen die Fahrgäste fleißig ihre Nasen-Mund-Schutze über mehrere Stunden hinweg oder lockert sich das Ganze im Laufe der Fahrt auf, so dass die Schutzlappen langsam über die Nase gleiten, den Mund passieren und dann unten am Kinn hängen bleiben.

Kontaktiert das Zugpersonal Fahrgäste mit inaktiver Schutzmaske? Was sind Eure Erfahrungen?

Ich bin in der letzten Woche 2x 10 Stunden Zug gefahren Avignon - NRW - Avignon, ich habe da kein Problem gehabt, man kann sich das auch einreden, ich habe aber eine höherwertige Stoffmaske, und nicht so eine einfach OP Maske, ob die was nützt ist nicht die Frage.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

platz42, Sonntag, 16.08.2020, 14:46 (vor 2060 Tagen) @ EK-Wagendienst

Erfahrungen sind eher positiv. Hatte nur mal einen mit einem aufmüpfigen T-Shirt (wahrscheinlich bei Attilas Webshop erstanden), der sich aber auch nur traute, seine Nase halb rausstehen zu lassen - bei der Nase auch kein Kunststück. Der Zugbegleiter sprach sehr freundlich einen anderen an, der aber auch nur ein längeres Gepäckverstau- und hinsetzritual abwickeln musste, eher er seine Maske richtig installiert hatte (keine Verweigerung, nur Ungeschick). Ansonsten waren alle brav, und die Picknicks waren auch nicht überlang. Dass man zwischen Berlin und München mal was zu sich nehmen muss, ist ja verständlich. War aber auch alles erste Klasse in sehr mäßig besetzten Zügen zu entspannten Zeiten.

Von sich auf andere schließen

ES89, Hamburg / Rostock, Sonntag, 16.08.2020, 15:28 (vor 2060 Tagen) @ EK-Wagendienst

Ich bin in der letzten Woche 2x 10 Stunden Zug gefahren Avignon - NRW - Avignon, ich habe da kein Problem gehabt, man kann sich das auch einreden (...)

Natürlich hat das Tragenes ein Mundschutzes immer Auswirkungen auf die Atmung und damit auf das individuelle Empfinden.
Jemand der gut konditioniert ist, auch sonst keine Probleme mit höheren Temperaturen hat, der in einem gut klimatiserten Zug im Schatten sitzt, wird eher keine Probleme haben.
Jemand, der älter oder aus anderen Gründen schlecht konditioniert ist, mit hohen/schwülen Temperaturen ohnehin nicht gut klar kommt, in einem Zug mit schwächelnder Klimaanlage und wohl möglich auf der Sonnenseite des Zuges ohne Sonnenschutz sitzt, wird vermutlich deutliche Probleme haben.
Und dazwischen drin gibt es dann viele Zwischenstufen.
Es ist daher unfair, von sich auf andere zu schließen und ihnen bloßes Einreden zu unterstellen.

--
Gegen Großraum-Zwang im Fernverkehr!
Für zumindest drei Abteile je Wagenklasse!

+1

Hustensaft, Sonntag, 16.08.2020, 15:44 (vor 2060 Tagen) @ ES89

- kein Text -

+1

VT642, Sonntag, 16.08.2020, 17:26 (vor 2060 Tagen) @ ES89

- kein Text -

Schlechte Erfahrungen

Destear, Berlin, Sonntag, 16.08.2020, 14:52 (vor 2060 Tagen) @ Zugfahrer

Meine Erfahrungen, subjektiv, nicht repräsentativ, unsortiert:

- Bei allen Fahrten in letzter Zeit habe ich eine eher schlechte Disziplin erlebt, ca 10-20 Prozent setzen die Maske nicht auf, ein noch größerer Teil bedeckt die Nase nicht
- Bei ca. 20 Fahrten habe ich erst einmal erlebt, dass ZUB das Tragen der Maske durchsetzt, ansonsten nicht mal Hinweise an verweigernden Kunden
- V.a. auf der Linie von Prag nach Berlin / retoure ist mir sehr häufig aufgefallen, dass das Zugbegleitpersonal es selbst nicht so eng sieht und den Schutz nur über dem Mund, nicht über der Nase trägt

Leider glauben noch zu viele Menschen, dass sie selbst bewerten könnten, ob diese Vorschrift gilt oder nicht. Das ist aber ein Trugschluss. DB tut hier deutlich zu wenig, um die geltenden Regeln durchzusetzen. Ich fühle mich mit diesem unanständigen Vorgehen sehr unwohl und setze nun erstmals seit über 10 Jahren wieder vermehrt aufs Auto.

Schlechte Erfahrungen

VT642, Sonntag, 16.08.2020, 14:55 (vor 2060 Tagen) @ Destear

Besonders auf der Linie Prag-Berlin besteht ja die Ironie darin, dass bis Bad Schandau keine Maske getragen werden muss...da mag es nur logisch erscheinen, dass viele Fahrgäste auch auf dem deutschen Abschnitt dies nicht tun.

Jepp, aber...

Destear, Berlin, Sonntag, 16.08.2020, 15:20 (vor 2060 Tagen) @ VT642

...das entbindet das Zugbegleitpersonal mE nicht davon, sich das Ding einfach vernünftig aufzusetzen. Dass es für Fahrgäste vielleicht verwirrend ist - da stimme ich dir zu.

Maske im internationalen Zug

Splittergattung, Sonntag, 16.08.2020, 21:22 (vor 2060 Tagen) @ VT642

Besonders auf der Linie Prag-Berlin besteht ja die Ironie darin, dass bis Bad Schandau keine Maske getragen werden muss...da mag es nur logisch erscheinen, dass viele Fahrgäste auch auf dem deutschen Abschnitt dies nicht tun.

Ich bin neulich einmal Kopenhagen und zurück gefahren, in Dänemark gibt es ja auch keine Maskenpflicht. Da hat das ziemlich gut funktioniert - auf dem Hinweg haben hinter Padborg alle nach und nach ihre Masken abgesetzt, auf dem Rückweg die meisten schon kurz vor Padborg, der Rest dann nach einer Lautsprecheransage des dort neu reingekommenen DB-Zub. Maskenverweigerer gab es kaum.

Maske im internationalen Zug

ES89, Hamburg / Rostock, Sonntag, 16.08.2020, 21:38 (vor 2060 Tagen) @ Splittergattung
bearbeitet von ES89, Sonntag, 16.08.2020, 21:39

Da hat das ziemlich gut funktioniert

Hat das wirklich "ziemlich gut funktioniert"?
Das ganze klingt eher wie ein ziemlich lachhaftes Schemenspiel. Wenn ein Großteil die Masken schon vorher aufgesetzt bzw. in Gegenrichtung aufbehalten hätte okay, aber so?
Aus epidemiologischer Sicht dürfte es völlig sinnlos sein, plötzlich MNS aufzusetzen, wenn man vorher über 2 Stunden ohne Maske im selben Raum gesessen hat.

P.S.: Das soll keine Maskendiskussion werden. Aber lobenswert ist die Situation für mich nicht.

--
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Maske im internationalen Zug

Splittergattung, Sonntag, 16.08.2020, 22:17 (vor 2060 Tagen) @ ES89

Ich verstehe deinen Punkt, aber bezog das "funktionieren" nur auf die Regeleinhaltung. Über die Sinnhaftigkeit, in einem Teil des Zuglaufs Maskenpflicht zu haben und in einem nicht, kann man diskutieren (ich fände ganz oder gar nicht auch sinnvoller). Aber das will ich hier nicht, zumal du Dänen eh nie von Masken wirst überzeugen können ;-)

Maske im internationalen Zug

Dieter4711, Montag, 17.08.2020, 10:28 (vor 2060 Tagen) @ ES89

Das Einhalten der Regeln hat funktioniert.
Und das ist doch das Einzige worum es jetzt geht.
Sonst hätten wir wieder eine Diskussion darüber ob Masken sinnvoll sind oder eben nicht.

Schlechte Erfahrungen

GibmirZucker, Sonntag, 16.08.2020, 16:04 (vor 2060 Tagen) @ Destear

- V.a. auf der Linie von Prag nach Berlin / retoure ist mir sehr häufig aufgefallen, dass das Zugbegleitpersonal es selbst nicht so eng sieht und den Schutz nur über dem Mund, nicht über der Nase trägt

Prag-Berlin ist ein besonderes Problem. Viele denken, keine DB-Wagen, keine Maskenpflicht. Am schlimmsten war ein Typ mit Listenhund (darf so was überhaupt mit in den Zug?}, der sich (auf Gebiet der BRD) über Maskenträger lustig gemacht hat. Personal war nirgends und die Ermahnung durch meine Freundin wurde mit rassistischen Ausfällen quittiert.

Schlechte Erfahrungen auch mit IC17 und NV Freigabe

idle2, Montag, 17.08.2020, 11:08 (vor 2059 Tagen) @ GibmirZucker

Prag-Berlin ist ein besonderes Problem. Viele denken, keine DB-Wagen, keine Maskenpflicht. Am schlimmsten war ein Typ mit Listenhund (darf so was überhaupt mit in den Zug?}, der sich (auf Gebiet der BRD) über Maskenträger lustig gemacht hat. Personal war nirgends und die Ermahnung durch meine Freundin wurde mit rassistischen Ausfällen quittiert.

Das "Fehlverhalten" beschränkt sich nicht auf die EC Linie. Die Fahrgäste der IC Linie 17 sind genauso inkonsequent. Oft hängt die Nase raus - teilweise steigt man ganz ohne Maske zu. Ich habe noch keinen Hinweis zur Maskenpflicht eines ZuBs erlebt.

Dass sich die Problematik (hohe Auslastung) mit der Nahverkehrsfreigabe verschärft, habe ich bereits vermutet und auch hier prophezeit: In Elsterwerda rammeln dann erstmal die Fahrgäste mit Nahverkehrsschein ohne Maske in die 1.Klasse - gestern schön demonstrativ hustend.
Ein freundlichen Hinweis, ob man sich in der korrekten Klasse befindet wurde auch teilweise ignoriert: "Das letzte mal hat der Schaffner nichts gesagt".

Hier muss konsequent gehandelt werden, damit die ICs nicht zu Berliner S-Bahnen verkommen.

Grüße

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 16.08.2020, 14:59 (vor 2060 Tagen) @ Zugfahrer

Habe nächste Woche nach längerer Zeit eine Dienstreise von Berlin nach Bielefeld und zurück.

Tragen die Fahrgäste fleissig ihre Nasen-Mund-Schutze über mehrere Stunden hinweg oder lockert sich das Ganze im Laufe der Fahrt auf, so dass die Schutzlappen langsam über die Nase gleiten, den Mund passieren und dann unten am Kinn hängen bleiben.

Die Quote bei den korrektt sitzenden Masken dürfte durchschnittlich bei 90-95% liegen


Kontaktiert das Zugpersonal Fahrgäste mit inaktiver Schutzmaske? Was sind Eure Erfahrungen?

Manche sagen etwas viele jedoch nicht.

Einen Polizeieinsatz ist aktuell eher die Seltenheit, viele Zub haben auch gar keine Lust darauf und belassen es bei Ansage und eventueller Ermahnung.

Drauf ankommen lassen würde ich es trotzdem nicht...

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

ICE619, München, Sonntag, 16.08.2020, 15:15 (vor 2060 Tagen) @ Reservierungszettel

Habe nächste Woche nach längerer Zeit eine Dienstreise von Berlin nach Bielefeld und zurück.

Tragen die Fahrgäste fleissig ihre Nasen-Mund-Schutze über mehrere Stunden hinweg oder lockert sich das Ganze im Laufe der Fahrt auf, so dass die Schutzlappen langsam über die Nase gleiten, den Mund passieren und dann unten am Kinn hängen bleiben.


Die Quote bei den korrektt sitzenden Masken dürfte durchschnittlich bei 90-95% liegen


Kontaktiert das Zugpersonal Fahrgäste mit inaktiver Schutzmaske? Was sind Eure Erfahrungen?


Manche sagen etwas viele jedoch nicht.

Einen Polizeieinsatz ist aktuell eher die Seltenheit, viele Zub haben auch gar keine Lust darauf und belassen es bei Ansage und eventueller Ermahnung.

Drauf ankommen lassen würde ich es trotzdem nicht...

Mich würde mal interessieren, was eigentlich von Oben vorgegeben ist wie sich ein Zub oder so zu verhalten hat.
Irgendwelche Anweisungen muss es ja geben oder?

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 16.08.2020, 15:32 (vor 2060 Tagen) @ ICE619

Habe nächste Woche nach längerer Zeit eine Dienstreise von Berlin nach Bielefeld und zurück.

Tragen die Fahrgäste fleissig ihre Nasen-Mund-Schutze über mehrere Stunden hinweg oder lockert sich das Ganze im Laufe der Fahrt auf, so dass die Schutzlappen langsam über die Nase gleiten, den Mund passieren und dann unten am Kinn hängen bleiben.


Die Quote bei den korrektt sitzenden Masken dürfte durchschnittlich bei 90-95% liegen


Kontaktiert das Zugpersonal Fahrgäste mit inaktiver Schutzmaske? Was sind Eure Erfahrungen?


Manche sagen etwas viele jedoch nicht.

Einen Polizeieinsatz ist aktuell eher die Seltenheit, viele Zub haben auch gar keine Lust darauf und belassen es bei Ansage und eventueller Ermahnung.

Drauf ankommen lassen würde ich es trotzdem nicht...

Mich würde mal interessieren, was eigentlich von Oben vorgegeben ist wie sich ein Zub oder so zu verhalten hat.
Irgendwelche Anweisungen muss es ja geben oder?

Vorgegeben ist auf Maskenpflicht Hinweisen sowohl persönlich als auch über die Begrüßungsansage.

Uneinsichtige Fahrgäste sollen dann mit Hilfe der Polizei verwiesen werden - das liest sich in der Theorie schön und gut ist bei einer so schlechten Qoute wie derzeit nahezu nicht durchsetzbar.

Dann hätten die meisten Langläufer am Endbahnhof fast immer 60 und mehr Minuten Verspätung.

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE und Polizei

Proeter, Sonntag, 16.08.2020, 15:35 (vor 2060 Tagen) @ Reservierungszettel

Uneinsichtige Fahrgäste sollen dann mit Hilfe der Polizei verwiesen werden - das liest sich in der Theorie schön und gut ist bei einer so schlechten Qoute wie derzeit nahezu nicht durchsetzbar.

Dann hätten die meisten Langläufer am Endbahnhof fast immer 60 und mehr Minuten Verspätung.

An der Stelle kann ich anfügen, dass oft schon die Uniform ausreicht: Im wohl größten Polizei-Mannschaftswagen (aka ICE 100) lag die Maskenverweigererquote in meinem Waggon bei 0% :-D, ganz im Gegensatz zu meinen Erfahrungen in allen anderen Zügen, die ich weiter unten im Thread beschrieb.

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE und Polizei

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 16.08.2020, 15:38 (vor 2060 Tagen) @ Proeter

Uneinsichtige Fahrgäste sollen dann mit Hilfe der Polizei verwiesen werden - das liest sich in der Theorie schön und gut ist bei einer so schlechten Qoute wie derzeit nahezu nicht durchsetzbar.

Dann hätten die meisten Langläufer am Endbahnhof fast immer 60 und mehr Minuten Verspätung.


An der Stelle kann ich anfügen, dass oft schon die Uniform ausreicht: Im wohl größten Polizei-Mannschaftswagen (aka ICE 100) lag die Maskenverweigererquote in meinem Waggon bei 0% :-D, ganz im Gegensatz zu meinen Erfahrungen in allen anderen Zügen, die ich weiter unten im Thread beschrieb.

Da gibts noch einige mehr - es sei denn die Polizisten tragen ihre Maske ebenfalls nicht korrekt, dann klappt dein beschriebenes Szenario nicht :)

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

ICE619, München, Sonntag, 16.08.2020, 15:39 (vor 2060 Tagen) @ Reservierungszettel

Ich denke, dass das auch mal zu einem Dominieffekt führen könnte.
Meiner Meinung nach tut der DB FV halt viel viel zu wenig, ausser mit tollen Pressemitteilungen oder Interviews schmücken was man doch alles tut.
Unterm Strich gehts ums Geld und das gibts von den Fahrgästen.
Mir fehlt da eine klare Linie.
Dieses ständige, was sollen wir tun usw kann ich nicht mehr hörn.
Wieso nimmt man es nich in die BB auf?
Fehlt der Fahrschein, weiss man auch immer sofort was zutun ist.

Spontane BB Änderungen für jeden gültig?

Hansjörg, Sonntag, 16.08.2020, 15:57 (vor 2060 Tagen) @ ICE619

Ich denke, dass das auch mal zu einem Dominieffekt führen könnte.
Meiner Meinung nach tut der DB FV halt viel viel zu wenig, ausser mit tollen Pressemitteilungen oder Interviews schmücken was man doch alles tut.
Unterm Strich gehts ums Geld und das gibts von den Fahrgästen.
Mir fehlt da eine klare Linie.
Dieses ständige, was sollen wir tun usw kann ich nicht mehr hörn.
Wieso nimmt man es nich in die BB auf?
Fehlt der Fahrschein, weiss man auch immer sofort was zutun ist.

Gilt bei den BB denn nicht auch das Buchungsdatum? Sonst könnte man ja sonstwas da mal schnell reinschreiben.

Spontane BB Änderungen für jeden gültig?

ICE619, München, Sonntag, 16.08.2020, 16:09 (vor 2060 Tagen) @ Hansjörg

Ich denke, mit einem wirklichen Willen wär vieles möglich.

Spontane BB Änderungen für jeden gültig?

GreenLine, Sonntag, 16.08.2020, 18:40 (vor 2060 Tagen) @ Hansjörg

Die Bahn leitet es ja aus einer allgemeinen Aussage in den Beförderungsbedingungen ab - klang nach einer recht allgemeinen Formulierung, wo du viel daraus machen könntest.

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

idle2, Montag, 17.08.2020, 12:00 (vor 2059 Tagen) @ ICE619

Fehlt der Fahrschein, weiss man auch immer sofort was zutun ist.

Ist das so? Die letzten 5 ertappten Schwarzfahrer, die ich unfreiwillig miterlebt habe, wurden verwiesen oder durften nachlösen. Ich habe mal eine FN im NV bekommen, weil ich den ZuB nicht direkt gefunden habe. Die Automaten am Abfahrtsort waren defekt und NV Fahrscheine noch nicht in der App buchbar.

Grüße

Durchsage ja, Umsetzung nein

GreenLine, Sonntag, 16.08.2020, 15:30 (vor 2060 Tagen) @ Reservierungszettel

Ich würde pro Wagen mit mindestens 1-2 Deppen rechnen.

Neulich im ICE nach München hatte in meinem Waggon fast jeder dritte keine Maske auf (ich hoffe mal Sonderfall).

Bei keiner Fahrt erlebt, das das Personal da irgendetwas gesagt hat. Dabei sehen die das ja wenigstens, ich hätte den Überblick ja nur, wenn ich ins Bistro/zur Toilette gehe.

Ich versuche momentan möglichst Randzeiten mit viel ICE1 zu nehmen (bei Deiner Relation schwierig)

Durchsage ja, Umsetzung nein

Altmann, Sonntag, 16.08.2020, 16:00 (vor 2060 Tagen) @ GreenLine

Ich würde pro Wagen mit mindestens 1-2 Deppen rechnen.

Bitte verwende hier im Forum nicht solche Bezeichnungen für Leute, die anderer Meinung sind wie Du, okay?

Persönliche Meinung vs. Pflicht

Hansjörg, Sonntag, 16.08.2020, 16:16 (vor 2060 Tagen) @ Altmann

Ich würde pro Wagen mit mindestens 1-2 Deppen rechnen.


Bitte verwende hier im Forum nicht solche Bezeichnungen für Leute, die anderer Meinung sind wie Du, okay?

Bei einer Pflicht ist die Meinung egal. Maske auf, fertig. Deppen passt da schon ganz gut für die Maskenverweigerer.

Nein, nicht okay !

Garfield_1905, Sonntag, 16.08.2020, 17:07 (vor 2060 Tagen) @ Altmann

Ich würde pro Wagen mit mindestens 1-2 Deppen rechnen.


Bitte verwende hier im Forum nicht solche Bezeichnungen für Leute, die anderer Meinung sind wie Du, okay?

Es geht hier nicht um eine Meinung, sondern um die Durchsetzung einer verbindlichen Pflicht. Und wer meint, hier nicht mitmachen zu wollen, ist ein Depp. Mindestens !

+1

Bronnbach Bhf, Sonntag, 16.08.2020, 18:13 (vor 2060 Tagen) @ Garfield_1905

- kein Text -

Nein, nicht okay !

Dieter4711, Montag, 17.08.2020, 10:30 (vor 2060 Tagen) @ Garfield_1905

Sind alle diejenigen, die mal was essen oder trinken wollen dann auch Deppen?

Wen schon eie Pflicht, dann aber ohne Ausnahme, sonst gibt es endlose Diskusionen. Ich wollteja glech was trinken, darum hab ich die Maske scho mal abgesetzt.

Nein, wieso ?

Garfield_1905, Montag, 17.08.2020, 10:39 (vor 2059 Tagen) @ Dieter4711

Sind alle diejenigen, die mal was essen oder trinken wollen dann auch Deppen?

Wer sich vorher mal richtig schlau macht, erspart sich manchen Beitrag. Guckst Du hier: Link DB Corona

Da steht u.a: "Während Speisen und Getränke verzehrt werden, muss in unseren Fernverkehrszügen keine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden."

Um also Deine Frage zu beantworten, Alle diejenigen, die mal was essen oder trinken wollen, sind keine Deppen. ;-)

Wen schon eie Pflicht, dann aber ohne Ausnahme, sonst gibt es endlose Diskusionen. Ich wollteja glech was trinken, darum hab ich die Maske scho mal abgesetzt.

Ohne jegliche Diskussion: Guten Appetit und Prost ! :-)

Nein, wieso ?

ICE619, München, Montag, 17.08.2020, 11:20 (vor 2059 Tagen) @ Garfield_1905
bearbeitet von ICE619, Montag, 17.08.2020, 11:21

Sind alle diejenigen, die mal was essen oder trinken wollen dann auch Deppen?


Wer sich vorher mal richtig schlau macht, erspart sich manchen Beitrag. Guckst Du hier: Link DB Corona

Da steht u.a: "Während Speisen und Getränke verzehrt werden, muss in unseren Fernverkehrszügen keine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden."

Um also Deine Frage zu beantworten, Alle diejenigen, die mal was essen oder trinken wollen, sind keine Deppen. ;-)

Wen schon eie Pflicht, dann aber ohne Ausnahme, sonst gibt es endlose Diskusionen. Ich wollteja glech was trinken, darum hab ich die Maske scho mal abgesetzt.


Ohne jegliche Diskussion: Guten Appetit und Prost ! :-)

Die, die aber über Stunden hinweg irgendwelche Nüsse oä essen und sich für supergscheid halten, meinen damit sich der Pflicht zu befrein - sind es aber schon.

Nein, wieso ?

Garfield_1905, Montag, 17.08.2020, 11:27 (vor 2059 Tagen) @ ICE619

Sind alle diejenigen, die mal was essen oder trinken wollen dann auch Deppen?

(...)

Um also Deine Frage zu beantworten, Alle diejenigen, die mal was essen oder trinken wollen, sind keine Deppen. ;-)

(...)

Die, die aber über Stunden hinweg irgendwelche Nüsse oä essen und sich für supergscheid halten, meinen damit sich der Pflicht zu befrein - sind es aber schon.

Da fällt es mir schwer zu widersprechen. ;-) Ich fühle mich schon 'schuldig', wenn ich die Maske für wenige Sekunden abnehme, um einen Schluck aus der Flasche (alkoholfrei !) zu nehmen oder einen Bonbon in den Mund zu stecken.

Durchsage ja, Umsetzung nein

rheinbahn95, Düsseldorf, Sonntag, 16.08.2020, 18:23 (vor 2060 Tagen) @ Altmann

Ich bin der Meinung, dass rote Ampeln nichts bringen, deswegen beachte ich die Regel nicht - wehe mich bezeichnet deswegen jemand als Depp! Nur weil ich anderer Meinung bin, wie die Ampel-Schafe!

Durchsage ja, Umsetzung nein

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 16.08.2020, 18:35 (vor 2060 Tagen) @ rheinbahn95

Ich bin der Meinung, dass rote Ampeln nichts bringen, deswegen beachte ich die Regel nicht - wehe mich bezeichnet deswegen jemand als Depp! Nur weil ich anderer Meinung bin, wie die Ampel-Schafe!

Für den Fall das doch mal einer durchgreift und die Polizei holt bist du zumindest der dumme der dann eine Strafe zahlen darf.

Ich glaube ...

Garfield_1905, Sonntag, 16.08.2020, 19:03 (vor 2060 Tagen) @ Reservierungszettel

Ich bin der Meinung, dass rote Ampeln nichts bringen, deswegen beachte ich die Regel nicht - wehe mich bezeichnet deswegen jemand als Depp! Nur weil ich anderer Meinung bin, wie die Ampel-Schafe!


Für den Fall das doch mal einer durchgreift und die Polizei holt bist du zumindest der dumme der dann eine Strafe zahlen darf.

... das war eher ironisch gemeint. ;-)

Ich glaube ...

rheinbahn95, Düsseldorf, Montag, 17.08.2020, 08:06 (vor 2060 Tagen) @ Garfield_1905

... das war eher ironisch gemeint. ;-)

da glaubst du richtig :D

Durchsage ja, Umsetzung nein

gnampf, Montag, 17.08.2020, 13:16 (vor 2059 Tagen) @ rheinbahn95

Und ein sehr grosser Teil der deutschen Bevoelkerung ist da deiner Ansicht und betrachtet rote Ampeln als Fussgaenger oder Radfahrer nur als Empfehlung die man auch problemlos ignorieren kann. Und die Wahrscheinlichkeit beim Ueberschreiten einer roten Ampel verletzt oder getoetet zu werden ist wohl weit hoeher als die Wahrscheinlichkeit sich im Zug an Corona zu infizieren.

Nichts gelernt?

Destear, Berlin, Sonntag, 16.08.2020, 23:36 (vor 2060 Tagen) @ Altmann

Die Maskenpflicht ist nichts, bei dem man selbst bewertet und dann entscheidet, sondern eine Pflicht. Man hält sie ein, ob man es gut findet oder nicht.

Durchsage ja, Umsetzung nein

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 17.08.2020, 06:55 (vor 2060 Tagen) @ Altmann

Ich würde pro Wagen mit mindestens 1-2 Deppen rechnen.


Bitte verwende hier im Forum nicht solche Bezeichnungen für Leute, die anderer Meinung sind wie Du, okay?

Wer mit Absicht bei Rot über die Ampel fährt ist dann auch kein Depp, da er einfach eine andere Meinung zu den Verkehrsregeln hat?

Das hat nichts mit Meinung zu tun, sondern mit dem Gesetz!
Wer ohne Maske im Zug angetroffen wird, sollte wie ein Schwarzfahrer behandelt und von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]

Durchsage ja, Umsetzung nein

Alter Köpenicker, BSPF, Montag, 17.08.2020, 09:26 (vor 2060 Tagen) @ 218 466-1

Das hat nichts mit Meinung zu tun, sondern mit dem Gesetz!
Wer ohne Maske im Zug angetroffen wird, sollte wie ein Schwarzfahrer behandelt und von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden.

Zumindest sollte wenigstens das eigens für derlei Delikte ersonnene Bußgeld verhängt werden. Ich verstehe nicht, warum man da noch immer solche Kulanz walten läßt. Aber gut, Schwarzfahrer werden ja auch mit Samthandschuhen angepackt. So habe ich es beispielsweise noch nie erlebt, daß ein Aufenthalt in der 1. Klasse mit einem nur zweitklassigen Fahrschein in irgend einer Form sanktioniert wurde.

Durchsage ja, Umsetzung nein

ICE2020, Montag, 17.08.2020, 09:32 (vor 2060 Tagen) @ Alter Köpenicker

So habe ich es beispielsweise noch nie erlebt, daß ein Aufenthalt in der 1. Klasse mit einem nur zweitklassigen Fahrschein in irgend einer Form sanktioniert wurde.

Habe ich auch noch nie erlebt. Sogar im Gegenteil Fälle, wo ich mitbekam, dass sich Leute unterhielten, bei der Verspätung (es waren +30!) dürfe man doch wohl in die 1. Klasse – und siehe da, sie kamen damit durch. Manchmal auch die Variante: Ist aber sehr voll heute, da werden wir doch wohl in die 1. Klasse dürfen. Oder die Zugbindung, die man irgendwie nicht verstanden hatte, nur damit der ZUB das nochmal erklärte, und sie dann ihrer Freundin 5 Minuten später sagte: Siehst Du, dumm stellen geht immer. Selbst bei offensichtlich nicht gültigen Tickets wie dem Schöne-Wochenende-Ticket war die einzige Sanktion das Aussteigen am nächsten Bahnhof.

Ich verstehe, dass ZUB nicht immer der angenehmste Job ist und man viele Diskussionen hat, aber so ist das dann doch sehr ärgerlich für ehrliche Fahrgäste.

+1

idle2, Montag, 17.08.2020, 14:07 (vor 2059 Tagen) @ ICE2020

- kein Text -

Katastrophal

Proeter, Sonntag, 16.08.2020, 15:18 (vor 2060 Tagen) @ Zugfahrer
bearbeitet von Proeter, Sonntag, 16.08.2020, 15:23

Seit Beginn der Maskenpflicht hatte ich knapp 10 mehrstündige Fahrten. Leider zeichnet sich durchweg ein desolates Bild:

  • Ca. 50-70% tragen die Maske korrekt.
  • Viele setzen sie erst bei Annäherung eines Zub richtig auf, um sie danach wieder unter die Nase oder sogar unter das Kinn zu schieben.
  • Unter aller Kanone ist es mit der Maskenpflicht im Speisewagen. Vorgesehen ist, dass man dort mit Maske sitzt, bis das Essen kommt. Diese dann nur für das Essen entfernt und danach wieder aufsetzt. Keinerlei Eingreifen durch das Personal (Maske unterm Kinn, in diesem Fall).
    Tatsächlich jedoch sitzen dort Reihenweise leute vor leeren Gläsern/Tassen ohne Maske, einige dabei laut sprechend.
  • Ich habe auch außerhalb des Speisewagens keinen einzigen freiwilligen Eingriff des Personals erlebt. Wenn überhaupt, dann nur auf meine Bitte.
  • Als ich mich bei einem Zub explizit über eine Dame beschwerte, die sich bei meiner vorigen, sachlichen Bitte in Gehässigkeit ergab, bat dieser lediglich, dass wir uns doch beide beruhigen mögen.
  • Eine Zugbegleiterin die mich im ICE selbst mit Maske unter der Nase kontrollierte, sprach ich auf ihre wichtige Vorbildwirkung an. Daraufhin ging sie einfach weiter, ohne Diskussion und ohne Einsicht zu zeigen.

Kurzum: Das Thema Maskenpflicht wird in der Breite nicht ernst genommen. Weder vom Personal, noch von den Fahrgästen. Das macht mir das Bahnfahren leider sehr unangenehm, erst Recht im FV mit Gepäck, wo man sich nicht andauern umsetzen möchte oder kann.

Gern würde ich verstehen, was im Kopf der Mitreisenden vorgeht, die ihre Maske nicht (richtig) tragen. Ist es Unwissenheit? Ignoranz? Egoismus? Leider in den meisten Fällen nicht herauszukriegen.

Regelungen Speisewagen

ES89, Hamburg / Rostock, Sonntag, 16.08.2020, 15:34 (vor 2060 Tagen) @ Proeter

[*]Unter aller Kanone ist es mit der Maskenpflicht im Speisewagen. Vorgesehen ist, dass man dort mit Maske sitzt, bis das Essen kommt. Diese dann nur für das Essen entfernt und danach wieder aufsetzt.

Das weicht von den Regelungen (fast?) aller Bundesländer ab. Ist die Regellung den Reisenden überhaupt bewusst?
Erfahrungsgemäß wird man jenseits des Zuges in fast jedem Restaurant vom Person angesprochen, dass man den doch sobald man den Tisch erreicht hat, die Maske abnehmen kann. Man fällt doch schon fast negativ auf, wenn man den MNS beim Speisekartelesen aufbehält.

--
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Regelungen Speisewagen

Proeter, Sonntag, 16.08.2020, 15:36 (vor 2060 Tagen) @ ES89

[*]Unter aller Kanone ist es mit der Maskenpflicht im Speisewagen. Vorgesehen ist, dass man dort mit Maske sitzt, bis das Essen kommt. Diese dann nur für das Essen entfernt und danach wieder aufsetzt.

Das weicht von den Regelungen (fast?) aller Bundesländer ab. Ist die Regellung den Reisenden überhaupt bewusst?

Sie steht dick auf jedem Tisch (Unterlage). Und durch diese Unterlage muss man sich eh erstmal durcharbeiten, bevor man bestellen darf.

Katastrophal

GibmirZucker, Sonntag, 16.08.2020, 15:46 (vor 2060 Tagen) @ Proeter

Von extrem vorbildlich bis unverantwortlich alles erlebt. So auch eine mehrfach wiederholte Durchsage, dass man sich ans Zugpersonal wenden soll, wenn man jemanden ohne korrekt sitzende Maske sieht. Bis hin zu Zugbegleiter mit Lappen am Kinn, der sich über die Pflicht lustig machte und einen Fahrgast ermunterte, die Maske gar nicht aufzusetzen ("wir glauben ja selbst nicht an den Virus"). Gut, ob die DB sich um den Fall jetzt korrekt kümmert oder so was bereits als (gelungene) Textvorlage vom Kundendialog verwendet wird, kann ich nicht beurteilen.
Beobachtung bei den Fahrgästen: renitent sind auf der einen Seite Nutzer erheblich ermäßigter Fahrscheine im Nahverkehr und Businessheims mit Hugo Boss Anzügen. Dazwischen aber relativ gute Disziplin.

Boss

platz42, Sonntag, 16.08.2020, 16:10 (vor 2060 Tagen) @ GibmirZucker

Langsam - nicht jeder Bossanzugträger ist auch ein Businessheini...
;-)

Boss

GibmirZucker, Sonntag, 16.08.2020, 16:33 (vor 2060 Tagen) @ platz42

Eh unsympathisch. Alles Spargeln. Wer auf den Hüften wen wenig normal gepolstert ist, bekommt eh keine Boss Hose hoch.

Katastrophal

Max64, Montag, 17.08.2020, 10:24 (vor 2060 Tagen) @ Proeter

[*]Unter aller Kanone ist es mit der Maskenpflicht im Speisewagen. Vorgesehen ist, dass man dort mit Maske sitzt, bis das Essen kommt. Diese dann nur für das Essen entfernt und danach wieder aufsetzt. Keinerlei Eingreifen durch das Personal (Maske unterm Kinn, in diesem Fall).


hoffentlich werden dabei auch die Vorgaben bzgl. ab- und wieder anlegen der "Mund-Nase-Bedeckungen" inkl. Desinfektion/Händewaschen beachtet. Alternativ alte Maske entsorgen und neue frische aufsetzen. Auch hier gilt, vorher Höndewaschen oder desinfizieren (also am Platz).

https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html


Alles andere ist unsachgemäß, respektlos und unsolidarisch....

Katastrophal

platz42, Montag, 17.08.2020, 10:44 (vor 2059 Tagen) @ Max64

Nein, nur unvorsichtig. Alle diese Rituale dienen dem Selbstschutz, nicht dem Schutz der anderen, wie die Maskenpflicht als solche. Sollte sich langsam rumgesprochen haben.

Katastrophal

Münchner, Montag, 17.08.2020, 11:49 (vor 2059 Tagen) @ Proeter

Kurzum: Das Thema Maskenpflicht wird in der Breite nicht ernst genommen. Weder vom Personal, noch von den Fahrgästen. Das macht mir das Bahnfahren leider sehr unangenehm, erst Recht im FV mit Gepäck, wo man sich nicht andauern umsetzen möchte oder kann.


Dem Personal scheint es schlicht und einfach egal zu sein. Mag auch daran liegen, dass sie keine Mittel haben, das durchzusetzen.

Aber selbst die DB scheint es nicht wirklich zu kümmern.

Auf meiner letzten Fahrt waren von den fünf Leuten im Umkreis drei ohne Maske. Eine junge Frau hat sie immer dann aufgesetzt, wenn der Zugbegleiter kam. Den beiden anderen war selbst das egal.

Geschehen ist: Richtig. Absolut nichts. Auf Ansprache hat der Begleiter wiederwillig reagiert.


Ich habe dann mal interessenhalber an die DB geschrieben. Nach zwei Wochen kam eine Antwort, wo sie mir ihre Maßnahmen dargelegt haben. Das war das, was man auf der Webseite auch finden kann.

Daraufhin habe ich mich für die Antwort bedankt und darauf hingewiesen, dass sie an keinem Punkt auf meine Mail eingeht und dass das, was sie mir geantwortet haben, die Theorie ist. Die Praxis sieht anders aus und genau darum ging es.

Antwort steht noch aus und wird wohl nicht mehr kommen.


Bis auf weiteres fahre ich Auto. Das ist sicherer.

Erkranken und Sterben ist möglich!

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 16.08.2020, 16:34 (vor 2060 Tagen) @ Zugfahrer

Huhu.

Ein paar Idiotquerulanten finden sich immer. Wenn du Gedrängel und Nähe suchst, ist das auch wahrscheinlich möglich.

Alternativ kann man sich auch defensiv verhalten. Den Sitzplatz u.U. gezielter aussuchen.

Zusammenfassend: Erkranken und dran sterben ist durchaus machbar - auch wenn das sicherlich etwas Anstrengung bedarf.


Schöne Grüße von jörg

+1

Altmann, Montag, 17.08.2020, 09:13 (vor 2060 Tagen) @ Der Blaschke

Zusammenfassend: Erkranken und dran sterben ist durchaus machbar - auch wenn das sicherlich etwas Anstrengung bedarf.

Jepp, so isses. Ich bin ja weder hauptberuflicher Corona-Leugner noch nebenberuflicher Aluhut-Träger. Und, ganz ehrlich gesagt, ich halt mich nicht mal so wirklich für nen Deppen (auch wenn andere das hier anders sehen).

Ja, Corona ist ne potentiell tödliche Krankheit, und ja, man sollte sie Ernst nehmen. Aber ein bisserl Fakten wären halt gut in der Diskussion. Und die sehen so aus:

Juli 2020: 168 Corona-Todesfälle (= an oder mit Corona Gestorbene) in ganz Deutschland
1.-14.8.2020: 84 Corona-Todesfälle

Bei ner "gscheiten" Grippewelle sind ´s schon mal rund 1.000 Tote (in Österreich auch mehr), und niemand denkt deswegen an Masken im Zug ...


Und gestern gab ´s hier im Ösi-Staats-TV ein Interview mit unserem (kompetenten und anerkannten) Wissenschaftsminister (von der ÖVP, also der Schwester-Partei der CDU). Auf die Frage nach der Maskenpflicht in den Schulen in NRW meinte er (sinngemäß), dass es sich dabei wohl um einen Wahlkampf-Gag von Herrn Laschet handelt, den man nicht Ernst nehmen kann.

Tja ... Und jetzt frag ich mich, wieso eine Zugfahrt viel gefährlicher sein sollte als 6 Stunden dicht gedrängt in einem schlecht durchlüfteten Klassenzimmer zu sitzen.


So, und jetzt könnt Ihr über mich herfallen ;-) ...


Schöne Grüße von jörg

Schöne Grüße zurück von Gerry

Tja ...

Garfield_1905, Montag, 17.08.2020, 10:08 (vor 2060 Tagen) @ Altmann

Ich bin ja weder hauptberuflicher Corona-Leugner noch nebenberuflicher Aluhut-Träger. Und, ganz ehrlich gesagt, ich halt mich nicht mal so wirklich für nen Deppen (auch wenn andere das hier anders sehen).

Warum sollte Dich jemand für einen Deppen halten ? Wenn Du Du dort, wo es vorgeschrieben ist, eine Maske trägst, ist doch alles in Ordnung. Wenn nicht, musst Du die Konsequenzen (er)tragen, ggfs. dann auch die 'Bezeichnung'.

Tja ... Und jetzt frag ich mich, wieso eine Zugfahrt viel gefährlicher sein sollte als 6 Stunden dicht gedrängt in einem schlecht durchlüfteten Klassenzimmer zu sitzen.

Ob ich das verstehe oder nicht, ist, glaube ich, gar nicht so wichtig. Es gibt auch Geschwindigkeitsbeschränkungen auf der Strasse, deren Sinn ich stark anzweifele. Überschreite ich sie trotzdem, wird mir mein Unverständnis auch nicht viel helfen. Völlig zu Recht übrigens !

Die Masken sind hier in bestimmten Bereichen, also z.B. im Zug, vorgeschrieben - fertig ! Das hat auch nichts mit Obrigkeitshörigkeit o.ä. zu tun, sondern es sind Beschränkungen im Sinne der Gesundheitsvorsorge. Und wenn ich sehe, das die Auswirkungen der Pandemie sich hier in Deutschland mit den Restriktionen im Alltag in einem vergleichsweise überschaubaren Maße halten, kann das alles m.E. sooo verkehrt nicht sein.

So, und jetzt könnt Ihr über mich herfallen ;-) ...

Kein Grund dafür vorhanden, oder ? ;-)

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

markman, Sonntag, 16.08.2020, 17:23 (vor 2060 Tagen) @ Zugfahrer

also ich bin seit Einführung der Maskenpflicht ca. 25 Mal berechtigt ohne Maske gefahren und nur 1 Mal höflichst vom Bahnpersonal darauf angesprochen und ich daraufhin höflichst das Attest vorgezeigt hatte, welche immer griffbereit auf dem Klapptisch liegt.

Kürzlich bin ich unhöflichst von einem Polizeibeamten angegangen, der auf der Fahrt zum Dienst kostenfrei fuhr, also mit Uniform. Seine Ansprache war dermaßen unhöflich, dass er sich von mir höflichst gekonnt einen Einlauf geholt hatte. Auf eine Beschwerde habe ich verzichtet.

Andere Fahrgäste erfüllen im Prinzip zu 100 Prozent die Maskenpflicht, in der 1. Klasse habe ich sonst höchsten eine Person ohne Maske gesehen.

Ich werde mir nun Pfefferspray kaufen, da manche Menschen ja austicken, wenn Sie jemanden ohne Maske sehen.

Gruß,
Markman

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

EDO, Sonntag, 16.08.2020, 20:57 (vor 2060 Tagen) @ markman

aber sonst gehts Dir gut? In der Lounge auch als zur Zufriedenheit?

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

Hansjörg, Sonntag, 16.08.2020, 22:06 (vor 2060 Tagen) @ EDO

aber sonst gehts Dir gut? In der Lounge auch als zur Zufriedenheit?

Selbst in der FCL sitzen Leute die nur beim Essen die Maske abnehmen. Dieser eine hier wohl nicht. Ich achte mal vermehrt drauf wer agessiv mit Pefferspray in der Lounge droht...

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

GibmirZucker, Sonntag, 16.08.2020, 22:53 (vor 2060 Tagen) @ Hansjörg

Ich achte mal vermehrt drauf wer agessiv mit Pefferspray in der Lounge droht...

Bringt mich auf den Gedanken, andere Masken zu verwenden, die gegen Víren und Pfefferspray schützen. Schutzmaske aus Armeebeständen?

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

EDO, Sonntag, 16.08.2020, 21:00 (vor 2060 Tagen) @ markman
bearbeitet von EDO, Sonntag, 16.08.2020, 21:03

Hier noch ein Eintrag vom 26. April von Dir:

Der Gurt rettet Leben, die Maske ist lächerlich. Der Virus ist nicht tödlich. Deiner Logik nach bitte in jedem Winter zukünftig alle Masken tragen, weil auch eine Grippe tödlich enden kann.

Für mich sind Maskenträger Menschen, die unreflektiert zeigen wollen, dass sie hörig sind, einfach ein guter Michel sein wollen. Das sind die Stärkden der Deutschen und wir werden dadurch vom Ausland beneidet. Ich warte auf den esrten im Zug, die mich belehren möchte. Nach meiner Antwort wird dieser freiwillig nicht mehr in meiner Nähe sitzen wollen.

Leute, wacht doch mal auf. Immer schön im Strom mitschwimmen. Und wenn die Kehrtwende kommt => Masken sind Unsinn, dann natürlich der selben Meinung sein.

Da sollte mal jeder halbwegs gebildete Mensch das reflektieren.

Holst Dir also möglicherweise fadenscheinig ein Attest und beschimpfst einen Polizisten, der vielleicht nicht nett war, aber wollte, dass man sich an Gebote hält. Egal, ob sie einem gefallen oder nicht.

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

GibmirZucker, Sonntag, 16.08.2020, 21:28 (vor 2060 Tagen) @ markman

Die Frage ist immer was es für ein Attest ist. Ein langer eines deutschen Discounters sagte mir, 90 Prozent der Atteste, die dem Personal vorgelegt werden, seien online-Atteste der neugermanischen Medizin.
In der Prager Ubahn ist es schwieriger. Explizit von der Maskenpflicht befreit sind (geistig) Debile. Die müssen dafür nicht Mal ein Attest haben.

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

platz42, Sonntag, 16.08.2020, 21:31 (vor 2060 Tagen) @ GibmirZucker

Dann wären unsere Verweigerer ja automatisch alle befreit.

Attestzwang ist Irrtum

Max64, Montag, 17.08.2020, 10:48 (vor 2059 Tagen) @ GibmirZucker

Dass zwingend ein "Attest" zur Befreiung vom Maskenball benötigt wird, ist ein Irrtum.

Zumindest für NRW gilt, die Ausnahme muss glaubhaft dargelegt werden. Erst im Zweifelsfall sind Nachweise vorzulegen. Welche das sein können, steht (bewusst?) nicht in der Landesverordnung. Für NDS ähnlich. Bei einem Asthmatiker z.B. reicht möglicherweise schon das mitgeführte Asthmaspray.

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten_auf_haufig_gestellte_fragen_faq/allt...

Man kann auch den/die ZUB fragen, was ihnen lieber ist, Notarzteinsatz am Gleis oder den Reisenden ohne Maske fahren lassen.

In der Praxis kenne ich aber einige Personen (mich eingeschlossen), die trotzdem (auch mit vorhandenen "Attesten") nicht mehr im Fernverkehr mit der Bahn unterwegs sind, weil denen die Stigmatisieurng und Anfeindungen durch Maskenhysteriker zu anstrengend sind.

Die fahren jetzt einfach masken- und pöbelfrei, dafür bestens klimatisiert, im Auto (mit).

Attestzwang ist Irrtum

Garfield_1905, Montag, 17.08.2020, 10:55 (vor 2059 Tagen) @ Max64

Man kann auch den/die ZUB fragen, was ihnen lieber ist, Notarzteinsatz am Gleis oder den Reisenden ohne Maske fahren lassen.

Grundsätzlich kann ich Deinen Beitrag nicht kommentieren, dazu habe ich zu wenig Hintergrundwissen. Aber durchaus interessant zu wissen, war mir so auch nicht bekannt.

Ein 'Notarzteinsatz am Gleis' (= Synonym für PU, also z,.B. Suizid) wird hoffentlich nicht notwendig sein, u.U. aber ein 'Notarzteinsatz im Zug'.

Attestzwang ist Irrtum

Münchner, Montag, 17.08.2020, 11:52 (vor 2059 Tagen) @ Max64

Zumindest für NRW gilt, die Ausnahme muss glaubhaft dargelegt werden. Erst im Zweifelsfall sind Nachweise vorzulegen. Welche das sein können, steht (bewusst?) nicht in der Landesverordnung. Für NDS ähnlich. Bei einem Asthmatiker z.B. reicht möglicherweise schon das mitgeführte Asthmaspray.

In der Münchner S-Bahn reicht die einfache Behauptung, dass man Asthmatiker sei und wenn doch noch eine Frage kommen sollte, dann schnauzt man denjenigen mit Nachdruck an.


Der Anteil Asthmatiker scheint zumindest bei der S-Bahn nutzenden Bevölkerung in München vor allem am Wochenende so um die 50% zu liegen.

Attestzwang ist Irrtum

GibmirZucker, Montag, 17.08.2020, 12:18 (vor 2059 Tagen) @ Max64

Wobei Asthmatiker ein Thema für sich sind. Gerade Asthmatikern wurde früher nahe gelegt, wenn sie sich gewissen Substanzen aussetzen (Staub,Milbenkot, Polen) müssen, eine Maske zu tragen (bereits FFP2 wirkt Wunder). Und auf einmal ist es absolut unzumutbar. Klar, bei COPD ist eine Befreiung nachvollziehbar. Aber ich werde nicht das Gefühl los, dass die Diagnose Asthma zur Maskenbefreiung leichtfertig gestellt wird.

Wer kann Bahn fahren, aber kein einfaches Tuch tragen?

bigbug21, Montag, 17.08.2020, 13:44 (vor 2059 Tagen) @ GibmirZucker

Hallo zusammen,

in der ganzen Diskussion erschließt sich mir nicht, wer einerseits körperlich noch in der Lage ist, selbstständig Bahn zu fahren, andererseits aber nicht in der Lage sein soll, eine auch noch so einfache Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Selbst meine 89-jährige Oma -- mit schwachem Herz, diversen Ängsten und Vorerkrankungen -- bindet sich ein Tuch über Mund und Nase, wenn sich engerer Kontakt nicht vermeiden lässt. Die Schutzwirkung eines solchen recht luftduchlässigen Tuches ist freilich eher gering -- aber zumindest eine Geste von Höflichkeit, Respekt und dem Willen, einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten.

Viele Grüße
Peter

--
unterwegs für freie Eisenbahn-Geodaten

+1

platz42, Montag, 17.08.2020, 13:46 (vor 2059 Tagen) @ bigbug21

Genau so ist es. Nicht wollen ist nicht dasselbe wie nicht können.

Ich zum Beispiel

Hustensaft, Montag, 17.08.2020, 17:52 (vor 2059 Tagen) @ bigbug21

in der ganzen Diskussion erschließt sich mir nicht, wer einerseits körperlich noch in der Lage ist, selbstständig Bahn zu fahren, andererseits aber nicht in der Lage sein soll, eine auch noch so einfache Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Auch wenn Du Dir das vielleicht nicht vorstellen kannst - und dabei bin ich wesentlich jünger und zwar nicht die Sportskanone, aber auch nicht unsportlich. Mein Gepäck kann ich problemlos tragen und wenn es nicht gar zu heftig ist, kann ich auch das Trimm-Dich-Programm der Bahn (einen wegen Verspätung knappen Anschluss erreichen) bewältigen. Nur kommen bei mir gleich mehrere Faktoren zusammen, angefangen von allergischen Asthma - und nein, da hilft eine Maske nicht - und endet an einem von Natur aus relativ kleinen Lungenvolumen (dazwischen ist noch mehr, aber sorry, die Öffentlichkeit geht nicht alles etwas an), dazu kommt, dass ich ohnehin leicht und stark schwitze, die Maske bringt, gerade bei diesen Temperaturen, mein Kühlsystem vollkommen durcheinander, aber spätestens nach etwa einer Viertelstunde ist spätestens Schluss, dann muss ich eher Angst vor einer Lungenentzündung haben, weil ich oben komplett durchgeschwitzt bin.

Und ich habe schon etliche Variationen versucht, es geht allenfalls mehr oder weniger schlecht, wir reden im Endeffekt um eine Zeitspanne +/- ca. 5 Minuten, für die kurze Fahrt zur Arbeit im Zug (nach Plan 8 Minuten) reicht es gerade so, für längere Strecken aber definitiv nicht.

Ein ärztliches Attest habe ich schon lange (Anfang Mai), gleichwohl mache ich sehr selten Gebrauch davon - und lange Zugfahrten verkneife ich mir derzeit (der comfort-Status ist gerade weggefallen), weil ich echt keine Lust auf irgendwelche Diskussionen habe. Vom Umstand, dass ausgerechnet ich der Auffassung bin, dass Masken eher Placebo-Effekt haben und ich auch gar keinen Wert darauf lege, dass Menschen in meinem Umfeld eine Maske tragen, mal ganz abgesehen, ich achte aber sehr auf Abstand und - oh Wunder - das geht (und nein, das geht auch mit Maske, daran liegt es also nicht). Man muss eben reservieren und auch mal schauen, was wann wo los ist, in der S-Bahn habe ich regelmäßig einen Vierer für mich, ich muss aber auch nicht unbedingt da einsteigen, wo alle einsteigen ...

Einfache Tücher, keine Maske

bigbug21, Montag, 17.08.2020, 23:01 (vor 2059 Tagen) @ Hustensaft

Hallo Hustensaft,

ich verstehe, dass es durchaus einige Gründe gibt, keine Atemschutzmaske über längere Zeit tragen zu können, beispielsweise aufgrund des damit einher gehenden größeren Atemwiderstandes. Was spricht aber gegen ein einfaches, luftiges Tuch über Mund und Nase als die Atmung nicht behindernde Geste?

Viele Grüße
Peter

--
unterwegs für freie Eisenbahn-Geodaten

Einfache Tücher, keine Maske

Twindexx, St. Gallen (CH), Dienstag, 18.08.2020, 00:50 (vor 2059 Tagen) @ bigbug21

Hoi,

Was spricht aber gegen ein einfaches, luftiges Tuch über Mund und Nase als die Atmung nicht behindernde Geste?

Wenn ich keine Maske habe: Kann ich auch den Schal über Gesicht und Nase ziehen, oder sonst ein Tuch?
Nein, mit einem Schal oder Tuch wird die Maskenpflicht nicht erfüllt. Ein Schal schützt nicht ausreichend vor Ansteckung und hat auch nur eine beschränkte Fremdschutzwirkung. Es soll eine Hygienemaske oder eine industriell gefertigte Textilmaske getragen werden.
Selbstgenähte Masken sind nicht empfohlen.

Bundesamt für Gesundheit BAG, Schweiz.


Ist es noch nötig, zu erwähnen, dass das Bundesamt für Verkehr immer gegen eine Maskenpflicht war und das BAG nun ziemlich über das Ziel hinausgeschossen ist, mit dem Resultat, dass es seitdem eine Verschiebung des Modal Splits hin zum Auto gab und Schiffsbetriebe wieder Kurzarbeit anmelden mussten und den Fahrplan wieder reduzierten (ja, auch am offenen Schiffsdeck hat das BAG eine Maskenpflicht verordnet, sehr zum Ärger der Schiffsbetriebe).


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Tücher nur eine Notlösung

bigbug21, Dienstag, 18.08.2020, 07:34 (vor 2059 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von bigbug21, Dienstag, 18.08.2020, 07:35

Hallo Twindexx,

.... natürlich sind einfache Tücher im Sinne des Infektionsschutzes bestenfalls die zweitbeste Lösung. Mir ging es nur um Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen objektiv tatsächlich keine den Atem wesentlich behindernde (Schutz-)Maske tragen können. Ein einfaches, die Atmung praktisch nicht behinderndes Tuch könnte hier wenigstens als Geste des Respekts und der Höflichkeit verstanden werden.

Viele Grüße
Peter

--
unterwegs für freie Eisenbahn-Geodaten

Einfache Tücher, keine Maske

mrhuss, FKON, Dienstag, 18.08.2020, 10:20 (vor 2059 Tagen) @ Twindexx

Wenn ich keine Maske habe: Kann ich auch den Schal über Gesicht und Nase ziehen, oder sonst ein Tuch?
Nein, mit einem Schal oder Tuch wird die Maskenpflicht nicht erfüllt. Ein Schal schützt nicht ausreichend vor Ansteckung und hat auch nur eine beschränkte Fremdschutzwirkung. Es soll eine Hygienemaske oder eine industriell gefertigte Textilmaske getragen werden.
Selbstgenähte Masken sind nicht empfohlen.

Bundesamt für Gesundheit BAG, Schweiz.

Ich frag mich nur, wie man das von außen erkennen kann. Ich hab hier ein Schlauchtuch (aka. Buff®), das einen Nasenbügel, ein Band zum Zuziehen und zwischen zwei Stofflagen einen wechselbaren FFP3-Filter hat. Vermutlich läuft das unter "industriell gefertigte Textilmaske" und schützt sicher besser als eine einfache OP-Maske, sieht aber aus wie ein Schal…

Einfache Tücher, keine Maske

Hustensaft, Dienstag, 18.08.2020, 16:36 (vor 2058 Tagen) @ bigbug21

Was spricht aber gegen ein einfaches, luftiges Tuch über Mund und Nase als die Atmung nicht behindernde Geste?

Was ist eigentlich an meinem Satz so unverständlich, dass ich schon alles mögliche - und wahrscheinlich weit mehr Varianten, als Du auf dem Schirm hast - ausprobiert habe? Und selbstverständlich war da auch ein einfaches Tuch, sogar in Naturfaser und extrem dünner Ausfertigung, dabei ...

Abbinder

bigbug21, Mittwoch, 19.08.2020, 10:55 (vor 2057 Tagen) @ Hustensaft

Hallo Hustensaft,

Was ist eigentlich an meinem Satz so unverständlich, dass ich schon alles mögliche - und wahrscheinlich weit mehr Varianten, als Du auf dem Schirm hast - ausprobiert habe? Und selbstverständlich war da auch ein einfaches Tuch, sogar in Naturfaser und extrem dünner Ausfertigung, dabei ...

Danke für die Klarstellung und die Aufschlauung. Ich hatte deine Zeilen zunächst so verstanden, dass es stets um Masken gegangen sei.

Viele Grüße & alles Gute
Peter

--
unterwegs für freie Eisenbahn-Geodaten

Wer kann Bahn fahren, aber kein einfaches Tuch tragen?

Dieter4711, Dienstag, 18.08.2020, 12:44 (vor 2058 Tagen) @ bigbug21

Ganz einfach:
Menschen bei denen jegliche Berührung, jedes Scheuern an der Gesichtshaut sofort Irritationenwie z.B. starken Juckreiz auslöst.
Diese Menschen können weder Maske noch Tuch direkt vor dem Gesicht tragen.
Was getragen werden kann ud den Vorschriften genügt ist beispielsweise ein Imkerhut. Hier ist das textile Netz von der Haut entfernt und genügt den Vorschriften, da aus Textil. Die Schutzwirkung geht allerdings gegen Null.
Aber darum geht es ja icht. Es geht nur um die Einhaltung der Pflicht zur Bedeckung.

Wer kann Bahn fahren, aber kein einfaches Tuch tragen?

Berlin-Express, nähe BPHD, Dienstag, 18.08.2020, 12:53 (vor 2058 Tagen) @ Dieter4711
bearbeitet von Berlin-Express, Dienstag, 18.08.2020, 12:56

Ein Imkerhut wird wohl kaum die Bestimmungen erfüllen, sinnvoller ist in dem Fall eh die Plastikvisirvariante.

Ich verstehe sowieso nicht warum es Atteste zur Maskenbefreiung gibt, wenn Plastikvisiere die Atmung und sonstiges Null behindern.

Wer kann Bahn fahren, aber kein einfaches Tuch tragen?

gnampf, Dienstag, 18.08.2020, 13:18 (vor 2058 Tagen) @ Berlin-Express

Ich verstehe sowieso nicht warum es Atteste zur Maskenbefreiung gibt, wenn Plastikvisiere die Atmung und sonstiges Null behindern.

Weil Visiere aus gutem Grund nicht in allen Bundeslaendern als Maske akzeptiert werden

Wer kann Bahn fahren, aber kein einfaches Tuch tragen?

Berlin-Express, nähe BPHD, Dienstag, 18.08.2020, 13:19 (vor 2058 Tagen) @ gnampf

Ich verstehe sowieso nicht warum es Atteste zur Maskenbefreiung gibt, wenn Plastikvisiere die Atmung und sonstiges Null behindern.


Weil Visiere aus gutem Grund nicht in allen Bundeslaendern als Maske akzeptiert werden

Man könnte ja sagen, mit Attest Visirpflicht ohne Attest Maskenpflicht. Dann wird sicher auch die Zahl der Atteste zurückgehen.

Wer kann Bahn fahren, aber kein einfaches Tuch tragen?

gnampf, Dienstag, 18.08.2020, 13:37 (vor 2058 Tagen) @ Berlin-Express

Man könnte ja sagen, mit Attest Visirpflicht ohne Attest Maskenpflicht. Dann wird sicher auch die Zahl der Atteste zurückgehen.

Klar, man koennte auch sagen Maskenpflicht nur da wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Auch das wuerde die Zahl der Atteste verringern. Aber man moechte es ja moeglichst simpel.
Ausserdem kaemen dann garantiert die naechsten Atteste die bescheinigen das so ein Visier zu sehr auf die Nackenmuskulatur geht.

Wer kann Bahn fahren, aber kein einfaches Tuch tragen?

Hustensaft, Dienstag, 18.08.2020, 16:43 (vor 2058 Tagen) @ Berlin-Express

Man könnte ja sagen, mit Attest Visirpflicht ohne Attest Maskenpflicht. Dann wird sicher auch die Zahl der Atteste zurückgehen.

Immer wieder schön, was Theoretiker so von sich geben … Ich habe kein Problem damit, selbst ein Visier bei diesen Temperaturen dazu zu bringen, zu beschlagen - und Blindflug ist nun wahrlich keine Alternative. Davon abgesehen sitzt ein Visier wo? Genau, über der Stirn um den Kopf, ergo bekomme ich auch da wieder die bekannten Schwierigkeiten mit der Regulierung der Körpertemperatur. Und die Menschen, die zu Platzangst etc. neigen, kommen mit einem Visier ohnehin nicht zurecht (wenigstens das betrifft mich aber nicht).

Was ich in letzter Zeit an Visieren sehe ist ohnehin lachhaft: Die stehen oft so schräg, dass man sich fragt, was das überhaupt bringen soll, das wäre nicht einmal mehr ein Spuckschutz.

Aber mal als Denkanstoß:
Gehe mal getrost davon aus, dass Menschen wie ich, die zudem der Hochrisikogruppe angehören, sich sehr genau überlegen, was sie tun, wohin sie gehen, welche Orte sie besuchen etc. - das ist zwar auch kein 100 % Schutz, die Wahrscheinlichkeit, dass so jemand infiziert ist, ist aber noch deutlich kleiner als bei Otto Normalverbraucher.

Wer kann Bahn fahren, aber kein einfaches Tuch tragen?

Dieter4711, Dienstag, 18.08.2020, 13:21 (vor 2058 Tagen) @ Berlin-Express

Das Problem bei den Visieren ist, dass diese nicht aus textilem Material bestehen.
Und die mmeisten Anornungen zur Maskenpflicht fordern eine "Bedeckung von Mund und Nase durch textiles Material".
Von daher erfüllt ein Imkerhut samt Schleier schon die geforderte Bedeckung.

Nope

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 18.08.2020, 13:32 (vor 2058 Tagen) @ Dieter4711

Und ich glaube, dass die wenigsten Maskenverweigerer überhaupt einen triftigen Grund dazu haben, keine Maske zu tragen. Wär ja toll, wenn nur die keine Maske tragen würden, die's einfach nicht könnten - in jenem Fall wären ja auch Plastikvisiere wenigstens etwas.

Inakzeptabel sind auf jeden Fall Ärzte, die aus falscher Solidarität Atteste ausstellen, mit denen die Maskenpflicht untergraben wird. Das ist zutiefst asozial und ich wäre dafür, dass solche Ärzte ihre Lizenz aberkannt bekommen.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Attest in Frage stellen...

Hansjörg, Dienstag, 18.08.2020, 14:25 (vor 2058 Tagen) @ J-C

Inakzeptabel sind auf jeden Fall Ärzte, die aus falscher Solidarität Atteste ausstellen, mit denen die Maskenpflicht untergraben wird. Das ist zutiefst asozial und ich wäre dafür, dass solche Ärzte ihre Lizenz aberkannt bekommen.

Damit würde ja jedes Attest anfechtbar sein. Demnächst wird keine Krankmeldung mehr akzeptiert. Es könnte ja zuviel Goodwill des ausgebildeten Mediziners sein.

Attest in Frage stellen...

ffz, Dienstag, 18.08.2020, 15:05 (vor 2058 Tagen) @ Hansjörg

Hallo,

der Arbeitgeber kann jede Krankmeldung grundsätzlich in Frage stellen und ist, wenn er beweisen kann, dass die Krankmeldung (AU) falsch war zu einer fristlosen Kündigung berechtigt.

Zudem kann der Arbeitgeber über die Krankenkasse darauf hinwirken, dass der Arbeitnehmer sich dem medizinischen Dienst der Krankenkassen auch bekannt als Vertrauensarzt vorstellen muss. Da wird überprüft ob die AU berechtigt war oder nicht.

Attest in Frage stellen...

heinz11, Dienstag, 18.08.2020, 15:45 (vor 2058 Tagen) @ ffz

Hallo,

der Arbeitgeber kann jede Krankmeldung grundsätzlich in Frage stellen und ist, wenn er beweisen kann, dass die Krankmeldung (AU) falsch war zu einer fristlosen Kündigung berechtigt.


Anzweifeln kann der Arbeitgeber alles. Machen die Verschwörungstheoretiker ja auch. ;-)

Jedoch kann der Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit nicht einfach aus dem Bauch heraus anzweifeln. Er braucht stichhaltige Beweise. Dem ärztlichen gelben Schein kommt nämlich ein hoher Beweiswert zu. Die Beurteilung, ob eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt, trifft nun mal der behandelnde Arzt.

Ob es Sinn macht, jede AU-Bescheinigung anzuzweifeln, insbesondere mit Blick auf das Betriebsklima, wage ich zu bezweifeln.

So schnell schießen die Preußen nicht

Power132, Dienstag, 18.08.2020, 16:13 (vor 2058 Tagen) @ ffz

Hallo,

der Arbeitgeber kann jede Krankmeldung grundsätzlich in Frage stellen und ist, wenn er beweisen kann, dass die Krankmeldung (AU) falsch war zu einer fristlosen Kündigung berechtigt.

Da muss aber ein sehr gestörtes Vertrauensverhältnis herrschen. Außerdem stehen einen Arbeitnehmer auch Betreuungszeiten für Kinder über AU zu auch wenns nur 10 Werktage sind. Grunsätzlich, dem würde ich widersprechen. Da muss schon ein mehr als begründeter Verdacht vorhanden sein, der dann auch gerichtsfest ist. Arbeitsgerichte brauchen da schon mehr als nur ein "Bauchgefühl". https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/wenn-mitarbeiter-krank-machen-was-arbeitgeber...

Zudem kann der Arbeitgeber über die Krankenkasse darauf hinwirken, dass der Arbeitnehmer sich dem medizinischen Dienst der Krankenkassen auch bekannt als Vertrauensarzt vorstellen muss. Da wird überprüft ob die AU berechtigt war oder nicht.

Auch hier mehr Theorie als Praxis. Ich kenne einen Fall in meinem Umfeld, da sind bisher mehr als 100 Krankheitstage pro Jahr zusammengekommen und da ist auch keine Vorstellung beim Betriebsarzt erfolgt.
Im Endeffekt liegt es doch im Ermessen des Arztes. Und wer leichtfertig eine AU ausstellt, steht auch als Arzt leicht am Pranger.

So schnell schießen die Preußen nicht

ffz, Dienstag, 18.08.2020, 19:29 (vor 2058 Tagen) @ Power132

Hallo,

je nach dem muss der Arbeitgeber gar nicht lange nachforschen, es reicht schon einfach mal zu schauen, was der "kranke Arbeitnehmer" so auf Facebook, Instagramm und Twitter postet...

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass jemand Arbeitsunfähig ist, aber zeitgleich ein verlängertes Wochenende in Hamburg auf der Reeperbahn verbringen kann...

Es reicht übrigens schon die Ankündigung des "Krankfeierns" für eine Abmahnung, zwei Abmahnungen sind auch eine fristlose Kündigung.

Der Gang zum Betreibsarzt ist freiwillig und geht nur mit Zustimmung des Betriebsrates, der Gang zum medizinischen Dienst hingegen ist eine Anordnung der Krankenkasse der der Versicherte Folge leisten muss.

Dein Bespiele sind aber extrem gefasst

Power132, Dienstag, 18.08.2020, 19:37 (vor 2058 Tagen) @ ffz

Hallo,

je nach dem muss der Arbeitgeber gar nicht lange nachforschen, es reicht schon einfach mal zu schauen, was der "kranke Arbeitnehmer" so auf Facebook, Instagramm und Twitter postet...
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass jemand Arbeitsunfähig ist, aber zeitgleich ein verlängertes Wochenende in Hamburg auf der Reeperbahn verbringen kann...

Das sind aber extreme Beispiele, wo es der AN bewußt darauf anlegt. Wenn du aber ein AN bist, der keinen Grund zum Mißtrauen bietet und sich mit seinem Chef auf Augenhöhe versteht, was nicht gerade selten ist, kommt dein Chef sicher nicht auf die Idee dir in den sozialen Netzwerken hinterherzuschnüffeln.

Es reicht übrigens schon die Ankündigung des "Krankfeierns" für eine Abmahnung, zwei Abmahnungen sind auch eine fristlose Kündigung.

Auch hier sind das einzelne Spezialisten und nicht das Gros der Arbeitnehmerschaft.

Der Gang zum Betreibsarzt ist freiwillig und geht nur mit Zustimmung des Betriebsrates, der Gang zum medizinischen Dienst hingegen ist eine Anordnung der Krankenkasse der der Versicherte Folge leisten muss.

Das passiert aber nicht bei einer ersten oder zweiten AU.

Klar kann das alles passieren, aber meiner Meinung nach zeichnest du hier ein Bild, was es real - nach meinen Erlebnissen und Berichten aus meinem Umfeld - so nicht gibt.

So schnell schießen die Preußen nicht

gnampf, Mittwoch, 19.08.2020, 19:49 (vor 2057 Tagen) @ ffz

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass jemand Arbeitsunfähig ist, aber zeitgleich ein verlängertes Wochenende in Hamburg auf der Reeperbahn verbringen kann...

nö, ist es gar nicht. Es gibt sicherlich genug Krankheiten die einen nicht ans Bett fesseln sondern auch Reisen zulassen, ohne Arbeit zu erlauben. Wenn ich mir den Rücken verrenkt hab kann ich problemlos in die Kneipe und mich besaufen, auch wenn die Kneipe womöglich zig 100km weit weg ist. Ich kann aber nicht in der Arbeit irgendwelche Kisten durch die Gegend wuchten im Lager. Und da der Arbeitgeber aus gutem Grund die Diagnose nicht kennt, außer der Arbeitnehmer verrät sie freiwillig, hat der erstmal wenig in der Hand.

Der Gang zum Betreibsarzt ist freiwillig und geht nur mit Zustimmung des Betriebsrates, der Gang zum medizinischen Dienst hingegen ist eine Anordnung der Krankenkasse der der Versicherte Folge leisten muss.

Welcher Betriebsrat? Ich denke mal es gibt einen großen Haufen (teils auch große) Firmen die sowas nicht haben.
Im Gegensatz zum Arbeitgeber kennt die Krankenkasse hingegen die Diagnose. Die hat aber wenig Lust einen gefakten Schnupfen aufzudecken, denn das einzige was sie da einspart sind die 3,50 EUR Behandlungsgebühr des Kassenpatienten. Denen ist mehr dran gelegen wenn da jemand chronisch krank ist und am besten noch teure Medikamente braucht, denn da können sie dann Geld sparen... und sei es nur durch Vergraulen zu einer anderen Krankenkasse.

Attest in Frage stellen...

Hustensaft, Dienstag, 18.08.2020, 16:50 (vor 2058 Tagen) @ ffz

der Arbeitgeber kann jede Krankmeldung grundsätzlich in Frage stellen und ist, wenn er beweisen kann, dass die Krankmeldung (AU) falsch war zu einer fristlosen Kündigung berechtigt.

Richtig, wenn er das beweisen kann. Das kann er aber nur in sonnenklaren Fällen, wenn der kranke Bauarbeiter etwa auf der eigenen Baustelle werkelt und dabei nachweislich gesehen wird.

Zudem kann der Arbeitgeber über die Krankenkasse darauf hinwirken, dass der Arbeitnehmer sich dem medizinischen Dienst der Krankenkassen auch bekannt als Vertrauensarzt vorstellen muss. Da wird überprüft ob die AU berechtigt war oder nicht.

Auch das ist möglich, aber auch hier muss der Arbeitgeber schon Nachweise oder zumindest klare Indizien vorlegen können - und sollte die AU berechtigt sein, möchte ich nicht in der Haut des AG stecken, das kann durchaus unangenehme Folgen für ihn haben, denn damit steht der Verdacht des Mobbing im Raum.

Nope

Hustensaft, Dienstag, 18.08.2020, 16:47 (vor 2058 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Hustensaft, Dienstag, 18.08.2020, 16:52

Inakzeptabel sind auf jeden Fall Ärzte, die aus falscher Solidarität Atteste ausstellen, mit denen die Maskenpflicht untergraben wird. Das ist zutiefst asozial und ich wäre dafür, dass solche Ärzte ihre Lizenz aberkannt bekommen.

Was ist mit den Ärzten - ich habe schon gehört, dass es die gibt, die sich generell weigern, solche Atteste auszustellen, egal welche Erkrankungen der Patient hat? Ich kenne einen schweren COPD-Fall, die Frau ist unter der Maske schon beinahe kollabiert … muss diesen Ärzten nicht auch die Approbation entzogen werden?

Merke: Es ist alles nicht einfach und - leider - gibt es immer auch Missbrauch; deshalb sollte man aber dennoch nicht alles über einen Kamm scheren.

Nebenbei:
Man könnte ja auch die Maskenpflicht modifizieren: Welchen Sinn ergibt es, wenn man alleine im Wagen sitzt oder ausreichend Abstand halten kann, weil der Zug entsprechend leer ist? Da würde es durchaus reichen vorzuschreiben, dass die Maske erst Pflicht wird, wenn der Abstand nicht mehr eingehalten werden kann. Wir reden halt über Fluch und Segen einfacher Regelungen.

Nope

astabel, Freitag, 21.08.2020, 21:47 (vor 2055 Tagen) @ Hustensaft

Wenn dann schon 1h lang die Luft mit Aerosolen gesättigt wurde und dann die Dichte zu groß wird, dann sind die Masken einfach zu spät.

Attestzwang ist Irrtum

dennisk, Donnerstag, 20.08.2020, 22:53 (vor 2056 Tagen) @ Max64

in einigen bundeslaendern werden in der verordnung behinderte als ausnahme genannt. damit reicht dort eig der schwerbehindertenausweis

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

ICE2020, Sonntag, 16.08.2020, 21:32 (vor 2060 Tagen) @ markman
bearbeitet von ICE2020, Sonntag, 16.08.2020, 21:33

Wenn ich Deine andere Beiträge hier lesen und nun, dass Du Dir nun nach einem Attest auch noch ein Pfefferspray besorgen willst, dann kann ich mir schon ganz kurz vorstellen, von wem die Aggression ausgeht.

Deine Beobachtung von 100 Prozent deckt sich nicht einmal annähernd mit meinen Fahrten und denen von Freunden und Bekannten.

Pfefferspray = Beförderungsausschluss

idle2, Montag, 17.08.2020, 11:51 (vor 2059 Tagen) @ ICE2020

Auszug aus Beförderungsbedingungen Deutsche Bahn AG:

"7.3 Beförderungsausschluss

7.3.1 Von der Mitnahme als Handgepäck oder Traglast sind Gegenstände und Stoffe ausgeschlossen, die geeignet sind, Mitreisende zu stören oder zu verletzen oder den Wagen zu beschädigen."

Auch ich habe immer Hundeabwehrspray bei Wald-Touren am Mann (eben zur Hundeabwehr) aber damit darf man nicht mitfahren.

Grüße

Pfefferspray = Beförderungsausschluss (Eher nicht)

Dieter4711, Mittwoch, 19.08.2020, 10:50 (vor 2057 Tagen) @ idle2
bearbeitet von Dieter4711, Mittwoch, 19.08.2020, 10:51

Auszug aus Beförderungsbedingungen Deutsche Bahn AG:

"7.3 Beförderungsausschluss

7.3.1 Von der Mitnahme als Handgepäck oder Traglast sind Gegenstände und Stoffe ausgeschlossen, die geeignet sind, Mitreisende zu stören oder zu verletzen oder den Wagen zu beschädigen."

Dieser Teil der Beförderungsbedingungen wird aber in der Regel nicht umgesetzt.
Ich wurde schon sehr häufig von Stoffen/Gegenständen, die andere Reisende dabei hatten gestört und belästigt.
In der Regel handelt es sich dabei um:
- stark riesende Esswaren
- nicht erzogene Hunde
- Tabakausdünstungen der Reisenden selbst

Pfefferspray = Beförderungsausschluss (wohl doch ...)

Garfield_1905, Mittwoch, 19.08.2020, 11:19 (vor 2057 Tagen) @ Dieter4711

Ich wurde schon sehr häufig von Stoffen/Gegenständen, die andere Reisende dabei hatten gestört und belästigt.
In der Regel handelt es sich dabei um:
- stark riesende Esswaren
- nicht erzogene Hunde
- Tabakausdünstungen der Reisenden selbst

Na ja, das scheint mir Ansichtssache zu sein. 'Stark riechende Esswaren' z.B. erzeugen bei anderen Fahrgästen vielleicht sogar Appetit auf das Abendessen.

Rauchen im Zug ist verboten, zu Recht ! Aber ggfs. auch Kleidung, die nach Rauch riecht ? Was ist dann mit Zeitgenossen, die am Morgen das Duschen 'vergessen' haben oder die ohnehin mit Schweißgeruch zu kämpfen haben ? Müssen die auch zurückbleiben ? Wo setzt man da die Grenzen und wer entscheidet das ? ;-)

Ja, ja, ich weiß, ich komme jetzt schon wieder mit der Praxis. :-) Vor ein paar Monaten hatten wir auf einer Linie fast täglich einen Fahrgast mit gültiger Fahrkarte, der lt. unseren FB's (ich selbst habe ihn nicht erlebt) den ganzen Tag pendelte, dabei 'vollgep...t' und 'vollgesch...en' erbärmlich gestunken hat (und nicht nur das, weitere Schilderungen erspare ich mir und euch ...), so das er letztlich gar nicht mehr kontrolliert wurde. Das Einschalten der BuPo war erfolglos, es gab offenbar keine Chance ihn aus den Zug zu entfernen. Ich hab' lange nichts mehr von ihm gehört und weiß gar nicht, was aus der Sache geworden ist.

Okay, ich bin von Natur aus Tierfreund und so haben mich Hunde im Zug noch nie gestört, z.T. sogar im Gegenteil. 'Nicht erzogene' Hunde habe ich noch nie erlebt, wobei das sicher auch Ansichtssache ist.

All' dies scheint mir aber nicht mit dem möglichen Einsatz von Pfefferspray gleichzusetzen zu sein. Und wenn man es nicht 'im Falle eines Falles' (wann ist der ?) einsetzen will, wozu dann mitführen ?

Pfefferspray = Beförderungsausschluss (wohl doch ...)

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 19.08.2020, 13:46 (vor 2057 Tagen) @ Garfield_1905
bearbeitet von Reservierungszettel, Mittwoch, 19.08.2020, 13:47

Ich wurde schon sehr häufig von Stoffen/Gegenständen, die andere Reisende dabei hatten gestört und belästigt.
In der Regel handelt es sich dabei um:
- stark riesende Esswaren
- nicht erzogene Hunde
- Tabakausdünstungen der Reisenden selbst


Na ja, das scheint mir Ansichtssache zu sein. 'Stark riechende Esswaren' z.B. erzeugen bei anderen Fahrgästen vielleicht sogar Appetit auf das Abendessen.

Sind im örtlichen Verkehrsunternehmen in Düsseldorf zusammen mit Alkohol verboten.

Wenn ich da an Züge denke fällt mir spontan nur der Metronom ein, bei dem gilt zwar Alkoholverbot aber kein Verbot für warme Speisen wie in Düsseldorf.

Beide Regeln finde ich persönlich etwas zu kurz überlegt, denn belästigt fühle ich mich nicht durch einen normalen Menschen der nur sein Feierabendbier trinkt, aber durch die Person die Ihren nach Knoblauch riechenden Döner ist. Nummer 1 darf nirgends mit Nummer 2 nur im Metronom wird aber nicht verwiesen wenn ich mich beschwere.

Dann gibts noch den Säufer der sich literweise hochprozentiges reinschüttet, der dann auch bei beiden Unternehmen verwiesen wird.

Tja, was soll ich sagen !

Garfield_1905, Mittwoch, 19.08.2020, 14:01 (vor 2057 Tagen) @ Reservierungszettel

Wenn ich da an Züge denke fällt mir spontan nur der Metronom ein, bei dem gilt zwar Alkoholverbot aber kein Verbot für warme Speisen wie in Düsseldorf.

Beide Regeln finde ich persönlich etwas zu kurz überlegt, denn belästigt fühle ich mich nicht durch einen normalen Menschen der nur sein Feierabendbier trinkt, aber durch die Person die Ihren nach Knoblauch riechenden Döner ist. (...)

Das sehe ich inoffiziell ( :-) ) ähnlich. Aber das habe ich niiiee gesagt und würde es auch immer abstreiten. :-) :-) :-)

Ich meine, die S-Bahn Hannover und START (Hamburg --> Cuxhaven) haben das auch, aber bitte ohne Gewähr. Von anderen Bahnen weiß ich es zwar nicht genau, meine aber irgendwie, irgendwann gehört zu haben, das das 'da' auch so ist (RE/RB Schleswig-Holstein ?).

Pfefferspray ist unnützes Gimmick

ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 19.08.2020, 12:02 (vor 2057 Tagen) @ markman
bearbeitet von ICETreffErfurt, Mittwoch, 19.08.2020, 12:05

Der Einsatz von Pfefferspray gegen Menschen ist verboten und wird auch nicht durch den Notwehrparagrafen gedeckt, da es unverhältnismäßig ist.

Läuft dann auf eine Anzeige wegen schwerer Körperverletzung hinaus.

Pfefferspray ist unnützes Gimmick

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 19.08.2020, 13:49 (vor 2057 Tagen) @ ICETreffErfurt

Der Einsatz von Pfefferspray gegen Menschen ist verboten und wird auch nicht durch den Notwehrparagrafen gedeckt, da es unverhältnismäßig ist.

Läuft dann auf eine Anzeige wegen schwerer Körperverletzung hinaus.

Da lässt du dich also lieber verprügeln oder wie soll ich das interpretieren?

Pfefferspray ist unnützes Gimmick

ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 20.08.2020, 07:34 (vor 2057 Tagen) @ Reservierungszettel

Der Einsatz von Pfefferspray gegen Menschen ist verboten und wird auch nicht durch den Notwehrparagrafen gedeckt, da es unverhältnismäßig ist.

Läuft dann auf eine Anzeige wegen schwerer Körperverletzung hinaus.


Da lässt du dich also lieber verprügeln oder wie soll ich das interpretieren?

Es erst gar nicht soweit kommen lassen, wäre die bessere Lösung.

Pfefferspray ist unnützes Gimmick

Bremer, Bremen, Donnerstag, 20.08.2020, 08:27 (vor 2057 Tagen) @ ICETreffErfurt

Der Einsatz von Pfefferspray gegen Menschen ist verboten und wird auch nicht durch den Notwehrparagrafen gedeckt, da es unverhältnismäßig ist.

Es gibt aber andere Sprays, die eine ähnliche Wirkung erzielen, z.B. CS.

Das ist Tränengas und die besitzen einen BKA-Stempel. Der Einsatz gegen Menschen ist hier erlaubt, wenn es Notwehr ist.

Erfahrungen Maskenpflicht Berliner S-Bahn

EC 178, Montag, 17.08.2020, 13:15 (vor 2059 Tagen) @ Zugfahrer
bearbeitet von EC 178, Montag, 17.08.2020, 13:16

Hallo.

Der allergrößte Teil der Nicht-Maskenträger in Berlin sind meiner Beobachtung nach "junge Männer". Vereinzelt auch mal lebensältere Leute, ist aber eher die Ausnahme.

Grundsätzlich schließe ich mich aber der offiziellen Aussage an, daß zumindest im Berufsverkehr morgens die Maskenquote bei über 95 % liegt.

DB Sicherheit kontrolliert auch, bevorzugt am Stadtrand (bzw. dahinter) kurz vor dem Endbahnhof, wenn der Zug nur noch zu höchstens 20 % besetzt ist.

Gruß
EC 178

EC 178 ab 1.9. auch nur noch mit Maske auf ganzem Laufweg

GibmirZucker, Montag, 17.08.2020, 13:38 (vor 2059 Tagen) @ EC 178

- kein Text -

Erfahrungen Maskenpflicht im ICE

Klaus, Kassel, Montag, 17.08.2020, 13:43 (vor 2059 Tagen) @ Zugfahrer
bearbeitet von Klaus, Montag, 17.08.2020, 13:43

Ich fahre Mo-Mi täglich hin und zurück jeweils ca 2 Stunden, meist mit Umsteigen - IC / ICE. Ansagen mit Hinweis auf die Maskenpflicht in 95 % der Fälle nach dem Start. Leute, die sich konsequent an die Maskenpflicht halten: ca 90 %. Manche bedecken nur den Mund.
Habe noch nie erlebt, dass Zugbegleiter intervenieren.

Interne Vorgaben?

ICE619, München, Montag, 17.08.2020, 14:18 (vor 2059 Tagen) @ Klaus

Dann kommt von mir nochmal die Frage.
Was genau sind dann in solch Fällen die internen Vorgaben?
Da muss es ja irgendeine Regelung oder Vorschriften geben wie sich zB der Zub dann zu verhalten hat.

Besonderes Bonbon von unserern "Rettern der Republik" (mL)

Power132, Mittwoch, 19.08.2020, 12:46 (vor 2057 Tagen) @ Zugfahrer

Bundestagsabgeorndeter provoziert Polizeieinsatz

Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Mittwoch, wie Stephan Brandner einige Tage später über seinen Twitter-Kanal mitteilt. Er saß in einem ICE von Berlin nach Stralsund an die Ostsee. Offenbar wurde der Bundestagsabgeordnete von einem Zugbegleiter dabei erwischt, wie er ohne Mund-Nasen-Schutz im ICE saß und eine Nussschnecke verspeiste. Der DB-Mitarbeiter ermahnte ihn, der Corona-Maskenpflicht im Zug nachzukommen. Wie genau der Dialog abgelaufen ist, ist nur von Seiten des Politikers überliefert. Offenbar löste Stephan Brandner jedoch einen Eklat im ICE aus.
AfD-Politiker Stephan Brandner zum Zugbegleiter im ICE: "Danach überleg ich's mir"

Die Vorgangsweise des Zub war also gerechtfertigt?

Altmann, Mittwoch, 19.08.2020, 12:50 (vor 2057 Tagen) @ Power132

- kein Text -

Theoretisch ja

Power132, Mittwoch, 19.08.2020, 12:55 (vor 2057 Tagen) @ Altmann

Es ist ja keine Stellungnahme von ihm vorhanden. Wichitger finde ich den Spruch "... überleg ichs mir".

Statt einen auf Querulanten zu machen, sollte er den Hinweis hinnehmen, und seine Energie eher in sein Hauptaufgabengebiet stecken und nicht so dumm rumpoltern und provozieren.

Theoretisch ja

platz42, Mittwoch, 19.08.2020, 13:54 (vor 2057 Tagen) @ Power132

Das ist ja leider sein Hauptaufgabengebiet (aus seiner Sicht)...

Hildesheim: Maskenstreit in S-Bahn eskaliert

Henrik, Mittwoch, 19.08.2020, 23:14 (vor 2057 Tagen) @ Zugfahrer

19.08.2020 15:47 Uhr - NDR 1 Niedersachsen

Hildesheim: Maskenstreit in S-Bahn eskaliert

In einer S-Bahn von Hildesheim nach Hannover ist in der Nacht zu Mittwoch ein Maskenstreit eskaliert. Laut Polizei weigerte sich ein 19-Jähriger, seinen Mund-Nasen-Schutz richtig zu tragen. Ein anderer Fahrgast machte den Angaben zufolge ein Foto vom Maskenverweigerer. Der junge Mann habe dann dem 55-Jährigen das Handy aus der Hand geschlagen, so ein Polizeisprecher. Der Ältere habe dem Jüngeren anschließend einen Faustschlag versetzt. Die Polizei holte beide aus der Bahn und leitete Verfahren ein.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Hildesheim-Mask...

19. August 2020, 16:04 Uhr
Kriminalität - Hannover

Streit um nicht aufgesetzte Maske: Bundespolizei-Einsatz

Hannover (dpa/lni) - Ein Streit um eine nicht aufgesetzte Maske hat in einer Straßenbahn von Hildesheim nach Hannover zu einem Faustschlag ins Gesicht, einem beschädigten Handy und einem Einsatz der Bundespolizei geführt. Ein 19 Jahre alter Fahrgast trug in der Nacht zu Mittwoch seine Maske unter dem Kinn, wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte. Ein 55 Jahre alter Mitreisender forderte den jungen Mann auf, den Mund-Nasen-Schutz richtig aufzusetzen. Als dieser ihn ignorierte, fotografierte der 55-Jährige den Jüngeren mit seinem Handy.

Dieser wurde wütend und schlug dem Mann das Handy aus der Hand. Der 55-Jährige versetzte dem 19-Jährigen daraufhin einen Faustschlag ins Gesicht. In Hannover holten Bundespolizisten die beiden Männer aus dem Zug und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung ein. Videoaufnahmen aus der S-Bahn wurden gesichert.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/kriminalitaet-hannover-streit-um-nicht-aufgesetzte...

Maskenverweigerer schlägt zu - Polizei warnt vor Fake-Attest

Henrik, Samstag, 22.08.2020, 20:34 (vor 2054 Tagen) @ Zugfahrer

Maskenverweigerer schlägt in Bahn zu - Polizei warnt vor Fake-Attest

21/08/2020 - 21:43

[...]

In Leipzig hat sich ein Mann, der offenbar keine Maske dabei hatte, nach der ersten Aufforderung durch eine Fahrkartenkontrolleurin in der S-Bahn ein T-Shirt über den Kopf gezogen. Als er sich hinsetzte, hatte er Mund und Nase aber nicht mehr bedeckt. Als ihn die Frau erneut auf die Maskenpflicht hinwies, schlug der Tatverdächtige der Zugbegleiterin laut Polizeibericht mit der Faust ins Gesicht. Sie wurde leicht verletzt. Als die S-Bahn in Leipzig-Nord hielt, verließ der Mann die S-Bahn. Die Bundespolizei Leipzig wertet die Videoaufnahmen der Überwachungskameras aus der S- Bahn aus.

In Frankreich hatte der Tod eines Busfahrers, der junge Leute auf das Tragen von Masken hingewiesen hatte, für Entsetze gesorgt.

Der AfD-Politiker Stephan Brandner hatte Schlagzeilen gemacht, weil er im Zug keine Mund-Nase-Bedeckung aufbehielt. Brandner zeigt auf Twitter weiterhin kaum einsichtig.

[...]

Polizei warnt vor Fake-Attest zum Selbstausfüllen im Internet

Die Bundespolizei warnt davor, einem Attest aus dem Internet zu glauben, das vermeintlich vom Tragen der Maske befreit.

Die Bundespolizeiinspektion Münster erklärte, dass schon öfter dieses Attest vorgezeigt worden sei. Ein Arzt soll das Blanko-Attest auf seine Internetseite gestellt haben, bei dem die Nutzer nur ihren Namen und ihre Adresse eintragen konnten.

Die ¨Polizei weist darauf hin, dass man sich dem Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse strafbar macht.

[...]

https://de.euronews.com/2020/08/21/maskenverweigerer-schlagt-in-bahn-zu-polizei-warnt-v...

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