Kap. 1/2: Türkentour zur Dönerdrehscheibe [DE][AT][CH][LI] (Reiseberichte)
Hallo liebes Forum,
ich schon wieder. :p
Wir steigern uns in der Exotizität meiner Touren. ;-)
In puncto Verrücktheit ist hiermit allerdings zweifelsohne der Höhepunkt erreicht! (-:
Als ich Anfang 2018 erstmals sah, dass es eine direkte Zugverbindung von Österreich ohne Umsteigen in die Türkei gibt, war klar: Da muss ich mit! Bis es soweit war, sollte es allerdings noch ein wenig dauern: Erst im Oktober 2019 unternahm ich die Tour.
Dabei begleiteten mich wieder der Luxi und der ehemalige Mitforist, der schon mit mir nach Marrakesch gegurkt war.^^
Wir wählten verschiedene Wege bis zum Startpunkt des Türkenzuges. Luxi legte ein paar entspannte Tage am Wörthersee ein. Der ehemalige Mitforist reiste stilecht über die Slowakei und Bukarest an.^^
Für mich war das letzte Jahr ohnehin recht Österreich-lastig. Ich hatte mir vorgenommen, innerhalb des Jahres alle Bundesländer per Bahn zu befahren und mindestens je einmal umzusteigen. Zudem wollte ich die letzten verbliebenen Grenzübergänge abhaken (Richtung Südwesten, Westen, Norden und Nordwesten hatte ich schon alle^^). Daher entstand mir eine ziemlich eigentümliche Anreiseroute. ;-)
Aber ich möchte gar nicht zu viel vorwegnehmen. :p
Am Montag, den 7. Oktober, stürzte mich ins nachmittägliche Getümmel des Münchner Hbf. und nahm den Alex nach Lindau. Es gab eine Parallelausfahrt mit dem Grünen T, doch bereits an der Donnersbergerbrücke überholte letzterer. Den KiN und seine lustigen Ansagen kannte ich schon. Er meinte, die Bahnsteige an den folgenden Stationen sind neueren Datums und kämen mit unserem 160-m-Zug nicht klar. Wer im letzten Wagen sitzt und dort aussteigen möchte, solle das bitte durch den vorletzten Wagen mit seinen Türen tun und nicht durch die Fenster. :D Die Fahrt führte in der herrlichen Abenddämmerung durchs Allgäu! =)
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1 Türkentour zur Dönerdrehscheibe – Film ab!
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2 – 3 Abends im Allgäu
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4 Die Berge bei Oberstdorf
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5 Der Große Alpsee ist einfach immer wieder traumhaft – aber kein Alptraum! ;-)
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6 Abenddämmerung im Großen Alpsee
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7 Blick zurück Richtung Osten
Nach knapp 2¾ h war Lindau erreicht. Hier hatte ich eine halbe Stunde Aufenthalt und ging zum Hafen. Weiter ging es in der S-Bahn Vorarlberg 12 min nach Bregenz. Hier hatte ich wieder 27 min Aufenthalt und ging nochmal kurz zum See. Aber der Umstieg hier war nötig, um auch in Vorarlberg wenigstens einmal umgestiegen sein. :D Weiter brachte mich der EC, der in München eine gute Stunde später als ich losgefahren war (auch sonst geht es mir gut^^). Die verführerisch angenehme Stimme einer Sirene säuselte: „Herzlich willkommen in der Schweiz. Genießen Sie Ihren Aufenthalt!“ Aaaaah! :-O Zum Zeitpunkt der Ansage war der Zug doch noch gar nicht in diesem merkwürdigen Territorium, wo man weiße Kreuze auf rotem Hintergrund verehrt und sich Andersgesinnte durch ein absurd hohes Kostenniveau vom Halse hält… Wieder dauerte die Fahrt nur 12 min, in St. Margrethen stieg ich aus. Die 25 min Wartezeit hier waren wirklich unvermeidlich.
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8 Am Hafen von Lindau
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9 Lindau’s got Talent
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10 Sieht fast schon nobel aus^^
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11 Der EC links fährt weiter gen Zürich
Die nächste Fahrt dauerte eine knappe halbe Stunde, ein GTW beförderte mich das Rheintal hinauf bis Buchs. Diese linksrheinische Route wäre Österreich-technisch eigentlich nicht nötig gewesen, aber ich wollte auch in diesem Jahr möglichst viele Länder per Bahn befahren. ;-) Und das nächste Land ist gar nicht so einfach zu treffen, selbst wenn man dorthin möchte, fährt man trotzdem meistens aus Versehen dran vorbei.^^ Der Automat am Bahnsteig in Buchs führte als günstigstes Getränk stilles Wasser für sagenhafte 2,50 CHF oder Kägi für 2,00 CHF. Ich hatte 2,30 CHF und sparte mir das Kägi. Später fand ich doch noch 50 Rappen.^^ Zusätzlich zu den fahrplanbedingten 50 min Wartezeit kam noch die Verspätung!!! des Nachtzuges hinzu. Jap, Verspätung in der Schweiz!!! Blöderweise gilt ja bereits ab Buchs Bahnhof österreichischer Binnentarif, deshalb zählt die Verspätung in meiner Statistik als österreichische – verdammt!^^ Grund für das Ende der Welt war übrigens Warten auf Anschlussreisende. Interessant, ich dachte immer, in der Schweiz werden Anschlüsse generell nicht abgewartet. Bei ausländischen Zügen macht man offensichtlich Ausnahmen… :-s
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12 Damit fuhr ich den Rhein hinauf
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13 Kleiner Bus in ein winziges Land
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14 Internationaler Wegweiser
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15 Es musste einfach fotografisch festgehalten werden – am Ende waren es sogar 13 min :p
Ich bezog meine Liege in einem slowakischen Wagen, der für die Ungarn unterwegs war. The devil lies not in the detail, but in the night train. ;-) Der Liegewagen müsste (fast) ausgebucht gewesen sein. Im Nachbarabteil war eine übelst laute Gruppe französischsprachiger Jugendlicher. Könnten glatt Italiener gewesen sein von der Lautstärke. Vielleicht kamen sie ja aus dem Aosta-Tal. ;-) Nach Abfahrt wurde in einer sagenhaften Zeit ein kompletter Staat auf ganzer Länge durchquert, quasi in Liecht-Geschwindigkeit. ;-)
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Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)
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Kap. 1/2: Türkentour zur Dönerdrehscheibe [AT][HU][SI]
Ich konnte erst hinter Landeck (kurz nach halb eins) einschlafen, halb sechs wachte ich zum letzten Mal auf. Auch zwischendurch habe ich nicht durchgeschlafen. Also insg. gut 4 h geschlafen. Diese verdammten Betten sind einfach viel zu klein. -.- Am Montag war ich auch schon reichlich müde, nachdem ich den Sonntag auf der Wiesn war (nein, ich hatte dort nicht übertrieben, aber bin Montag viel zu früh wach geworden und dachte: ‚Jetzt kannste nicht mehr weiter schlafen, sonst hörste den Wecker nicht'... -.-). Ich war wohl der einzige aus meinem Wagen, der in Wien ausstieg. Für Reisende nach Wien gibt es ja eigentlich einen anderen Zugteil (mit österreichischen Wagen), der länger Aufenthalt in Salzburg hat und entsprechend später in Wien ist, aber das wäre für mich schon zu spät gewesen... (Ich bin nur froh, dass DB Netz nicht kurzfristig Bauarbeiten im Großen Deutschen Eck anberaumt hat, dann hätte die Fahrt über Kitzbühel anderthalb Stunden länger gedauert – bei meinem Glück mit Fahrplanänderungen nach Buchung ist das ja nicht ganz unrealistisch.^^)
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16 Angekommen mit dem Taurüssel in Wien
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17 Sonnenaufgang
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18 Das obligatorische Foto vom Bahnhofsgebäude
Dort hatte ich eine Dreiviertelstunde Aufenthalt, dann ging es weiter. Oh, an der Strecke liegt ja Münchendorf.^^ Das FIS verkündete beharrlich, mein Zug würde in Sopron enden. Er fuhr aber weiter über einen Grenzübergang, der mir noch gefehlt hatte, nach Deutschkreutz, welches nach anderthalb Stunden erreicht wurde. Irgendwie waren auf dem Weg + 4 entstanden.
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19 Wiener Linienplan
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20 – 21 Erstaunliche Wagenreihungen^^
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22 Interessant, die Diesellok links auf der Brücke kam aus Richtung Hütteldorf oder Westbahnhof :-s
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23 Wie heißt eigentlich dieser hohe Berg, der dort die ganze Zeit zu sehen ist? Ist das der Schneeberg?
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24 Wo wohnen besonders unordentliche Menschen?
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25 Deutschkreutz, per Bahn nur über ungarisches Gebiet erreichbar
Nach gut 20 min dort fuhren der Zug und ich zurück. Am ersten Halt hinter dem ungarischen Transit wieder österreichischer Seite stiegen Zöllner zu. Meine Grenzkontrolle bestand aus der Frage, wo ich zugestiegen sei.^^ Ich stieg schon nach einer knappen halben Stunde Fahrt in Wulkaprodersdorf aus. Damit war ich erstmals im Burgenland umgestiegen.^^ (Da ist ja auch nix! :p Durchs Burgenland durchzufahren ist ja schon schwer genug, solange man nicht nach Ungarn oder Bratislava-Petržalka fährt. :p). Die 40 min Wartezeit konnte ich zum Glück im beheizten Bahnhofsgebäude verbringen. Weiter ging es im Talent, erstmals auf dieser Tour (abgesehen von Sopron – Deutschkreutz) über unbekannte Strecke. Unzureichendes Beschnippeln können die Ösis auch: Kurz vor Eisenstadt streiften Äste außen über die Zugscheiben.^^ Dass ich allein auf dieser Tour durch alle Landeshauptstädte Österreichs fuhr, fiel mir erst jetzt auf. Ich habe sogar in allen mindestens einen Zwischenhalt eingelegt, selbst dann, wenn man die Umstiege nicht mitzählt. :D Nach einer guten halben Stunde stand in Neusiedl am See ein 6-min-Anschluss an, abermals eine halbe bis Dreiviertelstunde später in Pamhagen ein 2-min-Anschluss. Heute mussten alle Anschlüsse gelingen, sonst würde ich abends die letzte Verbindung des Tages verpassen… An beiden Orten klappte alles, in Pamhagen war die Abfahrt sogar mit – 1.^^ Gleich hinter Pamhagen überquerte ich zum dritten Mal an diesem Vormittag die ungarische Grenze, dahinter wurde die Strecke äußerst rumpelig und die Fahrt entsprechend langsam.^^ Die 15-minütige Fahrt nach Fertőszentmiklós (gut, dass es Copy + Paste gibt^^), die eine Minute zu früh begonnen hatte, wurde mit + 3 beendet – Varázslat! ;-)
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26 Das zweite Mal durch Ungarn
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27 Der wunderschöne Ausblick auf den Neusiedler See. Ich glaube, ich habe ihn nicht ein einziges Mal zu Gesicht bekommen.^^
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28 Die Lok kann ihre ungarische Herkunft nicht verbergen
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29 Das Bahnhofsgebäude von Wulkaprodersdorf war sogar beheizt
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30 Bahnsteig
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31 Weiter geht’s
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32 Technik, die begeistert :-)
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33 Wein :-)
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34 Internationaler Zugverkehr
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35 Bei der mittlerweile dritten Grenzüberquerung grüßt das Land der Paprika mit dieser Hundehütte. Der Zustand der Strecke ist kaum besser…
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36 Angekommen in Ungarn, diesmal darf ich sogar aussteigen^^
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37 Dieses Vehikel hatte sich hierhin abgemüht
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38 Fertőszentmiklós. Vielleicht hätte ich doch ein Bahnhofsrätsel machen sollen. :p
Eigentlich wollte ich mit dem Regionalzug die Umrundung des Neusiedler Sees im südlichen Teil komplettieren, aber die MÁV hatte den Fahrplan geändert, sodass die Umsteigezeit in Sopron statt der ursprünglich geplanten 5 min jetzt minus 15 min betragen würde. -.- Um den SEV ab Sopron noch zu kriegen, musste ich Bus fahren. -.- Einer meiner Mitstreiter fuhr ausgerechnet den Teil entlang des Neusiedler Sees, der mir deswegen fehlte, als einzigen per Zug.^^ Die Bushaltestelle war 1 km Fußmarsch vom Bahnhof entfernt, eine halbe Stunde hatte ich dafür Zeit, dank der Hunde, die Beute witterten, lief ich viel zu schnell.^^ Der Busfahrer spielte während der Fahrt am Handy – dafür hat man ja zwei Augen. Ungarn ist ja so platt, da kann man heute schon sehen, wer übermorgen zu Besuch kommt.^^
Nach 20 min Busfahrt war Nagycenk erreicht. Ich stieg lieber hier um, hier hatte ich mehr Zeit als in Sopron, und hier war ich noch nie. Ist auch kein Versäumnis. :D Eine Stunde Wartezeit hatte ich in Nagycenk (spricht sich wie Nottj-Tsenk). Ich erkundete zunächst das Schloss Széchenyi, was auf Schotterwegen mit meinem Koffer kein Spaß war.^^ Dabei war von einer Frau auf Ungarisch angesprochen und ob meiner Reaktion (Ungarisch spreche ich nun wirklich nicht :D) gleich auf Englisch fasziniert gefragt, was zum Geier mich denn bitte hierhin verschlagen habe. Ich antwortete lieber nicht, dass ich auf dem Weg in die Türkei war. :D Die restliche Zeit saß ich in der Sonne im Ortszentrum ab.
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39 Danke, MÁV! -.-
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40 Der üppige Fahrplan
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41 Mein Bus
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42 Das Schloss Széchenyi in Nagycenk
Ungarn war nun das 11. Land, in dem ich SEV fuhr.^^ Der SEV war gut organisiert & pünktlich, es fuhr sogar ein KiN mit. Ausreichende Müdigkeit vorausgesetzt kann ich im Bus sogar im Sitzen schlafen, wenn es so schön brummt. Leider dauerte die Fahrt wieder nur 20 min.^^ In Lövő stiegen alle in den Zug um. In Szombathely stiegen fast alle aus, auch die ZZA auf dem Bahnsteig zeigten wohl an, dass der Zug enden würde. Leider waren alle Anzeigen und Ansagen ausschließlich in der Weltsprache Ungarisch… Ich hab’s aber richtig gemacht und bin sitzen geblieben. Der Zug fuhr mit mir und ein paar wenigen Zusteigern weiter nach Szentgotthárd, das nach 80-minütiger Fahrt (ab Lövő) erreicht wurde. In Szentgotthárd komplettierte ich die heutige Reihe „Aufenthalte in Orten, an denen man nicht gewesen sein muss“, indem ich fast eine Dreiviertelstunde hier ausharrte. :D
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43 Äußerst auffällige Haltestelle des SEV
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44 Zum Glück war das nicht mein Bus^^
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45 Sondern der hier
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46 Lövő
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47 Wieder zügig weiter
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48 Des Gefährtes Innenleben
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49 Buchstabensalat, manche nennen es auch Ungarisch. Oder umgekehrt. ;-)
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50 Angekommen in Szentgotthárd
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51 Das wunderhübsche Bahnhofsgebäude
Schließlich traf das Ösi-Wiesel ein, das mich in gut anderthalbstündiger Fahrt nach Graz beförderte. Ab Fehring war die Strecke schon mal gefahren, allerdings bei Dunkelheit. Die zunächst mürrisch aussehende, aber sehr engagierte und kommunikative KiNe ging regelmäßig durch, um die Fahrscheine zu kontrollieren. Jemand nieste. Sie wünschte Gesundheit. Er nießte nochmal. Sie: „Ja, Gesundheit!“ Er nieste abermals. Sie: „Aller guten Dinge sind drei!“. Er nieste ein weiteres Mal. Sie: „Jetzt sag ich aber nix mehr!“. Beide lachten sich schlapp. :D
In Graz hatte ich nochmal eine Stunde Aufenthalt. Gefühlt bestand der ganze Tag irgendwie nur aus längeren Aufenthalten, die aber allesamt zu kurz waren, um in Ruhe futtern zu gehen.^^ Wenigstens traf ich in Graz bereits den Mitstreiter, der am Südufer des Neusiedler Sees entlang gefahren war und nun hier übernachtete, wir konnten uns etwas die Zeit vertreiben.
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52 Wiesel schnuppert Auslandsluft
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53 Wiesel-Innereien
Die letzte Verbindung abends nach Maribor verlässt Graz bereits um 18:39 Uhr. Danach gibt es nicht mal mehr einen Bus! Und hier handelt es sich um die je zweitgrößten Städte des Landes, sie liegen weniger als 70 km auseinander. Ich enterte den Croatia und sein Bistro. Zeit zum Futtern! Passend dazu hielt der Zug in Leibnitz (fast wie die Kekse), wo er sich nahezu komplett leerte. Eine halbe Stunde nach Abfahrt war mein Bauch gefüllt und der Zug am Grenzbahnhof Spielfeld-Straß, wo sich die Systemtrennstelle befindet. Den Lokwechsel hatte ich hier (ab Bild 421) schon gezeigt; sicher bin ich mir nicht, aber ich meine, dass in Südrichtung die österreichische Lok nicht von der Slowenin weggeschubst wurde, sondern aus eigener Kraft zurückfuhr. :-s Auf dem Bahnsteig traf ich auf den bemerkenswert grimmigen Zub älteren Semesters, der mich auf Slowenisch anschnauzte: „Hast du ne Fahrkarte!?“, aber sichtlich beeindruckt und war, als ich in nicht perfektem, sondern offensichtlich gelerntem Slowenisch antwortete: „Ja, meine Fahrkarte ist drinnen.“ So beeindruckt, dass er später drinnen bei mir auf eine Kontrolle verzichtete. :D Auf dem slowenischen Abschnitt, der 15 min dauern sollte, kamen 3 min oben drauf. Zwanzig vor acht hatte ich die merkwürdige Route für heute vollbracht und Maribor erreicht.
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54 EC Croatia
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55 Hier mit anderer Lok
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56 Dichter Zugverkehr in der zweitgrößten Stadt des Landes
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57 Der Schwachsinn noch in Kartenform.^^ Beim b von Ödenburg (=Sopron) ist eigentlich eine ganz kleine Lücke zwischen Deutschkreutz und Nagycenk, und der Weg von Szombathely zur Grenze war natürlich nicht so direkt. ;-)
Ich hatte ein Apartment gebucht, das ursprünglich geplante stand aus irgendwelchen Gründen nicht zur Verfügung, ich wurde umgebucht und erhielt als Entschuldigung ein riesiges Apartment. Leider konnte ich es kaum nutzen.^^ Sehr zu meinem Leidwesen waren bei Ankunft die Fenster gekippt. Das Riesenteil würde ich über Nacht eh nicht warm bekommen, also versuchte ich’s gar nicht erst.^^ Abends drehte ich noch eine Runde durch die Stadt.
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58 Die Franziskanerkirche
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59 Glavni trg, der Hauptplatz von Maribor
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60 Das Postgebäude
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Kap. 1/2: Türkentour zur Dönerdrehscheibe [SI][AT][IT]
Als ich morgens in Maribor aufwachte, war ich total heiser. Das fühlte sich gar nicht gut an. :-/
Irgendwie vertrödelte ich doch etwas Zeit, sodass ich am Ende sehr knapp dran war. Schnell lief ich zum Bahnhof und erreichte den Zug 2 min vor Abfahrt.^^ Die war bereits um 5:20 Uhr. -.- Ich hatte uns extra eine Abfahrt mit dem Türkenzug unter der Woche ausgesucht, denn über den Grenzübergang, dem ich mich nun näherte, fährt am Wochenende nur ein grenzüberschreitendes Zugpaar, und zwar zu spät für mein weiteres Programm.^^ Da blieb nur die Fahrt unter der Woche (immerhin zwei Zugpaare pro Tag^^) zur Unzeit. Was tut man nicht alles, um Strecken zu sammeln? :D Wenig überraschend war ich zunächst der einzige Fahrgast, es gesellte sich im Laufe der Fahrt auch kaum jemand dazu.^^ Die Sitze des altertümlichen Diesel-Vehikels sorgten für eine Massage, deren Qualität aber selbst in Anbetracht des geringen Preises fragwürdig war (für die Möhre gab es tatsächlich ÖBB-Sparschienen :D). Erst nach fast anderthalb Stunden wurde es Tag. Die Strecke führte sehr hübsch durchs Drautal, doch bald nachdem es hell geworden war, verließ sie es bei Dravograd und verlief nun durch ein Nebental zwischen hohen Bergen. Hier gab es eine längere Stelle, wo nur 10 km/h gefahren wurde. Zwei Stunden nach Abfahrt in Maribor trafen wir nicht ganz pünktlich am Grenzbahnhof (das klingt wie irgendwas Großes, war es aber nicht^^) Holmec ein. Weil es hier im Nebel so schön war, blieben wir eine Weile stehen. Seit kurz vor Dravograd saßen immerhin zwei ältere slowenische Damen im Zug (plus natürlich das Zugpersonal^^). Irgendwann tuckerte die Möhre lahm los in den Nebel, überquerte mit + 8 die Grenze und erreichte mit + 10 den Zielbahnhof Bleiburg.
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61 Auch wenn ich außer Atem war und das Ding potthässlich, ein Bild vom Bahnhof muss sein^^
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62 Hochwertiger internationaler Zug
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63 Er hat sogar ein Zuglaufschild. :-O Dabei heißt der Ort auf Slowenisch doch Pliberk… :-s
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64 Massierendes Gestühl
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65 – 66 Dobro jutro!
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67 Sonnenaufgang im Drau-Tal
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68 Rosa Wolken & roter Zug
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69 Dravograd: Dampflok am Morgen
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4233jnkr2.jpg)
70 Nun sind die Alpen endlich zu sehen
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4235mxkxy.jpg)
71 Slovenska Koroška
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72 Hinter Prevalje
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73 Endlich am Grenzbahnhof
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74 Das Bahnhofsgebäude von Bleiburg
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75 Kein Wunder, dass die Verbindung unwirtschaftlich ist, wenn während der 80-minütigen Wendezeit der Motor an bleibt…
Weiter ging die Fahrt in einer sogenannten S-Bahn, die von einer Diesellok geschoben wurde.^^ Nach 40 min war Klagenfurt erreicht, wo mir trotz 2-minütiger Fahrplanabweichung der „S-Bahn“ der bahnsteiggleiche 3-min-Anschluss in den EC nach Dortmund gelang. Dieser wurde aus DB-Wagen gebildet. -.- An meinem ersten Sitzplatz waren im ganzen Wagen die Steckdosen ausgefallen, ich ging einen Wagen weiter, dort waren sämtliche Außentüren defekt. DB Fernverkehr, wie Es leibt und lebt. -.- 2 min nach Plan losgefahren ist er auch noch.^^ Im EC „Wörthersee“ fuhr ich nun entlang jener Steigerung von Buchstabensuppe. ;-) 30 min dauerte die Fahrt bis Villach. Das ist mit 62.000 EW die größte Stadt Österreichs, die keine Landeshauptstadt ist, und der Verkehrsknotenpunkt Kärntens. Knapp anderthalb Stunden hatte ich hier Wartezeit. Der Türkenzug, mit dem wir ab dem Abend lange unterwegs sein würden, hat zwar ein Restaurant, aber das ist Berichten zufolge nicht allzu zuverlässig. Also deckten wir uns schon vorher ein. Ich kaufte zwei Brote und bat die Bäckerin, sie mir zu schneiden. Sie flüsterte verschwörerisch: „Es schaut gerade keiner, eines von den beiden kann ich Ihnen schneiden.“ Also schrieb ich noch ein Messer auf meine Einkaufsliste.^^ Die Gepäckaufbewahrung war wahrscheinlich meine günstigste bisher in Mitteleuropa.^^
Weiter fuhr ich mit einem ganz komischen Zug: Drei Personenwagen und ein Gepäckwagen wurden von einem italienischen Stier gezogen. Wegen angeblicher Bauarbeiten im Ausland war die Abfahrt um ca. 20 min vorverlegt. Der Zug hielt zweimal in Villach und einmal kurz hinter der Stadt, bis er Arnoldstein erreichte, wo er die 20 min abstand. Dabei überholte uns der RJ nach Venedig, der dieselbe Strecke nahm, allerdings teurer gewesen wäre.^^ Außerdem verließen dort außer mir auch die letzten Fahrgäste den Zug.^^ Wesentlich komischer als der Zug selbst & sein Fahrplan waren seine Insassen, denn an Bord blieben: 1 Tf, 4 x ÖBB-Personal, 2 x Bekannte vom ÖBB-Personal oder ÖBB-Personal in zivil, 2 Österreichische Polizisten, 4 italienische Polizisten & ich. :D Weiter gurkte der komische Zug durchs Gailtal. :D (Ein Gurktal gibt es übrigens auch in Kärnten, allerdings ohne Bahnanbindung.^^) Als der komische Zug die Grenze erreichte, hatte ich alle österreichischen Eisenbahn-Grenzübergänge mit planmäßigem PV überquert. Ja, in alle Nachbarländer Österreichs. B-) Anders gesagt: Innerhalb von 36 Stunden (das war ne Sache von Minuten und hat nur geklappt, weil der Nachtzug aus der Schweiz Verspätung hatte :p) hatte ich die österreichische Grenze an zehn verschiedenen Stellen überquert. Auch sonst geht es mir gut. :D
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76 Linienplan der fancy S-Bahn
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77 S-Bahn mit Diesellok und Steuerwagen, rechts brummt immer noch das fahrende Fossil der Slowenen
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78 Ui, zweisprachige Beschilderung
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4256wskxx.jpg)
79 Diese Koralmbahn sieht ziemlich apokalyptisch aus
![[image]](https://abload.de/img/dsc_42598djo9.jpg)
80 Ich muss in den linken -.-
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4261yvjy7.jpg)
81 Entlang der Steigerung der Buchstabensuppe
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82 Mit der ÖBB!? :-O
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4284h6k16.jpg)
83 Kein Bahnhofsrästel ;-)
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84 Die Wagen nach Italien sind schon da
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85 Es gibt sogar ein Zuglaufschild
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4295oykoc.jpg)
86 Italienischer Stier in Arnoldstein
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87 Der Railjet überholte etwas eher als gedacht^^
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88 – 89 „Bauarbeiten im Ausland“ – ja nee, schon klar… -.-
Die kurze Fahrt (planmäßig 9 min von Arnoldstein nach Tarvis) verlief im Schneckentempo, nach pünktlicher Abfahrt war die Ankunft mit + 7. Das ist Magie! :D Ich glaube, ich war zum fünften Mal dieses Jahr in Italien und tatsächlich jedes Mal Zug gefahren. :D 1:20 h Aufenthalt blieben mir noch. Ich lief zu einem Aussichtspunkt mit nettem Blick über die Umgebung. Dann suchte ich das Restaurant (der eigentliche Grund für die Fahrt nach Italien ;-) ) und fand es in den oberen Stockwerken des völlig überdimensionierten Bahnhofsgebäudes. Pizza hatten sie leider nicht (und das will ein italienisches Restaurant sein!?), dann nahm ich eben Pasta.^^
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90 Kurz hinter der Grenze wurde diese prächtige Brücke der Stinktierrenne abgelichtet
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91 Italienischer Ausblick
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92 Das Tal der Gailitz weitet sich Richtung Südosten, …
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93 …Richtung Norden ist es schmal und tief
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94 Hier verlief früher die Bahnstrecke von Tarvis über Kranjska Gora nach Jesenice
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95 Vielleicht das ehemalige Bahnhofsgebäude?
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96 Rangier-Löckchen
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97 Im riesigen Bahnhofsgebäude von Tarvisio Boscoverde. Die Gemeinde hat gut 4.200 Einwohner…
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98 Buon Appetito
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99 Warten auf den Zug
Am Bahnsteig verkündete Blech-Giovanni (oder wie auch immer Blechelse auf Italienisch heißt), dass der Zug gleich einfahre. Daraufhin erschien ein Güterzug. :D Bald folgte der Railjet. Es gab außer mir nur einen einzigen weiteren Einsteiger in Tarvis.^^ Ich fuhr im Railjet durch bis St. Veit/Glan, interessanterweise bekommt man Tarvis (– Villach – Klagenfurt –) St. Veit (– Feldkirchen in Kärnten –) Villach in einer Sparschiene untergebracht. :D Der 5-min-Umstieg in St. Veit war nicht bahnsteiggleich und durchaus knapp. In der S-Bahn wurden immer die nächsten drei Stationen angesagt, deshalb gab es nur alle drei Halte Durchsagen – recht entspannend. Nicht entlang des Wörthersees, sondern weiter nördlich entlang des Ossiacher Sees, fuhr ich nun zum dritten Mal an diesem Tag nach Villach.^^ Kurz nach drei nachmittags war ich wieder dort.
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100 Diesmal ohne Umsteigen durch Villach^^
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101 – 102 Da steht schon was :-)
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103 Und nochmal vorbei an dem See, dessen Enten man mit Russisch Brot füttern sollte
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104 Der Lieblingsort von Andreas Scheuer
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105 Der Bruder von St.-Martin heißt Wellen
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106 Der Ossiacher See
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107 Nachmittags ist es endlich sonnig geworden
Meine Heiserkeit wurde immer schlimmer, ich wurde wohl krank. Da ich die nächsten anderthalb Tage keine Gelegenheit haben würde, besorgte ich mir erstmal in der Apotheke alle möglichen Mittel, den man bei einer Erkältung gebrauchen könnte.^^ Dann zog ich durch die Stadt. Ich muss sagen, ich fand sie etwas hübscher als Klagenfurt. Wirklich besonders ist aber keine der beiden. :p Am Ende lief ich extra noch in einen Supermarkt, um ein Messer zu kaufen, damit wir das Brot schneiden konnten. Wir brauchten es übrigens nicht. Das Ding hab ich bis heute. :D
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108 Der Hauptplatz im Zentrum von Villach
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109 Die Jakobskirche
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![[image]](https://abload.de/img/dsc_4434r4jb1.jpg)
110 – 111 Südlich der Innenstadt stehen weitere hübsche Gebäude
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112 Die Heiligenkreuzkirche
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113 Panorama mit Doppeldoppellok
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114 Im Westteil der Brücke verläuft die Güterstrecke, in der Mitte die PV-Strecke, hier mit einem Talent
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115 Die Drau und die Alpen
Am Abend trafen wir uns in einer Pizzeria in der Nähe des Bahnhofs. Dann liefen wir zur Autoverladestation, die zu Fuß 1,5 km vom eigentlichen Hauptbahnhof entfernt ist. Von hier fährt der Optima Express ohne Umstieg in planmäßig 31:15 h bis ins türkische Edirne! Das wird eine laaaaange Fahrt. ;-) In der Vor- und Nachsaison fahren die Züge alle 7 – 10 Tage, im Hochsommer zweimal wöchentlich. Die eigentliche Zielgruppe sind Auslandstürken, die mit dem Auto in die Türkei möchten (v. a. für vielköpfige Familien nicht selten günstiger als Fliegen, wo es für die Kleinen ja kaum Ermäßigung gibt) und sich einen Teil der Fahrstrecke sparen wollen. Deshalb führen die Züge eine oft erquickliche Zahl an Wagen für bekehrte Stinktiere. Allzu günstig ist die Fahrt allerdings nicht: Als Alleinreisender ohne Fahrzeug zahlt man 149 € (bei „nur“ 1.440 km Strecke) für einen Liegeplatz irgendwo im Zug und teilt sich das Abteil möglicherweise mit fünf Mitgliedern einer anatolischen Großfamilie. Für unser 3er-Abteil zahlten wir 218 € pro Kopf. Als vierköpfige Familie (eventuell mit zwei anderen Menschen im Abteil) mit Fahrzeug zwischen 150 & 165 cm Höhe (2.-günstigste Kategorie) ist man für eine Hin- und Rückfahrt im Hochsommer bereits bei fast 1.500 €. Aber das Unternehmen besteht bereits seit über 30 Jahren und hat sich offenbar einen ausreichend großen Kundenstamm aufgebaut, um profitabel zu sein. Es wirbt mit seiner großen Zuverlässigkeit: Bisher wurden stets alle geplanten Fahrten durchgeführt, selbst zur Zeit der Balkan-Kriege – damals fuhr man eben über Rumänien. (Erst das blöde Virus führte wohl erstmalig in der Unternehmensgeschichte zu einer Betriebsunterbrechung.) Der organisatorische Aufwand, der dahintersteht, – mit nicht weniger als sechs beteiligten Staatsbahnen – muss gigantisch sein! Auch sind zur Sicherheit des Transportguts die Autotransportwagen komplett verschlossen, nicht zuletzt zum Schutz vor Steineschmeißern. Villach ist als Startpunkt natürlich praktisch: Die Anreise dorthin ist aus den meisten Teilen Deutschlands (dem Staat weltweit mit der höchsten Zahl an Auslandstürken) kürzer als nach Wien, und hinter Villach ist man ja gefühlt gleich auf dem Balkan.
Auch ohne Stinktier muss man mindestens anderthalb Stunden vorher einchecken. Bevor wir in den Zug stiegen, mühte sich eine unfassbar alte Türkin die Stufen in den Wagen hinauf und arbeitete sich quälend langsam bis zu ihrem Abteil voran. Wir haben sie nie wieder gesehen, ich vermute, sie hat die ganze Fahrt im Abteil verbracht. :D Im Oktober fuhren natürlich nicht mehr so viele Leute in die Türkei, deshalb hatte unser Zug nur einen Liegewagen, in dem alle Reisenden untergebracht waren, ein Restaurant, drei weitere, leere Liegewagen (wahrscheinlich für die Rückfahrt) sowie geschätzt min. acht Autotransportwagen. Die Liegewagen kamen aus Bulgarien, das Restaurant aus Slowenien und die Autotransportwagen waren schwedischer Herkunft. Die Betreuer waren sehr hilfsbereite & engagierte und größtenteils junge Serben, die passabel Deutsch und mindestens genauso gut Türkisch sprachen und auch etwas Englisch konnten. Uns sprachen sie immer mit „Bruder“ an. :D Wir bezogen unsere Plätze im Abteil. Ohnehin schon ziemlich angeschlagen war ich froh, dass ich erstmal nicht mehr laufen musste.^^
Wegen meiner nicht gerade optimalen Gesundheit kann ich relativ wenig zum Zug sagen. Das Restaurant funktionierte auf jeden Fall, wir hätten uns also nicht eindecken müssen, aber das weiß man ja vorher nicht. Meine beiden Mitstreiter waren mehrmals dort, ich nicht. Außer uns und den Betreuern schienen alle im Wagen türkische Wurzeln zu haben. Im Abteil neben uns beispielsweise war ein älteres deutsch-türkisches Ehepaar (sie Deutsche, er Türke), die die letzten über 10 Jahre zusammen in Istanbul gewohnt hatten und jetzt in mehreren Etappen mittels Stinktier & Optima Express den Umzug nach Deutschland bewerkstelligten.
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116 Oldschool
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117 Der Wahnsinn hat einen Namen
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118 – 120 Da ist das Ding!
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121 Welche Wagen dürfen schon in so viele Länder? Um ganz sicherzugehen, wäre Rumänien natürlich noch praktisch.^^
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122 Die Check-In-Boxen (nach dem Ende des Check In)
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123 Gegenüber die Rezeption
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124 Unser Domizil für die nächsten 32 Stunden^^
Gegen 20:45 Uhr machte sich der Stier bereits ans Werk, um Liegewagen und Wagen für die bekehrten Stinktiere zusammenzufügen. Abfahrt war auf die Minute pünktlich um 21:33 Uhr. Wir fuhren vorbei am Villacher Hbf. und dann auf die Strecke nach Slowenien. Die 15. österreichische Grenzüberquerung mein Tour war nun aber auch wirklich die letzte. :D Hinter dem Karawankentunnel wurde nach weniger als einer Dreiviertelstunde der slowenische Grenzbahnhof Jesenice gleich 7 min zu früh erreicht. Zeiten für die Zwischenhalte konnte ich nur bei Vagonweb finden. Offiziell gibt es unterwegs keine Fahrgasthalte, auf Nachfrage ist die Buchung von Teilstrecken möglich, allerdings zum Preis der kompletten Strecke. So stieg auf unserer Fahrt eine kleinere Gruppe in Ljubljana zu. 31 min sollten wir in Jesenice stehen, hier wurde vom Ösi-Stier auf eine slowenische Lok gewechselt. Da Slowenien ja zum Schengen-Raum gehört, gab es hier keine Grenzkontrolle. Vom Rest Sloweniens bekam ich nichts mehr mit.^^
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125 Weiter geht’s in der beliebten Reihe „Ausländische Zungenbrecher“. Heute: Slowenisch
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Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)
Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!
Kap. 1/2: Türkentour zur Dönerdrehscheibe [HR][RS][BG]
Die Betten waren für einen Zug mit mitteleuropäischem Profil überaus bequem, ich konnte gut schlafen. Von 1:15 – 1:45 Uhr war Aufenthalt in Dobova. Hier fand der zweite Lokwechsel statt (von slowenischer auf kroatische Lok) und zugleich die Grenzkontrolle. Die Zöllner beider Länder liefen hintereinander durch den Wagen, sodass man für die Kontrollen nur einmal geweckt wurde. Pünktlich ging es weiter durch Kroatien; davon, dass zwischen Dugo Selo und Novska die Strecke größtenteils nur mit 60 km/h befahrbar ist, bekam ich nichts mit.
Gestern hatte ich bloß Halsschmerzen gehabt, ich weiß aber, dass da normalerweise auch Schnupfen dazukommt, und hatte in weiser Voraussicht schon alles Mögliche in der Apotheke gekauft. Zum Glück, denn heute, wo wir den Zug gar nicht verlassen würden, hatte ich heftigen Schnupfen. :-/ 6:42 Uhr wurde Tovarnik erreicht, hier waren 30 min Pause für die kroatische Ausreisekontrolle. 6 min vor Plan verließen wir Kroatien. Wir fuhren nur planmäßig 8 min weiter bis Šid, dort standen wir 32 min für die serbische Einreisekontrolle sowie den Wechsel von der kroatischen auf die serbische Lok.
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126 EU-Außengrenze in Tovarnik
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127 Šid in Serbien
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128 Weg isse
Kurz vor 8 ging es weiter – mal schauen, wie lange wir in Serbien pünktlich bleiben würden. ;-) Zunächst ging es mit durchaus hoher Geschwindigkeit (Openrailwaymap sagt 100 km/h, allerdings mit vielen kurzen Einbrüchen) weiter Richtung Belgrad. Die Fahrzeiten des Optima Express sind leider nicht auf Landschafts-Gucker ausgerichtet, sondern auf die Stinktierpedaltreter: Durch die Alpen und das bergige Bulgarien fährt man nachts, dafür tagsüber durchs wenig spannende Serbien.^^ Da Serbien nicht zur EU gehört, hatten die Betreuer in unserem Wagen einen USB-Stick mit Internet-Empfang, dessen Passwort sie dem ganzen Wagen zur Verfügung stellten.^^ Viertel nach neun erreichten wir Batajnica, den Endpunkt der S-Bahn Belgrad. Ab hier bis zur Hauptstadt waren bereits die Bauarbeiten für die neue Rennbahn nach Ungarn im Gange. Kurz vor zehn stoppten wir für einige Minuten in Novi Beograd, dem zweitgrößten Bahnhof der serbischen Hauptstadt, anders als die Innenstadt am linken Save-Ufer gelegen. Hier werkelten dutzende Baumeister an der Rennbahn – doch sie sahen überhaupt nicht serbisch aus… Wenige Minuten hinter Novi Beograd erreichten wir die Augenweide Beograd Centar, wo wir nochmal einige Minuten stehen blieben.
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129 Hand aufs Herz, wer hat auch zuerst Puma gelesen? :p
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130 Schaut nicht so stabil aus :-/
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131 Huch! Ein Bauvehikel ausländischer Mächte…
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132 Eine Soda-Brücke: Sie steht einfach nur so da…
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4513agj2g.jpg)
133 Müllentsorgung auf Serbisch
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134 Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter ;-)
![[image]](https://abload.de/img/dsc_452613j1z.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4528rrk3x.jpg)
135 – 136 Diesmal wirklich das Gleisende^^
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4532pojx2.jpg)
137 Wunderhübsch
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138 S-Bahn in Kriegsbemalung in Novi Beograd. Das rote Plakat ist von den Chinesen.
![[image]](https://abload.de/img/dsc_45498yjst.jpg)
139 Die S-Bahn fährt weg und gibt den Blick frei auf die andere Hälfte des Plakats.
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4559kxjjl.jpg)
140 Hier komplett, frei übersetzt: „Auf dass wir den Bau der ungarisch-serbischen Eisenbahn von höchster Qualität und höchstem Standard fördern, und auf dass wir eine glänzende Zukunft zum beiderseitigen Nutzen schaffen, von der alle profitieren!“ Herrlich ist natürlich, dass ausgerechnet beim Wort „Eisenbahn“ ein Buchstabe fehlt – eigentlich steht dort eine Wortneuschöpfung, die man mit „Grünzeug“ übersetzen könnte. Bzw. sehr ähnlich klingt „Gelee“. :D
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![[image]](https://abload.de/img/dsc_45552mjpc.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4557mhj8v.jpg)
141 – 143 Chinesische Baumeister
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4565mwjqe.jpg)
144 Der serbische Bahnhofsmensch ist ganz erfreut über den seltenen Besuch. Das rote Schild rechts von ihm sagt, dass das, was die Leute links von ihm gerade tun, verboten ist. Interessant, dass die Chinesen auf dem Plakat eben Serbisch noch in lateinischen Buchstaben geschrieben hatten und jetzt in kyrillischen Buchstaben :D (Beides ist ungefähr gleichermaßen verbreitet, aber theoretisch sind nur die kyrillischen Buchstaben offiziell.)
![[image]](https://abload.de/img/dsc_45721hj9v.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4576eikg1.jpg)
145 – 146 Die ehemalige Strecke zum alten Belgrader Bahnhof
![[image]](https://abload.de/img/dsc_45772wjg3.jpg)
147 Überquerung der Save-Brücke
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![[image]](https://abload.de/img/dsc_4584whk1g.jpg)
148 – 149 Stadtpanorama von Belgrad
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150 Einfahrt ins finstere Loch von Beograd Centar
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151 Alte S-Bahn
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152 Farbenspiel
Hinter Beograd Centar rollten wir tatsächlich gut 4 h, ohne ein einziges Mal stehen zu bleiben. =) Allerdings kommen Geschwindigkeitsfreunde hier wahrlich nicht auf ihre Kosten. Zwar fuhren wir durchgehend, aber selten schneller als mit 50 km/h. :D Besonders niederträchtig war die Fahrt entlang einer Stinktierrenne, weil einfach alles mit mega Karacho überholte. Einmal beschleunigte der Zug (von ca. 30 km/h kommend), und im gleichen Moment begann auf der Stinktierrenne eine Baustelle mit Geschwindigkeitsbeschränkung 60. Da meinte ich: „Jetzt könnten wir eine Chance haben – vielleicht...“ Just während ich das sagte, überholte ein weiterer LKW. :D Später flog uns eine Wespe ins Abteil – während der Fahrt…
Fahrplandaten hatten wir nur für den Grenzbahnhof Šid am Morgen und dann erst wieder für Niš in Südserbien am Nachmittag, d h wir wussten unterwegs gar nicht, ob wir pünktlich unterwegs waren. Erst als die Ankunftszeit in Niš immer näher rückte, merkten wir, dass das nicht so ganz hinhauen würde.^^
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153 Da sind sie schon wieder
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154 Hier zweigt die Strecke nach Valjevo, Užice und schließlich Montenegro ab
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155 Die letzte S-Bahn in Kriegsbemalung
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4641ysk0y.jpg)
156 Mittelserbische Pampa
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![[image]](https://abload.de/img/dsc_464777kti.jpg)
157 – 158 Dörfer an der Strecke
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159 Die Brücke wurde neu erbaut, wahrscheinlich hat man der alten nicht mehr vertraut^^
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![[image]](https://abload.de/img/dsc_4651mtj99.jpg)
160 – 161 Im Tal der Südlichen Morava hält langsam der Herbst Einzug
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162 Ernte
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![[image]](https://abload.de/img/dsc_4668mbj97.jpg)
163 – 164 Landschaft im südlichen Serbien
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165 Alles kaputt
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166 – 167 Serbische Idylle in der Bahnhofseinfahrt von Niš
Nachdem wir am Morgen Serbien 6 min zu früh erreicht hatten, hatten wir nun am Nachmittag bei Ankunft in Niš + 25.^^ Hier war nochmal eine halbe Stunde Aufenthalt vorgesehen (14:57 – 15:27 Uhr) für den Wechsel von E-Lok auf Diesellok. Währenddessen traf einer unserer Betreuer auf dem Bahnsteig seine Frau & Kind.
Mit + 15 ging es weiter. Uns war die Fahrt südlich von Belgrad schon langsam vorgekommen, doch der folgende Abschnitt stellte alles, was ich bisher an Langsamkeit kannte, in den Schatten! :D Über längere Abschnitte ging es in Schrittgeschwindigkeit voran, wenn überhaupt so schnell. Wir pflückten Blätter von den Bäumen neben der Strecke. Wenigstens waren dadurch die Fotos nicht verwackelt. ;-) Die Landschaft hier war wirklich eindrucksvoll! Der Fluss, an dem entlang die Strecke im grauenhaften Zustand führte, hatte sich tief durch die Berge geschnitten, teilweise wuchsen direkt neben der Strecke die Felswände bis zum Himmel empor.
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4677hxk13.jpg)
168 Bahnhofsgebäude & Züge in Niš
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![[image]](https://abload.de/img/dsc_4686ocjub.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4690oxkss.jpg)
169 – 171 Dieser Zug passt irgendwie nicht dazu ;-)
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4689ymknh.jpg)
172 Für Freunde von Verbrennungs-Vehikeln. Oder einfacher: Monster
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173 Rollendes Restaurant
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174 Ausfahrt aus Niš gen Südosten
![[image]](https://abload.de/img/dsc_47032ujr8.jpg)
175 Auf geht’s ins Svrljig-Gebirge. Ich kaufe Vokale.^^
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176 Der Berg Vis markiert den Eingang zur Sićevo-Schlucht
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4716hrktf.jpg)
177 Tolle Landschaft
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4720tikz5.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/dsc_47193sjtd.jpg)
178 – 179 Blick auf unseren Zug
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180 Diese Fußgängerin musste lange warten, bis wir vorbeigekrochen waren
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4731isk0u.jpg)
181 Nein, nicht 100 km/h. Und tatsächlich auch nur maximal halb so schnell wie erlaubt :-/
![[image]](https://abload.de/img/dsc_473732k02.jpg)
182 Felsen am Abend
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4738d5jt3.jpg)
183 Wohl ein ehemaliges Bahnhofsgebäude
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![[image]](https://abload.de/img/dsc_4751-effectsg5k7z.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4754zlka5.jpg)
184 – 186 Die Steilwände der Schlucht
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187 Ärmliche Verhältnisse im Talkessel von Bela Palanka
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188 Begegnung mit einem alten Monster
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189 Der Mond lugt hervor
Erst hinter der Schlucht, als es dunkel wurde, ging es schneller voran. Von Niš bis zum Grenzbahnhof Dimitrovgrad sind es gut 100 km. Der Fahrplan sah dafür knapp 3 h vor. Was natürlich nicht ausreichte. :D Mit ca. + 35 erreichte die stinkende Schildkröte den serbischen Grenzbahnhof Dimitrovgrad. Wer hier nur 25 min eingeplant hat (18:15 – 18:40 Uhr), weiß ich nicht, es scheint jedenfalls ein lustiger Mensch zu sein.^^ Denn nun rückte der serbische Zoll an. Die Zöllner fragten auf Englisch, ob wir Alkohol dabei hätten. Nein. Parfüm? Nein. Schmuck? Ich übersetzte für meine beiden Mitstreiter im Abteil, die das Wort nicht verstanden hatten. Da bekamen die Zöllner mit, dass wir Deutsche waren, und ließen sofort von uns ab. Stattdessen gingen sie ein Abteil weiter und löcherten die Türken mit Fragen. Dort gaben sie auch nicht so schnell auf… In Niš hatte ich gehofft, dass wir vor dem Regionalzug abfahren und nicht hinter ihm festhängen würden. Das hatte ja auch geklappt. Als wir eine gute halbe Stunde in Dimitrovgrad standen, hat jener Regionalzug (der selbst fast eine halbe Stunde Verspätung hatte) uns eingeholt. :D Ein Betreuer kam in unser Abteil und fragte: „Bruder, habt ihr Probleme mit dem Zoll?“ und machte dabei die Handbewegung für Geld… Später erzählte uns ein türkischer Reisender aus einem anderen Abteil, der öfter mit dem Zug fährt, der Oberzöllner sei wegen seiner Korruptheit nach Dimitrovgrad strafversetzt worden und versuche nun sich dafür zu rächen, indem er immer wieder Züge stundenlang aufhalte. Er habe schon einmal mit dem Optima Express 15 h in Dimitrovgrad gestanden, weil der Zoll, solange er kein Bakschisch bekam, der Meinung war, nun auch die Fahrzeuge alle einzeln überprüfen zu müssen…
Unsere Kontrolle war „schon“ nach einer guten Stunde beendet, mit + 80 verließen wir den Grenzbahnhof. Serbien, wie es leibt und lebt. ;-) An der Grenze stellten wir die Uhr eine Stunde vor. Am bulgarischen Grenzbahnhof Kalotina Zapad waren 70 min Aufenthalt vorgesehen (19:50 – 21:00 Uhr Ortszeit), die aber ob unserer Verspätung deutlich gekürzt wurden. Hier war die Kontrolle völlig korrekt, die regelmäßig reisenden Türken erzählten, dass es nur Serbien sei, wo es Probleme gebe. Schließlich ging es weiter durch die bulgarische Nacht. In Bulgarien sind die Strecken deutlich besser in Schuss als in Kroatien und Serbien, lange konnte der Zug 160 km/h fahren. Auch hier waren längere zwei Aufenthalte vorgesehen (Sofia 22:06 – 22:35, tatsächlich lt. Google Zeitachse 22:49 – 23:42 Uhr, Plovdiv 0:56 – 1:26, tatsächlich 1:58 – 2:03 Uhr^^), davon habe ich aber nichts mitbekommen.
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Kap. 1/2: Türkentour zur Dönerdrehscheibe [BG][TR]
Die Nacht war kurz. Kurz vor vier bulgarischer Zeit stapfte in Svilengrad der bulgarische Zoll in unser Abteil, um unsere Ausreise zu kontrollieren. Das war wieder schnell und unkompliziert, trotzdem standen wir danach noch eine ganze Weile in Svilengrad herum (planmäßig 03:08 – 04:09).
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190 Schweizer in Bulgarien
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191 Die Türken kommen
Halb fünf ging es dann weiter, gut 20 min Fahrzeit waren es noch bis in die Türkei. Direkt hinter der Grenze stoppte der Zug am türkischen Grenzbahnhof Kapıkule (hier gab’s sogar noch bulgarisches Netz^^). Während bisher immer der Zoll in den Zug gekommen war, lief es nun an der türkischen Grenze anders: Hier müssen die Reisenden aussteigen und selbst zum Zoll gehen. Im Zollsaal war anfangs nur niemand anwesend. :D Die Grenzkontrolle war völlig unspektakulär, wie an jeder anderen Grenze auch, es wurden keine Fragen gestellt, sondern einfach nur Stempel in den Pass und fertig. Zudem fand in Kapıkule der sechste und letzte Lokwechsel der Fahrt statt, die bulgarische Lok, die den Optima Express aus der Korruptionshöhle Dimitrovgrad per Nachtschicht hierhin gezogen hatte, durfte sich nun zur Ruhe legen. Obwohl ja wirklich nicht viel los war, blieben wir wie im Fahrplan vorgesehen eine ganze Stunde in Kapıkule.^^ Die planmäßige Zeit wäre 04:30 – 05:30.
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192 Die Türkei ist erreicht
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193 Alle aussteigen
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194 Für die Einreisekontrolle muss man selbst zum Zoll laufen
Weiter ging es nun das letzte Stück flott und wild hupend über türkische Strecke. Im Fahrplan standen 18 min Fahrzeit, tatsächlich war es eher doppelt so lange.^^ Mit + 43 erreichten wir in der letzten Dunkelheit der Nacht schließlich endlich um 6:31 Uhr den Zielbahnhof Edirne! Hätte der Zug 2 min mehr Verspätung gehabt, wären es exakt 32 h Fahrzeit ab Villach gewesen. :D
Edirne ist als Ziel für den Autotransport auch der sinnvollste Ort in der Türkei, weil man von hier über die Autobahn recht schnell nach Istanbul kommt und die Ägäis ab hier sogar schneller zu erreichen ist als ab Istanbul.
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195 Einfahrt ins Ziel!
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4795vikmn.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/dsc_48058cjls.jpg)
196 – 197 Der Zug nach der Ankunft am Bahnsteig von Edirne
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4798rjkub.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/dsc_47993ej1r.jpg)
198 – 199 Türkenlok
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200 Das Bahnhofsgebäude von der Straßenseite
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4811urjr8.jpg)
201 „Die wirtschaftliche Entwicklung in der Türkei wird aber erst mit der Eisenbahn sehr hoch sein.“ Weiß jemand, von wem das Zitat ist? Das konnte ich nicht herausfinden…
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4822c5kpp.jpg)
202 Hier steht noch unser Zug
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4827gjkkq.jpg)
203 Nun ist er aber lang geworden
Nach Ankunft ging ich zunächst zum Schalter in der Bahnhofshalle und sagte in Ermangelung besserer Sprachkenntnisse einfach: „Üç İstanbul lütfen.“ („Drei Istanbul bitte“. Istanbul natürlich falsch ausgesprochen, auf Türkisch sagt man nämlich isTANbul). :D Doch es funktionierte, der Schalter-Mensch schrieb mir den Preis auf einen Zettel, ich zahlte (umgerechnet 4,35 € p. P.), und die Tickets, die an winzige Kassenbons erinnerten, waren später bei der Kontrolle in Ordnung.^^
Dann warteten wir noch eine gute Stunde auf unsere Weiterfahrt, wobei sich der Bahnsteig immer weiter füllte. Es waren ausnahmslos junge Leute. Einen einzigen Tagzug gibt es von hier. Der Betreuer im Optima Express hatte uns gesagt, dass die in Ljubljana zugestiegene Gruppe, auch auf dem Weg nach Istanbul, bereits in Kapıkule in den Zug nach Istanbul umsteigen wollte. Wir wollten aber lieber mit dem Optima Express bis zur Endstation durchfahren. Eine fatale Entscheidung, denn hier stürzten sich Massen auf den Zug Richtung Istanbul, während die Slowenen bereits bequem saßen. Der Zug war zwar relativ lang, aber nur mit 2+1-Bestuhlung, was bei diesem Andrang natürlich bei weitem nicht ausreichte, um alle unterzubringen. Die Abfahrt war schon mit + 7, aber schnell voran ging es höchstens am Anfang der Fahrt durch die thrakische Pampa. Erst nach über 2 h konnte ich einen Sitzplatz bekommen, den ich aber nach anderthalb Stunden wieder abtrat an einen älteren Herrn. Die Fahrt war zäh wie Kaugummi, zudem war ich heftig erkältet und nach den Nächten im Zug ohnehin schon gerädert. In Çerkezköy war großer Schichtwechsel, hier hatte der Zug seine Verspätung bereits auf 25 min gesteigert. Dahinter ging es wirklich nur noch im Schneckentempo voran. Wenigstens war die Landschaft nun leicht hügelig und nicht mehr ganz so langweilig. Planmäßig sollte die Fahrt 3:43 h dauern, doch am Ende erreichte die Türkenschildi İstanbul Halkalı mit geschlagenen 49 min Verspätung. Ich möchte hervorheben, dass dieser Zug also mehr Verspätung hatte als der Zug von Österreich in die Türkei. :D
![[image]](https://abload.de/img/_dsc_4828p8juw.jpg)
204 Massenandrang
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4829uvkal.jpg)
205 Da kommt er endlich
![[image]](https://abload.de/img/dsc_48411ekti.jpg)
206 Für die Sitzenden durchaus bequem
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207 Schade, der Plan, auf dem Klo einen Sitzplatz zu finden, hat auch nicht funktioniert :-/
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4835hhj28.jpg)
208 Anfangs durchaus schnell
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209 Ich dachte, in der Türkei scheint die Sonne -.-
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4842myk4f.jpg)
210 Alpullu
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211 Am Ende wird es ein bisschen hügelig und deshalb sehr, sehr langsam…
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212 Oh, hier im nächsten Wagen hätte es sogar einen Sitzplatz gegeben^^
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4876zgjtk.jpg)
213 Endlich! Die Wolkenkratzer der Dönerdrehscheibe sind in Sicht!
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214 Für liegen gebliebene ICEs
Halkalı ist zwar Endbahnhof der Bahnstrecke aus Europa, aber längst noch nicht im Zentrum von Istanbul, sondern die Endstation der S-Bahn Marmaray und am äußersten Rand der riesigen Metropole gelegen. Per S-Bahn fährt man von dort nochmal fast 40 min bis ins Stadtzentrum. Vorher muss man sich aber so eine Karte für die Öffis holen, die dem Reisenden Einlass durch die Drehkreuze gewährt. Ja, und wie lange das dauert, wenn ein völlig überfüllter Zug hunderte Leute ausspuckt, kann sich jeder selbst vorstellen.^^ Schließlich fuhren wir mit der S-Bahn zur Station Sirkeci, brachten die Sachen ins nahe Hotel und duschten erstmal.^^
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4893dgkl6.jpg)
215 Türken-S-Bahn
![[image]](https://abload.de/img/__dsc_4895omkv2.jpg)
216 Hier von innen
![[image]](https://abload.de/img/dsc_48977oj7z.jpg)
217 Da mussten noch ein paar doppelte Buchstaben weg beim Scrabble^^
![[image]](https://abload.de/img/dsc_49013dj6f.jpg)
218 Das Herz der Dönerdrehscheibe ist erreicht!
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4908gfkna.jpg)
219 Laaange Rolltreppe
![[image]](https://abload.de/img/dsc_490496kfp.jpg)
220 Mit der Einöde geht es dann demnächst weiter ;-)
Meine Fresse, dieser Trip nach Istanbul hatte es wirklich in sich. Entweder es lag an der Erkältung, oder ich werde wirklich langsam zu alt für solchen Scheiß.^^ Wahrscheinlich beides… :-/
Es grüßt erschöpft
Das Krümelmonster
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Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)
Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!
Danke! Absolut top!
Wie immer einfach toll! Ich liebe Deine verrückten Reisen, die Fotos und den stets witzig-prägnanten Bericht!
+1
- kein Text -
Immer wieder herrlich, vielen Dank!
Einer meiner “Sehnsuchtsziele“ Istanbul!
Tesekkür ederim!
Hat mir sehr gefallen. Wie hoch war denn die Auslastung im Optima-Express? Ihr hättet ab Edirne natürlich auch den Bus nehmen können. Aber wenn man schon mit der Eisenbahn unterwegs ist, dann bis zum bitteren Ende. ;)
Toll. Besonders, dass es noch Ikrausse im Planbetrieb gibt
- kein Text -
Optima-Express
Danke für den Bericht, besonders zum Optima-Express! In den Nullern habe ich den ein paar Mal in der Hauptsaison in Villach bei der Abfertigung gesehen - immer brechend voll, teilweise ganze Großfamilien in den Sechserabteilen zusammengequetscht, und mit vielen zwielichtigen Gestalten. Regelmäßig wurden da Leute von der Polizei aus dem Zug gezerrt und abtransportiert. Die verschlossenen Autowagen, im Gegensatz zu den offenen der damaligen DB Autozug, taten ihr Übriges, mir kein gutes Bild von dem Zug (der damals zusätzlich noch in der Variante Villach-Thessaloniki existierte) in Erinnerung zu behalten. Entweder hat sich das über die Jahre gebessert oder es ist einfach saisonabhängig ;)
Optima-Express
Danke für den Bericht, besonders zum Optima-Express! In den Nullern habe ich den ein paar Mal in der Hauptsaison in Villach bei der Abfertigung gesehen - immer brechend voll, teilweise ganze Großfamilien in den Sechserabteilen zusammengequetscht, und mit vielen zwielichtigen Gestalten. Regelmäßig wurden da Leute von der Polizei aus dem Zug gezerrt und abtransportiert. Die verschlossenen Autowagen, im Gegensatz zu den offenen der damaligen DB Autozug, taten ihr Übriges, mir kein gutes Bild von dem Zug (der damals zusätzlich noch in der Variante Villach-Thessaloniki existierte) in Erinnerung zu behalten. Entweder hat sich das über die Jahre gebessert oder es ist einfach saisonabhängig ;)
Immer wieder gern. ;-)
Mit Großfamilien hätte ich auch gerechnet, die sahen wir aber überhaupt nicht im Zug. Wahrscheinlich reisen sie zum Beginn der Sommerferien und nicht mittwochs im Oktober. ;-)
Zwielichtige Gestalten gab es zum Glück keine, die hätten mich schon eher überrascht. Schließlich muss man auf dieser Reisevariante viel öfter den Ausweis zeigen. ;-)
Dass die Züge nicht mehr brechend voll sind, könnte ich mir vorstellen hat damit zu tun, dass ein Großteil der Reisenden in die Flieger gewandert sind. Zwar gibt es eher wenige Verbindungen von klassischen Low Cost Carriern in die Türkei, aber das Flugangebot ist ja in den letzten 10 - 20 Jahren so ziemlich überall massiv gestiegen, gerade bei Turkish Airlines. Und die Fahrzeiten in Ex-Jugoslawien sind nicht kürzer geworden, da muss ich bloß an den Zustand der Strecke hinter Niš denken...
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Danke! Absolut top!
Wie immer einfach toll! Ich liebe Deine verrückten Reisen, die Fotos und den stets witzig-prägnanten Bericht!
Vielen Dank für das Lob. :-)
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Immer wieder herrlich, vielen Dank!
Immer wieder gern (-:
Einer meiner “Sehnsuchtsziele“ Istanbul!
Die Stadt ist definitiv eine Reise Wert!
Wobei die Anreise per Bahn schon arg beschwerlich ist, gerade im Vergleich zum doch recht bequemen Trip nach Marrakesch, das eigentlich viel weiter entfernt ist (ab München jeweils auf dem direkten Weg nach Istanbul 2.160 km, nach Marrakesch 3.324 km plus Antequera - Algeciras, was wir damals per SEV zurücklegten).
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Tesekkür ederim!
Hat mir sehr gefallen. Wie hoch war denn die Auslastung im Optima-Express? Ihr hättet ab Edirne natürlich auch den Bus nehmen können. Aber wenn man schon mit der Eisenbahn unterwegs ist, dann bis zum bitteren Ende. ;)
Immer wieder gern.
Die Auslastung war eher gering. Alle Reisenden waren in einem Wagen untergebracht, immerhin müssten alle oder fast alle Abteile belegt gewesen sein. Ich nehme an, auf der Rückfahrt war im Oktober mehr los. ;-)
Ja, der Bus von Edirne nach Istanbul braucht über die im Gegensatz zur Bahnstrecke gut ausgebaute Autobahn nur 2 h plus die Zeit für den obligatorischen Stau in Istanbul. Aber das Ziel war ja eben nicht, Bus zu fahren. :p
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Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)
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Toll. Besonders, dass es noch Ikrausse im Planbetrieb gibt
Immer wieder gern.
Diese Uralt-Dinger braucht aus meiner Sicht kein Mensch, aber jedem sei seine Meinung gegönnt. ;-)
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Tesekkür ederim!
Ach, apropos Bus. Bin in 1990er Jahren zu zwei Auslandssemestern in Jordanien mit allen möglichen Verkehrsmitteln gefahren. Mit der Bahn von Göttingen nach Brindisi. Von dort mit dem Schiff nach Izmir. Und dann immer wieder mal Bus und Bahn. Auf dem Rückweg bin ich von Jordanien bis nach Istanbul (mit Ausnahme Damaskus-Aleppo) mit der Bahn gereist. Ab Istanbul war dann nur noch ein Busticket für 50 USD nach München drin. War aber auch sehr spannend. Ab München ging es dann wieder mit der DB nach Göttingen. Selbst den "Umzug" nach dem ersten Semester an eine zweite Uni (al-Mafraq) habe ich mit der Schmalspurbahn von Amman aus bewältigt.
Prima! Brauche ich da auch nicht mehr hin.
Hey.
Immer wieder toll deine Reiseberichte. Brauche ich da nicht auch noch hinfahren.
Aber die Erdogan-Türkei ist als Reiseziel eh kein Thema.
Schöne Grüße von jörg
Vielen Dank
Vielen Dank für den unterhaltsamen Bericht und großen Respekt für die enorme Ausdauer, das so zu fahren.
Wenn ich mir Bild 205 und 206 aus dem Zug von Edirne nach Istanbul so anschaue, fühle ich mich ja fast schon wieder heimisch. Mit den Gepäckablagen und der Formensprache der Toilette (was für ein Begriff in dem Zusammenhang :-)) fühlt man sich selbst am östlichen Ende Europas wie in einem ICE 1.
Optima-Express
"Zwielichtige Gestalten im Zug"
Na doch. Der serbische Zoll, der extra bezahlt werden will. Hatte der Liegewagenbetreuer doch nachgefragt, ob Ihr Brüder Probleme hattet...
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Optima-Express
"Zwielichtige Gestalten im Zug"
Na doch. Der serbische Zoll, der extra bezahlt werden will. Hatte der Liegewagenbetreuer doch nachgefragt, ob Ihr Brüder Probleme hattet...
Oder die komischen deutschen Touristen.
chinesische Rennbahn...
Hallo Krümelmonster,
Viertel nach neun erreichten wir Batajnica, den Endpunkt der S-Bahn Belgrad. Ab hier bis zur Hauptstadt waren bereits die Bauarbeiten für die neue Rennbahn nach Ungarn im Gange. Kurz vor zehn stoppten wir für einige Minuten in Novi Beograd, dem zweitgrößten Bahnhof der serbischen Hauptstadt, anders als die Innenstadt am linken Save-Ufer gelegen. Hier werkelten dutzende Baumeister an der Rennbahn – doch sie sahen überhaupt nicht serbisch aus…
Ich weiss... ich berichtete schon eher... ;)
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
S-Bahn -> Banliyö Trenleri
Hallo Krümelmonster,
206 Für die Sitzenden durchaus bequem
Sieht aus wie ein Bpmz der DB...
214 Für liegen gebliebene ICEs
Wenn schon Rennzug, dann YHT = Yüksek Hızlı Tren...
Yüksek = hoch, viel.
Hız = schnell; das Addendum lı/li/lu/lü ist ein substantiviertes Adjektiv -> Geschwindigkeit.
Tren = Zug.
Soweit ich weiss, gibt es noch keine türkischen Rennbahnen westlich von Istanbul.
Gut, was nicht ist wird irgendwann mal kommen.
215 Türken-S-Bahn
Banliyö Trenleri... ;)
Das erste Wort stammt vom französischen "banlieue", mit der die städtische Region rundum Paris gemeint ist.
Das Addendum lar/ler ist Mehrzahl und das Addendum ı/i/u/ü bildet die Verbindung beider Substantive.
Bin gespannt nach Kapitel 2 -> Istanbul-Ankara mit einem Velaro TR? Fahrt mit dem Metrobüs gemacht?
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Wirbt der Optima mit einer 103?
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4459ucksn.jpg)
Die haben einen guten Geschmack.
Ja tatsächlich...
Und ich überlege, ob ich jemals eine so kompakte Ritter-sportliche Quadratlok gesehen habe. Voll knuffig irgendwie, passt in jede Hemdtasche. :)
![[image]](https://abload.de/img/dsc_4322u2j66.jpg)
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Auf nach Bulgarien!
Immer wieder toll deine Reiseberichte. Brauche ich da nicht auch noch hinfahren.
Aber die Erdogan-Türkei ist als Reiseziel eh kein Thema.
Soweit ich weiß, kann man [ohne Auto/Motorrad] beim Optima-Express vor der türkischen Grenze z.B. in Svilengrad aussteigen und wird nicht gezwungen, in Erdogans Reich einzureisen.
Danke auch von mir!
Mal wieder eine tolle Reiseidee toll beschrieben. Meine Bahnerfahrungen in der Türkei beschränken sich, da damals Richtung Europa heftig gebaut wurde, auf eine Fahrt im Banliyö treni. Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann noch in den Optima Express.
Kap. 1/2: Türkentour zur Dönerdrehscheibe - Zugabe
Auch von mir ein Moin, Servus oder Zdravo in die Runde.
Zuerst auch ein Danke von mir. Ich freue mich auch wieder über den ersten Teil des Reiseberichtes vom letzten Oktober und denke auch gern an diese außergewöhnliche Tour zurück.
Aber ein paar kleine Zugaben habe ich noch von meiner Seite aus.
Wir wählten verschiedene Wege bis zum Startpunkt des Türkenzuges. Luxi legte ein paar entspannte Tage am Wörthersee ein.
Bevor wir drei Länder am Stück durchquerten, habe ich mir vorgenommen, höchstens ein Land pro Tag von Nord nach Süd zu durchqueren. So startete ich am Morgen entspannt ab Norddeich Mole meine Reise gen Süden, von der See in die Berge.
Lediglich 2 Umstiege in Hannover und München, sowie 11 Umdrehungen des Stundenzeigers meiner Uhr später kam ich am heutigen Etappenziel Kufstein an und begab mich nach Bezug des Zimmers direkt auf einen kleinen Spaziergang durch die Stadt, wo es durch die eintretene Dämmerung nicht mehr vieles zu fotografieren gab.
Am darauffolgenden Tag ging es zur zweiten Nord-Süd-Querung eines Landes. Ich startete Mittags ab Kufstein mit dem Railjet express zuerst nach Salzburg. Mit Abschluss dieser Fahrt bin ich mit jeder Zuggattung der ÖBB gefahren, ein kleiner Ostfriese auf großer Erkundung. Nach dem Umstieg ging es dann im ÖBB-EC weiter zum Wörthersee nach Velden.
![[image]](https://abload.de/img/img_0105dxkra.jpg)
Abfahrt in Norddeich zur Morgendämmerung.
![[image]](https://abload.de/img/img_0154gjj0q.jpg)
Blick Richtung Altstadt und Festung, im Rücken liegt direkt der Bahnhof.
![[image]](https://abload.de/img/img_0158wajcn.jpg)
Der Stadtplatz mit Marienbrunnen.
![[image]](https://abload.de/img/img_0166kekmw.jpg)
Die Hauptstelle der Sparkasse, die sich seit 1907 in dem Gebäude befindet.
![[image]](https://abload.de/img/img_0218djjos.jpg)
Blick aus meinem Zimmer, die Unterkunft ist hier sehr verkehrsgünstig gelegen.
![[image]](https://abload.de/img/img_0295tekd0.jpg)
Einfahrt des RJX im Kufsteiner Bahnhof.
![[image]](https://abload.de/img/img_03851rkh6.jpg)
Ankunft in Felden. Rechts der EC von München nach Klagenfurt, der einfahrende RJ ist auf dem Weg nach München.
![[image]](https://abload.de/img/img_0387h9jse.jpg)
Das Bahnhofsgebäude vom Bahnsteig aus gesehen.
![[image]](https://abload.de/img/img_0398ohjln.jpg)
Das Schloss Velden liegt direkt am See.
![[image]](https://abload.de/img/img_0404dhkm1.jpg)
Das Casino liegt in unmittelbarer Nähe vom Schloss und dem See.
Am darauffolgenden Tag empfing ich den ehemalige Mitforisten in meinem Domizil am Wörtersee. Von dort aus starteten wir gemeinsam nach Villach, um auf den Dritten im Bunde zu treffen und das Abenteuer im Optima Express beginnen zu lassen.
![[image]](https://abload.de/img/img_0569ftk9u.jpg)
Nein, auf die S-Bahn haben wir nicht gewartet. Diese ließen wir nach kurzem Aufenthalt am Bahnsteig ziehen.
![[image]](https://abload.de/img/img_058102kk0.jpg)
Wenige Minuten später erschien dann unser Railjet um uns sicher nach Villach zu bringen.
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Ab hier bis zur Hauptstadt waren bereits die Bauarbeiten für die neue Rennbahn nach Ungarn im Gange. Kurz vor zehn stoppten wir für einige Minuten in Novi Beograd, dem zweitgrößten Bahnhof der serbischen Hauptstadt, anders als die Innenstadt am linken Save-Ufer gelegen. Hier werkelten dutzende Baumeister an der Rennbahn – doch sie sahen überhaupt nicht serbisch aus…
Auch hier wird an der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Belgrad und Novi Sad gebaut. Anders als beim Teilstück Belgrad - Stara Pazova, wo die Chinesen zugange sind, kümmert sich die russische Eisenbahngesellschaft RZD um den Trassenausbau.
![[image]](https://abload.de/img/img_0664e7jmn.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/img_0663nlk4d.jpg)
Bei Stara Pazova überqueren wir diese um auf unser Gleis Richtung Belgrad zu kommen.
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165 Alles kaputt
Nicht nur kaputte Wagen gab es zuhauf entlang der Strecke, auch verschiedene Lokomotiven genossen ihr Lebensende in dichter Vegetation.
![[image]](https://abload.de/img/img_0860l2jmm.jpg)
Egal ob Dampf-...
![[image]](https://abload.de/img/img_07732mjdu.jpg)
...oder Dieselloks.
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189 Der Mond lugt hervor
Bevor aber der Mond vorbei schaute, verschand die Sonne langsam hinter den Bergen. Dank der gemütlichen Fahrt konnte man das schöne Schauspiel über eine längere Zeit genießen. Für mich persönlich einer der schönsten Blicke der ganzen Tour.
![[image]](https://abload.de/img/img_0936wnjjd.jpg)
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In Bulgarien sind die Strecken deutlich besser in Schuss als in Kroatien und Serbien, lange konnte der Zug 160 km/h fahren. Auch hier waren längere zwei Aufenthalte vorgesehen (Sofia 22:06 – 22:35, tatsächlich lt. Google Zeitachse 22:49 – 23:42 Uhr, Plovdiv 0:56 – 1:26, tatsächlich 1:58 – 2:03 Uhr^^), davon habe ich aber nichts mitbekommen.
Kurz vor Sofia saßen wir dann im Speise-/Aufenthaltswagen, damit wir das Krümelmonster nicht beim Schlafen stören. Dennoch waren wir (auch durch den ungarischen Geschwindigkeitsrausch) von der Einfahrt in den hell erleuchteten und menschenleeren Bahnhof der Hauptstadt überrascht, sodass es von der Einfahrt kein excellentes Bild zu sehen gibt.
Die Zeitachse von Google hat richtig aufgepasst. Um 22:48 entstand das Bild von der Einfahrt.
![[image]](https://abload.de/img/img_0972114j99.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/img_0977nfkvj.jpg)
Optima-Express
"Zwielichtige Gestalten im Zug"
Na doch. Der serbische Zoll, der extra bezahlt werden will. Hatte der Liegewagenbetreuer doch nachgefragt, ob Ihr Brüder Probleme hattet...
Die waren aber nicht bei der Abfertigung in Villach. ;-)
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Vielen Dank
Vielen Dank für den unterhaltsamen Bericht und großen Respekt für die enorme Ausdauer, das so zu fahren.
Den Bericht habe ich gern geschrieben.
Dass ich eine derartige Tour nochmal fahre, wage ich aktuell allerdings zu bezweifeln. ;-)
Wenn ich mir Bild 205 und 206 aus dem Zug von Edirne nach Istanbul so anschaue, fühle ich mich ja fast schon wieder heimisch.
Deshalb gibt es ja direkt danach Bild 207. :p
Mit den Gepäckablagen und der Formensprache der Toilette (was für ein Begriff in dem Zusammenhang :-)) fühlt man sich selbst am östlichen Ende Europas wie in einem ICE 1.
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S-Bahn -> Banliyö Trenleri
Hallo Krümelmonster,
Nabend Oscar!
206 Für die Sitzenden durchaus bequem
Sieht aus wie ein Bpmz der DB...
Ich kenne mich mit den Wagentypen ja wenig aus, aber müsste bei 3er-Bestuhlung nicht ein A am Anfang stehen? ;-)
214 Für liegen gebliebene ICEs
Wenn schon Rennzug, dann YHT = Yüksek Hızlı Tren...Yüksek = hoch, viel.
Hız = schnell; das Addendum lı/li/lu/lü ist ein substantiviertes Adjektiv -> Geschwindigkeit.
Tren = Zug.
Sorry, irgendwas Blödes musste ich halt dazu schreiben. :D
Soweit ich weiss, gibt es noch keine türkischen Rennbahnen westlich von Istanbul.
Gut, was nicht ist wird irgendwann mal kommen.
Richtig. Geplant ist wohl der Bau einer neuen Bahn, die ganz im Norden den Bosporus überqueren soll, kurz darauf den neuen Flughafen von Istanbul bedienen soll und dann bis Edirne weiterführen soll. Inwieweit da eine Anbindung ans Stadtzentrum von Istanbul geplant ist, ist mir nicht bekannt.
215 Türken-S-Bahn
Banliyö Trenleri... ;)Das erste Wort stammt vom französischen "banlieue", mit der die städtische Region rundum Paris gemeint ist.
Das Addendum lar/ler ist Mehrzahl und das Addendum ı/i/u/ü bildet die Verbindung beider Substantive.
Wiki (DE).
Off-Topic:
Die Endungen türkischer Wörter finde ich immer faszinierend. Die Turksprachen funktionieren dadurch, dass für alles Erdenkliche einfach Endungen ans Wort rangeklatscht werden, wo wir etliche Worte schreiben würden.
Sichtbar ist in deinem Beispiel zudem die kleine und die große Vokalharmonie: Welcher Vokal in der Endung steht, richtet sich nach dem letzten Vokal des Wortstammes. Bestimmte Endungen gibt es mit zwei Vokalen (-lar/-ler für Plural - kleine Vokalharmonie), die meisten Endungen in gleich vier möglichen Varianten (große Vokalharmonie).
Bin gespannt nach Kapitel 2 -> Istanbul-Ankara mit einem Velaro TR? Fahrt mit dem Metrobüs gemacht?
In den nächsten Tagen weißt du mehr. :p
Die Türkenkarpfen sind aber leider nicht in Istanbul zu finden, sie rennen nur westlich von Eskişehir. ;-)
gruß,
Oscar (NL).
Es grüßt zurück
Das Krümelmonster
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chinesische Rennbahn...
Hallo Krümelmonster,
Tag, Oscar!
Viertel nach neun erreichten wir Batajnica, den Endpunkt der S-Bahn Belgrad. Ab hier bis zur Hauptstadt waren bereits die Bauarbeiten für die neue Rennbahn nach Ungarn im Gange. Kurz vor zehn stoppten wir für einige Minuten in Novi Beograd, dem zweitgrößten Bahnhof der serbischen Hauptstadt, anders als die Innenstadt am linken Save-Ufer gelegen. Hier werkelten dutzende Baumeister an der Rennbahn – doch sie sahen überhaupt nicht serbisch aus…
Ich weiss... ich berichtete schon eher... ;)
Dort war in der ersten Antwort die Rede von lokalen Arbeitskräften. Jene sahen wir aber eben nicht.
An der Baustelle arbeiteten hunderte Chinesen...
gruß,
Oscar (NL).
Es grüßt zurück
Das Krümelmonster
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Politik
Hey.
Nabend!
Immer wieder toll deine Reiseberichte. Brauche ich da nicht auch noch hinfahren.
Aber die Erdogan-Türkei ist als Reiseziel eh kein Thema.
Ich habe schon geahnt, dass dieses Thema aufkommen würde. ;-)
Allein dass ich öfter mal in Gebiete mit "fragwürdiger" Politik fahre, heißt nicht, dass ich die Politik all dieser Länder unterstütze. Zudem halte ich es für nahezu unmöglich, gleichzeitig die Politik Russlands und die der Ukraine zu unterstützen. ;-) Was sehr wohl geht, ist, gleichzeitig die Politik beider Länder abzulehnen. ;-)
Aber mit der Ablehnung ist auch niemandem geholfen. Denn in keinem der Länder sind 100 % der Bevölkerung mit der aktuellen Politik einverstanden. In der Türkei ist gerade Istanbul eine Hochburg der Opposition. Eine Reise dorthin kann immer noch helfen, das Leben für die „normale“ örtliche Bevölkerung zu erleichtern. Der Rezeptionist hat Arbeit, die Inhaber des kleinen Kiosks freut sich über etwas Umsatz usw. Und gerade diejenigen, die mit Touristen zu tun haben, sind ja häufig keine Verfechter der Regimes. ;-) Zudem achte ich darauf, wenn möglich nicht bei großen Hotelketten zu buchen.
Schöne Grüße von jörg
Es grüßt zurück
Das Krümelmonster
--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)
Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!
Auf nach Bulgarien!
Immer wieder toll deine Reiseberichte. Brauche ich da nicht auch noch hinfahren.
Aber die Erdogan-Türkei ist als Reiseziel eh kein Thema.
Soweit ich weiß, kann man [ohne Auto/Motorrad] beim Optima-Express vor der türkischen Grenze z.B. in Svilengrad aussteigen und wird nicht gezwungen, in Erdogans Reich einzureisen.
Genau, die Buchung von Teilstrecken ist auf Anfrage möglich, allerdings nur zum vollen Preis.
Bei unserer Fahrt reiste eine Kleingruppe von Ljubljana bis Kapıkule. Wir hätten problemlos in Kapıkule aussteigen können.
Ob ein Ausstieg auch in Bulgarien möglich ist, bin ich mir nicht sicher, das würde ich vorher bei Optima anfragen. Ich könnte mir vorstellen, dass es die Zollkontrollen beschleunigt, wenn der komplette Zug mit allen Insassen nur im Transit durch Bulgarien fährt. ;-)
Wobei die Ankunftszeit in Svilengrad bei halbwegs pünktlicher Fahrt schon arg unchristlich ist: nämlich um 3:08 Uhr...
Da wäre es auch eine Überlegung Wert, um 22:06 Uhr in Sofia auszusteigen, auch wenn es weniger Strecke zum selben Preis ist. ;-)
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Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)
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OT: Türkische Wörter
Off-Topic:
Die Endungen türkischer Wörter finde ich immer faszinierend. Die Turksprachen funktionieren dadurch, dass für alles Erdenkliche einfach Endungen ans Wort rangeklatscht werden, wo wir etliche Worte schreiben würden.
Sichtbar ist in deinem Beispiel zudem die kleine und die große Vokalharmonie: Welcher Vokal in der Endung steht, richtet sich nach dem letzten Vokal des Wortstammes. Bestimmte Endungen gibt es mit zwei Vokalen (-lar/-ler für Plural - kleine Vokalharmonie), die meisten Endungen in gleich vier möglichen Varianten (große Vokalharmonie).
Eins der längsten ist wohl „Afyonkarahisarlılaştıramadıklarımızdan“. Zusammen mit „mısınız?“ bedeutet es „Warst du einer von denen, die wir mal vergeblich wie einen Einwohner von Afyonkarahisar aussehen lassen wollten?“
Kap. 1/2: Türkentour zur Dönerdrehscheibe [BG][TR]
In Hessen sagt man...
...Gude! :-)
Sehr netter Bericht, besten Dank dafür. Scheint eines der letzten Abenteuer zu sein, so eine Reise.
201 „Die wirtschaftliche Entwicklung in der Türkei wird aber erst mit der Eisenbahn sehr hoch sein.“ Weiß jemand, von wem das Zitat ist? Das konnte ich nicht herausfinden…
Hier die Antwort:
https://www.google.de/search?source=univ&tbm=isch&q=unterschrift+kemal+atatürk
Meine Fresse, dieser Trip nach Istanbul hatte es wirklich in sich. Entweder es lag an der Erkältung, oder ich werde wirklich langsam zu alt für solchen Scheiß.^^ Wahrscheinlich beides… :-/
Das mit der Erkältung zieht sich ja wie ein roter Faden durch Deine Reisen und Berichte. Da wünsche ich natürlich alles Gute. Aber alles in allem habe ich den Eindruck, dass ein bisschen weniger Hektik manchmal helfen könnte. Auch in Deinen Reiseberichten.
Soweit von mir - beste Grüße!
Kap. 1/2: Türkentour zur Dönerdrehscheibe - Zugabe
Auch von mir ein Moin, Servus oder Zdravo in die Runde.
Grias di!
Zuerst auch ein Danke von mir. Ich freue mich auch wieder über den ersten Teil des Reiseberichtes vom letzten Oktober und denke auch gern an diese außergewöhnliche Tour zurück.
Das ist doch schön zu hören! =)
Aber ein paar kleine Zugaben habe ich noch von meiner Seite aus.
Immer her damit!
[...]
Am darauffolgenden Tag empfing ich den ehemalige Mitforisten in meinem Domizil am Wörtersee. Von dort aus starteten wir gemeinsam nach Villach, um auf den Dritten im Bunde zu treffen und das Abenteuer im Optima Express beginnen zu lassen.
Nein, auf die S-Bahn haben wir nicht gewartet. Diese ließen wir nach kurzem Aufenthalt am Bahnsteig ziehen.
Wenige Minuten später erschien dann unser Railjet um uns sicher nach Villach zu bringen.
Eine gute Wahl ;-)
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Ab hier bis zur Hauptstadt waren bereits die Bauarbeiten für die neue Rennbahn nach Ungarn im Gange. Kurz vor zehn stoppten wir für einige Minuten in Novi Beograd, dem zweitgrößten Bahnhof der serbischen Hauptstadt, anders als die Innenstadt am linken Save-Ufer gelegen. Hier werkelten dutzende Baumeister an der Rennbahn – doch sie sahen überhaupt nicht serbisch aus…
Auch hier wird an der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Belgrad und Novi Sad gebaut. Anders als beim Teilstück Belgrad - Stara Pazova, wo die Chinesen zugange sind, kümmert sich die russische Eisenbahngesellschaft RZD um den Trassenausbau.
Bei Stara Pazova überqueren wir diese um auf unser Gleis Richtung Belgrad zu kommen.
Moment, wo bauen jetzt die Chinesen und wo die Russen? :-s
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165 Alles kaputt
Nicht nur kaputte Wagen gab es zuhauf entlang der Strecke, auch verschiedene Lokomotiven genossen ihr Lebensende in dichter Vegetation.
Egal ob Dampf-...
...oder Dieselloks.
Wenn ich das entscheiden kann, würde ich meine Rente gern anders verbringen ;-)
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189 Der Mond lugt hervor
Bevor aber der Mond vorbei schaute, verschand die Sonne langsam hinter den Bergen. Dank der gemütlichen Fahrt konnte man das schöne Schauspiel über eine längere Zeit genießen. Für mich persönlich einer der schönsten Blicke der ganzen Tour.
+ 1
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Kurz vor Sofia saßen wir dann im Speise-/Aufenthaltswagen, damit wir das Krümelmonster nicht beim Schlafen stören.
Es gab dort Kekse!?!?!? O.O ;-)
Dennoch waren wir (auch durch den bulgarischen Geschwindigkeitsrausch) von der Einfahrt in den hell erleuchteten und menschenleeren Bahnhof der Hauptstadt überrascht, sodass es von der Einfahrt kein excellentes Bild zu sehen gibt.
Die Zeitachse von Google hat richtig aufgepasst. Um 22:48 entstand das Bild von der Einfahrt.
Vielen Dank für den Nachtrag und die schönen zusätzlichen Bilder!
Es grüßt und dankt
Das Krümelmonster
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Kap. 1/2: Türkentour zur Dönerdrehscheibe [BG][TR]
Tagchen! :-)
In Hessen sagt man...
...Gude! :-)
Hier nicht :p
Sehr netter Bericht, besten Dank dafür.
Immer wieder gern! :-)
Scheint eines der letzten Abenteuer zu sein, so eine Reise.
Ach, der Balkan hält so einige Abenteuer bereit, aber selbst inkl. der obligatorischen Verspätung dauern sie nicht so lange. ;-)
201 „Die wirtschaftliche Entwicklung in der Türkei wird aber erst mit der Eisenbahn sehr hoch sein.“ Weiß jemand, von wem das Zitat ist? Das konnte ich nicht herausfinden…
Hier die Antwort:https://www.google.de/search?source=univ&tbm=isch&q=unterschrift+kemal+atatürk
Ah, danke! Den Kringel muss man aber schon mal gesehen, um ihn wiedererkennen zu können.^^
Meine Fresse, dieser Trip nach Istanbul hatte es wirklich in sich. Entweder es lag an der Erkältung, oder ich werde wirklich langsam zu alt für solchen Scheiß.^^ Wahrscheinlich beides… :-/
Das mit der Erkältung zieht sich ja wie ein roter Faden durch Deine Reisen und Berichte. Da wünsche ich natürlich alles Gute. Aber alles in allem habe ich den Eindruck, dass ein bisschen weniger Hektik manchmal helfen könnte. Auch in Deinen Reiseberichten.
Ich bin eigentlich recht selten krank, am ehesten im Oktober bzw. November, wenn es kälter wird bzw. "gern" nach der Wiesn. Soo überraschend war es also nicht.^^
Und wenn ich am zweiten Morgen merke 'Oh oh...', dann wird es nicht an der anstrengenden Tour gelegen haben. Inzwischen sollte ja bekannt sein, dass Erkältungen eine längere Inkubationszeit haben. ;-)
Dass meine Reisen dennoch recht anstrengend sind, ist mir bewusst. Ich nehme mir auch jedes Mal vor, es beim nächsten Mal etwas besser zu machen. :D Aber irgendwie dämmerte mir immer, dass solche Touren vielleicht nicht ewig möglich sein werden. Joa, und jetzt haben wir ja den Salat...
Soweit von mir - beste Grüße!
Es grüßt zurück
Das Krümelmonster
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Kap. 1/2: Türkentour zur Dönerdrehscheibe [BG][TR]
Hier die Antwort:
https://www.google.de/search?source=univ&tbm=isch&q=unterschrift+kemal+atatürk
Ah, danke! Den Kringel muss man aber schon mal gesehen, um ihn wiedererkennen zu können.^^
Auch in Deutschland sehe ich öfter mal Autos damit herumfahren. Außerdem weiß ich nicht, ob in der Türkei noch von irgendwem anders so viele Denkmäler und Zitate herumstehen, so dass ich auch ohne das Foto blind hätte tippen können ;-) (wobei der aktuelle Präsident ja nicht so viel von ihm und seinen Errungenschaften zu halten scheint).
Kap. 1/2: Türkentour zur Dönerdrehscheibe [BG][TR]
Hier die Antwort:
https://www.google.de/search?source=univ&tbm=isch&q=unterschrift+kemal+atatürk
Ah, danke! Den Kringel muss man aber schon mal gesehen, um ihn wiedererkennen zu können.^^
Hehe, entweder das - man bekommt halt nichts geschenkt im Leben - oder einfach mal den türkischen Text googlen. Da kommt man auch zum Ziel ;-)
Aber stimmt schon, ich habe einfach nur das Schriftbild wiedererkannt.
Beste Grüße
Kap. 1/2: Türkentour zur Dönerdrehscheibe - Zugabe
Ab hier bis zur Hauptstadt waren bereits die Bauarbeiten für die neue Rennbahn nach Ungarn im Gange. Kurz vor zehn stoppten wir für einige Minuten in Novi Beograd, dem zweitgrößten Bahnhof der serbischen Hauptstadt, anders als die Innenstadt am linken Save-Ufer gelegen. Hier werkelten dutzende Baumeister an der Rennbahn – doch sie sahen überhaupt nicht serbisch aus…
Auch hier wird an der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Belgrad und Novi Sad gebaut. Anders als beim Teilstück Belgrad - Stara Pazova, wo die Chinesen zugange sind, kümmert sich die russische Eisenbahngesellschaft RZD um den Trassenausbau.
Bei Stara Pazova überqueren wir diese um auf unser Gleis Richtung Belgrad zu kommen.
Moment, wo bauen jetzt die Chinesen und wo die Russen? :-s
Ich hab mich an dieser Seite orientiert.
Für das südliche Teilstück Belgrad bis Stara Pazova sind die Chinesen verantwortlich, der nördlichen Teil von Stara Pazova bis Novi Sad ist in russischer Hand. Da wir zwischen Indija und Stara Pazova auf die Strecke gekommen sind, durften wir beide Teile kennen lernen.
Vielen Dank für den Nachtrag und die schönen zusätzlichen Bilder!
Sehr gerne!
[SI] Massierendes Gestühl
Da ja kürzlich ein Hinweis kam, wie man hier Videos einstellt, möchte ich das massierende Gestühl im fahrenden Fossil der Slowenen natürlich nicht für mich behalten: klick mich
Es grüßt wie immer
Das Krümelmonster
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Link zum zweiten Kapitel
Hallo liebes Forum,
und hier findet sich das nächste Kapitel. ;-)
Es grüßt
Das Krümelmonster
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