Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt (Fahrkarten und Angebote)

chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 11:59 (vor 2063 Tagen)

Ich habe von folgendem Fall eines Betroffenen gehört:

Mehrere legal bezahlte Tickets (also keine Bezahlung über ominöse ebay Gutscheine) wurden von der Bahn am Tag vor der geplanten Abreise storniert, weil beim Onlinekauf die Bahncardnummer eines "Freundes" (der die Punkte dringend benötigte) angegeben wurde. Dieser hat ihm dafür einen oder mehrere eCoupons aus der "Hanuta-Aktion" zur Verfügung gestellt.

Hierbei drei Besonderheiten / Erklärungen:

- Die Tickets wurden nicht nur storniert sondern der Ticketpreis einbehalten, also ein großer Verlust für den Käufer.
- Der Käufer selbst verfügte über keine Bahncard oder Bonuskarte, konnte selbst also offiziell für sich selbst nicht sammeln (das Feld wurde ihm aber im Verlauf der Buchung mit angezeigt).
- Der Account des Urhebers (der Punkte sammelt) wurde sofort gelöscht und gesperrt.

Meine Frage: Da hier im Forum ständig Gutscheine gegen Punkte getauscht werden und sicher nicht jeder Teilnehmer hier im Forum eine Bahncard oder Bonuskarte hat: Habt ihr von einem solchen Fall schon mal gehört?

Ich selbst meine mich daran erinnern zu können, dass beim Vorzeigen einer Fahrkarte (auf der ja steht, dass mit dieser Bonuspunkte gesammelt wurden), der Schaffner sich die Bahncard oder Bonuskarte zeigen lassen kann, was aber in der Praxis niemals gemacht wird.

Sehr einfach könnte direkt bei der Online-Buchung die Bahn ja überprüfen, ob die angemeldete Person nun eine berechtigte Karte hat oder nicht (zumindest sofern sie für sich selbst ein Ticket bucht). Warum wird dann nicht zumindest dies im Rahmen der "Betrugsprävention" umgesetzt?

Oder liegt es etwa daran, dass derjenige, der 237 Großpackungen Hanuta gekauft hat, tausende von Bonuspunkten auf seinem Konto verbuchte ohne irgendeinen eigenen bezahlten Umsatz, so dass es der Bahn auffallen musste?

Ich denke, es ist hier für alle von Interesse, ob die Abgabe von Gutscheinen gegen Bonuspunkte nun (ich sage mal) "sicher" ist oder nicht (gegen Entgelt dürfen sie ja auch nicht abgegeben werden).

Es kommt mir schon etwas komisch vor, wenn ich in den üblichen Internet-Aktions-Verkaufsportalen Anzeigen lese, dass jemand mit mir zum Schalter in Frankfurt, Köln, München etc. gehen würde, damit ich dort meine BC100 um 700 EUR vergünstigt erhalte (und er seine über 100 Gutscheine dort einlösen möchte - ich muss ihn erst nach Erhalt bezahlen, also scheinbar kein Risiko für mich).

Oder dass jemand (erst gestern gelesen) mehrere 100 Haribo-Tüten verkauft, bei denen jeweils nur der Code herausgeschnitten wurde (die Gummibären wurden dabei nicht angefasst, mindestens 4 kg pro Kauf für nur 10 EUR). Das kommt mir auch irgendwie komisch vor.

Es ist wohl nicht im Sinne der Bahn, dass Haribo Coupons an solche Personen abgegeben werden, die kein Haribo kaufen oder im Geschäft nicht bekommen. Ich denke aber, dass die Bahn solche Aktionen auch z.B. derart gestalten könnte, dass pro Kartennummer nur maximal 10 eCoupons aus einer Haribo-Aktion eingelöst werden können.


Admin-Edit: Betreff angepasst.

Bahn storniert Ticket weil Bonuspunkte für Freund gesammelt

Junior, Sonntag, 19.07.2020, 12:05 (vor 2063 Tagen) @ chriL999
bearbeitet von Junior, Sonntag, 19.07.2020, 12:07

Finde ich schon sehr dreist. Es mag irgendwo in den AGB stehen, dass man nur für sich selbst Punkte sammeln darf, aber beim Buchungsprozess wird man absolut gar nicht darauf hingewiesen. Ein einfacher Hinweis darauf neben dem Eingabefeld der Bahncard-Nummer und schon wäre das Problem gelöst. Oder einfach so einrichten, dass Name auf dem Ticket und Bahncard-Nummer zueinander passen müssen. Sollte technisch keine große Sache sein.

und mir selbst verfallen meine vielen DB-Geschenkkarten?

chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 12:08 (vor 2063 Tagen) @ Junior

Finde ich schon sehr dreist. Es mag irgendwo in den AGB stehen, dass man nur für sich selbst Punkte sammeln darf, aber beim Buchungsprozess wird man absolut gar nicht darauf hingewiesen. Ein einfacher Hinweis darauf neben dem Eingabefeld der Bahncard-Nummer und schon wäre das Problem gelöst.

Und ich riskiere, dass ich meine 300 gekauften Bahn-Geschenkarten nicht mehr einlösen kann, da mir der Account ggf. gesperrt wurde?

Gibt ja genug andere Vertriebswege.

Berlin-Express, nähe BPHD, Sonntag, 19.07.2020, 12:13 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

- kein Text -

Gibt ja genug andere Vertriebswege.

chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 12:48 (vor 2063 Tagen) @ Berlin-Express

Es gibt andere Vertriebswege, jedoch über diese Wege gibt es nicht alle Tickets bzw. es würde am Automaten einfach viel zu lange dauern.

Schreibt hier ein betroffener in der 3. Person?

EK-Wagendienst, EGST, Sonntag, 19.07.2020, 12:50 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

warum haben diesen verdacht nur, wenn ich "chriL999" lese?

Mal seine ganzen Beiträge hier lesen.

Einfach an die Bedingungen halten, und gut ist.
und keine Rausreden, warum wird ein das Feld angezeigt, ist nur eine Ausrede.
Ich werde im eingebuchten Zustand bei Auslandsfahrkarten auch immer nach dem Alter gefragt.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Schreibt hier ein Betroffener in der 3. Person?

chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 12:58 (vor 2063 Tagen) @ EK-Wagendienst
bearbeitet von chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 12:58

warum haben diesen verdacht nur, wenn ich "chriL999" lese?

Mal seine ganzen Beiträge hier lesen.

Nun ja dieser chril9999 möchte halt kein größeres Risiko eingehen und ggf. keine Haribo-Coupons mehr weitergeben, wenn dann sein Account gesperrt werden würde.

Wenn es aber "alle" so machen, dann möchte er auch mit dabei sein und nichts verpassen.

Eine Aussage eines aktiven dritten Teilnehmers, dass dieser in der Vergangenheit hier schon seinen Comfortstatus ohne irgendeinen einzigen Euro Umsatz im Konto erzielt hat, könnte den chril9999 vielleicht etwas beruhigen.

Man darf "legal" nur für sich selber Punkte sammeln

ffz, Sonntag, 19.07.2020, 13:10 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

Hallo,

legal und mit den AGB konform ist nur das sammeln von Punkten für Leistungen die man selber bezahlt. Wenn du eine Fahrkarte für einen Freund kaufst und bezahlst, dann darfst du Punkte für dich sammeln. Dass er dir das Geld ggf wieder gibt ist ein anderes Thema. Du darfst keinePunkte für leistungen die andere selber bezahlen für dich sammeln.

Die Weitergabe von Gutscheinen oder ähnlichem ist legal, so lange sie unentgeltlicherfolgt.

Was einem so passieren kann wenn man Punkte sammelt für Fahrkarten die man nicht selber bezahlt, kann dir "Der Zeuge Desiros" aus dem Nachbarforum DSO sagen, der hat da einschlägige Erfahrungen, die nicht sehr "lustig" waren. Die harmloseste Strafe ist dabei der Entzug der Bahnbonus/Bahncomfort Punkte, es kann auch der Account gesperrt werden das ist dann schon weniger witzig, im schlimmsten Falle wird der Kunde gesperrt, spirch man kann dann für eine Zeit keine BahnCards mehr kaufen und der BahnComfort Status wird mit sofortiger Wirkung entzogen.

Juristische Konsequenzen wie eine Anzeige wegen Betruges noch gar nicht betrachtet.

Man darf "legal" nur für sich selber Punkte sammeln

phil, Sonntag, 19.07.2020, 13:32 (vor 2063 Tagen) @ ffz

Hallo,

legal und mit den AGB konform ist nur das sammeln von Punkten für Leistungen die man selber bezahlt. Wenn du eine Fahrkarte für einen Freund kaufst und bezahlst, dann darfst du Punkte für dich sammeln. Dass er dir das Geld ggf wieder gibt ist ein anderes Thema. Du darfst keinePunkte für leistungen die andere selber bezahlen für dich sammeln.

kann man das so zusammenfassen, dass man auf der sicheren Seite ist, wenn man mit dem eigenen Bahn-Account Tickets für Dritte bucht und Punkte sammelt ?

eCoupons also nur ohne eigenen Vorteil weitergeben...

chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 13:39 (vor 2063 Tagen) @ phil
bearbeitet von chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 13:41

wohl ja, sofern keine Bezahlgutscheine aus Verkaufsportalen verwendet werden, die aus illegalen Aktivitäten erworben wurden

Somit wäre eine jede Weitergabe von eCoupons gegen Bonuspunkte illegal und kann zur Kontosperrung führen.

"Legal" darf nur der Reisende Punkte sammeln

Co_Tabara-98, Hannover, Sonntag, 19.07.2020, 14:06 (vor 2063 Tagen) @ ffz

legal und mit den AGB konform ist nur das sammeln von Punkten für Leistungen die man selber bezahlt. Wenn du eine Fahrkarte für einen Freund kaufst und bezahlst, dann darfst du Punkte für dich sammeln.

Dies ist meines Erachtens so nicht korrekt. Die Gutschrift der Punkte ist vielmehr an den Reisenden gebunden. D.h. bei einem Kauf für Dritte ist es so vorgesehen, dass nicht dem Inhaber des Accounts, sondern dem eingetragenen Reisenden die Punkte zustehen.

So steht es in den AGB der DB, Seite 182 (Stand heute):
"2.2.1 Bei Erwerb einer Fahrkarte für die eigene Reise ab einem Mindestwert von 5 € pro Richtung mit/ohne BahnCard-Rabatt kann der Teilnehmer BahnBonus-Punkte auf seinem Punktekonto sammeln. ... Sind Reisender und Buchender nicht identisch, kann nur der Reisende, sofern er selbst am BahnBonus-Programm teilnimmt, die Punkte gutgeschrieben bekommen."

Link zum "historischen Fall"

Co_Tabara-98, Hannover, Sonntag, 19.07.2020, 16:04 (vor 2063 Tagen) @ ffz

@chriL999:
Dieser Fall aus DSO ist wohl gemeint.

Link zum "historischen Fall"

Hansjörg, Sonntag, 19.07.2020, 16:25 (vor 2063 Tagen) @ Co_Tabara-98

@chriL999:
Dieser Fall aus DSO ist wohl gemeint.

Ich buche ja auch regelmäßig Europa Sparpreise, da dies billiger ist als ein BC100F Anschlusstarif. Gesperrt worden bin ich noch nie. Dabei zahle ausschließlich mit Gutscheinen und eCoupons. Seit Jahren.

Link zum "historischen Fall"

chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 16:45 (vor 2063 Tagen) @ Hansjörg

Dieser Vorgang aus DSO liegt schon knappe 4 Jahre zurück. Eventuell hat sich in der Zwischenzeit schon einiges geändert (da ja viel mehr Kunden diese Punkte sammeln dürfen)?

Der Kunde ist Premiumkunde der Bahn (BC100). Dies lässt vermuten, dass das System den Kunden automatisiert gesperrt hat, also keine individuelle Entscheidung eines Mitarbeiters oder "Mänätschers" vorlag.

Jedoch wurden diese Fahrten ja von der betroffenen Person tatsächlich gekauft und bezahlt, z.B. weil die reisende Person über keinen Online-Zugang verfügt. Es wird also die Person "bestraft", die Punkte für sich selber gut schreiben lässt und dabei nicht mitfährt.

In meiner Schilderung wird aber auch die Person, die die Punkte entgegennimmt (und gar nicht fährt oder zahlt) "bestraft". Und sammelt somit viele Bonuspunkte und kommt gar in den Comfortstatus, obwohl sie selbst der Bahn keinen Umsatz erbringt.

Mich nervt diese Punktebettelei seit Jahren

flyingska, Sonntag, 19.07.2020, 13:46 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

Ich bin im Ice-Treff schon seit einigen Jahren dabei. Ich nutze Bahngutscheine seit 2010 häufig.
Als das hier im Ice-Treff mit der Gutscheinbörse anfing, war das wirklich nett. Manchmal stellte man ein paar Gutscheine herein, mal holte man sich welche. Mal tauschte man auch nur Tariftipps aus. Eine Gegenleistung wollte am Anfang selten einer. Da war das Sammeln für fremde Bahncard-Nummern aber auch nicht möglich.

Heute läuft alles im Tausch Gutschein gegen Punkte ab. Ich stelle seit mehreren Jahren schon nichts mehr in die Börse, hole mir aber auch nichts davon. Ich könnte sagen: Was interessiert mich diese Gutscheinbörse also? Diese Punktebettelei nervt einfach und man hat auch keine Lust mehr Tariftricks auszutauschen.

Ich finde die Eingangsgeschichte sehr abstrus: Da kauft einer Fahrkarten. Egal ob mit Hanuta- oder Haribo-Gutscheinen ein Restbetrag bleibt, den muss der Kunde, der Fahrgast, bar oder in Gutscheinform bezahlen. Wie kann da die Bahn die Fahrkarten stornieren und dann auch noch den Restwert des Gutscheins/Geldes einbehalten????
Entweder das Geld/der Gutscheinwert gehört dem Kunden oder es ist Betrug. Dann muss der Kunde von der DB angezeigt werden und die Staatsanwaltschaft entscheidet mit einem Gericht, wem der bezahlte Betrag ohne Ecoupons zusteht.

2011 gab es noch Gutscheinaktionen wie aus der Computerbild-Zeitschrift. Solch eine Aktion hat die DB seitdem nie wieder gemacht. Heute würden die Leute völlig durchdrehen, wenn es solche Computerbild-Gutscheine noch einmal geben würde.

Mich nervt diese Punktebettelei seit Jahren

chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 14:05 (vor 2063 Tagen) @ flyingska

Eine Ausgabe Computerbild kostet ja doch den ein und anderen Euro. Während Haribo für 57 Cent erhältlich ist. Es wird sich somit kaum jemand 100 x die Computerbild kaufen (zumal die Zeitschrift ja in den Lounges ausliegt) - im Gegensatz zu kiloweise Haribo.

Mich nervt diese Punktebettelei seit Jahren

flyingska, Sonntag, 19.07.2020, 14:08 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

Eine Ausgabe Computerbild kostet ja doch den ein und anderen Euro. Während Haribo für 57 Cent erhältlich ist. Es wird sich somit kaum jemand 100 x die Computerbild kaufen (zumal die Zeitschrift ja in den Lounges ausliegt) - im Gegensatz zu kiloweise Haribo.

2011 schon. Da war die Ausgabe mit dem Bahngutschein an vielen Stellen ausverkauft. Aber die Bahn hat seitdem solch eine Aktion nie wieder gemacht.

Milchmädchenrechnung!

Power132, Sonntag, 19.07.2020, 14:21 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

Eine Computerbild kostet aktuell 3,70€. Mehrere hundert Tüten haribo zu 0,57€ das sind bei 100 Tüten schon 57,00€.
Und für 37,00 hättest du theoretisch 10 Gutscheine, die maximal einlösbar wären.

Milchmädchenrechnung!

chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 14:45 (vor 2063 Tagen) @ Power132

Eine Computerbild kostet aktuell 3,70€. Mehrere hundert Tüten haribo zu 0,57€ das sind bei 100 Tüten schon 57,00€.
Und für 37,00 hättest du theoretisch 10 Gutscheine, die maximal einlösbar wären.

Momentan sind ja beliebig viele Haribo Gutscheine einlösbar, was zu Hamsterkäufen ungesunder Ware führt.

... einfsch ignorieren geht auch ... ;-)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 19.07.2020, 16:24 (vor 2063 Tagen) @ flyingska
bearbeitet von Der Blaschke, Sonntag, 19.07.2020, 16:26

Huhu.

Ich stelle seit mehreren Jahren schon nichts mehr in die Börse, hole mir aber auch nichts davon. Ich könnte sagen: Was interessiert mich diese Gutscheinbörse also? Diese Punktebettelei nervt einfach und man hat auch keine Lust mehr Tariftricks auszutauschen.

Jeder soll doch machen, was er will ...

Die Intention des Beitragsbaumerstellers hat er doch selbst erzählt:

Wenn es aber "alle" so machen, dann möchte er auch mit dabei sein und nichts verpassen.


Schöne Grüße von jörg

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

bahnfahrerofr., Sonntag, 19.07.2020, 16:58 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

Nun, wer für wen legal Punkte sammeln darf, sollte hier jedem klar sein.

Klar ist auch, dass hier der ein oder andere gelegentlich mal an der Gutscheinbörse teilnimmt und es daher zu Punktegutschriften für Dritte kommen kann.

Problem ist sicherlich wie überall, wenn übertrieben wird, steigt die Wahrscheinlichkeit für Konsequenzen.

Mir sind ein paar Fälle aus der Vergangenheit bekannt, bei denen die DB Konzernsicherheit bei einigen Leuten Konten gesperrt hat und die Punkte gelöscht hat (vgl. auch der Heiko-DSO-Fall). Auf Mydealz gab es damals auch ein paar Einzelfälle. Dann war lange Zeit Ruhe, zumindest habe ich keinen Fall mehr mitbekommen...

Wäre also sicher für einige interessant zu wissen, ob hier nun häufigeres Eingreifen zu erwarten ist.

Gründe für Buchungen für Freunde ohne bahn.bonus Konto?

Hansjörg, Sonntag, 19.07.2020, 17:31 (vor 2063 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Was bringen diese Punktesammlungen eigentlich genau? Will man den bahn.comfort Status erlangen oder geht es um den ermäßigten Erwerb von Prämien? Upgrade Freifahrt Flex usw.

die Gründe gibt es

chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 18:02 (vor 2063 Tagen) @ Hansjörg

Was bringen diese Punktesammlungen eigentlich genau? Will man den bahn.comfort Status erlangen oder geht es um den ermäßigten Erwerb von Prämien? Upgrade Freifahrt Flex usw.

Man möchte mit der Abgabe von nicht benötigten eCoupons jemand anderem eine Freude bereiten, ihn selber etwas beraten, wie er zu einem günstigen Ticket kommen kann (damit er in der Corona-Situation nicht so lange am Schalter Schlange stehen muss).
Und als Gegenleistung hierfür ein paar Punkte, damit z.B der eigene Comfort-Status (wiederum aufgrund von Corona = weniger Reisen) nicht verfällt oder man am Schalter nicht so lange warten muss (wenn man z.B. einen Stempel für die Aufhebung der Zugbindung benötigt).

Die Punktesammelei wurde und wird natürlich etwas angetrieben und angeheizt von massiven Werbekampagnen der Bahn schon über viele Jahre hinweg, denen man sich praktisch nicht entziehen kann.

Ähnliches gilt für die massiven Rabatte bei den Geschenkkarten der DB (29,- oder 30,- EUR) in den Sonderaktionen, die ebenfalls bundesweit beworben werden. Da einige Reisende die Preise der DB als zu hoch empfinden, versuchen sie auf diesem Wege den Preis etwas zu senken oder gar eine höherwertige Klasse zum gleichen Preis zu buchen.

Einfach aufs Auto umsteigen, geht leider nicht, da manche umweltbewusste Menschen dann in einen Gewissenskonflikt geraten würden.

Mit einer "Freifahrt für Dritte" könnte man dann einen guten Freund oder Verwandten, der noch nicht Bahn fährt, von den Vorteilen der DB versuchen zu überzeugen.

Dies alles hat sich aber nicht der Kunde der Bahn ausgedacht sondern eben die DB selbst.

Ich habe mich in der Vergangenheit schon selbst bei der Bahn beworben, um mehr von den Hintergründen zu erfahren oder um die "Innovationen" voranzutreiben. Leider habe ich selbst nicht einmal die Chance für ein Vorstellungsgespräch bekommen - trotz guter Qualifikation.

In der ein und anderen DB-Lounge kann ich dann zumindest direkt mit einem Mitarbeiter in Kontakt treten - etwas mehr auf (ich sage mal) "Augenhöhe" im Vergleich zu einer hastigen Ticketkontrolle mit einem schnellen "diie Fahrscheineee".

Hmmm ...

Garfield_1905, Sonntag, 19.07.2020, 18:17 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

Ich habe mich in der Vergangenheit schon selbst bei der Bahn beworben, um mehr von den Hintergründen zu erfahren oder um die "Innovationen" voranzutreiben. Leider habe ich selbst nicht einmal die Chance für ein Vorstellungsgespräch bekommen - trotz guter Qualifikation.

Du bewirbst Dich bei der Bahn, 'um mehr von den Hintergründen zu erfahren' ? Welche Hintergründe ? Ich hoffe, Du hast das nicht so in die Bewerbung geschrieben, denn dann brauchst Du Dich über die 'Nicht - Reaktion' nicht zu wundern. ;-)

Hmmm ...

chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 19:30 (vor 2063 Tagen) @ Garfield_1905

Du bewirbst Dich bei der Bahn, 'um mehr von den Hintergründen zu erfahren' ? Welche Hintergründe ? Ich hoffe, Du hast das nicht so in die Bewerbung geschrieben, denn dann brauchst Du Dich über die 'Nicht - Reaktion' nicht zu wundern. ;-)

Keine Sorge, ich hatte da schon eine persönliche Betreuerin, die sich meine Unterlagen angesehen hat.

Hmmm ..., Teil 2

Garfield_1905, Sonntag, 19.07.2020, 19:35 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

Du bewirbst Dich bei der Bahn, 'um mehr von den Hintergründen zu erfahren' ? Welche Hintergründe ? Ich hoffe, Du hast das nicht so in die Bewerbung geschrieben, denn dann brauchst Du Dich über die 'Nicht - Reaktion' nicht zu wundern. ;-)


Keine Sorge, ich hatte da schon eine persönliche Betreuerin, die sich meine Unterlagen angesehen hat.

Trotzdem finde ich es schon etwas merkwürdig, das man sich irgendwo bewirbt, 'um Hintergründe zu erfahren'. Im Genre 'James Bond / Durbridge / Schimanski' ist das vielleicht schon mal möglich, um den Möder zu überführen, aber im 'richtigen Leben !?! ;-)

Hmmm ..., Teil 2

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 19.07.2020, 19:48 (vor 2063 Tagen) @ Garfield_1905

Du bewirbst Dich bei der Bahn, 'um mehr von den Hintergründen zu erfahren' ? Welche Hintergründe ? Ich hoffe, Du hast das nicht so in die Bewerbung geschrieben, denn dann brauchst Du Dich über die 'Nicht - Reaktion' nicht zu wundern. ;-)


Keine Sorge, ich hatte da schon eine persönliche Betreuerin, die sich meine Unterlagen angesehen hat.


Trotzdem finde ich es schon etwas merkwürdig, das man sich irgendwo bewirbt, 'um Hintergründe zu erfahren'. Im Genre 'James Bond / Durbridge / Schimanski' ist das vielleicht schon mal möglich, um den Möder zu überführen, aber im 'richtigen Leben !?! ;-)

Vielleicht hat er sich auch unglücklich ausgedrückt und meinte das er sich für die Hintergründe interessiert und deshalb beworben hat.

Hmmm ..., Teil 2

chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 19:50 (vor 2063 Tagen) @ Garfield_1905

Trotzdem finde ich es schon etwas merkwürdig, das man sich irgendwo bewirbt, 'um Hintergründe zu erfahren'. Im Genre 'James Bond / Durbridge / Schimanski' ist das vielleicht schon mal möglich, um den Möder zu überführen, aber im 'richtigen Leben !?! ;-)

Die Formulierung war unglücklich: einfach eine Bewerbung, um die Firma besser "kennenzulernen" und innovativ mitzuarbeiten (es ging damals um ein neues Projekt, also weniger um Zugbegleitung oder Rangieren oder Schalterbetreuung).

Brauchst du eigentlich Ausreden für dein Gewissen?

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Sonntag, 19.07.2020, 21:06 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

Man möchte mit der Abgabe von nicht benötigten eCoupons jemand anderem eine Freude bereiten, ihn selber etwas beraten, wie er zu einem günstigen Ticket kommen kann (damit er in der Corona-Situation nicht so lange am Schalter Schlange stehen muss).


Genau! Corona ist schuld! Logisch. Nicht so lange am Schalter Schlange stehen muss ... "Jemand anderes" verbringt wahrscheinlich mehr Zeit in ÖPNV oder beim Einkaufen als am Schalter, aber netter Versuch. Musst du dich irgendwie selbst rechtfertigen, weil du möglichst überall bei der DB sparen willst und versuchst das Maximum für dich rauszuholen?

Die Punktesammelei wurde und wird natürlich etwas angetrieben und angeheizt von massiven Werbekampagnen der Bahn schon über viele Jahre hinweg, denen man sich praktisch nicht entziehen kann.

Praktisch nicht entziehen kann? Quark, ich kann mich an keine einzige Werbekampagne zum Punktesammeln erinnern, von "massiven" Kampagnen ganz zu schweigen. Wenn es um Werbung der DB geht, denke ich eher an die 19€-Aktions-Sparpreise, die Werbung gab es wirklich überall ...

Ähnliches gilt für die massiven Rabatte bei den Geschenkkarten der DB (29,- oder 30,- EUR) in den Sonderaktionen, die ebenfalls bundesweit beworben werden. Da einige Reisende die Preise der DB als zu hoch empfinden, versuchen sie auf diesem Wege den Preis etwas zu senken oder gar eine höherwertige Klasse zum gleichen Preis zu buchen.

Och ist das niedlich ausgedrückt ...

Mit einer "Freifahrt für Dritte" könnte man dann einen guten Freund oder Verwandten, der noch nicht Bahn fährt, von den Vorteilen der DB versuchen zu überzeugen.

Richtig. oder man verwendet die Freifahrt selbst, nicht wahr? ;)

Dies alles hat sich aber nicht der Kunde der Bahn ausgedacht sondern eben die DB selbst.

Es sind aber schon ausgewählte Kunden, die alles, was sich die Bahn ausgedacht hat kombinieren, um den eigenen Vorteil zu maximieren... :)

Ich habe mich in der Vergangenheit schon selbst bei der Bahn beworben, um mehr von den Hintergründen zu erfahren oder um die "Innovationen" voranzutreiben. Leider habe ich selbst nicht einmal die Chance für ein Vorstellungsgespräch bekommen - trotz guter Qualifikation.

Wenn bei einem background-Check dieses Profil gefunden wurde, wundert mich gar nicht, warum da nicht einmal die Chance auf ein Vorstellungsgespräch gegeben wurde...

In der ein und anderen DB-Lounge kann ich dann zumindest direkt mit einem Mitarbeiter in Kontakt treten - etwas mehr auf (ich sage mal) "Augenhöhe" im Vergleich zu einer hastigen Ticketkontrolle mit einem schnellen "diie Fahrscheineee".

Ansichtssache. Ich habe auch in Zügen schon tolle, interessante Gespräche mit dem Personal geführt.

Tut mir Leid, der ganze Beitragsbaum macht mal wieder den dubiosen Eindruck - und den vermitteln 99% deiner Beiträge - dass es nur darum geht, den eigenen Vorteil auf Kosten anderer zu maximieren ...

Geht mir ähnlich !

Garfield_1905, Sonntag, 19.07.2020, 21:21 (vor 2063 Tagen) @ Paladin

Tut mir Leid, der ganze Beitragsbaum macht mal wieder den dubiosen Eindruck - und den vermitteln 99% deiner Beiträge - dass es nur darum geht, den eigenen Vorteil auf Kosten anderer zu maximieren ...

Das kann ich nur bestätigen. Wann immer ein Beitrag von diesem User kommt, habe ich das mitunter zugegeben unbestimmte Gefühl, das hier irgendwas nicht ganz koscher ist, ohne das jedes Mal genau begründen zu können. Was mir nicht immer klar ist, warum er das hier erzählt und was er tatsächlich erwartet.

In Erinnerung ist mir auch noch die ..., ähh, geniale Idee, das die ICE's am Endbahnhof doch noch am Bahnsteig stehen bleiben mögen, damit sich 'Außenstehende' (= NICHT notwendigerweise Fahrgäste !) z.B. eine Currywurst im Bordbistro kaufen können. ;-)

Geht mir ähnlich !

EK-Wagendienst, EGST, Sonntag, 19.07.2020, 22:39 (vor 2063 Tagen) @ Garfield_1905

- kein Text -

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

Co_Tabara-98, Hannover, Sonntag, 19.07.2020, 18:20 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

Mehrere legal bezahlte Tickets (also keine Bezahlung über ominöse ebay Gutscheine) wurden von der Bahn am Tag vor der geplanten Abreise storniert ...

Wie macht die Bahn das technisch? Per Mail?

Dieser hat ihm dafür einen oder mehrere eCoupons aus der "Hanuta-Aktion" zur Verfügung gestellt.

Dies dürfte völlig unerheblich sein.

- Die Tickets wurden nicht nur storniert sondern der Ticketpreis einbehalten ...

Wurde von der Bahn eine rechtliche bzw. auf den AGB basierende Grundlage oder eine sonstige Begründung genannt? Ohne dies zu wissen, lässt sich kaum sinnvoll dazu Stellung nehmen.

- Der Account des Urhebers (der Punkte sammelt) wurde sofort gelöscht und gesperrt.

Nur das Punktesammelkonto oder auch der Kundenaccount?

Ich selbst meine mich daran erinnern zu können, dass beim Vorzeigen einer Fahrkarte (auf der ja steht, dass mit dieser Bonuspunkte gesammelt wurden), der Schaffner sich die Bahncard oder Bonuskarte zeigen lassen kann ...

Ich glaube nicht, dass eine Verpflichtung besteht, die Berechtigung fürs Punkte sammeln im Zug nachzuweisen. (Ausnahmen waren verschiedene temporäre Sonderangebote.)

Oder liegt es etwa daran, dass derjenige, der 237 Großpackungen Hanuta gekauft hat, tausende von Bonuspunkten auf seinem Konto verbuchte ohne irgendeinen eigenen bezahlten Umsatz, so dass es der Bahn auffallen musste?

Leider lassen es deine Formulierungen ab und zu im Unklaren, ob es sich um eine Tatsachenfeststellung oder ein fiktives Beispiel handelt (ist das eigentlich Absicht?). Wenn in einem Punktekonto laufend gesammelt wird, jedoch aussschließlich per Ticket für Dritte könnte dies gewiss ein Anlass für eine Prüfung sein.

Es ist wohl nicht im Sinne der Bahn, dass Haribo Coupons an solche Personen abgegeben werden, die kein Haribo kaufen oder im Geschäft nicht bekommen. Ich denke aber, dass die Bahn solche Aktionen auch z.B. derart gestalten könnte ...

Es ist immer dann im Sinn der Bahn, wenn die entsprechende Fahrkarte ohne Einlösung des Coupons nicht gekauft worden wäre, insbesondere wenn jemand aufgrund des Coupons die DB als Verkehrsmittel erstmals in Erwägung zieht. Bei der Kontensperrung dürften die Coupons höchstens ganz am Rande eine Rolle gespielt haben.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 19:45 (vor 2063 Tagen) @ Co_Tabara-98
bearbeitet von chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 19:47

Wie macht die Bahn das technisch? Per Mail?

die Mitteilung erfolgte per Mail

Wurde von der Bahn eine rechtliche bzw. auf den AGB basierende Grundlage oder eine sonstige Begründung genannt? Ohne dies zu wissen, lässt sich kaum sinnvoll dazu Stellung nehmen.

Es wurde (wie mir geschildert) keine Begründung genannt. Erst auf mehrfache telefonische Nachfrage des Reisenden hin, wurden Gründe genannt.

- Der Account des Urhebers (der Punkte sammelt) wurde sofort gelöscht und gesperrt.
Nur das Punktesammelkonto oder auch der Kundenaccount?

Beide Accounts.


Leider lassen es deine Formulierungen ab und zu im Unklaren, ob es sich um eine Tatsachenfeststellung oder ein fiktives Beispiel handelt (ist das eigentlich Absicht?).

Es handelt sich um eine Schilderung eines Betroffenen, welche mir so mitgeteilt wurde (und ich mehrfach nachgefragt habe).

Wenn in einem Punktekonto laufend gesammelt wird, jedoch aussschließlich per Ticket für Dritte könnte dies gewiss ein Anlass für eine Prüfung sein.

Es wurden keine Tickets für Dritte gekauft. Es wurde Tickets vom Käufer selbst erworben, der die Kartennummer eines Dritten angegeben hat (und diesem Dritten wurde der Account still gelegt, da zuviele Hanuta Coupons verteilt wurden)


Es ist immer dann im Sinn der Bahn, wenn die entsprechende Fahrkarte ohne Einlösung des Coupons nicht gekauft worden wäre, insbesondere wenn jemand aufgrund des Coupons die DB als Verkehrsmittel erstmals in Erwägung zieht.

Die meisten DB-Geschenkkarten (sofern reduziert) werden von "professionellen" Käufern aufgekauft, die meist selbst teure Bahncards erwerben wollen. Auch Haribo wurde von bestimmten Personen in erheblichem Umfang eingekauft (so viel kann niemand Haribo essen noch durch die Gegend fahren).

Bei der Kontensperrung dürften die Coupons höchstens ganz am Rande eine Rolle gespielt haben.

Ich weiß nur, dass diese Person (der Dritte mit den Hanuta Coupons) von dem Risiko der Sperrung scheinbar wusste und nicht einmal überrascht gewesen ist, als es passierte. Vermutlich wurden also nicht so viele Fahrkarten von der Person selbst erworben. Andere Gründe sind zumindest mir nicht ersichtlich.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

bahnfahrerofr., Sonntag, 19.07.2020, 21:01 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

Es wurden keine Tickets für Dritte gekauft. Es wurde Tickets vom Käufer selbst erworben, der die Kartennummer eines Dritten angegeben hat (und diesem Dritten wurde der Account still gelegt, da zuviele Hanuta Coupons verteilt wurden)

Wurde der Account des Buchenden/Reisenden auch gesperrt? Oder war dieser nur durch das Ticketstorno "betroffen"?

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 21:47 (vor 2063 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Wurde der Account des Buchenden/Reisenden auch gesperrt? Oder war dieser nur durch das Ticketstorno "betroffen"?

Account des "Zahlenden" wurde nicht gesperrt, ihm wurden aber mehr als 1 Ticket storniert am Vortag der Reise.

Ich konnte das auch nicht glauben und habe mehrfach nachgefragt.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

bahnfahrerofr., Montag, 20.07.2020, 00:30 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

Wurde der Account des Buchenden/Reisenden auch gesperrt? Oder war dieser nur durch das Ticketstorno "betroffen"?


Account des "Zahlenden" wurde nicht gesperrt, ihm wurden aber mehr als 1 Ticket storniert am Vortag der Reise.

Ich konnte das auch nicht glauben und habe mehrfach nachgefragt.

Danke für die Info.

mehr als ein Ticket, was denn noch für welche? Waren die anderen Tickets auch mit der selben "Unstimmigkeit" gebucht? :-)

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

chriL999, Montag, 20.07.2020, 19:17 (vor 2062 Tagen) @ bahnfahrerofr.


mehr als ein Ticket, was denn noch für welche? Waren die anderen Tickets auch mit der selben "Unstimmigkeit" gebucht? :-)

Er wird wohl Hin- und Rückfahrt getrennt gebucht haben (um jeweils einen Hanuta Gutschein einlösen zu können) und diese Gutscheine wird er wohl von der gleichen Person bekommen haben (genauere Infos liegen mir nicht vor).

Obwohl er diesmal (Haribo) gar keine Kartennummer eingegeben hat, wurde der Haribo-Gutschein vom System abgelehnt, da eine allseits bekannte Bedingung aus der Aktion bei diesem Vorgang auch nicht erfüllt war.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

Hansjörg, Montag, 20.07.2020, 20:36 (vor 2062 Tagen) @ chriL999
bearbeitet von Hansjörg, Montag, 20.07.2020, 20:37

Obwohl er diesmal (Haribo) gar keine Kartennummer eingegeben hat, wurde der Haribo-Gutschein vom System abgelehnt, da eine allseits bekannte Bedingung aus der Aktion bei diesem Vorgang auch nicht erfüllt war.

Welche Bedingung? Der Haribo Gutschein ist ein eCoupon.

"Teilnahmebedingungen"

chriL999, Montag, 20.07.2020, 20:44 (vor 2062 Tagen) @ Hansjörg

Obwohl er diesmal (Haribo) gar keine Kartennummer eingegeben hat, wurde der Haribo-Gutschein vom System abgelehnt, da eine allseits bekannte Bedingung aus der Aktion bei diesem Vorgang auch nicht erfüllt war.


Welche Bedingung? Der Haribo Gutschein ist ein eCoupon.

https://bahn.haribo.de/ ganz unten "Teilnahmebedingungen"
gleich in der ersten dort beantworteten Frage steht der Hinweis

"Teilnahmebedingungen"

gnampf, Dienstag, 21.07.2020, 11:32 (vor 2061 Tagen) @ chriL999

Und wie soll die Bahn wissen wer die Haribo-Packung gekauft hat, ob sie überhaupt gekauft wurde, verschenkt, geklaut, etc? Dafür müsste sie sich dann die Kassenbons bei der Einlösung eines E-Coupons vorlegen lassen.
Die auf der Website zur Erzeugung der E-Coupons einzugebenden Daten lassen sich weder von den Daten her vernünftig mit dem Kundenkonto abgleichen, noch darf Haribo diese überhaupt an die DB weiterleiten, siehe Datenschutzerklärung. Die Eingabe von Name und Email ist aber sogar freiwillig und muß gar nicht erfolgen.

Also bitte leg doch noch einmal dar wie die Bahn den feststellen kann das der Gutschein-Einlöser die Haribo-Packungen nicht selbst erworben hat.

"Teilnahmebedingungen"

Hansjörg, Dienstag, 21.07.2020, 11:49 (vor 2061 Tagen) @ gnampf

Also bitte leg doch noch einmal dar wie die Bahn den feststellen kann das der Gutschein-Einlöser die Haribo-Packungen nicht selbst erworben hat.

Das würde mich auch mal interessieren.

"Teilnahmebedingungen"

chriL999, Dienstag, 21.07.2020, 20:35 (vor 2061 Tagen) @ Hansjörg
bearbeitet von chriL999, Dienstag, 21.07.2020, 20:35

Also bitte leg doch noch einmal dar wie die Bahn den feststellen kann das der Gutschein-Einlöser die Haribo-Packungen nicht selbst erworben hat.


Das würde mich auch mal interessieren.

Im konkreten Fall (Haribo) wurden gegen den ersten Satz im Abschnitt "Wer kann teilnehmen?" verstoßen. Wohnsitz war aber Deutschland.

Aber es kam dann eine Fehlermeldung und alles wurde wieder gut.

"Teilnahmebedingungen"

gnampf, Dienstag, 21.07.2020, 20:43 (vor 2061 Tagen) @ chriL999

Im konkreten Fall (Haribo) wurden gegen den ersten Satz im Abschnitt "Wer kann teilnehmen?" verstoßen. Wohnsitz war aber Deutschland.

Aber es kam dann eine Fehlermeldung und alles wurde wieder gut.

Das war nicht die Frage. Die Frage war: wie bitte soll die Bahn wissen der Fahrkartenkäufer die Haribo-Tüten nicht selbst gekauft und in E-Coupons umgewandelt hat? Und die Antwort lautet?

Es kam eine Fehlermeldung? Typisch User... gehts etwas konkreter? Wie lautete diese Fehlermeldung, wo trat sie auf, was muß man tun um sie zu reproduzieren?

"Teilnahmebedingungen"

chriL999, Dienstag, 21.07.2020, 21:24 (vor 2061 Tagen) @ gnampf

e Haribo-Tüten nicht selbst gekauft und in E-Coupons umgewandelt hat? Und die Antwort lautet?


Es kam eine Fehlermeldung? Typisch User... gehts etwas konkreter? Wie lautete diese Fehlermeldung, wo trat sie auf, was muß man tun um sie zu reproduzieren?

Es wurde versucht, für einen Minderjährigen ein Ticket zu erwerben.

"Teilnahmebedingungen"

gnampf, Mittwoch, 22.07.2020, 08:58 (vor 2060 Tagen) @ chriL999

Es wurde versucht, für einen Minderjährigen ein Ticket zu erwerben.

gut, das hat mal rein gar nichts mit der hier diskutierten Problematik zu tun... und wird wohl kaum das Resultat aus dem Gutscheineinsatz oder der Angabe der falschen Bahn(bonus)card-Nummer sein.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

flyingska, Sonntag, 19.07.2020, 21:19 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

Es ist immer dann im Sinn der Bahn, wenn die entsprechende Fahrkarte ohne Einlösung des Coupons nicht gekauft worden wäre, insbesondere wenn jemand aufgrund des Coupons die DB als Verkehrsmittel erstmals in Erwägung zieht.


Die meisten DB-Geschenkkarten (sofern reduziert) werden von "professionellen" Käufern aufgekauft, die meist selbst teure Bahncards erwerben wollen. Auch Haribo wurde von bestimmten Personen in erheblichem Umfang eingekauft (so viel kann niemand Haribo essen noch durch die Gegend fahren).

Bei der Kontensperrung dürften die Coupons höchstens ganz am Rande eine Rolle gespielt haben.


Ich weiß nur, dass diese Person (der Dritte mit den Hanuta Coupons) von dem Risiko der Sperrung scheinbar wusste und nicht einmal überrascht gewesen ist, als es passierte. Vermutlich wurden also nicht so viele Fahrkarten von der Person selbst erworben. Andere Gründe sind zumindest mir nicht ersichtlich.

Die Hanuta- oder Haribo-Gutscheine spielen überhaupt keine Rolle. Da rollt vielleicht mal ein Zugbegleiter bei der Fahrkartenkontrolle mit den Augen, wenn zu viele Gutscheine für eine Fahrt eingesetzt wurden. Aber beim Online buchen interessiert sich niemand für Haribo.

Anders sieht es bei den Gutscheinkarten aus, die sind bares Geld für die Bahn. Wer da Missbrauch betreibt, schädigt die DB-Bilanz. Mit Haribo-Coupons kannst du keine BC100 bezahlen, mit 30-Euro-Gutscheinkarten schon. Also illegal erworbene Gutscheine sind ein echtes Problem.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

Henrik, Sonntag, 19.07.2020, 21:33 (vor 2063 Tagen) @ flyingska

Es ist immer dann im Sinn der Bahn, wenn die entsprechende Fahrkarte ohne Einlösung des Coupons nicht gekauft worden wäre, insbesondere wenn jemand aufgrund des Coupons die DB als Verkehrsmittel erstmals in Erwägung zieht.

Die meisten DB-Geschenkkarten (sofern reduziert) werden von "professionellen" Käufern aufgekauft, die meist selbst teure Bahncards erwerben wollen. Auch Haribo wurde von bestimmten Personen in erheblichem Umfang eingekauft (so viel kann niemand Haribo essen noch durch die Gegend fahren).

Bei der Kontensperrung dürften die Coupons höchstens ganz am Rande eine Rolle gespielt haben.

Ich weiß nur, dass diese Person (der Dritte mit den Hanuta Coupons) von dem Risiko der Sperrung scheinbar wusste und nicht einmal überrascht gewesen ist, als es passierte. Vermutlich wurden also nicht so viele Fahrkarten von der Person selbst erworben. Andere Gründe sind zumindest mir nicht ersichtlich.

Die Hanuta- oder Haribo-Gutscheine spielen überhaupt keine Rolle. Da rollt vielleicht mal ein Zugbegleiter bei der Fahrkartenkontrolle mit den Augen, wenn zu viele Gutscheine für eine Fahrt eingesetzt wurden. Aber beim Online buchen interessiert sich niemand für Haribo.

Anders sieht es bei den Gutscheinkarten aus, die sind bares Geld für die Bahn. Wer da Missbrauch betreibt, schädigt die DB-Bilanz. Mit Haribo-Coupons kannst du keine BC100 bezahlen, mit 30-Euro-Gutscheinkarten schon. Also illegal erworbene Gutscheine sind ein echtes Problem.

Hier wird es einfach nur rein um die eCoupons gegangen sein bzw. gehen,
im Detail um die entgeltliche Weitergabe entgegen den BB
bzw. vielmehr das Anreichern des eigenen Punktekontos mit Punkten, die demjenigen nicht zustehen.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 21:51 (vor 2063 Tagen) @ Henrik

im Detail um die entgeltliche Weitergabe entgegen den BB
bzw. vielmehr das Anreichern des eigenen Punktekontos mit Punkten, die demjenigen nicht zustehen.

Die vielen Hanuta Coupons wurden unentgeltlich weiter gegeben (also nur gegen die Bonuspunkte...).

Abgesehen davon sind die Aktions- und Verkaufsportale voll von entgeltlicher Übergabe der Coupons: Für 15 EUR Haribo wird gerne mal so 4,50 EUR verlangt.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

Henrik, Montag, 20.07.2020, 00:11 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

im Detail um die entgeltliche Weitergabe entgegen den BB
bzw. vielmehr das Anreichern des eigenen Punktekontos mit Punkten, die demjenigen nicht zustehen.

Die vielen Hanuta Coupons wurden unentgeltlich weiter gegeben (also nur gegen die Bonuspunkte...).

das ist dann nicht unentgeltlich, sondern gegen Entgelt. Für Gegenleistung.

Rechne mal durch..
Jemand bekommt als Gegenleistung 60 bonuspunkte zugeschrieben.
Er verkauft eine Freifahrt Flex für Dritte für 3.000 Punkte bei Ebay o.ä. für 100 Euro,
dann entsprechen diese 60 Punkte bei seiner Kalkulation 2 Euro.

Abgesehen davon sind die Aktions- und Verkaufsportale voll von entgeltlicher Übergabe der Coupons: Für 15 EUR Haribo wird gerne mal so 4,50 EUR verlangt.

bevor es diese Packungen von Haribo bei Aldi, Rewe gab schaute ich mal bei Ebay, da gabs die 5 € eCoupons für 4 Euro, die 10 € eCoupon für 8 Euro.
Das fand ich sehr krass..... sehr dreist.

an sich ist das nicht illegal,
rechtlich hat da im Einzelnen weder Ebay noch die DB ne Handhabe.
Kritisch werden solche Fälle, wenn es gewerblich betrieben wird.

Bei den genannten Fällen ging es ja auch nicht um Anzeige bzw. Rechtsverfahren wegen Betrug,
sondern Folgen hinsichtlich des Online-Accounts des betreffenden Kunden.

--

hinsichtlich der Handhabe hier im Forum, der Gutscheinbörse.

Es ist von Seiten der Admins dort zu lesen:

"Kommerzielle Angebote (Verkauf ungenutzter Fahrkarten, Angebote über Mitfahrten gegen Bezahlung etc.) möchten wir nicht haben und setzen das auch durch, in letzter Konsequenz mit dem Entfernen des Beitrags."

Kurzum: Alles, was hier angeboten wird, muss kostenlos abgegeben werden. Wer hier etwas sucht, will auch nicht dafür bezahlen.

Natürlich ist es eine nette Sache, wenn zum Beispiel dem Anbieter einer Mitfahrerfreifahrt dann ein Kaffee angeboten wird, aber das ist eine freiwillige Leistung. Ähnlich verhält es sich mit anderen Möglichkeiten, sich bei dem Anbieter des Gutscheins zu bedanken.

Wichtig: Wir warnen ausdrücklich vor Angeboten, die nicht auf Grundlage dieser Freiwilligkeit beruhen, da es in der Vergangenheit leider immer wieder zu Missverständnissen oder Problemen gekommen ist!"


Das wird aber nicht durchgesetzt.
Die allermeisten Angebote dort fordern ein Entgelt ein.

Nun kann man da auch mal drüber hinwegsehen.
In der Interaktion mit der DB hat da im Zweifel eher derjenige das Nachsehen, der das Entgelt eingefordert hat.

--

Hast Du ein direktes Anliegen?
Ich hab jetzt nicht Dein Ausgangsposting direkt im Kopf.

Wenn jemand meint, zu unrecht von der DB sanktioniert worden zu sein, dann lohnt sich da sehr der direkte Kontakt mit der DB. Das mag sich auch hinziehen und ist gewiss ärgerlich. aber naja nun.
Ebenso wenn es zurecht geschehen ist. Reue & guten Willen eingestehen.

Dass jemand den comfort-status erreicht hätte ohne selbst je gefahren zu sein, halte ich für unwahrscheinlich und selbst wenn, würde ein solcher sich sicherlich nicht hier dazu bekennen. ;)
Wie hieß der eine früher hier? Johnny? :D

und solche, die innerhalb von 12 Monaten etwa 1.900 Punkte selbst eingefahren sind und nur wegen fremden Fahrten auf über 2.000 Punkten kamen..
Naja nun.... die DB wirds wohl verschmerzen. ;)

Was Corona angeht und dem Status - da gabs ja für drei Monate einen Ausgleich von je 200 Punkten.
Zumindest für die drei Monate kann man sich da echt nicht beschweren.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

chriL999, Montag, 20.07.2020, 19:38 (vor 2062 Tagen) @ Henrik

Die vielen Hanuta Coupons wurden unentgeltlich weiter gegeben (also nur gegen die Bonuspunkte...).

das ist dann nicht unentgeltlich, sondern gegen Entgelt. Für Gegenleistung.


Nicht ganz: Der Gutschein wird erstmal völlig freiwillig weitergegeben, oft werden die Bonuspunkte trotz Zusage nicht gutgeschrieben, der Gutschein gar nicht eingelöst oder die Fahrt gar wieder storniert. Ich denke, es ist jedem bekannt, dass diese Fälle als "normal" anzusehen sind.

Es ist von Seiten der Admins dort zu lesen:

Kurzum: Alles, was hier angeboten wird, muss kostenlos abgegeben werden. Wer hier etwas sucht, will auch nicht dafür bezahlen.

Man könnte z.B. darauf hinweisen, dass sowohl die Weitergabe von eCoupons als auch die Gutschrift fremder Punkte (in seltenen Fällen?) zu beidseitiger Kontosperrung führen kann und auch dazu, dass das dabei gebuchte Ticket ersatzlos storniert wird.

Dann wird es zumindest bekannt, dass das Verhalten scheinbar von der Bahn absolut nicht gewünscht ist und diese Folgen haben kann.

Mir war das nie so bewusst und ich hätte zumindest erwartet, dass es vorab eine Warnung des Verkehrsunternehmens gegeben hätte, so dass man sein Fehlverhalten im Vorfeld hätte vermeiden können.


Hast Du ein direktes Anliegen?
Ich hab jetzt nicht Dein Ausgangsposting direkt im Kopf.

Ein wichtiger Aspekt wurde in meinen Zeilen zuvor ja schon erwähnt.
Ein anderer zielt darauf ab, das Punktesystem bitte nach Möglichkeit so wasserdicht machen, dass es zu solchen Problemen erst gar nicht kommen kann. Und ich denke, dass gerade dies von Seiten des Verkehrsunternehmens sehr einfach möglich wäre.

Erst Regeln beachten, wenn Strafe bekannt ist?

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Montag, 20.07.2020, 20:11 (vor 2062 Tagen) @ chriL999

Man könnte z.B. darauf hinweisen, dass sowohl die Weitergabe von eCoupons als auch die Gutschrift fremder Punkte (in seltenen Fällen?) zu beidseitiger Kontosperrung führen kann und auch dazu, dass das dabei gebuchte Ticket ersatzlos storniert wird.

Dann wird es zumindest bekannt, dass das Verhalten scheinbar von der Bahn absolut nicht gewünscht ist und diese Folgen haben kann.

Mir war das nie so bewusst und ich hätte zumindest erwartet, dass es vorab eine Warnung des Verkehrsunternehmens gegeben hätte, so dass man sein Fehlverhalten im Vorfeld hätte vermeiden können.

Du möchtest also wissen, welche Strafe dich bei Fehlverhalten erwartet? Außerdem soll es doch bitte erst eine gelbe Karte geben und nicht direkt rot!?

Ein wichtiger Aspekt wurde in meinen Zeilen zuvor ja schon erwähnt.
Ein anderer zielt darauf ab, das Punktesystem bitte nach Möglichkeit so wasserdicht machen, dass es zu solchen Problemen erst gar nicht kommen kann. Und ich denke, dass gerade dies von Seiten des Verkehrsunternehmens sehr einfach möglich wäre.

Der Anwender könnte sich auch einfach so an die Regeln des Verkehrsunternehmens halten. Warum kann das der Anwender nicht, sondern muss an der kurzen Leine gehalten werden?

Manche Kunden nutzen halt jede Lücke aus

ffz, Montag, 20.07.2020, 20:12 (vor 2062 Tagen) @ chriL999

Hallo,

man kann ein System bewusst etwas lockerer gestalten, um dem Kunden einfach etwas entgegen zu kommen und ihm das Gefühl zu geben, dass er ernst genommen wird. Es gibt dann einen großen Teil ehrliche Kunden, die die Lücken nicht ausnutzen, weil sie sie nicht kennen bzw zu ehrlich dazu sind. Dann gibt es Kunden die die Lücken mal gelegentlich ausnutzen, so lange es da zu keiner auffälligen Häufung kommt und der Kunde es nicht übertreibt wird man das tollerieren um den Kunden nicht zu verprellen und ihm wenn er es übertreibt ein Schreiben mit Hinweis auf die AGB zusenden.

Dann gibt es einen kleinen Teil der jede Lücke schamlos ausnutzt, denen kommt man bei in dem man ohne Vorwarnung das Benutzerkonto sperrt wegen Verstoßes gegen die AGB.

Man sollte davon ausgehen können dass nach dem Gesetz Erwachsene Mitmenschen in der Lage sind zwischen Recht und Missbrauch zu unterscheiden und in der Lage sind ein gesunde Maß walten zu lassen.

Das ist auch wenn der Vergleich hinkt wie bei der Steuererklärung, ich kann Grundehrlich sein, dann passiert mir nix, aber ich verzichte ggf auf Geld. Ich kann jede Steuerlücke und jedes Schlupfloch ausnutzen, dann darf ich mich aber auch nicht wundern, wenn das Finanzamt einen Grund suchen und auch früher oder später finden wird mir ein Steuerstrafverfahren anzuhängen.

Ich persönlich bevorzuge ein offeneres System das auf einem gewissen Grundvertrauen beruht, ich bin aber auch nicht der Typ der jedem Euro hinter her rennt und versucht möglichst viel Geld zu sparen bei der Bahn, dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade. Eine BahnCard 100 ist im Vergleich so günstig, dass ich da nicht noch zusätzlich sparen muss...

Manche Kunden nutzen halt jede Lücke aus

chriL999, Montag, 20.07.2020, 20:33 (vor 2062 Tagen) @ ffz

Ich persönlich bevorzuge ein offeneres System das auf einem gewissen Grundvertrauen beruht, ich bin aber auch nicht der Typ der jedem Euro hinter her rennt und versucht möglichst viel Geld zu sparen bei der Bahn, dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade. Eine BahnCard 100 ist im Vergleich so günstig, dass ich da nicht noch zusätzlich sparen muss...

Ich persönlich bevorzuge ein einfaches Preis- und Ticketsystem, bei dem nicht stundenlang herum- und ausprobiert werden kann (oder muss), wie ich zum günstigsten Ticketpreis komme. Ein System, bei dem ich weiß, ob dieser "Umweg" nun erlaubt ist oder nicht (zumal es selbst das Kontrollpersonal nicht immer weiß). Ein System, bei dem ich nicht in Tschechien buchen muss, damit es billiger wird oder gar fiktiv aus dem Ausland anreisen und erst ganz Deutschland durchfahren muss (inkl. ICE), damit es günstiger wird - obwohl ich ja nur ein ganz kleines Stückchen Nahverkehr fahre, und das dann nochmal "preisreduziert", weil der Anschluss ja nicht eingehalten werden konnte oder als Schwarzfahrer deklariert werde, weil das Kontrollpersonal im Verbundverkehr den Zusatz +City auf dem Ticket nicht sieht oder keinen Zangenabdruck erkennt oder was auch immer.

Es macht auch nicht so viel Sinn, vom Flexpreis-Nachbarn den 5-fachen Preis abzuverlangen als vom Schnäppchenjäger usw.

Manche Kunden nutzen halt jede Lücke aus

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Montag, 20.07.2020, 20:35 (vor 2062 Tagen) @ chriL999

Es macht auch nicht so viel Sinn, vom Flexpreis-Nachbarn den 5-fachen Preis abzuverlangen als vom Schnäppchenjäger usw.

Doch, genau das ergibt Sinn - darum wird es praktiziert.

Manche Kunden nutzen halt jede Lücke aus

ffz, Montag, 20.07.2020, 21:10 (vor 2062 Tagen) @ chriL999

Ich persönlich bevorzuge ein einfaches Preis- und Ticketsystem, bei dem nicht stundenlang herum- und ausprobiert werden kann (oder muss), wie ich zum günstigsten Ticketpreis komme. Ein System, bei dem ich weiß, ob dieser "Umweg" nun erlaubt ist oder nicht (zumal es selbst das Kontrollpersonal nicht immer weiß). Ein System, bei dem ich nicht in Tschechien buchen muss, damit es billiger wird oder gar fiktiv aus dem Ausland anreisen und erst ganz Deutschland durchfahren muss (inkl. ICE), damit es günstiger wird - obwohl ich ja nur ein ganz kleines Stückchen Nahverkehr fahre, und das dann nochmal "preisreduziert", weil der Anschluss ja nicht eingehalten werden konnte oder als Schwarzfahrer deklariert werde, weil das Kontrollpersonal im Verbundverkehr den Zusatz +City auf dem Ticket nicht sieht oder keinen Zangenabdruck erkennt oder was auch immer.

Es macht auch nicht so viel Sinn, vom Flexpreis-Nachbarn den 5-fachen Preis abzuverlangen als vom Schnäppchenjäger usw.

Hallo,

du hast meinen Beitrag leider offensichtlich nicht verstanden, oder willst ihn nicht verstehen. Die typisch Deutsche "Geiz ist Geil" Mentalität jedem Cent hinter her rennen zu wollen werde ich wohl nie verstehen. Leistung hat nun mal ihren Preis, denn es gibt auch immer einen oder mehrere Personen die diese Leistung erbringen, bzw die Ware herstellen und die wollen auch leben und eine Familie ernähren.

Selbstverständlich macht es Sinn für verschiedene Kundengruppen verschiedene Preise anzubieten, wer flexibel sein will oder muss, der muss eben mehr Geld bezahlen und bekommt dafür Felxibilität und der jenige der planen kann und ggf sparen muss der bucht eben ein Ticket mit Zugbindung.

Wenn du übrigens "sparen" willst in dem du Sparpreise oder SuperSparpreise mit Nahverkehrsnachlauf kaufst und den Fernverkehrsanteil verfallen lässt, weil dir der Nahverkehrspreis zu teuer ist, sparst du am Ende keinen Cent. Denn Nahverkehr ist ein Zuschussgeschäft und die Zuschüsse werden aus Steuermitteln finanziert. Sinken die Fahrpreiseinnahmen dann steigt der Zuschussbedarf, entweder müssen dann Zugleistungen abbestellt werden, oder die Steuern erhöht werden, am Schluss bezhalt deine Ersparnis die Gemeinschaft der Steuerzahler. Ich halte sio ein Verhalten auch wenn es Tarifkonform sein mag zumindest für Sozial sehr fragwürdig...

Manche Kunden nutzen halt jede Lücke aus

chriL999, Montag, 20.07.2020, 21:23 (vor 2062 Tagen) @ ffz


Wenn du übrigens "sparen" willst in dem du Sparpreise oder SuperSparpreise mit Nahverkehrsnachlauf kaufst und den Fernverkehrsanteil verfallen lässt, weil dir der Nahverkehrspreis zu teuer ist, sparst du am Ende keinen Cent. Denn Nahverkehr ist ein Zuschussgeschäft und die Zuschüsse werden aus Steuermitteln finanziert. Sinken die Fahrpreiseinnahmen dann steigt der Zuschussbedarf, entweder müssen dann Zugleistungen abbestellt werden, oder die Steuern erhöht werden, am Schluss bezhalt deine Ersparnis die Gemeinschaft der Steuerzahler. Ich halte sio ein Verhalten auch wenn es Tarifkonform sein mag zumindest für Sozial sehr fragwürdig...

Ja natürlich. Und ich gerate in einen Gewissenskonflikt (auf der anderen Seite sparen wollen jedoch der Gemeinschaft dabei nichts Gutes tun).
Ich habe aber die Preispolitik nicht erfunden. Ich muss mich durch diesen Tarifdschungel immer wieder und wieder durchkämpfen und dann fährt der "Nachbar" doch gratis, weil er sein Ticket eben zurückgibt, da eine Vertragszusatzleistung nicht erbracht wurde (keine näheren Details, um Nachahmer nicht zu animieren).
Der Nachbar hat ja nur die Ticketrückgabe beantragt und dies ging so immer wieder durch.

Das würde ich einfach Neid nennen...

heinz11, Montag, 20.07.2020, 21:28 (vor 2062 Tagen) @ chriL999

...

Ich habe aber die Preispolitik nicht erfunden. Ich muss mich durch diesen Tarifdschungel immer wieder und wieder durchkämpfen und dann fährt der "Nachbar" doch gratis, weil er sein Ticket eben zurückgibt, da eine Vertragszusatzleistung nicht erbracht wurde (keine näheren Details, um Nachahmer nicht zu animieren).
Der Nachbar hat ja nur die Ticketrückgabe beantragt und dies ging so immer wieder durch.

Das würde ich einfach den puren Geiz nennen

ffz, Montag, 20.07.2020, 21:41 (vor 2062 Tagen) @ heinz11

Neid wäre ja noch harmlos,

das ist einfach der pure Geiz, gepaart mit Neid und einem hohen Rechtfertigungsdruck...

+1

heinz11, Freitag, 24.07.2020, 21:53 (vor 2058 Tagen) @ ffz

- kein Text -

(leicht OT): billige NV-Karte mittels kleinem FV-Anteil

sfn17, Freitag, 24.07.2020, 08:25 (vor 2058 Tagen) @ ffz

Wenn du übrigens "sparen" willst in dem du Sparpreise oder SuperSparpreise mit Nahverkehrsnachlauf kaufst und den Fernverkehrsanteil verfallen lässt, weil dir der Nahverkehrspreis zu teuer ist, sparst du am Ende keinen Cent. Denn Nahverkehr ist ein Zuschussgeschäft und die Zuschüsse werden aus Steuermitteln finanziert. Sinken die Fahrpreiseinnahmen dann steigt der Zuschussbedarf, entweder müssen dann Zugleistungen abbestellt werden, oder die Steuern erhöht werden, am Schluss bezhalt deine Ersparnis die Gemeinschaft der Steuerzahler.

Übertreib mal nicht. Die monatlich vielleicht paar Zehntausend Euro "Verlust", die mehr in den Büchern stehen als real sind, sind in der Bilanz, wo es um Millionen geht, völlig pillepalle, deswegen muss nicht einmal 1 Zugfahrt abbestellt werden oder irgendeine Sektsteuer erhöht werden.

Eher "büßt" die "Gemeinschaft der Steuerzahler" noch dafür, wenn Leute ihre Bahncard innerhalb Verkehrsverbünden für reine Zugfahrten verwenden. Dieser "Trick" ist wesentlich "bekannter" und wird an den Automaten sogar aktiv "beworben" (etwa im RMV mit einer Taste "Bahncard").

Ich halte sio ein Verhalten auch wenn es Tarifkonform sein mag zumindest für Sozial sehr fragwürdig...

Übertreib mal nicht. Da gibt es ganz andere Kaliber als ausgerechnet die paar tausend Leute, die billig NV mittels (S)SP-Tickets mit kleinem FV-Anteil fahren.

Zu Zeiten der berühmten ICE-Berechtigung (frühe 1990er) hatte es sich viel mehr und sehr schnell herumgesprochen, mit einer ICE-Berechtigung München Pasing-München Hbf und Bahncard (damals nur 50%) den ansonsten fälligen IC/EC/D-Zug-Zuschlag zu sparen.

Deine Beiträge halte ich für regelmäßig sehr fundiert und informativ, aber ausgerechnet hier in diesem Spezialpunkt eine Hysterie entwickeln zu wollen, halte ich für verfehlt.

Gute Fahrt im Nahverkehr.

(leicht OT): billige NV-Karte mittels kleinem FV-Anteil

chriL999, Freitag, 24.07.2020, 19:37 (vor 2058 Tagen) @ sfn17

Eher "büßt" die "Gemeinschaft der Steuerzahler" noch dafür, wenn Leute ihre Bahncard innerhalb Verkehrsverbünden für reine Zugfahrten verwenden. Dieser "Trick" ist wesentlich "bekannter" und wird an den Automaten sogar aktiv "beworben" (etwa im RMV mit einer Taste "Bahncard").

Ich halte sio ein Verhalten auch wenn es Tarifkonform sein mag zumindest für Sozial sehr fragwürdig...

Du meinst aber nicht die BC100, die nur wegen der City-Option gekauft wurde, um im Innenstadtbereich nicht die überhöhten Fahrpreise des Verbundes zahlen zu müssen.
Die BC100 galt nämlich über einen langen Zeitraum nur für die (einmalige) Fahrt vom/zum FV oder weiteren NV und irgendwann fiel es dem Kontrollpersonal eben doch auf, dass der Fahrgast den ganzen Tag nur im Verbund herum fährt und gar keinen Fernverkehr fährt.

(leicht OT): billige NV-Karte mittels kleinem FV-Anteil

gnampf, Freitag, 24.07.2020, 20:07 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

Du meinst aber nicht die BC100, die nur wegen der City-Option gekauft wurde, um im Innenstadtbereich nicht die überhöhten Fahrpreise des Verbundes zahlen zu müssen.
Die BC100 galt nämlich über einen langen Zeitraum nur für die (einmalige) Fahrt vom/zum FV oder weiteren NV und irgendwann fiel es dem Kontrollpersonal eben doch auf, dass der Fahrgast den ganzen Tag nur im Verbund herum fährt und gar keinen Fernverkehr fährt.

Wann ist denn mal eine BC100 billiger zu haben gewesen als das Jahresabo für eine Stadt, und welche Stadt soll das gewesen sein?
Seit ich die 100er habe sind bei den von mir betrachteten Verbünden immer Fahrten unabhängig davon ob es zum Bahnhof ging, von dort kam oder überhaupt nix damit zu tun hat erlaubt... auch als beliebige Fahrten bezeichnet. Wobei ich jetzt meine Hand nicht dafür ins Feuer legen würde das nicht irgendein Verbund das noch anders festgesetzt hat.

(leicht OT): billige NV-Karte mittels kleinem FV-Anteil

Hansjörg, Freitag, 24.07.2020, 20:24 (vor 2058 Tagen) @ gnampf

Du meinst aber nicht die BC100, die nur wegen der City-Option gekauft wurde, um im Innenstadtbereich nicht die überhöhten Fahrpreise des Verbundes zahlen zu müssen.
Die BC100 galt nämlich über einen langen Zeitraum nur für die (einmalige) Fahrt vom/zum FV oder weiteren NV und irgendwann fiel es dem Kontrollpersonal eben doch auf, dass der Fahrgast den ganzen Tag nur im Verbund herum fährt und gar keinen Fernverkehr fährt.


Wann ist denn mal eine BC100 billiger zu haben gewesen als das Jahresabo für eine Stadt, und welche Stadt soll das gewesen sein?
Seit ich die 100er habe sind bei den von mir betrachteten Verbünden immer Fahrten unabhängig davon ob es zum Bahnhof ging, von dort kam oder überhaupt nix damit zu tun hat erlaubt... auch als beliebige Fahrten bezeichnet. Wobei ich jetzt meine Hand nicht dafür ins Feuer legen würde das nicht irgendein Verbund das noch anders festgesetzt hat.

Ich bin auf einigen Linien im Bus schon damit begrüßt worden das ich ne BC100F habe. Das wurde dem neuen Kollegen dann auch mal quer durch den Bus gerufen. So viel Kontrollpersonal gibt es in mittelgroßen Städten wohl nicht.

(leicht OT): billige NV-Karte mittels kleinem FV-Anteil

chriL999, Freitag, 24.07.2020, 20:27 (vor 2058 Tagen) @ Hansjörg

Ich bin auf einigen Linien im Bus schon damit begrüßt worden das ich ne BC100F habe. Das wurde dem neuen Kollegen dann auch mal quer durch den Bus gerufen. So viel Kontrollpersonal gibt es in mittelgroßen Städten wohl nicht.

Seit wann gibt es im Bus eine erste Klasse?

in Hamburg gibt es Buslinien die nur 1. Klasse haben

ffz, Freitag, 24.07.2020, 20:43 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

Hallo,

in Hamburg sind im HVV(Hamburger Verkehrsverbund) die Schnellbuslinien Zuschlagspflichtig. Der Zuschlag entspricht einem 1. Klasse Aufpreis, mit einer BC 100 First oder einem 1. Klasse Fahrschein mit City-Ticket entfällt der Zuschlag für den Schnellbus.
https://www.hvv.de/resource/blob/10924/ee88752d9b89ceffaa7ca7ec5877100a/linienplan-schn...

https://www.hvv.de/de/fahrkarten/einzelkarten-tageskarten/uebersicht

(leicht OT): billige NV-Karte mittels kleinem FV-Anteil

gnampf, Freitag, 24.07.2020, 21:02 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

Seit wann gibt es im Bus eine erste Klasse?

Darf er in deinen Augen den Bus mit einer BC100F nicht nutzen wenn der Bus keine 1. Klasse hat?

(leicht OT): billige NV-Karte mittels kleinem FV-Anteil

chriL999, Freitag, 24.07.2020, 21:29 (vor 2058 Tagen) @ gnampf

Darf er in deinen Augen den Bus mit einer BC100F nicht nutzen wenn der Bus keine 1. Klasse hat?

Ich wäre generell sehr vorsichtig irgendwelche Busse zu benutzen.

Zumindest mit BC100F darf er sich nicht in die Zweite Klasse der Bahn setzen. Da kann es sofort eine Fahrpreisnacherhebung geben.
Man darf aber mit der BC100F die 2. Klasse der Lounge nutzen (oder wie es manche machen zwischen 1. und 2. Klasse ständig hin- und herlaufen).

2. Klasse mit 1. Klasse Fahrkarten nutzen, Feinheiten

Hansjörg, Freitag, 24.07.2020, 21:37 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

Darf er in deinen Augen den Bus mit einer BC100F nicht nutzen wenn der Bus keine 1. Klasse hat?


Ich wäre generell sehr vorsichtig irgendwelche Busse zu benutzen.

Zumindest mit BC100F darf er sich nicht in die Zweite Klasse der Bahn setzen. Da kann es sofort eine Fahrpreisnacherhebung geben.
Man darf aber mit der BC100F die 2. Klasse der Lounge nutzen (oder wie es manche machen zwischen 1. und 2. Klasse ständig hin- und herlaufen).

Das stimmt nicht. Das darf man nur beim SSP und SP 1. Klasse nicht. Beim Flexpreis 1. Klasse und BC100F darf man auch 2. Klasse fahren.

Sind Busse gefährlich ??

ffz, Freitag, 24.07.2020, 22:04 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

Hallo,

warum sollte man vorsichtig sein irgendwelche Busse zu benutzen??? Ein Bus für den öffentlichen Personenverkehr der in Deutschland zugelassen ist muss alle 3 Monate zum TÜV zum Sicherheitscheck, wann der Bus beim letzten Sicherheitscheck war lässt sich an einer Plakette am heck erkennen(nicht die TÜV Plakette auf dem Nummersnschild)

Zumindest in Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Teilen NRW's ist die BahnCard 100 auch in den Bussen von DB Regio ohne Zuschlag gültig.

Selbstverständlich darf man mit einer BahnCard 100 First, oder einem Flexpreis der 1. Klasse auch die 2. Klasse nutzen, sonst hätte man in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern, Niedersachsen,... auch ein echtes Problem, dort gibt es Nahverkehrszüge und Nahverkehrslinien die planmäßig keine 1. Klasse haben.

Sind Busse gefährlich ??

chriL999, Freitag, 24.07.2020, 22:09 (vor 2058 Tagen) @ ffz

Gemeint war nicht Verkehrssicherheit sondern ob "mein" Ticket nun im Bus gültig ist oder nicht? Wie bekomme ich heraus, ob dieser Bus nun von der Bahn ist??

Sind Busse gefährlich ??

Hansjörg, Freitag, 24.07.2020, 22:57 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

Gemeint war nicht Verkehrssicherheit sondern ob "mein" Ticket nun im Bus gültig ist oder nicht? Wie bekomme ich heraus, ob dieser Bus nun von der Bahn ist??

Ich verstehe die Frage nicht? Es gibt Listen von Busunternehmen, von den Verkehrsverbünden und von der DB betriebenen Busse auf der Webseite. Mit Informationen welche Bahncard dort wie angerechnet wird.

Der Bus muss dabei nicht zwingend von der Bahn sein.

Sind Busse gefährlich ??

chriL999, Freitag, 24.07.2020, 23:04 (vor 2058 Tagen) @ Hansjörg

in der Preisauskunft unter www.bahn.de sehe ich z.B. die Hinweise:

BUS
Preisauskunft nicht möglich
Betreiber: Regionalverkehr Oberbayern
Voranmeldung bitte bis 60 Minuten vor Abfahrt

Ist dieser Bus nun ein Bus der Bahn?

Sind Busse gefährlich ??

Hansjörg, Freitag, 24.07.2020, 23:07 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

in der Preisauskunft unter www.bahn.de sehe ich z.B. die Hinweise:

BUS
Preisauskunft nicht möglich
Betreiber: Regionalverkehr Oberbayern
Voranmeldung bitte bis 60 Minuten vor Abfahrt

Ist dieser Bus nun ein Bus der Bahn?

Da musst Du wohl auf der Bahn Webseite in der Liste nachsehen, oder vor Ort am Bus nachsehen ob ein DB Zeichen dran ist. Ich würde erstmal die online Variante probieren. Das PDF listet alles auf. Suchen kannst Du ja recht gut. Versteckt ist es auf der DB Seite jedenfalls nicht.

Sind Busse gefährlich ??

gnampf, Samstag, 25.07.2020, 10:56 (vor 2057 Tagen) @ Hansjörg

Da musst Du wohl auf der Bahn Webseite in der Liste nachsehen,

Welche Liste? Mein letzter Stand war das sie die vor einigen Jahren offline genommen haben.

oder vor Ort am Bus nachsehen ob ein DB Zeichen dran ist.

Nur weil ein DB Zeichen dran ist und es sich um eine DB Tochter handelt kann man ihn auch mit BC100(F) nicht zwangsläufig nutzen. In Mittelfranken z.B. hat die DB auch eine Bus-Tochter. Die BC100(F) ist aber nur auf manchen Linien gültig, soweit ich weiß hauptsächlich die, die aus dem VGN ausbrechen. Auf anderen Linien die rein im VGN liegen wird sie dann wiederum nicht anerkannt. Von den Fahrern vielleicht noch, die haben ja meist eh recht beschränkte Tarifkenntnis, aber wenn man eine Kontrolle vom VGN stattfindet hätte man verloren.

Ich würde erstmal die online Variante probieren. Das PDF listet alles auf. Suchen kannst Du ja recht gut. Versteckt ist es auf der DB Seite jedenfalls nicht.

Ich demnach wohl nicht so gut, daher wär ich für einen Link dankbar.

Anerkennung BahnCard in DB Regiobus Buslinien

ffz, Samstag, 25.07.2020, 07:44 (vor 2057 Tagen) @ chriL999

Hallo,

hier https://www.bahn.de/p/view/bahncard/vorteile/verbuende.shtml gibt es unten eine Liste der DB Regiobus Buslinie die Rabatt mit der BahnCard gewähren. Allerdings gilt das offiziell nur für Fahrten außerhalb von Verkehrsverbünden bzw. im ein- oder ausbrechenden Verkehr der Verkehrsverbünde wenn der Haustarif zur Anwendung kommt.

Anerkennung BahnCard in DB Regiobus Buslinien

gnampf, Samstag, 25.07.2020, 11:13 (vor 2057 Tagen) @ ffz

hier https://www.bahn.de/p/view/bahncard/vorteile/verbuende.shtml gibt es unten eine Liste der DB Regiobus Buslinie die Rabatt mit der BahnCard gewähren. Allerdings gilt das offiziell nur für Fahrten außerhalb von Verkehrsverbünden bzw. im ein- oder ausbrechenden Verkehr der Verkehrsverbünde wenn der Haustarif zur Anwendung kommt.

Ok, nichts im Vergleich zu der Liste früher wo die Linine einzeln aufgeführt wurden wenn ich es richtig in Erinnerung hab. So ist die Liste eigentlich wieder unbrauchbar, da das Problem eben immer ist herauszufinden wo jetzt welcher Tarif gilt, wo man sich in welchem Verbund befindet, etc. Beim OVF hatte ich wie gesagt wegen einiger Linien mal angefragt und durchaus für einige eine negative Rückmeldung bekommen, da die rein im VGN liegen/lagen. Die waren auch damals nicht in der Liste enthalten.

Anerkennung BahnCard in DB Regiobus Buslinien

chriL999, Samstag, 25.07.2020, 11:27 (vor 2057 Tagen) @ ffz

Hallo,

hier https://www.bahn.de/p/view/bahncard/vorteile/verbuende.shtml gibt es unten eine Liste der DB Regiobus Buslinie die Rabatt mit der BahnCard gewähren. Allerdings gilt das offiziell nur für Fahrten außerhalb von Verkehrsverbünden bzw. im ein- oder ausbrechenden Verkehr der Verkehrsverbünde wenn der Haustarif zur Anwendung kommt.

Mir ging es mehr darum, ob ich bei bereits vorhandener Fahrkarte (z.B. am Automaten erworben) einen bestimmten Bus nun nutzen darf oder nicht (und dies vorab, da ich im Falle eines Nein nicht eine weitere Stunde oder länger auf den Zug warten will).

Mir ging es also nicht darum, den Fahrer zu fragen, ihn zu bezahlen oder von ihm einen Rabatt zu bekommen.

Anerkennung BahnCard in DB Regiobus Buslinien

gnampf, Samstag, 25.07.2020, 12:01 (vor 2057 Tagen) @ chriL999

Mir ging es mehr darum, ob ich bei bereits vorhandener Fahrkarte (z.B. am Automaten erworben) einen bestimmten Bus nun nutzen darf oder nicht (und dies vorab, da ich im Falle eines Nein nicht eine weitere Stunde oder länger auf den Zug warten will).

Ist die Fahrkarte eine BC100(F)? Dann ein klares: weisste nicht und findeste nur schwierig gesichert raus.
Ist die Fahrkarte eine ganz normale Einzelfahrkarte, sei es (Super)Sparpreis oder Flexticket? Hat die Reiseverbindung den Bus mit drin und wurde nicht als Teilpreis deklariert? Dann ja. Oder willst du spontan umplanen und statt dem Zug einen Bus nehmen? Dann eher nur mit viel Glück. Oder geht es dir ums City-Ticket? Das gilt nur im City-Ticket-Bereich, da aber unabhängig davon ob der Bus von einer DB-Tochter betrieben wird.

Mir ging es also nicht darum, den Fahrer zu fragen, ihn zu bezahlen oder von ihm einen Rabatt zu bekommen.

Hilft im Zweifel bei einer Kontrolle eh wenig wenn der Fahrer dich durchgewunken hat. Ob der sich dann in dem Fall noch dran erinnert und bereit ist das zu bestätigen ist fraglich.

Anerkennung BahnCard in DB Regiobus Buslinien

chriL999, Samstag, 25.07.2020, 12:13 (vor 2057 Tagen) @ gnampf
bearbeitet von chriL999, Samstag, 25.07.2020, 12:14

Ist die Fahrkarte eine ganz normale Einzelfahrkarte, sei es (Super)Sparpreis oder Flexticket? Hat die Reiseverbindung den Bus mit drin und wurde nicht als Teilpreis deklariert? Dann ja. Oder willst du spontan umplanen und statt dem Zug einen Bus nehmen? Dann eher nur mit viel Glück. Oder geht es dir ums City-Ticket? Das gilt nur im City-Ticket-Bereich, da aber unabhängig davon ob der Bus von einer DB-Tochter betrieben wird.

Im konkreten Falle wäre es eine Einzelfahrkarte Flexpreis (am Automaten frisch erworben) oder ein kreativer (Super)Sparpreis im NV-Vor- oder Nachlauf gewesen.

Der Anteil Bus ist auf diesem Sparpreis nicht mit enthalten, da ich ja nur Zug gebucht habe. Der Bus würde also (bei Zugverspätung, Zugausfall auf dem Land) nur die letzten wenigen Kilometer bedienen und ist auch separat oder mitgebucht auf den Seiten der Bahn für diese Strecke nicht bepreisbar (wird jedoch als Verbindung unter www.bahn.de mit ausgegeben).

Um das City-Ticket geht es mir persönlich nicht, da Bus im Großstadtverkehr eher weniger kontrolliert wird.

Anerkennung BahnCard in DB Regiobus Buslinien

gnampf, Samstag, 25.07.2020, 12:31 (vor 2057 Tagen) @ chriL999

Der Anteil Bus ist auf diesem Sparpreis nicht mit enthalten, da ich ja nur Zug gebucht habe. Der Bus würde also (bei Zugverspätung, Zugausfall auf dem Land) nur die letzten wenigen Kilometer bedienen und ist auch separat oder mitgebucht auf den Seiten der Bahn für diese Strecke nicht bepreisbar (wird jedoch als Verbindung unter www.bahn.de mit ausgegeben).

Als Verbindung wird vieles ausgegeben, auch eine reine Straßenbahn in einem Verbund dessen Tickets nicht über die DB vertrieben werden... oder auch Flixtrains.
Hier reden wir dann aber ja wenn rein von Fahrgastrechten und der Nutzung einer alternativen Beförderung. Das Ticket für den Bus ist in jedem Fall zu erwerben und halt ggf. dann beim SC FGR einzureichen sofern die Fahrgastrechte in dem Fall eine Nutzung alternativer Verkehrsmittel erlauben.

Anerkennung BahnCard in DB Regiobus Buslinien

Reservierungszettel, KDU, Samstag, 25.07.2020, 13:52 (vor 2057 Tagen) @ gnampf

Mir ging es mehr darum, ob ich bei bereits vorhandener Fahrkarte (z.B. am Automaten erworben) einen bestimmten Bus nun nutzen darf oder nicht (und dies vorab, da ich im Falle eines Nein nicht eine weitere Stunde oder länger auf den Zug warten will).


Ist die Fahrkarte eine BC100(F)? Dann ein klares: weisste nicht und findeste nur schwierig gesichert raus.
Ist die Fahrkarte eine ganz normale Einzelfahrkarte, sei es (Super)Sparpreis oder Flexticket? Hat die Reiseverbindung den Bus mit drin und wurde nicht als Teilpreis deklariert? Dann ja. Oder willst du spontan umplanen und statt dem Zug einen Bus nehmen? Dann eher nur mit viel Glück. Oder geht es dir ums City-Ticket? Das gilt nur im City-Ticket-Bereich, da aber unabhängig davon ob der Bus von einer DB-Tochter betrieben wird.

Mir ging es also nicht darum, den Fahrer zu fragen, ihn zu bezahlen oder von ihm einen Rabatt zu bekommen.


Hilft im Zweifel bei einer Kontrolle eh wenig wenn der Fahrer dich durchgewunken hat. Ob der sich dann in dem Fall noch dran erinnert und bereit ist das zu bestätigen ist fraglich.

Im Raum Düsseldorf gibts da auch die ein oder andere Besonderheit. Als Beispiel sei die Linie 828 genannt wenn ich von Düsseldorf nach Neuss möchte ist das mit der BC 100 abgedeckt, allerdings fährt die genannte Linie über Meerbusch hier hat die BC 100 keine Gültigkeit. Auf Nachfrage bei zwei Fahrern hieß es das für eine Fahrt nach Neuss kein Ticket notwendig ist - das ist schon so in Ordnung.

Anerkennung BahnCard in DB Regiobus Buslinien

mrhuss, FKON, Samstag, 25.07.2020, 13:08 (vor 2057 Tagen) @ ffz

hier https://www.bahn.de/p/view/bahncard/vorteile/verbuende.shtml gibt es unten eine Liste der DB Regiobus Buslinie die Rabatt mit der BahnCard gewähren. Allerdings gilt das offiziell nur für Fahrten außerhalb von Verkehrsverbünden bzw. im ein- oder ausbrechenden Verkehr der Verkehrsverbünde wenn der Haustarif zur Anwendung kommt.

Es ist _vorbehaltlich_ der Regeln der Verbünde. Es gibt Verbünde, die nicht in der Liste oben auftauchen, die in ihren Bedingungen die BahnCard-Anerkennung selbst regeln, z.B. RVF oder VSB für SBG-Busse oder RNN für ORN-Busse.

Ich hab mal versucht, eine Liste zu bekommen, wo denn nun überall die BahnCard 100 gilt. Das ist völlig unmöglich. Die DB Karten, von denen man als Kunde vorher nicht herausbekommt, wo sie überall gilt und von denen die DB das vermutlich selber nicht weiß… Schon kurios.

Sind Busse gefährlich ??

Reservierungszettel, KDU, Samstag, 25.07.2020, 13:45 (vor 2057 Tagen) @ ffz
bearbeitet von Reservierungszettel, Samstag, 25.07.2020, 13:46

Hallo,

warum sollte man vorsichtig sein irgendwelche Busse zu benutzen??? Ein Bus für den öffentlichen Personenverkehr der in Deutschland zugelassen ist muss alle 3 Monate zum TÜV zum Sicherheitscheck, wann der Bus beim letzten Sicherheitscheck war lässt sich an einer Plakette am heck erkennen(nicht die TÜV Plakette auf dem Nummersnschild)

Zumindest in Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Teilen NRW's ist die BahnCard 100 auch in den Bussen von DB Regio ohne Zuschlag gültig.

Neulich sah ich auf einem Bus der Linie 131 einen DB Rheinland Bus, da auch andere Unternehmen dort fahren und dieser Bus zum Teil in Ratingen fährt gilt die Cityticket Regel das die BC 100 im Stadtgebiet von Ratingen keine Gültigkeit hat.

Zusammengefasst heißt das also nur weil DB auf dem Bus steht ist die BC 100 nicht zwangsläufig gültig.


Selbstverständlich darf man mit einer BahnCard 100 First, oder einem Flexpreis der 1. Klasse auch die 2. Klasse nutzen, sonst hätte man in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern, Niedersachsen,... auch ein echtes Problem, dort gibt es Nahverkehrszüge und Nahverkehrslinien die planmäßig keine 1. Klasse haben.

(leicht OT): billige NV-Karte mittels kleinem FV-Anteil

Hansjörg, Freitag, 24.07.2020, 21:35 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

Ich bin auf einigen Linien im Bus schon damit begrüßt worden das ich ne BC100F habe. Das wurde dem neuen Kollegen dann auch mal quer durch den Bus gerufen. So viel Kontrollpersonal gibt es in mittelgroßen Städten wohl nicht.


Seit wann gibt es im Bus eine erste Klasse?

Hamburg zum Beispiel

(leicht OT): billige NV-Karte mittels kleinem FV-Anteil

chriL999, Freitag, 24.07.2020, 20:26 (vor 2058 Tagen) @ gnampf

Wann ist denn mal eine BC100 billiger zu haben gewesen als das Jahresabo für eine Stadt, und welche Stadt soll das gewesen sein?

Das können die anderen Experten hier im Forum sicher besser als ich beantworten, ob und wo die Bahncard 100 in der Vergangenheit (vor einigen Jahren) für beliebig viele Fahrten im Regionalverkehr gültig war oder eben (offiziell) nur für diese eine Fahrt zum/vom Fernverkehr.

Jedenfalls fiel es einem Kontrolleur in der BOB dann doch mal auf, dass diese Person das Ticket / die Karte anstelle einer Monatskarte verwendete und gerade eben nicht zum/vom Fernverkehr.

Seit ich die 100er habe sind bei den von mir betrachteten Verbünden immer Fahrten unabhängig davon ob es zum Bahnhof ging, von dort kam oder überhaupt nix damit zu tun hat erlaubt... auch als beliebige Fahrten bezeichnet. Wobei ich jetzt meine Hand nicht dafür ins Feuer legen würde das nicht irgendein Verbund das noch anders festgesetzt hat.

billige NV-Karte mittels kleiner BC100

Henrik, Freitag, 24.07.2020, 20:50 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

Wann ist denn mal eine BC100 billiger zu haben gewesen als das Jahresabo für eine Stadt, und welche Stadt soll das gewesen sein?

Das können die anderen Experten hier im Forum sicher besser als ich beantworten, ob und wo die Bahncard 100 in der Vergangenheit (vor einigen Jahren) für beliebig viele Fahrten im Regionalverkehr gültig war

von Anfang an, von Beginn an.. seit Dez 2004.

oder eben (offiziell) nur für diese eine Fahrt zum/vom Fernverkehr.

dem war nie so, hätte der Intention auch widersprochen.

Jedenfalls fiel es einem Kontrolleur in der BOB dann doch mal auf, dass diese Person das Ticket / die Karte anstelle einer Monatskarte verwendete und gerade eben nicht zum/vom Fernverkehr.

Ist doch auch völlig ok so.

(leicht OT): billige NV-Karte mittels kleinem FV-Anteil

gnampf, Freitag, 24.07.2020, 20:51 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

Das können die anderen Experten hier im Forum sicher besser als ich beantworten, ob und wo die Bahncard 100 in der Vergangenheit (vor einigen Jahren) für beliebig viele Fahrten im Regionalverkehr gültig war oder eben (offiziell) nur für diese eine Fahrt zum/vom Fernverkehr.

Ja was denn nu? Gerade gings noch ums City-Ticket, jetzt gehts um Nahverkehr, und insgesamt gehts anscheined um weniger als Hörensagen?

Jedenfalls fiel es einem Kontrolleur in der BOB dann doch mal auf, dass diese Person das Ticket / die Karte anstelle einer Monatskarte verwendete und gerade eben nicht zum/vom Fernverkehr.

Und wie sollte der Herr BOB das rausfinden? Selbst wenn es im Vor- und Nachlauf von dem Zug keinen FV gab wäre es schwer zu beweisen das an dem Tag kein FV genutzt wurde.
Aber auch wenn wir also nicht vom City-Ticket sondern vom Regionalverkehr ausgehen möchte ich bezweifeln das die BC100 jemals günstiger als das Jahresabo im Verbund war.

(leicht OT): billige NV-Karte mittels kleinem FV-Anteil

chriL999, Freitag, 24.07.2020, 21:40 (vor 2058 Tagen) @ gnampf


Und wie sollte der Herr BOB das rausfinden? Selbst wenn es im Vor- und Nachlauf von dem Zug keinen FV gab wäre es schwer zu beweisen das an dem Tag kein FV genutzt wurde.
Aber auch wenn wir also nicht vom City-Ticket sondern vom Regionalverkehr ausgehen möchte ich bezweifeln das die BC100 jemals günstiger als das Jahresabo im Verbund war.

Ich kann mich nach so vielen Jahren auch nicht mehr an alles erinnern.

Es ging jedoch um eine Ticket, das nur gültig war, um damit einmalig den Weg zum Fernverkehr oder eben vom Fernverkehr abzufahren (inklusive Fernverkehr).
Und der Kontrolleur hat die Person (oder den Schüler, ich weiß es nicht mehr) mehrfach am Tag in seiner Bahn (BOB?) gesehen und es war für den Kontrolleur "erkennbar", dass diese Person nicht zum Fernverkehr fährt oder umgekehrt.
Es geht nicht um Beweise, es geht darum, dass diese Person keinen FV genutzt hat und damit war das Ticket für diesen genutzten Zweck nicht gültig.

(leicht OT): billige NV-Karte mittels kleinem FV-Anteil

JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 25.07.2020, 11:13 (vor 2057 Tagen) @ chriL999

Das war dann aber keine BC100. Diese gilt nämlich in den Zügen der Bodensee-Oberschwaben-Bahn für beliebig viele Fahrten.

--
Weg mit dem 4744!

(leicht OT): billige NV-Karte mittels kleinem FV-Anteil

gnampf, Samstag, 25.07.2020, 11:45 (vor 2057 Tagen) @ chriL999

Ich kann mich nach so vielen Jahren auch nicht mehr an alles erinnern.

So alt wirkst du auf mich noch gar nicht... eher sehr jung. Und wenn du dich nicht an die Fakten erinnern kannst, dann phantasiere bitte nicht irgendwas dazu sondern beschränke dich auf das was du gesichert weißt, oder mache beim Rest mindestens mal klar das es sich da keineswegs um Fakten handelt. Das ergibt dann auch weniger Gegenwind...

Es ging jedoch um eine Ticket, das nur gültig war, um damit einmalig den Weg zum Fernverkehr oder eben vom Fernverkehr abzufahren (inklusive Fernverkehr).
Und der Kontrolleur hat die Person (oder den Schüler, ich weiß es nicht mehr) mehrfach am Tag in seiner Bahn (BOB?) gesehen und es war für den Kontrolleur "erkennbar", dass diese Person nicht zum Fernverkehr fährt oder umgekehrt.
Es geht nicht um Beweise, es geht darum, dass diese Person keinen FV genutzt hat und damit war das Ticket für diesen genutzten Zweck nicht gültig.

Es war also ungültig weil der KiN das so meinte, nicht weil der KiN das beweisen konnte? Das wird vor Gericht viel zählen.

Am ehesten kann ich mir bei dem ganzen noch den Deutschlandpass vorstellen, der bei Fahrten offiziell einen FV-Anteil vorausgesetzt hat wenn ich mich recht erinnere. Das konnte aber wie gesagt keiner kontrollieren, da schon der Begriff der Fahrt sehr schwammig und undefiniert ist, und selbst von der DB / SC FGR immer weider anders ausgelegt wird... da ist die Fahrt mal zu Ende sobald es retour geht, andere Male aber erst am nächsten Tag. Das ganze natürlich bezogen auf Zeitkarten, bei Einzelfahrkarten stellt sich die Frage weniger, aber davon ist hier ja wohl auch nicht die Rede.

(leicht OT): billige NV-Karte mittels kleinem FV-Anteil

chriL999, Samstag, 25.07.2020, 11:56 (vor 2057 Tagen) @ gnampf
bearbeitet von chriL999, Samstag, 25.07.2020, 11:58

Am ehesten kann ich mir bei dem ganzen noch den Deutschlandpass vorstellen, der bei Fahrten offiziell einen FV-Anteil vorausgesetzt hat wenn ich mich recht erinnere. Das konnte aber wie gesagt keiner kontrollieren, da schon der Begriff der Fahrt sehr schwammig und undefiniert ist, und selbst von der DB / SC FGR immer weider anders ausgelegt wird... da ist die Fahrt mal zu Ende sobald es retour geht, andere Male aber erst am nächsten Tag. Das ganze natürlich bezogen auf Zeitkarten, bei Einzelfahrkarten stellt sich die Frage weniger, aber davon ist hier ja wohl auch nicht die Rede.

Genau so etwas:
Wenn ich mit einem Deutschlandpass morgens den wirklich aller ersten Zug in Richtung auf ein Ziel nehme, das vom Fernverkehr nicht bedient wird (und natürlich kontrolliert werde) und dann mittags nach der Schule vom Bahnhof abfahre, an dem kein Fernverkehr endete (ich aber sehr wohl zum Fernverkehr hin bedienen werden könnte) und dabei von der gleichen Person kontrolliert werde (die eben nur den ganzen Tag diesen Nahverkehr hin und her kontrolliert) und dann auch noch erkannt werde, weil meine Nase so breit wie mein Gesicht und so platt wie die Stirn ist, dann ist es offensichtlich, dass dieser Pass im Fernverkehr vom Reisenden nicht genutzt wird, und zwar weder am Montag, noch am Dienstag oder Mittwoch oder Donnerstag oder Freitag usw.

Warum macht man also solche Tickets, die in ganz Deutschland gelten, gekauft werden und dann für die 5km Pendelei irgendwo in Bergnähe nicht genommen werden sollen/dürfen?

(leicht OT): billige NV-Karte mittels kleinem FV-Anteil

gnampf, Samstag, 25.07.2020, 12:15 (vor 2057 Tagen) @ chriL999

Genau so etwas:
Wenn ich mit einem Deutschlandpass morgens den wirklich aller ersten Zug in Richtung auf ein Ziel nehme, das vom Fernverkehr nicht bedient wird (und natürlich kontrolliert werde) und dann mittags nach der Schule vom Bahnhof abfahre, an dem kein Fernverkehr endete (ich aber sehr wohl zum Fernverkehr hin bedienen werden könnte) und dabei von der gleichen Person kontrolliert werde (die eben nur den ganzen Tag diesen Nahverkehr hin und her kontrolliert) und dann auch noch erkannt werde, weil meine Nase so breit wie mein Gesicht und so platt wie die Stirn ist, dann ist es offensichtlich, dass dieser Pass im Fernverkehr vom Reisenden nicht genutzt wird, und zwar weder am Montag, noch am Dienstag oder Mittwoch oder Donnerstag oder Freitag usw.

Nein, ist es eben nicht, weil zum einen unklar ist ob das jetzt eine oder mehrere Fahrten waren, zum anderen unklar ist ob ich mit irgendwas anderem von dem Bahnhof morgens weiter gefahren bin zum FV oder abends weiter fahren werde zum FV.

Warum macht man also solche Tickets, die in ganz Deutschland gelten, gekauft werden und dann für die 5km Pendelei irgendwo in Bergnähe nicht genommen werden sollen/dürfen?

weil die Verträge mit den Verbünden es vielfach verbieten ein Ticket rein für den Verbundraum zu verkaufen, das kein Verbundticket ist.

(leicht OT): billige NV-Karte mittels kleinem FV-Anteil

Henrik, Freitag, 24.07.2020, 20:22 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

Eher "büßt" die "Gemeinschaft der Steuerzahler" noch dafür, wenn Leute ihre Bahncard innerhalb Verkehrsverbünden für reine Zugfahrten verwenden. Dieser "Trick" ist wesentlich "bekannter" und wird an den Automaten sogar aktiv "beworben" (etwa im RMV mit einer Taste "Bahncard").

Ich halte sio ein Verhalten auch wenn es Tarifkonform sein mag zumindest für Sozial sehr fragwürdig...

sehr fragwürdig?
weil es Reichen nützt und armen, die sich Bahnfahren und ÖPNV eh nicht leisten können, davon nichts haben?

Du meinst aber nicht die BC100, die nur wegen der City-Option gekauft wurde, um im Innenstadtbereich nicht die überhöhten Fahrpreise des Verbundes zahlen zu müssen.
Die BC100 galt nämlich über einen langen Zeitraum nur für die (einmalige) Fahrt vom/zum FV oder weiteren NV und irgendwann fiel es dem Kontrollpersonal eben doch auf, dass der Fahrgast den ganzen Tag nur im Verbund herum fährt und gar keinen Fernverkehr fährt.

Nein. Dem war nie so.

Verkehrsverbünde die BC Rabatt anbieten erhalten Ausgleich

ffz, Freitag, 24.07.2020, 20:07 (vor 2058 Tagen) @ sfn17

Hallo,

die Verkehrsverbünde die auf Einzel- oder Mehrfahrtenkarten BahnCard Rabatt anbieten schließen eine entsprechende Vereinbarung mit DB Vertrieb und erhalten dafür von DB Vertrieb aus den Einnahmen der BahnCard Verkäufe entsprechende Ausgleichszahlungen, ähnlich wie für den Schülertransport oder die Anerkennung des Schwerbehinderten Ausweises. Mit dem City-Ticket ist es genau das Gleiche, deshalb ist es auch egal wie viele Fahrten im ÖPNV man mit der BahnCard 100 im City-Ticket Bereich unternimmt. Ob die BahnCard 100 wirklich billiger ist wie ein Verbundabo möchte ich dann doch mal leicht bezweifeln...

Ich spare mir mit meiner BahnCard 100 tatsächlich auf meiner Pendelstrecke ein Verbundabo in meinem Wohnort und an meinem Arbeitsort im jeweiligen Verkehrsverbund, da City-Ticket Bereich.

Verkehrsverbünde die BC Rabatt anbieten erhalten Ausgleich

agw, NRW, Samstag, 25.07.2020, 07:50 (vor 2057 Tagen) @ ffz

die Verkehrsverbünde die auf Einzel- oder Mehrfahrtenkarten BahnCard Rabatt anbieten schließen eine entsprechende Vereinbarung mit DB Vertrieb und erhalten dafür von DB Vertrieb aus den Einnahmen der BahnCard Verkäufe entsprechende Ausgleichszahlungen,

Was erhalten die Verbünde denn beispielsweise, wenn eine Fahrkarte zu 10 Euro um 25% vergünstigt wird? 2,50 Euro? 1,25 Euro?

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Verkehrsverbünde die BC Rabatt anbieten erhalten Ausgleich

ffz, Samstag, 25.07.2020, 07:57 (vor 2057 Tagen) @ agw

Was erhalten die Verbünde denn beispielsweise, wenn eine Fahrkarte zu 10 Euro um 25% vergünstigt wird? 2,50 Euro? 1,25 Euro?

Hallo,

das ist eine individuelle Vertragssache zwischen DB Vertrieb und dem jeweiligen Verkehrsverbund. Es haben beide Seiten ein Interesse dran der Verbund wird attraktiver und kann mehr Einnahmen generieren, für DB Vertrieb steigt der Absatz der BahnCard. Es wird kein Verbund dazu gezwungen mit zu machen.

Verkehrsverbünde die BC Rabatt anbieten erhalten Ausgleich

agw, NRW, Samstag, 25.07.2020, 10:31 (vor 2057 Tagen) @ ffz

Was erhalten die Verbünde denn beispielsweise, wenn eine Fahrkarte zu 10 Euro um 25% vergünstigt wird? 2,50 Euro? 1,25 Euro?


Hallo,

das ist eine individuelle Vertragssache zwischen DB Vertrieb und dem jeweiligen Verkehrsverbund. Es haben beide Seiten ein Interesse dran der Verbund wird attraktiver und kann mehr Einnahmen generieren, für DB Vertrieb steigt der Absatz der BahnCard. Es wird kein Verbund dazu gezwungen mit zu machen.

Naja, die DB AG hat ja das Monopol auf Bahncards. Das ist dann schon etwas ungleich. Man kann ja nicht zur Konkurrenz gehen.
Man liest aber immer wieder, dass es sich für die Verbünde eigentlich nicht lohnt und die Fahrkarten durch den Bahncard-Rabatt für alle ohne Bahncard dadurch teurer werden, um die Einnahmeverluste auszugleichen.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Verkehrsverbünde die BC Rabatt anbieten erhalten Ausgleich

gnampf, Samstag, 25.07.2020, 11:25 (vor 2057 Tagen) @ agw

Naja, die DB AG hat ja das Monopol auf Bahncards. Das ist dann schon etwas ungleich. Man kann ja nicht zur Konkurrenz gehen.

Wieso nicht? Selbstverständlich könnte der Verbund statt einer Bahncard auch eine Flixbuscard oder eine Deutschlandcard etc. pp. als Rabattkarte anerkennen, oder eine eigene auflegen. Die wird dann bei der DB halt nur im Verbundbereich anerkannt, nicht im FV... aber real akzeptiert auch keine Deutschlandcardund Flixbus keine Bahncard.

Man liest aber immer wieder, dass es sich für die Verbünde eigentlich nicht lohnt und die Fahrkarten durch den Bahncard-Rabatt für alle ohne Bahncard dadurch teurer werden, um die Einnahmeverluste auszugleichen.

Der Großteil des Verkehrs lohnt sich für die Verbünde nicht, deswegen werden sie ja auch stark bezuschusst. Und wenn die Geldgeber jetzt eine Anerkennung der Bahncard möchten bekommen sie die auch, dafür zahlen sie ja. Die wiederum versprechen sich dann z.B. einen höheren Nutzungsanteil vom ÖPNV und damit weniger PKWs, was wiederum an anderer Stelle kosten spart... und sei es z.B. in Form von vermiedener Strafen wegen gerissener Grenzwerte.

Verkehrsverbünde die BC Rabatt anbieten erhalten Ausgleich

gnampf, Samstag, 25.07.2020, 11:18 (vor 2057 Tagen) @ agw

Was erhalten die Verbünde denn beispielsweise, wenn eine Fahrkarte zu 10 Euro um 25% vergünstigt wird? 2,50 Euro? 1,25 Euro?

Höchstwahrscheinlich: nichts. Es dürfte eher um einen festen Jahresbetrag gehen, unabhängig davon ob überhaupt eine einzige ermäßigte Fahrkarte dann verkauft werden wird. Man schätzt halt vorher das Volumen ab und verhandelt dann auf der Basis. Das die DB die realen 25% Umsatzverlust ausgleicht halte ich jedenfalls für unwahrscheinlich

Manche Kunden nutzen halt jede Lücke aus

Hansjörg, Montag, 20.07.2020, 20:40 (vor 2062 Tagen) @ ffz

Eine BahnCard 100 ist im Vergleich so günstig, dass ich da nicht noch zusätzlich sparen muss...

Also günstig ist relativ. Man muss schon viel fahren um sie wieder drin zu haben. Und FGR nehme ich natürlich mit wenn die Bahn die versprochene Leistung nicht erbringt. Schlauerweise hat die Bahn dort die Grenze auf 25% gedeckelt.

Relativkosten einer BC 100

ffz, Montag, 20.07.2020, 20:58 (vor 2062 Tagen) @ Hansjörg
bearbeitet von ffz, Montag, 20.07.2020, 20:59


Also günstig ist relativ. Man muss schon viel fahren um sie wieder drin zu haben. Und FGR nehme ich natürlich mit wenn die Bahn die versprochene Leistung nicht erbringt. Schlauerweise hat die Bahn dort die Grenze auf 25% gedeckelt.

Hallo,

nehme ich den alten Preis dern BC 100 von 2019, das waren 4395€ und dividiere das durch 260 Arbeitstage kostet mich die BC 100 an jedem Arbeitstag 16,90€ an Fahrtkosten, die Freizeitfahrten nicht berücksichtigt. Ich habe allerdings das "Glück" auf meinem regelmäßigen Arbeitsweg an Start und Ziel das City Ticket nutzen zu können. Da finde ich das Geld für meine Pendelstrecke über 250 km hin und zurück geradezu günstig. Aber das sieht natürlich jeder anders.

Admins sowie Benutzer stützen die Verstöße gegen die BB

Henrik, Montag, 20.07.2020, 20:54 (vor 2062 Tagen) @ chriL999

Die vielen Hanuta Coupons wurden unentgeltlich weiter gegeben (also nur gegen die Bonuspunkte...).

das ist dann nicht unentgeltlich, sondern gegen Entgelt. Für Gegenleistung.

Nicht ganz: Der Gutschein wird erstmal völlig freiwillig weitergegeben, oft werden die Bonuspunkte trotz Zusage nicht gutgeschrieben, der Gutschein gar nicht eingelöst oder die Fahrt gar wieder storniert. Ich denke, es ist jedem bekannt, dass diese Fälle als "normal" anzusehen sind.

freiwillig weitergegeben wird der eCoupon ja eh. ;)

Sobald die Übergabe unter der Maßgabe einer Gegenleistung, sprich das Versprechen der Weitergabe der Punkte erfolgt ist, liegt eine entgeltliche Weitergabe des eCoupons vor und die BB wurden damit dann nicht eingehalten.
Es ist völlig irrelevant, ob nun die Punkte letztendlich gutgeschrieben wurden oder nicht.

Es ist von Seiten der Admins dort zu lesen:

Kurzum: Alles, was hier angeboten wird, muss kostenlos abgegeben werden. Wer hier etwas sucht, will auch nicht dafür bezahlen.

Man könnte z.B. darauf hinweisen, dass sowohl die Weitergabe von eCoupons als auch die Gutschrift fremder Punkte (in seltenen Fällen?) zu beidseitiger Kontosperrung führen kann und auch dazu, dass das dabei gebuchte Ticket ersatzlos storniert wird.

Dann wird es zumindest bekannt, dass das Verhalten scheinbar von der Bahn absolut nicht gewünscht ist und diese Folgen haben kann.

Das wird den betreffenden Leuten schon klar sein, dass sie mit ihrem Verhalten, der entgeltlichen Weitergabe der eCoupons deutlich mehrfach gegen die BB verstoßen und es eh grundsätzlich nun nicht gerade so die feine Art ist.

Die Admins scheinen die Praxis sehr zu stützen wie auch eine große Masse an Benutzern.

Mir war das nie so bewusst und ich hätte zumindest erwartet, dass es vorab eine Warnung des Verkehrsunternehmens gegeben hätte, so dass man sein Fehlverhalten im Vorfeld hätte vermeiden können.

Das halte ich für eine sehr naive Denkweise.

Hast Du ein direktes Anliegen?
Ich hab jetzt nicht Dein Ausgangsposting direkt im Kopf.

Ein wichtiger Aspekt wurde in meinen Zeilen zuvor ja schon erwähnt.

Dass die Admins hier handeln, ebenso andere Benutzer?
Halte ich für sehr ehrenhaft, Deine Bemühen, hast meine volle Unterstützung,
fürchte aber eher, da stößt Du auf Granit.

Ein anderer zielt darauf ab, das Punktesystem bitte nach Möglichkeit so wasserdicht machen, dass es zu solchen Problemen erst gar nicht kommen kann. Und ich denke, dass gerade dies von Seiten des Verkehrsunternehmens sehr einfach möglich wäre.

Du machst aber auch keinen Vorschlag.
Ich sehe auch nicht, inwiefern das so einfach möglich wäre.

Die Probleme sind ja auch relativ überschaubar.

mögliche Vorschläge

chriL999, Montag, 20.07.2020, 21:06 (vor 2062 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von chriL999, Montag, 20.07.2020, 21:08

Mir war das nie so bewusst und ich hätte zumindest erwartet, dass es vorab eine Warnung des Verkehrsunternehmens gegeben hätte, so dass man sein Fehlverhalten im Vorfeld hätte vermeiden können.

Das halte ich für eine sehr naive Denkweise.

Ich habe es nicht gewusst und die Stornierung bezahlter Tickets halte ich für völlig überzogen.


Du machst aber auch keinen Vorschlag.
Ich sehe auch nicht, inwiefern das so einfach möglich wäre.

z.B. Punkte nur an denjenigen, der bucht und zahlt (1 bezahlter EUR nach Rabattabzug = 1 Punkt).
Keine massive Werbung durch das Verkehrsunternehmen,
nur Coupons automatisch im Hintergrund aktivieren (ohne Eingabe), die ohne den Kauf von Waren und für Jedermann/-frau in Stückzahl 1 möglich sind;
keinerlei Kontosperrungen oder Ticketstornierungen im Zusammenhang mit Bonuspunkten usw.

mögliche Vorschläge

Henrik, Montag, 20.07.2020, 21:37 (vor 2062 Tagen) @ chriL999

Mir war das nie so bewusst und ich hätte zumindest erwartet, dass es vorab eine Warnung des Verkehrsunternehmens gegeben hätte, so dass man sein Fehlverhalten im Vorfeld hätte vermeiden können.

Das halte ich für eine sehr naive Denkweise.

Ich habe es nicht gewusst und die Stornierung bezahlter Tickets halte ich für völlig überzogen.

halte ich für sehr sehr naiv. Wie gehst Du ansonsten durchs Leben?

Du hast die Bedingungen durchstudiert, hast diesen entscheidenden Punkt aber stets völlig überlesen?

Kann ich den Bahn-eCoupon weiterverkaufen, falls ich ihn doch nicht benötige?

Nein. Die entgeltliche Weitergabe des Bahn-eCoupons ist nicht gestattet. Im Falle der Weiterveräußerung behält sich die Deutsche Bahn AG rechtliche Schritte vor.

https://bahn.haribo.de/

auch hier im Forum wurden die BB wortwörtlich gepostet.


Es wird klar und deutlich auf mögliche Konsequenzen hingewiesen.
Deinen Fall hast Du nun nicht weiter erläutert, insofern möchte ich das auch nicht weiter kommentieren.

Du machst aber auch keinen Vorschlag.
Ich sehe auch nicht, inwiefern das so einfach möglich wäre.

z.B. Punkte nur an denjenigen, der bucht und zahlt (1 bezahlter EUR nach Rabattabzug = 1 Punkt).

Für denjenigen sind aber nicht die Punkte bzw. das bonus.system gedacht, sondern für den Reisenden.
Gutscheine und eCoupons haben keinen Einfluss auf den Fahrkartenwert.

Keine massive Werbung durch das Verkehrsunternehmen,

das wäre sehr kontraproduktiv. Das Verkehrsunternehmen, sprich die DB hat ein großes Interesse daran, dass sich mehr Kunden an dem System beteiligen.
Ich empfinde die Werbung auch als sehr massiv, hatte ja auch sehr positive Folgen.

nur Coupons automatisch im Hintergrund aktivieren (ohne Eingabe), die ohne den Kauf von Waren und für Jedermann/-frau in Stückzahl 1 möglich sind;

Keine Aktionen im Einzelhandel mehr? Das wäre sehr kontraproduktiv.

keinerlei Kontosperrungen oder Ticketstornierungen im Zusammenhang mit Bonuspunkten usw.

hui..
..mit welcher Begründung das?

mögliche Vorschläge

gnampf, Dienstag, 21.07.2020, 11:56 (vor 2061 Tagen) @ chriL999

Ich habe es nicht gewusst und die Stornierung bezahlter Tickets halte ich für völlig überzogen.

und ich für eine Räuberpistole, da rechtlich gar nicht haltbar

z.B. Punkte nur an denjenigen, der bucht und zahlt (1 bezahlter EUR nach Rabattabzug = 1 Punkt).

Was soll die Firma mit den Punkten anfangen? Dann hat die Firma also Comfort-Status, ihre vielreisenden Mitarbeiter dagegen dürfen von draußen zuschauen wenn in der Lounge die GmbH sitzt? Ok, würde den Lounge-Mißbrauch eindämmen, nachdem die GmbH (oder AG) weder trinkt noch isst noch Datenvolumen oder Platz verbraucht, keine Stühle und Böden abnutzt, keine Toiletten verwendet, etc.

Keine massive Werbung durch das Verkehrsunternehmen,
nur Coupons automatisch im Hintergrund aktivieren (ohne Eingabe), die ohne den Kauf von Waren und für Jedermann/-frau in Stückzahl 1 möglich sind;

Wozu überhaupt Ćoupons? Brauchts dann ja gar nicht. Hinterher bekommt der Kunde nichtmals mit das ihm die Bahn was geschenkt hat... wie sinnfrei wäre das denn?

keinerlei Kontosperrungen oder Ticketstornierungen im Zusammenhang mit Bonuspunkten usw.

ersteres ist zumindest was die Teilnahme am Bonusprogramm anbelangt völlig korrekt. Letzteres rechtlich nicht im Ansatz haltbar. Und auch die Sperrung des Accounts dürfte rechtlich mindesten problematisch sein, da der eben auch z.B. digitale Tickets enthalten kann an die man dann nicht mehr ran kommt. Aber Account und Möglichkeit zum Sammeln von Punkten müssen ja keine fest verbundene Einheit sein.

mögliche Vorschläge

chriL999, Dienstag, 21.07.2020, 20:47 (vor 2061 Tagen) @ gnampf

Ich habe es nicht gewusst und die Stornierung bezahlter Tickets halte ich für völlig überzogen.


und ich für eine Räuberpistole, da rechtlich gar nicht haltbar

Update: die Tickets wurden storniert, jedoch der Wert abzüglich der Stornogebühr erstattet (bei einem guten Sparpreis bleibt da aber kaum etwas übrig)

Was soll die Firma mit den Punkten anfangen? Dann hat die Firma also Comfort-Status, ihre vielreisenden Mitarbeiter dagegen dürfen von draußen zuschauen wenn in der Lounge die GmbH sitzt?

Es hat wohl ziemlich jeder eine private BahnCard oder Bonuskarte, mit der Punkte gesammelt werden. Firmen sind nicht Zielgruppe fürs Bonuspunktesammeln. Ganz im Gegenteil: Werden diese Punkte privat genutzt, handelt man selbst inkorrekt.

keinerlei Kontosperrungen oder Ticketstornierungen im Zusammenhang mit Bonuspunkten usw.


Und auch die Sperrung des Accounts dürfte rechtlich mindesten problematisch sein, da der eben auch z.B. digitale Tickets enthalten kann an die man dann nicht mehr ran kommt. Aber Account und Möglichkeit zum Sammeln von Punkten müssen ja keine fest verbundene Einheit sein.

Das werden sich die beiden Abteilungen Konzernsicherheit und Betrügsprävention in Zusammenarbeit mit der Rechtsabteilung sicher gut durchdacht haben.

mögliche Vorschläge

gnampf, Dienstag, 21.07.2020, 20:57 (vor 2061 Tagen) @ chriL999

Update: die Tickets wurden storniert, jedoch der Wert abzüglich der Stornogebühr erstattet (bei einem guten Sparpreis bleibt da aber kaum etwas übrig)

darauf bin ich ja schon wo anders eingegangen

Es hat wohl ziemlich jeder eine private BahnCard oder Bonuskarte, mit der Punkte gesammelt werden. Firmen sind nicht Zielgruppe fürs Bonuspunktesammeln. Ganz im Gegenteil: Werden diese Punkte privat genutzt, handelt man selbst inkorrekt.

seit wann bestimmst du wer Zielgruppe des Bahnbonus-Programms ist? warum gibt es dann eine Bahnbonuscard-Business mit Status, aber keine reguläre Bahnbonus-Karte mit Status? Und ich kenne zig Leute die privat weder Bahncard noch Bonuscard haben.
Und ich würde dir nochmal empfehlen die Bedingungen genau zu lesen: die Punkte stehen allein dem Reisenden zu, niemandem sonst. Nur dieser darf sie sammeln, nicht der Käufer der Fahrkarte, der Spender irgendwelcher Coupons, Gott, Allah oder sonstwer.

Das werden sich die beiden Abteilungen Konzernsicherheit und Betrügsprävention in Zusammenarbeit mit der Rechtsabteilung sicher gut durchdacht haben.

Konzernsicherheit hat da rein gar nichts mit zu tun, da es kein Angriff auf die Sicherheits des Unternehmens ist. Betrugsprävention ist es auch nicht, wenn es das so als Abteilung überhaupt gibt. Hier ging es nicht um Prävention sondern höchstens um Sanktion von erfolgtem Betrugsversuch. Der Betrugsversuch ginge aber lediglich vom Punktesammler aus, den kann man nicht dem Fahrkartenbucher vorwerfen, da er sich nicht bereichern wollte. Und nein, die Nutzung eines Coupons den er sich genauso selbst besorgen kann und wo erstrecht niemand das Gegenteil beweisen kann geht nicht als Betrug durch.
Zusammengefasst bezweifel ich immer noch das die Geschichte sich so zugetragen hat wie du versuchst das hinzustellen.

mögliche Vorschläge

chriL999, Dienstag, 21.07.2020, 21:28 (vor 2061 Tagen) @ gnampf

Der Betrugsversuch ginge aber lediglich vom Punktesammler aus, den kann man nicht dem Fahrkartenbucher vorwerfen, da er sich nicht bereichern wollte. Und nein, die Nutzung eines Coupons den er sich genauso selbst besorgen kann und wo erst recht niemand das Gegenteil beweisen kann geht nicht als Betrug durch.

Der Fahrkartenbucher wollte sich im konkreten Fall aber bereichern (reduzierter Ticketpreis): Mag sein, dass es nicht nachweisbar ist (auch wenn es durchaus naheliegt).

eCoupons als Bereicherung? Nunja eher nicht.

Hansjörg, Mittwoch, 22.07.2020, 09:02 (vor 2060 Tagen) @ chriL999

Der Betrugsversuch ginge aber lediglich vom Punktesammler aus, den kann man nicht dem Fahrkartenbucher vorwerfen, da er sich nicht bereichern wollte. Und nein, die Nutzung eines Coupons den er sich genauso selbst besorgen kann und wo erst recht niemand das Gegenteil beweisen kann geht nicht als Betrug durch.


Der Fahrkartenbucher wollte sich im konkreten Fall aber bereichern (reduzierter Ticketpreis): Mag sein, dass es nicht nachweisbar ist (auch wenn es durchaus naheliegt).

Was hat der Einsatz von legalen Gutscheinen (hier wohl eher eCoupons) mit bereichern zu tun? Gar nichts.
Das Abernten von Punkten bei Fahrten die andere durchführen sind hingegen eine illegale Bereicherung.

eCoupons als Bereicherung? Eigentlich schon.

chriL999, Mittwoch, 22.07.2020, 19:25 (vor 2060 Tagen) @ Hansjörg

Was hat der Einsatz von legalen Gutscheinen (hier wohl eher eCoupons) mit bereichern zu tun? Gar nichts.
Das Abernten von Punkten bei Fahrten die andere durchführen sind hingegen eine illegale Bereicherung.

Nun ja: Der "Täter", dessen Konten gesperrt wurden, wurde unterstützt, indem ein Reisender ihm Punkte hat zukommen lassen. Im genannten Fall hat der Reisende dafür eCoupons vorab erhalten. Also entweder profitieren beide oder keiner.

Vor "Gericht" (theoretisch an dieser Stelle mal angenommen), kann jeder dem Richter eh erzählen was wer will, da der Richter sich selbst eine Meinung bildet und frei entscheiden kann.

eCoupons als Bereicherung? Eigentlich schon.

Garfield_1905, Mittwoch, 22.07.2020, 19:28 (vor 2060 Tagen) @ chriL999

Vor "Gericht" (theoretisch an dieser Stelle mal angenommen), kann jeder dem Richter eh erzählen was wer will, da der Richter sich selbst eine Meinung bildet und frei entscheiden kann.

Na ja, 'irgendwie' wird er sich schon nach den geltenden Gesetzen richten müssen. ;-)

eCoupons als Bereicherung? Eigentlich schon.

chriL999, Mittwoch, 22.07.2020, 19:38 (vor 2060 Tagen) @ Garfield_1905

Na ja, 'irgendwie' wird er sich schon nach den geltenden Gesetzen richten müssen. ;-)

Schon, aber die haben ein recht großes "Spiel": Deswegen sind Zuschauer auch nicht jedermanns Richter Liebling.

mögliche Vorschläge

gnampf, Mittwoch, 22.07.2020, 09:02 (vor 2060 Tagen) @ chriL999

Der Fahrkartenbucher wollte sich im konkreten Fall aber bereichern (reduzierter Ticketpreis): Mag sein, dass es nicht nachweisbar ist (auch wenn es durchaus naheliegt).

Viel Erfolg das vor Gericht durchzubringen. Eine Bereicherung fand wohl in Höhe des Geldbetrag statt, die so eine Haribo-Tüte mit Coupon mehr kostet als eine ohne. Ach so... das ist ja null. Und naheliegend ist dabei gar nichts, auch ich buche immer mal wieder Tickets bei denen ich nicht meine Nummer angebe und Coupons einsetze. Manchmal sind Reisender und Punkeempfänger gleich, manchmal auch nicht (und keins von beidem bin ich selbst). Manche Fälle davon sind völlig konform mit den Bedingungen der DB, andere nicht. Und in keinem Fall kann der Reisende etwas dafür, genausowenig wie der Punkteempfänger. Die Bahn hat einen auch zu keiner Zeit verpflichtet die Bahncard-Nummer geheim zu halten.

mögliche Vorschläge

chriL999, Mittwoch, 22.07.2020, 19:30 (vor 2060 Tagen) @ gnampf

Der Fahrkartenbucher wollte sich im konkreten Fall aber bereichern (reduzierter Ticketpreis): Mag sein, dass es nicht nachweisbar ist (auch wenn es durchaus naheliegt).


...auch ich buche immer mal wieder Tickets bei denen ich nicht meine Nummer angebe und Coupons einsetze. Manchmal sind Reisender und Punkeempfänger gleich, manchmal auch nicht (und keins von beidem bin ich selbst). Manche Fälle davon sind völlig konform mit den Bedingungen der DB, andere nicht. Und in keinem Fall kann der Reisende etwas dafür, genausowenig wie der Punkteempfänger. Die Bahn hat einen auch zu keiner Zeit verpflichtet die Bahncard-Nummer geheim zu halten.

Buchender gleich Reisender, Reisender = Punkteempfänger => Okay
Buchender gleich Reisender, Reisender ungleich Punkteempfänger => Nicht Okay
Buchender ungleich Reisender, Reisender = Punkteempfänger => Okay
Buchender ungleich Reisender, Reisender ungleich Punkteempfänger => Nicht Okay

mögliche Vorschläge

gnampf, Mittwoch, 22.07.2020, 19:46 (vor 2060 Tagen) @ chriL999

ja, und weiter? Das stand nicht zur Diskussion. Zur Diskussion stand das ich beim Buchungsprozess einfch die BB-Nr beliebiger Dritter eingeben kann, die mich weder dazu aufgefordert haben noch ihr Einverständnis dazu gegeben haben. Und das aber auch nicht melden müssen, denn sie müssen sowas ja nichtmals bemerken... das ist schließlich kein Girokonto wo man immer mal wieder die Umsätze prüfen sollte. Davon mal ab das bei einem Einspruch die Hotline wohl nur mit irgend einem völlig unpassenden Textbaustein antworten würde.

mögliche Vorschläge

chriL999, Mittwoch, 22.07.2020, 19:50 (vor 2060 Tagen) @ gnampf

ja, und weiter? Das stand nicht zur Diskussion. Zur Diskussion stand das ich beim Buchungsprozess einfch die BB-Nr beliebiger Dritter eingeben kann, die mich weder dazu aufgefordert haben noch ihr Einverständnis dazu gegeben haben. Und das aber auch nicht melden müssen, denn sie müssen sowas ja nichtmals bemerken... das ist schließlich kein Girokonto wo man immer mal wieder die Umsätze prüfen sollte. Davon mal ab das bei einem Einspruch die Hotline wohl nur mit irgend einem völlig unpassenden Textbaustein antworten würde.

Willst du damit sagen, dass der Buchende jede beliebige Kartennummer eingeben darf (wo auch immer er diese valide Nummer nun her oder erraten hat) oder willst du damit sagen, dass der Punkteempfänger von so vielen anderen Reisenden plötzlich und unwissentlich Punkte erhält, obwohl er seine Kartennummer eigentlich gar nicht weitergegeben hat?

mögliche Vorschläge

gnampf, Mittwoch, 22.07.2020, 19:58 (vor 2060 Tagen) @ chriL999

Willst du damit sagen, dass der Buchende jede beliebige Kartennummer eingeben darf (wo auch immer er diese valide Nummer nun her oder erraten hat) oder willst du damit sagen, dass der Punkteempfänger von so vielen anderen Reisenden plötzlich und unwissentlich Punkte erhält, obwohl er seine Kartennummer eigentlich gar nicht weitergegeben hat?

Ich will damit sagen das du dem Punkeempfänger erstmal nachweisen müsstest das er die Buchenden dazu angestiftet hat ihm die Punkte zu geben, denn nur dann läge rechtlich ein Betrug oder überhaupt ein strafbares Verhalten vor. Diesen Beweis zu erbringen wird sicherlich nicht einfach werden. Ja, wenn von zig verschiedenen Reisenden Punkte eingehen ist das wohl ein Indiz, aber ob das alleine reicht vor Gericht?
Das bedeutet natürlich nicht das die Punkte beim Empfänger verbleiben müssen, die kann die DB durchaus zurück buchen, solange sie nicht bereits "verbraucht" wurden. Das ist aber auch das einzige, es gibt dann weder eine Grundlage für die Kontosperrung oder den Ausschluß der Bahnbonus-Teilnahme, noch für den Storno irgendwelcher Tickets.
Und klar, natürlich kann die Db das versuchen, und wenn sie an jemanden wie dich gerät läßt er sich das vielleicht auch gefallen oder beschwert sich dann beim Lounge-Personal wenn er zum täglichen Mittagessen rüber geht.

mögliche Vorschläge

chriL999, Mittwoch, 22.07.2020, 20:04 (vor 2060 Tagen) @ gnampf

Das bedeutet natürlich nicht das die Punkte beim Empfänger verbleiben müssen, die kann die DB durchaus zurück buchen, solange sie nicht bereits "verbraucht" wurden. Das ist aber auch das einzige, es gibt dann weder eine Grundlage für die Kontosperrung oder den Ausschluß der Bahnbonus-Teilnahme, noch für den Storno irgendwelcher Tickets.

Ich gehe davon aus, dass die Bahn die Bahnbonus-Teilnahme ohne einen jeden (vorhandenen) Grund jederzeit (also einseitig) kündigen darf. Insofern wird dies niemals eine Frage vor Gericht sein.

Und klar, natürlich kann die Db das versuchen, und wenn sie an jemanden wie dich gerät läßt er sich das vielleicht auch gefallen oder beschwert sich dann beim Lounge-Personal wenn er zum täglichen Mittagessen rüber geht.

Vielleicht hatte der Punkteempfänger keine digitalen Tickets in seinem Account. Dann steht auch einer Schließung nichts im Wege.

mögliche Vorschläge

gnampf, Mittwoch, 22.07.2020, 20:14 (vor 2060 Tagen) @ chriL999

Ich gehe davon aus, dass die Bahn die Bahnbonus-Teilnahme ohne einen jeden (vorhandenen) Grund jederzeit (also einseitig) kündigen darf. Insofern wird dies niemals eine Frage vor Gericht sein.

nun, da gehst du dann falsch von aus, die Bahn hat sich da an die Regeln zu halten und kann eben nicht willkürlich Leute mit roten Kombis ausschließen. Nicht nur wegen ihrer marktbeherrschenden Stellung sondern auch weil sie sich im Staatsbesitz befindet hat sie bei Diskriminierung ganz schlechte Karten.

Vielleicht hatte der Punkteempfänger keine digitalen Tickets in seinem Account. Dann steht auch einer Schließung nichts im Wege.

Natürlich steht dem dann auch was im Weg. Wie schon gesagt darf die Bahn nicht einfach jemanden nach belieben diskriminieren und ihm Funktionen vorenthalten zu denen andere bei gleichen Voraussetzungen Zugang haben. Immerhin ist z.B. Lastschrift ohne Konto auch nicht mehr möglich, die Bahncard läßt sich nicht mehr digital laden, und so weiter.

mögliche Vorschläge

chriL999, Mittwoch, 22.07.2020, 20:28 (vor 2060 Tagen) @ gnampf

Ich gehe davon aus, dass die Bahn die Bahnbonus-Teilnahme ohne einen jeden (vorhandenen) Grund jederzeit (also einseitig) kündigen darf. Insofern wird dies niemals eine Frage vor Gericht sein.


nun, da gehst du dann falsch von aus, die Bahn hat sich da an die Regeln zu halten und kann eben nicht willkürlich Leute mit roten Kombis ausschließen. Nicht nur wegen ihrer marktbeherrschenden Stellung sondern auch weil sie sich im Staatsbesitz befindet hat sie bei Diskriminierung ganz schlechte Karten.

Wenn ich mich nicht an die Regeln / AGBs von BahnBonus halte, dann darf die Bahn mich nicht von der Teilnahme an BahnBonus ausschließen, weil ich mich diskriminiert fühlen kann?

mögliche Vorschläge

gnampf, Mittwoch, 22.07.2020, 20:44 (vor 2060 Tagen) @ chriL999

Wenn ich mich nicht an die Regeln / AGBs von BahnBonus halte, dann darf die Bahn mich nicht von der Teilnahme an BahnBonus ausschließen, weil ich mich diskriminiert fühlen kann?

Wenn du nachweislich gegen die Bedingungen verstößt kann sie dich sicherlich vom Bonusprogramm ausschließen. Das muß sie aber erstmal beweisen, und das geht meist nunmal nicht. Und wenn sie es beweisen kann kann sie dich damit vom Bonusprogramm ausschließen, aber nicht einfach das ganze Konto sperren das eben auch ganz andere Funktionen hat. Die Ausschlußebedingungen sind dabei aber logischerweise auch festgelegt und für alle gleich, nichts mit Entscheidung nach Lust und Laune.

mögliche Vorschläge

chriL999, Donnerstag, 23.07.2020, 20:43 (vor 2059 Tagen) @ gnampf

Wenn du nachweislich gegen die Bedingungen verstößt kann sie dich sicherlich vom Bonusprogramm ausschließen. Das muß sie aber erstmal beweisen, und das geht meist nunmal nicht. Und wenn sie es beweisen kann kann sie dich damit vom Bonusprogramm ausschließen, aber nicht einfach das ganze Konto sperren das eben auch ganz andere Funktionen hat. Die Ausschlußebedingungen sind dabei aber logischerweise auch festgelegt und für alle gleich, nichts mit Entscheidung nach Lust und Laune.

Wo finde ich bitte die offiziellen Ausschlussbedingungen vom Bonusprogramm der Bahn? Also wann werde ich ausgeschlossen?
Danke.

Löschung BahnBonus-Punkte & fristlose Kündigung in AGB

Henrik, Donnerstag, 23.07.2020, 20:55 (vor 2059 Tagen) @ chriL999

Wo finde ich bitte die offiziellen Ausschlussbedingungen vom Bonusprogramm der Bahn? Also wann werde ich ausgeschlossen?
Danke.

Bedingungen für Teilnehmer am BahnBonus-Programm (BahnBonus)

2.2.1
[...]
Das Punktekonto wird in Bezug auf die Einhaltung der Sammelbedingungen überprüft. Im Falle eines nachgewiesenen Verstoßes gegen die Sammelbedingungen behält sich die DB Fernverkehr AG vor, die betroffenen BahnBonus-Punkte zu löschen sowie im Falle eines wiederholten Verstoßes den Teilnahmevertrag fristlos zu kündigen. Infolge der fristlosen Kündigung verfallen alle auf diesem Konto angesammelten BahnBonus-Punkte und es können keine neuen BahnBonus-Punkte gesammelt werden.

https://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/bahncard/bahnbonus/mdb_308941_20200330_bahnbo...

Löschung BahnBonus-Punkte & fristlose Kündigung in AGB

chriL999, Donnerstag, 23.07.2020, 21:08 (vor 2059 Tagen) @ Henrik

https://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/bahncard/bahnbonus/mdb_308941_20200330_bahnbo...

Oh danke.

Interessant ist auch die Aussage:
Das Punktekonto wird in Bezug auf die Einhaltung der Sammelbedingungen überprüft.
Schaut sich etwa eine Werkstudentin die Konten nach und nach an?

Es kann aber auch für Fahrkarten unter 5 EUR BahnBonus-Punkte gesammelt werden (sogar für unter 1 EUR)- entgegen der Bedingungen.
Was steckt dahinter, dass mit einer vorläufigen BahnCard keine Punkte gesammelt werden können?

Löschung BahnBonus-Punkte & fristlose Kündigung in AGB

gnampf, Donnerstag, 23.07.2020, 21:25 (vor 2059 Tagen) @ chriL999

Interessant ist auch die Aussage:
Das Punktekonto wird in Bezug auf die Einhaltung der Sammelbedingungen überprüft.
Schaut sich etwa eine Werkstudentin die Konten nach und nach an?

Wer sagt das die Überprüfung in erster Instanz manuell erfolgt? Wohl kaum bei der Anzahl an Konten. Da geht ein Algorithmus drüber der bei Auffälligkeiten das Konto zur genaueren Prüfung meldet.

Es kann aber auch für Fahrkarten unter 5 EUR BahnBonus-Punkte gesammelt werden (sogar für unter 1 EUR)- entgegen der Bedingungen.

Freu dich, einen Anspruch darauf hast du nicht.

Was steckt dahinter, dass mit einer vorläufigen BahnCard keine Punkte gesammelt werden können?

Weil eine vorläufige BC keine Bahncard-Nummer hat die man bei der Buchung angeben könnte?

Algorhythmus

chriL999, Donnerstag, 23.07.2020, 21:43 (vor 2059 Tagen) @ gnampf

Interessant ist auch die Aussage:
Das Punktekonto wird in Bezug auf die Einhaltung der Sammelbedingungen überprüft.
Schaut sich etwa eine Werkstudentin die Konten nach und nach an?


Wer sagt das die Überprüfung in erster Instanz manuell erfolgt? Wohl kaum bei der Anzahl an Konten. Da geht ein Algorithmus drüber der bei Auffälligkeiten das Konto zur genaueren Prüfung meldet.

Der Algorhythmus sollte dann aber auch für die genauere Prüfung vorschlagen, dass nur unberechtigt erhaltene Punkte gelöscht werden (und nicht das gesamte Konto) und dass bezahlte Tickets erst recht nicht storniert werden.

Wie würde ich diesen Algo schreiben?

Mehr als 5 (oder 10) Punktegutschriften/Monat ohne zugehörige Bezahlung im Konto => auffällig.
Mehr als 5 (oder 10) Punktegutschriften/Monat mit nicht im Konto hinterlegter Karte => auffällig
Mehr als 4 (oder 8) Reisen mit Punktegutschrift/Tag => auffällig (aber nur bei Anzahl Punkte/Tag > 90 (oder 200))
Mehr als 1000 Punkte Gutschrift innerhalb eines Quartals (abgesehen von BahnCard, Jobticket, etc.) => auffällig
Mehr als 2 Reisen/Tag in die gleiche Richtung (Uhrzeiten überschneiden sich) => auffällig
Mehr als 2 Ticketscans innerhalb 1-2 Stunden (Fahrpreis jeweils > 13 EUR) => auffällig

Algorhythmus

gnampf, Freitag, 24.07.2020, 15:41 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

Der Algorhythmus sollte dann aber auch für die genauere Prüfung vorschlagen, dass nur unberechtigt erhaltene Punkte gelöscht werden (und nicht das gesamte Konto) und dass bezahlte Tickets erst recht nicht storniert werden.

Das Algorithmus schlägt gar nichts vor, außer das sich mal jemand das Konto anschauen soll. Wie sollte er auch unterscheiden ob die Punkte aufgrund Resultat eines Betrugsversuchs sind (weil der Kontoinhaber zur Punktevergabe aufgefordert hat) oder außerhalb des Einflußbereichs des Kontoinhabers liegt (weil ich einfach seine Nummer angegeben hab)? Das die Tickets in keinem Fall storniert werden dürfen hab ich ja schon geschrieben.

Wie würde ich diesen Algo schreiben?

Am besten gar nicht? ;-)

Mehr als 5 (oder 10) Punktegutschriften/Monat ohne zugehörige Bezahlung im Konto => auffällig.

Was soll den Bezahlung sein? Zahlungsinformationen dürfen dem Konto wohl gar nicht vorliegen. Und wenn du dich auf Tickets stürzen willst: was machst du mit Buchungen im RZ, Automat, etc?

Mehr als 5 (oder 10) Punktegutschriften/Monat mit nicht im Konto hinterlegter Karte => auffällig

Wie sollen denn Punkte auf das Konto gutgeschrieben werden wenn die verwendete Nummer nicht zum Konto gehört? Und von der Buchung ausgehend: woher weißt du das einer der Reisenden nicht der Inhaber der Karte ist? Es wird ja maximal einer namentlich angegeben, aber alle dürfen sammeln.

Mehr als 4 (oder 8) Reisen mit Punktegutschrift/Tag => auffällig (aber nur bei Anzahl Punkte/Tag > 90 (oder 200))

Die Wahrschienlichkeit dafür dürfte recht gering sein, und warum nach Punktezahl einschränken?

Mehr als 1000 Punkte Gutschrift innerhalb eines Quartals (abgesehen von BahnCard, Jobticket, etc.) => auffällig

Geschäftskunde?

Mehr als 2 Reisen/Tag in die gleiche Richtung (Uhrzeiten überschneiden sich) => auffällig

Viel Erfolg beim Herausfinden der Richtung einer Reise. Wenn das so einfach wäre würde Blechelse nicht ständig Züge als Anschluß vorplappern die dahin fahren wo man gerade her kommt. Davon ab: niemand verbietet dir Punkte für Luftbuchungen in Anspruch zu nehmen.

Mehr als 2 Ticketscans innerhalb 1-2 Stunden (Fahrpreis jeweils > 13 EUR) => auffällig

"Aber Herr Schaffner, ich kann ihnen meine Fahrkarte noch nicht zeigen, der Schaffner im vorherigen ICE/vor dem Personalwechsel hat mich doch erst vor 30min kontrolliert"

Algorhythmus

chriL999, Freitag, 24.07.2020, 19:31 (vor 2058 Tagen) @ gnampf

Das Algorithmus schlägt gar nichts vor, außer das sich mal jemand das Konto anschauen soll. Wie sollte er auch unterscheiden ob die Punkte aufgrund Resultat eines Betrugsversuchs sind (weil der Kontoinhaber zur Punktevergabe aufgefordert hat) oder außerhalb des Einflußbereichs des Kontoinhabers liegt (weil ich einfach seine Nummer angegeben hab)? Das die Tickets in keinem Fall storniert werden dürfen hab ich ja schon geschrieben.

Nun, die Nummer meiner Bonuskarte dürfte in der Regel nur ich selbst kennen. Sollten nun von 10 unterschiedlichen fremden Accounts Bonuspunkte gerade mir (und nicht dem Buchenden) gut geschrieben werden, so ist es offensichtlich, dass meine Kartennummer wohl in Absicht von mir weitergegeben wurde - um mich persönlich zu bereichern (die Bonuspunkte haben ja einen hohen Wert). Und wenn diese Fahrkarten nicht gerade Mehrpersonenfahrkarten gewesen sind, so ist der Betrug offensichtlich.

Was soll den Bezahlung sein? Zahlungsinformationen dürfen dem Konto wohl gar nicht vorliegen. Und wenn du dich auf Tickets stürzen willst: was machst du mit Buchungen im RZ, Automat, etc?

In der Regel wird online gebucht und eine dritte Person hat nun wirklich keine Lust am Automaten meine Kartennummer einzutippen...

Mehr als 5 (oder 10) Punktegutschriften/Monat mit nicht im Konto hinterlegter Karte => auffällig


Wie sollen denn Punkte auf das Konto gut geschrieben werden wenn die verwendete Nummer nicht zum Konto gehört? Und von der Buchung ausgehend: woher weißt du das einer der Reisenden nicht der Inhaber der Karte ist? Es wird ja maximal einer namentlich angegeben, aber alle dürfen sammeln.

Mit Konto ist das des Buchenden, der für sich selbst bucht, gemeint. Dessen Kartennummern kennt die Bahn und das System. Wird nun bei Einpersonenfahrkarten keine diesem Konto zugehörige Kartennummer eingegeben, ist der Betrug offensichtlich und die Abteilung Betrugsprävention sieht sich das mal in Ruhe an.

Mehr als 2 Reisen/Tag in die gleiche Richtung (Uhrzeiten überschneiden sich) => auffällig


Viel Erfolg beim Herausfinden der Richtung einer Reise. Wenn das so einfach wäre würde Blechelse nicht ständig Züge als Anschluß vorplappern die dahin fahren wo man gerade her kommt. Davon ab: niemand verbietet dir Punkte für Luftbuchungen in Anspruch zu nehmen.

Für eigene Luftbuchungen (selbst gebucht, Kartennummer = eigene Nummer) ist das Okay, für fremde Luftbuchungen (ein anderer gibt meine Kartennummer an) ja wohl nicht.

Algorhythmus

gnampf, Freitag, 24.07.2020, 20:03 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

Nun, die Nummer meiner Bonuskarte dürfte in der Regel nur ich selbst kennen. Sollten nun von 10 unterschiedlichen fremden Accounts Bonuspunkte gerade mir (und nicht dem Buchenden) gut geschrieben werden, so ist es offensichtlich, dass meine Kartennummer wohl in Absicht von mir weitergegeben wurde - um mich persönlich zu bereichern (die Bonuspunkte haben ja einen hohen Wert). Und wenn diese Fahrkarten nicht gerade Mehrpersonenfahrkarten gewesen sind, so ist der Betrug offensichtlich.

Also ich kenne die Nummern die in der Familie so vorhanden sind, da ich oft genug die Buchungen übernehmen "darf". Und da landet dann auch mal die Nummer von Muttern in der Buchung für den Schwager. Kann Muttern nix für. Merkt sie ggf. nichtmals.
Und die Infos hast du sowieso nur bei Online-Tickets, nicht bei den anonymen Varianten.

In der Regel wird online gebucht und eine dritte Person hat nun wirklich keine Lust am Automaten meine Kartennummer einzutippen...

Also am 1.2.19 hat die DB eine Pressemitteilung rausgegeben wonach 45% der Tickets elektronisch (bahn.de oder Navigator) verkauft werden. Das ist also nichtmals die Hälfte und somit nicht "in der Regel". Und warum soll ich bei Buchung am Automaten nicht Mutterns Nummer eingeben? Ich selbst kann mit den Punkten nicht viel sinnvolles anfangen.

Mit Konto ist das des Buchenden, der für sich selbst bucht, gemeint. Dessen Kartennummern kennt die Bahn und das System. Wird nun bei Einpersonenfahrkarten keine diesem Konto zugehörige Kartennummer eingegeben, ist der Betrug offensichtlich und die Abteilung Betrugsprävention sieht sich das mal in Ruhe an.

Und wenn er nicht für sich selbst bucht? Oder angibt nicht für sich selbst zu buchen, sondern für eine Person die wie er heißt? Man müsste sich außerdem mal ansehen wie viele Infos über das Ticket überhaupt an Bahnbonus gehen dürfen, müsste man schauen welche Firma jeweils für die einzelnen Bereiche zuständig ist und was in den Datenschutzvereinbarungen steht.

Für eigene Luftbuchungen (selbst gebucht, Kartennummer = eigene Nummer) ist das Okay, für fremde Luftbuchungen (ein anderer gibt meine Kartennummer an) ja wohl nicht.

Ob eigene Nummer oder nicht hatte dein Algorithmus da ja gar nicht bedacht ;-)

Klar kann ein Algorithmus vieles melden, solange er selbst keine Aktionen unternimmt außer der Meldung an die Bearbeiter. Nur wenn er zu viele False Positives (und seien es einfach nur nicht eindeutig genug beweisbare Fälle) meldet kostet er halt mehr als die Betrugsfälle.

Algorhythmus bei dem man einfach mit muss.

chriL999, Freitag, 24.07.2020, 20:21 (vor 2058 Tagen) @ gnampf

Wie fischt denn dann die Bahn deiner Meinung nach diejenigen heraus, die noch mehr Punkte benötigen als du und ich?

Algorhythmus bei dem man einfach mit muss.

gnampf, Freitag, 24.07.2020, 20:25 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

Wie fischt denn dann die Bahn deiner Meinung nach diejenigen heraus, die noch mehr Punkte benötigen als du und ich?

Keine Ahnung ob die Bahn überhaupt automatisiert sowas prüft, oder nur auf Hinweis. Hab auch keine Ahnung wie hoch der Anteil der beweisbaren Betrugsfälle ist. Dürfte die entsprechende Abtelung sicherlich anhand des vorliegenden Datenmaterials versucht haben rauszufinden, wird sie aber sicher niemand externem verraten. Leicht wird es aber für sie definitiv nicht sein, was man ja daran sieht das es wohl nur sehr wenige Fälle gibt wo mal was unternommen wurde.

Algorhythmus bei dem man einfach mit muss.

chriL999, Freitag, 24.07.2020, 20:29 (vor 2058 Tagen) @ gnampf

Die Bahn schreibt (wie ich gelernt habe) explizit in ihren Bedingungen, dass sie die Einhaltung der Regeln für die Bahnbonuspunkte auch überprüft.

Algorhythmus bei dem man einfach mit muss.

gnampf, Freitag, 24.07.2020, 20:52 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

Ja, und? Willst du sie jetzt zwingen die Überprüfung durchzuführen, auch wenn das für sie bei aktueller Lage womöglich ein Verlustgeschäft wäre? Viel Erfolg.

Algorhythmus bei dem man einfach mit muss.

chriL999, Freitag, 24.07.2020, 21:43 (vor 2058 Tagen) @ gnampf

Ja, und? Willst du sie jetzt zwingen die Überprüfung durchzuführen, auch wenn das für sie bei aktueller Lage womöglich ein Verlustgeschäft wäre? Viel Erfolg.

die Bahn kann jetzt machen was sie will.

Ein Ticket bei dem Bahn.Bonus drauf steht (da Punkte beim Buchen gesammelt wurden) ist jedenfalls nicht gültig, sofern der Reisende weder eine Bahncard noch eine Bonuskarte hat. Das könnte man einfach überprüfen (bei der Ticketkontrolle), es wird jedoch nicht gemacht.

Algorhythmus bei dem man einfach mit muss.

heinz11, Freitag, 24.07.2020, 21:57 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

Ja, und? Willst du sie jetzt zwingen die Überprüfung durchzuführen, auch wenn das für sie bei aktueller Lage womöglich ein Verlustgeschäft wäre? Viel Erfolg.


die Bahn kann jetzt machen was sie will.

Ein Ticket bei dem Bahn.Bonus drauf steht (da Punkte beim Buchen gesammelt wurden) ist jedenfalls nicht gültig, sofern der Reisende weder eine Bahncard noch eine Bonuskarte hat. Das könnte man einfach überprüfen (bei der Ticketkontrolle), es wird jedoch nicht gemacht.


Doch, wird sie. Jedenfalles demnächst. Dank diesem von Dir so befeuerten Beitragsbaum wirds nicht mehr lange dauern...

Algorhythmus bei dem man einfach mit muss.

Hansjörg, Freitag, 24.07.2020, 21:58 (vor 2058 Tagen) @ chriL999

Ja, und? Willst du sie jetzt zwingen die Überprüfung durchzuführen, auch wenn das für sie bei aktueller Lage womöglich ein Verlustgeschäft wäre? Viel Erfolg.


die Bahn kann jetzt machen was sie will.

Ein Ticket bei dem Bahn.Bonus drauf steht (da Punkte beim Buchen gesammelt wurden) ist jedenfalls nicht gültig, sofern der Reisende weder eine Bahncard noch eine Bonuskarte hat. Das könnte man einfach überprüfen (bei der Ticketkontrolle), es wird jedoch nicht gemacht.

Steht das auch im DB Navigator?

Algorhythmus bei dem man einfach mit muss.

gnampf, Samstag, 25.07.2020, 11:49 (vor 2057 Tagen) @ chriL999

die Bahn kann jetzt machen was sie will.

Nö, kann sie nicht. Sie kann nicht einfach Sanktionen nach belieben erheben. Aber sie kann durchaus auf Sanktionen verzichten die sie durchsetzen könnte.

Ein Ticket bei dem Bahn.Bonus drauf steht (da Punkte beim Buchen gesammelt wurden) ist jedenfalls nicht gültig, sofern der Reisende weder eine Bahncard noch eine Bonuskarte hat. Das könnte man einfach überprüfen (bei der Ticketkontrolle), es wird jedoch nicht gemacht.

Woran machst du das fest? Selbst wenn auf dem Ticket ein Bahncard-Rabatt vermerkt ist ist es nicht ungültig wenn keine Bahncard vorliegt, sondern es wird nur eine Nachzahlung fällig. Im Falle des Punktesammelns werden noch weniger Möglichkeiten bestehen das Ticket rechtlich wirksam als ungültig zu erklären.

Algorhythmus bei dem man einfach mit muss.

chriL999, Samstag, 25.07.2020, 12:07 (vor 2057 Tagen) @ gnampf

Woran machst du das fest? Selbst wenn auf dem Ticket ein Bahncard-Rabatt vermerkt ist ist es nicht ungültig wenn keine Bahncard vorliegt, sondern es wird nur eine Nachzahlung fällig. Im Falle des Punktesammelns werden noch weniger Möglichkeiten bestehen das Ticket rechtlich wirksam als ungültig zu erklären.

Wenn es zur Anzeige kommt (berechtigt oder nicht) ist man nur selbst der Blöde.
Ich würde generell davon abraten im Nachgang irgendwelche zu harten Sanktionen der Bahn zu versuchen auf dem Rechtswege zu lösen. Da wird ganz schnell die Rechtsschutzversicherung vom Versicherer gekündigt und du bist für den Rest deines Lebens nicht mehr diesbezüglich versicherbar.

Auch da hat sich die Bahn sehr wohl etwas einfallen lassen: Bei falscher BahnCard kann gerade eben nicht im Nahverkehr nachgelöst werden, da der Ticketverkauf ja eingestellt wurde. Insofern liegt eine Fahrt mit ungültigem Ticket vor (Schwarzfahrer darf ich ja nicht sagen, da alles ja auch keine Absicht war).

Insofern ergibt sich dann eine Nachzahlung auf dem schriftlichem Wege (Fahrpreisnacherhebung). Kommt dieser Brief aus Baden Baden nicht an, so gibt es einen "Eintrag" und in Folge kann ich mich auch nicht mehr bei der DB, im öffentlichen Dienst oder bei den Stadtwerken als Bademeister oder Techniker für Bäderbetriebe bewerben! Meine komplette Zukunft ist dann verbaut.

Algorhythmus bei dem man einfach mit muss.

gnampf, Samstag, 25.07.2020, 12:27 (vor 2057 Tagen) @ chriL999

Wenn es zur Anzeige kommt (berechtigt oder nicht) ist man nur selbst der Blöde.
Ich würde generell davon abraten im Nachgang irgendwelche zu harten Sanktionen der Bahn zu versuchen auf dem Rechtswege zu lösen. Da wird ganz schnell die Rechtsschutzversicherung vom Versicherer gekündigt und du bist für den Rest deines Lebens nicht mehr diesbezüglich versicherbar.

Bei offensichtlichen Fällen würde ich das ganze sogar ohne Rechtsschutz machen. Du hast sie aber ja anscheinend nur damit es der Versicherung gut geht, nicht um sie einzusetzen. Das steht dir natürlich frei. Gerade Fälle mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit sind für die Versicherung doch gar kein Thema, da darf dann eh der Gegner die ganzen Kosten tragen. Und den Rest deines Lebens nicht mehr versicherbar ist auch schwachsinn, da sie die Daten gar nicht unbegrenzt speichern dürfen.

Auch da hat sich die Bahn sehr wohl etwas einfallen lassen: Bei falscher BahnCard kann gerade eben nicht im Nahverkehr nachgelöst werden, da der Ticketverkauf ja eingestellt wurde. Insofern liegt eine Fahrt mit ungültigem Ticket vor (Schwarzfahrer darf ich ja nicht sagen, da alles ja auch keine Absicht war).

Ist pauschal auch nicht richtig, es gibt durchaus auch NV-Züge mit Fahrkartenverkauf. Und Schwarzfahrer ist wohl vor allem aufgrund der Rassismus-Debatte verboten... in Sachen Strafe macht das ja keinen Unterschied. Da zählt nur ob eine gültige Karte gar nicht existierte (egal ob man vergessen hat sie zu kaufen oder sie nicht kaufen wollte) oder man nur vergessen hat sie mitzunehmen, egal ob absichtlich oder nicht.

Insofern ergibt sich dann eine Nachzahlung auf dem schriftlichem Wege (Fahrpreisnacherhebung). Kommt dieser Brief aus Baden Baden nicht an, so gibt es einen "Eintrag" und in Folge kann ich mich auch nicht mehr bei der DB, im öffentlichen Dienst oder bei den Stadtwerken als Bademeister oder Techniker für Bäderbetriebe bewerben! Meine komplette Zukunft ist dann verbaut.

Wieso schriftlich? Nachträglich per Post kommt das ganze nur wenn es bei der Fahrkartenkontrolle nicht auffallen konnte (Nutzung stornierter Tickets) oder du im Zug widersprichst und nicht sofort zahlst.
Und keine Sorge, kommt der Brief nicht an, dann kommt noch einer. Und kommt der auch nicht an kommt irgendwann jemand persönlich vorbei und überreicht dir den gerichtlichen Mahnbescheid. Mit deinem Strafregister hat das ganze erstmal rein gar nichts zu tun, das kommt frühestens ins Spiel wenn die Bahn Anzeige gegen dich bei der Polizei erstattet. Und auch in deinem polizeilichen Führungszeugnis würde sowas nicht für immer enthalten bleiben.

Algorhythmus bei dem man einfach mit muss.

Norddeich, Sonntag, 26.07.2020, 22:56 (vor 2056 Tagen) @ chriL999

Ein Ticket bei dem Bahn.Bonus drauf steht (da Punkte beim Buchen gesammelt wurden) ist jedenfalls nicht gültig, sofern der Reisende weder eine Bahncard noch eine Bonuskarte hat. Das könnte man einfach überprüfen (bei der Ticketkontrolle), es wird jedoch nicht gemacht.

Wie willst du bei der Ticketkontrolle überprüfen, ob ich eine Bahnbonus-Karte besitze?
(Ich habe besseres zu tun, als noch eine weitere Plastikkarte im Portemonnaie herumzuschleppen.)

Algorhythmus

Henrik, Freitag, 24.07.2020, 20:42 (vor 2058 Tagen) @ gnampf

Nun, die Nummer meiner Bonuskarte dürfte in der Regel nur ich selbst kennen. Sollten nun von 10 unterschiedlichen fremden Accounts Bonuspunkte gerade mir (und nicht dem Buchenden) gut geschrieben werden, so ist es offensichtlich, dass meine Kartennummer wohl in Absicht von mir weitergegeben wurde - um mich persönlich zu bereichern (die Bonuspunkte haben ja einen hohen Wert). Und wenn diese Fahrkarten nicht gerade Mehrpersonenfahrkarten gewesen sind, so ist der Betrug offensichtlich.

Also ich kenne die Nummern die in der Familie so vorhanden sind, da ich oft genug die Buchungen übernehmen "darf". Und da landet dann auch mal die Nummer von Muttern in der Buchung für den Schwager. Kann Muttern nix für. Merkt sie ggf. nichtmals.
Und die Infos hast du sowieso nur bei Online-Tickets, nicht bei den anonymen Varianten.

Die selbe bonusnummer zur selben Zeit benutzt in den Bahnhöfen München, Berlin und Hamburg für völlig verschiedene ICEs in unterschiedliche Richtungen.. Die Info hat die Bahn ebenso.

In der Regel wird online gebucht

ja.

und eine dritte Person hat nun wirklich keine Lust am Automaten meine Kartennummer einzutippen...

Also am 1.2.19 hat die DB eine Pressemitteilung rausgegeben wonach 45% der Tickets elektronisch (bahn.de oder Navigator) verkauft werden. Das ist also nichtmals die Hälfte und somit nicht "in der Regel".

Da lies Dir die PM besser noch einmal durch.. ;)

Algorhythmus

gnampf, Freitag, 24.07.2020, 20:59 (vor 2058 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von gnampf, Freitag, 24.07.2020, 20:59

Die selbe bonusnummer zur selben Zeit benutzt in den Bahnhöfen München, Berlin und Hamburg für völlig verschiedene ICEs in unterschiedliche Richtungen.. Die Info hat die Bahn ebenso.

Damit allein ist erstmal gar nichts bewiesen, erstrecht wenn nicht klar ist ob die Fahrkarten wirklich genutzt wurden.

ja.

Nein.

Da lies Dir die PM besser noch einmal durch.. ;)

Lies sie dir selber doch noch einmal durch. Ich zitiere die Bahn-PM:
Die digitalen Vertriebskanäle DB Navigator und bahn.de bilden zusammen mit rund 45 Prozent den mit Abstand größten Vertriebskanal der DB.

Gibt es noch mehr Kanäle für Online-Tickets, die dafür sorgen könnten das es über 50% waren? Wenn ja welche? wenn nein, wie sind für dich 45% Online die Mehrheit gegenüber 55% nicht online?

Unklar ist dabei auch noch ob bei den 45% Online auch wirklich Online-Tickets raus kamen, oder ob man den Anteil per Post verschickter Fahrkarten mitgezählt hat.

Algorhythmus

Henrik, Freitag, 24.07.2020, 21:10 (vor 2058 Tagen) @ gnampf

Die selbe bonusnummer zur selben Zeit benutzt in den Bahnhöfen München, Berlin und Hamburg für völlig verschiedene ICEs in unterschiedliche Richtungen.. Die Info hat die Bahn ebenso.

Damit allein ist erstmal gar nichts bewiesen, erstrecht wenn nicht klar ist ob die Fahrkarten wirklich genutzt wurden.

Euch ging es doch um Algorhythmus, Verdachtsmomente, um Überprüfung.
Wenn der in diesem Falle nicht anschlägt, dann kann mans gleich sein lassen.

Er schlägt hier aber an. ;)

In der Regel wird online gebucht

ja.

Nein.

ahja.. sondern?

Da lies Dir die PM besser noch einmal durch.. ;)

Lies sie dir selber doch noch einmal durch. Ich zitiere die Bahn-PM:
Die digitalen Vertriebskanäle DB Navigator und bahn.de bilden zusammen mit rund 45 Prozent den mit Abstand größten Vertriebskanal der DB.

Gibt es noch mehr Kanäle für Online-Tickets, die dafür sorgen könnten das es über 50% waren? Wenn ja welche? wenn nein, wie sind für dich 45% Online die Mehrheit gegenüber 55% nicht online?

Unklar ist dabei auch noch ob bei den 45% Online auch wirklich Online-Tickets raus kamen, oder ob man den Anteil per Post verschickter Fahrkarten mitgezählt hat.

Schau Dir die Zahlen der PM nochmal an.. vergleiche mit der Anzahl der Fahrgäste 2019
und dann überleg nochmal, ob diese Onlinetickets die Regel der gekauften einzelnen Punkte sammelfähigen Fahrkarten ausmacht oder nicht. ;)


hach... sind die Reisezentren soooo sehr überfüllt.. auch noch am Freitagnachmittag.
Nein, kein einziger war da drin, vorhin.
und an den Automaten stehen sie alle Schlange.. ;)

Algorhythmus

gnampf, Samstag, 25.07.2020, 11:31 (vor 2057 Tagen) @ Henrik

Er schlägt hier aber an. ;)

klar, ich kann den Algorithmus auch als "if (true)" programmieren, dann schlägt er auch an. Als Ergebnis produziert er jede Menge Arbeit und kaum einen "Erfolg". Und so geht es auch anderen Algorithmen die mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas ausspucken was zwar suspekt sein mag, aber keine Beweisgrundlage liefert.

ahja.. sondern?

nicht online, oder siehst du noch eine andere Möglichkeit?

Schau Dir die Zahlen der PM nochmal an.. vergleiche mit der Anzahl der Fahrgäste 2019
und dann überleg nochmal, ob diese Onlinetickets die Regel der gekauften einzelnen Punkte sammelfähigen Fahrkarten ausmacht oder nicht. ;)

Warum soll ich eine PM von Anfang 2019 mit den Zahlen von 2019 vergleichen? Das die DB keine hellseherischen Fähigkeiten hat dürfte wohl bekannt sein.

hach... sind die Reisezentren soooo sehr überfüllt.. auch noch am Freitagnachmittag.
Nein, kein einziger war da drin, vorhin.
und an den Automaten stehen sie alle Schlange.. ;)

Also sind in deinen Augen 2019 schlagartig keine Leute mehr im RZ und am Automaten gewesen sondern haben alle nur noch online gekauft, während vorher RZ und Automaten immer überlastet waren?
Und klar, Corona-Zeiten sind da ein super Indikator, nimm am besten die Zeit als die RZ dicht waren, kein Bordverkauf und keine Kontrollen stattfanden, etc.

Algorhythmus

Henrik, Samstag, 25.07.2020, 15:13 (vor 2057 Tagen) @ gnampf
bearbeitet von Henrik, Samstag, 25.07.2020, 15:17

Er schlägt hier aber an. ;)

klar, ich kann den Algorithmus auch als "if (true)" programmieren, dann schlägt er auch an. Als Ergebnis produziert er jede Menge Arbeit und kaum einen "Erfolg". Und so geht es auch anderen Algorithmen die mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas ausspucken was zwar suspekt sein mag, aber keine Beweisgrundlage liefert.

der schlägt an, kostet keine Arbeit und ist erfolgreich. kein Ding.

In der Regel wird online gebucht

ja.

Nein.

ahja.. sondern?

nicht online

klingt reichlich wirr..
lieferst aber keine Punkte, Argumente oder Quellen wie Du darauf kommst,
die einzige Quelle die Du benennst, steht deiner These entgegen.

Schau Dir die Zahlen der PM nochmal an.. vergleiche mit der Anzahl der Fahrgäste 2019
und dann überleg nochmal, ob diese Onlinetickets die Regel der gekauften einzelnen Punkte sammelfähigen Fahrkarten ausmacht oder nicht. ;)

Warum soll ich eine PM von Anfang 2019 mit den Zahlen von 2019 vergleichen? Das die DB keine hellseherischen Fähigkeiten hat dürfte wohl bekannt sein.

hach... sind die Reisezentren soooo sehr überfüllt.. auch noch am Freitagnachmittag.
Nein, kein einziger war da drin, vorhin.
und an den Automaten stehen sie alle Schlange.. ;)

Also sind in deinen Augen 2019 schlagartig keine Leute mehr im RZ und am Automaten gewesen sondern haben alle nur noch online gekauft, während vorher RZ und Automaten immer überlastet waren?
Und klar, Corona-Zeiten sind da ein super Indikator, nimm am besten die Zeit als die RZ dicht waren, kein Bordverkauf und keine Kontrollen stattfanden, etc.

Mit 28,3 Millionen verkauften Handy-Tickets und 42 Millionen Online-Tickets im Jahr 2018 wächst die Bedeutung des digitalen Fahrkartenverkaufs bei der Deutschen Bahn (DB) weiter.

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Mobiler-Fahrkar...

über 70 Mio gekaufter einzelner digitaler Tickets bei Fahrgastzahlen von grade mal 148 Mio Reisenden.


Da willst Du nicht ernsthaft noch behaupten, offline seien nochmal mehr Tickets verkauft worden. ;)
Die Rechnung geht nicht auf.

ob 2018 oder 2019, Corona oder nicht.. spielt keine Rolle

Algorhythmus

gnampf, Samstag, 25.07.2020, 15:38 (vor 2057 Tagen) @ Henrik

der schlägt an, kostet keine Arbeit und ist erfolgreich. kein Ding.

auch if true schlägt an. Und beide machen definitiv Arbeit, da nämlich entweder der größte Teil der Fundstellen wieder aussortiert werden wird mangels Beweisen, oder man sich dann halt mit jeder Menge Widersprüchen und ggf. Gerichtsverfahren rumschlagen muß. Der Anteil der Erfolge dagegen dürfte sehr überschaubar sein.

klingt reichlich wirr..

deine Gedanken? In der Tat. Aber ist ja nichts neues.

lieferst aber keine Punkte, Argumente oder Quellen wie Du darauf kommst,
die einzige Quelle die Du benennst, steht deiner These entgegen.

Ich sag ja, wirr. Ich zitiere nochmal, extra für dich:
Die digitalen Vertriebskanäle DB Navigator und bahn.de bilden zusammen mit rund 45 Prozent den mit Abstand größten Vertriebskanal der DB.
und falls du in Mathe nicht aufgepasst haben solltest: 45% < 50%.

über 70 Mio gekaufter einzelner digitaler Tickets bei Fahrgastzahlen von grade mal 148 Mio Reisenden.

also unterstellst du der DB das sie zu blöd ist um den Prozentsatz zu berechnen, oder unterstellst du ihr das sie bewußt eine falsche Pressemitteilung raus gibt? Und das nur auf Basis von unvollständigem Wissen, oder hast du Zugriff auf die etwa Basiszahlen?

Da willst Du nicht ernsthaft noch behaupten, offline seien nochmal mehr Tickets verkauft worden. ;)
Die Rechnung geht nicht auf.

Wenn man sich wie du einfach irgendwelche Zahlen nimmt und der DB unterstellt das sie zu blöd ist das selbst zu berechnen sicher nicht.

ob 2018 oder 2019, Corona oder nicht.. spielt keine Rolle

Ah, ja, klar, ob das RZ geschlossen ist spielt ja auch keine Rolle, die Leute kaufen natürlich weiterhin dort ihre Tickets, logisch, ich vergas. Ich sollte dich und deine Trollerei wohl einfach wieder ignorieren...

Algorhythmus

Henrik, Samstag, 25.07.2020, 15:55 (vor 2057 Tagen) @ gnampf

der schlägt an, kostet keine Arbeit und ist erfolgreich. kein Ding.

machen definitiv Arbeit

Nein, definitiv nichts.

da nämlich entweder der größte Teil der Fundstellen wieder aussortiert werden wird mangels Beweisen

Nein. Da gibts keinerlei Probleme.

oder man sich dann halt mit jeder Menge Widersprüchen und ggf. Gerichtsverfahren rumschlagen muß.

Nein.

lieferst aber keine Punkte, Argumente oder Quellen wie Du darauf kommst,
die einzige Quelle die Du benennst, steht deiner These entgegen.

Ich sag ja, wirr. Ich zitiere nochmal, extra für dich:
Die digitalen Vertriebskanäle DB Navigator und bahn.de bilden zusammen mit rund 45 Prozent den mit Abstand größten Vertriebskanal der DB.
und falls du in Mathe nicht aufgepasst haben solltest: 45% < 50%.

was sind denn 100% bei den 45%
..bei den 50% ? -.-

über 70 Mio gekaufter einzelner digitaler Tickets bei Fahrgastzahlen von grade mal 148 Mio Reisenden.

also unterstellst du der DB das sie zu blöd ist um den Prozentsatz zu berechnen, oder unterstellst du ihr das sie bewußt eine falsche Pressemitteilung raus gibt? Und das nur auf Basis von unvollständigem Wissen, oder hast du Zugriff auf die etwa Basiszahlen?

um mich gehts hier nicht,
Du liest die PM offenbar falsch.

Da willst Du nicht ernsthaft noch behaupten, offline seien nochmal mehr Tickets verkauft worden. ;)
Die Rechnung geht nicht auf.

Wenn man sich wie du einfach irgendwelche Zahlen nimmt

nicht irgendwelche, sondern die tatsächlichen - diese passen nicht zu Deiner These.

ob 2018 oder 2019, Corona oder nicht.. spielt keine Rolle

Ah, ja, klar, ob das RZ geschlossen ist spielt ja auch keine Rolle, die Leute kaufen natürlich weiterhin dort ihre Tickets

Deiner Ansicht nach ja sogar mehr als online - passt nur nicht mit den Fahrgastzahlen überein.. und den tatsächlichen Zahlen.

Ein Algorithmus…

mrhuss, FKON, Samstag, 25.07.2020, 12:34 (vor 2057 Tagen) @ chriL999

… hat nix mit Musik zu tun und schreibt sich deswegen auch nicht so.

Im übrigen halte ich es für unwahrscheinlich, dass solche Regeln heutzutage jemand von Hand schreibt.

Grüße gehen an Abu Dschaʿfar Muhammad ibn Musa al-Chwārizmī!

Löschung BahnBonus-Punkte & fristlose Kündigung in AGB

Norddeich, Sonntag, 26.07.2020, 22:50 (vor 2056 Tagen) @ chriL999

Was steckt dahinter, dass mit einer vorläufigen BahnCard keine Punkte gesammelt werden können?

Du brauchst halt eine Nummer zum Punktesammeln – z.b. die einer Bahnbonus-Karte.

mögliche Vorschläge

flyingska, Mittwoch, 22.07.2020, 17:28 (vor 2060 Tagen) @ chriL999

Das ist alles harmlos.

Es gab vor einigen Jahren richtig große Tarif-Schlupflöcher, so dass man praktisch kostenlos Bahn fahren konnte, wenn man alle Werbeaktionen konsequent miteinander kombiniert hat. Aber diese Lücken hat die DB mittlerweile geschlossen.

mögliche Vorschläge

bahnfahrerofr., Donnerstag, 23.07.2020, 23:01 (vor 2059 Tagen) @ flyingska

Das ist alles harmlos.

Es gab vor einigen Jahren richtig große Tarif-Schlupflöcher, so dass man praktisch kostenlos Bahn fahren konnte, wenn man alle Werbeaktionen konsequent miteinander kombiniert hat. Aber diese Lücken hat die DB mittlerweile geschlossen.

Man kann mitunter schon immer noch sehr, sehr günstig fahren.

Nicht alle Gutscheine eignen sich.

Hansjörg, Sonntag, 19.07.2020, 21:41 (vor 2063 Tagen) @ flyingska

Anders sieht es bei den Gutscheinkarten aus, die sind bares Geld für die Bahn. Wer da Missbrauch betreibt, schädigt die DB-Bilanz. Mit Haribo-Coupons kannst du keine BC100 bezahlen, mit 30-Euro-Gutscheinkarten schon. Also illegal erworbene Gutscheine sind ein echtes Problem.

Ganz genau kann man nur mit 29€ Gutscheinen und eine BC100(F) kaufen. Mit den 30€ Gutscheinen geht das nicht aufgrund der Begrenzung.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

Co_Tabara-98, Hannover, Sonntag, 19.07.2020, 22:25 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

die Mitteilung erfolgte per Mail

Es wurde (wie mir geschildert) keine Begründung genannt. Erst auf mehrfache telefonische Nachfrage des Reisenden hin, wurden Gründe genannt.

Sehr seltsam.

- Der Account des Urhebers (der Punkte sammelt) wurde sofort gelöscht und gesperrt.
Nur das Punktesammelkonto oder auch der Kundenaccount?


Beide Accounts.

Danke für die Auskünfte. Nun wissen wir nicht, ob es zu diesen augenscheinlich harten Maßnahmen vielleicht noch eine Vorgeschichte mit ähnlich gelagerten Problemen gibt. Wenn die Betroffenen Rat von "Experten" brauchen, können sie sich ja in diesem Forum direkt einbringen.

Es handelt sich um eine Schilderung eines Betroffenen, welche mir so mitgeteilt wurde (und ich mehrfach nachgefragt habe).

Wenn in einem Punktekonto laufend gesammelt wird, jedoch aussschließlich per Ticket für Dritte könnte dies gewiss ein Anlass für eine Prüfung sein.


Es wurden keine Tickets für Dritte gekauft.

Danke für die Richtigstellung. So oder so, wenn es der "Punkteerwerber" ist, der "tausende von Bonuspunkten auf seinem Konto verbuchte ohne irgendeinen eigenen bezahlten Umsatz", hast du es doch selbst schon kapiert, was vermutlich der Anlass für eine genauere Prüfung war.

Es wurde Tickets vom Käufer selbst erworben, der die Kartennummer eines Dritten angegeben hat (und diesem Dritten wurde der Account still gelegt, da zuviele Hanuta Coupons verteilt wurden)

Die Begründung lautet vermutlich vielmehr: "da zuviele Punkte gesammelt wurden über Tickets, bei denen der Sammler nicht der Reisende war".

Die meisten DB-Geschenkkarten (sofern reduziert) werden von "professionellen" Käufern aufgekauft ...

Vielleicht mehr als es der DB lieb ist, aber sicher nicht "die meisten", sonst würde die DB diese Aktionen nicht laufend neu auflegen.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

chriL999, Sonntag, 19.07.2020, 22:43 (vor 2063 Tagen) @ Co_Tabara-98

Eine Vorgeschichte gab es zumindest nicht für denjenigen, der sich die Fahrkarte mit dem eCoupon gekauft hat und für das Ticket bezahlt hat und dessen Fahrkarten storniert wurden - per Mail ohne Kommentar. Seitdem nimmt er die eCoupons nur noch ohne Gegenleistung entgegen.

--------------

Bezüglich meines Beitrags könnte sich ja jemand melden, der aussagt, dass ihm schon seit Jahren 1000 Punkte oder mehr pro Jahr von Dritten zugespielt wurden (durch Abgabe von eCoupons) und dass nie etwas "passiert" ist. Aber es meldet sich ja keiner.

Ganz im Gegenteil kam es zu folgender Rückmeldung:

Hallo,
ich bin ehrlich gesagt fassungslos über ihren Eintrag.
Meinen sie nicht, dass der Großteil checkt was ihr Ziel ist?
Reiner Populismus was sie da treiben, schandhaft und eine Lügerei die zum Himmel stinkt.

Ihnen ist wohl alles recht um ihre eigene Welt zu retten?

Sprachlos, wirklich!


Ich denke, dass so gut wie niemand hier möchte, dass sein Account gesperrt wird.
Aber die Bahn könnte für das Punktesammeln automatisch immer die Kartennummer des Accountinhabers unveränderbar hinterlegen. Dann wären eigentlich alle Probleme des Sammelns ganz einfach gelöst - ohne jemanden durch diese Lösung zu benachteiligen.

Ich selbst kann auch ein Prämienticket aus dem Bonusprogramm für viele tausende Punkte bestellen und mir per Post von der DB zusenden lassen und das Ticket kommt nie an: Dann sind meine Punkte auch alle von heute auf morgen weg. Nicht vergessen: 3000 Punkte entsprechen 3000 EUR Umsatz bzw. aus Sicht der Bahn dann doch nur eCoupons für 60 EUR (Prämie eCoupon 5 EUR pro 250 Punkte), also exakt 2% Rabatt. Jeder Edeka-Kunde bekommt die 30 EUR Geschenkkarten in den Aktionen um 16% reduziert, als Faktor 8 besser gestellt.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

Henrik, Montag, 20.07.2020, 01:07 (vor 2063 Tagen) @ chriL999

Eine Vorgeschichte gab es zumindest nicht für denjenigen, der sich die Fahrkarte mit dem eCoupon gekauft hat und für das Ticket bezahlt hat und dessen Fahrkarten storniert wurden - per Mail ohne Kommentar. Seitdem nimmt er die eCoupons nur noch ohne Gegenleistung entgegen.

seine Konsequenz ist nachvollziehbar.
Seinen persönlichen Schaden sollte er klären mit demjenigen, vom dem er den eCoupon erhalten hat.

Ich denke auch, es wäre hilfreich, er würde sich persönlich hier zu Wort melden,
sehe das aber auch nicht als großen Punkte an. Nicht jeder ist da so zugänglich.

--------------

Bezüglich meines Beitrags könnte sich ja jemand melden, der aussagt, dass ihm schon seit Jahren 1000 Punkte oder mehr pro Jahr von Dritten zugespielt wurden (durch Abgabe von eCoupons) und dass nie etwas "passiert" ist. Aber es meldet sich ja keiner.

könnte...

Ich bezweifle doch leicht, dass es einen solchen gäbe (vielleicht eine naive Einschätzung, ja).
Selbst wenn.... fände ich die Fragestellung interessanter wieviele entrüstete Entgegnungen von ganz tollen Usern es dann zunächst gäbe ("nur derjenige ohne Schuld werfe bitte den ersten Stein") oder ob die Admins den entsprechenden Beitrag recht schnell entfernen würde (Außenwirkung).

Ganz im Gegenteil kam es zu folgender Rückmeldung:

ich bin ehrlich gesagt fassungslos über ihren Eintrag.
[...]
Sprachlos, wirklich![/i][/color]

naja nun..
Bewerte nicht jeden Beitrag über.. ;)

Ich denke, dass so gut wie niemand hier möchte, dass sein Account gesperrt wird.
Aber die Bahn könnte für das Punktesammeln automatisch immer die Kartennummer des Accountinhabers unveränderbar hinterlegen. Dann wären eigentlich alle Probleme des Sammelns ganz einfach gelöst - ohne jemanden durch diese Lösung zu benachteiligen.

Benutzer JeDi hat sich diesbezüglich hier als auch in dem anderen Forum mehrfach ganz zielführend geäußert..
Beim Buchen einer Fahrkarte für zwei Personen kann auch der Mitfahrer die Punkte für sich erwünschen - daher die nicht Voreinstellung.
Beim Buchen für eine andere Person ist das Feld wohl leer (da gab es wohl eine Änderung).

Ich selbst kann auch ein Prämienticket aus dem Bonusprogramm für viele tausende Punkte bestellen und mir per Post von der DB zusenden lassen und das Ticket kommt nie an: Dann sind meine Punkte auch alle von heute auf morgen weg. Nicht vergessen: 3000 Punkte ...

gewiss.. kann passieren.
Ein solcher Fall wurde m.E. hier in diesem Forum bislang noch nie thematisiert.
Ist bedauerlich, könnte durchaus passieren.
Diese Prämie wird durch die Bahn per einfachen Brief versendet und ist als solches so auch nicht zu erkennen.
Wenn ein solcher Brief nicht ankommt, kann es auch sein, dass auch andere Briefe nicht ankommen bei der entsprechenden Person.
Dem ist entsprechend nachzugehen.
Letztendlich kann es sein, dass dem Kunden da keinen Schaden entsteht.
Das ist aber ein ganz anderes Thema, was mit diesem nicht zu tun hat.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

chriL999, Montag, 20.07.2020, 19:43 (vor 2062 Tagen) @ Henrik

Diese Prämie wird durch die Bahn per einfachen Brief versendet und ist als solches so auch nicht zu erkennen.

Man könnte den Brief so absenden, dass der Einwurf irgendwie nachweisbar ist. Das bieten bestimmte Anbieter sogar kostenfrei im Rahmen eines Trackings von Briefen an.

Man könnte...

Update: Nur Stornierungsgebühr wurde belastet

chriL999, Dienstag, 21.07.2020, 20:41 (vor 2061 Tagen) @ Co_Tabara-98

- Die Tickets wurden nicht nur storniert sondern der Ticketpreis einbehalten ...


Wurde von der Bahn eine rechtliche bzw. auf den AGB basierende Grundlage oder eine sonstige Begründung genannt? Ohne dies zu wissen, lässt sich kaum sinnvoll dazu Stellung nehmen.

Ich habe heute nochmal nachgehakt: Dem Betroffenen wurden zwar 2 Tickets storniert, er musste jedoch "nur" die Stornierungsgebühren begleichen.
D.h. die Bahn hat darüber hinaus kein Geld einbehalten.
Finde ich insgesamt gesehen nach wie vor nicht schön, es entschärft die Sache doch etwas.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

danielausberlin, Montag, 20.07.2020, 11:38 (vor 2062 Tagen) @ chriL999

Oder liegt es etwa daran, dass derjenige, der 237 Großpackungen Hanuta gekauft hat, tausende von Bonuspunkten auf seinem Konto verbuchte ohne irgendeinen eigenen bezahlten Umsatz, so dass es der Bahn auffallen musste?

Da haben wir es.
Manchmal hat man eben kein Glück, und dann kommt auch noch Pech dazu.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

Hansjörg, Montag, 20.07.2020, 11:48 (vor 2062 Tagen) @ danielausberlin
bearbeitet von Hansjörg, Montag, 20.07.2020, 11:48

Oder liegt es etwa daran, dass derjenige, der 237 Großpackungen Hanuta gekauft hat, tausende von Bonuspunkten auf seinem Konto verbuchte ohne irgendeinen eigenen bezahlten Umsatz, so dass es der Bahn auffallen musste?


Da haben wir es.
Manchmal hat man eben kein Glück, und dann kommt auch noch Pech dazu.

Das Gute ist ja das sich der Verlust von 237 Hanutapackungen finanziell noch im Rahmen hält. Und zu Essen hat man auch genug, also ein rein fiktiver Verlust ohne wirkliches Leid des Käufers der Packungen.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

EK-Wagendienst, EGST, Montag, 20.07.2020, 11:48 (vor 2062 Tagen) @ danielausberlin

Oder liegt es etwa daran, dass derjenige, der 237 Großpackungen Hanuta gekauft hat, tausende von Bonuspunkten auf seinem Konto verbuchte ohne irgendeinen eigenen bezahlten Umsatz, so dass es der Bahn auffallen musste?


Da haben wir es.
Manchmal hat man eben kein Glück, und dann kommt auch noch Pech dazu.

Wenn dann Fahrkarten gebucht werden mit Abfahrt am Montag um 9 Uhr, aber gleichzeitig in München, Köln und Berlin, dann fällt so was eben auf, kann man bestimmt auch programmieren das so was von alleine angezeigt wird, und dann wird so ein Konto eben mal genauer geprüft.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

chriL999, Montag, 20.07.2020, 19:51 (vor 2062 Tagen) @ EK-Wagendienst

Wenn dann Fahrkarten gebucht werden mit Abfahrt am Montag um 9 Uhr, aber gleichzeitig in München, Köln und Berlin, dann fällt so was eben auf, kann man bestimmt auch programmieren das so was von alleine angezeigt wird, und dann wird so ein Konto eben mal genauer geprüft.

Manchmal ändern sich Reisepläne und manche Tickets lassen sich ja nicht stornieren (SuperSparPreis) oder eine Stornierung lohnt sich praktisch nicht.

Wenn ich jetzt als Gruppenleiter 10 Ländertickets auf einmal für 1 einzigen Tag kaufen möchte: Darf ich dann nur für das erste Ticket die Punkte auf mich verbuchen?

Frage: DB storniert Ticket weil Punkte für Freund gesammelt

bahnfahrerofr., Montag, 20.07.2020, 21:40 (vor 2062 Tagen) @ chriL999

Manchmal ändern sich Reisepläne und manche Tickets lassen sich ja nicht stornieren (SuperSparPreis) oder eine Stornierung lohnt sich praktisch nicht.

Ich hatte jetzt wg. Corona einige Tage mit mehreren Buchungen, ganz ohne Verstoß gg. irgendwelche AGBs: Für mich (bzw. + meine Freundin) gekaufte Tickets für die BB-Punkte gesammelt wurden, jedoch wg. Grenzschließungen nicht genutzt. Teilweise zu späterem Zeitpunkt genutzt, teilweise über FGR erstattet (bekanntlich werden die Punkte dann auch nicht storniert).

An einem der Reisetage, z.B. Pfingsten, sind wir dann aber anderweitig mit der Bahn gefahren wodurch wieder Punkte drauf gebucht wurden.

Passiert ist bisher nichts.

Noch einmal: Nur mit Hanuta-eCoupons keine FK

flyingska, Montag, 20.07.2020, 12:26 (vor 2062 Tagen) @ danielausberlin

Oder liegt es etwa daran, dass derjenige, der 237 Großpackungen Hanuta gekauft hat, tausende von Bonuspunkten auf seinem Konto verbuchte ohne irgendeinen eigenen bezahlten Umsatz, so dass es der Bahn auffallen musste?


Da haben wir es.
Manchmal hat man eben kein Glück, und dann kommt auch noch Pech dazu.

Auch wenn man 237 Großpackungen Hanuta kauft, ein Restbetrag bleibt. Mit den Hanuta-ECoupons kann man den FK-Betrag nur reduzieren. Dieser Restbetrag ist der Unmsatz.

+1

Hansjörg, Montag, 20.07.2020, 12:57 (vor 2062 Tagen) @ flyingska

- kein Text -

Noch einmal: Nur mit Hanuta-eCoupons keine FK

Co_Tabara-98, Hannover, Montag, 20.07.2020, 18:02 (vor 2062 Tagen) @ flyingska
bearbeitet von Co_Tabara-98, Montag, 20.07.2020, 18:04

... tausende von Bonuspunkten auf seinem Konto verbuchte ohne irgendeinen eigenen bezahlten Umsatz ...

Auch wenn man 237 Großpackungen Hanuta kauft, ein Restbetrag bleibt.

Dieser Großeinkäufer hat laut chriL999 jedoch nur bei Hanuta für Umsatz gesorgt, die Bahntickets haben jeweils andere Personen gekauft, und der Hanutakäufer war dabei nicht einmal der Reisende. Genau dieses Szenario (egal ob ohne oder mit eCoupons oder anderer Gegenleistung) möchte die DB vermutlich verhindern mit der Bestimmung, dass nur der Reisende die Punkte sammeln darf.

Mit den Hanuta-ECoupons kann man den FK-Betrag nur reduzieren. Dieser Restbetrag ist der Unmsatz.

Die Bahn macht den Umsatz natürlich, egal wer fährt. Sie schüttet auch nur einmal Punkte dafür aus. Mit Prämien bzw. Status möchte sie allerdings die Vielfahrer belohnen, und nicht die fleißigen Sammler in Vereinen, an Stammtischen und in Großfamilien. Ob das sinnvoll ist, darüber lässt sich streiten, denn letzteres hätte sicher einen gewissen Werbeeffekt: Die Bahn bleibt im Gespräch...

Noch einmal: Nur mit Hanuta-eCoupons keine FK

chriL999, Montag, 20.07.2020, 19:54 (vor 2062 Tagen) @ flyingska

Auch wenn man 237 Großpackungen Hanuta kauft, ein Restbetrag bleibt. Mit den Hanuta-ECoupons kann man den FK-Betrag nur reduzieren. Dieser Restbetrag ist der Unmsatz.

Dann aber auch nur auf den effektiv bezahlten Umsatz die Punkte gut schreiben und nicht über den ursprünglichen Kaufpreis des Tickets vor Abzug des Aktionscoupons. Alles andere macht einfach keinen Sinn.

Update: Nur Stornierungsgebühr wurde belastet

chriL999, Dienstag, 21.07.2020, 20:40 (vor 2061 Tagen) @ chriL999

Ich habe heute nochmal nachgehakt: Dem Betroffenen wurden zwar 2 Tickets storniert, er musste jedoch "nur" die Stornierungsgebühren begleichen.
D.h. die Bahn hat darüber hinaus kein Geld einbehalten.
Finde ich insgesamt gesehen nach wie vor nicht schön, es entschärft die Sache doch etwas.

Update: Nur Stornierungsgebühr wurde belastet

gnampf, Dienstag, 21.07.2020, 20:48 (vor 2061 Tagen) @ chriL999

Welche Stornogebühr denn jetzt wieder? Bei Supersparpreis ist sie 100% des Fahrpreises. Bei Sparpeis gäbe es den Rest nur als Gutschein. Bei Flexpreisen gäbe es eine Stornogebühr erst am Gültigkeitstag oder danach, die Karten wurden aber ja laut Aussage vorher storniert. Und auch so stünde das ganze rechtlich wohl auf so wackligen Beinen das die DB es nicht riskieren würde. Schon allein weil sie die Zustellung und Kenntnisnahme des Stornos gar nicht nachweisen könnte

Update: Nur Stornierungsgebühr wurde belastet

chriL999, Dienstag, 21.07.2020, 21:34 (vor 2061 Tagen) @ gnampf

Welche Stornogebühr denn jetzt wieder? Bei Supersparpreis ist sie 100% des Fahrpreises. Bei Sparpeis gäbe es den Rest nur als Gutschein. Bei Flexpreisen gäbe es eine Stornogebühr erst am Gültigkeitstag oder danach, die Karten wurden aber ja laut Aussage vorher storniert. Und auch so stünde das ganze rechtlich wohl auf so wackligen Beinen das die DB es nicht riskieren würde. Schon allein weil sie die Zustellung und Kenntnisnahme des Stornos gar nicht nachweisen könnte

Also bei einem Onlinekauf kann durchaus eine Stornierung durch eine E-Mail erfolgen. Wann genau die Stornogebühr anfiel, weiß ich nicht. Im konkreten Fall weiß ich auch nicht ob Flexpreis oder Sparpreis, der Betroffene hatte jedoch keine Bahncard oder Bonuskarte.

Update: Nur Stornierungsgebühr wurde belastet

gnampf, Mittwoch, 22.07.2020, 09:14 (vor 2060 Tagen) @ chriL999

Also bei einem Onlinekauf kann durchaus eine Stornierung durch eine E-Mail erfolgen. Wann genau die Stornogebühr anfiel, weiß ich nicht. Im konkreten Fall weiß ich auch nicht ob Flexpreis oder Sparpreis, der Betroffene hatte jedoch keine Bahncard oder Bonuskarte.

Im Ursprungspost hieß es noch sie wurden am Tag vor der Abfahrt storniert, jetzt weißt du es nicht mehr? Ok, da hieß es auch das Geld wäre komplett weg, plötzlich gab es doch Geld retour. Sorry, deine Geschichte mag nicht völlig erfunden sein, aber sie strotzt entweder vor Übertragungsfehlern, Ausschmückungen oder zuviel Phantasie.

Und bei einem Ticketkauf bei der DB muß keiner damit rechnen das dieses Ticket von der DB einfach wieder storniert wird, der Fall ist meines Wissens nach auch nicht in den BB vorgesehen. Es gibt also keinen Anlass und erstrecht keine Verpflichtung sein Konto (egal ob bei der DB oder Email) regelmäßig auf eine mögliche Stornierung zu prüfen.

Ach ja, der Bahn ist es völlig Wurscht ob die Leute Haribo kaufen, und ob sie es dann essen, wegwerfen, verschenken, weiter verkaufen, etc. Die Bahn wird für jede verkaufte Tüte ihren Anteil von Haribo erhalten (wohl wissen das längst nicht jeder Coupon eingelöst wird) und den Rest davon aus ihrem eigenen Werbe-Budget zuschießen. Wenn sie dadurch keinen Zusatzumsatz generieren konnte ging die Aktion nach hinten los, wenn doch kann es ihr egal sein wer den Zusatzumsatz verursacht hat. So ist das halt mit Werbeaktionen. Klar könnte die Bahn die Coupons auch ohne Haribo-Tüten einfach in eine Werbezeitung packen, nur dann dürfte sie 100% der Kosten tragen, statt nur einem Teil.

Update: Nur Stornierungsgebühr wurde belastet

agw, NRW, Mittwoch, 22.07.2020, 10:20 (vor 2060 Tagen) @ gnampf

Und bei einem Ticketkauf bei der DB muß keiner damit rechnen das dieses Ticket von der DB einfach wieder storniert wird, der Fall ist meines Wissens nach auch nicht in den BB vorgesehen. Es gibt also keinen Anlass und erstrecht keine Verpflichtung sein Konto (egal ob bei der DB oder Email) regelmäßig auf eine mögliche Stornierung zu prüfen.

Der DB ist aber ganz vieles Wurscht, was nach den BB gar nicht vorgesehen ist. Macht sie trotzdem. Von daher kann erstmal alles sein.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Update: Nur Stornierungsgebühr wurde belastet

EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 22.07.2020, 10:27 (vor 2060 Tagen) @ agw

Und bei einem Ticketkauf bei der DB muß keiner damit rechnen das dieses Ticket von der DB einfach wieder storniert wird, der Fall ist meines Wissens nach auch nicht in den BB vorgesehen. Es gibt also keinen Anlass und erstrecht keine Verpflichtung sein Konto (egal ob bei der DB oder Email) regelmäßig auf eine mögliche Stornierung zu prüfen.


Der DB ist aber ganz vieles Wurscht, was nach den BB gar nicht vorgesehen ist. Macht sie trotzdem. Von daher kann erstmal alles sein.

Ist doch überall so, wenn das einen nicht passt, kann man dagegen klagen.
Aber das macht auch keiner, nur eben man hat....

Aber die Verbraucherorganiesationen klagen doch auch gegen alles mögliche, gegen die Bahn habe ich da aber noch nichts gelesen, muss wohl doch wohl vieles nicht so unrecht sein.
Wie vieles da bei den banken schon vom BGH entschieden worden ist.

Wie ist das mit den Rückzahlungen bei den Fluggesellschafften, da ist bei der Bahn noch alles human.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Update: Nur Stornierungsgebühr wurde belastet

gnampf, Mittwoch, 22.07.2020, 10:29 (vor 2060 Tagen) @ agw

Der DB ist aber ganz vieles Wurscht, was nach den BB gar nicht vorgesehen ist. Macht sie trotzdem. Von daher kann erstmal alles sein.

Na dann viel Glück beim Eintreiben des EBE, denn das werden sie dann wohl brauchen.

Update: Nur Stornierungsgebühr wurde belastet

chriL999, Mittwoch, 22.07.2020, 19:37 (vor 2060 Tagen) @ gnampf

Zwei Tickets wurden am Tag vor der Reise von der Bahn storniert, dies dem Buchenden per Mail mitgeteilt - gemäß den mir vorliegenden Infos.
Was jetzt auch immer zuvor geschrieben oder verstanden wurde.

Es ist im Interesse des Reisenden, (s)ein storniertes Ticket nicht für eine Reise zu verwenden. Zumindest würde ich es gerne wissen, sofern ich der Reisende bin.

Ob die Bahn Geld von Haribo erhält oder umgekehrt: In der Regel kostet Werbung Geld und damit dürfte Haribo von der DB Geld erhalten und dies wohl kaum pro verkaufter Tüte sondern vorab.

Update: Nur Stornierungsgebühr wurde belastet

gnampf, Mittwoch, 22.07.2020, 19:53 (vor 2060 Tagen) @ chriL999

Zwei Tickets wurden am Tag vor der Reise von der Bahn storniert, dies dem Buchenden per Mail mitgeteilt - gemäß den mir vorliegenden Infos.
Was jetzt auch immer zuvor geschrieben oder verstanden wurde.

Na damit wär das Thema mit dem Stornogebühren dann also immer noch merkwürdig und nicht begründbar.

Es ist im Interesse des Reisenden, (s)ein storniertes Ticket nicht für eine Reise zu verwenden. Zumindest würde ich es gerne wissen, sofern ich der Reisende bin.

Nö, wieso sollte es das sein? Die DB hat gar kein Recht das Ticket zu stornieren. Wenn sie wirklich nachweisen könnte das der Coupon unberechtigt verwendet wurde könnte sie maximal diesen Betrag nachfordern, mit Glück noch plus Gebühren für die Bearbeitung. Da sie aber keinerlei Chance hat zu beweisen das der E-Coupon unberechtigt verwendet wurde stellt sich die Frage gar nicht erst. Und da einem Storno jegliche Grundlage fehlt interessiert er den Reisenden auch nicht. Kommt ein EBE ins Haus wird das halt entsprechend erwidert. Da darf die DB dann schon vor Gericht ziehen, und davon wird ihr die eigene Rechtsabteilung wohl schon fix abraten. Ergo wird dann am Ende alles "aus Kulanz" eingestellt. Ja, gab etwas Ärger und Schriftverkehr, aber bevor ich einen günstigen Sparpreis womöglich durch einen Flexpreis ersetzen darf weil die kurz vor Toresschluß irgendwelche kranken Ideen haben...

Ob die Bahn Geld von Haribo erhält oder umgekehrt: In der Regel kostet Werbung Geld und damit dürfte Haribo von der DB Geld erhalten und dies wohl kaum pro verkaufter Tüte sondern vorab.

Ah, weil Werbung Geld kostet muß logischerweise die DB Haribo bezahlen? Äh... irgendwas hast du da nicht verstanden. Welchen Vorteil hat die DB das ihre Coupons in einer Haribo-Tüte sind statt in einer Werbezeitung? Eben, keinen, außer sie zahlt so weniger dafür als. Ergo zahlt nicht die DB an Haribo, sondern das ganze läuft genau umgekehrt, Haribo kauft die 5 Euro Coupuns für z.B. 50ct (vermutlich noch weniger) von der DB ein. Alles andere wäre für die DB ein sehr dummes Geschäft.

Update: Nur Stornierungsgebühr wurde belastet

chriL999, Mittwoch, 22.07.2020, 20:22 (vor 2060 Tagen) @ gnampf

Na damit wär das Thema mit dem Stornogebühren dann also immer noch merkwürdig und nicht begründbar.

Ein Ticket gegen Gebühr zu stornieren "können" dort vielleicht viele Service-Mitarbeiter.
Ein Ticket völlig kostenfrei zu stornieren (Sparpreis) vielleicht nur der Supervisor bzw. es macht erheblich mehr Arbeit / Mühe.

Kommt ein EBE ins Haus wird das halt entsprechend erwidert. Da darf die DB dann schon vor Gericht ziehen, und davon wird ihr die eigene Rechtsabteilung wohl schon fix abraten. Ergo wird dann am Ende alles "aus Kulanz" eingestellt. Ja, gab etwas Ärger und Schriftverkehr, aber bevor ich einen günstigen Sparpreis womöglich durch einen Flexpreis ersetzen darf weil die kurz vor Toresschluß irgendwelche kranken Ideen haben...

Wenn ich dann DB wäre, dann würde ich schnell den Nachweis einer Stornierung der Tickets per Brief vorlegen (dürfte wohl das geringste Problem sein).
Dann hatte der Reisende wissentlich ein ungültiges Ticket beim Betreten des Eurocity.

Ob die Bahn Geld von Haribo erhält oder umgekehrt: In der Regel kostet Werbung Geld und damit dürfte Haribo von der DB Geld erhalten und dies wohl kaum pro verkaufter Tüte sondern vorab.


Welchen Vorteil hat die DB das ihre Coupons in einer Haribo-Tüte sind statt in einer Werbezeitung? Eben, keinen, außer sie zahlt so weniger dafür als. Ergo zahlt nicht die DB an Haribo, sondern das ganze läuft genau umgekehrt, Haribo kauft die 5 Euro Coupuns für z.B. 50ct (vermutlich noch weniger) von der DB ein. Alles andere wäre für die DB ein sehr dummes Geschäft.

Für mich etwas abstrakt, dass Haribo Geld dafür zahlt, das DB-Logo auf ihren Tüten zu drucken. Aber der Haribo-Umsatz dürfte erheblich zugelegt haben.

Also wenn ich als Gastwirt Flixbus-Couponaufkleber auf die Bierdeckel der Getränke meiner Kunden klebe, also Werbung für Flixbus mache und dadurch meinen eigenen Umsatz sichtbar steigern kann, dann muss ich Flixbus dafür bezahlen? Scheinbar profitieren beide Seiten, nur wer profitiert mehr?

Update: Nur Stornierungsgebühr wurde belastet

gnampf, Mittwoch, 22.07.2020, 20:42 (vor 2060 Tagen) @ chriL999

Ein Ticket gegen Gebühr zu stornieren "können" dort vielleicht viele Service-Mitarbeiter.
Ein Ticket völlig kostenfrei zu stornieren (Sparpreis) vielleicht nur der Supervisor bzw. es macht erheblich mehr Arbeit / Mühe.

Ja aber Herr Richter, wir mussten doch die Stornogebühr verlangen, weil sonst hätte das ja der Vorgesetzte freigeben müssen. Antwort vom Richter: und wenn es der Vorstand persönlich hätte genehmigen müssen, dann wäre das halt so. Was kann der Kunde für ihre Prozesse?

Wenn ich dann DB wäre, dann würde ich schnell den Nachweis einer Stornierung der Tickets per Brief vorlegen (dürfte wohl das geringste Problem sein).

Wie willst du da schaffen? Am Tag vor der Fahrt wird storniert und du willst das der Reisende einen Brief noch vor Fahrtantritt erhält? Davon mal ab dass dadurch das Storno auch nicht legal würde.

Dann hatte der Reisende wissentlich ein ungültiges Ticket beim Betreten des Eurocity.

Wie schon gesagt, die Bahn hat bei der Konstellation gar keine Chance das Ticket per Brief zu stornieren (von dem sie auch wieder nicht beweisen könnte das er zugestellt wurde und mit dem der Reisende nicht rechnen muß... er könnte ja z.B. auch im Urlaub sein und das Ticket ist für die Rückreise). Aber klar, kontruieren kannst du dir viel in deinen Träumen.
Und falls du meinst das die DB den Brief einfach hinterher erfindet nachdem der Kunde das Ticket einfach genutzt hat: das wäre dann in der Tat strafrechtlich relevant und könnte für die DB ziemlich nach hinten losgehen.

Für mich etwas abstrakt, dass Haribo Geld dafür zahlt, das DB-Logo auf ihren Tüten zu drucken. Aber der Haribo-Umsatz dürfte erheblich zugelegt haben.

Also ist es für dich abstrakt das Haribo Geld für eine Aktion ausgibt die ihren Umsatz steigert? Kleiner Tip: mach dich nie selbständig sondern bleib immer irgendwo Angesteller, am besten in nicht leitender Funktion ;-)

Also wenn ich als Gastwirt Flixbus-Couponaufkleber auf die Bierdeckel der Getränke meiner Kunden klebe, also Werbung für Flixbus mache und dadurch meinen eigenen Umsatz sichtbar steigern kann, dann muss ich Flixbus dafür bezahlen? Scheinbar profitieren beide Seiten, nur wer profitiert mehr?

Wenn ich ungefragt für jemanden Werbung mache ist dem das meist erstmal egal, wenn ich ihm jedoch Kosten verursache hört das dann auf egal zu sein. Dann wird man mir nahelegen diese Kosten mindestens zum Teil auszugleichen. Wie groß der Teil ist entscheidet sich dann danach wieviel man sich von der Kampagne verspricht. Spätestens wenn mich die Werbung über den Gastwirt mehr kostet als eine alternative Werbeform (und das natürlich nach gegenrechnen von Kosten und erwarteten Mehreinnahmen) wäre ich wohl sehr bescheuert mich auf den Vertrag mit dem Gastwirt einzulassen.

Update: weitere Informationen vonnöten

Henrik, Donnerstag, 23.07.2020, 01:18 (vor 2060 Tagen) @ chriL999

Also bei einem Onlinekauf kann durchaus eine Stornierung durch eine E-Mail erfolgen. Wann genau die Stornogebühr anfiel, weiß ich nicht. Im konkreten Fall weiß ich auch nicht ob Flexpreis oder Sparpreis, der Betroffene hatte jedoch keine Bahncard oder Bonuskarte.

Zwei Tickets wurden am Tag vor der Reise von der Bahn storniert, dies dem Buchenden per Mail mitgeteilt - gemäß den mir vorliegenden Infos.
Was jetzt auch immer zuvor geschrieben oder verstanden wurde.

Es ist im Interesse des Reisenden, (s)ein storniertes Ticket nicht für eine Reise zu verwenden. Zumindest würde ich es gerne wissen, sofern ich der Reisende bin.

gewiss..

handelt es sich in diesem Fall bei Reisenden und Buchenden um die selbe Person?
Der Buchende haftet für die Dritte Person, sprich für den Reisenden.

In einem solchen Falle findet normalerweise weitergehende Kommunikation statt.

Der Reisende fragt bei der Bahn (ggf. bei der buchenden Person) nach, wieso denn die Fahrkarte storniert wurde. etc.
Darauf erfolgen Antworten, es entsteht eine Kommunikation.

Frag da doch einfach mal nach und berichte davon,
auch um was für eine Art von Tickets es sich gehandelt hat.
Ging es nur um zwei Tickets für den folgenden Tag oder gar noch mehr. etc.

Frag, frag, frag.. und gebe das wieder.
Je mehr Informationen Du wiedergibst, desto eher sind wir in der Lage, Dir bei Deinen Sorgen ggf. zu helfen.

Ob die Bahn Geld von Haribo erhält oder umgekehrt: In der Regel kostet Werbung Geld und damit dürfte Haribo von der DB Geld erhalten und dies wohl kaum pro verkaufter Tüte sondern vorab.

Für Haribo ist es eine große PR-Aktion im Rahmen der 100-Jahr-Feier zu umsatzschwacher Zeit,
für die Bahn ist es eine übliche Kundengewinnungsaktion zu umsatzschwacher Zeit bei weniger bahnaffiner Klientel.
klassische Win-win-Situation.
Beide Seiten dürften von beiden Geld erhalten? ;) :D
Wie ist das mit den Zusatzgewinnen?
Hat jetzt Haribo an Rewe und real Kohle rübergeschoben und zwar unterschiedlich viel oder was? :D
geil :D :D
oh man..
und ja.. die DB führte und führt auch Aktionen in Kooperation mit Anzeigenblättern, die selbst davon gewaltig profitierten.

Update: weitere Informationen gegeben

chriL999, Donnerstag, 23.07.2020, 20:50 (vor 2059 Tagen) @ Henrik

handelt es sich in diesem Fall bei Reisenden und Buchenden um die selbe Person?
Der Buchende haftet für die Dritte Person, sprich für den Reisenden.

In einem solchen Falle findet normalerweise weitergehende Kommunikation statt.

Buchender: Person A
Reisender: Person A oder B (=Bruder)
Punkteempfänger: Person C (eCoupon Spender)


Frag da doch einfach mal nach und berichte davon,
auch um was für eine Art von Tickets es sich gehandelt hat.

Die Nachfrage hat ergeben, dass es sich um mindestens zwei SuperSparpreis-Tickets gehandelt hat (was aber hier niemand glauben wird).

Ging es nur um zwei Tickets für den folgenden Tag oder gar noch mehr. etc.

Es ging um mindestens zwei Tickets für den folgenden Tag (mehr Infos konnte ich nicht erhalten). Es gab aber der Erinnerung nach nur 1 Stornierungsmail und diese wäre automatisiert verfasst gewesen (Standardbausteine), die den Empfänger verwirrte.


Frag, frag, frag.. und gebe das wieder.
Je mehr Informationen Du wiedergibst, desto eher sind wir in der Lage, Dir bei Deinen Sorgen ggf. zu helfen.

Update: weitere Informationen gegeben

gnampf, Donnerstag, 23.07.2020, 21:22 (vor 2059 Tagen) @ chriL999

Die Nachfrage hat ergeben, dass es sich um mindestens zwei SuperSparpreis-Tickets gehandelt hat (was aber hier niemand glauben wird).

Die Stornogebühr bei Supersparpreisen beträgt 100% des Fahrpreises, anders ausgedrückt: da gibt bei Storno nix zurück wenn das Geld abzüglich Stornogebühr erstattet wird.

Es ging um mindestens zwei Tickets für den folgenden Tag (mehr Infos konnte ich nicht erhalten). Es gab aber der Erinnerung nach nur 1 Stornierungsmail und diese wäre automatisiert verfasst gewesen (Standardbausteine), die den Empfänger verwirrte.

Ich bekomme also eine Stornomail und gehe deshalb davon aus das all meine Fahrkarten storniert und mein Konto gesperrt worden ist? Da halte ich es für wahrscheinlicher das jemand das Konto übernommen und auf einen Stornogutschein gehofft hat. Gibt ja immer wieder Menschen die nur ein einziges Passwort für alles kennen.

Update: weitere Informationen gegeben

chriL999, Donnerstag, 23.07.2020, 21:31 (vor 2059 Tagen) @ gnampf

Die Nachfrage hat ergeben, dass es sich um mindestens zwei SuperSparpreis-Tickets gehandelt hat (was aber hier niemand glauben wird).


Die Stornogebühr bei Supersparpreisen beträgt 100% des Fahrpreises, anders ausgedrückt: da gibt bei Storno nix zurück wenn das Geld abzüglich Stornogebühr erstattet wird.

Hier die originalen Worte:
"mein Ticket wurde am Ende storniert und ich musste die Gebühr doppelt bezahlen :(
...
Die Stornierungsgebühren habe ich übernommen
...
Ich bekam eine automatisierte Mail mit der Stornierung. Es handelt sich hierbei um den SuperSparpreis"
...
Ja, ich war erstmal richtig erschrocken als die Tickets stoniert wurden.
...

Es ging um mindestens zwei Tickets für den folgenden Tag (mehr Infos konnte ich nicht erhalten). Es gab aber der Erinnerung nach nur 1 Stornierungsmail und diese wäre automatisiert verfasst gewesen (Standardbausteine), die den Empfänger verwirrte.


Ich bekomme also eine Stornomail und gehe deshalb davon aus das all meine Fahrkarten storniert und mein Konto gesperrt worden ist? Da halte ich es für wahrscheinlicher das jemand das Konto übernommen und auf einen Stornogutschein gehofft hat. Gibt ja immer wieder Menschen die nur ein einziges Passwort für alles kennen.

Das Konto des Reisenden wurde nicht gesperrt (habe ich auch nicht geschrieben) und der Betroffene hat sich auch telefonisch bei der Bahn erkundigt, warum seine Tickets storniert wurden.
Im Original:
Nach mehrmaligen Telefonieren wurde mir endlich gesagt, das die BahnCard nicht mir gehört.

Also ein Passwortklau erscheint nicht plausibel (für mich).

Schade, der Thread hätte viel Potenzial gehabt...

flyingska, Samstag, 25.07.2020, 08:52 (vor 2057 Tagen) @ chriL999

...aber diese vielen Halbantworten, fehlenden Antworten und Nebenthemen haben ein interessantes Thema zerstört.

In dem Thread hätte man sehr schön über aktuelle Tariftricks berichten können. Ich fahre nicht mehr so viel Bahn wie vor 5-6 Jahren und interessiere mich nicht mehr so brennend dafür, wie ich 5 Euro sparen kann und viele Statuspunkte erreichen kann. Der Comfort-Status ist für mich mittlerweile völlig unwichtig, weil ich zu selten an einer Lounge vorbeikomme bzw. bei einer umsteige. Vor einigen Jahren sah das vollkommen anders aus.
Mir juckt es ja in den Fingern die ganzen Tariftricks aufzuschreiben, die es vor 8-10 Jahren gab und die mittlerweile nicht mehr möglich sind. Ich denke, damit schadet man auch niemand.
Aber auf Rücksicht auf dem Forumsfrieden spare ich mir das. Einige Bahnmitarbeiter schreiben/lesen hier ja und ärgern sich immer, wenn man das DB-Tarifsystem kreativ auslegt.

Schade, der Thread hätte viel Potenzial gehabt. So ???

Garfield_1905, Samstag, 25.07.2020, 09:04 (vor 2057 Tagen) @ flyingska

...aber diese vielen Halbantworten, fehlenden Antworten und Nebenthemen haben ein interessantes Thema zerstört.

Ich weiß nicht, ob dieses Thema so 'interessant' ist, das mag jeder für sich entscheiden. Auch was die 'Tariftricks' betrifft mag man unterschiedlicher Auffassung sein, insbesondere darüber, was man unter 'Tariftricks' verstehen soll. ;-)

Was diese Diskussion betrifft, die hätte man m.E. (= meine Meinung ! :-) ) schon viel früher unterbinden resp. schließen müssen oder der Threaderöffner hätte mal klar sagen müssen, was er denn tatsächlich erwartet. Ich bin da sehr skeptisch, vorsichtig formuliert ... So ist das jetzt tatsächlich ausgeufert und völlig unübersichtlich und zumindest für mich uninteresant geworden.

Schade, der Thread hätte viel Potenzial gehabt. Ja hätte.

chriL999, Samstag, 25.07.2020, 11:21 (vor 2057 Tagen) @ Garfield_1905

Was diese Diskussion betrifft, die hätte man m.E. (= meine Meinung ! :-) ) schon viel früher unterbinden resp. schließen müssen oder der Threaderöffner hätte mal klar sagen müssen, was er denn tatsächlich erwartet. Ich bin da sehr skeptisch, vorsichtig formuliert ... So ist das jetzt tatsächlich ausgeufert und völlig unübersichtlich und zumindest für mich uninteresant geworden.

Zusammenfassend kann ich mich in diesem Thread nun daran erinnern, dass ein einzelner Benutzer die Aussage mitgeteilt hat, dass in der Vergangenheit "einige wenige" Konten gesperrt wurden - wegen Missbrauch der Bonuspunkte.

Ein anderer hat nun ausgesagt, dass Gutschriften von Bonuspunkten an 5 unterschiedlichen Bahnhöfen zur gleichen Zeit von der DB erkannt und auch geahndet werden - oder auch nicht.

Ein weiterer Benutzer wusste sehr viel und weiß wie er alles richtig macht und ggf. dagegen klagen kann.

Es hat sich aber praktisch kein Benutzer geäußert mit "mir wurde das Konto gesperrt", weil ich innerhalb von 2 Monaten mir rund 1000 Punkte habe gut schreiben lassen ohne eine dieser Reisen gebucht oder bezahlt zu haben (alternativ: "mir wurde das Konto nicht gesperrt, obwohl...").

Es hat sich auch kein Benutzer geäußert mit "mir wurden nur unberechtigt gut geschriebene Punkte wieder storniert" oder "ich habe eine Warnung/Abmahnung von der Bahn bekommen und dann mein Verhalten geändert".

Schade, der Thread hätte viel Potenzial gehabt. So ???

flyingska, Samstag, 25.07.2020, 11:21 (vor 2057 Tagen) @ Garfield_1905

...aber diese vielen Halbantworten, fehlenden Antworten und Nebenthemen haben ein interessantes Thema zerstört.


Ich weiß nicht, ob dieses Thema so 'interessant' ist, das mag jeder für sich entscheiden. Auch was die 'Tariftricks' betrifft mag man unterschiedlicher Auffassung sein, insbesondere darüber, was man unter 'Tariftricks' verstehen soll. ;-)

Ich finde, so lange es legal bleibt, den AGB entspricht und die DB noch an den Fahrkarten verdient, ist es in Ordnung und ein Tariftrick.

Schade, der Thread hätte viel Potenzial gehabt. So ???

chriL999, Samstag, 25.07.2020, 11:25 (vor 2057 Tagen) @ flyingska

Ich finde, so lange es legal bleibt, den AGB entspricht und die DB noch an den Fahrkarten verdient, ist es in Ordnung und ein Tariftrick.

Wenn die kurze Fahrt zum Flughafen und zurück in etwa das Doppelte kostet wie eine lange Reise durch 3 Länder Europas oder kreativ ist und damit den AGBs nicht entspricht, dann ist es in der Regel ein Tariftrick und auch offensichtlich von der Bahn so nicht beabsichtigt.

Aber wir haben ja gelernt, dass man dann im Falle eines Falles klagen kann und das Verfahren eingestellt wird.

Schade, der Thread hätte viel Potenzial gehabt. So ???

flyingska, Samstag, 25.07.2020, 12:21 (vor 2057 Tagen) @ chriL999

Wenn die kurze Fahrt zum Flughafen und zurück in etwa das Doppelte kostet wie eine lange Reise durch 3 Länder Europas oder kreativ ist und damit den AGBs nicht entspricht, dann ist es in der Regel ein Tariftrick und auch offensichtlich von der Bahn so nicht beabsichtigt.

Warum sollte die doppelt so teure Fahrt zum Flughafen nicht den AGB entsprechen?

Schade, der Thread hätte viel Potenzial gehabt. So ???

chriL999, Samstag, 25.07.2020, 12:52 (vor 2057 Tagen) @ flyingska

Wenn die kurze Fahrt zum Flughafen und zurück in etwa das Doppelte kostet wie eine lange Reise durch 3 Länder Europas oder kreativ ist und damit den AGBs nicht entspricht, dann ist es in der Regel ein Tariftrick und auch offensichtlich von der Bahn so nicht beabsichtigt.


Warum sollte die doppelt so teure Fahrt zum Flughafen nicht den AGB entsprechen?

Das bezog sich mehr auf "kreativ", also von der Bahn ausgestellte Tickets, die deren AGBs nicht entsprechen und von Zugbegleitern, die alles sehr genau nehmen oder einen schlechten Tag haben, nicht akzeptiert werden: Dann soll ich mir eine Fahrpreisnacherhebung ausstellen lassen (im Zug nun zahlen oder nicht?) und mir dann vom Servicecenter Fahrgastrechte irgendetwas erstatten lassen. Oder nicht zahlen, klagen und das Verfahren würde dann eingestellt werden.

Schade, der Thread hätte viel Potenzial gehabt. So ???

flyingska, Samstag, 25.07.2020, 13:55 (vor 2057 Tagen) @ chriL999

Das bezog sich mehr auf "kreativ", also von der Bahn ausgestellte Tickets, die deren AGBs nicht entsprechen und von Zugbegleitern, die alles sehr genau nehmen oder einen schlechten Tag haben, nicht akzeptiert werden: Dann soll ich mir eine Fahrpreisnacherhebung ausstellen lassen (im Zug nun zahlen oder nicht?) und mir dann vom Servicecenter Fahrgastrechte irgendetwas erstatten lassen. Oder nicht zahlen, klagen und das Verfahren würde dann eingestellt werden.

So und da sind wir dann beim Kern des eigentlichen Thread-Themas für mich.
Fahrkarten, die den AGB nicht entsprechen, werden zurecht von Zugbegleitern nicht akzeptiert. Dafür gibt es ja die AGB, damit geregelt ist, was gebucht werden darf und was nicht.
Was eben nicht geht, ist, dass ein Zugbegleiter "nach seiner Laune" entscheidet, ob eine Fahrkarte gültig ist oder nicht. Ein ZuB muss sich an die gültigen AGB halten. Er kann den Fall natürlich nachträglich ans Servicecenter verweisen, aber mit einer gültigen FK besteht Beförderungspflicht.
Solche Fälle gab es schon. Der hier im Thread geschilderte Fall ist neu, dass die DB im Vorfeld eine Fahrkarte für ungültig erklärt bzw. storniert. Auch hier fragt jeder nach den Gründen, um sie mit den AGB zu vergleichen. Wenn keine Verstöße gegen die AGB genannt werden, ist die Stornierung sehr zweifelhaft...

Fahrkarten, die nicht den Tarifbedingungen entsprechen

michael_seelze, Sonntag, 26.07.2020, 23:23 (vor 2056 Tagen) @ flyingska

So und da sind wir dann beim Kern des eigentlichen Thread-Themas für mich.
Fahrkarten, die den AGB nicht entsprechen, werden zurecht von Zugbegleitern nicht akzeptiert. Dafür gibt es ja die AGB, damit geregelt ist, was gebucht werden darf und was nicht.

Der Fahrgast soll also die Tarife lesen und beim Fahrkartenkauf dann darauf achten, ja nichts zu kaufen, was ihm vom EVU angeboten und verkauft würde, aber nicht den Tarifen entspricht?!
In diesem Forum wurde ja bereits der EVO-Paragraph (6; Abs. 3) zu den unrichtig erhobenen Fahrpreisen diskutiert; auch die Individualabrede war mehrfach Thema, wobei

Sonderabmachungen [mit Individualpersonen; eigene Ergänzung], durch die Ermäßigungen oder sonstige Vergünstigungen gegenüber den tariflichen Entgelten gewährt werden, [...] unzulässig und nichtig [sind].

Siehe § 3, Absatz 2 EVO.

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