[CZ] PKP Pendolino auf Testfahrten in Tschechien (Allgemeines Forum)
Die ČD beabsichtigt, die PKP-Pendolino in Tschechien zu testen, dabei werden speziell ausgebildete Lokführer in Bohumin den Zug fahren.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
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Grad den passenden Artikel auf zdopravy gefunden
Die Testfahrten sind von Alstom beauftragt, da die PKP Intercity eine Zulassung der Züge in Tschechien als Bedingung des Kaufvertrags forderte. Die PKP beabsichtigt nämlich, die Züge bis nach Wien einzusetzen.
Nun werden die Pendolinos zwischen Bohumin und Choceň eingesetzt.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Testfahrten der PKP Pendolino in Deutschland?
In den letzten Monaten (oder sogar Jahren?) war der PKP Pendolino auch mehrmals in Deutschland unterwegs, ebenfalls für Zulassungs- und Testfahrten. Wie ist hier denn der Stand?
Leider ist der Pendolino gleich mehrfach auf seinen Fahrten in Deutschland verunfallt (übrigens auch der Schweizer Pendolino…) Die Fahrzeuge haben in Deutschland häufig Pech
Testfahrten der PKP Pendolino in Deutschland?
Ich glaub das war eher für sonstige Untersuchungen die nur zufällig in Deutschland stattgefunden haben.
Testfahrten der PKP Pendolino in Deutschland?
Hallo zusammen
Ich habe in Erinnerung, dass der PKP Pendolino nicht oder vorerst nicht nach Deutschland darf, da er von einem Teil der EU mitfinanziert wurde. Ich finde dies allerdings schwachsinnig, da erhält eine Bahngesellschaft einen Zug der in mehreren Ländern eingesetzt werden könnte aber gleichzeitig darf man ihn nur für inländische oder jetzt vielleicht nach Tschechien einsetzen.
Käfighaltung in Deutschland verboten!
- kein Text -
Testfahrten der PKP Pendolino in Deutschland?
Ich habe in Erinnerung, dass der PKP Pendolino nicht oder vorerst nicht nach Deutschland darf, da er von einem Teil der EU mitfinanziert wurde. Ich finde dies allerdings schwachsinnig, da erhält eine Bahngesellschaft einen Zug der in mehreren Ländern eingesetzt werden könnte aber gleichzeitig darf man ihn nur für inländische oder jetzt vielleicht nach Tschechien einsetzen.
Die EU hat Polen Geld gegeben um 'unterentwickelte' Regionen dort zu fördern. Wenn mit diesem Geld dann Züge gekauft werden die nicht in dieser Region eingesetzt werden sondern womöglich sogar anderen Bahnunternehmen in Deutschland oder Tschechien Konkurrenz machen, dann wäre es durchaus fair wenn Polen diese Zuschüsse wieder zurückzahlen würde.
Ich kenne allerdings die Einzelheiten nicht und man muss dies daher vielleicht etwas nuancierter betrachten (z.B. nur ein Teil der Pendolinos wird ausserhalb der geförderten Region eingesetzt). Oder Polen könnte beantragen die Zuschüsse auf ein anderes, regionales Projekt umzuwidmen.
Noch keine Auslandszulassung für PKP Pendolino
In den letzten Monaten (oder sogar Jahren?) war der PKP Pendolino auch mehrmals in Deutschland unterwegs, ebenfalls für Zulassungs- und Testfahrten. Wie ist hier denn der Stand?
Hallo,
einem Beitrag vom 15.05.2020 bei Rynek Kolejowy ist zu entnehmen, dass Alstom nach dem mit PKP Intercity geschlossenen Vertrag innerhalb von 5 Jahren nach Übernahme des letzten Fahrzeugs die Zulassung für Österreich, Deutschland und die Tschechische Republik hätte erreichen müssen. Diese Frist lief Ende März 2020 ab ohne dass die Zulassungen vorlagen. Nach Angabe der Pressestelle von PKP Intercity sieht der Vertrag mit Alstom keine Strafen für Verzögerungen bei der Erlangung der Zulassung im Ausland vor.
Gruß
Zg_2
Sperrfrist Auslandseinsatz 10 Jahre
Hallo,
die Sperrfrist für den Einsatz der polnischen Pendolinos im Ausland beträgt 10 Jahre. Leider weiß ich nicht, ab wann diese Frist gerechnet wird. Es hat in der Vergangenheit schon mehrfach Bemühungen von polnischer Seite mit dem Ziel gegeben, dass diese Sperrfrist aufgehoben wird. Würde natürlich erst Sinn machen, wenn die Fahrzeuge tatsächlich für Fahrten ins Ausland zugelassen sind.
Gruß
Zg_2
Noch keine Auslandszulassung für PKP Pendolino
Wenn jetzt 5 Jahre verstrichen sind, wird die Sperrfrist der EU nicht in 5 Jahren auslaufen? Es würde zufälligerweise passen, wo ja bei den ECs nach Wien der österreichische Abschnitt bis voraussichtlich 2027 auf 200 km/h ausgebaut sein sollen. Außerdem kann dann endlich die CMK mit voller Geschwindigkeit genutzt und gleichzeitig die ECs direkt ins polnische EIP*-Angebot integriert werden. Mal davon abgesehen, dass auch in Polen sicher die Triebwagen auch mehr an Bedeutung gewinnen dürften.
*Express-InterCity Premium - Hochgeschwindigkeitszugsgattung der PKP InterCity
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Noch keine Auslandszulassung für PKP Pendolino
(...) Es würde zufälligerweise passen, wo ja bei den ECs nach Wien der österreichische Abschnitt bis voraussichtlich 2027 auf 200 km/h ausgebaut sein sollen. Außerdem kann dann endlich die CMK mit voller Geschwindigkeit genutzt und gleichzeitig die ECs direkt ins polnische EIP*-Angebot integriert werden. (...)
Laut Wikipedia ist die CMK nur mit 200 km/h zu befahren und das auch nur auf etwa der Hälfte, sonst 160 km/h. Die ED250 dürften bisher also gar nicht schneller als 200 km/h im Planbetrieb fahren. Das sollte für einen Lok-Wagen-EC doch auch machbar sein. Die PKP hat mit den Tauri doch 200 km/h schnelle Loks. Allerdings sind die EIC (mit ED250 gefahren) auf Katowice-Warszawa schneller als die EC von Wien/Praha. Sie benötigen für die Strecke nur etwa 2:10 h, während die EC eher 2:30 h benötigen (bis Warszawa Zachodinia).
Der erschreckenste Abschnitt für die ECs Wien/Praha-Warszawa ist aber Ostrava-Katowice. Das sind Luftlinie nur 70 km, die Fahrzeit liegen aber im Bereich von 1:45 h. Die Streckenführung sieht auf der Karte furchtbar aus. Man muss Umwege fahren, in Bohumin Kopf machen, Strecke über Rybnik anscheinend an vielen Stelle eingleisig.
Gruß, naseweiß
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Noch keine Auslandszulassung für PKP Pendolino
(...) Es würde zufälligerweise passen, wo ja bei den ECs nach Wien der österreichische Abschnitt bis voraussichtlich 2027 auf 200 km/h ausgebaut sein sollen. Außerdem kann dann endlich die CMK mit voller Geschwindigkeit genutzt und gleichzeitig die ECs direkt ins polnische EIP*-Angebot integriert werden. (...)
Laut Wikipedia ist die CMK nur mit 200 km/h zu befahren und das auch nur auf etwa der Hälfte, sonst 160 km/h. Die ED250 dürften bisher also gar nicht schneller als 200 km/h im Planbetrieb fahren. Das sollte für einen Lok-Wagen-EC doch auch machbar sein. Die PKP hat mit den Tauri doch 200 km/h schnelle Loks. Allerdings sind die EIC (mit ED250 gefahren) auf Katowice-Warszawa schneller als die EC von Wien/Praha. Sie benötigen für die Strecke nur etwa 2:10 h, während die EC eher 2:30 h benötigen (bis Warszawa Zachodinia).
Das liegt daran, dass Wagen eingereiht sind, die nur auf 160 km/h zugelassen sind. Als ich mal nach Gdynia fuhr, waren auch eher ältere Loks der PKP Intercity zum Einsatz gekommen, Tauri kommen zwischen Berlin und Polen zum Einsatz...
Der erschreckenste Abschnitt für die ECs Wien/Praha-Warszawa ist aber Ostrava-Katowice. Das sind Luftlinie nur 70 km, die Fahrzeit liegen aber im Bereich von 1:45 h. Die Streckenführung sieht auf der Karte furchtbar aus. Man muss Umwege fahren, in Bohumin Kopf machen, Strecke über Rybnik anscheinend an vielen Stelle eingleisig.
Es gibt meines Wissens nach Bauarbeiten in Polen, deswegen die Umwege. Als ich vor paar Jahren den dmals regulären Weg über Zebrzydowice und Tychy nahm, fiel mir der grottenschlechte Abschnitt in Tschechien auf, während es in Polen zwar am Anfang auch nicht besser ist, aber im Verlauf richtig gut wird. Anscheinend will man auf polnischer Seite nun auch die letzten nicht so gut ausgebauten Kilometer verbessern.
Gruß, naseweiß
Gruß
Jan-Christian
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Noch keine Auslandszulassung für PKP Pendolino
(...) Es würde zufälligerweise passen, wo ja bei den ECs nach Wien der österreichische Abschnitt bis voraussichtlich 2027 auf 200 km/h ausgebaut sein sollen. Außerdem kann dann endlich die CMK mit voller Geschwindigkeit genutzt und gleichzeitig die ECs direkt ins polnische EIP*-Angebot integriert werden. (...)
Laut Wikipedia ist die CMK nur mit 200 km/h zu befahren und das auch nur auf etwa der Hälfte, sonst 160 km/h. Die ED250 dürften bisher also gar nicht schneller als 200 km/h im Planbetrieb fahren.
Sobald auf der LK4 das ETCS liegt, wird 230 gefahren.
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