VBB Rufbus eingeschränktes Fahrscheinangebot (Fahrkarten und Angebote)

плацкарт, Montag, 08.06.2020, 07:09 (vor 2105 Tagen)

Bei einer Rufbusfahrt von einem Dorf mit ca. 10 Häusern, das selbst die Rufbusfahrerin vorher nicht kannte, stellte ich fest, das später zusteigende Fahrgäste keine Möglichkeit hatten, nach Berlin durchzubuchen. Das mobile Terminal bot nur Ziele entlang der Rufbusfahrstrecke an. (Ich hatte natürlich eine Netzkarte, die die Rufbusfahrerin zum ersten Mal in ihrer Personenbeförderungskarriere sah.)

Ist es so schwer, das Tarifwabensystem in solch ein mobiles Terminal einzupflegen?

Oder sabotiert möglicherweise die örtliche Busgesellschaft die Fahrpreisaufteilung im Verbund?

Eine Fahrkarte Anfangsstrecke sieht der VBB bestimmt nicht vor? Ich fragte auch nicht, ob das Brandenburg-Ticket angeboten wird. Was ist da los?

Einen schönen Tag wünscht der, der seinen eigenen Forumsnamen nicht mit dem aktuellen Gerät tippen kann...

Beantwortet sowas nicht der VBB Kundendialog?

Power132, Montag, 08.06.2020, 07:23 (vor 2105 Tagen) @ плацкарт

- kein Text -

Ist doch im "normalen" BVG-Bus genau so.

JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 08.06.2020, 08:53 (vor 2104 Tagen) @ плацкарт
bearbeitet von JeDi, Montag, 08.06.2020, 08:53

...und im VBB-Tarif explizit zulässig.

--
Weg mit dem 4744!

Es geht auch anders

Zg_2, Montag, 08.06.2020, 17:31 (vor 2104 Tagen) @ плацкарт

Hallo,

dass es auch anders gehen kann, zeigen die Muster-Ausschreibungsunterlagen der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH für Regionalbuslinien. Dort wird unter Punkt 5.2.6.6. „Fahrzeugrechner“ verlangt, dass die Kapazität der Fahrzeugrechner so ausgelegt sein muss, dass das gesamte MVV-Tarifsortiment (Bar- und Zeitkartentarif) verkauft werden kann. Ausgenommen sind lediglich Abonnement-Angebote und der Jahreskarten.

Gruß

Zg_2

Ungeschultes Personal

Alter Köpenicker, BSPF, Montag, 08.06.2020, 22:57 (vor 2104 Tagen) @ плацкарт

Bei einer Rufbusfahrt von einem Dorf mit ca. 10 Häusern, das selbst die Rufbusfahrerin vorher nicht kannte, stellte ich fest, das später zusteigende Fahrgäste keine Möglichkeit hatten, nach Berlin durchzubuchen. Das mobile Terminal bot nur Ziele entlang der Rufbusfahrstrecke an. (Ich hatte natürlich eine Netzkarte, die die Rufbusfahrerin zum ersten Mal in ihrer Personenbeförderungskarriere sah.)

Ist es so schwer, das Tarifwabensystem in solch ein mobiles Terminal einzupflegen?

Ich kann mir lebhaft vorstellen, daß die Busfahrerin einfach nicht mit dem Fahrausweisdrucker umgehen konnte, dem mindestens nach Eingabe der Wabennummer (z. B. 5656 für Berlin B) der gewünschte Fahrschein zu entlocken gewesen wäre. Die mangelnde Streckenkenntnis gepaart mit der Unkenntnis über Deine Netzkarte sprechen da ja Bände.

Ich geriet mal in einem Stadtbus in Frankfurt(Oder) in eine Fahrkartenkontrolle und zeigte mein Handyticket vor. Der Kontrolleur war total begeistert, weil er so etwas zum ersten Mal gesehen hat. Da er offenbar keine Möglichkeit hatte, das Ticket zu scannen oder möglicherweise auch mit dem Scanner nicht umgehen konnte, mußte ich ihm dann noch zeigen, wo der Gültigkeitszeitraum ect. steht, damit er die Fahrkarte als gültig anerkennen konnte. Learning by doing scheint heutzutage das Motto zu sein. So etwas Ähnliches ist mir auch in Basel schon widerfahren, nur daß jener Kontrolleur weniger enthusiastisch war und das Ticket erstmal für ungültig erklärte, bis ich ihm zeigte, wie die BLS-App ungültige Tickets darstellt (roter Hintergrund). Ein Scannen des QR-Codes lehnte er kategorisch ab.

Ungeschultes Personal

плацкарт, Dienstag, 09.06.2020, 07:00 (vor 2104 Tagen) @ Alter Köpenicker

Sie behauptete, sie könnte keine Wabennummer eingeben. Ihr System verkaufe haltestellenbasiert.

Übrigens berichtete sie mir auch von Fahrgästen, die darüber empört gewesen seien. Dazu meinte sie, dass diese froh sein sollten, dass sie am Sonntag für sie diesen Rufbus fährt.

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