[IL] Elektrifizierungen 2018–2021 (Allgemeines Forum)
sb, Dienstag, 05.05.2020, 17:15 (vor 2146 Tagen)
Während der vorübergehenden Einstellung des israelischen Eisenbahnverkehrs infolge der landesweiten Ausgangsbeschränkungen aus gesundheitlichen Gründen wurden die laufenden Streckenelektrifizerungen beschleunigt; erfolgte und voraussichtliche Inbetriebnahmen 2018–2021:
25.09.2018 Jerusalem Yitzak-Navon – Ben Gurion Airport
xx.xx.2019 Ben Gurion Airport – Lod Depot (nur für Leerfahrten nutzbar)
21.12.2019 Ben Gurion Airport – Tel Aviv HaHagana (technisch xx.11.2019 fertiggestellt)
16.05.2020 Tel Aviv HaHagana – Tel Aviv Savidor Merkaz (statt xx.06.2020; technisch 05.04.2020 fertiggestellt)
xx.09.2020 Tel Aviv Savidor Merkaz – Tel Aviv University – Hertzliya (statt xx.03.2021)
Ende 2021 Tel Aviv University – Bnei Brak – Rosh HaAyin North – Ra'anana West
Ende 2021 Tel Aviv HaHagana – Yavne West – Ashdod – Ashkelon*
*Ashkelon: neues Depot für Desiro-HC-Elektrotriebwagen (Lieferung vsl. ab 2021)
![[image]](https://images1.ynet.co.il/PicServer5/2020/04/05/9893262/11515.jpg)
Quelle: https://www.ynet.co.il/articles/0,7340,L-5708695,00.html
(10.04.2020)
Quelle: https://he.wikipedia.org/wiki/תחנת_הרכבת_תל_אביב_–_סבידור_מרכז#תכנון_עתידי...
(03.05.2020)
[IL] Elektrifizierungen 2018–2021
Christian_S, Dienstag, 05.05.2020, 18:20 (vor 2146 Tagen) @ sb
Danke für die Auflistung! Ja, es hat sich einiges getan in den Wochen ohne Personenverkehr. Nicht nur die Elektrifizierung, auch Neubaustrecken wurden vorangetrieben. So z.B. der Lückenschluss zwischen dem Daniel-Abzweig (Streckentrennung nach Jerusalem und Modiin) und Lod.
Auch die Schulungen der Tf auf ETCS wurden inzwischen (virtuell) begonnen.
Am Abend des 16. Mai nach Shabbatende soll dann der Personenverkehr auf der Schiene - zunächst in abgespeckter Form - wieder anlaufen.
Ende 2021 Tel Aviv University – Bnei Brak – Rosh HaAyin North – Ra'anana West
Da wird dann sicher auch das kurze Stück von Ra'anana West nach Herzlia mit überspannt, um den "Kreis" zu schließen.
[IL] Elektrifizierungen 2018–2021
sb, Dienstag, 05.05.2020, 22:08 (vor 2146 Tagen) @ Christian_S
auch Neubaustrecken wurden vorangetrieben. So z.B. der Lückenschluss zwischen dem Daniel-Abzweig (Streckentrennung nach Jerusalem und Modiin) und Lod.
?
Meinst Du die Verbindungskurve von Pa'ate Modi'in Richtung Jerusalem, oder die lang geplante Querverbindung von dort Richtung Rishon LeZion?
Ende 2021 Tel Aviv University – Bnei Brak – Rosh HaAyin North – Ra'anana West
Da wird dann sicher auch das kurze Stück von Ra'anana West nach Herzlia mit überspannt, um den "Kreis" zu schließen.
Vorteilhaft wäre auch eine Verlängerung der Fahrten von Ra'anana West bis zum östlichen Mittelbahnsteig Hertzliya, was trotz Umstieg für eine deutlich kürzere Reisezeit Ra'anana – Tel Aviv und damit zusätzliche Fahrgäste sorgen könnte; nach weiterer Elektrifizierung dann als Linienverknüpfung mit Durchbindung.
[IL] Elektrifizierungen 2018–2021
Christian_S, Mittwoch, 06.05.2020, 08:32 (vor 2145 Tagen) @ sb
?
Meinst Du die Verbindungskurve von Pa'ate Modi'in Richtung Jerusalem, oder die lang geplante Querverbindung von dort Richtung Rishon LeZion?
Ich meine die Strecke Richtung Rishon. Da wird zur Zeit auch schon kräftig vorbereitend gebaut. Faktisch ists ja "nur ein Neubau zwischen Abzweig Daniel und Lod. Anschließend ists die schon vorhandene Strecke bis HaRishonim (die dann aber ihr zweites Gleis erhalten soll) sowie dann sie bereits baulich vorbereitete Verlängerung bis zum Bahnhof Moshe Dayan in Rishon.
Vorteilhaft wäre auch eine Verlängerung der Fahrten von Ra'anana West bis zum östlichen Mittelbahnsteig Hertzliya, was trotz Umstieg für eine deutlich kürzere Reisezeit Ra'anana – Tel Aviv und damit zusätzliche Fahrgäste sorgen könnte; nach weiterer Elektrifizierung dann als Linienverknüpfung mit Durchbindung.
Ds hast Du vollkommen recht. Selbst von Kfar Saba aus dürfte es noch ein paar Minuten schneller sein als die Rundfahrt via Bnei Brak.
Dieseln unter Fahrdraht!?
Proeter, Mittwoch, 06.05.2020, 12:10 (vor 2145 Tagen) @ sb
erfolgte und voraussichtliche Inbetriebnahmen 2018–2021:
25.09.2018 Jerusalem Yitzak-Navon – Ben Gurion Airport
xx.xx.2019 Ben Gurion Airport – Lod Depot (nur für Leerfahrten nutzbar)
21.12.2019 Ben Gurion Airport – Tel Aviv HaHagana (technisch xx.11.2019 fertiggestellt)
16.05.2020 Tel Aviv HaHagana – Tel Aviv Savidor Merkaz (statt xx.06.2020; technisch 05.04.2020 fertiggestellt)
xx.09.2020 Tel Aviv Savidor Merkaz – Tel Aviv University – Hertzliya (statt xx.03.2021)
Ende 2021 Tel Aviv University – Bnei Brak – Rosh HaAyin North – Ra'anana West
Ende 2021 Tel Aviv HaHagana – Yavne West – Ashdod – Ashkelon*
Schalömmchen und danke!
Während ja die bisherigen Elektrifizierungsarbeiten gut auf die Zugläufe abgestimmt waren, scheint man davon jetzt langsam abzurücken, oder täusche ich mich?
Wenn der Fahrdraht nicht am gleichen Ort (oder später) aufhört, wie die Mehrzahl der darunter verkehrenden Zugläufe, dann nutzt er wenig.
Wie viele Züge enden denn eigentlich in Hertzliya oder Ashkelon? Sind nicht die meisten dort verkehrenden Fahrten bis Haifa bzw. Be'er Sheva durchgebunden?
Kann mir kaum vorstellen, dass man demnächst in Israel anfängt, innerhalb des Zuglaufs umzuspannen :-).
Klar verstehe ich, dass man nicht alles auf einmal machen kann. Aber warum baut man nicht erstmal den Draht bis Haifa oder Be'er Sheva, bevor man scheibchenweise sternförmig von T.A. aus expandiert?
Dieseln unter Fahrdraht!?
Christian_S, Mittwoch, 06.05.2020, 12:26 (vor 2145 Tagen) @ Proeter
Hi!
Es wird dann neue Linien bzw andere Verknüpfungen geben.
Wie viele Züge enden denn eigentlich in Hertzliya oder Ashkelon? Sind nicht die meisten dort verkehrenden Fahrten bis Haifa bzw. Be'er Sheva durchgebunden?
In Herzlia endet schon eine Linie. Zukünftig wird der Bahnhof Wendepunkt der elektrischen Linie Jerusalem - Flughafen - Tel Aviv - Herzlia, da in Tel Aviv einfach keine ausreichenden Bahnsteigkapazitäten zum Wenden vorhanden sind. Zumal bis Herzlia ein erhebliches Verkehrsbedürfnis herrscht.
Auch Ashkelon ist Endpunkt z.B. jener Linie aus Richtung Tel Aviv via Lod und Rehovot, also jener künftig elektrisch betriebenen Linie.
Das Konzept ist hier ja eher so: die langlaufenden Linien via Naharija-Modi'in und Naharija-Be'er Sheva halten im Norden und Süden/Osten oft bzw fast überall, in der Mitte des Laufweges dagegen nur an wenigen Bahnhöfen. Da gibts dann andere Linien via z.B. jene nach Binjamina oder jene nach HaRishonim, die alle Zwischenstationen bedienen und an bestimmten Bahnhöfen Anschlüsse an die langlaufenden Züge bieten.
Künftig wird man die Linien, je nach Stand der Elektrifizierung, halt zeitweilig anders verknüpfen.
Kann mir kaum vorstellen, dass man demnächst in Israel anfängt, innerhalb des Zuglaufs umzuspannen :-).
Das eher nicht ;-) Man ändert eher die Linienverknüpfungen.
Klar verstehe ich, dass man nicht alles auf einmal machen kann. Aber warum baut man nicht erstmal den Draht bis Haifa oder Be'er Sheva, bevor man scheibchenweise sternförmig von T.A. aus expandiert?
Für die Expresslinie Jerusalem - Tel Aviv reicht Herzlia als Endpunkt zunächst aus. Weiter nach Norden gibts ja weiterhin die dieselbespannte Linie Modi'in - Naharija, die auch am Flughafen hält und somit Direktverbindungen ermöglicht.
Viele Grüße aus dem heute eher bewölkten Haifa
[IL] Fahrplanstruktur Israel 2019/2020, Elektrifizierungen
sb, Mittwoch, 06.05.2020, 17:37 (vor 2145 Tagen) @ Proeter
Während ja die bisherigen Elektrifizierungsarbeiten gut auf die Zugläufe abgestimmt waren, scheint man davon jetzt langsam abzurücken, oder täusche ich mich?
In den "neuen" unterirdischen Bahnhof Jerusalem Yitzak Navon (*2018) darf wohl nur elektrisch eingefahren werden (vgl. diverse deutsche Tunnelbahnhöfe neueren Datums), daher war die Elektrifizierung von Jerusalem Y.N. bis Ben Gurion Airport und weiter nach Tel Aviv Voraussetzung für die Inbetriebnahme dieser Neubaustrecke nach Jerusalem Y.N..
Gleichwohl enden im die halbstündlichen Dieselwendezüge Naharija – Modi'in im Tunnelbahnhof Modi'in, der jedoch bereits 2008 in Betrieb ging (Streckeneröffnung 2007 nur bis Pa'ate Modi'in); diese Züge verkehren bereits seit 2018 mit Diesel unter Fahrdraht auf einem relativ kurzem Anteil der Gesamtstrecke.
Wenn der Fahrdraht nicht am gleichen Ort (oder später) aufhört, wie die Mehrzahl der darunter verkehrenden Zugläufe, dann nutzt er wenig.
Das Eisenbahnnetz Israels hat eine Südlast betreffend der Zugläufe des Personenverkehrs:
Wie viele Züge enden denn eigentlich in Hertzliya oder Ashkelon? Sind nicht die meisten dort verkehrenden Fahrten bis Haifa bzw. Be'er Sheva durchgebunden?
Anfang 2020 wendeten von Tel Aviv aus je zwei Zugpaare je Stunde in Netanya und Binyamina, drei bis vier Zugpaare je Stunde (halbstündlich im Zweierbündel) verkehrten durchgängig Richtung Haifa; in Hertzliya wendeten weitere Zugpaare, tagsüber stündlich ein Zugpaar auch in Tel Aviv Savidor Merkaz. All diese Zugpaare sind im Süden Richtung Lod oder Ben Gurion Airport durchgebunden.
Die südliche Küstenstrecke (via Yavne West) ist ausschließlich über die Ringstrecke bis Ra'anana West durchgebunden, wobei je nach Verkehrszeit Züge im Süden in Rishon LeZion Moshe Dayan (halbstündliche Verstärker zum 15-Minuten-Takt), Ashkelon und je nach Verkehrszeit stündlich bzw. halbstündlich in Be'er Sheva Merkaz wendeten.
Klar verstehe ich, dass man nicht alles auf einmal machen kann. Aber warum baut man nicht erstmal den Draht bis Haifa oder Be'er Sheva, bevor man scheibchenweise sternförmig von T.A. aus expandiert?
In Ashkelon wird bis 2021 das Depot für die Desiro-HC-Elektrotriebwagen errichtet – weit und breit bisher kein Fahrdraht in Sicht...
...daher muss bis Ende 2021 eine der Strecken nach Ashkelon elektrifiziert werden; da man sich nun zunächst für die Küstenstrecke Tel Aviv HaHagana – Rishon LeZion Moshe Dayan – Yavne West – Ashdod – Ashkelon entschied, ist eine Elektrifizierung der Ringstrecke über Ra'anana folgerichtig. Eine weitere Überlegung mag sein, dass die Strecke Lod – Rehovot – Yavne Ost – Ashdod zwischen Rehovot und Ashdod bisher nur eingleisig ist und erst zusammen mit einem zweigleisigen Ausbau elektrifiziert werden sollte, um Investitionsmittel vorausschauend einzusetzen.
Eine Elektrifizierung bis Haifa (und entsprechend den Durchbindungen weiter bis Naharija oder Karmiel) benötigt dagegen noch ein paar weitere Jahre, worauf jetzt nicht auch noch gewartet werden kann.
Da auch Ende 2021 weit mehr elektrisch betriebene Züge bereit stehen als benötigt werden, wäre auch denkbar, die Linie Be'er Sheva – Ashkelon weiter Richtung Tel Aviv mit einer Linie über Yavne Ost – Rehovot durchzubinden, und über Yavne West ausschließlich elektrisch zu fahren (Hertzliya – Ra'anana West – Rosh HaAyin North – Bnei Brak – Tel Aviv – Yavne West - Rishon LeZion Moshe Dayan – Ashdod – Ashkelon).
Liniennetz Israel (Wikipedia):
![[image]](https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a4/Israel_Railways_Map_%28en%29.png)
(Die in diesem Liniennetz genannten Linienbezeichnungen sind rein fiktiv, und weder auf den Bahnhöfen, an den Zügen noch in den Fahrplantabellen gekennzeichnet.)
Betriebsprogramm Israel Railways 20.09.2019 mit oben genannten Liniennummern und Taktintervallen (in Klammern) tagsüber So-Do (Werktag), sowie [...] zu den Hauptverkehrszeiten:
1 (30' [15']) Ra'anana West – Bnei Brak – Tel Aviv – Rishon LeZion Moshe Dayan
1 (30') Rishon LeZion Moshe Dayan – Yavne West – Ashdod – Ashkelon
1 (60') Ashkelon – Be'er Sheva
2 (30') Binyamina – Netanya – Hertzliya – Tel Aviv – Lod – Rehovot
2 (60') Rehovot – Ashdod – Ashkelon
[2 (60') Netanya – Hertzliya – Tel Aviv – Lod – Rehovot – Ashdod – Ashkelon] (d.h. zusätzlich)
3 (30') Naharija – Haifa – Tel Aviv – BG Airport – Modi'in
[4 (60') Naharija – Haifa –] Tel Aviv (Savidor Merkaz) – Lod – Kiryat Gat – Be'er Sheva
[5 (60') Karmiel – Haifa – Tel Aviv – Lod – Kiryat Gat – Be'er Sheva]
6 (60') [Netanya –] Hertzliya – Tel Aviv – Lod – Bet Shemesh
7 (60') Karmiel – Haifa (Hof HaKarmel)
8 (60') Beit She'an – Haifa – Atlit
9 (120') Bet Shemesh – Jerusalem Malha
10 (60') Lod – Rishon LeZion HaRishonim
11 (3 Zugpaare pro Werktag) Be'er Sheva North/University – Dimona
H (30') BG Airport – Jerusalem Yitzak Navon (seit 21.12.2019 ab Tel Aviv HaHagana, ab 16.05.2020 ab Tel Aviv Savidor Merkaz)
Weitere einzelne Verstärkerzüge zu den Hauptverkehrszeiten.
Nachtverkehr (außer an Shabbat):
N1 (60') Naharija – Haifa – Tel Aviv – BG Airport
N2 (60') Tel Aviv – Rishon LeZion Moshe Dayan – Yavne West – Ashdod – Ashkelon – Be'er Sheva (seit 21.12.2019 zwischen Tel Aviv und Ashdod neu via BG Airport statt zuvor via Rishon LeZion Moshe Dayan – Yavne West)
[IL] Artikel zur NBS Lod - Hadera
Christian_S, Samstag, 09.05.2020, 16:04 (vor 2142 Tagen) @ sb
bearbeitet von Christian_S, Samstag, 09.05.2020, 16:06
Hallo!
Folgender Artikel erschien heute im israelischen Nachrichtenportal Ynet:
https://m.ynet.co.il/Articles/5727176
Es geht um die Neubaustrecke Lod - Rosh HaAyin - Hadera - (Caesaria).
Dabei handelt es sich weitgehend um die zu Zeiten des osmanischen Reiches gebaute und unter britischem Mandat ausgebaute Nord-Süd-Strecke, die weiter im Landesinneren liegt als die heutige Küstenstrecke Tel Aviv - Hadera - Haifa. Mit der Inbetriebnahme der Küstenstrecke verlor die alte Strecke ihre Bedeutung und wurde schließlich stillgelegt und (teilweise) abgebaut.
Im Artikel wird berichtet, das es aufgrund der Überlastung der Küstenstrecke bereits seit 2008 wieder Planungen zum Neubau der alten Strecke gibt. Doch wie immer verzögerte sich alles und erst seit 2016 geht es mit dem Projekt wieder voran. Nun wurde auch wirklich mit dem Bau begonnen (konnte ich vor einer Woche selbst sehen von der Autobahn 6 aus).
Die Ausführung ist in zwei Abschnitte geteilt, die an unterschiedliche Firmen vergeben wurden:
1) der Nordabschnitt Hadera Ost - Rosh HaAyin ging an "Nativei Israel" (Israels Fahrspuren) und gleicht bis auf das nördlichste Stück im Anschluss an die Küstenstrecke einem kompletten Neubau. Bedingt durch Corona und die damit größeren Arbeitskapazitäten wird die Fertigstellung jetzt für 2025 anstatt 2026 erwartet.
2) der Südabschnitt Rosh HaAyin - Lod, als Betriebsstrecke (Zuführung von Zügen vom Bw Lod nach Ra'anana) eingleisig bereits vorhanden, ging an die eigene Bauabteilung der israelischen Bahn. Es ist vor allem das zweite Gleis sowie mehrere neue Bahnhöfe zu bauen und natürlich die Strecke zu elektrifizieren. Corona-bedingt wird die Fertigstellung noch für das Jahr 2021 (!) anstatt 2023 erwartet.
Geplantes Angebot im Personenverkehr sind 6 Züge pro Stunde, dazu Güterzüge.
Interessantes Detail noch: wurde die Strecke bisher als Projektname "östliche Strecke" geführt, soll die zukünftig "zentrale Strecke" heißen, um den Titel östliche Strecke für eine Neubaustrecke entlang der Straße 90 (also im Jordantal) vorzuhalten!
Viele Grüße
Christian
[IL] Artikel zur NBS Lod - Hadera
sb, Sonntag, 10.05.2020, 10:34 (vor 2141 Tagen) @ Christian_S
Herzlichen Dank für diese erfreulichen Neuigkeiten!
[IL] Elektrifizierung Mai 2020: Bahnbetrieb erst im Juni?
sb, Samstag, 16.05.2020, 09:06 (vor 2135 Tagen) @ sb
16.05.2020 Tel Aviv HaHagana – Tel Aviv Savidor Merkaz (statt xx.06.2020; technisch 05.04.2020 fertiggestellt)
...war nun für 24.05.2020 geplant, aber womöglich wird die für dieses Wochenende vorgesehene Wiederaufnahme des Zugverkehrs ganz auf Anfang Juni verschoben:
Train traffic to resume partially, no passenger limit
Assaf Zagrizak, Adir Yanko |
Published: 13.05.2020 , 20:29
The railway traffic is set to return to partial activity on Sunday, with no limit on the number of passengers in each wagon, says a correspondence between the Health Ministry and the Transportation Ministry.
Passengers will be required to have self-discipline, but it is not certain that the demand for trains will allow it.
Israel Railways will issue instructions to the public on all available media.
Health Ministry DG opposes return of train traffic without passenger limit
Assaf Zagrizak, Adir Yanko |
Published: 13.05.2020 , 22:36
Outgoing Health Ministry Director-General Moshe Bar Siman Tov Wednesday evening opposed the partial return of railway traffic next week with no limit on the number of passengers in each wagon.
Möglicherweise deshalb ist die Internetseite der Israel Railways seit wenigen Tagen nicht mehr erreichbar?
...wirkt wie ein Standardtext bei technischen Störungen:
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Access denied
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...
Anlässlich von kurzfristig anberaumten Bauarbeiten sollen einige Abschnitte erst im wieder ab Juni 2020 bedient werden:
- Netanya - Hertzliya – Tel Aviv University
- Ra'anana West – Rosh HaAyin North
- Tel Aviv HaHagana / Rehovot – Ashkelon – Be'er Sheva North/University
Bis auf weiteres entfällt der Zugverkehr auf zwei landschaftlich reizvollen aber im Personenverkehr wenig genutzten Strecken:
- Beit Shemesh – Jerusalem Biblical Zoo – Jerusalem Malha (alte Strecke)
- Be'er Sheva North/University – Dimona