[6MGA] Teil 17: Berner Oberland und Jungfraujoch [m116B] (Reiseberichte)

Math5D, Samstag, 02.05.2020, 11:21 (vor 2153 Tagen)

Endlich kommt der angekündigte Höhepunkt der Serie 6MGA. Und damit er das wird, war einiges an Planung notwendig. Wochenlang habe ich die Wettervorhersagen aus mehreren Quellen verfolgt und mit dem tatsächlichen Wetter abgeglichen, um ein Gefühl für deren Zuverlässigkeit zu bekommen. Dann war ein paar Wochen auf einer Teilstrecke Bahnersatz, was ich natürlich auf keinen Fall in Kauf nehmen wollte. Und schließlich wollte ich die Tour unter der Woche machen, damit es nicht ganz so voll ist. Dafür hatte ich extra abgesprochen, dass ich mir zu diesem Zweck (wenn nichts Dringendes ansteht) spontan frei nehmen kann. Und am Montag, den 9.12.2019, um 23:16 befinde ich, dass der nächste Tag perfekt für meine Tour ins Berner Oberland geeignet sein werde.
Als Vorbereitung packe ich dieses Mal Essen und Trinken für einen ganzen Tag ein, um keine Pausen dafür machen zu müssen, mache schnell einen Test, wie gut man meine Kamera in Handschuhen bedienen kann, und lege diese mit Schal, Mütze und Sonnenbrille in meinen Rucksack. Zwei Paar Socken, zwei T-Shirts, ein Sweatshirt und die Winterjacke werden bereitgelegt und nach 5h Schlaf geht es los. Wie immer bringt mich die 5:41er S-Bahn nach Lausanne, wo ich mein Frühstück noch um ein Croissant ergänze. Dann geht es mit dem unter der Woche ziemlich vollen IC1 nach Bern. Im 30/30/60-Takt fährt von dort der IC61 direkt nach Interlaken, aber ich erreiche genau die Taktlücke. In dieser muss man den IC6 in Richtung Brig nehmen, der in dieser Stunde allerdings als EC bis Mailand fährt und proppenvoll ist. Zudem ist er falschherum gereiht und 5min zu spät. In Spiez hat man dann einen 3min-Anschluss auf einen KISS der BLS (die diesen Zug MUTZ nennen), der extra jede zweite Stunde etwas früher fährt, um in der Taktlücke des IC61 Anschluss an die anderen Züge in Interlaken zu bieten. Nun wartet er auf uns, holt aber den Großteil wieder auf. Für mich ist das aber gar nicht so entscheidend, da ich eh in Interlaken 30min warten möchte. In der Zeit beobachte ich erst wieder das Wetter, das bis kurz vor 9:00 wie angekündigt bewölkt ist (Leider habe ich kein Foto davon - es ist wirklich erstaunlich, wie krass düster das Wetter da noch war, wenn man sieht, wie schön es danach wurde). Erst als die Wolken erwartungsgemäß anfangen zu verschwinden, kaufe ich für 87,50CHF das teuerste Ticket meines Schweiz-Halbjahres. Der Verkäufer am Schalter ist dabei außergewöhnlich freundlich - vermutlich, weil er sonst nicht so viele deutschsprachige Kunden bedienen kann.

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1 Abfahrt! Direkt nach dem Bahnhof zweigt die meterspurige Strecke der Berner-Oberland-Bahn (BOB) ab. In der Remise der SBB steht eine IC2000-Garnitur, links kann man noch einen BLS-MUTZ erahnen. Außer der BOB beginnt hier ja die ebenfalls meterspurige zentralbahn, die zwar dasselbe Zahnrad-, aber ein anderes Stromsystem verwendet. Die Höhe beträgt hier 567m.

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2 Überblick nach hinten raus über den ganzen Zug. Die BOB fährt in der Regel mit vier Zugteilen von Interlaken nach Zweilütschinen, wo die vorderen zwei nach Lauterbrunnen fahren und die hinteren beiden nach Grindelwald. Jeweils der bergseitige Zugteil ist dabei ein dreiteiliger ABDeh8/8 von Stadler, der gewissermaßen eine Fusion vom MGB-Komet und den Westschweizer Meterspurzügen ist. Talseitig wird je ein ABt-Steuerwagen, der auch drei Teile hat, mitgezogen. Da die Strecke nach Grindelwald länger ist als die nach Lauterbrunnen, werden dabei jedes Mal unterschiedliche Zugpaare gekoppelt. Bzw konkret werden nach Grindelwald drei Umläufe benötigt und nach Lauterbrunnen zwei - macht 5 insgesamt. ABDeh8/8 gibt es sogar sechs, einer dient als Reserve, von den dazu passenden ABt nur drei, aber dafür fünf etwas ältere, die somit noch im Einsatz sind. Hier und da sieht man sogar noch ältere Fahrzeuge herumstehen, die aber nicht mehr planmäßig verwendet werden. Wir sind mit einer einheitlich neuen Garnitur unterwegs, die durchweg gut gefüllt ist, aber nicht übervoll.

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3 Erster Zwischenhalt ist Wilderswil, wo im Sommer eine Zahnradbahn mit 800mm Spurweite auf die Schynige Platte führt.

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4 Hier der Spurweitenvergleich - auch ist die SPB eine reine Zahnradbahn, wohingegen die BOB auch Adhäsion kann (wie man auch an der Reihenfolge "eh" in der Gattung erkennt).

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5 Das ist übrigens das ganze Streckennetz, das die gemeinsame Holding-Gesellschaft betreibt.

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6 In der letzten gemeinsamen Kurve stehen ein paar Loks der SPB.

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7 Dann kommt schon Zweilütschinen, wo links die Strecke nach Grindelwald abzweigt. Der Ortsname ist selbsterklärend: Hier fließt die weiße Lütschine aus Lauterbrunnen mit der schwarzen Lütschine aus Grindelwald zusammen, die daraufhin nur noch Lütschine heißen. Verwirrenderweise heißt ein Nebenfluss der schwarzen Lütschine ebenfalls weiße Lütschine.

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8 Rückblick auf Zweilütschinen. Wie man sieht, geht der Abzweig in der Mitte des Bahnsteigs ab, dahinter steht noch der Zugteil nach Grindelwald.

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9 Entlang der weißen Lütschine geht es jetzt etwas steiler aufwärts, zwischendurch gibt es hier zwei Zahnradabschnitte mit 90‰.

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10 Auch unser ABt ist noch dran.

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11 In Lauterbrunnen (auf 796m) gilt es dann, schnell in die Wengernalpbahn (WAB) umzusteigen, um dort einen Fensterplatz nach rechts raus zu bekommen. Solltet ihr jemals diese Bahnstrecke fahren, nehmt unbedingt diese Seite! Auf dem ersten Kilometer scheint das zwar die falsche zu sein, aber danach wird sie umso besser. Hier kommen zu den ganzen Touristen, vor allem aus China und Korea, noch einige einheimische Skifahrer dazu, die mit ihrem Equipment auch entsprechend viel Raum einnehmen. Und in der Bahn, die auch nur auf 800mm fährt, ist es durchaus etwas enger als sonst.

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12 Direkt nach dem Bahnhof hat man nach rechts raus einen Überblick über Lauterbrunnen und den Staubbachfall. Dann geht es am gegenüberliegenden Berghang nach oben, von wo aus man kurz links heraus den besseren Blick hätte. Dieses 180‰ steile Streckenstück ersetzt schon seit 1910 ein älteres Trassee, das mit 250‰ wesentlich steiler war, aber zumindest bis 2007 noch für den Güterverkehr verwendet wurde. Dann wurde es aber abgerissen.

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13 Am Ende dieses Abschnitts geht es durch einen Tunnel.

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14 Unser hinterer Zugteil ist ein dreiteiliger Bhe4/8 "Pano" (Nummer weiß ich leider nicht mehr), der mit den ABDeh8/8 der BOB verwandt ist. In der Zugmitte hat er allerdings einen Panoramateil, den ich wegen der nicht zu öffnenden Fenster natürlich meide. Dieser schiebt einen BDt - und zwar den mit der Nummer 254, der vor ein paar Jahren einzeln dazugekauft wurde.

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15 Hier erreichen wir Wengen. Der Ort ist im Wesentlichen nur mit der WAB erreichbar, weshalb das GA bis hier noch gilt. Ab jetzt wird's also erst teuer.

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16 Noch ein Rückblick auf Lauterbrunnen. Durch die Schneise im Wald gegenüber fährt von dort eine Seilbahn zur Grütschalp, von wo wiederum ein Zug nach Mürren fährt.

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17 Entgegen kommt hier ein alter BDhe4/4, der nur noch zum Gütertransport verwendet wird.

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18 Weiter geht's, ab jetzt mit bis zu 190‰.

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19 Den Gegenzug bildet eine exakt gleiche Garnitur mit Bhe4/8 Nr. 145.

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20 und BDt Nr. 253, der laut Wikipedia noch ein Bt ist. Tatsächlich wurde dieser aber schon an die Pano angepasst und ist dewegen genau wie der 254 ein BDt. Der 252 war heute zwar nicht zu sehen, aber ich weiß, dass er noch im alten Zustand ist. 251 vermutlich also auch.

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21 Hier geht es sogar etwas länger zweigleisig entlang.

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22 Rückblick auf Wengen, wo der Gegenzug nun im Bahnhof steht.

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23 Als Nächstes kommt einer der Zahnradtraktoren entgegen, der eine Schneefräse zieht.

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24 Auf Höhe der Wengernalp kommt zwischen Mönch und Jungfrau das Sphinx-Observatorium in Sicht.

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25 Gegenüber, noch hinter Lauterbrunnen, kommen die ersten Berge in die Sonne. Rechts erkennt man das Schilthorn an dem runden Restaurant auf dem Gipfel, das mit James Bond Werbung macht.

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26 Als letzter Berg des Dreigestirns wird auch der Eiger sichtbar. Darunter erkennt man schon eine Schutzgalerie der Jungfraubahn (JB).

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27 Der "Zipfel" zeigt deutlich die Windrichtung an und demonstriert dessen Geschwindigkeit. Etwa 50km/h sollten es sein.

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28 Da kommt auch einer der vier neuesten Bhe4/8 an, der ebenfalls mit den Panos und den Zügen der BOB verwandt ist.

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29 So sieht die ganze Szenerie aus, leider größtenteils im Schatten. Aber an die Nordwand des Eigers fällt im Winter nunmal nie die Sonne.

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30 Hier die kleine Scheidegg, die mit 2061m höher ist als ihre große Schwester (1962m). Hinten glänzt in der Sonne das Wetterhorn.

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31 Auf der kleinen Scheidegg liegt mein Fokus wieder auf dem schnellen Umstieg. Die JB ist wieder meterspurig und fährt wie die Gornergratbahn mit Drehstrom. Auch die Zahnradsysteme unterschieden sich lange Zeit (BOB Riggenbach, WAB Riggenbach-Pauli, JB Strub), mittlerweile werden alle durch von-Roll-Systeme ersetzt, wann immer irgendwas ausgetauscht werden muss. Kompatibel wären sie deshalb noch lange nicht, weil die Zahnschiene auch noch in unterschiedlichen Höhen angebracht ist.
Zu dem neuen Bhe4/8 (leicht erkennbar daran, dass er dreiteilig ist) gesellt sich noch ein alter zweiteiliger BDhe4/8 aus der Remise. Bei großem Andrang ist der neue Wagen übrigens oft Gruppen vorbehalten, und die Einzelreisenden müssen den alten Zugteil nehmen. So früh morgens ist der Andrang aber noch überschaubar, da die meisten Skifahrer die JB nicht nutzen. Auch hatte ich natürlich Glück, dass mein WAB-Zug vor dem aus Grindelwald angekommen ist, und so bekomme ich wie erwünscht einen Fensterplatz rechts raus.

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32 Los geht's jetzt auf 250‰. Alleine die Fahrt mit der JB kostet ohne GA 60CHF pro Richtung, mit reicht dieser Betrag für Berg- und Talfahrt - aber auch nur im Winter; zur Hauptsaison im Sommer wird es teurer. Die restlichen 27,50CHF entfallen auf die WAB, jeweils zur Hälfte ab Wengen und nach Grindelwald, wo es nachher natürlich runter geht.

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33 Auch die WAB fährt wieder zurück,

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34 hier mit Schilthorn im Hintergrund.

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35 Dann erreichen wir die Schutzgalerie. Ich unterhalte mich derweil kurz mit dem Asiaten, der mir gegenüber sitzt und auch Fotos aus dem Fenster macht.

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36 Am Eigergletscher kommt ein ganz alter BDhe2/4 entgegen, der auch hier nur dem Gütertransport dient.

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37 Auch war er nur der Vorzug im Zugverband mit dieser Garnitur, die unserer gleicht. Die ganze JB wird im Normalfall mit nur drei Umläufen gefahren, seit sie nicht mehr in der Eigerwand hält, also seit 2016. Erstmal geht es jetzt aber in den Tunnel, der auf Karten zu bestimmt 90% fälschlicherweise als "Jungfrautunnel" bezeichnet wird. Tatsächlich heißt er aber ganz kreativ "Grosser Tunnel" und führt bis zur Bergstation.

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38 Den Halt am Eismeer gibt es zum Glück wenigstens noch. 5min bleibt der Zug bergwärts hier stehen und gleicht damit aus, dass die talwärts führenden Züge aus Sicherheitsgründen langsamer fahren. Außerdem bekommt man wie bereits auf der kleinen Scheidegg etwas Zeit, um sich an die Höhe zu gewöhnen. Dann geht es aber weiter, zunächst auf einem so flachen Stück, dass hier früher mit Adhäsion gefahren wurde. Um auf den doppelten Antrieb in den Triebwagen verzichten zu können, wurde 1951 aber auch eine Zahnschiene ergänzt. Nach einer letzten Steigung erreicht der Zug die 3454m hohe Station am Jungfraujoch, den höchsten Bahnhof Europas.

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39 Hier die Wetteranzeige. Top Winterwetter auf jeden Fall.

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40 Im Keller der Bahnstation steht dieses Zahnrad mit Schiene nach System Strub. Außerdem gibt es dort unten eine Toilette, die ich schnellstmöglich aufsuche, da weder die WAB noch die JB eine hatten. Hätte ich wegen der Fotos auch gar nicht nutzen wollen, hier oben ist aber genug Zeit.

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41 Übersicht über die Möglichkeiten, die man hier so hat - dabei ist das 360°-Kino derzeit im Umbau, was mich aber eh nicht interessiert, und auch der Aletschgletscher darf wie immer im Winter nicht betreten werden.

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42 So sehen die Gänge im Felsen aus.

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43 Als Erstes fahre ich mit dem schnellsten Aufzug der Schweiz zur Sphinx hoch, deren Aussichtsplattform passenderweise ein Weihnachtsbaum schmückt. Die Kugeln hängen alle auf der üblicherweise windabgewandten Seite.

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44 Überblick nach Norden

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45 sowie Zoom auf Thun (und dahinter irgendwo Bern, aber das liegt noch unter den Wolken)

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46 und auf Interlaken.

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47 10min gedulde ich mich hier, bis alle Asiaten ihre jeweils 100 Selfies vor dieser Wand fertig haben und auf die Plattform verschwinden. 3571m - so hoch war ich abgesehen von im Flugzeug noch nie.

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48 Wer die aktuelle deutsche Literatur kennt, muss bei der Überschrift dieses Werbeplakats schmunzeln.

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49 Auf dem Weg von der Sphinx zum Joch zurück ist ein kleines Museum aufgebaut, das sich der Geschichte der JB widmet und hier deren Erfinder ehrt. Tragischerweise starb dieser vor der Eröffnung der Bahn. Sein ursprünglicher Plan sah sogar vor, dass die Bahn weiter auf die Jungfrau geführt werden sollte, was wohl nie umgesetzt werden wird.

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50 Außerdem kann man die höchste Karsthöhle Europas sehen.

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51 Ganz hinten kann man in den Gletscher reingehen, wo ein paar Skulpturen aufgebaut wurden. Wegen der Abwärme der vielen Touristen müssen die mittlerweile jedes Jahr nachgebessert werden.

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52 Hier eine Hundefamilie.

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53 Auch für den Ice-Age-Fan gibt es was zu gucken.

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54 Eigenwerbung wird natürlich auch gemacht.

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55 Und noch ein paar Pinguine mit Iglu, der sichtlich angeschmolzen ist.

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56 So sehen diese Gänge aus. Mit meinen Schuhen habe ich auch auf dem leicht rauen Eis kaum Probleme, aber für die meisten Touristen mit ihren Latschen stellt das Geländer den einzigen Halt dar.

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57 Hier kann man auf das Joch selbst gehen. Dort erkennt man am einfachsten, wer gut vorbereitet hier hochgekommen ist - neben der nicht immer offensichtlichen Eignung des Schuhwerks sind nämlich Sonnenbrillen sehr zu empfehlen, die die Durchschnittstouris tendenziell nicht dabei haben - wozu auch im Winter?

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58 Blick auf den Mönch

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59 und auf den großen Aletschgletscher nach Süden. Aufgrund des Neuschnees, der hier im Winter permanent liegt, erkennt man nicht so gut den Konkordiaplatz, an dem die drei Gletscher zusammenfließen. Dort ist das Eis noch etwa 900m dick, an einem warmen Sommertag können mal eben 20cm wegschmelzen, im Jahr ein gutes Dutzend Meter. Die Restlebensdauer ist damit einfach zu berechnen.

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60 Der Hügel mit dem Sphinx-Observatorium

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61 und Selbiges mit dem Baum.

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62 Überblick über alle Anlagen hier oben. Dann gehe ich mich drinnen Aufwärmen und esse etwas, um anschließend wieder auf die Plattform zu gehen.

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63 Auf dem Gletscher sind inzwischen die letzten Wolken verschwunden. Der große Doppelgipfel links besteht aus Fiescher Gabelhorn und Chamm, dahinter sieht man ein paar Pixel des Großen Wannenhorns. Im "Vordergrund" dort, wo der Gletscher abzweigt, ist noch das Eggishorn, das man mit einer Seilbahn von Fiesch an der MGB erreicht. Die Berge im Hintergrund bilden im Wesentlichen den Alpenhauptkamm südlich der Rhône, der gleichzeitig die Grenze zu Italien darstellt.

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64 Und das ist die Jungfrau, mit 4158m der höchste Berg des Dreigestirns. Davor ist der 4089m hohe Nebengipfel, der auch Wengen-Jungfrau genannt wird.

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65 Jedes Schild hat ja seine Geschichte, sagt man. Dass so ein offensichtlicher Hinweis hier notwendig ist, ist irgendwie traurig.

Im nächsten Beitrag geht es weiter!

[6MGA] Teil 17: Berner Oberland und Jungfraujoch [m116B]

Math5D, Samstag, 02.05.2020, 11:22 (vor 2153 Tagen) @ Math5D

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66 Zurück geht's wieder durch das Museum, wo auch diese Kugel mit einem "Modell" der Bahnen ab Interlaken steht.

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67 Von der Sphinx aus ist die kleine Scheidegg zu sehen, die inzwischen in der Sonne liegt. Passenderweise fährt gerade ein Zug um die Ecke. Unterhalb der Station ist auch gut das zweite Depot der JB erkennbar, das über eine Spitzkehre erreicht wird. Oberhalb der Station sieht man die zwei Eingänge in den Tunnel "Kleine Scheidegg" der WAB. Deren Züge sind nämlich grundsätzlich asymmetrisch gebaut. Nicht nur ist die Inneneinrichtung leicht schief, sondern vor allem sind in jedem Drehgestell die talseitigen Achsen angetrieben, auf denen grundsätzlich mehr Gewicht lagert. Wenn Steuerwagen mitgeschleppt werden, stehen diese auch immer bergwärts. Dieser Tunnel ist also notwendig, um Züge von der Lauterbrunnenseite auf die Grindelwaldseite und umgekehrt zu wechseln. Früher machte das eine Drehscheibe, aber der Tunnel hat den Vorteil, dass er lang genug ist, eine gesamte Garnitur am Stück wenden lassen zu können.

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68 Rausgezoomt sind hinter der kleinen Scheidegg Lauberhorn, Tschuggen und Männlichen.

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69 Da es inzwischen sehr voll hier oben geworden ist, gehe ich zeitgleich mit der Abfahrt des vorherigen Zugs wieder zur Station.

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70 Hinter der gibt es einen kleinen Güterumschlagplatz.

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71 An dieser Stelle müssen wir Leute ohne Reservierung warten.

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72 Dort wird eine Gruppe durchgelassen.

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73 Schließlich kommt der nächste Zug an, der vorne dran einen kleinen Güterwagen hochtransportiert hat.

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74 Jetzt werden wie erwartet die Gruppen alle in den neuen Zugteil geschleust. Deshalb hatte ich den auf der Bergfahrt auch gewählt, denn nun habe ich keine Wahl und muss in den alten.

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75 Derweil wird die Ladung des Güterwagens geschickt ausgetauscht, wofür an der Decke ein kleiner Kran hängt.

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76 Dann geht's wieder runter. Am Eismeer fahren wir am dort stehenden Gegenzug vorbei.

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77 Auch in der Eigerwand gelingt mir ein Foto.

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78 Und hier ist das Portal des Grossen Tunnels.

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79 Nächste Zugbegegnung am Eigergletscher wieder mit altem

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80 und neuem Zugteil.

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81 Nochmal Zug und Eiger.

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82 In Richtung Grindelwald ist das Wetterhorn nun auch komplett in der Sonne.

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83 Da ich wieder in Fahrtrichtung rechts sitze und der Zug komplett voll ist, kann ich von der WAB aus Lauterbrunnen nur so ein Foto machen. Inzwischen wurden Pano und Steuerwagen um einen weiteren Pano ergänzt.

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84 Zufälligerweise ist es derselbe Zug, mit dem ich hochgefahren bin, wie ich am 254er BDt erkenne.

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85 Zur Grindelwaldseite fahren zwei Panos ohne Steuerwagen. Bergwärts der 146 und talwärts der 144. Ich nehme jedoch keinen der beiden, da ich noch ein paar Fotos machen möchte. Der Nachteil daran ist, dass der Zug zur Lauterbrunnenseite zur Nebensaison nur alle Stunde fährt; so werden in 30min alle Leute nach Grindelwald müssen. Ich hoffe aber darauf, dass die WAB von dort vor der JB ankommt.

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86 Zugloses Bahnhofsgebäude

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87 und gegenüber der Wendetunnel.

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88 Hier unten werden die Güterwagen der JB mit diesem ferngesteuerten Traktor befördert.

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89 Dann fährt mein Zug wieder hoch, Teil 1

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90 und Teil 2.

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91 Der ganze Zug vor Eiger und Mönch.

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92 Ihm folgt wieder ein alter BDhe2/4 mit einer größeren Ladung Holz.

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93 Auch der einmal vor den Bergen.

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94 Wenn man ein Stück nach hinten geht, sieht man die ganze Wand von Eiger und Wetterhorn.

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95 Auch auf der WAB wird zur Grindelwaldseite einiges an Gütern transportiert. Vor dem Personenzug kommen zwei von diesen hier an, sodass am Ende leider doch die JB als erstes die kleine Scheidegg erreicht.

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96 Genialerweise ist gerade jetzt die WAB nach Grindelwald mit dieser Minimalgarnitur aus zwei etwas älteren BDhe4/8 (verwandt mit den älteren BDhe4/8 der JB) unterwegs. Man muss den Planern aber zu Gute halten, dass die Grindelwaldseite nunmal mit drei Umläufen verkehrt (die Lauterbrunnenseite mit vier) und somit jede Stunde ein anderer Zug die Taktlücke der Lauterbrunnenseite erwischt. Noch genialer ist dann die Aktion, dass die Türen zu meiner Seite, auf der auch alle Skifahrer warten, nicht öffnen, sondern nur zur Seite der JB. Nach allen Fahrgästen aus dieser, aber immerhin als erster der hier Wartenden, steige ich also ein und bekomme noch einen Sitzplatz auf der rechten Seite. Immerhin hat mir das diese Entscheidung abgenommen, denn nach links hat man den besseren Männlichen-Blick, rechts dafür mehr Eiger - also beides gut. Außerdem entfällt aufgrund der Fülle die Fahrkartenkontrolle.

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97 In dieser Kurve sieht man mal die ganze Garnitur.

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98 So sieht die Nordwand von hier aus. Den ersten Gegenzug nehme ich nicht auf, da er uns im Tunnel begegnet.

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99 An der zweiten Ausweiche kommt wieder erstmal ein Güterzug hoch,

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100 dann länger nichts,

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101 und dann die bekannte Garnitur aus 146

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102 und 144.

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103 Kurz vor Grindelwald sieht man schon die Besonderheit dieser Streckenseite. Der Zug fährt nämlich erst 250‰ steil runter nach Grindelwald Grund und dann wieder hoch in den Ort, der inzwischen zwar bis Grund runter reicht, aber früher nur aus ein paar Häusern beim Bahnhof bestand. Aus den bei Bild 67 genannten Gründen muss dafür eine Wende erfolgen.

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104 Ort im Schatten mit Wetterhorn in der Sonne.

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105 Kurz vor Grund wird die schwarze Lütschine überquert. Unten steigen dann erstaunlich viele Leute aus, sodass ich Fenster zu beiden Seiten habe.

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106 Aus dem neuen Rechts sieht man die im letzten Bild befahrene Brücke.

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107 In Grindelwald geht es auf 1034m schnell wieder in die BOB. Dort setzt sich zufälligerweise wieder der Asiate gegenüber von mir hin, mit dem ich schon auf der Bergfahrt der JB ein paar Worte gewechselt hatte. Jetzt erfahre ich, dass er aus Singapur kommt und mit seiner Familie einen einwöchigen Europa-Urlaub macht. Gestern Interlaken, heute Jungfraujoch, morgen Gornergrat, übermorgen Genf. Das nenne ich mal ein straffes Programm, entspricht aber natürlich genau dem Klischee, das wir Europäer von den asiatischen Urlaubern haben.

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108 Eiger von weit unten.

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109 Gegenzug - wie bei Bild 2 beschrieben, gibt es diese Begegnungen einzelner Zugteile nur auf dem Abschnitt nach Grindelwald.

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110 Das Tal runter nach Zweilütschinen, das ebenso wie auf der Strecke nach Lauterbrunnen zwei Zahnradabschnitte hat, die mit 107‰ und 120‰ etwas steiler sind.

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111 In Zweilütschinen kommt die zweite Strecke dann dazu.

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112 Mit dem gesamten Zug geht es jetzt wieder zügig in Richtung Interlaken.

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113 Die letzte Kurve eignet sich besonders gut für ein letztes Foto nach vorne

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114 und nach hinten.

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115 Und noch eins nach hinten mit den Bergen drauf. Zurück geht es mit IC61, IC1 und S3, Ankunft 19:46. Nebenbei, ich habe an diesem Tag 703 Fotos gemacht - das wird wohl für immer mit großem Abstand mein Rekord bleiben. Der Kameraakku war am Ende aber nicht annähernd leer, auch wenn er das wegen der Kälte zwischendurch mal angezeigt hat.

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116 Die Ausbeute: Der Flyer links liegt überall rum, den roten Pass gibt es beim Ticketkauf am Schalter. Oben kann man ihn auch stempeln, um zu beweisen, dass man tatsächlich dort war. Außerdem habe ich ein paar Postkarten und einen Kühlschrankmagneten gekauft (quasi als Weihnachtsgeschenk an mich selbst) und dabei die Papiertüte bekommen. Dazu habe ich als Geschenk für Verwandte etwas von dem Lindt-Shop geholt, bei dem es die Lindor-Kugel aufzu gab. Bei der Talfahrt der JB werden schließlich die kleinen Vollmilch-Täfelchen verteilt, ebenfalls von Lindt.

Obwohl es bei weitem nicht der längste Tag war, war es eindeutig der anstrengendste. Jeder Umstieg ist reiner Stress, wenn man einen halbwegs bestimmten Sitzplatz bekommen möchte, und an jeder Fotostelle darf man sich mit einer Unmenge Asiaten kloppen. Je später man unterwegs ist, desto schlimmer wird es. Also wenn ihr die Tour mal vorhabt, dann übernachtet am besten in Interlaken und nehmt am Morgen den erstmöglichen Zug. Oben kann man dann immer noch warten, bis die Sonne perfekt steht (und wenn man das nichtmal möchte, sondern vor 13:13 abfährt, bekommt man das Ticket sogar günstiger!). Dazu kommen natürlich die Kälte, die ich durch das ständige Heraushalten meines Kopfes durch die Zugfenster massiv abbekam, und die Höhe, die doch recht schnell erreicht wird.
Trotzdem lohnt sich die Tour auf jeden Fall. Selbst ohne GA würde ich sagen, dass sie einmal im Leben die 200CHF+ wert ist, und wenn man mal den Rabatt durch ein GA nutzen kann, sollte man das unbedingt machen. Nicht nur der beeindruckende Ausblick ist dabei unbezahlbar, wie Mastercard sagen würde, sondern vor allem die Fahrt mit den drei Bahngesellschaften, die alle so ihre Einzigartigkeiten haben.

Dabei ist unbekannt, wie es mit denen genau weitergeht. Denn die Jungfraubahn Holding AG hat sich vor allem auf die Fahnen geschrieben, immer mehr Leute aufs Jungfraujoch zu bringen und macht dafür exzessiv Werbung auf der ganzen Welt, vor allem in Ostasien - wenn die nicht jedes Jahr dort explizit eine Vielzahl der Reisebüros abklappern würden, käme wahrscheinlich niemand von dort auf die Idee, ausgerechnet so einen seltsamen Alpenpass in seine Europatour aufzunehmen. So aber kommen Millionen, die schon jetzt das Erlebnis wie beschrieben sehr anstrengend machen und kurz davor sind, es für Bahnfreunde wie mich zu zerstören. Und es ist absolut kein Ende in Sicht, ganz im Gegenteil. Aktuell ist nämlich das Projekt V-Bahn in vollem Gange. In dessen Rahmen wurde Ende 2019 (nach meiner Fahrt) die Haltestelle der BOB "Grindelwald Terminal" eröffnet, die ungefähr auf einer Höhe mit Grindelwald Grund liegt und von der die neue Gondelbahn auf den Männlichen führt. Soweit ist das Projekt auch unumstritten sinnvoll (wenn auch manch Nostalgiker der Technik der alten GGM hinterhertrauert), aber es fehlt ja noch der zweite Ast des "V". Diesen stellt der Eiger-Express, eine 3S-Bahn (eine besonders starke Umlaufbahn, deren Gondeln fast so groß sind wie die einer Pendelbahn) von Grindelwald Terminal direkt auf den Eigergletscher dar, der die Kapazität beider WAB-Seiten in Summe verdoppelt. Daraus ergeben sich für mich vier Schlussfolgerungen:
1. Es geht der Jungfraubahn Holding AG in erster Linie um mehr Personen, und damit mehr Profit - ist ja klar. Dass dabei das Erlebnis verloren geht, wird ignoriert - mal ganz von den riesigen Stützen abgesehen, die das Bild der Eigernordwand unstrittig verändern und nach Meinung einiger, inklusive mir, verschandeln. Siehe etwa Bild 94, auf dem die Stützen wegen des Schattens und der geringen Auflösung noch nichtmal so deutlich hervortreten.
2. Wegen der wesentlich geringeren Fahrzeit der 3S-Bahn und deren enormer Kapazität halte ich es langfristig für unwahrscheinlich, dass die WAB zumindest auf der Grindelwaldseite überhaupt überleben kann. Kurzfristig ist ihr Weiterbetrieb zugesichert, aber in 20 Jahren kann das ganz anders aussehen. Möglicherweise bleibt nur das Stück Lauterbrunnen-Wengen, denn das ist ab 2021 als einziges alternativlos.
3. Was passiert mit der JB? Die könnte im Moment die vielen Fahrgäste, die die 3S-Bahn brächte, gar nicht aufnehmen. Kurzfristig werden weiterhin drei Umläufe Kleine Scheidegg-Jungfraujoch mit den acht alten Triebwagen fahren und zusätzlich zwei Umläufe Eigergletscher-Jungfraujoch mit den vier neuen Wagen. Aber egal wie man die aufteilt, es ist mir ein Rätsel, wie die Umläufe alle durch den Grossen Tunnel passen sollen - Ende 2020 werden wir es erfahren. Meine einzig mögliche Vermutung: Auf dem oberen Teil fahren die Züge wie bisher, und am Eigergletscher werden die Kompositionen getrennt, und nur der vordere Teil fährt runter zur kleinen Scheidegg. Dies unterstreicht jedoch die Überflüssigkeit der WAB, die mit Zügen von beiden Seiten wiederum wesentlich mehr Leute fasst als ein alter JB-Triebwagen. Langfristig sind allerdings Gerüchte im Umlauf, dass eine weitere Seilbahn (evtl unterirdisch) vom Eigergletscher zum Joch geplant sei (auch wenn das von offizieller Seite vor Ewigkeiten dementiert wurde). Dabei ist wiederum nicht klar, ob diese die JB ergänzen oder ersetzen würde und in diesem Fall ein großes Stück Bahngeschichte zerstören würde. So wie ich die Verantwortlichen einschätze, ist denen das aber völlig egal.
4. Man muss ja alles von zwei Seiten sehen. Nehmen wir mal an, im Optimalfall blieben alle Bahnen wie bisher erhalten, dann würden parallele Seilbahnen diese so sehr entlasten, dass die Zugfahrt viel angenehmer würde, weil nur noch Bahnfreunde diese Möglichkeit nutzen würden. Es bleibt schließlich das Problem, wo man die Leute am Jungfraujoch selbst unterbringt. Dort ist im Moment einfach nicht genug Platz für mehr Menschen. Weitere Angebote oben könnten eine Lösung darstellen, aber auch wieder noch mehr Leute anziehen und einen Teufelskreis anstoßen. Die JB hat dazu vor Jahren mal gesagt, dass sie das Joch auf 5000 Leute pro Tag deckeln, was für mich schon viel zu viele sind, und mittlerweile auch auf 5500 erhöht wurde.

Wenn ich schon so über die aktuellen Planungen herziehe, muss ich natürlich fairerweise auch eine aus meiner Sicht bessere Alternative nennen, und die ist für mich glasklar: Die massive Werbung sollte eingestellt werden, damit aus dem Massentourismusziel wieder etwas Exklusiveres wird. Dazu muss die Fahrt, denke ich, auch gar nicht teurer werden, denn die JB usw. haben sich ja auch früher rentiert, als es dort noch nicht so voll war. Mit dem Fahrplan von heute könnte sogar bei geringerer Fahrzeugkapazität immer noch eine ausreichende Anzahl Menschen transportiert werden, ohne dass diese in jedem Zug gestapelt werden müssen, wie es derzeit der Fall ist. Und wenn ich schon dabei bin, sollte natürlich zur Entschleunigung des Ganzen der Halt in der Eigerwand wieder aufgenommen werden, auch wenn dadurch ein Umlauf mehr benötigt wird.

So, das war's von dieser Tour und meinen Gedanken zur Zukunft des Berner Oberlands. Falls irgendwer tatsächlich bis hier gelesen hat, freue ich mich über Ergänzungen und begründete Meinungen hierzu, gerne auch komplett konträr.

Dankeschön!

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Samstag, 02.05.2020, 12:03 (vor 2153 Tagen) @ Math5D

Ich habe bis jetzt nur diesen Teil angeguckt/gelesen, aber den finde ich Klasse und werde daher bestimmt noch den ein oder anderen Teil davor zu Gemüte führen!

Das sind wahrlich schöne Fotos. Wenn die Zeiten für Reisen wieder einmal besser stehen und ich das nötige Kleingeld für einen Schweizurlaub habe, durchaus eine Überlegung wert!

Berner Oberland passt immer

Power132, Samstag, 02.05.2020, 12:05 (vor 2153 Tagen) @ Math5D

Trotzdem lohnt sich die Tour auf jeden Fall. Selbst ohne GA würde ich sagen, dass sie einmal im Leben die 200CHF+ wert ist, und wenn man mal den Rabatt durch ein GA nutzen kann, sollte man das unbedingt machen. Nicht nur der beeindruckende Ausblick ist dabei unbezahlbar, wie Mastercard sagen würde, sondern vor allem die Fahrt mit den drei Bahngesellschaften, die alle so ihre Einzigartigkeiten haben.

Und man muss kein GA haben, wenn man dort für mehrere Tage unterwegs ist. Für das ganze Berner Oberland gibt es doch den Berner Oberland Pass der gestaffelt nach Tagen zum Erweb da steht. Bei bis zu 10 Tagen und 399CHF (10 Tage Preis) kann man da alle öffentlichen Verkehrsmittel (Bus Bahn Schiff (Thuner und Brienzer See)) nutzen und kommt damit bis nach Brig über die alte Lötschbergstrecke oder bis nach Gstaad mit dem Golden Pass Train.

Vielen Dank!

ktmb, Samstag, 02.05.2020, 12:52 (vor 2153 Tagen) @ Math5D

- kein Text -

Top of Europe! Danke! :)

sflori, Samstag, 02.05.2020, 14:37 (vor 2153 Tagen) @ Math5D

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