[6MGA] Teil 15: Zürich Nord und VAE [m16B] (Reiseberichte)
Die Tour heute ist ein kleines Durcheinander. Wenn man vorhat, möglichst alle Strecken der Schweiz zu fahren, ist das leider unabdingbar, denn gerade um Zürich herum gibt es unendlich viele kleine S-Bahn-Strecken, die nicht immer gute Anschlüsse aneinander bieten. Geht auch gar nicht bei der Menge.
Los fahre ich jedenfalls mit S4 und IC1 nach Bern, um dort den IR16 bis Baden zu nehmen. Dazu eine kleine Anmerkung: Baden in der Schweiz in der DB-Suche einzugeben ist unfassbar nervig, denn selbst wenn man "Baden (CH)" eingibt, fragt die DB bei jeder Änderung, ob man wirklich den Bahnhof meint oder nicht doch einen anderen. Dasselbe gilt auch für das nächste Ziel, Koblenz (CH). Das heißt aus demselben Grund wie das deutsche Koblenz so; der Name kommt vom lateinischen "Confluentes fluvii" = zusammenfließende Flüsse. Hier mündetet die wasserreichere Aare in den längeren Rhein. Die Strecke der S27 selbst lohnt sich dabei nicht so sehr, nur an deren Ende könnte man noch über eine schöne Brücke über den Rhein nach Deutschland rüberfahren, was aber alle Anschlüsse zerstören würde. Stattdessen nehme ich in Koblenz die S36 nach Bülach an der Strecke Schaffhausen-Zürich. Von dort fährt die S41 quer nach Winterthur. Hier wollte ich eigentlich die S12 nach Schaffhausen nehmen, die S8 nach Etzwilen und zurück nach Winterthur mit der S29. Spontan ergibt sich aber die Möglichkeit, die Runde andersherum zu fahren - eigentlich macht das keinen Unterscheid, weil man in Etzwilen den 0min-Anschluss planmäßig nicht bekommt, aber die S8 in dieser Richtung wird gerade mit +2 angekündigt. Also fahre ich zuerst mit der S29 nach Etzwilen, wo die S8 dann sogar pünktlich ankommt. Aber sie wartet tatsächlich 2min bis zur Abfahrt, da noch eine alleine fahrende Lok entgegen kommt - das nenne ich mal Vorausplanung! Bis eine Station vor Schaffhausen behalten wir die Verspätung, kommen dann aber überpünktlich an der Endstation an. Da ist offensichtlich einiges an Puffer im Fahrplan. Mit der S12 geht es schließlich zurück nach Winterthur.
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1 Endlich ein Bild! Die S12 überquert den Rhein oberhalb des Rheinfalls.
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2 Zurück in Winterthur, das ich nun eine halbe Stunde eher als geplant erreiche, wird gerade diese Dampflok herumgeschoben.
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3 Und selbst dampfen kann sie auch noch!
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4 Da fährt sie hin.
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5 So sieht der Bahnof in Winterthur aus, an dem ich die folgenden Strecken alle 30min nach vorne verlege - zum Glück hat die Schweiz fast überall diesen Takt, wobei man halt manchmal andere Züge nehmen muss. Für mich geht es nun mit dem IR13 nach Wil und von dort mit der S9 nach Wattwil. Das ist auch eine sehr schöne Strecke, man sollte sich nur nach links setzen, um den Blick auf die Thur zu haben. Aus Unwissenheit saß ich leider rechts.
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6 In Wattwil kommt ein neuer VAE entgegen. Ich bleibe derweil bei meinem Plan, die Strecke nach Nesslau-Neu St. Johann wegzulassen, da sie eine ganze Stunde kosten würde - eine Entscheidung, die ich noch bis fast zum Ende der Serie mit mir herumschleppen werde.
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7 Da fahren der VAE in Richtung St. Gallen und die S2 nach Nesslau.
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8 Ein Argument mehr dafür, direkt nach Rapperswil zu fahren, ist diese alte VAE-Garnitur.
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9 In der ist auch noch eine schöne Streckenkarte abgebildet.
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10 Hier zweigt die Strecke nach Nesslau ab.
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11 Auf der anderen Seite des Rickentunnels hängen die schneebedeckten Berge in den Wolken.
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12 Das offene Fenster muss ich natürlich für ein klassisches Foto nutzen.
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13 Nach hinten raus ist das Wetter besser.
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14 Hier ist das Südende des Zürichsees.
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15 In Rapperswil nehme ich Abschied vom alten VAE und fahre mit der S5 durch bis Zug. Die Strecke bis Zürich am Greifensee entlang lohnt sich aber kaum, da dieser fast gar nicht zu sehen ist. Die Fortsetzung von dort nach Zug ist umso schöner mit dem üblichen Blick auf die Rigi, die aber wieder in den Wolken ist. Von Zug geht es mit dem IR46 nach Zürich, um dort die letzte neue Strecke des Tages zu fahren, die S6 in Richtung Baden. Bereits in Wettingen sehe ich aber, dass der RE nach Olten dort schon bereitsteht und wechsel in diesen. Von Olten aus fahre ich zum Spaß noch mit einer weiteren S8 nach Sursee, da ein paar Freunde in Deutschland gerade Besuch aus dieser Stadt haben.
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16 Dort ist es allerdings schon komplett dunkel, und so geht es nur noch mit dem IR15 und der S3 zurück.
Mit 18 Umstiegen war das mal wieder ein neuer Rekord und die S-Bahn-Zürich ist noch lange nicht abgearbeitet - da kommen also noch ein paar Teile zu.
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