[6MGA] Teil 13: Linthal, Uetliberg und Hauenstein [m23B] (Reiseberichte)

Math5D, Dienstag, 14.04.2020, 11:19 (vor 2168 Tagen)
bearbeitet von Math5D, Dienstag, 14.04.2020, 11:19

Heute gibt's eine kleinere Tour hauptsächlich zu den drei im Titel genannten Orten. Los geht's wieder mal mit S4 und IC5 nach Zürich und von dort mit der S25 nach Linthal. Die fährt zunächst sehr schnell an der Südwestseite des Zürichsees entlang und nimmt dabei bis Thalwil sogar den Zimmerberg-Basistunnel. Bis Ziegelbrücke folgt sie der Hauptstrecke und zweigt dann gemeinsam mit der Linth ab auf die einzige Strecke, die wirklich im Kanton Glarus liegt und ihn nicht nur kratzt.

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1 Hier der gleichnamige Hauptort.

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2 Überquerung der Linth bei mäßigem Wetter.

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3 Wasserfall von der Seite.

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4 Endstation. Eigentlich wollte ich von hier die S25 bis Ziegelbrücke zurück nehmen, aber wir sind so pünktlich, dass ich die S6 mit 0min Umstiegszeit bekomme, die ich bis Rapperswil durchnehmen kann.

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5 Links die S25 mit DPZ, rechts die S6 mit Domino.

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6 Zwischen den Wolken sieht man, dass auf den Bergen ordentlich Neuschnee liegt.

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7 Nochmal die Linth.

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8 In Rapperswil stehen einige Züge

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9 unter der Kulisse des Schlosses und der Stadtpfarrkirche. Von hier nehme ich die S7, die nach Zürich am rechten Zürichseeufer fährt. Das nächste Ziel ist dabei immer im Blick - der Uetliberg, der durch die Scheibe aber komplett verspiegelt wäre. Den Uetliberg erreicht man mit der S10 der Sihltal-Zürich-Uetlibergbahn (SZU), die in Zürich HB in ihrem eigenen Tiefbahnhof mit der Gleisen 21 und 22 hält.

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10 Auf dem Gipfel stehen hier zwei Türme.

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11 Oben angekommen sieht man gut die zwei Besonderheiten der Bahn: Erstens geht sie steil runter und ist mit 79‰ die steilste Normalspur-Adhäsionsbahn der Schweiz, zweitens ist die Oberleitung nicht zentral über der Schiene, sondern ein Stück versetzt. Das liegt an der unterschiedlichen Spannung zur Sihltalbahn, die teilweise dieselben Gleise nutzt. Aus diesem Grund kann die Uetlibergbahn aber auch nie die Sihltalbahn kreuzen, sondern bleibt immer auf ihrer Seite und kann im SZU-Bahnhof in Zürich HB auch nur das eine Gleis (22) nutzen (die Sihltalbahn könnte auf beide, nutzt aber normalerweise nur 21). Als wäre das nicht schon fancy genug, kann der gezeigte Triebzug sogar beide Stromsysteme und hat dafür seitlich verschiebbare Pantos.

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12 Schöne Brückenkonstruktion über der Sihl. Von Zürich geht es weiter mit dem RE nach Lenzburg und der S26 nur eine Station zurück bis Hendschiken.

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13 Hier aus der S26 der Abzweig von der Hauptstrecke, der als vollständig zweigleisiges Gleisdreieck für je eine S-Bahn-Linie scheinbar unnötig gut ausgebaut ist.

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14 Einmal von Hendschiken aus gesehen.

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15 Durchfahrt eines Güterzugs mit Re10/10 - jetzt wird mir endlich klar, warum hier so viele kreuzungsfreie Gleise liegen: Die Strecke wird im Güterverkehr als Gotthardnordzulauf genutzt, v.a. weiter an Brugg vorbei durch den Bözberg nach Basel.

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16 Da fährt ein IC1 auf der Hauptstrecke Olten-Zürich. Ich nehme kurz darauf die S25 nach Brugg.

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17 Dort steht ein blitzblanker Thurbo-Triebwagen, dann geht's mit dem IR16 nach Olten, um das letzte Ziel in Angriff zu nehmen: Den Hauenstein.

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18 In der Abstellanlage vor Olten steht wieder mal ein Giruno.

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19 Über die alte Hauensteinstrecke fährt nur noch eine S-Bahn, die S9, die ebenfalls mit Thurbo-GTW gefahren wird.

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20 Schon vor der Überquerung der Aare trennen sich die Strecken auf.

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21 In Sissach kommen sie wieder zusammen. Von der neuen Strecke kommt ein IR27.

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22 Da steht er mit der S9 links und der S3 rechts. Ich fahre noch mit der S3 der Gegenrichtung nach Basel und dem IC21 über die neue Strecke zurück.

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23 Im Sonnenuntergang sieht man auf diesem Gegenbild zu Bild 20 kaum die alte Brücke. So dunkel wie in Teil 11 ist es aber noch nicht und so nehme ich noch den IR17 nach Bern, dann IC1 und S3.

Zugegeben, dieser Bericht war nicht so spannend wie manch anderer, aber einige schöne Strecken waren schon dabei. Und im nächsten Teil wird's wieder wesentlich spektakulärer!


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