[6MGA] Teil 08: St. Moritz, Engadin und Prättigau [m107B] (Reiseberichte)

Math5D, Donnerstag, 19.03.2020, 17:15 (vor 2192 Tagen)

Nach ein paar entspannteren Wochen kommt nun wieder eine Hammertour - und das, obwohl ich diesen Teil in Part 1 nicht zu den absoluten Highlights gezählt habe, weil die ganzen Teile von 6 bis 9 ähnlich gut sind und ich nicht alle dort auflisten wollte. Trotzdem war es der 20.10.2019, den ich heute revue passieren lasse, an dem ich meinen Fotorekord aus Teil 6 (357) mit 460 Bildern pulverisierte. Die Auswahl auf 107 fiel dabei durchaus schwer, am liebsten würde ich euch alle zeigen. Aber in einem gewissen sinnvollen Rahmen muss es ja doch bleiben.
Exakt wie das letzte Mal geht es nach Chur, wobei ich dieses Mal im IC3 sogar einen Fensterplatz in der Nähe der Treppe eines IC2000-Wagens bekomme und so Fotos zu beiden Seiten möglich sind.

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1 Von allen entscheide ich mich für dieses hier, das kurz hinter Ziegelbrücke in Richtung Linthal zeigt. Dann erfolgt wiederum der Umstieg in Chur in den Albula-Gliederzug, dessen vorangestellter normaler Wagen wieder reserviert ist.

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2 Der Capricorn steht noch an derselben Stelle.

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3 Bevor der Zug in Reichenau-Tamins voll wird, wechsel ich auf die linke Seite, um die komplementäre Sicht zur letzten Fahrt zu haben. Die Hinterrheinbrücke bei Reichenau-Tamins bietet einem so diesen Blick.

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4 Auf dem folgenden Stück hat man so auch die beste Sicht auf den Hinterrhein und ein paar Ruinen an den gegenüberligenden Hängen.

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5 Nach Thusis wird ein letztes Mal der Hinterrhein überquert.

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6 Und so sieht es in dieser Richtung vom Solisviadukt aus aus.

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7 Das Landwasser wird mit dem gleichnamigen Viadukt überquert - vermutlich ein seltenes Bild, ist doch die andere Seite eigentlich viel schöner.

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8 In Filisur steht bahnsteiggleich der Zug nach Davos, der (wie ich beim letzten Mal auch schon gesehen hatte, aber nicht auf Foto) in dieser Stunde zum normalen Fahrpreis mit "Rhätischem Krokodil" Ge6/6 I und ähnlich alten Wagen gefahren wird. Zwei davon sind noch betriebsfähig, eine davon die 415.

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9 Über Bergün beginnt wieder der spektakuläre Abschnitt.

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10 Da oben liegt schon der erste Schnee.

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11 Das Gegenbild zu Teil 6, Bild 11, also Albulaviadukt 1 zu sehen.

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12 Blick vom Albulaviadukt 2 ins Tal,

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13 und von 3 bergwärts. 4 ist schwach erkennbar zwischen den Bäumen.

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14 Und das Gegenbild, von 4 auf 3.

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15 Kurz vor Preda liegt ein riesiger Kieshaufen mit Abraum aus dem neuen Albulatunnel.

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16 Für dessen Bau gibt es neben dem Bahnhof auch eine Infoarena.

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17 Auf der anderen Tunnelseite wird Bever durchquert, wo man schon die krass im Gegensatz zur Fahrt vor drei Wochen veränderten Bäume sieht. Fast schon Indian Summer herrscht hier im Oberengadin.

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18 Dieses Mal bleibe ich nach Samedan aber im Zug und fahre weiter über Celerina

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19 nach St. Moritz (Betonung auf der letzten Silbe!), das sich bescheiden "Top of the world" nennt - durchaus zurecht. Von links kommt hier die Berninalinie dazu, an deren Innüberquerung eine dezente Werbung für den Welterbestatus hängt.

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20 Diese Woche hatte ich übrigens die linke Ge4/4 III mit EMS-Werbung. Die Integral vom letzten Mal ist offensichtlich einen Umlauf nach vorne gewandert und steht hier schon zur Rückfahrt nach Chur bereit.

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21 Schon aus dem Bahnhof raus hat man einen schönen Blick auf den See, der auf Rätoromanisch Lej da San Murezzan heißt. Hier in Richtung Westen nach St. Moritz-Bad

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22 und hier nach Osten zum Waldhaus am See.

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23 Der Glacier hat zwischen Sommer- und Winterfahrplan ein paar Wochen komplett Pause. In dieser Zeit hat die MGB auf ihrem halben Netz Bahnersatz, um die Strecken ohne eine Unterbrechung des Luxusprodukts zu renovieren, und die ungenutzten Wagen stehen zumindest teilweise hier in Reih und Glied.

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24 So sieht der Bahnhof mit Busbahnhof davor aus. Mein Plan war es übrigens, in St. Moritz eine Kleinigkeit zu Essen zu kaufen, um dann ganz in Ruhe die Berninabahn bis Pontresina zu fahren, da mir das Stück ja auch noch fehlt. 50min Umsteigezeit habe ich dafür.

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25 Genug Zeit, um sich erstmal ein bisschen umzuschauen. Hinter dem Bahnhof sieht man deutlich, dass es mal geplant war, die Bahn hierhin zu verlängern. Die noch vorhandene Brücke mit Tunnelansatz endet mittlerweile aber in diesem Parkhaus,

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26 auf dessen anderer Seite man von einem kleinen Steg einen besseren Blick auf den Ortsteil Bad hat. Und da kommt mir eine total bescheurte Idee: Wie wäre es denn, den ganzen See einmal zu umrunden? Ich habe zwar keine Ahnung, wie weit das ist (Spoiler: Es sind etwa 5km), laufe aber schnellen Schrittes los. Da zeigt sich deutlich der Vorteil des Reisens alleine. Ich glaube, ich kenne niemanden, den ich einfach so von diesem Plan hätte überzeugen können, nur um ein paar Bilder zu machen.

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27 In Bad angekommen, kann man wiederum auf den Ortsteil Dorf zurückschauen.

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28 Hier mündet der Inn, der auf rätoromanisch En heißt, in den See, daneben eine ziemlich alt aussehende Kirche.

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29 Der Bahnhof

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30 und der Ortsteil Dorf von der anderen Seite.

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31 Von Bad aus fährt auch eine Seilbahn in Richtung Piz Nair. Hier ist ungefähr der halbe See umrundet, und ein Blick auf die Uhr verrät, dass ich definitiv zwischen den Bilderpausen laufen muss.

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32 Ein Stück weiter sieht man die ganze Stadt.

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33 Auf die Corviglia führt hingegen eine Standseilbahn,

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34 über der sich die Wolken gerade verziehen, als sie auch fährt. Sehr nett. Gerade so kann man auch in den Wolken den Größenvergleich der Pfeiler zwischen einer Umlauf- und einer Pendelseilbahn erkennen.

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35 Fast geschafft,

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36 da ist wieder der Bahnhof.

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37 Hier fließt der Inn aus dem See.

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38 Nochmal die Berninabahn-Innbrücke, die da übrigens schon vor der Straße war.

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39 Freie Fahrt - viele Autos sind aber nicht unterwegs.

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40 Schnell hole ich mir im Supermarkt am Bahnhof ein Sandwich, dann bleiben sogar noch ein paar Minuten für Bilder hier. Vor die Glacierwagen wurden soeben ein paar Berninaexpresswagen rangiert.

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41 Dahinter steht der "Engadin-Star" nach Landquart, und ganz hinten ein Albula-IR.

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42 Die Gleise von Albula- und Berninabahn sind wegen der unterschiedlichen Stromsysteme größtenteils getrennt, eine kleine Verbindung gibt es aber.

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43 Hier stehen auch die ABe4/4 III bereit, die den Berninaexpress ziehen sollen.

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44 In meinem Zug hängt dann Werbung für die historischen Fahrten bei Filisur, siehe Bild 8, mit der Info, dass diese nur bis zum 27.10. durchgeführt werden. Damit steht schonmal der Plan fürs nächste Wochenende fest.

Da bei der letzten zweigeteilten Folge ca. 50% aller LeserInnen den 2. Teil offenbar nicht mitbekommen oder vor Langeweile absichtlich nicht gelesen haben (auf abload sieht man, wie oft welches Bild geladen wurde), hier der explizite Hinweis:
Im nächsten Beitrag geht es weiter!


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