(ZM:) 'Billig-Bahn wollte (...) sparen' (Allgemeines Forum)
Blaschke, Donnerstag, 05.03.2020, 19:33 (vor 2271 Tagen)
bearbeitet von Blaschke, Donnerstag, 05.03.2020, 19:34
Hey.
BILD KÄMPFT. Auch für Bahnfahrer. 'Sabine' war die Wurzel allen Übels. Da war auch Flixtrain machtlos. Und fuhr nicht. Also anrufen bei denen. Alles null problemo. Kosten für Hotel und neue Zugfahrkarte werden übernommen. So habe es geheißen. Gesagt, getan. Dann wurde alles eingereicht. Und Geld erwartet.
Geld gab es wohl auch. Überraschung: nur das für die nicht genutzte ursprüngliche Fahrkarte. Sonst nix. Es fehlen also 242 Euro.
Nicht lange rumkaspern. Sich bei BILD melden. Die haken nach bei Flixtrain und schon ist das Geld da.
https://m.bild.de/news/bild-kaempft/bild-kaempft-fuer-sie/sturmopfer-michael-24-billig-...
Lehrt uns was? Flixtrain sollte sich vorab mehr Gedanken machen, wer da befördert werden will. Solche Kunden, die Rechte und Taler einfordern, kann man sicher nicht gebrauchen. Da darf man doch mehr Solidarität mit dem Unternehmen erwarten. Für das Geld hätte man ja fast schon wieder einen alten Waggon kaufen können. Hoffentlich denken da nicht alle Kunden so wie Sturmopfer Michael.
Schöne Grüße von jörg
der in 'seinen' Zügen bei manchen Fahrgästen eine Art 'Flix-Scham' bemerkt, wenn sie auf die Frage nach Vorlauf bzw Nachlauf antworten 'müssen', dass das Flixtrain oder Flixbus war/sein wird.
Flixer erkennbar am Bahnhof
Hansjörg, Donnerstag, 05.03.2020, 23:11 (vor 2271 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Hansjörg, Donnerstag, 05.03.2020, 23:11
Flixscham? Interessant. Wenn ich in Fulda den Flixern am Bahnsteig beim Rauchen zugucken kann denke ich mir schon man man könnte das Klientel schon mit zweierlei Sinnen erkennen. Also da muss man das nicht noch auf dem Ticket stehen haben. Warum überhaupt ausgedruckt? Besser für die Umwelt wäre es doch digital.
(ZM:) 'Billig-Bahn wollte (...) sparen'
frank_le, Freitag, 06.03.2020, 10:39 (vor 2271 Tagen) @ Blaschke
Solange ich zwischen Leipzig und Berlin für 1,99€ die gleiche Fahrzeit wie der ICE für 24€ habe gibt es keine Flixscham (-:
Und die sanierten IR-Wagen haben sogar eine bessere Polsterung als zu DB Einsatzzeiten.
Hin mit dem Zug und zurück mit dem Bus (mit Keksticket) für knapp 7€ sind unschlagbar für einen Städtetrip am Samstag. Und mittlerweile ist der Flixtrain auch ab Leipzig zu ca. 30% gefüllt am morgen - das ist nach so kurzer Zeit nicht schlecht. Und ab Berlin wird es richtig voll ...
I Bimz nicht überzeugt
J-C, In meiner Welt, Freitag, 06.03.2020, 10:59 (vor 2271 Tagen) @ frank_le
bearbeitet von J-C, Freitag, 06.03.2020, 11:01
Da reise ich doch lieber in solchen Wagen, die haben immerhin Verstellmöglichkeiten und Fußrasten.
Ich würde aber auch dann eher auf die DB setzen, dort hat man nämlich ein wesentlich besseres und flexibleres Angebot, einen Speisewagen, wo auch warme Mahlzeiten serviert werden und vor allem zeitgemäßes, klimatisiertes Rollmaterial.
Klar, man könnte darüber nachdenken, Sparpeeise ab 9€ anzubieten, das wäre sicherlich eine Möglichkeit, das attraktiv zu machen, aber ich glaube nicht so wirklich, dass Flix jetzt ernsthaft viel Konkurrenz für die DB bedeutet. Ich hab das schonmal gesagt, aber ich sag es gerne nochmal, ich glaube, dass man erst über das Thema Konkurrenz wirklich ernsthaft reden kann, wenn Flix mit modernen Zügen im Takt fährt. Vorher eher nicht so.
Nebenbei, ich glaube, die günstigen Preise bei Flix sind nur Einführungspreise. Zwischen Wien und Bratislava wirbt Flix mit Preisen ab 1€. Die Realität ist aber, dass man diese erstmal im Voraus buchen muss, um das zu kriegen, zweitens ist Flix auf der Relation sogar teils teurer als die Konkurrenz von Regiojet und Slovaklines. Auf der gar nicht so langen Relation sind's halt 5€, die man zahlen darf. Wenn die DB Sparpreise ab 9€ anbieten würde, wäre ich mir sicher, dass sie für Reisende, die jetzt mit Flix reisen, interessanter wird.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
I Bimz nicht überzeugt
frank_le, Freitag, 06.03.2020, 11:48 (vor 2271 Tagen) @ J-C
Ich benötige keinen Speisewagen (erhöht nur die Ticketkosten für alle Fahrgäste im Zug) wenn ich am Startbahnhof einkaufen kann und am Zielbahnhof eine Bahn-Lounge habe ...
I Bimz nicht überzeugt
Hansjörg, Freitag, 06.03.2020, 12:04 (vor 2271 Tagen) @ frank_le
Ich benötige keinen Speisewagen (erhöht nur die Ticketkosten für alle Fahrgäste im Zug) wenn ich am Startbahnhof einkaufen kann und am Zielbahnhof eine Bahn-Lounge habe ...
Besser ist es sicherlich am Startbahnhof den Luxus einer FCL ebenso zu geniessen.
Warmes Essen ist was fuer Verwoehnte.
br752, Freitag, 06.03.2020, 12:14 (vor 2271 Tagen) @ frank_le
Ich benötige keinen Speisewagen (erhöht nur die Ticketkosten für alle Fahrgäste im Zug) wenn ich am Startbahnhof einkaufen kann und am Zielbahnhof eine Bahn-Lounge habe ...
Ich benoetige kein Klo im Zug, wenn ich an am Start- und Zielbahnhof eine Lounge habe, auch die Fenster brauche ich nicht, da ich am Laptop spiele. Das sind alles Kosten die man sparen koennte. Die anderen Mitreisenden erhoehen durch diesen Luxus nur meinen Ticketpreis.
Luschen die keine 6 Stunden im Zug ohne Essen auskommen, koennen sich Stullen zu Hause schmieren und sich nen Liter Wasser mitnehmen. Das reicht. Warmes Essen oder Trinken, insbesondere im Zug, ist ein Luxus fuer Verwoehnte.
Das gleiche gilt fuer Autobahnraststaetten. Der gesparte Platz der Gebaeude koennte renaturiert und mit Lurchen besiedelt werden oder als Ladestelle fuer Elektro-SUV hergerichtet werden.
Fortschritt, Freundschaft!
BR752
Warmes Essen ist was fuer Verwoehnte.
frank_le, Freitag, 06.03.2020, 12:34 (vor 2271 Tagen) @ br752
Ich benötige keinen Speisewagen (erhöht nur die Ticketkosten für alle Fahrgäste im Zug) wenn ich am Startbahnhof einkaufen kann und am Zielbahnhof eine Bahn-Lounge habe ...
Ich benoetige kein Klo im Zug, wenn ich an am Start- und Zielbahnhof eine Lounge habe, auch die Fenster brauche ich nicht, da ich am Laptop spiele. Das sind alles Kosten die man sparen koennte. Die anderen Mitreisenden erhoehen durch diesen Luxus nur meinen Ticketpreis.Luschen die keine 6 Stunden im Zug ohne Essen auskommen, koennen sich Stullen zu Hause schmieren und sich nen Liter Wasser mitnehmen. Das reicht. Warmes Essen oder Trinken, insbesondere im Zug, ist ein Luxus fuer Verwoehnte.
Das gleiche gilt fuer Autobahnraststaetten. Der gesparte Platz der Gebaeude koennte renaturiert und mit Lurchen besiedelt werden oder als Ladestelle fuer Elektro-SUV hergerichtet werden.
Fortschritt, Freundschaft!
BR752
Bei längeren Reisen bin ich früher gern in den Speisewagen gegangen. Aber nachdem 4 mal in Folge nicht mal ein Radler bestellbar war im ICE bin ich zur Selbstverpflegung übergegangen. An meinen Einstiegsbahnhöfen bekomme ich eine große Auswahl an Speisen und Getränken und ich spare auch noch Geld (-:
Vor drei Wochen habe ich allerdings sehr gut im Speisewagen der CD auf der Fahrt von Leipzig nach Prag gefrühstückt. In der Qualität bekomme ich allerdings bei der DB kein Frühstück. Und es gab zusätzlich sogar als Bonus freundliches Personal.
Warmes Essen ist was fuer Verwoehnte.
Hansjörg, Freitag, 06.03.2020, 12:39 (vor 2271 Tagen) @ frank_le
bearbeitet von Hansjörg, Freitag, 06.03.2020, 12:39
Vor drei Wochen habe ich allerdings sehr gut im Speisewagen der CD auf der Fahrt von Leipzig nach Prag gefrühstückt. In der Qualität bekomme ich allerdings bei der DB kein Frühstück. Und es gab zusätzlich sogar als Bonus freundliches Personal.
Und alles auf einem Teller statt Schüsseln würde hier jemand sicherlich noch amerken, wenn er könnte.
Aus Interesse was bekommt man da für sein Geld?
Warmes Essen ist was fuer Verwoehnte.
frank_le, Freitag, 06.03.2020, 12:47 (vor 2271 Tagen) @ Hansjörg
Vor drei Wochen habe ich allerdings sehr gut im Speisewagen der CD auf der Fahrt von Leipzig nach Prag gefrühstückt. In der Qualität bekomme ich allerdings bei der DB kein Frühstück. Und es gab zusätzlich sogar als Bonus freundliches Personal.
Und alles auf einem Teller statt Schüsseln würde hier jemand sicherlich noch amerken, wenn er könnte.Aus Interesse was bekommt man da für sein Geld?
Das amerikanische Frühstück ist ein guter Start in den Tag für knapp 6€. Dazu den Ausblick auf die Elbe und entspannt in Prag ankommen ...
Eier und Schinken werden frisch zubereitet.
Warmes Essen ist was fuer Verwoehnte.
frank_le, Freitag, 06.03.2020, 13:04 (vor 2271 Tagen) @ frank_le
zum Vergleich: bei der DB bekommst du für den Preis Klassisches Frühstück "Brötchen mit Butter und Aufschnitt Wurst oder Käse" ohne Kaffee ohne Eier ohne Schinken ...
Da ist nichts frisch zubereitet.
Happy-Hour-Preis nur in Tschechien
J-C, In meiner Welt, Freitag, 06.03.2020, 13:52 (vor 2271 Tagen) @ frank_le
bearbeitet von J-C, Freitag, 06.03.2020, 13:52
In Deutschland kostet das selbe Gericht beim selben Catering hingegen 10,90€
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Happy-Hour-Preis nur in Tschechien
frank_le, Freitag, 06.03.2020, 16:31 (vor 2271 Tagen) @ J-C
In Deutschland kostet das selbe Gericht beim selben Catering hingegen 10,90€
Ich war aber auf dem Weg in die Tschechei. Da interessieren mich die Preise in Deutschland nicht.
Happy-Hour-Preis nur in Tschechien
J-C, In meiner Welt, Freitag, 06.03.2020, 17:16 (vor 2271 Tagen) @ frank_le
Schön und gut, aber du hast es mit den Preisen der DB verglichen.
DoN's setzt auf den Zügen der ÖBB innerhalb Tschechiens ja auch auf ausgewählte vergünstigte Speisen. Für das tschechische Lohnniveau sind die Preise zur Happy-Hour durchaus teuer.
Wenn der Vergleich zwischen DB und JLV da sein soll, dann eben für die Preise innerhalb Deutschlands.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Vor allem warme Mahlzeiten zum Frühstück
J-C, In meiner Welt, Freitag, 06.03.2020, 12:49 (vor 2271 Tagen) @ Hansjörg
Es gibt viele warme Sorten im Frühstück.
Bei WARS ebenso
Wobei WARS neuerdings auch Brot mit einer Auswahl an schmackhaften Pasteten anbietet.
Anders die ÖBB, wo mein Lieblingsfrühstück das Aktivfrühstück aus Brot mit Aufstrich, einem Müsli, Apfel und einem Heißgetränk besteht.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Warmes Essen ist was fuer Verwoehnte.
heinz11, Freitag, 06.03.2020, 13:29 (vor 2271 Tagen) @ Hansjörg
Vor drei Wochen habe ich allerdings sehr gut im Speisewagen der CD auf der Fahrt von Leipzig nach Prag gefrühstückt. In der Qualität bekomme ich allerdings bei der DB kein Frühstück. Und es gab zusätzlich sogar als Bonus freundliches Personal.
Und alles auf einem Teller statt Schüsseln würde hier jemand sicherlich noch amerken, wenn er könnte.
Können kann er schon. Nur dürfen darf momentan nicht.
Sparsam
brun, Freitag, 06.03.2020, 15:45 (vor 2271 Tagen) @ frank_le
> > ich spare auch noch Geld (-:
>
Naja, wir wissen ja, dass du sehr sparsam bist - wir erinnern uns noch das Beispiel mit dem DB-Ticket, dass du benutzt hattest, aber trotzdem nach der Fahrt storniert hast.
Aber nicht jeder ist so. Ich freue mich über warmes Essen im Zug, und zahle auch gerne dafür, weil Reisen im Speisewagen für mich persönlich eine extra Qualität hat.
Hängt halt immer vom Speisewagen ab
Höllentalbahn, Freitag, 06.03.2020, 16:26 (vor 2271 Tagen) @ br752
Das was mein Sitznachbar in der 1.Klasse vom TGV am Bahnhof in irgendeiner Feinschmeckerkette eingekauft hatte sah deutlich besser aus als der Fraß aus dem "Voiture-Bar".
Hängt halt immer vom Speisewagen ab
Bluenight1983, Montag, 09.03.2020, 09:26 (vor 2268 Tagen) @ Höllentalbahn
Das stimmt. Und bei der SNCF versucht man nicht mal so zu tun als wäre es frisch. Da bekommt man es gleich als Mikrowellengericht in der Plastikverpackung an den Platz..
Naja, immerhin ehrlicher als die DB.
Nachhaltigkeit ...
Blaschke, Samstag, 07.03.2020, 15:26 (vor 2270 Tagen) @ br752
Huhu.
Warmes Essen oder Trinken (...) ist ein Luxus fuer Verwoehnte.
Das gleiche gilt fuer Autobahnraststaetten. Der gesparte Platz der Gebaeude koennte renaturiert und mit Lurchen besiedelt werden oder als Ladestelle fuer Elektro-SUV hergerichtet werden.
In den Gebäuden wäre Platz für massig Zuwanderer. Damit die auch mal in den Genuß sauberen Trinkwassers und anständigen Essens kommen.
Schöne Grüße von jörg
Von sich auf andere schließen?
J-C, In meiner Welt, Freitag, 06.03.2020, 12:40 (vor 2271 Tagen) @ frank_le
Henrik hätte wohl gesagt "Überlass das dem J-C, der kann das besser!"
Ich weiß, das klingt verrückt, aber es soll tatsächlich Menschen geben, die sehen einen echten Benefit in der Bahn. Sie können dann 10 Minuten vor Abfahrt am Bahnhof aufkreuzen und müssen sich nicht um Proviant kümmern. Vielleicht ist ihr Zeitplan überhaupt so eng getaktet, dass ein Mittagessen vorher oder nachher sich gar nicht ausgeht.
Es ist einfach viel lässiger, wenn man vorher und nachher sich die Zeit schenken kann für das Mittagessen. Eben auch zwischen Berlin und Leipzig. Manch einer nutzt vielleicht gerade deswegen den Zug und nicht ein anderes Verkehrsmittel.
Ich finde es jedenfalls etwas unschön, wenn man von seinen Bedürftnissen die Anforderungen für die Allgemeinheit ableiten will...
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
I Bimz nicht überzeugt
JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 06.03.2020, 19:24 (vor 2270 Tagen) @ frank_le
Die Lounge erhöht aber doch auch nur die Kosten für alle?
Mal davon ab frage ich mich grade: welche Flix-Lounge eigentlich? Wird Zeit, dass der Lounge-Zutritt nur noch mit Fahrkarte ermöglicht wird...
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Weg mit dem 4744!
I Bimz nicht überzeugt
Skyeurope, Freitag, 06.03.2020, 12:40 (vor 2271 Tagen) @ J-C
Ich würde aber auch dann eher auf die DB setzen, dort hat man nämlich ein wesentlich besseres und flexibleres Angebot, einen Speisewagen, wo auch warme Mahlzeiten serviert werden und vor allem zeitgemäßes, klimatisiertes Rollmaterial.
Au ja. Ein Speisewagen, in dem 1,99€ Fertigpampe vom Discounter zu 15€ verscherbelt wird.
Wirklich qualitativ hochwertiges Reisefeeling. Da spare ich mir doch lieber das Geld und gehe am Zielort vernünftig essen.
I Bimz nicht überzeugt
Hansjörg, Freitag, 06.03.2020, 12:51 (vor 2271 Tagen) @ Skyeurope
Au ja. Ein Speisewagen, in dem 1,99€ Fertigpampe vom Discounter zu 15€ verscherbelt wird.
Wirklich qualitativ hochwertiges Reisefeeling. Da spare ich mir doch lieber das Geld und gehe am Zielort vernünftig essen.
Das kann Dir am Zielort auch passieren. Bei der DB hingegen gibt es kein Gericht allein für 15 Euro.
Stammtischargument zerstört mit Fakten und Logik. Danke!
J-C, In meiner Welt, Freitag, 06.03.2020, 12:55 (vor 2271 Tagen) @ Hansjörg
- kein Text -
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I Bimz nicht überzeugt
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 07.03.2020, 08:51 (vor 2270 Tagen) @ J-C
Da reise ich doch lieber in solchen Wagen, die haben immerhin Verstellmöglichkeiten und Fußrasten.
Und ich würde wieder lieber in solchen Wagen reisen. :p Die einzigen Züge, die alles und sogar mehr bieten, als das, was ich unbedingt erwarte.
Auch wenn die Flixkiste heuer u.a. die ähnliche Verbindung anbietet, dürfte niemand vom MET damals darin zu finden sein weil das eine komplett andere Zielgruppe ist (und weil die meisten damals ohnehin noch nicht alt genug waren).
Ich würde aber auch dann eher auf die DB setzen, dort hat man nämlich ein wesentlich besseres und flexibleres Angebot, einen Speisewagen, wo auch warme Mahlzeiten serviert werden und vor allem zeitgemäßes, klimatisiertes Rollmaterial.
Die angesprochene, andere Zielgruppe, legt auf solche Scherze eher weniger Wert...
Denen geht es nur darum, billig von A nach B zu kommen und wenn die Fahrt lange dauert, haben die eh schon ihre Coke, Bratwust und Schokoriegel vom Supermarkt dabei für weniger als €5 Kosten.
Klar, man könnte darüber nachdenken, Sparpeeise ab 9€ anzubieten, das wäre sicherlich eine Möglichkeit, das attraktiv zu machen, aber ich glaube nicht so wirklich, dass Flix jetzt ernsthaft viel Konkurrenz für die DB bedeutet. Ich hab das schonmal gesagt, aber ich sag es gerne nochmal, ich glaube, dass man erst über das Thema Konkurrenz wirklich ernsthaft reden kann, wenn Flix mit modernen Zügen im Takt fährt. Vorher eher nicht so.
Der Flix ist eine Ergänzung. Wenn Konkurrenz, dann eher zum NV. Die wo vorher mit dem QDL und SWT den halben Tag durch die ganze Republik gefahren sind, müssen halt nicht mehr so oft umsteigen und sparen da doch erheblich Zeit und denen ist es auch egal, dass da vorne am Zug so ein hässlicher Vectron ist...
Dass DB Fernverkehr inzwischen den ICE auch zu einem Billigzug verkommen lässt, ist eine andere Sache.
Wenn ich billig will, dann reicht mir das hier. Ist sogar bequemer, als das meiste moderne Zeug in Europa.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
I Bimz nicht überzeugt
J-C, In meiner Welt, Samstag, 07.03.2020, 09:06 (vor 2270 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Samstag, 07.03.2020, 09:11
Da reise ich doch lieber in solchen Wagen, die haben immerhin Verstellmöglichkeiten und Fußrasten.
Und ich würde wieder lieber in solchen Wagen reisen. :p Die einzigen Züge, die alles und sogar mehr bieten, als das, was ich unbedingt erwarte.
Auch wenn die Flixkiste heuer u.a. die ähnliche Verbindung anbietet, dürfte niemand vom MET damals darin zu finden sein weil das eine komplett andere Zielgruppe ist (und weil die meisten damals ohnehin noch nicht alt genug waren).
Eh, die Flixkiste wäre wohl am ehesten was für mich, bloß graust's bei mir noch immer, bei 200 km/h am offenen Fenster zu sitzen.
Ich würde aber auch dann eher auf die DB setzen, dort hat man nämlich ein wesentlich besseres und flexibleres Angebot, einen Speisewagen, wo auch warme Mahlzeiten serviert werden und vor allem zeitgemäßes, klimatisiertes Rollmaterial.
Die angesprochene, andere Zielgruppe, legt auf solche Scherze eher weniger Wert...
Point taken
Denen geht es nur darum, billig von A nach B zu kommen und wenn die Fahrt lange dauert, haben die eh schon ihre Coke, Bratwust und Schokoriegel vom Supermarkt dabei für weniger als €5 Kosten.
Ersetze Coke durch eine Discounter-Cola, denn eine Coke hat seinen Preis. ;-)
Klar, man könnte darüber nachdenken, Sparpeeise ab 9€ anzubieten, das wäre sicherlich eine Möglichkeit, das attraktiv zu machen, aber ich glaube nicht so wirklich, dass Flix jetzt ernsthaft viel Konkurrenz für die DB bedeutet. Ich hab das schonmal gesagt, aber ich sag es gerne nochmal, ich glaube, dass man erst über das Thema Konkurrenz wirklich ernsthaft reden kann, wenn Flix mit modernen Zügen im Takt fährt. Vorher eher nicht so.
Der Flix ist eine Ergänzung. Wenn Konkurrenz, dann eher zum NV. Die wo vorher mit dem QDL und SWT den halben Tag durch die ganze Republik gefahren sind, müssen halt nicht mehr so oft umsteigen und sparen da doch erheblich Zeit
Eigentlich sehr gut beschrieben und ich frage mich, wieso ich ernsthaft Flix als Konkurrenz angesehen hab... denn ich weiß, wie Konkurrenz richtig läuft - ob in Tschechien oder Österreich.
und denen ist es auch egal, dass da vorne am Zug so ein hässlicher Vectron ist...
Ich sehe den Vectron maximal bei der Ankunft und der Abfahrt... und wenn ich es drauf anlege natürlich teilweise am vordersten Wagenübergang. Die Dinger wird's öfter geben, nachdem Bombardier beim Traxx nur noch Stuss produziert und generell nicht gerade Sympathiepunkte in der Zuverlässigkeit sammelt, wird Siemens, jene Firma, die ich immer sympathischer finde, sicherlich punkten. Die Vectron werden ja schon beim ČD-EC (ja gut, nichtmal ich mag die Züge besonders vom Komfort her) oder bei Regiojet, wo zuletzt Ohrensessel-Apmz in der LowCost-Klasse zu finden waren.
Dass DB Fernverkehr inzwischen den ICE auch zu einem Billigzug verkommen lässt, ist eine andere Sache.
Eisenbahn ist ja auch am Ende Massenbeförderung. Was ich unnötig finde ist, dass man dann immer noch mehr Geld verlangt als für den Regionalverkehr. Ich glaube bei gleichem Preisniveau würde man eher den Komfort eines ICE wertschätzen.
Wenn ich billig will, dann reicht mir das hier. Ist sogar bequemer, als das meiste moderne Zeug in Europa.
Wieso nicht die S-Bahn nehmen?
Oder in einem Wagen made in Romania?
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
I Bimz nicht überzeugt
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 08.03.2020, 09:06 (vor 2269 Tagen) @ J-C
bearbeitet von 218 466-1, Sonntag, 08.03.2020, 09:07
Nah, RJ kommt nicht an den MET heran, ausser in der Vmax. Eigentlich auch nicht an Bimz. Auf der Arlbergbahn den direkten Vergleich im Jahr 2014 Bimz (IC 1218 München - Frankfurt) und Afmpz (RJ 362 Innsbruck - Blundenz (-Zürich)... ersterer hat gewonnen, zwecks Möglichkeit zum Rübe rausstrecken bei der Landschaft. ;)
Eh, die Flixkiste wäre wohl am ehesten was für mich, bloß graust's bei mir noch immer, bei 200 km/h am offenen Fenster zu sitzen.
Wieso? Das war zu IR-Zeiten ganz normal u.a. zw. Stuttgart und Mannheim.
Eigentlich sehr gut beschrieben und ich frage mich, wieso ich ernsthaft Flix als Konkurrenz angesehen hab... denn ich weiß, wie Konkurrenz richtig läuft - ob in Tschechien oder Österreich.
Wirtschaftlicher Bahnverkehr ist in Deutschland nicht möglich. Selbst DB schafft das nur auf wengen Strecken in der HVZ unter extremem Sparzwang und diese Züge müssen das Defizit anderer FV-Züge ausgleichen.
Private EVU müssen sich daher ein paar wenige luktrative Strecken zu den besten Reisezeiten aussuchen. Wenn man ganztags im Taktverkehr fahren würde, wäre das bereits eine Fahrt direkt zur Insolvenz. Anders als DB, werden Flix & Co nicht vom Staat unterstützt. Da das daher ein sehr riskantes Geschäft ist, macht es auch Sinn, günstige Gebrauchtfahrzeuge einzusetzen, die man im Fall des scheiterns zum Bender überführen kann, statt teure, fast nagelneue Züge unter Wert verkaufen zu müssen. Die werden nur beschafft, wenn sich Flix dauerhaft etabliert.
Die Trassengebüren in Deutschland sind eine Farce, da der Staatskonzern DB diese an sich selbst zahlt. Ob DB Fernverkehr oder DB Netz - unterm Strich egal. Ohnehin eine miese Idee der EU mit dem "Wettbewerb". Nur bei GZ funktioniert das, weil sich DB Cargo mehr oder weniger freiwillig, weitgehend zurückgezogen hat.
Ich sehe den Vectron maximal bei der Ankunft und der Abfahrt... und wenn ich es drauf anlege natürlich teilweise am vordersten Wagenübergang. Die Dinger wird's öfter geben, nachdem Bombardier beim Traxx nur noch Stuss produziert und generell nicht gerade Sympathiepunkte in der Zuverlässigkeit sammelt, wird Siemens, jene Firma, die ich immer sympathischer finde, sicherlich punkten. Die Vectron werden ja schon beim ČD-EC (ja gut, nichtmal ich mag die Züge besonders vom Komfort her) oder bei Regiojet, wo zuletzt Ohrensessel-Apmz in der LowCost-Klasse zu finden waren.
Ich lege Wert darauf, von bestimmten Tfz gefahren zu werden, auch wenn ich nicht in der Lok selbst fahre. Eine 182 statt einer 101 am IC wäre für mich Grund gewesen, Fahrten abzusagen, oder zu verschieben. Z.B. die Gäubahn wäre heuer nichts mehr für mich. Ich hatte mich aber stets über Umlaufpläne informiert.
Vor dem Jahr 2000 gab es solche Probleme nicht, da alle Züge bequem waren und hässliche Loks bis auf BR 232 noch nicht existierten.
In NJ ist es wieder so. Es gibt keie unbequem und/oder hässlichen Züge. Siemens kann so viel schönere Loks produzieren, als den Schienen-LKW Vectron in Europa mit dem komischen Kühlergrill.
Eisenbahn ist ja auch am Ende Massenbeförderung. Was ich unnötig finde ist, dass man dann immer noch mehr Geld verlangt als für den Regionalverkehr. Ich glaube bei gleichem Preisniveau würde man eher den Komfort eines ICE wertschätzen.
Es gibt leider zu wenig Geniesser, die Luxus schätzen und bereit sind, dafür mehr auszugeben bzw. die meisten von denen bevorzugen die S-Klasse...
Was in AT S-Bahn war, ist in DE nun IC. Das sagt alles, über das Niveau der DB. ;)
Wäre ich sehr gerne gefahren. Das ist für DB aber leider zu komfortabel und zu zuverlässig. Hätte man diese Wagen, statt ICE4 und IC2 beschafft, gäbe es nicht so viele Zugausfälle und dafür besseren Komfort, aber so weit zu denken, kann man von den Managern nicht erwarten, oder es wurde gezielt vermieden, da das vmtl. weniger Prämien bedeutet hätte.
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MET - Der beste Zug den es je gab
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232 vs 218
Power132, Sonntag, 08.03.2020, 09:17 (vor 2269 Tagen) @ 218 466-1
Vor dem Jahr 2000 gab es solche Probleme nicht, da alle Züge bequem waren und hässliche Loks bis auf BR 232 noch nicht existierten.
Gut, dass das eine Einzelmeinung ist. Die Mühlen 218 schaffen ja kaum einen neun Wagen IC allein, da braucht es fast immer 2 von den Dingern. Die 232 schafft sowas spielend allein.
I Bimz nicht überzeugt
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 08.03.2020, 09:43 (vor 2269 Tagen) @ 218 466-1
Nah, RJ kommt nicht an den MET heran, ausser in der Vmax. Eigentlich auch nicht an Bimz. Auf der Arlbergbahn den direkten Vergleich im Jahr 2014 Bimz (IC 1218 München - Frankfurt) und Afmpz (RJ 362 Innsbruck - Blundenz (-Zürich)... ersterer hat gewonnen, zwecks Möglichkeit zum Rübe rausstrecken bei der Landschaft. ;)
Wieso findest du den RH scvlechter als den MET? :(
Eh, die Flixkiste wäre wohl am ehesten was für mich, bloß graust's bei mir noch immer, bei 200 km/h am offenen Fenster zu sitzen.
Wieso? Das war zu IR-Zeiten ganz normal u.a. zw. Stuttgart und Mannheim.
War normal, is es nicht mehr. Und das ist auch gut so.
Eigentlich sehr gut beschrieben und ich frage mich, wieso ich ernsthaft Flix als Konkurrenz angesehen hab... denn ich weiß, wie Konkurrenz richtig läuft - ob in Tschechien oder Österreich.
Wirtschaftlicher Bahnverkehr ist in Deutschland nicht möglich. Selbst DB schafft das nur auf wengen Strecken in der HVZ unter extremem Sparzwang und diese Züge müssen das Defizit anderer FV-Züge ausgleichen.
In Österreich und Tschechien werden bei der Staats/Bundesbahn Fernverkehre teilweise auch bestellt, das ist in Deutschland ja aus Gründen nicht erlaubt.
Private EVU müssen sich daher ein paar wenige luktrative Strecken zu den besten Reisezeiten aussuchen. Wenn man ganztags im Taktverkehr fahren würde, wäre das bereits eine Fahrt direkt zur Insolvenz.
Aber warum funktioniert es in Tschechien und in Österreich (letzteres für eine Zeit sogar im Halbstundentakt) sehr sohl?
Anders als DB, werden Flix & Co nicht vom Staat unterstützt.
Allerdings nicht due h Bestellungen im Fernverkehr.
Da das daher ein sehr riskantes Geschäft ist, macht es auch Sinn, günstige Gebrauchtfahrzeuge einzusetzen, die man im Fall des scheiterns zum Bender überführen kann, statt teure, fast nagelneue Züge unter Wert verkaufen zu müssen. Die werden nur beschafft, wenn sich Flix dauerhaft etabliert.
In Tschechien dettt Regiojet von vornherein auf gebrauchte, klimatisierte Wagen. Teils auch auf neue aus Rumänien. Warum kann das Flix nicht?
Die Trassengebüren in Deutschland sind eine Farce, da der Staatskonzern DB diese an sich selbst zahlt.
In Österreich das selbe, trotzdem funktioniert der Wettbewerb.
Ob DB Fernverkehr oder DB Netz - unterm Strich egal. Ohnehin eine miese Idee der EU mit dem "Wettbewerb". Nur bei GZ funktioniert das, weil sich DB Cargo mehr oder weniger freiwillig, weitgehend zurückgezogen hat.
Wenn es um Taktfahrpläne ginge, wäre ein freier Netztugang ohne Priorisierung solcher natürlich ein Problem. Aber anderswo, mit entsprechendem Angebot, kann man im Fernverkehr zumindest einen Wettbewerb in gewisser Hinsicht schon etablieren.
Ich lege Wert darauf, von bestimmten Tfz gefahren zu werden, auch wenn ich nicht in der Lok selbst fahre. Eine 182 statt einer 101 am IC wäre für mich Grund gewesen, Fahrten abzusagen, oder zu verschieben. Z.B. die Gäubahn wäre heuer nichts mehr für mich. Ich hatte mich aber stets über Umlaufpläne informiert.
Dabei hat die 182 so eine schöne Tonleiter bei der Anfahrt... was magst du daran so wenig?
Vor dem Jahr 2000 gab es solche Probleme nicht, da alle Züge bequem waren und hässliche Loks bis auf BR 232 noch nicht existierten.
Ich finde die meisten Züge ja immer noch bequem...
In NJ ist es wieder so. Es gibt keie unbequem und/oder hässlichen Züge. Siemens kann so
viel schönere Loks produzieren, als den Schienen-LKW Vectron in Europa mit dem komischen Kühlergrill.
D'accord, das Design des Vectron war für mich auch erstmal gewöhnungsbedürftig. .
Eisenbahn ist ja auch am Ende Massenbeförderung. Was ich unnötig finde ist, dass man dann immer noch mehr Geld verlangt als für den Regionalverkehr. Ich glaube bei gleichem Preisniveau würde man eher den Komfort eines ICE wertschätzen.
Es gibt leider zu wenig Geniesser, die Luxus schätzen und bereit sind, dafür mehr auszugeben bzw. die meisten von denen bevorzugen die S-Klasse...
Das sieht man im Railjet, die Business-Klasse wurde bei den neueren Zügen abgespeckt, es gibt einfach nicht viele Menschen, die das nutzen.
Was in AT S-Bahn war, ist in DE nun IC. Das sagt alles, über das Niveau der DB. ;)
Nicht nur der DB. Ich sehe keine Privatbahn, die im Regionalverkehr in der zweiten Klasse durchgängig auf verstellbare Sitze setzen würde.
Wäre ich sehr gerne gefahren. Das ist für DB aber leider zu komfortabel und zu zuverlässig.
Für Regiojet halt Standard-Klasse. Das ist eigentlich interessant, wenn eine Privatbahn mehr Beförderungsqualität zum günstigeren Preis bietet als die Staatsbahn, nicht?
Hätte man diese Wagen, statt ICE4 und IC2 beschafft, gäbe es nicht so viele Zugausfälle und dafür besseren Komfort, aber so weit zu denken, kann man von den Managern nicht erwarten, oder es wurde gezielt vermieden, da das vmtl. weniger Prämien bedeutet hätte.
Dafür hat man halt jetzt die Züge der WESTbahn. Also durchaus komfortable Ledersitze in der zweiten Klasse.
Und sagen wir es mal so, ich halte den ICE-T für komfortabler als den Railjet oder den gesamten Fernverkehr der ČD.
Die DB hat im Vergleich zu einigen Nachbarländern eben sehr wohl einen Komfort, auf den andere neidisch hinaufblicken würden...
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
I Bimz nicht überzeugt
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 08.03.2020, 10:54 (vor 2269 Tagen) @ J-C
Wieso findest du den RH scvlechter als den MET? :(
Naja, also bequem ist der RJ nicht gerade. Vlt. anfangs in der nach kurzer Zeit abgeschafften Premium Class, die am mir vorbei ging. Kann ich daher nicht beurteilen
In Österreich und Tschechien werden bei der Staats/Bundesbahn Fernverkehre teilweise auch bestellt, das ist in Deutschland ja aus Gründen nicht erlaubt.
Aber warum funktioniert es in Tschechien und in Österreich (letzteres für eine Zeit sogar im Halbstundentakt) sehr sohl?
Da hast Du Dir die Antwort praktisch selbst gegeben. Abgesehen davon, dass CZ und AT vmtl. weniger Automobilnationen als DE und eher mit der Schweiz vergleichbar sind.
In Tschechien dettt Regiojet von vornherein auf gebrauchte, klimatisierte Wagen. Teils auch auf neue aus Rumänien. Warum kann das Flix nicht?
Weil DB noch keine Eurofimawagen (ausser WRmz) verkauft? Vlt. hätte Flix welche aus anderen Ländern importieren können, aber Bimz waren wohl mit Abstand das billigste und für deren Kunden macht das wie erwähnt eh keinen Unterschied.
Wenn es um Taktfahrpläne ginge, wäre ein freier Netztugang ohne Priorisierung solcher natürlich ein Problem. Aber anderswo, mit entsprechendem Angebot, kann man im Fernverkehr zumindest einen Wettbewerb in gewisser Hinsicht schon etablieren.
Das TPS wurde geschaffen, damit EVU's nicht wie Pilze aus dem Boden schiessen und das Netz (das ohnehin schon völlig überlastet ist) überschwemmen und verschleissen.
Erstmal müsste das Netz ausgebaut werden, reine Güter-NBS abseits der Städte um Mischverkehr zu beseitigen und Platz zu schaffen. Alternativ viergleisige ABS und/oder mehr Überholmöglichkeiten.
Dabei hat die 182 so eine schöne Tonleiter bei der Anfahrt... was magst du daran so wenig?
Zu Rund und zu spät. Ich war bereits seit 1996 101-Fan, (schön glatt und kantig :)) und bin loyal geblieben.
Das sieht man im Railjet, die Business-Klasse wurde bei den neueren Zügen abgespeckt, es gibt einfach nicht viele Menschen, die das nutzen.
Das meinte ich oben...
Nicht nur der DB. Ich sehe keine Privatbahn, die im Regionalverkehr in der zweiten Klasse durchgängig auf verstellbare Sitze setzen würde.
Im NV ist es ja noch schlimmer. Ein EVU, das teurere Ausstattung bestellt, als das, was minimal gefordert wird, hat keine Chance die Ausschreibung zu gewinnen. Die Besteller müssten das in der Ausschreibung festlegen (und bezahlen) bzw. wie die NVBW, die ihre eigenen Züge beschafft und nur noch Fahr-Personal ausschreibt, entsprechend bestellen, aber die SPNV-Gelder sind eben sehr begrenzt. Könnte man nur mit ausgedünntem Takt oder Verzicht auf andere Strecken erreichen - oder eben mit mehr Investitionen durch den Bund = Steuerzahler, die den Politikern auch gleich zeigen würden, was sie davon (nichts) halten.
Für Regiojet halt Standard-Klasse. Das ist eigentlich interessant, wenn eine Privatbahn mehr Beförderungsqualität zum günstigeren Preis bietet als die Staatsbahn, nicht?
Dort geht das. In Italien (NTV) auch. Bessere Grundbedingungen und weniger Autofahrer.
Dafür hat man halt jetzt die Züge der WESTbahn. Also durchaus komfortable Ledersitze in der zweiten Klasse.
Kann ich erstmal (wie alle anderen neuen Züge in Europa) in ansehbarer Zeit nicht testen. Treppen im Zug und abgeschrägte Fenster im Oberdeck, haben mir aber nie gefallen.
Und sagen wir es mal so, ich halte den ICE-T für komfortabler als den Railjet oder den gesamten Fernverkehr der ČD.
Ähm ne. ICE-T ging garnicht. NT hält mein Magen nicht aus und selbst ohne NT war die Kiste viel zu eng und hatte diese extrem unbequemen Sitze eingebaut, die auch ICE1 bei deren Redesign ruiniert haben. Auf der NIM bin ich konsequent MNX gefahren um ICE-T zu meiden. Die 411er habe ich in Ingolstadt ohne mich abfahren lassen. Zur Weiterfahrt ab München haben die wenigen Minuten spätere Ankunft eh keinen Unterschied gemacht. ;)
Die DB hat im Vergleich zu einigen Nachbarländern eben sehr wohl einen Komfort, auf den andere neidisch hinaufblicken würden...
Mir fällt keins mehr ein, aber ich bin auch nicht in allen deutschen Nachbarländern Bahn gefahren oder überhaupt gewesen.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Wo sollen die Flächen für separaten GV herkommen?
Power132, Sonntag, 08.03.2020, 11:00 (vor 2269 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Power132, Sonntag, 08.03.2020, 11:04
Doch sicher nicht über Zwangsenteignungen? Du schreibst immer vom Ideal der getrennten Trassen Fv und Gv. Woher aber die Flächen dafür kommen sollen, erklärst du nie.
Flächen für separaten GV vorhanden
Henrik, Sonntag, 08.03.2020, 11:34 (vor 2269 Tagen) @ Power132
Erstmal müsste das Netz ausgebaut werden, reine Güter-NBS abseits der Städte um Mischverkehr zu beseitigen und Platz zu schaffen. Alternativ viergleisige ABS und/oder mehr Überholmöglichkeiten.
Wo sollen die Flächen für separaten GV herkommen?
Doch sicher nicht über Zwangsenteignungen? Du schreibst immer vom Ideal der getrennten Trassen Fv und Gv. Woher aber die Flächen dafür kommen sollen, erklärst du nie.
Flächen für separaten GV sind vorhanden
Was kommst Du hier nun mit Enteignungen? Enteignungen sind ein ganz übliches normales Verfahren, das zu hunderten jährlich stattfindet bei Verkehrsprojekten.
Es gibt unzählige Projekte rein für GV oder größtenteils.
Das Problem sind da weniger rein die Flächen bzw. Eigentumsverhältnisse, denn mehr die Raumwiderstände insgesamt und im Vergleich und das Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Dann erklär mal wo das Allgemeinwohl ist.
Power132, Sonntag, 08.03.2020, 11:44 (vor 2269 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Power132, Sonntag, 08.03.2020, 11:46
Die Enteignung ist im einzelnen Fall nur zulässig, wenn das Wohl der Allgemeinheit sie erfordert und der Enteignungszweck auf andere zumutbare Weise nicht erreicht werden kann.
Separate Gütertrassen sind wohl nicht zwingend für das Allgemeinwohl.
Und wo willst du in Ballungsräumen woe NRW oder Rhein/Main Flächen herzaubern?
erklär mal wo Allgemeinwohl persönliche Angelegenheit sei
Henrik, Sonntag, 08.03.2020, 11:55 (vor 2269 Tagen) @ Power132
Die Enteignung ist im einzelnen Fall nur zulässig, wenn das Wohl der Allgemeinheit sie erfordert und der Enteignungszweck auf andere zumutbare Weise nicht erreicht werden kann.
Separate Gütertrassen sind wohl nicht zwingend für das Gemeinwohl.
Und wo willst du in Ballungsräumen wo NRW oder Rhein/Main Flächen herzaubern?
Wenn etwas im Bahnwesen für das Gemeinwohl ist, dann sind es Gütertrassen.
Das ist in der Vergangenheit so gewesen, in der Zukunft noch sehr viel mehr.
Das zu erwartende Wachstum im Güterverkehr ist erheblich höher als in den anderen Verkehrsarten.
Die bekannteste Güterverkehrstrasse befindet sich nun grade in NRW, im Ruhrgebiet,
am Rhein entlang gibts ein weiteres sehr bekanntes Projekt,
südlich des Rhein/Main-Gebietes ein weiteres - grade diese Tage sehr groß in den Nachrichten.
Um einzelne Personen geht es da nirgends - lass die raus. ;)
Ganz genau
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 08.03.2020, 12:13 (vor 2269 Tagen) @ Henrik
Es kann zum Gemeinwohl beitragen, wenn durch höhere Kapazitäten mehr Güter von der Straße auf die Schiene geholt werden. Es kann zum Gemeinwohl beitragen, wenn durch eine andere Gütertrasse die Verkehrsbelastung im Güterverkehr entlang bestehender Trassen reduziert wird.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
I Bimz nicht überzeugt
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 08.03.2020, 12:10 (vor 2269 Tagen) @ 218 466-1
Wieso findest du den RH scvlechter als den MET? :(
Naja, also bequem ist der RJ nicht gerade. Vlt. anfangs in der nach kurzer Zeit abgeschafften Premium Class, die am mir vorbei ging. Kann ich daher nicht beurteilen
Deren Sitze sind immer noch vorhanden, jetzt eben als Business-Class. Innerhalb Deutschlands kann man sie ja auch ohne Aufpreis nutzen.
In Österreich und Tschechien werden bei der Staats/Bundesbahn Fernverkehre teilweise auch bestellt, das ist in Deutschland ja aus Gründen nicht erlaubt.
Aber warum funktioniert es in Tschechien und in Österreich (letzteres für eine Zeit sogar im Halbstundentakt) sehr sohl?
Da hast Du Dir die Antwort praktisch selbst gegeben. Abgesehen davon, dass CZ und AT vmtl. weniger Automobilnationen als DE und eher mit der Schweiz vergleichbar sind.
Ich rede davon, dass eine Privatbahn eigenwirtschaftlich im Halbstundentakt zwischen Wien und Salzburg, einem der wenigen Strecken, wo kein bestellter Fernverkehr stattfindet, anbieten kann.
In Österreich liegt der Modal-Split durchaus sehr zugunsten des Autos, in Österreich hat's ja auch viele Zulieferer für deutsche Autos. Es werden vor allem in Niederösterreich eher neue Autobahnen als neue Schienenwege verlegt, obwohl man schon jetzt ein hervorragendes Autobahnnetz hat...
In Tschechien dettt Regiojet von vornherein auf gebrauchte, klimatisierte Wagen. Teils auch auf neue aus Rumänien. Warum kann das Flix nicht?
(Sorry nebenbei für die ganzen Tippfehler, die mir am Handy entstanden)
Weil DB noch keine Eurofimawagen (ausser WRmz) verkauft?
Die DB hat aber bereits Ohrensesselwagen an Regiojet verkauft. Und klimatisierte Liegewagen, die zu Sitzwagen umgebaut wurden wie hier zu sehen.
Vlt. hätte Flix welche aus anderen Ländern importieren können, aber Bimz waren wohl mit Abstand das billigste und für deren Kunden macht das wie erwähnt eh keinen Unterschied.
Für mich zum Beispiel schon. Klimatisierung ist einfach sehr wichtig, außerdem hat man kaum Möglichkeiten, beim Flix im Zug zu arbeiten. Ich bin mir sicher, dass es schon damals die Möglichkeit gab, entsprechende Wagen zu erhalten.
Wenn es um Taktfahrpläne ginge, wäre ein freier Netztugang ohne Priorisierung solcher natürlich ein Problem. Aber anderswo, mit entsprechendem Angebot, kann man im Fernverkehr zumindest einen Wettbewerb in gewisser Hinsicht schon etablieren.
Das TPS wurde geschaffen, damit EVU's nicht wie Pilze aus dem Boden schiessen und das Netz (das ohnehin schon völlig überlastet ist) überschwemmen und verschleissen.
Die Einstiegshürde würde sich glaube ich auch so ergeben. Wenn eine Strecke für überlastet erklärt ist, müsste doch dafür Sorge getragen wird, dass ein Ausbau der Strecke geschieht, um die Überlastung auszugleichen. Ich meine, in Deutschland werden die Strecken bereits von der Kapazität her bis zum Äußersten ausgereizt, was in Österreich längst für überlastet erklärt worden wäre, wäre in Deutschland wohl noch normal.
Erstmal müsste das Netz ausgebaut werden, reine Güter-NBS abseits der Städte um Mischverkehr zu beseitigen und Platz zu schaffen. Alternativ viergleisige ABS und/oder mehr Überholmöglichkeiten.
Da wäre ich ganz bei dir, da denke ich vor allem, dass zwischen Köln und Frankfurt so eine Güter-NBS viel Sinn ergeben kann.
Dabei hat die 182 so eine schöne Tonleiter bei der Anfahrt... was magst du daran so wenig?
Zu Rund und zu spät. Ich war bereits seit 1996 101-Fan, (schön glatt und kantig :)) und bin loyal geblieben.
Ok, ist dein Geschmack. Kann man nix gegen sagen. ;)
Das sieht man im Railjet, die Business-Klasse wurde bei den neueren Zügen abgespeckt, es gibt einfach nicht viele Menschen, die das nutzen.
Das meinte ich oben...
Nicht nur der DB. Ich sehe keine Privatbahn, die im Regionalverkehr in der zweiten Klasse durchgängig auf verstellbare Sitze setzen würde.
Im NV ist es ja noch schlimmer. Ein EVU, das teurere Ausstattung bestellt, als das, was minimal gefordert wird, hat keine Chance die Ausschreibung zu gewinnen. Die Besteller müssten das in der Ausschreibung festlegen (und bezahlen) bzw. wie die NVBW, die ihre eigenen Züge beschafft und nur noch Fahr-Personal ausschreibt, entsprechend bestellen, aber die SPNV-Gelder sind eben sehr begrenzt. Könnte man nur mit ausgedünntem Takt oder Verzicht auf andere Strecken erreichen - oder eben mit mehr Investitionen durch den Bund = Steuerzahler, die den Politikern auch gleich zeigen würden, was sie davon (nichts) halten.
In Mecklenburg-Vorpommern etwa gäbe es zwar das Geld, aber das will man offenbar sich für später aufheben. Das ist wie das biblische Gleichnis von dem, der ein Talent (also die Währung) bekam und es aus Angst, es zu verlieren, erstmal vergrub, anstatt es zu investieren.
Der bekam dann auch nix und musste es zurückgeben.
Und genau so handelt tatsächlich Mecklenburg-Vorpommern zum Beispiel.
In Deutschland wurden mehrere Strecken wieder reaktiviert, ob das mit den Ausschreibungen zusammenhängt, weiß ich jetzt aber auch nicht.
Für Regiojet halt Standard-Klasse. Das ist eigentlich interessant, wenn eine Privatbahn mehr Beförderungsqualität zum günstigeren Preis bietet als die Staatsbahn, nicht?
Dort geht das. In Italien (NTV) auch. Bessere Grundbedingungen und weniger Autofahrer.
NTV ist überhaupt der Überflieger, schließlich setzen die als Privatbahn ebenso auf Hochgeschwindigkeitszüge. Das hat schon was.
Dafür hat man halt jetzt die Züge der WESTbahn. Also durchaus komfortable Ledersitze in der zweiten Klasse.
Kann ich erstmal (wie alle anderen neuen Züge in Europa) in ansehbarer Zeit nicht testen. Treppen im Zug und abgeschrägte Fenster im Oberdeck, haben mir aber nie gefallen.
Im Unterdeck ist die Laufruhe dann ohnehin die beste ;)
Und sagen wir es mal so, ich halte den ICE-T für komfortabler als den Railjet oder den gesamten Fernverkehr der ČD.
Ähm ne. ICE-T ging garnicht. NT hält mein Magen nicht aus und selbst ohne NT war die Kiste viel zu eng und hatte diese extrem unbequemen Sitze eingebaut, die auch ICE1 bei deren Redesign ruiniert haben.
Stell dir vor, es geht noch vieeel schlimmer. Etwa in den EC-Wagen der tschechischen Bahn die noch extra für den Einsatz nach Deutschland umgebaut wurden.
Auf der NIM bin ich konsequent MNX gefahren um ICE-T zu meiden.
Das ist ja auch günstiger... aber sag, sind die Sitze da wirklich besser? Von den Bildern her sehe ich nicht wirklich den großen Unterschied zu denen im ICE-T.
Die 411er habe ich in Ingolstadt ohne mich abfahren lassen. Zur Weiterfahrt ab München haben die wenigen Minuten spätere Ankunft eh keinen Unterschied gemacht. ;)
Wenn das so ist...
Die DB hat im Vergleich zu einigen Nachbarländern eben sehr wohl einen Komfort, auf den andere neidisch hinaufblicken würden...
Mir fällt keins mehr ein, aber ich bin auch nicht in allen deutschen Nachbarländern Bahn gefahren oder überhaupt gewesen.
Schweiz, Tschechien, in gewisser Weise auch Österreich... gegenüber den Bahnen in jenen Ländern kriegt man bei der DB durchaus mehr Komfort.
Es sei denn natürlich, man vergleicht es mit diesem Wagen. Ist mein Lieblingsgroßraumwagen geworden.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
I Bimz nicht überzeugt
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 09.03.2020, 16:45 (vor 2268 Tagen) @ J-C
bearbeitet von 218 466-1, Montag, 09.03.2020, 16:45
Ich rede davon, dass eine Privatbahn eigenwirtschaftlich im Halbstundentakt zwischen Wien und Salzburg, einem der wenigen Strecken, wo kein bestellter Fernverkehr stattfindet, anbieten kann.
In Österreich liegt der Modal-Split durchaus sehr zugunsten des Autos, in Österreich hat's ja auch viele Zulieferer für deutsche Autos. Es werden vor allem in Niederösterreich eher neue Autobahnen als neue Schienenwege verlegt, obwohl man schon jetzt ein hervorragendes Autobahnnetz hat...
In AT wird das trotzdem besser gehandhabt. Es gibt im NV kein EVU-Chaos.
Für mich zum Beispiel schon. Klimatisierung ist einfach sehr wichtig, außerdem hat man kaum Möglichkeiten, beim Flix im Zug zu arbeiten. Ich bin mir sicher, dass es schon damals die Möglichkeit gab, entsprechende Wagen zu erhalten.
Leute die im Zug arbeiten wirst Du im Flix ganz bestimmt nicht finden. Ist auch nicht deren Zielgruppe.
Da wäre ich ganz bei dir, da denke ich vor allem, dass zwischen Köln und Frankfurt so eine Güter-NBS viel Sinn ergeben kann.
Dort wäre eine Güter-NBS am dringesten nötig. Nachdem man an der KRM mit der Trasse gespart hat, sodass GZ da auch nachts nicht fahren können, muss eben noch eine NBS her und es kostet viel mehr, als gespart wurde. Typisch Deutschland.
In Mecklenburg-Vorpommern etwa gäbe es zwar das Geld, aber das will man offenbar sich für später aufheben. Das ist wie das biblische Gleichnis von dem, der ein Talent (also die Währung) bekam und es aus Angst, es zu verlieren, erstmal vergrub, anstatt es zu investieren.
Der bekam dann auch nix und musste es zurückgeben.
Und genau so handelt tatsächlich Mecklenburg-Vorpommern zum Beispiel.
In Mecklenburg-Vorpommern kenne ich mich nicht aus.
In Deutschland wurden mehrere Strecken wieder reaktiviert, ob das mit den Ausschreibungen zusammenhängt, weiß ich jetzt aber auch nicht.
Teils-teils. Die Trendwende, weg von Stilllegungen, hin zu Taktverkehr und Modernisierung wurde bereits ab 1984 mit der CB Köln-Hansaring - Meinerzhagen eingeleitet und (wenn auch zu langsam) flächendekend ausgedehnt. Die Ausschreibungen setzen das im wesentlichen nur fort. Es gibt auch gegenteilige Fälle wo die Ausschreinungsbahn weniger fährt, als die Bundesbahn oder der Zugverkehr sogar komplett abbestellt wurde.
Stell dir vor, es geht noch vieeel schlimmer. Etwa in den EC-Wagen der tschechischen Bahn die noch extra für den Einsatz nach Deutschland umgebaut wurden.
Das finde ich auch noch deutlich besser, als ICE-T.
Das ist ja auch günstiger... aber sag, sind die Sitze da wirklich besser? Von den Bildern her sehe ich nicht wirklich den großen Unterschied zu denen im ICE-T.
Im Preis hat das bei mir keinen Unterschied gemacht.
Das sind die ganz normalen original Bpmz Sitze ohne ICmod. Und ja, ich finde die besser, als alle aktuellen Sitze der ICE (Stand 2016, ausgenommen MET).
Schweiz, Tschechien, in gewisser Weise auch Österreich... gegenüber den Bahnen in jenen Ländern kriegt man bei der DB durchaus mehr Komfort.
Normale SBB-EC und ÖBB-IC finde ich dennoch auch bequemer als ICE.
Es sei denn natürlich, man vergleicht es mit diesem Wagen. Ist mein Lieblingsgroßraumwagen geworden.
Schaut a bisserl schiach aus mit den Fenstern. Sonst ok.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Äh, was funktioniert in Österreich?
Blaschke, Sonntag, 08.03.2020, 19:34 (vor 2268 Tagen) @ J-C
Hey.
Wirtschaftlicher Bahnverkehr ist in Deutschland nicht möglich. Selbst DB schafft das nur auf wengen Strecken in der HVZ unter extremem Sparzwang und diese Züge müssen das Defizit anderer FV-Züge ausgleichen.
In Österreich und Tschechien werden bei der Staats/Bundesbahn Fernverkehre teilweise auch bestellt, das ist in Deutschland ja aus Gründen nicht erlaubt.
Private EVU müssen sich daher ein paar wenige luktrative Strecken zu den besten Reisezeiten aussuchen. Wenn man ganztags im Taktverkehr fahren würde, wäre das bereits eine Fahrt direkt zur Insolvenz.
Aber warum funktioniert es in Tschechien und in Österreich (letzteres für eine Zeit sogar im Halbstundentakt) sehr wohl?
Äh, was funktioniert? Es gibt in Österreich AUF EINER STRECKE privaten Fernverkehr - auf der einzigen, die in Österreich überhaupt Fahrgastaufkommen in größerem Umfang generiert. Den privaten Fernverkehr gibt es aber nur, weil ein milliardenschwerer Unternehmer eine Art 'Privatfehde' mit dem Staat führt und er sich diese Form der Freizeitbeschäftigung Hunderte Millionen kosten läßt - die Westbahn hat in ihrer Geschichte bislang ausschließlich hohe Verluste produziert und wäre nach 'normalen' Maßstäben längst in Konkurs.
Und ansonsten sind große Taktfahrpläne im Fernverkehr österreichweit in der Vergangenheit auch gescheitert. Google mal nach 'Neuer Austro Takt' ...
Schöne Grüße von jörg