Keine Bäume - (Un)Sicherheit in Untergrund/Oberleitung (Aktueller Betrieb)

oska, Donnerstag, 05.03.2020, 12:21 (vor 2424 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von oska, Donnerstag, 05.03.2020, 12:22

Bäume neben der Strecke sind eine Gefahr. Bei Sturm können Äste auf die Oberleitung fallen.

Bäume neben der Strecke bieten Sicherheit. Tief verwurzelt geben sie dem Erdreich Stabilität. Nicht nur auf Bahnstrecken. Auch auf Skipisten würden Bäume Erdrutsche und Lawinen verhindern.

Hier ein Foto des bedeutenden Erdrutsches, gepostet heute um 9:56 vom der Groupe SNCF:

https://twitter.com/GroupeSNCF/status/1235489459342389250

Wenn ich das Foto und die Medienberichte zur TGV-Entgleisung richtig deute, ist der Zug an dem Erdrutsch entgleist und dann im Schotter weiter gefahren/gerutscht. Deshalb ist der TGV im Bild nicht sichtbar.

Büsche würden dem Hang weniger Stabilität geben als Bäume, jedoch mehr als Gras. Allerdings wären Auswirkungen eines Brandes eines Büschungs- ähh Böschungsbrandes höher als beim ungesicherten Grashang.

Im Zusammenhang eines grippeähnlichen Virus, auf den ich hier nicht eingehen möchte, habe ich kürzlich die weisen Worte gelesen, dass die Natur macht was sie will. Wir haben in den entwickelten Ländern nur verlernt damit umzugehen, da wir denken, dass wir alles steuern können. Doch die Natur macht ihr eigenes Ding. Nach physikalisch-chemischen Gesetzen. Wenn genug Wasser im Erdreich ist und zu wenig schützende Wurzeln, dann rutscht das halt. Egal ob daneben ein Kindergarten oder eine Bahnstrecke ist.


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