"Mehr Güter auf die Schiene" steht wohl auf dem Abstellgleis (Allgemeines Forum)

Power132, Montag, 24.02.2020, 12:00 (vor 2232 Tagen)
bearbeitet von Power132, Montag, 24.02.2020, 12:00

könnte man meinen, wenn man die aktuellen Pläne des Bundes verfolgt.

4000km - Die Autobahn soll elektrisch werden.

Zwischen Reinfeld bei Hamburg und dem Autobahnkreuz Lübeck hängen seit einiger Zeit Oberleitungen über der Straße. Sie verlaufen entlang einer fünf Kilometer langen Teststrecke auf der Autobahn A1 in Schleswig-Holstein. Schwere Lastwagen mit Elektroantrieb können dort ihre Batterien während der Fahrt wieder aufladen.
Drei dieser sogenannten E-Highways hat der Bund in Zusammenarbeit mit den Ländern in den vergangenen Jahren errichtet und in Betrieb genommen, neben Schleswig-Holstein auch an der A5 in Südhessen und an der Bundesstraße B462 in Baden-Württemberg – womöglich Vorbild für ein größeres Leitungsnetz im ganzen Land.
Eine erste wissenschaftliche Auswertung zeigt, welchen Effekt leitungsgebundene Elektro-Lkw für den Klimaschutz haben könnten. „Bauen wir ein solches Oberleitungsnetz für Lkw auf, können die direkten Treibhausgasemissionen allein des Straßengüterfernverkehrs pro Jahr um bis zu zwölf Millionen Tonnen Kohlendioxid sinken“, sagt Florian Hacker vom Öko-Institut in Berlin. „Das entspricht mehr als einem Drittel der Emissionen des schweren Straßengüterverkehrs in Deutschland.“

Dann muss demnächst

Southwest Chief, Montag, 24.02.2020, 14:02 (vor 2232 Tagen) @ Power132

Dann muss demnächst nicht nur der Bahnhof Würzburg wg. Oberleitungsschaden gesperrt werden, sondern auch die Autobahn XY.

Dann trifft es zur Abwechslung die Autofahrer. Die sind einen Stau gewöhnt.

Schade ist diese Entwicklung auf jeden Fall. Denn das wird die Bahn und die verantwortlichen Politiker motivieren, noch mehr Gleise abzubauen.

Dann muss demnächst

idle2, Dienstag, 25.02.2020, 09:26 (vor 2231 Tagen) @ Southwest Chief

Bezahlen die LKW dann endlich die Kosten, die Sie verursachen? Trassengebühren/ Maut? Verschleiß/Zerstörung der Fahrbahn? Haltestellenendgeld? Zahlen "die Fahrzeuge", dann auch wirklich dort Steuern, wo sie verkehren? Bekommt der Fahrer dann auch gesetzlichen Mindestlohn?

Bei den extremen Subventionen ist es kein Wunder, dass Cargo auf der Schiene keine Chanche hat. Würden Änderungen ernsthaft in Erwägung gezogen, würde man "dem LKW" zuerst seine reellen Kosten bezahlen lassen...

Grüße

Cargo auf Schiene keine Chance?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 25.02.2020, 10:51 (vor 2231 Tagen) @ idle2

Bezahlen die LKW dann endlich die Kosten, die Sie verursachen? Trassengebühren/ Maut? Verschleiß/Zerstörung der Fahrbahn? Haltestellenendgeld?

Haltestellenendgeld vermutlich nicht. Das wären ja Moneten, die man braucht, um die Bedienung einer Haltestelle zu beenden (anstelle sie zu benutzen).
Oder meinst Du Haltestellenentgelt?

Bei den extremen Subventionen ist es kein Wunder, dass Cargo auf der Schiene keine Chanche hat. Würden Änderungen ernsthaft in Erwägung gezogen, würde man "dem LKW" zuerst seine reellen Kosten bezahlen lassen...

...man made the cars to take us on the road...
...man made the trains to carry the heavy load...

(James Brown, 1965)

Nun ist die Norm für das Wort "heavy" im Laufe der Zeit angeblich angestiegen.
Damals war 300 Tonnen schon "heavy" und ging mit der Bahn.
Jetzt bevorzugt man eher den Einsatz von 10 LKWs.
Erst recht wenn die Zielorte verstreut liegen und/oder keinen Bahnanschluss (mehr) haben (bei uns in NL wurden in den 1960ern/1970ern hunderte Verladestellen geschlossen).

Und der Trend geht auch mehr Richtung kleinere Mengen.

1. Bis 2016 gab es bei uns in NL Hausmüllzüge. Video dazu. Müllwagen trafen sich in verschiedenen Terminals wo das ganze auf die Schiene verlagert wurde. Jetzt sind die Terminals Trennstellen geworden und fahren LKWs Presscontainer mit getrenntem Müll zur Endverwertung. Da spielt die Bahn keine Rolle mehr.

2. Das sieht man auch im Konsumbereich. Wo früher ein LKW Grossgeschäfte bevorratete, sind jetzt vor allem Kleinbusse unterwegs um die Waren bei den Endverbrauchern zu Hause abzuliefern.

Dennoch: 5000 Tonnen Eisenerz oder 100 Container lassen sich besser mit der Bahn transportieren.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

DE macht endlich, was NL vor 15-20 Jahren machen sollte...

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 24.02.2020, 14:55 (vor 2232 Tagen) @ Power132

Hallo Power132,

könnte man meinen, wenn man die aktuellen Pläne des Bundes verfolgt.

4000km - Die Autobahn soll elektrisch werden.

Als bei uns in den Nullern die Betuweroute gebaut wurde, und auch in den ersten Jahren nach Fertigstellung, gab es bei uns die Frage, ob es nicht etwa sinnvoller wäre, statt der Betuweroute die "Betuwesnelweg" zu bauen. Also eine Autobahn nur für LKWs.
Die Infra war fast komplett fertig, man musste sie nur "elektrifizieren". Es fehlte nur die 20 km Bemmel-Zevenaar, und gut war's.

Jetzt können wir Niederländer dann endlich sehen, was bei uns hätte sein müssen.

Genauso wie Personen keine Lust auf Umstiege haben, haben Güter keine Lust auf Umschlag.
Wenn Jan irgendwo wohnt wo die Bahn ihn nicht abholen kann und irgendwo sein muss wo die Bahn ihn nicht bringen kann, ist die Wahl für die Strasse leicht gemacht.
Wenn ein Spediteur ein Paket dort hat wo die Bahn es nicht abholen kann und irgendwo hinschicken möchte wo die Bahn es nicht bringen kann, ist die Wahl für die Strasse leicht gemacht.

Für den Preis eines Kilometers Bahnstrecke kann man viele Kilometer Autobahn elektrifizieren.

Bauen wir ein solches Oberleitungsnetz für Lkw auf, können die direkten Treibhausgasemissionen allein des Straßengüterfernverkehrs pro Jahr um bis zu zwölf Millionen Tonnen Kohlendioxid sinken.

Bin ich mir nicht sicher.

Wenn für diese Elektrobrummis Dieselbrummis verschwinden, dann ja, einverstanden.
Aber was würde passieren, wenn Spediteure die Bahn massenhaft links liegen lassen und auf den Elektrobrummi setzen?
Immerhin bedeutet ein LKW, egal ob Elektro oder Diesel, Warentransport mit Gummi-Asphalt-Kontakt. Das hat mehr Reibung und kostet also mehr Energie als Stahl-Stahl-Kontakt bei der Bahn (oder meinetwegen ein berührungsfreier "Cargorapid"). Wenn ich mal annehme, die Strommixe für die Bahn und den Elektrobrummi seien dieselbe, dann verursacht man mit Elektrobrummi nicht weniger sondern mehr CO2-Ausstoss.

Also: auch mit Elektrobrummi bleibt eine Investition in die Bahn nach wie vor sehr wichtig.


gruß,

Oscar (NL).

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DE macht endlich, was NL vor 15-20 Jahren machen sollte...

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Montag, 24.02.2020, 16:20 (vor 2232 Tagen) @ Oscar (NL)

Am Besten man elektrifiziert ALLES. Also jedes noch so kleine Fizzelchen Strasse und Feldweg. Dann kann man auch den Personenverkehr flexibel handhaben mit Zweiwegefahrzeugen. Dann steigt Jan/Otto in Hintertupfing am Misthaufen in das Vehikel ein und in Flensburg Amerikaai wieder aus ohne einmal umgestiegen zu sein :)

DE macht endlich, was NL vor 15-20 Jahren machen sollte...

oska, Montag, 24.02.2020, 17:19 (vor 2232 Tagen) @ Tabernaer

Am Besten man elektrifiziert ALLES. Also jedes noch so kleine Fizzelchen Strasse und Feldweg. Dann kann man auch den Personenverkehr flexibel handhaben mit Zweiwegefahrzeugen. Dann steigt Jan/Otto in Hintertupfing am Misthaufen in das Vehikel ein und in Flensburg Amerikaai wieder aus ohne einmal umgestiegen zu sein :)

Statt die Energie aus dem Fahrweg zu holen, könnte man diese auch im Fahrzeug mitführen und dort in elektrische Energie umwandeln. Im Bereich der Straße würde als Arbeitstitel "Auto" vorschlagen.

Wem Benzin und Diesel zu dreckig oder zu knapp sind, der kann auf Wasserstoff setzen. Funktioniert auch auf der Schiene.

Wir bauen den Irrsinn immer weiter aus

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 24.02.2020, 21:17 (vor 2231 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von Alibizugpaar, Montag, 24.02.2020, 21:19

Wenn wir ein solches Oberleitungsnetz für Lkw aufbauen, dann wird der Kupferbedarf in astronomischen Mengen steigen. Das hat nicht nur preisliche Auswirkungen auf Eisenbahnelektrifizierungen, die Gewinnung der Rohstoffe wird weit massivere Eingriffe in und Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Nur um den Warentransport noch rücksichtsloser und verrückter zu machen als er heute schon ist. Statt mal einen Gang zurück zu schalten bauen wir das System immer weiter aus.

Hier ein Beispiel was meine und was ich in Dauerschleife immer wieder vortrage: Ich lag 2019 in einem Kölner Krankenhaus und habe gesehen, daß der läppische Joghurt ganz aus Österreich rangekarrt wurde. Verflucht, was hat so ein Joghurt aus A-4600 Wels im mindestens 700 Kilometer entfernten D-50935 Köln verloren? An wie vielen Molkereien ist dieser Lkw wohl vorbeigefahren, die alle deutlich näher an Köln lagen? Wahrscheinlich fahren die ihren Krempel nach Schweden und Spanien und die Patienten in Krankenhäusern dort wundern sich auch.

Und das machen wir mit allen Sachen so. Warum muß in einem Kiosk im südlichsten Italien Becks Bier aus Bremen im Regal stehen???

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Wir bauen den Irrsinn immer weiter aus

J-C, In meiner Welt, Montag, 24.02.2020, 21:56 (vor 2231 Tagen) @ Alibizugpaar

Schau, wir kennen sicher das Beispiel von den Nordseekrabben, die nach Marokko transportiert werden, um dort gepult zu werden und von dort zurück nach Europa kommen... meines Wissens nach sogar per LKW.

Das ist offensichtlich billig. Zu billig. Es läuft grundlegend etwas falsch.

Andererseits frage ich mich, egal wie viele LKWs dort fahren, wenn sie elektrisch fahren, reduziert sich der CO2-Fußabdruck so oder so. Ob dafür eine Strippe nötig ist oder man nicht auf andere Technologien setzen sollte, steht auf einem anderen Blatt.

Dahingehend finde ich - um zur Bahn zurückzukommen - es ja eigentlich ganz interessant, dass man dazu übergeht, weniger die Schienenwege zu elektrifizieren, sondern statt Dieselzügen eben Züge mit Wasserstoff- oder Batterieantrieb zu verwenden. Ich war ganz begeistert von der einen Fahrt im Cityjet Eco, wenn man ein Fahrzeug hat, welches auch ohne Oberleitung elektrisch verkehren kann, dann kann man sich die Oberleitung doch auch sparen, sofern es keine Züge gibt, die sonst nicht drüberkämen.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Studie zum Kupfer

oska, Dienstag, 25.02.2020, 05:08 (vor 2231 Tagen) @ Alibizugpaar

Wenn wir ein solches Oberleitungsnetz für Lkw aufbauen, dann wird der Kupferbedarf in astronomischen Mengen steigen. Das hat nicht nur preisliche Auswirkungen auf Eisenbahnelektrifizierungen, die Gewinnung der Rohstoffe wird weit massivere Eingriffe in und Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Kupfer für Zukunftstechnologien: Nachfrage und Angebot unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität - Projektergebnisse aus dem Projekt Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität FSEM

https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/cce/2010/Bericht_FSEM_Cu.pdf

An wie vielen Molkereien ist dieser Lkw wohl vorbeigefahren, die alle deutlich näher an Köln lagen? Wahrscheinlich fahren die ihren Krempel nach Schweden und Spanien und die Patienten in Krankenhäusern dort wundern sich auch.

Oder exportieren die Sachen nach China. Deutsche Milchprodukte sind dort sehr gefragt. Zum einen steigt in China die Mittelschicht, die sich sowas leisten kann, zum anderen ist das Vertrauen in die eigenen Produkte sehr gering. Nicht alle essen so 'hauptsache billig' wie wir.

"Mehr Güter auf die Schiene" steht wohl auf dem Abstellgleis

markw, Montag, 24.02.2020, 16:59 (vor 2232 Tagen) @ Power132

Eine erste wissenschaftliche Auswertung zeigt, welchen Effekt leitungsgebundene Elektro-Lkw für den Klimaschutz haben könnten. „Bauen wir ein solches Oberleitungsnetz für Lkw auf, können die direkten Treibhausgasemissionen allein des Straßengüterfernverkehrs pro Jahr um bis zu zwölf Millionen Tonnen Kohlendioxid sinken“, sagt Florian Hacker vom Öko-Institut in Berlin. „Das entspricht mehr als einem Drittel der Emissionen des schweren Straßengüterverkehrs in Deutschland.“[/i]

Ich hielt das Öko-Institut ja bisher für sehr seriös, aber damit manövrieren sie sich ja selbst auf aufs Abstellgleis. Eine typisch deutsche größenwahnsinnige Steuergeldverschwendung ohnegleichen. Ich hoffe, irgendjemand haucht den Beteiligten noch Verstand ein, bevor da ernsthaft ausgegeben wird.

Könnte da nicht Flixbus mitjubeln?

Blaschke, Montag, 24.02.2020, 18:46 (vor 2231 Tagen) @ Power132

Hey.

Da kann man dann doch den Reise-Oberleitungsbus erfinden. Da kann dann die Tankpause entfallen.

Einziger Haken: die Pause des Fahrers entfällt mit. Aber wenn bald zumindest teilautonom gefahren würde, könnte der auf den langweiligen Autobahnabschnitten Pause machen.

Schöne Grüße von jörg

"Mehr Güter auf die Schiene" steht wohl auf dem Abstellgleis

brun, Dienstag, 25.02.2020, 09:03 (vor 2231 Tagen) @ Power132
bearbeitet von brun, Dienstag, 25.02.2020, 09:05

Ich kenne das Projekt schon länger, bei Templin (nördlich von Berlin) liegt ja schon seit Jahren eine elektrische LKW-Teststrecke von Siemens im Wald. Die Technik ist auch sehr schön und vielversprechend, nur bietet sie wie der Transrapid eine Lösung für ein nicht-existierendes Problem.

Denn nicht der Ausstoß ist das Hauptproblem vom LKW-Verkehr, sondern die schiere Masse von LKWs. Die deutsche A2 ist nur am Sonntag gut befahrbar, an allen anderen Tagen sind zwei der drei Fahrspuren von einer unfassbaren Menge an LKWs verstopft. Ob die mit Diesel oder Oberleitung fahren, ist egal - es sind einfach zu viele.

Für innerdeutsche Transporte mag so ein e-LKW vielleicht noch sinnvoll sein, aber die große Flut von LKWs fließt ja zwischen Ost- und Westeuropa, von Weißrussland nach Großbrittannien sozusagen. Wenn ich aber ein polnischer Spediteur bin, und einen neuen LKW brauche, kauf ich mir doch keine teure elektrische Variante wenn ich den nur auf der deutschen Autobahn per Oberleitung betreiben kann. Dann investeriere ich in eine ganz normale und viel günstigere Dieselversion.

Man müsste bei Frankfurt/Oder und an der Grenze zu Belgien und NL große Verladebahnhöfe bauen, und dazwischen Pendelzüge fahren lassen, eine rollende Landstraße also. Wenn die Gebühren für diese Huckepackzüge dann niedriger angesetzt werden als die LKW-Maut auf der ganzen Strecke, werden sie garantiert auch gut benutzt.

Und dann fährt der LKW ja irgendwie auch mit Oberleitung...

Was ist aus dem CargoBeamer geworden?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 25.02.2020, 11:07 (vor 2231 Tagen) @ brun

Hallo brun,

Denn nicht der Ausstoß ist das Hauptproblem vom LKW-Verkehr, sondern die schiere Masse von LKWs. Die deutsche A2 ist nur am Sonntag gut befahrbar, an allen anderen Tagen sind zwei der drei Fahrspuren von einer unfassbaren Menge an LKWs verstopft. Ob die mit Diesel oder Oberleitung fahren, ist egal - es sind einfach zu viele.

Man kann LKWs die sonntägige Benutzung des Strassennetzes untersagen, aber der Bedarf des Menschen an Güter nicht.
Also müssen die LKWs, die eigentlich Sonntag fahren sollten, an anderen Tagen fahren.

Man müsste bei Frankfurt/Oder und an der Grenze zu Belgien und NL große Verladebahnhöfe bauen, und dazwischen Pendelzüge fahren lassen, eine rollende Landstraße also.

Und selbstverständlich eine Cargostrecke zwischen Frankfurt/Oder und NL/BE!
Auf der vorhandenen Infra durfte kein Platz mehr da sein.

Dann ist die nächste Frage: sollte man:

a. eine neue Rennbahn bauen und die alte Infra für Cargos und Regios verwenden?
b. eine neue Cargobahn bauen?
c. die Autobahn A2 mit einer elektrifizierten Fahrspur erweitern?

Für ein Spediteur ist ein doppelter Umschlag LKW-Bahn-LKW Zeitverlust die es bei der LKW-Direktfahrt nicht gibt. Und Zeit ist Geld.
Gut, dagegen spricht dann dass der LKW manchmal stillsteht; wenn nicht wegen Staus dann wegen vom Fahrer erwünschter oder gesetzlich verpflichteter Ruhepausen.

Was ist eigentlich aus dem CargoBeamer (Video) geworden?


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Was ist aus dem CargoBeamer geworden?

Tubs, Riesa, Dienstag, 25.02.2020, 11:25 (vor 2231 Tagen) @ Oscar (NL)

Hallo!

Was ist eigentlich aus dem CargoBeamer ([link=https://www.youtube.com/watch?>v=9ugx87dSmBg]Video[/link]) geworden?


Laut ihrer Homepage verkaufen/expandieren sie international.

https://www.cargobeamer.com/Alle-Meldungen-758619.html

Bis denn!

Tobias

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