SBB montieren Besen gegen Bahn-Touristen (Allgemeines Forum)
Simon Töller, Sonntag, 09.02.2020, 08:17 (vor 2233 Tagen)
???
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Sonntag, 09.02.2020, 08:31 (vor 2233 Tagen) @ Simon Töller
1. URL ohne Erklärung -> wird nicht angeklickt.
2. (nach Zuverlässigkeitskontrolle und Abtippen der Adresse) Artikel nur mit Login lesbar.
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Artikel frei lesbar - Es geht um Fahrgastsicherheit
Power132, Sonntag, 09.02.2020, 08:36 (vor 2233 Tagen) @ Oscar (NL)
Zitats des Anfangs:
Wer derzeit mit dem Zug in Luzern einfährt, entdeckt am Streckenrand mehrere Besen, die an Pfosten befestigt sind. Der Anblick lässt vermuten, die Besen seien für die Fahrzeugreinigung gedacht – doch dahinter steckt ein Sicherheitskonzept: Die Reinigungsgeräte sollen Passagiere vor Verletzungen schützen. «Falls ein Fahrgast den Kopf aus dem Fenster hält, wird ihm vom Besen frühzeitig eins ‹geputzt›. Dann zieht er den Kopf automatisch sofort zurück», sagt SBB-Mediensprecher Christian Ginsig.
Die Besen haben die SBB dort montiert, weil bis Mitte August die Fussgänger-Überführung Fluhmühle bei Luzern saniert wird. So werden die Besen jeweils montiert, wenn an oder neben den Gleisen Bauarbeiten stattfinden. Auch kurz vor Tunneleinfahrten kommen die Besen zum Einsatz. Denn: Befindet sich eine Baustelle direkt neben dem Gleis, muss immer ein gewisser Sicherheitsabstand eingehalten werden.
Zur Sicherheit der Fahrgäste
Auf dem SBB-Netz sind immer noch Züge mit Fenstern unterwegs, die die Fahrgäste selbst öffnen können. Dabei kommt es oft vor, dass Fahrgäste – vor allem Touristen – für Fotoaufnahmen den Kopf aus dem Fenster strecken. Durch die Besen soll verhindert werden, dass diese ihren Kopf an einem Gegenstand oder einer Maschine bei der Baustelle anstossen. Ginsig: «Lieber dem Passagier haut es schnell eins, als dass er sich ernsthaft – vielleicht sogar tödlich – am Kopf verletzt.»
Auf der Brünigstrecke etwa seien öfters Züge unterwegs, deren Fenster sich manuell öffnen lassen: «Aus diesem Grund sind während Bauarbeiten auf dieser Strecke am meisten Besen am Streckenrand zu sehen», erklärt Ginsig.
???
Simon Töller, Sonntag, 09.02.2020, 08:37 (vor 2233 Tagen) @ Oscar (NL)
Hallo,
1) Erklärung findet sich im Titel
2) Link funktioniert bei mir einwandfrei:
Weshalb die SBB Besen montieren
In Luzern ragen Besen horizontal Richtung Geleise. Die SBB wollen damit ihre Fahrgäste schützen.
Wer derzeit mit dem Zug in Luzern einfährt, entdeckt am Streckenrand mehrere Besen, die an Pfosten befestigt sind. Der Anblick lässt vermuten, die Besen seien für die Fahrzeugreinigung gedacht – doch dahinter steckt ein Sicherheitskonzept: Die Reinigungsgeräte sollen Passagiere vor Verletzungen schützen. «Falls ein Fahrgast den Kopf aus dem Fenster hält, wird ihm vom Besen frühzeitig eins ‹geputzt›. Dann zieht er den Kopf automatisch sofort zurück», sagt SBB-Mediensprecher Christian Ginsig. (...)
Quelle: Tagesanzeiger.ch
???
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 09.02.2020, 10:04 (vor 2233 Tagen) @ Simon Töller
Nein, im Titel befindet sich absolut keine Erklärung. Da steht nur eine Schlagzeile, die 100 Fragezeichen aufblubbern lässt.
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Nicht gegen Touristen sondern für deren Sicherheit
Power132, Sonntag, 09.02.2020, 10:08 (vor 2233 Tagen) @ Simon Töller
bearbeitet von Power132, Sonntag, 09.02.2020, 10:08
Das ist ein Unterschied
???
agw, NRW, Sonntag, 09.02.2020, 08:54 (vor 2233 Tagen) @ Oscar (NL)
SBB montieren Besen gegen Bahn-Touristen
Christian Snizek, Sonntag, 09.02.2020, 08:39 (vor 2233 Tagen) @ Simon Töller
Moin.
Dieser Artikel ist bereits aus dem Jahre 2015(!!!). Hat aber nicht nur mit den Fahrgästen zu tun, sondern auch um evtl. Gleisarbeiter zu schützen. Ist in CH Standard. Jüngstes Beispiel war Mitte letzten Jahres Basel SBB PB. Ich selber habe zu Hause ein Bild von Wankdorf VL in der Güterzugkurve von vor sieben oder acht Jahren. Im Endeffekt nix wirklich Neues und der Artikel ist übrigens frei lesbar.
Ist man anno 2020 immer noch so unfassbar rückständig?
Blaschke, Sonntag, 09.02.2020, 09:45 (vor 2233 Tagen) @ Simon Töller
bearbeitet von Blaschke, Sonntag, 09.02.2020, 09:45
Hey.
Auf dem SBB-Netz sind immer noch Züge mit Fenstern unterwegs, die die Fahrgäste selbst öffnen können.
Wie kann sowas sein? Die Sicherheitsrisiken sind ja schön beschrieben.
Unfassbar, dass so prähistorisch völlig veraltetes Gerümpel in der Schweiz noch fuhr damals.
Schöne Grüße von jörg
der, wäre er verantwortlich, aus Sicherheitsgründen den Einsatz von Wagen mit zu öffnenden Fenstern EU-weit generell ausnahmslos zu sofort untersagen würde. Das gilt auch für Museumsbahnen.
Ist man anno 2020 immer noch so unfassbar rückständig?
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 09.02.2020, 10:13 (vor 2233 Tagen) @ Blaschke
generell ausnahmslos sofort untersagen
Bitte nicht. Du magst doch auch den 'zu beiden Seiten Fenster auf & 2x 180 Grad Rundum-Kontrollblick'. Bei jedem Wetter und auch mitten in der Nacht.
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Ich denke an die Zukunft!
Blaschke, Sonntag, 09.02.2020, 11:21 (vor 2233 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von Blaschke, Sonntag, 09.02.2020, 11:21
Hey.
generell ausnahmslos sofort untersagen
Bitte nicht. Du magst doch auch den 'zu beiden Seiten Fenster auf & 2x 180 Grad Rundum-Kontrollblick'. Bei jedem Wetter und auch mitten in der Nacht.
Ich bin ja auch nicht normal.
Und jetzt habe ich sowieso keine Zeit mehr. Bin ja immer am arbeiten.
Außerdem will ich später im Altersheim der Jugend stolz erzählen, was wir alles erlebt haben. Offene Fenster während der Fahrt - da werden ihre Münder ähnlich offenstehen. Und ich bin ein Star. Sie werden da sitzen und den Opa bewundern. Ihr sagt ja immer, ich lebe noch eine Weile ...
Schöne Grüße von jörg
Fahren in D doch auch noch rum ...
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Sonntag, 09.02.2020, 10:27 (vor 2233 Tagen) @ Blaschke
- kein Text -
Ist man anno 2020 immer noch so unfassbar rückständig?
Math5D, Sonntag, 09.02.2020, 11:09 (vor 2233 Tagen) @ Blaschke
Hey.
Auf dem SBB-Netz sind immer noch Züge mit Fenstern unterwegs, die die Fahrgäste selbst öffnen können.
Wie kann sowas sein? Die Sicherheitsrisiken sind ja schön beschrieben.Unfassbar, dass so prähistorisch völlig veraltetes Gerümpel in der Schweiz noch fuhr damals.
Schöne Grüße von jörgder, wäre er verantwortlich, aus Sicherheitsgründen den Einsatz von Wagen mit zu öffnenden Fenstern EU-weit generell ausnahmslos zu sofort untersagen würde. Das gilt auch für Museumsbahnen.
Zum Glück ist die Schweiz ja nicht in der EU
Schöne Grüße von Math5D,
der, wäre er verantwortlich, auf touristisch interessanten Strecken den Einsatz von Zügen ohne zu öffnende Fenster ausnahmslos untersagen würde.
Ist man anno 2020 immer noch so unfassbar rückständig?
Dieter4711, Sonntag, 09.02.2020, 12:32 (vor 2232 Tagen) @ Blaschke
Das hat mit Rückständigkeit nichts zu tun. Die Besentechnik ist halt recht ausfallsicher. Natürlich wären hier auch Lichtschranken mit Signaleinrichtugen denkbar. Aber zum einen sind die nicht ausfallsicher und zum anderen wirkt so ein Besenstreichler sofort und unmittelbar.
Und ich halte nichts vom Verbot zu öffnender Fenster. Das Leben ist nun mal nicht ohne Risiko. Und wenn jedwedes Risiko aus dem Weg geräunt wird ist es einfach langweilig.
Vorgehensweise mit Besen bei SBB soll schon recht alt sein.
Bahngenießer, Sonntag, 09.02.2020, 10:19 (vor 2233 Tagen) @ Simon Töller
Schon vor fast 20 Jahren haben mir Fahrgäste aus ihren Schweiz-Urlauben berichtet, dass die SBB ihre Fahrgäste durch Besen dazu veranlasst, ihren Kopf aus dem geöffneten Fenster zurückzuziehen. Eingesetzt waren die Besen aber laut Erzählungen eher kurz vor engen Tunneln.
In Deutschland sperrt man dann anscheinend lieber Streckenabschnitte für bestimmte Wagentypen.
Damals vor Eröffnung der S 9 (Wuppertal - Essen - Bottrop/Haltern) sagte mir ein Eisenbahner, auf der Linie dürften keine Wagen mit zu öffnenden Fenstern (z. B. Dampfzüge, n-Wagen usw.) eingesetzt werden, da die enge tunnelartige Unterquerung zwischen Wuppertal-Sonnborn und Wuppertal-Vohwinkel sonst ein Sicherheitsrisiko darstelle.
Das generelle Problem:
In den wenigen Zügen, wo sich noch Fenster öffnen lassen, ist es zwar verboten, den Kopf aus dem Fenster zu halten. Viele tun es aber trotzdem.
Vorgehensweise mit Besen bei SBB soll schon recht alt sein.
sflori, Sonntag, 09.02.2020, 13:49 (vor 2232 Tagen) @ Bahngenießer
Schon vor fast 20 Jahren haben mir Fahrgäste aus ihren Schweiz-Urlauben berichtet, dass die SBB ihre Fahrgäste durch Besen dazu veranlasst, ihren Kopf aus dem geöffneten Fenster zurückzuziehen. Eingesetzt waren die Besen aber laut Erzählungen eher kurz vor engen Tunneln.
Wasn Quatsch! Das haben die damals eingesetzt, um die Hippies aus den Zügen zu ziehen. Deren lange Haare haben sich in den Besen verfangen - und ZACK - warn sie weg. Hat denen aber nix ausgemacht. Wurde halt draußen weitergekifft. :)
Bye. Flo.
Vorgehensweise mit Besen bei SBB soll schon recht alt sein.
guru61, Arolfingen, Montag, 10.02.2020, 08:00 (vor 2232 Tagen) @ Bahngenießer
Schon vor fast 20 Jahren haben mir Fahrgäste aus ihren Schweiz-Urlauben berichtet, dass die SBB ihre Fahrgäste durch Besen dazu veranlasst, ihren Kopf aus dem geöffneten Fenster zurückzuziehen. Eingesetzt waren die Besen aber laut Erzählungen eher kurz vor engen Tunneln.
Vor 20 Jahren?
Schon in dem Buch:
https://www.zvab.com/buch-suchen/titel/bahnen-der-voralpen/autor/marti/
von 1975, sind beim Rickentunnel, der damals in der Sanierung war, solche Besen abgebildet.
Das ist schon so lange Usanz in der Schweiz.
Einfach, pragmatisch und Ausfallsicher!
Gruss Guru