Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so? (Fahrkarten und Angebote)

bers, Dienstag, 28.01.2020, 13:13 (vor 2239 Tagen)
bearbeitet von bers, Dienstag, 28.01.2020, 13:14

Meine Reisekostenstelle (öffentlicher Dienst, 3000 Mitarbeiter) legt Wert darauf, dass jedes Ticket über das Bahnportal gebucht wird (was bedeutet, über die Sekretärin vom Chef des Chefs). Grunde seien:

Kostenersparnis (Wegfall des Serviceentgelts beim Reisebüro, Großkundenrabatt, Kumulation mit dem BahnCard Business-Rabatt)

Dazu sei gesagt: Das Reisebüro ist sicher keine Alternative, die ich wählen würde. Eine BahnCard habe ich nicht.

Zeitersparnis (Ticket kann direkt bei der Buchung ausgedruckt werden).

Sag ich mal nichts zu.

Ihr merkt jedenfalls, ich würde gern selbst buchen. Wie hoch ist denn der Großkundenrabatt so? Gefunden habe ich bisher nur maximal 5% (für Flexpreise!), was ich dank eCoupons und Sparpreis natürlich regelmäßig spielend unterbieten würde:
https://www.bahn.de/p/view/bahnbusiness/angebote/geschaeftskundenrabatt.shtml

Gibt es prinzipiell höhere Rabatte, oder kann ich mit diesen (maximal!) 5% argumentieren?

Die Einstiegsseite zum Portal ist übrigens diese
https://world.cytric.net/ibe/?system=bund-vda

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

GreenLine, Dienstag, 28.01.2020, 13:17 (vor 2239 Tagen) @ bers

In anderen Unternehmen ist es so, dass man selber über bahn.business buchen kann (daher wird vom Travel Management auf die Seite weitergeleitet).

Frag doch mal nett an, ob sie dir einen sog. Selbstbucher-Login geben können. Dann kannst du selber buchen, genießt aber alle Vorteile.

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

danielausberlin, Dienstag, 28.01.2020, 13:29 (vor 2239 Tagen) @ bers

Gibt es prinzipiell höhere Rabatte, oder kann ich mit diesen (maximal!) 5% argumentieren?

Es gibt noch mehr Vorteile, z.B.
automatische Reisekosten-Reports pro Monat / Jahr
Reports zu Mitarbeitern / Kostenstellen
Überblick wer für wen was gebucht hat ("Kollege x ist krank, stornier mal sein Ticket")
usw. usf.

Der Rabatt von 5 % ist eine nette Draufgabe, der jedoch z.B. bei 200.000 Umsatz schon 10.000 EUR ist. Würdest Du diese wegwerfen? ;-)

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

Hansjörg, Dienstag, 28.01.2020, 13:32 (vor 2239 Tagen) @ bers

Ihr merkt jedenfalls, ich würde gern selbst buchen. Wie hoch ist denn der Großkundenrabatt so? Gefunden habe ich bisher nur maximal 5% (für Flexpreise!)

5-10% aber nur mit BC.business. Selbstbucher Accounts sollten gehen, aber Citric ist ein Graus. Die normale Webseite geht nicht. Oft steckt hinter dem Portal aber noch eine interne Abrechung über Kostenstellen statt Mitarbeiter KK.

was ich dank eCoupons und Sparpreis natürlich regelmäßig spielend unterbieten würde:

eCoupons und Sparpreise klingen nicht professionell. Wer zahlt denn die Arbeitszeit die da reinfließt? Wo kommen die eCoupons her. Was soll im Storno Fall passieren, daher ausschließlich Flex Tickets. Hotels werden ja auch nur mit Stornobedingungen gebucht, da kommen schon einige Summen zusammen die ansonsten weg wären.

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

bers, Dienstag, 28.01.2020, 13:56 (vor 2239 Tagen) @ danielausberlin

Der Rabatt von 5 % ist eine nette Draufgabe, der jedoch z.B. bei 200.000 Umsatz schon 10.000 EUR ist. Würdest Du diese wegwerfen? ;-)

Nein, ich würde sie überbieten (Sparpreise, eCoupons).

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

bers, Dienstag, 28.01.2020, 14:00 (vor 2239 Tagen) @ Hansjörg

was ich dank eCoupons und Sparpreis natürlich regelmäßig spielend unterbieten würde:


eCoupons und Sparpreise klingen nicht professionell. Wer zahlt denn die Arbeitszeit die da reinfließt?

Ist das ein Witz? Wer zahlt denn die Arbeitszeit, wenn ich der Sekretärin schreiben muss, welchen Zug ich gern möchte? Und welchen Sitzplatz? (Und die Arbeitszeit der Sekretärin. Die kostet wahrscheinlich nicht viel weniger als ich, öffentlicher Dienst, siehe oben.)

Wo kommen die eCoupons her.

Aus der Vorteilswelt? Aus dem Newsletter? Von hier? :) Von mir aus auch vom Edeka.

Was soll im Storno Fall passieren

Das, was bei Flugbuchungen auch passiert. Hier zahlt mir keiner ein flexibles Flugticket, auf die Idee müsste ich mal kommen.

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

Hauke, Dienstag, 28.01.2020, 14:04 (vor 2239 Tagen) @ bers

Aber was hast du davon, einen privat organisierten E-Coupon zu nutzen und dann auch noch auf einem unflexiblen Ticket zu sitzen?

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

danielausberlin, Dienstag, 28.01.2020, 14:07 (vor 2239 Tagen) @ bers

Der Rabatt von 5 % ist eine nette Draufgabe, der jedoch z.B. bei 200.000 Umsatz schon 10.000 EUR ist. Würdest Du diese wegwerfen? ;-)


Nein, ich würde sie überbieten (Sparpreise, eCoupons).

Und das Risiko des Sparpreises trägst Du? Die Arbeitszeit des Handlings von eCoupons z.B. bei Erstattung arbeitest Du in der Freizeit ab? ;-)

Was bei dreistelligen Mitarbeiterzahlen schon alles fricklig ist, ist bei 3.000 MA schlicht nicht praktikabel, wennn jeder mit "seinen" Coupons, eigenen Shops usw. kommt. Dann kommt noch die Diskussion vom geldwerten Vorteil wenn der MA noch irgend welche privaten Rabattkarten einsetzt usw.

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

danielausberlin, Dienstag, 28.01.2020, 14:10 (vor 2239 Tagen) @ bers

Das, was bei Flugbuchungen auch passiert. Hier zahlt mir keiner ein flexibles Flugticket, auf die Idee müsste ich mal kommen.

Hier würde keiner auf die Idee kommen, ein nicht flexibles Flugticket zu zahlen. ;-)
Flexibel heißt aber in dem Fall nicht "freie Flugzeugwahl" sondern wahlweise Umbuchung auf anderen Reisetag ("Meeting ist dann nächste Woche, dann sind alle wieder gesund") oder Umschreibung des Namens ("dann fliegt halt Herr Meier hin").

Die "unterste Kategorie", keine Umbuchung, keine Namensänderung, kein Gepäck muss man schon mit Blut unterschreiben, dass man das möchte und dafür geradesteht. In der Regel sind es ja auch nur 10-20 EUR Unterschied zu obigem "Flexticket".

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

bers, Dienstag, 28.01.2020, 14:10 (vor 2239 Tagen) @ Hauke

Aber was hast du davon, einen privat organisierten E-Coupon zu nutzen und dann auch noch auf einem unflexiblen Ticket zu sitzen?

Nur ein paar Beispiele: Bahn-Bonus-Punkte; Kreditkarten-Punkte bzw. die Möglichkeit, mit rabattierten Gutscheinen zu bezahlen; die Möglichkeit, ein 1.-Klasse-Upgrade per Email angeboten zu bekommen (das ich privat bezahlen würde); Email-Benachrichtigung bei Fahrplanänderung ("Verspätungsalarm"); ... Außerdem soll die Kohle lieber mein Arbeitgeber behalten als sie der Bahn für einen "Business-Flexpreis" in den Rachen zu werfen. Wenn ich um 4 Uhr morgens zu Hause aufbreche, um den Zug um 4:10 Uhr zu nehmen, brauche ich keine Flexibilität.

Ihr dürft das gern eins nach dem anderen auseinandernehmen, da werde ich dann aber nicht mehr drauf eingehen, denn das war wirklich nicht die Frage :)

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

danielausberlin, Dienstag, 28.01.2020, 14:11 (vor 2239 Tagen) @ bers

Wenn ich um 4 Uhr morgens zu Hause aufbreche, um den Zug um 4:10 Uhr zu nehmen, brauche ich keine Flexibilität.

Zahlst Du die 100,- Flexpreis aus der eigenen Tasche nach, wenn Du verschläfst? ;-)

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

bers, Dienstag, 28.01.2020, 14:11 (vor 2239 Tagen) @ danielausberlin

Der Rabatt von 5 % ist eine nette Draufgabe, der jedoch z.B. bei 200.000 Umsatz schon 10.000 EUR ist. Würdest Du diese wegwerfen? ;-)


Nein, ich würde sie überbieten (Sparpreise, eCoupons).


Und das Risiko des Sparpreises trägst Du?

Ja.

Die Arbeitszeit des Handlings von eCoupons z.B. bei Erstattung arbeitest Du in der Freizeit ab? ;-)

Ja.

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

bers, Dienstag, 28.01.2020, 14:12 (vor 2239 Tagen) @ danielausberlin

Wenn ich um 4 Uhr morgens zu Hause aufbreche, um den Zug um 4:10 Uhr zu nehmen, brauche ich keine Flexibilität.


Zahlst Du die 100,- Flexpreis aus der eigenen Tasche nach, wenn Du verschläfst? ;-)

Dann verpasse ich den Flieger, da sind 100€ das geringste Problem.

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

bers, Dienstag, 28.01.2020, 14:15 (vor 2239 Tagen) @ danielausberlin

Das, was bei Flugbuchungen auch passiert. Hier zahlt mir keiner ein flexibles Flugticket, auf die Idee müsste ich mal kommen.


Hier würde keiner auf die Idee kommen, ein nicht flexibles Flugticket zu zahlen. ;-)
[...] In der Regel sind es ja auch nur 10-20 EUR Unterschied zu obigem "Flexticket".

Witzig. Ich spreche hier nicht von München-Nürnberg (sollte klar sein, Bahnforum), sondern Transatlantik und weiter. Da kommst Du nicht mal mit 100-200 EUR Unterschied hin.

Flexpreis Business

oska, Dienstag, 28.01.2020, 14:18 (vor 2239 Tagen) @ bers

Und das Risiko des Sparpreises trägst Du?


Ja.

  • Reisetag und Zug frei wählbar - 1 Tag vor bis 7 Tage nach dem gewählten Reisetag
  • Stornierung bis 6 Monate nach dem letzten Geltungstag kostenfrei

Sonntagabend spontan schon mit dem für Montag gebuchten Ticket losfahren, oder doch erst am Donnerstag? Vielleicht auch gar nicht und es nach dem Urlaub einfach stornieren.

Viel Spaß, wenn Du dafür das Risiko tragen möchtest.

Flexpreis Business

bers, Dienstag, 28.01.2020, 14:20 (vor 2239 Tagen) @ oska

Und das Risiko des Sparpreises trägst Du?


Ja.

  • Reisetag und Zug frei wählbar - 1 Tag vor bis 7 Tage nach dem gewählten Reisetag
  • Stornierung bis 6 Monate nach dem letzten Geltungstag kostenfrei

Sonntagabend spontan schon mit dem für Montag gebuchten Ticket losfahren, oder doch erst am Donnerstag? Vielleicht auch gar nicht und es nach dem Urlaub einfach stornieren.

Viel Spaß, wenn Du dafür das Risiko tragen möchtest.

Danke, mache ich seit 10 Jahren so, ist noch nie relevant gewesen.

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

danielausberlin, Dienstag, 28.01.2020, 14:24 (vor 2239 Tagen) @ bers

Das, was bei Flugbuchungen auch passiert. Hier zahlt mir keiner ein flexibles Flugticket, auf die Idee müsste ich mal kommen.


Hier würde keiner auf die Idee kommen, ein nicht flexibles Flugticket zu zahlen. ;-)
[...] In der Regel sind es ja auch nur 10-20 EUR Unterschied zu obigem "Flexticket".


Witzig. Ich spreche hier nicht von München-Nürnberg (sollte klar sein, Bahnforum), sondern Transatlantik und weiter. Da kommst Du nicht mal mit 100-200 EUR Unterschied hin.

Gut, da ist z.B. beim LH "Economy Basic" die Umbuchung schon drin (Kosten 150,-). Da gibt's das "Economy Light" (keine Umbuchung) gar nicht, welches dann für 20,- auf "Economy Classic" (Umbuchung 70,-) aufgerüstet werden kann.

Fehlende grafische Platzwahl im Firmenbuchungsportal!

bendo, Dienstag, 28.01.2020, 14:36 (vor 2239 Tagen) @ Hansjörg

5-10% aber nur mit BC.business. Selbstbucher Accounts sollten gehen, aber Citric ist ein Graus. Die normale Webseite geht nicht. Oft steckt hinter dem Portal aber noch eine interne Abrechung über Kostenstellen statt Mitarbeiter KK.

Witzig: Ich stelle gerade fest, dass das Buchungsportal meines Arbeitsgebers offenbar ein System ist, das öfter verwendet wird (ich dachte dies sei eine Firmen-interne Programmierung).
Jedenfalls: Auch ich ärgere mich über die Gängelung, dass ich das Firmenportal zur Buchung nutzen muss. Hauptgrund: Das Firmenportal bietet m.E. nichts, was die offizielle bahn-HP nicht kann, mit dem Nachteil, dass z.B. die konkrete Sitzplatzauswahl nicht möglich ist (es kann nur eine Präferenz angegeben werden).
Hin und wieder setzte ich mich über die Vorgabe hinweg und buchte über die bahn-HP. Bei der nachträglichen Abrechnung hat sich bisher noch nie jemand negativ dazu geäußert...

Für meine Dienstreisen behaupte ich im Firmensinne vergleichsweise günstig zu buchen: Während die meisten Kollegen (ohne nachzudenken) standardmäßig den Flexpreis buchen (oder durch das Sekretariat gebucht bekommen), nutze ich wenn möglich Sparpreise. Die auferlegte Unflexibilität rechtfertige ich damit, dass eine selten notwendige Zusatzbuchung unterm Strich immer noch günstiger ist, als jedes Mal den Flexpreis zu buchen. Des Weiteren lege ich Wert auf Termintreue, die m.E. bei Flugzeugreisenden groß geschrieben wird, beim Bahnfahrer aber Flexibilität für den Folgezug erwartet wird...

Gruß, bendo

Fehlende grafische Platzwahl im Firmenbuchungsportal!

bers, Dienstag, 28.01.2020, 14:52 (vor 2239 Tagen) @ bendo

Fehlende grafische Platzwahl im Firmenbuchungsportal!

Ist auch ein Punkt, ja.

Ansonsten kann ich Deine Ausführungen exakt so unterschreiben.

Deine bedeutendsten beiden Argumente sind....

GUM, Dienstag, 28.01.2020, 15:34 (vor 2239 Tagen) @ bers
bearbeitet von GUM, Dienstag, 28.01.2020, 15:35

Meine Reisekostenstelle (öffentlicher Dienst, 3000 Mitarbeiter) legt Wert darauf, dass jedes Ticket über das Bahnportal gebucht wird (was bedeutet, über die Sekretärin vom Chef des Chefs). Grunde seien:

Kostenersparnis (Wegfall des Serviceentgelts beim Reisebüro, Großkundenrabatt, Kumulation mit dem BahnCard Business-Rabatt)


Dazu sei gesagt: Das Reisebüro ist sicher keine Alternative, die ich wählen würde. Eine BahnCard habe ich nicht.

Hallo bers,
liebe Community,

interessante Frage, die Du aufwirfst. Deine bedeutendsten Argumente lassen sich dem Bereich Controlling/Rechnungswesen und Unternehmenssicherheit/Trust&Safety zuordnen:

1. Schein(?)rabatte werden durch Zuschläge bei BahnCard Business kompensiert

Jede BahnCard business ist teurer als die Variante für den Normalkunden. Für die Möglichkeit ausschließlich bei Flexpreisen Geld zu sparen zahlt Dein Unternehmen erst einmal einen Zuschlag.

Zusätzlich habt Ihr immer dann, wenn ein Mitarbeiter zu denjenigen mit höherem Reiseaufkommen gehört den administrativen Aufwand des Zumeldens und Abmeldens von der BahnCard.

Der einstellige Prozentsatz des Firmenkundenrabattes wird damit reduziert durch den Zuschlag auf die BahnCards und den Verwaltungsaufwand.

2. Mitarbeiterliste inkl. Reiseaktivitäten einem/mehreren Fremdunternehmen anvertrauen?(Zusimmung zur Markt"forschung")

Für die Unternehmenssicherheit (bzw. Trust & Safety, Compliance) kann von entscheidender Bedeutung sein wie viele Fremdunternehmen, zusätzliche Dienstleister etc. komplette Informationen über das Reiseverhalten und die reisenden Mitarbeiter haben.

Denke mal an Firmenfusionen, Neukunden-Akquise etc. Aus dem Reiseverhalten lässt sich im schlimmsten Fall herauslesen was das Unternehmen plant.

Ebenso kann eine Marketingauswertung über die Geburtsdaten/Alter der Passagiere auch etwas über die Wettbewerbsfähigkeit aussagen.


Das sind zwei ganz unterschiedliche Argumente dafür, dass man eben nicht alle Daten unkontrolliert in dritte Hände gibt und die dann auch noch freiwillig über den Firmennamen zuordenbar macht.

Einen sehr guten Eindruck bekommst Du bereits dann, wenn Du Dir die Regelungen zu Aktivitäten der Nicht-PR-Mitarbeiter in den so genannten "sozialen" Medien ansiehst.


Aber immer deeskalieren: Wenn der Chef unbedingt will, dann setzt er halt sein Unternehmen aufs Spiel.

Hätte ich ein großes Unternehmen, dann wäre Punktesammeln etc. erlaubt. Bahn Business-Rabatt gäbe es keinen. Und bei kritischen Projekten wird die Fahrkarte halt gestückelt bis zum letzten Umsteigeort und dann eine Nahverkehrskarte zugekauft.

Und per Reisekostenabrechnung eingereicht.

Hoffe das hilft ein bisschen.

Liebe Grüße

GUM

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

ks2019, Kassel, Dienstag, 28.01.2020, 16:05 (vor 2239 Tagen) @ bers

Bei meinem Arbeitgeber betrug der Firmenkunden-Rabatt vor einigen Jahren 8 Prozent. Der aktuelle Wert ist mir nicht bekannt.

Missbrauchspotential

john.lennon, Dienstag, 28.01.2020, 16:12 (vor 2239 Tagen) @ bers

Je mehr Entscheidungsgewalt beim MA liegt, desto:

1.) besser können die Informationen, die diesem MA vorliegen, in die Entscheidung einbezogen werden (Du kannst besser einschätzen als die Reisekostenstelle, ob für ein Fahrt am morgigen Mittwoch ein Sparpreis reicht oder ob Du - aus welchen Gründen auch immer - auf ein Flexticket angewiesen bist)

2.) schwieriger wird es, sicherzustellen, dass der Mitarbeiter im Interesse des Unternehmens/der Institution agiert.

Wie erklärt sich 2.) ?

- Wenn der MA selbst entscheidet, muss er über verschiedene übergeordnete Ziele informiert werden (z.B., dass es sinnvoll ist, eine bestimmte Umsatzschwelle zu erreichen, um einen höheren Rabatt zu bekommen).

- Seine Reisebuchungen müssen an verschiedene Stellen gemeldet werden (Buchhaltung usw.), vielleicht ginge das mit Reisekostenstelle effizienter).

- Der MA muss eventuell geschult werden (von den 3000 MA in Eurer Behörde kennen nicht alle die besten Buchungsstrategien)

- MA verfolgen eigene Ziele. Wenn sie selbst über Reisen entscheiden, müssen sie überwacht werden. Beispiel aus der Praxis: Bei der Telekom wurde vielen MA die Entscheidung überlassen, ob sie eine BC25 oder BC50 nehmen. Ich kenne jemanden, der eine BC25 genommen hat, obwohl sich die BC50 definitiv gerechnet hätte. Warum hat der MA das gemacht? Damit er mehr Punkte sammelt und Bahn Comfort erreicht.

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

heinz11, Dienstag, 28.01.2020, 17:38 (vor 2239 Tagen) @ ks2019

Bei meinem Arbeitgeber betrug der Firmenkunden-Rabatt vor einigen Jahren 8 Prozent. Der aktuelle Wert ist mir nicht bekannt.


Der ist vor einigen Jahren grundsätzlich von bis zu 10% auf bis zu 5% runtergesenst worden. Gleichzeitig wurde den DB-Agenturen keine Provision mehr für Geschäftskundentickets und -BCs gewährt. Deswegen führten die dann Serviceentgelte dafür ein.

Angeblich sollen einige Großkunden eine individuelle Vereinabrung mit höheren Rabatten abgeschlossen haben. Aber das weiß ich nur vom Hörensagen.

Missbrauchspotential

bers, Dienstag, 28.01.2020, 17:51 (vor 2239 Tagen) @ john.lennon

- Wenn der MA selbst entscheidet, muss er über verschiedene übergeordnete Ziele informiert werden (z.B., dass es sinnvoll ist, eine bestimmte Umsatzschwelle zu erreichen, um einen höheren Rabatt zu bekommen).

Das ist ein interessanter Punkt. Selbst 50% auf mein Ticket lohnen sich nicht, wenn mein Ticket genau das eine sein sollte, das den Gesamtrabatt um ein halbes Prozent erhöht. Unwahrscheinlich, aber durchaus denkbar.

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

GibmirZucker, Dienstag, 28.01.2020, 18:40 (vor 2239 Tagen) @ bers

Zusatzfrage: wie sind Eure Erfahrungen mit Firmen Reisebüros? Bei mir war die Leistung früher gelegentlich so lala, manchmal ok, in Einzelfällen auch genial, mit kreativen Fahrkarten, wo ich selbst nicht auf die Idee gekommen bin. inzwischen bekomme ich auf eine Bestellung statt dem Ticket eine überflüssige Rückfrage mit 5 Fehlern pro Satz, am Telefon verstehen die weder meinen Namen noch Firma und manchmal muss ich sogar Orte wie Coburg buchstabieren. Modern Times, wahrscheinlich Call Center in Minsk. Und wurde ich bei einer Reklamation früher wohl in die Schweiz durchgestellt, wo ein kompetenter Mitarbeiter den Schaden großzügig behoben hat, meldet sich jetzt einer, der mir die Ohren volllallt mit der Aufforderung, Verständnis für seine Mitarbeiter aufzubringen weil sie neu sind. Am Ende habe ich ein noch falscheres Ticket als vorher in der Hand. Habt ihr auch derart negative Erfahrungen? Oder betrifft das nur einen speziellen Dienstleister?

Auf eigene Vorteile aus

Gleiswechsel, Dienstag, 28.01.2020, 19:02 (vor 2239 Tagen) @ bers

Nur ein paar Beispiele: Bahn-Bonus-Punkte; Kreditkarten-Punkte bzw. die Möglichkeit, mit rabattierten Gutscheinen zu bezahlen

Ah, also im Großen und Ganzen geht es dir, einen persönlichen Gewinn aus deinen Geschäftsreisen für deinen Arbeitgeber zu schlagen. Punkte sammeln für Reisen, die man gar nicht bezahlen musste. Oder noch besser: mit rabbatierten Gutscheinen bezahlen und den tatsächlichen Kaufpreis angeben um noch ein paar Euro mehr rauszuschlagen.

Als Kollege im öffentlichen Dienst finde ich dein Verhalten beschähmend.

Auf eigene Vorteile aus

bers, Dienstag, 28.01.2020, 19:08 (vor 2239 Tagen) @ Gleiswechsel

Punkte sammeln für Reisen, die man gar nicht bezahlen musste.

Das Problem daran musst Du mir noch erklären. Ja, das ist mein Vorteil. Und wessen Nachteil? Wer verliert?

Oder noch besser: mit rabbatierten Gutscheinen bezahlen und den tatsächlichen Kaufpreis angeben um noch ein paar Euro mehr rauszuschlagen.

Glaubst Du mir, dass ich schon mal versucht habe, einer Reisekostenstelle beizubringen, dass ich weniger bezahlt habe als auf dem Ticket steht? Und dass die geantwortet haben "Wir erstatten, was auf dem Ticket steht, alles andere ist ja zu kompliziert"? Ja, so ist das. Findest Du es jetzt immer noch verwerflich? Soll ich deswegen meine Gutscheine *nicht* benutzen?

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

bahnfahrerofr., Dienstag, 28.01.2020, 19:29 (vor 2239 Tagen) @ GibmirZucker

Unsere Reisekostenstelle bucht die Tickets selbst und ist nicht outgesourct, daher ist es ganz ok dort zu bestellen. Kreative Tickets und irgendwelche Spezialfälle kennen die Kolleginnen dort aber nicht.

Private BC soll verwendet werden, dienstl. Boni nicht privat

martarosenberg, Dienstag, 28.01.2020, 19:39 (vor 2239 Tagen) @ Gleiswechsel

Nur ein paar Beispiele: Bahn-Bonus-Punkte


Ah, also im Großen und Ganzen geht es dir, einen persönlichen Gewinn aus deinen Geschäftsreisen für deinen Arbeitgeber zu schlagen. Punkte sammeln für Reisen, die man gar nicht bezahlen musste.

Solange die Reisekostenrichtlinie sagt, dass privat vorhandene BahnCards benutzt werden sollen aber einem dafuer keine anteilige Erstattung gewaehrt wird, will ich auch Punkte privat sammeln duerfen.

Oder andersherum ausgedrueckt:

Solange mir untersagt wird, bei Dienstreisen gesammelte Punkte privat zu verbrauchen (Passus aus der Realitaet), sehe ich nicht ein, dass ich im Gegenzug meine privat gekaufte BahnCard fuer Dienstreisen verwende ohne dafuer eine anteilige Erstattung zu bekommen (Passus aus der Realitaet: Private BahnCards sollen verwendet werden, Geld gibt es aber erst wenn sie sich _komplett_ rentiert).

Also wenn die Reisekostenverordnung sagt, dass dienstlich erworbene Boni nicht privat verwendet werden duerfen, dann sag ich, dass privat vorhandene Boni nicht dienstlich verwendet werden.

Auf eigene Vorteile aus

ffz, Dienstag, 28.01.2020, 19:40 (vor 2239 Tagen) @ bers

Hallo,

wenn du während einer Dienstreise/Firmenreise bahn.bonus/bahn.comfort Punkte sammelst ist das Steuerhinterziehung. Mittlerweile schauen die Finanzämter da auch durchaus genauer hin. Rechtlich müssen die Punkte an den Arbeitgeber abgetreten werden, oder wenn du sie behalten willst als geldwerten Vorteil versteuern.

Private BC soll verwendet werden, dienstl. Boni nicht privat

bahnfahrerofr., Dienstag, 28.01.2020, 19:46 (vor 2239 Tagen) @ martarosenberg
bearbeitet von bahnfahrerofr., Dienstag, 28.01.2020, 19:47

Nur ein paar Beispiele: Bahn-Bonus-Punkte


Ah, also im Großen und Ganzen geht es dir, einen persönlichen Gewinn aus deinen Geschäftsreisen für deinen Arbeitgeber zu schlagen. Punkte sammeln für Reisen, die man gar nicht bezahlen musste.


Solange die Reisekostenrichtlinie sagt, dass privat vorhandene BahnCards benutzt werden sollen aber einem dafuer keine anteilige Erstattung gewaehrt wird, will ich auch Punkte privat sammeln duerfen.

Oder andersherum ausgedrueckt:

Solange mir untersagt wird, bei Dienstreisen gesammelte Punkte privat zu verbrauchen (Passus aus der Realitaet), sehe ich nicht ein, dass ich im Gegenzug meine privat gekaufte BahnCard fuer Dienstreisen verwende ohne dafuer eine anteilige Erstattung zu bekommen (Passus aus der Realitaet: Private BahnCards sollen verwendet werden, Geld gibt es aber erst wenn sie sich _komplett_ rentiert).

Also wenn die Reisekostenverordnung sagt, dass dienstlich erworbene Boni nicht privat verwendet werden duerfen, dann sag ich, dass privat vorhandene Boni nicht dienstlich verwendet werden.

Genau so handhabe ich es auch. Hätte ja eine private BC 50 (2.Kl.), aber nachdem der AG das mit der Erstattung so handhaben will wie von dir beschrieben, fahre ich dienstlich halt nach wie vor 1. Klasse Flexpreis unrabattiert durch die Gegend. Offenbar so gewollt.

Zugegebenermaßen komme ich auch nur auf max. 10-15 Hin- und Rückfahrten im Jahr, dieses Jahr vielleicht etwas mehr.

Auf eigene Vorteile aus - Steuerhinterziehung

Henrik, Dienstag, 28.01.2020, 19:47 (vor 2239 Tagen) @ bers

Nur ein paar Beispiele: Bahn-Bonus-Punkte; Kreditkarten-Punkte bzw. die Möglichkeit, mit rabattierten Gutscheinen zu bezahlen

Ah, also im Großen und Ganzen geht es dir, einen persönlichen Gewinn aus deinen Geschäftsreisen für deinen Arbeitgeber zu schlagen. Punkte sammeln für Reisen, die man gar nicht bezahlen musste.

Das Problem daran musst Du mir noch erklären. Ja, das ist mein Vorteil. Und wessen Nachteil? Wer verliert?

Ist das Dein ernst?
Bist Du Dir wirklich nicht bewusst, was Du hier von Dir gibst?

Oder noch besser: mit rabbatierten Gutscheinen bezahlen und den tatsächlichen Kaufpreis angeben um noch ein paar Euro mehr rauszuschlagen.

Als Kollege im öffentlichen Dienst finde ich dein Verhalten beschähmend.

Glaubst Du mir, dass ich schon mal versucht habe, einer Reisekostenstelle beizubringen, dass ich weniger bezahlt habe als auf dem Ticket steht? Und dass die geantwortet haben "Wir erstatten, was auf dem Ticket steht, alles andere ist ja zu kompliziert"? Ja, so ist das. Findest Du es jetzt immer noch verwerflich? Soll ich deswegen meine Gutscheine *nicht* benutzen?

und Du gibts das nirgends an?

dienstlich erworbene bahn.bonus Punkte wie auch Meilen stehen grundsätzlich dem Arbeitgeber zu, es sei denn es ist anders geregelt worden. Besteht eine solche Vereinbarung o.ä. stellt das private Nutzen dieser Vorteile einen geldwerten Vorteil da und ist zu versteuern (über der Freigrenze hinaus).
Anzugeben ist das eh alles.

Nachteil? Verliert? Der Steuerzahler und Du vertrittst diesen auch noch. Ganz besonders heikel!

Auf eigene Vorteile aus

bers, Dienstag, 28.01.2020, 19:57 (vor 2239 Tagen) @ ffz

wenn du während einer Dienstreise/Firmenreise bahn.bonus/bahn.comfort Punkte sammelst ist das Steuerhinterziehung.

Das ist in dieser Allgemeinheit sicher falsch. Oder hast Du eine Quelle dafür?

Auf eigene Vorteile aus - Steuerhinterziehung

bers, Dienstag, 28.01.2020, 20:00 (vor 2239 Tagen) @ Henrik

Glaubst Du mir, dass ich schon mal versucht habe, einer Reisekostenstelle beizubringen, dass ich weniger bezahlt habe als auf dem Ticket steht? Und dass die geantwortet haben "Wir erstatten, was auf dem Ticket steht, alles andere ist ja zu kompliziert"?


und Du gibts das nirgends an?

Lies noch mal.

Auf eigene Vorteile aus - Steuerhinterziehung

bers, Dienstag, 28.01.2020, 20:04 (vor 2239 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von bers, Dienstag, 28.01.2020, 20:04

Punkte sammeln für Reisen, die man gar nicht bezahlen musste.

Das Problem daran musst Du mir noch erklären. Ja, das ist mein Vorteil. Und wessen Nachteil? Wer verliert?


Ist das Dein ernst?

Ja. Bei Bahn.Bonus sammelt explizit der Reisende, nicht der Zahlende. Das kann also nicht Dein Problem sein. Je 500 Punkte setze ich dann für ein 1.-Klasse-Upgrade für eine Dienstreise ein. Erklär mir bitte, wo Dein Problem ist.

Auf eigene Vorteile aus - Steuerhinterziehung

Henrik, Dienstag, 28.01.2020, 20:08 (vor 2239 Tagen) @ bers

Glaubst Du mir, dass ich schon mal versucht habe, einer Reisekostenstelle beizubringen, dass ich weniger bezahlt habe als auf dem Ticket steht? Und dass die geantwortet haben "Wir erstatten, was auf dem Ticket steht, alles andere ist ja zu kompliziert"?

und Du gibts das nirgends an?

Lies noch mal.

Wo ist was von Finanzamt zu lesen?

Wie hoch ist ein Firmenkundenrabatt so?

bers, Dienstag, 28.01.2020, 20:10 (vor 2239 Tagen) @ heinz11

Danke für die Antworten, das war meine eigentliche Frage. Was sich da oben an Paralleldiskussion entspannt hat, war nicht so gedacht :D

Auf eigene Vorteile aus - Steuerhinterziehung

Henrik, Dienstag, 28.01.2020, 20:15 (vor 2239 Tagen) @ bers

Punkte sammeln für Reisen, die man gar nicht bezahlen musste.

Das Problem daran musst Du mir noch erklären. Ja, das ist mein Vorteil. Und wessen Nachteil? Wer verliert?

Ist das Dein ernst?

Ja. Bei Bahn.Bonus sammelt explizit der Reisende, nicht der Zahlende. Das kann also nicht Dein Problem sein. Je 500 Punkte setze ich dann für ein 1.-Klasse-Upgrade für eine Dienstreise ein. Erklär mir bitte, wo Dein Problem ist.

Ich hab hier kein Problem, um mich geht es hier nicht.

Du sprichst von Deinem persönlichen Gewinn, Deinen Vorteil.
Geldwerter Vorteil zu Deinem persönlichen Gewinn, Deinen Vorteil ist anzugeben beim Finanzamt und ggf. entsprechend zu versteuern - dafür haftest Du persönlich.
Handelst Du nicht entsprechend, liegt eine Steuerhinterziehung vor.
Das ist dann Dein Problem, damit solltest Du auch nicht so flapsig umgehen.

Auf eigene Vorteile aus - Steuerhinterziehung

bers, Dienstag, 28.01.2020, 20:35 (vor 2239 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von bers, Dienstag, 28.01.2020, 20:36

Punkte sammeln für Reisen, die man gar nicht bezahlen musste.

Das Problem daran musst Du mir noch erklären. Ja, das ist mein Vorteil. Und wessen Nachteil? Wer verliert?

Ist das Dein ernst?

Ja. Bei Bahn.Bonus sammelt explizit der Reisende, nicht der Zahlende. Das kann also nicht Dein Problem sein. Je 500 Punkte setze ich dann für ein 1.-Klasse-Upgrade für eine Dienstreise ein. Erklär mir bitte, wo Dein Problem ist.


Ich hab hier kein Problem, um mich geht es hier nicht.

Du sprichst von Deinem persönlichen Gewinn, Deinen Vorteil.
Geldwerter Vorteil zu Deinem persönlichen Gewinn, Deinen Vorteil ist anzugeben beim Finanzamt und ggf. entsprechend zu versteuern

Blödsinn - in der Allgemeinheit. Wenn ich im Büro das Fenster aufmache, weil es stinkt, dann stinkts nicht mehr, und das ist das auch mein Vorteil. Aber nicht zu versteuern.

Wenn ich auf einer Dienstreise erworbene Punkte auf einer Dienstreise für ein Upgrade einsetze, dann fahre ich bequemer, und das ist auch mein Vorteil. Aber ebenfalls nicht zu versteuern.

Auf eigene Vorteile aus - Steuerhinterziehung

Henrik, Dienstag, 28.01.2020, 21:00 (vor 2239 Tagen) @ bers

Punkte sammeln für Reisen, die man gar nicht bezahlen musste.

Das Problem daran musst Du mir noch erklären. Ja, das ist mein Vorteil. Und wessen Nachteil? Wer verliert?

Ist das Dein ernst?

Ja. Bei Bahn.Bonus sammelt explizit der Reisende, nicht der Zahlende. Das kann also nicht Dein Problem sein. Je 500 Punkte setze ich dann für ein 1.-Klasse-Upgrade für eine Dienstreise ein. Erklär mir bitte, wo Dein Problem ist.

Ich hab hier kein Problem, um mich geht es hier nicht.

Du sprichst von Deinem persönlichen Gewinn, Deinen Vorteil.
Geldwerter Vorteil zu Deinem persönlichen Gewinn, Deinen Vorteil ist anzugeben beim Finanzamt und ggf. entsprechend zu versteuern

Blödsinn - in der Allgemeinheit.

Geldwerter Vorteil zu Deinem persönlichen Gewinn, Deinen Vorteil ist grundsätzlich anzugeben beim Finanzamt und ggf. entsprechend zu versteuern.

Das kannst Du noch so sehr als Blödsinn titulieren - da steht das Finanzamt & Gesetzgeber drüber. ;)

Wenn ich auf einer Dienstreise erworbene Punkte auf einer Dienstreise für ein Upgrade einsetze, dann fahre ich bequemer, und das ist auch mein Vorteil. Aber ebenfalls nicht zu versteuern.

Das ist zwingend mit Deinem Arbeitgeber abzusprechen..
Das Upgrade ist vom Arbeitgeber bezahlt worden.

Auf eigene Vorteile aus - Steuerhinterziehung

bers, Dienstag, 28.01.2020, 22:34 (vor 2239 Tagen) @ Henrik

Wenn ich auf einer Dienstreise erworbene Punkte auf einer Dienstreise für ein Upgrade einsetze, dann fahre ich bequemer, und das ist auch mein Vorteil. Aber ebenfalls nicht zu versteuern.


Das ist zwingend mit Deinem Arbeitgeber abzusprechen..

Das ist es, ja. Aus dem Reiseantrag:

Im Rahmen von Dienstreisen erworbene [Bonuspunkte] sind ausschließlich dienstlich zu verwenden.

Könnten diese Unterstellungen jetzt wohl mal aufhören?

Auf eigene Vorteile aus - Steuerhinterziehung

bers, Dienstag, 28.01.2020, 22:47 (vor 2239 Tagen) @ Henrik

Glaubst Du mir, dass ich schon mal versucht habe, einer Reisekostenstelle beizubringen, dass ich weniger bezahlt habe als auf dem Ticket steht? Und dass die geantwortet haben "Wir erstatten, was auf dem Ticket steht, alles andere ist ja zu kompliziert"?

und Du gibts das nirgends an?

Lies noch mal.


Wo ist was von Finanzamt zu lesen?

In Deiner Frage zumindest nicht in diesem Kontext, denn dort hast Du Dich wieder auf Bonuspunkte bezogen. Aber ich antworte trotzdem mal, als ob Du es gefragt hättest.

Natürlich nehme ich die Bescheinigung meines Arbeitgebers, dass er mir 19,90€ steuerfrei als Reisekosten ausbezahlt hat, und lege sie meiner Einkommenssteuererklärung bei. Dazu schreibe ich dann einen Vermerk, dass die Bescheinigung meines Arbeitgebers falsch ist, obwohl ich ihn darauf hingewiesen habe, und dass mir nur 19,90/29,00*25,00 = 17,16 EUR steuerfrei hätten erstattet werden dürfen. Dazu lege ich dann die Kassenbons vom Edeka und die Pappen der Gutscheine. Die Differenz von 2,74 EUR gilt es dann zu versteuern. Natürlich erst, nachdem ich meine zusätzlichen Werbungskosten für den Kauf der Gutscheine abgezogen habe, etc. etc. Und das mache ich dann für jede einzelne meiner zwei Bahnfahrten im Jahr.

Das ganze ist aber tatsächlich eher theoretischer Natur. Seit ich der Reisekostenstelle erklärt habe, was eCoupons auf dem Ticket heißen und dass die ebenfalls nicht zu erstatten sind (und die stehen ja tatsächlich auf dem Ticket, deswegen können sie das in ihre Erstattung einbeziehen), hätte ich eher Angst, dass sie Gutscheine als eCoupons verstehen und ebenfalls nicht versteuern. Dank Kombination von eCoupon und Gutschein bleibt ja meistens ein kleiner Restbetrag auf der Kreditkarte, und wenn ich dann für ein Ticket nur 4,90€ erstattet bekomme, weil die 10€ Gutschein nicht erstattet werden, ist ja auch nichts gewonnen.

Auf eigene Vorteile aus

schlaufuxxx, Dienstag, 28.01.2020, 23:05 (vor 2239 Tagen) @ bers

Wer verliert?

Sofern du einen hast: Du. Deinen Beamtenstatus.

Als Angestellter wird man doch noch leichter los.

Frage wurde beantwortet. Bitte schließen.

heinz11, Dienstag, 28.01.2020, 23:08 (vor 2239 Tagen) @ bers

- kein Text -

Frage beantwortet. Danke.

Administrator, Dienstag, 28.01.2020, 23:22 (vor 2239 Tagen) @ bers

- kein Text -

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