Frankfurt: Fünf Verletzte bei Zug-Unfall (RE30 vs Prellbock) (Allgemeines Forum)

oska, Montag, 20.01.2020, 15:08 (vor 2268 Tagen)

"Fünf Verletzte bei Zugunfall im Frankfurter Hauptbahnhof" meldet der Hessische Rundfunk. Ein Regionalexpress aus Kassel kommend fuhr auf den Prellbock auf Gleis 16.

Von 146 254 (im Video erkennbar) und dem Prellbock wurden keine Schäden gemeldet, der Bahnverkehr sei nicht beeinträchtigt gewesen.

https://www.hessenschau.de/panorama/fuenf-verletzte-bei-zugunfall-im-frankfurter-hauptb...

Deswegen immer sicheren Halt suchen

Power132, Montag, 20.01.2020, 16:27 (vor 2268 Tagen) @ oska

Die Reisenden hätten mit dem Aufprall auf den Puffer am Gleisende nicht gerechnet, deshalb seien einige zu Fall gekommen, sagte ein Sprecher.

Deswegen immer sicheren Halt suchen

oska, Montag, 20.01.2020, 16:46 (vor 2268 Tagen) @ Power132

Die Reisenden hätten mit dem Aufprall auf den Puffer am Gleisende nicht gerechnet, deshalb seien einige zu Fall gekommen, sagte ein Sprecher.

Deswegen immer sicheren Halt suchen

Das ist nicht immer so leicht möglich. In Frankfurt Hbf schon, aber bei einem Durchgangsbahnhof erst dann den sicheren Sitzplatz verlassen wenn der Zug steht? Erkläre das mal einem Zub der Dich bei der Fahrkartenkontrolle hinter Nürnberg fragt, warum Du nur bis Lübeburg Dein Ticket gelöst hast aber bis München fahren willst. Willst Du ja gar nicht. Aber aus Sicherheitsgründen bist Du so lange sitzen geblieben bis der Zug stand, hast dann Deine Jacke angezogen, den Koffer aus der Ablage genommen bist zur Tür. Doch die war bereits wieder zu. Doch das war noch nicht das schlimmste. Der Zug hat sich bereits wieder bewegt. Also schnell wieder zurück zu Deinem sicheren Sitzplatz in der Wagenmitte. Celle, Hannover, Göttingen, Kassel, Würzburg, Nürnberg - überall der gleiche Streß. In München wirst Du dann sicher aussteigen können.

???

Power132, Montag, 20.01.2020, 17:07 (vor 2268 Tagen) @ oska
bearbeitet von Power132, Montag, 20.01.2020, 17:07

Die Reisenden hätten mit dem Aufprall auf den Puffer am Gleisende nicht gerechnet, deshalb seien einige zu Fall gekommen, sagte ein Sprecher.

Deswegen immer sicheren Halt suchen


Das ist nicht immer so leicht möglich.

Ja aber so was von möglich.

In Frankfurt Hbf schon, aber bei einem Durchgangsbahnhof erst dann den sicheren Sitzplatz verlassen wenn der Zug steht? Erkläre das mal einem Zub der Dich bei der Fahrkartenkontrolle hinter Nürnberg fragt, warum Du nur bis Lübeburg Dein Ticket gelöst hast aber bis München fahren willst. Willst Du ja gar nicht. Aber aus Sicherheitsgründen bist Du so lange sitzen geblieben bis der Zug stand, hast dann Deine Jacke angezogen, den Koffer aus der Ablage genommen bist zur Tür. Doch die war bereits wieder zu. Doch das war noch nicht das schlimmste. Der Zug hat sich bereits wieder bewegt. Also schnell wieder zurück zu Deinem sicheren Sitzplatz in der Wagenmitte. Celle, Hannover, Göttingen, Kassel, Würzburg, Nürnberg - überall der gleiche Streß. In München wirst Du dann sicher aussteigen können.


Theretisierter Unsinn.

OT: München hatte ich gestern ...

Blaschke, Montag, 20.01.2020, 17:50 (vor 2268 Tagen) @ oska

Hey.

2 'Wahnsinnige' mit QdL.

Stiegen 14.55 Uhr in Seesen ein und wollten tatsächlich noch nach München.

Kreiensen, Göttingen, Neudietendorf, Saalfeld, Nürnberg. Planmäßige Ankunft 0.20 Uhr.

Ob die wohl planmäßig angekommen sind ...


Schöne Grüße von jörg

OT: München hatte ich gestern ...

bahnfahrerofr., Montag, 20.01.2020, 17:58 (vor 2268 Tagen) @ Blaschke

Ich hoffe, du hast sie als Qualitäts-Fahrgastzähler darüber aufgeklärt, dass bei Pauschalangeboten des Nahverkehrs durchaus trotzdem ein Anspruch auf Hilfeleistung im Rahmen der Fahrgastrechte erwachsen kann, wenn sie ihr geplantes Ziel wegen Anschlussverlust nicht mehr bis zum Betriebsschluss erreichen können. Die Hilfeleistung kann auch in Form von IC(E)-Nutzung erbracht werden.

Ich überschreite ständig meine Befugnisse ... ;-)

Blaschke, Montag, 20.01.2020, 20:46 (vor 2268 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Hey.

Ich hoffe, du hast sie als Qualitäts-Fahrgastzähler darüber aufgeklärt, dass bei Pauschalangeboten des Nahverkehrs durchaus trotzdem ein Anspruch auf Hilfeleistung im Rahmen der Fahrgastrechte erwachsen kann

Selbstredend.

Wenn ich so bedenke, was meine Kollegen und ich regelmäßig alles 'leisten', wenn die EVU meinen, es geht auch ohne Schaffner oder der Schaffner beim Lokführer verweilt ...

Die EVU wissen das gar nicht zu schätzen. Im Gegenteil. Gibt dann eher noch Ärger. Gemäß dem Motto: du sollst zählen oder Frage stellen, Antwort notieren, nächste Frage - und sonst nichts.

Aber mir ist das egal.

Das wichtigste für mich: Der Fahrgast muss die Befragung als positiv in Erinnerung behalten. Schließlich ist es mehr als wahrscheinlich, dass ihm das noch öfters widerfährt.

Gestern hatte ich Glück: auf dem Bahnsteig lag eine Gesundheitskarte. Zufällig saß die Eignerin in meiner Platzgruppe. Konnte ich Gutes tun ...


Schöne Grüße von jörg

Ich überschreite ständig meine Befugnisse ... ;-)

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 21.01.2020, 10:12 (vor 2268 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Alibizugpaar, Dienstag, 21.01.2020, 10:13

Gestern hatte ich Glück: auf dem Bahnsteig lag eine Gesundheitskarte. Zufällig saß die Eignerin in meiner Platzgruppe. Konnte ich Gutes tun ...

Jörg, Du sollst doch den strengen Bundesdienstweg einhalten: Formular ausfüllen, Protokoll schreiben mit drei Schreibmaschinen-Durchschlägen, Fundsachenfähnchen ans Kärtchen tackern, telefonisches Avis an die zentrale DB-Fundstelle in Bangalore, Postversandtasche beschriften usw.

Was glaubt denn sonst die Karten-Eignerin wo wir hier sind?

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

DSGVO

Hansjörg, Dienstag, 21.01.2020, 10:16 (vor 2268 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von Hansjörg, Dienstag, 21.01.2020, 10:16

Gestern hatte ich Glück: auf dem Bahnsteig lag eine Gesundheitskarte. Zufällig saß die Eignerin in meiner Platzgruppe. Konnte ich Gutes tun ...

Ist das DSGVO konform? So konnten evtl. andere mitbekommen wer sie ist.

alles in Butter!

Blaschke, Dienstag, 21.01.2020, 11:57 (vor 2268 Tagen) @ Hansjörg

Hallo.

Gestern hatte ich Glück: auf dem Bahnsteig lag eine Gesundheitskarte. Zufällig saß die Eignerin in meiner Platzgruppe. Konnte ich Gutes tun ...

Ist das DSGVO konform? So konnten evtl. andere mitbekommen wer sie ist.

Alles im grünen Bereich! Denn ich habe ja öffentlich nicht den Namen erwähnt. Wozu auch? Da der auf der Monatskarte mit dem auf der Gesundheitskarte übereinstimmte und das Foto auf der Gesundheitskarte mit der vor mir sitzenden Dame durchaus Parallelen aufwies, war das nicht nötig.

Zumal ich generell darauf achte, keine persönlichen Details zu Tickets und Personen etc. zu erwähnen, falls andere das mithören könnten. Wobei ja ohnehin alles freiwillig geschieht, selbst wenn, wie im Westfalentarif festgelegt, die Fahrgäste zur Vorlage des Tickets beim Erheber verpflichtet wären. Diese Regelung soll aber ausdrücklich nicht durchgesetzt werden im Zweifelsfall.

Schöne Grüße von jörg

FGR bei erheblich ermäßigten Fahrkarten?

Gast, Dienstag, 21.01.2020, 10:50 (vor 2268 Tagen) @ bahnfahrerofr.
bearbeitet von Gast, Dienstag, 21.01.2020, 10:51

Hm, könnten Sie mich darüber kurz aufklären? Angenommen, die Ankunft in Nürnberg wäre so verspätet, daß noch ein ICE, aber kein NV nach München mehr erreichbar wäre. Normalerweise wird man dann ja, wenn man freundlich fragt und die Situation offensichtlich ist, auf Kulanzbasis im ICE mitgenommen. Und im Fall der Fälle könnte man seinen Anspruch mit BB 9.1.5 begründen, richtig?

In diesem Punkt ist von planmäßiger Ankunft zwischen 0 und 5 Uhr die Rede. Wie sähe es aus, wenn die planmäßige Ankunft in München Hbf um 23:55 Uhr wäre, es ebenfalls die letzte NV-Verbindung wäre, aber es noch einen späteren ICE ab Nürnberg Hbf gäbe? Dann könnte ja allenfalls 9.1.6 greifen, oder?


9.1.6 Der Beförderer bietet dem Reisenden die kostenlose Unterbringung in einem Hotel oder einer anderweitigen Unterkunft an, sofern dies praktisch durchführbar ist, [...] oder wenn (ii) für ihn unter den gegebenen Umständen eine Fortsetzung am selben Tag nicht zumutbar ist. Alternativ bietet der Beförderer dem Reisenden die Weiterbeförderung mit einem anderen Verkehrsmittel zum vertragsgemäßen Zielort an, sofern dies preisgünstiger ist.

Und nun? Gilt das Fortsetzen der Reise von Nürnberg aus in einem selbst extra zu zahlenden ICE als zumutbar, man hat somit keine Ansprüche aus 9.1.6 und bleibt auf seinen Kosten sitzen? Oder gilt dies als „nicht zumutbar“ und 9.1.6 besagt somit, daß einem die Bahn eine Beförderung in diesem ICE anzubieten hat (weil das für sie ja preisgünstiger als eine Übernachtung ist) und, wenn sie es nicht tut, kann der Fahrgast wahlweise übernachten oder den ICE zahlen und sich Kosten bis 80 Euro erstatten lassen?

FGR: ICE Fahrkarte kaufen ist zumutbar

Hansjörg, Dienstag, 21.01.2020, 11:10 (vor 2268 Tagen) @ Gast

Und nun? Gilt das Fortsetzen der Reise von Nürnberg aus in einem selbst extra zu zahlenden ICE als zumutbar, man hat somit keine Ansprüche aus 9.1.6 und bleibt auf seinen Kosten sitzen?

Natürlich ist es zumutbar eine ICE Fahrkarte zu kaufen und diese nachher zur Erstattung einzureichen.

FGR: ICE Fahrkarte kaufen ist zumutbar

Gast, Mittwoch, 22.01.2020, 08:34 (vor 2267 Tagen) @ Hansjörg

Natürlich ist es zumutbar eine ICE Fahrkarte zu kaufen und diese nachher zur Erstattung einzureichen.

- Worauf begründet sich das „natürlich“? Immerhin muß man dann sicherheitshalber immer extra den maximalen ICE-Flexpreis mitführen, den das Erreichen des Zieles kosten könnte. Auf langen Strecken also um die 140 Euro. Warum ist das „natürlich zumutbar“?
- Das war aber sowieso eigentlich nicht die Frage. Die Frage war, ob es als zumutbar anzusehen ist, daß ein gestrandeter „erheblich ermäßigt“ Reisender auf eigene Kosten ohne Erstattung im ICE weiterfährt. Von der Antwort auf diese Frage hängt es nämlich ab, ob aus 9.1.6 in solchen Fällen ein Erstattungsanspruch folgt.

ICE nehmen, keine Fahrkarte kaufen

oska, Dienstag, 21.01.2020, 11:38 (vor 2268 Tagen) @ Gast
bearbeitet von oska, Dienstag, 21.01.2020, 11:40

Hm, könnten Sie mich darüber kurz aufklären? Angenommen, die Ankunft in Nürnberg wäre so verspätet, daß noch ein ICE, aber kein NV nach München mehr erreichbar wäre. Normalerweise wird man dann ja, wenn man freundlich fragt und die Situation offensichtlich ist, auf Kulanzbasis im ICE mitgenommen. Und im Fall der Fälle könnte man seinen Anspruch mit BB 9.1.5 begründen, richtig?

Das schreibt die Deutsche Bahn in "Ihre Rechte als unser Fahrgast" (Hervorhebung von mir):

Bei einer planmäßigen Ankunftszeit zwischen 0 und 5 Uhr und einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 60 Minuten am Zielbahnhof der Fahrkarte werden dem Fahrgast die Kosten für ein anderes Verkehrsmittel bis maximal 80 Euro erstattet, wenn das Eisenbahnunter­nehmen kein anderes Verkehrsmittel zur Verfügung stellt und der Fahrgast mit dem Eisenbahnunternehmen aus von diesem zu vertretenden Gründen nicht in Kontakt (Kontaktaufnahme vor Ort mit der Fahrkartenverkaufs­ oder Informationsstelle des Eisenbahnunternehmens oder Personal des genutzten Zuges) treten kann. Stellt das Eisenbahnunternehmen ein anderes Verkehrsmittel zur Verfügung, hat dies Vorrang vor einer Kostenerstattung für selbstorganisierte Alternativen.

Wenn kein Personal vor Ort ist, das Dir anderes sagt, bist Du verpflichtet den ICE zu nehmen. Kaufe keine Fahrkarte, gehe nicht über Los, auch nicht ins Hotel. Fahre mit dem ICE, denn das ist das 'andere Verkehrsmittel', das die DB Dir zur Verfügung stellt.

ICE nehmen, keine Fahrkarte kaufen

Gast, Mittwoch, 22.01.2020, 08:26 (vor 2267 Tagen) @ oska

Ja, das ist besagter Punkt 9.1.5. Und wenn die Planankunft kurz vor 12 ist, also 9.1.6 greift?

Bratwurst

oska, Montag, 20.01.2020, 20:05 (vor 2268 Tagen) @ Blaschke

2 'Wahnsinnige' mit QdL.

Wären es zwei mit jeweils einem QdL-Ticket gewesen würde ich sagen wie dekadent. Die wollten nur zeigen das die richtig Kohle haben und auf die Sparpreise von DB-FV pfeiffen. Aber ich vermute die beiden haben sich das Ticket geteilt und wollten einfach mal das Maximum aus einem Tag rausholen. Eine Strecke die man mal gefahren sein muß.

Kulinarisch darf man auch gerne mal den Umsteigebahnhof verlassen und sich eine Thüringer am Kiosk gönnen. Wer aus dem Westen kommt und Richtung Münchner Preisniveau fährt, wird sehen das da die Mark, der Euro und der Taler noch was wert sind.

... andere Kultur ... ;-)

Blaschke, Montag, 20.01.2020, 21:11 (vor 2268 Tagen) @ oska

Hey.

2 'Wahnsinnige' mit QdL.

Wären es zwei mit jeweils einem QdL-Ticket gewesen würde ich sagen wie dekadent. Die wollten nur zeigen das die richtig Kohle haben und auf die Sparpreise von DB-FV pfeiffen. Aber ich vermute die beiden haben sich das Ticket geteilt und wollten einfach mal das Maximum aus einem Tag rausholen. Eine Strecke die man mal gefahren sein muß.

Waren, wie so oft beim QdL, Zuwanderer. Die auf 'Familienbesuch' unterwegs waren.

Meist sehr angenehmes Publikum. Man muss nur oft schauen, dass man bei der Kinderzahl nicht durcheinander kommt. Ansonsten sind die friedliebend und recht anspruchslos. Freuen sich einfach über die Möglichkeiten, die Deutschland bietet.

Beeindruckt bin ich immer, wenn die Kinder alles regeln. Bei den 'Alten' hapert es mit der Sprache. Und man sieht immer eine gewisse Unruhe, wenn dieser Typ da was von ihnen will. Dann müssen die Kinder ran. Oft minderjährig, 9, 12 oder 14. Die können schon gut die Sprache. Die Interviews führe ich dann mit denen. Während die gleichzeitig für die Eltern übersetzen. Da sag ich immer: Hut ab. Und ahne, was die Wurzel manch Ausländerfeindlichkeit ist.

Erinnert mich an den Bericht über einen irgendwo in Bayern an der falschen Haltestelle ausgestiegenen zugewanderten Jungen, der dann morgens im Berufsverkehr über die Autobahn lief. Der wäre an der Schule angekommen. Irgendwann. Ein heimischer Grundschüler hätte vermutlich heulend an der Haltestelle gestanden, Mama hätte ihn abgeholt und dann wäre das Busunternehmen verklagt worden.

Nun ja, jedenfalls fahren die regelmäßig quer durch die Republik, steigen hundertmal um und wenn was nicht klappt, ist das halt so. Solange es irgendwie weitergeht, ist alles gut.

Schöne Grüße von jörg

... andere Kultur ... ;-)

J-C, In meiner Welt, Montag, 20.01.2020, 23:42 (vor 2268 Tagen) @ Blaschke

Eh, ich kann mir - ohne irgendwelchen Menschen zu nahe treten zu wollen - dass selbst der Regionalverkehr Deutschlands schneller und komfortabler ist als der Fernverkehr daheim. Eben auch mit den vielen Umstiegen. Wenn man woher kommt, wo man eh lange auf seine Anschlüsse warten muss, wo die Verspätungen noch ärger sind...

... da kann es sich manchmal lohnen, einfach mal den Blick von draußen zu haben und dann festzustellen, dass trotz allem es uns eigentlich nicht furchtbar geht - auch bei der Bahn nicht. Ja und wenn man von woher kommt, wo auf die Bahn wirklich und ohne Untertreibung gar kein Verlass ist, ist man halt in Deutschland wesentlich gechillter.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

... andere Kultur ... ;-)

oska, Dienstag, 21.01.2020, 05:38 (vor 2268 Tagen) @ J-C
bearbeitet von oska, Dienstag, 21.01.2020, 05:38

Wenn man woher kommt, wo man eh lange auf seine Anschlüsse warten muss, wo die Verspätungen noch ärger sind...

Insbesondere aus der Osnabrücker Ecke höre ich oft Klagen. Die umgekehrte Wagenreihung scheint da noch das geringste Problem zu sein.

... da kann es sich manchmal lohnen, einfach mal den Blick von draußen zu haben und

Genau deshalb lese ich dieses Forum.

dann festzustellen, dass trotz allem es uns eigentlich nicht furchtbar geht - auch bei der Bahn nicht. Ja und wenn man von woher kommt, wo auf die Bahn wirklich und ohne Untertreibung gar kein Verlass ist, ist man halt [...] wesentlich gechillter.

Ich wohne nicht in so extremen (Rand)lagen, wie gefühlt viele Foristen oder die Nutzer der Nordwestbahn. Es hilft mir schon zu lesen, wie schlecht es anderen geht. Dann freue ich mich über die Zuverlässigkeit, die mir die Bahn bietet.

'Mein' Bahnhof hat keine Lounge. Damit ist schon mal das größte Problem bei mir gar nicht vorhanden. Wie bekomme ich Zutritt und welche anderen könnten sich auch in ihrer Freizeit oder Arbeitszeit Zutritt verschaffen oder nicht? - Diese Frage muß ich mir gar nicht erst stellen. Puh was habe ich ein Glück.

An 'meinem' Bahnhof nutze ich drei verschiedene EVU für den Nahverkehr. Je nachdem, in welche Richtung ich fahren möchte. Verspätung haben die eigentlich nie. Vielleicht fährt ein Zug mal zwei, drei, vier, fünf Minuten später los, ok, aber einen Umstieg habe ich deshalb noch nicht verpasst. Die Regionalzüge stehen schon lange vor meiner Ankunft am Bahnsteig und wenn ich erst mal im Zug Sitze, dann bin ich sowieso glücklich.

Ja wenn. Ein großes Ärgernis mit Unpünktlichkeit hatte ich letztes Jahr doch. Fast eine Stunde mußte ich warten. Ausgerechnet da hatte ich viel Gepäck dabei und konnte noch nicht mal durch den Bahnhof schlendern. Scheiß Bahn. Ich hetze zum Fahrstuhl - es war wirklich viel Gepäck - und sehe aus dem gläsernen Lift wie sich der Regionalzug eine halbe Minute nach der fahrplanmäßigen Abfahrtszeit in Bewegung setzt. Als sich die Fahrstuhltür dann öffnete hörte ich noch das beruhigende surren des Zuges und konnte den Rücklichtern hinterschauen. War ansich ein schöner Moment aber ich fand es in der Situation richtig doof. 'Danke Bahn' würde ich als Empörist jetzt wohl schreiben. Ich musste eine gefühlte halbe Stunde warten, bis die nächste Bahn eintrudelte. Die Fahrgäste die von dort kamen wo ich hinwollte stiegen aus, ich stieg ein und saß im Zug. Alles wieder gut. Nach ca. zwanzig Minuten fuhr der Zug los. Pünktlich, würde die Bahn sagen, für mich waren es +60.

Der Nachteil am Regionalverkehr in schwachen Regionen ist der Takt. Würden zwei Linien fahren oder ich in einem Ballungsgebiet mit dichterem Takt wohnen, hätte ich vermutlich nicht so lange warten müssen. So ist es bei mir im Fernverkehr. Hat der aus Basel kommende ICE eine hohe Verspätung, fahre ich halt mit dem Zug aus München in den Norden. Mir doch egal wo der herkommt. Mich interessiert nur wo ich hin will. Das Gute ist, das ich schon am richtigen Bahnsteig stehe. Gefühlt alle FV-Züge fahren dort in meine Wunschrichtung. Die Züge in Gegenrichtung fahren vom anderen Bahnsteig.

FGR interessieren mich nicht. Jeder der sie nutzt, tut das zu Recht, dafür sind sie ja da. Aber ich plane meine Bahnfahrten nicht um die Wahrscheinlichkeit des Ausfalls zu erhöhen sondern um gemütlich anzukommen. Wenn ich einen Sparpreis gekauft habe, dann bin ich pünktlicher am Bahnhof als bei meinem NV-Erlebnis. Sollte ein Zug nicht wie erwartet fahren, dann nehme ich einen anderen. Da unterscheide ich nicht zwischen Spar- und Flexpreisen. Probleme mit dem Zugpersonal gibt es nie. Je größer die Verspätung desto dankbarer kommen mir die Zub vor, wenn sie einfach nur meine Fahrkarte abstempeln ohne nach dem Grund zu fragen oder ihn von mir gesagt zu bekommen - egal was auf dem Fahrschein steht. Selbst mein Schönes-Wochenende-Ticket wurde im ICE kommentarlos akzepetiert.

Verspätungen gibt es. Viele Verspätungen. Letztes Jahr erinnere ich mich an ein krasses Beispiel. Kurze Fahrtsrecke, 600% Verspätung. Wir wollten zum Badesee. 10 Minuten Autofahrt. Polizei und Krankenwagen waren schon da, ein Auto lag abseits der Straße im Graben. Nach einer halben Stunde ging dann ein Polizist die wartenden Fahrzeuge ab und teilte mit das man wenden solle, da es noch länger dauern würde, bis die Straße wieder frei ist. Andere Strecke genommen, Badesee +60.

Wer das allererste Mal mit der Bahn fährt, wird möglicherweise übelst enttäuscht sein. Ein höchst unzuverlässiges System. Wer die Begriffe 'Unfall', 'Feierabendverkehr', 'Umleitung', 'Stau' oder 'Baustelle' bereits von anderen Verkehrssystemen kennt und so intelligent ist, das dort gewonnene Wissen auch auf die Bahn zu übertragen, der wird glücklich und entspannt ankommen. Das tue ich zumindest immer.

Danke ...

Garfield_1905, Dienstag, 21.01.2020, 07:15 (vor 2268 Tagen) @ oska
bearbeitet von Garfield_1905, Dienstag, 21.01.2020, 07:18

... für diesen schönen Beitrag, in dem ich mich oft selber wiederfinden konnte.

Glück zuhauf, freut mich

Hansjörg, Dienstag, 21.01.2020, 08:49 (vor 2268 Tagen) @ oska
bearbeitet von Hansjörg, Dienstag, 21.01.2020, 08:50

Klingt alles gut was Du schreibst. Leider sieht mein Bahnalltag anders aus. In meiner Region fährt der NV auch zumeist sehr pünklich. Aber ich nutze ihn nie sonder reise zu 99% im FV. Und da nutze ich die Bahnhöfe ohne Lounge dazu die FGR im RZ zu managen und geplatze Reservierungen erstatten zu lassen. In Bahnhöfen mit 1. Klasse Lounge schreibe ich die FGR Formulare und bereite alles für Totzeiten in Bahnhöfen ohne DB Genussinfrasturuktur vor. Funktioniert auch. Mir wäre es allerdings lieb es würde auch in kleineren Bahnhöfen mit FV Anschluss Wartemarken geben. Reine Schlangen sind oft mit längerer Wartezeit verbunden.

Der Vergleich zum Auto ...

Blaschke, Dienstag, 21.01.2020, 11:49 (vor 2268 Tagen) @ oska

Hallo.

Schöner Beitrag. Bei Lounge und FGR gehe ich mit.

Was aber arg konstruiert ist, ist der Vergleich zum Pkw. Ich habe das Glück, beides zu erleben. Beim Pillenfahren bin ich in 6 Jahren hauptberuflicher Juckelei ca. 600.000 km gefahren. Durch 2 Großstädte und über die hochbelastete, baustellengeprägte Autobahn 1, Hansalinie. Und das tagsüber.

Die Zuverlässigkeit erstaunte mich selbst. Verspätungen über eine Stunde: im einstelligen Bereich. Technische Defekte, die größere Verspätung bedingen: eine Hand reicht. Wobei bei meinem Chef jeder Fahrer sein eigenes Auto hat. Ansonsten war die Pünktlichkeit erstaunlich planbar. Fast alle Fahrten waren einem Korridor plus/minus 10 Minuten immer innerhalb der Zeit. Und der abendliche Stau auf der Umgehungsstraße in Münster ist ebenfalls zuverlässig gleich lang.

Da ist die fehlende Zuverlässigkeit von Anschlüssen bei Schiene und Bus ein deutlich größeres Problem!

Und, sorry, wenn wir über den Umstieg von Pkw auf Bus und Bahn ernsthaft nachdenken wollen, dann ist dieser Aspekt ein ganz wesentlicher. Mit dem Auto stehe ich evtl im Stau, aber das täglich meine 15 Min. Plane ich ein und kann täglich zur selben Zeit losfahren und komme zir selben Zeit an. Bei Umsteigeverbindungen im ÖPNV/FV bin ich in der Woche 4x morgens pünktlich, habe 1x eine Stunde Verspätung und abends klappt der Umstieg nur alle 2 Wochen einmal nicht, dafür ist der Anschlußzug aber einmal wöchentlich 20 Min verspätet.

Schöne Grüße von jörg

Der Vergleich zum Auto ...

oska, Dienstag, 21.01.2020, 12:41 (vor 2268 Tagen) @ Blaschke

Auto und Bahn sind wie Äpfel und Birnen.

Was aber arg konstruiert ist, ist der Vergleich zum Pkw. Ich habe das Glück, beides

Einmal im Jahr gibt es die Meldungen über das Bahnchaos. Ob Sturm oder Schnee, ein Zug bleibt auf jeden Fall irgendwo medienwirksam liegen. Auch die Autobahnen schaffen es immer mal wieder in die überregionale Wahrnehmung, wenn die Rettungsdienste die eingeschneiten Pkw-Fahrer mit Decken und Tee versorgen.

Das passiert nicht jeden Tag, nicht jeden Monat und vielleicht auch nicht jedes Jahr so extrem. Doch hier und da kann es immer mal Probleme geben, damit muss ich als Verkehrsteilnehmer rechnen.

baustellengeprägte Autobahn 1, Hansalinie. Und das tagsüber.

Hast Du schon mal überlegt, warum die Ländertickets erst ab 9 Uhr gelten? Wenn ich um 10 Uhr mit dem Stadtbus fahre, habe ich noch nie einen Schüler stehen sehen. Viele freie Plätze. Haben wir in Deutschland wirklich so große Überkapazitäten im ÖPNV? Dein Bild von den Autobahnen scheint ähnlich zu sein. Nichts los in unserem Land.

Die Zuverlässigkeit erstaunte mich selbst. Verspätungen über eine Stunde: im einstelligen Bereich. Technische Defekte, die größere Verspätung bedingen: eine Hand reicht.

Wieviele Leute passen eigentlich in eine Regionalbahn? Wieviele in einen ICE? Wenn davon auch jeder eine Hand hebt, dann zähle mal...

Ich will das Auto gar nicht verteufeln. Aber die Bahn auch nicht. Wer viel fährt, 'erlebt' auch viel. Nicht nur im positiven Sinn. Da unterscheiden sich Schiene und Straße nicht. Das war mein Vergleich.

Da ist die fehlende Zuverlässigkeit von Anschlüssen bei Schiene und Bus ein deutlich größeres Problem!

Im übrigen hast Du die längere Fahrzeit im Feierabendverkehr beim Auto schon mit eingerechnet, erwartest bei der Bahn aber Pünktlichkeit. Ich rechne bei beiden Verkehrsmitteln das ich 20 Minuten später ankommen kann. Umsteigefreie Verbindungen, die Du mit dem eigenen Auto zweifelsfrei hast, erhöhen die Zuverlässigkeit, da das Anschlussrisiko wegfällt.

Bus und Bahn müssen (noch) besser werden, da bin ich ganz bei Dir. Lass sie doppelt so oft fahren und Du wartest nur noch halb so lang.

Mehr Dampf, mehr Power, Revolution!

Blaschke, Dienstag, 21.01.2020, 13:48 (vor 2267 Tagen) @ oska
bearbeitet von Blaschke, Dienstag, 21.01.2020, 13:49

Hey.

Auto und Bahn sind wie Äpfel und Birnen.

Ja. Ich bin aber nicht damit angefangen ... ;-)

Ich will das Auto gar nicht verteufeln. Aber die Bahn auch nicht. Wer viel fährt, 'erlebt' auch viel. Nicht nur im positiven Sinn. Da unterscheiden sich Schiene und Straße nicht. Das war mein Vergleich.

Okay.

Ich sage aber: die Schiene muss besser sein als das Auto.
Das Auto ist sozusagen der Platzhirsch. Wollen wir umlenken auf eine Alternative, wird das nur gelingen, wenn die Alternative besser ist.

Stell dir vor, es gibt bei dir an der Ecke einen Imbiß. Der ist nicht 3 Sterne, aber auch nicht Siff. Essen ist eßbar, nicht mehr, nicht weniger. Jetzt willst du nebenan einen neuen Imbiß eröffnen. Bietest aber das gleiche wie der Kollege. Durchschnittliches Essen und wie drüben etwas Schatten und etwas Licht. Ob dein Laden dann ein Erfolg wird?

Im übrigen hast Du die längere Fahrzeit im Feierabendverkehr beim Auto schon mit eingerechnet, erwartest bei der Bahn aber Pünktlichkeit.

Die mir die Bahn mittels Fahrplan ja verspricht. Klar erwarte ich da Pünktlichkeit. Wenn im Theater 20 Uhr Vorstellungsbeginn ist, erwarte ich, dass das 20 Uhr los geht. Und wenn ich mich mit Freunden zu 19 Uhr verabrede, erwarte ich, dass die 19 Uhr da sind. Aber Pünktlichkeit ist im Zeitalter der Unterwegsmobilität ja kein Merkmal mehr - man kann ja kurzfristig kommunizieren. Und was will man von Heerscharen Akademikern in Sachen Pünktlichkeit erwarten, wenn die mit dem 'akademischen Viertel' großgeworden sind.

Zurück zu deinem Einwand. Da bin ich ja bei meiner kritischen Betrachtung eines ITF. Radikal gesagt: weg damit. Realistische Fahrzeiten in der HVZ. Merkbarkeit kann im Smartphone-Zeitalter kein Argument sein. Dass Teile der dafür zu (be)schaffenden Infrastruktur/Fahrzeuge stundenlang brachliegen bzw nicht benötigt werden, auch nicht. Jede Autobahn ist von 19 bis 6 Uhr völlig überdimensioniert, was niemand stört und keiner ändern will - durch entsprechende Mauttarife z.B.

Einzelne Direktverbindungen müssen her, der starre Takt muss aufgehoben werden. Letzteres gilt insbesondere, wenn der Bus ins Spiel kommt.

Realistische Fahrzeiten müssen her und Anschlüsse, die in der Praxis zu 99,9% auch funktionieren. Derzeit ist letzteres nicht so. Genügend Beispiele erlebe ich ständig, Oldenburg, Haste, Minden, Münster als Beispiele.

Bus und Bahn müssen (noch) besser werden, da bin ich ganz bei Dir. Lass sie doppelt so oft fahren und Du wartest nur noch halb so lang.

Richtig - die Forderung kannst du in früheren Beiträgen von mir öfters nachlesen. Stundentakt ist viel zu wenig. 30, 20, 10. So muss das scheppern. Dazu zig Einzelläufe. Der ITF mit all seinen Problemen ist dann teilweise hinfällig.

Da muss viel radikaler umgesteuert werden als derzeit. Verkehrspolitik kommt mir vor wie ein Fußballspiel Bayern gegen Paderborn. Bayern führt zwischenzeitlich 4:1 und Paderborn ist am Ende froh, noch ein Tor geschossen zu haben und nur 2:6 verloren zu haben - es hätte ja auch ein 0:9 sein können.

2 reaktivierte kleine Bahnstrecken in Niedersachsen, etwas mehr Takt zwischen Hannover und Braunschweig und modernisierte Landes-Waggons ist alles toll und richtig, aber nur ein winziger Schritt in die richtige Richtung. Wir müssen vom Schildkrötentempo in den Gepard-Modus wechseln. Jetzt. Heute.


Schöne Grüße von jörg

OT: München hatte ich gestern ...

Altmann, Montag, 20.01.2020, 20:07 (vor 2268 Tagen) @ Blaschke

Hey.

2 'Wahnsinnige' mit QdL.

Stiegen 14.55 Uhr in Seesen ein und wollten tatsächlich noch nach München.

Kreiensen, Göttingen, Neudietendorf, Saalfeld, Nürnberg. Planmäßige Ankunft 0.20 Uhr.

Ob die wohl planmäßig angekommen sind ...


Schöne Grüße von jörg


Also bei meinen Ungarn-Fahrten bring ich ´s auch auf 7-9 Umstiege jedesmal. Und ich hatte noch nie das Vergnügen, FGR in Anspruch nehmen zu können ...


Schöne Grüße von Gerry

Ich auch...

611 040, Erfurt, Montag, 20.01.2020, 20:58 (vor 2268 Tagen) @ Blaschke

...aber bin nur schnell umgestiegen. In 6-7min von Gleis 26 nach Gleis 8 oder wars 9?. Und das obwohl ich im Steuerwagen des RE 4015 ganz hinten saß, nicht gerannt,ganz normal gelaufen... die ganzen Anfragen: Schafft man von xy auf xz...alles easy obwohl München Hbf um die Zeit gut voll war, trotz Sonntag.

Ich würde mich ja auch als so einen "Wahnsinnigen" bezeichenen. 15 verschiedene Züge an einem Tag kommen bei QdL und Länderticket-Fahrten meistens vor.
Gestern wars ja mit Erfurt- Rottendorf- München- Mühldorf- Schwandorf- Nürnberg- Bayreuth- Hof- Gera- Erfurt kilometermäßig wohl nicht sooo viel. Die meisten (rein NV) Kilometer dürfte wohl meine "RE8-Abschiedstour" am letzten Tag des alten Fahrplans gehabt haben:
Erfurt- Göttingen RE1
Göttingen- Paderborn RB85
Paderborn- Duisburg RE11
Duisburg- M'gladbach RB33
M'gladbach- Koblenz RE8
Koblenz- Limburg RB27
Limburg- Frankfurt RB21
Frankfurt- Schweinfurt RE54
Schweinfurt- Meiningen EB40
Meiningen- Erfurt STB44

Abfahrt in Erfurt Hbf war 4.23 Uhr, Ankunft 0.57 Uhr am nächsten Tag.
Das sind richtig gut ausgenutzte QdL-Tickets. So muss das sein !!
Der RE1 um 4.23 Uhr ist schon quasi mein Standardzug geworden... bei allen QdL-Touren richtung NRW geht's mit dem los...

Grüße 611 040

--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Deswegen immer sicheren Halt suchen

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 20.01.2020, 19:25 (vor 2268 Tagen) @ Power132

Am besten wie die Bergsteiger mit zwei Karabinerhaken arbeiten und sich von Haltestange zu Haltestange einklinken. Dazu ein Sicherheitshelm mit Kinnschutz.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Das wird lustig, wenn der Zug voll ist

J-C, In meiner Welt, Montag, 20.01.2020, 19:33 (vor 2268 Tagen) @ Power132

Außerdem, ich will nicht für irgendwelche Eventualitäten mich zwanghaft irgendwo festhalten müssen. Da fall ich halt in 0,0000001% der Fälle mal um, what gives?

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Möglich ...

Blaschke, Montag, 20.01.2020, 21:21 (vor 2268 Tagen) @ J-C

Hey.

Da fall ich halt in 0,0000001% der Fälle mal um, what gives?

Das kommt drauf an, auf wen du fällst. Evtl gives es später Kinder. Oder Stockschläge vor Ort. Oder eine Kurvendiskussion mit einem anderen Studenten.

Schöne Grüße von jörg

Ohh nein!

J-C, In meiner Welt, Montag, 20.01.2020, 23:28 (vor 2268 Tagen) @ Blaschke

1 Kurvendiskussion? Verschoooon miiiiiiiiiich!!!!

Da nehme ich lieber die Kinder mit. Und das Mädel, das ich vorher heiratete ;-)

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Ohh nein!

bahnfahrerofr., Dienstag, 21.01.2020, 01:18 (vor 2268 Tagen) @ J-C

Und das Mädel, das ich vorher heiratete ;-)

Da gibts dann mit viel Glück oder Pech evtl. auch die ein oder andere Kurven-Diskussion.

Ohh nein!

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 21.01.2020, 08:54 (vor 2268 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Gegen die Art der Kurvendiskussion (inklusive Extrema) hätte ich aber nichts ;-)

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Kein technischer Defekt

Mike65, Dienstag, 21.01.2020, 15:57 (vor 2267 Tagen) @ oska

Laut Bundespolizei war ein Fahrfehler und kein technischer Defekt für den Unfall verantwortlich. Gegen den Triebfahrzeugführer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet:

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/frankfurt-am-main-polizei-ermittelt-gegen-lokfue...

Kein technischer Defekt

mbay, Dienstag, 21.01.2020, 16:01 (vor 2267 Tagen) @ Mike65

Hallo,

Laut Bundespolizei war ein Fahrfehler und kein technischer Defekt für den Unfall verantwortlich.


"Fahrfehler" könnte eine Ungenauigkeit der dpa sein. Mehr nebenan: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?002,9184004,9185124#msg-9185124

Danke
mbay

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum