Ärger mit Verletzung der Zugbindung bei geringer Verspätung (Fahrkarten und Angebote)
Proeter, Mittwoch, 08.01.2020, 07:06 (vor 2260 Tagen)
bearbeitet von Proeter, Mittwoch, 08.01.2020, 07:09
Hallo zusammen,
vor wenigen Tagen hatten ich ordentlich Ärger im Zug mit einem Sparpreis, bei dem ich zur Vermeidung einer erwartbaren Verspätung die Zugbindung verletzte.
Folgendes Bild:
Gebucht 513 mit Übergang in Köln Hbf (4 Min) auf 1221. Schon um 6 ereilt mich der Verspätungsalarm mit "Ein Anschluss wird nicht erreicht." Gemeint war ebenjener o.g.
Anschluss. Also fuhr ich vorsorglich mit dem 527.
Fahrkartenkontrolle sofort nach Einstieg. Mein Verweis auf die Verspätung des 513 mit Anschlussverlust in Köln wurde zur Kenntnis genommen und kurz war alles OK. Dann eine Minute später kam eine bereits angesäuerte Zub'in zurück mit "Der 513 ist pünktlich". Und sie sollte Recht haben. Er war schon seit Fahrtbeginn pünktlich (auch zum Zeitpunkt, als mir der Verspätungsalarm zugesandt wurde). Aber für Köln Hbf wurden trotzdem +2 erwartet.
Und dann kam's knüppeldick: Ich fragte noch einmal im Navigator ab und: gleiches Bild. Pünktlich, aber +2 in Köln. Auf dem Zub-Handy wurde für Köln jedoch +0 angezeigt.
Nach dem bekannten API-Chaos wundert mich dies zwar nicht, aber wie kann ich so etwas im Zug verargumentieren?
Und es ging noch weiter: "Zwei Minuten sind doch wohl keine Verspätung, höchstens eine kleine Verzögerung. Und den Anschluss schaffen se auch. Das ist ja gleich auf der anderen Seite."
Nun meine Fragen an euch:
- Wie kann man so etwas sauber und Argumentieren? Die Zub'in interessierte sich weder für "Mindestumsteigezeigt" noch für "IRIS vs. RIS", noch "erwartete Verspätung von 20 Minuten am Zielort" - ja nicht einmal für eine Verpästung von 2 Minuten.
- War ich überhaupt im Recht?
- Wie hätte die Zub'in mit eigenen Mitteln überprüfen können, dass der Anschluss zumindest mal als unerreichbar ausgewiesen war (auch wenn sich dies später verändert)?
Ärger mit Verletzung der Zugbindung bei geringer Verspätung
ICE16, Mittwoch, 08.01.2020, 07:21 (vor 2260 Tagen) @ Proeter
Einfach den Verspätungsalarm zeigen?
Verspätungsalarm hat nicht überzeugt
Proeter, Mittwoch, 08.01.2020, 07:26 (vor 2260 Tagen) @ ICE16
Einfach den Verspätungsalarm zeigen?
Hab ich versucht. Das sie nicht interessiert. Ich glaube, sie wusste nicht einmal, was das ist. Genau so wenig hat sie der Navigator interessiert, in dem ja vor ca. zwei Jahren der Text "Anschluss wird vsl. nicht erreicht" ersetzt wurde durch "Keine zuverlässigen Informationen zum Anschluss".
Ärger mit Verletzung der Zugbindung bei geringer Verspätung
ant6n, Mittwoch, 08.01.2020, 07:48 (vor 2260 Tagen) @ Proeter
Verweise auf die Befoerderungsbedingungen, Punkt 9.1.1 (Hervorhebung hinzugefuegt).
"9.1.1 Muss vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass der Reisende mit einer Fahrkarte der Produktklassen ICE, IC/EC oder mit einer zuggebundenen Fahrkarte am
Zielbahnhof gemäß Beförderungsvertrag mindestens 20 Minuten verspätet ankommen wird, hat er unverzüglich die Wahl zwischen (i) der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung bis zum Zielbahnhof bei nächster Gelegenheit oder (ii) der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung bis zum Zielbahnhof zu einem späteren Zeitpunkt. Er kann dabei auch den Zug einer höherwertigen Produktklasse benutzen. Die Benutzung eines reservierungspflichtigen Zuges oder eines Sonderzuges ist allerdings nicht gestattet."
Ärger mit Verletzung der Zugbindung bei geringer Verspätung
Proeter, Mittwoch, 08.01.2020, 07:59 (vor 2260 Tagen) @ ant6n
Verweise auf die Befoerderungsbedingungen, Punkt 9.1.1 (Hervorhebung hinzugefuegt).
"9.1.1 Muss vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass der Reisende mit einer Fahrkarte der Produktklassen ICE, IC/EC oder mit einer zuggebundenen Fahrkarte am
Zielbahnhof gemäß Beförderungsvertrag mindestens 20 Minuten verspätet ankommen wird, hat er unverzüglich die Wahl zwischen (i) der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung bis zum Zielbahnhof bei nächster Gelegenheit oder (ii) der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung bis zum Zielbahnhof zu einem späteren Zeitpunkt. Er kann dabei auch den Zug einer höherwertigen Produktklasse benutzen. Die Benutzung eines reservierungspflichtigen Zuges oder eines Sonderzuges ist allerdings nicht gestattet."
Auch dies habe ich getan - wobei ja die Diskussion ja schon an der Grundlage scheiterte. Weder erkannte die Zub'in eine Verspätung des 513 an, noch hätte sie eine zweiminütige Verspätung als Anschlussverlust gewertet.
Vor allem interessant zu wissen ist, wie mit der typischen, angezeigten Verspätung von pünktlich fahrenden Zügen umzugehen ist (Problem besteht zumindest im Kunden-RIS seit vielne Jahren).
Auch ist die Sache mit der Mindestumsteigezeit schwierig zu erklären, da es diese ja (wie ich im Forum lernte) nicht mehr gebe, sondern nur noch eine Umsteigezeit mit Komfortzuschlag. Und zu sagen, "mein Komfortzuschlag ist weg" ist ja nun keine gute Grundlage für eine solche Diskussion.
Mindestumsteigezeiten
Gast, Mittwoch, 08.01.2020, 09:21 (vor 2260 Tagen) @ Proeter
Auch ist die Sache mit der Mindestumsteigezeit schwierig zu erklären, da es diese ja (wie ich im Forum lernte) nicht mehr gebe [...]
Doch, in den Kursbuchtabellen stehen neben Halten mit von 5 Minuten abweichender Mindestumsteigezeit entsprechende eingerahmte Zahlen und hier ist nachzulesen, daß diese Zahlen tatsächlich die erforderliche Umsteigezeit bedeuten. Allerdings ist diese in Köln Hbf 7 Minuten und es scheint nirgends schriftlich festgehalten zu sein, daß für bestimmte bahnsteiggleiche Anschlüsse eine Ausnahmeregelung besteht. (Umgekehrt ist auch nirgends festgehalten, daß der vom Buchungssystem verweigerte achtminütige Übergang 926 -> 2196 nicht als Anschluß zählt...)
Ärger mit Verletzung der Zugbindung bei geringer Verspätung
ant6n, Mittwoch, 08.01.2020, 21:30 (vor 2259 Tagen) @ Proeter
Auch dies habe ich getan - wobei ja die Diskussion ja schon an der Grundlage scheiterte. Weder erkannte die Zub'in eine Verspätung des 513 an, noch hätte sie eine zweiminütige Verspätung als Anschlussverlust gewertet.
Dann kennt sie 9.1.1 nicht sonderlich genau. Der Punkt ist, dass man in dem Moment wo man "vernuenftigerweise" davon ausgehen kann am Ziel mehr als 20 Min. zu spaet zu sein unverzueglich die Wahl hat anders zu fahren. Das bedeutet, dass du in dem Moment wo du die E-Mail mit dem Anschlussverlust erhalten, die zu der Vernuenftigen Annahme fuehrt den Anschluss zu verpassen, hast sofort die Wahl hast anders zu fahren. Du must nicht erst warten und gucken, ob der Zug spaeter evtl. doch noch puenktlich ist. Sobald du die Wahl getroffen hast anders (oder spaeter) zu fahren, musst du nicht wieder auf den alten Zug zurueck. Nebenbei ist es unerheblich ob der Zug nur 2 Min. Verspaetung hat - denn es zaehlt die Verspaetung bei Ankunft, welcher Bei Anschlussverlust groesser sein wird (es sei denn es faehrt innerhalb von 20 Min. ein Zug von Koeln zu deinem Ziel).
Ärger mit Verletzung der Zugbindung bei geringer Verspätung
ICE-TD, Mittwoch, 08.01.2020, 08:30 (vor 2260 Tagen) @ Proeter
bearbeitet von ICE-TD, Mittwoch, 08.01.2020, 08:30
Das kommt durch die schwachsinnigen RI-Prognosen, der errechnen für die Halte Verpätungen bis zu 5 min im weiteren Zuglauf obwohl der Zug plan ist. Da sich diese Prognosen laufend ändern klappt mal so ein Anschluß, ein paar min später eventuell nicht. Ich fürchte da hilt nur ein Screenshot machen um im Fall des Falles ein Beweismittel zu haben.
Verspätungsalarm
WbuIV, Mittwoch, 08.01.2020, 08:59 (vor 2260 Tagen) @ Proeter
bearbeitet von WbuIV, Mittwoch, 08.01.2020, 09:00
Welche Funktion hat denn der Verspätungsalarm, wenn er frühzeitig auf ein mögliches Problem ankündigt: Dem Kunden die Möglichkeit zu geben nach Alternativen zu suchen. Wenn der Verpsätungslarm einen Anschlussverlust ankündigt, muss ich in der Regel "vernünftigerweise davon ausgehen,.....".
Ich finde die Meldung des DB-eigenen Verspätumgsalarmes müsste als Begründung ausreichen. Wenn ich umdisponiert habe und die Realität schaut wieder anders (Pünktlich) aus darf ich nicht noch einmal umplanen müssen, das würde darauf herauslaufen, dass ich immer erst in die Verspätungsfalle tappen muss, bevor ich handeln darf.
Die persönlichen Interpretationen einzelner ZUBs dazu dürfen nicht relevant sein.
Bei mir kamen dise Verspätungsmeldungen meistens verspätet an, deshalb achte ich nicht mehr darauf
Personalpolitik ZUBer, Fahrzeugführer?
arno50, Mittwoch, 08.01.2020, 13:38 (vor 2259 Tagen) @ WbuIV
Man liest und hört immer wieder und erlebt es selbst, dass Züge wg. mangelndem Fahrzeugführer ausfallen. Andererseits sieht man mindestens 2 manchmal sogar 3 ZUBer/innen. Warum stürzt sich Personalpolitik nicht darauf, mit aller Anstrengung mehr Zugführer ggf. zu Lasten des Pools an ZUBern zu aquirieren bzw. auszubilden.
Ein ausfallender ICE hat hunderte von verärgerten Kunden und hunderte von Euro Fahrgastrechentschädigungen, wobei die Fahrgastfrustration sicher schwerer wiegt.
Wenn hingegen 1 Zugbegleiter fehlt gehen vielleicht 1 oder 2 Schwarzfahrer durch die Lappen - aber sonst passiert nichts schlimmes.
Personalpolitik ZUBer, Fahrzeugführer?
WbuIV, Mittwoch, 08.01.2020, 14:08 (vor 2259 Tagen) @ arno50
Ich glaub nicht, dass das unbedingt die selbe Mitarbeitergruppe ist.
ZUB sollten (idealerweise) Spaß am Umgang mit Menschen haben, serviceorientiert sein und (so nehm ich mal an) ein gewisses Verständnsi für Abläufe und Technik haben.
TFZ oder Lokführer haben wahrscheinlich ein anderes Profil.Der eine oder andere TFZ ist wohl auch froh, nicht zu viel mit Kunden direkt zu tun zu haben. Gottseidank sind die Begabungen und Vorlieben unterschiedlich. Zuviele gibt es wahrscheinlicch weder bei den einen oder anderen.
Viele Verspätungen von Personal rühren wohl aus Verspätungen aus Vorleistungen. Wenn alles gut läuft ist es ja sinnvoll, die Mitarbeiter nicht lange rumstehen zu lassen sondern möglichst schnell weiterrollen zu lassen. Wenns stockt wirds schwierig. Es gibt sicher Erfahrungswerte, aber so genau steuern kann man es eben nicht. Und überall Reserve vorzuhalten geht halt nicht, insbesondere wenn es eh knapp mit Fachpersonal ist.Viele EVU suchen ja wohl oder bilden aus. Da kann man nur Erfolg wünschen. Berufe, bei denen Sonn-, Feiertags- und Nachdienste gefordert sind scheinen es schwer zu haben. Wenn ich sehe, was mein Bruder als FDL verdient im Verhältnis zu Verantwortung und Einsatzzeiten btacuht es schon viel Begeisterung für die aufgabe.
Personalpolitik ZUBer, Fahrzeugführer?
Alexander, Mittwoch, 08.01.2020, 15:19 (vor 2259 Tagen) @ arno50
Hallo,
auch im Zub-Bereich gibt es eine Mindestbesetzung, gerade auf Strecken mit Tunneln.
Wird diese nicht erreicht, darf der Zug die Strecke nicht befahren. Es kommt gar nicht so selten vor, dass aus diesem Grund Züge Umleitung fahren müssen oder gar ausfallen.
Außerdem steht es jedem Zub ja frei sich als Tf zu bewerben, freie Stellen (auch zur Ausbildung zum Tf) gibt es genug.
Aber die Anforderungen, auch an die Gesundheitliche Tauglichkeit, sind noch etwas höher oder die Tätigkeit taugt ihm nicht.
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Verdienstverhältnis
WbuIV, Mittwoch, 08.01.2020, 15:24 (vor 2259 Tagen) @ Alexander
wäre es materiell für ZUB günstig als TFZ zu arbeiten?
Personalpolitik ZUBer, Fahrzeugführer?
arno50, Mittwoch, 08.01.2020, 21:57 (vor 2259 Tagen) @ Alexander
danke, das mit dem Mindestbesetzung ist interessant. Andererseits gibt es m.Wissens Vorortzüge, die ohne ZUB fahren.
mfg
Personalpolitik ZUBer, Fahrzeugführer?
EK-Wagendienst, EGST, Donnerstag, 09.01.2020, 08:43 (vor 2259 Tagen) @ arno50
danke, das mit dem Mindestbesetzung ist interessant. Andererseits gibt es m.Wissens Vorortzüge, die ohne ZUB fahren.
Sind diese Vorortzüge von DB Fernverkehr?
Das legt jedes EVU in seinen eigenen Bestimmungen fest wie viel Personal in welcher Qualifikation sie einsetzen müssen.
Es muss nur die Sicherheit gewährleistet sein.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Personalpolitik ZUBer, Fahrzeugführer?
Bluenight1983, Donnerstag, 09.01.2020, 13:41 (vor 2258 Tagen) @ Alexander
Ach das erinnert mich daran das ich Mal in einem ICE gefahren bin, wo wegen Umleitung Wagen für gut eine halbe Stunde geräumt würden weil für die Schnellfahrtstrecke zu wenig Personal dabei war.
Das war mir auch neu.
Verspätungsalarm - Wo finde ich eingegangene in der APP
br752, Mittwoch, 08.01.2020, 15:55 (vor 2259 Tagen) @ WbuIV
Welche Funktion hat denn der Verspätungsalarm, wenn er frühzeitig auf ein mögliches Problem ankündigt: Dem Kunden die Möglichkeit zu geben nach Alternativen zu suchen. Wenn der Verpsätungslarm einen Anschlussverlust ankündigt, muss ich in der Regel "vernünftigerweise davon ausgehen,.....".
Wo finde ich eigentlich bereits eingegangene Verspaetungsalarme in der APP?
Wie stelle ich das wieder auf eMail-Verspaetungsalarm um?
BTW: Oft steht noch nicht mal ein Grund fuer den Verspaetungsalarm dabei.
BR752
DB Kundendialog wird das schon ausbügeln
GreenLine, Mittwoch, 08.01.2020, 09:30 (vor 2260 Tagen) @ Proeter
bearbeitet von GreenLine, Mittwoch, 08.01.2020, 09:30
Manchmal braucht man ein gutes Gespür dafür, wann eine Diskussion ins Leere führt. Wenn Du etwas bezahlt hast, würde ich es beim Kundendialog probieren, da hast du wahrscheinlich eher gute Chancen.
Ärger mit Verletzung der Zugbindung bei geringer Verspätung
Gast, Mittwoch, 08.01.2020, 09:42 (vor 2260 Tagen) @ Proeter
vor wenigen Tagen hatten ich ordentlich Ärger im Zug [...]
Aus Ihrer Schilderung geht nicht hervor, worin der Ärger bestand.
Dann eine Minute später kam eine bereits angesäuerte Zub'in zurück mit "Der 513 ist pünktlich".
Für diese Information kann man sich z. B. freundlich bedanken oder man kann noch hinzufügen, daß man vor zwei Stunden leider anders informiert wurde. Woher aber ergab sich Ihr Bedürfnis, irgendetwas zu beweisen oder zu diskutieren? Wurden Sie eines Verstoßes gegen die Beförderungsbedingungen beschuldigt? Wurden Sie zum Nachzahlen aufgefordert? Wurde eine Nacherhebung ausgestellt? War die Kontrolle vor Düsseldorf und Sie wurden aufgefordert, zur nächsten Gelegenheit in den 513 umzusteigen?
In Situationen, in denen ich aus vom Schaffner nicht überprüfbaren Gründen (meist Fehlinformationen der Bahn) von mindestens 20 Minuten Verspätung ausgehen muß und entsprechend handle, komme ich immer wieder. Keine Ahnung, wie das juristisch korrekte Vorgehen wäre... Bei mir ist da bis auf eine Ausnahme noch nie etwas eskaliert, ich erlebte immer großzügige Reaktionen. (Aus der einen Ausnahme habe ich gelernt: Nie einem Schaffner den Ausweis aushändigen - wenn man eine Fahrkarte hat, die nur mit Ausweis gültig ist, diesen beim Zeigen selbst in der Hand behalten, damit er, wenn er gerade der eine unter 1000 ist, nicht die Möglichkeit hat, die Nummer zu notieren, eine Nacherhebung auszustellen und mich meinem Geld hinterherlaufen zu lassen.)
Zub hat völlig korrekt gehandelt.
keksi, Mittwoch, 08.01.2020, 11:51 (vor 2260 Tagen) @ Proeter
Du bist mit einem anderen Zug gefahren. Es warten auch noch Züge aufeinander. So ist es ja nun nicht, das keine Züge mehr warten. Außerdem völlig richtig ist der Bahnsteig genau gegenüber. Dann kommt noch hinzu, das die Zugbindung erst aufgehoben ist, wenn du z.B. Den Anschluss nicht erreichen würdest. Dazu wäre ja auch erstmal wichtig, wohin man denn mit dem ICE fahren will. Weil viele Ziele erreichst du auch so ganz normal unter 20min Verspätung, wenn man denn gleich in dem anderen ICE weiterfährt. Verspätungsalarm ist kein Freifahrtschein für Aufhebung der Zugbindung. Das habt ihr aber alle nicht so wirklich verstanden.
Und ganz erhrlich... Wenn ich immer solch Verbindungen mir raussuche, das der Anschluss eh schon knapp ist, dann brauch man sich nicht wundern.. Warum nicht einfach bisschen mehr Umstieg einplanen? Dann hat man auch nicht den Ärger...
Von daher könnt ihr hier euch noch so viel beschweren... Zub hat genau richtig gehandelt und argumentiert. Von daher...
Mfg
Schmeckt nur wenn es frisch ist :-)
keksi, Mittwoch, 08.01.2020, 12:09 (vor 2260 Tagen) @ Frecciarossa
- kein Text -
Zub hat völlig korrekt gehandelt.
Murrtalbahner, Mittwoch, 08.01.2020, 12:21 (vor 2260 Tagen) @ keksi
Du bist mit einem anderen Zug gefahren. Es warten auch noch Züge aufeinander. So ist es ja nun nicht, das keine Züge mehr warten. Außerdem völlig richtig ist der Bahnsteig genau gegenüber. Dann kommt noch hinzu, das die Zugbindung erst aufgehoben ist, wenn du z.B. Den Anschluss nicht erreichen würdest. Dazu wäre ja auch erstmal wichtig, wohin man denn mit dem ICE fahren will. Weil viele Ziele erreichst du auch so ganz normal unter 20min Verspätung, wenn man denn gleich in dem anderen ICE weiterfährt. Verspätungsalarm ist kein Freifahrtschein für Aufhebung der Zugbindung. Das habt ihr aber alle nicht so wirklich verstanden.
Und ganz erhrlich... Wenn ich immer solch Verbindungen mir raussuche, das der Anschluss eh schon knapp ist, dann brauch man sich nicht wundern.. Warum nicht einfach bisschen mehr Umstieg einplanen? Dann hat man auch nicht den Ärger...
Von daher könnt ihr hier euch noch so viel beschweren... Zub hat genau richtig gehandelt und argumentiert. Von daher...
Mfg
Moment, du willst hier grade wirklich erwarten, dass der Fahrgast 30 oder 60 oder 120 Minuten mehr Zeit in Köln, Mannheim, Fulda,... einplant, im Falle die DB nicht die großherzige Güte hat, pünktlich zu sein?
Wenn die DB sagt, Fahrgast, dein Anschluss klappt nicht, such dir was Neues, dann liegt es nicht am Fahrgast, zu überprüfen, ob das auch stimmt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass gewartet wird usw. Nein! Dann geht der Fahrgast wie aufgefordert zum Fahrplan und sucht sich die entsprechende Verbindung raus. Gebrochene Anschlüsse durch Unterschreitung der Mindestumsteigezeit werden übrigens nicht mal mehr im DB Automat angezeigt. Soll dann der Fahrgast über zig Tricks herausfinden, ob der Anschluss tatsächlich nicht mehr erreicht wird?
Vielleicht sollte der Laden, einige Personale und einige Schreiber hier endlich mal verstehen, dass der Fahrgast Kunde ist, der Kunde König und nicht Bittsteller und dass die DB DIENSTLEISTER und nicht Gnadenverteiler ist.
Zub hat völlig korrekt gehandelt.
keksi, Mittwoch, 08.01.2020, 12:32 (vor 2260 Tagen) @ Murrtalbahner
Du bist mit einem anderen Zug gefahren. Es warten auch noch Züge aufeinander. So ist es ja nun nicht, das keine Züge mehr warten. Außerdem völlig richtig ist der Bahnsteig genau gegenüber. Dann kommt noch hinzu, das die Zugbindung erst aufgehoben ist, wenn du z.B. Den Anschluss nicht erreichen würdest. Dazu wäre ja auch erstmal wichtig, wohin man denn mit dem ICE fahren will. Weil viele Ziele erreichst du auch so ganz normal unter 20min Verspätung, wenn man denn gleich in dem anderen ICE weiterfährt. Verspätungsalarm ist kein Freifahrtschein für Aufhebung der Zugbindung. Das habt ihr aber alle nicht so wirklich verstanden.
Und ganz erhrlich... Wenn ich immer solch Verbindungen mir raussuche, das der Anschluss eh schon knapp ist, dann brauch man sich nicht wundern.. Warum nicht einfach bisschen mehr Umstieg einplanen? Dann hat man auch nicht den Ärger...
Von daher könnt ihr hier euch noch so viel beschweren... Zub hat genau richtig gehandelt und argumentiert. Von daher...
Mfg
Moment, du willst hier grade wirklich erwarten, dass der Fahrgast 30 oder 60 oder 120 Minuten mehr Zeit in Köln, Mannheim, Fulda,... einplant, im Falle die DB nicht die großherzige Güte hat, pünktlich zu sein?Wenn die DB sagt, Fahrgast, dein Anschluss klappt nicht, such dir was Neues, dann liegt es nicht am Fahrgast, zu überprüfen, ob das auch stimmt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass gewartet wird usw. Nein! Dann geht der Fahrgast wie aufgefordert zum Fahrplan und sucht sich die entsprechende Verbindung raus. Gebrochene Anschlüsse durch Unterschreitung der Mindestumsteigezeit werden übrigens nicht mal mehr im DB Automat angezeigt. Soll dann der Fahrgast über zig Tricks herausfinden, ob der Anschluss tatsächlich nicht mehr erreicht wird?
Vielleicht sollte der Laden, einige Personale und einige Schreiber hier endlich mal verstehen, dass der Fahrgast Kunde ist, der Kunde König und nicht Bittsteller und dass die DB DIENSTLEISTER und nicht Gnadenverteiler ist.
Du kennst aber das Wort voraussichtlich? Das heißt ja wohl nicht das er nicht erreicht wird. 527 fährt außerdem ne ganz andere Strecke als der ICE 1221. Wie gesagt mitm 513 hätte man ja trotzdem fahren können und dann eben drin sitzen bleiben. Der Fahrgast ist sicher nicht immer der König. So wie sich heutzutage viele Benehmen. Ich schreibe es ganz normal und auch logisch. Wenn du es nicht verstehen magst.
Der Navigator zeigt immer als erstes die schnellste Verbindung an. Da hat man denn immer knappe Unsteigezeiten. Wenn man aber eh immer Angst hat, das es nicht klappt, warum kann man denn nicht selber mehr Zeit einplanen? Es geht außerdem nicht um 60 oder 120min Verspätung.
Aber hier ist es ganz offensichtlich, das man günstig bucht, und dann jede kleine Möglichkeit nutzt um dann viel schneller am Ziel zu sein.. Weil 1221 und 527 haben ganz sicher nicht den gleichen Laufweg zwischen und Köln und Frankfurt :-)
Lieber also bei den Tatsachen bleiben..
Mfg
Zub hat völlig korrekt gehandelt.
Murrtalbahner, Mittwoch, 08.01.2020, 12:47 (vor 2259 Tagen) @ keksi
Der Navigator zeigt immer als erstes die schnellste Verbindung an. Da hat man denn immer knappe Unsteigezeiten. Wenn man aber eh immer Angst hat, das es nicht klappt, warum kann man denn nicht selber mehr Zeit einplanen? Es geht außerdem nicht um 60 oder 120min Verspätung.
Warum? Weil der Kunde nicht für den Saftladen DB haften kann.
Selbstverständlich geht es um 30, 60 oder 120 Minuten Verspätung - Ankunftsverspätung. Es gab schon genug Fälle, wo Fahrgäste selbst mit statistisch pünktlichen Zügen den Anschluss nicht mehr erreicht haben. Ankunftsverspätung dann 60 Minuten, trotz alle Züge pünktlich.
Zum Glück ist keksi nicht repräsentativ
Junior, Mittwoch, 08.01.2020, 12:33 (vor 2260 Tagen) @ Murrtalbahner
... für die Bahn-Mitarbeiter (falls er einer ist), 99% erlebe ich da deutlich kompetenter und kundenfreundlicher.
Yeah ...
Blaschke, Mittwoch, 08.01.2020, 12:37 (vor 2260 Tagen) @ keksi
Hey.
Verspätungsalarm ist kein Freifahrtschein für Aufhebung der Zugbindung. Das habt ihr aber alle nicht so wirklich verstanden.
Wir schon. Deine Kollegen auch. Gibt ja allerhöchstens in einem von 10.000 Fällen überhaupt mal eine Nachfrage. Alles easy ...
Und ganz ehrlich... Wenn ich immer solch Verbindungen mir raussuche, das der Anschluss eh schon knapp ist, dann brauch man sich nicht wundern.. Warum nicht einfach bisschen mehr Umstieg einplanen?
Eine schöne Schlagzeile für BILD:
DB-Mitarbeiter warnt: bitte nicht auf die DB-Auskunft verlassen!
Schöne Grüße von jörg
Zub hat völlig korrekt gehandelt.
Junior, Mittwoch, 08.01.2020, 12:38 (vor 2260 Tagen) @ keksi
Und ganz erhrlich... Wenn ich immer solch Verbindungen mir raussuche, das der Anschluss eh schon knapp ist, dann brauch man sich nicht wundern.. Warum nicht einfach bisschen mehr Umstieg einplanen? Dann hat man auch nicht den Ärger...
Schade, dass du ein kleines, aber wichtiges Detail missachtest: Es ist die DB und nicht der Kunde, der diese Verbindungen raussucht. Ohne besondere Einstellungen (die viele nicht mal kennen) finde ich nur genau solch knappe Umstiege in diesem Fall. Dann sollte man diese auch buchen dürfen und im Fall, dass der Anschluss in Gefahr ist, anders fahren dürfen. Darf man zum Glück aber ja auch.
Zub hat völlig korrekt gehandelt.
agw, NRW, Mittwoch, 08.01.2020, 12:45 (vor 2259 Tagen) @ Junior
Und ganz erhrlich... Wenn ich immer solch Verbindungen mir raussuche, das der Anschluss eh schon knapp ist, dann brauch man sich nicht wundern.. Warum nicht einfach bisschen mehr Umstieg einplanen? Dann hat man auch nicht den Ärger...
Schade, dass du ein kleines, aber wichtiges Detail missachtest: Es ist die DB und nicht der Kunde, der diese Verbindungen raussucht. Ohne besondere Einstellungen (die viele nicht mal kennen) finde ich nur genau solch knappe Umstiege in diesem Fall. Dann sollte man diese auch buchen dürfen und im Fall, dass der Anschluss in Gefahr ist, anders fahren dürfen. Darf man zum Glück aber ja auch.
Ja, ist schon ganz interessant, was hier bei keksi alles schon als kreative Fahrkarte gilt.
Nutzung von Korrespondenzanschlüssen in Köln? Ausnutzung des Systems zum Schaden der DB, das gibt "Ärger" mit dem Zub!
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Zuege waren? In Koeln? Am Morgen?
br752, Mittwoch, 08.01.2020, 16:00 (vor 2259 Tagen) @ keksi
Du bist mit einem anderen Zug gefahren. Es warten auch noch Züge aufeinander. So ist es ja nun nicht, das keine Züge mehr warten. Außerdem völlig richtig ist der Bahnsteig genau gegenüber.
Diese aktuellen Dr*cksgerelungen der DB lassen keinen Zug mehr in Koeln warten, auch nicht am gleichen Bahnsteig.
Deshalb sind doch bereits fast alle kurzen Anschluesse nicht mehr buchbar. Die Korrespondenz wird doch gerade in Koeln und Dortmund aufgehoben. Zu viel Verspaetungsgeld musste ausgezahlt werden.
BR752
Zuege waren? In Koeln? Am Morgen?
ICE-TD, Mittwoch, 08.01.2020, 16:09 (vor 2259 Tagen) @ br752
Wenn Fahrgäste wie der Threaderöffner die Zugbindung so kreativ aufheben würde ich die Anschlüsse mit 4 min Übergängen anstelle der DB auch aufgeben.
Zuege waren? In Koeln? Am Morgen?
wachtberghöhle, Mittwoch, 08.01.2020, 16:36 (vor 2259 Tagen) @ ICE-TD
Wenn Fahrgäste wie der Threaderöffner die Zugbindung so kreativ aufheben würde ich die Anschlüsse mit 4 min Übergängen anstelle der DB auch aufgeben.
Welche Entschädigungszahlung wird in diesem Fall denn fällig?
Völlig akademische Diskussion
ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 09.01.2020, 10:17 (vor 2259 Tagen) @ keksi
Der TE musste ja keine Strafe bezahlen oder neue Fahrkarte kaufen, von daher ist die ganze Aufregung hier im Thread nix weiter als heiße Luft.
Dann soll das Zugpersonal halt ein EBE ausstellen, dass kann man ja dann zusammen mit dem Verspätungsalarm und einem Screenshot vom DB-Navigator beim Kundencenter einreichen und dann löst sich das eh in wohlgefallen auf.
Völlig akademische Diskussion
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 09.01.2020, 12:06 (vor 2259 Tagen) @ ICETreffErfurt
Finde ich aber echt unkomfortabel und ärgerlich, daß man zu Hause eine simple Zugfahrt erst wieder nacharbeiten muß. Und überhaupt die unschöne Diskussion im Zug, was ja auch für Aufregung auf beiden Seiten sorgt.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Ärger mit Verletzung der Zugbindung bei geringer Verspätung
agw, NRW, Mittwoch, 08.01.2020, 12:41 (vor 2260 Tagen) @ Proeter
Ich glaube, keksi will uns auch noch erzählen, dass es überhaupt keine Aufhebung der Zugbindung geben kann, weil man
a) vernünftigerweise davon ausgehen muss, dass der Anschlusszug ebenfalls die gleiche Verspätung haben wird (So eine Art Catch 22)
b) immer vorschriftsmäßig am geplanten Bahnsteig gehalten wird (auch in Köln!) und
c) elektronische Meldungen der DB-Apps sowieso nicht zählen und man somit sinnvollerweise davon ausgehen muss, dass auch die größte Verspätung am Ziel noch irgendwie ausgeholt werden kann.
In den vergangenen Diskussionen hat er uns ja schon erklärt, dass man auch auf ausfallende Züge warten muss und man erst nach geplanter Ankunftszeit am Ziel +20 einen anderen Zug nehmen darf, weil vorher ja nicht abschließend klar ist, dass nicht doch noch ein hyperschneller Ersatzzug fährt.
--
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Ersatzzüge heben die Zugbindung auf
Hansjörg, Mittwoch, 08.01.2020, 12:44 (vor 2259 Tagen) @ agw
In den vergangenen Diskussionen hat er uns ja schon erklärt, dass man auch auf ausfallende Züge warten muss und man erst nach geplanter Ankunftszeit am Ziel +20 einen anderen Zug nehmen darf, weil vorher ja nicht abschließend klar ist, dass nicht doch noch ein hyperschneller Ersatzzug fährt.
Ersatzzüge heben die Zugbindung auf.
Ersatzzüge heben die Zugbindung auf
agw, NRW, Mittwoch, 08.01.2020, 12:45 (vor 2259 Tagen) @ Hansjörg
In den vergangenen Diskussionen hat er uns ja schon erklärt, dass man auch auf ausfallende Züge warten muss und man erst nach geplanter Ankunftszeit am Ziel +20 einen anderen Zug nehmen darf, weil vorher ja nicht abschließend klar ist, dass nicht doch noch ein hyperschneller Ersatzzug fährt.
Ersatzzüge heben die Zugbindung auf.
Frag mal keksi.
--
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Ersatzzüge heben die Zugbindung auf
Rainer Pastätter, Kolbermoor, Mittwoch, 08.01.2020, 16:07 (vor 2259 Tagen) @ agw
So ist es, Heute ist ICE 788 ausgefallen, Ersatzzug, statt ICE 4, ICE-T, einteilig, total überfüllt. Este Klasse ausgebucht.
Ich habe eine Stunde später den ICE 586/536 genommen mit meinem SSP und Zugbindung. Wurde zweimal kontrolliert, niemand der ZUB‘s hat etwas zu mir gesagt. Beide haben es akzeptiert.
Ersatzzüge heben die Zugbindung auf
wachtberghöhle, Mittwoch, 08.01.2020, 16:40 (vor 2259 Tagen) @ Rainer Pastätter
So ist es, Heute ist ICE 788 ausgefallen, Ersatzzug, statt ICE 4, ICE-T, einteilig, total überfüllt. Este Klasse ausgebucht.
Ich habe eine Stunde später den ICE 586/536 genommen mit meinem SSP und Zugbindung. Wurde zweimal kontrolliert, niemand der ZUB‘s hat etwas zu mir gesagt. Beide haben es akzeptiert.
Dann hatte ein bestimmter ZUB in diesem, Deinem Zug keinen Dienst :-p
Ersatzzüge heben die Zugbindung auf
Norddeich, Mittwoch, 08.01.2020, 13:06 (vor 2259 Tagen) @ Hansjörg
In den vergangenen Diskussionen hat er uns ja schon erklärt, dass man auch auf ausfallende Züge warten muss und man erst nach geplanter Ankunftszeit am Ziel +20 einen anderen Zug nehmen darf, weil vorher ja nicht abschließend klar ist, dass nicht doch noch ein hyperschneller Ersatzzug fährt.
Ersatzzüge heben die Zugbindung auf.
Im Paralleluniversum nicht.
Ersatzzüge heben die Zugbindung auf
Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 08.01.2020, 13:08 (vor 2259 Tagen) @ Hansjörg
In den vergangenen Diskussionen hat er uns ja schon erklärt, dass man auch auf ausfallende Züge warten muss und man erst nach geplanter Ankunftszeit am Ziel +20 einen anderen Zug nehmen darf, weil vorher ja nicht abschließend klar ist, dass nicht doch noch ein hyperschneller Ersatzzug fährt.
Ersatzzüge heben die Zugbindung auf.
Bei einer Komforteinschränkung (IC statt ICE) sehe ich das auch so...
Ersatzzüge heben die Zugbindung auf
Hansjörg, Mittwoch, 08.01.2020, 13:16 (vor 2259 Tagen) @ Reservierungszettel
In den vergangenen Diskussionen hat er uns ja schon erklärt, dass man auch auf ausfallende Züge warten muss und man erst nach geplanter Ankunftszeit am Ziel +20 einen anderen Zug nehmen darf, weil vorher ja nicht abschließend klar ist, dass nicht doch noch ein hyperschneller Ersatzzug fährt.
Ersatzzüge heben die Zugbindung auf.
Bei einer Komforteinschränkung (IC statt ICE) sehe ich das auch so...
Ich sehe es stumpf nach Zugnummer. Keine originale Zugnummer = keine Komfort jedweder Art möglich, denn ich komme gar nicht vom Bahnsteig weg.
Ersatzzüge heben die Zugbindung auf
Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 08.01.2020, 14:16 (vor 2259 Tagen) @ Hansjörg
In den vergangenen Diskussionen hat er uns ja schon erklärt, dass man auch auf ausfallende Züge warten muss und man erst nach geplanter Ankunftszeit am Ziel +20 einen anderen Zug nehmen darf, weil vorher ja nicht abschließend klar ist, dass nicht doch noch ein hyperschneller Ersatzzug fährt.
Ersatzzüge heben die Zugbindung auf.
Bei einer Komforteinschränkung (IC statt ICE) sehe ich das auch so...
Ich sehe es stumpf nach Zugnummer. Keine originale Zugnummer = keine Komfort jedweder Art möglich, denn ich komme gar nicht vom Bahnsteig weg.
Interessant das du eine Zugnummer als Komfort ansiehst.
Zugnummer als Comfortleistung
Hansjörg, Mittwoch, 08.01.2020, 14:55 (vor 2259 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von Hansjörg, Mittwoch, 08.01.2020, 14:55
In den vergangenen Diskussionen hat er uns ja schon erklärt, dass man auch auf ausfallende Züge warten muss und man erst nach geplanter Ankunftszeit am Ziel +20 einen anderen Zug nehmen darf, weil vorher ja nicht abschließend klar ist, dass nicht doch noch ein hyperschneller Ersatzzug fährt.
Ersatzzüge heben die Zugbindung auf.
Bei einer Komforteinschränkung (IC statt ICE) sehe ich das auch so...
Ich sehe es stumpf nach Zugnummer. Keine originale Zugnummer = keine Komfort jedweder Art möglich, denn ich komme gar nicht vom Bahnsteig weg.
Interessant das du eine Zugnummer als Komfort ansiehst.
Dem Kunden hilft es schon den richtigen Zug zu finden. Auch wenn mal der Wagenpark nicht passt. Findet er am Bahnsteig keinen Zug mit der passenden Zugnummer zum SP/SPP Ticket hat er keinen Komfort mehr wäre die Zugbindung nicht aufgehoben. Ganz simpel.
Zugnummer als Comfortleistung
Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 08.01.2020, 15:21 (vor 2259 Tagen) @ Hansjörg
In den vergangenen Diskussionen hat er uns ja schon erklärt, dass man auch auf ausfallende Züge warten muss und man erst nach geplanter Ankunftszeit am Ziel +20 einen anderen Zug nehmen darf, weil vorher ja nicht abschließend klar ist, dass nicht doch noch ein hyperschneller Ersatzzug fährt.
Ersatzzüge heben die Zugbindung auf.
Bei einer Komforteinschränkung (IC statt ICE) sehe ich das auch so...
Ich sehe es stumpf nach Zugnummer. Keine originale Zugnummer = keine Komfort jedweder Art möglich, denn ich komme gar nicht vom Bahnsteig weg.
Interessant das du eine Zugnummer als Komfort ansiehst.
Dem Kunden hilft es schon den richtigen Zug zu finden. Auch wenn mal der Wagenpark nicht passt. Findet er am Bahnsteig keinen Zug mit der passenden Zugnummer zum SP/SPP Ticket hat er keinen Komfort mehr wäre die Zugbindung nicht aufgehoben. Ganz simpel.
Natürlich, daher wird ja auch nahezu immer erwähnt das ICE X ausfällt und dafür ICE Y fährt, fast alle Fahrgäste nutzen diesen Zug dann auch nur Hansjörg geht wieder nach Hause weil seine Fahrt nun sinnlos geworden ist :)
Zugnummer als Comfortleistung
Hansjörg, Mittwoch, 08.01.2020, 15:24 (vor 2259 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von Hansjörg, Mittwoch, 08.01.2020, 15:25
Dem Kunden hilft es schon den richtigen Zug zu finden. Auch wenn mal der Wagenpark nicht passt. Findet er am Bahnsteig keinen Zug mit der passenden Zugnummer zum SP/SPP Ticket hat er keinen Komfort mehr wäre die Zugbindung nicht aufgehoben. Ganz simpel.
Natürlich, daher wird ja auch nahezu immer erwähnt das ICE X ausfällt und dafür ICE Y fährt, fast alle Fahrgäste nutzen diesen Zug dann auch nur Hansjörg geht wieder nach Hause weil seine Fahrt nun sinnlos geworden ist :)
Eben muss er nicht nach Hause gehen weil die Zugbindung ja aufgehoben ist, aber:
Hansjörg informiert sich vorher/während der Fahrt und ändert die Route über einen Bahnhof mit FCL um Wartezeiten am offenen Bahnhof zu minimieren.
Das läuft seit Jahren problemlos.
Zugnummer als Comfortleistung
Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 08.01.2020, 15:35 (vor 2259 Tagen) @ Hansjörg
Dem Kunden hilft es schon den richtigen Zug zu finden. Auch wenn mal der Wagenpark nicht passt. Findet er am Bahnsteig keinen Zug mit der passenden Zugnummer zum SP/SPP Ticket hat er keinen Komfort mehr wäre die Zugbindung nicht aufgehoben. Ganz simpel.
Natürlich, daher wird ja auch nahezu immer erwähnt das ICE X ausfällt und dafür ICE Y fährt, fast alle Fahrgäste nutzen diesen Zug dann auch nur Hansjörg geht wieder nach Hause weil seine Fahrt nun sinnlos geworden ist :)
Eben muss er nicht nach Hause gehen weil die Zugbindung ja aufgehoben ist, aber:Hansjörg informiert sich vorher/während der Fahrt und ändert die Route über einen Bahnhof mit FCL um Wartezeiten am offenen Bahnhof zu minimieren.
Das läuft seit Jahren problemlos.
Das ist schön für dich, mir wäre es jedoch lieber schnell und auf direktem weg von A nach B zu kommen (so wie ich es gebucht habe) anstatt aufwändig umzuplanen und dazu noch Zeit in der Lounge abzusitzen zu müssen.
Gut, wenn ICE durch Reste IC Ersetzt wird würde auch ich mir einen anderen ICE raussuchen ansonsten gilt jedem das seine :)
Zugnummer als Comfortleistung
Hansjörg, Mittwoch, 08.01.2020, 15:42 (vor 2259 Tagen) @ Reservierungszettel
Das ist schön für dich, mir wäre es jedoch lieber schnell und auf direktem weg von A nach B zu kommen (so wie ich es gebucht habe) anstatt aufwändig umzuplanen und dazu noch Zeit in der Lounge abzusitzen zu müssen.
Ich plane für mich um. D.h. ich will zumeist wie gewohnt reisen. Mit Tisch zum Arbeiten. Am Besten im ICE1 / Abteil / Wagen 14. Denn Reisezeit ist für mich in 90% Arbeitszeit die ich produktiv nutzen will.
Bietet mir das die Alternative nicht plane ich eine neue Bahnleistung um optimal von A nach B zu kommen. Da ich fast immer Hamburg, Frankfurt und München auf der Stecke habe ist das mit keinen großen Zeitverlusten zu machen.
Gut, wenn ICE durch Reste IC Ersetzt wird würde auch ich mir einen anderen ICE raussuchen ansonsten gilt jedem das seine :)
Im Winter macht auch ein gut geheiztes Abteil im uralt IC Spaß. Problem ist wie so oft eine ggf. nicht funktionierende Heizung.
Zug als Comfortleistung
Altmann, Mittwoch, 08.01.2020, 15:53 (vor 2259 Tagen) @ Hansjörg
Ich wär ja schon froh, wenn man ein Recht auf ein schienengebundenes Verkehrsmittel hätte.
Hab heute z.B. wieder die Frohbotschaft eines SEV gekriegt. Und welche Rechte hab ich jetzt? Keine. Nicht mal Storno oder Rücktritt ...
Zug als Comfortleistung
Hansjörg, Mittwoch, 08.01.2020, 15:56 (vor 2259 Tagen) @ Altmann
Ich wär ja schon froh, wenn man ein Recht auf ein schienengebundenes Verkehrsmittel hätte.
Hab heute z.B. wieder die Frohbotschaft eines SEV gekriegt. Und welche Rechte hab ich jetzt? Keine. Nicht mal Storno oder Rücktritt ...
Kein Storno klingt nach SP/SPP. Damit ist die Zugbindung doch aufgehoben. Das ist ein FGR. Alternativ kannst Du je nach Ausgang die anderen Optionen auf dem Formular nutzen. Ergo kostenloser Storno.
Zug als Comfortleistung
Altmann, Mittwoch, 08.01.2020, 15:59 (vor 2259 Tagen) @ Hansjörg
Kein Storno klingt nach SP/SPP. Damit ist die Zugbindung doch aufgehoben. Das ist ein FGR. Alternativ kannst Du je nach Ausgang die anderen Optionen auf dem Formular nutzen. Ergo kostenloser Storno.
Tja. Erstens ÖBB-Sparschiene. Zweitens ist der SEV in Ungarn. Bin mir da nicht so sicher, ob das klappt (zumal keine Verspätung durch den SEV entsteht). Aber ich könnt ´s mal probieren, stimmt ...
Aber letztlich ist Storno nur durchschnittlich sinnvoll, weil irgendwie muss ich ja fahren. Wäre nur schön, wenn man dann zumindest Anspruch auf irgendne Art der Entschädigung hätte (wenn man mit 1.Klasse-Ticket im engen Bus (ohne WC) sitzt) ...
Zug als Comfortleistung
Hansjörg, Mittwoch, 08.01.2020, 16:02 (vor 2259 Tagen) @ Altmann
Kein Storno klingt nach SP/SPP. Damit ist die Zugbindung doch aufgehoben. Das ist ein FGR. Alternativ kannst Du je nach Ausgang die anderen Optionen auf dem Formular nutzen. Ergo kostenloser Storno.
Tja. Erstens ÖBB-Sparschiene. Zweitens ist der SEV in Ungarn. Bin mir da nicht so sicher, ob das klappt (zumal keine Verspätung durch den SEV entsteht). Aber ich könnt ´s mal probieren, stimmt ...Aber letztlich ist Storno nur durchschnittlich sinnvoll, weil irgendwie muss ich ja fahren. Wäre nur schön, wenn man dann zumindest Anspruch auf irgendne Art der Entschädigung hätte (wenn man mit 1.Klasse-Ticket im engen Bus (ohne WC) sitzt) ...
Ich fand den ÖBB Bus nach Udine mit dedizierter 1. Klasse und Minibar aus dem Reisebericht tatsächlich probierenswert. Ob die Ungarn sowas auch im Angebot haben.
Zug als Comfortleistung
Altmann, Mittwoch, 08.01.2020, 16:03 (vor 2259 Tagen) @ Hansjörg
Ich fand den ÖBB Bus nach Udine mit dedizierter 1. Klasse und Minibar aus dem Reisebericht tatsächlich probierenswert. Ob die Ungarn sowas auch im Angebot haben.
Haha, der war gut ... Dort fährt ein Linienbus, ohne Klima, ohne WC oder sonst was ...
DB in der DB-Community dazu:
Nordy, Mittwoch, 08.01.2020, 13:21 (vor 2259 Tagen) @ Hansjörg
Hallo in die Runde. Ich kläre dies einmal auf. Ja, es gibt leider verschiedene Antworten hier in der Community. Die von zeka verlinkte Antwort ist der aktuelle Stand. Dies mussten wir leider vorab genau abklären. Daher zur Aufklärung:
Wenn ein gebuchter Zug ausfällt und durch einen anderen Zug ersetzt wird, ist es empfehlenswert, den Ersatzzug zu nehmen, damit andere Züge nicht zusätzlich belastet werden. Es ist aber nur eine Empfehlung, die Zugbindung selbst ist aufgehoben, da der gebuchte Zug nicht fährt.
Ich hoffe, ich konnte jetzt etwas Klarheit in die Regelung bringen. /no
DB vor 5 Monaten https://community.bahn.de/questions/2066648-ersatzzug-zugbindung-aufgehoben
Ärger mit Verletzung der Zugbindung bei geringer Verspätung
Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 08.01.2020, 13:06 (vor 2259 Tagen) @ Proeter
Hallo zusammen,
vor wenigen Tagen hatten ich ordentlich Ärger im Zug mit einem Sparpreis, bei dem ich zur Vermeidung einer erwartbaren Verspätung die Zugbindung verletzte.
Folgendes Bild:
Gebucht 513 mit Übergang in Köln Hbf (4 Min) auf 1221. Schon um 6 ereilt mich der Verspätungsalarm mit "Ein Anschluss wird nicht erreicht." Gemeint war ebenjener o.g.
Anschluss. Also fuhr ich vorsorglich mit dem 527.
Wo sollte es überhaupt hingehen?
Fahrkartenkontrolle sofort nach Einstieg. Mein Verweis auf die Verspätung des 513 mit Anschlussverlust in Köln wurde zur Kenntnis genommen und kurz war alles OK. Dann eine Minute später kam eine bereits angesäuerte Zub'in zurück mit "Der 513 ist pünktlich". Und sie sollte Recht haben. Er war schon seit Fahrtbeginn pünktlich (auch zum Zeitpunkt, als mir der Verspätungsalarm zugesandt wurde). Aber für Köln Hbf wurden trotzdem +2 erwartet.
Und dann kam's knüppeldick: Ich fragte noch einmal im Navigator ab und: gleiches Bild. Pünktlich, aber +2 in Köln. Auf dem Zub-Handy wurde für Köln jedoch +0 angezeigt.
Nach dem bekannten API-Chaos wundert mich dies zwar nicht, aber wie kann ich so etwas im Zug verargumentieren?
Und es ging noch weiter: "Zwei Minuten sind doch wohl keine Verspätung, höchstens eine kleine Verzögerung. Und den Anschluss schaffen se auch. Das ist ja gleich auf der anderen Seite."
Hat sie recht.
Nun meine Fragen an euch:
- Wie kann man so etwas sauber und Argumentieren? Die Zub'in interessierte sich weder für "Mindestumsteigezeigt" noch für "IRIS vs. RIS", noch "erwartete Verspätung von 20 Minuten am Zielort" - ja nicht einmal für eine Verpästung von 2 Minuten.
- War ich überhaupt im Recht?
Wenn du ein Ziel nach Frankfurt Flughafen hattest ganz sicher nicht, über ein Ziel auf der Rheinstrecke kann man sich da streiten wobei du da als Alternativzug den 115 hast.
- Wie hätte die Zub'in mit eigenen Mitteln überprüfen können, dass der Anschluss zumindest mal als unerreichbar ausgewiesen war (auch wenn sich dies später verändert)?
Wenn die Ist-Daten des 513 nur zwischen +0 und +2 schwanken kann sie das nicht überprüfen, solch kleinen Verspätungen werden nicht mit Grund angegeben.
Was anderes wäre es wenn der 513 vor Abfahrt mit +20 drinsteht wegen z.B. verspäteter Bereitstellung.
Dies steht dann auch im Freitext drin, die Verspätung wird dann bei pünktlicher Abfahrt zwar gelöscht, der Text bleibt jedoch Intern erhalten.
Ärger mit Verletzung der Zugbindung bei geringer Verspätung
Bluenight1983, Mittwoch, 08.01.2020, 14:46 (vor 2259 Tagen) @ Reservierungszettel
Wenn im Navigator drinnen steht "ihr Anschluss wird vorraussichtlich nicht erreicht", ist die Zugbindung aufgehoben. Man muss als Fahrgast auch nicht drauf vertrauen das der Zug vielleicht noch ein paar Minuten rein holt.
Und das die Kontrolleure es nicht überprüfen können ist ein Problem der DB, nicht des Kunden.
Als ich nach Salzburg wollte hatte mein Regiozug so viel Verspätung das ich den ICE nach München nicht mehr kriegen konnte. Da wollte mir der Mitarbeiter im RJ nach Salzburg auch erzählen das ich wie gebucht Regio nach Salzburg fahren müsste. Was ja eine falsche Aussage ist. Außerdem könne er ja nicht Kontrollieren ob der Regionalzug wirklich verspätet war. Was ja auch nicht mein Problem ist. Naja, ich halte ihm zu gute das er Österreicher war. Aber trotzdem sollte man bei internationalen Fahrten die Kniffe und Eigenarten aus beiden Ländern kennen.
Ueber die Grenze kann es brenzlich werden.
br752, Mittwoch, 08.01.2020, 16:13 (vor 2259 Tagen) @ Bluenight1983
Wenn im Navigator drinnen steht "ihr Anschluss wird vorraussichtlich nicht erreicht", ist die Zugbindung aufgehoben. Man muss als Fahrgast auch nicht drauf vertrauen das der Zug vielleicht noch ein paar Minuten rein holt.
Und das die Kontrolleure es nicht überprüfen können ist ein Problem der DB, nicht des Kunden.
Als ich nach Salzburg wollte hatte mein Regiozug so viel Verspätung das ich den ICE nach München nicht mehr kriegen konnte. Da wollte mir der Mitarbeiter im RJ nach Salzburg auch erzählen das ich wie gebucht Regio nach Salzburg fahren müsste. Was ja eine falsche Aussage ist. Außerdem könne er ja nicht Kontrollieren ob der Regionalzug wirklich verspätet war. Was ja auch nicht mein Problem ist. Naja, ich halte ihm zu gute das er Österreicher war. Aber trotzdem sollte man bei internationalen Fahrten die Kniffe und Eigenarten aus beiden Ländern kennen.
Oh ja, leider. :-/
In Basel Bad Bf gibt auch immer Diskussionen, dass die "nichts" von den anderen Wissen.
Ist bei uns immer noch glimpflich ausgegangen. Aber Aussagen wie "Die S6 beteiligt sich nicht an den FGR und sie muessen das Taxi selbst bezahlen" sind schon heftig bei einem internationalen Ticket wo abends NUR die S6 die Verbindung zwischen den beiden Bahnhoefen herstellt.
BR752
Ueber die Grenze kann es brenzlich werden.
Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 08.01.2020, 19:01 (vor 2259 Tagen) @ br752
Wenn im Navigator drinnen steht "ihr Anschluss wird vorraussichtlich nicht erreicht", ist die Zugbindung aufgehoben. Man muss als Fahrgast auch nicht drauf vertrauen das der Zug vielleicht noch ein paar Minuten rein holt.
Und das die Kontrolleure es nicht überprüfen können ist ein Problem der DB, nicht des Kunden.
Als ich nach Salzburg wollte hatte mein Regiozug so viel Verspätung das ich den ICE nach München nicht mehr kriegen konnte. Da wollte mir der Mitarbeiter im RJ nach Salzburg auch erzählen das ich wie gebucht Regio nach Salzburg fahren müsste. Was ja eine falsche Aussage ist. Außerdem könne er ja nicht Kontrollieren ob der Regionalzug wirklich verspätet war. Was ja auch nicht mein Problem ist. Naja, ich halte ihm zu gute das er Österreicher war. Aber trotzdem sollte man bei internationalen Fahrten die Kniffe und Eigenarten aus beiden Ländern kennen.
Oh ja, leider. :-/In Basel Bad Bf gibt auch immer Diskussionen, dass die "nichts" von den anderen Wissen.
Ist bei uns immer noch glimpflich ausgegangen. Aber Aussagen wie "Die S6 beteiligt sich nicht an den FGR und sie muessen das Taxi selbst bezahlen" sind schon heftig bei einem internationalen Ticket wo abends NUR die S6 die Verbindung zwischen den beiden Bahnhoefen herstellt.
Ein anderes Beispiel aus der Ecke:
Der 209 hatte mal Anschlussverlust an den RE nach Schaffhausen und weiter nach Zürich. Die äußerst mürrische Mitarbeiterin am Badischen Bahnhof meinte ja müssen sie wohl warten.
Da bin ich kreativ geworden und nach SBB gefahren dort habe ich beim nächsten Zug nach Zürich nachgefragt - die freundliche SBB Zugbegleiterin hat kurz auf das Ticket geschaut und meinte nur ja steigen sie ruhig ein das ist kein Problem.
Ärger mit Verletzung der Zugbindung bei geringer Verspätung
Ede, Mittwoch, 08.01.2020, 19:30 (vor 2259 Tagen) @ Reservierungszettel
Wo sollte es überhaupt hingehen?
etwa nach Bad Breisig ?
Ärger mit Verletzung der Zugbindung uneinsichtigem Personal
arno50, Mittwoch, 08.01.2020, 13:08 (vor 2259 Tagen) @ Proeter
Auch ich hatte einen ähnlichen Fall. Verspätung nach Informationssystem angekündigt. Ich wollte mir bei der Dame an der Info die Zugbindung aufheben lassen. Die war uneinsichtig ich sollte erst mal weiterfahren wie geplant, dann sehen wir weiter. Darauf habe ich mich nicht verlassen und nahm einen anderen Zug. Die Zugbegleiterin im gewählten Ersatzzug war ihrer Meinung nach wohl hyperkorrekt und kassierte von mir einen Bordfahrschein. Das war mir das wert, statt womöglich JWD Nachts am Bahnsteig zu stranden.
Ärger mit Verletzung der Zugbindung bei geringer Verspätung
ICE-TD, Mittwoch, 08.01.2020, 14:50 (vor 2259 Tagen) @ Proeter
Mich wundert nur, ein 11 min Übergang vom 527 auf 1221 mit Wechsel der Bahnhöfe von Deutz zum Hbf ist weniger riskant?
Ärger mit Verletzung der Zugbindung bei geringer Verspätung
danielausberlin, Mittwoch, 08.01.2020, 15:39 (vor 2259 Tagen) @ Proeter
- Wie kann man so etwas sauber und Argumentieren? Die Zub'in interessierte sich weder für "Mindestumsteigezeigt" noch für "IRIS vs. RIS", noch "erwartete Verspätung von 20 Minuten am Zielort" - ja nicht einmal für eine Verpästung von 2 Minuten.
Verspätungsalarm vorzeigen
Zugchef verlangen
Vorgesetzten des Zugchef telefonisch verlangen
Das ganze noch sachlich und freundlich vortragen.
Wenn mir der Fernverkehr sagt "ein Anschluss wird nicht erreicht", fahre ich gem. FGR anders. Ich versuche quasi sogar aktiv Kosten für die FGR zu vermeiden. So würde ich auch weiter argumentieren.
So viele Fehler.
br752, Mittwoch, 08.01.2020, 16:18 (vor 2259 Tagen) @ danielausberlin
- Wie kann man so etwas sauber und Argumentieren? Die Zub'in interessierte sich weder für "Mindestumsteigezeigt" noch für "IRIS vs. RIS", noch "erwartete Verspätung von 20 Minuten am Zielort" - ja nicht einmal für eine Verpästung von 2 Minuten.
Verspätungsalarm vorzeigen
Wenn das in der App moeglich ist.
Zugchef verlangen
Naechster Fehler!
Vorgesetzten des Zugchef telefonisch verlangen
Naechster Fehler!
Wegen solchem Verhalten kommt genau so eine Reaktion des Zugpersonals zu stande.
"Sind sie gereizt?" - "NEEIIIIIIIIIINN"
BR752
Darum merke: Ver**sche nie das Zugpersonal
br752, Mittwoch, 08.01.2020, 16:14 (vor 2259 Tagen) @ Proeter
Folgendes Bild:
Gebucht 513 mit Übergang in Köln Hbf (4 Min) auf 1221. Schon um 6 ereilt mich der Verspätungsalarm mit "Ein Anschluss wird nicht erreicht." Gemeint war ebenjener o.g.
Anschluss. Also fuhr ich vorsorglich mit dem 527.
Diese Situation kenne ich gut und hatte nie Probleme, sogar wenn alles puenktlich war! :-) Dank an dieser Stelle an das Zugpersonal.
Man muss nur eben freundlich und kompetent sein. :-)
Ich frage ich mich warum du den 527 nach Deutz genommen hast wenn du von Koeln Hbf fahren wolltest? Du wolltest also innerhalb von 10 Minuten raus aus dem ICE 527, hoch, warten, rueber, raus, runter, rueber, rauf und rein in den ICE 1221?
Aber der gebuchte Regelumstieg war dir zu heiss?
Wenn du wirklich! den ICE 1221 in Koeln Hbf bekommen wolltest, dann waerst du mit dem RE5 25 Minuten vorher gefahren.
Ich weiss nicht wo du hin wolltest, aber der ICE 1221 faehrt nach Muenchen. Da waere ein Anschlussverlust 513 auf 1221 mit Loungeaufenthalt doch ein Jackpott gewesen. (Gut, wenn du nach Bonn mit dem ICE 1221 wolltest haettest du die naechste RB nehmen muessen)
Deine Geschichte passt nicht und wenn sich das Personal vereimert vorkommt, dann reagiert es genauso wie du es kennengelernt hast.
Darum merke: Verarsche nie das Zugpersonal.
Nun meine Fragen an euch:
- Wie kann man so etwas sauber und Argumentieren? Die Zub'in interessierte sich weder für "Mindestumsteigezeigt" noch für "IRIS vs. RIS", noch "erwartete Verspätung von 20 Minuten am Zielort" - ja nicht einmal für eine Verpästung von 2 Minuten.
- War ich überhaupt im Recht?
- Wie hätte die Zub'in mit eigenen Mitteln überprüfen können, dass der Anschluss zumindest mal als unerreichbar ausgewiesen war (auch wenn sich dies später verändert)?
Nun meine Antworten an dich:
Auf das Zugpersonal zugehen, bevor man zugegangen wird.
Da kannst du nichts sauber argumentieren, sondern freundlich fragen um den Anschluss sicher erreichen zu koennen.
Mein Tipp:
VHS Duessldorf: Rhetorik - Einführung: Selbstsicher auftreten und sprechen
BR752
Darum merke: Ver**sche nie das Zugpersonal
Dieter4711, Mittwoch, 08.01.2020, 17:09 (vor 2259 Tagen) @ br752
Folgendes Bild:
Gebucht 513 mit Übergang in Köln Hbf (4 Min) auf 1221. Schon um 6 ereilt mich der Verspätungsalarm mit "Ein Anschluss wird nicht erreicht." Gemeint war ebenjener o.g.
Anschluss. Also fuhr ich vorsorglich mit dem 527.
--> Daraus ist zu vermuten, das das gewünschte Ziel irgendwo ein Halt zwischen Frankfurt und München sein könnte. Bei der Wahl des 527 entfällt dann natürlich der Umstieg in Köln.
Ich frage ich mich warum du den 527 nach Deutz genommen hast wenn du von Koeln Hbf fahren wolltest? Du wolltest also innerhalb von 10 Minuten raus aus dem ICE 527, hoch, warten, rueber, raus, runter, rueber, rauf und rein in den ICE 1221?
---> Wurde nie behauptet
Ich weiss nicht wo du hin wolltest, aber der ICE 1221 faehrt nach Muenchen. Da waere ein Anschlussverlust 513 auf 1221 mit Loungeaufenthalt doch ein Jackpott gewesen.
--> Nur dann, wenn mensch sich gerne in der Lounge rumtreibt. Es gibt aber Menschen, die gerne pünktlich am Ziel ankommen.
Deine Geschichte passt nicht und wenn sich das Personal vereimert vorkommt, dann reagiert es genauso wie du es kennengelernt hast.
--> Da wir hier bislang nicht wissen wo der Reisende hin wollte ist diese Äusserung sehr gewagt.
Auf das Zugpersonal zugehen, bevor man zugegangen wird.
--> Ich kann nachvollziehen dass er sich nicht auf die Suche nach dem Personal machen wollte. Der ist gerne mal irgendwo, nur nicht auffindbar.
Da kannst du nichts sauber argumentieren, sondern freundlich fragen um den Anschluss sicher erreichen zu koennen.
--> Gut man kann "freundlich" fragen, aber warum muss mann bitten um seine Rechte durchsetzen zu können?
Darum merke: Ver**sche nie das Zugpersonal
br752, Mittwoch, 08.01.2020, 17:56 (vor 2259 Tagen) @ Dieter4711
Folgendes Bild:
Gebucht 513 mit Übergang in Köln Hbf (4 Min) auf 1221. Schon um 6 ereilt mich der Verspätungsalarm mit "Ein Anschluss wird nicht erreicht." Gemeint war ebenjener o.g.
Anschluss. Also fuhr ich vorsorglich mit dem 527.
--> Daraus ist zu vermuten, das das gewünschte Ziel irgendwo ein Halt zwischen Frankfurt und München sein könnte. Bei der Wahl des 527 entfällt dann natürlich der Umstieg in Köln.
Ich frage ich mich warum du den 527 nach Deutz genommen hast wenn du von Koeln Hbf fahren wolltest? Du wolltest also innerhalb von 10 Minuten raus aus dem ICE 527, hoch, warten, rueber, raus, runter, rueber, rauf und rein in den ICE 1221?
---> Wurde nie behauptet
??? Das hat er doch behauptet, oder? Oder meinst du er ist gleich bis F-Flughafen (oder weiter) im 527 mitgefahren? Das waere ja oberdreist. (!!)
Dann haette er ja problemlos einen Anschlussverlust in K-Hbf riskieren koennen und waere eine Stunde spaeter mit einer Freigabe gefahren und haette sein Ziel trotzdem PUENKTLICH erreicht.
Ich weiss nicht wo du hin wolltest, aber der ICE 1221 faehrt nach Muenchen. Da waere ein Anschlussverlust 513 auf 1221 mit Loungeaufenthalt doch ein Jackpott gewesen.
--> Nur dann, wenn mensch sich gerne in der Lounge rumtreibt. Es gibt aber Menschen, die gerne pünktlich am Ziel ankommen.
Wenn ich dich oben richtig verstehe, dann waere er doch PUENKTLICH TROTZ ANSCHLUSSVERLUST angekommen. Der ICE 1221 faehrt uebers Rheintal, eine Stunde spaeter von K-Hbf waere er immer noch puenktlich, via KRM, in Frankfurt oder Muenchen angekommen.
Da kannst du nichts sauber argumentieren, sondern freundlich fragen um den Anschluss sicher erreichen zu koennen.
--> Gut man kann "freundlich" fragen, aber warum muss mann bitten um seine Rechte durchsetzen zu können?
Die Frage ist doch, ob er ueberhaupt das Recht hatte da mitzufahren, wenn a) seine gebuchten Zuege erreichbar waren und b) eine Stunde spaeter ueber KRM eine Alternative zum puenktlichen ankommen da gewesen waere.
D.H.: Trotz Verspaetungsalarm HAETTE er versuchen koennen den geplanten Anschluss zu bekommen. Wenn der kaputt gegangen waere, haette er DANN IMMER noch die Moeglichkeit gehabt puenktlich anzukommen. Da muss man sich wirklich nicht in einen anderen "luegen".
Na, er wird es sicher noch berichten. Anscheinend ist er gerade im Funkloch unterwegs. ;-)
BR752
Und wenn das Ziel Mainz ist?
martarosenberg, Mittwoch, 08.01.2020, 18:29 (vor 2259 Tagen) @ br752
bearbeitet von martarosenberg, Mittwoch, 08.01.2020, 18:29
Wenn ich dich oben richtig verstehe, dann waere er doch PUENKTLICH TROTZ ANSCHLUSSVERLUST angekommen. Der ICE 1221 faehrt uebers Rheintal, eine Stunde spaeter von K-Hbf waere er immer noch puenktlich, via KRM, in Frankfurt oder Muenchen angekommen.
Und ein Ziel wie z.B. Mainz?
Über KRM mit Umstieg am Flughafen Frankfurt in Richtung Mainz wäre ggf. schneller als in Köln Hbf den Direktzug über Rheintal nach Mainz zu verpassen.
Und wenn das Ziel Mainz ist. Ja und?
br752, Mittwoch, 08.01.2020, 18:40 (vor 2259 Tagen) @ martarosenberg
bearbeitet von br752, Mittwoch, 08.01.2020, 18:40
Wenn ich dich oben richtig verstehe, dann waere er doch PUENKTLICH TROTZ ANSCHLUSSVERLUST angekommen. Der ICE 1221 faehrt uebers Rheintal, eine Stunde spaeter von K-Hbf waere er immer noch puenktlich, via KRM, in Frankfurt oder Muenchen angekommen.
Und ein Ziel wie z.B. Mainz?
Darauf habe ich gewartet bis damit jemand kommt!
Über KRM mit Umstieg am Flughafen Frankfurt in Richtung Mainz wäre ggf. schneller als in Köln Hbf den Direktzug über Rheintal nach Mainz zu verpassen.
Dann haette er aber im GEBUCHTEN ICE 513 bis F-Flughafen sitzen bleiben koennen um dann nach Mainz anzubiegen. Er waere sogar frueher als via Rhein da gewesen.
Einen ICE frueher (ICE 527) haette er nicht nehmen brauchen.
BR752
Und wenn das Ziel Mainz ist. Ja und?
Dieter4711, Mittwoch, 08.01.2020, 20:18 (vor 2259 Tagen) @ br752
Einen ICE frueher (ICE 527) haette er nicht nehmen brauchen.
Den hätte er aber (aufgrund der Information, dass der geplante Anschluss voraussichtlich nicht klappt) ohne weiteres nehmen dürfen.
Wenn die Zugbindung aufgehoben ist, gibt es keinen Zwang die Fahrt so zu gestalten, dass das Ziel möglichst zeitnah zm gaplanten Ankunftszeitpunkt erreicht wird.
Als damals das "km" von den Verkehrszeichen verschwand ...
br752, Mittwoch, 08.01.2020, 21:14 (vor 2259 Tagen) @ Dieter4711
Einen ICE frueher (ICE 527) haette er nicht nehmen brauchen.
Den hätte er aber (aufgrund der Information, dass der geplante Anschluss voraussichtlich nicht klappt) ohne weiteres nehmen dürfen.Wenn die Zugbindung aufgehoben ist, gibt es keinen Zwang die Fahrt so zu gestalten, dass das Ziel möglichst zeitnah zm gaplanten Ankunftszeitpunkt erreicht wird.
Hier wird aber eine kulante Regelung missbraucht. Bei 2 Minuten Verspaetung UND der Moeglichkeit trotz Anschlussverlustes noch FRUEHER (via 513 + KRM) da zu sein.
Das mag nach den tiiiiefen Buchstaben der BB so moeglich sein, STINKT aber schon nach Ver**schung.
Das ist so wie mit dem Cumcum oder den Verkehrszeichen!
Zur Erinnerung: Vor ca. 10 (oder 20?) Jahren sind die Verkehrszeichen fuer Geschwindigkeitsbeschraenkung geaendert worden, bzw. deren Uebergangsregelung ausgelaufen.
Schilder auf denen noch (30 km) stand waren dann ungueltig und es musste (30) dort stehen. So waren die Buchstaben des Gesetzes! Findige Autofahrer waren nun der Meinung an einem alten (30 km) oder (70 km) Schild straffrei mit hoeherer Geschwindigkeit vorbeifahren zu duerfen. Diese Meinung haben die Ordnungsaemter und Polizeibehoerden dann schnell einkassiert und sogar mit "gesunden Menschenverstand" begruendet. Obwohl auf dem Papier was anderes stand!
Mal unter uns: Das kann man doch nachvollziehen oder?
Ich finde leider nur Fragmente a und b dieser Diskussion aus DE und AT, aber ein tieeefer Blick ins Internet wuerde da sicher weiterhelfen.
Wer also damals mit 50km/h oder mehr an einem "ungueltigen" (30 km) Schild vorbeigefahren ist wurde genauso "bestraft" und bloed angeschaut, wie wenn heute jemand meint, dass wegen 2 Minuten Verspaetung die Zugbindung aufgehoben sein MUSS.
Nochmals zurueck zum ICE: Ein Sitzenbleiben im ICE 513 und alternative Weiterfahrt ueber KRM haette sogar eine fruehere Ankunft ermoeglicht.
Wenn Sp*ck*s weiter diese so kundenfreundliche Regelung missbrauchen wird ruck-zuck die EU Regelung mit "ab +60" rausgeholt und viele schauen in die Roehre.
Das haben wir doch alle aus dem RTL Berichten zu der "Internationalen Monatsfahrkarte" gelernt. Frueher 4 Wochen gueltig, heute 2 Tage. Auch der Sp*ck* damals im Fernsehen durfte das. Solche Menschen nannte man frueher "Kollegenschwein"*, die auf Kosten anderer was ueber gebuehr ausgenutzt haben.
Oder anders gesagt: Man darf ein A. sein, muss es aber nicht!
Wir gehen aber davon aus, dass der Beitragseroeffner hehre Ziele hatte, z.B. einen Besuch bei der Oma, um so schnell wie moeglich dort hin zu kommen. :-)
BR752
* Ist ja wieder ein anerkannter Umgangston
Als damals das "km" von den Verkehrszeichen verschwand ...
oska, Mittwoch, 08.01.2020, 21:57 (vor 2259 Tagen) @ br752
bearbeitet von oska, Mittwoch, 08.01.2020, 21:58
Zur Erinnerung: Vor ca. 10 (oder 20?) Jahren sind die
Nicht oder: und. Das ist über 31 Jahre her. 1988 wars, steht zumindest hier:
Verkehrszeichen fuer Geschwindigkeitsbeschraenkung geaendert worden, bzw. deren Uebergangsregelung ausgelaufen.
Gesunder Menschenverstand?
Dieter4711, Donnerstag, 09.01.2020, 07:12 (vor 2259 Tagen) @ br752
Schilder auf denen noch (30 km) stand waren dann ungueltig und es musste (30) dort >stehen. So waren die Buchstaben des Gesetzes! Findige Autofahrer waren nun der Meinung >an einem alten (30 km) oder (70 km) Schild straffrei mit hoeherer Geschwindigkeit >vorbeifahren zu duerfen. Diese Meinung haben die Ordnungsaemter und Polizeibehoerden >dann schnell einkassiert und sogar mit "gesunden Menschenverstand" begruendet. Obwohl >auf dem Papier was anderes stand!
Das mit dem gesunden Menschenverstand ist so eine Sache. Um bei den Verkehrszeichen zu bleiben. Hier gibt es Urteile, dass es wegen des "gesunden Menschenverstandes" nicht auf die Reihenfolghe ankommt in dem die Schiilder angebracht werden. Also die Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung gilt nicht, wenn vuvor eine Beschränkung auf 70 ausgeschildert war und die Schilder kurz hintereinander stehen.
Allerdings lässt sich nicht mit den "guten Menshcenverstand" argumentieren, wenn eine "sinnfreie" Begrenzung missachtet wird, da dort gefahrfrei schneller gefahren werden kann.
Hier werden also eigendlich verständliche und eindeutige Regeln gerne zu Ungunsten und zum Bestrafen der Bürger ausgenutzt.
Der "Gesunde Manschenverstand" wird offenbar immer dann ist Feld geführt, wenn es zwar eindeutige Regeln gibt, diese dann aber von denjenigen die diese Regeln aufgestellt haben als unzureichend oder fehlerhaft eingestuft werden. Da hat es dann den Regelnden bein Erstellen der Vorschrift am "gesunden Menschenverstand" gefehlt.
30 auf derm Verkehrscchild...
martin.elsner, Donnerstag, 09.01.2020, 08:19 (vor 2259 Tagen) @ br752
... interpretiere ich immer als 30% Leistung des Autos :-D
Ohne die km/h Angabe kann es auch m/s bedeuten, oder 30% der Lichtgeschwindigkeit oder oder oder. Für einen Ami zb auch mal 30meilen/h.
Gruß
Martin
30 auf derm Verkehrscchild...
Dieter4711, Donnerstag, 09.01.2020, 08:28 (vor 2259 Tagen) @ martin.elsner
Und galt das nicht auch pro Person?
Also Svchild 30, zwei Reisende --> erlaubte Geschwindigkeit 60.
Der 513 fuhr also weiter, OK. Habe nicht die Laufwege parat.
martarosenberg, Donnerstag, 09.01.2020, 10:43 (vor 2259 Tagen) @ br752
Wenn ich dich oben richtig verstehe, dann waere er doch PUENKTLICH TROTZ ANSCHLUSSVERLUST angekommen. Der ICE 1221 faehrt uebers Rheintal, eine Stunde spaeter von K-Hbf waere er immer noch puenktlich, via KRM, in Frankfurt oder Muenchen angekommen.
Und ein Ziel wie z.B. Mainz?
Darauf habe ich gewartet bis damit jemand kommt!
Über KRM mit Umstieg am Flughafen Frankfurt in Richtung Mainz wäre ggf. schneller als in Köln Hbf den Direktzug über Rheintal nach Mainz zu verpassen.
Dann haette er aber im GEBUCHTEN ICE 513 bis F-Flughafen sitzen bleiben koennen um dann nach Mainz anzubiegen. Er waere sogar frueher als via Rhein da gewesen.
OK.
Ich habe nicht die Laufwege der Züge im Kopf, der 513 hätte ja auch in Köln enden können (nach meinen Mutmaßungen).
Zusatzinfos
Proeter, Mittwoch, 08.01.2020, 21:39 (vor 2259 Tagen) @ Proeter
bearbeitet von Proeter, Mittwoch, 08.01.2020, 21:42
Erst einmal Danke für die (bis auf wenige Ausnahmen) sachlichen Beiträge.
Zu den sonstigen Fragen:
- den vorausfahrenden RE5 konnte ich zeitlich nicht mehr erreichen, allerdings verstehe ich nicht, warum das hätte "ehrlicher" sein sollen, als den 527 zu nutzen. Schließlich hätte ich die Zugbindung ja ebenfalls verletzt
- Ja, ich bin von Deutz zum Hbf mit dem NV gewechselt. Und ja, dies erschien mir zum entscheidenden Zeitpunkt sicherer als den 513 abzuwarten. Ich bin auch nicht früher am Ziel angekommen, die Zugbinung es vorsah.
- Funfact: Der 513 hatte in Köln tatsächlich gut 2 Minuten Verspätung und ich war vor ihm da. Anschluss hätte aber trotzdem geklappt.