Für eine Nacht nach Dresden - Teil 1 (m.21 B.) (Reiseberichte)

J-C, In meiner Welt, Freitag, 03.01.2020, 18:18 (vor 2277 Tagen)

Etwas verspätet möchte ich euch meine Erlebnisse auf der Reise nach Dresden teilen. Und da fangen wir doch gleich an.

Zuerst ging es mit dem Interpanter nach Brno. Ich könnte in Breclav auch schon umsteigen, aber da müsste ich mehr Zeit verbringen und so viel ist auch nichts los (und ein Besuch im Bahnhofsrestaurant wäre sich nicht ausgegangen). Außerdem war der Metropolitan aus Budapest, den ich nach Prag nehmen werde, wie so oft verspätet.

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Der Hauptbahnhof von Brno wurde kürzlich saniert. Die Bahnsteige sind aufgefrischt worden, wobei man weiterhin den recht schönen Baustil beibehaltete.

Allerdings hat man den Personentunnel nicht angefasst. Wer ihn kennt, der weiß, dass er wohl nicht ganz so einladend wirkt.

Was man aber den Leuten am liebsten zeigt, ist die Bahnhofshalle. Ich musste sie erstmal suchen, weil man sie nicht unbedingt direkt antrifft (was so ziemlich das repräsentiert, was ich aus Tschechien so kenne: Die schönen Dinge muss man suchen und werden einem nicht unbedingt auf dem Silbertablett serviert), aber hier ist sie - ich hab es ja schonmal gezeigt
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Es erfüllt mich mit Freude, solche prächtigen Bahnhofshallen sehen zu können. Und das wird ja nicht das letzte Mal sein, wo ich solch eine Freude verspüre ;)

Auch elektronische Wagenreihungsanzeiger sind ein Teil der Auffrischung.
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Eine schöne Sache am Bahnhof ist außerdem, dass vor den Ansagen eine für diesen Bahnhof individuelle Melodie gespielt wird, wie in diesem Video zu hören ist.

Doch bald hieß es, einsteigen. Mit 8 Minuten Verspätung ging es rüber nach Prag. Eins vorab, die Verspätung konnte nicht so recht aufgeholt werden. Dadurch hatte ich entsprechend weniger Zeit zum Umsteigen, also nur noch so 5 Minuten.

Aber das war jetzt mir auch egal. Ich wollte - da ich noch nicht dazu kam - im Speisewagen frühstücken.

Und siehe da...

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Die Sitze kenne ich doch!

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Den Innenraum kenne ich doch auch!

Ich habe also so eben einen der Speisewagen erwischt, den die CD von den ÖBB übernommen hat!

Das meiste wurde übernommen, jedoch gibt es keine Tischdecken mehr - dafür eben eine Holzvertäfelung auf den Tischen.

Der Wagen war auch - wie man sehen kann - schon liebevoll zur Weihnachtszeit geschmückt.
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Aber Zeit wird es, sich dem Speisen zu widmen:
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Und dann beschloss ich, ein Frühstück zu wählen, das sogar noch besser als auf der Speisekarte aussieht:
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Sladká Snídaně ist der Name des Frühstück, was Süßes Frühstück bedeutet. Die Speisekarte lässt sich hier finden

So startet man doch gleich glücklich in den Tag.

Ich beschloss, nach dem Bezahlen (was bar mit Euros erfolgte, weil die Verbindung schlecht war) einen Sitzwagen aufzusuchen. Der Zug war ziemlich voll, die Abteile schon etwas stärker belegt. Solche eher vollen Abteile sind für mich nicht gerade attraktiv. Für andere wohl auch nicht, deswegen standen so einige Leute, obwohl eigentlich noch Plätze frei waren.

Ich fand dann im Großraum Platz. Auf einem nicht verstellbaren Sitz, der davon abgesehen ungefähr in der Komfortklasse des IC2 spielen dürfte. Ich habe kaum Ansprüche, da stört mich das nicht.

Die Fahrt war stellenweise ziemlich kurvig, hat schon was nettes. In Prag musste ich jetzt keine große Eile anwenden, am Ende war mein Anschluss nach Dresden ohnehin verspätet. Es wäre ja schön, würde der Zugbegleiter wenigstens etwas Orientierung geben, aber erfahrungsgemäß sind die anscheinend sehr froh, sich seit der Einführung der automatischen Ansagen nur noch um das Kontrollieren der Fahrkarten zu kümmern. Keine einzige manuelle Ansage... ehrlich gesagt... in manch einem Regionalexpress hatte ich mich schon mehr wertgeschätzt gefühlt. Solche manuellen Ansagen finde ich am Ende doch irgendwie persönlicher.

Auf der anderen Seite muss man als Tourist nicht auf die Englisch-Kenntnisse des Zugbegleiters sich verlassen müssen, um gut informiert zu sein, wer weiß...

wobei eines mich schon zum Schmunzeln brachte. Denn in den Ansagen nach größeren Stationen wird darauf hingewiesen, dass man für weitere Informationen den Zugbegleiter fragen kann, oder auf die App Muj vlak schauen könnte. Man stelle sich vor, im ICE würde auf den DB Navigator hingewiesen :D

Beim Umstieg jedenfalls gab es auf der tschechischen Seite nicht mehr Ansagen. Dafür war der Komfort besser. Hier sind die Sitze der zweiten Klasse verstellbar im Großraum, es gibt auch Teppiche.

Dafür aber eine Menge Wandfensterplätze. Konnte mir aber einen richtigen Fensterplatz ergattern, ich werde mir ja nicht die Sicht auf's Elbtal blockieren lassen, soweit kommt's noch!

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Also einmal die Fahrt genossen...

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...und in Dresden Hbf angekommen.

Noch einen IC2 fotografiert...

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Ich mag diesen Bahnhof wirklich, es ist eine Freude, sich darin zu bewegen. Gerade werden die Bahnsteige in der Mitte saniert, soweit ich es sehe. Aber es ist wirklich ein schöner Bahnhof. Schön gepflegt, einfach ein Traum. Und zu Weihnachten auch ganz lieb geschmückt. Ich sag es mal so, in solch einem Bahnhof würde ich echt gerne öfters vorbeischauen.

Aber ich bin nicht nur wegen dem Bahnhof hergekommen.

Zunächst ging es zum Hotel, dazu beschloss ich, gleich die Dresdener S-Bahn auszuprobieren:
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Und was soll ich sagen, die S-Bahn gefällt mir! Es mag zwar etwas komisch sein, dass man es lokbespannt macht, aber als Fahrgast kann mir das ziemlich egal sein. Ich kenne die Wagen, mit ähnlichen bin ich in und um Hamburg schon zichmal gefahren, aber das war schon etwas her, also das ganze nochmal neu erleben.

Und ich muss sagen, die Wagen sind ziemlich gut auf ihren Einsatz eingerichtet. Schön große Mehrzweckbereiche im Unterdeck, die Tiefeinstiegswagen passen zu den Bahnsteigen...

...und die S-Bahnhöfe fand ich auch recht zweckmäßig... wobei ich bei manch einem dann doch auch Graffiti an den Wänden entdeckte, was ich schon schade finde.

Mein Eindruck ist aber generell von der Bahn im Raum Dresden, dass es definitiv ein attraktives Verkehrsmittel ist, mit dem ich auch gerne öfters fahren würde. Die Züge sind pünktlich, sie sind gepflegt und ja, ich war am Freitag und Samstag durchaus nicht wenig mit der S-Bahn gefahren und ich habe sie als ein absolut zuverlässiges Verkehrsmittel erlebt. Die meines Erachtens recht straffen Fahrpläne werden beeindruckend gut eingehalten. Der Einsatz von lokbespannten Zügen sieht da gar nicht so problematisch aus. Vielleicht sieht das zur HVZ im Alltag etwas anders aus, aber mich würde es überraschen, wenn es hier regelmäßig größere Probleme geben würde... die 146 jedenfalls geben dem ganzen einen ganz eigenen Charme durch ihren Klang.

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Wenn ich daran denke, zuvor habe ich im ganzen Jahr die Elbe genau einmal überquert. Und jetzt passiert es wieder. Schon irgendwie lustig.

Wobei ich die Elbe noch öfters überqueren würde, insgesamt 5 Mal wird es an jenem Tag sein. Ich habe es nachgezählt.

Und da war ich eben im Hotel, nachdem ich ab Trachau noch ein Stück mit der Straßenbahn fuhr, angekommen. Im Restaurant "Spitzwegerich", welches mir der Portier empfahl, beschloss ich etwas zu essen.

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Ein Lachsauflauf ist es geworden und ich muss sagen, das füllt nachhaltig den Magen - und zwar mehr als genug.

Danach ging es auf, ich probierte ein wenig aus, im Dunkeln mit Stativ und langer Belichtungszeit zu fotografieren... sagen wir es mal so, ich werde wohl noch etwas Übung darin brauchen.

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Aber vielleicht gefällt das ja irgendwem?

Naja, es ging dann mit der Straßenbahn rüber in den Stadtkern, denn natürlich war ein Besuch des Weihnachtsmarktes Pflicht:

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Wobei ich sagen muss, es war etwas voll und die Dinge teuer. Das ist halt das, was man bei einem Weihnachtsmarkt an einem Freitagabend sich erwarten muss, aber hey, jetzt war ich eben dort.

Und ich muss ehrlich sagen, es ist nett, vielleicht sollte ich es zu einer ruhigeren Zeit beim nächsten Mal versuchen.

Im zweiten Teil geht's weiter.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Für eine Nacht nach Dresden - Teil 2 (m. 10 B.)

J-C, In meiner Welt, Freitag, 03.01.2020, 18:17 (vor 2277 Tagen) @ J-C
bearbeitet von J-C, Freitag, 03.01.2020, 18:18

Tatsächlich beschloss ich, weiterzuziehen. Im Konsum (ich ungebildeter Typ habe erst an jenem Tag realisiert, dass dieser durchaus ansprechende Supermarkt immer noch existiert) kaufte ich mir noch kurz vor Ladenschluss etwas Proviant und Getränke (und habe jetzt 2 deutsche Pfandflaschen zu Hause, die ich erst beim nächsten Mal in Deutschland loswerde :'D).

Tja und dann ging es gleich wieder zum Hauptbahnhof.

Und da beschloss ich, mal das zu machen, was ich im Sommer nicht konnte: Mit einem Desiro der Städtebahn Sachsen, der in Richtung Kamenz ginge, zu fahren. Ok, jetzt gehört er der MRB aber immerhin ist ja noch der Lack dran
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Ich fuhr damit bis zur Station Industriegelände. Und ich frag mich so, wer zum Henker ist auf die Idee gekommen, dass ein einzelner Triebwagen dafür ausreichen würde? Das Ding war total voll, da sollten mal die Herren, die das verantwortet haben, mal damit fahren. Dann fragt man sich vielleicht auch, warum man gleichzeitig eine Dreifachtraktion Desiro bei Trilex fahren lässt, obwohl die fast leer ist...

Ich beschloss dann, auf die S2 zum Flughafen zu warten.

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Das war zugegebenermaßen nicht besonders spektakulär - vor allem am Abend - aber hey, dafür kann ich sagen, dass ich sogar den Dresdener Flughafen, der von der Bahn besser angeschlossen ist als der Prager Flughafen (was nicht schwer ist, denn der Flughafen von Prag hat keinen Bahnanschluss, die tschechische Bahn bietet aber immerhin einen Expressbus vom Hauptbahnhof an... aber das nur am Rande)

und dann auch wieder zurück. Wohin? Nun, ich beschloss, in Dresden Neustadt auszusteigen …
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und mit der Straßenbahn die Elbe zu überqueren.

Und dann dort wieder auf die Brücke zu gehen, um dieses Foto zu schießen:

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Und dann dachte ich mir, könnte ich noch die Semperoper bei Nacht fotografieren:
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...und dann noch dieses Denkmal:
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Ich überquerte dann zu Fuß die Elbe auf einer sich im Umbau befindlichen Brücke, um dann noch etwas von Dresden Neustadt zu sehen... so ein kleines Teilchen davon. Es hat zwar auch dort einen Weihnachtsmarkt, aber nach 22 Uhr ist der ziemlich geschlossen.

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Im Hotelzimmer habe ich mir gedacht, schau ich mal deutsches Fernsehen nach langer Zeit. Jetzt habe ich herausgefunden, dass nicht nur Dresden seinen eigenen Fernsehsender hat, sondern auch Pirna und Meißen!

Aber am Ende beschloss ich, stilecht den Tag abzuschließen.

Mit einer Tagesschau von vor 20 Jahren.

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Im nächsten Teil geht es dann noch nach Meißen, ehe es dann auch bald wieder zurück nach Hause geht.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Yüp II.

Blaschke, Freitag, 03.01.2020, 22:58 (vor 2277 Tagen) @ J-C

Hey.

Im Hotelzimmer habe ich mir gedacht, schau ich mal deutsches Fernsehen nach langer Zeit. Jetzt habe ich herausgefunden, dass nicht nur Dresden seinen eigenen Fernsehsender hat, sondern auch Pirna und Meißen!

Da gibt's in punkto Vielfalt ja auch einiges aufzuholen ...

Aber am Ende beschloss ich, stilecht den Tag abzuschließen. Mit einer Tagesschau von vor 20 Jahren.

Ein Fortschritt ... Bis vor 30 Jahren sah man da nämlich kein Westfernsehen. Tal der Ahnungslosen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tal_der_Ahnungslosen


Schöne Grüße von jörg

Für eine Nacht nach Dresden - Teil 2 (m. 10 B.)

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 04.01.2020, 11:13 (vor 2276 Tagen) @ J-C

Moin.

Danke fürn Bericht.

Und ich frag mich so, wer zum Henker ist auf die Idee gekommen, dass ein einzelner Triebwagen dafür ausreichen würde?

Die Fahrzeugverfügbarkeit beim VVO-Dieselnetz war vor Weihnachten teilweise extrem katastrophal. Da war das Unternehmen froh, wenn überhaupt was fahren konnte.

Viele Grüße
Sören

--
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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Für eine Nacht nach Dresden - Teil 2 (m. 10 B.)

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 04.01.2020, 15:00 (vor 2276 Tagen) @ J-C

Kurz vor Weihnachten haste überall volle Züge. Manchmal denke ich, wenn ein Regio statt zwei dreiteilig daher gefahren käme, wäre dieser sofort wieder genau so voll. Kein Unterschied.

Wie hier in Köln die Straßenbahnen. Eh schon rappelvoll und dann kommt das abendliche Weihnachtssingen im Stadion on top = und trotz Entlaster sind die Bahnen gleich voll. Kein Unterschied.

Das ist immer so, weshalb es dann bei jeder Gelegenheit Phrasen regnet 'Weihnachten dient der Besinnung und Erholung'.

Das alles wird 2020 wieder so sein. In Köln wie in Dresden und auch überall da, wo man grad gedanklich nicht ist... Kein Unterschied.

:)

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Ach und kleine Anmerkung zur heißen Schokolade im JLV...

J-C, In meiner Welt, Freitag, 03.01.2020, 18:28 (vor 2277 Tagen) @ J-C
bearbeitet von J-C, Freitag, 03.01.2020, 18:29

...die schmeckte nach gar nichts. Ich werde die heiße Schokolade beim JLV künftig meiden. :-P

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Yüp.

Blaschke, Freitag, 03.01.2020, 22:51 (vor 2277 Tagen) @ J-C

Hey.

Es wäre ja schön, würde der Zugbegleiter wenigstens etwas Orientierung geben, aber erfahrungsgemäß sind die anscheinend sehr froh, sich seit der Einführung der automatischen Ansagen nur noch um das Kontrollieren der Fahrkarten zu kümmern. Keine einzige manuelle Ansage... ehrlich gesagt... in manch einem Regionalexpress hatte ich mich schon mehr wertgeschätzt gefühlt. Solche manuellen Ansagen finde ich am Ende doch irgendwie persönlicher.

Wenn sie nicht zu 97,462% grauselig wären ...

Deswegen hier die konträre Meinung - damit die Bahnchefs wissen, dass sie mal was richtig gemacht haben: die automatischen Ansagen sind ein Segen. Ich genieße die Ruhe ohne das Gequassel der Zugchefs. Und wenn dann, wie teilweise im NV auch noch Anschlüsse durchgesagt werden: Genial!

Und was soll ich sagen, die S-Bahn gefällt mir! Es mag zwar etwas komisch sein, dass man es lokbespannt macht,

So komisch nun auch wieder nicht ... ;-)

Schöne Grüße von jörg

Yüp.

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 03.01.2020, 23:28 (vor 2277 Tagen) @ Blaschke

Wenn sie nicht zu 97,462% grauselig wären ...

Solltest du mal auf einem meiner Züge auftauchen, darfst du gerne die Quote senken ;-)

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Weg mit dem 4744!

Geil!

Blaschke, Samstag, 04.01.2020, 11:01 (vor 2276 Tagen) @ JeDi

Hey.

Wenn sie nicht zu 97,462% grauselig wären ...

Solltest du mal auf einem meiner Züge auftauchen, darfst du gerne die Quote senken ;-)

Jawoll!!! Sofern das Equipment tauglich ist, wird das gemacht!

Irre, neulich erst durfte ich wieder mal vorne auf dem Bock mit, jetzt darf ich demnächst mal die Ansagen machen. Es wird!


Schöne Grüße von jörg

Yüp.

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 04.01.2020, 15:05 (vor 2276 Tagen) @ Blaschke

Wenn sie nicht zu 97,462% grauselig wären

Wie einmal der IC-Zugchef auf einer Fahrt von Bremen nach Köln: Brachte mit seinem rheinischen Dialekt zu jeder Begrüßung und jeder Verabschiedung den gleichen kölschen Witzspruch. Ich lehne jede Form von groben Handgreiflichkeiten ab, aber hinter Duisburg hätte ich ihn beinahe am Kragen gepackt, auf ein Zugklo geschoben, den Kopf kalt gewaschen und dann eingesperrt.

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Yüp.

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 04.01.2020, 16:44 (vor 2276 Tagen) @ Alibizugpaar

Ich lehne jede Form von groben Handgreiflichkeiten ab, aber hinter Duisburg hätte ich ihn beinahe am Kragen gepackt, auf ein Zugklo geschoben, den Kopf kalt gewaschen und dann eingesperrt.

Wie bekommt man das denn zu, damit keiner raus kommt?

Kölsch nicht für eine Sprache haltende Grüße
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
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So könnte es gehen.

Berlin-Express, nähe BPHD, Samstag, 04.01.2020, 17:19 (vor 2276 Tagen) @ Sören Heise

Ich lehne jede Form von groben Handgreiflichkeiten ab, aber hinter Duisburg hätte ich ihn beinahe am Kragen gepackt, auf ein Zugklo geschoben, den Kopf kalt gewaschen und dann eingesperrt.


Wie bekommt man das denn zu, damit keiner raus kommt?

Mauern

So könnte es gehen.

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 04.01.2020, 18:35 (vor 2276 Tagen) @ Berlin-Express

Mauern

Danke. Dürfte zwischen Duisburg und D Flughafen ein wenig knapp werden... Obwohl: Wenn ein Maurer eine Stunde benötigt, wieviele benötigt man, damit die Mauer sofort fertig ist?

Yüp.

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 04.01.2020, 23:36 (vor 2276 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von Alibizugpaar, Samstag, 04.01.2020, 23:37

Mit 'nem Vierkant? Sowas dürfte doch jeder hier im Forum an seiner Halskette ständig mit sich rumtragen. Oder wie werden WC sonst abgesperrt wegen Unbenutzbarkeit? Habe IC-WC-Türen jetzt nicht exakt vor Augen. Aber wie im ICE sollte es im IC doch auch aussehen.

https://www.zugreiseblog.de/wp-content/uploads/2018/03/gender-wahn-bahn-toilette.jpg

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Gruß, Olaf

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Dann kommst du aber trotzdem noch von innen raus

Matze86, München, Samstag, 04.01.2020, 23:37 (vor 2276 Tagen) @ Alibizugpaar

- kein Text -

Dann klemm' ich ein Schwellenkreuz davor

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 04.01.2020, 23:39 (vor 2276 Tagen) @ Matze86

- kein Text -

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Lustige ansagen sind toll!

akbar23, Sonntag, 05.01.2020, 05:25 (vor 2276 Tagen) @ Alibizugpaar

Ich freue mich sehr, wenn die Ansagen etwas lustig sind. Gerne auch mit Dialekt!
Bitte weitermachen!

Grundsätzlich ja, aber ...

Garfield_1905, Sonntag, 05.01.2020, 06:14 (vor 2275 Tagen) @ akbar23

... wie bei allen Dingen kommt es auf die Anzahl an. Wenn, wie bei 'Alibizugpaar', derselbe 'Witzspruch' 10x oder öfter bei einer Fahrt kommt, geht es einem m.E. tatsächlich irgendwann auf den Senkel. ;-)

METRONOM hat mal vor ein paar Jahren die Ansagen im Zug für den jeweils nächsten Bahnhof durch vorher irgendwie ermittelte Fahrgäste per Band machen lassen, ich meine, sogar auf plattdeutsch oder so (?). Das kam zunächst ganz gut an, aber jetzt nimm mal einen Pendler (und das ist das Gros der METRONOM - Fahrgäste), der jetzt jeden Tag sich mind. 2x denselben Spruch anhören muß ..., da kann man u.U. nach einiger Zeit schon auf Mordgedanken kommen. Natürlich ist die 'normale' Ansage ja auch ständig da, aber die nimmst Du irgendwann als Pendler gar nicht mehr wahr. So eine 'lustige' Ansage dagegen, wenn's immer wieder dieselbe ist, nervt irgendwann. So geht es mir jedenfalls und METRONOM hat das dann auch relativ bald wieder eingestellt, auch auf 'Hinweise' der Fahrgäste hin.

Wenn aber ein ZUB / FB mal einen Spruch macht, der spontan aus der Situation heraus kommt, finde ich das ebenfalls sehr erfrischend. Das kann gern so bleiben !

Du bist ja total aggressiv

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 05.01.2020, 08:31 (vor 2275 Tagen) @ Alibizugpaar

Cool down, so viel Aggression ist nicht gut für deine Gesundheit...

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Du bist ja total aggressiv

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 05.01.2020, 14:40 (vor 2275 Tagen) @ J-C

Gerade das wäre eine rechtzeitige und noch sanfte prophylaktische Sofortmaßnahme zu seinem und meinem Schutz gewesen!

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Gruß, Olaf

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Goethe an Schiller 1797

Du bist ja total aggressiv

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 05.01.2020, 16:44 (vor 2275 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von Alibizugpaar, Sonntag, 05.01.2020, 16:46

PS: Würde ich in unserer Firma die Kunden so am Telefon begrüßen und verabschieden wie der IC-Zub aus Köln, der Chef würde mich sofort ins Büro zitieren und fragen, wann ich denn das letze Mal zum großen Checkup beim Hausarzt und Neurologen gewesen sei.

Im Ernst: Man muß durchgehende Pferde nicht immer urig und originell finden. Vor allem nicht in Serie.

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Gruß, Olaf

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