„Tschüss Ente!” (Teil 1.1, 50 Bilder) (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 04.12.2019, 16:48 (vor 2303 Tagen)

Moin,

am 30. November 2019 gab es zwischen 13:21 Uhr und 15:47 Uhr die Situation, dass eine Bahnstrecke parallel per Schienenersatzverkehr und per Zug bedient wurde. Dieses Ereignis trug sich zu in Duisburg. Der Anlass war die zum Fahrplanwechsel anstehende Einstellung des Reiseverkehrs auf der Linie RB 37 „Der Wedauer”. Hier fuhr DB Regio zum Abschied nochmals drei Zugpaare bei allerfeinstem Herbstwetter - vielen Dank!


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Es kam anders als geplant: Nachdem der Reiseverkehr zum Entenfang ab dem 18. März 2019 bauarbeitenbedingt im Schienenersatzverkehr abgewickelt worden war, sollte man ab dem 26. August wieder per Zug fahren können. Allerdings hatte der allgegenwärtige Personalmangel im Eisenbahnsektor etwas dagegen: Der Busverkehr wurde bis zum Fahrplanwechsel verlängert. Dann sollte ja ohnehin Schluss sein, da der VRR als verantwortlicher Aufgabenträger die Leistungen Anfang Dezember 2018 abbestellt hat. Wie es hieß, hatten die Züge am Hauptbahnhof im Durchschnitt 13 aus- und 14 einsteigende Reisende. Das bei zuletzt 21 Zugpaaren montags - freitags, es gab einen Stundentakt mit Verdichtungen morgens und mittags. Eingesetzt wurde zuletzt ein Triebzug der Baureihe 426, die Abschiedsfahrten wickelte ein 425 ab.
Gut haben es die Einwohner von Bissingheim: Für sie fährt der Stadtbus der Linie 928 ab Fahrplanwechsel halb- und im Berufsverkehr sogar viertelstündlich. Er ist allerdings ein wenig langsamer, da er öfter hält - an roten Signalen wie an Haltestellen. Schlechter dran sind die Nutzer des Haltepunkts Entenfang, allem voran die Bewohner des (zu Mülheim gehörenden) Campingplatzes und die Auszubildenden von DB Netze, denn der Stadtbus endet in Bissingheim und lässt den Entenfang ÖPNV-los zurück.


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Am liebsten würde ich mich vorm Abschnitt zur Geschichte der Verbindung drücken. Das geht aber nicht. Freundlicherweise gibt es André Joosts NRW-Bahnarchiv, dem die eine oder andere Information zu entnehmen ist. Einfach ist es für Bissingheim und Entenfang: Die Inbetriebnahme des Haltepunktes Bissingheim erfolgte 1967/1968. Entenfang ist seit dem 20. Mai 1982 im Kursbuch zu finden, in den acht Jahren zuvor wurde der Bahnsteig nur als Personalhalt und zum Wenden der (Wende-?)Züge angefahren. Bahnbetrieblich liegt der Bahnsteig übrigens am Ende einer 2,861 km langen Stichstrecke.

Der Bahnhof Wedau hingegen, von dem der Personenbahnhof ein Bahnhofsteil ist, liegt an der Bahnstrecke von Mülheim-Speldorf nach Niederlahnstein sowie der von Wedau über Oberhausen West nach Oberhausen Hbf Obn. Die letztgenannte wurde in drei Etappen zwischen 1901 und 2005 eröffnet. Seit dem Sommerfahrplan 1962 besteht auf der seit jeher nur dem Güterverkehr dienenden Strecke (sicher abgesehen von Umleitungen) elektrischer Betrieb.

Von der Niederlahnsteiner Strecke interessiert uns nur der Nordabschnitt. Am 19. November 1874 erfolgte die Inbetriebnahme des Reiseverkehrs zwischen Speldorf und Troisdorf. Es sollte jedoch noch 40 Jahre dauern, ehe die Züge auch in Wedau hielten. Zwischen Wedau und Niederlahnstein besteht seit 1962 elektrischer Betrieb. Es sollte noch über 14 Jahre, bis zum 20. September 1976 dauern, ehe auch die Verbindung von Wedau nach Speldorf elektrifiziert wurde. Da ruhte der Reiseverkehr schon fast fünf Jahre. Die direkte Verbindung zwischen Wedau und Speldorf ist seit Anfang der 2000er Jahre stillgelegt. Auch die Fortsetzung von Speldorf ostwärts wird nicht mehr genutzt, der Bahnhof Speldorf ist nur noch von Duisburg-Hochfeld aus zu erreichen.

Die Inbetriebnahme der direkten Verbindung zwischen Duisburg und Wedau erfolgte am 15. Oktober 1880 durch die Rheinische Eisenbahn, Reiseverkehr gibt es seit 1925. Da war die Strecke schon neutrassiert worden. Die Zwischenhaltepunkte Stadion, Regattabahn und Barbarasee sind schon mehr oder minder lange Geschichte. Seit 1962 besteht elektrischer Betrieb, 2000 erfolgte die Außerbetriebnahme des zweiten Gleises. Im Jahr 2006 erhielt Wedau neue Stellwerkstechnik, seit dem 18. Dezember diesen Jahres sitzt der Fahrdienstleiter nicht mehr vor Ort, aber immerhin noch in Duisburg.

Freundlicherweise habe ich ein Kursbuch aus dem Sommer 1975 zur Hand. Das kennt für Duisburg-Wedau zwei Tabellen. Die erste ist die 307. Diese führt von Duisburg-Wedau nach Düsseldorf und kennt zwei Zugpaare, die jedoch nur mo-fr fuhren. Ankunft in Wedau um 6:51 und 18:10 Uhr, zurück um 7:07 und 19:06 Uhr. Zwischenhalte in Lintorf Bez Düsseldorf, Ratingen (West) und vier Dorfbahnhöfen. Am 23. September 1983 endete der Reiseverkehr auf dieser Verbindung. Ergiebiger ist die Tabelle 385, die vom Hauptbahnhof nach Bissingheim führt. Sie kennt einen zugnummernlosen Stundentakt zwischen Duisburg, Wedau und Bissingheim. Erste Abfahrt ab Hbf 0:25 und ab Wedau 0:42 Uhr. Korrekt, denn es gab 24 tägliche Zugpaare. Zusätzlich gab es werktags zwischen 4:55 und 14:55 Uhr Abfahrten ab Hauptbahnhof und entsprechend später ab Bissingheim. Werktags außer Sonnabend wurde der Halbstundentakt sogar bis zur Ankunft um 21:20 Uhr in Duisburg angeboten.

Mit Beginn des Sommerfahrplans 1998 erhielt der Pendel die Liniennummer RB37. Zum Einsatz kam eine bunte Baureihenvielfalt, im NRW-Bahninfo von André Joost werden die Baureihen 654, 640, 628 und 426 genannt. Im Dezember 2006 erfolgte eine Taktausdünnung: Der Halbstundentakt wich einem Stundentakt. Für den Schülerverkehr gab es morgens und mittags noch jeweils ein zusätzliches Fahrtenpaar.


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Geht gleich weiter.

„Tschüss Ente!” (Teil 1.2, 50 Bilder)

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 04.12.2019, 16:49 (vor 2303 Tagen) @ Sören Heise

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Ente001 by Sören Heise, auf Flickr

1 Startpunkt der Reise zum Entenfang war der Duisburger Hauptbahnhof. Diesen hatte ich im Mai 2013 als Teil meiner Hauptbahnhofsserie vorgestellt. Das Portrait findet ihr hier. Heute nur einige Aufnahmen. Auf dieser, vom 29. Dezember 2012, sehen wir einen 628. Ganz hinten? Nein, ganz vorne auf Gleis 1, da wo aus der Entenfang-Express planmäßig abfuhr.


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Ente002 by Sören Heise, auf Flickr

2 Es war 628 507.


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Ente003 by Sören Heise, auf Flickr

3 Damit ins Jahr 2019 und die mit dem DB-Standardweihnachtsbaum festlich geschmückte Vorhalle.


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4 Der weiße Fließtext verheißt oft nichts Gutes.


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5 Veränderungen kündigen sich an.


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Ente006 by Sören Heise, auf Flickr

6 Zwischen Empfangsgebäude und Gleis 1 liegt ein kurzer Fußmarsch.


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Ente007 by Sören Heise, auf Flickr

7 Wir haben es erreicht. Ein paar Minuten zuviel sind es noch bis zur Abfahrt. Zeit für einige Eindrücke.


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8 Außenansicht. Die schönen Hallen werden der Moderne weichen müssen. Ob man wohl, wie im Tunnel steht, 2028 fertig sein wird? Man wollte ja schon seit zwei Jahren bauen.


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Ente009 by Sören Heise, auf Flickr

9 Auf Gleis 2 wird der Eilzug nach Koblenz schon sehnlichst erwartet.


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Ente010 by Sören Heise, auf Flickr

10 Ansicht gen Entenfang.


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Ente011 by Sören Heise, auf Flickr

11 Der Zugzielanzeiger unterschlägt die ankommende S-Bahn.


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Ente012 by Sören Heise, auf Flickr

12 Der Hochgeschwindigkeitszug von Amsterdam nach Köln zieht ein völlig anderes Publikum an als der Eilzug eben. Tz 4651 war es.


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13 Ein etwas schiefer Blick auf den Busersatzverkehrsfahrplan. Zufällig Bild 13.


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Ente014 by Sören Heise, auf Flickr

14 Dieweil verlässt der ICE den taubenfreien Bahnhof.


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Ente015 by Sören Heise, auf Flickr

15 ET 7.06 der Eurobahn kommt an.


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16 Ein Blick hinüber zum Empfangsgebäude.


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17 Nochmal Gleis 1.


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18 Ein Zug wird kommen...


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Ente019 by Sören Heise, auf Flickr

19 Auf zu den letzten Fahrten!


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Ente020 by Sören Heise, auf Flickr

20 Normale Fahrgäste gab es im 425 059 kaum.


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Ente021 by Sören Heise, auf Flickr

21 Eisenbahnfreunde hatten klassische Zuglaufschilder angefertigt. Eine schöne Initiative!


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Und nochmal eine Pause.

„Tschüss Ente!” (Teil 1.3, 50 Bilder)

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 04.12.2019, 16:50 (vor 2303 Tagen) @ Sören Heise

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Ente022 by Sören Heise, auf Flickr

22 Duiburg-Wedau. Ein paar Einheimische stiegen ein, einige Fotografen aus.


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Ente023 by Sören Heise, auf Flickr

23 Der Bahnhof Wedau liegt östlich der Gleise, der Ort im Westen.


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Ente024 by Sören Heise, auf Flickr

24 Früher mal gab es einen Mittelbahnsteig. Das alte Bahnsteigschild...


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25 ...ist im Gegensatz zum neuen nicht erhalten.


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Ente026 by Sören Heise, auf Flickr

26 Das Empfangsgebäude ist außer Betrieb.


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27 Früher gab es eine Fußgängerbrücke zu den Gleisen. Sie wurde 2015 abgerissen. Wann das Empfangsgebäude geschlossen wurde, ist mir nicht bekannt.


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28 Die moderne Infrastruktur.


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29 Wie viele Reisende wohl diese Information dort gelesen haben?


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30 Moderne Bahn.


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31 Ein zügiger Fußmarsch führte zur Brücke. Der heute einzige Ausgang des Haltepunkts liegt am Südende, perfekt für die Bewohner des Bissingheimer Nordens, noch ungünstiger für die Wedauer. Nordwestlich der Brücke das alte Ausbesserungswerk.


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Ente032 by Sören Heise, auf Flickr

32 Einige Signale haben den Kahlschlag erlebt. Sofern sich keine geschützten Pflanzen oder Tiere ansiedeln, dürfte sich hier wie auch südlich der Brücke städtebauliches Potential ergeben. Planungen für eine Bebauung gibt es.


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33 Der Schienenersatzverkehr.


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Ente034 by Sören Heise, auf Flickr

34 Bahnhofsgebäude und Zug.


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Ente035 by Sören Heise, auf Flickr

35 Bei einem Nachschuß darf so etwas sein, oder? ;-)


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Ente036 by Sören Heise, auf Flickr

36 Noch einer.


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Ente037 by Sören Heise, auf Flickr

37 Wasserturm und Stellwerk 2 des Rangierbahnhofs Wedau stehen unter Denkmalschutz.


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Ente038 by Sören Heise, auf Flickr

38 Eine seitliche Ansicht.


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Ente039 by Wolf-Dietmar Loos via Sören Heise, auf Flickr

39 Grüße aus der Vergangenheit: Am 6. Oktober 1972 stand Wolf-Dietmar Loos auf der Brücke. Am Mittelbahnsteig warten eine 50er und eine 140er, jeweils mit zwei Umbauwagenpärchen, auf die Arbeiter des AW Wedau. Die beiden „Schwarzen” haben es sich auf einer Bank gemütlich gemacht.


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Ente040 by Sören Heise, auf Flickr

40 Gut ist nur, dass ich das nicht kennengelernt habe, als hier noch Betrieb herrschte.


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41 Das Bahnhofsgebäude ersetzte 1938 seinen Vorgänger aus dem Jahr 1914.


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42 Im Jahr 2015 wollte der private Eigentümer mit der Sanierung beginnen.


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43 Ansicht von Süden her.


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Ente044 by Sören Heise, auf Flickr

44 Jetzt ist Zeit für einige Aufnahmen am Bahnsteigzugang.


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Ente045 by Sören Heise, auf Flickr

45 Man geht bis ans Gleis und dann rechts.


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Ente046 by Sören Heise, auf Flickr

46 Da ist ja sogar ein Wegweiser.


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47 Das ist gut, denn hier kommt man zu einem Zaun.


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Ente048 by Sören Heise, auf Flickr

48 Diesen Weg muss man nehmen. Oder besser musste, denn es hält ja nichts mehr.


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Ente049 by Sören Heise, auf Flickr

49 Der Ausgang.


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Ente050 by Sören Heise, auf Flickr

50 Der Blaue See trennt den Kern Bissingheims von der Bahnstrecke. Bissingheim entstand kurz nach dem 1. Weltkrieg, später siedelten sich hier viele Eisenbahner an. Seit 1929 ist es ein Stadtteil von Duisburg.


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Das passt ganz gut, hier einen Schnitt zu machen. Im zweiten Teil schauen wir uns ganz kurz den Hp. Bissingheim an und verweilen am Entenfang, ehe es zurück zum Hauptbahnhof geht.


Viele Grüße, besonders an agw
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

„Tschüss Ente!” (Teil 1.3, 50 Bilder)

agw, NRW, Donnerstag, 05.12.2019, 08:00 (vor 2302 Tagen) @ Sören Heise


Viele Grüße, besonders an agw

Gruß zurück ;-)

Stilkritik

Julian, Wien, Donnerstag, 05.12.2019, 13:08 (vor 2302 Tagen) @ Sören Heise

Die schönen Hallen werden der Moderne weichen müssen.

Ganz im Gegenteil: die schönen Hallen der Moderne werden weichen müssen.
Immer wieder muss der Name dieser Epoche für das Neue herhalten.
Aus Gründen der Faulheit zitiere ich mal Wikipedia:

Das Programm der umfangreichen Architekturtheorie lässt sich (verkürzt) in drei pointierten Leitsätzen zusammenfassen: Form follows function (Louis Sullivan), Less is more (Ludwig Mies van der Rohe) und die Aussage einer schon 1908 von Adolf Loos verfassten Polemik Ornament und Verbrechen.

Der Duisburger Hbf, Empfangsgebäude wie Bahnsteigdächer, ist also ein Paradebeispiel für die Architektur der Moderne (genauer gesagt der Neuen Sachlichkeit). Welch Ironie! Schnörkellos, viel Stahl und Glas. Alle Materialen, auch die Klinker, werden offen gezeigt. Form follows function: Wegen der Rauchgase sind die Bereiche über den Gleisen offen gehalten. Eine Halle ist es also auch nicht, nur statisch verbundene Bahnsteigdächer! ;)

Auch das Wort Neuzeit fällt in Eisenbahnforen immer wieder in Zusammenhang mit Fahrzeugen mit Plastiknasen und ähnlichem, wenn etwa klassische Lok-Wagen-Garnituren abgelöst werden. Die Neuzeit ist die Epoche, die auf das Mittelalter folgt, demnach gehört jede Eisenbahn zu ihr.

Das schreibe sich bitte jeder hinter die Ohren, schließlich darf man hier auch nicht ungestraft mit Quatschbegriffen wie Treibwagenkopf oder Zugführer (meint: Tf) um sich werfen.

Vielen Dank für den Bericht, Sören!

Vielen Dank

8d5a, Donnerstag, 05.12.2019, 14:00 (vor 2302 Tagen) @ Sören Heise

- kein Text -

Wie immer Sehr gut!!

Power132, Mittwoch, 04.12.2019, 18:29 (vor 2303 Tagen) @ Sören Heise

- kein Text -

+1

agw, NRW, Donnerstag, 05.12.2019, 08:01 (vor 2302 Tagen) @ Power132

- kein Text -

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"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Ente gut, alles gut. Sören gut!

Blaschke, Mittwoch, 04.12.2019, 21:35 (vor 2303 Tagen) @ Sören Heise

Hey.

Schade, dass ich von den Abschiedsfahrten nicht wußte. Eine der wenigen Strecken, wo ich nie war ...

Den Entenbahnhof habe ich nur mal in einer Vorbeifahrt mit dem Nachtzug erlebt ...


Schöne Grüße von jörg

Ente gut, alles gut. Sören gut!

611 040, Erfurt, Mittwoch, 04.12.2019, 21:52 (vor 2303 Tagen) @ Blaschke

Stand auf DSO. Eventuell doch mal drüben vorbeischauen...
Ich hab es auch nur glücklichweise durch Zufall einen Tag vorher entdeckt, und da ich an dem Samstag eh nach NRW fahren wollte (u.A. um nochmal RE6 und RE8 zu fahren) hat es gut gepasst.
Die Züge waren auch zu gefühlt 100% nur mit Bahnfreaks besetzt. Einige fuhren wohl mehrere Male immer wieder Hin und zurück.
Mir hat einmal gereicht, so spannend ist die Strecke echt nicht. Ich kann sagen hab es mitgemacht... wieder eine Strecke am letzten Betriebstag geschafft.
Ist ja schon fast ne Challenge von mir...

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Entendank

JanZ, HB, Donnerstag, 05.12.2019, 12:02 (vor 2302 Tagen) @ Sören Heise

Auch von mir herzlichen Dank für die bisherigen Teile des Berichts, den mir agw schon angekündigt hatte :-). Ich wollte ja eigentlich meine persönliche Abschiedsfahrt machen. Einmal stellte ich erst im Zug nach Duisburg fest, dass nach Entenfang gar nichts fuhr. Und jetzt fanden die einzigen Fahrten an so ziemlich dem einzigen Wochenende statt, an dem ich so gar nicht konnte. Umso schöner, dass du uns teilhaben lässt!

Sammelantwort

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 07.12.2019, 15:30 (vor 2300 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von Sören Heise, Samstag, 07.12.2019, 15:30

Moin,

mit leichter Verzögerung die Sammelantwort. Vielen Dank für eure Kommentare.

agw: War nett, sich mal wieder zu sehen. In Salzgitter war es ja eher nur ein kurzes Begrüßen.

Julian: Du hast völlig recht, ich hätte „Die schönen Hallen werden dem Modernen weichen müssen” schreiben sollen. Vielleicht ein Trost für Dich, dass mir Bauten wie der Duisburger Hauptbahnhof um einiges lieber sind als wilhelminischer Trutz. Letztendlich ist alles Neue neu und alles, was es schon gibt, alt.

Jörg: Man kann nicht überall gewesen sein. Vielleicht ein schwacher Trost für Dich, dass ich dort nie vorbeigefahren bin.

611 040: Jörg ist auch bei DSO aktiv. Aber man überliest dort leicht Sachen, das kenne ich auch.
Aber spannend ist die Strecke wirklich nicht. Die Wedauer Wüste sieht man von der Brücke besser.

Jan: Das ist natürlich ärgerlich. Kommt mir aber bekannt vor.


Morgen steht dann wohl die nächste Abschiedstour an. Mehr darüber im Erfolgsfall übernächste Woche, nächstes Mal gibt es noch eine Portion Ente. Ohne Klöße und ohne Rotkohl.

Viele Grüße
Sören

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