Skandal bei Fahrgastzählung! Täter-Opfer-Umkehr... (Reiseberichte)

Proeter @, Montag, 02.12.2019, 10:22 (vor 7 Tagen)

Servus Freunde,

als regelmäßiger ICE-Treff-Leser wurde auch ich entsprechend eingenordet. Längst habe ich verinnerlicht, dass hinter dem Fahrgastzähler nicht nur ein Mensch steckt, sondern auch ein ganzes Schicksal. Entsprechend genießen Fahrgastzähler von mir stets überdurchschnittliche Freundlichkeit, Kooperationsbereitschaft und Wohlwollen. So etwa begrüße ich sie mindestens doppelt so freundlich wie das sonstige Personal, antworte ausgesprochen ausführlich auf sämtliche Fragen und lasse die Zähler sogar an meinem Reiseproviant partizipieren, was nahezu ausnahmslos in Anspruch genommen wird.

Vor einigen Tagen kam die große Wende - kaum zu fassen: Alles begann vielversprechend, außerdem war der Zug so leer, dass ich mir nahezu sicher sein konnte, auch bei der Befragung dabei zu sein. Schon nach wenigen Minuten näherte sich der Mocai (Manager of Counting and Interrogation), und ich legte vorbildlich Fahrkarte und Antworten zurecht. Und was geschah, zunächst wurde ein gelangweilter Berufspendler auf dem Nachbarsitz ausgewählt, der erst einmal irgendwas von Datenschutz daherfaselte. Dachte ich mir gleich, dass sich nun zu all meiner Gnade nun auch noch Vorbildwirkung hinzugesellen kann. Doch was geschah dann? Nachdem der Pendlerflegel befragt war, machte der Mocai schon Anstalten weiterzuziehen. Beinah ungläubig blökte ich schräg von hinten: "Ich will aber auch." Aber nix. Als Antwort kam ein blasses "Ne, den da hab ich schon, das reicht jetzt erstmal." Nicht nur erstmal, sondern für immer. *schluchz*

Kann mir jemand sagen, was da passiert ist? Was habe ich falsch gemacht?


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