[AT] Neue Details von den künftigen Nightjets (Allgemeines Forum)
Künftig wird man nicht das Flair eines Hostels im Nightjet ertragen müssen, sondern kann sich auf Abteile, die State of the art sind, verlassen - und das in vielerlei Hinsicht. Individuelle Bedienung von Beleuchtung, Temperierung per Touchscreen, wireless Charging, fixe Betten ohne Klappmechanismus, Türen mit Entriegelung per NFC-Karte...
und so einiges mehr. Auf so einen Zug freue ich mich geradezu so sehr wie manch ein Apple-Fan auf das neue iPhone :D
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
[AT] Neue Details von den künftigen Nightjets
Hammer! Vielen Dank fürs teilen! Solche Innovationen sind längst überfällig im Europäischen Schienenverkehr.
Verstehe ich das richtig dass es 2 Sorten Schlafabteil geben wird, wie früher auch bei den CityNightLine Züge? Eines mit (Deluxe?) und eines ohne Bad (Standard?)? Und im Artikel wird nur die Standard Version ohne Bad gezeigt?
[AT] Neue Details von den künftigen Nightjets
So ein Wagen mit Privatkabinen mit Dusche/WC ,TV ect. wünscht man sich auch im ICE Tagesverkehr.Tür zu und Ruhe.Momentan und auch in Zukunft muss man sich auch in der 1.Klasse auf volle Wagen und damit verbundene Lautstärke einstellen. So macht Reisen keinen Spaß mehr.
+1
- kein Text -
Schön für den Nachtsprung, ungeeignet für Weiterfahrten.
Die Abteile (ausser vllt. den DeLuxe) scheinen mir allesamt nicht zum längeren sitzen geeignet zu sein, damit scheint mir der Einsatz dieser Züge eher auf Nachtsprünge der Art "Einsteigen - Einschlafen - Aufwachen - Beeilung zum Aussteigen" geeignet zu sein. Nichts mehr mit gemütlichem in-den-Tag-fahren.
In den größeren Abteilen zumindest würden klappbare Betten dies Problem doch beheben, warum will man die nicht?
Schlafkapselwagen - sollte so an den Wagen stehen :D
"Verstauung von Gepäck in versperrbaren Schließfächern vor den Kapseln"
Hat da jemand genaue Vorstellungen? Ich vermute, daß man die holzfarbenen Adeckungen am Fußende von außen öffnen und dann das Gepäck einlagern kann. Dann abschließen. Da war mein erster Gedanke, daß die Fachschlösser sehr stabil sein müssen, damit nachts, wenn die Leute tief und fest schlafen, von außen sich keiner an den Fächern zu schaffen machen kann. (Wie werden die Kapseln blickdicht? Vorhänge oder wie bei der ICE-Lounge milchig schaltbare Glaswände? Nee, sieht wohl wie so eine Art faltbarer Zieharmonika-Jalousien aus.) Ich fühlte mich wohl sicherer, wenn man das Gepäckfach von der Innenseite der Kapseln her beladen kann, von außen also jeder Zugriff ausgeschlossen wäre.
Und kann noch einmal jemand was zu den Einsatzplänen dieser neuen Wagen sagen? Beim neulichen Thema 'NJ nach Brüssel' wurde geschrieben, daß es hier (dauerhaft?) bei alten Fahrzeugen bleiben soll. Kann ich mir nur schlecht vorstellen, wenn die Marke NJ doch komplett neu erfunden wird. Ich fände es nur logisch, wenn alle Züge einheitlich unterwegs sind.
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Schön für den Nachtsprung, ungeeignet für Weiterfahrten.
Wie es aussieht kann man in den größeren Abteilen auch ohne klappbare Oberbetten unten aufrecht sitzen. In den Kapseln wird man aufrecht im Schneidersitz verweilen können. Ist eben ein Kompromiss. Ehrlich gesagt war die altbackene Lösung 'kollektives Bettenumbauen' doch auch nicht der wahre Jakob. Der eine will ab 6:30 sitzen, der andere bis 8 pennen. Dazu das Gewusel bei unterschiedlichen Ausstiegen. Bei Gruppenreisen kein Problem, bei vier, fünf Einzelreisenden im Abteil eine sehr unschöne zähe Angelegenheit. Gut ist, daß jeder sein eigenes kleines Fenster hat, das fehlte leider beim Nacht-Talgo bei den oberen Kajütliegen. Da konnte nie jemand feststellen, wo der Zug gerade ist.
Also 1 Stunde Schneidersitz finde ich allemal besser als den Kissenschlacht-Gruppenzwang im normalen Liegewagen. Vielleicht gibt es Klappsitze im Gang, ja die sollte es unbedingt geben.
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Schlafkapselwagen - sollte so an den Wagen stehen :D
"Verstauung von Gepäck in versperrbaren Schließfächern vor den Kapseln"
Hat da jemand genaue Vorstellungen? Ich vermute, daß man die holzfarbenen Adeckungen am Fußende von außen öffnen und dann das Gepäck einlagern kann. Dann abschließen. Da war mein erster Gedanke, daß die Fachschlösser sehr stabil sein müssen, damit nachts, wenn die Leute tief und fest schlafen, von außen sich keiner an den Fächern zu schaffen machen kann.
Die Gepäckaufbewahrung dürfte eher in den Fächern zwischen den Betten/Kapseln/was auch immer verortet werden. Da stehen ja auch die Nummern drauf. Jeweils ein kleines und ein großes Fach.
Angst vor Dieben hätte ich da keine. Niemand fährt absichtlich in so einem Zug mit um abgeschlossene Spinde aufzubrechen. Da dürfte das Verhältnis zwischen "Ertrag" und Risiko erwischt zu werden viel zu schlecht sein. Vor allem, da dies eine Art Großraumwagen zu sein scheint und kein einzelnes Abteil mit acht Schlafplätzen.
Und dann Essenskapseln zum Frühstück ... ;-)
- kein Text -
Nice! *owt*
- kein Text -
Schlafkapselwagen - sollte so an den Wagen stehen :D
Ja da hast Du wohl recht, die Fächer sitzen hinter den weißen Klappen. Da hat mich die Perspektive gekniffen. War abgelenkt von der offenen Verbindung zwischen zwei Liegen am Kopfende.
Aber Diebe haben schon Abteile ausgeräumt (Verwendung von Betäubungsgas), obwohl da bis zu sechs Leute drin geschlafen haben. Die turnen während der Fahrt auch über Autotransportwagen.
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Organisierte Kriminalität im Nachtzug
Ja da hast Du wohl recht, die Fächer sitzen hinter den weißen Klappen. Da hat mich die Perspektive gekniffen. War abgelenkt von der offenen Verbindung zwischen zwei Liegen am Kopfende.
Aber Diebe haben schon Abteile ausgeräumt (Verwendung von Betäubungsgas), obwohl da bis zu sechs Leute drin geschlafen haben. Die turnen während der Fahrt auch über Autotransportwagen.
Soweit ich weiß aber nicht in den NJ-Linien sondern eher in Richtung Ungarn. Was man so liest wurde da auch das Personal bestochen damit die nichts dagegen tun.
Mal davon abgesehen würde ich ohnehin die Wertsachen mit ins Bett nehmen (also Handy und Geldbeutel) und in die Schubladen nur das restliche Gepäck tun. Also genau das Gepäck was Du am Flughafen einfach ohne jede Diebstahlsicherung vom Band nimmst.
Viele Grüße,
Bernhard
Kojen
und so einiges mehr. Auf so einen Zug freue ich mich geradezu so sehr wie manch ein Apple-Fan auf das neue iPhone :D
Ich freue mich echt schon auf diese Kojen. Eigentlich genau das richtige wenn man alleine reist. Nicht so sündhaft teuer wie Single-Schlafwagen und trotzdem hat man sein eigenes, kleines Reich. Wenn die in Echt nur halb so gut sind wie auf den Bildern könnte ich mir echt vorstellen dass das der Renner wird.
Das traurige ist ja irgendwie auch dass das alles ursprünglich auf dem Mist der DB gewachsen ist. Sogar die Modelle hat noch die DB beauftragt und dann haben's die Ösis gekauft, etwas perfektioniert und gebaut.
Viele Grüße,
Bernhard
+1
und so einiges mehr. Auf so einen Zug freue ich mich geradezu so sehr wie manch ein Apple-Fan auf das neue iPhone :D
Ich freue mich echt schon auf diese Kojen. Eigentlich genau das richtige wenn man alleine reist. Nicht so sündhaft teuer wie Single-Schlafwagen und trotzdem hat man sein eigenes, kleines Reich. Wenn die in Echt nur halb so gut sind wie auf den Bildern könnte ich mir echt vorstellen dass das der Renner wird.
Da kann ich nur zustimmen, freue mich auch sehr.
Schlafwagen war mir bisher immer zu teuer.
WL
Die Abteile (ausser vllt. den DeLuxe) scheinen mir allesamt nicht zum längeren sitzen geeignet zu sein, damit scheint mir der Einsatz dieser Züge eher auf Nachtsprünge der Art "Einsteigen - Einschlafen - Aufwachen - Beeilung zum Aussteigen" geeignet zu sein. Nichts mehr mit gemütlichem in-den-Tag-fahren.
In den größeren Abteilen zumindest würden klappbare Betten dies Problem doch beheben, warum will man die nicht?
Wenn die Abteile ausreichend Platz bieten, braucht man die nicht. In den 1. Klasse-Abteilen der Dostos und AB32s gibt bzw. gab es auch eine seperate Sitzgelegenheit.
Im Vergleich zu den vorher gezeigten Konzeptzeichungen fällt auf, dass man jetzt doch wieder auf Betten in Querrichtung setzt. Vorhin wurden ja auch schon mal Entwürfe mit Betten in Längsrichtung veröffentlicht. Von der Raumaufteilung her, dürfte das auch nur sehr schwierig umsetzbar sein, deswegen ist diese Änderung auch nachzuvollziehen.
In Asien gibt es Kapsel-Hotels
https://www.booking.com/capsule-hotel/city/jp/tokyo.de.html
Ich denke ja, wenn wirklich autonome Autos kommen, dann wird es auch Kapsel-Schlafautos geben. Vielleicht springt vorher schon ein Fernnachtbus-Betreiber auf?
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Fernnachtbus
@Olaf
Die Idee des Fernnachtbusses ist schon in Arbeit: www.roadjet.de
Fernnachtbus gab es schon
https://www.dailymail.co.uk/news/article-2311262/Megabus-launch-bus-beds-travel-London-...
Wurde aber 2017 wegen mangelnder Nachfrage eingestellt. In Deutschland wäre diese Transportart, auf Grund der mangelnden Sicherheit, sowieso nicht erlaubt.
Gibts in den USA
In den USA gibt es Cabin ein relativ teures Angebot zwischen San Francisco und LA.
Scheint zu funktionieren...
Gepäcktalon beim Fliegen ...
Also genau das Gepäck was Du am Flughafen einfach ohne jede Diebstahlsicherung vom Band nimmst.
In Udamünde musste ich am Ausgang einen Bagazhnij Talon vorzeigen, der mit dem zuvor in Niederangaringen auf dem Gepäck angebrachten abgeglichen wurde, um mein Gepäckstück mit rausnehmen zu dürfen. Warum geht das dort und hier nicht?
Ansonsten mag ich aus u.A. auch diesem Grund kein Abgebegepäck bei Flugreisen, geschweige denn Flugreisen aus organisatorischen und Umweltgründen (in diesem Fall war es 90 Minuten Propellerflug bei 450 km/h auf 5km Höhe versus 40 Stunden durchgängige Zugfahrt mit Riesenumweg, und organisatorisch war der Flug entspannt).
Fernnachtbus
Das ist im Prinzip ein ganz normaler Fernbus mit etwas bequemeren Sesseln, das ist schon nicht das gleiche wie hier vorgeschlagen Kapseln oder was es wie hier im Thema auch schon besprochen in Kalifornien hat.
Hat seine Nachteile
Man kriegt nicht viele Leute in so einen Bus, außerdem hat es seine Gründe, warum man in Europa nicht in den Bussen sich hinlegen kann, die Sicherheit der Bahn ist da einfach wesentlich höher. Ich bin auch der Meinung, dass so ein luftgefederter Schlafwagen wesentlich mehr Laufruhe hat als ein Bus auf einer Autobahn.
Es gibt Leute, die damit zurechtkommen, aber ein Nachtzug kann da eben attraktiver sein.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
[AT] Neue Details von den künftigen Nightjets
Künftig wird man nicht das Flair eines Hostels im Nightjet ertragen müssen
In welchem Nightjet muss eins das denn?
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Weg mit dem 4744!
nun....
Wenn wir uns anschauen, wie die bisherigen Schlaf- und Liegewagenabteile gestaltet sind, kann man schon davon sprechen, dass das ein Standard ist, der eher an ein günstiges Hostel erinnert. Zeitgemäß ist das einfach mal nicht mehr.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
nun....
Wenn wir uns anschauen, wie die bisherigen Schlaf- und Liegewagenabteile gestaltet sind, kann man schon davon sprechen, dass das ein Standard ist, der eher an ein günstiges Hostel erinnert. Zeitgemäß ist das einfach mal nicht mehr.
Ich weiß ja nicht, in welchen Hostels du so verkehrst - aber ein frisch bezogenes Einzelbett mit Dusche und WC im Zimmer hatte ich da bislang noch nie.
Ich sehe ehrlich gesagt auch nicht so ganz den Unterschied zwischen NJ alt und NJ neu.
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Weg mit dem 4744!
nun....
Geht wohl offensichtlich um die (teils sogar versifften?) 4er und 6er Liegeabteile.
nun....
Was ich damit meine ist die Gestaltung des Innenraums, der optische Eindruck. Der ist halt eher ähnlich dem eines Hostels.
Klar, ein Schlafwagen in der höchsten Komfortstufe hat durchaus einen gewissen Komfort, der über den eines Hostels hinaus geht, no na. Aber von der Gestaltung her ist das nach meinem Geschmack halt ausbaufähig.
Und da geht der NJ neu in die richtige Richtung, die Gestaltung ist da komplett überarbeitet worden, man hat wesentlich mehr von den Features, die man sich heute erwartet, auch optisch machen die einfach mehr her und gerade im Liegewagen kriegt man definitiv einen Komfortschub. Wie schon Paladin anmerkte, gerade die derzeitigen Liegewagen haben einfach nicht wirklich Zukunft, wenn man die Leute für's Reisen begeistern will.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Kojen - allemal ein guter Ansatz
Ich freue mich echt schon auf diese Kojen. Eigentlich genau das richtige wenn man alleine reist. Nicht so sündhaft teuer wie Single-Schlafwagen und trotzdem hat man sein eigenes, kleines Reich.
Das stimmt! Für mich jedenfalls ist es beim Schlafen eine nicht zur Debatte stehende Mindestanforderung, nicht mit wildfremden Leuten - womöglich sogar noch Männer und Weiber gemischt - untergebracht zu werden, sondern einen abgeschlossenen eigenen Bereich zu haben. Die Nutzung von Liege- und Schlafwagen scheiterte bisher daran, daß es kein Angebot gab, das diesem Mindeststandard genügt, aber darüber hinaus keinen preistreibenden „Luxus“ (z. B. zusätzlichen Platz oder gar eigene Dusche, auf die ich gut verzichten kann, wenn ich nicht gerade mehrere Tage hintereinander nur in der Bahn zubringe) beinhaltet.
Ob man sich da nun vielleicht doch wie in einem Sarg und zu eingeengt vorkommt, wird man sehen müssen. Ich denke, solange man gut aufrecht sitzen kann, ohne bei jeder Bewegung oben anzustoßen, ist die Größe hinnehmbar. Wenn man das Fenster nicht öffnen kann, ist das allerdings schon sehr einsperrend (übliches Problem in allen neuen Zügen, bei diesen Kojen kommt es aber besonders zum Tragen). Und wenn die Wände mit lauter Elektronik vollgepackt sind, wie sich das liest, und dann noch ein Display schön in Kopfnähe ist, das will mir für einen längeren Aufenthalt auch nicht gefallen. Da ist schon bei den ICE-4-Sitzen und in Zügen, wo man fast überall entweder unter einem Bildschirm sitzt oder direkt auf einen blicken muß, mein Maß voll.
Schlafkapselwagen - Bilckdichtheit
Zitat (die Funktion geht gerade nicht):
Wie werden die Kapseln blickdicht? Vorhänge oder wie bei der ICE-Lounge milchig schaltbare Glaswände? Nee, sieht wohl wie so eine Art faltbarer Zieharmonika-Jalousien aus.
Nein, Du kannst auf dem ersten Foto ganz rechts sehen, dass das so ein silbergrauer "Rolladen" ist, mit dem das Miniabteil verschlossen wird. Auf dem Foto sind alle Abteile offen (ich dachte erst auch, die sind verglast...).
Gepäckunterbringung von großen Koffern stelle ich mir weiterhin spannend vor. Auch meinen Fotorucksack würde ich ungerne da deponieren.
nun....
Geht wohl offensichtlich um die (teils sogar versifften?) 4er und 6er Liegeabteile.
Die muss aber ja heute schon keine_r ertragen - eben weil es auch WL gibt.
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Weg mit dem 4744!
Hat seine Vorteile
Man kriegt nicht viele Leute in so einen Bus
das ist doch ein deutlicher Vorteil.
außerdem hat es seine Gründe, warum man in Europa nicht in den Bussen sich hinlegen kann, die Sicherheit der Bahn ist da einfach wesentlich höher.
was meinst Du mit "nicht hinlegen kann"?
Es gibt unzählige Leute, die sich im Bus hinlegen können und dort auch sehr gut schlafen können während der Fahrt, jeden Tag.
Wenn Du das nicht kannst, ok - schließe aber nicht von Dir auf andere.
Was meinst Du mit der Sicherheit?
Wieso sollte diese bei der Bahn "wesentlich höher" sein? Das leuchtet nicht ein.
Und was soll das "Europa" in diesem Zusammenhang?
Ich bin auch der Meinung, dass so ein luftgefederter Schlafwagen wesentlich mehr Laufruhe hat als ein Bus auf einer Autobahn.
..und natürlich zählt einfach nur deine Meinung, nur die ist zugelassen - immerhin deklarierst Du es als solches.
Die Schlafwagen sind keine ICE. Das sind die grottenschlechtesten übelsten Züge, die die Bahn überhaupt zu bieten hat. Da spürst Du jede einzelne Weiche, jeden Überhöhungsfehlbetrag.
Die reine Laufruhe auf der Autobahn sollte grundsätzlich gar kein Problem sein.
Es gibt Leute, die damit zurechtkommen, aber ein Nachtzug kann da eben attraktiver sein.
..könnte. für einzelne Fahrgäste gewiss, ja.
Insgesamt sieht es so aus, dass so gut wie niemand Nachtzug fährt,
jedoch alle nachts mit dem Bus unterwegs sind und ihn auch für deutlich attraktiver halten.
Die Busse haben aktive Federung für die Betten...
Abgesehen davon bekommst du so ein Busangebot mit ziemlich geringen Investitionen und Bürokratieaufwand auf die Beine gestellt.
Da könnte sich die Bahn mal ne Scheibe abschneiden...
Was die Sicherheit angeht weiß ich jetzt nicht was so gefährlich sein sollte wenn man mit den Füßen in Richtung Fahrtrichtung liegt.
nun....
Ich sehe ehrlich gesagt auch nicht so ganz den Unterschied zwischen NJ alt und NJ neu.
Was soll beim Schlafwagenabteil auch schon groß neu erfunden werden? Egal was man macht, es wird immer wieder auf Etagenbetten und Dusche/WC hinauslaufen. Da wird es im Wettlauf mit dem Platzmangel nichts neues geben wie auch nicht im Großraum/Abteilsitzwagen, das ist alles schon erfunden. Beim NJ wird altes Material eben nur durch neues ersetzt. Vielleicht wird die Federung der Wagen besser, die Sitzpolster oder die Klimaanlage. Kleine, aber nicht unwichtige Details wie Großraumbeleuchtungen könnte man neu definieren. Aber sonst?
Und PS: Ein Schlaf-Zugabteil kann man nicht mit einem Hotelzimmer vergleichen. Das bringt nichts und ist auch nicht fair. Das sind ganz verschiedene Welten mit ganz unterschiedlichen Zwängen.
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Hat seine Vorteile
Was meinst Du mit der Sicherheit?
Wieso sollte diese bei der Bahn "wesentlich höher" sein? Das leuchtet nicht ein.
Guggsch mal hier auf Seite 16:
https://udv.de/system/files_force/FB_FS.05_Busunfaelle.pdf
Und auf Seite 18 das mittlere Bild, dann siehst du, dass der Fahrgast auf dem äussersten Sitz ein potenzielles Opfer ist.
Viel weiter als bei diesem Uraltbus ist man offensichtlich noch nicht:
https://www.flickr.com/gp/r_walther/q7z798
Und vergleichst das mit der Aussenwand eines Regionalverkehrstriebwagen:
https://flic.kr/p/ePEgZ5
Gruss Guru
[AT] Neue Details von den künftigen Nightjets
In Railway Interiors International 2018 gabs auch ein Artikel zum neuen Nightjet: http://viewer.zmags.com/publication/ac72cdea#/ac72cdea/32
Da gabs folgende info:
- 13 Zuege
- je 7 Wagen, 2xSchlafwagen, 3xLiegewagen, 1x"Control car", 1xSitzwagen
- Schlafwagen mit je 1x Deluxe, 9x Erste Klasse Abteile, mit je 2 Betten (20 Betten insgesamt)
- Liegewagen mit 28 Kapseln und 3 Vierer-Abteile (also insgesamt 10 Vierer, 40 Betten insgesamt)
- 36 Sitze im "Control Car" (ist dies evtl. der PRM Wagen?)
- 84 Sitze im Sitzwagen
- 6 Fahrradabstellplaetze
- 205m lang (komisch, in Doppeltraktion waere das nicht TSI konform)
Wieso nicht dreist bei den Airlines kopieren?
Sehr cool vielen Dank für die Infos. Grundsätzlich freue ich mich auch auf die neuen NightJets und werde diese sicher auch nutzen.
Was ich aber vor allem bei der Produktkategorie Liegewagen nicht ganz verstehe ist dass man ja hier im Prinzip das gleiche versucht was die Airlines in den letzten 20 Jahren in der Langstrecken Business Class perfektioniert haben: eine möglichst hohe Anzahl Passagiere liegend auf möglichst wenig quadratmeter zu transportieren.
Hier bringt es die OBB auf 40 Betten pro Wagen im Liegewagen. Ich wage mal die These dass mit einem der gängigen Business Class Sitze man locker 60 in so einen Wagen bekommt, bei einem Doppelstöcker sogar noch mal wesentlich mehr. Und man hätte den Vorteil dass man dem Kunden auch noch einen recht komfortablen Sitze wenn er denn mal nicht liegen/schlafen möchte anbieten kann.
Ich sage nicht dass ein so ein Business Class Sitz in einem Zug montiert die für den Passagier zwangsläufig die bessere Alternative ist als die hier vorgestellten Kapseln oder so ein 4er Abteil. Aber die Tatsache dass man die Kapseln entwickelt hat, zeigt doch dass es eine Nachfrage gibt nach einem günstigem Produkt dass dem Fahrgast auch das liegen ermöglicht und da wäre ein Sitz à la Langstrecken Business Class doch noch eher geeignet?
Business Class Sitze hat die ÖBB im Railjet.
- kein Text -
Äpfel mit Birnen vergleichen...
Ich weiss ja nicht wann du das letzte mal Business Class auf der Langstrecke geflogen bist, aber da reden wir schon nicht ganz vom gleichen ;-)
Wieso nicht dreist bei den Airlines kopieren?
Die Sitze wuerden aber doch am Ende vermutlich noch mehr Platz verbrauchen. Die Kojen koennen dank der Trennwaende eng an eng gepackt werden, dazu noch 2 uebereinander. Ein in vergleichbare Liegeposition zu bringender Sitz muesste aber fuer den gliechen "Komfort" mehr Abstaende ringsrum bieten, und oben drueber waere nur Luft. Und trotzdem haette er den Nachteil das man nicht "fuer sich" ist. Beim Flugzeug hast du wenigstens keinerlei Zwischenhalte wo dann jederzeit einer mit deinem Gepaeck abhauen kann... beim Zug dagegen schon. Insofern waere das nur ein komfortabler Sitzwagen fuer den man aufgrund der geringeren Packungsdichte wieder mehr Geld verlangen muesste.
Perfektioniert haben die Airlines dabei vor allem eins: den Gewinn. Holzklasse so gemacht das es keiner mehr als 1h aushaelt, Businessklasse dagegen dann gleich mit richtig saftigen Aufpreisen. In der Bahn kann ich mir die 1st leisten, im Flieger nichtmals Business... weil der Aufpreis nicht nur 60% ist, sondern teils 1000%.
Wieso nicht dreist bei den Airlines kopieren?
Ich China gibt es bereits Ansaetze, die Lie-Flat Business Class Sitze der Airlines im Eisenbahn Kontext anzuwenden, z.B. im Nacht HGV hier: http://www.xinhuanet.com/fortune/2017-07/03/c_1121255744.htm
Die Kajueten sind ineinander geschoben, Fussbox wird zum Tisch des Vordermannes. Also gibt es je zwei Betten auf etwa um 2.6m, auf je zwei Seiten und je zwei Ebenen - also insgesamt 8 Betten je 2.6m. Das macht 3 Leute pro Zug-Meter, waehrend die Nightjet Kapseln nur 2 Leute pro Zug-Meter haben. Immerhin 50% mehr Packdichte und evtl. weniger Klaustrophobie (weil man direkt neben dem Seitengang ist) dafuer nur Vorhaenge und weniger Prviatsphaere. Ausserdem haben die Chinesen ein breiteres Lichtraumprofil.
[D]/[AT] ICE-Treff.de schneller als Bloomberg :-)
Danke für Deinen Beitrag, J-C!
Liebe Community,
inzwischen berichtet auch die Nachrichtenagentur Bloomberg in einem beeindruckenden Artikel über die neuen Nightjets der ÖBB.
Zwar ein paar Tage langsamer als der ice-treff.de, aber immerhin.
Quelle: Bloomberg-Artikel vom 03.12.2019
Ein Absatz befasst sich mit den Passagierzahlen:
"Its night-train passenger numbers are set for a 10% gain this year. Some links like Vienna-Zurich have grown more than 20%. The company has revived its Vienna-Venice link. In January, it’s starting a Vienna-Brussels connection for travelers to the EU’s de-facto capital, a move Social Democrat lawmaker Andreas Schieder welcomed in a tweet."
Nicht ice-treff.de Leser können dann noch ein paar Bilder zu den zukünftigen Innenausstattungen ansehen.
Wien-Zürich mit plus 20 %! Jede Fluggesellschaft würde von solchen Wachstumsraten träumen.
Liebe Grüße
GUM
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
[D]/[AT] ICE-Treff.de schneller als Bloomberg :-)
Danke für Deinen Beitrag, J-C!
Bitte gerne doch :)
Liebe Community,
inzwischen berichtet auch die Nachrichtenagentur Bloomberg in einem beeindruckenden Artikel über die neuen Nightjets der ÖBB.
Zwar ein paar Tage langsamer als der ice-treff.de, aber immerhin.
Danke für's Teilen, das ist auch interessant zu sehen, dass das Thema auch außerhalb Europas relevant erscheint.
Ein Absatz befasst sich mit den Passagierzahlen:
"Its night-train passenger numbers are set for a 10% gain this year. Some links like Vienna-Zurich have grown more than 20%. The company has revived its Vienna-Venice link. In January, it’s starting a Vienna-Brussels connection for travelers to the EU’s de-facto capital, a move Social Democrat lawmaker Andreas Schieder welcomed in a tweet."Nicht ice-treff.de Leser können dann noch ein paar Bilder zu den zukünftigen Innenausstattungen ansehen.
Wien-Zürich mit plus 20 %! Jede Fluggesellschaft würde von solchen Wachstumsraten träumen.
Da will mir wer sagen, man könnte mit nachhaltiger Mobilität kein Wachstum einfahren :D
Liebe Grüße
GUM
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Noch ein Artikel zu den neuen Zügen
Ist zwar älter, aber nicht minder interessant.
Link
So heißt es, dass man sich von anderen EVUs abheben wollte und "More than the Feeling of being carried from A to B" bieten will. Mehr, man will das Gefühl eines Abenteuers aus einer vergangenen Zeit wieder aufleben lassen.
"There is an element of excitement for passengers on These Services. […] We are injecting some old-school Grandeur into this design".
Jetzt kann man sagen "Ja gut, Designer werden natürlich ihr Design über den grünen Klee loben und viel darüber reden können". Andererseits finde ich, dass das doch interessant ist, dass man eben ein Reisegefühl aus der Vergangenheit wieder aufleben lassen will. Der Ansatz alleine ist schon durchaus erwähnenswert, wie ich finde.
Im nächsten Absatz heißt es dann auch:
This factor - combined with a desire to design something representative of Austria - strongly influenced factors including the choice of materials. "We looked at the traditional materials and craftsmanship of Austrian carpentry and leatherwork,"
Mal so gefragt, würdet ihr das auch so sehen? Weil, wenn es wirklich so sein wird, wie auf den Bildern, ja dann würde ich keine Sekunde zögern und sofort einsteigen wollen - zur Not mach ich eben daraus einen spontanen Ausflug. Mich erinnert das jedenfalls an den Schaffungsprozess der Flirts für die SAD, dort hat man ja auch bei der Innengestaltung auf Verwendung regionaler Materialien gesetzt.
Es ist eine Philosophie, die mir gefällt. Selbst wenn es nur eine schöne Auswahl an Wörtern ist, es ist ein Ansatz, den ich eigentlich ganz interessant finde.
Was denkt ihr dazu? Denn ich glaube, es ist ein Schlüsselelement bei der Reise, den potenziellen Kunden bereits von der ersten Sekunde an für das Verkehrsmittel zu begeistern. Und ich finde es interessant, wie man beim Designprozess einen Blick auf vergangene Zeiten warf. Vielleicht kann das zu einem Grad ein Ansatz sein?
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Danke für Deinen Beitrag, J-C!
Bitte gerne doch :)
[...]
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Liebe Grüße
GUM
Hallo J-C,
möchte noch mal kurz darauf hinweisen, dass die ÖBB es hier geschafft hat und schaffen wird eine attraktive Aufwärtsspirale anzuwerfen.
Attraktives Angebot -> mehr Fahrgäste -> mehr Waggons und Züge.
Etwas, was im Mobilitätssektor viel zu oft übersehen wird.
Und zudem: Je besser das Netz ausgelastet ist, umso günstiger werden die Trassenpreise auch für die große Bahn.
Deshalb sollte die Deutsche Bahn jeden kleineren Mitbewerber willkommen heißen, weil er ja langfristig die Infrastruktur stärkt.
Es schadet also im Gesamtzusammenhang wirklich nicht den Flixtrains und wie sie alle heißen attraktive Trassen zur Verfügung zu stellen :-)
Beim öBB Nightjet ist es ja relativ klar: Ein nicht unbedeutender Teil der Passagiere wird irgendwann mit einem Tagzug zurückfahren wollen....
Liebe Grüße
GUM
--
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Danke für wunderbare Gedanken zur Reiseumgebung
Ist zwar älter, aber nicht minder interessant.
LinkSo heißt es, dass man sich von anderen EVUs abheben wollte und "More than the Feeling of being carried from A to B" bieten will. Mehr, man will das Gefühl eines Abenteuers aus einer vergangenen Zeit wieder aufleben lassen.
"There is an element of excitement for passengers on These Services. […] We are injecting some old-school Grandeur into this design".
Jetzt kann man sagen "Ja gut, Designer werden natürlich ihr Design über den grünen Klee loben und viel darüber reden können". Andererseits finde ich, dass das doch interessant ist, dass man eben ein Reisegefühl aus der Vergangenheit wieder aufleben lassen will. Der Ansatz alleine ist schon durchaus erwähnenswert, wie ich finde.
Hallo J-C,
liebe Community,
Dein Beitrag und der verlinkte Text gefallen mir sehr gut.
Und zwar aus folgendem Grund: Viel zu wenige (um nicht zu sagen: praktisch alle) Verkehrsunternehmen machen sich Gedanken darüber wie ihr Design denn auf die Kunden und die Stimmung wirkt.
Oftmals werden dann zig Seiten lange Corporate Design-Handbücher erstellt, damit jedes Produkt und jedes Fahrzeug innen praktisch gleich aussehen.
Da finde ich: Der Gedanke "old-school Grandeur" in einem Fahrzeug zu haben, der ist genial.
Auf die Deutsche Bahn übertragen könnte der ICE durchaus eine Inneneinrichtung vertragen, die Geschwindigkeit und Schnelligkeit symbolisiert. Mit entsprechenden "Anleihen" bei zeitgenössischen Designern oder der Architektur. Gebürstetes Aluminium und neu vielleicht auch irgendeine Art "Mood Lighting" katapultieren die Kunden ins neue Jahrzehnt.
Dagegen sollte und dürfte es durchaus auch "plüschige" und komfortabel bis limousinenartig ausgestattete Produkte geben.
Meiner persönlichen Meinung nach könnte der ICmod2 dann durchaus wieder Designelemente des langsamen Reisens (und Landschaft ansehen) aufnehmen. Um ein echtes Wohlfühlgefühl zu schaffen. Also euinerseits die "Rakete des 21. Jahrhunderts" und andererseits gemütlicheres Reisen.
Das sollte sich neben dem Preis auch durchaus in der Innenausstattung und den pro Passagier zur Verfügung stehenden Quadratmetern widerspiegeln.
Holz und Naturmaterialien (oder entsprechendes Dekot) zeigen die Verbundenheit mit Natur und Umgebung.
Da kann es also durchaus Vielfalt geben.
Für mich würde das - für Deutschland - wie bereits erwähnt Folgendes bedeuten:
Die touristisch interessante Rheinstrecke könnte durchaus mit einem neuen IC befahren werden, der nur 1. Klasse hat. Hier könnte man plüschiges Design von früher mit einer modernen Außenhaut kombinieren. Sprich: Nicht die früheren TEE-Aussichtswagen verwenden, sondern einige in der Schweiz bauen lassen.
In eimem "old school"-Speisewagen sollte/dürfte auch Platz für eine richtige Küche sein.
Und schon nach ein paar Jahren steigen der Markenwert und auf jedem Eisenbahn-Markt gibt es dann Rheintal-IC Fahrzeuge.
Kurz gefasst: Meiner persönlichen Meinung nach bestimmt das Design erheblich die Aufenthaltsqualität der Reisenden. Diese sind ja mehrere Stunden im Zug.
Liebe Grüße
GUM
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Danke für wunderbare Gedanken zur Reiseumgebung
Ahh, das träfe ganz meinen Geschmack. Ich stelle mir das schon förmlich vor, was für eine Aufenweide du dir da ausgedacht hast.
Das erinnert mich an die Astra-Wagen im Regiojet und ja, sowas hätte schon Stil. Bin auch drin gereist, die Toilette ist ausbaufähig, aber sonst ist es ein Genuss, darin zu reisen. Das ist wie Fliegen auf Höhe 0 ^^
Aber ja, wenn man im Fernverkehr nicht eine "Plastik-Kopie" (Originalton im zuvor verlinkten Dokument) des üblichen Standards wählt, kann das schon großartig sein. Wobei ich finde, beim ICE hat man damals ein Design gewählt, das durchaus ansprechend ist. Man muss ja auch drauf achten, dass man möglichst den Geschmack der meisten trifft, was bei den vielen Kunden mit verschiedenen Ansprüchen nicht leicht ist.
Ob ein Speisewagen eine Küche braucht, weiß ich nicht. Man bedenke, die Gewohnheiten haben sich geändert, man möchte seine Speisen möglichst schnell am Platz und auch nicht zu viel dafür zahlen. Das Konzept, das PriestmanGoode angedacht hat, ist, einerseits eine Theke zu bieten, an der man auch die Produkte direkt sieht, andererseits auch nicht nur klassische Sitzgelegenheiten sondern auch solche Bar-mäßigen Sitzlandschaften zu bieten.
In dieser Präsentation vom letzten Jahr auf Seite 11 hat man ein kleines Rendering gezeigt.
Man hat im Gegensatz zur ČD schonmal nicht den Gedanken verfolgt, das Bistro mitten in der ersten Klasse einzubauen. Aber wer weiß, vielleicht ist so ein Bistro das, was die Leute wollen...
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky