Neue Strategie der Kundenverunsicherung durch ZUB/KiN? (Allgemeines Forum)

Power132, Freitag, 15.11.2019, 18:59 (vor 2335 Tagen)
bearbeitet von Power132, Freitag, 15.11.2019, 19:02

Hallo

hatte heute eine seltsame Begebenheit im RE4 zwischen Dortmund und Wuppertal.

Es geht um die neuen Ticketautomaten/den Ticketverkauf im VRR. Die werden ja bekanntlich aktuell ausgetauscht, weil der VRR die DB gegen Transdev als Anbieter austauscht.

Soweit eigentlich keint Problem Doch heute meinte eine ZUB/KiN sich im Oberdeck hinzustellen und zu verkünden, dass sich die Abo Kunden an den VRR wenden sollten und ein neues Abo abschließen müssten. Weil die DB keine Tickets mehr verkauft und das jetzt ein anderer macht.

Als sie dann bei mir und meinem Begleiter (beide Abo Kunden Ticket2000) war, sprach ich sie darauf an, dass wir unser Ticket über dei Stadtwerke beziehen und bezahlen und bisher kerine Info haben. Sie meinte wir müssten das kontrollieren zu lassen und meine Frage, wenn wir kein neues Abo hätten seinen wir Schwazfahrer, wurde mit einem Schulterzucken und Kopfschütteln wortlos als "ja" bestätigt.

Nach Recherhe im Netz betrifft es 28.000 DB Abo Kunden, weil aus Datenschutzgründen die Abos nicht übernommen werden könnten. Der VRR hat aber sicher mehr als 28.000 AboKunden in einem Bereich mit ca 5.000.000 Einwohnern.

Was soll eine unaugeoren Aussage mit bewußter Verunsicherung und Aufschrecken von Kunden? Für mich eine einfach unnötige Sache, weil laut Rechernce seit September die betroffenen Kunden informiert werden.

Neue Strategie der Kundenverunsicherung durch ZUB/KiN?

ICE-TD, Freitag, 15.11.2019, 19:11 (vor 2335 Tagen) @ Power132
bearbeitet von ICE-TD, Freitag, 15.11.2019, 19:11

Offensichtlich müssen Abo-Kunden ein neues Abo abschließen
https://www.ruhr24.de/ruhrgebiet/vrr-hammer-trennung-deutscher-bahn-28000-kunden-betrof...
Zitat:
"28.000 Kunden sind davon betroffen. Der VRR beendet die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn. Nachfolger wird Transdev. Hier die Infos.

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) wechselt ab dem 15. Dezember seinen Dienstleister. Der Vertrag mit der Deutschen Bahn wurde gekündigt, dafür wird jetzt der Dienstleister Transdev kommen. Das bedeutet vor allem einige drastische Änderungen für Fahrgäste im gesamten Ruhrgebiet.

Ab dem 15. Dezember übernimmt Transdev den Verkauf von Tickets im VRR-Gebiet.
Der Vertrag mit der Deutschen Bahn ist ausgelaufen.
28.000 Ticketkunden müssen ein neues Abo abschließen."

Neue Strategie der Kundenverunsicherung durch ZUB/KiN?

Power132, Freitag, 15.11.2019, 19:16 (vor 2335 Tagen) @ ICE-TD

Den Link kenn ich auch. Aber warum wird da nicht differenziert so davon gesprochen? Laut dem Link geht es ausschließlich um Kunden die ihre Tickets über die DB haben.

Kunden von Stadtwerken (Ruhrbahn, DSW21, Rheinbahn etc) sind nicht betroffen. Warum muss man da alle aufschrecken und teilt das nicht so mit, dass es nur eine bestimmte kleine Kundengrupppe betrifft?

Neue Strategie der Kundenverunsicherung durch ZUB/KiN?

ICE-TD, Freitag, 15.11.2019, 19:20 (vor 2335 Tagen) @ Power132

Den Link kenn ich auch. Aber warum wird da nicht differenziert so davon gesprochen? Laut dem Link geht es ausschließlich um Kunden die ihre Tickets über die DB haben.

Kunden von Stadtwerken (Ruhrbahn, DSW21, Rheinbahn etc) sind nicht betroffen. Warum muss man da alle aufschrecken und teilt das nicht so mit, dass es nur eine bestimmte kleine Kundengrupppe betrifft?

Es steht etwas tiefer: "Wegen VRR: Abotickets bei der Deutschen Bahn verfallen
Aber schon jetzt müssen sich Fahrgäste auf einige Neuerungen einstellen. Besonders betroffen sind die vielen Abokunden, die es im VRR-Gebiet gibt.

Denn: Alte Abos bei der Deutschen Bahn verfallen! Aufgrund von Datenschutzrichtlinien können die bisherigen Abotickets nicht an Transdev überschrieben werden."

Da steht nirgends das alle betroffen sind, im Artikel auch nirgends, es steht nur da das 28000 betroffen sind.

Die Ansage war "alle" Ticket 1000,2000, Bärenticket Kunden

Power132, Freitag, 15.11.2019, 19:22 (vor 2335 Tagen) @ ICE-TD

- kein Text -

Neue Strategie der Kundeninformation durch ZUB/KiN?

sibiminus, Freitag, 15.11.2019, 19:41 (vor 2335 Tagen) @ Power132
bearbeitet von sibiminus, Freitag, 15.11.2019, 19:42

Moin,

wäre es dir also lieber, dass die Zugbegleiter dazu gar keine Info geben und die betroffene Kundschaft ins offene Messer laufen lassen? Ich weiß ja nicht so recht. Ich finde du könntest im Betreff sprachlich etwas abrüsten.

Als sie dann bei mir und meinem Begleiter (beide Abo Kunden Ticket2000) war, sprach ich sie darauf an, dass wir unser Ticket über dei Stadtwerke beziehen und bezahlen und bisher kerine Info haben. Sie meinte wir müssten das kontrollieren zu lassen und meine Frage, wenn wir kein neues Abo hätten seinen wir Schwazfahrer, wurde mit einem Schulterzucken und Kopfschütteln wortlos als "ja" bestätigt.

Kopfschütteln bedeutet ja? Interessant, war mir neu. Und selbst wenn der Zugbegleiter den Sachverhalt nicht bis ins Kleinste widergeben kann, aus welchen Gründen auch immer, ist doch der Hinweis das kontrollieren zu lassen auch nicht verkehrt. Ich will nicht wissen welches Geplärre los gehen würde wenn nicht informiert werden würde und dann die ersten Fahrpreisnacherhebungen verteilt werden.

Und jetzt sage mir bitte nicht, die betreffenden Abokunden wurden doch angeschrieben. Ich habe zwar mit dem konkreten Vorgang nichts zu schaffen, aber bin mit einem ähnlichen Fall befasst. Es gibt einige Abokunden die sich dahingehend äußern "Wie, ein Schreiben? Ich dachte das ist Werbung und hab das ungelesen weggeworfen..."

Ich bleibe dabei. Wenn sich die Möglichkeit bietet, ist die persönliche Ansprache und Information besser als alles Andere. Auf Durchsagen hören ja auch nicht immer alle und dann mal in den Wagen hinen rufen finde ich keine schlechte Idee. Da kümmert sich mal jemand, und das ist dann auch wieder nicht recht.

Undifferenzierte Ansagen bringen aber auch nichts

Power132, Freitag, 15.11.2019, 20:03 (vor 2335 Tagen) @ sibiminus
bearbeitet von Power132, Freitag, 15.11.2019, 20:07

Moin,

wäre es dir also lieber, dass die Zugbegleiter dazu gar keine Info geben und die betroffene Kundschaft ins offene Messer laufen lassen? Ich weiß ja nicht so recht. Ich finde du könntest im Betreff sprachlich etwas abrüsten.

Warum sprachlich abrüsten? Für mich ist die Ansage "alle" Abkunden eine offensichtliche Falschaussage. Es betrifft 28.000 Kunden. Das ist ein kleiner Teil. Die Tickets werden aber auch durch die Stadtwerke ausgegeben. Diese Kunden sind nicht betroffen, wie schon erwähnt.

Als sie dann bei mir und meinem Begleiter (beide Abo Kunden Ticket2000) war, sprach ich sie darauf an, dass wir unser Ticket über dei Stadtwerke beziehen und bezahlen und bisher kerine Info haben. Sie meinte wir müssten das kontrollieren zu lassen und meine Frage, wenn wir kein neues Abo hätten seinen wir Schwazfahrer, wurde mit einem Schulterzucken und Kopfschütteln wortlos als "ja" bestätigt.

Kopfschütteln bedeutet ja? Interessant, war mir neu.

So wie ihre Körpersprache war, war das für mich ein eindeutiges Ja. Schulterzuckendes Kopfschütteln interpreriere ich so.

Und selbst wenn der Zugbegleiter den Sachverhalt nicht bis ins Kleinste widergeben kann, aus welchen Gründen auch immer, ist doch der Hinweis das kontrollieren zu lassen auch nicht verkehrt. Ich will nicht wissen welches Geplärre los gehen würde wenn nicht informiert werden würde und dann die ersten Fahrpreisnacherhebungen verteilt werden.

Zustimmung. Aber es war wie (mehrfach) erwähnt, keine Differenzierung. Mein Hinweis - wie berichtet - und der Hinweis einer anderen SW Kundin die in der Nähe saß und sich fragend einmischte, wurde mit dem Hinweis abgetan, das sei so. Die 28.000 Kunden sind Kunden der DB und nicht der anderen augebenden Unternehmen.

Und jetzt sage mir bitte nicht, die betreffenden Abokunden wurden doch angeschrieben. Ich habe zwar mit dem konkreten Vorgang nichts zu schaffen, aber bin mit einem ähnlichen Fall befasst. Es gibt einige Abokunden die sich dahingehend äußern "Wie, ein Schreiben? Ich dachte das ist Werbung und hab das ungelesen weggeworfen..."

HIer gibt es die Info, dass sogar die DB selber ihre Kunden informiert. Das achtlose "Werbe-Wegwerfen" kann man unterbinden, dass man auf den Umschlag druckt, wichtige Informationen zu Ihrem Abo. Andere Unternehmen machen das auch - oder man verzichtet auf den Versad als "Dialogpost".

Ich bleibe dabei. Wenn sich die Möglichkeit bietet, ist die persönliche Ansprache und Information besser als alles Andere. Auf Durchsagen hören ja auch nicht immer alle und dann mal in den Wagen hinen rufen finde ich keine schlechte Idee. Da kümmert sich mal jemand, und das ist dann auch wieder nicht recht.

Stopp. So hab ich das nicht gemeint. Mir geht es um die Aussage "alle". Das führt zu unnötiger Verunsicherung, Lauferei zu den ausgenden Unternehmen bzw Bindung von Kapazitäten.
Wenn ich nicht genau weis, wie das von statten geht, setzt ich keine Verunsicherung in den Raum. Und das war hier klar der Fall.
So hat das meiner Meiung nach einen komischen Beigeschmack.

Undifferenzierte Ansagen bringen aber auch nichts

sibiminus, Freitag, 15.11.2019, 21:42 (vor 2335 Tagen) @ Power132

Moin,

wäre es dir also lieber, dass die Zugbegleiter dazu gar keine Info geben und die betroffene Kundschaft ins offene Messer laufen lassen? Ich weiß ja nicht so recht. Ich finde du könntest im Betreff sprachlich etwas abrüsten.


Warum sprachlich abrüsten?

Durch die Formulierung "Neue Strategie zur Kundenverunsicherung" - auch wenn als Frage formuliert - unterstellst du mindestens implizit eine böswillige Absicht. Du ziehst noch nichtmal in Betracht dass es bspw. Fehltritt, Wissenslücke oder Fehlinformation gewesen sein könnte. Nein, da steckt Strategie dahinter. Das ist abstrus und polemisch. Deswegen: sprachlich abrüsten! Übrigens finde ich es schon ziemlich differenziert wenn man die Begründung für den Brimborium gleich mitliefert, aus der sich das Ganze ergibt.

Für mich ist die Ansage "alle" Abkunden eine offensichtliche Falschaussage.

Von "allen" war in deinem Ausgangsbeitrag keine Rede, denn...

So wie ihre Körpersprache war, war das für mich ein eindeutiges Ja. Schulterzuckendes Kopfschütteln interpreriere ich so.

... wenn ich gesagt bekomme Abokunden sollen sich an den VRR wenden weil die DB keine Fahrkarten mehr verkauft ist für mich persönlich der Adressantenkreis schon sehr genau umschrieben (=diejenigen, die Ihr Abo bisher bei der DB haben). Kann nicht möglicherweise ein Missverständnis vorliegen, wenn du schon ein Kopfschütteln als Ja interpretierst? Aber das führt zu nichts, ich war nicht dabei. Es zeigt nur: Kommunikation ist nicht immer einfach, da kann auch mal was schief gehen. Ich meine das absolut ernst und ohne jeden Vorwurf an dich.

Und jetzt sage mir bitte nicht, die betreffenden Abokunden wurden doch angeschrieben. Ich habe zwar mit dem konkreten Vorgang nichts zu schaffen, aber bin mit einem ähnlichen Fall befasst. Es gibt einige Abokunden die sich dahingehend äußern "Wie, ein Schreiben? Ich dachte das ist Werbung und hab das ungelesen weggeworfen..."


HIer gibt es die Info, dass sogar die DB selber ihre Kunden informiert. Das achtlose "Werbe-Wegwerfen" kann man unterbinden, dass man auf den Umschlag druckt, wichtige Informationen zu Ihrem Abo. Andere Unternehmen machen das auch - oder man verzichtet auf den Versad als "Dialogpost".

Führt zu nichts. Glaub mir: Wer der Meinung ist er hält Werbung in Händen, schmeißt auch Förmliche Zustellungen weg.

Ich bleibe dabei. Wenn sich die Möglichkeit bietet, ist die persönliche Ansprache und Information besser als alles Andere. Auf Durchsagen hören ja auch nicht immer alle und dann mal in den Wagen hinen rufen finde ich keine schlechte Idee. Da kümmert sich mal jemand, und das ist dann auch wieder nicht recht.


Stopp. So hab ich das nicht gemeint. Mir geht es um die Aussage "alle".

Die ausgehend von deiner Schilderung nach meinem Verständnis so auch gar nicht gefallen zu sein scheint.

Das führt zu unnötiger Verunsicherung, Lauferei zu den ausgenden Unternehmen bzw Bindung von Kapazitäten.
Wenn ich nicht genau weis, wie das von statten geht, setzt ich keine Verunsicherung in den Raum. Und das war hier klar der Fall.

Kurzer Anruf, formlose Mail oder für Freunde von Papier auch ein Fax: Macht keine Lauferei und schafft Sicherheit. Und "Bindung von Kapazitäten" verstehe ich nicht. Mitarbeiter im Kundenkontakt sind doch dafür da, Anliegen zu beantworten. Und den eigenen Kunden auf Nachfrage kurz bestätigen "Abo läuft weiter" oder "Abo endet" ist nun wirklich keine Raketentechnik.

So hat das meiner Meiung nach einen komischen Beigeschmack.

Meiner Meinung habt ihr euch nur falsch verstanden. Wir werden dem Kollegen aber nicht in den Kopf gucken können.

Kleine Anekdote: Mich hat ein Fahrgast wegen anstehenden Bauarbeiten mal gefragt, ob er mit seinem Verbundabo auch von einem anderen Bahnhof (an einer anderen Strecke in einer anderen Zone) aus fahren kann, denn der SEV dauert ihm zu lange; von der anderen Strecke aus könnte er aber die Bahn weiterhin nutzen. Sonst müsste er Auto fahren und sein Abo so lange weiter bezahlen. Wegen dem relativ kurzen Zeitraum gab es keine Kulanzregelungen, weswegen ich dem Fahrgast vorschlug, doch mal beim Abocenter anzufragen, ob man für ihn eine Lösung finden könnte wie das Abo für die Zeit der Baustelle auszusetzen. Er antwortete sinngemäß "Ja das klingt gut ich werde das Abo aussetzen". Da musste ich dann klar stellen dass ich nicht genau weiß ob ihm das gewährt werden wird und er das beim Abocenter anfragen muss! Beim Fahrgast entstand nämlich der Eindruck dass das auf jeden Fall so gehen würde, obwohl ich das so nicht gesagt hatte.

Kritik erscheint mir berechtigt ...

Blaschke, Freitag, 15.11.2019, 20:52 (vor 2335 Tagen) @ sibiminus

Huhu.

Und selbst wenn der Zugbegleiter den Sachverhalt nicht bis ins Kleinste widergeben kann, aus welchen Gründen auch immer, ist doch der Hinweis das kontrollieren zu lassen auch nicht verkehrt.

Sehe ich differenzierter. Nichts ist schlimmer, als erstmal ALLE aufzuschrecken und dann sind viele nachher doch nicht betroffen!

Und jetzt sage mir bitte nicht, die betreffenden Abokunden wurden doch angeschrieben. Ich habe zwar mit dem konkreten Vorgang nichts zu schaffen, aber bin mit einem ähnlichen Fall befasst. Es gibt einige Abokunden die sich dahingehend äußern "Wie, ein Schreiben? Ich dachte das ist Werbung und hab das ungelesen weggeworfen..."

Dann dürfen sie auch gerne einen 60er zahlen. Denn das ist soooo typisch: es wird nach Informationen geschrien. Dann kommen sie sogar mal - aber dann fühlt man sich belästigt. Und ungelesen ab in den Müll. Selbst schuld, sag ich da nur.

Ich bleibe dabei. Wenn sich die Möglichkeit bietet, ist die persönliche Ansprache und Information besser als alles Andere.

Prinzipiell richtig. Die Frage ist nur, WIE ich das anspreche.

Ob es sich so zugetragen hat wie vom 'Power' empfunden, wissen wir nicht. Ob es andere Fahrgäste auch so empfunden haben oder ganz anders, muss auch im Dunklen bleiben. Wenn die geschilderten Eindrücke aber so vorgefallen sind, dann erscheint mir das Vorgehen der Schaffnerin eher unprofessionell.

Da kümmert sich mal jemand, und das ist dann auch wieder nicht recht.

Nicht immer führt 'sich kümmern' zu positiven Resultaten. Meistens zwar schon, aber manchmal geht's auch daneben.


Schöne Grüße von jörg

Kritik erscheint mir berechtigt ...

sibiminus, Freitag, 15.11.2019, 21:50 (vor 2335 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von sibiminus, Freitag, 15.11.2019, 21:51

Moin!

Sehe ich differenzierter. Nichts ist schlimmer, als erstmal ALLE aufzuschrecken und dann sind viele nachher doch nicht betroffen!

Da bin ich voll bei dir.

Dann dürfen sie auch gerne einen 60er zahlen. Denn das ist soooo typisch: es wird nach Informationen geschrien. Dann kommen sie sogar mal - aber dann fühlt man sich belästigt. Und ungelesen ab in den Müll. Selbst schuld, sag ich da nur.

Schon... nur wenn ich jetzt informiere erspare ich mir doch später den Stress und die Diskussionen, die wesentlich hässlicher werden. Ich sehe das ein Stück weit auch ehrlich gesagt egoistisch.

Prinzipiell richtig. Die Frage ist nur, WIE ich das anspreche.

Ob es sich so zugetragen hat wie vom 'Power' empfunden, wissen wir nicht. Ob es andere Fahrgäste auch so empfunden haben oder ganz anders, muss auch im Dunklen bleiben. Wenn die geschilderten Eindrücke aber so vorgefallen sind, dann erscheint mir das Vorgehen der Schaffnerin eher unprofessionell.

Da stimme ich dir zu. Deswegen ist das doch aber noch lange keine Strategie (Unkenrufe zur unprofessionellen DB bitte hier einfügen)

Nicht immer führt 'sich kümmern' zu positiven Resultaten. Meistens zwar schon, aber manchmal geht's auch daneben.

Danke. Du hast das, was ich gemeint habe, wesentlich kürzer und schöner zusammengefasst.

Guter Wille zählt, obwohl gezieltere Anspache besser!

Bahngenießer, Freitag, 15.11.2019, 23:15 (vor 2335 Tagen) @ Power132

Der gute Wille des verkündenden Zugbegleiters ist auf jeden Fall eine positive Sache. Besser wäre es allerdings gewesen, bei der Kontrolle ganz gezielt die Fahrgäste anzusprechen, die eine VRR-Abo-Zeitkarte der DB in Händen halten.

+1

Power132, Samstag, 16.11.2019, 07:40 (vor 2334 Tagen) @ Bahngenießer

- kein Text -

Was wird aus dem CityTicket im Bereich des VRR? Und...?

Southwest Chief, Freitag, 15.11.2019, 23:38 (vor 2335 Tagen) @ Power132
bearbeitet von Southwest Chief, Freitag, 15.11.2019, 23:39

Erkennt der VRR in seinem Geltungsbereich das CityTicket demnächst noch an?

Nicht, das ich etwas davon hätte. Dort, wo ich den Bus nehmen muss, gibt es das nicht.

Weiterhin habe ich bereits Tickets für nächstes Jahr gekauft, bei denen ich erst den Nahverkehr im VRR und dann den ICE nutzen werde.

Warum schreibt mich die Bahn nicht an und weist darauf hin, dass ich mein Ticket vom VRR freischalten muss?

"Wer mit Nah- und Fernverkehr reisen möchte, muss nun zwei Ticketautomaten benutzen. Da zeigen sich die neuen Automaten aber kooperativ. Wer schon zuvor ein Ticket gekauft hat, kann den Barcode am Automaten scannen lassen."

Da werden wieder "Spielchen" auf dem Rücken der Kunden ausgetragen.

Was wird aus dem CityTicket im Bereich des VRR? Und...?

JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 16.11.2019, 10:21 (vor 2334 Tagen) @ Southwest Chief

Erkennt der VRR in seinem Geltungsbereich das CityTicket demnächst noch an?

Klar. Warum nicht?

Weiterhin habe ich bereits Tickets für nächstes Jahr gekauft, bei denen ich erst den Nahverkehr im VRR und dann den ICE nutzen werde.

Warum schreibt mich die Bahn nicht an und weist darauf hin, dass ich mein Ticket vom VRR freischalten muss?

Warum solltest du das müssen? Dein Fahrschein ist nach den BB Personenverkehr ausgestellt und nicht nach dem VRR-Tarif

"Wer mit Nah- und Fernverkehr reisen möchte, muss nun zwei Ticketautomaten benutzen. Da zeigen sich die neuen Automaten aber kooperativ. Wer schon zuvor ein Ticket gekauft hat, kann den Barcode am Automaten scannen lassen."

Recherchieren wird durch die Presse heute leider überbewertet.

Da werden wieder "Spielchen" auf dem Rücken der Kunden ausgetragen.

Bis auf die Abokunden merkt im Idealfall niemand den Wechsel.

--
Weg mit dem 4744!

CityTicket: keine Änderung

Norddeich, Samstag, 16.11.2019, 13:11 (vor 2334 Tagen) @ Southwest Chief
bearbeitet von Norddeich, Samstag, 16.11.2019, 13:11

Erkennt der VRR in seinem Geltungsbereich das CityTicket demnächst noch an?

Selbstverständlich. Warum auch nicht?

Neue Strategie der Kundenverunsicherung durch ZUB/KiN?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 16.11.2019, 00:49 (vor 2335 Tagen) @ Power132

Die werden ja bekanntlich aktuell ausgetauscht, weil der VRR die DB gegen Transdev als Anbieter austauscht. Nach Recherhe im Netz betrifft es 28.000 DB Abo Kunden, weil aus Datenschutzgründen die Abos nicht übernommen werden könnten.

Und wie seht Ihr die Sache mit dem Anbieterwechsel? Wäre es nicht Aufgabe des 'Unruhestifters' VRR eine umfassende Informationskampagne für alle Kunden zu starten? Und hoffentlich wird ein Passus in die neuen Verträge eingebaut, daß die Kundendaten bei einem erneuten Anbieterwechsel für einen nahtlosen Übergang übertragen werden können.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Die Informationen laufen doch seit September

Power132, Samstag, 16.11.2019, 07:42 (vor 2334 Tagen) @ Alibizugpaar

bzw seit Juni von Seiten der DB.

Die Informationen laufen doch seit September

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 16.11.2019, 12:57 (vor 2334 Tagen) @ Power132

Scheint ja nicht wirklich rund zu laufen.

Als sie dann bei mir und meinem Begleiter war, sprach ich sie darauf an, dass wir unser Ticket über die Stadtwerke beziehen und bezahlen und bisher keine Info haben.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Wir sind Stadtweke und keine DB Kunden

Power132, Samstag, 16.11.2019, 13:06 (vor 2334 Tagen) @ Alibizugpaar

Wir haben unsere Tickets nicht über die DB sondern über die DSW21.
Also sind wir nicht betroffen, es wurde unnötig Panikmache angestoßen.

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