Situation ICE 814 (bzw. KRM allgemein) (Aktueller Betrieb)

Crusuader9999, Altenkirchen (Westerwald), Dienstag, 12.11.2019, 14:22 (vor 2548 Tagen)

Der ICE 814 ist ja der Hauptzug für Pendler welche in FFM arbeiten und an den Unterwegshalten der KRM aussteigen.

Mit Einführung des Fahrplan 2018/2019 war der Zug zunächst immer als Doppeltraktion ICE 3 unterwegs. Im Laufe der Fahrplanperiode kam es dann immer häufiger vor dass der zweite Zugteil fehlt - dies wurde dann irgendwann in den Fahrplan eingearbeitet und als ist Zustand festgelegt. Dies der Vorgeschichte.

Seit einiger Zeit ist es so dass dieser Zug durchschnittlich mindestens einmal pro Woche ausfällt und alles dann in den ICE 1144 drängt (der dann immer alle Unterwegshalte bedient). Zusätzlich muss dieser Zug ein Teil der Reisenden aufnehmen welche mit dem fast dauerausfallenden ICE 710 fahren wollen (in den letzten 21 Betriebstagen 13 * ausgefallen 8 * gefahren)und den Umweg über FFM Flg nehmen.

Der ICE 1144 (ICE 4) hat selberverständlich nicht die Kapzität die notwendig wäre und das führt zu Regelmäßig zur absoluten Überfüllung. (Manchmal denke ich mir das es mutig oder doch leichtsinnig ist den Zug nicht zu räumen)

Ich verstehe nicht wie man so schlecht planen kann oder steckt doch Kalkühl dahinter? Fahrgastrechte kann man wegen Überfüllung nicht geltend machen. Die Passagiere haben ja ohnehin über Monatskarten oder BC100 wahrscheinlich zu 90% des Passagieraufkommens im voraus gezahlt und die Anzahl der Reservierung (welche ja zu erstatten wären) ist auch extrem gering. Sprich es gibt wahrscheinlich lukrativere Züge.

Ich möchte weder BahnBashing noch Polemik betreiben - aber kann man mir jemand erklären warum es hier diese Häufung gibt? Der Kundendialog hilft mir nicht weiter da gibt es die üblichen Textbausteine. Fahrgastrechte greifen nicht und Kulanz gibt es schon länger nicht mehr. Habe ja Verständnis wenn mal was nicht klappt aber das ist hier jetzt schon eine Standardsituation. (Für das Personal/Passagiere in den aufnehmen ICE's ist das ja auch kein Spaß weil neben Überfüllung dann auch durch Verspätungen die Anschlüsse wegen sind).

Auch ist mir bewußt dass dies nicht das einzige Problem für die Züge mit Unterwegshalten auf der KRM ist - ich denke hier nur an den bereits o.a. ICE 710, den morgentlichen 711 als quasi als Dauerausfall, den 817 usw.

--
Bahnfahren könnte soviel Spaß machen

Situation ICE 814 (bzw. KRM allgemein) - Fahrzeugmangel

RhBDirk, Dienstag, 12.11.2019, 14:35 (vor 2548 Tagen) @ Crusuader9999

Die Antwort liegt nahe:

Ein chronischer Fahrzeugmangel der auch aus Staus vor und in den Werken besteht.

Situation ICE 814 (bzw. KRM allgemein) - Fahrzeugmangel

moonglum, Hagen, Dienstag, 12.11.2019, 20:54 (vor 2548 Tagen) @ RhBDirk

Arno Luik hatte doch in seinem Buch behauptet, es würden zeitnah jede Menge ICE3 nicht bereit stehen, weil.... weiss es gerade nicht mehr, irgendwas mit Werkstatt, was der genaue Grund sein sollte. Vll. hat er ja doch recht behalten.

--
Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.

https://adobe.ly/2PMZyEV

Situation ICE 814 (bzw. KRM allgemein) - Fahrzeugmangel

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 13.11.2019, 00:26 (vor 2547 Tagen) @ moonglum

Arno Luik hatte doch in seinem Buch behauptet, es würden zeitnah jede Menge ICE3 nicht bereit stehen, weil.... weiss es gerade nicht mehr, irgendwas mit Werkstatt, was der genaue Grund sein sollte. Vll. hat er ja doch recht behalten.

Definiere jede Menge. 10? 20? die Hälfte? Fast alle?

Situation ICE 814 (bzw. KRM allgemein)

rheinbahn95, Düsseldorf, Dienstag, 12.11.2019, 14:46 (vor 2548 Tagen) @ Crusuader9999

Einfach erklärt:

Man hat die Züge der Baureihe 403 aus Prestigegründen abgezogen. Mit ihren 300 km/h schaffen sie die ach so wichtigen 4 Stunden zwischen Berlin und München, die man ja mit der VDE 8 versprochen hatte. Zusätzlich fahren auch einige Leistungen zwischen Frankfurt und Berlin jetzt auch mit den 3ern. Hinzu kommt, dass etliche 406er nur bedingt einsatzfähig sind und die 407er auf ihren ETCS-Einbau warten. Folge sind immense Verspätungen (z.B. durch Kuppelstörungen), einteilig verkehrende Züge (vorzugsweise ohne Reservierungsanzeigen) und tägliche Teilräumungen.

Du hast vollkommen Recht wenn du sagst, dass es die KRM momentan (gefühlt) am häufigsten trifft im deutschen Fernverkehr. Warum eine Besserung ausbleibt, obwohl ständig ICE 4 nachkommen kann ich mir aber auch nicht erklären. Denn lieber (geringfügig) langsamer unterwegs als garnicht.

Letztendlich tun einem aber täglich die Zugbegleiter leid, die diese Zustände ertragen müssen....

Situation ICE 814 (bzw. KRM allgemein)

Crusuader9999, Altenkirchen (Westerwald), Dienstag, 12.11.2019, 15:04 (vor 2548 Tagen) @ rheinbahn95

Einfach erklärt:

Man hat die Züge der Baureihe 403 aus Prestigegründen abgezogen. Mit ihren 300 km/h schaffen sie die ach so wichtigen 4 Stunden zwischen Berlin und München, die man ja mit der VDE 8 versprochen hatte. Zusätzlich fahren auch einige Leistungen zwischen Frankfurt und Berlin jetzt auch mit den 3ern. Hinzu kommt, dass etliche 406er nur bedingt einsatzfähig sind und die 407er auf ihren ETCS-Einbau warten. Folge sind immense Verspätungen (z.B. durch Kuppelstörungen), einteilig verkehrende Züge (vorzugsweise ohne Reservierungsanzeigen) und tägliche Teilräumungen.

Du hast vollkommen Recht wenn du sagst, dass es die KRM momentan (gefühlt) am häufigsten trifft im deutschen Fernverkehr. Warum eine Besserung ausbleibt, obwohl ständig ICE 4 nachkommen kann ich mir aber auch nicht erklären. Denn lieber (geringfügig) langsamer unterwegs als garnicht.

Letztendlich tun einem aber täglich die Zugbegleiter leid, die diese Zustände ertragen müssen....

natürlich tut mir auch das Zugpersonal leid - ich glaube keiner hat so was verdient. Jedenfalls versuche ich für meinen Teil höflich zu bleiben.

Ach ja heute wird es besonders spaßig: Der 826 hat heute +65 und fällt laut RIS ab FFM Flughafen aus. Somit pressen sich dann die Fahrgäste des 826, des 814 und des 710 dann in den ICE 1144 - oh stop ich sehe gerade der hält jetzt doch nicht auf den KRM unterwegs.

--
Bahnfahren könnte soviel Spaß machen

Situation ICE 814 (bzw. KRM allgemein)

Crusuader9999, Altenkirchen (Westerwald), Dienstag, 12.11.2019, 15:05 (vor 2548 Tagen) @ rheinbahn95

@rheinbahn95 natürlich danke für die Erklärung sorry eben vergessen

--
Bahnfahren könnte soviel Spaß machen

Situation ICE 814 (bzw. KRM allgemein)

mdln, Dienstag, 12.11.2019, 15:31 (vor 2548 Tagen) @ rheinbahn95

Einfach erklärt:

Man hat die Züge der Baureihe 403 aus Prestigegründen abgezogen. Mit ihren 300 km/h schaffen sie die ach so wichtigen 4 Stunden zwischen Berlin und München, die man ja mit der VDE 8 versprochen hatte. Zusätzlich fahren auch einige Leistungen zwischen Frankfurt und Berlin jetzt auch mit den 3ern. Hinzu kommt, dass etliche 406er nur bedingt einsatzfähig sind und die 407er auf ihren ETCS-Einbau warten. Folge sind immense Verspätungen (z.B. durch Kuppelstörungen), einteilig verkehrende Züge (vorzugsweise ohne Reservierungsanzeigen) und tägliche Teilräumungen.

Und genau das ist der Punkt, warum nimmt man die ICE3 nicht von der VDE runter und fährt die Leistungen mit dem ICE4? Der schafft die 4 Stunden ebenso(Mir ist zumindest ein Sprinterersatz bekannt, der es gepackt hat).

So kann der ICE4 von der KRM weg oder zumindest nur auf die Linie 47, die entspannte Fahrzeiten hat. Denn die KRM tut dem ICE4 nicht gut, der Materialverschleiß ist enorm.

Du hast vollkommen Recht wenn du sagst, dass es die KRM momentan (gefühlt) am häufigsten trifft im deutschen Fernverkehr. Warum eine Besserung ausbleibt, obwohl ständig ICE 4 nachkommen kann ich mir aber auch nicht erklären. Denn lieber (geringfügig) langsamer unterwegs als garnicht.

Derzeit kommt ja noch das ICE1 Problem dazu und die ICE4 übernehmen auch sonst viele andere (zusätzliche) Leistungen.

Letztendlich tun einem aber täglich die Zugbegleiter leid, die diese Zustände ertragen müssen....

Ja, als 523/814-Pendler würde ich gerne mal lauter werden, aber das Personal vor Ort kann ja nichts dafür(darüber muss man sich immer im klaren sein).

ICE4 auf der KRM

EDO, Dienstag, 12.11.2019, 16:01 (vor 2548 Tagen) @ mdln
bearbeitet von EDO, Dienstag, 12.11.2019, 16:01

So kann der ICE4 von der KRM weg oder zumindest nur auf die Linie 47, die entspannte Fahrzeiten hat. Denn die KRM tut dem ICE4 nicht gut, der Materialverschleiß ist enorm.

Basiert die Aussage mit dem "enormen Materialverschleiß" auf fundiertem Wissen oder ist sie eine Interpretation?

Dein Verweis auf die entspannten Fahrzeiten ist zwar richtig, die Linie 47 verkehrt jedoch einteilig mit BR 406 oder 407, also 8 Wagen, grob 460 Plätzen, die - ich nutze die Linie häufig - meist ausreichen. Der ICE4 bietet als 12-Teiler 830 Plätze, wäre also deutlich überdimensioniert.

Der ICE4 kann die Fahrzeiten auf der Linie 42 halten, bei Entfall des Haltes Siegburg kann er sogar entspannt Richtung Frankfurt rollen.

ICE4 auf der KRM

mdln, Dienstag, 12.11.2019, 16:12 (vor 2548 Tagen) @ EDO

So kann der ICE4 von der KRM weg oder zumindest nur auf die Linie 47, die entspannte Fahrzeiten hat. Denn die KRM tut dem ICE4 nicht gut, der Materialverschleiß ist enorm.

Basiert die Aussage mit dem "enormen Materialverschleiß" auf fundiertem Wissen oder ist sie eine Interpretation?

Das fundierte Wissen steht hier mehrfach im Forum, u.a. hat User ICE-TD davon geschrieben. Hab nur gerade keine Lust die Beiträge zu suchen.

Es liegt aber daran, dass der ICE4 eben keine WB hat.

Dein Verweis auf die entspannten Fahrzeiten ist zwar richtig, die Linie 47 verkehrt jedoch einteilig mit BR 406 oder 407, also 8 Wagen, grob 460 Plätzen, die - ich nutze die Linie häufig - meist ausreichen. Der ICE4 bietet als 12-Teiler 830 Plätze, wäre also deutlich überdimensioniert.

Heißt es nicht öfter, dass die Linie 47 sehr gut ausgelastet wäre?

Der ICE4 kann die Fahrzeiten auf der Linie 42 halten, bei Entfall des Haltes Siegburg kann er sogar entspannt Richtung Frankfurt rollen.

Es muss eben ein Halt entfallen.

Das ist jetzt aber zu kurz gedacht

Eingleisigkeit, Dienstag, 12.11.2019, 17:36 (vor 2548 Tagen) @ rheinbahn95

Hallo rheinbahn95,

Man hat die Züge der Baureihe 403 aus Prestigegründen abgezogen. Mit ihren 300 km/h schaffen sie die ach so wichtigen 4 Stunden zwischen Berlin und München, die man ja mit der VDE 8 versprochen hatte. Zusätzlich fahren auch einige Leistungen zwischen Frankfurt und Berlin jetzt auch mit den 3ern.

Das klingt so, als hätte man die 3er ersatzlos auf die Linien 15 und 29 abgezogen. Das ist ja nicht richtig. Stattdessen fahren auf der Linie 42 einige Leistungen als 4er - mittlerweile sehr zuverlässig. Den ständigen Ausfall der besagten KRM-Leistungen kann man dadurch m.E. nicht erklären.

Bei den anderen Punkten zur BR 406 und 407 stimme ich dir zu.

Viele Grüße
Eingleisigkeit

eigentlich auch wieder nicht

semplice-me, Dienstag, 12.11.2019, 18:41 (vor 2548 Tagen) @ Eingleisigkeit

...denn vor Einweihung der VDE8 wurde die 42 nahezu durchgängig (bis auf 513/516, die mit 407 gefahren wurden, wenn ich es richtig erinner) mit 403er gefahren. Die sind alle durch den 412 ersetzt worden. insofern gibt es da schon einen Zusammenhang.

eigentlich auch wieder nicht

Eingleisigkeit, Dienstag, 12.11.2019, 19:02 (vor 2548 Tagen) @ semplice-me
bearbeitet von Eingleisigkeit, Dienstag, 12.11.2019, 19:02

Nach dem Masseerhaltungsgesetz sind die 403er aber alle noch da, nur woanders. Und die Leistungen auf der Linie 42 fallen ja auch nicht aus, da fährt eben der 4er.

Ich verstehe nicht, inwiefern ein Einsatz der 403er auf dem KRM statt auf der VDE 8, die Verfügbarkeit der Flotte erhöhen sollte.

Grüße
Eingleisigkeit

Stichwort Reserven

rheinbahn95, Düsseldorf, Dienstag, 12.11.2019, 22:36 (vor 2548 Tagen) @ Eingleisigkeit

Es ist ganz einfach...waren die Reserven an 403 vorher schon eng, sind sie nun nicht mehr vorhanden. So fährt ein defekter 403 morgens in Dortmund mit LZB Störung los, wendet negativ in München auf die Rückleistung und startet am nächsten Morgen genau so defekt. Generell sind die Negativwenden ein Fluch auf der KRM geworden. Vorallem bei den ICE International.

+1

Bronnbach Bhf, Dienstag, 12.11.2019, 22:41 (vor 2548 Tagen) @ rheinbahn95

- kein Text -

Ich verstehe es immernoch nicht

Eingleisigkeit, Dienstag, 12.11.2019, 23:01 (vor 2548 Tagen) @ rheinbahn95

Es ist ganz einfach...waren die Reserven an 403 vorher schon eng, sind sie nun nicht mehr vorhanden.

Es sind doch aber nicht mehr Leistungen für die BR 403 verplant als vorher. Die Züge fahren nur woanders. Ich raff es nicht...

Erklärungsversuch

rheinbahn95, Düsseldorf, Mittwoch, 13.11.2019, 05:00 (vor 2547 Tagen) @ Eingleisigkeit

Du hast 30 Züge X und zusätzlich 10 Züge Y. Tagtäglich brauchst du davon 25 Züge auf der Linie 1 und 8 auf der Linie 2. Jetzt hast du täglich 7 Züge übrig. Sei es als Reserve oder um die nötigen Reparaturen ausführen zu können. Kommt ein Zug im Bahnhof A an hat er sogar genug Reserve, um sauber gemacht zu werden, da er nicht sofort Retoure muss.

Nun eröffnet die neue Strecke und du denkst dir..."hmm ich habe ja 7 Züge übrig. Davon nehme ich 10! Gleichzeitig gebe ich aber 4 von den neuen dafür ab an die alte Strecke! Bleibt ja immerhin eine Reserve von einem Zug. Das sollte reichen!"

Gleichzeitig fällt dir aber plötzlich ein, dass ja die Züge X und Y in die Werkstatt müssen. Deine Reserve ist also sofort aufgebraucht...naja dann müssen die "unwichtigen Umläufe" halt ausfallen!

Im Endeffekt klar es gibt mehr ICE 4. Gleichzeitig wurden aber einige ICE-T von Frankfurt-Erfurt-Berlin weggenommen und durch ICE 3 ersetzt. Zusätzlich natürlich primär für die Sprinter Berlin-Frankfurt. Man fährt KRM also auf absoluter Sparflamme und hat keine Reserven mehr...ja die Züge sind "da und nur woanders" aber woanders nutzen sie dem KRM Pendler eben nichts...

Erklärungsversuch

Lumi25, Mittwoch, 13.11.2019, 18:12 (vor 2547 Tagen) @ rheinbahn95

Wenn man die ICE 3-Flotte so dermaßen ausreizt, dass man keinerlei Puffer mehr hat darf man sich nicht wundern.

ICE-Leistungen wie den Nacht-ICE 618/619 mit ICE 3 könnte man z.B. einsparen und dafür einfach einen Rheintal-IC nach München Hbf fahren lassen. Das wiederum will aber die DB AG anscheinend nicht.

Das Ergebnis sieht man dann halt tagtäglich nur bekommt es der Fahrgast halt nicht immer mit. Fällt ja auch im ersten Moment nicht auf wenn der ICE statt mit 100%-Leistung nur mit 75%-Leistung rum fährt. Peinlich wird das ganze erst, wenn man statt via. KRM wegen zu geringer Leistung durchs Rheintal zuckeln muss.

Erklärungsversuch

EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 13.11.2019, 18:50 (vor 2547 Tagen) @ Lumi25

Wenn man die ICE 3-Flotte so dermaßen ausreizt, dass man keinerlei Puffer mehr hat darf man sich nicht wundern.

ICE-Leistungen wie den Nacht-ICE 618/619 mit ICE 3 könnte man z.B. einsparen und dafür einfach einen Rheintal-IC nach München Hbf fahren lassen. Das wiederum will aber die DB AG anscheinend nicht.

Zu der Zeit wo die ICE 618/619 fahren gibt es ja genug ICE, die würden dann ja nur in der Nacht länger abgestellt.
Was macht dann aber der Zugpark des Rheintal-IC am morgen im München, ein ICE 3 kann man da wieder im Tagesdienst einsetzen.
Ferner benötigt man dann auch noch 2 weitere Gleise wo die Züge stehen können, denn die sind inzwischen ja auch rar geworden, da man sich nur noch auf wenige Bahnhöfe zurück gezogen hat.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Erklärungsversuch

Lumi25, Mittwoch, 13.11.2019, 19:24 (vor 2547 Tagen) @ EK-Wagendienst

Zu der Zeit wo die ICE 618/619 fahren gibt es ja genug ICE, die würden dann ja nur in der Nacht länger abgestellt.
Was macht dann aber der Zugpark des Rheintal-IC am morgen im München, ein ICE 3 kann man da wieder im Tagesdienst einsetzen.
Ferner benötigt man dann auch noch 2 weitere Gleise wo die Züge stehen können, denn die sind inzwischen ja auch rar geworden, da man sich nur noch auf wenige Bahnhöfe zurück gezogen hat.


Die ICE-Züge werden nachts überwiegend gewartet, weil dafür tagsüber keine Zeit ist und es kann nicht schaden dort mal etwas mehr Luft einzuplanen.

Erklärungsversuch

EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 13.11.2019, 19:43 (vor 2547 Tagen) @ Lumi25

Die ICE-Züge werden nachts überwiegend gewartet, weil dafür tagsüber keine Zeit ist und es kann nicht schaden dort mal etwas mehr Luft einzuplanen.

Aber eben nicht alle Züge, soviel Werkstattgleise gibt es überhaupt nicht.
Nachts werden auch ein ganze Menge Lr mit ICE durch Deutschland gefahren, weil man keine Gleise hat.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Erklärungsversuch

Lumi25, Freitag, 15.11.2019, 21:25 (vor 2545 Tagen) @ EK-Wagendienst

Die ICE-Züge werden nachts überwiegend gewartet, weil dafür tagsüber keine Zeit ist und es kann nicht schaden dort mal etwas mehr Luft einzuplanen.


Aber eben nicht alle Züge, soviel Werkstattgleise gibt es überhaupt nicht.
Nachts werden auch ein ganze Menge Lr mit ICE durch Deutschland gefahren, weil man keine Gleise hat.


Dann muss die DB AG eben dafür sorgen. Es ist auch ein Unding, dass die Fahrgäste dutzenfach auf der Strecke bleiben weil ICE eben ausfallen.

Redesign !!

611 040, Erfurt, Mittwoch, 13.11.2019, 05:04 (vor 2547 Tagen) @ Eingleisigkeit

Es sind aber doch noch 403er im Redesign ?!
Ausserdem fahren jetzt die ICE-Sprinter München-Berlin mit BR 403 die es vorher nicht gab.
Vor Inbetriebnahme der VDE8 gab es fast nur ICE-T im Saaletal, jetzt fahren die meisten Leistungen mit ICE 1, ICE 4 oder eben die Sprinter mit ICE 3.
Außerdem sind bspw. weniger ICE-T für die "alten" ICE-Linien verfügbar, da ja die Linie 26 auf ICE-T umgestellt wurde. Gut dafür sind neue ICE 4 in Betrieb...

Grüße 611 040
aus dem 1646, einem schönen ICE-T (ich mag die ja)

--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

determinierte Umläufe führen zu determinierten Ausfällen

Eingleisigkeit, Dienstag, 12.11.2019, 17:27 (vor 2548 Tagen) @ Crusuader9999
bearbeitet von Eingleisigkeit, Dienstag, 12.11.2019, 17:30

Hallo Crusuader9999,

also grundsätzlich hat RhBDirk schon die richtige Antwort gegeben: Die Anzahl der verfügbaren Fahrzeuge deckt leider schon seit Wochen nicht die Anzahl der benötigten Fahrzeuge ab.

In einem solchen Fall gibt es eigentlich nur 2 Möglichkeiten:
1) neue Fahrzeugumläufe mit weniger Standzeiten planen
2) Fahrzeugumläufe ausfallen lassen

Beides machen die Kollegen in der Fahrzeugdisposition. Durch weitere Beschränkungen (z.B. Auslandsfähigkeit, ETCS-Fähigkeit oder Ausbildung des eingesetzten Personals) lässt sich aber nicht für jeden Ausfall dieselbe Methode anwenden.

Ein Beispiel für Variante 1) ist die außerplanmäige Wende von ICE 78 auf ICE 79 in Hamburg. Normalerweise sollten hier zwei verschiedene ICE 1-Züge zum Einsatz kommen. Bei Fahrzeugmangel fährt der schweiztaugliche ICE aus Zürich aber direkt in Hamburg-Altona wieder zurück nach Zürich. So spart man sich das zweite Fahrzeug für den Einsatz auf einer anderen Linie.

Wenn man die Umlaufpläne nicht mehr enger stricken kann oder will, muss man ganze Züge ausfallen lassen. Dafür nehmen die Disponenten am liebsten einen kompletten Umlauftag, also alle Züge, die ein Fahrzeug an diesem Tag fahren sollte.
Dann können alle anderen Umläufe unverändert weiterfahren.

Die Züge, die ein Fahrzeug an einem Tag fahren soll, nennt man Leistungskette. Damit der restliche Plan möglichst stabil weiterläuft, lässt der Disponent am liebsten solche Leistungsketten ausfallen, die am wenigsten Fahrgäste befördern und abends dort enden, wo sie morgens losgefahren sind. Ansonsten stimmt der Umlauf ja auch am Folgetag nicht mehr.

Durch diese Prämissen trifft es leider immer dieselben Leistungsketten:
711 -> 710
817 -> 814
925 -> 776 -> 928 (Folgetag)

Man könnte die Züge mittlerweile schon als "optional" in der Reiseauskunft markieren. Dafür gibt es allerdings andere Züge, die (umlaufbedingt) sehr stabil verkehren. Zum Beispiel der ICE 523 morgens in Doppeltraktion oder der ICE 816 nachmittags retour.

Objektiv muss man also sagen, dass unter den gegebenen Umständen die Disposition schon so gut wie möglich ist. Offen bleibt die Frage, warum die Flotte inkl. Reserve im Fernverkehr grudsätzlich nicht ausreicht, das versprochene Leistungsvolumen zu fahren. Dafür fehlt mir leider auch die generelle Antwort, ich verstehe es einfach nicht.

Beste Grüße
Eingleisigkeit

determinierte Umläufe führen zu determinierten Ausfällen

semplice-me, Dienstag, 12.11.2019, 18:38 (vor 2548 Tagen) @ Eingleisigkeit

Naja...die Erklärung ist ja richtig und die Menschen in der Disposition trifft keine Schuld, aber realistischerweise müsste man als DB Fernverkehr das Angebot dann eben ausdünnen und die besonders betroffenen Züge (die genannten, aber letztlich auch die Linie 47) nicht mehr im Fahrplan aufführen. Dann könnte man halt kein Angebot vorgaukeln, dass de facto nicht existiert. Es handelt sich aber ja nicht um unglücklich Zufälle, die zu vereinzelten Ausfällen führen sondern darum, dass ganze Leistungen systematisch nicht erbracht werden seit Monaten (und auch nur für Monate).

Wieviele Triebzüge werden eigentlich benötigt?

EDO, Dienstag, 12.11.2019, 18:46 (vor 2548 Tagen) @ semplice-me

Vielleicht kann man diese durchaus interessante Diskussion auf feste Füße stellen:

Weiß jemand, wieviele Triebzüge der einzelnen Baureihen an einem "normalen Dienstag" benötigt werden, um alle geplanten ICE-Leistungen zu fahren?

Wieviele Triebzüge werden eigentlich benötigt?

Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 12.11.2019, 19:23 (vor 2548 Tagen) @ EDO

Vielleicht kann man diese durchaus interessante Diskussion auf feste Füße stellen:

Weiß jemand, wieviele Triebzüge der einzelnen Baureihen an einem "normalen Dienstag" benötigt werden, um alle geplanten ICE-Leistungen zu fahren?

Ganz sicher weniger als es je Baureihe gibt sonst würde ja -immer- irgendwo was ausfallen.

Wieviele Triebzüge werden eigentlich benötigt?

EDO, Dienstag, 12.11.2019, 19:29 (vor 2548 Tagen) @ Reservierungszettel

tolle Antwort!

Wieviele Triebzüge werden eigentlich benötigt?

semplice-me, Dienstag, 12.11.2019, 23:23 (vor 2548 Tagen) @ Reservierungszettel

es fällt ja auch immer irgendwo was aus

Wieviele Triebzüge werden eigentlich benötigt?

Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 12.11.2019, 23:46 (vor 2548 Tagen) @ semplice-me

es fällt ja auch immer irgendwo was aus

Es gibt jedoch einzelne Tage wo das nicht der Fall ist - Teil- und Folgeausfälle zählen da nicht.

Du musst schon gestehen das es arg unklug wäre mit 100 Tz 102 Tz fahren zu wollen.

So schlau sind die Planer nämlich schon das sowas nicht passiert.

Eine Aufgabe für die Schwarm-Intelligenz! Hier: BR 401

Eingleisigkeit, Dienstag, 12.11.2019, 19:53 (vor 2548 Tagen) @ EDO
bearbeitet von Eingleisigkeit, Dienstag, 12.11.2019, 19:54

Hallo EDO,

eine sehr gute Frage, finde ich.

Ich hätte auch schon einen Lösungsweg:
der ZpAR

Es wäre dann je Baureihe erforderlich:
1) Per Suchfunktion alle Leistungen der jeweiligen Baureihe für Dienstag, 12.11. herausschreiben.
2) Die Leistungsketten übertragen.

Das ist mir zu viel Arbeit.
Ich biete an, das für die BR 401 zu übernehmen. Wenn sich noch andere User finden, hätten wir vielleicht die ICE-Baureihen durch.
Intercity 2 geht auch noch einfach.
Intercity 1 ist schwer, weil hier mit Verstärker-Modulen wild rangiert wird. Außerdem sind Lok- und Wagen-Umlauf separat.

Ich schlage folgende Festlegung vor:
Bei Übernacht-Fahrten zählt der Tag des Fahrtbeginns.
Überführungsfahrten werden eingerechnet, denn sie sind ja erforderlich für den planmäßigen Bahnbetrieb gemäß Umlaufplan.

Nicht eingerechnet sind im ZpAR vermutlich unterjähriger Bedarf für baustellenbedingte Fahrzeit-Verlängerungen. Die müsste man grob abschätzen.
Aber als erster Anhaltspunkt, dürfte es reichen.

Viel Erfolg!
Eingleisigkeit

Eine Aufgabe für die Schwarm-Intelligenz! Hier: BR 401

EDO, Dienstag, 12.11.2019, 20:34 (vor 2548 Tagen) @ Eingleisigkeit

Hallo Eingleisigkeit!

An den ZPAR habe ich auch schon gedacht, aber das wird eine schöne Aufgabe... Teilung ist ne gute Idee, VORHER aber nochmal die Frage hier an die, die vermutlich an solche Daten kommen: Würdet Ihr sie uns wissen lassen?

Früher wurden bspsw. für die BR 103 Umlaufpläne erstellt und bekanntgegeben bzw. das Bekanntwerden nicht verhindert ("Eisenbahn-Kurier"), und daraus war die Zahl der benötigten Tfz abzulesen.

Nun ...

Halbwertszeit von Umlaufplänen

ffz, Dienstag, 12.11.2019, 20:48 (vor 2548 Tagen) @ EDO
bearbeitet von ffz, Dienstag, 12.11.2019, 20:53

Hallo,

in der aktuellen Baustellensituation gerade mit den ganzen Netzfahrplanbaustellen ist es mit der Gültigkeit der Umlaufpläne nicht weit her. Die größte Zäsur ist die Sperrung der SFS Mannheim-Stuttgart das hat Auswirkungen auf die Umläufe fast aller Baureihen im Fernverkehr(Ausnahme sind nur die KISS und die IC2 mit der Baureihe 146.5) Dazu kommen noch so Baustellen wie Bitterfeld, Köln Messe/Deutz, ...

Halbwertszeit von Umlaufplänen

EDO, Dienstag, 12.11.2019, 21:13 (vor 2548 Tagen) @ ffz

... dennoch lässt sich ja ein aktueller Bedarf ermitteln, konkret beispielsweise für heute. Und daraus lässt sich errechnen, wieviele TfZ heute dem Betrieb fehlten.

Halbwertszeit von Umlaufplänen

ffz, Dienstag, 12.11.2019, 21:29 (vor 2548 Tagen) @ EDO

Das "Problem" ist, dass der ZpAR auch nur einen Planungsstand zum Zeitpunkt X darstellt, der dürfte aktuell weder bei den ICE noch bei den Lok bespannten Zügen mit den Planungsdaten in FRED(Das ist das Dispositionsprogramm mit dem DB Regio und DB Fernverkehr ihre Fahrzeuge disponieren und verplanen) über ein stimmen. Man hat zB geplant 407er für den ETCS Einbau und die HU umgeplant, auch der 401er Umlauf wurde für die Lebensdauerverlängerung umgeplant, was wieder Auswirkungen auf den ICE 4 Umlauf hat.

Halbwertszeit von Umlaufplänen

ICE-TD, Dienstag, 12.11.2019, 21:36 (vor 2548 Tagen) @ ffz

Man hat zB geplant 407er für den ETCS Einbau und die HU umgeplant, auch der 401er Umlauf wurde für die Lebensdauerverlängerung umgeplant, was wieder Auswirkungen auf den ICE 4 Umlauf hat.

Ja, da waren wahre "Fachkräfte" am planen...

Veröffentklichung von Umlaufplänen

ffz, Dienstag, 12.11.2019, 21:22 (vor 2548 Tagen) @ ffz

Hallo,

regelmäßig kann man in der Drehscheibe und bei Lok-Report Umalufpläne finden. Wobei wie gesagt durch die vielen Baustellen die Gültigkeit sehr begrenzt ist.

Bei DB Fernverkehr verwaltet man aktuell folgende Mängel:

Baureihe 401 Lebensdauerverlängerung mit 2. Redesign und Verkürzung

Baureihe 406 Redesign und verschiedene Zulassungspakete und viele technische Mängel

Baureihe 407 ETCS Einbau und neue HU

Baureihe 120 vollständige Abstellung/z-Stellung bis 31.12.19, es ist billiger bei Bedarf Tauri oder Vectron zu leasen wie die Baureihe weiter am Leben zu halten.

Baureihe 101 die erste Lok 101 144 wird ganz sicher nicht mehr in den aktiven Betriebsdienst zurück kehren, die Lok wird ausgeschlachtet bzw ist es schon zum Teil schon, sie hat noch brauchbare Teile für 101 142 gespendet. Ab Ende 2020 soll die Baureihe 101 bis Ende 2024 vollständig ausgemustert werden.

Ooch, kein Vierteljahrhundert-Jubiläum?

Blaschke, Dienstag, 12.11.2019, 23:08 (vor 2548 Tagen) @ ffz

Huhu.

Ab Ende 2020 soll die Baureihe 101 bis Ende 2024 vollständig ausgemustert werden.

Ui, will man ein 25-jähriges Verspätungsjubiläum vermeiden?

Wer erinnert sich: nach gaaaanz frühen Planungen zu Zeiten der Indienststellung war angedacht, die Dinger ab anno 2000 zu Cargo zu schieben. Weil der PV bis dahin auf ICE umgestellt ist.

Schöne Grüße von jörg

Ver.... pur ....

Blaschke, Dienstag, 12.11.2019, 23:16 (vor 2548 Tagen) @ ffz

Huhu.

Bei DB Fernverkehr verwaltet man aktuell folgende Mängel:

Baureihe 401 Lebensdauerverlängerung mit 2. Redesign und Verkürzung

Baureihe 406 Redesign und verschiedene Zulassungspakete und viele technische Mängel

Baureihe 407 ETCS Einbau und neue HU

Ja, alles so Sachen, die KURZFRISTIG dazwischen kommen und womit man deswegen auch nicht kalkulieren kann.

Weil man ja z.B. in der Sitzung heute um 13h die 401-LDV beschlossen hat mit Umsetzung ab morgen 7 Uhr. Deswegen fallen halt morgen und die nächsten Tage ein paar ICE aus. Sorry, Kunde, ist halt so.

Mir kommt da angesichts dieser 'Logik' Dieter Nuhr in den Sinn, der mal den Spruch prägte: ich habe ja nichts dagegen, verarscht zu werden, ABER ICH ERWARTE, DASS MAN SICH MÜHE GIBT DABEI.


Schöne Grüße von jörg

Ver.... pur ....

ICE-TD, Dienstag, 12.11.2019, 23:32 (vor 2548 Tagen) @ Blaschke

Schön wärs wenns Ver... wäre.

Ergebnis BR 401

Eingleisigkeit, Dienstag, 12.11.2019, 22:52 (vor 2548 Tagen) @ Eingleisigkeit

Hallo zusammen,

im ZpAR, Stand 12.07.2019, waren für den heutigen Dienstag, 12.11.2019 49 Fahrzeuge verplant.
Netzfahrplanbaustellen sind hier bereits eingerechnet. Unterjährige Baustellen und Einsatz-Reserven nicht. Ebenso wenig natürlich die spontanen Ausfälle durch technische Schäden.

Würde mich freuen, wenn wir das Ergebnis noch für andere Baureihen bekommen. Dann hätten wir zumindest mal Klarheit darüber mit wie vielen Fahrzeugen der aktuelle Fahrplan geplant war.

Viele Grüße
Eingleisigkeit

Als Nachweis noch die vollständige Liste der Leistungsketten:
[code]3 74
4
5 370
71
72
73 272
75
76
78
79
271 70
273
275 376
278
279 274
371
372
903 373
374 377
587 782
591 596
595 592
597 590
599 990
674 801
676 970 777
679
681
892 691
696 1171
699 588 907
701 704
703 702
806 709 992
778
783 706
787 582
802 993
808 705 375
874 877
888 881
893 788
908 707 510
925 776
928 677 872
980
985 690
988 77
991 598[/code]

Ergebnis BR 401

EDO, Dienstag, 12.11.2019, 23:03 (vor 2548 Tagen) @ Eingleisigkeit

Vielen Dank erstmal für die Mühe, die Du Dir gemacht hast!!

49 von 59 = 83 Prozent. Das ist eine hohe Zahl. Aber: Ich komm jetzt nicht an die alten Hefte heran, meine (kann mich irren), dass die 103 bei IC85 113 Umlauftage hatte bei damals 142 Maschinen im Bestand (103 118 war beim
BZA Minden), was 80 Prozent entspricht.

Ergebnis BR 401

611 040, Erfurt, Mittwoch, 13.11.2019, 05:13 (vor 2547 Tagen) @ EDO

Das ist aber doch gut, ne Reserve von 10 Tz sollte doch eigentlich ausreichen, bei den ICE 4 ebenso...
Oder sind tatsächlich soviele ICE 1 länger nicht einsatzfähig ? (Planmäßige Wartungen sind in die Umläufe eingerechnet oder?)

--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Ergebnis BR 412

Eingleisigkeit, Dienstag, 12.11.2019, 23:53 (vor 2548 Tagen) @ Eingleisigkeit
bearbeitet von Eingleisigkeit, Dienstag, 12.11.2019, 23:55

Hallo zusammen,

nun habe ich den 4er auch noch erledigt:

Ich komme auf 23 Fahrzeuge im Regelbetrieb.

Gute Nacht
Eingleisigkeit

501 508
503 506
505 504
507 502
509 500
581 786
593 594
602 697
610 613
612 611
671 678 609
672 789
692 695
694 693
800 887
873 976
875 978
886 971
972 883
981 882 885
1028 603
1211 1210
1214 1109

determinierte Umläufe führen zu determinierten Ausfällen

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 12.11.2019, 22:30 (vor 2548 Tagen) @ Eingleisigkeit

Warum erwähnst Du nicht Möglichkeit Nummer 3?

1) neue Fahrzeugumläufe mit weniger Standzeiten planen
2) Fahrzeugumläufe ausfallen lassen
3) nur noch Fahrpläne schreiben, die mit dem vorhandenen Fahrzeugmaterial tatsächlich verlässlich gefahren werden können statt Wolkenbilder in den Himmel zu malen, die sich beim ersten kleinen Wind schon wieder zerstreuen

So sieht es schon besser aus.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

das war nicht die Frage

Eingleisigkeit, Dienstag, 12.11.2019, 22:59 (vor 2548 Tagen) @ Alibizugpaar

Hallo Alibizugpaar,

deine Frage ist emotional schwer beladen.

Der Vollständigkeit halber aber die naheliegende sachliche Antwort:
Weil das nicht der Ursprung der Frage war.
Es ging dem TO darum, dass es im IST weniger Fahrzeuge als im SOLL gibt. Und um das IST dem SOLL anzugleichen, gibt es eben nur zwei Möglichkeiten: Enger takten oder dispositiv ausfallen lassen.

Dass man für zukünftige Fälle ganz grundsätzlich den SOLL-Fahrplan anpassen könnte, bleibt unbenommen. Hilft für den heutigen Betriebstag aber nicht (mehr).

Gute Nacht
Eingleisigkeit

das war nicht die Frage

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 12.11.2019, 23:04 (vor 2548 Tagen) @ Eingleisigkeit
bearbeitet von Alibizugpaar, Dienstag, 12.11.2019, 23:07

Haha, Du hast mich noch nie emotional schwer beladen erlebt. :D

Köstlich.

Für mich steht diese Frage übrigens mit Abstand an allererster Stelle. Weil die Bahn jedes Jahr erneut in dieselbe Fahrzeugmangelfalle läuft. Ausbaden müssen es aber Kunden und Zugbegleiter, nicht die, die diese lebensunfähigen Pläne stricken.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Umlaufplan mit eingebauter 'Sollbruchstelle'

Blaschke, Dienstag, 12.11.2019, 23:03 (vor 2548 Tagen) @ Eingleisigkeit

Hey.

Wenn man die Umlaufpläne nicht mehr enger stricken kann oder will, muss man ganze Züge ausfallen lassen. Dafür nehmen die Disponenten am liebsten einen kompletten Umlauftag, also alle Züge, die ein Fahrzeug an diesem Tag fahren sollte. Dann können alle anderen Umläufe unverändert weiterfahren.

Die Züge, die ein Fahrzeug an einem Tag fahren soll, nennt man Leistungskette. Damit der restliche Plan möglichst stabil weiterläuft, lässt der Disponent am liebsten solche Leistungsketten ausfallen, die am wenigsten Fahrgäste befördern und abends dort enden, wo sie morgens losgefahren sind. Ansonsten stimmt der Umlauf ja auch am Folgetag nicht mehr.

Durch diese Prämissen trifft es leider immer dieselben Leistungsketten:
711 -> 710
817 -> 814
925 -> 776 -> 928 (Folgetag)

'trifft immer dieselben' --> das klingt so passiv. Nach Schicksal. Nach ärgerlichem Zufall.

Ich gehe aber davon aus, dass der Umlaufplan absichtlich so gestaltet ist, dass es solche 'simplen Leistungsketten' gibt, die man einfach ersetzen oder ausfallen lassen kann.

Also sind die entsprechenden Züge von vornherein als 'wir fahren sie, wenn wir Lust haben' einkalkuliert.

Könnte man ja gleich ehrlicherweise mit Fußnote im Fahrplan kennzeichnen.

97: fährt nur bei ausreichender Verfügbarkeit von Fahrzeugmaterial

94: fährt je nach Verfügbarkeit von Fahrzeugen als IC oder ICE

93: kann bei Fahrzeugmangel jederzeit ausfallen

Wobei man 97 und 93 dann noch kombinieren kann. Dann jubelt der Fahrgast, wenn der Zug doch mal fährt und freut sich über die vermeintlich heroische Leistung der DB.

Statt Genöle also Jubel - Blaschi muss wieder erklären, wie man's richtig macht. Wie immer.

Schöne Grüße von jörg

Warum kein RE auf der KRM?

Multi, Dienstag, 12.11.2019, 19:32 (vor 2548 Tagen) @ Crusuader9999

Hallo zusammen,

das Ganze ist zwar etwas of topic, aber warum wird eigentlich kein RE auf der KRM bestellt?

Also mir ist klar, dass man dafür spezielle Züge braucht aber ich gehe mal davon aus, dass es sowas sicher gibt...(in anderen Foren wurde sogar spekuliert, ob die Stadler Kiss, die die DB von der Westbahn gekauft hat, tauglich wären)

Der RE könnte dann z.B. Wie der ICE 821 von Essen über Duisburg, Düsseldorf, Köln Messe/Deutz, Siegburg/Bonn, Montabaur, Limburg Süd, Frankfurt Flughafen nach Frankfurt Hbf fahren.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200km/h wäre er zwar langsamer aber bei einem Halteabstand von 10-20min, sollte der Unterschied nicht sooo riesig sein.
Das würde die ICEs entlasten und diese müssten zusätzlich nicht mehr überall halten (z.B. Siegburg/Bonn, Montabaur, Limburg Süd), wobei man natürlich an mehreren Stellen (Köln und Frankfurt) den Übergang von RE auf ICE einplanen sollte. Am besten bahnsteiggleich und mit kurzem Übergang.

Was meint ihr dazu?

Gruß Multi

Warum kein RE auf der KRM?

Power132, Dienstag, 12.11.2019, 19:37 (vor 2548 Tagen) @ Multi

Hallo zusammen,

Also mir ist klar, dass man dafür spezielle Züge braucht aber ich gehe mal davon aus, dass es sowas sicher gibt...(in anderen Foren wurde sogar spekuliert, ob die Stadler Kiss, die die DB von der Westbahn gekauft hat, tauglich wären)

Die Westbahn-Kiss sind verplant für die neue Linie 17.


Der RE könnte dann z.B. Wie der ICE 821 von Essen über Duisburg, Düsseldorf, Köln Messe/Deutz, Siegburg/Bonn, Montabaur, Limburg Süd, Frankfurt Flughafen nach Frankfurt Hbf fahren.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200km/h wäre er zwar langsamer aber bei einem Halteabstand von 10-20min, sollte der Unterschied nicht sooo riesig sein.
Das würde die ICEs entlasten und diese müssten zusätzlich nicht mehr überall halten (z.B. Siegburg/Bonn, Montabaur, Limburg Süd), wobei man natürlich an mehreren Stellen (Köln und Frankfurt) den Übergang von RE auf ICE einplanen sollte. Am besten bahnsteiggleich und mit kurzem Übergang.

Die ICE Linie 49 ist doch schon ein RE300...


Was meint ihr dazu?

Gruß Multi

Weil dafür Geld in die Hand genommen werden muss?

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 12.11.2019, 19:49 (vor 2548 Tagen) @ Multi

Nahverkehr wird von Ländern bestellt. Hierbei ginge es um einen RE, der von Nordrhein-Westphalen, Rheinland-Pfalz und Hessen bestellt werden müsste. Diese drei Länder müssten sich also auf eine Finanzierung einigen, wobei Geld für SPNV generell eher knapp bemessen ist und momentan die Leistung privatwirtschaftlich ohne öffentliche Gelder (mal mehr und mal weniger gut) bereitgestellt wird.

Insofern ist es wohl unwahrscheinlich, dass da ein bestellter RE300 kommt.

Weil dafür Geld in die Hand genommen werden muss?

E 1793, Dienstag, 12.11.2019, 21:43 (vor 2548 Tagen) @ Paladin

Nahverkehr wird von Ländern bestellt. Hierbei ginge es um einen RE, der von Nordrhein-Westphalen, Rheinland-Pfalz und Hessen bestellt werden müsste. Diese drei Länder müssten sich also auf eine Finanzierung einigen

Nicht nur die Finanzierung ist ein hartes Thema, bestimmt auch der Fahrplan. Die drei Bundesländer sind nicht die besten, wenn ed ums einigen bei NV-Bestellungen geht, mir geht z.B. Regelmäßig der Anschluss NRW-RE9 <> HE-RE99 in Siegen "flöten".

Dort haben die Besteller gezeigt, wie man es nicht machen sollte, denn früher gab es mal einen RE (Frankfurt-)Gießen-Siegen-Köln(-Aachen).

wobei Geld für SPNV generell eher knapp bemessen ist und momentan die Leistung privatwirtschaftlich ohne öffentliche Gelder (mal mehr und mal weniger gut) bereitgestellt wird.

Insofern ist es wohl unwahrscheinlich, dass da ein bestellter RE300 kommt.

Sehhe ich auuch so, allein schon wegen der viel zu teuren Züge.

--
[image]

Geld ist genügend da

Henrik, Dienstag, 12.11.2019, 22:20 (vor 2548 Tagen) @ Paladin

Weil dafür Geld in die Hand genommen werden muss?

Nahverkehr wird von Ländern bestellt. Hierbei ginge es um einen RE, der von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen bestellt werden müsste. Diese drei Länder müssten sich also auf eine Finanzierung einigen

naja nun..... kann im Detail vielleicht kurzzeitig schwierig sein,
wäre aber ja nun absolut gar kein Problem - daran würde ein sicher sinnvolles Projekt nicht scheitern.

wobei Geld für SPNV generell eher knapp bemessen ist

Die Regionalisierungsmittel wurden grade jüngst um Millarden von Euro erhöht und in vergangenen Tagen noch einmal um mehr als eine Milliarde Euro.
Geld ist genügend da,
der Nahverkehr ist ganz gut bestückt.
An Finanzen würde ein sicher sinnvolles Projekt nicht scheitern.

und momentan die Leistung privatwirtschaftlich ohne öffentliche Gelder bereitgestellt wird.

zumal er ja keine einzigen zusätzlichen Stationen vorschlägt, keine neue Route (vgl. ICE-Regio, Kracke).
Wozu dann?
zudem will er nochmal erheblich deutlich langsamer fahren.

Insofern ist es wohl unwahrscheinlich, dass da ein bestellter RE300 kommt.

das wohl kaum,
es ist ausgeschlossen.

Geld ist genügend da

Lumi25, Freitag, 15.11.2019, 21:22 (vor 2545 Tagen) @ Henrik

Leistungen über NBS-Strecken sollten generell Fernverkehr sein und kein bestellter Nahverkehr.

Auf den Hauptrouten sollte mittlerer Fernverkehr auch durchaus wirtschaftlich zu betreiben sein.

Das Problem ist eher die DB AG selber welche auf ihren Hauptrouten nur ICE sehen will.

Keine freien Trassen D - LEV - K

Zg_2, Dienstag, 12.11.2019, 19:59 (vor 2548 Tagen) @ Multi

Der RE könnte dann z.B. Wie der ICE 821 von Essen über Duisburg, Düsseldorf, Köln Messe/Deutz, Siegburg/Bonn, Montabaur, Limburg Süd, Frankfurt Flughafen nach Frankfurt Hbf fahren.

Hallo,

auf dem Abschnitt zwischen Düsseldorf und Köln über Leverkusen gibt es keine freien Trassen. Deshalb muss bereits jetzt der RE 6 über Dormagen fahren. Welcher der bisherigen Züge über Leverkusen möchtest Du opfern, um Trassen für den von Dir vorgeschlagenen RE frei zu bekommen?

Gruß

Zg_2

Keine freien Trassen D - LEV - K

semplice-me, Dienstag, 12.11.2019, 20:15 (vor 2548 Tagen) @ Zg_2

Heißt Nahverkehr nicht Nahverkehr, weil er im Unterschied zum Fernverkehr, eher nahe beieinander liegende Zentren verbinden soll?

ICE hält heute schon tlw. wie ein "RE".

bendo, Mittwoch, 13.11.2019, 19:34 (vor 2547 Tagen) @ Multi

...warum wird eigentlich kein RE auf der KRM bestellt?
...Der RE könnte dann z.B. Wie der ICE 821 von Essen über Duisburg, Düsseldorf, Köln Messe/Deutz, Siegburg/Bonn, Montabaur, Limburg Süd, Frankfurt Flughafen nach Frankfurt Hbf fahren.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200km/h wäre er ...

Entsprechend des ICE 821 ist das ja ein RE. Nur eben unter dem Titel "ICE". Vorteil: Man kann einen höheren Fahrpreis kassieren.
Bitte nicht: Wenn ich mir vorstelle, dass jetzt auch noch 200km/h-Züge den ICE3 auf der KRM "im Weg" stehen (Stichwort "Mischverkehr"). Dann würde die Chance auf 300km/h immer noch geringer...

711 heute mal als ICE4

Junior, Mittwoch, 13.11.2019, 07:03 (vor 2547 Tagen) @ Crusuader9999

- kein Text -

711 ab sofort als ICE4

Traktion, Mittwoch, 13.11.2019, 10:51 (vor 2547 Tagen) @ Junior

Bzw. der jeweiligen Ersatzzugnummer.

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