PM: Bahn gibt Senkung 1:1 weiter, FV-Preise sinken um 10% (Allgemeines Forum)

Henrik, Mittwoch, 16.10.2019, 17:06 (vor 2430 Tagen)

16.10.19 - 12:45 Uhr Berlin

DB erklärt zum Klimapaket: Bahn gibt Senkung der Mehrwertsteuer im Fernverkehr 1:1 an Kunden weiter

Fernverkehrspreise sinken um durchschnittlich zehn Prozent

Zum heutigen Beschluss des Bundeskabinetts zur Absenkung der Mehrwertsteuer auf Fernverkehrstickets erneuert die DB die Ankündigung, die Preisabsenkung komplett an die Kunden weiterzureichen.

Bereits anlässlich der Tagung des Klimakabinetts am 20. September 2019 hatte der DB-Vorstandsvorsitzende Richard Lutz erklärt: „Ich bin mir sicher: Attraktivere Preise werden mehr Nachfrage auslösen. Wir geben die Absenkung 1:1 an unsere Kunden weiter und verzichten darüber hinaus auf eine Preiserhöhung. Unser Dank gilt insbesondere Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, der die Mehrwertsteuersenkung vorgeschlagen hat und Bundesfinanzminister Olaf Scholz, der die Idee von Anfang unterstützt hat.“

Insgesamt rechnet die DB im Fernverkehr mit einem jährlichen Plus von fünf Millionen Fahrgästen allein durch diese Absenkung der Mehrwertsteuer, die bei Fernverkehrstickets rechnerisch zu einer Preisreduzierung von zehn Prozent führt.

Der neue Einstiegspreis für ICE-Fahrten wird dann mit BahnCard-Rabatt schon bei 13,40 Euro liegen – das ist der niedrigste reguläre Einstiegspreis seit der Bahnreform 1994. Ohne BahnCard beträgt der Preis 17,90 Euro statt bislang 19,90 Euro. Der reduzierte Steuersatz von 7 Prozent gilt für Fahrkarten ab 50 Kilometer Entfernung, die ab Inkrafttreten der gesetzlichen Regelung gebucht werden.

Die DB will die Zahl der Reisenden im Fernverkehr auf jährlich 260 Millionen verdoppeln.

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/DB-erklaert-zum...

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/klimaschutz-steuerrecht-1681880

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/luftverkehrsteuer-1681874

Bleibt die Frage nach dem "ab wann" - wirklich 01/20?

bahnfahrerofr., Mittwoch, 16.10.2019, 19:17 (vor 2429 Tagen) @ Henrik

- kein Text -

ab 01/20 ist weiterhin Plan - hängt von Bundestag & -rat ab.

Henrik, Mittwoch, 16.10.2019, 19:27 (vor 2429 Tagen) @ bahnfahrerofr.

- kein Text -

'Mutti' höchstselbst wird das verschleppen; sie ganz allein!

Blaschke, Mittwoch, 16.10.2019, 20:15 (vor 2429 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Blaschke, Mittwoch, 16.10.2019, 20:16

Huhu.

Merkel schützt schließlich das Auto!

Gut, der grüne Kretschmann auch. Aber der nur ein bißchen.

Alles geht von Merkel aus. Nur wegen ihr ist meine neue Bahncard noch so teuer. Und kostet die Fahrt in den Süden stolze 16,40 Euro.

Und - nicht vergessen: die Betonmafia hängt auch mit drin. Wird der Zug einfach nur voller, hat sie da nix von. Und fahren künftig 5 Züge statt 4 auf identischer Infrastruktur, haben Herrenknecht und Co. davon auch keinen Nutzen. Was wir nämlich brauchen, ist ein neuer Tunnel. München Garmisch Innsbruck zum Beispiel. Für den ICE. Mit Zwischenhalt in 'Porta Zugspitza'. Und weil das alles Geld kostet, werden bald die Steuern ERHÖHT.

Schöne Grüße von jörg

Und als Zukunftsprojekt dann München Salzburg auch im Tunnel. Ergibt dann für die ÖBB eine neue Korridorstrecke Salzburg Innsbruck. Einziger Haken: weil die Deutschen total unfähig sind, werden beide Tunnel nur über die 2. Stammstrecke unter München verbunden. Also mit 250 ab Salzburg bis München Ost und dann entweder hinter der S-Bahn her oder es fällt ein S-Bahn-Takt aus und die Bahnsteige werden für die 250 km/h-Durchfahrt gesperrt ...

Blaschi hat mal wieder die WAHREN Visionen ...

Auch die Flexpreise?

musicus, Mittwoch, 16.10.2019, 21:12 (vor 2429 Tagen) @ Henrik

- kein Text -

Bestimmt, aber nur PK A und B

agw, NRW, Mittwoch, 16.10.2019, 21:20 (vor 2429 Tagen) @ musicus

- kein Text -

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Anschließend weniger (Super-)Sparpreise durch vollere Züge?

Bahngenießer, Mittwoch, 16.10.2019, 23:22 (vor 2429 Tagen) @ Henrik

Wenn die Bahn die Fahrpreise um ca. 10 % senkt (wegen der MWSt-Senkung), dann werden dadurch die Züge voller.
Und wenn die Züge voller werden, gibt es weniger (Super-)Sparpreise. Oder?

Anschließend weniger indivd. Sparpreise durch mehr Nachfrage

Henrik, Donnerstag, 17.10.2019, 07:12 (vor 2429 Tagen) @ Bahngenießer

Wenn die Bahn die Fahrpreise um ca. 10 % senkt (wegen der MWSt-Senkung), dann werden dadurch die Züge voller.
Und wenn die Züge voller werden, gibt es weniger (Super-)Sparpreise. Oder?

Du meinst,
es werden zunächst auf die gleiche Anzahl der Sparpreise dann mehr Fahrgäste drauf zugreifen,
und dadurch in der Folge es schwieriger werden für Individuen in Schwerlastzeiten entsprechend günstige Sparpreistickets zu bekommen wie zuvor.

Das klingt an sich zunächst plausibel solang die zusätzlichen extra dafür beorderten Kapazitäten noch nicht zu Verfügung stehen und die Sparpreis-Kontingente ausnahmsweise mal nicht erhöht werden, ja.

Zu bedenken ist dabei dann auch noch, dass die Sparpreise grade mal etwa 30% der Fahrgäste ausmacht.
Alle anderen Fahrgäste fahren dann eh strikt durchweg für etwa 10% günstiger.

Anschließend weniger (Super-)Sparpreise durch vollere Züge?

agw, NRW, Donnerstag, 17.10.2019, 07:49 (vor 2429 Tagen) @ Bahngenießer
bearbeitet von agw, Donnerstag, 17.10.2019, 07:51

Wenn die Bahn die Fahrpreise um ca. 10 % senkt (wegen der MWSt-Senkung), dann werden dadurch die Züge voller.
Und wenn die Züge voller werden, gibt es weniger (Super-)Sparpreise. Oder?

Völlig richtig. Für das Yield-Management ist nur der Bruttopreis relevant.
D.h. wenn das System nicht völlig unfähig ist, gäbe es bei 100% SP/SSP-Quote zwar 1-2 Tickets zum neuen, günstigeren Einstiegspreis, der Rest müsste aber gleich bleiben.

Bei geringerer SP/SSP-Quote (Henrik sprach von 30%) wird das System natürlich die gestiegenen Fahrgastzahlen der anderen Ticketformen berücksichtigen müssen.
D.h. Sparpreise müssen teurer werden, wenn die MwSt. sinkt. Wenn nicht, sollte die DB ihr Yield-Management in die Tonne kloppen.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Nebelkerzen

Southwest Chief, Donnerstag, 17.10.2019, 09:19 (vor 2429 Tagen) @ Henrik

Der neue Einstiegspreis für ICE-Fahrten wird dann mit BahnCard-Rabatt schon bei 13,40 Euro liegen – das ist der niedrigste reguläre Einstiegspreis seit der Bahnreform 1994. Ohne BahnCard beträgt der Preis 17,90 Euro statt bislang 19,90 Euro.

Nebelkerzen.

Ich fahre seit vielen Jahren mit der Bahn, zahle pro Jahr einen vierstelligen Betrag, doch eine ICE-Fahrt zu 29,90 habe ich noch nie ergattern können. Wahrscheinlich muss man Dienstags um 5:40 fahren.

Nebelkerzen

Irgendware, Bremen, Donnerstag, 17.10.2019, 10:13 (vor 2429 Tagen) @ Southwest Chief

Ich fahre seit vielen Jahren mit der Bahn, zahle pro Jahr einen vierstelligen Betrag, doch eine ICE-Fahrt zu 29,90 habe ich noch nie ergattern können. Wahrscheinlich muss man Dienstags um 5:40 fahren.

Natürlich ist das so, bei Flügen ist das auch nicht anders. Billig gibt es nur zu Tagesrandzeiten mit schlechter Auslastung.
Habe aber schon öfter Tickets für Freunde zu diesem Preis gebucht oder 1.

In der 1. Klasse habe ich für meine Mitfahrer auch schon öfter Sparpreise für 34,90 € gebucht - tagsüber am Wochenende, halt nicht zu den beliebtesten Zeiten, z.B. Sonntagvormittag/Mittag.

Nebelkerzen

moonglum, Hagen, Donnerstag, 17.10.2019, 10:54 (vor 2429 Tagen) @ Irgendware
bearbeitet von moonglum, Donnerstag, 17.10.2019, 10:55

Das Schöne ist doch, wenn man an den Tagesrandlagen BILLIG reisen kann und sofort eine solche Unmöglichkeit einbaut, dass man garantiert auch in Hamburg oder München hängen bleibt, den letzten Anschlusszug verpasst und dann auf DB-Kosten noch ein schönes Hotelzimmer spendiert bekommt. Das ist dann sozusagen die Kür. Beherrschen auch nur wenige clevere Reisende :-) Entspannt weit reisen und übernachten für weniger als 20.- Euro.

--
Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.

https://adobe.ly/2PMZyEV

Bahncomfort

superkolbi, Aschaffenburg, Donnerstag, 17.10.2019, 12:40 (vor 2429 Tagen) @ Henrik

Wird der Betrag, mit dem man den Bahncomfortstatus erhält auch entsprechend gesenkt? Oder bleibt er bei 2000 Euro und man muss zukünftig 10% mehr Reisen um den Status zu bekommen?

Bahncomfort

gnampf, Donnerstag, 17.10.2019, 13:00 (vor 2429 Tagen) @ superkolbi

du musst nicht mehr fahren, du kannst sogar weniger fahren, kauf einfach Flexpreise.
Warum sollte die DB die Grenze senken? Zum einen stünde da eh eher eine Erhöhung an, zum anderen hat die DB von der gesenkten Mehrwertsteuer absolut gar nichts, da das ein durchlaufender Posten ist. Den Lounge-Zugang bekommst du schließlich nicht weil du Vater Staat viel Geld ins Staatssäckel gespült hast, sondern viel Geld in die Kassen der DB.

Bahncomfort

Aphex Twin, Donnerstag, 17.10.2019, 13:53 (vor 2429 Tagen) @ gnampf

Warum sollte die DB die Grenze senken? Zum einen stünde da eh eher eine Erhöhung an, zum anderen hat die DB von der gesenkten Mehrwertsteuer absolut gar nichts, da das ein durchlaufender Posten ist.

Momentan vergibt die Bahn den Comfort-Status wenn sie netto 1681 Euro (brutto 2000 Euro) von einem Kunden bekommen hat. Wenn sich nichts ändert, bekommt man in Zukunft erst den Comfort-Status wenn man der DB netto 1869 Euro in die Kasse gespült hat.

Den Lounge-Zugang bekommst du schließlich nicht weil du Vater Staat viel Geld ins Staatssäckel gespült hast, sondern viel Geld in die Kassen der DB.

Seit wann ist die Grenze konstant?

Hansjörg, Donnerstag, 17.10.2019, 14:09 (vor 2429 Tagen) @ Aphex Twin

Dann wäre es ja jetzt gerade auch im Zuge der Lounge Überfüllung an der Zeit die Grenze nach oben zu verschieben.

Entwicklung bahnbonus kunden

WbuIV, Donnerstag, 17.10.2019, 14:25 (vor 2429 Tagen) @ Hansjörg
bearbeitet von WbuIV, Donnerstag, 17.10.2019, 14:26

Die Frage kann ich dir leider nicht beantworten. Interessant finde ich folgende Info

Zeitpunkt BahnBonus-Kunden Quelle
Ende 2006 1.000.000 [9]
August 2007 2.000.000 [10]
Ende 2008 2.500.000 [11]
August 2009 2.600.000 [12]
Ende 2009 2.710.000 [11]
Mitte 2010 2.800.000 [13]
Frühjahr 2012 3.123.000 [1]

https://www.wikiwand.com/de/Bahn.bonus (dort sind auch Primärquellen hinterlegt

In einem Buch von Jörg Nießing "Kundenbindung im Verkehrsdienstleistungsbereich" aus dem Jahr 2006 findet sich der Wert con 2000 Punkten auf Seite 199.

Wenn man allein die Preisentwicklung berücksichtigt erklärt schon diese den masssiven Anstieg

Keine Nebelkerzen

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Donnerstag, 17.10.2019, 14:37 (vor 2429 Tagen) @ Southwest Chief

Und weil du so ein Ticket noch nicht bekommen hast, gibt es das nicht?

Interessant. Mir fällt spontan ein 19,90€ Super-Sparpreis im März ein, dank BC25 nur 14,90€ von Rostock über Berlin nach München. Ab Berlin 9:38 Uhr mit den ICE, ist das noch Tagesrandlage? Kann ich dir gern per Mail zukommen lassen.

Natürlich sind in gewissen Zügen die Kontingente für günstige Tickets stark limitiert.

Die Grenze ist schon lange konstant

martin.elsner, Donnerstag, 17.10.2019, 15:07 (vor 2429 Tagen) @ Hansjörg

Eigentlich hätte die jedes Jahre mit dem Prozentsatz der Preisanhebung erhöht werden müssen.

Logisch das man 2019 schneller 2000 EUR Umsatz hat als 2006, wenn man eine konstante Menge an Fahrten hat.

Ich wäre ja für eine Kopplung mit dem BC100Second Preis...

Gruß
Martin

bahnbonus ungleich bahncomfort

RhBDirk, Donnerstag, 17.10.2019, 15:13 (vor 2429 Tagen) @ WbuIV

Die Frage kann ich dir leider nicht beantworten. Interessant finde ich folgende Info

Zeitpunkt BahnBonus-Kunden Quelle
Ende 2006 1.000.000 [9]
August 2007 2.000.000 [10]
Ende 2008 2.500.000 [11]
August 2009 2.600.000 [12]
Ende 2009 2.710.000 [11]
Mitte 2010 2.800.000 [13]
Frühjahr 2012 3.123.000 [1]

https://www.wikiwand.com/de/Bahn.bonus (dort sind auch Primärquellen hinterlegt

In einem Buch von Jörg Nießing "Kundenbindung im Verkehrsdienstleistungsbereich" aus dem Jahr 2006 findet sich der Wert con 2000 Punkten auf Seite 199.

Wenn man allein die Preisentwicklung berücksichtigt erklärt schon diese den masssiven Anstieg

bahn.bonus Kunden sind aber nicht gleich bahn.comfort Kunden.

bahnbonus ungleich bahncomfort

WbuIV, Donnerstag, 17.10.2019, 15:23 (vor 2429 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von WbuIV, Donnerstag, 17.10.2019, 15:25

wenn du bessere Zahlen hast, bitte gerne.

Selbst bei gleichem Nutzungsverhalten spricht aber durch die Mengenmehrung und die gleichzeitigen Preiserhöhungen viel dafür, dass auch die bahn.comfort-Kunden mindestens linear angestiegen sind.

Keine Nebelkerzen

Blaschke, Donnerstag, 17.10.2019, 16:17 (vor 2429 Tagen) @ Paladin

Huhu.

Ab Berlin 9:38 Uhr mit den ICE, ist das noch Tagesrandlage?

EXTREME TAGESRANDLAGE.

Hieß es manchmal in alten Kursbüchern in der Vorschau ...


Schöne Grüße von jörg

"alle" fahren nicht günstiger

Max64, Donnerstag, 17.10.2019, 17:15 (vor 2429 Tagen) @ Henrik

Für alle mit Einnahmen und Vorsteuerabzugsmöglichkeit ist die Senkung der Umsatzsteuer Wumpe. Also für Gewerbetreibende oder beispw. Firmen, die ihre MA auf Dienstreise schicken und das Ticket bezahlen usw. Gerade im Fernverkehr ist der Anteil derjenigen mit beruflichem Freifahrtschein nicht zu unterschätzen. Insofern wird die Senkung der USt. eine Firma monetär kaum bewegen mehr MA auf Dienstreise mit der Bahn reisen zu lassen.

Und ob es Lieschen Müller, die für eine Fernfahrt beispw. statt 200 Euro dann nur 180 zahlen muss, monetär motiviert, deswegen die Bahn zu nehmen, sei dahin gestellt, wenn für dieselbe Strecke Diesel 80 Euro kostet.


Es wäre sinniger gewesen die Bahnpreise einfach brutto um 10% -oder um ein Signal zu setzen 15%- zu senken.

"alle" fahren nicht günstiger

heinz11, Donnerstag, 17.10.2019, 17:28 (vor 2429 Tagen) @ Max64

Es wäre sinniger gewesen die Bahnpreise einfach brutto um 10% -oder um ein Signal zu setzen 15%- zu senken.


Das wäre wohl zu einfach gewesen...
;-)

"alle" fahren nicht günstiger

Frecciarossa, Donnerstag, 17.10.2019, 17:37 (vor 2429 Tagen) @ heinz11

Es wäre sinniger gewesen die Bahnpreise einfach brutto um 10% -oder um ein Signal zu setzen 15%- zu senken.

Das wäre wohl zu einfach gewesen...
;-)

Wie soll das auch gehen? Staatliche Preisvorschrift?

ausnahmslos alle fahren günstiger

Henrik, Donnerstag, 17.10.2019, 17:44 (vor 2429 Tagen) @ Frecciarossa

Es wäre sinniger gewesen die Bahnpreise einfach brutto um 10% -oder um ein Signal zu setzen 15%- zu senken.

damit der regulatorische Wettbewerbsnachteil weiterhin eklatant besteht?
super!

wahrlich sehr sinnig..

oder ist das genau so wenig ernst gemeint wie der Rest Deines Beitrages?

Das wäre wohl zu einfach gewesen...
;-)

Wie soll das auch gehen? Staatliche Preisvorschrift?

durch Sparpreise und ist ja auch geschehen, Jahr für Jahr die vergangenen Jahre, ist bekannt,
darf der frustrierte Wutbürger hier aber ja natürlich nicht wahrhaben, also wirds stets verleugnet.

"alle" fahren nicht günstiger

agw, NRW, Donnerstag, 17.10.2019, 17:47 (vor 2429 Tagen) @ Frecciarossa

Es wäre sinniger gewesen die Bahnpreise einfach brutto um 10% -oder um ein Signal zu setzen 15%- zu senken.

Das wäre wohl zu einfach gewesen...
;-)


Wie soll das auch gehen? Staatliche Preisvorschrift?

Nö. Genauso wie man jetzt die DB dazu bewegt hat, die Bruttopreise zu senken.
Ist ja auch nicht selbstverständlich.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

"alle" fahren nicht günstiger

Frecciarossa, Donnerstag, 17.10.2019, 18:05 (vor 2429 Tagen) @ agw

Es wäre sinniger gewesen die Bahnpreise einfach brutto um 10% -oder um ein Signal zu setzen 15%- zu senken.

Das wäre wohl zu einfach gewesen...
;-)


Wie soll das auch gehen? Staatliche Preisvorschrift?


Nö. Genauso wie man jetzt die DB dazu bewegt hat, die Bruttopreise zu senken.
Ist ja auch nicht selbstverständlich.

Mit dem Unterschied, dass das betriebswirtschaftliche Preisoptimum durch die Steuersenkung gesenkt wird. Das heißt, dass es dauerhaft keinen Anreiz für die Bahn gibt, die Preise wieder zu erhöhen. Hingegen wären die Fahrpreise bei einer bloßen Preissenkung unter dem Optimum und die Bahn würde die Preise wieder erhöhen wollen.

Eben. Zu einfach!

Blaschke, Donnerstag, 17.10.2019, 18:16 (vor 2429 Tagen) @ heinz11

Hey.

Es wäre sinniger gewesen die Bahnpreise einfach brutto um 10% -oder um ein Signal zu setzen 15%- zu senken.

Das wäre wohl zu einfach gewesen...
;-)


Eben. Dann schimpfen nachher wieder die Fahrgastverbände, dass es zu einfach ist. Wer erinnert sich noch an deren Genörgel bei Einführung des SWT ...


Schöne Grüße von jörg

comfort Status-Grenze von Beginn an konstant bei 2.000

Henrik, Donnerstag, 17.10.2019, 18:22 (vor 2429 Tagen) @ Hansjörg
bearbeitet von Henrik, Donnerstag, 17.10.2019, 18:23

Seit wann ist die Grenze konstant?

Warum sollte die DB die Grenze senken? Zum einen stünde da eh eher eine Erhöhung an, zum anderen hat die DB von der gesenkten Mehrwertsteuer absolut gar nichts, da das ein durchlaufender Posten ist.

Die DB hat allein rein von der gesenkten Mehrwertsteuer soo einiges, erheblich,
erheblich weniger bürokratischen Aufwand.

Momentan vergibt die Bahn den Comfort-Status wenn sie netto 1681 Euro (brutto 2000 Euro) von einem Kunden bekommen hat. Wenn sich nichts ändert, bekommt man in Zukunft erst den Comfort-Status wenn man der DB netto 1869 Euro in die Kasse gespült hat.

Dann wäre es ja jetzt gerade auch im Zuge der Lounge Überfüllung an der Zeit die Grenze nach oben zu verschieben.

wieso? und welche plötzliche Überfüllung?

und wieso nach oben verschieben?
Deiner Argumentation zufolge doch einfach nur belassen bei 2.000 Punkten und nicht senken.


mit Einführung im Dezember 2002 galt die Status-Grenze von 2.000 Punkten, seitdem in der Höhe unverändert konstant,
die Zeiträume hatten sich immer wieder mal geändert, in beide Richtungen,
wenn man es also relativ betrachten möchte, dann gab es Erhöhungen wie auch Senkung.

Anzahl der bahnbonus status-Kunden steigt nicht

Henrik, Donnerstag, 17.10.2019, 18:58 (vor 2428 Tagen) @ WbuIV

Die Frage kann ich dir leider nicht beantworten. Interessant finde ich folgende Info

Zeitpunkt BahnBonus-Kunden Quelle
Ende 2006 1.000.000 [9]
August 2007 2.000.000 [10]
Ende 2008 2.500.000 [11]
August 2009 2.600.000 [12]
Ende 2009 2.710.000 [11]
Mitte 2010 2.800.000 [13]
Frühjahr 2012 3.123.000 [1]

https://www.wikiwand.com/de/Bahn.bonus (dort sind auch Primärquellen hinterlegt

In einem Buch von Jörg Nießing "Kundenbindung im Verkehrsdienstleistungsbereich" aus dem Jahr 2006 findet sich der Wert con 2000 Punkten auf Seite 199.

Wenn man allein die Preisentwicklung berücksichtigt erklärt schon diese den masssiven Anstieg

bahn.bonus Kunden sind aber nicht gleich bahn.comfort Kunden.

wenn du bessere Zahlen hast, bitte gerne.

Selbst bei gleichem Nutzungsverhalten spricht aber durch die Mengenmehrung und die gleichzeitigen Preiserhöhungen viel dafür, dass auch die bahn.comfort-Kunden mindestens linear angestiegen sind.

und wieso redest Du da nur von sehr entfernter Vergangenheit?
2012 als jüngstes, wohlgemerkt dem letzten Jahr in dem die Fahrpreise gestiegen waren, dem letzten Jahr ohne Fernbus.
Von gleichem Nutzungsverhalten kann man nun ja wahrlich nicht reden, erst recht nicht zu Zeiten vor 11..12 Jahren und auch eben 2013, Fernbus, zuvor die sehr hohen Spritpreise etc.

statista liefert fortlaufende Zahlen,
seit 2012 an quasi konstant - das passt dann zu Deiner These der vermeintlichen Abhängigkeit zur Preisentwicklung, die seitdem stets deutlich fiel, aber eben auch neue Fahrgäste hinzukamen und die Werbung anzog.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/162876/umfrage/teilnehmer-am-bahnbonus-p...

Einen linearen Anstieg der Kunden gab es nicht, es gab gar keinen Anstieg in den letzten 7 Jahren.

Die Anzahl der status-Kunden liegt seit längerer Zeit bei etwa 200.000
Wieso meinst Du, es hätte dort jüngst einen Anstieg gegeben, geschweige denn linear?

das war schon mal weniger, zuvor auch schonmal mehr.

Die Grenze war schon immer konstant

Henrik, Donnerstag, 17.10.2019, 19:23 (vor 2428 Tagen) @ martin.elsner

Eigentlich hätte die jedes Jahre mit dem Prozentsatz der Preisanhebung erhöht werden müssen.

um 0-2%

..und entsprechend in letzten 7 Jahren mit dem Prozentsatz der Preissenkung gesenkt werden müssen,
um 8-10%

ernsthaft?

Logisch dass man 2019 schneller 2000 EUR Umsatz hat als 2006, wenn man eine konstante Menge an Fahrten hat.

ja wenn..
Sind sie denn ernsthaft in den Jahren 2007..2008..2009 mitten in der tiefsten Wirtschaftskrise tatsächlich die gleiche konstante Menge Bahn gefahren wie in den Jahren zuvor?
Sind sie auch dann die gleiche konstante Menge Bahn gefahren als sie es gar nicht mal konnten, weil Berlin - Hannover über Monate hinweg gesperrt war? weil das gesamte Netz tot war als die Bahn über Monate hinweg bestreikt wurde?
Das schöne Jahr 2012, letzte ohne Fernbuskonkurrenz, Kerosin und Sprit so teuer wie nie - und die Leute sind einfach nur die gleiche konstante Menge Bahn gefahren als wie zuvor?
Das alles willst Du in die Matrix packen?
Oder gar nicht erst, den komplexen Zusammenhang wischt Du zur Seite, machst Dir die Welt einfach - mit dem einfachen vorgegebenen völlig üblichen plausiblem Status-Quo kommst Du aber auch nicht klar und wirfst einen unausgegorenen nicht nachvollziehbaren Entwurf hin.

comfort Status-Grenze von Beginn an konstant bei 2.000

superkolbi, Aschaffenburg, Donnerstag, 17.10.2019, 19:29 (vor 2428 Tagen) @ Henrik

Wäre auch mal nett wenn DB Jahreskarten (im Abo) Punkteberechtigt wären.

Anzahl der bahnbonus status-Kunden steigt nicht

WbuIV, Donnerstag, 17.10.2019, 21:04 (vor 2428 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von WbuIV, Donnerstag, 17.10.2019, 21:06

Ein verweis auf eine zugängliche stelle wäre schön.

Warum eigentlich so aggressiv? Ich habe ausdrücklich geschrieben dass ich keine Zahlen habe

Anzahl der bahnbonus status-Kunden steigt nicht

Henrik, Donnerstag, 17.10.2019, 22:14 (vor 2428 Tagen) @ WbuIV

Ein verweis auf eine zugängliche stelle wäre schön.

Warum eigentlich so aggressiv?

huch?
Auch nach nochmaligem Lesen des Beitrages kann ich den Vorwurf nicht nachvollziehen.
Er ist sachlich geschrieben und enthält weder Polemik noch persönliche Angriffe.
Anderes lag auch nicht in der Intention.

Ich habe ausdrücklich geschrieben, dass ich keine Zahlen habe

dafür warst Du dann doch recht bestimmend und hast Deine These gestützt mit Daten & Fakten vom letzten Jahrzehnt.
Entsprechend dann die Nachfragen.. wieso.


Die Wikipedia-Seite zu Bahn.bonus comfort ist Dir sicher bekannt.

Bahncomfort

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 18.10.2019, 08:21 (vor 2428 Tagen) @ Aphex Twin

Momentan vergibt die Bahn den Comfort-Status wenn sie netto 1681 Euro (brutto 2000 Euro) von einem Kunden bekommen hat. Wenn sich nichts ändert, bekommt man in Zukunft erst den Comfort-Status wenn man der DB netto 1869 Euro in die Kasse gespült hat.

Auch heute kann eins für 1869 EUR Netto Statuskund_in werden.

--
Weg mit dem 4744!

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum