Gepäckbeförderung d. Bahn möglich?(Flughafenverband fordert) (Allgemeines Forum)

oska, Freitag, 30.08.2019, 08:06 (vor 2464 Tagen)

Bereits 1883 wurden in Preußen Musterzeichnungen für Personenzug- und Güterzuggepäckwagen erstellt, die älteren hier erinnern sich.

Bei der Deutschen Bundesbahn liefen ab den 1950er Jahren Gepäck- und Halbgepäckwagen der UIC-Bauart X.

2019 teilt der Flughafenverband mit, das er bereit sei auf Inlandsflüge zu verzichten, wenn auch das Gepäck durch die Bahn befördert werde. "Das Gepäck muss durchleuchtet und frei vom Zugriff Unbefugter im Zug transportiert werden", zitiert sueddeutsche.de den Verbandschef.

Momentan werden die Koffer vom Gepcäkservice der Bahn wohl hauptsächlich auf der Straße transporteirt.

Haltet Ihr es für möglich, das in zehn bis zwanzig Jahren wieder Koffer im Zug transportiert werden, ohne das der Reisende diese selbst ein- und ausladen muss? Ich kann es mir - ganz unabhängig vom Flugverkehr - als sehr interessant vorstellen, den Koffer am Zielbahnhof aufzugeben und am Endbahnhof wieder in Empfang zu nehmen, insbesondere bei Verbindungen mit (vielen) Umstiegen.

Gepäckbeförderung d. Bahn möglich?(Flughafenverband fordert)

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Freitag, 30.08.2019, 08:14 (vor 2464 Tagen) @ oska

Ich sehe das eher nicht im inländischen Verkehr. Ich denke, das wird wenn dann eher Metropolbahnhöfe betreffen, deren Züge als Zubringer zum Flughafen funktionieren oder aber inländischen Flugverkehr ersetzen. Ein ähnliches Prozedere wie im Flugverkehr mit dem Aufgabegepäck einzuführen, macht eben einen Systemvorteil der man kaputt. Wenn ich aber von Berlin zum Flughafen Frankfurt fahre, um von dort in die USA oder nach Asien zu fliegen, dann ist es natürlich durchaus komfortabler, wenn ich das Gepäck direkt in Berlin einchecken kann. Wenn das Ziel Frankfurt ist, nehme ich den Koffer lieber mit.
Und was du sagtest - mit vielen Umstiegen - es wird nicht darauf hinauslaufen, dass in Emden das Gepäck eingecheckt wird, drei Umstiege erfolgen (das Gepäck mit umgepackt wird!) und man in Berchtesgaden aussteigt und den Koffer dort in Empfang nimmt. Das möchte ich mir bei der derzeitigen Zuverlässigkeit und "Service"orientierung auch nicht vorstellen - jeden Tag verschwänden 1000e von Koffern ...

Umsteigezeit

Multi, Freitag, 30.08.2019, 08:18 (vor 2464 Tagen) @ Paladin

Das mehrmalige Gepäck umladen wird schon daran scheitern, dass häufig Übergänge mit kleiner 10min verkauft werden. Wie soll den in dieser Zeit 100e Koffer umgeladen werden?

Anschlußsicherung

Celestar, Freitag, 30.08.2019, 09:13 (vor 2464 Tagen) @ Multi

Dazu gehört dann aber auch nocht dass,

  • Die Umsteigezeit vom Zug zu einem Flug ähnlich lang ist wie Flug-Flug (also 35-45 Minuten)
  • Die Anschlußquote nicht schlechter ist als heute
  • Bei einem verpassten Anschluß für den Reisenden keine weiteren Kosten entstehen.

z.B. Ab Nürnberg 10:00, An Frankfurt Flughafen 12:24, Weiterflug 13:10 (z.B. MAD)
Mit der LH könnte ich ab NUE um 11:10 losfliegen.

Und selbst dann ist das höchstens für Fahrten von bis zu vielleicht 120 Minuten interessant, solange ich nicht 30 Minuten vor Abfahrt am Bahnhof sein muss. Sonst eher noch deutlich weniger.

Von Hamburg oder Berlin ist aber kein Drehkreuz irgendwie realistisch so erreichbar.

Celestar

Idee Zubringerzug

Multi, Freitag, 30.08.2019, 08:49 (vor 2464 Tagen) @ oska
bearbeitet von Multi, Freitag, 30.08.2019, 08:53

Hallo zusammen,

Ich hatte da schon vor ein paar Wochen eine Idee:
Man führt wie früher extra Züge ein, die nur als Zubringer zum Flughafen arbeiten (siehe Lufthansa Airport Express)

Allerdings ist der Zug zwei geteilt. Auf der einen Seite gibt es einen Wartebereich, in den die Fahrgäste auch einsteigen. In der Mitte findet dann die Personenkontrolle, die Kofferaufgabe und der Checkin statt. Wenn man als Fahrgast diesen Bereich überstanden hat, kann man sich noch kurz in den zweiten Bereich setzen, bis man kurz darauf am Flughafen ankommt.
Dort hat man dann noch 30-45min um zum richtigen Gate zu kommen und abzuheben.

Das heißt, man verlegt die Kofferaufgabe nicht an den Bahnhof, wie gefordert, sondern direkt in den Zug. Dadurch erspart man sich redundante Infrastruktur und zusätzlich muss man keine Minute vor Abfahrt am Bahnhof sein. Ein weiterer Zeitgewinn kommt dann davon, dass man am Flughafen durch keine Sicherheitskontrolle mehr muss, sondern direkt zum Gate kann.

Am besten wäre es, wenn das ganze nicht Airline abhängig ist, dann könnte man auch eine bessere Auslastung erreichen. Vielleicht könnte man das ganze als Service vom Flughafen anbieten oder so....

Natürlich müsste man für ein derartiges Konzept noch Infrastruktur bauen, in Frankfurt vermutlich weniger aber in München wäre es doch eher aufwendig mit einer Anbindung am besten an die NIM...

Also Routen könnte ich mir vorstellen (gerne auch noch mit mehr kleineren Zwischenhalten):

Erfurt - Nürnberg - Ingolstadt - MUC
Nürnberg - Würzburg - FRA
(München - Augsburg -) Ulm - Stuttgart - Mannheim - FRA
(FRA - Mannheim -) Stuttgart - Ulm - Augsburg - MUC 
Düsseldorf - Köln - FRA

Wenn man kreativ ist, fällt einem bestimmt noch mehr ein...

Was meint ihr dazu? Wo seht Ihr Probleme? Was würdet ihr anders machen und warum?
Und mir ist durchaus bewusst, dass man relativ viel tote Masse bewegt, aber ich denke, das ganze sollte immer noch deutlich umweltfreundlicher sein, als ein Kurzstreckenflug...

Gruß
Multi

Idee Zubringerzug

frank_le, Freitag, 30.08.2019, 09:08 (vor 2464 Tagen) @ Multi

Die Bahn hätte lieber auf Einstiege ohne Stufen bei den neuen ICE setzen sollen. Dann könnte jeder seinen Koffer rein- und rausrollen und das Problem gibt es nicht.


Der hohe Einstieg ist die Hürde. Im Flughafen rolle ich ebenerdig bis zu CheckInn und wenn mir der Koffer zu schwer ist hilft das Personal beim ablegen auf´s Kofferband.

Ob ich in Köln oder Frankfurt den Check-Inn habe ist doch egal und nur eine Nebelkerze der Fluganbieter.

Idee Zubringerzug

Celestar, Freitag, 30.08.2019, 09:15 (vor 2464 Tagen) @ frank_le

Die Bahn hätte lieber auf Einstiege ohne Stufen bei den neuen ICE setzen sollen. Dann könnte jeder seinen Koffer rein- und rausrollen und das Problem gibt es nicht.


Der hohe Einstieg ist die Hürde. Im Flughafen rolle ich ebenerdig bis zu CheckInn und wenn mir der Koffer zu schwer ist hilft das Personal beim ablegen auf´s Kofferband.

Ob ich in Köln oder Frankfurt den Check-Inn habe ist doch egal und nur eine Nebelkerze der Fluganbieter.

Nö sehe ich nicht so. Generell sind Flughäfen wesentlich gepäckfreundlicher als Bahnhöfe. Und die Frage, wer für die Umbuchung aufkommt, wenn mein Zug mit +30 in Frankfurt ankommt, oder nach der Buchung der Fahrplan geändert wird (z.B. Baustellen) ist auch nicht klar.

Celestar

Idee Zubringerzug

frank_le, Freitag, 30.08.2019, 09:45 (vor 2464 Tagen) @ Celestar

Die Bahn hätte lieber auf Einstiege ohne Stufen bei den neuen ICE setzen sollen. Dann könnte jeder seinen Koffer rein- und rausrollen und das Problem gibt es nicht.


Der hohe Einstieg ist die Hürde. Im Flughafen rolle ich ebenerdig bis zu CheckInn und wenn mir der Koffer zu schwer ist hilft das Personal beim ablegen auf´s Kofferband.

Ob ich in Köln oder Frankfurt den Check-Inn habe ist doch egal und nur eine Nebelkerze der Fluganbieter.


Nö sehe ich nicht so. Generell sind Flughäfen wesentlich gepäckfreundlicher als Bahnhöfe. Und die Frage, wer für die Umbuchung aufkommt, wenn mein Zug mit +30 in Frankfurt ankommt, oder nach der Buchung der Fahrplan geändert wird (z.B. Baustellen) ist auch nicht klar.

Celestar

Wenn du den Zubringer heute über LH buchst ist das alles geklärt.

Idee Zubringerzug

hjholtz, Freitag, 30.08.2019, 09:58 (vor 2464 Tagen) @ frank_le

Wenn du den Zubringer heute über LH buchst ist das alles geklärt.

Vorsicht! Da gibts zwei völlig verschiedene Systeme:

A) AirRail / Lufthansa Express Rail
Wird nur für 14 Städten zum/vom Flughafen Frankfurt und nur im Anschluss an Flüge von Lufthansa oder wenigen ausgewählten anderen Partner-Fluggesellschaften angeboten, mit fest vorgegebenem Direktzug, der eine Flugnummer und für Lufthansa reservierte Wagen hat.
Da wird die Zugfahrt wie ein Flugsegment behandelt, d.h. der Anschlussflug wartet bei Verspätung, oder man wird kostenlos umgebucht. Aber nicht-Mitfahrt (anderweitige Anreise zum Flughafen) kann zu Verfallen des Rest-Flugtickets führen.

B) Rail&Fly
Wird von/zu jedem x-beliebigen Bahnhof und für viele Flughäfen und Fluggesellschaften angeboten, mit freier Zugwahl und Umsteigen.
Hier führt Verspätete Ankunft am Flughafen zu Verfallen des Flugtickets mit der Begründung "wärst du halt früher losgefahren".

Fahrgastrechte Rail&Fly

cc-drake, Freitag, 30.08.2019, 11:14 (vor 2463 Tagen) @ hjholtz

B) Rail&Fly
Wird von/zu jedem x-beliebigen Bahnhof und für viele Flughäfen und Fluggesellschaften angeboten, mit freier Zugwahl und Umsteigen.
Hier führt Verspätete Ankunft am Flughafen zu Verfallen des Flugtickets mit der Begründung "wärst du halt früher losgefahren".

Das stimmt so nicht ganz. Wählt man eine Reiseverbindung, mit der man planmäßig 3 Stunden vor Abflug am Flughafen wäre, haftet der Reiseveranstalter für den verpassten Flug.

Flixbus bringt es fertig eine Anschlussversicherung

Höllentalbahn, Freitag, 30.08.2019, 12:46 (vor 2463 Tagen) @ hjholtz

Zu offerieren.
Und zwar egal mit wem man fliegt bei jeder Buchung.
Wäre eine Alternative zu den überteuerten Schrottversicherungen am Ende, und war mit 1, irgendwas ganz fair bepreist..

Rail&Fly für jedes Flugticket, per Gesetz

flierfy, Freitag, 30.08.2019, 13:51 (vor 2463 Tagen) @ hjholtz

B) Rail&Fly
Wird von/zu jedem x-beliebigen Bahnhof und für viele Flughäfen und Fluggesellschaften angeboten, mit freier Zugwahl und Umsteigen.

Das sollte es zwangsweise für jedes in Deutschland ausgegebene Flugticket geben. Und zwar zu einem Pauschalpreis, damit Reise von jedem Ort in Deutschland aus gleich teuer sind. Auf die Weise würde jeder Flug etwa €50 teurer, was für Langstreckenflüge unerheblich wäre, die Kurzstreckenflüge und vor allem die Billigfligerei eindämmen würde.

Brauchen wir nicht.

ktmb, Freitag, 30.08.2019, 13:55 (vor 2463 Tagen) @ flierfy
bearbeitet von ktmb, Freitag, 30.08.2019, 13:56

Ich bin letztes Jahr mit dem Bus zum lokalen Flughafen (ca. 30 km) gefahren. danach ging es innerdeutsch nach MUC und von dort über SIN nach PER. Wozu benötige ich dann noch ein ReilandFlei-Ticket?

Deswegen

flierfy, Freitag, 30.08.2019, 14:35 (vor 2463 Tagen) @ ktmb

Ich bin letztes Jahr mit dem Bus zum lokalen Flughafen (ca. 30 km) gefahren. danach ging es innerdeutsch nach MUC und von dort über SIN nach PER. Wozu benötige ich dann noch ein ReilandFlei-Ticket?

Damit du flugzeuglos zum MUC kommst.

Deswegen

ktmb, Freitag, 30.08.2019, 15:32 (vor 2463 Tagen) @ flierfy
bearbeitet von ktmb, Freitag, 30.08.2019, 15:32

habe ich ja gerade Lufthansa gewählt, weil der Preis sehr gut war. Ok, ein bißchen komfortabel ist es schon, mit dem Koffer zur Haltestelle zu laufen und dann mehrere Tonnen CO2 zu erzeugen.

Danke!

Altmann, Freitag, 30.08.2019, 14:03 (vor 2463 Tagen) @ flierfy

B) Rail&Fly
Wird von/zu jedem x-beliebigen Bahnhof und für viele Flughäfen und Fluggesellschaften angeboten, mit freier Zugwahl und Umsteigen.

Das sollte es zwangsweise für jedes in Deutschland ausgegebene Flugticket geben. Und zwar zu einem Pauschalpreis, damit Reise von jedem Ort in Deutschland aus gleich teuer sind. Auf die Weise würde jeder Flug etwa €50 teurer, was für Langstreckenflüge unerheblich wäre, die Kurzstreckenflüge und vor allem die Billigfligerei eindämmen würde.

Danke für den Vorschlag! Österreich (und die Flughäfen Salzburg, ...) werden sich sicher darüber freuen! ;-)

Rail&Fly für jedes Flugticket, per Gesetz

Celestar, Freitag, 30.08.2019, 14:32 (vor 2463 Tagen) @ flierfy

Sozialismus pur? Funktioniert hervorragend wie das Länder wie Kuba, Nordkorea oder Venezuela zeigen. Je mehr der Gesetzgeber irgendwo die Finger drin hat, desto höher die Preise und desto schlechter wird die Qualität.

Nein Danke

Celestar

Ohne Staat ist alles noch viel schlimmer

flierfy, Freitag, 30.08.2019, 14:40 (vor 2463 Tagen) @ Celestar

Dann zieh doch nach Somalia. Dort gibt es keinen Staat, der regulierend eingreift. Das muss doch ein Paradies für dich sein.

Ohne Staat ist alles noch viel schlimmer

Celestar, Freitag, 30.08.2019, 16:48 (vor 2463 Tagen) @ flierfy

Es ist eine Sache, Regeln zu erstellen, dass man halbwegs geordnet miteinander leben kann, und eind Andere, den Leuten vorzuschreiben, wie sie sich zu verhalten und zu leben haben. Und wenn man sich anhört, wie Leute beschimpft werden, weil sie einen Inlandsflug antreten, befinden wir uns auf sehr dünnem Eis.
Nicht jeder ist ein Depp weil er von Köln nach München fliegt und benötigt Maßregelung.

Celestar

Rail&Fly für jedes Flugticket, per Gesetz

Ösi, Freitag, 30.08.2019, 15:13 (vor 2463 Tagen) @ Celestar

Stimmt, die Großdemonstrationen in Venezuela entzünden sich an der Frage, ob es zu jedem Flugticket auch ein Bahnticket dazugeben soll. Und in Nordkorea kommt man ins Umerziehungslager, wenn man versucht, ein Ticket bei Air Koryo zu buchen, ohne den Zubringerdienst der Koreanischen Staatsbahnen zu nutzen.

Rail&Fly für jedes Flugticket, per Gesetz

frank_le, Freitag, 30.08.2019, 17:47 (vor 2463 Tagen) @ flierfy

B) Rail&Fly
Wird von/zu jedem x-beliebigen Bahnhof und für viele Flughäfen und Fluggesellschaften angeboten, mit freier Zugwahl und Umsteigen.

Das sollte es zwangsweise für jedes in Deutschland ausgegebene Flugticket geben. Und zwar zu einem Pauschalpreis, damit Reise von jedem Ort in Deutschland aus gleich teuer sind. Auf die Weise würde jeder Flug etwa €50 teurer, was für Langstreckenflüge unerheblich wäre, die Kurzstreckenflüge und vor allem die Billigfligerei eindämmen würde.

Warum soll es ein Zwangsbeglückungsticket für alle geben?

Ich komme heute zu meinem Heimatflughafen für 3,00€ und zum nächsten Billigflughafen in Schönefeld für 7,99€ mit Flixbus oder 14,90€ im ICE. Warum schon wieder ein teures grünes Umverteilungsticket?

Rail&Fly für jedes Flugticket, per Gesetz

flierfy, Samstag, 31.08.2019, 10:26 (vor 2463 Tagen) @ frank_le

Warum soll es ein Zwangsbeglückungsticket für alle geben?

Damit ein Teil des Vorteils verschwindet, in der Nähe eines Luftdrehkreuzes zu wohnen.


Ich komme heute zu meinem Heimatflughafen für 3,00€ und zum nächsten Billigflughafen in Schönefeld für 7,99€ mit Flixbus oder 14,90€ im ICE. Warum schon wieder ein teures grünes Umverteilungsticket?

Das ist nicht grün, sondern vernünftig. Von deinem Heimatflughafen erreicht man sinnvolle Ziele nur, wenn man sich als Paket verkleidet. Und der Flixbus fährt auch nicht überall. Das sind zwei unbrauchbare Lösungen.

Rail&Fly für jedes Flugticket, per Gesetz

frank_le, Samstag, 31.08.2019, 12:06 (vor 2462 Tagen) @ flierfy

Warum soll es ein Zwangsbeglückungsticket für alle geben?

Damit ein Teil des Vorteils verschwindet, in der Nähe eines Luftdrehkreuzes zu wohnen.


Ich komme heute zu meinem Heimatflughafen für 3,00€ und zum nächsten Billigflughafen in Schönefeld für 7,99€ mit Flixbus oder 14,90€ im ICE. Warum schon wieder ein teures grünes Umverteilungsticket?

Das ist nicht grün, sondern vernünftig. Von deinem Heimatflughafen erreicht man sinnvolle Ziele nur, wenn man sich als Paket verkleidet. Und der Flixbus fährt auch nicht überall. Das sind zwei unbrauchbare Lösungen.

Und ich dachte immer das je weiter die Fahrt geht umso mehr CO2 fällt an und dann muss es teurer werden. Warum soll dann eine weite Fahrt das gleiche Kosten wie eine kurze Fahrt. Und was sagt die Heilige Greta zu solch einer Fehlsteuerung?

Und was meinen kleinen Flughafen vor der Tür angeht. Mittlerweile gibt es auch Billigflüge nach Moskau, Kiev und den Süden Europas. Für alle anderen Ziele ist man schnell in Berlin.

Rail&Fly für jedes Flugticket, per Gesetz

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Samstag, 31.08.2019, 12:19 (vor 2462 Tagen) @ frank_le

Warum soll es ein Zwangsbeglückungsticket für alle geben?

Damit ein Teil des Vorteils verschwindet, in der Nähe eines Luftdrehkreuzes zu wohnen.


Ich komme heute zu meinem Heimatflughafen für 3,00€ und zum nächsten Billigflughafen in Schönefeld für 7,99€ mit Flixbus oder 14,90€ im ICE. Warum schon wieder ein teures grünes Umverteilungsticket?

Das ist nicht grün, sondern vernünftig. Von deinem Heimatflughafen erreicht man sinnvolle Ziele nur, wenn man sich als Paket verkleidet. Und der Flixbus fährt auch nicht überall. Das sind zwei unbrauchbare Lösungen.


Und ich dachte immer das je weiter die Fahrt geht umso mehr CO2 fällt an und dann muss es teurer werden. Warum soll dann eine weite Fahrt das gleiche Kosten wie eine kurze Fahrt. Und was sagt die Heilige Greta zu solch einer Fehlsteuerung?

Wenns um das Thema Flugreise geht, kannst du die "Anfahrt" unabhängig vom Vehikel nehmen. Da schneidet wohl jedes Verkehrsmittel unglaublich besser ab als das Flugzeug. Bei Strecken wie Berlin-Köln/München verursacht ein Flug ca. den 10-fachen CO2 Ausstoß einer Bahnfahrt. Keine Ahnung, wieso auch Du jetzt ein Kind schlecht machen musst. Schäm dich.

Rail&Fly für jedes Flugticket, per Gesetz

frank_le, Sonntag, 01.09.2019, 01:56 (vor 2462 Tagen) @ Paladin


Und ich dachte immer das je weiter die Fahrt geht umso mehr CO2 fällt an und dann muss es teurer werden. Warum soll dann eine weite Fahrt das gleiche Kosten wie eine kurze Fahrt. Und was sagt die Heilige Greta zu solch einer Fehlsteuerung?


Wenns um das Thema Flugreise geht, kannst du die "Anfahrt" unabhängig vom Vehikel nehmen. Da schneidet wohl jedes Verkehrsmittel unglaublich besser ab als das Flugzeug. Bei Strecken wie Berlin-Köln/München verursacht ein Flug ca. den 10-fachen CO2 Ausstoß einer Bahnfahrt. Keine Ahnung, wieso auch Du jetzt ein Kind schlecht machen musst. Schäm dich.

Ich habe kein Kind schlecht gemacht. Aber in Bezug auf die Heilige Greta sind Fragen erlaubt (Sarkasmus offenbar nicht).

Und das einige Jugendliche auf die Kampagne reinfallen und Schule schwänzen (und der Staat die Schulpflicht nicht durchsetzt) halte ich für bedenklich. Spätestens im Abitur und dann im Studium werden Sie merken das Sie Ihre Prioritäten falsch gesetzt haben. Das die Schüler einiger Bundesländer (Berlin, Bremen, NRW) heute schon teils als nicht fähig zum Studium gelten macht es nicht besser ...

Rail&Fly für jedes Flugticket, per Gesetz

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Sonntag, 01.09.2019, 17:09 (vor 2461 Tagen) @ frank_le

Ich habe kein Kind schlecht gemacht. Aber in Bezug auf die Heilige Greta sind Fragen erlaubt (Sarkasmus offenbar nicht).

Ach, das sollte Sarkasmus sein. Alles klar.

Und das einige Jugendliche auf die Kampagne reinfallen und Schule schwänzen (und der Staat die Schulpflicht nicht durchsetzt) halte ich für bedenklich. Spätestens im Abitur und dann im Studium werden Sie merken das Sie Ihre Prioritäten falsch gesetzt haben. Das die Schüler einiger Bundesländer (Berlin, Bremen, NRW) heute schon teils als nicht fähig zum Studium gelten macht es nicht besser ...

Naja, wenn ver.di zum Streik aufruft, dann passiert das auch nicht NACH der Arbeitszeit. Ist ja sonst Quatsch. Ihre Prioritäten setzen die Kids schon richtig - denn es geht um ihre Welt. Das gute Abitur, das beste Studium bringt einen Scheiß, wenn der Planet vor die Hunde geht.
Auch in Berlin, Bremen und NRW gibt es allerhand Schüler, die ein Studium auf die Reihe kriegen.

Rail&Fly für jedes Flugticket, per Gesetz

Aphex Twin, Samstag, 31.08.2019, 11:51 (vor 2462 Tagen) @ flierfy

Das sollte es zwangsweise für jedes in Deutschland ausgegebene Flugticket geben. Und zwar zu einem Pauschalpreis, damit Reise von jedem Ort in Deutschland aus gleich teuer sind. Auf die Weise würde jeder Flug etwa €50 teurer, was für Langstreckenflüge unerheblich wäre, die Kurzstreckenflüge und vor allem die Billigfligerei eindämmen würde.

Das ist Micromanaging pur. Wir reduzieren CO₂-Emissionen indem wir Leute von Zubringerflügen auf die Bahn umlenken indem wir Airlines verpflichten Gepäcktransport zum Startflughafen der Mittel- und langstreckenflüge per LKW anzubieten. Mit der Begründung dass wir es zumindest mittelfristig schaffen sowohl die Stromversorgung als auch LKWs CO₂-frei zu machen und dies für Flugzeuge auf absehbare Zeit nicht möglich sein wird.

Ob dies wirklich eine effiziente Art ist CO₂ einzusparen ist eher fraglich. Aber sie ist sehr symbolisch und das macht sie so verlockend. Genauso wie der vorgeschlagene Mietendeckel in Berlin eine grosse Symbolwirkung hat aber natürlich diejenigen am meisten profitieren lässt die momentan in high-end Wohnungen in high-end Lagen leben.

EU-Rechts-konform?

Altmann, Samstag, 31.08.2019, 12:31 (vor 2462 Tagen) @ flierfy

Das sollte es zwangsweise für jedes in Deutschland ausgegebene Flugticket geben. Und zwar zu einem Pauschalpreis, damit Reise von jedem Ort in Deutschland aus gleich teuer sind. Auf die Weise würde jeder Flug etwa €50 teurer, was für Langstreckenflüge unerheblich wäre, die Kurzstreckenflüge und vor allem die Billigfligerei eindämmen würde.

Erscheint mir sehr fraglich, ob das dem EU-Recht entsprechen würde.

- Ein Mindest-Zug-Ticket-Preis von € 50,- (siehe Diskussion über Mindest-Flugpreise)?
- Das Geld würde wohl die DB kassieren. Was sagt Flixtrain dazu?

EU-Rechts-konform?

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Samstag, 31.08.2019, 12:57 (vor 2462 Tagen) @ Altmann

- Das Geld würde wohl die DB kassieren. Was sagt Flixtrain dazu?

Fährt Flix überhaupt einen Flughafen per Zug an? Was sagt Flix zum Bundeswehr-Deal?

Gepäckkarren

Thomas, Samstag, 31.08.2019, 07:54 (vor 2463 Tagen) @ Celestar


Nö sehe ich nicht so. Generell sind Flughäfen wesentlich gepäckfreundlicher als Bahnhöfe.

Wieso die Bahn die Gepäckkarren an den Bahnhöfen komplett abgeschafft hat, erschließt sich auch nicht. Nur an den Rollkoffern kanns nicht liegen, ich habe noch keinen einzigen Flughafen ohne Gepäckkarren gesehen.

Das wäre mal ein Anfang.

Gepäckkarren

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Samstag, 31.08.2019, 12:57 (vor 2462 Tagen) @ Thomas

Am Flughafen sind Leute tendenziell mit sehr viel mehr Gepäck unterwegs als am Bahnhof. Die Gepäckwagen am Flughafen sehe ich eher mit 5 Gepäckstücken beladen. Außerdem sind die Laufstrecken am Flughafen ungleich größer als am Bahnhof.

Idee Zubringerzug

airinter, Freitag, 30.08.2019, 09:50 (vor 2464 Tagen) @ frank_le

Ob ich in Köln oder Frankfurt den Check-Inn habe ist doch egal und nur eine Nebelkerze der Fluganbieter.

Sehe ich ähnlich, ein Großteil der Passagiere checkt außerdem mit dem Smartphone ein und reist mit Handgepäck. Für Langstreckenflüge müsste dann an jedem Bahnhof nicht nur Check-In-Personal und Kofferpacker, sondern auch Zollmitarbeiter stationiert sein.
Es gibt weit und breit keine Züge mit solchen Gepäckabteilen und in der aktuellen Flotte sind schon Rollstuhl- und Fahrradstellplätze Mangelware.
Zudem gab es den Kofferservice schon diverse Male beim LH-Airportexpress, bei der Einführung von AiRail oder auch beim Gatwick-Express oder nach Paris-CDG. Selbst innerhalb des Flughafens muss der Passagier sein Gepäck noch selbst umladen, wenn die Fluggesellschaften kein Interlining vereinbart haben, warum sollte die Bahn das dann hinbekommen?

Wenn die Fluggesellschaften sowas anbieten wollen, dann können sie ja die Konditionen für den DB-Gepäckservice erfragen, da muss man den Koffer noch nicht mal zum Bahnhof schleppen.

Nebelkerze?

idle2, Freitag, 30.08.2019, 09:53 (vor 2464 Tagen) @ frank_le

Die Bahn hätte lieber auf Einstiege ohne Stufen bei den neuen ICE setzen sollen. Dann könnte jeder seinen Koffer rein- und rausrollen und das Problem gibt es nicht.

Man wollte aber eben die eierlegende Wollmilchsau mit technischem Schnickschnack (Powercars) welche dem ebenerdigen Einstieg widersprechen.

Der hohe Einstieg ist die Hürde. Im Flughafen rolle ich ebenerdig bis zu CheckInn und wenn mir der Koffer zu schwer ist hilft das Personal beim ablegen auf´s Kofferband.

Das habe ich tatsächlich einmal erlebt. Sonst müssen selbst alleinreisende Mütter mit Kleinkindern und Buggy etc. zusehen wie sie zurecht kommen.

Ob ich in Köln oder Frankfurt den Check-Inn habe ist doch egal und nur eine Nebelkerze der Fluganbieter.

Das sehe ich genau so: Die Forderungen des Flughafenverbandes wirken vorgeschoben. Nach dem Motto: Wir würden ja, aber DB kann nicht."

Ich halte auch für nicht nachvollziehbar warum das Reisegepäck im Zug Sicherheitsbestimmungen des Flugzeugs erfüllen muss - Das Gepäck könnte auch einfach vor Verladung in das Flugzeug durchleuchtet werden.

Grüße

Es fehlen heutzutage D-Züge mit längeren Aufenthalten

Bahngenießer, Freitag, 30.08.2019, 13:44 (vor 2463 Tagen) @ oska
bearbeitet von Bahngenießer, Freitag, 30.08.2019, 13:46

Als früher Gepäck noch in Gepäckwagen der Personenzüge befördert wurde, griff man hierzu vorrangig auf bestimmte D-Züge zurück, die an vielen Bahnhöfen häufig auch mal 5 Minuten standen. Diese Zeit wurde zum Ladungsaustausch am Gepäckwagen genutzt. (Zum Post-Ladungsaustausch oft ebenso!)

Die ab den 70er-Jahren etablierten IC-Züge eigneten sich wegen der kurzen Aufenthaltszeiten an den Bahnhöfen (meist maximal 2 Minuten) nur noch zur Beförderung einzelner teurer Kuriergüter. Das trifft heute auf alle Fernverkehrszüge zu.

Wenn die DB heute wieder Gepäck selbst befördern wollte, wäre Grundvoraussetzung:
- Möglichst eigenständige Gepäckzüge auf den primären Hauptstrecken, ergänzt durch einzelne niederrangige Personenfernverkehrszüge mit Gepäckwagen auf sekundären Hauptstrecken!
- Zumindest an den Großstadtbahnhöfen müssten wieder Gepäckschalter (mit Durchleuchtungsgeräten) zur Annahme und Ausgabe zur Verfügung stehen.
- Auch für den Ladungsaustausch müssten entsprechendes Personal und Bahnsteigkarren (plus Lastenaufzüge oder notfalls Gepäckbänder) zur Verfügung stehen.

Das Problem ist aber:
Die Reisenden haben am liebsten, dass Gepäck möglichst im selben Zug befördert wird wie sie selbst.

Es fehlen heutzutage D-Züge mit längeren Aufenthalten

Celestar, Freitag, 30.08.2019, 14:34 (vor 2463 Tagen) @ Bahngenießer

Als früher Gepäck noch in Gepäckwagen der Personenzüge befördert wurde, griff man hierzu vorrangig auf bestimmte D-Züge zurück, die an vielen Bahnhöfen häufig auch mal 5 Minuten standen. Diese Zeit wurde zum Ladungsaustausch am Gepäckwagen genutzt. (Zum Post-Ladungsaustausch oft ebenso!)

Die ab den 70er-Jahren etablierten IC-Züge eigneten sich wegen der kurzen Aufenthaltszeiten an den Bahnhöfen (meist maximal 2 Minuten) nur noch zur Beförderung einzelner teurer Kuriergüter. Das trifft heute auf alle Fernverkehrszüge zu.

Wenn die DB heute wieder Gepäck selbst befördern wollte, wäre Grundvoraussetzung:
- Möglichst eigenständige Gepäckzüge auf den primären Hauptstrecken, ergänzt durch einzelne niederrangige Personenfernverkehrszüge mit Gepäckwagen auf sekundären Hauptstrecken!
- Zumindest an den Großstadtbahnhöfen müssten wieder Gepäckschalter (mit Durchleuchtungsgeräten) zur Annahme und Ausgabe zur Verfügung stehen.
- Auch für den Ladungsaustausch müssten entsprechendes Personal und Bahnsteigkarren (plus Lastenaufzüge oder notfalls Gepäckbänder) zur Verfügung stehen.

Das Problem ist aber:
Die Reisenden haben am liebsten, dass Gepäck möglichst im selben Zug befördert wird wie sie selbst.

Das ist mir egal, aber der Koffer hat nicht 60-120 Minuten nach mir anzukommen.

Celestar

Es fehlen heutzutage D-Züge mit längeren Aufenthalten

SPFVG, Freitag, 30.08.2019, 18:15 (vor 2463 Tagen) @ Bahngenießer

- Zumindest an den Großstadtbahnhöfen müssten wieder Gepäckschalter (mit Durchleuchtungsgeräten) zur Annahme und Ausgabe zur Verfügung stehen.
- Auch für den Ladungsaustausch müssten entsprechendes Personal und Bahnsteigkarren (plus Lastenaufzüge oder notfalls Gepäckbänder) zur Verfügung stehen.

Wozu brauchst Du Durchleuchtungsgeräte? Durchleuchtet wird doch nur das Handgepäck, das Aufgabegepäck kommt beim Checkin in eine Wanne und dann isses weg.

Man bräuchte nur nen guten Dosto-ICE, mit 1-2 Gepäckräumen im unteren Stock. An den Flughafenbahnhöfen bräuchte es dann am Bahnsteig ein Rollband zum Gepäcksystem des Flughafens. Außerdem sollten Flughafenangestellte beim Ausladen helfen.

Ich sehe nur ein Problem, nämlich wo man die nötige Kofferbanderole her bekommen könnte. Dafür bräuchte es dann an ausgewählten Bahnhöfen einen Automaten. Nachdem der aber nur die Kofferbanderolen lieferte und kein Geld nähme, sollten nur geringe Beschädigungen auftreten. D.h. so teuer wäre der nicht.

Ein Automat im Zug wäre keine Lösung, an dem würden sich dann alle Flugpassagiere türmen, außerdem müssten die dann doch den Koffer erstmal in den Zug bringen und ihne dann zum Gepäckabteil bringen -> unbequem.


Also wenn man wollte ginge das, aber es kostet Geld und wer will es denn bezahlen?

Gepäckbeförderung d. Bahn möglich?(Flughafenverband fordert)

brandenburger, Perleberg, Freitag, 30.08.2019, 19:34 (vor 2463 Tagen) @ oska

2019 teilt der Flughafenverband mit, dass er bereit sei auf Inlandsflüge zu verzichten, wenn

Also ich finde das etwas anmaßend! Wir sind bereit, auf Inlandflüge zu verzichten, wenn!

Aber ob die Leute den Fluglinien den Rücken kehren, was Inlandsflüge betrifft, entscheiden doch nicht die Flughafenbetreiber. Und ob die Politiker (hoffentlich) die Randbedingungen so beeinflussen, dass kurze Flüge unattraktiv werden, entscheiden sie (hoffentlich) auch nicht.

Der Fernverkehr ist so organisiert, dass die Züge kurze Aufenthalte haben, die für ein Ein- und Ausladen von Gepäck nicht ausreichen. Wäre auch ein Ding, wenn viele Tausend Nur-Bahnreisende länger unterwegs sind für die paar, die von und zu einem Flughafen fahren.

(Die Aufenthalte in bestimmten Knotenpunkten sind wegen des Deutschlandtaktes vielleicht künftig etwas länger, um Anschlüsse in alle Richtungen zu ermöglichen. Aber sicher immer noch zu kurz für Gepäckverladung, zumal gerade die schnellsten Züge voraussichtlich eher zuletzt ankommen und zuerst abfahren werden.)

Ich glaube auch nicht, dass den Reisenden das so wichtig ist, ob sie ihr Gepäck am Bahnhof oder am Flughafen abgeben. Gut wäre, wenn Fluglinien die Bahnreisenden bei Verspätungen nicht im Regen stehen lassen, logisch.

Noch ein weiterer Aspekt: Die Flughafenbetreiber wollen nicht aus Umweltschutzgründen weniger Inlandsflüge, sondern um Platz für mehr internationale Flüge zu schaffen. Dieses Wachstum ist aber gerade das was wir uns (um den Klimawandel aufzuhalten) nicht wünschen.

Geld durch Inlandsflüge?

TheoretICEr, Freitag, 30.08.2019, 21:04 (vor 2463 Tagen) @ oska

Weiss jemand ob die Fluggesellschaften allen voran die Internationalen (LH etc.) Geld durch Inlandsflüge erwirtschaften?
Es heisst ja immer dass der zubringerflug zum Hub (Meist Frankfurt/München) "Gratis" ist wenn's im Anschluss nach Übersee geht.
Wenn das nämlich so ist, ist diese "Forderung" ein Mittel um Geld zu sparen.
Trotzdem würde ich es sehr begrüßen wenn's keine Flüge mehr innerhalb Deutschlands gäbe.

Geld durch Inlandsflüge?

Celestar, Freitag, 30.08.2019, 21:30 (vor 2463 Tagen) @ TheoretICEr

Weiss jemand ob die Fluggesellschaften allen voran die Internationalen (LH etc.) Geld durch Inlandsflüge erwirtschaften?
Es heisst ja immer dass der zubringerflug zum Hub (Meist Frankfurt/München) "Gratis" ist wenn's im Anschluss nach Übersee geht.
Wenn das nämlich so ist, ist diese "Forderung" ein Mittel um Geld zu sparen.
Trotzdem würde ich es sehr begrüßen wenn's keine Flüge mehr innerhalb Deutschlands gäbe.

Gar keine? Das ist nicht vernünftig machbar? Nicht mit Rad Schiene, da braucht es was besseres.

Celestar

Geld durch Inlandsflüge?

JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 31.08.2019, 08:11 (vor 2463 Tagen) @ Celestar

Das ist nicht vernünftig machbar?

Sicher ist es das. Einfach verbieten, dann klappt das schon.

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Weg mit dem 4744!

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