Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt (Allgemeines Forum)

oska, Mittwoch, 07.08.2019, 14:34 (vor 2435 Tagen)

ab Dezember 2023

Pressemitteilung der Baye­ri­sche Ei­sen­bahn­ge­sell­schaft

oska, Mittwoch, 07.08.2019, 14:37 (vor 2435 Tagen) @ oska
bearbeitet von oska, Mittwoch, 07.08.2019, 14:41

Baye­ri­sche Ei­sen­bahn­ge­sell­schaft (BEG) schreibt Re­gio­nal­ver­kehr im Netz Franken-Süd­thü­rin­gen aus

Ab Dezember 2023 Halb­stun­den­takt zwischen Bamberg und Nürnberg und Stun­den­takt zwischen Coburg/Sonneberg und Nürnberg über die Neu­bau­stre­cke Neue An­for­de­run­gen zum Thema Personal erstmalig in Anwendung

Die Baye­ri­sche Ei­sen­bahn­ge­sell­schaft (BEG), die im Auftrag des Frei­staats Bayern den Regional- und S-Bahn­ver­kehr in Bayern plant, fi­nan­ziert und kon­trol­liert, schreibt als fe­der­füh­ren­der Auf­ga­ben­trä­ger gemeinsam mit dem Freistaat Thüringen den elek­tri­schen Re­gio­nal­zug­ver­kehr im nörd­li­chen Franken und in Teilen Süd­thü­rin­gens aus. Die BEG vergibt die Ver­kehrs­leis­tun­gen auf den Linien Nürnberg – Sonneberg/Saalfeld und Bamberg – Würzburg zum zweiten Mal im Wett­be­werb. Derzeit betreibt DB Regio diese Strecken. Der Vertrag startet im Dezember 2023 und endet nach einer Laufzeit von zwölf Jahren im Dezember 2035. Die Vergabe der Leis­tun­gen erfolgt in einem eu­ro­pa­weit be­kannt­ge­mach­ten offenen Ver­ga­be­ver­fah­ren, das im EU-Amtsblatt vom 05. August 2019 ver­öf­fent­licht wurde (https://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:367526-2019:TEXT:DE:HTML). Angebote können bis zum 7. Januar 2020 abgegeben werden. Der Zuschlag erfolgt vor­aus­sicht­lich im März 2020. Im Netz Franken-Süd­thü­rin­gen sind ab Be­triebs­auf­nah­me im Dezember 2023 insgesamt rund 5,7 Millionen Zug­ki­lo­me­ter pro Jahr zu erbringen. Davon entfallen rund 5,1 Millionen Zug­ki­lo­me­ter auf die Strecken in Bayern, das sind knapp 19 Prozent mehr als heute.

„Mit dem neuen Ver­kehrs­ver­trag nutzen wir die Mög­lich­kei­ten, die sich durch die In­be­trieb­nah­me der Schnell­fahr­stre­cke Ebensfeld – Erfurt im Jahr 2018 für die Region ergeben haben“, sagt Thomas Prechtl, Sprecher der Ge­schäfts­füh­rung der BEG. „Das neue Ge­samt­an­ge­bot führt regional wie über­re­gio­nal zu einem at­trak­ti­ven, optimal ver­netz­ten Nah­ver­kehrs­sys­tem mit kurzen Um­stei­ge­mög­lich­kei­ten und schnellen Rei­se­zei­ten. Wir schließen be­ste­hen­de Takt­lü­cken und ver­dich­ten teilweise das aktuelle Takt­an­ge­bot. Bei­spiels­wei­se wird die besonders nach­fra­ge­star­ke Strecke Nürnberg – Erlangen – Bamberg künftig durch ein Ex­press­zug-Angebot an allen Wo­chen­ta­gen ganztätig im Halb­stun­den­takt bedient. Und die Region Coburg/Sonneberg wird, statt bisher alle zwei Stunden, künftig im Stun­den­takt über die Schnell­fahr­ste­cke mit Bamberg, Erlangen und Nürnberg verbunden.“

Thüringen ist am aus­ge­schrie­be­nen Leis­tungs­vo­lu­men mit sieben Prozent beteiligt. Thü­rin­gens Ver­kehrs­mi­nis­te­rin Birgit Keller dazu: „Ein Schwer­punkt unserer Ver­kehrs­po­li­tik in Thüringen liegt auf dem Ausbau des Re­gio­nal­ver­kehrs. Ein guter Bahn­an­schluss von Süd­thü­rin­gen zum ICE Knoten Thüringen in Erfurt sowie für Pendler und Touristen nach Franken ist dabei von be­son­de­rer Bedeutung. Die Ko­ope­ra­ti­on zwischen Bayern und Thüringen zum gemeinsam ver­ge­be­nen Ver­kehrs­ver­trag E-Netz Franken hat sich bewährt und trägt über­re­gio­nal dazu bei, das Bahn­fah­ren in der Region deutlich at­trak­ti­ver zu gestalten.“

Fahr­plan­kon­zept und An­ge­bots­ver­bes­se­run­gen

Zum Wett­be­werbs­pro­jekt Franken-Süd­thü­rin­gen gehören folgende Strecken:

  • Nürnberg – Erlangen – Bamberg – Lichtenfels – Coburg
  • Lichtenfels – Kronach – Saalfeld
  • Bamberg – Schweinfurt – Würzburg
  • Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
  • Coburg – Erfurt als Eventualposition (via Schnellfahrstrecke VDE 8)

Von Nürnberg fahren künftig halb­stünd­lich Züge in Richtung Ober­fran­ken. Ausgehend vom An­schluss­kno­ten Nürnberg zur halben Stunde verkehrt ein stünd­li­cher Regional-Express (RE) nach Saalfeld. Diese Linie führt jede zweite Stunde bis Bamberg einen Zugteil mit, der von dort dann über Schwein­furt nach Würzburg abzweigt. Nördlich von Kronach hält der Regional-Express Richtung Saalfeld stündlich an allen Stationen.

Um 30 Minuten versetzt dazu fährt die RE-Linie Nürnberg – Coburg – Sonneberg über die Neu­bau­stre­cke zwischen Bamberg und Coburg. Damit gibt es erstmals täglich ganztags halb­stünd­li­che Ex­press­zü­ge von Nürnberg über Fürth, Erlangen, Forchheim und Hirschaid bis nach Bamberg. Von dort biegt die zweite Linie auf die Neu­bau­stre­cke VDE 8 ab; sie fährt weiter bis nach Coburg und verkürzt die Fahrzeit Nürnberg – Coburg auf nur noch rund 70 Minuten.

Die BEG lässt sich im Rahmen einer Even­tual­pos­ti­ti­on (EVP) zu­sätz­li­che Leis­tun­gen anbieten. Sofern diese zum Tragen kommen, fahren bis zu fünf Zugpaare um­stei­ge­frei von Nürnberg Richtung Erfurt, wo unter anderem schnelle An­schlüs­se an die ICE-Sprinter nach Halle – Berlin und an die so­ge­nann­te Mitte-Deutsch­land-Ver­bin­dung Richtung Göttingen erreicht werden sollen. Stünd­li­che Ver­bin­dun­gen von Coburg nach Sonneberg entstehen in diesen Fällen durch die Ver­län­ge­rung der von Lich­ten­fels kommenden Züge. Bei einer Be­auf­tra­gung der Even­tual­po­si­ti­on würde gemeinsam mit den vier ICE-Zugpaaren eine etwa zwei­stünd­li­che Nor­d­an­bin­dung von Coburg Richtung Erfurt entstehen.

Jeweils zur halben Stunde sind die Ex­press­ver­keh­re in Coburg un­ter­ein­an­der sowie mit den tagsüber an­ge­bo­te­nen ICE-Zügen verknüpft, so dass die Fahrgäste bei­spiels­wei­se auch durch schnelle Um­stei­ge­mög­lich­kei­ten in Lich­ten­fels oder Sonneberg von den kurzen Rei­se­zei­ten der Neu­bau­stre­cke pro­fi­tie­ren.

Zur Bedienung aller Halte zwischen Bamberg und Kronach bestellt die BEG ergänzend eine stünd­li­che Re­gio­nal­bahn, die Fahr­gäs­ten at­trak­ti­ve An­schlüs­se bietet, zum Beispiel in Bamberg an den IC Richtung Karlsruhe und an die RE-Linien nach Nürnberg und Würzburg, in Lich­ten­fels Richtung Coburg und Richtung Bayreuth sowie in Kronach Richtung Saalfeld.

Um­welt­freund­li­che, bar­rie­re­freie Neu­fahr­zeu­ge

ür das Netz Franken-Süd­thü­rin­gen fordert die BEG moderne, kli­ma­ti­sier­te, elek­trisch be­trie­be­ne Neu­fahr­zeu­ge. Es sind zwei ver­schie­de­ne Fahr­zeug­ty­pen zu­ge­las­sen: Für die Linie aus Nürnberg über die Neu­bau­stre­cke VDE 8 sind 190 km/h Min­dest­ge­schwin­dig­keit, ETCS-Aus­rüs­tung, Dru­cker­tüch­ti­gung und min­des­tens 600 Sitz­plät­ze in der 2. Klasse notwendig. Für die übrigen Linien sind Fahrzeuge mit 160 km/h Min­dest­ge­schwin­dig­keit und rund 360 Sitz­plät­zen in der 2. Klasse gefordert, wobei diese Züge im Abschnitt Nürnberg – Bamberg zur Si­cher­stel­lung hoher Ka­pa­zi­tä­ten grund­sätz­lich als Dop­pel­ein­heit verkehren. Möglichst jeder, min­des­tens jedoch jeder zweite Ein­stiegs­be­reich muss über min­des­tens einen Mehr­zweck­be­reich verfügen.

Die Fahrzeuge müssen zudem den neuesten Standards der Bar­rie­re­frei­heit ent­spre­chen. Sie müssen an allen Türen einen stu­fen­frei­en Einstieg er­mög­li­chen; mo­bi­li­täts­ein­ge­schränk­te Reisende müssen an Bahn­stei­gen mit einer Höhe zwischen 38 und 76 Zen­ti­me­tern ohne Vor­an­mel­dung ein- und aus­stei­gen können.

Hohe Qua­li­täts­an­for­de­run­gen

Die BEG stellt de­tail­lier­te An­for­de­run­gen in Sachen Qualität. So müssen bei­spiels­wei­se mo­nat­li­che und jährliche Vorgaben für die Pünkt­lich­keit sowie konkrete Vorgaben zur An­schluss­si­che­rung beachtet werden. Zudem macht die BEG für alle Züge Min­dest­vor­ga­ben zur Sitz­platz­an­zahl unter be­son­de­rer Be­rück­sich­ti­gung stark fre­quen­tier­ter Züge im Berufs- und Schü­ler­ver­kehr sowie im Frei­zeit­ver­kehr an Wo­chen­en­den.

Um den Fahr­gäs­ten einen um­fang­rei­chen Service zu ga­ran­tie­ren, wird die Zug­be­glei­ter­quo­te künftig auf allen Strecken 100 Prozent betragen. Somit ist künftig im gesamten Netz min­des­tens ein Zug­be­glei­ter in jedem Zug gefordert Dabei gelten klar de­fi­nier­te Min­dest­an­for­de­run­gen an Aus­bil­dung und Qua­li­fi­ka­ti­on des Zug­per­so­nals.

Das Netz Franken-Süd­thü­rin­gen wird in das bewährte Qua­li­täts­mess­sys­tem der BEG in­te­griert. Bei den Tests werden Kriterien wie „Sau­ber­keit“, „Fahr­gast­in­for­ma­ti­on“ und „Kun­den­ori­en­tie­rung“ geprüft und bewertet. Un­ter­schrei­tet ein Ver­kehrs­un­ter­neh­men die von der BEG vor­ge­ge­be­nen Zielwerte, muss es Straf­zah­lun­gen leisten, werden Plus­punk­te erreicht, bekommt es einen Bonus. Bei Ab­wei­chun­gen von den ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Ziel­wer­ten hin­sicht­lich Pünkt­lich­keit und An­schlus­s­er­rei­chung werden ebenfalls Straf­zah­lun­gen fällig.

Erstmalig in Anwendung: Neue An­for­de­run­gen beim Thema Personal

Aufgrund der bran­chen­wei­ten Per­so­nal­knapp­heit ins­be­son­de­re bei Triebfahr­zeug­füh­rern, hat die BEG be­schlos­sen, ihre bis­he­ri­gen Vorgaben zum Per­so­nal­kon­zept wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und aus­zu­bau­en. So wird erstmals eine so­ge­nann­te „Sitz­be­reit­schaft“ für Reserve-Trieb­fahr­zeug­füh­rer gefordert, um Zu­g­aus­fäl­le aufgrund z.B. kurz­fris­ti­ger Krank­mel­dun­gen mi­ni­mie­ren zu können. Als weitere An­for­de­rung lässt sich die BEG mit den Angeboten der Ver­kehrs­un­ter­neh­men einen Plan zur Per­so­nal­be­reit­stel­lung und -ak­qui­si­ti­on vorlegen, welcher jährlich ak­tua­li­siert werden muss, damit ein aus­rei­chen­der Per­so­nal­be­stand zum Be­triebs­start wie auch während der Ver­trags­lauf­zeit si­cher­ge­stellt werden kann. Um dem bran­chen­wei­ten Mangel an Trieb­fahr­zeug­füh­rern zu begegnen, fordert die BEG des Weiteren eine Min­dest­aus­bil­dungs­quo­te für Trieb­fahr­zeug­füh­rer.

De­tail­lier­te In­for­ma­tio­nen zum Wett­be­werbs­pro­jekt Franken-Süd­thü­rin­gen ein­schließ­lich der Vorgaben der BEG zu Vertrieb, Tarif und Fahr­gast­in­for­ma­ti­on erhalten Sie hier:

https://beg.bahnland-bayern.de/de/wett­be­werb/aus­schrei­bun­gen/netz-franken-süd­thü­...

ETCS-Ausrüstung der Fahrzeuge halbherzig

Zugarbeiter, Mittelndorf, Mittwoch, 07.08.2019, 17:22 (vor 2435 Tagen) @ oska

Baye­ri­sche Ei­sen­bahn­ge­sell­schaft (BEG) schreibt Re­gio­nal­ver­kehr im Netz Franken-Süd­thü­rin­gen aus

Um­welt­freund­li­che, bar­rie­re­freie Neu­fahr­zeu­ge

ür das Netz Franken-Süd­thü­rin­gen fordert die BEG moderne, kli­ma­ti­sier­te, elek­trisch be­trie­be­ne Neu­fahr­zeu­ge. Es sind zwei ver­schie­de­ne Fahr­zeug­ty­pen zu­ge­las­sen: Für die Linie aus Nürnberg über die Neu­bau­stre­cke VDE 8 sind 190 km/h Min­dest­ge­schwin­dig­keit, ETCS-Aus­rüs­tung, Dru­cker­tüch­ti­gung und min­des­tens 600 Sitz­plät­ze in der 2. Klasse notwendig. Für die übrigen Linien sind Fahrzeuge mit 160 km/h Min­dest­ge­schwin­dig­keit und rund 360 Sitz­plät­zen in der 2. Klasse gefordert, wobei diese Züge im Abschnitt Nürnberg – Bamberg zur Si­cher­stel­lung hoher Ka­pa­zi­tä­ten grund­sätz­lich als Dop­pel­ein­heit verkehren. Möglichst jeder, min­des­tens jedoch jeder zweite Ein­stiegs­be­reich muss über min­des­tens einen Mehr­zweck­be­reich verfügen.

Traurig, dass man nur die die 190-km/h-NBS-Fahrzeuge ETCS fordert und die 160-km/h-Fahrzeuge wohl nur PZB haben werden.

Damit geht das Henne-Ei-Spiel leider bis 2050 auf dieser Strecke weiter und das dann dort mindestens zwischen Eltersdorf und Unterleiterbach vorhandene ETCS wird wohl von den meisten Fahrzeugen nicht genutzt werden.

Gab es nicht mal eine Ausrüstungspflicht seitens der EU dazu?

Beste Grüße,

--
Zugarbeiter

Bei Mädchen, Funk und Eisenbahn
kommt's auf den rechten Anschluß an.

ETCS-Ausrüstung der Fahrzeuge halbherzig

Salzufler, Köln, Samstag, 10.08.2019, 08:20 (vor 2432 Tagen) @ Zugarbeiter

Wenn die 160 km/h - Fahrzeuge kein ETCS bekommen würden, könnte man auch keine RE über die Neubaustrecke anbieten. Und das ist ja zumindest im Abschnitt Breitengüßbach-Coburg so in der Ausschreibung gefordert!

Es handelt sich um eine Eventualposition!

Alexander, Mittwoch, 07.08.2019, 14:42 (vor 2435 Tagen) @ oska

Hallo,

die PM bitte richtig lesen, die BEG möchte im Rahmen der Ausschreibung auch ein Angebot für fünf Zugpaare Coburg - Erfurt erhalten.
Erst danach wird entschieden, ob die Verlängerung nach Erfurt kommt. Hängt am Ende u. a. vom Preis ab, den die EVU anbieten.

Also fest steht es damit noch nicht, aber ein erster Schritt ist getan.

Viele Grüße

--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)

Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)

oska, Mittwoch, 07.08.2019, 14:46 (vor 2435 Tagen) @ Alexander

die PM bitte richtig lesen,

Ja, mach das bitte.

die BEG möchte im Rahmen der Ausschreibung auch ein Angebot für fünf Zugpaare Coburg - Erfurt erhalten.
Erst danach wird entschieden, ob die Verlängerung nach Erfurt kommt. Hängt am Ende u.

Das ist richtig, doch von der Strecke habe ich nichts geschrieben.

Richtig ist: die Region Coburg/Sonneberg wird, statt bisher alle zwei Stunden, künftig im Stun­den­takt über die Schnell­fahr­ste­cke mit Bamberg, Erlangen und Nürnberg verbunden.

Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)

musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 14:48 (vor 2435 Tagen) @ oska
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 14:51

die BEG möchte im Rahmen der Ausschreibung auch ein Angebot für fünf Zugpaare Coburg - Erfurt erhalten.
Erst danach wird entschieden, ob die Verlängerung nach Erfurt kommt. Hängt am Ende u. a. vom Preis ab, den die EVU anbieten.

Das ist richtig, doch von der Strecke habe ich nichts geschrieben.

Äh... Doch:
"Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023"

Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)

oska, Mittwoch, 07.08.2019, 14:53 (vor 2435 Tagen) @ musicus

die BEG möchte im Rahmen der Ausschreibung auch ein Angebot für fünf Zugpaare Coburg - Erfurt erhalten.
Erst danach wird entschieden, ob die Verlängerung nach Erfurt kommt. Hängt am Ende u.


Das ist richtig, doch von der Strecke habe ich nichts geschrieben.

Äh... Doch:
"Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023"

Die Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt wurde wie vielen noch in Erinnerung sein dürfte letztes Jahr in Betrieb genommen. Über diese Strecke fahren die Regionalzüge Bamberg–Coburg–Sonneberg ebenso wie die ICE München-Berlin.

Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)

musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 15:02 (vor 2435 Tagen) @ oska
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 15:04

Das ist richtig, doch von der Strecke habe ich nichts geschrieben.

Äh... Doch:
"Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023"


Die Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt wurde wie vielen noch in Erinnerung sein dürfte letztes Jahr in Betrieb genommen.

Ist mir nicht in Erinnerung. Es war wohl eher vorletztes Jahr. Da war was.

Über diese Strecke fahren die Regionalzüge Bamberg–Coburg–Sonneberg ebenso wie die ICE München-Berlin.

Ich zitiere "oska": "Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023" und schließe die sich daraus ergebende Frage an:
Woran ist nun heute zweifelsfrei festzumachen, dass ab Dezember 2023 Bamberg-Erfurt (oder meinetwegen auch 'Ebensfeld-Erfurt') im Regionalverkehr über die SFS bedient werden wird?

Danke.

Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)

oska, Mittwoch, 07.08.2019, 15:14 (vor 2435 Tagen) @ musicus
bearbeitet von oska, Mittwoch, 07.08.2019, 15:16

Manchmal fahre ich auf der Bundesautobahn 7, die mit 962,2 Kilometern die längste deutsche Bundesautobahn. Noch nie bin ich die komplette Strecke gefahren, aber schon oft über die A7 gefahren. Falls Du auch mal auf der A7 fahren möchtest, mußt Du nicht von Handewitt bis Füssen fahren, es gibt Auf- und Abfahrten.

Die Neubaustrecke (NBS) Ebensfeld–Erfurt (VDE 8.1) wurde - da hast Du recht - bereits 2017 in Betrieb genommen. Auf der Grafik der DB siehst Du Coburg bereits als Halt markiert.

Ich zitiere "oska": "Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023" und schließe die sich daraus ergebende Frage an:

Über diese Trasse werden die Regionalzüge fahren.

Woran ist nun heute zweifelsfrei festzumachen, dass ab Dezember 2023 Bamberg-Erfurt (oder meinetwegen auch 'Ebensfeld-Erfurt') im Regionalverkehr über die SFS bedient werden wird?

Das mache ich nirgends fest. Diese Aussage so zu treffen ist falsch. Die Regionalzüge werden ab Dez 2023 die Strecke Bamberg – Coburg – Sonneberg fahren. Dabei fahren sie von Ebensfeld bis Weißenbrunn auf der SFS Ebensfeld-Erfurt.

Das die Verlängerung bis Erfurt eine Option ist, ist auch eine tolle Sache, steht aber noch nicht fest. Das wahrlich für mich neue und meldenswerte ist, das Regionalzüge über die SFS fahren. Genau das habe ich geschrieben. Nichts vom möglichen Zugverkehr bis Erfurt.

RE's Sonneberg(Thür) - Nürberg hbf bereits heute über VDE 8

ffz, Mittwoch, 07.08.2019, 15:28 (vor 2435 Tagen) @ oska

Hallo,

beriets heute schon fahren alle 2 Stunden RE's zwischen Nürnberg und Sonneberg(Thüringen) über die VDE 8, das ist nicht wirklich neu. Das Problem ist viel mehr, das die Ausnahmegenehmigung vom EBA für konventionelle Dostos und Vectrons nur bis 2023 gilt. Danach dürfen nur noch Druckertüchtigte Fahrzeuge auf die VDE 8 und das sind die konventionellen Dostos nicht un die ölassen sich auch nicht entsprechend nachrüsten.

Anforderungen an die Fahrzeuge

oska, Mittwoch, 07.08.2019, 15:32 (vor 2435 Tagen) @ ffz

beriets heute schon fahren alle 2 Stunden RE's zwischen Nürnberg und Sonneberg(Thüringen) über die VDE 8, das ist nicht wirklich neu. Das Problem ist viel mehr, das die Ausnahmegenehmigung vom EBA für konventionelle Dostos und Vectrons nur bis 2023 gilt. Danach dürfen nur noch Druckertüchtigte Fahrzeuge auf die VDE 8 und das sind die konventionellen Dostos nicht un die ölassen sich auch nicht entsprechend nachrüsten.

Die sind von der BEG auch gefordert, ich zitiere aus der Ausschreibung:

Für das Netz Franken-Südthüringen werden Neufahrzeuge gefordert, wobei eine sogenannte Kapitaldienstgarantie des Freistaats Bayern die Finanzierung erleichtert. Es sind zwei verschiedene Fahrzeugtypen zugelassen: Für die Verkehre aus Nürnberg über die Neubaustrecke VDE 8 sind 190 km/h Mindestgeschwindigkeit, ETCS-Ausrüstung, Druckertüchtigung und Auslegung für mindestens 600 Sitzplätze in der 2. Klasse notwendig. Für die übrigen Linien sind Fahrzeuge mit 160 km/h Mindestgeschwindigkeit und rund 360 Sitzplätzen in der 2. Klasse gefordert, wobei diese Züge im Abschnitt Nürnberg – Bamberg zur Sicherung hoher Kapazitäten grundsätzlich als Doppeleinheit verkehren. Möglichst jeder, mindestens jedoch jeder zweite Einstiegsbereich muss über mindestens einen Mehrzweckbereich verfügen.

Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)

musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 15:45 (vor 2435 Tagen) @ oska
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 15:46

Ich zitiere "oska": "Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023" und schließe die sich daraus ergebende Frage an:


Über diese Trasse werden die Regionalzüge fahren.

Woran ist nun heute zweifelsfrei festzumachen, dass ab Dezember 2023 Bamberg-Erfurt (oder meinetwegen auch 'Ebensfeld-Erfurt') im Regionalverkehr über die SFS bedient werden wird?

Das mache ich nirgends fest. Diese Aussage so zu treffen ist falsch.

Ich zitiere abermals "oska": "Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023" und schließe die sich daraus ergebenden Frage an:

a) Weshalb trägt dann der Thread diese Überschrift?
b) Was soll an "Dabei fahren sie von Ebensfeld bis Weißenbrunn auf der SFS Ebensfeld-Erfurt." mit "ab Dezember 2023" zu tun haben?

Das wahrlich für mich neue und meldenswerte ist, das Regionalzüge über die SFS fahren.

Nun - für mich ist das nicht "wahrlich neu". Ob es auch 'meldenswert' ist, sei jedem selbst überlassen.

Genau das habe ich geschrieben. Nichts vom möglichen Zugverkehr bis Erfurt.

Weshalb trägt dann der Thread diese Überschrift?

Es ist irreführend.

Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)

oska, Mittwoch, 07.08.2019, 15:56 (vor 2435 Tagen) @ musicus

Genau das habe ich geschrieben. Nichts vom möglichen Zugverkehr bis Erfurt.

Weshalb trägt dann der Thread diese Überschrift?

Es ist irreführend.

Meiner Oma würde ich erzählen, das Regionalzüge auf der neuen Bahnstrecke München-Berlin fahren. Hier habe im Forum habe ich die offizielle Bezeichnung des Streckenabschnitts verwendet. Tut mir leid, wenn ich Dich damit verwirrt habe.

Nun - für mich ist das nicht "wahrlich neu". Ob es auch 'meldenswert' ist, sei jedem selbst überlassen.

Wenn Du das alles schon wusstest prima. Merk Dir einfach, wenn oska dran steht, nicht lesen. Neueres habe ich selten zu vermelden.

Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)

Christian_S, Mittwoch, 07.08.2019, 16:10 (vor 2435 Tagen) @ oska

Hier habe im Forum habe ich die offizielle Bezeichnung des Streckenabschnitts verwendet. Tut mir leid, wenn ich Dich damit verwirrt habe.

Das ist nur der Arbeitstitel der SFS aus Zeiten der Planung und des Baus.
Praktisch bzw betrieblich hat Ebensfeld mit der Strecke gar nichts zu tun. Es gibt an der SFS keine Betriebsstelle Ebensfeld.

Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)

oska, Mittwoch, 07.08.2019, 16:21 (vor 2435 Tagen) @ Christian_S

Das ist nur der Arbeitstitel der SFS aus Zeiten der Planung und des Baus.

Zumindest am 22.06.2019 war der "Arbeitstitel" noch im aktuellen Sprachgebrauch der DB vorhanden:

Größte Notfallübung Thüringens im Tunnel Fleckberg der Neubaustrecke VDE 8.1 Ebensfeld-Erfurt

Im Bahn-Tunnel Fleckberg (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) findet Thüringens bisher größte Übung mit einem angenommenen Großschadensereignis statt. Damit wird die langfristige und umfangreiche Zusammenarbeit der Deutschen Bahn und den zuständigen Thüringer Einsatzkräften auf der Neubaustrecke VDE 8.1 Ebensfeld-Erfurt fortgeführt. Etwa 1.500 Protagonisten sind direkt in die Einsatzübung eingebunden, hinzu kommen Mitarbeiter umliegender Krankenhäuser, der Leitstellen sowie dutzende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DB AG im der DB Unfallbetreuung CareNet.
Darüber hinaus wir die Übung wissenschaftlich begleitet durch das Forschungsprojekt zur Weiterentwicklung der Sicherheitskonzepte für Eisenbahntunnel(SIKET).

Quelle: vde8.de / DB Netz AG

Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)

Christian_S, Mittwoch, 07.08.2019, 16:56 (vor 2435 Tagen) @ oska

Ich weiss, solche Titel werden gern bei außerbetrieblichen Verlautbarungen weiter benutzt. Aber wie gesagt, betrieblich hat die SFS mit Ebensfeld nix zu tun, in den Leitsystemen der Bahn wird sie mit den Betriebsstellenabkürzungen UE - NUL (Erfurt - Unterleiterbach) bezeichnet.

Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)

oska, Mittwoch, 07.08.2019, 18:38 (vor 2435 Tagen) @ Christian_S

Ich weiss, solche Titel werden gern bei außerbetrieblichen Verlautbarungen weiter benutzt. Aber wie gesagt, betrieblich hat die SFS mit Ebensfeld nix zu tun, in den Leitsystemen der Bahn wird sie mit den Betriebsstellenabkürzungen UE - NUL (Erfurt - Unterleiterbach) bezeichnet.

Die SFS-Strecke Ebensfeld-Erfurt führt durch den Ort Ebensfeld, keine 20 Meter am RB/RE-Haltepunkt Ebensfeld vorbei. Natürlich hat die SFS nichts mit dem Haltepunkt zu tun. Die beiden Strecken sind dort gar nicht verbunden sondern laufen parallel.

SFS Nürnberg - Erfurt

Henrik, Mittwoch, 07.08.2019, 18:43 (vor 2435 Tagen) @ oska

Ich weiss, solche Titel werden gern bei außerbetrieblichen Verlautbarungen weiter benutzt. Aber wie gesagt, betrieblich hat die SFS mit Ebensfeld nix zu tun, in den Leitsystemen der Bahn wird sie mit den Betriebsstellenabkürzungen UE - NUL (Erfurt - Unterleiterbach) bezeichnet.

Die SFS-Strecke Ebensfeld-Erfurt führt durch den Ort Ebensfeld, keine 20 Meter am RB/RE-Haltepunkt Ebensfeld vorbei. Natürlich hat die SFS nichts mit dem Haltepunkt zu tun.

dann nenn sie doch auch nicht so, niemand macht das, ergibt ja auch keinen Sinn, s.o.
Eine Schnellfahrstrecke verbindet zwei Bahnhöfe/Stationen/.. miteinander, das ist hier wie von Dir beschrieben nicht der Fall.


SFS-Strecke?

Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)

MvG, Mittwoch, 07.08.2019, 19:01 (vor 2435 Tagen) @ oska

Jetzt mach hier nicht den musicus.

Mimimi

Bronnbach Bhf, Mittwoch, 07.08.2019, 18:39 (vor 2435 Tagen) @ Christian_S

Das bewirbt sich jemand um den "Mimimi ich weiß es besser" Pokal.

Hab ich erwähnt, dass ich sehr gerne mit dem ICE auf der VDE8 fahre? Besonders mit den VDE8 Sprintern zwischen NUE und BER? ☺

Mimimi

Christian_S, Mittwoch, 07.08.2019, 19:00 (vor 2435 Tagen) @ Bronnbach Bhf

Das bewirbt sich jemand um den "Mimimi ich weiß es besser" Pokal.

Hab ich erwähnt, dass ich sehr gerne mit dem ICE auf der VDE8 fahre? Besonders mit den VDE8 Sprintern zwischen NUE und BER? ☺

Wusste gar nicht, dass die Züge den BER und den Nürnberger Flughafen bedienen ;-)

Da bewirbt sich wohl jemand um den Preis des sinnfreiesten Postings heute ;-)

Neubaustrecke Ebensfeld-Erfurt

Henrik, Mittwoch, 07.08.2019, 18:46 (vor 2435 Tagen) @ oska

Das ist nur der Arbeitstitel der SFS aus Zeiten der Planung und des Baus.

Zumindest am 22.06.2019 war der "Arbeitstitel" noch im aktuellen Sprachgebrauch der DB vorhanden:

Größte Notfallübung Thüringens im Tunnel Fleckberg der Neubaustrecke VDE 8.1 Ebensfeld-Erfurt

eben, wie er korrekt anmerkt:
aus Zeiten der Planung und des Baus (weiterhin natürlich korrekte Benutzung nach Fertigstellung)

daher dort ja auch Neubaustrecke Ebensfeld-Erfurt und eben nicht SFS

Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)

musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 16:20 (vor 2435 Tagen) @ oska
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 16:24

Nun - für mich ist das nicht "wahrlich neu". Ob es auch 'meldenswert' ist, sei jedem selbst überlassen.


Wenn Du das alles schon wusstest prima.

Dass Nahverkehr von Süden nach Erfurt via VDE 8 in den Sternen steht: durchaus. Dass RE die VDE 8 bereits abschnittsweise befahren: dito. Nebenbei: beides war bereits im Forum Thema.

Merk Dir einfach, wenn oska dran steht, nicht lesen. Neueres habe ich selten zu vermelden.

Alles klar. Ambitioniert - aber ich denke, das kann ich schaffen.

Lass es am Besten

E 1793, Mittwoch, 07.08.2019, 16:36 (vor 2435 Tagen) @ musicus

Er will es doch gar nicht erklären.

So d... kann man gar nicht sein:/

--
[image]

Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)

MvG, Mittwoch, 07.08.2019, 17:03 (vor 2435 Tagen) @ musicus

Ich zitiere "oska": "Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023" und schließe die sich daraus ergebende Frage an:

Weshalb trägt dann der Thread diese Überschrift?

Weil es um Planungen für den die Strecke Erfurt-Ebensfeld befahrenden Regionalverkehr für den Zeitraum ab 12/23 geht. Ganz simpel eigentlich.
Da kannst du die Betreffzeile so oft zitieren, wie du willst, daran ändert sich nichts.


Es ist irreführend.

Nein ist es nicht. Höchstens leicht misszuverstehen. Aber anstatt zu denken: "Ach so ist das gemeint, da habe ich die Überschrift wohl fehlinterpretiert, so ist das also", machst du hier ein Fass auf und fängst an rumzustenkern, nur um im Recht sein zu können.

Das ist zwar ein in Internet-Foren weit verbreitetes, aber dennoch sehr nerviges Phänomen.

Du biegst dir die Welt um dein eigenes Missverständnis herum, nur um dir selbst keinen Fehler eingestehen zu müssen.

Bevor du jetzt ansetzt, in der nächsten Antwort wieder zurückzuschießen, weil du meinst dich verteidigen, oder im Recht sein, oder das letzte Wort haben zu müssen, lass es bitte einfach bleiben und wenn du das schaffst, dann reflektiere dich doch mal ein Wenig selbst.

Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)

musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 19:56 (vor 2435 Tagen) @ MvG
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 19:57

Weshalb trägt dann der Thread diese Überschrift?

Weil es um Planungen für den die Strecke Erfurt-Ebensfeld befahrenden Regionalverkehr für den Zeitraum ab 12/23 geht. Ganz simpel eigentlich.

Nur, dass es da nicht steht. "Planung" finde ich da nicht. Ganz simpel. Eigentlich.

Da kannst du die Betreffzeile so oft zitieren, wie du willst, daran ändert sich nichts.

Eben: "Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023"
Wenn es die abschnittsweise NV-Befahrung der VDE 8.1 ab Dezember 2023 meinen sollte, ist es sachlich falsch, weil unzutreffend, da bereits heute der Fall. Falls es NV-Verbindungen von/nach Erfurt via VDE 8.1 ab Dezember 2023 meinen sollte, ist es sachlich ebenfalls falsch, da heute ungewiss.

Aber anstatt zu denken: "Ach so ist das gemeint, da habe ich die Überschrift wohl fehlinterpretiert, so ist das also"

Umgekehrt wird ein Schuh draus: der Thread fehlinterpretiert Informationen, die er gar nicht enthält sondern welche erst in einem weiteren Beitrag nachgeliefert werden müssen.

Eventualposition Coburg – Erfurt abhängig von..

Henrik, Mittwoch, 07.08.2019, 21:24 (vor 2435 Tagen) @ Alexander

die PM bitte richtig lesen, die BEG möchte im Rahmen der Ausschreibung auch ein Angebot für fünf Zugpaare Coburg - Erfurt erhalten.
Erst danach wird entschieden, ob die Verlängerung nach Erfurt kommt. Hängt am Ende u. a. vom Preis ab, den die EVU anbieten.

Also fest steht es damit noch nicht, aber ein erster Schritt ist getan.

Wie kommst Du darauf, dass die Eventualposition vom Preis abhängen würde?
und das erst danach?

Die Quellen lesen sich eher danach, dass es vom FV abhängen würde.
von erst danach ist dort auch nichts zu lesen.

https://beg.bahnland-bayern.de/de/wettbewerb/ausschreibungen/netz-franken-südthüringen

[image]
https://beg.bahnland-bayern.de/files/media/corporate-portal/wettbewerb/ausschreibungen/...

Kleine Bemerkung zu Ebensfeld

ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 07.08.2019, 19:01 (vor 2435 Tagen) @ oska
bearbeitet von ICETreffErfurt, Mittwoch, 07.08.2019, 19:04

Aus aktuellem Anlass (diese Diskussion), habe ich mir erlaubt im Artikel zum Ort Ebensfeld folgende Passage zu modifizieren:

* Der Markt hat einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Bamberg–Hof]], die von Bamberg über den Eisenbahnknotenpunkt Lichtenfels nach Hof führt und liegt am [[Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8]], der [[Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt|Neubaustrecke Ebensfeld–Erfurt]], die Ende 2017 in Betrieb ging. Anzumerken sei, dass der Haltepunkt Ebensfeld, entgegen der öffentlichen Namenswahl der Strecke, keine Verbindung zur Neubaustrecke Ebensfeld–Erfurt besitzt. Die erste Betriebsstelle der Neubaustrecke ist der [[Unterleiterbach|Bahnhof Unterleiterbach]].

Ist Subventionierung RE Coburg–Erfurt nach AEG erlaubt?

ICETreffErfurt, Eisenach, Freitag, 09.08.2019, 03:24 (vor 2433 Tagen) @ oska
bearbeitet von ICETreffErfurt, Freitag, 09.08.2019, 03:25

Was ich mich frage, ob es da überhaupt rechtliche Probleme geben könnte. Immerhin dürfte es das erste mal seit 1994 sein, dass ein Nahverkehrszug eine deutlich mehr als 50 km lange Strecke non-stop ohne Zwischenhalte befahren soll.

Laut dem AEG wäre das ja dann kein Nahverkehr mehr.

Das ist auch nicht weiter als Nürnberg-Donauwörth...

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 09.08.2019, 08:32 (vor 2433 Tagen) @ ICETreffErfurt

- kein Text -

--
Weg mit dem 4744!

Das ist auch nicht weiter als Nürnberg-Donauwörth...oder...

ITF, Freitag, 09.08.2019, 11:09 (vor 2433 Tagen) @ JeDi

Hamburg - Lübeck,
Hamburg - Husum,
etc. pp.

Das ist auch nicht weiter als Nürnberg-Donauwörth...oder...

Christian_S, Freitag, 09.08.2019, 13:01 (vor 2433 Tagen) @ ITF

IRE Stuttgart-Aulendorf mit 57 km nonstop zwischen Stuttgart und Reutlingen seit vielen Jahren im 2h-Takt.

Das ist auch nicht weiter als Nürnberg-Donauwörth...oder...

ICETreffErfurt, Eisenach, Samstag, 10.08.2019, 01:39 (vor 2433 Tagen) @ Christian_S

Die Frage ist halt, wie die DB Fernverkehr auf diese "Konkurrenz" reagiert. Gut, die ICE auf der SFS sind so stark ausgelastet, dass es sich finanziell wohl eher nicht spürbar durchschlagen dürfte, wenn paar Leute den RE als ICE-Alternative nutzen.

Trotzdem sehe ich da durchaus einen möglichen rechtlichen Hebel, der in Zukunft ausgespielt werden könnte. Darüber hinaus sind Coburg–Erfurt dann auch mehr als 57 km. Ohne den Halt in Ilmenau-Wolfsberg wären es non-stop rund 89 km. Das ist schon ordentlich.

Also wenn man dort Nahverkehr anbietet, wobei man es wohl eher als Regionalverkehr bezeichnen sollte, wäre ein Halt in Wolfsberg durchaus wünschenswert.

Das ist auch nicht weiter als Nürnberg-Donauwörth...oder...

Henrik, Freitag, 09.08.2019, 13:55 (vor 2433 Tagen) @ ITF

Hamburg - Lübeck,
Hamburg - Husum,

welche RE fahren dort nonstop?

etc. pp.

ja, sowieso..... gibt so einige.

gibt es

Nordy, Freitag, 09.08.2019, 14:10 (vor 2433 Tagen) @ Henrik

Hamburg - Lübeck,
Hamburg - Husum,


welche RE fahren dort nonstop?


z.B.

Samstags RE 60 4193 Husum - Hamburg

Mo-Fr RE 83 21447 Lübeck - Hamburg-Hasselbrook

gibt es

Henrik, Freitag, 09.08.2019, 14:21 (vor 2433 Tagen) @ Nordy

Hamburg - Lübeck,
Hamburg - Husum,

welche RE fahren dort nonstop?

z.B.

Samstags RE 60 4193 Husum - Hamburg

kann ich nicht finden..
wird auch nicht aufgelistet bei nah.sh

Mo-Fr RE 83 21447 Lübeck - Hamburg-Hasselbrook

umgelegt..

RE 83 Kiel Hbf - Lübeck Hbf - Lüneburg


ein einzelner seltener abweichender Zug einer insgesamt langlaufenden Linie,
das erklärt es hier.

gibt es

Nordy, Freitag, 09.08.2019, 15:08 (vor 2433 Tagen) @ Henrik

Samstags RE 60 4193 Husum - Hamburg


kann ich nicht finden..

siehe hier https://www.nah.sh/assets/downloads/1d000c2cce/RE6-RB62-Fahrplan2018-2019.pdf S. 50 18.56h ab Husum

Du warst schneller

Christian_S, Freitag, 09.08.2019, 15:10 (vor 2433 Tagen) @ Nordy

Wollte ich auch grad schreiben. Die Suche danach im RIS hat mich keine 2 min gekostet.

Andere Züge dieser Linie fahren Hamburg Hbf - Heide nonstop, was ja auch schon ordentlich Kilometer sind.

Danke :)

Henrik, Freitag, 09.08.2019, 15:15 (vor 2433 Tagen) @ Nordy

- kein Text -

Ist Subventionierung RE Coburg–Erfurt nach AEG erlaubt?

SPFVG, Samstag, 10.08.2019, 01:59 (vor 2433 Tagen) @ ICETreffErfurt

Was ich mich frage, ob es da überhaupt rechtliche Probleme geben könnte. Immerhin dürfte es das erste mal seit 1994 sein, dass ein Nahverkehrszug eine deutlich mehr als 50 km lange Strecke non-stop ohne Zwischenhalte befahren soll.

Laut dem AEG wäre das ja dann kein Nahverkehr mehr.

Das AEG sagt:
(12) Schienenpersonennahverkehr ist ein Verkehrsdienst, dessen Hauptzweck es ist, die Verkehrsbedürfnisse im Stadt-, Vorort- oder Regionalverkehr abzudecken. Das ist im Zweifel der Fall, wenn in der Mehrzahl der Beförderungsfälle eines Zuges die gesamte Reiseweite 50 Kilometer oder die gesamte Reisezeit eine Stunde nicht übersteigt.

Es geht also um die Mehrheit der Beförderungsfälle. Da kann man tricksen, indem man einen sehr langlaufenden RE in einem Teil an jedem Gartenzaun halten lässt und nur im 2. Teil dann nonstop wie ein IC durchfährt.
Genau das wird z.B. bei Donauwörth-Nürnberg gemacht, bis Augsburg halten die 612 aus Lindau fast überall bzw. halt oft genug.
Nachteil: Man bekommt keine Fernverkehrstrasse im leicht billigeren Metro Basic Tarif.

Am Ende ist das ganze allerdings auch nicht wichtig, notfalls könnte man es wie bei einigen IC2-Linien machen: Offiziell FV aber mit NV-Freigabe, wobei die Länder Kompensation zahlen. Scheint auch nicht illegal zu sein.

Ist Subventionierung RE Coburg–Erfurt nach AEG erlaubt?

ICETreffErfurt, Eisenach, Samstag, 10.08.2019, 02:18 (vor 2432 Tagen) @ SPFVG
bearbeitet von ICETreffErfurt, Samstag, 10.08.2019, 02:23

Was ich mich frage, ob es da überhaupt rechtliche Probleme geben könnte. Immerhin dürfte es das erste mal seit 1994 sein, dass ein Nahverkehrszug eine deutlich mehr als 50 km lange Strecke non-stop ohne Zwischenhalte befahren soll.

Laut dem AEG wäre das ja dann kein Nahverkehr mehr.


Das AEG sagt:
(12) Schienenpersonennahverkehr ist ein Verkehrsdienst, dessen Hauptzweck es ist, die Verkehrsbedürfnisse im Stadt-, Vorort- oder Regionalverkehr abzudecken. Das ist im Zweifel der Fall, wenn in der Mehrzahl der Beförderungsfälle eines Zuges die gesamte Reiseweite 50 Kilometer oder die gesamte Reisezeit eine Stunde nicht übersteigt.

Es geht also um die Mehrheit der Beförderungsfälle. Da kann man tricksen, indem man einen sehr langlaufenden RE in einem Teil an jedem Gartenzaun halten lässt und nur im 2. Teil dann nonstop wie ein IC durchfährt.
Genau das wird z.B. bei Donauwörth-Nürnberg gemacht, bis Augsburg halten die 612 aus Lindau fast überall bzw. halt oft genug.
Nachteil: Man bekommt keine Fernverkehrstrasse im leicht billigeren Metro Basic Tarif.

Am Ende ist das ganze allerdings auch nicht wichtig, notfalls könnte man es wie bei einigen IC2-Linien machen: Offiziell FV aber mit NV-Freigabe, wobei die Länder Kompensation zahlen. Scheint auch nicht illegal zu sein.

Mal sehen wie es ausgeht. Es war halt nur so eine Frage, die mir in dem Zusammenhang durch den Kopf gegangen ist. Vermutlich wird DB Fernverkehr nichts dagegen haben und es läuft alles seinen Gang. Einzig privater Fernverkehr wie Flixtrain, sollten sie jemals auf der VDE8 ein Angebot fahren, könnte sich an parallel laufenden Regionalzügen stören, wenn diese ihnen die Fahrgäste abziehen könnten.

Wobei in diesen RE ja keine besonders günstigen Tarife gelten werden. Das Hopperticket scheitet aus, weil es nur bis 50 km weit gilt und Coburg 89 km von Erfurt entfernt liegt. Das Thüringen-Ticket scheitet aus, weil Coburg in Bayern liegt und das Thüringen-Ticket (aktuell) nicht grenzüberschreitend gilt. Einzig das Regio120-Ticket zu 17 Euro (Regio120-Plus-Ticket zu 22 Euro) wird wohl im RE anerkannt werden, da es nicht nur in Thüringen gilt sondern auch in die größeren angrenzenden Städte der Nachbarländer wie Kassel, Göttingen, Magdeburg, Halle oder Leipzig.

Gut, dass Regio-Ticket Franken-Thüringen wird vermutlich im RE anerkannt werden. Kostet ja etwas weniger als das reine Thüringen-Ticket, ist aber nur in DB Zügen und auf einer Strecke bei Agilis gültig. Eventuell gilt noch das Bayern-Ticket, da es aktuell ja auch bis Sonneberg gilt.

Subventionierte NV-Züge über 50 Km nonstop

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 10.08.2019, 03:02 (vor 2432 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von 218 466-1, Samstag, 10.08.2019, 03:06

Was ich mich frage, ob es da überhaupt rechtliche Probleme geben könnte. Immerhin dürfte es das erste mal seit 1994 sein, dass ein Nahverkehrszug eine deutlich mehr als 50 km lange Strecke non-stop ohne Zwischenhalte befahren soll.

Falsch.

  • 2002 wurde ein IRE-Sprinter Friedrichshafen Stadt - Stuttgart, nonstop zw. Ulm und Göppingen (51.9 Km) von der NVBW eingeführt.
  • 2012 wurde RE 57398/57399 "Neuschwansteinexpress" (seit letzten Dezember als BRB 62705/62720) München - Füssen, nonstop zw. München-Pasing und Marktoberdorf (92.7 Km) von der BEG eingeführt.
  • 2017 wurde IRE 4247/4248 "Schnee-Express Allgäu" Stuttgart - Oberstorf, ohne Verkehrshalt zw. Neu-Ulm und Immenstadt (107 Km) (es gab vmtl. Betriebshalte, da der Zug nicht wesentlich schneller, als die Taktzüge war) eingeführt.

Laut dem AEG wäre das ja dann kein Nahverkehr mehr.

Das lt. eigener Formulierung, zweifelhafte AEG hat keinen Einfluss auf Zuggattungen. ;)

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]

okay, überstimmt

ICETreffErfurt, Eisenach, Samstag, 10.08.2019, 03:51 (vor 2432 Tagen) @ 218 466-1

Wobei das ja nur einzelne Zugpaare sind, während des zwischen Erfurt und Coburg ja eine Taktlinie geben sind, wenn auch nur 5 Zugpaare täglich.

Wie gesagt, warten wir erstmal ab was DB Fernverkehr und Flixtrain dazu sagen werden. Denn auf der SFS wird der RE wirklich echte Konkurrenz zum Fernverkehr sein, im Gegensatz zu den bereits angeführten Beispielen.

Subventionierte NV-Züge über 50 Km nonstop

Berlin-Express, nähe BPHD, Samstag, 10.08.2019, 10:22 (vor 2432 Tagen) @ 218 466-1

Was ich mich frage, ob es da überhaupt rechtliche Probleme geben könnte. Immerhin dürfte es das erste mal seit 1994 sein, dass ein Nahverkehrszug eine deutlich mehr als 50 km lange Strecke non-stop ohne Zwischenhalte befahren soll.


Falsch.

  • 2002 wurde ein IRE-Sprinter Friedrichshafen Stadt - Stuttgart, nonstop zw. Ulm und Göppingen (51.9 Km) von der NVBW eingeführt.
  • 2012 wurde RE 57398/57399 "Neuschwansteinexpress" (seit letzten Dezember als BRB 62705/62720) München - Füssen, nonstop zw. München-Pasing und Marktoberdorf (92.7 Km) von der BEG eingeführt.
  • 2017 wurde IRE 4247/4248 "Schnee-Express Allgäu" Stuttgart - Oberstorf, ohne Verkehrshalt zw. Neu-Ulm und Immenstadt (107 Km) (es gab vmtl. Betriebshalte, da der Zug nicht wesentlich schneller, als die Taktzüge war) eingeführt.


Seit 2017 gibt es auch den Non-Stop RE Hamburg-Altona - Husum, weiter nach Westerland. Dabei 124 km ohne Halt von Hamburg-Altona - Husum. Es gibt natürlich noch diverse weitere Beispiele für NV-Züge mit mehr als 50km ohne Halt, wurde ja auch schon in diversen Threads besprochen.

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum