Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt (Allgemeines Forum)
oska, Mittwoch, 07.08.2019, 14:34 (vor 2435 Tagen)
ab Dezember 2023
Pressemitteilung der Bayerische Eisenbahngesellschaft
oska, Mittwoch, 07.08.2019, 14:37 (vor 2435 Tagen) @ oska
bearbeitet von oska, Mittwoch, 07.08.2019, 14:41
Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) schreibt Regionalverkehr im Netz Franken-Südthüringen aus
Ab Dezember 2023 Halbstundentakt zwischen Bamberg und Nürnberg und Stundentakt zwischen Coburg/Sonneberg und Nürnberg über die Neubaustrecke Neue Anforderungen zum Thema Personal erstmalig in Anwendung
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die im Auftrag des Freistaats Bayern den Regional- und S-Bahnverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, schreibt als federführender Aufgabenträger gemeinsam mit dem Freistaat Thüringen den elektrischen Regionalzugverkehr im nördlichen Franken und in Teilen Südthüringens aus. Die BEG vergibt die Verkehrsleistungen auf den Linien Nürnberg – Sonneberg/Saalfeld und Bamberg – Würzburg zum zweiten Mal im Wettbewerb. Derzeit betreibt DB Regio diese Strecken. Der Vertrag startet im Dezember 2023 und endet nach einer Laufzeit von zwölf Jahren im Dezember 2035. Die Vergabe der Leistungen erfolgt in einem europaweit bekanntgemachten offenen Vergabeverfahren, das im EU-Amtsblatt vom 05. August 2019 veröffentlicht wurde (https://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:367526-2019:TEXT:DE:HTML). Angebote können bis zum 7. Januar 2020 abgegeben werden. Der Zuschlag erfolgt voraussichtlich im März 2020. Im Netz Franken-Südthüringen sind ab Betriebsaufnahme im Dezember 2023 insgesamt rund 5,7 Millionen Zugkilometer pro Jahr zu erbringen. Davon entfallen rund 5,1 Millionen Zugkilometer auf die Strecken in Bayern, das sind knapp 19 Prozent mehr als heute.
„Mit dem neuen Verkehrsvertrag nutzen wir die Möglichkeiten, die sich durch die Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt im Jahr 2018 für die Region ergeben haben“, sagt Thomas Prechtl, Sprecher der Geschäftsführung der BEG. „Das neue Gesamtangebot führt regional wie überregional zu einem attraktiven, optimal vernetzten Nahverkehrssystem mit kurzen Umsteigemöglichkeiten und schnellen Reisezeiten. Wir schließen bestehende Taktlücken und verdichten teilweise das aktuelle Taktangebot. Beispielsweise wird die besonders nachfragestarke Strecke Nürnberg – Erlangen – Bamberg künftig durch ein Expresszug-Angebot an allen Wochentagen ganztätig im Halbstundentakt bedient. Und die Region Coburg/Sonneberg wird, statt bisher alle zwei Stunden, künftig im Stundentakt über die Schnellfahrstecke mit Bamberg, Erlangen und Nürnberg verbunden.“
Thüringen ist am ausgeschriebenen Leistungsvolumen mit sieben Prozent beteiligt. Thüringens Verkehrsministerin Birgit Keller dazu: „Ein Schwerpunkt unserer Verkehrspolitik in Thüringen liegt auf dem Ausbau des Regionalverkehrs. Ein guter Bahnanschluss von Südthüringen zum ICE Knoten Thüringen in Erfurt sowie für Pendler und Touristen nach Franken ist dabei von besonderer Bedeutung. Die Kooperation zwischen Bayern und Thüringen zum gemeinsam vergebenen Verkehrsvertrag E-Netz Franken hat sich bewährt und trägt überregional dazu bei, das Bahnfahren in der Region deutlich attraktiver zu gestalten.“
Fahrplankonzept und Angebotsverbesserungen
Zum Wettbewerbsprojekt Franken-Südthüringen gehören folgende Strecken:
- Nürnberg – Erlangen – Bamberg – Lichtenfels – Coburg
- Lichtenfels – Kronach – Saalfeld
- Bamberg – Schweinfurt – Würzburg
- Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
- Coburg – Erfurt als Eventualposition (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
Von Nürnberg fahren künftig halbstündlich Züge in Richtung Oberfranken. Ausgehend vom Anschlussknoten Nürnberg zur halben Stunde verkehrt ein stündlicher Regional-Express (RE) nach Saalfeld. Diese Linie führt jede zweite Stunde bis Bamberg einen Zugteil mit, der von dort dann über Schweinfurt nach Würzburg abzweigt. Nördlich von Kronach hält der Regional-Express Richtung Saalfeld stündlich an allen Stationen.
Um 30 Minuten versetzt dazu fährt die RE-Linie Nürnberg – Coburg – Sonneberg über die Neubaustrecke zwischen Bamberg und Coburg. Damit gibt es erstmals täglich ganztags halbstündliche Expresszüge von Nürnberg über Fürth, Erlangen, Forchheim und Hirschaid bis nach Bamberg. Von dort biegt die zweite Linie auf die Neubaustrecke VDE 8 ab; sie fährt weiter bis nach Coburg und verkürzt die Fahrzeit Nürnberg – Coburg auf nur noch rund 70 Minuten.
Die BEG lässt sich im Rahmen einer Eventualpostition (EVP) zusätzliche Leistungen anbieten. Sofern diese zum Tragen kommen, fahren bis zu fünf Zugpaare umsteigefrei von Nürnberg Richtung Erfurt, wo unter anderem schnelle Anschlüsse an die ICE-Sprinter nach Halle – Berlin und an die sogenannte Mitte-Deutschland-Verbindung Richtung Göttingen erreicht werden sollen. Stündliche Verbindungen von Coburg nach Sonneberg entstehen in diesen Fällen durch die Verlängerung der von Lichtenfels kommenden Züge. Bei einer Beauftragung der Eventualposition würde gemeinsam mit den vier ICE-Zugpaaren eine etwa zweistündliche Nordanbindung von Coburg Richtung Erfurt entstehen.
Jeweils zur halben Stunde sind die Expressverkehre in Coburg untereinander sowie mit den tagsüber angebotenen ICE-Zügen verknüpft, so dass die Fahrgäste beispielsweise auch durch schnelle Umsteigemöglichkeiten in Lichtenfels oder Sonneberg von den kurzen Reisezeiten der Neubaustrecke profitieren.
Zur Bedienung aller Halte zwischen Bamberg und Kronach bestellt die BEG ergänzend eine stündliche Regionalbahn, die Fahrgästen attraktive Anschlüsse bietet, zum Beispiel in Bamberg an den IC Richtung Karlsruhe und an die RE-Linien nach Nürnberg und Würzburg, in Lichtenfels Richtung Coburg und Richtung Bayreuth sowie in Kronach Richtung Saalfeld.
Umweltfreundliche, barrierefreie Neufahrzeuge
ür das Netz Franken-Südthüringen fordert die BEG moderne, klimatisierte, elektrisch betriebene Neufahrzeuge. Es sind zwei verschiedene Fahrzeugtypen zugelassen: Für die Linie aus Nürnberg über die Neubaustrecke VDE 8 sind 190 km/h Mindestgeschwindigkeit, ETCS-Ausrüstung, Druckertüchtigung und mindestens 600 Sitzplätze in der 2. Klasse notwendig. Für die übrigen Linien sind Fahrzeuge mit 160 km/h Mindestgeschwindigkeit und rund 360 Sitzplätzen in der 2. Klasse gefordert, wobei diese Züge im Abschnitt Nürnberg – Bamberg zur Sicherstellung hoher Kapazitäten grundsätzlich als Doppeleinheit verkehren. Möglichst jeder, mindestens jedoch jeder zweite Einstiegsbereich muss über mindestens einen Mehrzweckbereich verfügen.
Die Fahrzeuge müssen zudem den neuesten Standards der Barrierefreiheit entsprechen. Sie müssen an allen Türen einen stufenfreien Einstieg ermöglichen; mobilitätseingeschränkte Reisende müssen an Bahnsteigen mit einer Höhe zwischen 38 und 76 Zentimetern ohne Voranmeldung ein- und aussteigen können.
Hohe Qualitätsanforderungen
Die BEG stellt detaillierte Anforderungen in Sachen Qualität. So müssen beispielsweise monatliche und jährliche Vorgaben für die Pünktlichkeit sowie konkrete Vorgaben zur Anschlusssicherung beachtet werden. Zudem macht die BEG für alle Züge Mindestvorgaben zur Sitzplatzanzahl unter besonderer Berücksichtigung stark frequentierter Züge im Berufs- und Schülerverkehr sowie im Freizeitverkehr an Wochenenden.
Um den Fahrgästen einen umfangreichen Service zu garantieren, wird die Zugbegleiterquote künftig auf allen Strecken 100 Prozent betragen. Somit ist künftig im gesamten Netz mindestens ein Zugbegleiter in jedem Zug gefordert Dabei gelten klar definierte Mindestanforderungen an Ausbildung und Qualifikation des Zugpersonals.
Das Netz Franken-Südthüringen wird in das bewährte Qualitätsmesssystem der BEG integriert. Bei den Tests werden Kriterien wie „Sauberkeit“, „Fahrgastinformation“ und „Kundenorientierung“ geprüft und bewertet. Unterschreitet ein Verkehrsunternehmen die von der BEG vorgegebenen Zielwerte, muss es Strafzahlungen leisten, werden Pluspunkte erreicht, bekommt es einen Bonus. Bei Abweichungen von den vertraglich vereinbarten Zielwerten hinsichtlich Pünktlichkeit und Anschlusserreichung werden ebenfalls Strafzahlungen fällig.
Erstmalig in Anwendung: Neue Anforderungen beim Thema Personal
Aufgrund der branchenweiten Personalknappheit insbesondere bei Triebfahrzeugführern, hat die BEG beschlossen, ihre bisherigen Vorgaben zum Personalkonzept weiterzuentwickeln und auszubauen. So wird erstmals eine sogenannte „Sitzbereitschaft“ für Reserve-Triebfahrzeugführer gefordert, um Zugausfälle aufgrund z.B. kurzfristiger Krankmeldungen minimieren zu können. Als weitere Anforderung lässt sich die BEG mit den Angeboten der Verkehrsunternehmen einen Plan zur Personalbereitstellung und -akquisition vorlegen, welcher jährlich aktualisiert werden muss, damit ein ausreichender Personalbestand zum Betriebsstart wie auch während der Vertragslaufzeit sichergestellt werden kann. Um dem branchenweiten Mangel an Triebfahrzeugführern zu begegnen, fordert die BEG des Weiteren eine Mindestausbildungsquote für Triebfahrzeugführer.
Detaillierte Informationen zum Wettbewerbsprojekt Franken-Südthüringen einschließlich der Vorgaben der BEG zu Vertrieb, Tarif und Fahrgastinformation erhalten Sie hier:
https://beg.bahnland-bayern.de/de/wettbewerb/ausschreibungen/netz-franken-südthü...
ETCS-Ausrüstung der Fahrzeuge halbherzig
Zugarbeiter, Mittelndorf, Mittwoch, 07.08.2019, 17:22 (vor 2435 Tagen) @ oska
Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) schreibt Regionalverkehr im Netz Franken-Südthüringen aus
Umweltfreundliche, barrierefreie Neufahrzeuge
ür das Netz Franken-Südthüringen fordert die BEG moderne, klimatisierte, elektrisch betriebene Neufahrzeuge. Es sind zwei verschiedene Fahrzeugtypen zugelassen: Für die Linie aus Nürnberg über die Neubaustrecke VDE 8 sind 190 km/h Mindestgeschwindigkeit, ETCS-Ausrüstung, Druckertüchtigung und mindestens 600 Sitzplätze in der 2. Klasse notwendig. Für die übrigen Linien sind Fahrzeuge mit 160 km/h Mindestgeschwindigkeit und rund 360 Sitzplätzen in der 2. Klasse gefordert, wobei diese Züge im Abschnitt Nürnberg – Bamberg zur Sicherstellung hoher Kapazitäten grundsätzlich als Doppeleinheit verkehren. Möglichst jeder, mindestens jedoch jeder zweite Einstiegsbereich muss über mindestens einen Mehrzweckbereich verfügen.
Traurig, dass man nur die die 190-km/h-NBS-Fahrzeuge ETCS fordert und die 160-km/h-Fahrzeuge wohl nur PZB haben werden.
Damit geht das Henne-Ei-Spiel leider bis 2050 auf dieser Strecke weiter und das dann dort mindestens zwischen Eltersdorf und Unterleiterbach vorhandene ETCS wird wohl von den meisten Fahrzeugen nicht genutzt werden.
Gab es nicht mal eine Ausrüstungspflicht seitens der EU dazu?
Beste Grüße,
--
Zugarbeiter
Bei Mädchen, Funk und Eisenbahn
kommt's auf den rechten Anschluß an.
ETCS-Ausrüstung der Fahrzeuge halbherzig
Salzufler, Köln, Samstag, 10.08.2019, 08:20 (vor 2432 Tagen) @ Zugarbeiter
Wenn die 160 km/h - Fahrzeuge kein ETCS bekommen würden, könnte man auch keine RE über die Neubaustrecke anbieten. Und das ist ja zumindest im Abschnitt Breitengüßbach-Coburg so in der Ausschreibung gefordert!
Es handelt sich um eine Eventualposition!
Alexander, Mittwoch, 07.08.2019, 14:42 (vor 2435 Tagen) @ oska
Hallo,
die PM bitte richtig lesen, die BEG möchte im Rahmen der Ausschreibung auch ein Angebot für fünf Zugpaare Coburg - Erfurt erhalten.
Erst danach wird entschieden, ob die Verlängerung nach Erfurt kommt. Hängt am Ende u. a. vom Preis ab, den die EVU anbieten.
Also fest steht es damit noch nicht, aber ein erster Schritt ist getan.
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
oska, Mittwoch, 07.08.2019, 14:46 (vor 2435 Tagen) @ Alexander
die PM bitte richtig lesen,
Ja, mach das bitte.
die BEG möchte im Rahmen der Ausschreibung auch ein Angebot für fünf Zugpaare Coburg - Erfurt erhalten.
Erst danach wird entschieden, ob die Verlängerung nach Erfurt kommt. Hängt am Ende u.
Das ist richtig, doch von der Strecke habe ich nichts geschrieben.
Richtig ist: die Region Coburg/Sonneberg wird, statt bisher alle zwei Stunden, künftig im Stundentakt über die Schnellfahrstecke mit Bamberg, Erlangen und Nürnberg verbunden.
Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 14:48 (vor 2435 Tagen) @ oska
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 14:51
die BEG möchte im Rahmen der Ausschreibung auch ein Angebot für fünf Zugpaare Coburg - Erfurt erhalten.
Erst danach wird entschieden, ob die Verlängerung nach Erfurt kommt. Hängt am Ende u. a. vom Preis ab, den die EVU anbieten.
Das ist richtig, doch von der Strecke habe ich nichts geschrieben.
Äh... Doch:
"Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023"
Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
oska, Mittwoch, 07.08.2019, 14:53 (vor 2435 Tagen) @ musicus
die BEG möchte im Rahmen der Ausschreibung auch ein Angebot für fünf Zugpaare Coburg - Erfurt erhalten.
Erst danach wird entschieden, ob die Verlängerung nach Erfurt kommt. Hängt am Ende u.
Das ist richtig, doch von der Strecke habe ich nichts geschrieben.
Äh... Doch:
"Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023"
Die Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt wurde wie vielen noch in Erinnerung sein dürfte letztes Jahr in Betrieb genommen. Über diese Strecke fahren die Regionalzüge Bamberg–Coburg–Sonneberg ebenso wie die ICE München-Berlin.
Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 15:02 (vor 2435 Tagen) @ oska
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 15:04
Das ist richtig, doch von der Strecke habe ich nichts geschrieben.
Äh... Doch:
"Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023"
Die Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt wurde wie vielen noch in Erinnerung sein dürfte letztes Jahr in Betrieb genommen.
Ist mir nicht in Erinnerung. Es war wohl eher vorletztes Jahr. Da war was.
Über diese Strecke fahren die Regionalzüge Bamberg–Coburg–Sonneberg ebenso wie die ICE München-Berlin.
Ich zitiere "oska": "Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023" und schließe die sich daraus ergebende Frage an:
Woran ist nun heute zweifelsfrei festzumachen, dass ab Dezember 2023 Bamberg-Erfurt (oder meinetwegen auch 'Ebensfeld-Erfurt') im Regionalverkehr über die SFS bedient werden wird?
Danke.
Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
oska, Mittwoch, 07.08.2019, 15:14 (vor 2435 Tagen) @ musicus
bearbeitet von oska, Mittwoch, 07.08.2019, 15:16
Manchmal fahre ich auf der Bundesautobahn 7, die mit 962,2 Kilometern die längste deutsche Bundesautobahn. Noch nie bin ich die komplette Strecke gefahren, aber schon oft über die A7 gefahren. Falls Du auch mal auf der A7 fahren möchtest, mußt Du nicht von Handewitt bis Füssen fahren, es gibt Auf- und Abfahrten.
Die Neubaustrecke (NBS) Ebensfeld–Erfurt (VDE 8.1) wurde - da hast Du recht - bereits 2017 in Betrieb genommen. Auf der Grafik der DB siehst Du Coburg bereits als Halt markiert.
Ich zitiere "oska": "Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023" und schließe die sich daraus ergebende Frage an:
Über diese Trasse werden die Regionalzüge fahren.
Woran ist nun heute zweifelsfrei festzumachen, dass ab Dezember 2023 Bamberg-Erfurt (oder meinetwegen auch 'Ebensfeld-Erfurt') im Regionalverkehr über die SFS bedient werden wird?
Das mache ich nirgends fest. Diese Aussage so zu treffen ist falsch. Die Regionalzüge werden ab Dez 2023 die Strecke Bamberg – Coburg – Sonneberg fahren. Dabei fahren sie von Ebensfeld bis Weißenbrunn auf der SFS Ebensfeld-Erfurt.
Das die Verlängerung bis Erfurt eine Option ist, ist auch eine tolle Sache, steht aber noch nicht fest. Das wahrlich für mich neue und meldenswerte ist, das Regionalzüge über die SFS fahren. Genau das habe ich geschrieben. Nichts vom möglichen Zugverkehr bis Erfurt.
RE's Sonneberg(Thür) - Nürberg hbf bereits heute über VDE 8
ffz, Mittwoch, 07.08.2019, 15:28 (vor 2435 Tagen) @ oska
Hallo,
beriets heute schon fahren alle 2 Stunden RE's zwischen Nürnberg und Sonneberg(Thüringen) über die VDE 8, das ist nicht wirklich neu. Das Problem ist viel mehr, das die Ausnahmegenehmigung vom EBA für konventionelle Dostos und Vectrons nur bis 2023 gilt. Danach dürfen nur noch Druckertüchtigte Fahrzeuge auf die VDE 8 und das sind die konventionellen Dostos nicht un die ölassen sich auch nicht entsprechend nachrüsten.
Anforderungen an die Fahrzeuge
oska, Mittwoch, 07.08.2019, 15:32 (vor 2435 Tagen) @ ffz
beriets heute schon fahren alle 2 Stunden RE's zwischen Nürnberg und Sonneberg(Thüringen) über die VDE 8, das ist nicht wirklich neu. Das Problem ist viel mehr, das die Ausnahmegenehmigung vom EBA für konventionelle Dostos und Vectrons nur bis 2023 gilt. Danach dürfen nur noch Druckertüchtigte Fahrzeuge auf die VDE 8 und das sind die konventionellen Dostos nicht un die ölassen sich auch nicht entsprechend nachrüsten.
Die sind von der BEG auch gefordert, ich zitiere aus der Ausschreibung:
Für das Netz Franken-Südthüringen werden Neufahrzeuge gefordert, wobei eine sogenannte Kapitaldienstgarantie des Freistaats Bayern die Finanzierung erleichtert. Es sind zwei verschiedene Fahrzeugtypen zugelassen: Für die Verkehre aus Nürnberg über die Neubaustrecke VDE 8 sind 190 km/h Mindestgeschwindigkeit, ETCS-Ausrüstung, Druckertüchtigung und Auslegung für mindestens 600 Sitzplätze in der 2. Klasse notwendig. Für die übrigen Linien sind Fahrzeuge mit 160 km/h Mindestgeschwindigkeit und rund 360 Sitzplätzen in der 2. Klasse gefordert, wobei diese Züge im Abschnitt Nürnberg – Bamberg zur Sicherung hoher Kapazitäten grundsätzlich als Doppeleinheit verkehren. Möglichst jeder, mindestens jedoch jeder zweite Einstiegsbereich muss über mindestens einen Mehrzweckbereich verfügen.
Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 15:45 (vor 2435 Tagen) @ oska
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 15:46
Ich zitiere "oska": "Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023" und schließe die sich daraus ergebende Frage an:
Über diese Trasse werden die Regionalzüge fahren.
Woran ist nun heute zweifelsfrei festzumachen, dass ab Dezember 2023 Bamberg-Erfurt (oder meinetwegen auch 'Ebensfeld-Erfurt') im Regionalverkehr über die SFS bedient werden wird?
Das mache ich nirgends fest. Diese Aussage so zu treffen ist falsch.
Ich zitiere abermals "oska": "Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023" und schließe die sich daraus ergebenden Frage an:
a) Weshalb trägt dann der Thread diese Überschrift?
b) Was soll an "Dabei fahren sie von Ebensfeld bis Weißenbrunn auf der SFS Ebensfeld-Erfurt." mit "ab Dezember 2023" zu tun haben?
Das wahrlich für mich neue und meldenswerte ist, das Regionalzüge über die SFS fahren.
Nun - für mich ist das nicht "wahrlich neu". Ob es auch 'meldenswert' ist, sei jedem selbst überlassen.
Genau das habe ich geschrieben. Nichts vom möglichen Zugverkehr bis Erfurt.
Weshalb trägt dann der Thread diese Überschrift?
Es ist irreführend.
Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
oska, Mittwoch, 07.08.2019, 15:56 (vor 2435 Tagen) @ musicus
Genau das habe ich geschrieben. Nichts vom möglichen Zugverkehr bis Erfurt.
Weshalb trägt dann der Thread diese Überschrift?
Es ist irreführend.
Meiner Oma würde ich erzählen, das Regionalzüge auf der neuen Bahnstrecke München-Berlin fahren. Hier habe im Forum habe ich die offizielle Bezeichnung des Streckenabschnitts verwendet. Tut mir leid, wenn ich Dich damit verwirrt habe.
Nun - für mich ist das nicht "wahrlich neu". Ob es auch 'meldenswert' ist, sei jedem selbst überlassen.
Wenn Du das alles schon wusstest prima. Merk Dir einfach, wenn oska dran steht, nicht lesen. Neueres habe ich selten zu vermelden.
Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
Christian_S, Mittwoch, 07.08.2019, 16:10 (vor 2435 Tagen) @ oska
Hier habe im Forum habe ich die offizielle Bezeichnung des Streckenabschnitts verwendet. Tut mir leid, wenn ich Dich damit verwirrt habe.
Das ist nur der Arbeitstitel der SFS aus Zeiten der Planung und des Baus.
Praktisch bzw betrieblich hat Ebensfeld mit der Strecke gar nichts zu tun. Es gibt an der SFS keine Betriebsstelle Ebensfeld.
Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
oska, Mittwoch, 07.08.2019, 16:21 (vor 2435 Tagen) @ Christian_S
Das ist nur der Arbeitstitel der SFS aus Zeiten der Planung und des Baus.
Zumindest am 22.06.2019 war der "Arbeitstitel" noch im aktuellen Sprachgebrauch der DB vorhanden:
Größte Notfallübung Thüringens im Tunnel Fleckberg der Neubaustrecke VDE 8.1 Ebensfeld-Erfurt
Im Bahn-Tunnel Fleckberg (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) findet Thüringens bisher größte Übung mit einem angenommenen Großschadensereignis statt. Damit wird die langfristige und umfangreiche Zusammenarbeit der Deutschen Bahn und den zuständigen Thüringer Einsatzkräften auf der Neubaustrecke VDE 8.1 Ebensfeld-Erfurt fortgeführt. Etwa 1.500 Protagonisten sind direkt in die Einsatzübung eingebunden, hinzu kommen Mitarbeiter umliegender Krankenhäuser, der Leitstellen sowie dutzende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DB AG im der DB Unfallbetreuung CareNet.
Darüber hinaus wir die Übung wissenschaftlich begleitet durch das Forschungsprojekt zur Weiterentwicklung der Sicherheitskonzepte für Eisenbahntunnel(SIKET).
Quelle: vde8.de / DB Netz AG
Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
Christian_S, Mittwoch, 07.08.2019, 16:56 (vor 2435 Tagen) @ oska
Ich weiss, solche Titel werden gern bei außerbetrieblichen Verlautbarungen weiter benutzt. Aber wie gesagt, betrieblich hat die SFS mit Ebensfeld nix zu tun, in den Leitsystemen der Bahn wird sie mit den Betriebsstellenabkürzungen UE - NUL (Erfurt - Unterleiterbach) bezeichnet.
Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
oska, Mittwoch, 07.08.2019, 18:38 (vor 2435 Tagen) @ Christian_S
Ich weiss, solche Titel werden gern bei außerbetrieblichen Verlautbarungen weiter benutzt. Aber wie gesagt, betrieblich hat die SFS mit Ebensfeld nix zu tun, in den Leitsystemen der Bahn wird sie mit den Betriebsstellenabkürzungen UE - NUL (Erfurt - Unterleiterbach) bezeichnet.
Die SFS-Strecke Ebensfeld-Erfurt führt durch den Ort Ebensfeld, keine 20 Meter am RB/RE-Haltepunkt Ebensfeld vorbei. Natürlich hat die SFS nichts mit dem Haltepunkt zu tun. Die beiden Strecken sind dort gar nicht verbunden sondern laufen parallel.
SFS Nürnberg - Erfurt
Henrik, Mittwoch, 07.08.2019, 18:43 (vor 2435 Tagen) @ oska
Ich weiss, solche Titel werden gern bei außerbetrieblichen Verlautbarungen weiter benutzt. Aber wie gesagt, betrieblich hat die SFS mit Ebensfeld nix zu tun, in den Leitsystemen der Bahn wird sie mit den Betriebsstellenabkürzungen UE - NUL (Erfurt - Unterleiterbach) bezeichnet.
Die SFS-Strecke Ebensfeld-Erfurt führt durch den Ort Ebensfeld, keine 20 Meter am RB/RE-Haltepunkt Ebensfeld vorbei. Natürlich hat die SFS nichts mit dem Haltepunkt zu tun.
dann nenn sie doch auch nicht so, niemand macht das, ergibt ja auch keinen Sinn, s.o.
Eine Schnellfahrstrecke verbindet zwei Bahnhöfe/Stationen/.. miteinander, das ist hier wie von Dir beschrieben nicht der Fall.
SFS-Strecke?
Mimimi
Bronnbach Bhf, Mittwoch, 07.08.2019, 18:39 (vor 2435 Tagen) @ Christian_S
Das bewirbt sich jemand um den "Mimimi ich weiß es besser" Pokal.
Hab ich erwähnt, dass ich sehr gerne mit dem ICE auf der VDE8 fahre? Besonders mit den VDE8 Sprintern zwischen NUE und BER? ☺
Mimimi
Christian_S, Mittwoch, 07.08.2019, 19:00 (vor 2435 Tagen) @ Bronnbach Bhf
Das bewirbt sich jemand um den "Mimimi ich weiß es besser" Pokal.
Hab ich erwähnt, dass ich sehr gerne mit dem ICE auf der VDE8 fahre? Besonders mit den VDE8 Sprintern zwischen NUE und BER? ☺
Wusste gar nicht, dass die Züge den BER und den Nürnberger Flughafen bedienen ;-)
Da bewirbt sich wohl jemand um den Preis des sinnfreiesten Postings heute ;-)
Neubaustrecke Ebensfeld-Erfurt
Henrik, Mittwoch, 07.08.2019, 18:46 (vor 2435 Tagen) @ oska
Das ist nur der Arbeitstitel der SFS aus Zeiten der Planung und des Baus.
Zumindest am 22.06.2019 war der "Arbeitstitel" noch im aktuellen Sprachgebrauch der DB vorhanden:
Größte Notfallübung Thüringens im Tunnel Fleckberg der Neubaustrecke VDE 8.1 Ebensfeld-Erfurt
eben, wie er korrekt anmerkt:
aus Zeiten der Planung und des Baus (weiterhin natürlich korrekte Benutzung nach Fertigstellung)
daher dort ja auch Neubaustrecke Ebensfeld-Erfurt und eben nicht SFS
Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 16:20 (vor 2435 Tagen) @ oska
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 16:24
Nun - für mich ist das nicht "wahrlich neu". Ob es auch 'meldenswert' ist, sei jedem selbst überlassen.
Wenn Du das alles schon wusstest prima.
Dass Nahverkehr von Süden nach Erfurt via VDE 8 in den Sternen steht: durchaus. Dass RE die VDE 8 bereits abschnittsweise befahren: dito. Nebenbei: beides war bereits im Forum Thema.
Merk Dir einfach, wenn oska dran steht, nicht lesen. Neueres habe ich selten zu vermelden.
Alles klar. Ambitioniert - aber ich denke, das kann ich schaffen.
Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
MvG, Mittwoch, 07.08.2019, 17:03 (vor 2435 Tagen) @ musicus
Ich zitiere "oska": "Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023" und schließe die sich daraus ergebende Frage an:
Weshalb trägt dann der Thread diese Überschrift?
Weil es um Planungen für den die Strecke Erfurt-Ebensfeld befahrenden Regionalverkehr für den Zeitraum ab 12/23 geht. Ganz simpel eigentlich.
Da kannst du die Betreffzeile so oft zitieren, wie du willst, daran ändert sich nichts.
Es ist irreführend.
Nein ist es nicht. Höchstens leicht misszuverstehen. Aber anstatt zu denken: "Ach so ist das gemeint, da habe ich die Überschrift wohl fehlinterpretiert, so ist das also", machst du hier ein Fass auf und fängst an rumzustenkern, nur um im Recht sein zu können.
Das ist zwar ein in Internet-Foren weit verbreitetes, aber dennoch sehr nerviges Phänomen.
Du biegst dir die Welt um dein eigenes Missverständnis herum, nur um dir selbst keinen Fehler eingestehen zu müssen.
Bevor du jetzt ansetzt, in der nächsten Antwort wieder zurückzuschießen, weil du meinst dich verteidigen, oder im Recht sein, oder das letzte Wort haben zu müssen, lass es bitte einfach bleiben und wenn du das schaffst, dann reflektiere dich doch mal ein Wenig selbst.
Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 19:56 (vor 2435 Tagen) @ MvG
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 07.08.2019, 19:57
Weshalb trägt dann der Thread diese Überschrift?
Weil es um Planungen für den die Strecke Erfurt-Ebensfeld befahrenden Regionalverkehr für den Zeitraum ab 12/23 geht. Ganz simpel eigentlich.
Nur, dass es da nicht steht. "Planung" finde ich da nicht. Ganz simpel. Eigentlich.
Da kannst du die Betreffzeile so oft zitieren, wie du willst, daran ändert sich nichts.
Eben: "Regionalverkehr über Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt ab Dezember 2023"
Wenn es die abschnittsweise NV-Befahrung der VDE 8.1 ab Dezember 2023 meinen sollte, ist es sachlich falsch, weil unzutreffend, da bereits heute der Fall. Falls es NV-Verbindungen von/nach Erfurt via VDE 8.1 ab Dezember 2023 meinen sollte, ist es sachlich ebenfalls falsch, da heute ungewiss.
Aber anstatt zu denken: "Ach so ist das gemeint, da habe ich die Überschrift wohl fehlinterpretiert, so ist das also"
Umgekehrt wird ein Schuh draus: der Thread fehlinterpretiert Informationen, die er gar nicht enthält sondern welche erst in einem weiteren Beitrag nachgeliefert werden müssen.
Eventualposition Coburg – Erfurt abhängig von..
Henrik, Mittwoch, 07.08.2019, 21:24 (vor 2435 Tagen) @ Alexander
die PM bitte richtig lesen, die BEG möchte im Rahmen der Ausschreibung auch ein Angebot für fünf Zugpaare Coburg - Erfurt erhalten.
Erst danach wird entschieden, ob die Verlängerung nach Erfurt kommt. Hängt am Ende u. a. vom Preis ab, den die EVU anbieten.Also fest steht es damit noch nicht, aber ein erster Schritt ist getan.
Wie kommst Du darauf, dass die Eventualposition vom Preis abhängen würde?
und das erst danach?
Die Quellen lesen sich eher danach, dass es vom FV abhängen würde.
von erst danach ist dort auch nichts zu lesen.
https://beg.bahnland-bayern.de/de/wettbewerb/ausschreibungen/netz-franken-südthüringen
![[image]](https://beg.bahnland-bayern.de/files/media/corporate-portal/wettbewerb/ausschreibungen/2019/franken-suedthueringen/BEG_GR_Projekt_Franken-Suedthueringen_20190424-Stand%2024.04.jpg)
https://beg.bahnland-bayern.de/files/media/corporate-portal/wettbewerb/ausschreibungen/...
Kleine Bemerkung zu Ebensfeld
ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 07.08.2019, 19:01 (vor 2435 Tagen) @ oska
bearbeitet von ICETreffErfurt, Mittwoch, 07.08.2019, 19:04
Aus aktuellem Anlass (diese Diskussion), habe ich mir erlaubt im Artikel zum Ort Ebensfeld folgende Passage zu modifizieren:
* Der Markt hat einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Bamberg–Hof]], die von Bamberg über den Eisenbahnknotenpunkt Lichtenfels nach Hof führt und liegt am [[Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8]], der [[Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt|Neubaustrecke Ebensfeld–Erfurt]], die Ende 2017 in Betrieb ging. Anzumerken sei, dass der Haltepunkt Ebensfeld, entgegen der öffentlichen Namenswahl der Strecke, keine Verbindung zur Neubaustrecke Ebensfeld–Erfurt besitzt. Die erste Betriebsstelle der Neubaustrecke ist der [[Unterleiterbach|Bahnhof Unterleiterbach]].
Ist Subventionierung RE Coburg–Erfurt nach AEG erlaubt?
ICETreffErfurt, Eisenach, Freitag, 09.08.2019, 03:24 (vor 2433 Tagen) @ oska
bearbeitet von ICETreffErfurt, Freitag, 09.08.2019, 03:25
Was ich mich frage, ob es da überhaupt rechtliche Probleme geben könnte. Immerhin dürfte es das erste mal seit 1994 sein, dass ein Nahverkehrszug eine deutlich mehr als 50 km lange Strecke non-stop ohne Zwischenhalte befahren soll.
Laut dem AEG wäre das ja dann kein Nahverkehr mehr.
Das ist auch nicht weiter als Nürnberg-Donauwörth...
JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 09.08.2019, 08:32 (vor 2433 Tagen) @ ICETreffErfurt
- kein Text -
--
Weg mit dem 4744!
Das ist auch nicht weiter als Nürnberg-Donauwörth...oder...
ITF, Freitag, 09.08.2019, 11:09 (vor 2433 Tagen) @ JeDi
Hamburg - Lübeck,
Hamburg - Husum,
etc. pp.
Das ist auch nicht weiter als Nürnberg-Donauwörth...oder...
Christian_S, Freitag, 09.08.2019, 13:01 (vor 2433 Tagen) @ ITF
IRE Stuttgart-Aulendorf mit 57 km nonstop zwischen Stuttgart und Reutlingen seit vielen Jahren im 2h-Takt.
Das ist auch nicht weiter als Nürnberg-Donauwörth...oder...
ICETreffErfurt, Eisenach, Samstag, 10.08.2019, 01:39 (vor 2433 Tagen) @ Christian_S
Die Frage ist halt, wie die DB Fernverkehr auf diese "Konkurrenz" reagiert. Gut, die ICE auf der SFS sind so stark ausgelastet, dass es sich finanziell wohl eher nicht spürbar durchschlagen dürfte, wenn paar Leute den RE als ICE-Alternative nutzen.
Trotzdem sehe ich da durchaus einen möglichen rechtlichen Hebel, der in Zukunft ausgespielt werden könnte. Darüber hinaus sind Coburg–Erfurt dann auch mehr als 57 km. Ohne den Halt in Ilmenau-Wolfsberg wären es non-stop rund 89 km. Das ist schon ordentlich.
Also wenn man dort Nahverkehr anbietet, wobei man es wohl eher als Regionalverkehr bezeichnen sollte, wäre ein Halt in Wolfsberg durchaus wünschenswert.
Das ist auch nicht weiter als Nürnberg-Donauwörth...oder...
Henrik, Freitag, 09.08.2019, 13:55 (vor 2433 Tagen) @ ITF
Hamburg - Lübeck,
Hamburg - Husum,
welche RE fahren dort nonstop?
etc. pp.
ja, sowieso..... gibt so einige.
gibt es
Nordy, Freitag, 09.08.2019, 14:10 (vor 2433 Tagen) @ Henrik
Hamburg - Lübeck,
Hamburg - Husum,
welche RE fahren dort nonstop?
z.B.
Samstags RE 60 4193 Husum - Hamburg
Mo-Fr RE 83 21447 Lübeck - Hamburg-Hasselbrook
gibt es
Henrik, Freitag, 09.08.2019, 14:21 (vor 2433 Tagen) @ Nordy
Hamburg - Lübeck,
Hamburg - Husum,
welche RE fahren dort nonstop?
z.B.
Samstags RE 60 4193 Husum - Hamburg
kann ich nicht finden..
wird auch nicht aufgelistet bei nah.sh
Mo-Fr RE 83 21447 Lübeck - Hamburg-Hasselbrook
umgelegt..
RE 83 Kiel Hbf - Lübeck Hbf - Lüneburg
ein einzelner seltener abweichender Zug einer insgesamt langlaufenden Linie,
das erklärt es hier.
gibt es
Nordy, Freitag, 09.08.2019, 15:08 (vor 2433 Tagen) @ Henrik
Samstags RE 60 4193 Husum - Hamburg
kann ich nicht finden..
siehe hier https://www.nah.sh/assets/downloads/1d000c2cce/RE6-RB62-Fahrplan2018-2019.pdf S. 50 18.56h ab Husum
Ist Subventionierung RE Coburg–Erfurt nach AEG erlaubt?
SPFVG, Samstag, 10.08.2019, 01:59 (vor 2433 Tagen) @ ICETreffErfurt
Was ich mich frage, ob es da überhaupt rechtliche Probleme geben könnte. Immerhin dürfte es das erste mal seit 1994 sein, dass ein Nahverkehrszug eine deutlich mehr als 50 km lange Strecke non-stop ohne Zwischenhalte befahren soll.
Laut dem AEG wäre das ja dann kein Nahverkehr mehr.
Das AEG sagt:
(12) Schienenpersonennahverkehr ist ein Verkehrsdienst, dessen Hauptzweck es ist, die Verkehrsbedürfnisse im Stadt-, Vorort- oder Regionalverkehr abzudecken. Das ist im Zweifel der Fall, wenn in der Mehrzahl der Beförderungsfälle eines Zuges die gesamte Reiseweite 50 Kilometer oder die gesamte Reisezeit eine Stunde nicht übersteigt.
Es geht also um die Mehrheit der Beförderungsfälle. Da kann man tricksen, indem man einen sehr langlaufenden RE in einem Teil an jedem Gartenzaun halten lässt und nur im 2. Teil dann nonstop wie ein IC durchfährt.
Genau das wird z.B. bei Donauwörth-Nürnberg gemacht, bis Augsburg halten die 612 aus Lindau fast überall bzw. halt oft genug.
Nachteil: Man bekommt keine Fernverkehrstrasse im leicht billigeren Metro Basic Tarif.
Am Ende ist das ganze allerdings auch nicht wichtig, notfalls könnte man es wie bei einigen IC2-Linien machen: Offiziell FV aber mit NV-Freigabe, wobei die Länder Kompensation zahlen. Scheint auch nicht illegal zu sein.
Ist Subventionierung RE Coburg–Erfurt nach AEG erlaubt?
ICETreffErfurt, Eisenach, Samstag, 10.08.2019, 02:18 (vor 2432 Tagen) @ SPFVG
bearbeitet von ICETreffErfurt, Samstag, 10.08.2019, 02:23
Was ich mich frage, ob es da überhaupt rechtliche Probleme geben könnte. Immerhin dürfte es das erste mal seit 1994 sein, dass ein Nahverkehrszug eine deutlich mehr als 50 km lange Strecke non-stop ohne Zwischenhalte befahren soll.
Laut dem AEG wäre das ja dann kein Nahverkehr mehr.
Das AEG sagt:
(12) Schienenpersonennahverkehr ist ein Verkehrsdienst, dessen Hauptzweck es ist, die Verkehrsbedürfnisse im Stadt-, Vorort- oder Regionalverkehr abzudecken. Das ist im Zweifel der Fall, wenn in der Mehrzahl der Beförderungsfälle eines Zuges die gesamte Reiseweite 50 Kilometer oder die gesamte Reisezeit eine Stunde nicht übersteigt.Es geht also um die Mehrheit der Beförderungsfälle. Da kann man tricksen, indem man einen sehr langlaufenden RE in einem Teil an jedem Gartenzaun halten lässt und nur im 2. Teil dann nonstop wie ein IC durchfährt.
Genau das wird z.B. bei Donauwörth-Nürnberg gemacht, bis Augsburg halten die 612 aus Lindau fast überall bzw. halt oft genug.
Nachteil: Man bekommt keine Fernverkehrstrasse im leicht billigeren Metro Basic Tarif.Am Ende ist das ganze allerdings auch nicht wichtig, notfalls könnte man es wie bei einigen IC2-Linien machen: Offiziell FV aber mit NV-Freigabe, wobei die Länder Kompensation zahlen. Scheint auch nicht illegal zu sein.
Mal sehen wie es ausgeht. Es war halt nur so eine Frage, die mir in dem Zusammenhang durch den Kopf gegangen ist. Vermutlich wird DB Fernverkehr nichts dagegen haben und es läuft alles seinen Gang. Einzig privater Fernverkehr wie Flixtrain, sollten sie jemals auf der VDE8 ein Angebot fahren, könnte sich an parallel laufenden Regionalzügen stören, wenn diese ihnen die Fahrgäste abziehen könnten.
Wobei in diesen RE ja keine besonders günstigen Tarife gelten werden. Das Hopperticket scheitet aus, weil es nur bis 50 km weit gilt und Coburg 89 km von Erfurt entfernt liegt. Das Thüringen-Ticket scheitet aus, weil Coburg in Bayern liegt und das Thüringen-Ticket (aktuell) nicht grenzüberschreitend gilt. Einzig das Regio120-Ticket zu 17 Euro (Regio120-Plus-Ticket zu 22 Euro) wird wohl im RE anerkannt werden, da es nicht nur in Thüringen gilt sondern auch in die größeren angrenzenden Städte der Nachbarländer wie Kassel, Göttingen, Magdeburg, Halle oder Leipzig.
Gut, dass Regio-Ticket Franken-Thüringen wird vermutlich im RE anerkannt werden. Kostet ja etwas weniger als das reine Thüringen-Ticket, ist aber nur in DB Zügen und auf einer Strecke bei Agilis gültig. Eventuell gilt noch das Bayern-Ticket, da es aktuell ja auch bis Sonneberg gilt.
Subventionierte NV-Züge über 50 Km nonstop
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 10.08.2019, 03:02 (vor 2432 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von 218 466-1, Samstag, 10.08.2019, 03:06
Was ich mich frage, ob es da überhaupt rechtliche Probleme geben könnte. Immerhin dürfte es das erste mal seit 1994 sein, dass ein Nahverkehrszug eine deutlich mehr als 50 km lange Strecke non-stop ohne Zwischenhalte befahren soll.
Falsch.
- 2002 wurde ein IRE-Sprinter Friedrichshafen Stadt - Stuttgart, nonstop zw. Ulm und Göppingen (51.9 Km) von der NVBW eingeführt.
- 2012 wurde RE 57398/57399 "Neuschwansteinexpress" (seit letzten Dezember als BRB 62705/62720) München - Füssen, nonstop zw. München-Pasing und Marktoberdorf (92.7 Km) von der BEG eingeführt.
- 2017 wurde IRE 4247/4248 "Schnee-Express Allgäu" Stuttgart - Oberstorf, ohne Verkehrshalt zw. Neu-Ulm und Immenstadt (107 Km) (es gab vmtl. Betriebshalte, da der Zug nicht wesentlich schneller, als die Taktzüge war) eingeführt.
Laut dem AEG wäre das ja dann kein Nahverkehr mehr.
Das lt. eigener Formulierung, zweifelhafte AEG hat keinen Einfluss auf Zuggattungen. ;)
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
okay, überstimmt
ICETreffErfurt, Eisenach, Samstag, 10.08.2019, 03:51 (vor 2432 Tagen) @ 218 466-1
Wobei das ja nur einzelne Zugpaare sind, während des zwischen Erfurt und Coburg ja eine Taktlinie geben sind, wenn auch nur 5 Zugpaare täglich.
Wie gesagt, warten wir erstmal ab was DB Fernverkehr und Flixtrain dazu sagen werden. Denn auf der SFS wird der RE wirklich echte Konkurrenz zum Fernverkehr sein, im Gegensatz zu den bereits angeführten Beispielen.
Subventionierte NV-Züge über 50 Km nonstop
Berlin-Express, nähe BPHD, Samstag, 10.08.2019, 10:22 (vor 2432 Tagen) @ 218 466-1
Was ich mich frage, ob es da überhaupt rechtliche Probleme geben könnte. Immerhin dürfte es das erste mal seit 1994 sein, dass ein Nahverkehrszug eine deutlich mehr als 50 km lange Strecke non-stop ohne Zwischenhalte befahren soll.
Falsch.
- 2002 wurde ein IRE-Sprinter Friedrichshafen Stadt - Stuttgart, nonstop zw. Ulm und Göppingen (51.9 Km) von der NVBW eingeführt.
- 2012 wurde RE 57398/57399 "Neuschwansteinexpress" (seit letzten Dezember als BRB 62705/62720) München - Füssen, nonstop zw. München-Pasing und Marktoberdorf (92.7 Km) von der BEG eingeführt.
- 2017 wurde IRE 4247/4248 "Schnee-Express Allgäu" Stuttgart - Oberstorf, ohne Verkehrshalt zw. Neu-Ulm und Immenstadt (107 Km) (es gab vmtl. Betriebshalte, da der Zug nicht wesentlich schneller, als die Taktzüge war) eingeführt.
Seit 2017 gibt es auch den Non-Stop RE Hamburg-Altona - Husum, weiter nach Westerland. Dabei 124 km ohne Halt von Hamburg-Altona - Husum. Es gibt natürlich noch diverse weitere Beispiele für NV-Züge mit mehr als 50km ohne Halt, wurde ja auch schon in diversen Threads besprochen.
![[image]](https://abload.de/img/e1793rlzkhi.jpg)