Zeitpuffer vor Flügen (Allgemeines Forum)

wachtberghöhle, Freitag, 02.08.2019, 10:21 (vor 2488 Tagen) @ Christian_S

Ich plane immer so, dass der folgende Takt noch rechtzeitig (vor Annahmeschluss der Fluggesellschaft) ankommt.


Eine Zugbegleiterin sagte mir mal, dass wenn sie in den Urlaub fliegt und mit dem Zug zum Flughafen anreist, sie alle gängigen Umleitungsvarianten zeitlich ungefähr einplant und so ihre Abfahrtszeit zuhause bestimmt. Natürlich schließt das nicht alle Eventualitäten wie z.B. eigener Zug hat PU o.ä. aus, aber es gibt zumindest ein ganzes Stück Ruhe und Stressfreiheit.

Auch ich fahre zum Flughafen lieber immer mit Zeitpuffer und nutze bei pünktlicher Ankunft die Zeit noch zum Essen etc.

Sicher richtig, das Verfahren muss aber auch zum Zweck des Flugs passen. Wenn das Flugziel auch noch mit einem Flieger später erreichbar ist, ich beruflich unerwegs bin, werden ich deinen unten stehenden Zwitplan sicherlich nicht so umsetzen.

Wenn es aber zum Jahresurlaub mit der Familie am anderen Ufer des Atlantik/Pazifik geht, denke ich auch da etwas anders ;-)

Sicher, je nach Uhrzeit ist das nicht immer möglich. Aber so zu fahren, dass man bei optimalem Fahrtverlauf erst 2 Stunden vor Abflug überhaupt am Flughafen ankommt ist bei Flügen zu Zielen außerhalb von Schengen arg gewagt. Eine zusätzliche Stunde Puffer sollte man einplanen.

bei Rail and Fly Tickets ist die aktuelle Auslegung im Rahmen der Schadenersatzpflicht des reisevantsalters so, dass die gewählte, planmäßige Verbindung 3 Stunden vor Abflug ankommen muss.

Ich gehe das persönliche Risiko ein, mit zwei Stunden zu planen. Hat bisher immer geklappt :-)


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum