Junge Union will den Transrapid aus der Mottenkiste holen (Allgemeines Forum)
In der Diskussion um die Einschränkung von innerdeutschen Flügen macht die Junge Union einen Vorschlag, zur Verkehsplanung und Verkehrsdurchführung, der eigentlich thematisch beerdigt ist und in der Mottenkist liegt.
Junge Union will den Transrapid als Flugalternative wiederbeleben.
Tja sowas ist bei der Union ja sehr beliebt, Alternativ Vorschläge von anderen als "Verbote" verteufeln und dann ein wenig modifziert als Denkanstoß verkaufen. Nur sehen die nicht, welche Folgen das haben könnte. Man müsste schlussendlich böse chinesische Technologie und Entwickler ins Land lassen, die ein solches Projekt in zwanizg statt auf dem üblichen deutschen Weg in achtzig Jahren umsetzen würden.
Wie war das noch 10 Minuten....
Fazit: Weder Fisch noch Fleisch...
gute Idee!
Zumindest interessiert sich der Parteinachwuchs auch einmal für Verkehrsthemen. Weiter so!
Junge Union will den Transrapid aus der Mottenkiste holen
Besser als die Idee, innerdeutschen Flugverkehr zu verbieten, ist es allemal. Oder zu glauben, dass man mit ca. 4h Fahrzeit da eine nennenswerte Verschiebung fabriziert.
Ein Transrapid in 1:45 von München nach Hamburg ist da schon was anderes. Ob der im Jahre 2035 in der Energieeffizienz besser ist als ein Flugzeug steht auf einem anderen Blatt.
Celestar
Wer will den innerdeutschen Flugverehr verbieten?
- kein Text -
Junge Union will berührungsfreie Bahn ausgraben
Der Transrapid ist eine berührungsfreie Bahn.
Nicht jede berührungsfreie Bahn ist ein Transrapid.
Junge Union will den Transrapid als Flugalternative wiederbeleben.
Artikel:
Ein paar mehr ICE-Sprinter reichen nicht aus und werden auf der heutigen Bahninfrastruktur auch nicht möglich sein.
Dann muss man die Bahninfra so gestalten, dass das möglich wird. Frage ist allerdings, ob dieser Aufwand lohnend ist. Ich denke nicht, denn wenn ja, dann hätte DB Netze schon längst angefangen, diese Infra zu bauen.
Chancen für die berührungsfreie Bahn / Magnetschwebebahn:
1. weniger bewegende Teile
2. Magnetschwebemodul absolut leichter (denn wohl kürzer als ein ICE-Halbzug)
3. Magnetschwebemodul relativ leichter (weil die ganzen Antriebsanlagen fehlen)
4. weniger von Störungen beeinträchtigt
In China verbindet ein Transrapid die Stadt Shanghai mit ihrem 30 Kilometer entfernten Flughafen.
Dafür haben die Chinesen einen Rad/Schiene HGV-Netz fünfstelliger Kiklometerzahl.
Die Chinesen haben vermutlich nicht ohne Grund dafür entschieden:
1. Kosten pro km höher als Rad/Schiene (weil ja auch der Antrieb rein muss)
2. Schallproduktion 500 km/h berührungsfreie Bahn durfte höher sein als die eines 300 km/h ICE
Unsicher: Umweltimpakt.
Power132:
Man müsste schlussendlich [1, 2] böse chinesische Technologie und Entwickler ins Land lassen, die [3] ein solches Projekt in zwanzig statt auf dem üblichen deutschen Weg in achtzig Jahren umsetzen würden.
[1] kann mich irren, aber war es nicht etwa andersrum? Hatten die Chinesen die Technologie von den Deutschen gekl... eh, übernommen?
[2] wenn man eine Langstrecken-Magnetschwebebahn haben möchte, dann sich bitte schön verlassen auf Leute, die bereits mit sowas beschäftigt sind = die Japaner ("Chuo Shinkansen"). Damit verglichen ist der Shanghai Airport Express eine Modelleisenbahn.
[3] auch Chinesen haben die deutsche Regelgebung zu berücksichtigen.
Celestar:
Besser als die Idee, innerdeutschen Flugverkehr zu verbieten, ist es allemal. Oder zu glauben, dass man mit ca. 4h Fahrzeit da eine nennenswerte Verschiebung fabriziert.
Flugverkehr kann man zwar verbieten, Reisebedarf aber nicht.
Frankreich, Spanien und Italien haben dank echtem HGV zwar deren Inlandsflugverkehr mehr oder weniger reduziert, dafür sind deren Regiobahnen nicht so gut entwickelt wie DB Regio und die Privaten. Und im Regionalverkehr ist mehr zu holen als im Fernverkehr.
Eine Bahnreise von vier Stunden ist im Vergleich zum Flieger zwar nicht der Hammer, dafür aber passabel/akzeptabel. Ich denke nicht, dass ICE International Amsterdam-Frankfurt leer rumfährt.
Eine Bahnreise von drei Stunden durfte schon eine Alternative zum Flug sein, z.B. Paris-Marseille. Das ist in etwa der Abstand Hamburg-München.
Ein Transrapid in 1:45 von München nach Hamburg ist da schon was anderes. Ob der im Jahre 2035 in der Energieeffizienz besser ist als ein Flugzeug steht auf einem anderen Blatt.
Mal sehen, was die Japaner mit deren Chuo-Shinkansen hinkriegen.
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Junge Union will den Transrapid aus der Mottenkiste holen
Besser als die Idee, innerdeutschen Flugverkehr zu verbieten, ist es allemal. Oder zu glauben, dass man mit ca. 4h Fahrzeit da eine nennenswerte Verschiebung fabriziert.
Ein Transrapid in 1:45 von München nach Hamburg ist da schon was anderes. Ob der im Jahre 2035 in der Energieeffizienz besser ist als ein Flugzeug steht auf einem anderen Blatt.
Energieeffizienz ist ein wichtiger Baustein für der Eliminierung von CO₂-Emissionen, allerdings einer der am Ende vor allem auf der Kostenseite eine Rolle spielt. Decarbonisierung von Energie ist das am Ende zu 100% umzusetzende Ziel, und hier schlägt ein Transrapid ein Flugzeug mit heutiger Technologie. Im Endeffekt kann natürlich auch Flugverkehr decarbonisiert werden in dem CO₂-Abscheidung aus der Atmosphäre mit Wasserstoff, produziert mithilfe Stroms aus erneuerbaren Energien, zu einem synthetischen Kraftstoff verbindet. Wobei für dieses die Kosteneffizienz im Moment deutlich schlechter als die eines Transrapids ist.
Die Grünen, wer sonst?!
- kein Text -
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Wo haben die das erwähnt
Es geht nur um eine Verteuerung der Kosten fürs Fliegen zu Gunsten der Bahn. Wo steht was von einem explizitem Verbot.
Zukunft: autonomes Fahren auf eigenen Trassen
Ein paar mehr ICE-Sprinter reichen nicht aus und werden auf der heutigen Bahninfrastruktur auch nicht möglich sein.
Beides ist richtig. Es würden auf einigen Zetten heute schon mehr Züge fahren, wenn es die Infrastruktur zulassen würde.
Dann muss man die Bahninfra so gestalten, dass das möglich wird.
So ist es. Natürlich könnte man darüber nachdenken ob man auf Spurweiten größer als 1435 Millimeter mehr Menschen befördern könnte, oder ob man andere inkompatible Systeme an den Start bringt. Eine Seilbahn in München könnte Sinn machen. Ob man einen Transrapid oder eine neue ICE-Trasse baut, ist mir dabei gar nicht so wichtig. Es mal muss man feststellen, ob eine neue Trasse benötigt wird. Danach kann man sich über das Fahrsystem Gedanken machen.
Die Zukunft wird im autonomen Fahren liegen. Dafür braucht man sichere Strecken. Einen Bahntunnel oder eine Brücke kann man per Kamera, Infrarot etc. schon recht gut gegen unbemerktes Eindringen von Kühen, Schafen, Pferden, Menschen, etc absichern.
Es geht mir nicht darum das Fahrpersonal einzusparen. Es wird die nächsten 100 Jahre noch genug Strecken geben, wo die Züge, Busse etc manuell gesteuert werden. Personal muß nicht eingespart werden, sondern kann als Servicepersonal an Board sein.
Frage ist allerdings, ob dieser Aufwand lohnend ist.
Die Frage ist auch, was uns die Mobilität wert ist. München-Erfurt-Berlin eine neue Trasse zu spendieren ist aktuell vielleicht weniger sinnvoll, als Strecken zu versorgen, die ohnehin ausgebaut werden müssen (aber auf dem Papier nicht so lohnend sind). Statt von 120 auf 200 upzugraden, kann man auch über eine neue Trasse nachdenken. Ähnlich hatte man das früher bei der SFS Hannover-Würzburg gemacht.
Ich denke nicht, denn wenn ja, dann hätte DB Netze schon längst angefangen, diese Infra zu bauen.
Hat die Politik in den letzten 50 Jahren zu DB Netze gesagt: "Ihr habt unbegrenzte Mittel zur Verfügung. Ihr könnt alle Trassen bauen, wo sich der Aufwand lohnt" ? Falls ja, stimme ich Deiner Aussage zu. Ich denke nicht, das wird bereits das ideale Streckennetz besitzen. Hier und da lohnt sich mit Sicherheit der Ausbau.
500 km/h berührungsfreie Bahn durfte höher sein als die eines 300 km/h ICE
Ob ich innerhalb von 1, 2 oder 3 Stunden von München nach Hamburg fahren kann, wäre mir relativ egal. Ich denke von den Geschwindigkeiten her brauchen wir innerhalb von Deutschland keine 500 km/h. Je schneller, desto besser - klar. Auch im Regionalverkehr. Die Kosten müssen im Rahmen bleiben. Im innerdeutschen Verkehr sind Zwischenhalte und Umsteigemöglichkeiten wichter als vom einen Ende der Republik zum anderen zu fahren.
Auf Strecken wie Madrid-Barcelona-Paris-Frankfurt-Berlin-Warschau oder Amsterdam-...Ankara machen sich 500km/h bemerkbar. Doch so weit ist die europäische Verkehrsplanung (im Personenverkehr) scheinbar noch nicht.
Wie schnell können Züge fahren?
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschwindigkeitsweltrekorde_f%C3%BCr_Schienenfahrzeuge
am 1. Mai 1988 fuhr ein ICE etwas über 400km/h (InterCityExperimental)
am 17. Juli 2006 fur ein Velaro E genauso schnell
am 21. April 2015 fuhr ein Shinkansen L0 über 600 km/h (Magnetschwebebahn)
Die letzten beiden sind Fahrzeuge, die serienmäßig gebaut werden können.
Die Züge, die wir jetzt haben - oder vor/seit Jahrzehnten hatten/haben sind schnell genug für unsere Anforderungen. Die Trassen sind es, die schnelleren Verkehr (über lange Strecken) zulassen müssen.
Zukunft: autonomes Fahren auf eigenen Trassen
Hi,
Die Zukunft wird im autonomen Fahren liegen. Dafür braucht man sichere Strecken. Einen Bahntunnel oder eine Brücke kann man per Kamera, Infrarot etc. schon recht gut gegen unbemerktes Eindringen von Kühen, Schafen, Pferden, Menschen, etc absichern.
Es geht mir nicht darum das Fahrpersonal einzusparen. Es wird die nächsten 100 Jahre noch genug Strecken geben, wo die Züge, Busse etc manuell gesteuert werden. Personal muß nicht eingespart werden, sondern kann als Servicepersonal an Board sein.
Sichere Strecken - genauso dürfte das sein.
Ich bin zwar kein Psychologe, aber je weniger handlungsfähiges Betriebspersonal vor Ort ist, desto größer der Anreiz für Störer, und ich bin nicht sicher, ob Tunnel da einen Vorteil bieten. (Wer will lasse der Fantasie freien Lauf.)
Daher würde autonomer Betrieb, wenn wirklich autonom, d. h. kein Fahrzeugführer an Bord, voraussichtlich erst einmal zu stark erhöhten Entstörungszeiten führen, bis man wirksame Gegenmittel findet, was mutmaßlich nicht kostenneutral sein wird.
Grundsätzlich meine ich, dass die durchschnittlich steigende Auslastung der Schienenstrecken tatsächlich bessere Abgrenzung mit sich bringen sollte. An vielen Autobahnen befinden sich ebenfalls Zäune. Eine möglichst technikgestützte Überwachung hinsichtlich Personen im Gleisbereich würde ich begrüßen, um dadurch verursachte Verzögerungen (und Anderes) zu minimieren. Es kann natürlich sein, dass dies aufgrund möglicher hoher Dunkelziffern erst recht zu häufigen Streckensperrungen führt - vielleicht doch nur für ausgewählte Strecken sinnvoll ...
Bahn ohne Betriebspersonal - in meinen Augen wenig aussichtsreich für gute Betriebsqualität. Trotzdem gut, wenn die Tf zu 90% Zeit für Service hätten, solange ein „autonomer“ Zug keinen Grund findet, nicht alleine fahren zu können.
Schöne Grüße
Gero
Grüne Luisa Neubauer fordert Flugverbot
Es geht nur um eine Verteuerung der Kosten fürs Fliegen zu Gunsten der Bahn. Wo steht was von einem explizitem Verbot.
immer und immer wieder mal,
jüngst grade in diesen Tagen eine der Top-Grüne, die Vorzeige-Grüne mal wieder,
https://www.stern.de/politik/deutschland/gruenen-waehler-fliegen-am-meisten-und-leiden-...
klimapolitische Sprecherin der Grünen, Lisa Badum forderte sehr strikt und deutlich ein solches Verbot,
mit Verlaub, die klimapolitische Sprecherin, nicht irgendwer.
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/inlands-fluege-verbot-gruenen-politik...
das man ihr in den Mund gelegt hat
Hier habe ich schon (mit Link zur Friedman Sendung) geschrieben, dass man ihr das Verbot in den Mund gelegt hat.
Schau rein, da ist kein Wort von einem Verbot.
das sie sich selbst in den Mund legt
Hier habe ich schon (mit Link zur Friedman Sendung) geschrieben, dass man ihr das Verbot in den Mund gelegt hat.
Schau rein, da ist kein Wort von einem Verbot.
na dann schaus Dir nochmal an,
Friedmann fragt mehrmals klar & deutlich, ob Flugverkehr ihrer Meinung nach abgeschafft werden soll.
Sie bejaht deutlich.
deutlicher gehts nun echt nicht.
fliegende Umweltretterin
Und was sagt die Lady zu ihren eigenen Flügen?
Zukunft: autonomes Fahren auf eigenen Trassen
Ich bin zwar kein Psychologe, aber je weniger handlungsfähiges Betriebspersonal vor Ort ist, desto größer der Anreiz für Störer, und ich bin nicht sicher, ob Tunnel da einen Vorteil bieten. (Wer will lasse der Fantasie freien Lauf.)
Die Bahn hat ja seit Jahrzehnten Erfahrung. Die SFS Hannover-Würzburg verfügt über zahlreiche Tunnel. Da sind wohl mal Schafe reingelaufen, was zu einem Unfall geführt hat.
Daher würde autonomer Betrieb, wenn wirklich autonom, d. h. kein Fahrzeugführer an Bord, voraussichtlich erst einmal zu stark erhöhten Entstörungszeiten führen, bis man wirksame Gegenmittel findet, was mutmaßlich nicht kostenneutral sein wird.
Seit ca. 10 Jahren gibt es in Nürnberg autonom fahrende Züge. Auch da ist reichlich Erfahrung vorhanden, auf die man zurückgreifen kann.
Es geht weder darum Personal zu sparen, noch darum Kosten zu sparen.
Wenn Du die Hitzetage als Beispiel nimmst, wo einige Züge ausgefallen sind, so war das Fahrpersonal natürlich auch an dem Ort, wo die Züge ausgefallen sind. Wenn man nun - wie von Geisterhand - neue Züge an die Stelle schicken kann, wo Fahrgäste warten, ist schon mal viel gewonnen.
Im Regionalverkehr gibt es heute schon viele Züge, die ohne Zub fahren. Solche Züge könnten ohne Personal zu ihrem Bestimmungsort gebracht werden.
Autobahnen befinden sich ebenfalls Zäune.
Durch den Schallschutz ist das in der Nähe von Siedlungen ohnehin schon oft so. Es fällt natürlich das romantische Bahnfahren mit Blick auf unterschiedliche Landschaften weg, wenn man nur durch Tunnel fährt. Tunnel und Brücken haben den Vorteil, das Waldtiere über den Tunnel/Berg drüber laufen und unter der Brücke durchgehen können. Ebenso Menschen zu Fuß, per Rad oder anderen Verkehrsmitteln.
Ich werde mal eine Liste zusammensuchen
Insgesamt ist die Idee doch fast so dumm wie der Vorschlag, LVG zu verstaatlichen.
Celestar
Grüne Klima"demagogin" Luisa Neubauer
Ich habe mir zwei Minuten lang einige Stellen angeschaut. Absolut unglaubwürdig ist jedoch Frau Neubauer mit ihrem blabla über die eigenen Flüge.
Ich bereue fast schon meine Wahlentscheidung bei der letzten Europawahl. Dann doch lieber Afd. ;)
fliegende Umweltretterin
Und was sagt die Lady zu ihren eigenen Flügen?
Ich finde die Argumentation aber bescheuert, dass man als Einzelperson erst absolute Perfektion nachweisen muss, um gesellschaftliche Missstände anzuprangern. Sie ist schon geflogen, na und? Bedeutet doch nicht, dass man nicht trotzdem an das Thema rangehen muss, als Einzelperson aber auch gesamtgesellschaftlich.
Öko-Wendehals
Wenn Frau Neubauer zu ihren Flügen stehen würde, wäre das ok. Das macht sie aber nicht. Zumindest in dem von Henrik verlinkten Video nicht erkennbar. Von solchen Leuten muss ich mich nicht belehren lassen. Das ist eine Trittbrettfahrerin, die den Zeitgeist sehr schnell erfasst hat. --> Öko-Wendehals
Wo war denn bisher grüne Umweltpolitik spürbar? Das sind doch (auch) nur Heuchler.
Greta Thunberg (SE) macht es vor.
Greta Thunberg, bekannt von "SKOLSTREJK FÖR KLIMATET", erweitert ihre Kampagne in die USA.
Dorthin reist sie mit einem Segelboot. Zwei Wochen soll der Spass dauern.
Wenn ich das so betrachte, dann ist diese Segelbootreise "the easy part".
Und was ist dann "the hard part"? Ohne Auto und ohne Flieger in den USA mobil zu sein. Ich glaube Greyhound & Co lassen grüssen.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
falsche Prophet*innen
Greta Thunberg scheint es wirklich ernst zu nehmen. Frau Neubauer hingegen finde ich unglaubwürdig. Sie ist ein Öko-Wendehals. Aber sie kann ja nichts dafür. Sie ist ja noch jung und hat keine Erfahrung.
Greyhound?
Was ist mit einem Tesla? Oder einem e-bike? oder einem e-Trotinett?
Tesla? Nope. NL: erhöhte Strassenschäden mit E-Mobilen.
Hallo ktmb,
Was ist mit einem Tesla? Oder einem e-bike? oder einem e-Trotinett?
E-Rad? Nur in bestimmten Kreisen.
E-Trottinett? Nett.
Tesla? Nope. Artikel (NL).
Elektromobile beschädigen die Strassen viel mehr als "fossile" Autos.
1. Elektromobile haben mehr Masse, vor allem wegen der Batterie. Der E-Golf wiegt 400 kg mehr als ein "fossiler" Golf. Mehr Masse bedeutet mehr Radlast, die das Auto auf die Strasse übertragen muss.
2. Elektromobile sind spurtstärker. Ein Tesla (2200 kg, statt 1600 kg für ein fossiles Auto gleicher Grösse) schafft es von 0 zu 100 in 3,4 Sekunden. Mehr Spurtstärke bedeutet ein höheres Kraftmoment (Anzahl Newtonmeter). Auch das muss die Strasse verkraften.
Oh Ironie: unsere Regierung hat Elektromobile von Strassensteuer befreit...
Übrigens ist auch der Reifenverschleiss erheblich grösser beim Elektromobil; bereits bei 25.000 km sind die Reifen eines Elektromobils abgenutzt, während ein fossiles Auto 75.000 km mit einem Reifensatz schafft.
Die Auto-Abbauunternehmen (?, EN: "car breakers"), die also auch Autoreifen verwerten, werden sich freuen...
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Tesla? Nope. NL: erhöhte Strassenschäden mit E-Mobilen.
Elektromobile beschädigen die Strassen viel mehr als "fossile" Autos.
Ich glaube man findet für jede Sichtweise einen Lobbyisten, der einem die passende Studie präsentieren kann. Glas- oder Plastikflaschen? Stoffbeutel oder Plastikbeutel? ...
1. Elektromobile haben mehr Masse, vor allem wegen der Batterie. Der E-Golf wiegt 400 kg mehr als ein "fossiler" Golf.
Es ist besser wenn Du Deine Kinder mit dem E-Golf in die Schule bringst, als mit dem SUV. Am besten wäre es jedoch, wenn sie den Bus nehmen.
schafft es von 0 zu 100 in 3,4 Sekunden.
Egal welcher Antrieb, von 0 auf 100 in 15 Sekunden ist schonender für Umwelt und Nerven.
Ein Elektroantrieb in der Stadt kann durchaus Sinn machen. Niemand muß die Abgase einatmen, wenn sich die Fahrzeuge im Stop-and-Go-Tempo von Ampel zu Ampel kämpfen.
Einen 10 Jahre alten Golf noch 15 Jahre zu fahren ist umweltschonender als jetzt einen neuen zu bauen.
Oh Ironie: unsere Regierung hat Elektromobile von Strassensteuer befreit...
Jeder Wähler denkt, das er die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Selbst man weiß, das der Wähler Unrecht hat, seine Stimme möchte man trotzdem.
Übrigens ist auch der Reifenverschleiss erheblich grösser beim Elektromobil; bereits bei 25.000 km sind die Reifen eines Elektromobils abgenutzt, während ein fossiles Auto 75.000 km mit einem Reifensatz schafft.
Ob die Zahlen so stimmen oder von einer Seite aus 'schön gerechnet' sind kann ich nicht beurteilen. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.
Mit einem neuen Antrieb ist es auf jeden Fall nicht getan. Das E-Auto ist nicht die Lösung aller Probleme. Wir brauchen neue Verkehrskonzepte und ein besseres Verhalten von jedem einzelnen. Über die Konzepte können wir hier philosophieren, mit dem Verhalten kann jeder jetzt schon beginnen.
besseres Verhalten?
Was wäre das?
Ich habe kein Auto und benutzte die Bahn sowie mein Fahrrad. Bei Lebensmitteln achte ich vor allem auf Produkte, die aus einem Radius von max. 50 km herkommen und nicht mit Plastik verhüllt sind. Es gibt in Osnabrück sogar eine Bude, die einen Soßenbinder herstellt. Bei Textilien versuche ich einen Transfer auf Waschbär und Co, nachdem ich gesehen habe, dass BRAX jetzt auch in Bangladesch nähen lässt.
Strom beziehe ich von der Naturstrom AG.
Grober Fehler meinerseits: Ich fliege alle zwei/drei Jahre mit Frau und Kind nach Südostasien/Australien
besseres Verhalten?
Was wäre das?
So zum Beispiel:
Ich habe kein Auto und benutzte die Bahn sowie mein Fahrrad. Bei Lebensmitteln achte ich vor allem auf Produkte, die aus einem Radius von max. 50 km herkommen und nicht mit Plastik verhüllt sind. Es gibt in Osnabrück sogar eine Bude, die einen Soßenbinder herstellt. Bei Textilien versuche ich einen Transfer auf Waschbär und Co, nachdem ich gesehen habe, dass BRAX jetzt auch in Bangladesch nähen lässt.
Strom beziehe ich von der Naturstrom AG.
Es ist auch ok, wenn nicht jeder CO2-neutral lebt. Du fliegst gerne in den Urlaub, ich verzichte nicht auf Fleisch, andere fahren sonntags mit ihren Auto durch die Gegend.
Jeder muß für sich den passenden Weg finden. Mit einer passenden Infrastruktur kann man das 'bessere Verhalten' unterstützen. Zum Beispiel Fahrradwege und -abstellmöglichkeiten. Es muß nicht gleich ein Fahrradparkhaus an jedem Kleinstadtbahnhof sein, hier und da eine Pkw-Stellfläche durch zwei/drei große Stahlbügel ersetzen, an dem man fünf bis zehn Fahrräder anschliessen kann, angenehme ÖPNV-Verbindungen, etc...
Tesla? Nope. NL: erhöhte Strassenschäden mit E-Mobilen.
Elektromobile beschädigen die Strassen viel mehr als "fossile" Autos.
Ich glaube man findet für jede Sichtweise einen Lobbyisten, der einem die passende Studie präsentieren kann. Glas- oder Plastikflaschen? Stoffbeutel oder Plastikbeutel? ...
die Frage an sich stellt sich doch nicht, hat sich nie gestellt.
1. Elektromobile haben mehr Masse, vor allem wegen der Batterie. Der E-Golf wiegt 400 kg mehr als ein "fossiler" Golf.
Es ist besser wenn Du Deine Kinder mit dem E-Golf in die Schule bringst, als mit dem SUV. Am besten wäre es jedoch, wenn sie den Bus nehmen.
Der Bus das beste??? der ist das umweltschädlichste.
zumindest nicht das beste!
Natürlich ist das nun wahrlich nicht.
zu Fuß gehen ist das beste oder auch mit dem Fahrrad.
Sich kutschieren lassen ist das schädlichste überhaupt.
Ein Elektroantrieb in der Stadt kann durchaus Sinn machen. Niemand muß die Abgase einatmen, wenn sich die Fahrzeuge im Stop-and-Go-Tempo von Ampel zu Ampel kämpfen.
und vor allem geringere Lärmemissionen - man hört die Wagen ja überhaupt nicht.
Einen 10 Jahre alten Golf noch 15 Jahre zu fahren ist umweltschonender als jetzt einen neuen zu bauen.
holla. das erzähl mal die Grünen.
Die würden diesen alten Golf am besten morgen schon total verbieten.
Wiviel Autos gibts denn aktuell so, die bereits 25 Jahre auf dem Buckel haben, im tagtäglichen Einsatz sind - und was für einen Verbrauch haben sie, welche Instandhaltungskosten nebst Versicherung & Steuer?
Oh Ironie: unsere Regierung hat Elektromobile von Strassensteuer befreit...
Jeder Wähler denkt, das er die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Selbst man weiß, das der Wähler Unrecht hat, seine Stimme möchte man trotzdem.
hhmm..??
bei der vorletzten Europawahl mochten die meisten von ihrer Stimme nicht Gebrauch machen.
In der Schweiz gibts das System der vote-sharing.
Übrigens ist auch der Reifenverschleiss erheblich grösser beim Elektromobil; bereits bei 25.000 km sind die Reifen eines Elektromobils abgenutzt, während ein fossiles Auto 75.000 km mit einem Reifensatz schafft.
Ob die Zahlen so stimmen oder von einer Seite aus 'schön gerechnet' sind kann ich nicht beurteilen. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.
Auf Elektroautos halten herkömmliche Reifen laut dem Reifenhersteller Michelin nur halb so lang wie bei einem Benzinfahrzeug. Der Grund: Die schmalen Pneus müssen bei Elektroautos ein höheres Drehmoment aushalten – und deshalb schon nach rund 25.000 Kilometern getauscht werden.
https://www.focus.de/auto/elektroauto/reifen-fuer-e-autos-elektroautos-als-reifenmoerde...
Reifenhersteller Michelin hätte hier nun nicht gerade Motivation 'schön zu rechnen' bzw. schlecht, ganz im Gegenteil.. ;)
Mit einem neuen Antrieb ist es auf jeden Fall nicht getan. Das E-Auto ist nicht die Lösung aller Probleme. Wir brauchen neue Verkehrskonzepte und ein besseres Verhalten von jedem einzelnen. Über die Konzepte können wir hier philosophieren, mit dem Verhalten kann jeder jetzt schon beginnen.
Der Einzelne kann ja versuchen, aus seinen Augen sich besser zu verhalten, viel bringen wird es aber nicht.
Dadurch reduziert er seine CO2-Emmissionen von 12 Tonnen grade mal max. um etwa 2 Tonnen - mehr nicht.
Tesla? Nope. NL: erhöhte Strassenschäden mit E-Mobilen.
Der Einzelne kann ja versuchen, aus seinen Augen sich besser zu verhalten, viel bringen wird es aber nicht.
Dadurch reduziert er seine CO2-Emmissionen von 12 Tonnen grade mal max. um etwa 2 Tonnen - mehr nicht.
Und die Lösung ist daher solange weiterzufliegen bis es verboten wird (ok, eher wohl massiv teurer gemacht wird)? Solange weiter Auto zu fahren bis Autos mit Verbrennungsmotoren verboten werden (in neun Ländern wurde ein Verbot der Neuzulassung von Autos mit Verbrennungsmotoren zumindest angekündigt)? Solange mit Öl und Gas zu heizen bis Passivhäuser vorgeschrieben sind?
Also auf keinen Fall mehr Geld für CO₂-arme Produkte und Dienstleistungen ausgeben (bzw. Zeit investieren) als (durch gesetzliche Vorschriften) vorgeschrieben wird? Denn sonst würde man ja schlechter wegkommen als der Nachbar der dies nicht tut.