Preis Versandkostenpauschale für Fahrkarten (Fahrkarten und Angebote)
agw, NRW, Montag, 01.07.2019, 07:20 (vor 2456 Tagen)
Wie jeder weiß, gibt es eine Versandkostenpauschale für den Fahrkartenversand.
Enthalten ist darin das Porto für einen normalen Brief. Den Rest kriegt man ja auch am Schalter.
Jetzt kann mal jeder in sich gehen und überlegen, was so eine Pauschale kosten sollte.
So ein Brief für eine kleine Fahrkarte kostet ja jetzt 80 Cent. Sind jetzt ein paar Blätter mehr dabei, kostet er 1,55 Euro. Jeweils 10 Cent mehr.
Das nimmt die DB zum Anlass, diese Portoerhöhung durchzureichen.
Nachdem vor kurzem von 3,90 auf 4,90 Euro erhöht wurde, wird die Versandkostenpauschale ab 1.8.2019 auf 5,90 Euro (!!!) erhöht.
Ich gehe davon aus, dass es weiterhin kein Einschreiben sein wird.
Muss man erstmal sacken lassen.
Preis Versandkostenpauschale für Fahrkarten
ICE16, Montag, 01.07.2019, 07:39 (vor 2456 Tagen) @ agw
Mein beileid an die 5 Kunden die es trift, dafür bekommen sie es auch persönlich verpackt.
Preis Versandkostenpauschale für Fahrkarten
Taurus83, Nürnberg, Montag, 01.07.2019, 08:56 (vor 2456 Tagen) @ ICE16
Mein beileid an die 5 Kunden die es trift
Solange sich die Leute Fahrkarten zuschicken lassen, die es als Online-Ticket gibt, habe ich kein Problem damit. Ein Problem habe ich damit wenn man Tickets bucht (bspw. Schweiz wenn man über den Bodensee fährt, Südtirol wenn man die Anschlusszüge ab dem Brenner-EC benutzt, das sind jetzt keine Nachtzugfahren in Ex-Jugoslawien), die die DB aus welchen Gründen auch immer nicht als Online-Ticket verkaufen will.
Für die Unfähigkeit will ich nicht noch eine Belohnung zahlen. Man könnte ohne Probleme Abholung am Automaten implementieren wie es die Österreicher seit Jahren praktizieren.
Viele Grüße,
Bernhard
100 % Zustimmung!
JumpUp, Montag, 01.07.2019, 09:50 (vor 2456 Tagen) @ Taurus83
Mein beileid an die 5 Kunden die es trift
Solange sich die Leute Fahrkarten zuschicken lassen, die es als Online-Ticket gibt, habe ich kein Problem damit. Ein Problem habe ich damit wenn man Tickets bucht (bspw. Schweiz wenn man über den Bodensee fährt, Südtirol wenn man die Anschlusszüge ab dem Brenner-EC benutzt, das sind jetzt keine Nachtzugfahren in Ex-Jugoslawien), die die DB aus welchen Gründen auch immer nicht als Online-Ticket verkaufen will.Für die Unfähigkeit will ich nicht noch eine Belohnung zahlen. Man könnte ohne Probleme Abholung am Automaten implementieren wie es die Österreicher seit Jahren praktizieren.
Viele Grüße,
Bernhard
100 % Zustimmung!
Insofern die Tickets als Onlineticket erhältlich sind,
kann man hier gerne 5 € für den Versand kassieren. Es gibt aber leider noch viele Kombinationen, in denen Postversand die einzige Option ist. Noch dazu gibt es keinen Warenkorb, so dass jede Fahrkarte einzeln mit Postversand versehen wird.
100 % Zustimmung!
agw, NRW, Montag, 01.07.2019, 10:57 (vor 2456 Tagen) @ JumpUp
Mein beileid an die 5 Kunden die es trift
Solange sich die Leute Fahrkarten zuschicken lassen, die es als Online-Ticket gibt, habe ich kein Problem damit. Ein Problem habe ich damit wenn man Tickets bucht (bspw. Schweiz wenn man über den Bodensee fährt, Südtirol wenn man die Anschlusszüge ab dem Brenner-EC benutzt, das sind jetzt keine Nachtzugfahren in Ex-Jugoslawien), die die DB aus welchen Gründen auch immer nicht als Online-Ticket verkaufen will.Für die Unfähigkeit will ich nicht noch eine Belohnung zahlen. Man könnte ohne Probleme Abholung am Automaten implementieren wie es die Österreicher seit Jahren praktizieren.
Viele Grüße,
Bernhard
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Insofern die Tickets als Onlineticket erhältlich sind,
kann man hier gerne 5 € für den Versand kassieren.
Also ich weiß, ob das gute Argumente sind. Online-Tickets sind ja nicht gleichwertig zu normalen Fahrkarten, was hier aber irgendwie unterstellt wird (aus Unwissenheit?).
Und: "Mich betrifft es nicht" war auch noch nie ein gutes Argument.
Selbst wenn man so argumentieren möchte, ist man dann auch gleichzeitig für eine 5,90 Euro Pauschale am Schalter (die ja nach Protesten abgeschmettert wurde)? Bei der ÖBB gibt es ja etwas ähnliches.
Die Situation wird ja noch dadurch verschärft, dass die DB vereinzelt massiv DB-Automaten abbauen wird und es ggf. schwieriger wird DB-FV-Fahrkarten "einfach am Automaten" zu kaufen.
Was mich eigentlich aufregt, ist der Wucher dieser Versandkostenpauschale, bei der ja praktisch behauptet wird, der Versand (aus der Maschine) wäre 5,90 Euro teurer als der Schalterverkauf.
Seine 500 Bonuspunkte-Prämie (Wert: unter 5,90 Euro) kriegt man übrigens aus der gleichen Maschine kosten frei. Noch?
Will man mit 5,90 Euro Versandkostenpauschale die Fahrgastzahlen verdoppeln? Fahrgastzahlen verdoppeln heißt ja, dass man viele Fahrgäste für die Bahn begeistern muss, die bisher zu viele Nachteile gesehen haben. Wie z.B. eine 4,90 Euro Versandkostenpauschale.
Es gibt aber leider noch viele Kombinationen, in denen Postversand die einzige Option ist. Noch dazu gibt es keinen Warenkorb, so dass jede Fahrkarte einzeln mit Postversand versehen wird.
Es sieht auch nicht so aus, als wenn das rückläufig wäre. Manchmal wird ja berichtet, dass es NEUE Kombinationen gibt, die nur per Post bestellt werden können.
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
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JumpUp, Montag, 01.07.2019, 12:25 (vor 2456 Tagen) @ agw
Also ich weiß, ob das gute Argumente sind. Online-Tickets sind ja nicht gleichwertig zu normalen Fahrkarten, was hier aber irgendwie unterstellt wird (aus Unwissenheit?).
Und: "Mich betrifft es nicht" war auch noch nie ein gutes Argument.Selbst wenn man so argumentieren möchte, ist man dann auch gleichzeitig für eine 5,90 Euro Pauschale am Schalter (die ja nach Protesten abgeschmettert wurde)? Bei der ÖBB gibt es ja etwas ähnliches.
Die Situation wird ja noch dadurch verschärft, dass die DB vereinzelt massiv DB-Automaten abbauen wird und es ggf. schwieriger wird DB-FV-Fahrkarten "einfach am Automaten" zu kaufen.
Was mich eigentlich aufregt, ist der Wucher dieser Versandkostenpauschale, bei der ja praktisch behauptet wird, der Versand (aus der Maschine) wäre 5,90 Euro teurer als der Schalterverkauf.
Seine 500 Bonuspunkte-Prämie (Wert: unter 5,90 Euro) kriegt man übrigens aus der gleichen Maschine kosten frei. Noch?Will man mit 5,90 Euro Versandkostenpauschale die Fahrgastzahlen verdoppeln? Fahrgastzahlen verdoppeln heißt ja, dass man viele Fahrgäste für die Bahn begeistern muss, die bisher zu viele Nachteile gesehen haben. Wie z.B. eine 4,90 Euro Versandkostenpauschale.
Es gibt aber leider noch viele Kombinationen, in denen Postversand die einzige Option ist. Noch dazu gibt es keinen Warenkorb, so dass jede Fahrkarte einzeln mit Postversand versehen wird.
Es sieht auch nicht so aus, als wenn das rückläufig wäre. Manchmal wird ja berichtet, dass es NEUE Kombinationen gibt, die nur per Post bestellt werden können.
Sagen wir es so... Das Onlineticket (eben auch bei einer Onlinebuchung) ist prinzipiell eine sehr gute Sache - mittlerweile ja auch wirklich kundenfreundlich für Jeden nutzbar, die Identifizierung unproblematisch. Aber wenn dieses Onlineticket gar nicht angeboten wird (Bsp. Sparpreis Europa von Ungarn nach Deutschland), dann nochmal 5,90 € Porto zu verlangen ist einfach dreist.
Warum nicht zum DB Schalter/DB Agentur des Vertrauens?
ffz, Montag, 01.07.2019, 15:05 (vor 2456 Tagen) @ JumpUp
Hallo,
ich denke man darf nicht vergessen, dass mit der Versandpauschale die oft nicht ganz billige Schnittstelle bezahlt wird um überhaupt Fahrkarten von den jeweiligen Bahnen verkaufen zu können. Dann muss noch ein Mitarbeiter bezahlt werden, der die Bestellung bucht, druckt verpackt und in den Versand gibt.
Ich bevorzuge es bei speziellen Wünschen zum DB Reisezentrum meines Vertrauens zu gehen, die nehmen sich gerne Zeit dafür, buchen auch mal nicht alltägliche Sachen und wenn es ganz komplex ist bestelle ich die Fahrkarten gegen eine kleine Spende in die Kaffeekasse vor und hole die Fahrkarten dann nur noch ab. Nur so können die DB Reisezentren/DB Agenturen auf die Dauer überleben. Der Schalter bzw die Agentur hat den Vorteil dass die mit etwas Übung und Rumprobieren fast alle Züge Platzgenau buchen können, egal ob TGV, Spanien, Italien, Schweiz, das was online oft eine Überraschung ist geht dort ohne Probleme.
Klar kostet es Zeit zum Schalter zu gehen und es ist online bequemer, aber oft ergeben sich da nette Gespräche und man tut etwas dafür dass die Mitarbeiter dort auch noch in den nächsten Jahren einen sicheren Arbeitsplatz haben.
Warum nicht zum DB Schalter/DB Agentur des Vertrauens?
agw, NRW, Montag, 01.07.2019, 15:09 (vor 2456 Tagen) @ ffz
Klar kostet es Zeit zum Schalter zu gehen und es ist online bequemer, aber oft ergeben sich da nette Gespräche und man tut etwas dafür dass die Mitarbeiter dort auch noch in den nächsten Jahren einen sicheren Arbeitsplatz haben.
Aber warum sollen die Briefbesteller deinen Schalter subventionieren?
Warum nicht zum DB Schalter/DB Agentur des Vertrauens?
ffz, Montag, 01.07.2019, 15:21 (vor 2456 Tagen) @ agw
Aber warum sollen die Briefbesteller deinen Schalter subventionieren?
Ein Briefbesteller subventioniert den Schalter nicht, deshalb bezahlt man ja die Versandkosten Pauschale. Jeder Schalter wird monatlich an Hand der Verkaufszahlen und Einnahmen bewertet ob sich der Schalter noch lohnt und wie viele Mitarbeiter dort arbeiten sollen. Dazu kommt der Verkauf oder das Verkaufsverbot von Verbundfahrkarten wie zB im VRR ab Dezember 2019, wenn die entsprechenden Zahlen von nicht Verbundfahrkarten nicht da sind wird der Schalter geschlossen, schließlich muss auch DB Vertrieb wirtschaftlich arbeiten, das wollte man doch unbedingt mit der Bahnreform erreichen.
Warum nicht zum DB Schalter/DB Agentur des Vertrauens?
agw, NRW, Montag, 01.07.2019, 16:24 (vor 2456 Tagen) @ ffz
Aber warum sollen die Briefbesteller deinen Schalter subventionieren?
Ein Briefbesteller subventioniert den Schalter nicht, deshalb bezahlt man ja die Versandkosten Pauschale. Jeder Schalter wird monatlich an Hand der Verkaufszahlen und Einnahmen bewertet ob sich der Schalter noch lohnt und wie viele Mitarbeiter dort arbeiten sollen.
Natürlich subventioniert der Brief den Schalter.
Der Brief (da komplett maschinell) muss wesentlich günstiger sein als der Schalterverkauf. Der Schalterverkauf kostet keinen Aufpreis, der Brief 5,90 Euro.
Ob sich der Schalter noch lohnt...Es wird geschaut, ob der Schalter gegenüber einem Verkauf der gleichen Fahrkarte über Automat oder Internet billiger ist? Ich glaube nicht.
(Und wenn man alle Fahrkarten per Brief einstellen würde, würde vermutlich nur der Prämienversand etc für die DB teurer werden.)
Dazu kommt der Verkauf oder das Verkaufsverbot von Verbundfahrkarten wie zB im VRR ab Dezember 2019, wenn die entsprechenden Zahlen von nicht Verbundfahrkarten nicht da sind wird der Schalter geschlossen, schließlich muss auch DB Vertrieb wirtschaftlich arbeiten, das wollte man doch unbedingt mit der Bahnreform erreichen.
Genau, also werden die Schalter geschlossen, weil sie eben durch den Nahverkehr subventioniert wurden.
Wirtschaftlichkeit heißt aber nicht Wucher. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Fahrkarte nur zu 5,90 Euro wirtschaftlich verschickt werden kann, aber eine Bahnbonusprämie im Wert von 5 Euro kann im gleichen Umschlag kostenlos wirtschaftlich verschickt werden.
Von daher lasse ich dieses Argument nicht gelten.
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Warum nicht zum DB Schalter/DB Agentur des Vertrauens?
ffz, Montag, 01.07.2019, 17:15 (vor 2456 Tagen) @ agw
Hallo,
auch wenn du es nicht glauben willst, die Fahrkarten per Postversand werden nicht maschinell erstellt, sondern die werden von Mitarbeitern gebucht, wie am Schalter auch.
Der Schalter wird nie billiger sein gegenüber dem Automaten oder dem Internet, deshalb werden die Verkaufszahlen und die Einnahmen an jedem Schalter aus gewertet. So arbeiten auch die Supermarktkonzerne, da wird geschaut wie viel der Supermarkt verkauft und welche Einnahmen der erwirtscahftet und wenn sich das nicht mehr lohnt wird der Supermarkt geschlossen.
Ein Schalter wird nicht vom Nahverkehr subventioniert, weil die Einnahmen aus den Verbundfahrkarten darf der Verkäufer bis auf eine Verkaufsprovision die sich im Cent Berech bewegt nicht behalten, die Einnahmen gehen an den Verkehrsverbund und werden von dort auf die Verbundunternehmen verteilt. Nur Centbeträge machen eben auch hohe Summen, wenn man einen entsprechenden Durchsatz hat und etwas Service gehört halt auch dazu.
Bahnbonus ist ein Kundenbindungsprogramm, da geht es nicht darum Gewinne zu erwirtschaften sondern die Kunden zu binden, ähnlich wie bei Payback, dem Tankrabatt für ADAC Mitglieder bei Shell, der kostenfreien Kreditkarte,... Zu Mal man für BahnBonus keine Verkaufslizenzen anderer Bahnunternehmen braucht, die man für eine Auslandsfahrkarte sehr wohl braucht und die leider nicht sehr günstig sind.
Warum nicht zum DB Schalter/DB Agentur des Vertrauens?
EK-Wagendienst, EGST, Montag, 01.07.2019, 17:34 (vor 2456 Tagen) @ ffz
Hallo,
Ein Schalter wird nicht vom Nahverkehr subventioniert, weil die Einnahmen aus den Verbundfahrkarten darf der Verkäufer bis auf eine Verkaufsprovision die sich im Cent Berech bewegt nicht behalten, die Einnahmen gehen an den Verkehrsverbund und werden von dort auf die Verbundunternehmen verteilt. Nur Centbeträge machen eben auch hohe Summen, wenn man einen entsprechenden Durchsatz hat und etwas Service gehört halt auch dazu.
und warum werden dann Ende des Jahres, die Schalter in Krefeld, Neuss und Mönchengladbach geschlossen?
Sind ja alles nicht gerade kleine Städte.
Sie dürfen dann keine Verbundfahrkarten des VRR mehr verkaufen.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Warum nicht zum DB Schalter/DB Agentur des Vertrauens?
ffz, Montag, 01.07.2019, 18:03 (vor 2456 Tagen) @ EK-Wagendienst
Hallo,
wie viele Fernverkehrszüge halten in den von dir genannten Städten?? Wie viele Fahrkarten werden an den Schaltern verkauft die kein VRR und kein NRW-Tarif sind?? Beides darf DB Vertrieb ab Dezember 2019 auf dem Gebiet des VRR nicht mehr verkaufen. Es braucht auch keiner mit irgendwelchem EU-Recht kommen, dass der Fahrkartenverkauf ausgeschrieben werden muss, denn das ist nicht der Fall. Der Fahrkartenverkauf muss nur aus geschrieben werden, wenn der Aufgabenträger den Fahrkartenverkauf am Schalter bzw am Automaten subventionieren will, dann müssen die Leistungen aus geschreiben werden, sonst können die leistungen aus geschrieben werden.
Warum nicht zum DB Schalter/DB Agentur des Vertrauens?
JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 03.07.2019, 08:48 (vor 2454 Tagen) @ ffz
Hallo,
wie viele Fernverkehrszüge halten in den von dir genannten Städten?? Wie viele Fahrkarten werden an den Schaltern verkauft die kein VRR und kein NRW-Tarif sind?? Beides darf DB Vertrieb ab Dezember 2019 auf dem Gebiet des VRR nicht mehr verkaufen. Es braucht auch keiner mit irgendwelchem EU-Recht kommen, dass der Fahrkartenverkauf ausgeschrieben werden muss, denn das ist nicht der Fall. Der Fahrkartenverkauf muss nur aus geschrieben werden, wenn der Aufgabenträger den Fahrkartenverkauf am Schalter bzw am Automaten subventionieren will, dann müssen die Leistungen aus geschreiben werden, sonst können die leistungen aus geschrieben werden.
Hä? In den genannten Städten betreibt die DB Vertrieb derzeit Reisezentren, weil sie vom VRR davon beauftragt wurde. Ab Dezember ist mit dem Verkauf von VRR-Fahrscheinen die Transdev Vertrieb beauftragt. Wenn sich nun das DB Reisezentrum nicht mehr lohnt, liegt der Verdacht nahe, dass DB Fernverkehr bislang die vom SPNV finanzierte Vertriebsinfrastruktur mitgenutzt hat, ohne sich entsprechend finanziell an ihr zu beteiligen.
--
Weg mit dem 4744!
Warum nicht zum DB Schalter/DB Agentur des Vertrauens?
agw, NRW, Montag, 01.07.2019, 18:15 (vor 2456 Tagen) @ ffz
Hallo,
auch wenn du es nicht glauben willst, die Fahrkarten per Postversand werden nicht maschinell erstellt, sondern die werden von Mitarbeitern gebucht, wie am Schalter auch.
Glaub ich erstens nicht und zweitens ging es ums Eintüten. Niemand tütet heute noch Standardschreiben aus dem Computer von Hand ein.
(Selbst wenn, der Unterschied zum Schalter wären dann 80 Cent.)
Der Schalter wird nie billiger sein gegenüber dem Automaten oder dem Internet, deshalb werden die Verkaufszahlen und die Einnahmen an jedem Schalter aus gewertet. So arbeiten auch die Supermarktkonzerne, da wird geschaut wie viel der Supermarkt verkauft und welche Einnahmen der erwirtscahftet und wenn sich das nicht mehr lohnt wird der Supermarkt geschlossen.
Nein, die Kasse wird geschlossen und durch einen Computer ersetzt. Der Laden bleibt. Die Ware/die Fahrkarten sind ja gefragt, nur der Vertrieb ist ein anderer.
Aber gut, es sind natürlich auch Läden geschlossen worden und dafür gibt es mehr Versandhandel, weil das eben billiger ist als ein Laden/Schalter.
Ein Schalter wird nicht vom Nahverkehr subventioniert, weil die Einnahmen aus den Verbundfahrkarten darf der Verkäufer bis auf eine Verkaufsprovision die sich im Cent Berech bewegt nicht behalten, die Einnahmen gehen an den Verkehrsverbund und werden von dort auf die Verbundunternehmen verteilt. Nur Centbeträge machen eben auch hohe Summen, wenn man einen entsprechenden Durchsatz hat und etwas Service gehört halt auch dazu.
Natürlich werden die bisherigen Schalter und die bisherigen Automaten vom NV subventioniert.
Deswegen werden sie ja geschlossen/abgebaut, weil sich der FV alleine halt nicht lohnt.
Wieviel FV-Fahrkarten verkauft denn schon so ein Automat an einer S-Bahn-Station?
Bahnbonus ist ein Kundenbindungsprogramm, da geht es nicht darum Gewinne zu erwirtschaften sondern die Kunden zu binden, ähnlich wie bei Payback, dem Tankrabatt für ADAC Mitglieder bei Shell, der kostenfreien Kreditkarte,... Zu Mal man für BahnBonus keine Verkaufslizenzen anderer Bahnunternehmen braucht, die man für eine Auslandsfahrkarte sehr wohl braucht und die leider nicht sehr günstig sind.
Es geht nicht um Auslandsfahrkarten. Es geht um alle Fahrkarten. Du kannst auch jeden FV-SuperSparpreis von Hamburg nach München per Post bestellen. Da muss die DB überhaupt keinen fragen.
Natürlich ist BahnBonus ein Kundenbindungsprogramm. Aber muss man deshalb etwas verschenken?
Auch bei Bonusprogrammen gibt es Versandkosten. Auch bei der kostenfreien Kreditkarte gibt es zahlungspflichtige Leistungen, etc.
Und gerade die DB achtet ja darauf, dass bei den Bahn-Prämien nichts verschenkt wird. Sonst gäbe es ja nicht ab und zu eine Einstellung von oder saftige Preiserhöhungen bei zu beliebten Prämien. Von daher glaube ich, dass der Versand (der ja rein maschinell ist) gegenüber den anderen Vertriebsarten, außer dem Porto fast nichts zusätzlich kostet.
Andere Erfahrungen im DB Reisezentrum.
JumpUp, Montag, 01.07.2019, 15:15 (vor 2456 Tagen) @ ffz
Hallo,
ich denke man darf nicht vergessen, dass mit der Versandpauschale die oft nicht ganz billige Schnittstelle bezahlt wird um überhaupt Fahrkarten von den jeweiligen Bahnen verkaufen zu können. Dann muss noch ein Mitarbeiter bezahlt werden, der die Bestellung bucht, druckt verpackt und in den Versand gibt.
Ich bevorzuge es bei speziellen Wünschen zum DB Reisezentrum meines Vertrauens zu gehen, die nehmen sich gerne Zeit dafür, buchen auch mal nicht alltägliche Sachen und wenn es ganz komplex ist bestelle ich die Fahrkarten gegen eine kleine Spende in die Kaffeekasse vor und hole die Fahrkarten dann nur noch ab. Nur so können die DB Reisezentren/DB Agenturen auf die Dauer überleben. Der Schalter bzw die Agentur hat den Vorteil dass die mit etwas Übung und Rumprobieren fast alle Züge Platzgenau buchen können, egal ob TGV, Spanien, Italien, Schweiz, das was online oft eine Überraschung ist geht dort ohne Probleme.
Klar kostet es Zeit zum Schalter zu gehen und es ist online bequemer, aber oft ergeben sich da nette Gespräche und man tut etwas dafür dass die Mitarbeiter dort auch noch in den nächsten Jahren einen sicheren Arbeitsplatz haben.
Interessant, wie Du kompetent Du im DB Reisezentrum beraten wirst.
Meine Erfahrung bei Auslandsreisen bzw. komplizierte Reservierungen/Fahrkarten für das Ausland sind gegenteilig. Meist lautet die erste Antwort im DB Reisezentrum "Das gibt's bei uns nicht, das erhalten Sie nur vor Ort".... Und nur Widerwillig wird im Handbuch geschaut, welche Reservierungscodes nun zu nutzen sind oder mal beim Kollege gefragt, wie und ob die Fahrkarten zu buchen sind.
Mein Highlight war vor einigen Wochen im Reisezentrum Frankfurt Hbf die Aussage "Interrail? noch nie gehört! Meinen Sie die Bahncard?" Und so dauerte es geschlagene 25 Minuten, bis er meinen Interrail-Pass ausgestellt hat - mit mehrmaligem Nachfragen. Ich musste drauf bestehen, dass ich einen Umschlag dazu erhalten, auch davon habe er noch nie etwas gehört :(
Seitdem nutze ich die bekannten Agenturen in Schöneberg oder Freiburg - aber im DB Reisezentrum? Die letzten zehn Jahre Auslandsreisen nur in max. 10 % der Fälle wirklich eine kompetente Beratung, meist wirklich ganz schrecklich hilfloses und unmotiviertes Personal, welches lieber einen Flexpreis Frankfurt - München verkauft, als sich mal mit den Reservierungscodes für Interrail auseinanderzusetzen.
Andere Erfahrungen im DB Reisezentrum.
ffz, Montag, 01.07.2019, 15:24 (vor 2456 Tagen) @ JumpUp
Hallo,
sehr spannend wie unterschiedlich das zus ein scheint, ich kann von den DB Reisezentren in Karlsruhe Hbf, Pforzheim Hbf, Stuttgart Hbf, Stuttgart Bad-Cannstatt, Nürtingen und Kirchheim(Teck) nur das Beste berichten. Die Mitarbeiter sind sehr motiviert und probieren auch gerne mal rum.
Warum nicht zum DB Schalter/DB Agentur des Vertrauens?
EK-Wagendienst, EGST, Montag, 01.07.2019, 15:36 (vor 2456 Tagen) @ ffz
Hallo,
Nur so können die DB Reisezentren/DB Agenturen auf die Dauer überleben. Der Schalter bzw die Agentur hat den Vorteil dass die mit etwas Übung und Rumprobieren fast alle Züge Platzgenau buchen können, egal ob TGV, Spanien, Italien, Schweiz, das was online oft eine Überraschung ist geht dort ohne Probleme.
Meine Fahrkartenausgabe kann dieses Jahr nicht mal mehr bei den TGV den gewünschten Platz reservieren, weil es kein grafische Reservierung gibt für die TGV Züge.
Dann eben bei der SNCF im Inland den gewünschten Platz gebucht, damit eben 2 Plätze belegt, und schon hatte ich einen Platz am Tisch.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Warum nicht zum DB Schalter/DB Agentur des Vertrauens?
br752, Montag, 01.07.2019, 15:42 (vor 2456 Tagen) @ ffz
Klar kostet es Zeit zum Schalter zu gehen und es ist online bequemer,
Wie viel Zeit erwartest du denn, die man aufbringen muss? Einen Tag Urlaub nehmen?
- An-/Abfahrt 2*20 Minuten, 4 Euro Sprit und Parkgebuehren?
- Achso mit dem Bus? Faehrt ggf. alle 2 Stunden oder man muss mit dem Taxi zum Reisezentrum?
- Wartezeit im Reisezentrum und dann der Hinweis man moege morgen wiederkommen.
- Ok, dann machen wir das mit dem Reisezentrum am Samstag wenn wir sowieso in die Stadt fahren. Der Sparpreis ist dann weg, aber der nette Plausch am Schalter entschaedigt dann.
Ein Beispiel aus dem realen Leben: Lippstadt
Mo 06:30-12:00, 13:00-18:30
Di 06:30-12:00, 13:00-18:30
Mi 06:30-12:00, 13:00-18:30
Do 06:30-12:00, 13:00-18:30
Fr 06:30-12:00, 13:00-18:30
Wenn nun der Arbeitsplatz in entgegengesetzter Richtung zum Reisezentrum liegt, muss man ggf. um 6:00 zum Reisezentrum aufbrechen um dann um 8:00h am Arbeitsplatz zu sein.
Ich habe echt "Probleme" mit den Grossstadthipstern!
BR752
Warum nicht zum DB Schalter/DB Agentur des Vertrauens?
ffz, Montag, 01.07.2019, 17:20 (vor 2456 Tagen) @ br752
Wie viel Zeit erwartest du denn, die man aufbringen muss? Einen Tag Urlaub nehmen?- An-/Abfahrt 2*20 Minuten, 4 Euro Sprit und Parkgebuehren?
- Achso mit dem Bus? Faehrt ggf. alle 2 Stunden oder man muss mit dem Taxi zum Reisezentrum?
- Wartezeit im Reisezentrum und dann der Hinweis man moege morgen wiederkommen.
- Ok, dann machen wir das mit dem Reisezentrum am Samstag wenn wir sowieso in die Stadt fahren. Der Sparpreis ist dann weg, aber der nette Plausch am Schalter entschaedigt dann.Ein Beispiel aus dem realen Leben: Lippstadt
Mo 06:30-12:00, 13:00-18:30
Di 06:30-12:00, 13:00-18:30
Mi 06:30-12:00, 13:00-18:30
Do 06:30-12:00, 13:00-18:30
Fr 06:30-12:00, 13:00-18:30Wenn nun der Arbeitsplatz in entgegengesetzter Richtung zum Reisezentrum liegt, muss man ggf. um 6:00 zum Reisezentrum aufbrechen um dann um 8:00h am Arbeitsplatz zu sein.
Ich habe echt "Probleme" mit den Grossstadthipstern!
BR752
Hallo,
ich brauche für einen Fahrkartenkauf selbst mit Spezialwunsch in aller Regel nicht mehr wie 30 Minuten. Das erledige ich ganz bequem in der Stadt nach der Arbeit, da muss ich eh am Bahnhof vorbei weil ich dort in den Zug steige. Dann fahre ich an dem Tag eben 1 Stunde später nach Hause.
Ich wohne übrigens auf dem Land in einem Dorf mit 1600 Einwohnern und einer stündlichen Zugverbindung mit einer Fahrzeit von 55 Min zum nächsten Bahnschalter, ist nur eine Frage der Organisation und des "Wollens" wenn ich ein Problem finden will finde ich Eines und wenn ich eine pragmatische lösung finden will finde ich die auch.
ffz
Hast du es gut.
br752, Montag, 01.07.2019, 17:26 (vor 2456 Tagen) @ ffz
Das erledige ich ganz bequem in der Stadt nach der Arbeit, da muss ich eh am Bahnhof vorbei weil ich dort in den Zug steige. Dann fahre ich an dem Tag eben 1 Stunde später nach Hause.
Siehst du, das ist eben DEIN Vorteil. Was machen die Menschen die nicht in der Stadt arbeiten und dort "eben" vorbeifahren koennen. Da muss man schon mal einen halben Tag Urlaub nehmen.
Ich dachte du haettest diesen Punkt in meinem Beitrag erkannt. :-/
Zumindest bei uns gibt es nicht in jeden Ort eine Bahnverbindung. Da muss man mit dem Auto zum Reisezentrum und wenn dass dann eben nicht "auf dem Weg" liegt ... dann kauft man Online ... und wird ggf. dafuer bestraft.
Ich wohne übrigens auf dem Land in einem Dorf mit 1600 Einwohnern und einer stündlichen Zugverbindung mit einer Fahrzeit von 55 Min zum nächsten Bahnschalter, ist nur eine Frage der Organisation und des "Wollens" wenn ich ein Problem finden will finde ich Eines und wenn ich eine pragmatische lösung finden will finde ich die auch.
Hast du es gut. Luxus. :-)
BR752
Warum nicht zum DB Schalter/DB Agentur des Vertrauens?
ICE-TD, Montag, 01.07.2019, 18:23 (vor 2456 Tagen) @ ffz
@agw würde nie einen DB-Schalter betreten, er hasst die DB.
100 % Zustimmung!
chriL999, Montag, 01.07.2019, 21:17 (vor 2456 Tagen) @ agw
Diese hohe Pauschale kann nur damit zusammenhängen, dass man den Fahrgast davon überzeugen möchte, online zu buchen und selber auszudrucken. Das ist die ideale Vorstellung der Bahn.
Wie hoch die tatsächlichen Kosten für den Versand einer Fahrkarte sind, weiß von uns niemand. Er könnte aber tatsächlich wenige EUR betragen.
Preis Versandkostenpauschale für Fahrkarten
PhilippK, Montag, 01.07.2019, 10:24 (vor 2456 Tagen) @ Taurus83
Solange sich die Leute Fahrkarten zuschicken lassen, die es als Online-Ticket gibt, habe ich kein Problem damit. Ein Problem habe ich damit wenn man Tickets bucht (bspw. Schweiz wenn man über den Bodensee fährt, Südtirol wenn man die Anschlusszüge ab dem Brenner-EC benutzt, das sind jetzt keine Nachtzugfahren in Ex-Jugoslawien), die die DB aus welchen Gründen auch immer nicht als Online-Ticket verkaufen will.
Da bin ich bei dir.
Aber:
Schweiz wenn man über den Bodensee fährt
Ich weiß ja nicht, über welchen Bodensee du fährst - aber wenn ich über den meinigen fahre, kann ich dafür problemlos ein Online-Ticket buchen. Allerdings ist die Verbindung aktuell wegen SEV und den verbesserten Anschlüssen in Singen/Konstanz nicht wirklich attraktiv.
Gruß, Philipp
Preis Versandkostenpauschale für Fahrkarten
agw, NRW, Montag, 01.07.2019, 10:44 (vor 2456 Tagen) @ ICE16
Mein beileid an die 5 Kunden die es trift, dafür bekommen sie es auch persönlich verpackt.
Das macht eine Maschine. Ich glaube nicht, dass die Fahrkarte oder der Brief durch Menschenhand geht.
DB Papierfahrkarten gerne bis zu 25 Euro teurer!
br752, Montag, 01.07.2019, 14:40 (vor 2456 Tagen) @ agw
Hallo agw, hallo zusammen,
da moechte ich mich anschliessen und auch ausweinen, da es uns vor drei Tagen wieder "erwischt hat". :-/
Es gibt immer wieder Faelle, wo die DB keine Onlinetickets ausstellt. Meistens dann wenn es sich um Fahrkarten aus dem Ausland nach Deutschland handelt, z.B. Polen, aber auch aus der Schweiz. * :-(
In diesem Fall erwarte ich einen kostenlosen Versand, da der Kunde um ein Onlineticket bettelt, aber keins bekommt.
Weiterhin ist in so einem Fall die Einloesung von eCoupons nicht moeglich, so dass man dadurch "gerne" 25 Euro mehr ausgeben muss als gewollt. :-((
Die Sache mit der Nicht-Umsetzung der eCoupons bei Papiertickets kann ich nallvollzeiehen (aber nicht verstehen), das Zwangsporto an dieser Stelle nicht.
Das mit der fehlenden Verbindung bei Papiertickets ist obendrein der Hammer, da Fahrwege, insbesondere im NV, nicht abgebildet werden und man echt unnoetige Diskussionen hat.
BR752
*
Einfach: D-PL Onlineticket
Hin+Rueck: D-PL-D Onlineticket
Einfach: PL-D NUR Papierticket.
DB Papierfahrkarten gerne bis zu 25 Euro teurer!
TRAXXP160DE, HBIK, Montag, 01.07.2019, 14:49 (vor 2456 Tagen) @ br752
Also mal Butter bei die Fische:
Versand zum Selbstkostenpreis wäre für mich ja in Ordnung. Also was kostet ein DIN A4 Umschlag mit Reiseverbindung, drei internationalen Fahrkarten, Schlafwagenreservierung, usw.?
Zum Schalter muss ich auch fahren. Alternative:
Bibt es noch ein findiges in Hobbyeisenbahnerkreisen gutes und kompetentes Reisebüro, was mir verkauft, was geht und ich haben will? In dem ein und anderen Reisebericht las ich immer wieder, wir haben da und da die Fahrkarten gekauft.
Wäre klasse, wenn wir hier im Forum so eine Anlaufstelle hätten. Die würde ich bei Bedarf lieber nutzen als DBAG bzw. die ausländischen Staatsbahnen.
Das wäre dann meine erste Option vor DB AG.
greetings
Heiko
DB Papierfahrkarten gerne bis zu 25 Euro teurer!
mdst, Dienstag, 02.07.2019, 23:33 (vor 2455 Tagen) @ TRAXXP160DE
bearbeitet von mdst, Dienstag, 02.07.2019, 23:34
Bibt es noch ein findiges in Hobbyeisenbahnerkreisen gutes und kompetentes Reisebüro, was mir verkauft, was geht und ich haben will? In dem ein und anderen Reisebericht las ich immer wieder, wir haben da und da die Fahrkarten gekauft.
Es gibt eine Seite namens "Die Bahnprofis" - da findest du ein Verzeichnis von kompetenten DB-Agenturen. Zugegebenermaßen, wenn man nicht in Berlin wohnt, ist das Netz eher dünn, aber vielleicht ist ja was für dich dabei, zumal die ein oder anderen vielleicht auch per Post für weniger als 5,90 EUR verschicken? (ist reine Spekulation, hab bisher nur in Berlin bei einer Agentur persönlich Auslandsfahrkarten gekauft)
DB Papierfahrkarten gerne bis zu 25 Euro teurer!
JumpUp, Montag, 01.07.2019, 15:01 (vor 2456 Tagen) @ br752
Hallo agw, hallo zusammen,
da moechte ich mich anschliessen und auch ausweinen, da es uns vor drei Tagen wieder "erwischt hat". :-/
Es gibt immer wieder Faelle, wo die DB keine Onlinetickets ausstellt. Meistens dann wenn es sich um Fahrkarten aus dem Ausland nach Deutschland handelt, z.B. Polen, aber auch aus der Schweiz. * :-(
In diesem Fall erwarte ich einen kostenlosen Versand, da der Kunde um ein Onlineticket bettelt, aber keins bekommt.
Weiterhin ist in so einem Fall die Einloesung von eCoupons nicht moeglich, so dass man dadurch "gerne" 25 Euro mehr ausgeben muss als gewollt. :-((
Die Sache mit der Nicht-Umsetzung der eCoupons bei Papiertickets kann ich nallvollzeiehen (aber nicht verstehen), das Zwangsporto an dieser Stelle nicht.
Das mit der fehlenden Verbindung bei Papiertickets ist obendrein der Hammer, da Fahrwege, insbesondere im NV, nicht abgebildet werden und man echt unnoetige Diskussionen hat.
BR752*
Einfach: D-PL Onlineticket
Hin+Rueck: D-PL-D Onlineticket
Einfach: PL-D NUR Papierticket.
"Keine Reiseverbindung" ist natürlich ebenso mies.
Am Schalter, online und überall erhält man selbstverständlich die Reiseverbindung.
Nur bei Postversand erhält man eine Woche nach Buchung der Fahrkarte eine Fahrkarte ohne Verbindung zugeschickt und darf sich nochmal auf die Suche machen, wie das überhaupt passen könnte...
Preis Versandkostenpauschale -Alternative telefon. Buchung?
Andi M, Dienstag, 02.07.2019, 02:07 (vor 2456 Tagen) @ agw
Typischer Fall: EF aus dem Ausland, z. B. Polen, nach Deutschland. Leider nicht online buchbar, vermutlich weil die Polen den Code nicht einscannen können, kostet aber trotzdem den frechen Aufschlag von inzwischen 5,90 €. Abzocke für die Leute, die nicht mal so nebenbei an einem Schalter vorbeischauen können.
Es kann doch nicht so schwer sein, in NL können ja inzwischen sogar die Bahnsteigsperren die deutschen Aztec-Codes lesen. Oder anders herum, wenn sie die Scansoftware nicht so einfach ertüchtigen können oder wollen, drucken sie eben 2 oder 3 Scancodes auf, einen pro Land. Platz ist doch genug.
Ich bin früher manchmal auf telefonische Buchung ausgewichen, da konnte man die FK "zum Ausdrucken am Automaten" bestellen. Weiß jemand, ob das noch geht?
Alternative telefon. Buchung? Ja, mit Hürden.
br752, Dienstag, 02.07.2019, 05:08 (vor 2455 Tagen) @ Andi M
Ich bin früher manchmal auf telefonische Buchung ausgewichen, da konnte man die FK "zum Ausdrucken am Automaten" bestellen. Weiß jemand, ob das noch geht?
Hallo Andi,
vor ein paar Monaten ging es noch, aber die 20 Euro eCoupons kann man auch nicht telefonisch einlösen. Außerdem sind die an Telefon manchmal schwierig wenn man um drei Ecken und Ausland fährt.
BR752
[PL] Scannen von DB-Online-Tickets möglich
Zg_2, Donnerstag, 04.07.2019, 20:02 (vor 2453 Tagen) @ Andi M
Hallo,
zu meiner großen Verwunderung habe ich Ende Februar diesen Jahres im E(I)C Berlin - Warschau erlebt, dass der polnische Zugbegleiter ein DB-Online-Ticket auf dem Smartphone gescannt und dann auch akzeptiert hat. Das Auslesen ist also mit den bei PKP IC vorhandenen Geräten technisch möglich. Hier handelte sich allerdings um eine Fahrkarte von DE nach PL. In der Gegenrichtung müsste man auch noch eine Vereinbarung haben, dass die Daten an die DB übermittelt werden.
Gruß
Zg_2
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