[PM] Steuern auf FV-Tickets sollen sinken (Fahrkarten und Angebote)
Moin zusammen,
unser Bundesautolobby.....pardon.....verkehrsminister plant die Mehrwertsteuer auf Fernverkehrstickets zu senken und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten:
https://www.tagesschau.de/inland/bahn-fernverkehr-101.html
Die Bahn wird sich freuen, denn wenn die Tickets billiger werden, muss man dem Kunden auch nicht mehr so viel rückerstatten! :-)
(Wobei ich eher glaube, dass die DB sich die Differenz einbehält um die Bilanz aufzuhübschen anstatt sie wirklich an den Kunden weiterzugeben.)
Unnütze Symbolpolitik
- kein Text -
Unnütze Symbolpolitik
Wieso? 12% Reduktion der Ticketpreise macht schon was aus! Das ist wohl oft größer als der Unterschied zwischen SSP und SP!
Bei uns in Österreich gibt ´s 10% MWSt für Bahntickets (also halber Steuersatz), und das spielt sicher auch ne (kleine) Rolle bei der stärkeren Nutzung der Bahn im Vergleich zu Deutschland.
[PM] Steuern auf FV-Tickets sollen sinken
(Wobei ich eher glaube, dass die DB sich die Differenz einbehält um die Bilanz aufzuhübschen anstatt sie wirklich an den Kunden weiterzugeben.)
Vermutlich. Und da die DB ein Staatsunternehmen ist, kommt dann das Geld, auf das man vorne großzügig zwecks "Klimaschutz" verzichtet, hintenrum wieder in die Kasse.
Und nicht vergessen die Geschäftskunden, die haben von der Steuersenkung rein gar keinen Nutzen (sondern einen Schaden, falls die Preise im Gegenzug angehoben werden).
Wie hoch ist denn der Anteil an Geschäftsreisenden?
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![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Unnütze Symbolpolitik
12% Reduktion der Ticketpreise macht schon was aus!
Es sind 10%.
Das ist wohl oft größer als der Unterschied zwischen SSP und SP!
Mag sein - aber noch immer weniger als die Preise punktuell turnusgemäß durch Flexpreisdifferenzierung erhöht wurden.
So ganz nebenbei hat dieser Minister eine akut finanzbedürftige bundeseigene Bahn an der Backe. Es gäbe durchaus gute Beweggründe, eine Steuersatzreduktion nicht (zur Gänze) an die Kundschaft weiterzugeben. Und wenn doch, so ist es nur ein Einmaleffekt - und das nur bei Fernverkehrsfahrscheinen.
Unnütze Symbolpolitik
So ganz nebenbei hat dieser Minister eine akut finanzbedürftige bundeseigene Bahn an der Backe. Es gäbe durchaus gute Beweggründe, eine Steuersatzreduktion nicht (zur Gänze) an die Kundschaft weiterzugeben.
Wenn die DB die Preise erhöhen muss / möchte, kann sie das so auch machen.
Und wenn doch, so ist es nur ein Einmaleffekt - und das nur bei Fernverkehrsfahrscheinen.
Wenn Preise dauerhaft sinken, würd ich das nicht "Einmaleffekt" nennen (außer, man fährt nur ein Mal mit der Bahn ;-)).
Muss man eigentlich jede gute Idee miesmachen, nur weil sie von der CSU kommt? Hätte die Idee ein SPD-Minister geboren, würden alle hier jubeln!
Unnütze Symbolpolitik
Wenn die DB die Preise erhöhen muss / möchte, kann sie das so auch machen.
Dann ist die Mehrwertsteuersenkung auf Fernverkehrsfahrscheine für den Kunden - wie ich bereits schrieb - schlussendlich: unnütz.
Wenn Preise dauerhaft sinken, würd ich das nicht "Einmaleffekt" nennen
*wenn*... (woher auch immer Du dieses Wissen nimmst)
Muss man eigentlich jede gute Idee miesmachen, nur weil sie von der CSU kommt?
OK, ist mir jetzt klar: Dich stört offenkundig, dass man mittelschlechte Ideen von CSU-Personal zu kritisieren wagt.
Zu billig!
Grundsätzlich ist es ein guter Vorschlag den verminderten Mehrwertsteuersatz zu berechnen.
Allerdings möchte ich auch dazu sagen, wir brauchen keine Super Sparpreis Tickets für 14,90€ quer durch Deutschland.
Wenn ich sehe, dass selbst auf Sprinterzügen zu 80% SSP/SP/Lidl Tickets sind in der 2. Klasse, und immer mehr Fahrgäste befördert werden gleichzeitig aber keine Rentabilität erzeugt wird, sollte man vielleicht eher darüber nachdenken nicht alles zu "verramschen".
War längst überfällig!
Da kommt doch sicherlich für Vielfahrer ein hübsches Sümmchen zusammen. Endlich mal gute Nachrichten aus Berlin.
empirisches Auge?
Führst Du eine Strichliste?
Ist ein Sparpreis von 105,90 € jetzt auch ein Sonderangebot?
Mit diesen Wahnsinnspreisen um die 160 € (one way) werden die Züge bestimmt nicht voller.
Ich freu mich schon auf eine fette BC100-Preissenkung!!
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Tatsächlicher Ticketpreis?
Wenn ich sehe, dass selbst auf Sprinterzügen zu 80% SSP/SP/Lidl Tickets sind in der 2. Klasse, und immer mehr Fahrgäste befördert werden gleichzeitig aber keine Rentabilität erzeugt wird, sollte man vielleicht eher darüber nachdenken nicht alles zu "verramschen".
Kannst du bitte auch analysieren, wie teuer das jeweilige Ticket war?
Ab wann soll gesenkt werden? Das klingt ja zu verlockend.
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Unnütze Symbolpolitik
Wenn die DB die Preise erhöhen muss / möchte, kann sie das so auch machen.
Dann ist die Mehrwertsteuersenkung auf Fernverkehrsfahrscheine für den Kunden - wie ich bereits schrieb - schlussendlich: unnütz.
Nein, wenn dadurch eine Preiserhöhung ausbleibt, ist es eben nicht - unnütz.
Wenn, wenn, wenn... Preise werden nicht nachhaltig sinken.
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Da freu Dich mal nicht zu früh!
Denn wer sagt Dir denn, daß die Differenz zwischen den 7% und 19% MwSt ganz oder teilweise an den Kunden weitergegeben wird? Bei der auch hier allgemein beklagten Lage der Gewinne kann der Vorstand beschließen, daß die komplette Ersparnis zur Ergebnisverbesserung beizutragen hat. Und dann? Kostet Deine BC 100 im besten Fall nicht mehr als bisher.
Ich bin da ein bisschen schwer von Begriff
So ganz hab ich noch nicht verstanden, was da so schlimm ist für uns Bahnfahrer, wenn der Mehrwersteuersatz für Bahn-Tickets sinken soll. Kannst Du mir das bitte laienverständlich erklären?
Nehmen wir den umgekehrten Fall: Angenommen, die Mehrwertsteuer wäre jetzt bei 7% und soll auf 19% steigen. Dann müssten wir doch Deiner Meinung nach alle in Jubel ausbrechen, und rufen "Yeah! Scheuer ist unser Mann! Endlich macht mal jemand was für uns Bahnfahrer!".
Hab ich das jetzt endlich richtig verstanden?
Ich bin da ein bisschen schwer von Begriff
So ganz hab ich noch nicht verstanden, was da so schlimm ist für uns Bahnfahrer, wenn der Mehrwersteuersatz für Bahn-Tickets sinken soll.
Nix. Behauptet das jemand?
Der Rest deiner Wortmeldung ist untergriffige Polemik.
Auf die Sprünge...
So ganz hab ich noch nicht verstanden, was da so schlimm ist für uns Bahnfahrer, wenn der Mehrwersteuersatz für Bahn-Tickets sinken soll. Kannst Du mir das bitte laienverständlich erklären?
Nehmen wir den umgekehrten Fall: Angenommen, die Mehrwertsteuer wäre jetzt bei 7% und soll auf 19% steigen. Dann müssten wir doch Deiner Meinung nach alle in Jubel ausbrechen, und rufen "Yeah! Scheuer ist unser Mann! Endlich macht mal jemand was für uns Bahnfahrer!".
Hab ich das jetzt endlich richtig verstanden?
Schlimm ist daran nicht, nur profitieren werden die wenigsten.
Warum?
Weil der Einstiegssparpreis dann nicht auf 17,90 Euro sinkt.
Weil die Bahnbonusfreifahrt nicht zukünftig für 1798 Punkte zu haben ist.
Es gibt zwei Ansätze, warum man die MWst. senken könnte:
Die DB braucht mehr Geld - dann macht das Sinn, weil weniger Mwst. abzuführen sind. Wobei man überprüfen müsste, wieviel am Ende dann tatsächlich rum kommt.
oder
Man will die Fahrkartenpreise senken. Dann gäbe es aber effektivere Mittel als die Mwst. zu senken, weil eben wie im oberen Beispiel genannt vieles davon versickert.
Irrglaube
Da kommt doch sicherlich für Vielfahrer ein hübsches Sümmchen zusammen. Endlich mal gute Nachrichten aus Berlin.
Die Preise werden auf jetzigem Niveau bleiben. Das da eine Senkung der Ticketpreise folgt ist ein Irrglaube.
Das wird nur eine bilanztechnische Verbuchung sein, die eine bahninterne Verrechnung der Steuerlast nach sich zieht.
Eine signifikante Preissenkung wäre das eh nicht, spielt sich das doch im mittleren Centbereich ab.
Senkungen der USt erreichen selten Endkunden
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Irrglaube
Eine signifikante Preissenkung wäre das eh nicht, spielt sich das doch im mittleren Centbereich ab.
Da kaufst Du aber günstige Tickets. Meine kosten gerne mal so um die 50 Euro. Das macht (bei 19% USt) einen Nettopreis von 42,02 Euro (50/119x100). Bei 7% USt würde das 50 Euro-Ticket also nur 44,96 Euro kosten (50/119x107). Wenn die Steuersenkung käme und an die Kunden weitergegeben würde.
[PM] Steuern auf FV-Tickets sollen sinken
Ich wundere mich schon über die Schwarz-Weiß-Argumente, die hier vorgebracht werden.
Es würde nicht dazu kommen, dass "die Senkung der MwSt. nicht beim Endkunden ankommen wird", es würde aber auch nicht dazu kommen, dass die Senkung zu 100% an den Endkunden weitergegeben wird.
Die Wahrheit würde irgendwo in der Mitte liegen.
Und in der Praxis würde es wahrscheinlich nicht DIE eine große Preisänderung geben. Eher würde die Bahn - über mehrere Jahre verteilt - die jährlichen Preiserhöhungen nicht so hoch ausfallen lassen wie ursprünglich geplant, und/oder irgendeinen zusätzlichen Service anbieten, der billiger (oder gar kostenfrei) wäre als ursprünglich geplant. Oder vielleicht sogar einen Teil zum Schuldenabbau nutzen. Abgesehen davon, dass der Staat die voraussichtlich geringeren MwSt.-Einnahmen ev. mit dem (zusätzlichen) Investitionsvolumen, die er in die Bahninfrastruktur stecken möchte, verrechnen würde.
Ich meinen Sätzen steckt viel "würde", weil zwischen einer Äußerung eines Ministers und der tatsächlichen Umsetzung viel Wasser den Rhein und in anderen Flüssen langfließen wird. Finanzminister Scholz hat sich dazu nicht geäußert, und wenn der "No" sagt (wie zu vielen Wünschen so mancher Bundesminister), ist das nur eine Sau mehr, die durchs Dorf gejagt wurde.
Und wenn auch nicht zu verstehen ist, dass (laut verlinktem tagesschau.de-Bericht) Fernfahrten mit 16% und Nahverkehrsfahrten mit 7% besteuert werden, gibt es derzeit noch viel bescheuertere Regelungen bei der Unterscheidung zwischen dem normalen und gemäßigtem MwSt-Satz. Und zur Behebung dieser haben auch alle bisherigen Finanzminister "No" gesagt.
Außerdem nicht zu vergessen: In ein paar Wochen ist Europawahl - beste Zeit zur Politiker-Profilierung! Und Scheuer hat's wahrlich nötig...
Klingt für mich erstmal gut
Denn meisten Menschen ist wohl klar, dass Bahnfahren attraktiver werden muss. Ob nun aus Umweltschutzgründen oder wegen mit Autos verstopfter Städte.
Da kommt nun ein Vorschlag (zugegeben, von einem Typen, der bislang nicht durch Sachkenntnis oder Verstand aufgefallen ist, aber Andreas Scheuer ist nun mal entsprechend den demokratischen Regeln ins Amt gekommen), der entweder Bahnfahren billiger macht oder dafür sorgt, dass die Bahn weniger Steuern abführen muss und mehr Geld für notwendige Investitionen hat.
Grundsätzlich ist also kein allzu gravierender Nachteil für den ice-treff.de-Nutzer zu befürchten. Trotzdem wird hier ganz schön viel gemotzt. Da würden mich ja doch mal die Alternativvorschläge interessieren.
[PM] Steuern auf FV-Tickets sollen sinken
(Wobei ich eher glaube, dass die DB sich die Differenz einbehält um die Bilanz aufzuhübschen anstatt sie wirklich an den Kunden weiterzugeben.)
Vermutlich. Und da die DB ein Staatsunternehmen ist, kommt dann das Geld, auf das man vorne großzügig zwecks "Klimaschutz" verzichtet, hintenrum wieder in die Kasse.
Solange dies allerdings nicht dafür verwendet wird die Dividende an den Bund zu erhöhen hätte das den selben Effekt wie wenn der Bund entscheiden würde dieselben 400 Millionen Euro jährlich extra als Zuschuss an die Bahn zu geben.
Der Taschenspielertrick bei der ganzen Sache ist nur dass Scheuer damit der Bahn mehr Geld geben kann ohne dass der Etat des Bundesverkehrsministerium erhöht werden müsste (bzw. Gelder innerhalb des Etats umgeschichtet werden müssten). Dies ist natürlich allen Akteuren klar aber in der Politik geht es oft um die Optik und Momentum und es kann daher durchaus sein dass es Scheuer eher gelingt diese Mehrwertsteuersenkung durchzusetzen als eine Erhöhung seines Etats.
Als Nachteil kann gesehen werden dass mit dieser Methode keine Zweckbindung solcher (indirekten) Bundesausgaben innerhalb der Bahn gesichert werden kann. Da die Bahn aber zu 100% dem Bund gehört sollte die Bundesregierung eigentlich in der Lage seine ihre Ziele innerhalb der Bahn dennoch durchsetzen zu können.
Wenn man das ganze zynisch sehen will, könnte man sogar sagen dass dies eine Methode ist S21 zu finanzieren. Jeweils 400 Millionen pro summiert sich bis 2025 schon auf 2 Mrd Euro. Die Bahn müsste dann natürlich noch irgendeinen Weg finden das Geld von DB Fernverkehr zu DB Station & Service umzulenken. Aber da sollte sich schon ein Weg finden.
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Dies alles unter Annahme dass die Bahn die Preise nicht senken würde, von der ich nicht vollkommen überzeugt bin. Scheuer kann es nicht als Preissenkung ankündigen und die Bahn dann die komplette Steuersenkung für sich beanspruchen. Aber die Bahn kann ja einfach die Preise einmalig senken und dann über die nächsten Jahre durch jeweils etwas höhere jährliche Preiserhöhungen dies wieder kompensieren und/oder z.B. die Bahncard- und Sparpreise erhöhen.
[PM] Steuern auf FV-Tickets sollen sinken
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Und wenn auch nicht zu verstehen ist, dass (laut verlinktem tagesschau.de-Bericht) Fernfahrten mit 16% und Nahverkehrsfahrten mit 7% besteuert werden, gibt es derzeit noch viel bescheuertere Regelungen bei der Unterscheidung zwischen dem normalen und gemäßigtem MwSt-Satz. Und zur Behebung dieser haben auch alle bisherigen Finanzminister "No" gesagt.
Leider werden Fernfahrten bereits seit dem 01.01.2007 mit 19% besteuert. Die Ermäßigungen im Umsatzsteuergesetz sind fast ausschließlich politisch motiviert. Und manche Befreiungen (so z.B. das Briefporto der DP AG) führen sogar zu einer Wettbewerbsverzerrung, da die Dienste der anderen Postdienstleister dem Regelsteuersatz unterliegen.
Symbole sind selten unnütz ...
Huhu.
Bei einigen hier im Beitragsbaum frage ich mich ernsthaft, ob da nicht beizeiten mal die Konsultation einer Apotheke angebracht ist ...
Nein, dass die Preise großartig sinken, glaube auch ich nicht. Dass das ein entscheidender Schritt ist hin zu einer nachhaltigen Verkehrswende, glaube ich auch nicht.
Aber dass es ein Mosaiksteinchen ist und ein winizger kleiner Schritt immerhin mal in die richtige Richtung - das sehe ich sehr wohl.
Aber die typische bahnfanfuzzyfreak-Gemeinde nölt nur rum und weiß dabei noch nicht mal was besser. Das charakteristische Genörgel von Berufsquerulanten.
Das wäre ja noch egal - würde es nicht die Seriösen diskretitieren, die eine Hinwendung zur Eisenbahn für geboten halten.
Statt Rumgemaule ist jetzt "nachsetzen" angebracht. Wenn der Autominister im Autowahnland solcherlei verkündet, dann muß es etwas Druck geben. Und den gilt es zu nutzen. Also müssen wir jetzt sagen: Jau, Minister Scheuer, richtig so - und jetzt weiter. Die nächsten Talerchen fordern! So wie andere auch.
Mich erinnern manche hier aber an das Genörgel der Fahrgastverbände bei der Einführung des SWT: da waren sie am schimpfen, dass das eine viel zu simple Tariflogik wäre und es damit zu Ungerechtigkeiten komme - wer 700 km fährt, zahlt nicht mehr, als der, der 150 km fährt. Hauptsache dagegen. Oder dieser Künstler früher bei DS-O, der immer die Ländertickets abschaffen wollte. Den würde ich, wenn es den noch gibt, gerne mal einladen. Dann kann er mal schauen, wie viele damit fahren, u.a. auch, weil es eben so simpel und durchschaubar ist.
Zusammengefasst: mit Bahnfanfuzzyfreaks ist es einfach hoffnungslos.
Und ach ja, was Symbole angeht: Da brauchen wir uns doch nur das Bohei um diese mit Holz garnierte Ansammlung von Steinen in Paris anschauen, die durch Feuer ruinös wurde. Für den prinzipiellen Zweck der Glaubensverkündung kommt es sicher auf einen Bau mehr oder weniger nicht an. Aber da wird ein Geschiss veranstaltet als hätte jemand die Sonne angezündet. Wäre das einer Dorfkirche 100 km entfernt passiert, wäre das sicher keine Meldung wert. Insofern sind Symbole eben deswegen Symbole, weil sie eine Sache wichtig erscheinen lassen. Und so wäre auch eine Umsatzsteuersenkung bei Bahnfahrkarten ein Signal.
Schöne Grüße von jörg
Nein!
Tachchen.
Allerdings möchte ich auch dazu sagen, wir brauchen keine Super Sparpreis Tickets für 14,90€ quer durch Deutschland.
Doch, als Symbol brauchen wir genau die Tickets.
Wenn ich sehe, dass selbst auf Sprinterzügen zu 80% SSP/SP/Lidl Tickets sind in der 2. Klasse,
Die Zahl würde ich gar nicht mal bestreiten - das dürfte ungefähr hinkommen. Aber dann siehst du sicher auch, was für Preise auf den Fahrkarten denn so stehen. Ich sehe jedenfalls in meinen Nahverkehrszügen regelmäßig Supersparpreise - selten allerdings zu 14,90 Euro. Im Gegenteil: Wenn ich da manch dreistelligen Betrag sehe und dann die Bezeichnung "Super Sparpreis" ... - na ja ...
Kurzum: Ich bestreite, dass es "Horden" von Fahrgästen gibt, die zu Preisen von 15 bis 25 Euro u.ä. durch die ganze Republik scheppern. Nach meinem Dafürhalten hat die DB da in der Vergangenheit durchaus die preislichen Zügel etwas angezogen. Dass es trotzdem noch einige Billigsttickets gibt, ist marketingtechnisch natürlich richtig. Und dass manch happiger Preis als SPARpreis verkauft wird, ist auch clever. So wird dem Kunden das GEFÜHL vermittelt, ein Schnäppchen gemacht zu haben. Ich habe jedenfalls noch nie einen mosern gehört, dass der SPARpreis doch in Wahrheit viel zu TEUER sei. Und die Leutchen mosern viel, wenn Blaschis Gehör sich ihrem Redefluss annimmt.
Und die wenigen 14,90 Euro-Tickets finanzieren die WENIGEN, die zum Flexpreis rumgondeln.
Kurzum: Hat also schon alles seinen Sinn und seine Richtigkeit.
Schöne Grüße von jörg
Da freu Dich mal!
Denn wer sagt Dir denn, daß die Differenz zwischen den 7% und 19% MwSt ganz oder teilweise an den Kunden weitergegeben wird?
Scheuer bzw. die Bundesregierung - steht auf deren Agenda.
keine anderen als die Eigentümer der DB AG.
Bei der auch hier allgemein beklagten Lage der Gewinne
Die Gewinne von DB Fernverkehr (EBIT 417 Mio €, +9,4%) hat hier bislang noch niemand beklagt.. und anderswo?
kann der Vorstand beschließen, daß die komplette Ersparnis zur Ergebnisverbesserung beizutragen hat. Und dann?
und dann finden sie allesamt ihre Kündigung auf dem Schreibtisch, allerspätestens am nächsten Tag, nen besseren Job werden sie dann auch nicht mehr finden.
[ZM] Steuern auf FV-Tickets sollen sinken,so billiger werden
(Wobei ich eher glaube, dass die DB sich die Differenz einbehält um die Bilanz aufzuhübschen anstatt sie wirklich an den Kunden weiterzugeben.)
Vermutlich. Und da die DB ein Staatsunternehmen ist, kommt dann das Geld, auf das man vorne großzügig zwecks "Klimaschutz" verzichtet, hintenrum wieder in die Kasse.
eben, ergibt also keinen Sinn. Merkste selbst Du selbst, nich wahr?
Solange dies allerdings nicht dafür verwendet wird die Dividende an den Bund zu erhöhen hätte das den selben Effekt wie wenn der Bund entscheiden würde dieselben 400 Millionen Euro jährlich extra als Zuschuss an die Bahn zu geben.
direkter Zuschuss an ein einzelnes privates Unternehmen, das in hartem Wettbewerb zu anderen steht. nicht ansatzweise zulässig, würde kassiert werden.
Bei einer entsprechenden Erhöhung der Dividende würde es natürlich sämtlichen EVU zugute kommen.
Der Taschenspielertrick bei der ganzen Sache ist nur, dass Scheuer damit der Bahn mehr Geld geben kann ohne dass der Etat des Bundesverkehrsministerium erhöht werden müsste (bzw. Gelder innerhalb des Etats umgeschichtet werden müssten). Dies ist natürlich allen Akteuren klar aber in der Politik geht es oft um die Optik und Momentum und es kann daher durchaus sein, dass es Scheuer eher gelingt diese Mehrwertsteuersenkung durchzusetzen als eine Erhöhung seines Etats.
Die Erhöhung seines Etats um schlappe eine Milliarde Euro rein allein nur für die neue Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) ist ihm mal eben so gelungen, über Nacht, vor wenigen Wochen. Und womöglich wirds noch mehr - Pofalla ist da bekanntlich glücklicherweise ein sehr hartnäckiger Verhandlungspartner (vgl. Meldungen vergangener Woche).
Die Herabsetzung des Mehrwertsteuersatzes auf den ermäßigten für den Bahn Fernverkehr würde selbstverständlich im Klima-Konzept auf Jahre dem Verkehrsressort zugeordnet werden.
Um Taschenspielertrick geht es hier nicht, ist auch nicht zu erkennen.
Als Nachteil kann gesehen werden, dass mit dieser Methode keine Zweckbindung solcher (indirekten) Bundesausgaben innerhalb der Bahn gesichert werden kann. Da die Bahn aber zu 100% dem Bund gehört sollte die Bundesregierung eigentlich in der Lage sein, ihre Ziele innerhalb der Bahn dennoch durchsetzen zu können.
Eine detailliertere Zweckbindung als Verbilligung der Tickets gibts doch gar nicht und die steht auf der Agenda, die entsprechende Erhöhung der Fahrgastzahlen im Koalitionsvertrag, die entsprechenden CO2-Einsparungen im Klimakonzept.
Gewiss, bei der Erhöhung der Dividende wäre die Zweckbindung noch genauer.
Wenn man das ganze zynisch sehen will, könnte man sogar sagen, dass dies eine Methode ist S21 zu finanzieren. Jeweils 400 Millionen pro summiert sich bis 2025 schon auf 2 Mrd Euro. Die Bahn müsste dann natürlich noch irgendeinen Weg finden das Geld von DB Fernverkehr zu DB Station & Service umzulenken. Aber da sollte sich schon ein Weg finden.
was nicht zulässig ist.
Schieb da auch mal nur einen einzigen Cent rüber, da klingelts sofort bei etlichen Behörden & Gerichten.
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Dies alles unter Annahme, dass die Bahn die Preise nicht senken würde, von der ich nicht vollkommen überzeugt bin.
ganz im Gegenteil, nicht nicht-senken, sondern kräftig um was.. um 10% netto erhöhen!
holla...... viel Spaß damit. ;)
Scheuer kann es nicht als Preissenkung ankündigen und die Bahn dann die komplette Steuersenkung für sich beanspruchen.
Eben.
Die Überschrift heißt ja auch nicht Steuersenkung, sondern
Vergünstigung im Fernverkehr: Scheuer will Bahnfahren billiger machen
Bahn-Tickets sollen billiger werden
https://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/verguenstigung-im-fernverke...
und das Ziel ist, deutlich mehr Leute zum ICE-Fahren zu bewegen, um CO2-Emissionen zu reduzieren.
Aber die Bahn kann ja einfach die Preise einmalig senken und dann über die nächsten Jahre durch jeweils etwas höhere jährliche Preiserhöhungen dies wieder kompensieren und/oder z.B. die Bahncard- und Sparpreise erhöhen.
aus welcher Motivation heraus? liegt jetzt nicht gerade auf der Hand.
Durch die Ermäßigung wird ihr ja nichts genommen, wo sie Motivation hätte, es sich wieder zu holen.
Im Gegenteil, sie gewinnt Fahrgäste, massenhaft.
Sparpreise wird sie erst recht nicht preislich erhöhen, ganz im Gegenteil, die hat sie stets um etwa 10% gesenkt.
Ziel?
Ich glaube, für die Diskussion ist es gar nicht so relevant, ob die Steuerersparnis beim Kunden ankommt oder nicht.
Wieviele NEUKUNDEN werden wohl mit der Bahn fahren, weil die Mehrwertsteuer auf Fv-Tickets verringert wird?
Da gibts einfach viele andere Faktoren, die Menschen eher motivieren würden, auf die Bahn umzusteigen.
Aus dem Grund bin ich als Steuerzahler eher dagegen, dass hier auf Staats-Einnahmen verzichtet wird. Ich würde stattdessen die Staats-Einnahmen z.B. in den Infrastukturausbau oder in subventionierten Fernverkehr investieren.
Bye. Flo.
[ZM] Steuern auf FV-Tickets sollen sinken,so billiger werden
Solange dies allerdings nicht dafür verwendet wird die Dividende an den Bund zu erhöhen hätte das den selben Effekt wie wenn der Bund entscheiden würde dieselben 400 Millionen Euro jährlich extra als Zuschuss an die Bahn zu geben.
direkter Zuschuss an ein einzelnes privates Unternehmen, das in hartem Wettbewerb zu anderen steht. nicht ansatzweise zulässig, würde kassiert werden.
Es gibt zig Möglichkeiten wie der Bund der DB Geld zukommen lassen kann, z.B. über eine Reduzierung der Dividende.
Wenn man das ganze zynisch sehen will, könnte man sogar sagen, dass dies eine Methode ist S21 zu finanzieren. Jeweils 400 Millionen pro summiert sich bis 2025 schon auf 2 Mrd Euro. Die Bahn müsste dann natürlich noch irgendeinen Weg finden das Geld von DB Fernverkehr zu DB Station & Service umzulenken. Aber da sollte sich schon ein Weg finden.
was nicht zulässig ist.
Schieb da auch mal nur einen einzigen Cent rüber, da klingelts sofort bei etlichen Behörden & Gerichten.
Die Einnahmen der DB Station & Service werden in grossen Teilen durch das Eisenbahnregulierungsgesetz (ERegG) bestimmt welches die Entgeltvorschriften für Stationsentgelte enthält. Aber hier kann die Politik wenn sie will auch Sachen ändern. Die Senkung der Trassenpreise ist ja auch von der Politik angestossen worden.
Aber noch viel einfacher, die DB Station & Service AG gehört ja zu 100% der Deutschen Bahn AG. Eine Kapitalerhöhung ersterer bezahlt durch letztere ist kein Hexenwerk. Wieso sollte denn der Verkauf von Arriva für die Finanzierung von S21 funktionieren wenn keine Kapitalflüsse zwischen den Gesellschaften möglich wären? Beim Bau von S21 geht es im Moment ja (noch) nicht um Gewinne und Verluste sondern um eine Investition für die Kapital benötigt wird (ob durch höhere Schulden, Verkauf von Arriva, oder höhere Gewinne).
und das Ziel ist, deutlich mehr Leute zum ICE-Fahren zu bewegen, um CO2-Emissionen zu reduzieren.
Bessere und erweiterte Infrastruktur und mehr Züge für weniger Verspätungen, mehr Kapazität und schnelleren Verbindungen bewegt auch mehr Leute zum ICE-Fahren.
Aber die Bahn kann ja einfach die Preise einmalig senken und dann über die nächsten Jahre durch jeweils etwas höhere jährliche Preiserhöhungen dies wieder kompensieren und/oder z.B. die Bahncard- und Sparpreise erhöhen.
aus welcher Motivation heraus? liegt jetzt nicht gerade auf der Hand.
Aus welcher Motivation heraus hat die Bahn den ihre Preiserhöhungen in der Vergangenheit getätigt? Die Preisgestaltung der Bahn ist ein Prozess bei dem eine ganze Reihe von Zielen unter ein Dach gebracht werden müssen. Jetzt wissen zu wollen um wieviel Prozent die Bahn die Preise in 2021 erhöhen (oder erniedrigen) will ist reiner Wahnwitz. Das weiss die DB selber im Moment noch nicht.
Ziel?
Wieviele NEUKUNDEN werden wohl mit der Bahn fahren, weil die Mehrwertsteuer auf Fv-Tickets verringert wird?
Da gibts einfach viele andere Faktoren, die Menschen eher motivieren würden, auf die Bahn umzusteigen.
Aus dem Grund bin ich als Steuerzahler eher dagegen, dass hier auf Staats-Einnahmen verzichtet wird. Ich würde stattdessen die Staats-Einnahmen z.B. in den Infrastukturausbau oder in subventionierten Fernverkehr investieren.
Genau, ich würde die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer auf Fernverkehrstickets dazu benutzen den Fernverkehr zu subventionieren um dort niedrigere Preise zu ermöglichen anstelle die Mehrwertsteuer zu senken um dort niedrigere Preise zu ermöglichen.
Sorgfältiges Lesen hilft.
Denn wer sagt Dir denn, daß die Differenz zwischen den 7% und 19% MwSt ganz oder teilweise an den Kunden weitergegeben wird?
Scheuer bzw. die Bundesregierung - steht auf deren Agenda.
keine anderen als die Eigentümer der DB AG.
Bei der auch hier allgemein beklagten Lage der Gewinne
Die Gewinne von DB Fernverkehr (EBIT 417 Mio €, +9,4%) hat hier bislang noch niemand beklagt.. und anderswo?
Dein Kurzzeitgedächtnis hat noch Potential nach oben, oder wer hat diesen Faden eröffnet und intensiv mitdiskutiert?
Auch wenn Du das EBIT liebst wie verrückt, ist es lediglich eine Kennzahl zum Bruttogewinn. Es ist die halbe Wahrheit, da nämlich die Zinsen, die Steuern und die Abschreibungen nicht enthalten sind.
Zum anderswo:
30 % Gewinneinbruch bei der DB AG
kann der Vorstand beschließen, daß die komplette Ersparnis zur Ergebnisverbesserung beizutragen hat. Und dann?
und dann finden sie allesamt ihre Kündigung auf dem Schreibtisch, allerspätestens am nächsten Tag, nen besseren Job werden sie dann auch nicht mehr finden.
Da schmunzle ich nur in mich hinein.
Ziel?
Genau, ich würde die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer auf Fernverkehrstickets dazu benutzen den Fernverkehr zu subventionieren um dort niedrigere Preise zu ermöglichen anstelle die Mehrwertsteuer zu senken um dort niedrigere Preise zu ermöglichen.
Hehe. Das klingt natürlich lustig, wenn man es so schreibt.
Mit "Subventionieren" meine ich den Ausbau der Angebots auf Strecken oder zu Betriebszeiten, wo der eigenwirtschaftliche FV nicht rentabel ist.
Bye. Flo.
Ziel ist Verdoppelung der Fahrgastzahlen
Ich glaube, für die Diskussion ist es gar nicht so relevant, ob die Steuerersparnis beim Kunden ankommt oder nicht.
doch schon, das ist ja schließlich der eigentliche, der einzige Zweck.
Wieviele NEUKUNDEN werden wohl mit der Bahn fahren, weil die Mehrwertsteuer auf Fv-Tickets verringert wird?
massenhaft.
letztes Jahr gabs ein Fahrgastzuwachs um 4%, 5,7 Mio.
Das würde sich dann im zweistelligen Bereich bewegen, also 15 Mio und mehr.
Da gibts einfach viele andere Faktoren, die Menschen eher motivieren würden, auf die Bahn umzusteigen.
Nein. ;)
eigentlich gibts nur zwei Faktoren im ICE-Verkehr: Fahrzeit und Preis
alle weiteren folgen erst mit sehr sehr weitem Abstand.
Aus dem Grund bin ich als Steuerzahler eher dagegen, dass hier auf Staats-Einnahmen verzichtet wird.
uuuuuuhhh.
Ich würde stattdessen die Staats-Einnahmen z.B. in den Infrastukturausbau [...] investieren.
wieso nur stattdessen?
Erhöhung der LuFV um eine Milliarde Euro steht bereits im Etat - das reicht Dir? ;)
Vor allem würdest Du dann ja doch auf die Staats-Einnahmen verzichten.
Sorgfältiges Lesen hilft.
Denn wer sagt Dir denn, daß die Differenz zwischen den 7% und 19% MwSt ganz oder teilweise an den Kunden weitergegeben wird?
Scheuer bzw. die Bundesregierung - steht auf deren Agenda.
keine anderen als die Eigentümer der DB AG.
Bei der auch hier allgemein beklagten Lage der Gewinne
Die Gewinne von DB Fernverkehr (EBIT 417 Mio €, +9,4%) hat hier bislang noch niemand beklagt.. und anderswo?
Dein Kurzzeitgedächtnis hat noch Potential nach oben, oder wer hat diesen Faden eröffnet und intensiv mitdiskutiert?
und wo wurde dort das Jahresergebnis von DB FV beklagt?
Auch wenn Du das EBIT liebst wie verrückt
in jenem Beitrag ist keine Meinungsäußerung von mir über das EBIT zu lesen,
das vor allem von den Medien fälschlicherweise miteinander Vermischen galt es zu korrigieren, gewiss.
ist es lediglich eine Kennzahl zum Bruttogewinn. Es ist die halbe Wahrheit, da nämlich die Zinsen, die Steuern und die Abschreibungen nicht enthalten sind.
ach gottchen..
Zum anderswo:
30 % Gewinneinbruch bei der DB AG
auch dort geht es nicht um das Jahresergebnis von DB Fernverkehr.
Es geht hier wohlgemerkt allein um den Geschäftsbereich DB Fernverkehr - um nichts anderes.
kann der Vorstand beschließen, daß die komplette Ersparnis zur Ergebnisverbesserung beizutragen hat. Und dann?
und dann finden sie allesamt ihre Kündigung auf dem Schreibtisch, allerspätestens am nächsten Tag, nen besseren Job werden sie dann auch nicht mehr finden.
Da schmunzle ich nur in mich hinein.
..und schwupps fälltste morgen ein weiteres Mal aus dem Fenster, weil Lutz seinen Job nicht mehr hat. ;) :D :D
Der soll sich nur mal bisschen mehr noch was erlauben, was dem Eigentümer seines Unternehmens nicht gefällt, dann ist der weg, aber sowas von.
[ZM] Steuern auf FV-Tickets sollen sinken,so billiger werden
Solange dies allerdings nicht dafür verwendet wird die Dividende an den Bund zu erhöhen hätte das den selben Effekt wie wenn der Bund entscheiden würde dieselben 400 Millionen Euro jährlich extra als Zuschuss an die Bahn zu geben.
direkter Zuschuss an ein einzelnes privates Unternehmen, das in hartem Wettbewerb zu anderen steht. nicht ansatzweise zulässig, würde kassiert werden.
Es gibt zig Möglichkeiten wie der Bund der DB Geld zukommen lassen kann, z.B. über eine Reduzierung der Dividende.
Reduzierung der Dividende & Aufstockung Eigenkapital, läuft bekanntlich aktuell und auch das wurde umfangreich überprüft.
Wenn Dir da nun noch zig weitere Möglichkeiten einfallen, dann lass das mal fix Lutz & Scheuer wissen.
Die Einnahmen der DB Station & Service werden in grossen Teilen durch das Eisenbahnregulierungsgesetz (ERegG) bestimmt, welches die Entgeltvorschriften für Stationsentgelte enthält. Aber hier kann die Politik wenn sie will auch Sachen ändern.
nur eben nicht grundlegendes. Die Trennung von Netz & Betrieb ist fix.
Die Senkung der Trassenpreise ist ja auch von der Politik angestossen worden.
Bestandteil des Masterplans Schienengüterverkehr, 350 Mio € p.a., etwa Halbierung der Trassenpreise,
wurde auch umfangreich geprüft.
Wieso sollte denn der Verkauf von Arriva für die Finanzierung von S21 funktionieren
eben, wieso sollte es funktionieren.
Das ist nicht der Hintergrund. Wo hast Du das her?
Motivation ist
Beitrag zur Begrenzung des Verschuldungsanstieges
https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/DB-Aufsichtsrat...
wenn keine Kapitalflüsse zwischen den Gesellschaften möglich wären?
öffentliche Mittel zur Finanzierung von eigenwirtschaftlichen Infrastrukturprojekten sind unzulässig.
und das Ziel ist, deutlich mehr Leute zum ICE-Fahren zu bewegen, um CO2-Emissionen zu reduzieren.
Bessere und erweiterte Infrastruktur und mehr Züge für weniger Verspätungen, mehr Kapazität und schnelleren Verbindungen bewegt auch mehr Leute zum ICE-Fahren.
Hauptentscheidungsgrund für den ICE anstatt MIV/Fernbus/.. war?
"och joa, dass die Bahn letztes Jahr nur noch zu 13% verspätet war anstatt 16% hat mich beeindruckt, daher hab ich mich für den ICE entschieden"
"ganz einfach, in der BILD hab ich gelesen, die Bahn hat nun ne höhere Kapazität als letztes Jahr, daher fahre ich nun ICE"
super.
entsprechend würden wohl nichmal 0,0001% aller Fahrgäste antworten.
schnellere Verbindungen, klar.
Fahrzeit und Preis - das ist es, sonst nichts.
Unter ferner liefen kommt dann noch einiges, Komfort, WLAN, Kundenfreundlichkeit etc.
Aber die Bahn kann ja einfach die Preise einmalig senken und dann über die nächsten Jahre durch jeweils etwas höhere jährliche Preiserhöhungen dies wieder kompensieren und/oder z.B. die Bahncard- und Sparpreise erhöhen.
aus welcher Motivation heraus? liegt jetzt nicht gerade auf der Hand.
Aus welcher Motivation heraus hat die Bahn denn ihre Preiserhöhungen in der Vergangenheit getätigt? Die Preisgestaltung der Bahn ist ein Prozess bei dem eine ganze Reihe von Zielen unter ein Dach gebracht werden müssen. Jetzt wissen zu wollen, um wieviel Prozent die Bahn die Preise in 2021 erhöhen (oder erniedrigen) will, ist reiner Wahnwitz. Das weiss die DB selber im Moment noch nicht.
Die Bahn nicht - aber Du meinst es doch ganz genau zu wissen
und sie könne sich Geld wieder holen in nächsten Jahren durch zusätzliche Erhöhungen.
Welches Geld und mit welcher Motivation hast Du völlig offen gelassen.
Die Motivationen der Vergangenheit kannst Du nachlesen jeweils, auch die nicht-Preiserhöhungen wurden entsprechend begründet.
Unnütze Symbolpolitik
So ganz nebenbei hat dieser Minister eine akut finanzbedürftige bundeseigene Bahn an der Backe. Es gäbe durchaus gute Beweggründe, eine Steuersatzreduktion nicht (zur Gänze) an die Kundschaft weiterzugeben. Und wenn doch, so ist es nur ein Einmaleffekt - und das nur bei Fernverkehrsfahrscheinen.
Schlecht informiert! Die Reduktion wird nur für Fernverkehrsfahrscheine gefordert, da sie bei Nahverkehrsscheinen schon gilt!!!
Lieber erstmal nachedenken...
Die Behauptung, dass die Reduktion rein der FInanzierung des Konzerns dient, ist weniger als Spekulation...
Die Bahn ist im Wettbewerb. Fluggesellschaften zzahlen keine Kerosinsteuer, der Fernbus keine Trassengebühren, da trägt die Reduktion der Umsatzsteuer zu gleichen Wettbewerbsbedingungen bei!!
Nein!
Und die wenigen 14,90 Euro-Tickets finanzieren die WENIGEN, die zum Flexpreis rumgondeln.
Kurzum: Hat also schon alles seinen Sinn und seine Richtigkeit.
Schöne Grüße von jörg
Die Wenigen? Schon mal versucht ein Sparpreis eine Woche vor Abfahrt zu bekommen? Ja, ich mann ntürlich um 05:16 starten, wenn ich um 18 Uhr am Ziel sein muss, aber das Angebot ist begrenzt und der Unterschied zwischen BC50-Flexprteis und Sparkreis ist meist gering....
Man kann natürlich auch immer Samstags reisen, da gibt es noch kurzfristig günstge Fahrpreise..
Ich habe mal für meinen Neffen versucht eine Hin -und Rückfahrt an beliebigen verkehrsschwachen Tagen, zur Schulferienzeit zu bekommen, Kindertarif mit BC25 war eine Hin- und Rückfahrt zu Zeiten zwischen 07 Uhr und 22 Uhr erst ab 50€ zubekommen (doppelt ermässigter Sparpreis), 2 Wochen vor erstem möglichen Reisetermin)..
Und ein nicht unbeträchtlicher Anteil der Bahnreisenden sind geschäftlich unterwegs... zum Sparpreis???
Nein!
...
Ich habe mal für meinen Neffen versucht eine Hin -und Rückfahrt an beliebigen verkehrsschwachen Tagen, zur Schulferienzeit zu bekommen, Kindertarif mit BC25 war eine Hin- und Rückfahrt zu Zeiten zwischen 07 Uhr und 22 Uhr erst ab 50€ zubekommen (doppelt ermässigter Sparpreis), 2 Wochen vor erstem möglichen Reisetermin)..
Und ein nicht unbeträchtlicher Anteil der Bahnreisenden sind geschäftlich unterwegs... zum Sparpreis???
Das kommt drauf an. Wenn über das Businessportal gebucht wird, gibt es nur den SSP, wenn vorhanden, oder den Flexpreis.
Etliche Firmen sind dazu übergegangen, das Business Business sein zu lassen und über den normalen Vertriebskanal zu buchen. Da gibt es auch SP, so daß das Risiko beim Stornieren max. 10,-€ beträgt. Die fehlen zwar dann beim Businessumsatz, aber bei nur noch max. 5% Ersparnis auf die Flexpreise läßt sich das verschmerzen.
Doch ... ;-)
Hallo.
und der Unterschied zwischen BC50-Flexpreis und Sparpreis ist meist gering....
Habe ich behauptet, dass der Unterschied groß ist? Nein. Na also.
Ich habe mal für meinen Neffen versucht eine Hin -und Rückfahrt an beliebigen verkehrsschwachen Tagen, zur Schulferienzeit zu bekommen, Kindertarif mit BC25 war eine Hin- und Rückfahrt zu Zeiten zwischen 07 Uhr und 22 Uhr erst ab 50€ zubekommen (doppelt ermässigter Sparpreis), 2 Wochen vor erstem möglichen Reisetermin)..
Also einen Sparpreis bekommen.
Und ein nicht unbeträchtlicher Anteil der Bahnreisenden sind geschäftlich unterwegs... zum Sparpreis???
Nicht alle. Manche ja. Viele nicht.
Schöne Grüße von jörg
?
- kein Text -
Symbole sind selten unnütz ...
Für den prinzipiellen Zweck der Glaubensverkündung kommt es sicher auf einen Bau mehr oder weniger nicht an. Aber da wird ein Geschiss veranstaltet als hätte jemand die Sonne angezündet. Wäre das einer Dorfkirche 100 km entfernt passiert, wäre das sicher keine Meldung wert.
Das stimmt im Grunde. Aber stell Dir vor, die Heilige Greta aus Schweden würde ihre Worte auf dem Marktplatz von Kleinkluckelsdorf verkünden statt auf dem Hamburger Rathausmarkt...... Dann würde auch niemand Notiz davon nehmen.
[PM] Steuern auf FV-Tickets sollen sinken
...
Und wenn auch nicht zu verstehen ist, dass (laut verlinktem tagesschau.de-Bericht) Fernfahrten mit 16% und Nahverkehrsfahrten mit 7% besteuert werden, gibt es derzeit noch viel bescheuertere Regelungen bei der Unterscheidung zwischen dem normalen und gemäßigtem MwSt-Satz. Und zur Behebung dieser haben auch alle bisherigen Finanzminister "No" gesagt.
Leider werden Fernfahrten bereits seit dem 01.01.2007 mit 19% besteuert. Die Ermäßigungen im Umsatzsteuergesetz sind fast ausschließlich politisch motiviert. Und manche Befreiungen (so z.B. das Briefporto der DP AG) führen sogar zu einer Wettbewerbsverzerrung, da die Dienste der anderen Postdienstleister dem Regelsteuersatz unterliegen.
Sorry, meinte natürlich 19% und nicht 16%.
Zustimmung!
Da kommt doch sicherlich für Vielfahrer ein hübsches Sümmchen zusammen. Endlich mal gute Nachrichten aus Berlin.
Vor allem wenn ich an die ganzen, verdeckten Steuererhöhungen der letzten Jahre denke.
Allerdings muss der Bund als Eigentümer dann auch Druck beim Bahn-Management machen, dass die nächsten Preiserhöhungen das nicht wieder aufknabbern.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Symbole sind psychologisierende Hülsen.
Nein, dass die Preise großartig sinken, glaube auch ich nicht.
Danke. Einer der Aspekte, auf die ich hinauswollte.
Dass das ein entscheidender Schritt ist hin zu einer nachhaltigen Verkehrswende, glaube ich auch nicht.
Na, siehste. So viel Zustimmung gleich...
Dumm nur, dass der Herr Minister genau diese beiden Ziele (Preissenkung und Verschiebung im modal split) mit dem Mittel der Mehrwertsteuersenkung zu erreichen beansprucht (s. Link im Ausgangspost). Gemessen daran, dürfte die Maßnahme in der Tat unnütz bleiben und lediglich dem Reiz der Worte „Wende“, „Klimaschutz“ oder „Steuersenkung“ huldigen.
(Alles Andere ist whataboutism.)
Yüp.
Hallo.
Na, siehste. So viel Zustimmung gleich...
Toll, oder?
(Alles Andere ist whataboutism.)
Und in Amerika lynchen sie Schwarze.
Schöne Grüße von jörg
Doch ... ;-)
Hallo.
und der Unterschied zwischen BC50-Flexpreis und Sparpreis ist meist gering....
Habe ich behauptet, dass der Unterschied groß ist? Nein. Na also.
Habe ich behauptet, dass Du behauptet hast, dass .. ??? Nein, .... Ich habe -mit leider vielen Tippfehlern- eine Argumentation ins Forum gestellt, die die "Allmacht" der Sparpreise relativieren soll. Es gibt halt viele verschiedene Meinungen in der Welt..
Es sind sicher nicht wenige Tickets zu Flexpreisen, da viele Reisende -hauptsächlich Geschäftreisende- nicht genau die Rückreise planen können. Ich selbst buche auch geschäftlich Sparpreise, aber selten. Kostenpflichtiger Umtausch (Gutschein?) und fehlende Flexibiltät machen Sparpreise unattraktiv. Die Mehrheit der Kollegen nutzt hauptsächlich den Flexpreis.
Dafür sollte man Kerosinsteuer einführen.
- kein Text -
Das ist leider nicht so einfach möglich.
- kein Text -