Eigenverantwortung ... (Allgemeines Forum)

Blaschke, Osnabrück, Mittwoch, 10.04.2019, 15:07 (vor 244 Tagen) @ плацкарт
bearbeitet von Blaschke, Mittwoch, 10.04.2019, 15:09

Hallo.

Danke für die deftige Reaktion.

Bitte gern. Bei Bedarf auch wieder. Einfach eine Anfrage stellen.

Es geht nicht um Garantien. Es geht um Reaktionen in einer unübersichtlichtlichen Sache. 1 Reisezentrum und 1 Service Point waren bereit, mir einen Zugbindungsstempel zu geben. 1 anderer Service Point nicht. Die Tante meinte, dass Ersatzverkehr der S-Bahn lange angekündigt wird und ich daher früher losfahren müsse und die DB für S-Bahn-Ersatzverkehr keine Garantien übernimmt. Jeder interpretiert anders in diesem Unternehmen und deshalb suche in den fachlichen Nutzeraustausch.


So so, 3 Leute des Unternehmens hast du schon gefragt. Und unterschiedliche Auskünfte bekommen. Hier im Forum ähnlich. Auch da unterschiedliche Ansichten.

UND NUN?

Wo willst du dich jetzt noch erkundigen? Beim Verkehrsminister? Verbraucherzentrale? Servicecenter Fahrgastrechte? Oder direkt bei den Vereinten Nationen?

Es ist doch nun wirklich allgemein bekannt, dass man manche Formulierung bei den Beförderungsbestimmungen und Fahrgastrechte durchaus unterschiedlich interpretieren kann.

Nun ist die Frage, wie damit umgehen. Natürlich kann man nun fordern, auch noch den allerletzten unwahrscheinlichen Fall bis ins allerfeinste Detail zu regeln. Bis alle Regelungen den Umfang des Brockhaus' erreichen. Ja, der Deutsche lechzt nach sowas - um anschließend über den Regelungswust zu lästern. Er will gegängelt werden und verlangt 10.000% Gerechtigkeit.

Bei Fahrten mit der Eisenbahn ist das nun aber NOCH nicht so. Da gibt es gewisse "Freiheiten".

Nun liegt es an jedem selbst, damit umzugehen!

Ich kann megaartig sein und möglichst alles so fahrkartennah wie möglich machen. Das verspricht wenig Umstände. Erzeugt dafür unter Umständen eine gewisse Unzufriedenheit.

Alternativ dazu kann ich auch "einfach machen". Das verspricht einerseits gewisse Zufriedenheit. Andererseits kann es passieren, dass es Nachfragen der Schaffner gibt. Dann kann ich ANSTÄNDIG mit denen reden - vielleicht sogar direkt beim Einstieg - und im Normalfall gibt es kein Problem. Das Risiko, auf den einen von 100.000 zu treffen, der dann Ärger macht, ist allgemeines Lebensrisiko. Und nur du selbst kannst entscheiden, ob du das Wagnis eingehen willst und ob du dir zutraust, mit diesen üblen fahrgastfeindlichen blutrünstigen Schaffnern in Dialog zu treten. Das ist die Verantwortung, die du für dich übernehmen musst. Bei der Entscheidung hilft dir niemand und keiner nimmt dich an die Hand.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)


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