ÖBB Strecken Stillegungen in NÖ? Dementi (Allgemeines Forum)

Maggus, Ravensburg (Württ), Sonntag, 21.02.2010, 19:55 (vor 5999 Tagen)
bearbeitet von Maggus, Sonntag, 21.02.2010, 19:59

Quelle: ORF.at

21.02.2010

Nebenbahnen-Reduktion: ÖBB dementieren
Für Aufregung sorgt ein Artikel im Magazin "Trend", wonach die ÖBB das Netz der Nebenbahnen aus Kostengründen auf wenige Hauptstrecken reduzieren werden. Die ÖBB dementierten die Behauptung heftig.


"Trend" nimmt Bezug auf Konzept einer ÖBB-internen Arbeitsgruppe. Laut "Trend" auch Strecken in NÖ betroffen
Laut einem Konzept einer ÖBB-internen Arbeitsgruppe würden zahlreiche Nebenbahnen in ganz Österreich aufgegeben werden, berichtete das Wirtschaftsmagazin.

Unter anderem seien die Franz-Josefs-Bahn nach Gmünd und die Strecke von Wien nach Krems betroffen.

Generell gehe es um Bahnstrecken, auf denen im Durchschnitt Geschwindigkeiten von weniger als 60 km/h erreicht würden. Auch weniger stark genützte Bahnlinien sollen demnach aufgegeben werden, oder es soll es zu einer Reduzierung der Taktung kommen.


Ruhaltinger: "Behauptungen sind falsch." ÖBB: "Kahlschlag steht nicht zur Diskussion"
ÖBB-Sprecher Alfred Ruhaltinger dementierte auf Nachfrage des ORF NÖ diese Behauptungen. Zwar sehe man sich alle Bahnstrecken an, aber "ein Kahlschlag quer durch die Bundesländer, wie im aktuellen 'Trend'-Bericht dargestellt, steht überhaupt nicht zur Diskussion", so Ruhaltinger.

Auch die Behauptungen, dass die Franz-Josefs-Bahn und die Strecke von Wien nach Krems nicht Teil des "Zielnetzes 2025" seien, sei falsch. Beide Strecken würden zum Kernnetz der ÖBB gehören und seien gut ausgelastet, so der Sprecher.


Kritik von Verkehrslandesrat - SPÖ kontert
"Das ist die Politik der SPÖ in Niederösterreich. Jetzt, wo das Land die Nebenbahnen übernommen hat, verlangt die SP NÖ Festspiele zulasten der niederösterreichischen Steuerzahler", reagierte Verkehrslandesrat Johann Heuras (ÖVP).

Der Landesgeschäftsführer der SPÖ NÖ, Günter Steindl, kommentierte die Reaktion von Heuras als "völlig unmotivierten Angriff auf die SPÖ". Der ÖVP sei scheinbar jedes Mittel für parteipolitische Polemik recht, so Steindl in einer Aussendung.
mir gefällt ein Kommentar dazu ganz gut: "... wenn noch mehr strecken still gelegt werden können die auch die ganze öbb still legen"

Das gute in Vorarlberg: Da gibt es nichts mehr stillzulegen, was nicht den ÖBB gehört. => Gott sei dank gibts die MBS.
Niederösterreich, das ist das Bundesland mit dem rhetorisch begabtesten Politikerguckst du hier

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Rhetorik + Politiker = meistens schlechte Mischung

Jogi, Sonntag, 21.02.2010, 20:14 (vor 5999 Tagen) @ Maggus

Niederösterreich, das ist das Bundesland mit dem rhetorisch begabtesten Politikerguckst du hier

Der kann's echt mit dem Rhetoriktiefflieger Oettinger aufnehmen... aber nicht mit dem ewigen Klassiker ;)

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