nächste Unfähigkeit: Münster-Dortmund mind. 6 Monate dicht (Aktueller Betrieb)
RhBDirk, Dienstag, 02.04.2019, 07:18 (vor 2608 Tagen)
https://www.wn.de/Muensterland/3724038-Linie-RB-50-ab-Dezember-betroffen-Schaeden-werde...
Zitat:
Die Deutsche Bahn wird ab Dezember die Strecke Münster-Dortmund bei Ascheberg und Werne mindestens bis zu den Sommerferien 2020 sperren. Der Grund: Die Schäden am Bahndamm müssen repariert werden. Auf die Bahngäste warten Unannehmlichkeiten. Die Eurobahn richtet einen Ersatzverkehr mit Bussen ein.
Unfähigkeit:
Dass die Bahn bisher nichts getan hat, um den Zustand zu verändern, brachte die Verwaltungschefs Ende vergangener Woche ziemlich auf. Schon in den 90er Jahren seien auf der Strecke ähnliche Schäden aufgetreten. Das Problem sei also bekannt gewesen, sagte Dortmunds Oberbürgermeister Sierau. Als es im vergangenen Jahr wieder zu Problemen gekommen sei, „hat die Bahn erstmal gestaunt und dann ist nichts passiert“.
In der Zeit der Sperrung kann man als logisch denkender, auch das zweite Gleis endlich bauen.
nächste Unfähigkeit: Münster-Dortmund mind. 6 Monate dicht
agw, NRW, Dienstag, 02.04.2019, 07:48 (vor 2608 Tagen) @ RhBDirk
In der Zeit der Sperrung kann man als logisch denkender, auch das zweite Gleis endlich bauen.
Ich kenne die betroffenen Abschnitte und mögliche Überlappungen nicht, aber am wahrscheinlichsten ist, dass jetzt irgendwas eingleisig saniert wird, was man dann später wieder abträgt und zweigleisig neubaut. Mit nochmal 12 Monaten Vollsperrung.
Wir bauen auf und reissen nieder.
nächste Unfähigkeit: Münster-Dortmund mind. 6 Monate dicht
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 02.04.2019, 07:52 (vor 2608 Tagen) @ agw
Oder die Fahrleitungsmasten erst mal alle genau ins Profil des späteren zweiten Gleises stellen.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Beschwerde ans BMVI
HBSA, Hamburg, Dienstag, 02.04.2019, 16:53 (vor 2608 Tagen) @ Alibizugpaar
- kein Text -
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Lässt sich gerne auf Deutschlands Fernverkehrsstrecken durchschaukeln.
Und gelegentlich sorgt er auch selbst dafür, dass geschaukelt wird.
die Planungen wurden vom Staat abgesegnet
Henrik, Dienstag, 02.04.2019, 17:12 (vor 2608 Tagen) @ HBSA
..is halt blöd, wenn Bauträger ne Bundesbehörde ist und die Aufsicht ebenso, dann passieren halt solche Fehler.
jo, das Bundesverkehrsministerium finanzierte das auch mit.
die Planungen wurden vom Staat abgesegnet
HBSA, Hamburg, Mittwoch, 03.04.2019, 09:59 (vor 2607 Tagen) @ Henrik
Am Ende des Tages ist die DBAG nur die operative Einheit die den Betrieb durchführt, für die zahlreichen Fehlplanungen können die beiden sich bei ihrer Bundesregierung beschweren...
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Lässt sich gerne auf Deutschlands Fernverkehrsstrecken durchschaukeln.
Und gelegentlich sorgt er auch selbst dafür, dass geschaukelt wird.
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mdln, Dienstag, 02.04.2019, 11:23 (vor 2608 Tagen) @ RhBDirk
https://www.wn.de/Muensterland/3724038-Linie-RB-50-ab-Dezember-betroffen-Schaeden-werde...
Zitat:
Die Deutsche Bahn wird ab Dezember die Strecke Münster-Dortmund bei Ascheberg und Werne mindestens bis zu den Sommerferien 2020 sperren. Der Grund: Die Schäden am Bahndamm müssen repariert werden. Auf die Bahngäste warten Unannehmlichkeiten. Die Eurobahn richtet einen Ersatzverkehr mit Bussen ein.
Wird an der Strecke nicht schon länger wegen dieser Schäden gebaut?
Unfähigkeit:
Stimmt, der Laden ist total Unfähig und gehört endlich Reformiert. Netz und Betrieb muss getrennt werden!
Dass die Bahn bisher nichts getan hat, um den Zustand zu verändern, brachte die Verwaltungschefs Ende vergangener Woche ziemlich auf. Schon in den 90er Jahren seien auf der Strecke ähnliche Schäden aufgetreten. Das Problem sei also bekannt gewesen, sagte Dortmunds Oberbürgermeister Sierau. Als es im vergangenen Jahr wieder zu Problemen gekommen sei, „hat die Bahn erstmal gestaunt und dann ist nichts passiert“.
In der Zeit der Sperrung kann man als logisch denkender, auch das zweite Gleis endlich bauen.
Viel zu einfach und wird eh nichts. Dazu sind die Verantwortlichen zu Unfähig!
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ICE-TD, Dienstag, 02.04.2019, 11:48 (vor 2608 Tagen) @ mdln
Unfähigkeit:
Stimmt, der Laden ist total Unfähig und gehört endlich Reformiert. Netz und Betrieb muss getrennt werden!
Und was ändert eine Trennung von Netz und Betrieb daran das Netz eine Sanierung der Strecke nicht auf die Reihe bekommt? Einfach nur eine hohle Phrase rausgelassen ohne Sinn und Bezug zum Thema.
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mdln, Dienstag, 02.04.2019, 12:43 (vor 2608 Tagen) @ ICE-TD
Unfähigkeit:
Stimmt, der Laden ist total Unfähig und gehört endlich Reformiert. Netz und Betrieb muss getrennt werden!
Und was ändert eine Trennung von Netz und Betrieb daran das Netz eine Sanierung der Strecke nicht auf die Reihe bekommt?
Eine bessere Instandhaltung, denn derzeit wird ja nur das nötigste gemacht und meist auch erst dann, wenn es Zuschüsse gibt.
So ist auch der Zustand des Netzes...
Einfach nur eine hohle Phrase rausgelassen ohne Sinn und Bezug zum Thema.
Nicht wirklich
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Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 02.04.2019, 12:53 (vor 2608 Tagen) @ mdln
Und bei zwei getrennten Firmen erfüllt sich diese Wunschvorstellung automatisch?
Lasst die beiden doch ihren Kindergarten!
Baselaner, Dienstag, 02.04.2019, 13:05 (vor 2608 Tagen) @ Paladin
Und bei zwei getrennten Firmen erfüllt sich diese Wunschvorstellung automatisch?
Natürlich! Die beiden stellen wilde Thesen auf und spielen danach Kindergarten, weil man Ihnen dann *komischerweise* keine konkrete Antwort mehr gibt. Und auch wenn ich mich wiederhole: Dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn kein Interner mehr was sagt bei so einem Verhalten!
Viele Grüße!
leider
EDO, Dienstag, 02.04.2019, 13:13 (vor 2608 Tagen) @ Paladin
... werden die Beiträge, in denen sachkundige Informationen sachlich ausgetauscht werden, immer seltener. Vermutlich kennt keiner hier die Hintergründe, warum dieser Bahndamm so problematisch ist. Ich kenne sie auch nicht. Halte mich deshalb mit Vermutungen, Vorwürfen zurück. Wie gesagt, es gibt hier einige sachkundige Teilnehmer, doch immer mehr beschleicht mich das Gefühl, dass es einigen nur darum geht, für 19,90€ in der 1. Klasse von Hamburg nach München zu kommen und dabei 4 warme Mahlzeiten in den Lounges einzunehmen. Kostet die Fahrt dann mal 25,20 und irgendwo wird mit Supersupersparpreis der Zutritt verwehrtt, ist das Gejammer groß.
Danke ...
Garfield_1905, Dienstag, 02.04.2019, 14:01 (vor 2608 Tagen) @ EDO
... für diesen Beitrag, der mir zu 150% aus dem Herzen spricht.
Es mag ja diesen oder jenen geben, der 'die Bahn' mitunter ein wenig zu übertrieben 'in Schutz nimmt'. Dem steht aber eine deutlich größere 'Fraktion' gegenüber, die alles, aber auch wirklich alles, mit z.T. hanebüchenen Argumenten schlecht macht. Da werden Dinge schlicht und ergreifend erfunden oder ins Blaue vermutet, um dann darauf aufbauend die eigene, wackelige 'Argumentation' zu stützen.
Es ist m.E. unbestritten, das es bei 'der Bahn' einiges zu verbessern gibt, in allen Bereichen. Aber das kann doch in so einem Betrieb gar nicht anders sein, zumal man in vielen Dingen höchst unterschiedlicher Auffassung sein kann, es eine 'objektive Wahrheit' gar nicht gebnen kann. Leider ist hier aber eine inhaltliche und sachliche Diskussion darüber nicht (mehr) möglich, unabhängig davon, ob die Diskussion hier überhaupt was ändern würde.
PS. Ich bin sicher, das jetzt jemand kommt, der mir mathematisch präzise nachweist, das '150%' in diesem Zusammenhang gar nicht möglich ist ... ;-)
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agw, NRW, Dienstag, 02.04.2019, 15:12 (vor 2608 Tagen) @ Paladin
Und bei zwei getrennten Firmen erfüllt sich diese Wunschvorstellung automatisch?
Der sinnvolle Weg ist ja, dass nur der Betrieb eine "Firma" bleibt und das Netz verstaatlicht wird. So ähnlich wie in cz.
Nur mit einer losgelösten DB Netz AG wäre nicht alles besser.
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Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 02.04.2019, 15:32 (vor 2608 Tagen) @ Paladin
Wenn es nicht noch schlimmer kommt, was sollte schon passieren. Ich meine, kann man da noch viel kaputt machen?
--
Gruß, Olaf
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ICE-TD, Dienstag, 02.04.2019, 13:04 (vor 2608 Tagen) @ mdln
Unfähigkeit:
Stimmt, der Laden ist total Unfähig und gehört endlich Reformiert. Netz und Betrieb muss getrennt werden!
Und was ändert eine Trennung von Netz und Betrieb daran das Netz eine Sanierung der Strecke nicht auf die Reihe bekommt?
Eine bessere Instandhaltung, denn derzeit wird ja nur das nötigste gemacht und meist auch erst dann, wenn es Zuschüsse gibt.
Und was hat der Betrieb damit zu tun? Was würde eine Trennung Netz - Betrieb daran ändern?
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Aphex Twin, Dienstag, 02.04.2019, 13:36 (vor 2608 Tagen) @ ICE-TD
Stimmt, der Laden ist total Unfähig und gehört endlich Reformiert. Netz und Betrieb muss getrennt werden!
Und was ändert eine Trennung von Netz und Betrieb daran das Netz eine Sanierung der Strecke nicht auf die Reihe bekommt?
Eine bessere Instandhaltung, denn derzeit wird ja nur das nötigste gemacht und meist auch erst dann, wenn es Zuschüsse gibt.
Und was hat der Betrieb damit zu tun? Was würde eine Trennung Netz - Betrieb daran ändern?
Für manche ist Trennung von Netz und Betrieb Code dafür dass das Netz nicht mehr als gewinnorientierte, privatwirtschaftliche Organisation geführt wird, was automatisch zu besseren Entscheidungen führen muss da kein Manager mehr vom Ziel höherer Boni motiviert wäre Eine ähnliche Denkweise wäre dass allein der direkte Besitz einer Netz AG durch den Bund zu besseren Entscheidungen führt da dies der Politik eine direktere Kontrolle und Zielvorgabe ermöglichen würde.
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ICE-TD, Dienstag, 02.04.2019, 13:41 (vor 2608 Tagen) @ Aphex Twin
Stimmt, der Laden ist total Unfähig und gehört endlich Reformiert. Netz und Betrieb muss getrennt werden!
Und was ändert eine Trennung von Netz und Betrieb daran das Netz eine Sanierung der Strecke nicht auf die Reihe bekommt?
Eine bessere Instandhaltung, denn derzeit wird ja nur das nötigste gemacht und meist auch erst dann, wenn es Zuschüsse gibt.
Und was hat der Betrieb damit zu tun? Was würde eine Trennung Netz - Betrieb daran ändern?
Für manche ist Trennung von Netz und Betrieb Code dafür dass das Netz nicht mehr als gewinnorientierte, privatwirtschaftliche Organisation geführt wird, was automatisch zu besseren Entscheidungen führen muss da kein Manager mehr vom Ziel höherer Boni motiviert wäre Eine ähnliche Denkweise wäre dass allein der direkte Besitz einer Netz AG durch den Bund zu besseren Entscheidungen führt da dies der Politik eine direktere Kontrolle und Zielvorgabe ermöglichen würde.
Das das so nicht funktioniert sieht man doch an unseren Strassen, man schaue sich nur die vielen Brücken an die mittlerweile für LkW gesperrt werden müssen oder nur noch eingeschränkt befahrbar sind. Der Staat ist mit Sicherheit nicht besser beim sanieren der Infrastruktur.
Vorgängerorganisationen nicht ruhmreich ...
Blaschke, Dienstag, 02.04.2019, 15:07 (vor 2608 Tagen) @ ICE-TD
Hallo.
Für manche ist Trennung von Netz und Betrieb Code dafür dass das Netz nicht mehr als gewinnorientierte, privatwirtschaftliche Organisation geführt wird, was automatisch zu besseren Entscheidungen führen muss da kein Manager mehr vom Ziel höherer Boni motiviert wäre Eine ähnliche Denkweise wäre dass allein der direkte Besitz einer Netz AG durch den Bund zu besseren Entscheidungen führt da dies der Politik eine direktere Kontrolle und Zielvorgabe ermöglichen würde.
Das das so nicht funktioniert sieht man doch an unseren Strassen, man schaue sich nur die vielen Brücken an die mittlerweile für LkW gesperrt werden müssen oder nur noch eingeschränkt befahrbar sind. Der Staat ist mit Sicherheit nicht besser beim sanieren der Infrastruktur.
Was man auch durchaus an der Deutschen Bundesbahn und parallel der Deutschen Reichsbahn in der DDR festmachen kann. Trotz staatlicher Verantwortung waren die Netze auch nicht in erstklassigem Zustand. Und bei der Bundesbahn wurde stillgelegt in großem Stil.
Dass dass Netz in staatlicher Hand eine Blüte erfahren würde, ist also eben keineswegs sicher! Ich persönlich halte es sogar für eher unwahrscheinlich.
Schöne Grüße von jörg
NEIN!
Southwest Chief, Dienstag, 02.04.2019, 14:09 (vor 2608 Tagen) @ mdln
Netz und Betrieb muss getrennt werden!
NEIN!
Das hat in England nicht funktioniert und hat zu vielen Unfällen mit Todesfolge geführt.
Die Politiker, die aufgrund von Vitamin B einen Posten haben, gehören gefeuert.
Statt dessen werden wieder fähige Praktiker und Ingenieure eingestellt.
NL: JA!
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 02.04.2019, 14:33 (vor 2608 Tagen) @ Southwest Chief
Netz und Betrieb muss getrennt werden!
NEIN!
Bei uns sieht es so aus:
Netz = Prorail
Betrieb = NS, arriva, Breng, conneXXion, Keolis usw.
Das hat in England nicht funktioniert und hat zu vielen Unfällen mit Todesfolge geführt.
Schade für die Engländer.
Ich muss sagen dass die Situation, obwohl verbesserungswürdig, bei uns doch funktioniert.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Doch - oh!
Murrtalbahner, Dienstag, 02.04.2019, 14:49 (vor 2608 Tagen) @ Southwest Chief
Netz und Betrieb muss getrennt werden!
NEIN!
Das hat in England nicht funktioniert und hat zu vielen Unfällen mit Todesfolge geführt.
Die Politiker, die aufgrund von Vitamin B einen Posten haben, gehören gefeuert.
Statt dessen werden wieder fähige Praktiker und Ingenieure eingestellt.
Das was du meinst, ist das Netz privatisieren. Das hat in England nicht funktioniert. Richtig. Aber so weit sind wir in D auch schon, wenn auch noch keine Netzbedingten Unfälle mit Todesfolge.
Das Netz muss aber trotzdem vom Betrieb getrennt werden und zurück in staatliche Hand gehen, allein schon damit der Wahnsinn aufhört, dass DB Netz die Infrastruktur kaputt spart um Geld vom Bund für Neubauten zu bekommen.
In Österreich hat man's in einem Konzern...
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.04.2019, 14:51 (vor 2608 Tagen) @ Murrtalbahner
bearbeitet von J-C, Dienstag, 02.04.2019, 14:53
...was wundersamerweise funktioniert. Übrigens, eine Trennung von Netz und Betrieb bringt im Zweifel auch nicht viel.
In Tschechien gibt's noch viele Strecken mit eher deprimierendem Ausbaustand. Und die Bahnhöfe erst...
Also eine Trennung von Netz und Betrieb wird keine Wunder bewirken, solange die Politik nicht endlich mal ernsthaft aufräumt... die Rahmenbedingungen begünstigen es in Deutschland, Infratsruktur verlottern zu lassen und dann für viel Geld erst einmal wieder auf Vordermann zu bringen...
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Danke!
mdln, Dienstag, 02.04.2019, 15:19 (vor 2608 Tagen) @ Murrtalbahner
Netz und Betrieb muss getrennt werden!
NEIN!
Das hat in England nicht funktioniert und hat zu vielen Unfällen mit Todesfolge geführt.
Die Politiker, die aufgrund von Vitamin B einen Posten haben, gehören gefeuert.
Statt dessen werden wieder fähige Praktiker und Ingenieure eingestellt.
Das was du meinst, ist das Netz privatisieren. Das hat in England nicht funktioniert. Richtig. Aber so weit sind wir in D auch schon, wenn auch noch keine Netzbedingten Unfälle mit Todesfolge.Das Netz muss aber trotzdem vom Betrieb getrennt werden und zurück in staatliche Hand gehen, allein schon damit der Wahnsinn aufhört, dass DB Netz die Infrastruktur kaputt spart um Geld vom Bund für Neubauten zu bekommen.
Genau so war das gemeint!
Leider verstehen das die Berufsneurotiker der DB nicht.
Negativbeispiel Großbritannien
Power132, Dienstag, 02.04.2019, 15:55 (vor 2608 Tagen) @ Southwest Chief
Netz und Betrieb muss getrennt werden!
NEIN!
Das hat in England nicht funktioniert und hat zu vielen Unfällen mit Todesfolge geführt.
Argumetativ nicht sehr stark, sich immer am Negativbeispiel entlang zu hangeln. Argumentative Auseinandersetzung ist so nicht möglich, weil kaum bis gar nicht Vorschläge wie man es gestalten akzeptiert werden.
Die Politiker, die aufgrund von Vitamin B einen Posten haben, gehören gefeuert.
Statt dessen werden wieder fähige Praktiker und Ingenieure eingestellt.
Gibts in anderen Großunternehmen auch kaum. In der Autoindustrie sind auch nicht alle Vorstände in den Betrieben groß geworden.
nächste Unfähigkeit: Münster-Dortmund mind. 6 Monate dicht
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 02.04.2019, 15:30 (vor 2608 Tagen) @ mdln
"Wird an der Strecke nicht schon länger wegen dieser Schäden gebaut?"
Nebenan bei der Konkurrenz wurde geschrieben, daß dort aktuell und in nächster Zeit gar nichts gebaut wird. Die Strecke sei einfach nur für gewisse Züge bahnamtlich gesperrt. Die IC-Umleitungen sollen sich angeblich noch weit über ein Jahr ziehen.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Wo ist das Problem?
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 02.04.2019, 13:22 (vor 2608 Tagen) @ RhBDirk
Über Hamm geht bei guter Trasse nahezu genauso schnell und für die RB gibts auf Teilstücken SEV - was ist daran so schlimm.
Überhaupt sollte der FV immer über Hamm oder gleich Gelsenkirchen fahren das gezuckel auf dieser Strecke ist gerade bei Verspätungen nicht sehr vorteilhaft.
Wo ist das Problem?
agw, NRW, Dienstag, 02.04.2019, 15:17 (vor 2608 Tagen) @ Reservierungszettel
Über Hamm geht bei guter Trasse nahezu genauso schnell und für die RB gibts auf Teilstücken SEV - was ist daran so schlimm.
Überhaupt sollte der FV immer über Hamm oder gleich Gelsenkirchen fahren das gezuckel auf dieser Strecke ist gerade bei Verspätungen nicht sehr vorteilhaft.
D.h. die Strecke stilllegen? Wenn es 6-12 Monate nicht schlimm ist, warum dann nicht ganz? Spart eine Menge Geld und ist ja nicht so schlimm.
Ich warte dann schon mal darauf, dass die beiden Alternativstrecken wegen irgendwas kurzfristigem ebenfalls gesperrt sind.
Wo ist das Problem?
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 02.04.2019, 15:51 (vor 2608 Tagen) @ agw
Über Hamm geht bei guter Trasse nahezu genauso schnell und für die RB gibts auf Teilstücken SEV - was ist daran so schlimm.
Überhaupt sollte der FV immer über Hamm oder gleich Gelsenkirchen fahren das gezuckel auf dieser Strecke ist gerade bei Verspätungen nicht sehr vorteilhaft.
D.h. die Strecke stilllegen?
Davon hab ich nichts geschrieben - du hast es so inteterpretiert ;)
Wo ist das Problem?
PM, Dienstag, 02.04.2019, 15:52 (vor 2608 Tagen) @ Reservierungszettel
Der Korrespondenzanschluss in Dortmund- ok- auch unproblematisch- 1mal mehr umsteigen, Nahverkehr und 25 Minuten Fahrzeitverlängerung. Der Schienenersatzverkehr braucht doppelt so lange- ist auch voll ok.
PM: Eisenbahndamm zwischen Münster – Lünen: weitere Reparatu
Henrik, Dienstag, 02.04.2019, 17:21 (vor 2608 Tagen) @ RhBDirk
zum Nachlesen:
06.12.18 - 14:57 Uhr
Eisenbahndamm zwischen Münster – Lünen: weitere Reparaturmaßnahmen notwendig
Beeinträchtigung des Dammes erfordert weiterhin Geschwindigkeitsreduzierung • Nahverkehr verkehrt weitgehend planmäßig, Fernverkehr wird umgeleitet
In den vergangenen Wochen hat die Deutsche Bahn an insgesamt drei Abschnitten am Eisenbahndamm auf der Strecke zwischen Münster und Lünen Reparaturarbeiten durchgeführt. An zwei dieser Bereiche sind jedoch weitere, umfangreichere Reparaturmaßnahmen notwendig. Deshalb müssen die Züge auf einer Länge von insgesamt rund fünf Kilometern weiter mit reduzierter Geschwindigkeit fahren.
Die Deutsche Bahn hatte ein Gutachten in Auftrag gegeben, um Ursache und Schäden in den betroffenen Abschnitten zu untersuchen. Durch den langen und überdurchschnittlich heißen Sommer ist die Böschung des Dammes stark ausgetrocknet. Das hat zu Setzrissen neben dem Damm geführt. Die Risse hat die Deutsche Bahn mit Betonsuspensionen verschlossen, um das Eindringen von Wasser in den Damm zu verhindern. Bei den Untersuchungen hat der Gutachter zudem festgestellt, dass es in zwei der drei betroffenen Bereiche zu Veränderungen im Erdreich des Dammes gekommen ist. Dies betrifft jene Abschnitte des Dammes, die Anfang der 90er Jahre nach einem Dammrutsch saniert worden waren.
Die Deutsche Bahn hat bereits gemeinsam mit Gutachtern und Ingenieurbüros begonnen, technische Varianten zur Behebung des Schadens zu prüfen. Ziel der gemeinsamen Anstrengung ist es, möglichst schnell mit den notwendigen Arbeiten beginnen zu können. Allerdings ist ein aufwendiger Planungs- und Genehmigungsprozess notwendig, der mehrere Monate in Anspruch nehmen wird. Erst dann können verlässliche Aussagen zum Baubeginn und zur Dauer der notwendigen Arbeiten getätigt werden. Deshalb gilt die Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zunächst bis zum kleinen Fahrplanwechsel im Juni 2019.
Die Standfestigkeit des Dammes insgesamt ist nicht beeinträchtigt. Das haben zahlreiche Bohrungen und Sondierungen entlang des Dammverlaufs gezeigt. „Sicherheit hat bei der Deutschen Bahn immer höchste Priorität“, so Norbert Strathmann, Leiter der Produktionsdurchführung Hamm bei der DB Netz AG und damit verantwortlich für die Schieneninfrastruktur in diesem Gebiet. „Wir haben zusätzlich ein Monitoring-System an den beiden betroffenen Streckenabschnitten installiert, das auch geringfüge Veränderungen im Millimeter-Bereich misst und meldet.“
Fahrplanänderungen im Fernverkehr:
Im Fernverkehr entfallen wegen der Umleitung teilweise die Halte in Bochum, Hagen und Dortmund auf den IC-Linien 30 (Hamburg–Stuttgart) und 31 (Hamburg–Nürnberg/Passau). Die anderen Fernverkehrslinien fahren die Städte unverändert an.
[...]
https://www.deutschebahn.com/pr-duesseldorf-de/aktuell/presseinformationen/Eisenbahndam...
"reduziert" und "teilweise".
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 03.04.2019, 09:40 (vor 2607 Tagen) @ Henrik
Deshalb müssen die Züge auf einer Länge von insgesamt rund fünf Kilometern weiter mit reduzierter Geschwindigkeit fahren.
Was ist "reduziert"?
Bei uns gibt es aktuell (leider immer noch) eine 100 km/h Langsamfahrstelle Geldermalsen-Culemborg v.v. (1 km zwischen BÜ Oude Hoevenseweg und BÜ Zeedijk).
Das ist also auch "reduziert", denn Streckengeschwindigkeit ist 130-140 km/h.
Cargos sind von dieser Lafa nicht betroffen, denn die fahren dort ohnehin schon nicht mehr als 100 km/h.
Fahrplanimpakt ist also relativ klein.
Durch den langen und überdurchschnittlich heißen Sommer ist die Böschung des Dammes stark ausgetrocknet. Das hat zu Setzrissen neben dem Damm geführt.
Die Lafa in NL hat einen ähnlichen Grund. Ich würde sagen: unser Boden ist noch empfindlicher als der von Münster-Lünen. Also müssten die Auswirkungen in NL heftiger sein.
Dennoch fährt man bei uns relativ flott weiter. Allerdings ist bei uns jedes Jahr die Strecke Utrecht-Geldermalsen 2-3 Wochenenden nicht verfügbar (wegen Sanierung, Gleiserneuerung oder sonstiger Baustellen). Und in Gegensatz zu Münster-Lünen kann man die "IC"s Utrecht-Den Bosch nicht vernünftig umleiten, also gibt es hier SEV mit Bussen.
Im Fernverkehr entfallen wegen der Umleitung teilweise die Halte in Bochum, Hagen und Dortmund auf den IC-Linien 30 (Hamburg–Stuttgart) und 31 (Hamburg–Nürnberg/Passau).
Wenn man in so einem Fall zumindest noch konsequent wäre, wie bei uns.
Das ganze lässt sich lesen als: bestimmte Züge fahren via Hamm, andere via Recklinghausen und noch weitere fahren die normale Strecke samt Lafa.
Es wäre schon was wenn die Züge via Wuppertal über Hamm umgeleitet werden und die via Duisburg via Recklinghausen. Dann ist der Ausfall in Hagen nicht nötig.
Bei uns gibt es fixe Umleiterstrecken für den ICE International.
Die einzige Ausnahme ist, dass bei einer Umleitung via Venlo nur die übernachtenden Triebwagen bis Amsterdam durchfahren; die anderen Triebwagen (w)enden aufgrund der längeren Fahrzeiten bereits in Utrecht.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
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"reduziert" und "teilweise".
ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 09.04.2019, 23:43 (vor 2600 Tagen) @ Oscar (NL)
Deshalb müssen die Züge auf einer Länge von insgesamt rund fünf Kilometern weiter mit reduzierter Geschwindigkeit fahren.
Was ist "reduziert"?
70 km/h
nächste Unfähigkeit: Münster-Dortmund mind. 6 Monate dicht
Lumi25, Dienstag, 02.04.2019, 19:57 (vor 2607 Tagen) @ RhBDirk
Als ob das was ausmacht. Die IC-Linien 30/31 sind doch Täglich permanent verspätet und wirbeln den kompletten Nahverkehr durcheinander. Auch die Umstellung auf ICE-T oder ICE 4 wird die Situation dort nicht verbessern.
Will man einigermaßen Pünktlich von Köln nach Hamburg sollte man Fernzüge nehmen welche direkt von Essen nach Münster fahren. Ob das jetzt ICE-Sprinter, IC-Verstärker oder Flixtrain ist dürfte egal sein. Alles pünktlicher als der Taktmist über Dortmund.
(nicht) funktionierende Korrespondenzhalte.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 03.04.2019, 09:09 (vor 2607 Tagen) @ Lumi25
Hallo Lumi25,
Will man einigermaßen Pünktlich von Köln nach Hamburg sollte man Fernzüge nehmen welche direkt von Essen nach Münster fahren. Ob das jetzt ICE-Sprinter, IC-Verstärker oder Flixtrain ist dürfte egal sein. Alles pünktlicher als der Taktmist über Dortmund.
Es gab eine Zeit, in der das ganze gut funktionierte: die 1980er. Als der IC noch ein echter IC war.
Köln und Dortmund waren Korrespondenzhalte. In Köln fuhren zwei ICs nacheinander ein und dann ging es je nach Fahrtrichtung über die Ruhrbahn oder die Wupperbahn [1] weiter, oder nach Nürnberg, Stuttgart oder Basel.
Und in Dortmund korrespondierten die ICs nach Hamburg und Hannover.
Was ist danach passiert? Mir fällt folgendes ein:
1. Seit 1990 ist der Regioverkehr stark angestiegen, obwohl die Infra dafür nicht angepasst wurde (abgesehen von den S-Bahnen Rhein/Ruhr/Sieg). Hier in NL ist Regio immer dominant gewesen und die Infra darauf ausgelegt (und deswegen der ICE langsam).
2. Rennbahn K-F, wodurch die Fernzüge jetzt nicht 1x sondern 2x pro Fahrt über die Hohenzollernbrücke fahren müssen, während Köln Messe/Deutz nicht wirklich ein alternativer Fernbahnhof ist wie bei uns Amsterdam Zuid.
3. Linienabweichungen, weil Gelsenkirchen und Recklinghausen auch Direktverbindungen mit Hamburg (und später auch Berlin) haben möchten. Bei uns haben Den Haag und Rotterdam keine Direktverbindung mit Frankfurt, dafür aber "IC" nach Utrecht in 15-Minutentakt. Würde der ICE abwechselnd Amsterdam, Den Haag und Rotterdam ansteuern, wären drei Strecken beeinträchtigt, mit dem Fokus auf Amsterdam nur eine.
4. mangelnder Streckenzustand sonstwo?
gruß,
Oscar (NL).
[1] bei Ruhr- bzw. Wupperschiene könnte man bedenken, es seien Monorails, wie der Chuo Shinkansen.
Einschienig sind:
a. die Wupperschiene (die Wuppertaler Schwebebahn),
b. die Rheinschiene (der Düsseldorfer Skytrain) und
c. die Ruhrschiene (die Dortmunder H-Bahn).
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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Aktuelle Folge von extra3
Multi, Freitag, 05.04.2019, 16:50 (vor 2605 Tagen) @ RhBDirk
Nicht nur dort plant die Bahn planlos...
Ersatzkonzept Münster - Dortmund online (mit Link)
Power132, Freitag, 05.04.2019, 19:58 (vor 2604 Tagen) @ RhBDirk