DB PM: Bilanz 2018: Neuer Fahrgastrekord • Umsatz gestiegen (Allgemeines Forum)
28.03.19 - 11:43 Uhr Berlin
Bilanz 2018: Neuer Fahrgastrekord • Umsatz gestiegen • Investitionsoffensive für bessere Bahn
DB-Chef Lutz: „Dieses Jahr erstmals über 150 Millionen Reisende im Fernverkehr – Bahnfahren ist Klimaschutz“ • Gewinn auf Vorjahresniveau • Betriebsleistung auf dem Schienennetz so hoch wie nie
Bahnfahren wird immer beliebter. Die Zahl der Reisenden im Fernverkehr der Deutschen Bahn (DB) ist 2018 zum vierten Mal in Folge deutlich gestiegen. Rund 148 Millionen Fahrgäste nutzten im vergangenen Jahr die Fernverkehrszüge der DB. Das sind 5,7 Millionen oder vier Prozent mehr als 2017 – ein neuer Spitzenwert. Auch infolgedessen stieg der bereinigte Umsatz des DB-Konzerns in diesem Zeitraum um 3,1 Prozent auf 44,02 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBIT bereinigt) lag mit 2,1 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau (-1,9 Prozent).
Die DB rechnet damit, dass sich der Trend zur umweltfreundlichen Schiene weiter fortsetzt: „2019 werden wir im Fernverkehr erstmals über 150 Millionen Reisende begrüßen dürfen. Bahnfahren ist aktiver Klimaschutz, denn die Schiene ist der einzige echte grüne Verkehrsträger“, sagte Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, bei der Vorstellung der Bilanz für das Jahr 2018: „Damit sind wir auf gutem Weg hin zum Ziel von mehr als 200 Millionen Fernreisenden im Jahr 2030.“
Europaweit nutzten 2018 rund 2,6 Milliarden Passagiere die Züge der DB (plus 17 Millionen im Vergleich zum Vorjahr). Bei der Verkehrsleistung im Schienenpersonenverkehr legte die DB 2018 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 1,9 Prozent auf 97,7 Milliarden Personenkilometer zu. Während DB Regio stabil blieb, erhöhte der Fernverkehr der DB seine Verkehrsleistung kräftig um 5,6 Prozent auf 42,8 Milliarden Personenkilometer.
Auf ein neues Rekordniveau stieg auch die gesamte Betriebsleistung auf dem Schienennetz der DB: Das Unternehmen steigerte die Zahl der Trassenkilometer gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent auf rund 1,09 Milliarden. Der Anteil der DB-externen Eisenbahnverkehrsunternehmen kletterte dabei weiter auf 32,2 Prozent (2017: 30,9 Prozent).
„Zur Wahrheit gehört aber auch: Der Erfolg der Schiene bringt Nebenwirkungen in Form von Wachstumsschmerzen“, sagte DB-Chef Dr. Lutz und nannte die „nicht zufriedenstellende Pünktlichkeit“ von 74,9 Prozent im Fernverkehr im Jahr 2018. Mit der „Agenda für eine bessere Bahn“ würden nun mit Hochdruck Engpässe in den Bereichen Infrastruktur, Fahrzeuge und Personal beseitigt. „Mehr Kapazität ist der Schlüssel für eine pünktlichere und attraktivere Bahn“, so Dr. Lutz.
Große Teile der in den nächsten Jahren zusätzlich geplanten Investitionen und Ausgaben in Höhe von rund fünf Milliarden Euro werden in mehr Qualität und Zuverlässigkeit, neue und komfortablere Züge sowie zusätzliches Personal fließen. Für mehr Wachstum und Qualität hat die DB 2018 allein in Deutschland deutlich mehr als 24.000 neue Mitarbeiter eingestellt – so viele wie nie zuvor. Dabei wurden nicht nur freiwerdende Stellen nachbesetzt, sondern auch über 5.500 Arbeitsplätze aufgebaut.
DB-Finanzvorstand Alexander Doll erläuterte: „Wir nehmen sehr viel Geld in die Hand für eine bessere Bahn. Unsere Brutto-Investitionen haben wir daher 2018 zusammen mit dem Bund auf hohem Niveau nochmals deutlich um mehr als 7 Prozent auf über 11 Milliarden Euro ausgebaut.“
Der Großteil der Investitionen floss 2018 in die Verbesserung des Schienennetzes (62 Prozent), gefolgt von Fahrzeuginvestitionen, unter anderem in den ICE 4. Die Netto-Finanzschulden der DB haben sich per 31.12. 2018 im Vergleich zum Vorjahresende um 926 Millionen auf leicht über 19,5 Milliarden Euro erhöht. Doll betonte, an den Kapitalmärkten bleibe die DB ein verlässlicher und stabiler Partner.
Internationales, Logistik und Güterverkehr
Das internationale Geschäft des DB-Konzerns mit DB Schenker und DB Arriva ist weiter auf Erfolgskurs. DB Schenker machte 2018 erstmals mehr als 17 Milliarden Euro Umsatz (plus 3,8 Prozent), DB Arriva erzielte 5,4 Milliarden Euro Umsatz (plus 1,8 Prozent). Während die Betriebsleistung der europäischen Regionalverkehrstochter DB Arriva im Bus- und Bahnverkehr stabil blieb, legte der Logistiker DB Schenker in allen Sparten zu, teilweise sogar deutlich.
Bei DB Cargo hingegen ging die Verkehrsleistung um 4,8 Prozent zurück. Die DB arbeitet mit Hochdruck daran, die unbefriedigende Situation zu verbessern. Der DB-Schienengüterverkehr hat sich neu aufgestellt und investiert in Fahrzeuge und Personal, um wieder nachhaltig wachsen zu können.
Hinweis für Redaktionen
Ein elektronisches Press Kit (EPK) unter anderem mit Grafiken, Fotos sowie TV-Schnittmaterial zur DB AG und einem Audio-Ton von DB-Chef Dr. Richard Lutz zur Bilanz 2018 steht ab 11 Uhr auf der Konzernwebseite www.deutschebahn.com/Bilanz2018 zum Download bereit. Fotos aus der Bilanz-Pressekonferenz sind ca. 13:30 Uhr über das DB-Mediaportal, unter https://mediaportal.deutschebahn.com, verfügbar.
https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Bilanz-2018-Neu...
Gewinn um 30% gesunken
Allerdings ist der Gewinn zurückgegangen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bahn-gewinn-geht-zurueck-
a-1259986.html
Damit ist der Spielraum für bitter nötige Investitionen in Personal und Material angescihst von fast 20 Milliarden Schulden noch enger geworden. Nun soll die Tochter Arriva verkauft werden, um etwas Geld in die Kasse zu spülen.
Laut FAZ dramatischer Gewinneinbruch
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/deutschen-bahn-meldet-einen-gewinnru...
--
Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.
https://adobe.ly/2PMZyEV
Laut FAZ dramatischer Gewinneinbruch - Artikel glaubhaft?
Dort steht "Geholfen hat der Bahn dabei auch ein neuer Passagierrekord mit erstmals über 150 Millionen Fahrgästen in IC und ICE, der allerdings mit zahlreichen Sonderangeboten erkauft wurde." - in der DB-Pressemitteilung ist ein Rekord mit 150 Mio. Fahrgästen für 2019 anvisiert.
Ja, auch wenn sich die FAZ in der Tat...
...mit den Passagierzahlen vertan hat und irrtümlich die diesjährige Prognosezahl veröffentlich hat.
Ausnahmsweise ist moonglum mal nicht schuld...
;-)
Laut FAZ dramatischer Gewinneinbruch
Die Geiz ist geil Gesellschaft wird zu Ende gehen. Gerade meldet der nächste Billigflieger Insolvenz an, Ryan-Air rutscht in die roten Zahlen und auch Flixtrain wird mit seinen tollen Schnäppchen von knapp 10 € für Köln-Berlin auf Dauer nicht überleben können. Es wird Zeit das die Preise im Dienstleistungsbereich steigen. Mit sparen kann man kein Unternehmen mehr sanieren, zum Sparen gibts nichts mehr, siehe das Beispiel Eisenbahn. An den Personalkosten kann man nicht mehr sparen, es gibt jetzt schon zu wenig und bei der Technik geht es auch nicht mehr. Man könnte höchstens noch das Angebot reduzieren oder man erhöht eben die Preise und verzichtet auf die Geizhälse.
Pünktlichkeit und Kundenzufriedenheit ebenfalls rückläufig
Ehre wem Ehre gebührt
Man mag die DB für ihre schlechte Pünktlichkeit und ihre Qualität kritisieren - aber Verbesserungen kosten halt Geld. Anscheinend ist dem Kunden ein günstiger Preis wichtiger als diese Verbesserungen, sonst käme es nicht zu diesem Passagierrekord. Und im Sinne des Umweltschutzes sind Passagierrekorde wünschenswert.
Reisen, reisen, reisen
Ich freue mich natürlich sehr für die Bahn, frage mich aber, ob diese Steigung nicht auch ein generelles gesellschaftliches Phänomen ist.
Klar, die SFS Berlin-München ist natürlich sehr sehr attraktiv. So war sie ja auch gedacht, und es ist toll, dass sie so erfolgreich ist.
Aber auch die Autobahnen sind voller als je zuvor. Es fahren seit einigen Jahren ich weiß nicht wie viele Fernbusse durch Europa. Und Flughäfen arbeiten an der Kapazitätsgrenze oder weit drüber (Berlin-Tegel).
Alle Leute reisen, reisen, reisen wie verrückt. Da ist eine merkwürdige Unruhe in der Gesellschaft... erstaunlich.
Ist das nicht etwas gutes?
Reisen bildet. Sich mit anderen Menschen austauschen hilft ungemein, Fremdenängste und -hass abzubauen.
Das kann im kleinen Nord-Süd oder Ost-West Dialog anfangen und bei der Flugreise aufhören.
Ist das nicht etwas gutes?
Reisen bildet. Sich mit anderen Menschen austauschen hilft ungemein, Fremdenängste und -hass abzubauen.
Das stimmt schon, das meiste dürften aber eher Wochenendpendler oder Geschäftsreisende sein. Wie oft wird wegen einer Besprechung quer durch die Republik gefahren anstatt mal ein ordentliches Videokonferenzsystem anzuschaffen und zu benutzen.
Und grundsätzlich finde ich ökologisch nicht verkehrt wenn man sein Leben so einrichtet dass man annähernd dort arbeitet wo man wohnt...
Viele Grüße,
Bernhard
Verhältnis zu anderen Mobilitätsarten?
... Aber auch die Autobahnen sind voller als je zuvor. Es fahren seit einigen Jahren ich weiß nicht wie viele Fernbusse durch Europa. Und Flughäfen arbeiten an der Kapazitätsgrenze oder weit drüber (Berlin-Tegel).
Alle Leute reisen, reisen, reisen wie verrückt. Da ist eine merkwürdige Unruhe in der Gesellschaft... erstaunlich.
Genau! Sinnvoller wäre, die Rekorde der Bahn ins Verhältnis zu den insgesamt bewegten Personen/Gütern zu setzen. Wenn das Bedürfnis nach Mobilität insgesamt zu nimmt, ist klar, dass auch die Bahn etwas vom Kuchen abbekommt.
Ist das nicht etwas gutes?
Reisen bildet. Sich mit anderen Menschen austauschen hilft ungemein, Fremdenängste und -hass abzubauen.
Das stimmt schon, das meiste dürften aber eher Wochenendpendler oder Geschäftsreisende sein. Wie oft wird wegen einer Besprechung quer durch die Republik gefahren anstatt mal ein ordentliches Videokonferenzsystem anzuschaffen und zu benutzen.Und grundsätzlich finde ich ökologisch nicht verkehrt wenn man sein Leben so einrichtet dass man annähernd dort arbeitet wo man wohnt...
Ja, wenn die Unternehmen das auch so sehen und ihre Werke dementsprechend planen würden. Vielen Menschen in der Fläche bleibt leider nichts anderes übrig, als zu pendeln.
Mobilität oftmals notwendig, jedoch nicht gewünscht...
Reisen bildet. Sich mit anderen Menschen austauschen hilft ungemein, Fremdenängste und -hass abzubauen.
Das stimmt schon, das meiste dürften aber eher Wochenendpendler oder Geschäftsreisende sein. Wie oft wird wegen einer Besprechung quer durch die Republik gefahren anstatt mal ein ordentliches Videokonferenzsystem anzuschaffen und zu benutzen.Und grundsätzlich finde ich ökologisch nicht verkehrt wenn man sein Leben so einrichtet dass man annähernd dort arbeitet wo man wohnt...
Genau! Wenn das Mehr an Schienenkilometern dadurch begründet wird, weil die Menschen nicht mehr reisen "wollen", sondern "müssen" (z.B. weil sie aus ökonomischen Gründen aus den Ballungszentren verdrängt werden), dann bin ich mir nicht sicher ob das eine gute gesellschaftliche Entwicklung ist. Auch wenn "reisen" schön sein kann, so ist das tägliche Pendeln doch ein lästiger Aufwand, der (mglw. v.a. gegenüber früheren Zeiten, als der Arbeitsplatz noch vor der Haustüre lag) viel Lebensqualität/zeit raubt. Und nicht zuletzt ist die hohe Mobilität - unabhängig des Verkehrsmittels - ökologisch nachteilig...
Grüße, bendo
Kundenzufriedenheit DB Fernverkehr konstant geblieben
- kein Text -
Reisen, reisen, reisen
Alle Leute reisen, reisen, reisen wie verrückt. Da ist eine merkwürdige Unruhe in der Gesellschaft... erstaunlich.
Ein gewisses mehr an Reisen ist durch die Globalisierung erklärbar. Die Produktion wird immer internationaler. Das ist positiv und mit einer effizienteren Nutzung der Ressourcen verbunden. Aber das erfordert eben auch mehr Koordination. Und nicht jedes Meeting lässt sich durch eine Videokonferenz ersetzen.
Dann reisen die Leute aber auch mehr, weil es günstiger geworden ist. Das ist teils positiv. Dank Ryanair, Bahn und Flixbus sieht die junge Generation mehr von Europa und fühlt sich vielleicht sogar auch mehr als Europäer oder Weltbürger.
Auf der anderen Seite geht diese vermehrte Reisen mit Umweltverschmutzung einher. Das am stärksten wachsende Verkehrsmittel ist übrigens das Geschäftsflugzeug (Cessna, Gulfstream, Learjet usw.)
Dieses ist extrem umweltverschmutzend und ich fände es gut, wenn sich die Gesellschaft stärker dagegen einsetzen würde.
Geschäftsflüge sind in Bezug auf den Klimawandel *keine* vernachlässigenswerte Variable. Einige Studien prognostizieren, dass Geschäftsflüge (aufgrund des immensen Wachstums in diesem Segment und ihrer hundsmiserablen Ökobilanz) in 2030 für 5% der menschlichen Emissionen an CO2 und anderen Klimawandel auslösenden Effekten stehen könnten!
NV rückläufig, Güterverkehr rückläufig, Netze rückläufig...
...kurz: fast überall auf der Schiene geht die Zufriedenheit zurück, nur im FV wollen partout nicht mehr als 23% der Kundschaft unzufrieden sein.
Naja, die DB-Hausstatistik ist ja bereits verlinkt, das Bild kann ein*e jede*r selbst vervollständigen.
Neuer Fahrgastrekord? Wohl eher nicht!
„2019 werden wir im Fernverkehr erstmals über 150 Millionen Reisende begrüßen dürfen...“
Hatte man nicht 1997 mal 152 Millionen Reisende? Aber zum Glück für die Bahn reicht ja das Gedächdnis der Leute nicht mehr über das Jahr 2000 hinaus.
Neuer Fahrgastrekord? Wohl eher nicht!
Kann man das irgendwo nachlesen?
Neuer Fahrgastrekord? Wohl eher nicht!
Kann man das irgendwo nachlesen?
Die Zahl tauchte Ende Januar in der ZDF-Sendung "Die Anstalt" auf.
In diesem PDF werden die Quellen gelistet: https://www.zdf.de/assets/faktencheck-januar-2019-100~original?cb=1553795310968
Neuer Fahrgastrekord? Wohl eher nicht! - Danke!
Danke!
Wenn ich das mit der Anzahl zurückgebauter/stillgelegter Schienen und eingestellten Züge vergleiche, muss die durchschnittliche Auslastung aber gegenüber 1997 deutlich gestiegen sein oder nicht? Um das mit den dargelegten Zahlen komplett durchzurechnen fehlt mir aber gerade die Zeit, vielleicht findet jemand anderes ja den Gedankenansatz interessant. ;-)
in der Tat neuer Fahrgastrekord im Fernverkehr! Bitte!
Wenn ich das mit der Anzahl zurückgebauter/stillgelegter Schienen und eingestellten Züge vergleiche, muss die durchschnittliche Auslastung aber gegenüber 1997 deutlich gestiegen sein oder nicht? Um das mit den dargelegten Zahlen komplett durchzurechnen fehlt mir aber gerade die Zeit, vielleicht findet jemand anderes ja den Gedankenansatz interessant. ;-)
nun, damals gabs noch den IR, das InterRegio-Netz - firmierte unter DB Fernverkehr, transportierte jedoch Nahverkehr.
Aber zum Glück reicht ja das Gedächdnis gewisser Leude hier nicht mehr über das Jahr 2000 hinaus.
In der Quelle von der Anstalt wird auf diesen Punkt hingewiesen. In die unsachliche Polemik der Comedy-Sendung passt so ein Fakt natürlich nicht rein, deswegen haben sie es auch gar nicht erst erwähnt. Man sollte Comedy nun auch wirklich nicht ernster nehmen als sie ist.
Im Wikipedia-Artikel zur Bahnreform wird darauf hingewiesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnreform_(Deutschland)#Entwicklung_im_Personenfernverkehr
Das Schaubild dort ist interessant:
Entwicklung der Fahrgastzahlen und der Verkehrsleistung im Schienenpersonenfernverkehr in Deutschland seit 1991.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnreform_(Deutschland)#/media/File:SPFV_in_Deutschland_...
demnach betrug 1997 die Verkehrsleistung im Fernverkehr 35,2 Mrd Pkm, letztes Jahr waren es 42,8 Mrd Pkm
Auslastung ist auch deutlich gestiegen, ja.
Und um welchen Preis?!
- kein Text -
in der Tat neuer Fahrgastrekord im Fernverkehr! Bitte!
Entwicklung der Fahrgastzahlen und der Verkehrsleistung im Schienenpersonenfernverkehr in Deutschland seit 1991.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnreform_(Deutschland)#/media/File:SPFV_in_Deutschland_...
Und genau in dieser Grafik steht es ja dann auch Schwarz auf weiss:
Fahrgastzahlen Fernferkehr 1997: 152 Millionen
Inter-Regios zählt man halt immer noch zum Fernverkehr, alles andere ist PR-Schummelei. Warum unterstreicht man nicht den tatsächlichen Rekord bei den Personenkilometern? Warum bedient man sich solch verdrehter Zahlen? Fahrgastrekord klingt wohl besser. Wie gesagt alles nur PR.
in der Tat neuer Fahrgastrekord im Fernverkehr! Bitte!
Wenn ich das mit der Anzahl zurückgebauter/stillgelegter Schienen und eingestellten Züge vergleiche, muss die durchschnittliche Auslastung aber gegenüber 1997 deutlich gestiegen sein oder nicht? Um das mit den dargelegten Zahlen komplett durchzurechnen fehlt mir aber gerade die Zeit, vielleicht findet jemand anderes ja den Gedankenansatz interessant. ;-)
nun, damals gabs noch den IR, das InterRegio-Netz - firmierte unter DB Fernverkehr, transportierte jedoch Nahverkehr.
Aber zum Glück reicht ja das Gedächdnis gewisser Leude hier nicht mehr über das Jahr 2000 hinaus.In der Quelle von der Anstalt wird auf diesen Punkt hingewiesen. In die unsachliche Polemik der Comedy-Sendung passt so ein Fakt natürlich nicht rein, deswegen haben sie es auch gar nicht erst erwähnt. Man sollte Comedy nun auch wirklich nicht ernster nehmen als sie ist.
Das klingt ein wenig polemisch. Vermutlich ist es so gemeint, dass das IR-Netz u. a. Nahverkehr transportierte.
Für einen Vergleich früher zu heute wäre die Frage relevant, welcher Teil der IR-Fahrgäste auf Züge der neuen Fernverkehrssparte übergegangen ist.
Persönlich finde ich die Unterscheidung in FV und NV eher müßig. Auch von den Zuständigkeiten wäre es mir lieber, wenn der gesamte ÖPNV als nur 1 System gesehen würde, was nicht ausschließt, dass organisatorische Aufgaben getrennt sind (analog zu Autobahnen in Länderverwaltung). Ein gegenseitiges Ausspielen oder Aussitzen - Trassen, Zuschüsse, Verkehrsbedarfsdeckung bei grenzwertigen Kosten - Bund vs. Länder finde ich widersinnig.
Die starke Zurückhaltung des Bundes gegenüber Elektrifizierungen und sonstigen Ausbauten im Bereich von „Nahverkehrsstrecken“ als per Gesetz für Bundesbahnen zuständig passt nicht, wenn Straßenortsumgehungen fleißig finanziert werden. Der Bund gibt nun wohl etwas mehr Geld, dennoch fehlen mir klare Bekenntnisse. Auch IRE leisten nennenswerten Fernverkehr. Wo jemand verbindlich längerfristig Züge bestellt, sollte das Netz auch für den Bau der Kapazitäten verantwortlich sein. (Gut, eine solche Grundlage würde das Trassenpreissystem sicher ein wenig ändern.)
in der Tat neuer Fahrgastrekord im Fernverkehr! Bitte!
Inter-Regios zählt man halt immer noch zum Fernverkehr, alles andere ist PR-Schummelei.
InterRegio bzw. deren Fahrgäste polemisch zum Fernverkehr zu zählen, ist die Schummelei - für ne Comedy reicht das allemal, sollte man aber eben auch nicht ernst nehmen.
Warum unterstreicht man nicht den tatsächlichen Rekord bei den Personenkilometern? Warum bedient man sich solch verdrehter Zahlen? Fahrgastrekord klingt wohl besser. Wie gesagt alles nur PR.
und bei den Personenkilometern liegt kein Rekord vor? Am Worte Rekord wirds also ganz bestimmt liegen.
Natürlich ist das PM. Geh mal raus in die Wirklichkeit und erzähle den Leuten was von Verkehrsleistung. Da kann kein Mensch was mit anfangen - mit Rekord bei den Fahrgastzahlen sehr wohl.
EBIT von DB FV um 9% gestiegen
Allerdings ist der Gewinn zurückgegangen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bahn-gewinn-geht-zurueck-a-125998...
Zwar erreicht die Deutsche Bahn beim operativen Ergebnis 2018 mit 2,11 Milliarden Euro einen ähnlichen Wert wie ein Jahr zuvor. Nach Steuern aber bleibt [...] nur ein Jahresgewinn von 542 Millionen Euro übrig - rund 30 Prozent weniger als 2017.
765 Mio waren es im Jahre 2017 - 223 Mio Euro mehr.
Damit ist der Spielraum für bitter nötige Investitionen in Personal und Material angesichts von fast 20 Milliarden Schulden noch enger geworden.
gewiss, das war ja gradezu jede Woche Thema seit einigen Monaten.
An diesen nötigen Investitionen führt aber kein Weg vorbei
und die Lage wäre auch keine andere, wenn der Gewinn gleich geblieben wäre oder gar um 30% gestiegen wäre.
Immerhin entspricht das EBIT mit 2,1 Milliarden Euro der Prognose vom Juli.
Bei den 19,5 Mrd € Netto-Finanzschulden ist zu bedenken, dass allein 11,4 Mrd davon auf DB Netze entfallen,
gefolgt von DB Regio (2,8 Mrd €) und DB Cargo (1,7 Mrd €) - DB FV ist hier eher kaum der Rede wert.
Das EBIT von DB FV stieg um 9,4% von 381 Mio € auf 417 Mio Euro (174 Mio € im Jahre 2016).
Nun soll die Tochter Arriva verkauft werden, um etwas Geld in die Kasse zu spülen.
DB-Aufsichtsrat beauftragt Vorstand, verschiedene Optionen eines Arriva-Verkaufes voranzutreiben
Möglicher Beitrag zur Begrenzung des Verschuldungsanstieges
[...]
https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/DB-Aufsichtsrat...
Ist das nicht etwas gutes?
Ein Arbeitskollege hat montags erzählt, daß er mit seiner Holden am Samstag von Köln früh nach Berlin geflogen ist, um im KaDeWe Hummer zu brunchen. Danach 4 Stunden geshoppt und zur Tagesschau um 20 Uhr waren sie wieder daheim am Rhein. Das alles, weil der Flug so verleitend billig war.
Mitgebracht haben sie die Erkenntnis, daß die Ketten (Geschäfte) dort denen hier sehr ähneln. Größere Malls gibt es an der Spree. Aber so direkt 'Bildung'??? Müsste ich nochmal nachfragen...
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
in der Tat neuer Fahrgastrekord im Fernverkehr! Bitte!
Inter-Regios zählt man halt immer noch zum Fernverkehr, alles andere ist PR-Schummelei.
InterRegio bzw. deren Fahrgäste polemisch zum Fernverkehr zu zählen, ist die Schummelei
Wieso?
Für nen IR musste man einen Zuschlag zahlen, welcher Horden von Nahverkehrsreisegruppen hätte den denn für eine Reise unter 50 km Deiner Meinung nach zahlen sollen?
Also ja, die Halteabstände der IRs lagen um 30km, teilweise auch darunter, aber die deutliche Mehrheit der Reisenden wird sicher mehr als 1-2 Stationen gereist sein. Anders rentierte sich der Zuschlag nicht, Nahverkehr gabs damals auch schon.
Damit lag die Gesamtreise über 50km, weshalb die meisten Reisen per Definition im AEG dem Fernverkehr zuzurechnen sind.
in der Tat neuer Fahrgastrekord im Fernverkehr! Bitte!
Inter-Regios zählt man halt immer noch zum Fernverkehr, alles andere ist PR-Schummelei.
InterRegio bzw. deren Fahrgäste polemisch zum Fernverkehr zu zählen, ist die Schummelei
Wieso?
Weil dann die "Argumenta..." - äh: das Kartenhaus zusammenklappt.
Solange unklar bleiben muss, was „Nahverkehr“ bzw. „Fernverkehr“ ist oder sein soll und wo die Grenze zwischen beiden verläuft, ist die ganze Debatte nicht zielführend.
in der Tat neuer Fahrgastrekord im Fernverkehr! Bitte!
Inter-Regios zählt man halt immer noch zum Fernverkehr, alles andere ist PR-Schummelei.
InterRegio bzw. deren Fahrgäste polemisch zum Fernverkehr zu zählen, ist die Schummelei
Wieso?
Wie wieso?
Das steht doch im Witz selbst drin,
weil er nicht von Fernverkehrskunden genutzt wurde. Ansonsten hätte der Witz doch nicht gezogen.
Profis sind die Bekloppten aus der Anstalt nunmal auch nicht.. ;)
Der IR war nicht richtig Nahverkehr, aber auch nicht Fernverkehr.
Das Interieur war recht hochwertig für Nahverkehr, aber unter aller Sau für ne längere Strecke,
er ließ sich zuschlagsfrei mit Fahrausweisen des Nahverkehrs benutzen - günstig für den Kunden, völlig unrentabel für die DB, zudem war die Auslastung sehr miserabel.
Von daher war es nur ne Frage der Zeit, bis die DB ihn loswerden musste - Nahverkehr quer zu subventionieren ist nicht deren Aufgabe.
Der IR ist ein Kind der 80er Jahre, passte zur Bundesbahn.
Wirkliche Fernverkehrskunden hätten ja weiterhin mit DB FV fahren können.. ach nee, dann gäbs den dollen Anstaltskalauer ja nicht.
IB: IC2 erzielt höchsten Zufriedenheitswert aller FV-Flotten
Der Betrieb der IC 2 läuft weitgehend stabil und erzielt bei den Fahrgästen den höchsten Zufriedenheitswert aller Fernverkehrsflotten.
Deutsche Bahn Konzern Integrierter Bericht 2018, Seite 116
https://www.deutschebahn.com/resource/blob/4045194/462384b76cf49fe8ec715f41e4a3202a/19-...
in der Tat neuer Fahrgastrekord im Fernverkehr! Bitte!
Wenn ich das mit der Anzahl zurückgebauter/stillgelegter Schienen und eingestellten Züge vergleiche, muss die durchschnittliche Auslastung aber gegenüber 1997 deutlich gestiegen sein oder nicht? Um das mit den dargelegten Zahlen komplett durchzurechnen fehlt mir aber gerade die Zeit, vielleicht findet jemand anderes ja den Gedankenansatz interessant. ;-)
nun, damals gabs noch den IR, das InterRegio-Netz - firmierte unter DB Fernverkehr, transportierte jedoch Nahverkehr.
Nö, das ist Quatsch. Wenn man mit dem IR von Köln nach Norddeich gefahren ist, war das Nahverkehr, aber jetzt im umlackierten IC sind das Fernverkehrsreisende? Weil sich auf dem Ticket oder auf dem Steuerwagen zwei Buchstaben geändert haben?
Oder geht es dir um die Entfernung, d.h. wer mit dem IR von Düsseldorf nach Essen gefahren ist, war kein Fernverkehrsreisender? D.h. wenn ich heute mit dem umlackierten IC von Düsseldorf nach Essen fahre, bin ich nicht Teil der 150 Mio, weil rausgerechnet?
Oder geht es nur ums physische "transportieren" von NV-Kunden? Das gibt es heute im IC genauso. Kann also deiner Definition dann kein FV mehr sein, wenn da auch mal ein NV-Kunde mitfährt?
Aber zum Glück reicht ja das Gedächdnis gewisser Leude hier nicht mehr über das Jahr 2000 hinaus.
In der Quelle von der Anstalt wird auf diesen Punkt hingewiesen. In die unsachliche Polemik der Comedy-Sendung passt so ein Fakt natürlich nicht rein, deswegen haben sie es auch gar nicht erst erwähnt. Man sollte Comedy nun auch wirklich nicht ernster nehmen als sie ist.
Dass man keiner Statistik trauen sollte, die man nicht selbst gefälscht hat, trifft auch hier zu.
Und die DB ist sicher ein Meister der Statistik, so wie du ein Meister in der Verdrehung von "Fakten" bist.
in der Tat neuer Fahrgastrekord im Fernverkehr! Bitte!
Inter-Regios zählt man halt immer noch zum Fernverkehr, alles andere ist PR-Schummelei.
InterRegio bzw. deren Fahrgäste polemisch zum Fernverkehr zu zählen, ist die Schummelei
Wieso?
Wie wieso?
Das steht doch im Witz selbst drin,
weil er nicht von Fernverkehrskunden genutzt wurde. Ansonsten hätte der Witz doch nicht gezogen.
Profis sind die Bekloppten aus der Anstalt nunmal auch nicht.. ;)Der IR war nicht richtig Nahverkehr, aber auch nicht Fernverkehr.
So wie ein IRE/RE nicht richtig Nahverkehr, aber auch nicht Fernverkehr ist.
Richtig?
Der durchschnittliche Fernverkehrsreisede fährt nicht Hamburg-München, auch wenn du das suggerieren willst.
Das Interieur war recht hochwertig für Nahverkehr, aber unter aller Sau für ne längere Strecke,
Ist das dein Argument dafür, dass es kein FV sein konnte? D.h. beim Intercity-Verkehr der letzten 10 Jahre rechnest du die Reisenden in Ex-IR-Wagen heraus? Denn was 1985 für Fernverkehr nicht hochwertig genug war, kann ja 30 Jahre später nicht plötzlich fernverkehrtauglich sein?
er ließ sich zuschlagsfrei mit Fahrausweisen des Nahverkehrs benutzen - günstig für den Kunden, völlig unrentabel für die DB, zudem war die Auslastung sehr miserabel.
Sehr geschickt, was du hier machst. Unter "Fahrausweisen des Nahverkehrs" versteht man heute Verbundtickets, Ländertickets, SWTs. Die IR sind aber mit Flexpreise genutzt worden.
Du könntest also auch sagen: "Der IR lies sich damals zuschlagsfrei mit Fahrausweisen nutzen, die umgerechnet ca. 5 mal höher im Preis lagen, als heute übliche Fernverkehrstickets". Wäre genauso richtig (oder falsch).
Von daher war es nur ne Frage der Zeit, bis die DB ihn loswerden musste - Nahverkehr quer zu subventionieren ist nicht deren Aufgabe.
Fernverkehr subventionieren übrigens auch nicht. Da entsteht ja (bewusst) die Lücke, die jemand schließen musste.
Jetzt ist es halt umgekehr. Die NV-Aufgabenträger subventionieren nicht nur der DB ihren Fernverkehr, sondern auch ganz allgemein den FV.
Der IR ist ein Kind der 80er Jahre, passte zur Bundesbahn.
Wirkliche Fernverkehrskunden hätten ja weiterhin mit DB FV fahren können.. ach nee, dann gäbs den dollen Anstaltskalauer ja nicht.
"Wirkliche Fernverkehrskunden". Schöne Mythenbildung.
Reisen, pendeln, befördert werden.
brun:
Aber auch die Autobahnen sind voller als je zuvor. Es fahren seit einigen Jahren ich weiß nicht wie viele Fernbusse durch Europa. Und Flughäfen arbeiten an der Kapazitätsgrenze oder weit drüber (Berlin-Tegel).
Alle Leute reisen, reisen, reisen wie verrückt. Da ist eine merkwürdige Unruhe in der Gesellschaft... erstaunlich.
Also mit Autos und Flugzeugen reist man nicht wirklich. Man wird von A nach B gebracht.
Zudem ist ein signifikanter Anteil der Fahrgäste regelmässig unterwegs auf derselben Strecke. Das würde ich eher "pendeln" nennen.
"Reisen" unterscheidet sich von "pendeln" und "befördert werden", weil die Fahrt zum Erlebnis beiträgt. Bei den anderen beiden Verfahren ist die Fahrzeit ein notwendiges Übel und ist das Zielort und dessen Meinung wichtiger.
Paladin:
Reisen bildet. Sich mit anderen Menschen austauschen hilft ungemein, Fremdenängste und -hass abzubauen.
Bahn fahren hat dabei eine bessere Auswirkung als fliegen oder Auto fahren.
In einem Auto sitzt man mit meist bekannten Leuten, es sei denn, man benutzt solche Verfahren wie Blablacar. Im Flieger und im Fernbus ist an in der Regel ein "Sitzenbleiber".
Dagegen hat man in der Fernbahn Bewegungsraum, man teilt das Fahrzeug mit weiteren meist fremden Langstreckenreisenden die auch mal zur Abwechslung eine Plauderei mögen, man hat ein Bistro wo man sich treffen kann.
Auch wenn man vor Ort statt das eigene Auto das örtliche Angebot an Regionalbussen und -bahnen benutzt, kommt man mehr in Kontakt mit fremden Leuten.
Taurus83:
Wie oft wird wegen einer Besprechung quer durch die Republik gefahren anstatt mal ein ordentliches Videokonferenzsystem anzuschaffen und zu benutzen.
Bin mir nicht sicher, was besser sei.
1. Videokonferenz verrät keine Körpersprache, Gesicht-zu-Gesicht Kontakt aber schon.
2. Genauso wie für eine Bahnfahrt ist auch für Videokonferenz viel Energie nötig. Ist das Verfahren drahtlos, kommt Strahlungsbelastung (4G, bald 5G) dazu.
Und grundsätzlich finde ich ökologisch nicht verkehrt wenn man sein Leben so einrichtet dass man annähernd dort arbeitet wo man wohnt...
Da stimme ich dann wieder zu und das ist auch so ein Grund warum es in den USA so mühsam vorangeht mit Schienen-HGV.
john.lennon:
Ein gewisses mehr an Reisen ist durch die Globalisierung erklärbar.
Langer Zeit war sogar Amsterdam-Mailand eine Weltreise. Nacheinander brachten Zeitungen, TEE, Festnetztelefon, Fernsehen/Hörfunk, Teuerflieger, Auto, IC/EC, Internet/E-Mail, Mobilfunk, Rennzüge, Billigflieger, Sozialnetzwerke, Fernbusse und Trello die Welt näher zueinander.
Vor allem Internet, E-Mail und Sozialnetzwerke haben dazu beigetragen, dass Leute andere Völker und Kulturen kennenlernten und besuchen möchten.
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Im Sinne des Umweltschutzes...
Und im Sinne des Umweltschutzes sind Passagierrekorde wünschenswert.
Im Sinne des Umweltschutzes sind sinkende Passagierzahlen und ein steigendender Anteil des Umweltverbundes am Modal Split wünschenswert. Das ist in Deutschland auch ein gesetzlich determiniertes Ziel.
NV rückläufig, Güterverkehr rückläufig, Netze rückläufig...
Naja, die DB-Hausstatistik ist ja bereits verlinkt, das Bild kann ein*e jede*r selbst vervollständigen.
- Kundenzufriedenheit Reisende 2013 zu 2018 unverändert (Steigerung bis 2015, danach Rückgang)
- Kundenzufriedenheit GV/Logistik 2013 zu 2018 Rückgang um gut 3 Punkte (konstante Steigerung bis 2017 und massiver Rückgang um 5 Punkte in einem Jahr)
- Produktqualität Pünktlichkeit Schiene 2012 zu 2018 Rückgang um einen Punkt, stagniert im Wesentlichen um 93,x bis 94,x % herum
- Mitarbeiterzufriedenheit im Wesentlichen unverändert, 2012 zu 2018 um 0,1 Punkt verbessert
Schade dass nur die aggregierten Zahlen in der Mehrjahresübersicht stehen. Ein Überblick je OE und über einen längeren Zeitraum wäre sicher auch interessant.
IB: IC2 erzielt höchsten Zufriedenheitswert aller FV-Flotten
Der Betrieb der IC 2 läuft weitgehend stabil und erzielt bei den Fahrgästen den höchsten Zufriedenheitswert aller Fernverkehrsflotten.
Und wie der stabil läuft^^. In den letzten Tagen wieder ein Haufen Ersatzzüge auf den Linien 55 und 56
IC 2 Situation zwischen NN und TS
Kleiner Bericht von Heute:
IC 2061 - Ausfall, Technische Störung am Zug
IC 2062 - Ausfall NN-TS, Technische Störung am Zug
IC 2067 - Technische Störung beim Fahrtrichtungswechsel in Stuttgart, +10
IC 2068 - Unbekannte Störung beim Fahrtrichtungswechsel in Stuttgart, +10
IC 2069 - Ausfall, Technische Störung am Zug
Für zufriedene Kunden reicht's doch. Kein Handlungsbedarf.
- kein Text -
Ab Oldenburg energiesparend unterwegs ...
Huhu.
Wagen 4 leer und verschlossen.
Und ab Oldenburg der große Test, wie weit man mit Schwungfahrt kommt. Bis mindestens Bookholzberg. Dort stoppte der Lokführer vorsichtshalber am Bahnsteig - falls der Hauptschalter weiter gestreikt hätte.
Das schöne: den ob der Verspätung vor Oldenburg um ihre Anschlüsse in Hannover und Leipzig (!!!!) bangenden Fahrgästen konnten wir so mitteilen, dass die ganz sicher in die Büx gehen.
Der Zug an sich wäre gut, wäre es nicht Mimosentechnik und wäre er auf der richtigen Strecke unterwegs (und damit NICHT zwischen Oldenburg und Bremen ...)
Schöne Grüße von jörg
Auf dem Rückweg hat's den "'Schrott" dahingerafft?!
Huhu.
Ich las gestern abend in Bremen jedenfalls von Ausfall des IC nach Emden und vom Ersatzzug, der was bei plus 70 hatte, was dann natürlich auch sinnfrei ist.
Zeitlich könnte das jedenfalls der im Vorbeitrag beschriebene Park gewesen sein.
Ja, ist schon trostlos, wenn ein an sich gutes und ausgereiftes Produkt wie solch Doppelstockzüge dann verschlimmbessert werden müssen, nur damit eine Batterie Ingenieure was zu ingenieuren hat ...
Schöne Grüße von jörg
IC2 erzielt höchsten Zufriedenheitswert - wie ermittelt?
Wie wurde der Wert ermittelt?
Persönlich meide ich den IC2 wegen seiner Unbequemlichkeit unterdessen so gut es irgendwie geht, meine Unzufriedenheit wird daher auch nicht erfasst, gleichwohl habe ich mit den Füßen abgestimmt.
IC2 erzielt höchsten Zufriedenheitswert
Jeder empfindet subjektiv. Für mich ist der IC2 zwar kein Fernverkehrszug. Wenn ich ihn auf dem Abschnitt Köln-Dortmund benutze, dann aber nicht ungern. Ich empfinde die Laufruhe positiv. Sitze sind ok. Und da ich selten mit großem Gepäck unterwegs bin, stören mich die bauartbedingt viel zu kleinen Gepäckablagen auch nicht. Für andere, die ihr Gepäck im Blick haben wollen, mag der Zug nachvollziehbar ein No Go sein.
![[image]](https://www.deutschebahn.com/resource/blob/4045168/16e91e9e9e4b2a24412d6b2e985d67d9/19-03-IG_Bilanz_FV_Fahrgastzahlen-data.jpg)
![[image]](https://www.deutschebahn.com/resource/blob/4045204/0c3fbe1c9241044dc73ce29db86f08d4/19-03-IG_Bilanz_Engpaesse-data.jpg)