Ein Lokführer berichtet in der FAZ (Allgemeines Forum)

moonglum, Hagen, Freitag, 15.03.2019, 21:31 (vor 2580 Tagen)

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/gastbeitrag-eines-lokfuehrers-die-ba...

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Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.

https://adobe.ly/2PMZyEV

BR147: Störung ohne Anzeige?

SPFVG, Freitag, 15.03.2019, 21:51 (vor 2580 Tagen) @ moonglum

Dass ist dann natürlich sehr blöd, wenn die Lok nicht will und sie nicht sagt, was ihr fehlt. Ein Königreich für eine Störungsmeldung.

Ein Lokführer berichtet in der FAZ

Aphex Twin, Freitag, 15.03.2019, 22:20 (vor 2580 Tagen) @ moonglum

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/gastbeitrag-eines-lokfuehrers-die-ba...

Je mehr etwas kann (z.B. Lok), umso mehr kann auch kaputtgehen bzw. streiken. Aber moderne Auto und Flugzeuge sind auch mit Elektronik vollgestopft und sind dennoch im großen und ganzen zuverlässig.

Ein Lokführer berichtet in der FAZ

E 1793, Freitag, 15.03.2019, 23:08 (vor 2580 Tagen) @ moonglum

Hallo,

die moderne Technik kann derzeit nur eins, Störungen fabrizieren!

Gerade die BR 147 ist ein Graus, ständig Störungen.
Besonders beim Richtungswechsel sind die sehr anfällig und streiken desöfteren.

Und die Vorbereitung, bis die überhaupt läuft(also mit IC2) ist viel zu lange, aber es scheint dort zum Glück bald abhilfe zu geben.

Und zur Führungsetage: Ja, da wurde über Jahrzehnte vieles Falsch gemacht, aber um das wieder gerade zu biegen, muss man ganz schön viel investieren und Wille zeigen.

Immerhin hat er S21 auch drin untergebracht ...

Blaschke, Samstag, 16.03.2019, 00:07 (vor 2580 Tagen) @ moonglum

- kein Text -

Idee der Luftmatratzen-Übernachtung ist aber alt ...

Blaschke, Samstag, 16.03.2019, 00:12 (vor 2580 Tagen) @ moonglum

Huhu.

War das nicht die Prignitzer Eisenbahn, deren Chefs mal darüber nachdachten, als sie im Münsterland den Zugverkehr übernahmen? Da sollten die Lokführer doch nachts im Triebwägelchen pennen auf eben ner Luftmatratze.

Mir dünkt jedenfalls so, dass ich das damals gelesen habe.

Irgendwie wurde das aber öffentlich und dann gab es doch zarte Kritik und die Idee wurde beerdigt.


Schöne Grüße von jörg

Solange er seit 15 Jahren brav zur Arbeit kommt ...

Blaschke, Samstag, 16.03.2019, 00:23 (vor 2580 Tagen) @ moonglum

Huhu.

... wird sich auch nichts ändern. Wozu auch. Warum sollte eine Plüschetage Handlungsdruck empfinden, wenn der Arbeiter treubrav seinen Dienst erfüllt.


Und dass die Bundesbahn nur DER Burner war, ist wohl auch eher Verklärung. Der Laden kannte auch Ineffizienz, Verspätungen, Streckenstillegungen, Wasserköpfe und einen riesigen Schuldenberg!


Nein, heute ist beileibe nicht alles toll - aber das früher alles besser war, ist auch Mumpitz.

Im übrigen gibt's die beschriebenen Zustände nicht nur bei der Eisenbahn, sondern in ziemlich jeder Firma. Oben und unten entkoppeln sich überall immer weiter. Was daran liegt, dass die Oberen heutzutage frisch von der Uni gleich oben einsteigen. Und von unten keine Ahnung haben. Und den Kontakt auch nicht wollen aus Sorge, der da unten erzählt ihnen vom Alltag, von dem sie oben null Ahnung haben.

Ja, es gibt auch Ausnahmen. Wo es anders läuft. Ausnahmen eben ...


Schöne Grüße von jörg

Mit der Streckenkunde scheints nicht so super zu sein...

JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 16.03.2019, 00:24 (vor 2580 Tagen) @ moonglum
bearbeitet von JeDi, Samstag, 16.03.2019, 00:25

...seit wann kommt ein RE Stuttgart-Karlsruhe durch Weingarten?

Und auch sonst? Privatisiertes Netz? Seit wann? Das war doch schon passe, als man im Prinzip noch einen DB-Börsengang geplant hat?

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Weg mit dem 4744!

Mit der Streckenkunde scheints nicht so super zu sein...

JanZ, HB, Samstag, 16.03.2019, 01:19 (vor 2580 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von JanZ, Samstag, 16.03.2019, 01:20

...seit wann kommt ein RE Stuttgart-Karlsruhe durch Weingarten?

Und auch sonst? Privatisiertes Netz? Seit wann? Das war doch schon passe, als man im Prinzip noch einen DB-Börsengang geplant hat?

Das ist nicht nur passé, sondern es steht sogar (m.W. seit der Bahnreform) im Grundgesetz (Art. 87e), dass die Mehrheit am Netz beim Bund bleiben muss.

Solange er seit 15 Jahren brav zur Arbeit kommt ...

sflori, Samstag, 16.03.2019, 01:28 (vor 2580 Tagen) @ Blaschke

Oben und unten entkoppeln sich überall immer weiter. Was daran liegt, dass die Oberen heutzutage frisch von der Uni gleich oben einsteigen. Und von unten keine Ahnung haben. Und den Kontakt auch nicht wollen aus Sorge, der da unten erzählt ihnen vom Alltag, von dem sie oben null Ahnung haben.

Das kann man natürlich so behaupten - und damit herrlich polemisieren. ;)

Zutreffen muss es aber deswegen noch lange nicht.


Bye. Flo.

Solange er seit 15 Jahren brav zur Arbeit kommt ...

Garfield_1905, Samstag, 16.03.2019, 05:26 (vor 2580 Tagen) @ Blaschke

Im übrigen gibt's die beschriebenen Zustände nicht nur bei der Eisenbahn, sondern in ziemlich jeder Firma. Oben und unten entkoppeln sich überall immer weiter. Was daran liegt, dass die Oberen heutzutage frisch von der Uni gleich oben einsteigen. Und von unten keine Ahnung haben. Und den Kontakt auch nicht wollen aus Sorge, der da unten erzählt ihnen vom Alltag, von dem sie oben null Ahnung haben.

Ja, es gibt auch Ausnahmen. Wo es anders läuft. Ausnahmen eben ...

Da bin ich nicht sicher, ob die Ausnahmen inzwischen nicht diejenigen sind, die Du oben beschrieben hast. Ich habe gerade in den letzten Jahren in meinem begrenzten Umfeld genau den gegenteiligen Eindruck, bin jetzt aber auch nicht in X Firmen, um hier eine dezidierte Meinung haben zu können.

Ich kann Dir aber bestätigen, das es extrem nervend ist, wenn Dir jemand 'frisch von der Uni' etwas erzählen will, von dem Du genau weißt, das es anders ist. Ich muß aber dazu sagen, das solche Diskussionen auch mit Leuten entstehen können, die nicht von der Uni zu kommen und trotzdem eine 'führende Stellung' haben. :-)

Solange er seit 15 Jahren brav zur Arbeit kommt ...

GibmirZucker, Samstag, 16.03.2019, 06:05 (vor 2580 Tagen) @ Garfield_1905

Generell sind Abgänger privater Wirtschaftsschulen noch viel unbelehrbarer als Uni Abgänger. Das Problem ist in beiden Fällen aber, dass eine Führungskraft sich nicht mehr als Mitarbeiter einer bestimmten aBranche mit Führungsfunktion versteht, sondern als Führungskraft per se, beliebig einsetzbar, egal ob es ein großes Unternehmen für Stadtreinigung, Bäckereikette oder eben ein Verkehrsunternehmen ist. Das führt vermehrt zur Entfremdung mit den produktiven Einheiten des Unternehmens, die als störender Kostenfaktor wahrgenommen werden.

Mit der Streckenkunde scheints nicht so super zu sein...

agw, NRW, Samstag, 16.03.2019, 10:19 (vor 2580 Tagen) @ JanZ

...seit wann kommt ein RE Stuttgart-Karlsruhe durch Weingarten?

Und auch sonst? Privatisiertes Netz? Seit wann? Das war doch schon passe, als man im Prinzip noch einen DB-Börsengang geplant hat?


Das ist nicht nur passé, sondern es steht sogar (m.W. seit der Bahnreform) im Grundgesetz (Art. 87e), dass die Mehrheit am Netz beim Bund bleiben muss.

Der Typ redet halt etwas wirr. Im Prinzip ist natürlich die DB AG schon jetzt "privat" und die DB Netz AG auch. Das Herauslösen ändert daran nichts.

Habe auch noch nicht gehört, dass der Hofreiter dann die DB Netz AG an die Russen verkaufen will. Eher das genaue Gegenteil. Scheinbar hat hier jemand wenig Wissen, aber
dafür starke Vorurteile.

--
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- bahn.de

Und BWLer – LOL

Frecciarossa, Samstag, 16.03.2019, 10:22 (vor 2580 Tagen) @ Blaschke

ROFL

Solange er seit 15 Jahren brav zur Arbeit kommt ...

Reservierungszettel, KDU, Samstag, 16.03.2019, 11:14 (vor 2580 Tagen) @ Blaschke

Huhu.

... wird sich auch nichts ändern. Wozu auch. Warum sollte eine Plüschetage Handlungsdruck empfinden, wenn der Arbeiter treubrav seinen Dienst erfüllt.


Und dass die Bundesbahn nur DER Burner war, ist wohl auch eher Verklärung. Der Laden kannte auch Ineffizienz, Verspätungen, Streckenstillegungen, Wasserköpfe und einen riesigen Schuldenberg!


Nein, heute ist beileibe nicht alles toll - aber das früher alles besser war, ist auch Mumpitz.

Sagen wir so früher gab es auch Probleme - nur wirkten die sich nicht so gravierend auf den Betrieb aus wie heute.

Weingarten

Steffen, Samstag, 16.03.2019, 12:30 (vor 2580 Tagen) @ JeDi

...seit wann kommt ein RE Stuttgart-Karlsruhe durch Weingarten?

Weingarten (Baden)

Er schrieb nicht "RE", sondern "DB Regio", kann also auch der IRE sein. Und da gab es zumindest vergangenes Jahr lange Zeit eine Umleitung über Bruchsal (wegen Sperrung in Pforzheim).

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[image]

Idee der Luftmatratzen-Übernachtung ist aber alt ...

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 16.03.2019, 21:28 (vor 2579 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Alibizugpaar, Samstag, 16.03.2019, 21:29

Es gibt Zugwenden, da lohnt sich aber auch kein Hotelzimmer. Habe nach der EXPO 2000 in Hannover S-Schichten begleitet, da saß ich mit dem Tf von 01:30 bis 05:00 in einem dunklen 424 auf einem verkrauteten Abstellgleis in Haste. Er auf dem Bock FS1, ich auf FS2. Dank der durchknatternden Cargos 20m nebenan war aber zumindest bei mir an Schlaf nicht zu denken. Da half auch keine monoton säuselnde Klimaanlage. In Celle konnte man sich nachts für 4 Stunden auch nur in einen Aufenthaltsraum mit Tisch setzen. Eine Luftmatratze hätte damals durchaus unsere Eigeninitiatividee sein können.

Gruselig wird es natürlich, wenn der fürsorgliche Arbeitgeber solche Pfadfinder-Zeltlager-Zustände von seiner Belegschaft dann wie selbstverständlich täglich erwartet. Bei Cargo dürfte es ruppiger zugehen als bei Regio und Fern, denn die stehen mit ihren Zügen wirklich oft in der Pampa zwischen Kraut und Rüben.

Und aus der heutigen Zeit: Ich weiß nicht ob Regio oder Fern und ob es heute immer noch so ist, aber die DB soll Hotels/Pensionen nur OHNE Frühstück gebucht haben. Auch wenn die Herbergen dies zu sehr früher Stunde und bereits im Preis inbegriffen angeboten haben. "Nein, die kriegen nichts." Man kann nur mutmaßen, daß die DB-SPARWAHN befürchtete, daß alle Mitarbeiter einen Anspruch daraus ableiten könnten, wenn einige Tf je nach Übernachtungsort eine Versorgung bekommen und andere nicht. Nicht jeder Betrieb bietet ein Futterpaket um 4 Uhr früh an. Aber zum einen denke ich das sind alles erwachsene Personale, wo ein Tf in Hessen einem Tf in Brandenburg dessen Frühstücksbrötchen nicht geneidet hätte. Zum anderen aber sind die Damen und Herren in den Büros der Direktionen, Präsidien und v.a. im Berliner Bahntower ganz sicher immer bestens versorgt! So eine engstirnige Denke von oben herab kann doch echt nur wütend machen.

Von den vielen massig Überstunden schiebenden Personalen habe ich bei verschiedenen Gelegenheiten geschrieben. Wenn die Männer und Frauen nicht freiwillig weiter arbeiten würden (über die tarifvertraglich maximal zulässige Zahl von neuen Stunden hinaus), dann würden jedes Jahr ab Spätherbst reihenweise Züge ersatzlos ausfallen. Immer mehr Ausfälle, je mehr man sich im November und Dezember dem Jahresende nähert. Das gäbe irre Szenarien auf den Bahnsteigen...

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Solange er seit 15 Jahren brav zur Arbeit kommt ...

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 16.03.2019, 21:37 (vor 2579 Tagen) @ sflori

Ist doch nicht von der Hand zu weisen, daß da oben Dinge geplant und durchgesetzt werden, die unten an der Basis auf Bahnsteig- und Zugebene nur für noch mehr Chaos sorgen. Es waren sicher nicht Betriebsbahner, die den Kahlschlag bei Personalen, Zuständigkeiten, Netz und Fahrzeugen erdacht und umgesetzt haben. Und schau Dir die großen DB-Bürotürme mal an. Wer sitzt denn da alles drin, während Güterzüge stehen bleiben, weil sie keiner abfahren kann.

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Idee der Luftmatratzen-Übernachtung ist aber alt ...

Garfield_1905, Samstag, 16.03.2019, 22:39 (vor 2579 Tagen) @ Alibizugpaar

Es gibt Zugwenden, da lohnt sich aber auch kein Hotelzimmer. Habe nach der EXPO 2000 in Hannover S-Schichten begleitet, da saß ich mit dem Tf von 01:30 bis 05:00 in einem dunklen 424 auf einem verkrauteten Abstellgleis in Haste. Er auf dem Bock FS1, ich auf FS2. Dank der durchknatternden Cargos 20m nebenan war aber zumindest bei mir an Schlaf nicht zu denken. Da half auch keine monoton säuselnde Klimaanlage. In Celle konnte man sich nachts für 4 Stunden auch nur in einen Aufenthaltsraum mit Tisch setzen. Eine Luftmatratze hätte damals durchaus unsere Eigeninitiatividee sein können.

Ich war früher bei im Cargo-Bereich (nicht DB !). Wir hatten div. 'freischaffende' Tf, die in der Regel natürlich im Hotelzimmer geschlafen haben. Wir hatten aber mind. einen, der regelmäßig die Übernachtung mit abgerechnet hatte, tatsächlich aber im Führerstand auf der Erde (mit Luftmatratze ?) geschlafen hat, sofern er selber nach seiner vorgeschriebenen Pause mit dem Zug weiterfahren sollte. :-)

Von den vielen massig Überstunden schiebenden Personalen habe ich bei verschiedenen Gelegenheiten geschrieben. Wenn die Männer und Frauen nicht freiwillig weiter arbeiten würden (über die tarifvertraglich maximal zulässige Zahl von neuen Stunden hinaus), dann würden jedes Jahr ab Spätherbst reihenweise Züge ersatzlos ausfallen. Immer mehr Ausfälle, je mehr man sich im November und Dezember dem Jahresende nähert. Das gäbe irre Szenarien auf den Bahnsteigen...

Das kann ich nur bestätigen. Es gibt bei den Tf natürlich 'solche und solche' (wie überalll ... ), aber die meisten ziehen sehr gut mit. Insbesondere bei PU's o.ä., wenn alles durcheinander kommt, ist das sehr hilfreich.

Solange er seit 15 Jahren brav zur Arbeit kommt ...

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Sonntag, 17.03.2019, 00:22 (vor 2579 Tagen) @ Alibizugpaar

Betriebsbahner können auch wahrscheinlich keinen Konzern fuehren. Immer dieses lächerliche Argument. JA, es muss mehr Rücksicht und mehr mit der Front am Kunden kommuniziert werden. Aber es ist nicht so, dass ein 22 jährige BWL Bachelor direkt im Vorstand landet. Ich kann da aus Erfahrung sagen, dass die (erstmal) in anderen Bereichen landen. Aber sowas will man ja nicht hören, das sind ja Argumente, die in die einfache Weltsicht nicht passen.

Was die Bürotürme angeht, muss man den Menschen auch eine schöne Arbeitsatmosphäre bieten können – ansonsten gehen die zu anderen Arbeitgebern.

Solange er seit 15 Jahren brav zur Arbeit kommt ...

EUROFIMA, Osnabrück, Sonntag, 17.03.2019, 10:06 (vor 2579 Tagen) @ Paladin

"Was die Bürotürme angeht, muss man den Menschen auch eine schöne Arbeitsatmosphäre bieten können – ansonsten gehen die zu anderen Arbeitgebern."

Ganz genau! Kann ich nur bestätigen!

Kantinen gibt es nur noch dort, wo Bürotürme stehen, damit die Schnittchen zu den "Besprechungen" stets parat sind!
Der gemeine Malocher im Schichtdienst soll doch sehen, wie er klar kommt!
Und "schöne Arbeitsatmosphäre" braucht der auch nicht!

Die Kritik konkretisiert ...

Blaschke, Sonntag, 17.03.2019, 15:10 (vor 2579 Tagen) @ Paladin

Hallo.

Was die Bürotürme angeht, muss man den Menschen auch eine schöne Arbeitsatmosphäre bieten können – ansonsten gehen die zu anderen Arbeitgebern.

Jo. Völlig richtig. Und das ist auch in Ordnung. Sozialneid ist nicht angebracht. Jedem sei die Arbeitsatmosphäre gegönnt, das Einkommen und auch womöglich angenehme Arbeitsbedingungen.

Allerdings erwarte ich einen gewissen Respekt, wenn die Hierarchieebenen untendrunter das für sich auch einfordern!

es muss mehr Rücksicht und mehr mit der Front am Kunden kommuniziert werden.

Nicht nur am Kunden. Es fängt bei den eigenen Mitarbeitern an!!! Da erwarte ich, dass man die Anliegen, Hinweise etc zunächst ernst nimmt. Und sich auch mal hinab begibt auf dieselbe Ebene - u.U. auch, um hierarchiegerecht dem niedrigeren Mitarbeiter zu erklären, warum manches vielleicht auch nicht funktioniert, nicht machbar, nicht bezahlbar ist. Wer das kann, der hat meinen Respekt als Führungskraft und dem sei jegliches Einkommen, Fortkommen etc gegönnt.

Nur bleibe ich da bei meiner Kritik: allzu viele können es nicht. Und wollen es auch nicht!

Bzgl der DB könnte ich, wenn ich Zeit hätte, grad von zwei Begegnungen mit den RES-Kontrolleuren berichten. Paradebeispiele, wie man es nicht macht.

Schöne Grüße von jörg

"Vorher sollten die..." - NEIN!

J-C, In meiner Welt, Montag, 18.03.2019, 10:24 (vor 2578 Tagen) @ moonglum

Warum, wirklich warum kommt bei solchen Leuten denn nicht an, dass beides gleichzeitig geht? Warum denken sie immer nur in Entweder-Oder-Schemata? Das widert mich an!

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Würd ja gern wissen, was Du meinst - kann den Artikel ...

Altmann, Montag, 18.03.2019, 11:36 (vor 2578 Tagen) @ J-C

aber leider nicht lesen ...

Ich kann Dich beruhigen

MC_Hans, 8001376, Montag, 18.03.2019, 11:48 (vor 2578 Tagen) @ Altmann

Selbst wenn man den Artikel aufrufen & lesen kann, findet sich das vermeintliche Zitat nicht.

Haste wohl überlesen ;-)

J-C, In meiner Welt, Montag, 18.03.2019, 11:51 (vor 2578 Tagen) @ MC_Hans

Wir sollten erst mal unsere Loks störungsfrei zum Laufen zu bringen, bevor wir digitalisieren.

Freilich, als Mitarbeiter der Bahn wird er von einem wir reden anstelle von einem "die". Aber an sich ist es ja das selbe.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

MC_Hans, 8001376, Montag, 18.03.2019, 12:14 (vor 2578 Tagen) @ J-C

Wir sollten erst mal unsere Loks störungsfrei zum Laufen zu bringen, bevor wir digitalisieren.

Warum sagst du nicht gleich, auf was du dich beziehst, ein Zitat "Vorher sollten die" gibt es nicht im Text.

Dann ist's halt so

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 19.03.2019, 09:06 (vor 2577 Tagen) @ MC_Hans

Nehm ich gerne auf.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

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