Kürzeste LH Flugverbindung begründet m fehldndem FV-Anschluß (Allgemeines Forum)
Power132, Sonntag, 24.02.2019, 17:03 (vor 2600 Tagen)
bearbeitet von Power132, Sonntag, 24.02.2019, 17:06
Es regt sich in Bayern Wiederstand an der kürzesten innerdeutschen Flugverbindung der Lufthansa.
40min Flug für kanpp 150km München - Nürnberg und das 4x am Tag. Gedacht nicht für Spontan Shopper aus Nürnberg, sondern als Verbidnug für Anschlußreisende.
Genutzt werde die Verbindung hingegen von Transitpassagieren, die in München auf internationale Flüge umstiegen, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. Anders als etwa der Flughafen Frankfurt sei das Drehkreuz der Landeshauptstadt nicht an das Fernverkehrsnetz der Bahn angeschlossen.
Eine direkte Zugverbindung, wie die Lufthansa sie etwa auf der ebenfalls sehr kurzen Strecke zwischen Köln und Frankfurt anbiete, sei hier deshalb nicht möglich.
"Ein paar Minuten mehr Reisezeit für die Bahnverbindung sollten der Lufthansa die internationalen Klimaziele schon wert sein", meint hingegen Grünen-Landeschef Hallitzky.
Kürzeste LH Flugverbindung begründet m fehldndem FV-Anschluß
Christian_S, Sonntag, 24.02.2019, 17:45 (vor 2600 Tagen) @ Power132
40min Flug für kanpp 150km München - Nürnberg und das 4x am Tag. Gedacht nicht für Spontan Shopper aus Nürnberg, sondern als Verbidnug für Anschlußreisende.Genutzt werde die Verbindung hingegen von Transitpassagieren, die in München auf internationale Flüge umstiegen, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. Anders als etwa der Flughafen Frankfurt sei das Drehkreuz der Landeshauptstadt nicht an das Fernverkehrsnetz der Bahn angeschlossen.
Eine direkte Zugverbindung, wie die Lufthansa sie etwa auf der ebenfalls sehr kurzen Strecke zwischen Köln und Frankfurt anbiete, sei hier deshalb nicht möglich.
"Ein paar Minuten mehr Reisezeit für die Bahnverbindung sollten der Lufthansa die internationalen Klimaziele schon wert sein", meint hingegen Grünen-Landeschef Hallitzky.
Tja, da werden die Versäumnisse der Politik der letzten Jahrzehnte sehr deutlich. Das der Münchner Flughafen schlecht erschlossen ist, ist kein Geheimnis. Daran ändert auch der neue RE aus Regensburg nur marginal etwas. Sämtliche großen Zubringerstrecken berühren den Flughafen nicht. Man muss immer erst bis München Hbf fahren, um dann in die S-Bahn umzusteigen und gut 45 min bis zum Flughafen zu fahren. Von Zielen, die außerhalb des Nürnberger Umlandes liegen bzw alles nördlich und westlich davon sind Flüge ab München vor der Mittagszeit nicht am selben Tag per Bahn erreichbar. Genau deshalb sind solche Zubringerflüge scheinbar immer noch gefragt.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung, habe schon 2x in einem Hotel nahe des Flughafens übernachtet, um meinen Flug um 10:20 zu erreichen. Sind halt auch alles wieder zusätzliche Kosten. Gerade zur Wiesn-Zeit (war bei mir einmal so) muss man für bezahlbare Hotels dann nochmal rund 50 km weg vom Flughafen.
Man hat es damals verpasst, beim Bau der SFS Nürnberg-Ingolstadt gleich eine anschließende Strecke in südöstlicher Richtung zur Strecke Landshut-München zu bauen, über die der Flughafen direkt und schnell erreichbar gewesen wäre. Sicher natürlich nicht von sämtlichen ICE, aber z.B. von einer zweistündlichen Linie, verdichtet durch eine ebenfalls zweistündliche RE-Linie Ingolstadt - Flughafen. Hätte nicht mal was besonders schnelles sein müssen, 160 km/h hätten sogar gereicht, auch hätte man die Strecke sicher sogar teilweise nur eingleisig bauen brauchen (um die Kosten im Rahmen zu halten). Aber in Deutschland gibts eben immer nur Einzelprojekte, nie wirkliche Zusammenhänge ...
Man hätte auf Stoiber hören sollen ;-)
TEE Rheingold, Sonntag, 24.02.2019, 18:29 (vor 2600 Tagen) @ Christian_S
"Lufthansa Express Rail" im ICE nach Frankfurt
Norddeich, Sonntag, 24.02.2019, 19:02 (vor 2600 Tagen) @ Power132
bearbeitet von Norddeich, Sonntag, 24.02.2019, 19:05
"Ein paar Minuten mehr Reisezeit für die Bahnverbindung sollten der Lufthansa die internationalen Klimaziele schon wert sein", meint hingegen Grünen-Landeschef Hallitzky.
Das Argument verstehe ich nicht: Schlagen die bayerischen Gründen vor, die Lufthansa möge Tickets ab Nürnberg grundsätzlich nur noch mit "Lufthansa Express Rail" im ICE zum Flughafen Frankfurt verkaufen? Die paar Minuten mehr Reisezeit summieren sich dann auf so etwa 2 Stunden 20 Minuten...
Solange es keinen direkten ICE zum Flughafen München gibt, kann die Lufthansa in diesem keine Kontingente buchen.
internationale Klimaziele
Power132, Sonntag, 24.02.2019, 19:12 (vor 2600 Tagen) @ Norddeich
"Ein paar Minuten mehr Reisezeit für die Bahnverbindung sollten der Lufthansa die internationalen Klimaziele schon wert sein", meint hingegen Grünen-Landeschef Hallitzky.
Das Argument verstehe ich nicht: Schlagen die bayerischen Gründen vor, die Lufthansa möge Tickets ab Nürnberg grundsätzlich nur noch mit "Lufthansa Express Rail" im ICE zum Flughafen Frankfurt verkaufen? Die paar Minuten mehr Reisezeit summieren sich dann auf so etwa 2 Stunden 20 Minuten...Solange es keinen direkten ICE zum Flughafen München gibt, kann die Lufthansa in diesem keine Kontingente buchen.
Ich verstehe es eher so, dass man die Flüge einstellen soll und die Reisenden auf die Bahn umsetzt und dabei gleich eine Forderung nach einer FV Anbindung (wie auch immer die aussehen soll) aufs Tableau stellt.
Das meinen die mit "internationale Klimaziele"
internationale Klimaziele
Celestar, Sonntag, 24.02.2019, 23:26 (vor 2600 Tagen) @ Power132
Die Grünen werde die Allerersten sein, die gegen die einzig sinnvolle Maßnahme, nämlich einen FV-Anschluß an MUC der a) die Reisezeit München-Nürnberg auf unter 60 min bringt und b) maximal 45 Minuten von Nürnberg Hbf - MUC braucht bis aufs Messer bekämfen würden. Dabei wäre so ein Anschluß mit überschaubaren Aufwand darstellbar.
Also ist die Forderung nach der Einstellung der Flüge NUE-MUC heiße Luft.
Celestar
internationale Klimaziele
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 25.02.2019, 01:31 (vor 2600 Tagen) @ Power132
Wobei eine direkte ICE-Anbindung des Münchener Flughafens ja genau dazu führt, daß das Verkehrsmittel Flugzeug NOCH attraktiver wird, je bequemer und schneller die Erreichbarkeit ist. Also eine aktive Unterstützung der Schiene hin zu einer weiter steigenden Nachfrage bei der Fliegerei. Das System wird gestärkt und gefestigt. Internationale Klimaziele...
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
internationale Klimaziele
Celestar, Montag, 25.02.2019, 08:44 (vor 2599 Tagen) @ Alibizugpaar
Jemand, der nach New York, Barcelona oder Dubai fliegt, hat ziemlich wenig Alternativen. Aber von Nürnberg oder Stuttgart könnte man ja vielleicht wirklich mit der Bahn zum Flughafen fahren. Stuttgart hat ja wenigstens eine schnelle Anbindung nach FRA, von Nürnberg dauert beides (MUC und FRA) ewig. Zumal Flugstrecken von 138km bzw 193km nicht wirklich der Auslegungspunkt des eingesezten Flugzeugs ist.
Celestar
Experimente
Taurus83, Nürnberg, Montag, 25.02.2019, 09:12 (vor 2599 Tagen) @ Alibizugpaar
Wobei eine direkte ICE-Anbindung des Münchener Flughafens ja genau dazu führt, daß das Verkehrsmittel Flugzeug NOCH attraktiver wird, je bequemer und schneller die Erreichbarkeit ist.
Denke ich nicht, vor allem nicht im konkreten Fall. Niemand fliegt von Nürnberg nach München wenn er dort in der Stadt einen Termin hat. Das sind Zubringerflüge. Wobei die mangelnde Anbindung in München halt nur einen Teil der Wahrheit ist, der andere Teil ist dass die Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrollen in Nürnberg halt entspannter sind als am Großflughafen München.
Aber zurück zum eigentlichen Thema der Anbindung MUC: Müsste man wirklich Gleise verlegen? Würde es nicht vielen schon reichen wenn ein paar ICEs in München einfach zum Flughafen weiterfahren? Von mir aus den Hbf auslassen und stattdessen in Pasing halten? Oder mal anders gedacht ein paar ICEs von Nürnberg über Regensburg über den Flughafen nach München.
Die Fahrzeit ist ja das eine, aber von ganz hinten im ICE mit dem ganzen Gepäck dann runter in den Tunnel zur S-Bahn ist auch kein Spaß. Je nachdem in welchem ICE man sitzt dürfte schon jetzt der Umstieg in Regensburg auf den Flughafen-RE entspannter sein als in München in den Tiefbahnhof zu wechseln. Vermutlich hat das aber die Fahrplanauskunft nicht auf dem Schirm.
Irgendwie habe ich das Gefühl dass man bei der Bahn auch mal ein paar Experimente scheut um zu sehen wie das angenommen wird und stattdessen entweder Großprojekte realisiert oder einfach nichts macht.
Viele Grüße,
Bernhard
Auskunft kriegt es nicht hin
danielausberlin, Montag, 25.02.2019, 15:31 (vor 2599 Tagen) @ Taurus83
Die Fahrzeit ist ja das eine, aber von ganz hinten im ICE mit dem ganzen Gepäck dann runter in den Tunnel zur S-Bahn ist auch kein Spaß. Je nachdem in welchem ICE man sitzt dürfte schon jetzt der Umstieg in Regensburg auf den Flughafen-RE entspannter sein als in München in den Tiefbahnhof zu wechseln. Vermutlich hat das aber die Fahrplanauskunft nicht auf dem Schirm.
Die Auskunft kriegt es nicht im Geringsten hin.
Möglich wäre z.B.
welches man aber ausschließlich mit Via-Angaben erzwingen kann!
Ganz naiv "Würzburg-MUC" gesucht zeigt die Auskunft stressigere Verbindungen mit 2x Umsteigen an:
Wohlgemerkt zudem mit längerer Fahrzeit!
Hier ist also noch Konfiguration im Algorithmus notwendig!
Auskunft kriegt es nicht hin
Celestar, Montag, 25.02.2019, 15:36 (vor 2599 Tagen) @ danielausberlin
Die Fahrzeit ist ja das eine, aber von ganz hinten im ICE mit dem ganzen Gepäck dann runter in den Tunnel zur S-Bahn ist auch kein Spaß. Je nachdem in welchem ICE man sitzt dürfte schon jetzt der Umstieg in Regensburg auf den Flughafen-RE entspannter sein als in München in den Tiefbahnhof zu wechseln. Vermutlich hat das aber die Fahrplanauskunft nicht auf dem Schirm.
Die Auskunft kriegt es nicht im Geringsten hin.Möglich wäre z.B.
welches man aber ausschließlich mit Via-Angaben erzwingen kann!
Ganz naiv "Würzburg-MUC" gesucht zeigt die Auskunft stressigere Verbindungen mit 2x Umsteigen an:Wohlgemerkt zudem mit längerer Fahrzeit!
Hier ist also noch Konfiguration im Algorithmus notwendig!
Wobei die 'normale' Fahrzeit so knapp unter 3h sind via HBF.
Und vielleicht eine Anpassung der Fahrpläne ab Regenburg? Könnte man fast eine Stunde sparen. Laut google maps braucht man mit dem Auto 2:30.
Celestar
Auskunft kriegt es nicht hin
SveFC, Somewhere, Montag, 25.02.2019, 15:37 (vor 2599 Tagen) @ danielausberlin
Wohlgemerkt zudem mit längerer Fahrzeit!
Hier ist also noch Konfiguration im Algorithmus notwendig!
Nein, das System sucht "meistens" die Verbindung raus, wo am wenigstens Zeit beim Umstieg "verbummelt" wird.
Die 50 Minuten warten in Regensburg sorgen wohl dafür, dass die Verbindung nicht rauskommt.
--
Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater
Flugverkehr zielgerichtet besteuern
flierfy, Montag, 25.02.2019, 10:04 (vor 2599 Tagen) @ Alibizugpaar
Man kann Flüge auch nach Entfernung gestaffelt verteuern. Für Flüge bis 500 km wird das Kerosin genauso besteuert wie Ottokraftstoffe, für Flüge ab 2000 km senkt man die Kraftstoffsteuern auf 10% des eben genannten Wertes ab. Dazwischen wird linear interpoliert. Damit kann man den Effekt, dass eine bessere Bahn-Anbindung des Flughafens den Flugverkehr begünstigt, weitestgehend wieder einkassieren.
Dann tankt man eben im Ausland ...
Altmann, Montag, 25.02.2019, 10:08 (vor 2599 Tagen) @ flierfy
Man kann Flüge auch nach Entfernung gestaffelt verteuern. Für Flüge bis 500 km wird das Kerosin genauso besteuert wie Ottokraftstoffe, für Flüge ab 2000 km senkt man die Kraftstoffsteuern auf 10% des eben genannten Wertes ab. Dazwischen wird linear interpoliert. Damit kann man den Effekt, dass eine bessere Bahn-Anbindung des Flughafens den Flugverkehr begünstigt, weitestgehend wieder einkassieren.
Leichter gesagt als getan - Chicagoer Abkommen
Destear, Berlin, Montag, 25.02.2019, 10:20 (vor 2599 Tagen) @ flierfy
Das ist viel leichter gesagt als getan. Das Chicagoer Abkommen sieht vor, dass Kerosin von der Besteuerung befreit ist, jedenfalls bei internationalen Flügen. Denkbar wäre eine Kerosinbesteuerung dann noch bei Inlandsflügen, wobei die praktische Differenzierung ziemlich schwierig werden dürfte und auch rechtlich einiges gegen eine Ungleichbehandlung Inlandsflug/Auslandsflug spricht.
In Deutschland gibt es als (zugegeben sehr mildes) Pendant ja wenigstens die Luftverkehrssteuer. Die verfolgt zwar andere Zwecke und ist nach oben hin gedeckelt (der Tarif musste in diesem Jahr deshalb wieder gesenkt werden). Es wäre leichter, über diesen Hebel an die Airlines zu gehen.
Aber auch gegen die Luftverkehrssteuer wird ganz massiv und mit einigem Erfolg opponiert. Die Diskussion geht eher in Richtung einer Senkung oder Abschaffung und nicht einer Erhöhung.
Sollen wir wirklich "Peak Oil" abwarten?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 25.02.2019, 10:47 (vor 2599 Tagen) @ Destear
Das ist viel leichter gesagt als getan. Das Chicagoer Abkommen sieht vor, dass Kerosin von der Besteuerung befreit ist, jedenfalls bei internationalen Flügen. Denkbar wäre eine Kerosinbesteuerung dann noch bei Inlandsflügen, wobei die praktische Differenzierung ziemlich schwierig werden dürfte und auch rechtlich einiges gegen eine Ungleichbehandlung Inlandsflug/Auslandsflug spricht.
Wenn Inlandsflüge besch... äh, besteuert werden, macht Otto sein Flug international. Er steigt ins Auto, fährt von Rosenheim nach Innsbruck und fliegt ab dort "steuerfrei" nach Hamburg...
Ich finde es sorgenerregend, dass Fluggesellschaften nur an Moneten denken. Aber unser Planet lügt nicht. Irgendwann wird mit dem aktuellen Verfahren Peak Oil erreicht sein. Dann müssen wir wählen, wofür wir Rohöl/Mineralöl verwenden: Flugverkehr, Autotreibstoff, Kosmetik, Kunststoffe. Alle vier zugleich wird dann wohl nicht mehr gehen.
Ich würde das nicht mehr abwarten und jetzt schon agieren. Aber ich bin leider kein "Boss"...
Gut, es gibt Initiativen, wenn auch nur suboptimal:
1. Biotreibstoffe / Biokunststoffe (die Landoberfläche könnte man auch für Nahrungsmittel verwenden, stattdessen wird die Ernte in einem Tank geworfen und verbrannt)
2. Batterie-PKWs (Verschiebung von Peak Oil zu Peak Lithium und Peak Rare Earth Metals?)
3. Wasserstoffautos (nur schade, dass man den benötigten Wasserstoff auch zuerst mal erstellen muss).
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Sollen wir wirklich "Peak Oil" abwarten?
Celestar, Montag, 25.02.2019, 11:23 (vor 2599 Tagen) @ Oscar (NL)
1. Biotreibstoffe / Biokunststoffe (die Landoberfläche könnte man auch für Nahrungsmittel verwenden, stattdessen wird die Ernte in einem Tank geworfen und verbrannt)
Die Biobrennstoffe, an denen in der Luftfahrt gerade gearbeitet wird, sind quasi alle BTL. Im Wesentlichen werden Ernteabfälle verbrannt. Primäranbau ist natürlich maximaler Quatsch, wobei wir auch in Europa und eine massive Überproduktion an Nahrunsmitteln leisten, die dann verbrannt wird. Dann kannst du sie auch in einer Brennkammer verbrennen.
2. Batterie-PKWs (Verschiebung von Peak Oil zu Peak Lithium und Peak Rare Earth Metals?)
Ich glaube, das ist (für lange Zeit noch außerhalb der Luftfahrt) die Zukunft. Peak Lithium und Peak Rare Earth machen mir nicht so viele Sorgen, die Recyclingquote der Batterien zeigt deutlich nach oben. Das Zeugs verschwindet ja nicht aus dem Akku. Denke mittelfristig werden die Kurzstrecken mit Batterie- oder Hybridflugzeugen kommen.
3. Wasserstoffautos (nur schade, dass man den benötigten Wasserstoff auch zuerst mal erstellen muss).
Persönlich halte ich Wasserstoff für eine Sackgasse. Das Handling ist so komplex, dass selbst viele Raketen darauf verzichten. Selbst mit Wasserstoffflugzeugen hat sich nichts getan.
Es gibt auch noch ganz andere Verfahren, entweder alte Bekannte, wie Sabatier oder Fischer-Tropsch, oder neue wie künstliche oder anorganische Photosynthese..
Celestar
Sollen wir wirklich "Peak Oil" abwarten?
Aphex Twin, Montag, 25.02.2019, 12:05 (vor 2599 Tagen) @ Oscar (NL)
Wenn Inlandsflüge besch... äh, besteuert werden, macht Otto sein Flug international. Er steigt ins Auto, fährt von Rosenheim nach Innsbruck und fliegt ab dort "steuerfrei" nach Hamburg...
Österreich hat wie Deutschland eine Luftverkehrabgabe. Aber im allgemeinen gilt dass solche Abgaben (wie auch andere wie Mineralölsteuer) am besten wirken wenn sie zumindest EU-weit koordiniert werden.
Ich finde es sorgenerregend, dass Fluggesellschaften nur an Moneten denken.
Die allermeisten Menschen denken wenn eine relevante Entscheidung ansteht an Moneten. Zum Beispiel, wieviele Leute sind bereit das nötige Geld auszugeben um in einem Minergiehaus zu wohnen? Und wieviele Leute haben kein Problem damit wenn die Mineralölsteuern erhöht werden?
Aber unser Planet lügt nicht. Irgendwann wird mit dem aktuellen Verfahren Peak Oil erreicht sein. Dann müssen wir wählen, wofür wir Rohöl/Mineralöl verwenden: Flugverkehr, Autotreibstoff, Kosmetik, Kunststoffe. Alle vier zugleich wird dann wohl nicht mehr gehen.
Das offizielle Ziel vieler EU-Staaten geht gegen null Nettoemission von CO₂ im Jahr 2050. D.h. PKWs, LKWs, Züge, Binnenschiffe, Heizung, Strom im Prinzip auf 0% CO₂-Emissionen herunterfahren. Biomasse für Stahl- und Zementindustrie sowie für Lang- und Mittelstreckenflüge (Kurzstrecken entweder durch andere Verkehrsmittel ersetzen oder zumindest zum Teil durch Batterien oder Wasserstoff anzutreiben). Wenn Biomasse für dies nicht reicht dann womöglich CO₂-Abtrennung und Lagerung (z.B. für Zement- und Stahlwerke und Müllverbrennung) oder sogar CO₂-Abtrennung aus der Atmosphäre für synthetische Kohlenwasserstoffe für Brennstoffe und Kunststoffe.
2. Batterie-PKWs (Verschiebung von Peak Oil zu Peak Lithium und Peak Rare Earth Metals?)
Wenn die Nachfrage gross genug ist werden auch Batterietypen die keine Lithium und deutlich weniger Rare Erden auf den Markt kommen.
Alles halb so wild ...
Blaschke, Montag, 25.02.2019, 20:03 (vor 2599 Tagen) @ Oscar (NL)
Huhu.
Ich finde es sorgenerregend, dass Fluggesellschaften nur an Moneten denken.
Das ist nicht besorgniserregend, sondern die Triebfeder des menschlichen Daseins. Oben, unten, bei dir, bei mir. Überall.
Aber unser Planet lügt nicht. Irgendwann wird Peak Oil erreicht sein. Dann müssen wir wählen, wofür wir Rohöl/Mineralöl verwenden: Flugverkehr, Autotreibstoff, Kosmetik, Kunststoffe. Alle vier zugleich wird dann wohl nicht mehr gehen.
Ja, irgendwann ist ALLES mal zu Ende. Das Öl. Dein und mein Dasein. Das Dasein der Menschheit überhaupt. Und irgendwann wird sogar der ganze Planet weg sein.
Kein Grund zur Panik ...
Schöne Grüße von jörg
Chicagoer Abkommen kündigen
flierfy, Montag, 25.02.2019, 11:21 (vor 2599 Tagen) @ Destear
Man kann die Steuer auch anders nennen, einen anderen Aspekt des Fluges besteuern oder einfach das Chicagoer Abkommen kündigen. Wenn man will, kann man schon was machen. Man muss aber auch wollen.
Die Luftverkehrssteuer ist dagegen nur in Papiertiger. Sie keine lenkende Wirkung. Im Grunde hat sie gar keine Wirkung.
Chicagoer Abkommen kündigen
Destear, Berlin, Montag, 25.02.2019, 11:55 (vor 2599 Tagen) @ flierfy
Man kann die Steuer auch anders nennen, einen anderen Aspekt des Fluges besteuern oder einfach das Chicagoer Abkommen kündigen. Wenn man will, kann man schon was machen. Man muss aber auch wollen.
Die Kündigung des Chicagoer Abkommens bedeutet, dass man sich eines Großteils internationaler Luftverkehrsregelungen begibt. Da geht's ja bei weitem nicht nur um die Steuerbefreiung von Kerosin.
Die Luftverkehrssteuer ist dagegen nur in Papiertiger. Sie keine lenkende Wirkung. Im Grunde hat sie gar keine Wirkung.
Das liegt weniger an der Steuer an sich, sondern mehr am gesetzlich festgelegten Deckel (1 Mrd. p.a.). Sie könnte eine wesentlich größere Lenkungswirkung entfalten, wenn die Steuersätze nach oben korrigiert werden. Allein fraglich ist, ob das in naher Zukunft passieren wird: Im jetzigen Koalitionsvertrag steht sogar die schrittweise Abschaffung der Luftverkehrssteuer (fände ich falsch!) und wohl jede Regierung mit CDU-Beteiligung wird sich eher für eine Reduzierung denn für eine Steigerung einsetzen.
LuftVSt abschaffen - fände ich richtig
Celestar, Montag, 25.02.2019, 11:59 (vor 2599 Tagen) @ Destear
Also im Moment sieht das so aus.
Wenn man einen Direktflug von München nach New York bucht = 41.97 EUR
Wenn man über Istanbul fliegt und 3000km Umweg macht = 7.46 EUR.
Ähnlich wenn man direkt oder über Dubai nach Asien düst. Man produziert nur Nachteile für die deutschen Unternehmen und den deutschen Verbraucher.
Wo genau ist da bitte der ökologische oder ökomomische Nutzen? Das Ganze ist doch ein Schuss ins Knie.
Celestar
LuftVSt abschaffen - fände ich richtig
Aphex Twin, Montag, 25.02.2019, 12:09 (vor 2599 Tagen) @ Celestar
Also im Moment sieht das so aus.
Wenn man einen Direktflug von München nach New York bucht = 41.97 EUR
Wenn man über Istanbul fliegt und 3000km Umweg macht = 7.46 EUR.
Ähnlich wenn man direkt oder über Dubai nach Asien düst. Man produziert nur Nachteile für die deutschen Unternehmen und den deutschen Verbraucher.Wo genau ist da bitte der ökologische oder ökomomische Nutzen? Das Ganze ist doch ein Schuss ins Knie.
Jede Steuer funktioniert in ihrer Lenkungswirkung nur wenn ihre Umgehung nicht zu leicht ist. Wenn eine LuftVSt EU-weit (+Schweiz, UK, EWR) gelten würde wären die Umgehungsmöglichkeiten schon deutlich reduziert. Die Zahl der Fluggäste die einen 3000 km langen Umweg über Instanbul hinnehmen um 35 Euro zu sparen ist wohl eher gering.
Flugverkehr zielgerichtet besteuern
Aphex Twin, Montag, 25.02.2019, 10:34 (vor 2599 Tagen) @ flierfy
Man kann Flüge auch nach Entfernung gestaffelt verteuern. Für Flüge bis 500 km wird das Kerosin genauso besteuert wie Ottokraftstoffe, für Flüge ab 2000 km senkt man die Kraftstoffsteuern auf 10% des eben genannten Wertes ab. Dazwischen wird linear interpoliert. Damit kann man den Effekt, dass eine bessere Bahn-Anbindung des Flughafens den Flugverkehr begünstigt, weitestgehend wieder einkassieren.
Indirekt wird dies durch die Luftverkehrsabgabe in Deutschland schon gemacht die für alle Flüge innerhalb einer von drei Distanzklassen (1. Klasse: Europa, Magreb, Türkei und Grönland) eine fixer Betrag pro Passagier erhoben wird und dadurch gilt: je kürzer die Strecke, umso grösser die prozentuale Höhe der Abgabe pro Kilometer.
Flugverkehr zielgerichtet besteuern - bringt nichts
Celestar, Montag, 25.02.2019, 11:13 (vor 2599 Tagen) @ flierfy
Gerade auf den Ultrakurzstrecken macht Kerosin vielleicht 10-15% der Gesamtkosten aus. Selbst wenn du den Kerosinpreis verdoppelst (wofür mir persönlich immernoch die Grundlage fehlt), ändert sich der Flugpreis nicht im nennenswerten Umfang. Das Einzige, was du schaffst, ist ein bürokratisches Monster. Was passiert mit dem Restbrennstoff, der aus dem vorigen Flug im Tank verbleibt?
Celestar
Flugverkehr zielgerichtet besteuern - bringt durchaus was
flierfy, Montag, 25.02.2019, 11:28 (vor 2599 Tagen) @ Celestar
Benzinpreise verdoppeln sich nicht nur, sie steigen durch Besteuerung auf das mehr als 4-fache der Herstellungskosten. Würde man das bei Kerosin genauso machen, würden Flügen auch auf einer Kurzstrecke an die 50 % teurer werden.
Flugverkehr zielgerichtet besteuern - bringt durchaus was
Celestar, Montag, 25.02.2019, 11:44 (vor 2599 Tagen) @ flierfy
Benzinpreise verdoppeln sich nicht nur, sie steigen durch Besteuerung auf das mehr als 4-fache der Herstellungskosten. Würde man das bei Kerosin genauso machen, würden Flügen auch auf einer Kurzstrecke an die 50 % teurer werden.
Yep, nur das Benzin oder Diesel wesentlich günstiger in der Herstellung sind als 'Kerosin', bzw genauer gesagt Jet A-1.
Celestar
ein Glück, dass Frau Schulze direkt aus München kommt
echter HGV, Sonntag, 24.02.2019, 19:18 (vor 2600 Tagen) @ Power132
- kein Text -
Kürzeste LH Flugverbindung begründet m fehldndem FV-Anschluß
markman, Sonntag, 24.02.2019, 20:05 (vor 2600 Tagen) @ Power132
Es regt sich in Bayern Wiederstand an der kürzesten innerdeutschen Flugverbindung der Lufthansa.
40min Flug für kanpp 150km München - Nürnberg und das 4x am Tag. Gedacht nicht für Spontan Shopper aus Nürnberg, sondern als Verbidnug für Anschlußreisende.
Hannover-Frankfurt gibt es schon Ewigkeiten, Flugzeit in der Regel 35 Minuten und habe ich auch mehrere Male schon gemacht, natürlich zum Umsteigen. Denn, es ist teilweise günstiger, von H über FMM z.B. nach Innsbruck zu fliegen, als nur FFM nach Innsbruck.
Gruß,
Markman
LH-Flugverbindungen?
Co_Tabara-98, Hannover, Sonntag, 24.02.2019, 22:07 (vor 2600 Tagen) @ markman
Hannover-Frankfurt gibt es schon Ewigkeiten, Flugzeit in der Regel 35 Minuten und habe ich auch mehrere Male schon gemacht, natürlich zum Umsteigen.
Wenn wir uns auf dem Gebiet der Fliegerei bewegen, dürfte es sich bei drei-buchstabigen Kombinationen um Flughafencodes handeln?
Denn, es ist teilweise günstiger, von H über FMM z.B. nach Innsbruck zu fliegen,
Kann ich auch nur Hannover - Memmingen buchen? Und Memmingen - Innsbruck dürfte noch kürzer sein als MUC - NUE, dafür ist die Zeitersparnis gegenüber der Eisenbahn noch mal deutlich höher - um ontopic zu bleiben...
als nur FFM nach Innsbruck.
Von Fergus Falls, Minnesota nach Innsbruck ist es auch ein wenig weiter ;-)
LH-Flugverbindungen?
SveFC, Somewhere, Sonntag, 24.02.2019, 22:20 (vor 2600 Tagen) @ Co_Tabara-98
Hannover-Frankfurt > > als nur FFM nach Innsbruck.
Von Fergus Falls, Minnesota nach Innsbruck ist es auch ein wenig weiter ;-)
Witz komm raus, du bist umzingelt
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Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater
EU: Neuanordnung klassische Bahn, Rennbahn und Flieger?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 25.02.2019, 10:26 (vor 2599 Tagen) @ Power132
Es regt sich in Bayern Wiederstand an der kürzesten innerdeutschen Flugverbindung der Lufthansa.
Tja, was wäre passiert wenn:
a. Lufthansa eine berührungsfreie Bahn Nürnberg-Ingolstadt Audiwerk-Ingolstadt Hbf-München Flughafen-München Hbf finanziert hätte
b. Land Bayern die Finanzierung einer ITF-gerecht ausgebauten Strecke Nürnberg-Augsburg auf sich genommen hätte
... dann hätte Augsburg nach wie vor ordentliche FV-Anbindung Richtung Norden und diese Kurzstreckenflüge hätte es nicht gegeben...
Gut, mal ernst.
Ich glaube, wir brauchen eine Neudefinition der Rollen der klassischen Bahn, des Hochgeschwindigkeitsverkehrs und des Luftverkehrs. Und zwar nicht nur in Deutschland sondern in ganz West-Europa.
Aktuell bei uns in NL: die Rolle von Schiphol (AMS): der Flughafen möchte nach wie vor ein interkontinentales Drehkreuz ("Hub") bleiben und weiter wachsen. Satte drei Flughäfen sollen rundum Amsterdam entstehen: nebst ein weiter ausgebauter Schiphol für innereuropäische Flüge (etwa Amsterdam-Lissabon, Amsterdam-Helsinki oder Amsterdam-Athen) kommt noch Lelystad Airport für Billigflieger und eine Insel im Nordsee für interkontinentale Flüge. Aber interkontinentales Drehkreuz sein, das möchten Brüssel (BRU), Paris (CDG), Frankfurt (FRA), Köln (CGN) und Düsseldorf (DUS) auch. Alle Städte liegen "rennbahnkompatibel" auseinander in einem quadratischen Rahmen von etwa 500 km.
Ich stelle mir die Frage: brauchen wir auf 500x500 km wirklich sechs (mit der Flughafeninsel sogar sieben) Drehkreuze? Oder reichen Paris und Frankfurt aus und können wir dafür nicht besser die Rennbahn-Anbindung von AMS/DUS/CGN/BRU mit Paris und Frankfurt verbessern?
Bei der Bahn gibt es in Grossen und Ganzen drei Verkehrskategorien: Fernstrecke, Mittelstrecke und Regio, mit zugehörigen Bahnhöfen.
Im Flugverkehr könnte man auch drei definieren:
a. interkontinental (z.B. Frankfurt-New York oder Paris-Bangkok)
b. innereuropäisch, Langstrecke (1000-2000 Meilen, z.B. Düsseldorf-Athen)
c. innereuropäisch, Mittelstrecke (500-1000 Meilen, z.B. Düsseldorf-Barcelona)
Kurzstrecken wie Amsterdam-Frankfurt sollten doch wirklich mit der Bahn absolviert werden.
Mit dazu gehörigen Flughäfen.
Ist es nicht etwa eine Idee, mit ICE (International)/TGV/Thalys/railjet usw. auch die Flughäfen besser anzubinden = bei der Rennbahnplanung auch Flughäfen zu berücksichtigen?
Eine direkte Zugverbindung, wie die Lufthansa sie etwa auf der ebenfalls sehr kurzen Strecke zwischen Köln und Frankfurt anbiete, sei hier deshalb nicht möglich.
Wie wichtig ist München Flughafen? Wichtig genug um eine Rennbahn Nürnberg-München Flughafen-Rosenheim zu rechtfertigen?
Alternative: Ausbau der S-Bahn Strecke M Hbf - MUC mit zwei zusätzlichen Gleisen für den Fernverkehr. Bei uns fahren ja auch "Sprinter" und "IC"s zum Flughafen Schiphol. Sogar Thalys hält dort. Zugegeben, der Abstand Hbf-Flughafen ist in Amsterdam kürzer als in München und der Takt vermutlich auch dichter; für eine Reisekette Oberhausen-Amsterdam-Los Angeles durfte der Umstieg in Amsterdam Centraal nach Schiphol verkraftbar sein (es gibt ja stündlich 5-6 IC Direkt und 4 "Sprinter")
"Ein paar Minuten mehr Reisezeit für die Bahnverbindung sollten der Lufthansa die internationalen Klimaziele schon wert sein", meint hingegen Grünen-Landeschef Hallitzky.
Ich denke nicht, dass die Reisezeit das Problem ist. Gestern traf ich ein Pärchen im Zug auf dem Weg von Koblenz nach Schiphol (dann mit irgendwelchem interkontinentalen Flieger weiter). Die beiden hatten sich trotz ICE International für den Reiseweg via Venlo entschieden (direkter "IC" Venlo-Schiphol sei Dank). Ich war selber unterwegs von Mainz nach Eindhoven und habe das Pärchen begleitet, auch beim bahnsteig-ungleichen Umstieg in Venlo.
ICE International hätte mehr gekostet und statt Umstieg in Venlo wäre es Umstieg in Amsterdam gewesen.
Also eher Kosten und Umsteigezwang. Wären die in München endenden ICEs zum Flughafen verlängert, wäre das Problem schon leichter. In CH und NL hat man zumindest dafür gesorgt, dass man bequem mit der Bahn zum Flughafen kommt: wie gesagt Venlo-Schiphol direkt aber von Maastricht und Heerlen aus mit bahnsteiggleichen Umstieg in Utrecht.
Aber rundum München wird ein "Satellitenflughafen" (wie Lelystad bei uns) eher wahrscheinlich sein als eine Rennbahn die den Flughafen anbindet. Dann mal hoffen, dass dieser zweite Flughafen dafür dann ICE-Anbindung bekommt.
gruß,
Oscar (NL).
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EU: Neuanordnung klassische Bahn, Rennbahn und Flieger?
Aphex Twin, Montag, 25.02.2019, 10:54 (vor 2599 Tagen) @ Oscar (NL)
Ich glaube, wir brauchen eine Neudefinition der Rollen der klassischen Bahn, des Hochgeschwindigkeitsverkehrs und des Luftverkehrs. Und zwar nicht nur in Deutschland sondern in ganz West-Europa.
Aktuell bei uns in NL: die Rolle von Schiphol (AMS): der Flughafen möchte nach wie vor ein interkontinentales Drehkreuz ("Hub") bleiben und weiter wachsen. Satte drei Flughäfen sollen rundum Amsterdam entstehen: nebst ein weiter ausgebauter Schiphol für innereuropäische Flüge (etwa Amsterdam-Lissabon, Amsterdam-Helsinki oder Amsterdam-Athen) kommt noch Lelystad Airport für Billigflieger und eine Insel im Nordsee für interkontinentale Flüge. Aber interkontinentales Drehkreuz sein, das möchten Brüssel (BRU), Paris (CDG), Frankfurt (FRA), Köln (CGN) und Düsseldorf (DUS) auch. Alle Städte liegen "rennbahnkompatibel" auseinander in einem quadratischen Rahmen von etwa 500 km.
Ich stelle mir die Frage: brauchen wir auf 500x500 km wirklich sechs (mit der Flughafeninsel sogar sieben) Drehkreuze? Oder reichen Paris und Frankfurt aus und können wir dafür nicht besser die Rennbahn-Anbindung von AMS/DUS/CGN/BRU mit Paris und Frankfurt verbessern?
Wieviele der Flugbewegungen an diesen fünf Flughäfen sind denn innerhalb dieser Gruppe? Ich würde schätzen dass die grosse Mehrheit zu anderen, weiter entfernten Zielen geht. Kurz gesagt, selbst wenn alle Verbindungen zwischen diesen fünf Flughäfen durch Bahnverbindungen ersetzt würden würden wahrscheinlich immer noch 70 bis 80% der heutigen Flüge stattfinden. D.h. wenn man nicht einen Megaflughafen bauen will braucht man diese fünf Flughäfen allein für die Kapazität für Mittel- und Langstreckenflügen.
EU: Neuanordnung klassische Bahn, Rennbahn und Flieger?
Christian_S, Montag, 25.02.2019, 11:04 (vor 2599 Tagen) @ Aphex Twin
Wieviele der Flugbewegungen an diesen fünf Flughäfen sind denn innerhalb dieser Gruppe? Ich würde schätzen dass die grosse Mehrheit zu anderen, weiter entfernten Zielen geht. Kurz gesagt, selbst wenn alle Verbindungen zwischen diesen fünf Flughäfen durch Bahnverbindungen ersetzt würden würden wahrscheinlich immer noch 70 bis 80% der heutigen Flüge stattfinden. D.h. wenn man nicht einen Megaflughafen bauen will braucht man diese fünf Flughäfen allein für die Kapazität für Mittel- und Langstreckenflügen.
Das wurde ja auch kürzlich zum Ende der Produktion des Airbus A380 so gesagt: der Gedanke war seinerzeit, mit derartigen großen Flugzeugen die Menschen von großen Drehkreuzen zu anderen großen Drehkreuzen zu bringen, von wo aus sie sich dann wieder mit Abbringerflügen zu ihren Zielen verteilen. Genau dieses Konzept ging nicht wirklich auf, die Menschen schätzen das viele Umsteigen nicht. Da hat sich u.a. Hartmut Mehdorn deutlich verschätzt, denn auch bei der Bahn ging dieses Konzept ja nicht wirklich auf.
Man braucht sicher nicht jeden kleinen Dorfflughafen, aber in einem Land wie Deutschland sind einfach einige Flughäfen nötig, um langwierige Massenbewegungen durchs halbe Land zu den großen Flughäfen zu vermeiden. Zubringerflüge können ihre Bedeutung haben, da wie gesagt die Bahn oft keine Alternative bietet, da sie in Tagesrandzeiten quasi nicht verkehrt (von Hamburg-Köln-Stuttgart mal abgesehen).
EU: Neuanordnung klassische Bahn, Rennbahn und Flieger?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 25.02.2019, 12:04 (vor 2599 Tagen) @ Christian_S
Hallo Christian_S,
Das wurde ja auch kürzlich zum Ende der Produktion des Airbus A380 so gesagt: der Gedanke war seinerzeit, mit derartigen großen Flugzeugen die Menschen von großen Drehkreuzen zu anderen großen Drehkreuzen zu bringen, von wo aus sie sich dann wieder mit Abbringerflügen zu ihren Zielen verteilen.
So wie die Bahn eine limitierte Zahl an Trassen hat, so haben Flughäfen eine limitierte Zahl an Slots. So ein "ICE 4 mit Düsenantrieb" würde ja zumindest bei den Grossflughäfen einiges an Slots einsparen. Allerdings müssen die Fluggäste irgendwie zum Grossflughafen kommen und das geschieht dann leider mit Zubringerflügen. Das Problem mit den Slots wird dann nicht gelöst sondern verschoben (ggf. verschlimmert).
Genau dieses Konzept ging nicht wirklich auf, die Menschen schätzen das viele Umsteigen nicht. Da hat sich u.a. Hartmut Mehdorn deutlich verschätzt, denn auch bei der Bahn ging dieses Konzept ja nicht wirklich auf.
Dann wäre der ICE 4 eine Fehlbeschaffung, zumindest in der zweistelligen Wagenversion (12, 13 oder 14 Wagen). Der Siebenwagenzug würde dann noch Sinn machen, weil man bei starker Nachfrage so ggf. noch als Kuppelzug mit zwei Zugteilen fahren kann.
Bei uns sind die 12-Wagen "IC"-Dostos auf Amsterdam-Eindhoven ja auch Kuppelzüge.
Dagegen spricht aber dass in China neue 400m-Züge (16-teilig) verkehren, wo man auch 2x200m einsetzen könnte.
Man braucht sicher nicht jeden kleinen Dorfflughafen, aber in einem Land wie Deutschland sind einfach einige Flughäfen nötig, um langwierige Massenbewegungen durchs halbe Land zu den großen Flughäfen zu vermeiden.
Man kann die Frage auch anders stellen. Kamiel Normalbelgier möchte von Brüssel nach Houston reisen. Er hat folgende Wahl:
a. Direktflug ab BRU
b. Transitflug nach AMS oder CDG, ab dort nach Houston
c. Thalys nach AMS oder TGV nach CDG (Anreise per Rennzug), ab dort nach Houston
d. AmBrüx-IC nach AMS (Anreise per klassischen Zug), ab dort nach Houston
Was ist umweltfreundlicher? Vermutlich der Direktflug. Aber: bei gleicher Zahl an Slots kann man zwar mehr unterschiedliche Ziele ansteuern, aber das geht dann nicht so oft. Funktioniert bei der Bahn genauso: ab Eindhoven ist die Kapazität Richtung Den Bosch schon dermassen ausgenutzt für die Fahrtziele Amsterdam und Schiphol, dass eine Linie via Utrecht nach Groningen nicht mehr passt.
Und so muss man auch beim Flieger umsteigen.
(von Hamburg-Köln-Stuttgart mal abgesehen).
Nach Hamburg muss man zuerst kommen, s.i.w. hat der Flughafen von Hamburg auch keine Fernverkehrsanbindung.
Stuttgart Flughafen wird hoffentlich irgendwann seinen "überdachten ICE-Schienenflughafen" bekommen... ;)
gruß,
Oscar (NL).
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Hub and Spoke ist immer noch aktuell
flierfy, Dienstag, 26.02.2019, 01:25 (vor 2599 Tagen) @ Christian_S
Das wurde ja auch kürzlich zum Ende der Produktion des Airbus A380 so gesagt: der Gedanke war seinerzeit, mit derartigen großen Flugzeugen die Menschen von großen Drehkreuzen zu anderen großen Drehkreuzen zu bringen, von wo aus sie sich dann wieder mit Abbringerflügen zu ihren Zielen verteilen. Genau dieses Konzept ging nicht wirklich auf, die Menschen schätzen das viele Umsteigen nicht. Da hat sich u.a. Hartmut Mehdorn deutlich verschätzt, denn auch bei der Bahn ging dieses Konzept ja nicht wirklich auf.
Die Passagiere wünschen sich vielleicht Direktverbindungen, nur bekommen sie die in Deutschland nicht. Dank der restriktiven Flugverkehrsabkommen, wird der interkontinentale Flugverkehr fast ausschliesslich auf die zwei Drehkreuze Frankfurt und München gelenkt. Damit werden die Zubringerflüge überhaupt erst nötig. Das Nachsehen dieser Politik haben Städte wie Hamburg, Berlin, Stuttgart und Köln, die so nur zweitklassig an die Machtzentren der Welt angebunden bleiben.
Hub and Spoke ist immer noch aktuell
Celestar, Dienstag, 26.02.2019, 11:56 (vor 2598 Tagen) @ flierfy
Dank der restriktiven Flugverkehrsabkommen, wird der interkontinentale Flugverkehr fast ausschliesslich auf die zwei Drehkreuze Frankfurt und München gelenkt.
Welche genau sollen das sein? Innerhalb der EU ist eh alles möglich (bis zu 9. Freiheitsrechten), und nach Nordamerika (wichtigste Interkontinentalregion) gibt es quasi unbeschränkte 3. und 4. und häufig auf 5. Freiheitsrechte. Nach Asien oder so wird es z.B. ab Stuttgart, Düsseldorf oder Berlin im Sommer gerne mal knapp mit den kurzen Runways. +30 Grad, volle Buchung heißt mal gerne dass man mal Fracht oder Passagiere stehen lassen muss, um überhaupt noch raus zu kommen.
Die Lufthansa würde lieber auch ein einziges Drehkreuz in Deutschland betreiben, aber dazu haben wir keine ausreichend dimensionierte Flughäfen.
Celestar
Hub and Spoke ist immer noch aktuell
Aphex Twin, Dienstag, 26.02.2019, 12:26 (vor 2598 Tagen) @ Celestar
Dank der restriktiven Flugverkehrsabkommen, wird der interkontinentale Flugverkehr fast ausschliesslich auf die zwei Drehkreuze Frankfurt und München gelenkt.
Welche genau sollen das sein?
Die 'Logik' dass für etwas unerwünschtes immer eine etwas nebulöse Macht im Hintergrund verantwortlich sein muss.
Hub and Spoke ist immer noch aktuell
flierfy, Dienstag, 26.02.2019, 21:06 (vor 2598 Tagen) @ Celestar
bearbeitet von flierfy, Dienstag, 26.02.2019, 21:06
Welche genau sollen das sein?
Abkommen wie das mit den VAE, mit denen die Lufthansa ausländische Konkurrenten aus Deutschland weitgehend raushält. Solche Restriktionen werden wohl auch in den Abkommen mit den meisten anderen Ländern enthalten sein.
Innerhalb der EU ist eh alles möglich (bis zu 9. Freiheitsrechten), und nach Nordamerika (wichtigste Interkontinentalregion) gibt es quasi unbeschränkte 3. und 4. und häufig auf 5. Freiheitsrechte.
In Europa hat man aber auch Alternativen abseits des Luftverkehrs. Und Nordamerika ist nur ein kleiner Teil der Welt.
Nach Asien oder so wird es z.B. ab Stuttgart, Düsseldorf oder Berlin im Sommer gerne mal knapp mit den kurzen Runways. +30 Grad, volle Buchung heißt mal gerne dass man mal Fracht oder Passagiere stehen lassen muss, um überhaupt noch raus zu kommen.
Gatwick hat auch keine längeren Bahnen und hat dennoch mehr interkontinentale Verbindungen als Hamburg, Berlin und Stuttgart zusammen.
Die Lufthansa würde lieber auch ein einziges Drehkreuz in Deutschland betreiben, aber dazu haben wir keine ausreichend dimensionierte Flughäfen.
Oder die Lufthansa hat einfach zu grosse Ansprüche. Frankfurt hat 4 Start- und Landebahnen und liegt verkehrlich sehr günstig. Was wollen sie da noch mehr.
DUS? TXL?
ktmb, Dienstag, 26.02.2019, 12:39 (vor 2598 Tagen) @ flierfy
Selbst Berlin-Tegel hat seit einiger Zeit eine Direktverbindung (scoot) nach Singapur. Das spricht doch eher für die Verlagerung von Direktflügen in die Fläche jenseits der großen Hubs, wenn es das lokale Aufkommen zulässt.
MUC: Nummer 1 in Originärpassagieren
Celestar, Montag, 25.02.2019, 11:17 (vor 2599 Tagen) @ Oscar (NL)
Wie wichtig ist München Flughafen? Wichtig genug um eine Rennbahn Nürnberg-München Flughafen-Rosenheim zu rechtfertigen?
Von den Originärpassieren mal Nummer 1 in Deutschland und Top 10 in Europa (vielleicht sogar Top 5, da müsste ich aber mal nachrechnen)
Warum nicht eine Rennbann Nürnberg-Bypass Ingolstadt-MUC-München Hbf?
Celestar
schnell vom Flughafen zum Hbf?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 25.02.2019, 11:25 (vor 2599 Tagen) @ Celestar
bearbeitet von Oscar (NL), Montag, 25.02.2019, 11:27
Warum nicht eine Rennbann Nürnberg-Bypass Ingolstadt-MUC-München Hbf?
Nürnberg-Ingolstadt gibt es bereits, wenn auch mit Schleichpassage Ingolstadt.
Umfahrung sollte nicht das Problem sein, Weiterführung nach München Flughafen auch nicht.
Aber München Flughafen-München Hbf... das geht vermutlich nur 35 m unter der Erde...
gruß,
Oscar (NL), stellt gerade fest dass er den fünfhundertfünfundfünfzigtausend fünfhundertfünfundfünfzigsten (555.555.) Beitrag in diesem Forum erfasst hat...;)
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schnell vom Flughafen zum Hbf?
Celestar, Montag, 25.02.2019, 12:48 (vor 2599 Tagen) @ Oscar (NL)
Aber München Flughafen-München Hbf... das geht vermutlich nur 35 m unter der Erde...
Zwischen etwa Leuchtenbergring und Hbf, ja. Zwischen Flughafen und Leuchtenbergring ist viel freie Fläche. Und das München 21 Baufeld ist AFAIK immer noch offen.
Celestar
Magnetbahn
brun, Montag, 25.02.2019, 12:50 (vor 2599 Tagen) @ Oscar (NL)
Aber München Flughafen-München Hbf... das geht vermutlich nur 35 m unter der Erde...
Oder in 10 Minuten wie mal vorgesehen per Transrapid. :-)
Dachau als ICE-Bahnhof?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 25.02.2019, 14:49 (vor 2599 Tagen) @ Celestar
Warum nicht eine Rennbann Nürnberg-Bypass Ingolstadt-MUC-München Hbf?
Ist es eine Idee, ab Dachau eine NBS160 via B471 und A92 zum Flughafen zu bauen?
Dann kann man 2x ICE4 (siebenteilig) bis Dachau fahren (via herkommliche Rennbahn und ABS200) und ab dort 1 Zugteil nach München Hbf, 1 Zugteil nach München Flughafen schicken.
Die S-Bahn von Altomünster nach Dachau könnte man auch zum Flughafen verlängern.
gruß,
Oscar (NL).
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Dachau als ICE-Bahnhof?
Christian_S, Montag, 25.02.2019, 15:04 (vor 2599 Tagen) @ Oscar (NL)
Ist es eine Idee, ab Dachau eine NBS160 via B471 und A92 zum Flughafen zu bauen?
Dann kann man 2x ICE4 (siebenteilig) bis Dachau fahren (via herkommliche Rennbahn und ABS200) und ab dort 1 Zugteil nach München Hbf, 1 Zugteil nach München Flughafen schicken.
Wäre eher kontraproduktiv, da zum Flughafen quasi ein Unweg. Zumal auch auf Nürnberg-München die Reisezeit verlängert würde.
Dann lieber die von mir angesprochene Querspange von Ingolstadt herüber zur Landshuter Strecke. Die wäre gar nicht mal besonders lang und man könnte zweistündlich, wenn die Linien 28 und 41 parallel fahren, einen Zug zum Flughafen und den anderen direkt nach München Hbf schicken. Natürlich mit gegenseitiger Korrespondenz in Nürnberg.
Die S-Bahn von Altomünster nach Dachau könnte man auch zum Flughafen verlängern.
Das fänden die zahlreichen Pendler der Altomünsterer Strecke sicher nicht so toll ;-)
Dachau als ICE-Bahnhof?
Celestar, Montag, 25.02.2019, 15:22 (vor 2599 Tagen) @ Oscar (NL)
Alle diese "nicht direkten Varianten" haben imho mehrere Problem, die man mit einer NBS Ingolstadt-MUC-Leuchtenbergring-Hbf löst.
1) Züge aus Richtung Nürnberg können bis Pasing (ggf Augsburg) durchfahren. Damit können Stellflächen in der Innenstadt Münchens frei werden (die Stellfläche ist etwa so wertvoll wie der Zug).
2) Züge aus Richtung Stuttgart (ICE) bzw REs aus Augsburg, Weilheim, Landsberg können bis MUC durchgebunden werden.
3) MUC könnte ein brauchbarer Umsteigebahnhof aus Landshut/Mühldorf( Salzburg) werden und damit Reisezeit erheblich verkürzen.
4) Auf der NBS könnte eine schnelle S-Bahn (<20 Minuten Fahrzeit) unterwegs sein.
Celestar
Rennbahn IN-MUC-Leuchtenbergring-M Hbf
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 25.02.2019, 16:52 (vor 2599 Tagen) @ Celestar
bearbeitet von Oscar (NL), Montag, 25.02.2019, 16:55
Alle diese "nicht direkten Varianten" haben imho mehrere Problem, die man mit einer NBS Ingolstadt-MUC-Leuchtenbergring-Hbf löst.
1. Idealerweise beginnt diese Rennbahn nördlich von Ingolstadt, damit Züge, die nicht in IN halten, auch mit Vollgas an IN vorbeifahren können.
Aber damit wird die Lokalpolitik von Ingolstadt vermutlich nicht einverstanden sein, denn auch in und rundum Ingolstadt wohnen Menschen die am liebsten schnell nach MUC fahren möchten. Gut, das geht trotzdem wenn man südlich von IN eine Spange Richtung Rennbahn baut.
2. Anbindung MUC: Nord-Südtunnel mit nördlicher Spange nach Marzling (für REs aus Regensburg/Passau)?
Hier wird Freising sich wieder benachteiligt fühlen. Aber ich nehme an, ab Freising kommt man leicht zum Flughafen mit einem Expressbus? (genauso wie Haarlem-Schiphol bei uns)
3. Einfädelung mit der S-Bahn-Trasse bei Fischerhäuser?
4. Leuchtenbergring-Hbf:
a. aussen drum
b. Fernverkehrstunnel (käme auch DE-AT Verkehren zugute)
Auf der NBS könnte eine schnelle S-Bahn (<20 Minuten Fahrzeit) unterwegs sein.
Der STRAMmer MAX!
STRAM = Suburban Train Reaching Airport Munich
MAX = München Airport eXpress
gruß,
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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Freising muss der Regionalverkehr noch mitnehmen
flierfy, Dienstag, 26.02.2019, 01:14 (vor 2599 Tagen) @ Oscar (NL)
2. Anbindung MUC: Nord-Südtunnel mit nördlicher Spange nach Marzling (für REs aus Regensburg/Passau)?
Hier wird Freising sich wieder benachteiligt fühlen. Aber ich nehme an, ab Freising kommt man leicht zum Flughafen mit einem Expressbus? (genauso wie Haarlem-Schiphol bei uns)
Der Übergang des Regionalverkehrs auf die SFS sollte besser südostlich von Freising erfolgen, auch wenn eine solche Spange die Form eines Schwanenhalses haben würde. Freising ist der optimale Endhaltepunkt für die S1 und Übergang von der S-Bahn zum Regionalverkehr. Dann braucht man auch keine ulkigen Busverbindungen oder extra Bahnlinien für ein einziges Mittelzentrum.
Turmbahnhof
Celestar, Dienstag, 26.02.2019, 08:31 (vor 2598 Tagen) @ flierfy
Yep, oder die SFS unter Freising durch und dann den Bahnhof als Turmbahnhof :)
RE Ingolstadt - Freising - MUC - München Ost - München.
Celestar
Turmbahnhof
flierfy, Dienstag, 26.02.2019, 10:12 (vor 2598 Tagen) @ Celestar
Und wie führst du die REs von Regensburg bzw Passau nach München?
Turmbahnhof
Celestar, Dienstag, 26.02.2019, 11:42 (vor 2598 Tagen) @ flierfy
Und wie führst du die REs von Regensburg bzw Passau nach München?
Über den existierenen Bahnhof und dann entweder so wie jetzt oder per Einschleifung Richtung Flughafen.
Vielleicht male ich mal ein Bild in google-earth :)
Celestar
Rennbahn IN-MUC-M, Passage FS, mögliche Regios.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 26.02.2019, 11:32 (vor 2598 Tagen) @ flierfy
flierfy:
Der Übergang des Regionalverkehrs auf die SFS sollte besser südostlich von Freising erfolgen, auch wenn eine solche Spange die Form eines Schwanenhalses haben würde. Freising ist der optimale Endhaltepunkt für die S1 und Übergang von der S-Bahn zum Regionalverkehr. Dann braucht man auch keine ulkigen Busverbindungen oder extra Bahnlinien für ein einziges Mittelzentrum.
Drei Szenarien, alle drei mit Pros und Kontras:
a. westliche Umfahrung von Freising -> ermöglicht REs M Hbf - MUC - Passau mit Halt in Freising (ist das etwa Deine Schwanenhals?), bedeutet aber eine scharfe Kurve unter dem Flughafen
b. Untertunnelung von Freising mit Turmbahnhof (Vorschlag "Celestar"?) -> ermöglicht schnellere FV-Fahrten aber für MUC-Passau muss man in Freising umsteigen.
c. ostliche Umfahrung von Freising, REs befahren ab Marzling die Bestandsstrecke nach Passau -> Freising wird ausgelassen.
Oder man baut b. und eine Ostspange und hat immerhin das Problem von c.
Frage ist, ob Nonstopzüge N-M via MUC schneller wären als via Pfaffenhofen-Dachau. Ja, die Rennbahn ist schneller als die ABS200 (erst recht wenn man Ingolstadt umfahren kann) aber die gewonnene Zeit wird im Münchner Stadtgebiet wieder abgebummelt.
Dann ist die Frage ob auch Ingolstadt-München via MUC schneller wäre als via Dachau.
Celestar:
RE Ingolstadt - Freising - MUC - München Ost - München.
Wenn man eine komplette Rennbahn N-M hat, könnte man zwei RE200-Linien anbieten:
a. Nürnberg-Rennbahn-Ingolstadt-ABS200-München
b. Nürnberg-Treuchtlingen-Ingolstadt-Rennbahn-MUC-München
Im Falle b. wäre vielleicht ein Halt "Rohrbacher Kreuz" sinnvoll, dort wo A9 und A93 einander treffen.
================
Eine ganz andere Sichtweise: so hat man auf Ingolstadt-München eine ABS200 und eine NBS300 nebeneinander. Ist das nicht etwas überdimensioniert? Eine solche Infra hat sogar Paris-Lyon-Marseille nicht (s.i.w. ist vmax der Cevenol-Strecke nur 160) und da ist noch mehr los als auf Nürnberg-München.
Andererseits: auf (Tours?-)Poitiers-Bordeaux bestehen auch eine ABS220 und eine NBS320 nebeneinander, und das funktioniert auch, wobei die Gegend in Westfrankreich dünner besiedelt ist als die Region N-M.
gruß,
Oscar (NL).
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Rennbahn IN-MUC-M, Passage FS, mögliche Regios.
Celestar, Dienstag, 26.02.2019, 11:46 (vor 2598 Tagen) @ Oscar (NL)
Eine ganz andere Sichtweise: so hat man auf Ingolstadt-München eine ABS200 und eine NBS300 nebeneinander. Ist das nicht etwas überdimensioniert? Eine solche Infra hat sogar Paris-Lyon-Marseille nicht (s.i.w. ist vmax der Cevenol-Strecke nur 160) und da ist noch mehr los als auf Nürnberg-München.
Andererseits: auf (Tours?-)Poitiers-Bordeaux bestehen auch eine ABS220 und eine NBS320 nebeneinander, und das funktioniert auch, wobei die Gegend in Westfrankreich dünner besiedelt ist als die Region N-M.
Ingolstadt-München ist nur auf einem sehr kurzen Stück ABS200. Das meiste ist 160km/h, stückweise sogar weniger. Im Moment fahren da mal schnell so 3 ICE (in Zukunft vielleicht sogar mehr?), ne RE und eine RB. Dazu ziemlich viele Güterzüge, die ständig anhalten müssen. Und ich denke mit einer Anbindung MUC würden das mehr Züge werden.
Celestar
Bilder
Celestar, Dienstag, 26.02.2019, 12:35 (vor 2598 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von Celestar, Dienstag, 26.02.2019, 12:36
Rennbahn IN-MUC-M, Passage FS, mögliche Regios.
flierfy, Dienstag, 26.02.2019, 20:05 (vor 2598 Tagen) @ Oscar (NL)
flierfy:
Der Übergang des Regionalverkehrs auf die SFS sollte besser südostlich von Freising erfolgen, auch wenn eine solche Spange die Form eines Schwanenhalses haben würde. Freising ist der optimale Endhaltepunkt für die S1 und Übergang von der S-Bahn zum Regionalverkehr. Dann braucht man auch keine ulkigen Busverbindungen oder extra Bahnlinien für ein einziges Mittelzentrum.
Drei Szenarien, alle drei mit Pros und Kontras:a. westliche Umfahrung von Freising -> ermöglicht REs M Hbf - MUC - Passau mit Halt in Freising (ist das etwa Deine Schwanenhals?), bedeutet aber eine scharfe Kurve unter dem Flughafen
b. Untertunnelung von Freising mit Turmbahnhof (Vorschlag "Celestar"?) -> ermöglicht schnellere FV-Fahrten aber für MUC-Passau muss man in Freising umsteigen.
c. ostliche Umfahrung von Freising, REs befahren ab Marzling die Bestandsstrecke nach Passau -> Freising wird ausgelassen.Oder man baut b. und eine Ostspange und hat immerhin das Problem von c.
Westlich an Freising vorbei zu bauen, hiesse praktisch auch am Flughafen vorbei zu fahren. Das kann ich mir nicht vorstellen.
Ein Tunnel unter Freising hätte den Vorteil, dass der Münüx Freising bedienen würde. Ob dieser Nutzen allerdings die Kosten des Tunnels und vor allem der unterirdischen Station, die dafür nötig würde, rechtfertigen kann, wage ich zu bezweifeln.
Für mich ist eine Ostumfahrung die beste Lösung. Für Freising gäbe es bei mir eine Verbindungsbahn, über die der ganze niederbayrische Regionalverkehr auf dem Weg nach München eingefädelt wird. Dann gäbe es auf der bestehenden Bahnstrecke Freising-München nur noch die S-Bahn und Güterverkehr.
Das sähe dann so aus:
![[image]](http://cdn.ipernity.com/200/23/68/39402368.9c6fbfbd.640.jpg?r2)
Frage ist, ob Nonstopzüge N-M via MUC schneller wären als via Pfaffenhofen-Dachau. Ja, die Rennbahn ist schneller als die ABS200 (erst recht wenn man Ingolstadt umfahren kann) aber die gewonnene Zeit wird im Münchner Stadtgebiet wieder abgebummelt.
Dann ist die Frage ob auch Ingolstadt-München via MUC schneller wäre als via Dachau.
Es sind vielleicht 20% mehr Weg, dafür aber an die 85% mehr an Geschwindigkeit. Selbst Züge, die in Ingolstadt und am Flughafen halten, dürften wohl mindestens genauso schnell sein, wie derzeit über die Bestandsstrecke.
Rennbahn IN-MUC-M, Passage FS, mögliche Regios.
Celestar, Mittwoch, 27.02.2019, 08:54 (vor 2597 Tagen) @ flierfy
Die Ideen sind ja jetzt nicht so unterschiedlich :)
Celestar
IN-MUC-M: Rennbahn oder Mischbetrieb?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 28.02.2019, 09:18 (vor 2596 Tagen) @ Celestar
Die Ideen sind ja jetzt nicht so unterschiedlich :)
Ich sehe doch ein paar Unterschiede.
Aber zuerst: jetzt ist mir klar, dass ihr die Rennbahn nicht durch das Isartal trassieren möchtet, sondern östlicher. Ich danke Euch beiden für die Bilder.
Kommen wir zu den Unterschieden.
1. Bei "flierfy" habe ich die Vision einer reinrassigen Rennbahn, bei "Celestar" die einer Mehrzweckstrecke also auch mit REs und S-Bahnen.
Tatsächlich befährt die vorgesehene Rennbahn Neuland, also könnte man auch Orten, die bisher keinen Bahnanschluss haben, ihn anbieten.
Vor allem Aschheim hat viel Potential, als Osttransferium von München Stadt und als Alternativ-Parkplatz für MUC. Mit einem RE käme man so schnell zum Flughafen und zur Innenstadt und entlastet man Flughafen und Innenstadt von Autos.
Ich nehme mal an, dass mit dem Einwohner- und Reisendenwachstum der aktuelle 20-Minutentakt S-Bahn auf 15-Minutentakt verdichtet wird.
Zudem nehme ich mal an, dass auf der neuen Rennbahn 4 stündliche ICE-Linien kommen. Diese kann man paarweise in Halbstundentakt anbieten, damit ausreichend Platz bleibt für die S-Bahn und die REs. Je nach dem wie wichtig MUC ist:
a. alle Fernzüge halten in MUC (genauso wie Schiphol bei uns)
b1. 50% hält, 50% fährt durch (MUC jedenfalls halbstündlich bedient)
b2. MUC und Ingolstadt abwechselnd (IN-MUC mit RE200)
Aber: bei uns ist die HSL-Zuid eine reinrassige Rennbahn geworden, obwohl man auch "IC" Amsterdam-Schiphol-Zoetermeer-Rotterdam anbieten könnte.
Auf der Strecke fahren inzwischen 6 stündliche Linien (ab Amsterdam zwei nach Rotterdam, zwei nach Breda, eine nach Brüssel und eine nach Paris/London)
Das wäre auch für München möglich: nach NRW, Hamburg und Berlin jeweils als ICE-Sprinter und als "normaler" ICE. Der NRW-Sprinter kann man teilweise durchbinden als ICE International:
- wenn M-BRX verkehrt, dann in Köln Anschluss an NS-IC200 nach Amsterdam;
- wenn M-AMS verkehrt, dann in Köln Anschluss an Thalys nach Paris oder NMBS-IC200 nach Brüssel und Oostende;
- Kuppelzug Brüssel/Amsterdam mit Zugtrennung in Köln.
Die Frage ist also, wie wichtig der Regionalverkehr dort in Verhältnis zum Fernverkehr ist/sein wird.
2. Passage Speichersee: "Celestar" östlich drum, "flierfy" via Tunnel oder Viadukt?
gruß,
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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Jedem Kaff seine Infrastruktur ...
Blaschke, Montag, 25.02.2019, 19:55 (vor 2599 Tagen) @ Oscar (NL)
Hallo.
das möchten Brüssel (BRU), Paris (CDG), Frankfurt (FRA), Köln (CGN) und Düsseldorf (DUS) auch. Alle Städte liegen "rennbahnkompatibel" auseinander in einem quadratischen Rahmen von etwa 500 km.
Ich stelle mir die Frage: brauchen wir auf 500x500 km wirklich sechs (mit der Flughafeninsel sogar sieben) Drehkreuze?
Ja! Jedem Kaff seine eigene Infrastruktur.
Guck dir die ARA-Häfen an. Oder noch besser Hamburg. Da muss für alles Geld der Welt die Elbe zum Marianengraben ausgebaut werden, wo der Tiefwasserhafen Wilhelmshaven sogar im eigenen Land ist. Aber im fremden Bundesland. Was dann für Bremerhaven auch gilt.
Deine Gedanken sind also etwas nun ja, etwas naiv ...
Schöne Grüße von jörg
Übertreibung und Skandalisierung im Beitrag von Power132?
GUM, Montag, 25.02.2019, 15:36 (vor 2599 Tagen) @ Power132
Es regt sich in Bayern Wiederstand an der kürzesten innerdeutschen Flugverbindung der Lufthansa.
Lieber Power123,
die Eröffnung Deines Beitrags halte ich für ziemlich übertrieben und realitätsfern.
Es "regt sich in Bayern Widerstand" würde für mich heißen: Bürgerinitiativen mit Hunderten oder Tausenden Demonstranten würden Druck machen.
Dem ist es aber nicht so. Stattdessen ist es ein einzelner Vorsitzender einer Nicht-Regierungspartei, der sein Profil schärfen möchte.
Und übrigens am Rande gesprochen auch unglücklich formuliert, wenn ihn gmx richtig zitiert hat:
"Die innerbayerische Flugstrecke Nürnberg-München ist eine ökologische und ökonomische Absurdität und sollte besser heute als morgen eingestellt werden", teilte etwa der bayerische Grünen-Landesvorsitzende, Eike Hallitzky, auf Anfrage mit."
Die "ökonomische Absurdität" wird wohl die Deutsche Lufthansa besser beurteilen können, da dem Yield Management alle Umsätze dieser Strecke vorliegen.
Zudem würden viele Passagiere bei Nicht-Vorhandensein einfach zu einem auslädnsichen Drehkreuz fliegen, so dass im Inland Steuern verloren gehen. Weil der Langstreckenflug eben nicht bei der Lufthansa gebucht wird.
Leider zeigt sich auch hier wieder, dass die Partei Die Grünen sich über geltendes Recht hinaus wieder zu einer Bevormundungs-Partei entwickelt.
Mich persönlich stört die Flugverbindung nicht und wenn ich direkt am Flughafen wohnen würde würde ich sie ab sofort regelmäßig nutzen :-)
Liebe Grüße
GUM
--
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Zitat *scheint* zu stimmen
Celestar, Montag, 25.02.2019, 15:40 (vor 2599 Tagen) @ GUM
bearbeitet von Celestar, Montag, 25.02.2019, 15:44
"Die innerbayerische Flugstrecke Nürnberg-München ist eine ökologische und ökonomische Absurdität und sollte besser heute als morgen eingestellt werden", teilte etwa der bayerische Grünen-Landesvorsitzende, Eike Hallitzky, auf Anfrage mit."
Das Zitat wird in mehreren Zeitungen so wiedergegeben, könnte also durchaus echt sein :)
Weiterhin:
Hallitzky appelliert zum einen an die Lufthansa, fordert jedoch auch Maßnahmen seitens Politik: "Ein paar Minuten mehr Reisezeit für die Bahnverbindung sollten der Lufthansa die internationalen Klimaziele schon wert sein", meint der Grünen-Landeschef. München selbst müsse den Zubringerverkehr per Schiene attraktiver machen, "zum Beispiel durch eine Tarifgestaltung, die Bahn- oder Buszubringer zu einem internationalen Flug in den Ticketpreis einschließt".
Ein paar Minuten sind so etwa 1-2 Stunden. Und die Stadt München (wo lange ein grüner Bürgermeister saß) soll einem Fluggast der aus Franken nach Japan fliegt die S-Bahn Karte in München zahlen.....
Why?
Celestar
Zitat *scheint* zu stimmen
Aphex Twin, Dienstag, 26.02.2019, 09:40 (vor 2598 Tagen) @ Celestar
"Die innerbayerische Flugstrecke Nürnberg-München ist eine ökologische und ökonomische Absurdität und sollte besser heute als morgen eingestellt werden", teilte etwa der bayerische Grünen-Landesvorsitzende, Eike Hallitzky, auf Anfrage mit."
Das Zitat wird in mehreren Zeitungen so wiedergegeben, könnte also durchaus echt sein :)Weiterhin:
Hallitzky appelliert zum einen an die Lufthansa, fordert jedoch auch Maßnahmen seitens Politik: "Ein paar Minuten mehr Reisezeit für die Bahnverbindung sollten der Lufthansa die internationalen Klimaziele schon wert sein", meint der Grünen-Landeschef. München selbst müsse den Zubringerverkehr per Schiene attraktiver machen, "zum Beispiel durch eine Tarifgestaltung, die Bahn- oder Buszubringer zu einem internationalen Flug in den Ticketpreis einschließt".Ein paar Minuten sind so etwa 1-2 Stunden. Und die Stadt München (wo lange ein grüner Bürgermeister saß) soll einem Fluggast der aus Franken nach Japan fliegt die S-Bahn Karte in München zahlen.....
Why?
Die Sache ist doch ganz klar: Wenn etwas auf den ersten Blick einfach aussieht (für Flugstrecken unter 200 km sollten doch Zugverbindungen nur unwesentlich länger dauern & wenn es Fluggesellschaften es schaffen Zubringerflüge in einem gemeinsamen Ticketpreis zu integrieren, sollte dies doch auch für Zubringerzüge möglich sein), muss es doch auch in der Praxis relativ einfach sein. [/sarcasm]
Zitat *scheint* zu stimmen
GUM, Dienstag, 26.02.2019, 12:19 (vor 2598 Tagen) @ Celestar
Ein paar Minuten sind so etwa 1-2 Stunden. Und die Stadt München (wo lange ein grüner Bürgermeister saß) soll einem Fluggast der aus Franken nach Japan fliegt die S-Bahn Karte in München zahlen.....
Why?
Celestar
Danke für Deinen Beitrag, Celestar!
Vor allem besteht die Gefahr, dass insbseondere ein Langstreckenkunde von Nürnberg aus direkt zum nächsten Drehkreuz fliegt Paris, Amsterdam oder London.
Wenn er nicht durch einen Firmenvertrag geknebelt ist: Dann wird er wohl kaum vom Münchner Flughafen mit der S-Bahn nach München fahren und dann in den München-Nürnberg Express mit der derzeitigen Produktqualität unsteigen wollen.
Bereits ab dem Komfortniveau Premium Economy mit breiten Sitzen sind dann die "letzten 2,5 Stunden" zum Zielort beinahe nicht mehr zumutbar. Von den 2.000+ Euro Kunden der interkontinentalen Business Class ganz zu schweigen.
Die müssen sich dann entweder in den München-Nürnberg Express quetschen oder zahlen für ein umgemaltes 2. Klasse Abteil 60 Prozent mehr.
Zeigt halt, dass gewisse politische Farben keinerlei Gespür für die ökonomischen Zusammenhänge haben....
Liebe Grüße
GUM
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Wir verbrauchen wahrscheinlich alle viel zu viel CO2/Jahr.
ktmb, Montag, 25.02.2019, 15:51 (vor 2599 Tagen) @ GUM
bearbeitet von ktmb, Montag, 25.02.2019, 15:55
Habe eben einmal eine Berechnung über den CO2-Rechner des Bundesumweltamtes gemacht. Wir (2 Erw. + 1 Kind) haben kein Auto, fahren alles in der Stadt mit dem Fahrrad bzw. ÖPNV. Wir haben einen moderaten Stromverbrauch von 2300 kWh/Jahr. Den Strom beziehen wir von der Naturstrom AG. Wir haben einen relativ hohen Gasverbrauch von 22500 kWh/Jahr aufgrund eines alten vor 1900 gebauten Hauses, welches keine Dämmung hat. Hoffentlich gehen diese Werte bei der nächsten Abrechnung aufgrund neuer elektrischer Thermostate mit einer maximalen Raumtemperatur von 20 Grad noch einmal runter. Soweit so gut bzw. schlecht. Allein eine ca. alle zwei bis drei Jahre wiederkehrende Flugreise aus familiären Gründen nach Asien und Australien (Perth) haut aber mit ca. 3 t CO2 pro Jahr ordentlich rein. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie unser Gesamtwert von 10,23 t CO2/Jahr mit einem oder zwei Autos und häufigen innereuropäischen Flugreisen aussähe. Der deutsche Durchschnittswert liegt übrigens bei 11,61 t CO2/Jahr. Evtl. hat der CO2-Rechner nicht den Ökostrom der DB berücksichtigt.
Übertreibung und Skandalisierung - wo?
Power132, Montag, 25.02.2019, 15:59 (vor 2599 Tagen) @ GUM
Es regt sich in Bayern Wiederstand an der kürzesten innerdeutschen Flugverbindung der Lufthansa.
Lieber Power123,
die Eröffnung Deines Beitrags halte ich für ziemlich übertrieben und realitätsfern.
Es "regt sich in Bayern Widerstand" würde für mich heißen: Bürgerinitiativen mit Hunderten oder Tausenden Demonstranten würden Druck machen.
Dem ist es aber nicht so. Stattdessen ist es ein einzelner Vorsitzender einer Nicht-Regierungspartei, der sein Profil schärfen möchte.
Eine Nicht-Regierungspartei hat also kein Recht - in Form eines Einzelnen oder in ihrer Gesamtheit - Kritik zu äüßern? Und woran machst du fest, wer was sagen darf.
Überteibung und Skandalisierung - wo? Die Grünen haben in Bayern 38 Landtagsmandate, was bei einem Stimmenanteil von 17,6% (~1,19 Mio Stimmen für Bündnis90/Grüne) entspricht - wenn er für alle Grünen und die Wähler sprechen würde, sind das schon mehr als einer.
Und einer Stimme kann man sich anschließen oder eben nicht.
Wo ist die Skandalisierung, wenn man einen Bericht verlinkt, der mit einer kritischen Stimme zu einen Thema befasst? Und aus einer Stimme kann im Idealfall ein gnazer Chor erwachsen.
Wenn aber nichts angesprochen wird, kann und wird sich auch nicht viel ändern.
Übertreibung und Skandalisierung - wo?
SveFC, Somewhere, Montag, 25.02.2019, 16:06 (vor 2599 Tagen) @ Power132
Eine Nicht-Regierungspartei hat also kein Recht - in Form eines Einzelnen oder in ihrer Gesamtheit - Kritik zu äüßern?
So wird es kommen, wenn im April die EU-Urheberrechtsreform umgesetzt wurde. Durch Uploadfilter und andere Maßnahmen(Artikel 13) wird die Zensierung in Europa weiter voran getrieben und solche Aussagen sind dann nicht mehr möglich, weil jegliche unerwünschte Kritik gelöscht wird - oder noch besser gar nicht erst ins Netz gerät.
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Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater
Übertreibung und Skandalisierung - wo?
Frecciarossa, Montag, 25.02.2019, 16:23 (vor 2599 Tagen) @ SveFC
Noch ein Wutbürger.
Wo?
SveFC, Somewhere, Montag, 25.02.2019, 16:32 (vor 2599 Tagen) @ Frecciarossa
Noch ein Wutbürger.
Redest du immer so von dir?
Ich habe nur keine Lust, dass das Internet noch mehr von der Diktatur zensiert wird!
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Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater
Übertreibung und Skandalisierung - wo?
GUM, Dienstag, 26.02.2019, 13:25 (vor 2598 Tagen) @ Power132
Danke für Deine Antwort, Power 132!
Wahrscheinlich ist beim Empfänger (=mir) die Einleitung einfach falsch angekommen oder wir gingen von einer unterschiedlichen Bedeutung des Wortes "Widerstand" aus.
Widerstand hat für mich etwas gewaltiges, massives. Also etwas wie Generalstreik, außerparlamentarische Opposition oder so.
Hier ist es aber nur ein simples, sehr durchschaubares Manöver welches den Markenkern stärken soll.
Kann auch sein, dass ich auf sowas einfach allergisch reagiere weil bei all den Regelungen, Denkverboten und neuen Einschränkungen wird es für die Unternehmen schwieriger Geld zu verdienen.
Und damit auch die Wohlfühlplätze im Landtag mitzufinanzieren.
Denn mit so "Kleinigkeiten" wie öffentlicher Verurteilung von Unternehmen oder gekauften Produkten fängt es an.
Und zum Schluß wären wir wieder bei der bewährten Wahlkampfforderung von Grün, die einen administrativ festgelegten Benzinpreis forderte...
Liebe Grüße
GUM
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Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Die Lösung wäre ein Transrapid-Flughafen-Netz gewesen ...
Blaschke, Montag, 25.02.2019, 20:09 (vor 2599 Tagen) @ Power132
Hallo.
Predige ich seit jeher. Ein Transrapid-Netz, welches ausschließlich die Flughäfen verbindet und so Zubringerflüge zu den Drehkreuzen entbehrlich macht.
Zumal man da klein anfangen kann, z.B. Köln/Bonn nach Frankfurt. Und dann ausbauen nach und nach. Erst in Deutschland und dann als Exportschlager ins nähere Ausland.
Wäre den großen Flughäfen auch nicht unrecht, so werden Slots frei für luktrative Fernflüge.
Schöne Grüße von jörg
Die Lösung wäre ein Transrapid-Flughafen-Netz gewesen ...
Barbara, Dienstag, 26.02.2019, 18:40 (vor 2598 Tagen) @ Blaschke
Ich bekam mal ein eisenbahn-magazin aus den späten 80er Jahren in die Hand, wo genau dies in einem Netzplan vorgestellt wurde: Ein Transrapid-Netz zwischen den Flughäfen und ein ICE-Netz zwischen den Metropolen.
NL: Randstadrapid (nope).
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 28.02.2019, 08:17 (vor 2596 Tagen) @ Barbara
Ich bekam mal ein eisenbahn-magazin aus den späten 80er Jahren in die Hand, wo genau dies in einem Netzplan vorgestellt wurde: Ein Transrapid-Netz zwischen den Flughäfen und ein ICE-Netz zwischen den Metropolen.
Bei uns in NL gab es mal den Vorschlag "Randstadrapid" (Wiki (NL)).
Eine kreisformige berührungsfreie Bahn, etwa Amsterdam-Den Haag-Rotterdam-Utrecht-Almere-Amsterdam. Eine Linie rechtsrum, eine linksrum.
Die ganze Infra sollte in der Mitteböschung der Autobahnen gebaut werden und Strassenverkehrsknoten miteinander verbinden.
Die Initiative wurde nicht durchgesetzt. Wäre ja auch die umgekehrte Welt: mit Rad/Schiene HGV dem Flieger Konkurrenz machen und mit der schnelleren berührungsfreien Bahn das langsamere Auto... :)
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
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