Fortsetzung (Reiseberichte)
Berlin
Die Hauptstadt wartet am Samstag, den 3. November. Eine Reise von Leipzig nach Berlin gehört zu den einfacheren Auswärtstouren. Unkomplizierter als mit dem ICE in etwas mehr als 60 Minuten geht es kaum.
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Es geht eng zu, viele Touristen bevölkern Berlins Straßen an diesem Samstag, natürlich auch den Pariser Platz am Brandenburger Tor. Während der Zugfahrt hatte ich bereits online eine Eintrittskarte für den Fernsehturm erworben:
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Mit 19,50 Euro Eintritt ist das die bislang teuerste Aussichtsplattform, die ich in meinem Leben gebucht habe. Aber: Es lohnt sich wirklich. Vorausgesetzt natürlich, dass das Wetter mitspielt.
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Ich nutze danach noch die Gelegenheit, in einem nahegelegenen Café einen Blick zurück zu werfen auf den Fernsehturm. Der Barista hat sich doch ernsthaft beschwert, dass ihm die Tassen ausgehen. Ich hätte da einen Tipp, wo er suchen kann… drinnen schaut’s übrigens noch schlimmer aus.
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Eine Tour mit der S-Bahn gehört in Berlin natürlich auch dazu, vom Alexanderplatz fahre ich zum Olympiastadion und komme somit nochmal am oberen Teil des Hauptbahnhofs entlang.
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Das Olympiastadion ist zweifelsfrei ein Monument des Sports. Beim Gang durch den Tunnel auf die Tribüne bekommt man schon Gänsehaut. Für Gänsehaut sorgte das Berliner Publikum aufgrund eines Stimmungsboykotts an diesem Abend nicht, das Stadion war in Leipziger Hand – auch auf dem Spielfeld, 3:0 für Leipzig.
Für den Weg zurück gibt es keine passende Fahrt mehr um 21:30 Uhr. Der letzte ICE ist bereits gegen 19:30 Uhr gefahren, also während der Halbzeitpause. Dafür, dass Leipzig-Berlin angeblich so eine wichtige Strecke ist, verwundert mich das dünne Angebot. Stattdessen habe ich an diesem Abend meine Premiere im Flixbus. Der Berliner ZOB ist fußläufig in ca. 40 Minuten vom Stadion erreichbar und auch um diese Zeit noch mit einem gastronomischen Angebot ausgestattet – ein wichtiger Aspekt, wenn die Stadionordnung die Mitnahme von Taschen und Getränken untersagt. Der Flixbus hat eine lange Reise durch die Nacht vor sich bis nach Freiburg im Breisgau und ist gut gefüllt. Viele Reisende an Bord scheinen schon Nachtreiseprofis zu sein und haben das wichtigste Accessoire dabei: ein Nackenhörnchen!
Meine Reise endet pünktlich nach 2:15 Stunden am neuen ZOB in Leipzig. Für so eine Strecke lässt es sich im Fernbus aushalten.
Für heute soll’s das gewesen sein, aber drei Reisen liegen 2018 noch vor mir. Es ginge demnächst noch weiter mit einem Käfigaufenthalt in Wolfsburg, dem Sonderzug nach Salzburg und „Stille Nacht, Heilige Nacht“ in München.
An dieser Stellen allen noch eine schöne Woche und viele Grüße aus Leipzig
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