Weihnachtsgeschichte: Bundespolizei statt ICE-Zuschlag (Reiseberichte)
agw, NRW, Montag, 31.12.2018, 15:43 (vor 2640 Tagen)
Kurz vor Weihnachten sollte es an einem verregneten Nachmittag mit einem Forums-Kollegen von Köln zurück Richtung Ruhrgebiet gehen. Dazu hatte ich morgens schon ein NRW SchöneReiseTicket von Köln nach Essen per Handy gekauft.
Da der Kollege dann am Nachmittag doch eher zügig nach Hause wollte, entschieden für uns kurzfristig für einen ICE von Köln nach Essen.
Unser Plan war, im Zug den "ICE-Zuschlag" in Form eines Produktklassenübergangs zu bezahlen.
Leider trafen wir im Zug eine Zugbegleiterin, die sich überhaupt nicht mit den Tarifen auskannte, und meine Fahrkarte für im ICE ungültigt und nicht upgradebar hielt.
Sie erzählte uns immer wieder davon, dass es sich bei meinem Ticket um ein "vereinfachtes Ticket wie das QuerDurchsLand" handeln würde und es dafür keinen Produktübergang gäbe. Mein Ticket wäre so ein "klitzekleines, lächerliches Ticket" und deutete dabei mit den Händen einen kleinen Fahrschein an. Was auch immer die Größe der Fahrkarte mit der Upgradefähigkeit zu tun hat. Unser Ticket war ja auch eh ein Online-Ticket.
Auch gutes Zureden und Erklärungsversuche zum Tarif stießen auf taube Ohren. Stattdessen kamen Sprüche von ihr wie "Waren Sie in der Tarifschulung oder ich?"
Eine inzwischen hinzugestoßene weitere Zugbegleiterin stimmte der ersten Zugbegleiterin zu, allerdings ohne jemals meine Fahrkarte anzuschauen.
Leider wurde die erste Zugbegleiterin dann gegenüber mir laut und frech. So wurde zum Beispiel gedroht, dass, wenn ich nicht eine komplett neue ICE-Fahrkarte kaufen oder in Düsseldorf aussteigen würde, sie die Bundespolizei holen würde und "der Zug dann erstmal länger stehe".
Eine Fahrpreisnacherhebung wurde mir übrigens nicht angeboten. Meinen Personalausweis hätte ich natürlich sofort vorgezeigt. Die Eskalation direkt zur Bundespolizei diente also nur zu meiner Einschüchtigung.
Als ich dann sagte, dass ich mich natürlich über ihr mangelndes Tarifwissen beschweren würde und nach den beiden Namen der Zugbegleiter fragte, wurde mir auch sofort wieder gedroht: Dann müsste ich auch meinen Namen sagen und dann würde sie dafür sorgen, dass ich "für ICE gesperrt" werden würde. Da war ich natürlich erstmal baff, aber habe ihr aber bereitwillig meine BahnComfort-Bahncard 50 hingehalten, die sie übrigens schon am Anfang der Kontrolle gesehen hatte. Aufgeschrieben hat sie sich nichts. Mein Name stand ja auch eh auf dem gescannten Online-Ticket. Ihr Chef wäre übrigens in der gleichen Tarifschulung gewesen und würde ihr deswegen eh zustimmen.
Da ich auf die Bundespolizei verzichten wollte und natürlich auch keine Fahrkarte kaufen wollte, die ich im Prinzip schon hatte, sind wir dann in Düsseldorf ausgestiegen.
Am Ende habe ich durch den Zwangsaufenthalt natürlich meinen Anschluss in Essen Hbf verpasst. Aber was sind schon eine halbe Stunde Verspätung im Vergleich zum Rausschmiss aus einem ICE mit Drohung eines Bundespolizeieinsatzes.
Vom BahnComfort-Service gab es hierzu übrigens Textbausteine und eine Weiterleitung meiner 30 Minuten Verspätung an den SC FGR. Da bin ich ja sowas von gespannt auf die Antwort vom SC.
Guten Rutsch!
Weihnachtsgeschichte: Bundespolizei statt ICE-Zuschlag
keksi, Montag, 31.12.2018, 15:56 (vor 2640 Tagen) @ agw
Kurz vor Weihnachten sollte es an einem verregneten Nachmittag mit einem Forums-Kollegen von Köln zurück Richtung Ruhrgebiet gehen. Dazu hatte ich morgens schon ein NRW SchöneReiseTicket von Köln nach Essen per Handy gekauft.
Da der Kollege dann am Nachmittag doch eher zügig nach Hause wollte, entschieden für uns kurzfristig für einen ICE von Köln nach Essen.
Unser Plan war, im Zug den "ICE-Zuschlag" in Form eines Produktklassenübergangs zu bezahlen.Leider trafen wir im Zug eine Zugbegleiterin, die sich überhaupt nicht mit den Tarifen auskannte, und meine Fahrkarte für im ICE ungültigt und nicht upgradebar hielt.
Sie erzählte uns immer wieder davon, dass es sich bei meinem Ticket um ein "vereinfachtes Ticket wie das QuerDurchsLand" handeln würde und es dafür keinen Produktübergang gäbe. Mein Ticket wäre so ein "klitzekleines, lächerliches Ticket" und deutete dabei mit den Händen einen kleinen Fahrschein an. Was auch immer die Größe der Fahrkarte mit der Upgradefähigkeit zu tun hat. Unser Ticket war ja auch eh ein Online-Ticket.
Auch gutes Zureden und Erklärungsversuche zum Tarif stießen auf taube Ohren. Stattdessen kamen Sprüche von ihr wie "Waren Sie in der Tarifschulung oder ich?"
Eine inzwischen hinzugestoßene weitere Zugbegleiterin stimmte der ersten Zugbegleiterin zu, allerdings ohne jemals meine Fahrkarte anzuschauen.Leider wurde die erste Zugbegleiterin dann gegenüber mir laut und frech. So wurde zum Beispiel gedroht, dass, wenn ich nicht eine komplett neue ICE-Fahrkarte kaufen oder in Düsseldorf aussteigen würde, sie die Bundespolizei holen würde und "der Zug dann erstmal länger stehe".
Eine Fahrpreisnacherhebung wurde mir übrigens nicht angeboten. Meinen Personalausweis hätte ich natürlich sofort vorgezeigt. Die Eskalation direkt zur Bundespolizei diente also nur zu meiner Einschüchtigung.
Als ich dann sagte, dass ich mich natürlich über ihr mangelndes Tarifwissen beschweren würde und nach den beiden Namen der Zugbegleiter fragte, wurde mir auch sofort wieder gedroht: Dann müsste ich auch meinen Namen sagen und dann würde sie dafür sorgen, dass ich "für ICE gesperrt" werden würde. Da war ich natürlich erstmal baff, aber habe ihr aber bereitwillig meine BahnComfort-Bahncard 50 hingehalten, die sie übrigens schon am Anfang der Kontrolle gesehen hatte. Aufgeschrieben hat sie sich nichts. Mein Name stand ja auch eh auf dem gescannten Online-Ticket. Ihr Chef wäre übrigens in der gleichen Tarifschulung gewesen und würde ihr deswegen eh zustimmen.
Da ich auf die Bundespolizei verzichten wollte und natürlich auch keine Fahrkarte kaufen wollte, die ich im Prinzip schon hatte, sind wir dann in Düsseldorf ausgestiegen.
Am Ende habe ich durch den Zwangsaufenthalt natürlich meinen Anschluss in Essen Hbf verpasst. Aber was sind schon eine halbe Stunde Verspätung im Vergleich zum Rausschmiss aus einem ICE mit Drohung eines Bundespolizeieinsatzes.
Vom BahnComfort-Service gab es hierzu übrigens Textbausteine und eine Weiterleitung meiner 30 Minuten Verspätung an den SC FGR. Da bin ich ja sowas von gespannt auf die Antwort vom SC.
Guten Rutsch!
Wann war das mit dem Upgrade? Also welches Datum?
Weihnachtsgeschichte: Bundespolizei statt ICE-Zuschlag
agw, NRW, Montag, 31.12.2018, 16:01 (vor 2640 Tagen) @ keksi
Wann war das mit dem Upgrade? Also welches Datum?
23.12.2018
Weihnachtsgeschichte: Bundespolizei statt ICE-Zuschlag
keksi, Montag, 31.12.2018, 17:34 (vor 2640 Tagen) @ agw
Wann war das mit dem Upgrade? Also welches Datum?
23.12.2018
Wurde denn probiert es auszustellen und hat das bissel länger gedauert?
oder wurde gleich gesagt das es nicht geht?
Weihnachtsgeschichte: Bundespolizei statt ICE-Zuschlag
agw, NRW, Montag, 31.12.2018, 17:41 (vor 2640 Tagen) @ keksi
Wann war das mit dem Upgrade? Also welches Datum?
23.12.2018
Wurde denn probiert es auszustellen und hat das bissel länger gedauert?
oder wurde gleich gesagt das es nicht geht?
Wurde pauschal abgelehnt. Wie ich im Zug versucht habe ihr zu erklären, war das Problem, dass sie meine Fahrkarte äquivalent zur Produktklasse C partou als Pauschalticket wie QdL sehen wollte. Für sowas gibt es natürlich kein Upgrade.
Aber da sie "relationsbezogene Fahrkarte" nicht verstand, war es unmöglich sie zu überzeugen.
Außer dem initial Einscannen hat sie nichts am Gerät gemacht.
Die Kollegin kam, wie gesagt, erst etwas später dazu und hat sich die Fahrkarte nicht mal angeschaut. Vielleicht dachte die, ich hab ein NRW SchönerTagTicket oder SchöneFahrtTicket oder was es da an Pauschalangeboten gibt.
Nach dem Ausstieg hatten wir kurz überlegt, ob wir nur in den anderen Zugteil gehen sollten, haben uns dann aber dagegen entschieden.
In Düsseldorf im RZ hat es eine Minute gedauert, bis ich den Übergang bekommen habe. Die kannte sich also etwas besser aus. 1,40 Euro hat es für den nächsten IC gekostet.
Was die im RZ in Düsseldorf aber nach kurzem Probieren meinte: Sie könne den Produktübergang für meine Fahrkarte Köln - Essen nicht von Düsseldorf, sondern nur von Köln aus ausstellen "weil das sonst innerhalb des Verbundes sei". Was natürlich auch die falsche Argumentation ist.
SchöneReise gibt es innerhalb eines Verbundes gar nicht und Produktklasseübergänge müssen eh für die gesamte Strecke ausgestellt werden. Naja.
Weihnachtsgeschichte: Bundespolizei statt ICE-Zuschlag
keksi, Montag, 31.12.2018, 17:48 (vor 2640 Tagen) @ agw
Wann war das mit dem Upgrade? Also welches Datum?
23.12.2018
Wurde denn probiert es auszustellen und hat das bissel länger gedauert?
oder wurde gleich gesagt das es nicht geht?
Wurde pauschal abgelehnt. Wie ich im Zug versucht habe ihr zu erklären, war das Problem, dass sie meine Fahrkarte äquivalent zur Produktklasse C partou als Pauschalticket wie QdL sehen wollte. Für sowas gibt es natürlich kein Upgrade.
Aber da sie "relationsbezogene Fahrkarte" nicht verstand, war es unmöglich sie zu überzeugen.
Außer dem initial Einscannen hat sie nichts am Gerät gemacht.
Die Kollegin kam, wie gesagt, erst etwas später dazu und hat sich die Fahrkarte nicht mal angeschaut. Vielleicht dachte die, ich hab ein NRW SchönerTagTicket oder SchöneFahrtTicket oder was es da an Pauschalangeboten gibt.Nach dem Ausstieg hatten wir kurz überlegt, ob wir nur in den anderen Zugteil gehen sollten, haben uns dann aber dagegen entschieden.
In Düsseldorf im RZ hat es eine Minute gedauert, bis ich den Übergang bekommen habe. Die kannte sich also etwas besser aus. 1,40 Euro hat es für den nächsten IC gekostet.
Was die im RZ in Düsseldorf aber nach kurzem Probieren meinte: Sie könne den Produktübergang für meine Fahrkarte Köln - Essen nicht von Düsseldorf, sondern nur von Köln aus ausstellen "weil das sonst innerhalb des Verbundes sei". Was natürlich auch die falsche Argumentation ist.
SchöneReise gibt es innerhalb eines Verbundes gar nicht und Produktklasseübergänge müssen eh für die gesamte Strecke ausgestellt werden. Naja.
Nur mal paar Infos. Es gab ein Fehler im System das man keine Übergänge verkaufen konnte. Das waren auch etliche Tage wo das nicht möglich war. Vll war es ja genau an dem Tag oder davor der Fall, das die Zub es da erfolglos versucht hat. Es wurde uns auch nicht mitgeteilt warum das ausgeschlossen ist. Da sowas immer öfters Schon mal rausgenommen wurde, kann man natürlich denken, daß es jetzt komplett nicht erlaubt ist. Das es ein Fehler war, wurde uns auch erst spät mitgeteilt.
Und das mit den Produktubergang in gewissen Relationen innerhalb eines Verbundes ist tatsächlich nicht möglich. Das liegt dann aber am Verbund, der sowas nicht zulässt. Das ändert sich bloß auch ier ständig. Also hat das Reiaezentrum nicht umbedingt Unrecht. Manchmal geht es und manchmal auch nicht. Warum das so ist... Das muss man dann den VRR und VRS fragen.
Grundsätzlich ist der Produktubergang möglich. Verkaufe ich ja täglich, da die Differenz ja oft echt sehr gering nur ist.
Mfg
Das Innenleben der DB ...
Blaschke, Montag, 31.12.2018, 18:20 (vor 2640 Tagen) @ keksi
Huhu.
Nur mal paar Infos. Es gab ein Fehler im System das man keine Übergänge verkaufen konnte. Das waren auch etliche Tage wo das nicht möglich war. (...) Es wurde uns auch nicht mitgeteilt warum das ausgeschlossen ist. (...) Das es ein Fehler war, wurde uns auch erst spät mitgeteilt.
Sagt alles aus über den Zustand der Bude.
Schöne Grüße von jörg
Das Innenleben der DB ...
keksi, Montag, 31.12.2018, 19:01 (vor 2640 Tagen) @ Blaschke
Huhu.
Nur mal paar Infos. Es gab ein Fehler im System das man keine Übergänge verkaufen konnte. Das waren auch etliche Tage wo das nicht möglich war. (...) Es wurde uns auch nicht mitgeteilt warum das ausgeschlossen ist. (...) Das es ein Fehler war, wurde uns auch erst spät mitgeteilt.
Sagt alles aus über den Zustand der Bude.
Schöne Grüße von jörg
Sehr geistreich dein Beitrag... *kopfschüttel*
Wenn irgendwo anders Fehler auftreten usw... Dann is das natürlich normal... Nur bei der DB nicht..
Das Innenleben der DB ...
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 31.12.2018, 19:13 (vor 2640 Tagen) @ keksi
Huhu.
Nur mal paar Infos. Es gab ein Fehler im System das man keine Übergänge verkaufen konnte. Das waren auch etliche Tage wo das nicht möglich war. (...) Es wurde uns auch nicht mitgeteilt warum das ausgeschlossen ist. (...) Das es ein Fehler war, wurde uns auch erst spät mitgeteilt.
Sagt alles aus über den Zustand der Bude.
Schöne Grüße von jörg
Sehr geistreich dein Beitrag... *kopfschüttel*
Wenn irgendwo anders Fehler auftreten usw... Dann is das natürlich normal... Nur bei der DB nicht..
Es ist aber typisch DB, den eigenen Leuten nicht Bescheid zu sagen.
--
Weg mit dem 4744!
Das Innenleben der DB ...
sflori, Montag, 31.12.2018, 19:20 (vor 2640 Tagen) @ JeDi
Es ist aber typisch DB, den eigenen Leuten nicht Bescheid zu sagen.
Hihi. Ja, das ist typisch. Blaschke meint das auch nicht persönlich gegen den Keksi.
@keksi: Danke für die Infos.
Alles Gute für 2019! ;)
Bye. Flo.
Interne Kommunikation
Taurus83, Nürnberg, Dienstag, 01.01.2019, 17:14 (vor 2639 Tagen) @ JeDi
Es ist aber typisch DB, den eigenen Leuten nicht Bescheid zu sagen.
Leider ist das bei sehr vielen Firmen so.
Da sitzen dann viele Manager mehrere Monate regelmäßig in Meetings zum Thema „interne Kommunikation“ und verbessern tut sich ... genau ... nichts.
Viele Grüße,
Bernhard
... unter den Einäugigen der Blinde ...
Blaschke, Dienstag, 01.01.2019, 10:21 (vor 2639 Tagen) @ keksi
Tach.
Wenn irgendwo anders Fehler auftreten usw... Dann is das natürlich normal...
Nö, so'n Quatsch. Das ist genauso zu kritisieren.
Nur bei der DB nicht..
Wobei der Laden irgendwie das Kunststück fertigbekommt, niedrige Niveaus dann noch zu unterbieten. Getreu dem alten DAS BOOT-Motto: tiefer, LI. TIEFER.
Schöne Grüße von jörg
Bundespolizei statt ICE-Zuschlag, unfähiges Personal
RhBDirk, Montag, 31.12.2018, 16:22 (vor 2640 Tagen) @ agw
Wenn ich mir
https://www.bahn.de/p/view/angebot/regio/regionale-tickets/nrw/nrw-tarif.shtml
ansehe, so denke schauderts mir vor dieser Mitarbeiterin.
Auch hier hätte sich niemand schlecht gestellt, wenn mal in den Bedingungen nachgesehen wird.
Am 22. hatte ich im NRW RE1 auch so ne Flasche als Zub, der mir nicht glauben wollte, dass die 100er Kreditkarte in seinem mobilen Wundergerät nicht gelesen werden kann. Der war kurz davor mir nen 60er zu erstellen. Hätte er das gemacht hätte ich in Köln du Bupo gerufen oder wäre zumindest zu ihr gegangen und hätte Strafanzeige gestellt.
Warum glaubt (und prüft die Aussagen) man nicht erstmal seinem Kunden, der sich zumindest bei der 100er besser auskennt, als jeder Regiozub und prüft die Aussagen seines Gegenüber?
Bundespolizei statt ICE-Zuschlag, unfähiges Personal
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 31.12.2018, 17:47 (vor 2640 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von Alibizugpaar, Montag, 31.12.2018, 17:50
Ich kenne mich mit dem Tarif-Urwald nicht aus. Aber wenn die Bahn aktuell wirbt mit 'wir nehmen jeden Bewerber', dann wird es solche Vorkommnisse in Zukunft vermutlich sehr viel öfter zu lesen geben. Egal, was im hier beschriebenen Fall nun richtig oder falsch ist. Aber die Bahntarife sind ganz generell ein einziger großer Mist.
Zitat aus den Bestimmungen:
nutzbare Verkehrsmittel: alle Nahverkehrszüge (S-Bahn, RegionalBahn, RegionalExpress) sowie Busse, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen innerhalb des festgelegten Geltungsbereiches
Wagenklasse: 1. oder 2. Klasse in Nahverkehrszügen (S-Bahn, RegionalBahn, RegionalExpress)
nicht gestattet: IC/EC, ICE, Thalys, AutoZug, Nachtzug, NachtBus/NachtExpress in Ostwestfalen-Lippe
BahnCard 25/50: werden anerkannt
Warum um Himmels Willen gibt es dann offensichtlich (weil am Schalter bekommen) wieder ein Upgrade, das Teile diese Bestimmungen außer Kraft setzt?
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
überfordertes Personal
arno50, Montag, 31.12.2018, 18:21 (vor 2640 Tagen) @ Alibizugpaar
Ich kenne mich mit dem Tarif-Urwald nicht aus. Aber wenn die Bahn aktuell wirbt mit 'wir nehmen jeden Bewerber', dann wird es solche Vorkommnisse in Zukunft vermutlich sehr viel öfter zu lesen geben. Egal, was im hier beschriebenen Fall nun richtig oder falsch ist. Aber die Bahntarife sind ganz generell ein einziger großer Mist.
Diese Geschichte bestärkt mich in der Annahme, dass in der Tat etliche der hier postenden Vielfahrer sich weitaus besser in den Tarifen auskennen, als m.E. schlichte Zugbegleiter.
Ich weiss nicht, welcher Besoldungsgruppe Zugbegleiter angehören. Wenn man Juristen, die die möglicherweise sogar widersprüchlichen Details des (in meinen Augen für das Kerngeschäft überflüssigen) Tarifdschungels perfekt interpretieren und auswendig können, dann sollte man schon A13 bezahlen.
Die Überlegung ist sowieso, was bezweckt die Bahn?
Aus Marketinggründen müsste man natürlich Aktionen aller Art starten (Toffifee etc), wenn man ein Produkt verkaufen möchte, das nicht bekannt ist.
Das ist beim Zug mit Sicherheit nicht der Fall. Ob altruistische Gedanken dahinter stecken - mag sein halte ich für fraglich.
Dass die Bahn ihre Züge gleichmässig auslasten will ist m.E. der völlig legitime Knackpunkt. Da hilft es aber nicht, wenn man einen garantiert fast leeren Tagesrandzug buchen möcht und ewenige Tage davor keinen Sparpreis mehr angeboten bekommt.
Wenn ich dann Flex bezahlen muss, dann führt das eben zu Überfüllungen der stark nachgefragten Verbindungen
Bundespolizei statt ICE-Zuschlag, unfähiges Personal
agw, NRW, Montag, 31.12.2018, 18:32 (vor 2640 Tagen) @ Alibizugpaar
Zitat aus den Bestimmungen:
nutzbare Verkehrsmittel: alle Nahverkehrszüge (S-Bahn, RegionalBahn, RegionalExpress) sowie Busse, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen innerhalb des festgelegten Geltungsbereiches
Wagenklasse: 1. oder 2. Klasse in Nahverkehrszügen (S-Bahn, RegionalBahn, RegionalExpress)
nicht gestattet: IC/EC, ICE, Thalys, AutoZug, Nachtzug, NachtBus/NachtExpress in Ostwestfalen-Lippe
BahnCard 25/50: werden anerkanntWarum um Himmels Willen gibt es dann offensichtlich (weil am Schalter bekommen) wieder ein Upgrade, das Teile diese Bestimmungen außer Kraft setzt?
Naja. Mit einem IC-Ticket darf man auch nicht im ICE fahren.
Aber auch da gibt es Upgrades.
Das Upgrade gibt es auch im Zug. Im Prinzip gibt es diese Upgrades, seit es keinen "Zuschlag" mehr gibt.
Man muss halt nur verstehen, dass die NRW Produktklasse C etwas anders heisst und ein paar oben drauf bezahlte ÖPNV Features hat.
Auf jeden Fall noch Beschwerde einlegen
Bm235, Montag, 31.12.2018, 16:26 (vor 2640 Tagen) @ agw
bearbeitet von Bm235, Montag, 31.12.2018, 16:26
Da hat wohl jemand Schöne-Reise-Ticket mit dem Schöner-Tag-Ticket verwechselt?
Die Upgrade-Möglichkeit in den ICE wird sogar auf der DB-Homepage beworben:
---------------------------------------
Aufpreise und Übergang 1. Klasse
- Das SchöneReiseTicket Einzelfahrt NRW und Hin&Rück NRW können vor Fahrtantritt durch Zahlen eines Differenzbetrags im Fernverkehr genutzt werden.
- In den DB Reisezentren, DB Agenturen und Reisebüros mit DB-Lizenz und in den Zügen des Fernverkehrs (IC/EC und ICE) erhältlich.
---------------------------------------
Ich würde mich an deiner Stelle schriftlich beschweren. Wer so um eine Nachschulung bettelt wie die betreffende Zugbegleiterin, hat es nicht bessser verdient. Keine Ahnung haben und dann noch patzig werden, solche Leute habe ich gern!
Sprachlogik
s103, Montag, 31.12.2018, 16:56 (vor 2640 Tagen) @ Bm235
Aufpreise und Übergang 1. Klasse
- Das SchöneReiseTicket Einzelfahrt NRW und Hin&Rück NRW können vor Fahrtantritt durch Zahlen eines Differenzbetrags im Fernverkehr genutzt werden.
- In den DB Reisezentren, DB Agenturen und Reisebüros mit DB-Lizenz und in den Zügen des Fernverkehrs (IC/EC und ICE) erhältlich.
Wenn das wirklich die Formulierung im Tarif ist: Der erste Satz besagt, dass ich ein Ticket vor Fahrtantritt nutzen kann. Für "durch" sind sprachlich nach meinem Verständnis keine vorherigen Attributierungen möglich.
Logik?
Das provoziert doch Fehlinterpretationen und Missverständnisse.
Sprachlogik
agw, NRW, Montag, 31.12.2018, 17:02 (vor 2640 Tagen) @ s103
Aufpreise und Übergang 1. Klasse
- Das SchöneReiseTicket Einzelfahrt NRW und Hin&Rück NRW können vor Fahrtantritt durch Zahlen eines Differenzbetrags im Fernverkehr genutzt werden.
- In den DB Reisezentren, DB Agenturen und Reisebüros mit DB-Lizenz und in den Zügen des Fernverkehrs (IC/EC und ICE) erhältlich.
Wenn das wirklich die Formulierung im Tarif ist: Der erste Satz besagt, dass ich ein Ticket vor Fahrtantritt nutzen kann. Für "durch" sind sprachlich nach meinem Verständnis keine vorherigen Attributierungen möglich.Logik?
Das provoziert doch Fehlinterpretationen und Missverständnisse.
Das ist ja nur ein Werbetext. In den BB ist es natürlich eindeutig. Es gibt einen Übergang zu kaufen und im Zug zum Flexpreis (d.h. kein Bordpreis).
Ich glaube, bis vor ein paar Jahren gab es noch den Bordpreis für die Produktklassen-Übergänge. Vielleicht ist einem Werbetexter nach Beschwerden gesagt worden, dass er das so formulieren soll, dass die Leute lieber vorher zum Schalter gehen.
Sprachlogik
tbsn, Würzburg, Montag, 31.12.2018, 17:06 (vor 2640 Tagen) @ s103
Ja, das ist auf der Webseite wirklich recht unglücklich formuliert. Aus den Tarifbestimmungen/Beförderungsbedingungen geht aber nicht hervor, dass der Übergang vor Fahrtantritt gekauft werden muss (im FV auch ohne Bordpreis erhältlich).
Allerdings hat die Zugbegleiterin uns erklären wollen, dass ein Übergang gar nicht möglich sei. Sie hat den Unterschied zwischen "Relationspreis" und "Pauschalpreis" im NRW-Tarif einfach nicht verstanden. Ich verlange schon nicht, dass man jede Tarifregelung auswendig kennt - aber die Reaktion darauf war halt ziemlich unprofessionell.
Sprachlogik
Henrik, Montag, 31.12.2018, 17:22 (vor 2640 Tagen) @ s103
Aufpreise und Übergang 1. Klasse
- Das SchöneReiseTicket Einzelfahrt NRW und Hin&Rück NRW können vor Fahrtantritt durch Zahlen eines Differenzbetrags im Fernverkehr genutzt werden.
- In den DB Reisezentren, DB Agenturen und Reisebüros mit DB-Lizenz und in den Zügen des Fernverkehrs (IC/EC und ICE) erhältlich.
Wenn das wirklich die Formulierung im Tarif ist: Der erste Satz besagt, dass ich ein Ticket vor Fahrtantritt nutzen kann. Für "durch" sind sprachlich nach meinem Verständnis keine vorherigen Attributierungen möglich.
Logik?
Das provoziert doch Fehlinterpretationen und Missverständnisse.
Die Frage, wie man denn ein Ticket vor Fahrtantritt nutzen könne..? ;)
Da muss man den Satz aber schon zig mal lesen müssen, um genau das zwanghaft so rauslesen zu wollen.
Ernsthaft wird das keiner machen - keine Missverständnisse diesbezüglich.
Witziger ist da doch der Zub der in Wagen reinkommt, mitten in der Pampa auf freier Strecke, der ICE schon längst bei 200 km/h, letzte Station schon 10-15 min her,
"Hier noch jemand zugestiegen?"
Die Leute, die da nicken und mit Ja antworten, guck ich immer ganz erstaunt an. Respekt.
Tipp: Tarifbestimmungen bereithalten!
J-C, In meiner Welt, Montag, 31.12.2018, 17:20 (vor 2640 Tagen) @ agw
Ganz ehrlich, dem Gefühl nach hätte ich auch keine Upgrade-Möglichkeit zum Fernverkehr vermutet, bloß bin ich kein Schaffner.
Es wäre natürlich eine ziemliche Pointe, wenn du als Fahrgast der Zubine dann einfach mal die Beförderungsbedingungen betreffend deines Tickets gezeigt hättest. Ich glaube, da wäre sie ganz schnell leise geworden ;-)
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Tipp: Tarifbestimmungen bereithalten!
agw, NRW, Montag, 31.12.2018, 17:34 (vor 2640 Tagen) @ J-C
Ganz ehrlich, dem Gefühl nach hätte ich auch keine Upgrade-Möglichkeit zum Fernverkehr vermutet, bloß bin ich kein Schaffner.
Es wäre natürlich eine ziemliche Pointe, wenn du als Fahrgast der Zubine dann einfach mal die Beförderungsbedingungen betreffend deines Tickets gezeigt hättest. Ich glaube, da wäre sie ganz schnell leise geworden ;-)
Ich hatte ihr versucht zu erklären, dass mein Ticket nichts mit einem Pauschalticket wie dem QdL zu tun hat, sondern eine realtionsbezogene Fahrkarte von Köln nach Essen analog zur Produktklasse C in anderen Bundesländern.
Da hat sie gefragt "realtionsbezogene Fahrkarte, was soll das denn sein?".
Ich glaube, mit Argumenten kommt man da einfach nicht weiter.
Tipp: Tarifbestimmungen bereithalten! Leider sinnlos.
oppermad, Wuppertal/Wunstorf, Montag, 31.12.2018, 22:41 (vor 2639 Tagen) @ agw
Hallo,
Ich glaube, mit Argumenten kommt man da einfach nicht weiter.
dem kann ich nur zustimmen! In meinem Fall wurde das in die BC 100 integrierte City-Ticket nicht anerkannt, so dass ich aufgeschrieben wurde. Ich hab dem Kontrolleur gesagt, wo er nachlesen kann. Hat ihn aber nicht interessiert, er blieb selbstsicher bei seinen "Bestimmungen" (City-Ticket gilt nur in Städten mit Fernverkehrshalten und nur an Tagen, wenn an dem Bahnhof auch Fernzüge halten...).
Aufgrund meiner Beschwerde beim Verkehrsunternehmen wollte man das auf eine Bearbeitungsgebühr reduzieren. Das habe ich abgelehnt mit der Alternative einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Da wurden sie hellhörig und die Angelegenheit wurde niedergeschlagen, nachdem ich die Fundstelle des Tarifverbundes und sogar einen Ausdruck der entsprechenden Passage vorlegen konnte.
Da ich in diesem räumlichen Gebiet bei allen beteiligten Personen auf große Unsicherheit oder Unkenntnis gestoßen bin, werde ich zwangsläufig die Daumenschrauben mit der Zeit anziehen.
In anderen Städten habe ich mit der BC 100 nicht ansatzweise Probleme.
Mir ist klar, dass man in dem Tarifdschungel schon mal den Überblick verlieren kann. Eine so hartnäckige Ignoranz und Inkompetenz werde ich als zahlender Fahrgast nicht dulden.
Leider keine andere Möglichkeit sehende Grüße,
Dirk
--
Wer ist kundig auf folgenden Baureihen:
101, 103, 110, 111, 112, 120, 139, 140, 141, 143, 150, 151, 155, 181.2, 218, 225, 233, 362, 420, 472, 601, 605, 624, 628, 643 und 644?
Richtig: Bender!
Hilft auch nicht immer
kater_k, BBRN, Montag, 31.12.2018, 17:40 (vor 2640 Tagen) @ J-C
Ganz ehrlich, dem Gefühl nach hätte ich auch keine Upgrade-Möglichkeit zum Fernverkehr vermutet, bloß bin ich kein Schaffner.
Es wäre natürlich eine ziemliche Pointe, wenn du als Fahrgast der Zubine dann einfach mal die Beförderungsbedingungen betreffend deines Tickets gezeigt hättest. Ich glaube, da wäre sie ganz schnell leise geworden ;-)
Das habe ich in einem anderen Fall schon mal versucht. Es gab eine Diskussion über irgendeine Regelung meines damaligen Tickets (Mitnahmeregelung, glaube ich) und der Zugbegleiter war sich nicht zu schade, mir relativ lautstark eine unerlaubte Nutzung des Tickets vorzuwerfen.
Nun war bis zum nächsten Halt noch etwas Zeit, also Laptop geschnappt und die relevanten Beförderungsbedingungen gegoogelt und auch gefunden. Ich habe die relevante Passage also kurz vorgezeigt und eigentlich eine Entschuldigung erwartet. Stattdessen fiel die nächste Tirade noch lauter aus, weil die gefundene Webseite keine offizielle Bahnwebseite war. Ich habe dann versucht den Zub zu ermutigen, doch bitte selbst die entsprechende Passage nachzuschlagen. Erfolglos, ich durfte mir stattdessen lang und breit anhören, dass er ja wohl nicht die gesamten Beförderungsbedingungen mit sich herumtrüge. Die nachfolgenden Erzählungen des Zugbegleiters habe ich mir dann nicht weiter angetan, sondern bin an meinen Platz zurückgekehrt. Der Zugbegleiter ward anschließend nicht mehr in meinem Wagen gesehen.
Das ist jetzt schon ein paar Jahre her und was bleibt ist halt die Erkenntnis, dass es überall Arschlöcher gibt. Auch bei der Bahn, die aber zum Glück trotz sicher nicht immer einfachem Job in der Minderheit sind. Und das selbst Beförderungsbedingungen vorzeigen nicht immer hilft ;-).
Hilft auch nicht immer
Breisgau-S-Bahn, Freiburg/Gera, Montag, 31.12.2018, 17:58 (vor 2640 Tagen) @ kater_k
Ja. Wer mit BahnCard100 und Bonuspunkteupgrade reist, kommt auch oft in die Verlegenheit, unkundigen aber sehr von sich selbst überzeugten Zugbegleitern den Job erklären zu müssen. Der Hinweis, man möge doch bitte sie Beförderungsbedingungen zu Rate ziehen, ehe man den Fahrgast anmault, wurde beantwortet mit: "Was glauben Sie eigentlich wie viele Seiten das sind. Das muss ich mir nicht merken."
In einem anderen Fall habe ich dann tatsächlich die BB auf dem Handy vorgezeigt. Daraufhin wurde mir erklärt, dass die BB Interna seien, von denen ich gar keine Kenntnis haben dürfte.
--
Für eine DB Lounge in Erfurt!
Hilft auch nicht immer
moonglum, Hagen, Montag, 31.12.2018, 18:08 (vor 2640 Tagen) @ Breisgau-S-Bahn
Hahahahahahahaha, so ging es mir auch vor einigen Monaten. Es ist echt zu komisch. Also beim nächsten Mal würde ich die Bundespolizei kommen lassen und dann Anzeige gegen die Trottel im Zug erstatten. Grund: Kriminalisierung und üble Nachrede.
--
Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.
https://adobe.ly/2PMZyEV
Hilft auch nicht immer
keksi, Montag, 31.12.2018, 19:00 (vor 2640 Tagen) @ moonglum
Hahahahahahahaha, so ging es mir auch vor einigen Monaten. Es ist echt zu komisch. Also beim nächsten Mal würde ich die Bundespolizei kommen lassen und dann Anzeige gegen die Trottel im Zug erstatten. Grund: Kriminalisierung und üble Nachrede.
Willst damit lächerlich machen? Üble Nachrede? Kriminalisierung? Es geht hier um den Tarif... Wenn da was falsches ausgestellt wird, dann kann man das immer noch klären. Aber dafür diebBupu zu rufen? Als ob die nix anderes zu tun hat...
Hilft auch nicht immer
SveFC, Somewhere, Montag, 31.12.2018, 19:08 (vor 2640 Tagen) @ keksi
Hahahahahahahaha, so ging es mir auch vor einigen Monaten. Es ist echt zu komisch. Also beim nächsten Mal würde ich die Bundespolizei kommen lassen und dann Anzeige gegen die Trottel im Zug erstatten. Grund: Kriminalisierung und üble Nachrede.
Willst damit lächerlich machen? Üble Nachrede? Kriminalisierung? Es geht hier um den Tarif... Wenn da was falsches ausgestellt wird, dann kann man das immer noch klären. Aber dafür diebBupu zu rufen? Als ob die nix anderes zu tun hat...
Lass den Deppes doch einfach, der kriegt eh nix mit
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Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater
Hilft auch nicht immer
agw, NRW, Montag, 31.12.2018, 22:30 (vor 2640 Tagen) @ keksi
Hahahahahahahaha, so ging es mir auch vor einigen Monaten. Es ist echt zu komisch. Also beim nächsten Mal würde ich die Bundespolizei kommen lassen und dann Anzeige gegen die Trottel im Zug erstatten. Grund: Kriminalisierung und üble Nachrede.
Willst damit lächerlich machen? Üble Nachrede? Kriminalisierung? Es geht hier um den Tarif... Wenn da was falsches ausgestellt wird, dann kann man das immer noch klären. Aber dafür diebBupu zu rufen? Als ob die nix anderes zu tun hat...
Die Bupo wird ja auch vom Zub gerufen, wenn der Zub den DB-Tarif nicht kennt.
Wo soll da der Unterschied sein? Da kommt die Bupo auch.
Zeitverschwendung
J-C, In meiner Welt, Montag, 31.12.2018, 19:56 (vor 2640 Tagen) @ moonglum
Kann man das nicht auf dem Smartphone machen?
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Hilft auch nicht immer
J-C, In meiner Welt, Montag, 31.12.2018, 18:09 (vor 2640 Tagen) @ Breisgau-S-Bahn
bearbeitet von J-C, Montag, 31.12.2018, 18:11
Wenn die Beförderungsbedingungen Interna sind, wäre das schlecht. Generell gilt: wenn man von einer Regel keine Kenntnis haben kann, ist sie nichtig. Sind die BB icht öffentlich, sind sie nichtig.
Ich bin mir aber bewusst, dass du das dem MA wohl nicht überzeugend näherbringen kannst. Er glaubt ja, im Recht zu sein.
Das erinnert mich an eine Busfahrt, wo der Busfahrer, selber wie er sagt Fahrlehrer, einfach mal bei einer Kreuzung bis zur Ampel vorfährt, wohl an jener Ampel explizit stand, dass man eben nicht vor der Ampel, sonderm weiter davor stehen sollte.
Ich, als einfacher Fahrgast hatte wohl nicht die beste Idee, ihn auf seinen Fahrfehler hinzuweisen...
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Verwechslung "Schöne Reise" mit "Schöne Fahrt"?
Bahngenießer, Montag, 31.12.2018, 22:03 (vor 2640 Tagen) @ agw
bearbeitet von Bahngenießer, Montag, 31.12.2018, 22:05
Warum muss man eine stinknormale NRW-Einzelfahrkarte unbedingt "Schöne-Reise-Ticket" nennen?
Würde mich nicht wundern, wenn die Zugbegleiterin das "Schöne-Reise-Ticket" mit dem "Schöne-Fahrt-Ticket" verwechselt hat. Letzteres ist ein Pauschalpreis-Ticket und berechtigt (zum Pauschalpreis) zu einer Fahrt mit einer Dauer von maximal zwei Stunden (plus 10 oder 15 Minuten Karenzzeit).
Verwechslung "Schöne Reise" mit "Schöne Fahrt"?
agw, NRW, Montag, 31.12.2018, 22:29 (vor 2640 Tagen) @ Bahngenießer
Warum muss man eine stinknormale NRW-Einzelfahrkarte unbedingt "Schöne-Reise-Ticket" nennen?
Würde mich nicht wundern, wenn die Zugbegleiterin das "Schöne-Reise-Ticket" mit dem "Schöne-Fahrt-Ticket" verwechselt hat. Letzteres ist ein Pauschalpreis-Ticket und berechtigt (zum Pauschalpreis) zu einer Fahrt mit einer Dauer von maximal zwei Stunden (plus 10 oder 15 Minuten Karenzzeit).
Das fand ich auch nicht verwunderlich, dass man das zunächst verwechselt.
Wenn man dann aber sagt "das ist ein relationsabhängiges Ticket analog zur Produktklasse C in anderen Bundesländern" und es nicht klingelt, dann ist das schon verwunderlich.
Dann kennt man entweder Produktklasse C nicht oder man glaubt nicht, dass es analog dazu etwas in NRW geben könnte.
Verwechslung "Schöne Reise" mit "Schöne Fahrt"?
worfie, Dienstag, 01.01.2019, 08:19 (vor 2639 Tagen) @ Bahngenießer
Warum muss man eine stinknormale NRW-Einzelfahrkarte unbedingt "Schöne-Reise-Ticket" nennen?
Würde mich nicht wundern, wenn die Zugbegleiterin das "Schöne-Reise-Ticket" mit dem "Schöne-Fahrt-Ticket" verwechselt hat. Letzteres ist ein Pauschalpreis-Ticket und berechtigt (zum Pauschalpreis) zu einer Fahrt mit einer Dauer von maximal zwei Stunden (plus 10 oder 15 Minuten Karenzzeit).
Vermutlich gibt es in einem Land mit solchen kreativen Namen auch gar kein Schwarzfahrerproblem, weil es gar keine Schwarzfahrer gibt, sondern nur Nutzer des "Schöne-Freie-Fahrt-Tickets", dass kostenlos im Zug erhältlich ist, aber nach dem Zufallsprinzip mit einem 60-Euro-Zwangsupgrade erworben werden muss.
Verwechslung "Schöne Reise" mit "Schöne Fahrt"?
mdst, Dienstag, 01.01.2019, 22:42 (vor 2638 Tagen) @ Bahngenießer
Warum muss man eine stinknormale NRW-Einzelfahrkarte unbedingt "Schöne-Reise-Ticket" nennen?
Würde mich nicht wundern, wenn die Zugbegleiterin das "Schöne-Reise-Ticket" mit dem "Schöne-Fahrt-Ticket" verwechselt hat. Letzteres ist ein Pauschalpreis-Ticket und berechtigt (zum Pauschalpreis) zu einer Fahrt mit einer Dauer von maximal zwei Stunden (plus 10 oder 15 Minuten Karenzzeit).
Naja, von einer Person, die hauptberuflich den ganzen Tag Fahrscheine kontrolliert (noch dazu, wenn sie in einer Tarifschulung gewesen ist), kann man schon erwarten, dass sie sich von solchen zugegebenermaßen etwas unglücklich gewählten Ticketbezeichnungen nicht verwirren lässt (bzw. mindest auf Nachfrage/Beharren sich das genauer anschaut)...
Aber ich halte es trotzdem für die wahrscheinlichte Erklärung für das Missverständnis.
Als letzten Anker hätte ich da den Zugchef kommen lassen...
Matze86, München, Montag, 31.12.2018, 23:11 (vor 2639 Tagen) @ agw
bearbeitet von Matze86, Montag, 31.12.2018, 23:12
... egal ob er angeblich in derselben Schulung war oder nicht... dieser hat letztendlich die Entscheidungsmacht über sein Zugpersonal...
Btw: Gestern hatte ich ein Vorzeige-Zugteam, das man nur weiterempfehlen kann!