Einmal durch Europa, auf geht‘s nach Frankreich! Teil 1/5 (Reiseberichte)

Berlin-Express, nähe BPHD, Donnerstag, 27.12.2018, 10:00 (vor 2726 Tagen)

Hallo zusammen,

meine diesjährige (Bahn-)Sommerreise brachte mich auf eine kleine Europa-Tour, wir starten heute in Richtung Westen.

Zunächst einmal gibt es hier die topografische Zusammenfassung der ersten Etappe.

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Die Fahrt beginnen wir wie gewohnt in Berlin, allerdings geht es diesmal auf ganz schnellem Wege aus der Stadt raus und zwar mit dem Bus.

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In Buch wechseln wir vom SEV in die S-Bahn und setzen uns in den ehemaligen 1. Klasse Bereich.

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Nachdem wir in Bernau angekommen sind, sehen wir noch den knapp 60 Minuten verspäteten RE Richtung Berlin Hauptbahnhof. Wir gehen aber gemütlich auf den anderen Bahnsteig und nutzen den nachfolgenden, nur fünf Minuten verspäteten RE um die Fahrt zum Berliner Hbf fortzuführen.

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Wegen Wagenmangel gibt es die 1. Klasse nur im ehemaligen Reichsbahn Steuerwagen.

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In der Berliner Lounge gehen wir noch auf einen kleinen Snack in die Lounge bevor die Reise richtig startet.

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Zunächst soll es für uns mit dem ICE 702 nach Hamburg gehen.

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Da kommt er auch schon eingerollt.

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Die Innenanzeigen waren wohl hängen geblieben, zum Glück nicht der ganze Zug.

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Leicht verspätet erreichen wir den Zielbahnhof Hamburg Hbf, dafür aber auf Gleis 14, womit kein Bahnsteigwechsel zum Anschlusszug mehr nötig ist.

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Nachdem „unser“ ICE 702 noch länger Gleis 14 zugeparkt, wird der ICE 271 auf das Nachbargleis verlegt, mit den für Hamburg üblichen 5 Minuten Verspätung geht es dann los gen Süden.


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Die Fahrt endet aber dann doch relativ schnell in Meckelfeld, dort stehen wir dann von ca. 01:00 Uhr bis 01:45 Uhr am Bahnsteig. Die Weiterfahrt ist wegen einer Weichenstörung nicht möglich.

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Irgendwann kommt man auf die Idee, dass man den Zug ja nach Hamburg-Harburg zurücksetzen könnte, um ihn dann umzuleiten. Es geht mit 20 km/h zurück nach Hamburg-Harburg wo wir gegen 02:00 Uhr eintreffen.

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Eigentlich hatte ich erwartet, dass wir nun über Rotenburg/Verden umgeleitet werden, aber Nein, es geht durch den Güterbahnhof Maschen und ab Stelle weiter auf der Hauptstrecke Richtung Hannover.

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Mit +72 erreichten wir am Ende Frankfurt (Main) Hbf, nach zwischenzeitlichen 90 Minuten Verspätung hat der Zug dann durchaus noch was aufgeholt, der Anschluss nach Paris war aber natürlich weg.

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Der ICE 271 in seiner ganzen Pracht.

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Nachdem ich eine neue Reservierung für den nächsten ICE nach Paris besorgt habe, können wir nun mal wieder den Service in der Frankfurter Lounge testen und tatsächlich gibt es zur Abwechslung mal APS.

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Um kurz vor 9 Uhr soll es nun weitergehen mit dem ICE 9556 nach Paris Est.

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Nachdem uns eine Signalstörung im Raum Mannheim etwas aufhielt, ging es dann mit ca. 15 Minuten Verspätung nach Frankreich.

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In Forbach legen wir noch einen „Servicehalt“ ein, was auch immer das bedeuten mag.

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Größtenteils mit unter 300 km/h, zwischenzeitlich auch mal 318 km/h geht es nun nach Paris. Damit kann ich auch meinen persönlichen Geschwindigkeitsrekord im ICE erneuern, bisher waren es 306 km/h zwischen Frankfurt und Siegburg.

Im folgenden noch ein paar Impressionen aus Frankreich auf dem Weg gen Paris:

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Und nun ist auch die Einfahrt in den Bahnhof Paris Gare de l’Est erreicht.

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Der Zug erreicht Paris mit 14 Minuten Verspätung, ich persönlich mit 193 Minuten Verspätung.

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Für Reisende der 1. Klasse wird auch gleich noch eine Kletterübung geboten.

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Neben dem TGV wirkt der ICE dann doch etwas klobig.

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In Paris geht es erst einmal in die Lounge um dort eine passende Wegroute zum Gare de Lyon zu finden.

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Der schönste Ostbahnhof, den ich kenne. ;)

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Geschlossene Toiletten gibt es nicht nur bei Bahnens, wobei diese Verriegelung durchaus als kreativ angesehen werden kann.

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Der Weg führt uns nun durch den Park Jardin Villemin zum Kanal Saint-Martin.

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Und da ist er auch schon. Er verbindet das Bassin de la Villette mit der Seine.

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Hier taucht der Kanal ab und führt unter der Straße weiter in Richtung Seine.

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Da wir trotz der Verspätung viel Zeit haben, machen wir noch einen kleinen Abstecher zum Place de la République.

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Weiter geht es nun wieder Richtung Bahnhof, statt des Kanals gibt es nun vermehrt Parkanlagen, leider größtenteils als Lager von Obdachlosen genutzt, wie auch dieser Pavillon.

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Es gibt allerdings auch durchaus schöne Ecken.

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Wer nach Stalingrad möchte, hat es in Paris gar nicht mal so weit.

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Das Bataclan.

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Der/Die Metropolitan…

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… verkehrt hier aber etwas häufiger als in Deutschland.

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Aber auch straßengebundener ÖPNV ist in großen Mengen vorhanden.

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Kunst am Bau, oder vielleicht doch der Prototyp des ICE-5? Rücklehnen kosten ja auch Geld.

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Der Place de la Bastille ist erreicht und zum Bahnhof ist es auch nicht mehr weit.

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Nun kommt auch wieder der Kanal Saint-Martin zum Vorschein.

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Wir werfen auch noch mal einen Blick zurück.

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Da wir es allerdings nicht eilig haben, geht es entlang der Seine noch ein Stückchen Richtung Innenstadt.

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Die Gässchen erinnern schon etwas an Venedig…

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Weil es so schön ist, noch ein Bild von der Seine.

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Bevor es aber zum Bahnhof geht, natürlich noch der obligatorische Crêpe.

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Und dann ist auch der Gare de Lyon erreicht.

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Das Bahnhofsschildchen, etwas kleiner als am Ostbahnhof.

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Halle 1 des Lyoner Bahnhofs, der Betrieb hält sich noch in Grenzen.

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Dann geht es aber auch hier in die Lounge, welche nach langer Suche doch noch gefunden wurde.

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Und geschlossene Toilette die zweite…

Mit diesem wunderschönen Bild endet auch der erste Teil des Berichts, im nächsten Teil starten wir die Fahrt mit dem nächsten Zug. Wohin? Lasst euch überraschen.

Viele Grüße,
euer Berlin-Express

Für diese Etappe genutzte Tickets:
VBB Schülerferienticket Berlin→ Bernau (29,90€)
Sparpreis Europa (1. Klasse) Bernau → Paris für 71,10€


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