Mediendruck auf den Vorstand wächst stündlich (Allgemeines Forum)

moonglum, Hagen, Sonntag, 23.12.2018, 19:11 (vor 2660 Tagen)

Tagesschau

Das hier nun all die Punkte immer wieder genannt werden, von denen insbesondere Power-User Keksi jahrelang schwadronierte, dass sie gar nicht real existieren würden... ist schon ein gewisser Durchbruch, oder?

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Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.

https://adobe.ly/2PMZyEV

Bitte zusammenführen

Power132, Sonntag, 23.12.2018, 19:20 (vor 2660 Tagen) @ moonglum
bearbeitet von Power132, Sonntag, 23.12.2018, 19:20

Bist du mit dem Baum aus 2010 sicher?

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 23.12.2018, 21:07 (vor 2660 Tagen) @ Power132

Ganz hinten fehlt noch eine 1 ;)

Matze86, München, Sonntag, 23.12.2018, 21:20 (vor 2660 Tagen) @ Reservierungszettel

Stündlich?

Blaschke, Sonntag, 23.12.2018, 21:57 (vor 2660 Tagen) @ moonglum

Huhu.

Da sieht man die negative Seite der Medienfreiheit. Wie die Geier stürzen sie sich auf ein Thema - um dann später zu beklagen, dass nur noch in Kampagnen gedacht und berichtet wird.

Und von "stündlich" kann keine Rede sein. MITTE JANUAR soll mal wieder getagt und schwadroniert werden. Und an anderer Stelle ist von BIS MÄRZ die Rede.

Mit viel Glück passiert bis dahin ja noch was medientaugliches für die nächste Kampagne.

Dass unabhängig von all dem natürlich dringend was passieren muß, steht natürlich außer Frage. Aber all das Palaver reduziert sich schlußendlich auf eine einzige Frage: WER BEZAHLT?


Schöne Grüße von jörg

Stündlich?

s103, Montag, 24.12.2018, 12:30 (vor 2660 Tagen) @ Blaschke

Hallo!

Dass unabhängig von all dem natürlich dringend was passieren muß, steht natürlich außer Frage. Aber all das Palaver reduziert sich schlußendlich auf eine einzige Frage: WER BEZAHLT?

Wobei uns das doch im Effekt eigentlich klar ist: Der Bürger = Steuerzahler.

Die aufgeworfene und vielleicht überflüssige Frage ist ungefähr, auf welche der zahlreichen möglichen Kostenstellen das verbucht wird. Zusatzfrage könnte sein, welche Person Prestige gewinnt oder verliert.

Das halte ich für die wirklich sinnvolle Frage:
Ist das nötige Geld für ordentliche Infrastruktur und Rahmenbedingungen für den Betrieb (Stichworte: Wartung, Gehaltsniveau, Einsatzreserve) es uns wert?

Falls (höchstwahrscheinlich) ja, soll der Bund die aktuell anstehenden Investitionen in seinem Budget bzw. über seine im Vergleich zur Bahn zinsgünstigen Anleihen tragen, und Thema beendet. Dann wäre man endlich die Metadiskussionen los und könnte sich wieder auf das Eigentliche, die Sachfragen nämlich, konzentrieren.

Ob Schenker und Arriva dann noch dabei wären? Vielleicht möchte man das lieber strategisch entscheiden, wenn es wirtschaftlich nicht eindeutig ist. Leichter wäre es natürlich, wenn die DB eigentlich 2 Unternehmen wäre: Eines steht im Wettbewerb, das andere kümmert sich um die Daseinsvorsorge.

Es wäre schön, wenn jeder nicht nur an sich denkt - was ich nicht allen unterstelle ;-) - sondern wieder mehr ins Bewusstsein rückt, dass jeder Einzelne auch Teil der Gesellschaft ist und entsprechende Verantwortung wahrnimmt. Anhand des politischen Systems trifft der Appell in erster Linie Politiker, die nun einmal an einem Strang ziehen sollten, und zwischen den Wahltagen auch Normalbürger, die entsprechendes Feedback geben sollten, um jene auf die richtige Spur zu bringen.


Grüße
Gero

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