Stehen wieder Bahnstreiks bevor? (Allgemeines Forum)
VT642, Samstag, 08.12.2018, 12:25 (vor 2678 Tagen)
bearbeitet von VT642, Samstag, 08.12.2018, 12:26
Hallo zusammen,
wie die Presse vermeldet, scheinen die Tarifgespräche zwischen der Deutschen Bahn und der EVG abgebrochen worden zu sein.
Möglicherweise stehen bereits in der nächsten Woche Streiks bevor - laut FOCUS muss bereits Anfang der Woche mit massiven Ausfällen gerechnet werden: Bericht im FOCUS
Bahnstreiks - Kampftruppen stehen bereit
RhBDirk, Samstag, 08.12.2018, 12:27 (vor 2678 Tagen) @ VT642
Siehe Meldung der Kampftruppe 1:
https://www.evg-online.org/dafuer-kaempfen-wir/tarifpolitik/news/abbruch-der-tarifverha...
Von der Kampftruppe 2 mit ihrem Führer hat man bislang noch nix gehört.
Bahnstreiks - Kampftruppen stehen bereit
Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Samstag, 08.12.2018, 12:58 (vor 2678 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von Tabernaer, Samstag, 08.12.2018, 12:59
Solange nur die Kampftruppe 1 streikt, geht das ja noch realativ harmlos über die Bühne.
Erst wenn Kampftruppe 2 eingreift, wird es problematisch. Die besitzt wesentlich mehr Schlagkraft, als die Kampftruppe 1.
Betroffen wäre ich von den Streiks BEIDER Truppen...
Aber nachvollziehbar ist rs durchaus, das man mal Zähne zeigen will...
Bahnstreiks - Kampftruppen stehen bereit
ffz, Samstag, 08.12.2018, 13:05 (vor 2678 Tagen) @ Tabernaer
Solange nur die Kampftruppe 1 streikt, geht das ja noch realativ harmlos über die Bühne.
Gefährlicher Irrtum!! Die EVG wird wie die letzten Male auch die Betriebszentralen von DB Netz bestreiken, damit sind alle Züge betroffen wenn die Signale auf Halt bleiben. Ein 3 Stündiger Streik im Stellbereich Frankfurt Fzf reicht um Bundesweit den Bahnverkehr Nachhaltigst
so zu stören dass in ganz Deutschland der Fernverkehr zusammen bricht.
Bahnstreiks - Kampftruppen stehen bereit
gnampf, Samstag, 08.12.2018, 13:21 (vor 2678 Tagen) @ ffz
bearbeitet von gnampf, Samstag, 08.12.2018, 13:21
und im betroffenen Bereich fällt der Verkehr sämtlicher EVU flach, obwohl ihre Mitarbeiter vom Streik nicht betroffen sind.
Bahnstreiks - Kampftruppen stehen bereit
agw, NRW, Samstag, 08.12.2018, 13:49 (vor 2678 Tagen) @ gnampf
und im betroffenen Bereich fällt der Verkehr sämtlicher EVU flach, obwohl ihre Mitarbeiter vom Streik nicht betroffen sind.
Kostenlose Werbung für Autos von VW & Co. Ist doch toll.
Bin schon auf die nächste Sixt-Werbung gespannt.
Bahnstreiks - Kampftruppen stehen bereit
heinz11, Sonntag, 09.12.2018, 00:05 (vor 2677 Tagen) @ agw
und im betroffenen Bereich fällt der Verkehr sämtlicher EVU flach, obwohl ihre Mitarbeiter vom Streik nicht betroffen sind.
Kostenlose Werbung für Autos von VW & Co. Ist doch toll.
Bin schon auf die nächste Sixt-Werbung gespannt.
Oh, oh, da könnte C.W. wieder einmal Mitarbeiter des Monats werden...
Bahnstreiks - Kampftruppen stehen bereit
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 10.12.2018, 08:44 (vor 2676 Tagen) @ heinz11
Oh, oh, da könnte C.W. wieder einmal Mitarbeiter des Monats werden...
Nein, könnte er nicht. Der ist der Anführer von Kampftruppe 2. Heute ist Kampftruppe 1 mit Mimimi dran. Das hat was von der Judäischen Volksfront und der Volksfront von Judäa...
Um es kurz zu sagen: Frankfurt ist Chaos. Es fährt nur extrem wenig, beispielsweise die RB 12 auf dem Abschnit Höchst - Königstein. Der Bahnhof Höchst wird anscheinend nicht bestreikt, und der Rest ist eigene Strecke. Aber ansonsten sieht es dunkel aus, seeeehr dunkel.
Aber Hauptsache mal wieder die Pendler getroffen, die ihre Fahrkarten eh schon bezahlt haben und dann in die Röhre gucken und selbst Probleme bei der Arbeit bekommen.
Für Gewerkschaften nur Worte, die hier nicht verwendet werden dürfen, übrig habende Grüße
der Colaholiker
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Stehen wieder Bahnstreiks bevor?
moonglum, Hagen, Samstag, 08.12.2018, 14:21 (vor 2678 Tagen) @ VT642
Ja
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Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.
https://adobe.ly/2PMZyEV
Mitteilung der EVG
Power132, Samstag, 08.12.2018, 14:28 (vor 2678 Tagen) @ VT642
Zuvor hatte die Tarifkommission DB AG das vorliegende Angebot des Arbeitgebers einstimmig abgelehnt, die gleiche Entscheidung hatte auch der Geschäftsführende Vorstand der EVG getroffen.
„Warnstreiks werden nun die Folge sein“, sagte Bundesgeschäftsführer Torsten Westphal. Reisende müssten schon zu Beginn der kommenden Woche mit erheblichen Zugausfällen rechnen. „Wir kehren an Verhandlungstisch zurück, wenn die DB AG deutlich macht, ernsthaft mit uns verhandeln zu wollen. Die jetzt angekündigten Warnstreiks werden aber nicht mehr zu verhindern sein, unsere Mitglieder sind hochmotiviert,“, so Torsten Westphal.
Mitteilung der DB
Power132, Samstag, 08.12.2018, 14:32 (vor 2678 Tagen) @ VT642
Zum DB-Angebot gehörten eine Entgelterhöhung in Höhe von insgesamt 5,1 Prozent in zwei Stufen und eine Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro. Anstelle der zweiten Stufe sollte den Mitarbeitern erneut die Möglichkeit eröffnet werden, mehr Freizeit zu wählen. Außerdem war vorgesehen, dass der Arbeitgeberbeitrag zur betrieblichen Altersvorsorge um 1,1 Prozent steigt und die Reisezeit bei Firmenreisen vergütet wird. Auch für Nachwuchskräfte hatten beide Seiten sich bereits auf eine Vielzahl von Verbesserungen verständigt.
Mitteilung der DB
SveFC, Somewhere, Samstag, 08.12.2018, 15:23 (vor 2678 Tagen) @ Power132
Zum DB-Angebot gehörten eine Entgelterhöhung in Höhe von insgesamt 5,1 Prozent in zwei Stufen und eine Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro. Anstelle der zweiten Stufe sollte den Mitarbeitern erneut die Möglichkeit eröffnet werden, mehr Freizeit zu wählen. Außerdem war vorgesehen, dass der Arbeitgeberbeitrag zur betrieblichen Altersvorsorge um 1,1 Prozent steigt und die Reisezeit bei Firmenreisen vergütet wird. Auch für Nachwuchskräfte hatten beide Seiten sich bereits auf eine Vielzahl von Verbesserungen verständigt.
Ich find das Angebot recht fair, aber klar die böse DB. Klingt eher nach dem großen Führer der GdL und nicht nach EVG.
--
Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater
Mitteilung der DB
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 10.12.2018, 08:45 (vor 2676 Tagen) @ SveFC
Zumindest der Punkt "Reisezeit bei Firmenreisen vergüten" braucht doch gar nicht mehr disktuiert zu werden. Da hat das Bundesarbeitsgericht bereits ein Machtwort gesprochen.
Mich über das Ende der Diskussion bei meinem Arbeitgeber freuende Grüße
der Colaholiker
--
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SPON: "Warnstreiks bei der Bahn starten bereits am Montag"
br752, Samstag, 08.12.2018, 15:00 (vor 2678 Tagen) @ VT642
Juhu. :-)
Spiegel-Online: Warnstreiks bei der Bahn starten bereits am Montag
Tarifstreit Warnstreiks bei der Bahn starten bereits am Montag
Passagiere müssen bereits am Montag mit Warnstreiks bei der Deutschen Bahn rechnen. Die Eisenbahngewerkschaft EVG hatte zuvor die vierte Verhandlungsrunde als gescheitert erklärt.
BR752
Jetzt hinken die Deutschen den Österreichern hinterher...
J-C, In meiner Welt, Samstag, 08.12.2018, 15:10 (vor 2678 Tagen) @ br752
bearbeitet von J-C, Samstag, 08.12.2018, 15:11
In Österreich hat man den Warnstreik schon am Montag und ist jetzt endlich zu einem Ergebnis gekommen.
Oder mit den Worten einer gewissen Person: "Sie werden noch sich wundern, was alles möglich ist."
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Think positive
MC_Hans, 8001376, Samstag, 08.12.2018, 15:30 (vor 2678 Tagen) @ VT642
Ausfallende Züge fließen nicht in die (Un-)Pünktlichkeitsstatistik ein ;-)
Stehen wieder Bahnstreiks bevor?
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 08.12.2018, 20:00 (vor 2678 Tagen) @ VT642
Hoffentlich! Ich liebe nämlich Ausnahmezustände! Außer wenn ich im Zug selber betroffen bin, da werde ich ganz wehleidig und sensibel.
Mögen die Spiele beginnen!!!
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Egoist und das ganz weit vorne?
Baselaner, Samstag, 08.12.2018, 21:01 (vor 2677 Tagen) @ Alibizugpaar
Hoffentlich! Ich liebe nämlich Ausnahmezustände! Außer wenn ich im Zug selber betroffen bin, da werde ich ganz wehleidig und sensibel.
Mögen die Spiele beginnen!!!
Das ist nicht dein Ernst, oder? Frei nach dem Motto: Wenn jeder an sich denkt ist an jeden gedacht. Traurig, um das milde auszudrücken!
Egoist und das ganz weit vorne?
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 08.12.2018, 23:21 (vor 2677 Tagen) @ Baselaner
Ja Mensch, das tut mir auch wirklich sehr leid. Aber wenn die Streiks kommen, dann kommen sie auch ohne mich. Ich kann große leere Jubel-Trubel-Hauptbahnhöfe tatsächlich auch mal genießen.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Egoist und das ganz weit vorne?
Henrik, Samstag, 08.12.2018, 23:50 (vor 2677 Tagen) @ Alibizugpaar
Ja Mensch, das tut mir auch wirklich sehr leid. Aber wenn die Streiks kommen, dann kommen sie auch ohne mich. Ich kann große leere Jubel-Trubel-Hauptbahnhöfe tatsächlich auch mal genießen.
Na da wirst Du nächste Woche ja dann drum herum kommen
bzw müssen - die werden dann hoffnungslos überfüllt sein
Ich verstehe die Aufregung nicht. Streik bei DB ist Alltag
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 09.12.2018, 00:53 (vor 2677 Tagen) @ Baselaner
Hoffentlich! Ich liebe nämlich Ausnahmezustände! Außer wenn ich im Zug selber betroffen bin, da werde ich ganz wehleidig und sensibel.
Mögen die Spiele beginnen!!!
Das ist nicht dein Ernst, oder? Frei nach dem Motto: Wenn jeder an sich denkt ist an jeden gedacht. Traurig, um das milde auszudrücken!
Wozu die Aufregung? Ausnahmezustand mit Streiks und Ausfällen (Personalmangel, Streik der Technik aufgrund unzureichender Instandhaltung) ist doch heuer Alltag bei DB.
90% der Ausfälle würde es auch ohne EVG und GdL geben.
Ausserdem ist endlich einmal Zeit, die ganzen Mängel an den Zügen in den AW zu beseitigen. Dazu bräuchte es aber unbefriste Streiks, die hoffentlich auch noch kommen werden.
Also seid doch froh, wenn die Ausfälle diesmal vorzeitig angekündigt werden, damit man nich unnötig lange an den Bahnhöfen zuwarten muss.
Und ich drücke dem Personal die Daumen, dass sie ihre Forderungen weitgehend durchsetzen können.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Freue mich schon wieder auf einen stabilen Streikfahrplan.
br752, Sonntag, 09.12.2018, 06:05 (vor 2677 Tagen) @ 218 466-1
- kein Text -
Freue mich schon wieder auf einen stabilen Streikfahrplan.
ICE-TD, Sonntag, 09.12.2018, 06:35 (vor 2677 Tagen) @ br752
Es ist ein Warnstreik, da gibts keinen Streikfahrplan. Bei den letzten Warnstreiks der EVG waren meist die Abstellbahnhöfe betroffen so das viele Züge gar nicht losfuhren, ich denke so wird es auch diesmal sein.
"Vorfreude ist die schoenste Freude"
br752, Sonntag, 09.12.2018, 19:56 (vor 2677 Tagen) @ ICE-TD
Es ist ein Warnstreik, da gibts keinen Streikfahrplan. Bei den letzten Warnstreiks der EVG waren meist die Abstellbahnhöfe betroffen so das viele Züge gar nicht losfuhren, ich denke so wird es auch diesmal sein.
Ja das ist mir schon klar, aber daraus kann sich ja in den naechsten Wochen noch ein Streik entwickeln. :-)
Und spaetestens am 2. Tag werden die Zuege dann in den Bahnhoefen geparkt. ....
Also irgendwas wird es schon bei einem Streik an Einfaellen geben.
BR752
Ich verstehe die Aufregung nicht. Streik bei DB ist Alltag
martin.elsner, Sonntag, 09.12.2018, 09:46 (vor 2677 Tagen) @ 218 466-1
Bittere Ironie die leider den aktuellen Zustand perfekt beschreibt
Einzig die mögliche Wartung der nicht fahrenden Züge wird es nicht geben. So clever ist an den Stellen die das entscheiden wohl niemand.
Gruss
Martin
Ich verstehe die Aufregung nicht. Streik bei DB ist Alltag
gnampf, Sonntag, 09.12.2018, 10:06 (vor 2677 Tagen) @ 218 466-1
Ausserdem ist endlich einmal Zeit, die ganzen Mängel an den Zügen in den AW zu beseitigen. Dazu bräuchte es aber unbefriste Streiks, die hoffentlich auch noch kommen werden.
Blöd gefragt, wer führt denn die Wartung dann durch wenn das Werkstattpersonal streikt? Die Lokführer die in der GdL sind? Die dürfen wie wir ja gelernt haben nicht in die Halle rein.
Also seid doch froh, wenn die Ausfälle diesmal vorzeitig angekündigt werden, damit man nich unnötig lange an den Bahnhöfen zuwarten muss.
Ähh... vorzeitig? Wir haben jetzt Sonntag, morgen soll gestreikt werden, und keiner weiß wann. Soll ich mir jetzt ein Auto auf gut Glück anmieten um dann morgen zu merken das sie gar nicht in meinem Zeitraum streiken und ich somit auf den Kosten von Ticket plus Auto sitzen bleibe?
EVG bestreikt doch eher Werkstätten u. Stellwerke als Züge!?
Bahngenießer, Sonntag, 09.12.2018, 12:30 (vor 2677 Tagen) @ 218 466-1
Von den Triebfahrzeugführern sind doch viele bei der Konkurrenzgewerkschaft GdL organisiert. Daher dürfte der EVG-Warnstreik zu Wochenbeginn wohl eher Werkstätten oder Stellwerke betreffen.
Ich vermute, dass man sich maximal eine Handvoll zentraler Stellwerke im Bundesgebiet aussucht, wo eine besonders hohe Streikbeteiligung und eine sehr hohe Streikwirkung erwartet wird. In den Bereichen werden dann wohl alle Signale auf "Halt" stehen.
EVG bestreikt wahrscheinlich BZ Duisburg
ffz, Sonntag, 09.12.2018, 17:14 (vor 2677 Tagen) @ Bahngenießer
Hallo,
sehr warhscheinlich wird Morgen die BZ in Duisburg bestreikt, damit wird in NRW kein Bahnverkehr zu Stande kommen während des Streiks, da quasi alle wichtigen Strecken auf Abschnitten von der BZ Duisburg gesteuert werden.
Frage zur Zugbindung für Montag
grasi, Sonntag, 09.12.2018, 14:32 (vor 2677 Tagen) @ VT642
Ist die Zugbindung am morgigen Montag generell aufgehoben oder gilt das nur für NRW?
Frage zur Zugbindung für Montag
Gleis42, Köln, Frankfurt, Hamburg, Sonntag, 09.12.2018, 14:58 (vor 2677 Tagen) @ grasi
Ist die Zugbindung am morgigen Montag generell aufgehoben oder gilt das nur für NRW?
Man kann beides aus der PM rauslesen, wenn man möchte.
Gibt es schon Infos, wann der Streik etwa beginnen soll? 6 Uhr? 8 Uhr? 10 Uhr?
laut ntv/Bild von ca. 5-9 Uhr
Gleis42, Köln, Frankfurt, Hamburg, Sonntag, 09.12.2018, 15:52 (vor 2677 Tagen) @ Gleis42
Streik am Montag von 5-9 Uhr.
Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bahn-Warnstreiks-treffen-NRW-besonders-article20762823.html
laut ntv/Bild von ca. 5-9 Uhr
EUROFIMA, Osnabrück, Sonntag, 09.12.2018, 16:20 (vor 2677 Tagen) @ Gleis42
Genau!
Länger geht ja nicht, weil Pofalle den Streik "für beendet" erklärt!
Mitten in die HVZ also
J-C, In meiner Welt, Montag, 10.12.2018, 00:02 (vor 2676 Tagen) @ EUROFIMA
bearbeitet von J-C, Montag, 10.12.2018, 00:03
Ich finde es spannend, in gar nicht so langer zeitlicher Distanz erlebte man in 2 verschiedenen Ländern jeweils einen Bahnstreik bei der Bahn.
Der Ansatz scheint jedoch verschieden zu sein.
Die vida in Österreich hat als Zeit für den Streik 12-14 Uhr ausgewählt. Heißt, ich kam just an jenem Tag um 9:49 in Wien an und war gar nicht betroffen. Die Pendler kamen am Morgen pünktlich zur Arbeit/Schule an. Das machte man deswegen, um den Rückhalt bei den Fahrgästen nicht zu verlieren. Betroffen waren trotzdem eine Menge Fahrgäste.
Jetzt EVG in Deutschland, wählt man als Zeit also die HVZ aus, um sich so weit bemerkbar wie möglich zu machen. Im Gegensatz zum kompletten Shut-Down in Österreich wird man wohl vielleicht die Grundfunktionen in Deutschland erhalten. Ob die Fahrgäste dafür Verständnis haben, weiß ich aber nicht.
Ich frag mich außerdem, wie schnell danach die Verhandlungen laufen. In Österreich kam man ja recht rasch nach dem Warnstreik zum Abschluss...
Kann also interessant sein.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
mehr als ein Warnstreik ...
superkolbi, Aschaffenburg, Montag, 10.12.2018, 07:42 (vor 2676 Tagen) @ J-C
Jetzt EVG in Deutschland, wählt man als Zeit also die HVZ aus, um sich so weit bemerkbar wie möglich zu machen. Im Gegensatz zum kompletten Shut-Down in Österreich wird man wohl vielleicht die Grundfunktionen in Deutschland erhalten. Ob die Fahrgäste dafür Verständnis haben, weiß ich aber nicht.
Im Großen und ganzen handelt es sich um einen Vollstreik. Hier in Aschaffenburg fährt gar nichts, da sind selbst beim großen GDL-Streik Züge gefahren.
Den Begriff "Warn"streik kenne ich eigentlich aus einem anderen Kontext...
Zumindest hat es ein Vorteil, wenn kein Zug fährt - Mprgen stehen die Züge dann größtenteils da, wo sie stehen sollten :-)
Ganz normaler Warnstreik
Christian_S, Montag, 10.12.2018, 10:57 (vor 2676 Tagen) @ superkolbi
Im Großen und ganzen handelt es sich um einen Vollstreik. Hier in Aschaffenburg fährt gar nichts, da sind selbst beim großen GDL-Streik Züge gefahren.
Nein. Es war weder ein längerer Zeitraum noch waren nahezu alle Stellen beteiligt.
Den Begriff "Warn"streik kenne ich eigentlich aus einem anderen Kontext...
Mag sein, dass Du es anders kennst, aber allgemein versteht man unter Warnstreik einen Streik in zeitlich kurzem Rahmen, also nur für wenige Stunden. Genau das war es.
Zumindest hat es ein Vorteil, wenn kein Zug fährt - Mprgen stehen die Züge dann größtenteils da, wo sie sollten
Der Warnstreik wurde 9 Uhr beendet und danach der Betrieb wieder aufgenommen. Was das mit morgen zu tun hat verstehe ich nicht.
Ganz normaler Warnstreik
ffz, Montag, 10.12.2018, 11:11 (vor 2676 Tagen) @ Christian_S
So schaut es aus!!! Die DB AG hat sich selbst bestreikt in den in einigen Regionen der gesamtes Verkehr und der Fernverkehr in Deutschland eingestellt wurde. Dafür gab es keine Notwendigkeit!! Dass der Warnstreik effektiver wie ein GDL Streik war liegt daran, dass wenn keiner die Signale auf Fahrt stellt alle EVU‘s betroffen sind
Kein normaler Warnstreik!
Frecciarossa, Montag, 10.12.2018, 13:00 (vor 2676 Tagen) @ Christian_S
Der Zweck eines Warnstreiks ist, dem Arbeitgeber die Kampfbereitschaft der Belegschaft zu demonstrieren. Beim Warnstreik kommt es daher darauf an, möglichst große Teile der Belegschaft zu mobilisieren, um dem Arbeitgeber Angst vor der Wirkung eines tatsächlichen Streiks zu machen. Mit einem Warnstreik soll aber gerade kein nennenswerter wirtschaftlicher Schaden bewirkt werden, er soll ja erst noch eine Drohung sein.
Wenn ich die Auswirkungen des heutigen Streiktages betrachte, kann man daher nicht mehr von einem normalen Warnstreik sprechen.
+1
heinz11, Montag, 10.12.2018, 13:13 (vor 2676 Tagen) @ Frecciarossa
- kein Text -
Kein normaler Warnstreik!
Christian_S, Montag, 10.12.2018, 14:25 (vor 2676 Tagen) @ Frecciarossa
Der Zweck eines Warnstreiks ist, dem Arbeitgeber die Kampfbereitschaft der Belegschaft zu demonstrieren. Beim Warnstreik kommt es daher darauf an, möglichst große Teile der Belegschaft zu mobilisieren, um dem Arbeitgeber Angst vor der Wirkung eines tatsächlichen Streiks zu machen. Mit einem Warnstreik soll aber gerade kein nennenswerter wirtschaftlicher Schaden bewirkt werden, er soll ja erst noch eine Drohung sein.
Wenn ich die Auswirkungen des heutigen Streiktages betrachte, kann man daher nicht mehr von einem normalen Warnstreik sprechen.
Und wie stellst Du Dir das praktisch vor bei einem Eisenbahnbetrieb? Dass alle Mitarbeiter der Betriebszentralen an die Bürotür ihrer Vorgesetzten gehen und mit Streik drohen, aber nach 2 min an ihren Arbeitsplatz zurückkehren? Und die Personale vor Ort halt per Telefon ihre Streikbereitschaft androhen, aber nach 5 min ihre Züge weiterfahren?^^
Kein normaler Warnstreik!
OLHBPB, Montag, 10.12.2018, 14:29 (vor 2676 Tagen) @ Christian_S
Eigentlich garnicht so kompliziert. Es legen eben nicht die Bereiche die Arbeit nieder, die für den Betrieb andere zuständig sind. Wenn der ZUb oder Lokführer vom ICE streikt, kann wenigstens der Pendler Zug eines anderen EVU fahren. Das muss man dann halt nur wollen und organisieren.
Kein normaler Warnstreik!
Christian_S, Montag, 10.12.2018, 14:43 (vor 2676 Tagen) @ OLHBPB
Eigentlich garnicht so kompliziert. Es legen eben nicht die Bereiche die Arbeit nieder, die für den Betrieb andere zuständig sind. Wenn der ZUb oder Lokführer vom ICE streikt, kann wenigstens der Pendler Zug eines anderen EVU fahren. Das muss man dann halt nur wollen und organisieren.
Aha. Die Kunden des ICE, die vielleicht 300 km entfernt einen wichtigen Termin haben oder die Familie, die in den lang ersehnten Urlaub fliegen will und dafür zum Flughafen kommen muss haben weniger Recht, nicht bestreikt zu werden als der tägliche Pendler im RE oder der S-Bahn?
Klingt für mich ziemlich egoistisch ...
Zumal, praktisch ausgedrückt man auch noch organisieren müsste, dass die bestreikten Züge nicht auch noch Gleise und Bahnsteige Deines Pendlerzuges blockieren.
Ganz schön viel Organisation dafür, dass eine bestimmte Personengruppe bloss nicht betroffen sein möchte ;-)
Kein normaler Warnstreik!
OLHBPB, Montag, 10.12.2018, 14:57 (vor 2676 Tagen) @ Christian_S
Wer streiken will muss dasauch können. Es geht mir nicht um diezuggattung, sondern um unternehmen, da hast du mich falsch verstanden. Eurobahn abellio und cokönnen ja nichts dafür, das bei der DB ein tarifstreit herrscht. Bei einem Warnstreik sollte man schon versuchen, die Interessen dieser Unternehmen zu wahren. Somit wäre der DB klar geworden, das gestreikt würde, wenn es ernst wird. Und ich finde das ist auch eine Verpflichtung der Streikenden Gewerkschaft, solche Aspekte zu beachten
Kein normaler Warnstreik!
Christian_S, Montag, 10.12.2018, 15:03 (vor 2676 Tagen) @ OLHBPB
Wer streiken will muss dasauch können. Es geht mir nicht um diezuggattung, sondern um unternehmen, da hast du mich falsch verstanden. Eurobahn abellio und cokönnen ja nichts dafür, das bei der DB ein tarifstreit herrscht. Bei einem Warnstreik sollte man schon versuchen, die Interessen dieser Unternehmen zu wahren. Somit wäre der DB klar geworden, das gestreikt würde, wenn es ernst wird. Und ich finde das ist auch eine Verpflichtung der Streikenden Gewerkschaft, solche Aspekte zu beachten
Man kann aber nicht allen möglichen Berufsgruppen vorschreiben, wer streiken darf und wer nicht. Zumal es praktisch nur schwer umsetzbar wäre.
Mir ist klar, dass andere Unternehmen von dem Streik auch betroffen waren, aber das liegt in der Natur der Sache. Wenn LKW-Fahrer streiken und damit Autobahnen und andere Straßen blockieren machen sie das auch nicht so, dass der unschuldige Autofahrer seine gewohnten Straßen ganz normal nutzen kann. Ein Streik soll Wirkung zeigen, nicht nur den Medien ein paar Bilder liefern ...
Kein normaler Warnstreik!
OLHBPB, Montag, 10.12.2018, 15:07 (vor 2676 Tagen) @ Christian_S
Natürlich kannst du das bei einem Warnstreik machen. Sitzhaltung immer die Frage welchedeiner Mitglieder du zum Streik aufrufst. Außerdem sind wir noch immer beim Warbstreik, dafür würdige Nummer schon sehr heftig heutige, mit null Vorlaufzeit für den Pendler. Aber sei es drum, wir werden uns da nicht mehr einig.
Kein normaler Warnstreik!
Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Montag, 10.12.2018, 15:25 (vor 2676 Tagen) @ OLHBPB
Null Vorlaufzeit würde ich das nicht nennen. Wann würde dieser Thread hier eröffnet? Spätestens nach der Presseankündigung hatte man Zeit, sich um Alternativen zu bemühen.
Wenn man ankündigen würde, wir streiken am Montag von 9-11 würde der Streik keine Wirkung zeigen. Da könntest du das gleich sein lassen...
Ansonsten kann ich nur sagen, das ihr mit Eurer Meinung Gewerkschaften sind überflüssig, das Erbe unserer Vorfahren verschleudert. Aber warum soll das anders sein - die Politik lebt es uns doch vor dem. Vieles von dem, dass wir heute als selbstverständlich betrachten, haben unsere Vorfahren mühsam erstreikt/erkämpft.
Aber das nur am Rande...ich halte mich jetzt hier raus. Es bringt nix, hier weiter zu diskutieren. Eure Einstellung wird euch eines Tages auf die Füße fallen und dann wird dass Gejammer groß sein. Ich freu mich drauf....
P.S.: Auch ich bin bzw war betroffenen von dem Streik und war 2 Std zu spät an meinem Zielort. Mein AG wurde vorab per Handy informiert und die Sache war erledigt. Nacharbeiten muss ich die Zeit übrigens auch. Jammer ich rum deswegen? Nein.
-Ende der Ansage-
+1
Christian_S, Montag, 10.12.2018, 15:27 (vor 2676 Tagen) @ Tabernaer
- kein Text -
Kein normaler Warnstreik!
Mario-ICE, Dienstag, 11.12.2018, 05:27 (vor 2675 Tagen) @ Tabernaer
Null Vorlaufzeit würde ich das nicht nennen. Wann würde dieser Thread hier eröffnet? Spätestens nach der Presseankündigung hatte man Zeit, sich um Alternativen zu bemühen.
Wenn man ankündigen würde, wir streiken am Montag von 9-11 würde der Streik keine Wirkung zeigen. Da könntest du das gleich sein lassen...
Ansonsten kann ich nur sagen, das ihr mit Eurer Meinung Gewerkschaften sind überflüssig, das Erbe unserer Vorfahren verschleudert. Aber warum soll das anders sein - die Politik lebt es uns doch vor dem. Vieles von dem, dass wir heute als selbstverständlich betrachten, haben unsere Vorfahren mühsam erstreikt/erkämpft.
Aber das nur am Rande...ich halte mich jetzt hier raus. Es bringt nix, hier weiter zu diskutieren. Eure Einstellung wird euch eines Tages auf die Füße fallen und dann wird dass Gejammer groß sein. Ich freu mich drauf....P.S.: Auch ich bin bzw war betroffenen von dem Streik und war 2 Std zu spät an meinem Zielort. Mein AG wurde vorab per Handy informiert und die Sache war erledigt. Nacharbeiten muss ich die Zeit übrigens auch. Jammer ich rum deswegen? Nein.
-Ende der Ansage-
Ich glaube die Wenigsten haben sich hier gegen das Streikrecht ausgesprochen. Auch liegt es in der Natur der Sache, das bei einem Verkehrsunternehmen die Wirkung eines Warnstreikes höher ist als bei einer einzelnen Firma ohne direkten Kundenbezug. Und genau darum ging es vielen hier, die Verhältnismäßigkeit. Warum sollte ein Streik von 9 bis 11 oder 12 nicht seine Wirkung zeigen? Nein, man wollte wegen nicht unüberbrückbarer Differenzen den maximalen Schaden. Einige Zeitungen meinten ja nun auch schon, die EVG wollte und musste sich mal profilieren. So ganz Unrecht haben diese nicht.
Kein normaler Warnstreik!
heinz11, Dienstag, 11.12.2018, 10:10 (vor 2675 Tagen) @ Tabernaer
Null Vorlaufzeit würde ich das nicht nennen. Wann würde dieser Thread hier eröffnet? Spätestens nach der Presseankündigung hatte man Zeit, sich um Alternativen zu bemühen.
Wenn man ankündigen würde, wir streiken am Montag von 9-11 würde der Streik keine Wirkung zeigen. Da könntest du das gleich sein lassen...
Ansonsten kann ich nur sagen, das ihr mit Eurer Meinung Gewerkschaften sind überflüssig, das Erbe unserer Vorfahren verschleudert. Aber warum soll das anders sein - die Politik lebt es uns doch vor dem. Vieles von dem, dass wir heute als selbstverständlich betrachten, haben unsere Vorfahren mühsam erstreikt/erkämpft.
Aber das nur am Rande...ich halte mich jetzt hier raus. Es bringt nix, hier weiter zu diskutieren. Eure Einstellung wird euch eines Tages auf die Füße fallen und dann wird dass Gejammer groß sein. Ich freu mich drauf....P.S.: Auch ich bin bzw war betroffenen von dem Streik und war 2 Std zu spät an meinem Zielort. Mein AG wurde vorab per Handy informiert und die Sache war erledigt. Nacharbeiten muss ich die Zeit übrigens auch. Jammer ich rum deswegen? Nein.
-Ende der Ansage-
Schön, wenn man sich mit einem lauten Türknall in seine Schmollecke zürückzieht. Das Streikrecht an sich wird hier wohl nur von sehr wenigen bestritten. Es geht um die Art und Weise des Streiks. Und angesichts der Tatsache, daß durch die Verflechtung in die Wirtschaft selbst minmale Störungen eine sehr große Auswirkung haben, ist das Gebot der Verhältnismäßigkeit in diesem Bereich sehr hoch zu halten. Das weiß die EVG und das weißt auch Du. Insofern habe ich kein Verständnis für DIESEN Streik und DEINE Reaktion.
Kein normaler Warnstreik!
Christian_S, Montag, 10.12.2018, 15:31 (vor 2676 Tagen) @ OLHBPB
bearbeitet von Christian_S, Montag, 10.12.2018, 15:32
Natürlich kannst du das bei einem Warnstreik machen. Sitzhaltung immer die Frage welchedeiner Mitglieder du zum Streik aufrufst. Außerdem sind wir noch immer beim Warbstreik, dafür würdige Nummer schon sehr heftig heutige, mit null Vorlaufzeit für den Pendler. Aber sei es drum, wir werden uns da nicht mehr einig.
Das macht aber eben nur Sinn, wenn auch die Mitglieder streiken, deren Arbeit entsprechende Wirkung zeigt. Alles andere ist wie der Streik zwischen 2 und 2:30 in der Nacht ...
Ich war 2015, nach dem Rückflug aus Rumänien nach Stuttgart, selbst von einem der damaligen GDL-Streiks betroffen und kam nur umständlich und mit viel Zeitverzögerung nach hause. Trotzdem habe ich nie gefordert, die Streikbedingungen zu ändern ...
Kein normaler Warnstreik!
agw, NRW, Montag, 10.12.2018, 18:52 (vor 2676 Tagen) @ Christian_S
Ich war 2015, nach dem Rückflug aus Rumänien nach Stuttgart, selbst von einem der damaligen GDL-Streiks betroffen und kam nur umständlich und mit viel Zeitverzögerung nach hause. Trotzdem habe ich nie gefordert, die Streikbedingungen zu ändern ...
Wie hoch war dein finanzieller Schaden? Hast du eventuell deinen Job verloren, weil du zu spät kamst? Kamst du in finanzielle Nöte?
Kein normaler Warnstreik!
Christian_S, Montag, 10.12.2018, 19:22 (vor 2676 Tagen) @ agw
Wie hoch war dein finanzieller Schaden?
Zusätzlicher Kaffee in Stuttgart, zusätzliches Abendessen in Frankfurt, weil dank Anordnung der Zentrale von DB Fernverkehr ja nur 2x am Tag ein Zug nach Leipzig fahren durfte. De facto hatte ich rund 3 Stunden Zeitverlust ... Du weißt, was sowas kostet.
Hast du eventuell deinen Job verloren, weil du zu spät kamst? Kamst du in finanzielle Nöte?
Wer deswegen seinen Job verliert ist
a) enorm unflexibel bzw zu bequem für Alternativen und
b) verliert man wegen eines Streik bedingten Zu-spät-Kommens nicht gleich seinen Job. Zumindest nicht, wenn es einmalig bzw wie heute der erste Streiktag ist. Falls doch, hat man einen ganz schlechten Arbeitgeber, der einen auch in anderen Dingen ausbeuten wird.
In anderen Ländern zahlen AG ihren Angestellten sogar das Taxi zu Zeiten, zu denen es keinen ÖPNV gibt. Nennt man Fürsorgeinteresse :-)
Kein normaler Warnstreik!
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 11.12.2018, 07:32 (vor 2675 Tagen) @ Christian_S
Wer deswegen seinen Job verliert ist
a) enorm unflexibel bzw zu bequem für Alternativen und
Du ordnest Deinem Arbeitgeber also an, wie flexibel Du gerne wärst?
b) verliert man wegen eines Streik bedingten Zu-spät-Kommens nicht gleich seinen Job. Zumindest nicht, wenn es einmalig bzw wie heute der erste Streiktag ist. Falls doch, hat man einen ganz schlechten Arbeitgeber, der einen auch in anderen Dingen ausbeuten wird.
Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umhöre, gibt es da quasi drei Gruppen
- Die, die in ganz kleinen, inhabergeführten Unternehmen arbeiten, da heißt es "naja, passiert halt, is' schon okay"
- Die, die in Konzernen arbeiten, die selbst tarifvertraglich gebunden sind, da wird's halt irgendwie mit dem Arbeitszeitkonto verrechnet
- Alles dazwischen, wo die Chefs sich so richtig aufblasen und Streß machen. Aufgrund der Unternehmensgrößenspanne die meisten.
In anderen Ländern zahlen AG ihren Angestellten sogar das Taxi zu Zeiten, zu denen es keinen ÖPNV gibt. Nennt man Fürsorgeinteresse :-)
Mir das Taxi zur Arbeit bezahlen würde meinen Arbeitgeber schon mehr kosten als ich für den Tag an Gehalt bekomme. Da kann ich verstehen, daß diese Wucherpreise nicht bezahlt werden wollen.
Mir mir der Aussage, man würde das Erbe verspielen, kein schlechtes Gewissen machen lassende Grüße
der Colaholiker
--
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Kein normaler Warnstreik!
Christian_S, Dienstag, 11.12.2018, 09:54 (vor 2675 Tagen) @ Colaholiker
Du ordnest Deinem Arbeitgeber also an, wie flexibel Du gerne wärst?
Wieso meinem Arbeitgeber? Mir selbst! Es ist nunmal meine Sache, wie ich zur Arbeit komme, darum muss ich mich kümmern. Ich z.B. fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit. Bei Starkregen aber ist das ungünstig. Nun fährt aber gerade am Wochenende morgens die Straßenbahn nur alle 30 Minuten. Da kann ich auf Arbeit auch nicht sagen, dass ich ja nicht wissen konnte, dass es regnet und ich somit die Straßenbahn nehmen muss und deswegen halt ne halbe Stunde später erscheine ...
- Alles dazwischen, wo die Chefs sich so richtig aufblasen und Streß machen. Aufgrund der Unternehmensgrößenspanne die meisten.
Ist immer eine Frage des Umgangs miteinander. Glaube aber kaum, dass der Chef z.B. bei Vollsperrung der Autobahn noch pünktlich auf Arbeit erscheint. Von daher sollte auch ein Chef sowas ein bissl verhältnismäßig sehen. Wenn Du Dich natürlich total unfexibel zeigst und meinst, wegen Streik, Verkehrschaos o.ä. immer zu spät kommen zu dürfen, dann darfst Du Dich über Reaktionen Deines Chefs nicht wundern.
Viele meiner Kollegen, die sonst immer mit dem Zug fahren sind gestern früh auch kurzfristig mit dem Auto zur Arbeit gekommen. Auch über Distanzen von 100-150 km. Einer davon hat selbst gar kein Auto und trotzdem fand er eine Lösung ...
Mir das Taxi zur Arbeit bezahlen würde meinen Arbeitgeber schon mehr kosten als ich für den Tag an Gehalt bekomme. Da kann ich verstehen, daß diese Wucherpreise nicht bezahlt werden wollen.
Logisch das Dein AG das nicht einfach so macht. Aber im Notfall sollte er dann Verständnis dafür aufbringen, dass Du mal etwas verzögert erscheinst an Tagen wie gestern.
Bei der deutschen Gesellschaft keine Hoffung auf Solidarität habende Grüße
Christian_S
Kein normaler Warnstreik!
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 11.12.2018, 10:14 (vor 2675 Tagen) @ Christian_S
Wieso meinem Arbeitgeber? Mir selbst! Es ist nunmal meine Sache, wie ich zur Arbeit komme, darum muss ich mich kümmern. Ich z.B. fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit. Bei Starkregen aber ist das ungünstig. Nun fährt aber gerade am Wochenende morgens die Straßenbahn nur alle 30 Minuten. Da kann ich auf Arbeit auch nicht sagen, dass ich ja nicht wissen konnte, dass es regnet und ich somit die Straßenbahn nehmen muss und deswegen halt ne halbe Stunde später erscheine ...
Ich habe doch bereits geschrieben, daß Fahrrad bei mir momentan aus gesundheitlichen Gründen keine Alternative darstellt. Zumal die 5-Uhr-Nachrichten beim Wecken noch von Problemen auf lediglich zwei S-Bahn-Linien sprachen, mit denen ich keine Berührungspunkte habe. Am Bahnhof angekommen sah es dann eben komplett anders aus, da war die Kacke schon am dampfen.
Ist immer eine Frage des Umgangs miteinander. Glaube aber kaum, dass der Chef z.B. bei Vollsperrung der Autobahn noch pünktlich auf Arbeit erscheint.
"Pünktlich" gibt es hier per defintion eigentlich gar nicht. Gleitzeit ohne Kernzeit. Von daher kann das dem Chef nicht passieren, zumal der nur rund eineinhalb Kilometer mit seinem Dienstwagen durchs Dorf gezuckelt kommt.
Für mich heißt pünktlich, daß ich zum Feierabend nicht mit weniger als acht Stunden auf der Uhr dastehe und mein Gleitzeitkonto belaste. Später zurück fahren ist verkehrsbedingt (außer an Freitagen, wo die Verkehrsspitze früher liegt) nicht sinnvoll machbar.
Von daher sollte auch ein Chef sowas ein bissl verhältnismäßig sehen. Wenn Du Dich natürlich total unfexibel zeigst und meinst, wegen Streik, Verkehrschaos o.ä. immer zu spät kommen zu dürfen, dann darfst Du Dich über Reaktionen Deines Chefs nicht wundern.
Den Ärger gibt es ja eh nicht wegen der Ankunftszeit sondern wegen des Minus auf dem Konto. Plus machen geht halt nur auf Dienstreisen...
Viele meiner Kollegen, die sonst immer mit dem Zug fahren sind gestern früh auch kurzfristig mit dem Auto zur Arbeit gekommen. Auch über Distanzen von 100-150 km. Einer davon hat selbst gar kein Auto und trotzdem fand er eine Lösung ...
Wie gesagt, ich darf momentan nicht. Und selbst wenn Kollegen aus meiner Richtung kämen, könnte ich sie erst erreichen, wenn sie schon im Büro sind. Privatnummern von anderen Kollegen haben wir hier grundsätzlich nicht. Die hat ausschließlich die Personalabteilung in den Unterlagen stehen, selbst die Abteilungsleiter bekommen diese in der Regel nicht. Da gab es wohl (vor meiner Zeit) zu viel Mißbrauch, daß Kollegen nach Feierabend/im Urlaub daheim kontaktiert wurden.
Logisch das Dein AG das nicht einfach so macht. Aber im Notfall sollte er dann Verständnis dafür aufbringen, dass Du mal etwas verzögert erscheinst an Tagen wie gestern.
Für Minus hat man hire halt kein Verständnis.
Bei der deutschen Gesellschaft keine Hoffung auf Solidarität habende Grüße
Auf die erzwungene Einbahnstraßensolidarität der Gewerkschaften keinen Bock habende Grüße*
der Colaholiker
*) Und selbst wenn ich über das Thema Gewerkschaften anders denken würde, gibt es etwas, das mich davon abhält, in einer Gewerkschaft Mitglied zu werden. Wenn ich sehe, was für Pamphlete der IG Metall hier am Betriebsratsbrett hängen, und wie sehr die sich mit Meinungen, die meiner komplett zuwiderlaufen, in Themen, die mit Arbeitnehmerpolitik nichts zu tun haben, einmischen, kann ich so einem Verein nicht einen Cent zukommen lassen. Die sollen sich auf das konzentrieren, was ihre Existenzgrundlage ist, und nicht bei allen möglichen anderen Themen rumblöken.
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Christian_S, Dienstag, 11.12.2018, 10:52 (vor 2675 Tagen) @ Colaholiker
Ich habe doch bereits geschrieben, daß Fahrrad bei mir momentan aus gesundheitlichen Gründen keine Alternative darstellt. Zumal die 5-Uhr-Nachrichten beim Wecken noch von Problemen auf lediglich zwei S-Bahn-Linien sprachen, mit denen ich keine Berührungspunkte habe. Am Bahnhof angekommen sah es dann eben komplett anders aus, da war die Kacke schon am dampfen.
Du ja, andere auch, viele andere aber eben nicht. Bei jedem ist die Situation individuell anders, deshalb kann man es nicht verallgemeinern.
Das Problem, das Du ansprachst, ist aber eben auch, sich zu sehr auf die Medien zu verlassen. Gerade bei einem Streik kann sich die Situation ja quasi minütlich ändern. Deshalb sind die Wiedergabe von Aussagen irgendwelcher Pressesprecher immer mit Vorsicht zu genießen. Gestern hat man das auch gut gesehen: nicht alle fingen zur selben Zeit an zu streiken. Während es im Süden bereits Punkt 4 Uhr losging, traten andere Regionen erst später in den Streik. Und natürlich wusste man auch vorher nicht, wer sich beteiligt und wer nicht. Da kann man nix mehr planen. Auch einige meiner Kollegen kamen nicht mehr nach hause deswegen, einer hatte sogar ein elimentäreres Problem deswegen: seine praktische Fahrschulprüfung stand an und er wusste dann nicht mehr, wie er da noch hinkommen sollte ...
"Pünktlich" gibt es hier per defintion eigentlich gar nicht. Gleitzeit ohne Kernzeit. Von daher kann das dem Chef nicht passieren, zumal der nur rund eineinhalb Kilometer mit seinem Dienstwagen durchs Dorf gezuckelt kommt.
Siehste. Bei anderen gibt es feste Zeiten oder man muss einen Kollegen ablösen, der auch nach hause möchte. Und andere Chefs fahren 100 km mit dem Auto zur Arbeit. Alles überall anders, individuell verschieden. Entsprechend unterschiedlich ist dann natürlich auch das Verständnis.
Für mich heißt pünktlich, daß ich zum Feierabend nicht mit weniger als acht Stunden auf der Uhr dastehe und mein Gleitzeitkonto belaste. Später zurück fahren ist verkehrsbedingt (außer an Freitagen, wo die Verkehrsspitze früher liegt) nicht sinnvoll machbar.
Auf Wohlfühlbedürfnisse wie die Vermeidung der Rush-Hour kann man nun aber von Arbeitgeberseite her wirklich keine Rücksicht nehmen. Das wäre bissl viel verlangt und ist in dem Fall dann wirklich Dein persönliches Problem.
Andere arbeiten in festen Schichtzeiten. Die müssen da sein, da der Vorgänger auch heim will ...
Wie gesagt, ich darf momentan nicht. Und selbst wenn Kollegen aus meiner Richtung kämen, könnte ich sie erst erreichen, wenn sie schon im Büro sind. Privatnummern von anderen Kollegen haben wir hier grundsätzlich nicht. Die hat ausschließlich die Personalabteilung in den Unterlagen stehen, selbst die Abteilungsleiter bekommen diese in der Regel nicht. Da gab es wohl (vor meiner Zeit) zu viel Mißbrauch, daß Kollegen nach Feierabend/im Urlaub daheim kontaktiert wurden.
Auch das ist wieder eine Sache, die überall anders ist. In meinem Job wird individuell miteinander gesprochen/telefoniert, wenn es zu Verzögerung beim Ablösen kommt. Wir wussten gestern früh ganz genau, welcher ablösende Kollege wie anreist und wie lange das schätzungsweise dauern würde.
Auf der Arbeit meiner Frau haben die, wie heute in vielen modernen Unternehmen üblich, eine WhatsApp-Gruppe unter den Kollegen ...
Für Minus hat man hire halt kein Verständnis.
Verstehe ich, aber wenn man mal an einem Tag Minus macht muss man es halt ausgleichen. Wenn man natürlich ständig wegen Unzulänglichkeiten Minus macht, kann ich verstehen, dass der Chef dann nachfragt ...
*) Und selbst wenn ich über das Thema Gewerkschaften anders denken würde, gibt es etwas, das mich davon abhält, in einer Gewerkschaft Mitglied zu werden. Wenn ich sehe, was für Pamphlete der IG Metall hier am Betriebsratsbrett hängen, und wie sehr die sich mit Meinungen, die meiner komplett zuwiderlaufen, in Themen, die mit Arbeitnehmerpolitik nichts zu tun haben, einmischen, kann ich so einem Verein nicht einen Cent zukommen lassen. Die sollen sich auf das konzentrieren, was ihre Existenzgrundlage ist, und nicht bei allen möglichen anderen Themen rumblöken.
Ich bin auch seit über 7 Jahren gewerkschaftslos und zufrieden damit :-)
Kein normaler Warnstreik!
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 11.12.2018, 11:25 (vor 2675 Tagen) @ Christian_S
Auf Wohlfühlbedürfnisse wie die Vermeidung der Rush-Hour kann man nun aber von Arbeitgeberseite her wirklich keine Rücksicht nehmen. Das wäre bissl viel verlangt und ist in dem Fall dann wirklich Dein persönliches Problem.
Das hat mit "Wohlfühlen" nix mehr zu tun, das kommt in Bereiche, wo man einfach nicht mehr mitkommt, und ne halbe Stunde auf den nächsten Zug warten muß, in der Hoffnung, er sei weniger voll. Gerade, wenn die HLB mal wieder genießt, vom RMV Geld für zwei bis drei Wagen zu bekommen und dann nur mit einem einzelnen VT2E angezuckelt kommt.
Auf der Arbeit meiner Frau haben die, wie heute in vielen modernen Unternehmen üblich, eine WhatsApp-Gruppe unter den Kollegen ...
Bei uns ist es ausdrücklich unerwünscht, daß zu dienstlichen Zwecken private Kommunikationsschnittstellen existieren. Es gab da in der Vergangenheit zu viel Mißbrauch, daß Kollegen im Urlaub wegen zu viel Pillepalle kontaktiert wurden.
Eine Ansicht, die ich auch sehr unterstütze. Falls es was essenziell wichtiges mitzuteieln gibt, kann man dem Arbeitnehmer, der im Urlaub ist, auch ne Mail oder einen Brief schreiben, den er liest, wann er will, falls er will. (Die einzige Post mit Firmenlogo, die ich im Urlaub öffne, ist die Gehaltsabrechnung, die landet ohnehin nur im Ordner, alles andere bleibt bis Urlaubsende liegen.)
Das von einem Bekannten skizzierte Horrorszenario, es könnte einen keiner benachrichtigen, wenn im Urlaub die Firma abbrennt, habe ich nur schulterzuckend mit "dann fahre ich am ersten Morgen nach dem Urlaub halt umsonst hin, gucke mir die Trümmer an und fahre wieder heim. So what?" kommentiert.
Bei meiner Freundin gibt es so eine Gruppe auch, sie ist dort aber mittlerweile wieder raus, weil damit Feierabend, Wochenende und Urlaub quasi zu existieren aufhörten.
Grundsätzlich trenne ich Arbeit und Freizeit rigoros. Ich habe von außerhalb des Büros auch keinen Zugriff auf meine Mails, will ich gar nicht haben. Ausnahme war dieses Jahr im Urlaub, weil direkt anschließend (im Sinne von Abflug nur gute 12 Stunden nachdem ich aus dem Urlaub komme, am Wochenende) auf Dienstreise mußte, und da eventuell noch Details zu klären gewesen wären. Nach der Dienstreise hat das dafür verwendete separate Handy erst mal einen Werksreset gemacht.
Verstehe ich, aber wenn man mal an einem Tag Minus macht muss man es halt ausgleichen. Wenn man natürlich ständig wegen Unzulänglichkeiten Minus macht, kann ich verstehen, dass der Chef dann nachfragt ...
Ich bohre ja schon immer, mal wieder irgendwo zum Kunden zu dürfen. Gibt dann wieder ein gutes Plus auf'm Konto, und je nachdem wo der Kunde ist, Meilen oder Bahn.Bonus-Punkte. :o)
Ich bin auch seit über 7 Jahren gewerkschaftslos und zufrieden damit :-)
Noch nie in einer Gewerkschaft gewesene Grüße
der Colaholiker
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Kein normaler Warnstreik!
Frecciarossa, Montag, 10.12.2018, 15:14 (vor 2676 Tagen) @ Christian_S
Man kann aber nicht allen möglichen Berufsgruppen vorschreiben, wer streiken darf und wer nicht. Zumal es praktisch nur schwer umsetzbar wäre.
Das ist sogar kinderleicht umsetzbar. Genauso regionale und zeitliche Beschränkungen wie bei echten Warnstreiks üblich.
Mir ist klar, dass andere Unternehmen von dem Streik auch betroffen waren, aber das liegt in der Natur der Sache. Wenn LKW-Fahrer streiken und damit Autobahnen und andere Straßen blockieren ...
Blockaden kommen in Deutschland sehr selten vor, weil sie rechtswidrig sind.
... machen sie das auch nicht so, dass der unschuldige Autofahrer seine gewohnten Straßen ganz normal nutzen kann. Ein Streik soll Wirkung zeigen, nicht nur den Medien ein paar Bilder liefern ...
Ein Streik soll Wirkung zeigen, ein Warnstreik nicht.
Kein normaler Warnstreik!
Christian_S, Montag, 10.12.2018, 15:29 (vor 2676 Tagen) @ Frecciarossa
Das ist sogar kinderleicht umsetzbar. Genauso regionale und zeitliche Beschränkungen wie bei echten Warnstreiks üblich.
Die dann aber für alle Mitarbeiter in den klar begrenzten Regionen und Zeiten gelten. In der Zeit fährt der Zug von A bis F aber auch nicht, wenn Bahnhof C bestreikt wird.
So kinderleicht ists dann doch wieder nicht ;)
Blockaden kommen in Deutschland sehr selten vor, weil sie rechtswidrig sind.
Trotzdem bilden sich auch durch nur teilblockierte Strecken entsprechende Staus, die gerade in Ballungsgebieten erhebliche Auswirkungen haben.
Ein Streik soll Wirkung zeigen, ein Warnstreik nicht.
Doch, er soll davor warnen, was passiert, wenn man nicht aufeinander zugeht. Bei einem richtigen Streik ist dann ggf. für Tage "Pause" ...
Kein normaler Warnstreik!
Frecciarossa, Montag, 10.12.2018, 16:33 (vor 2676 Tagen) @ Christian_S
Das ist sogar kinderleicht umsetzbar. Genauso regionale und zeitliche Beschränkungen wie bei echten Warnstreiks üblich.
Die dann aber für alle Mitarbeiter in den klar begrenzten Regionen und Zeiten gelten. In der Zeit fährt der Zug von A bis F aber auch nicht, wenn Bahnhof C bestreikt wird.
So kinderleicht ists dann doch wieder nicht ;)
Dem einen fällt's leichter, dem anderen schwerer.
Blockaden kommen in Deutschland sehr selten vor, weil sie rechtswidrig sind.
Trotzdem bilden sich auch durch nur teilblockierte Strecken entsprechende Staus, die gerade in Ballungsgebieten erhebliche Auswirkungen haben.
Auch Teilblockaden sind rechtswidrig.
Ein Streik soll Wirkung zeigen, ein Warnstreik nicht.
Doch, er soll davor warnen, was passiert, wenn man nicht aufeinander zugeht. Bei einem richtigen Streik ist dann ggf. für Tage "Pause" ...
Für eine Warnung bedarf es keiner Wirkung. Wenn ich einen Warnschuss abgebe, soll der ja auch keine Wirkung erzielen.
Kein normaler Warnstreik!
Christian_S, Montag, 10.12.2018, 16:55 (vor 2676 Tagen) @ Frecciarossa
Dem einen fällt's leichter, dem anderen schwerer.
Der eine glaubt, es sei alles so leicht, der andere sieht es etwas detailierter.
Auch Teilblockaden sind rechtswidrig.
Wenn große Gewerkschaften wie IGMetall, Verdi etc große Betriebe bestreiken, sind oftmals Straßen nicht nutzbar und es bilden sich entsprechende Staus. Das ist normal und nicht rechtswidrig.
Für eine Warnung bedarf es keiner Wirkung. Wenn ich einen Warnschuss abgebe, soll der ja auch keine Wirkung erzielen.
Ein Fingerzeig zum Firmenvorstand ala "Du Du Du" dürfte nicht wirklich etwas an der Haltung der Arbeitgeber ändern.
Kein normaler Warnstreik!
Frecciarossa, Montag, 10.12.2018, 17:16 (vor 2676 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von Frecciarossa, Montag, 10.12.2018, 17:16
Ein Fingerzeig zum Firmenvorstand ala "Du Du Du" dürfte nicht wirklich etwas an der Haltung der Arbeitgeber ändern.
Vor einem Streik ist die Frage immer, wie es um die Kampbereitschaft der Belegschaft bestellt ist. Mit einem Warnstreik demonstriert die Belegschaft ihren Kampeswillen. Das ist weder "Du, du, du" noch ein tritt vors Schienbein, sondern einfach eine Demonstration der Einigkeit und Entschlossenheit.
Kein normaler Warnstreik!
Christian_S, Montag, 10.12.2018, 17:20 (vor 2676 Tagen) @ Frecciarossa
Vor einem Streik ist die Frage immer, wie es um die Kampbereitschaft der Belegschaft bestellt ist. Mit einem Warnstreik demonstriert die Belegschaft ihren Kampeswillen. Das ist weder "Du, du, du" noch ein tritt vors Schienbein, sondern einfach eine Demonstration der Einigkeit und Entschlossenheit.
Genau das hat die Belegschaft ja heute für - je nach Standort - 3 bis 5 Stunden gemacht. Bei einem richtigen Streik könnten daraus Tage werden.
Nimm mal Deine rote Brille ab.
Frecciarossa, Montag, 10.12.2018, 17:33 (vor 2676 Tagen) @ Christian_S
- kein Text -
Meine ist schwarz ;-)
Christian_S, Montag, 10.12.2018, 17:42 (vor 2676 Tagen) @ Frecciarossa
Mir ist schon klar, dass Du Streiks nicht möchtest bzw nur so, dass sie niemand bemerkt. Aber absprechen kannst Du das Streikrecht den Betroffenen nunmal nicht.
Meine ist schwarz ;-)
Frecciarossa, Montag, 10.12.2018, 18:20 (vor 2676 Tagen) @ Christian_S
Mir ist schon klar, dass Du Streiks nicht möchtest bzw nur so, dass sie niemand bemerkt. Aber absprechen kannst Du das Streikrecht den Betroffenen nunmal nicht.
Mir geht es nur um den Unterschied zwischen Streik und Warnstreik.
Kein normaler Warnstreik!
Henrik, Montag, 10.12.2018, 17:40 (vor 2676 Tagen) @ Christian_S
Blockaden kommen in Deutschland sehr selten vor, weil sie rechtswidrig sind.
Trotzdem bilden sich auch durch nur teilblockierte Strecken entsprechende Staus, die gerade in Ballungsgebieten erhebliche Auswirkungen haben.
Auch Teilblockaden sind rechtswidrig.
Wenn große Gewerkschaften wie IGMetall, Verdi etc große Betriebe bestreiken, sind oftmals Straßen nicht nutzbar und es bilden sich entsprechende Staus. Das ist normal und nicht rechtswidrig.
Du meinst Demonstrationen. Tage vorher angemeldete Demonstrationen.
Wären sie nicht angemeldet, wären sie natürlich rechtswidrig.
Diese Demonstrationen haben es an sich, dass die Menschen sich fortbewegen,
dass sie eben nicht fortdauernd die Straßen blockieren.
Blockaden oder auch Teilblockaden sind in der Tat grundsätzlich rechtswidrig.
Kein normaler Warnstreik!
Christian_S, Montag, 10.12.2018, 17:48 (vor 2676 Tagen) @ Henrik
Wären sie nicht angemeldet, wären sie natürlich rechtswidrig.
Diese Demonstrationen haben es an sich, dass die Menschen sich fortbewegen,
dass sie eben nicht fortdauernd die Straßen blockieren.
Blockaden oder auch Teilblockaden sind in der Tat grundsätzlich rechtswidrig.
Alles richtig. Ändert aber trotzdem nichts daran, dass diese z.T. erhebliche Auswirkungen haben. Und da meine ich nicht mal den Fußgänger, der 5 min Umweg laufen muss, sondern Geschäftsinhaber, Lieferanten usw, aber auch den normalen Pendler, des Straßenbahn oder Bus vorzeitig wendet und er sehen muss, wie er rechtzeitig an sein Ziel kommt. Selbst schon mehr als einmal erlebt ...
Streiks verursachen eben immer auch Betroffene, die gar nix dafür können.
Kein normaler Warnstreik!
Henrik, Montag, 10.12.2018, 22:26 (vor 2675 Tagen) @ Christian_S
ach hier kommt das her mit den Blockaden..
Wer streiken will, muss das auch können. Es geht mir nicht um die Zuggattung, sondern um Unternehmen, da hast du mich falsch verstanden. Eurobahn abellio und co können ja nichts dafür, dass bei der DB ein Tarifstreit herrscht. Bei einem Warnstreik sollte man schon versuchen, die Interessen dieser Unternehmen zu wahren. Somit wäre der DB klar geworden, das gestreikt würde, wenn es ernst wird. Und ich finde das ist auch eine Verpflichtung der Streikenden Gewerkschaft, solche Aspekte zu beachten
Man kann aber nicht allen möglichen Berufsgruppen vorschreiben, wer streiken darf und wer nicht. Zumal es praktisch nur schwer umsetzbar wäre.
natürlich kann man das, haben wir ja auch, ist Status Quo. Ganz leicht umsetzbar.
Mir ist klar, dass andere Unternehmen von dem Streik auch betroffen waren, aber das liegt in der Natur der Sache.
grundsätzlich ja, aber hier gehts wohl eher um die Intensität, die Ausgestaltung.
Wenn LKW-Fahrer streiken und damit Autobahnen und andere Straßen blockieren, machen sie das auch nicht so, dass der unschuldige Autofahrer seine gewohnten Straßen ganz normal nutzen kann.
Wenn LKW-Fahrer streiken würden, dann fahren sie nicht. Dann stehen deren LKW. Und zwar auf nem Hof oder Parkplatz. Einfach so auf mitten auf ner Straße oder gar Autobahn ganz gewiss nicht, das dürfen sie nicht. Der ist da ganz schnell weg & das kommt dann dem Fahrer recht teuer zu stehen, seinen Job ist er dann endgültig los.
Wenn LKW-Fahrer streiken würden, dann fahren sie nicht. Dann ist die Autobahn deutlich leerer, der Verkehr fließt erheblich besser. Der allgemeine unschuldige Autofahrer wird also seine gewohnten Straßen ganz normal nutzen können bzw. viel mehr als das, viel gelassener.
Ein Streik soll Wirkung zeigen, nicht nur den Medien ein paar Bilder liefern ...
ja ach.
Wenn LKW-Fahrer streiken würden, dann kommen die Waren nicht am Ziel an. Das ist dann die Wirkung, das bekommen dann andere, Unschuldige mit.
LKW-Fahrer Streik? Was sollte das überhaupt sein? Hatten wir wohl eher noch nie. Die haben ja noch nichtmal ne Gewerkschaft, geschweige dass sie über ihre Rechte wissen.
Kein normaler Warnstreik!
Christian_S, Dienstag, 11.12.2018, 10:57 (vor 2675 Tagen) @ Henrik
Wenn LKW-Fahrer streiken würden, dann fahren sie nicht. Dann stehen deren LKW. Und zwar auf nem Hof oder Parkplatz. Einfach so auf mitten auf ner Straße oder gar Autobahn ganz gewiss nicht, das dürfen sie nicht. Der ist da ganz schnell weg & das kommt dann dem Fahrer recht teuer zu stehen, seinen Job ist er dann endgültig los.
Wenn LKW-Fahrer streiken würden, dann fahren sie nicht. Dann ist die Autobahn deutlich leerer, der Verkehr fließt erheblich besser. Der allgemeine unschuldige Autofahrer wird also seine gewohnten Straßen ganz normal nutzen können bzw. viel mehr als das, viel gelassener.
Trotzdem kommen die Waren nicht zum Ziel und schon geht der Rattenschwanz los. Erinnere Dich, erst kürzlich gab es wegen des Niedrigwassers an manchen Tankstellen schon kein Benzin mehr. Da dürfte auch so mancher Autofahrer aus seiner Wohlfühlzone gerissen worden sein ;)
Wenn LKW-Fahrer streiken würden, dann kommen die Waren nicht am Ziel an. Das ist dann die Wirkung, das bekommen dann andere, Unschuldige mit.
LKW-Fahrer Streik? Was sollte das überhaupt sein? Hatten wir wohl eher noch nie. Die haben ja noch nichtmal ne Gewerkschaft, geschweige dass sie über ihre Rechte wissen.
Lol, den gabs auch in Deutschland schon, aber eher mit geringerer Auswirkung? Warum? Guck doch mal, woher ein erheblicher Teil der LKW-Fahrer hierzulande kommt. Nicht aus Deutschland, entsprechend arbeiten die meist auch nicht für deutsche Firmen oder sind nicht in Gewerkschaften organisiert.
Aber schau einfach mal über die Grenzen Deutschlands. In Frankreich z.B. gabs schon heftige LKW-Streiks, da stand dann alles. Sowohl auf Autobahnen, also auch im Warenverkehr. Aber mir ist schon klar, der Durchschnittsdeutsche kann sich sowas eher nicht vorstellen. "Geweckt" wird man immer nur, wenn es einen selbst plötzlich bei irgendwas betrifft ... und dann ist das Gemecker groß.
Kein normaler Warnstreik!
ICE-TD, Montag, 10.12.2018, 15:18 (vor 2676 Tagen) @ OLHBPB
Wer streiken will muss dasauch können. Es geht mir nicht um diezuggattung, sondern um unternehmen, da hast du mich falsch verstanden. Eurobahn abellio und cokönnen ja nichts dafür, das bei der DB ein tarifstreit herrscht. Bei einem Warnstreik sollte man schon versuchen, die Interessen dieser Unternehmen zu wahren. Somit wäre der DB klar geworden, das gestreikt würde, wenn es ernst wird. Und ich finde das ist auch eine Verpflichtung der Streikenden Gewerkschaft, solche Aspekte zu beachten
Als bei VW-Zulieferern gestreikt wurde standen in der Folge auch bei VW die Bänder still. Es ist immer irgendjemand betroffen beim Streik, ob der Kunde nun Fahrgast oder eine andere Firma ist.
Mitten in die HVZ also
gnampf, Montag, 10.12.2018, 11:19 (vor 2676 Tagen) @ J-C
Jetzt EVG in Deutschland, wählt man als Zeit also die HVZ aus, um sich so weit bemerkbar wie möglich zu machen. Im Gegensatz zum kompletten Shut-Down in Österreich wird man wohl vielleicht die Grundfunktionen in Deutschland erhalten. Ob die Fahrgäste dafür Verständnis haben, weiß ich aber nicht.
Wenn Grundfunktion heißt das die Züge verspätet sind, dann hast du recht ;-) Zumindest in Bayern ist mehrere Stunden rein gar nichts gefahren, in anderen Bundesländern muß es wohl ähnlich gewesen sein. Wer in Bayern keine Ausweichmöglichkeit wie Auto oder sonstige Öffis hat, der hat(te) verloren. Wer mit dem Auto unterwegs ist hat eigentlich auch verloren, nicht nur wegen der zusätzlichen Staus, sondern auch weil wir wohl teils Wetterbedingungen (Glatteis) haben wo man eigentlich genau das Auto stehen lassen sollte.
Manche haben angeblich Verständnis für den Streitk, andere (wie ich) aber nicht, denn das ganze ist in meinen Augen nicht verhältnismäßig für einen ersten Streik. Was soll die Steigerung sein, Komplettausfall Deutschland für 1 Tag? 1 Woche? Angemessen wäre wohl gewesen wenige einzelne Regionen zu bestreiken, und das auch vorher entsprechend anzukündigen damit sich die Leute drauf einstellen können. Ok, im nachhinein war die Ankündigung ja vollständig... nachdem deutschlandweit fast alles ausgefallen ist braucht man keine Regionen anführen. Die Arbeitnehmer werden aber sicherlich über das Wochenende viel mit ihrem Arbeitgeber haben klären können...
Ich frag mich außerdem, wie schnell danach die Verhandlungen laufen. In Österreich kam man ja recht rasch nach dem Warnstreik zum Abschluss...
Den Ankündigungen nach erst wenn die DB die Forderungen der EVG anerkennt... also eigentlich brauchts ja keine Verhandlungen mehr, sondern nur noch die Unterschrift.
(PM) Tagesspiegel "Bahn hebt Zugbindung auf" -
Power132, Sonntag, 09.12.2018, 16:38 (vor 2677 Tagen) @ grasi
Die Bahn forderte alle Fahrgäste auf, sich vor Reiseantritt im Internet zu informieren und Reisen von und nach NRW schon am Sonntag beziehungsweise am Montag nach Streikende anzutreten. Für Reisende mit Flexpreis- und Sparpreistickets mit Gültigkeit am Montag wurde laut Bahn die Zugbindung aufgehoben, die Tickets konnten bereits Sonntag genutzt werden.
Interessant in dem Zusammenhang:
(PM) Tagesspiegel "Bahn hebt Zugbindung auf" -
ffz, Sonntag, 09.12.2018, 17:09 (vor 2677 Tagen) @ Power132
Natürlich beschwert sich der Chef der GdL, weil die EVG ihm mit dem Warnstreik das größte Durckmittel seiner Gewerkschaft genommen hat. So lange die EVG streikt interessiert es den Vorstand der DB AG und die Fahrgäste überhaupt nicht, ob die GdL streikt oder auch nicht, denn wenn die Signale auf Halt bleiben fährt kein Zug egal ob der Lokführer streikt oder auch nicht.
(PM) Tagesspiegel "Bahn hebt Zugbindung auf" -
ICE-TD, Sonntag, 09.12.2018, 18:16 (vor 2677 Tagen) @ ffz
Natürlich beschwert sich der Chef der GdL, weil die EVG ihm mit dem Warnstreik das größte Durckmittel seiner Gewerkschaft genommen hat. So lange die EVG streikt interessiert es den Vorstand der DB AG und die Fahrgäste überhaupt nicht, ob die GdL streikt oder auch nicht, denn wenn die Signale auf Halt bleiben fährt kein Zug egal ob der Lokführer streikt oder auch nicht.
Auch wenn Weselsky besser geschwiegen hätte, was hat das eine mit dem anderen zu tun? Bei der GDL stehen die Zeichen derzeit (noch) nicht auf Streik, am Dienstag ist ja der nächste Verhandlungstermin angesetzt. Und der stand auch schon vor der Ankündigung der EVG fest.
Solidarische Grüße an die Lokführer-Zunft
Blaschke, Sonntag, 09.12.2018, 18:13 (vor 2677 Tagen) @ VT642
bearbeitet von Blaschke, Sonntag, 09.12.2018, 18:14
Hallo.
Liebe Kollegen an der Front, ihr habt meine vollste Sympathie!
Macht was draus. Die Zeiten sind günstig. Da gilt es, möglichst viel rauszuholen!
Laßt euch nicht mit butterweichen Kompromissen und Kinkerlitzchen abspeisen. Derzeit ist's ein Arbeitnehmermarkt - und die Zeiten müsst ihr nutzen!
Und zu verbessern gibt es in jederlei Hinsicht genug!
Schöne Grüße von jörg
der sich immer wünscht, dass die, die die tollen Pläne erstellen (lassen), die dann für mindestens 6 Monate auch mal selbst fahren! Ich gehe jede Wette ein, dass es danach andere Pläne gäbe.
Wobei da auch die Betriebsräte zu hinterfragen sind, wieso sie so manches genehmigen. Dabei brauchen die nur NEIN sagen und dann wird der Plan auch nicht gefahren. Ganz einfach. Am besten war noch einer von denen bei DS-O, der sich über die Pläne aufregte, aber auf die Frage, warum er sie dann mit abnickte, keine Antwort gab ...
Solidarische Grüße an die Lokführer-Zunft
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 10.12.2018, 01:21 (vor 2676 Tagen) @ Blaschke
Liebe Kollegen an der Front, ihr habt meine vollste Sympathie!
Macht was draus. Die Zeiten sind günstig. Da gilt es, möglichst viel rauszuholen!
Laßt euch nicht mit butterweichen Kompromissen und Kinkerlitzchen abspeisen. Derzeit ist's ein Arbeitnehmermarkt - und die Zeiten müsst ihr nutzen!
Und zu verbessern gibt es in jederlei Hinsicht genug!
(...)
der sich immer wünscht, dass die, die die tollen Pläne erstellen (lassen), die dann für mindestens 6 Monate auch mal selbst fahren! Ich gehe jede Wette ein, dass es danach andere Pläne gäbe.Wobei da auch die Betriebsräte zu hinterfragen sind, wieso sie so manches genehmigen. Dabei brauchen die nur NEIN sagen und dann wird der Plan auch nicht gefahren. Ganz einfach. Am besten war noch einer von denen bei DS-O, der sich über die Pläne aufregte, aber auf die Frage, warum er sie dann mit abnickte, keine Antwort gab ...
Im grossen und ganzen Zustimmung, nur dass die Betreffzeile mit "Lokführer-Zunft", gerade die Berufsgruppe nennt, die in der EVG nahezu nicht vertreten ist. Die Tf dürften zu >90% bei der GdL organisiert sein, die diesmal ja garnicht streikt. ;)
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Solidarische Grüße an die Lokführer-Zunft
Christian_S, Montag, 10.12.2018, 06:20 (vor 2676 Tagen) @ 218 466-1
Im grossen und ganzen Zustimmung, nur dass die Betreffzeile mit "Lokführer-Zunft", gerade die Berufsgruppe nennt, die in der EVG nahezu nicht vertreten ist. Die Tf dürften zu >90% bei der GdL organisiert sein,
Da täuschst Du Dich aber. Insgesamt mag das stimmen, regional aber nicht. Es gibt Gegenden, in denen erheblich viele Tf in der EVG organisiert sind, in manchen Dienststellen sogar über 50%. Zu nennen wären da u.a. einige größere Dienststellen im fränkischen Raum.
und Lokfuehrerinnen-Zunft
br752, Montag, 10.12.2018, 06:22 (vor 2676 Tagen) @ Christian_S
- kein Text -
Solidarische Grüße an die Lokführer-Zunft
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 11.12.2018, 17:35 (vor 2675 Tagen) @ Christian_S
Da täuschst Du Dich aber. Insgesamt mag das stimmen, regional aber nicht. Es gibt Gegenden, in denen erheblich viele Tf in der EVG organisiert sind, in manchen Dienststellen sogar über 50%. Zu nennen wären da u.a. einige größere Dienststellen im fränkischen Raum.
Aber seit dem Traifeinheits-Käse, wo nur noch der TV der Gewerkschaft mit der gesamt grösseren Mitgliederzahl der jew. Berufsgruppe für alle zählt, macht das ja eigentlich keinen Sinn mehr. Und wenn es selbst in Franken nur "über 50%" sind, ist das eh wenig, weil da gibt es insbesondere im Osten, Dienststellen mit über 90% GdL-Anteil der Tf.
Umgekehrt können FdL, ZuB u.a. in der GdL eigentlich nichts mehr bewirken.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Sympathie - wofür?
Baselaner, Montag, 10.12.2018, 07:40 (vor 2676 Tagen) @ Blaschke
Hallo.
Liebe Kollegen an der Front, ihr habt meine vollste Sympathie
Sympathie wofür? Man legt den ersten (!!!!!!!!!!) Warnstreik für ganze 5 Stunden in die Morgenstunden, wo alle Pendler betroffen sind und nicht mal zur Arbeit kommt? Wie viel Kilometer muss man den Bodenkontakt verloren haben? Aber so ist das, wenn man in ganz anderen Welten schwebt ...
Traurige Grüße, wenn man dadurch zu spät zur Arbeit kommt, weil man keine andere Chance hat!
Sympathie - wofür?
Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Montag, 10.12.2018, 07:44 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
Wann soll man denn deiner Meinung nach sonst so streiken, das der AG merkt, das gestreikt wird? Mittags zwischen 11:30 und 11:31?
Ein Streik soll dem AG weh tun. Das dabei auch die Kunden betroffen sind, ist logisch. Wie überall:
Wo gehobelt wird, fallen Spähne.
In diesem Sinne-Weitermachen!
Sympathie - wofür?
Baselaner, Montag, 10.12.2018, 07:48 (vor 2676 Tagen) @ Tabernaer
Wann soll man denn deiner Meinung nach sonst so streiken, das der AG merkt, das gestreikt wird? Mittags zwischen 11:30 und 11:31?
Ein Streik soll dem AG weh tun. Das dabei auch die Kunden betroffen sind, ist logisch. Wie überall:
Wo gehobelt wird, fallen Spähne.In diesem Sinne-Weitermachen!
Und den ersten (!!!!) Warnstreik kann man nicht z.b. zwischen 11 und 14 Uhr (oder so ähnlich) legen? Das tut dem AG genauso weh! Nur denkt man da auch an den Kunden. Nur wie man bei deiner Antwort sieht, willst du den Kunden bestrafen. Aber normal, wenn man abgehoben ist und schon längst den Bodenkontakt zur Realität verloren hat ...
Sympathie - wofür?
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 10.12.2018, 08:07 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
Wann soll man denn deiner Meinung nach sonst so streiken, das der AG merkt, das gestreikt wird? Mittags zwischen 11:30 und 11:31?
Ein Streik soll dem AG weh tun. Das dabei auch die Kunden betroffen sind, ist logisch. Wie überall:
Wo gehobelt wird, fallen Spähne.In diesem Sinne-Weitermachen!
Und den ersten (!!!!) Warnstreik kann man nicht z.b. zwischen 11 und 14 Uhr (oder so ähnlich) legen? Das tut dem AG genauso weh! Nur denkt man da auch an den Kunden. Nur wie man bei deiner Antwort sieht, willst du den Kunden bestrafen. Aber normal, wenn man abgehoben ist und schon längst den Bodenkontakt zur Realität verloren hat ...
Aber die armen Schüler, die dann nicht nach Hause kommen! Und die Spätschicht kommt auch nicht zur Arbeit!
Nene, morgens Streiken passt schon. Dann ist um 9 alles durch und man weiß, dass man im Zweifel wieder heim kommt.
--
Weg mit dem 4744!
Sympathie - wofür?
Baselaner, Montag, 10.12.2018, 08:12 (vor 2676 Tagen) @ JeDi
Wann soll man denn deiner Meinung nach sonst so streiken, das der AG merkt, das gestreikt wird? Mittags zwischen 11:30 und 11:31?
Ein Streik soll dem AG weh tun. Das dabei auch die Kunden betroffen sind, ist logisch. Wie überall:
Wo gehobelt wird, fallen Spähne.In diesem Sinne-Weitermachen!
Und den ersten (!!!!) Warnstreik kann man nicht z.b. zwischen 11 und 14 Uhr (oder so ähnlich) legen? Das tut dem AG genauso weh! Nur denkt man da auch an den Kunden. Nur wie man bei deiner Antwort sieht, willst du den Kunden bestrafen. Aber normal, wenn man abgehoben ist und schon längst den Bodenkontakt zur Realität verloren hat ...
Aber die armen Schüler, die dann nicht nach Hause kommen! Und die Spätschicht kommt auch nicht zur Arbeit!Nene, morgens Streiken passt schon. Dann ist um 9 alles durch und man weiß, dass man im Zweifel wieder heim kommt.
Wieder heim kommt? Du kommst nicht auf die Arbeit oder zur Schule!!! Nur interessiert das den AG nicht. Dafür gab es schon Abmahnungen! Und das für den ersten Streik? Sehr verhältnismäßig ...
+1
heinz11, Montag, 10.12.2018, 08:16 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
- kein Text -
+2
RenateMD, Montag, 10.12.2018, 08:45 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
- kein Text -
+3
SveFC, Somewhere, Montag, 10.12.2018, 08:48 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
- kein Text -
--
Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater
+4
J-C, In meiner Welt, Montag, 10.12.2018, 08:51 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
- kein Text -
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
+5
mdln, Montag, 10.12.2018, 09:03 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
- kein Text -
Sympathie - wofür?
OLHBPB, Montag, 10.12.2018, 09:19 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
bearbeitet von OLHBPB, Montag, 10.12.2018, 09:19
Geb dir völlig recht, den Bahngewerkschaften es geht es leider schon lange nicht mehr um verhältnismäßiges streiken. Immer die große Keule. Wenn man nur die böse DB Ag treffen wollte, warum ruft man dann auch Fahrdienstleiter zum Streik auf? Ach richtig, damit die Alternativenverbindungen der privaten EVU, die ja gültige Verträge haben auch betroffen sind. Ohne Worte sowas!
Sympathie - wofür?
Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Montag, 10.12.2018, 10:06 (vor 2676 Tagen) @ OLHBPB
Wenn man keine Ahnung hat, warum es geht, sollte man sich raus halten...
Sympathie - wofür?
OLHBPB, Montag, 10.12.2018, 10:15 (vor 2676 Tagen) @ Tabernaer
Mag ja sein, dass dir meiNe Meinung nicht gefällt, aber ich würde jetzt nicht sagen, dass ich keine Ahnung habe. Weißt du wer ich bin. Was ich mache? Fakt ist, dass man ein Warnstreik auch so organisieren kann, dass einige Betriebsteile nicht bestreikt werden. Man muss das dann nur wollen und auch organisieren. Ansonsten steht dir ja auch gerne frei zu erklären worum es geht, wenn nicht darum, mehr gLohn und/oder mehr Freizeit zu bekommen.
Sympathie - wofür?
Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Montag, 10.12.2018, 10:48 (vor 2676 Tagen) @ OLHBPB
Wenn ein Betriebsteil streikt wird das bei einem solchen vernetzten Betrieb wie DB immer Auswirkungen haben auf andere Betriebsteile. Wasser nutzt es, wenn der Lokführer nicht streikt, aber dafür das Zugpersonal oder umgekehrt? Was bringt es, wenn Lok und Zub nicht streiken,aber dafür dasd Stellwerk? Bei Rot darf der Zug nicht abfahren. Oder der Bereitstellungslongüber streikt. Dann kommt der Zug erst gar nicht an Bahnsteig. Oder im ICE Werk streikt man, dann kommt der Zug nicht ausdrücklich dem Werk und kann auch nicht fahren. Alles nen bissl komplizierter als es aussieht.
Und in der Forderung der EVG nach 7,xx % mehr Geld steckt ne ganze Menge mehr drin. Insgesamt geht es um 7,xx% mehr Geld auf. Aber das ist in verschiedene kleinere Summen aufgeteilt,die insgesamt 7,x % mehr Geld ergeben. Wasser davon wie schwer gewichtet und wird oder die Hauptforderung ist, weiß ich Grad nicht (müsste ich mal suchen wir, in ich dass im Netz wieder finde)
Ein Streik soll dem AG weh tun - richtig? Und wo gutes am Meisten weh? Richtig beim Geld!
Das dadurch die Kunden in Mitleidenschaft gezogen werden,ist nun mal so. Dass kann man nicht ändern. Sonst könnte man den Streik gleich ganz sein lassen wenn er geräuschlos über die Bühne gehen schon soll.
Sympathie - wofür?
Bluenight1983, Montag, 10.12.2018, 11:44 (vor 2676 Tagen) @ Tabernaer
Die DB bietet ja schon fast so viel wie gefordert wird. Woher kommt also das Denken einen Warnstreik austragen zu müssen und damit so vielen Menschen zu schaden? Das war völlig unverhältnismäßig. Und gerade auch an der Uhrzeit dieses Warnstreiks kann man erkennen das es darum ging den Kunden zu schaden. Ich dachte bei sowas geht es darum sich zu einigen, nicht das so oft und lange gestreikt wird bis der Arbeitgeber die Forderungen völlig übernimmt.
Gewerkschaften nehme ich eh nicht ernst. Denn diese sind selbst die größten Abzocker wenn es darum geht Arbeitgeber zu sein.
Sympathie - wofür?
heinz11, Montag, 10.12.2018, 11:51 (vor 2676 Tagen) @ Tabernaer
Ein Streik soll dem AG weh tun - richtig? Und wo gutes am Meisten weh? Richtig beim Geld!
Ja, das ist richtig. Das Ganze funktioniert aber nur, weil es keine Alternativen gibt, oder sagen wir ruhig das böse Wort: Monopol. Ein Grund mehr, die Eisenbahninfrastruktur der DB wegzunehmen und eine staatliche Behörde mit Beamten drauszumachen.
Das dadurch die Kunden in Mitleidenschaft gezogen werden,ist nun mal so. Dass kann man nicht ändern. Sonst könnte man den Streik gleich ganz sein lassen wenn er geräuschlos über die Bühne gehen schon soll.
Man kann es nicht ändern, aber man kann (oder muß?) es so gestalten, daß die Zahl der unbeteiligt Betroffenen möglichst gering bleibt. Hier wird es genau andersherum gemacht: Die Zahl der Betroffen soll möglichst groß sein, damit die Bevölkerung mit Druck aufbaut, um möglichst schnell ein Ergebnis im Sinne der EVG zu erzielen. Deshalb ist die Aussage "...<das> ist nun mal so." falsch, es muß heißen: Es ist ganz bewußt so gewollt.
Hier im Forum wird oft genug über vermeintliches oder auch tatsächliches Bahnbashing geschimpft. Das Verhalten der EVG potentiert das Bahnbashing enorm, so daß das Forumsgeschimpfe nur Pille Palle ist. Denn in 10 Tagen erinnert sich keiner mehr an den Streik, sondern nur noch daran: Die Bahn fuhr nicht!
Sympathie - wofür?
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 10.12.2018, 11:56 (vor 2676 Tagen) @ heinz11
Ein Grund mehr, die Eisenbahninfrastruktur der DB wegzunehmen und eine staatliche Behörde mit Beamten drauszumachen.
+ ein paar Fantastilliarden ;-)
(...) damit die Bevölkerung mit Druck aufbaut(...) Es ist ganz bewußt so gewollt.
Mit Deiner Schlußfolgerung gebe ich Dir vollkommen Recht. Allerdings frage ich mich, wie man als normaler Bürger den ersten Teil tun soll. Die Mitarbeiter der üblichen Kundendialoge der betreffenden Unternehmen tun mir leid, die können da nix für. Man kann ja schlecht mit Fackeln und Mistgabeln den DB-Tower stürmen. Man kommt ja nicht hin.
Nach einer Fackel suchende Grüße
der Colaholiker
--
![[image]](http://abload.de/img/kippelnverbotene3qfr.png)
Sympathie - wofür?
Mario-ICE, Montag, 10.12.2018, 12:02 (vor 2676 Tagen) @ Tabernaer
Wenn ein Betriebsteil streikt wird das bei einem solchen vernetzten Betrieb wie DB immer Auswirkungen haben auf andere Betriebsteile. Wasser nutzt es, wenn der Lokführer nicht streikt, aber dafür das Zugpersonal oder umgekehrt? Was bringt es, wenn Lok und Zub nicht streiken,aber dafür dasd Stellwerk? Bei Rot darf der Zug nicht abfahren. Oder der Bereitstellungslongüber streikt. Dann kommt der Zug erst gar nicht an Bahnsteig. Oder im ICE Werk streikt man, dann kommt der Zug nicht ausdrücklich dem Werk und kann auch nicht fahren. Alles nen bissl komplizierter als es aussieht.
Und in der Forderung der EVG nach 7,xx % mehr Geld steckt ne ganze Menge mehr drin. Insgesamt geht es um 7,xx% mehr Geld auf. Aber das ist in verschiedene kleinere Summen aufgeteilt,die insgesamt 7,x % mehr Geld ergeben. Wasser davon wie schwer gewichtet und wird oder die Hauptforderung ist, weiß ich Grad nicht (müsste ich mal suchen wir, in ich dass im Netz wieder finde)
Ein Streik soll dem AG weh tun - richtig? Und wo gutes am Meisten weh? Richtig beim Geld!
Das dadurch die Kunden in Mitleidenschaft gezogen werden,ist nun mal so. Dass kann man nicht ändern. Sonst könnte man den Streik gleich ganz sein lassen wenn er geräuschlos über die Bühne gehen schon soll.
Sorry, Samstagfrüh erklärt man die Verhandlungen für gescheitert und holt dann am Montagmorgen gleich die große Keule raus. Nichts gegen Streiks, aber man sollte die Verhältnismäßigkeiten wahren, vor allem wenn es sich bei dem Warnsteik für den ersten in der Tarifrunde handelt.
So waren aber neben der Deutschen Bahn auch viele Eisenbahnverkehrsuntenehmen unmittelbar betroffen. Zu einem Zeitpunkt, wo alle ihre Abläufe nach dem Fahrplanwechsel erst einspielen müssen und neue Preise gelten hält sich bei vielen die Begeisterung in Grenzen.
+1
Münchner, Montag, 10.12.2018, 12:18 (vor 2676 Tagen) @ Mario-ICE
- kein Text -
+2
mdln, Montag, 10.12.2018, 12:43 (vor 2676 Tagen) @ Münchner
- kein Text -
+3
ICETreffErfurt, Eisenach, Montag, 10.12.2018, 14:24 (vor 2676 Tagen) @ Mario-ICE
bearbeitet von ICETreffErfurt, Montag, 10.12.2018, 14:25
- kein Text -
Zusammenfassung
Christian_S, Montag, 10.12.2018, 14:48 (vor 2676 Tagen) @ Mario-ICE
So waren aber neben der Deutschen Bahn auch viele Eisenbahnverkehrsuntenehmen unmittelbar betroffen. Zu einem Zeitpunkt, wo alle ihre Abläufe nach dem Fahrplanwechsel erst einspielen müssen und neue Preise gelten hält sich bei vielen die Begeisterung in Grenzen.
Aha, also fassen wir mal zusammen. Bitte NICHT streiken:
-vor und nach dem Fahrplanwechsel
-um Weihnachten herum
-gleich Anfang des Neuen Jahres
-um Karneval herum
-bei Messen
-zu Ostern und Pfingsten
-in den Februarferien (Skifahrer)
-in den ersten Wochen des neuen Schuljahres
...
Wow, Streiks müssen jetzt schon genauer geplant werden als der Normalbetrieb ;-)
Zusammenfassung
Marvin-GE, NRW, Montag, 10.12.2018, 14:57 (vor 2676 Tagen) @ Christian_S
So waren aber neben der Deutschen Bahn auch viele Eisenbahnverkehrsuntenehmen unmittelbar betroffen. Zu einem Zeitpunkt, wo alle ihre Abläufe nach dem Fahrplanwechsel erst einspielen müssen und neue Preise gelten hält sich bei vielen die Begeisterung in Grenzen.
Aha, also fassen wir mal zusammen. Bitte NICHT streiken:-vor und nach dem Fahrplanwechsel
-um Weihnachten herum
-gleich Anfang des Neuen Jahres
-um Karneval herum
-bei Messen
-zu Ostern und Pfingsten
-in den Februarferien (Skifahrer)
-in den ersten Wochen des neuen Schuljahres
...Wow, Streiks müssen jetzt schon genauer geplant werden als der Normalbetrieb ;-)
generell würde ich die Winterzeit ausschließen, da es kalt sein kann.
Die Sommerferien bieten sich an. Wenn im alten IC die Klimaanlage nicht mehr gegen die Hitze ankommt, dann ist es am Bahnsteig angenehmer.
Zusammenfassung
OLHBPB, Montag, 10.12.2018, 15:02 (vor 2676 Tagen) @ Marvin-GE
Du meine Güte, es geht um einen Warnstreik, da darf man sich ruhig an ein paar Regeln handeln, da die Tarifverhandlungen ja noch nicht gescheitert sind. Ein Streik ist da was anders, da ist es dann halt so, das man eben streikt.
Zusammenfassung
Münchner, Montag, 10.12.2018, 15:06 (vor 2676 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von Münchner, Montag, 10.12.2018, 15:10
Wow, Streiks müssen jetzt schon genauer geplant werden als der Normalbetrieb ;-)
Eigentlich ist es nicht so schwer, wenn man mal seinen Verstand einsetzt.
Zum einen hat man als Arbeitnehmer ein gewisses Interesse daran, dass die Kunden mit dem Unternehmen zufrieden sind. Nicht einmal, weil man unternehmerisch denkt, sondern einfach, weil diese Kunden auch das eigene Gehalt zahlen.
Das andere ist der Punkt, ich nenne ihn mal allgemein "Erpressung". Solches Verhalten führt immer dazu, dass man Maßnahmen ergreift, dass solche Versuche das nächste Mal ins Leere laufen. Mag sein, dass man in einer gewissen Lage damit durchkommt. Dauerhaft sorgt man aber dafür, dass die anderen lieber ohne einen auskommen wollen.
Zusammen ergeben die beiden Punkte dann etwas nahe liegendes: Wenn ich als Bahnangestellter die Bahnfahrer dahingehend schikaniere, dass sie nicht mehr wissen, ob sie zu einem Termin kommen, in den Urlaub kommen oder etwas anderes, dann löst man dort Reaktionen aus. Nämlich die, dass man versucht, das nächste Mal besser ohne die Bahn auszukommen.
Auch ich kann Kollegen beobachten, die heute festgestellt haben, dass sie trotz Verkehrschaos nicht viel länger als im Normalfall mit ÖPNV gebraucht haben.
Von meinen Eltern vernehme ich, dass sie den Fernbus heute gar nicht schlecht fanden und er zudem trotz Buchung in letzter Phase sogar nur die Hälfte gekostet hat.
Von Freunden kamen schon Anfragen, ob man die Fahrten zu Weihnachten nicht mit dem Auto macht und man nicht jemanden mitnehmen kann / will.
Mit anderen Worten: überall merkt man nach der Aktion von heute, dass man sich Gedanken macht, seine Abhängigkeit von der Bahn zu reduzieren. Und viele haben heute gemerkt, dass es funktionierende Alternativen gibt, die selbst in der heutigen Lage nicht schlechter waren.
Wenn da auch nur ein Bruchteil entsprechende Konsequenzen zieht, werden diejenigen, die heute ihren Sieg feiern, morgen feststellen, dass es ihnen wie einem gewissen Pyrrhus geht.
Man braucht nur mal zu schauen, was mit dem Güterverkehr in den Jahren 2014/2015 geschehen ist. Der ist bis heute nicht ansatzweise zurück verlagert. Und im Gegenzug zu den Jahren damals, wo man auf ein gewisses Verständnis getroffen ist, kann man das für die heutige Aktion lange suchen.
Vielleicht wäre es besser, die Chefs von EVG und GdL treffen sich mal lieber im Sandkasten und diskutieren dort, wer den längsten hat.
Zusammenfassung
Christian_S, Montag, 10.12.2018, 15:40 (vor 2676 Tagen) @ Münchner
Zum einen hat man als Arbeitnehmer ein gewisses Interesse daran, dass die Kunden mit dem Unternehmen zufrieden sind. Nicht einmal, weil man unternehmerisch denkt, sondern einfach, weil diese Kunden auch das eigene Gehalt zahlen.
Sicher, aber den Kunden interessiert leider nicht, zu welchen Bedingungen und welcher Vergütung man arbeitet. Der Kunde möchte seine Leistung, die Hintergründe interessieren ihn nicht. Ist in einer kapitalistischen Gesellschaft nunmal so ...
Zusammen ergeben die beiden Punkte dann etwas nahe liegendes: Wenn ich als Bahnangestellter die Bahnfahrer dahingehend schikaniere, dass sie nicht mehr wissen, ob sie zu einem Termin kommen, in den Urlaub kommen oder etwas anderes, dann löst man dort Reaktionen aus. Nämlich die, dass man versucht, das nächste Mal besser ohne die Bahn auszukommen.
Kann man machen, aber wenn es alle machen, tauchen die Probleme woanders auf. Bahner sind nicht die einzigen, die gerne anständig entlohnt werden möchten.
Auch ich kann Kollegen beobachten, die heute festgestellt haben, dass sie trotz Verkehrschaos nicht viel länger als im Normalfall mit ÖPNV gebraucht haben.
Das kann im glücklichen Fall so sein, im unglücklichen Fall aber ein sehr großer Unterschied sein. Fahr mal in der HVZ mit dem Auto von Fulda ins Zentrum Frankfurts oder von Leipzig nach Berlin. Der Unterschied kann - natürlich individuell verschieden - enorm sein.
Von meinen Eltern vernehme ich, dass sie den Fernbus heute gar nicht schlecht fanden und er zudem trotz Buchung in letzter Phase sogar nur die Hälfte gekostet hat.
Sagen das Deine Eltern auch, wenn sie bei 0 Grad an der Fernbushaltestelle stehen und der Fernbus, was gar nicht so selten vorkommt, mal wieder mehrere Stunden Verspätung hat? Oder wenn der Busfahrer die Pausenzeiten auf ein Minimum reduziert?
Von Freunden kamen schon Anfragen, ob man die Fahrten zu Weihnachten nicht mit dem Auto macht und man nicht jemanden mitnehmen kann / will.
Kann man machen. Mache ich auch manchmal. Erst im August fuhr ich aus transporttechnischen Gründen mit dem Auto in den Schwarzwald und zurück für einen Kurzurlaub. Ging alles, hat auch gar nicht mal zeitlich länger gedauert als mit der Bahn, trotz mehrerer kleiner Staus. Dennoch habe ich - nicht zum ersten Mal - festgestellt, dass ich es eigentlich hasse, solche Strecken mit dem Auto zu fahren. Die Straßen sind einfach zu voll, jeder ist am Steuer ein kleiner König, vernünftige Pausenmöglichkeiten muss man auch mitunter komplizierter suchen als das in Bahnhöfen der Fall ist etc pp ...
Ich will NICHT sagen, dass das Auto keine Alternative sein kann ... für manchen kann es das sicher ... aber man sollte das nicht verallgemeinern.
Mit anderen Worten: überall merkt man nach der Aktion von heute, dass man sich Gedanken macht, seine Abhängigkeit von der Bahn zu reduzieren. Und viele haben heute gemerkt, dass es funktionierende Alternativen gibt, die selbst in der heutigen Lage nicht schlechter waren.
Im Straßenverkehr, im Bus oder Flugzeug ist man unabhängig und das klappt immer alles problemlos?
Wenn da auch nur ein Bruchteil entsprechende Konsequenzen zieht, werden diejenigen, die heute ihren Sieg feiern, morgen feststellen, dass es ihnen wie einem gewissen Pyrrhus geht.
Und wieder ein Teil derer, die jetzt entsprechende Konsequenzen zieht wird nach einer Weile merken, das die Alternativen - je nach individueller Situation - doch nicht so toll sind und eigentlich keine Dauerlösung sein sollten.
Man braucht nur mal zu schauen, was mit dem Güterverkehr in den Jahren 2014/2015 geschehen ist. Der ist bis heute nicht ansatzweise zurück verlagert. Und im Gegenzug zu den Jahren damals, wo man auf ein gewisses Verständnis getroffen ist, kann man das für die heutige Aktion lange suchen.
Das hat aber andere Gründe, nicht nur die der damaligen Streiks. Da ist auch unsere Politik ein Stück weit mit Schuld daran.
Vielleicht wäre es besser, die Chefs von EVG und GdL treffen sich mal lieber im Sandkasten und diskutieren dort, wer den längsten hat.
Egoismus gibts überall. Auch in Gewerkschaftsleitungen, aber eben längst nicht nur da ;)
Sympathie - wofür?
Münchner, Montag, 10.12.2018, 12:22 (vor 2676 Tagen) @ Tabernaer
bearbeitet von Münchner, Montag, 10.12.2018, 12:27
Ein Streik soll dem AG weh tun - richtig? Und wo gutes am Meisten weh? Richtig beim Geld!
Ich wage zu bezweifeln, dass man mit dem Streik dem AG weh getan hat. Dafür aber sehr vielen anderen.
Das dadurch die Kunden in Mitleidenschaft gezogen werden,ist nun mal so. Dass kann man nicht ändern. Sonst könnte man den Streik gleich ganz sein lassen wenn er geräuschlos über die Bühne gehen schon soll.
Die Kunden sind in einem Unternehmen diejenigen, die letztlich auch das eigene Gehalt finanzieren. Fallen die Kunden weg, dann fällt auch das Gehalt weg.
Dass Kunden bei einem Streik in Mitleidenschaft gezogen werden, lässt sich nicht vermeiden. Wenn man schulterzuckend erklärt, dass das nun mal so ist, zeigt das auch ein gewisses Verständnis, bei dem man sich über nichts zu wundern braucht.
Da verwundert es auch nicht, dass man gleich bei einem 1. Warnstreik etwas an den Tag legt, wo man scheinbar versucht hat, den Schaden für die Kunden zu maximieren, wo es nur geht.
Sympathie - wofür?
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 10.12.2018, 13:14 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
Wieder heim kommt? Du kommst nicht auf die Arbeit oder zur Schule!!!
Doch, sogar pünktlich.
Nur interessiert das den AG nicht. Dafür gab es schon Abmahnungen!
Dann empfehle ich, einen guten Arbeitsrechtler in Position zu bringen. Oder gleich freiwillig den Arbeitgeber zu wechseln.
--
Weg mit dem 4744!
Sympathie - wofür?
Altmann, Montag, 10.12.2018, 13:43 (vor 2676 Tagen) @ JeDi
Dann empfehle ich, einen guten Arbeitsrechtler in Position zu bringen.
Das wäre sicher extrem karrierefördernd ... Merke: Nicht jeder arbeitet in staats(nahen) Betrieben!
Oder gleich freiwillig den Arbeitgeber zu wechseln.
Das ist immer eine Möglichkeit (wenn man jung und flexibel ist). Vorausgesetzt, es gibt Alternativen ...
Sympathie - wofür?
Ösi, Montag, 10.12.2018, 13:51 (vor 2676 Tagen) @ Altmann
Das wäre sicher extrem karrierefördernd ... Merke: Nicht jeder arbeitet in staats(nahen) Betrieben!
Wenn dein Arbeitgeber dich abmahnt, weil du wegen eines Bahnstreiks nicht in die Arbeit gekommen ist, kannst du davon ausgehen, dass deine Karriere bei diesem Arbeitgeber ohnehin nicht mehr weit fortschreiten wird.
Sympathie - wofür?
Altmann, Montag, 10.12.2018, 13:58 (vor 2676 Tagen) @ Ösi
Das wäre sicher extrem karrierefördernd ... Merke: Nicht jeder arbeitet in staats(nahen) Betrieben!
Wenn dein Arbeitgeber dich abmahnt, weil du wegen eines Bahnstreiks nicht in die Arbeit gekommen ist, kannst du davon ausgehen, dass deine Karriere bei diesem Arbeitgeber ohnehin nicht mehr weit fortschreiten wird.
Okay, da magst Du recht haben ... Ich sprech übrigens auch nicht von mir persönlich, sondern generell ...
Ich finde nur den Tipp "Wenn Dein Arbeitgeber Dich abmahnt, kannst Du dagegen ja einen Rechtsanwalt in Stellung bringen" etwas realitätsfremd (zumindest in der Privatwirtschaft) ...
Sympathie - wofür?
JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 11.12.2018, 08:18 (vor 2675 Tagen) @ Altmann
Ich finde nur den Tipp "Wenn Dein Arbeitgeber Dich abmahnt, kannst Du dagegen ja einen Rechtsanwalt in Stellung bringen" etwas realitätsfremd (zumindest in der Privatwirtschaft) ...
Du liest Dinge, die da nicht stehen. Der Tipp bezog sich ausschließlich auf eine Abmahnung wegen streikbedingtem Zuspätkommen. Für mich wäre der Fall dann ohnehin klar - dieser Arbeitgeber wäre nicht mehr lange meiner.
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Weg mit dem 4744!
+6
ICETreffErfurt, Eisenach, Montag, 10.12.2018, 14:23 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
- kein Text -
Was für Abmahnungen?
Matze86, München, Montag, 10.12.2018, 20:34 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
- kein Text -
Sympathie - wofür?
Münchner, Montag, 10.12.2018, 10:50 (vor 2676 Tagen) @ Tabernaer
Wann soll man denn deiner Meinung nach sonst so streiken, das der AG merkt, das gestreikt wird? Mittags zwischen 11:30 und 11:31?
Ein Streik soll dem AG weh tun. Das dabei auch die Kunden betroffen sind, ist logisch. Wie überall:
Wo gehobelt wird, fallen Spähne.In diesem Sinne-Weitermachen!
Wenn ich mir den Streik anschaue, dann frage ich mich, ob es darum geht, den Arbeitgeber zu treffen, oder möglichst viele in diesem Land und dabei einen größstmöglichen Schaden bei allen an den Verhandlungen unbeteiligten Dritten zu verursachen.
Auch wenn ich mich wiederhole: Für einen 1. Warnstreik hätte man auch montags von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr streiken können. Auch das hätte viele betroffen, aber es hätte auch die ganzen Pendler usw. verschont. Zudem hätte man diesen Warnstreik sicher auch so organisieren können, dass man nicht das komplette Bahnnetz inklusive aller Nicht-DB-AG Eisenbahnen lahmlegt.
Wenn es wirklich darum geht, die DB AG zu treffen, dann hoffe ich, dass die Eisenbahner, die heute gestreikt haben, den betroffenen Kunden persönlich eine Kompensation anbieten. Man kann das gerne kreativ sein, wie die aussieht.
Für Deinen Lokführer-Kollegen aus dem Forum!
Blaschke, Montag, 10.12.2018, 09:58 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
Hey.
Der darf gerne mehr Geld verdienen. Also mehr mehr als sein Chef es will. Schließlich weiß der ja vieles einfach auch besser als Du z.B.
Und so früh am Tag streiken ist doch gut. So kommt gar erst niemand zu Arbeit und Schule. Besser als wenn alle jetzt erst los düsen und dann nicht zurückkommen - DAS wäre verantwortungslos.
Und dass 11 bis 15 z.B. für den restlichen Tag dieselben Auswirkungen hat wie 4 bis 9 - das sollte dir klar sein.
Ach ja, wenn Du übrigens streikst, dann gönne ich dir auch mehr Geld!! Allein schon, weil du alle Vorschriften kennst und immer sehr auf die Sicherheit Wert legst.
Schöne Grüße von jörg
Sympathie - wofür?
ICE-TD, Montag, 10.12.2018, 14:33 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
Als AT-Kraft bist du vielleicht nicht auf die Gehaltserhöhungen angewiesen, die Arbeitnehmer schon.
Ich muß sagen mich hat die EVG heute Morgen überrascht, ich hätte nicht damit gerechnet das sie so massiv zuschlagen, zeigt aber vielleicht auch den Frust der meisten Beschäftigten mittlerweile. Die Arbeit wird immer mehr, der Dienstplan ist das Papier nicht wert auf dem er gedruckt ist, das Betriebsklima war wohl noch nie so schlecht und der Arbeitgeber versucht immer noch mehr rauszupressen.
Sympathie - wofür?
Baselaner, Montag, 10.12.2018, 16:13 (vor 2676 Tagen) @ ICE-TD
Als AT-Kraft bist du vielleicht nicht auf die Gehaltserhöhungen angewiesen, die Arbeitnehmer schon.
Ich wusste gar nicht, dass ich außertariflich bezahlt werde. Aber wahrscheinlich weißt du wieder mal mehr über mich, als ich selbst ... ^^
Und nochmal zum Mitschreiben für dich: Ich wäre der erste, der Mitstreikt, weil ich es eine sehr wichtige Sache finde! Und als "Top Arbeitgeber" ist das momentane Gehaltsniveau auch eher niedrig. Da gebe ich dir voll Recht. Gerade, wenn man noch in sehr teuren Gegenden wohnt wie ich. Aber wenn man nicht zig Stunden zur Arbeit benötigen will ist das leider Alternativlos. Gerade da muss es klingeln im Geldbeutel, damit man überhaupt Leute findet. Aber einen ersten Warnstreik Montags früh zur HVZ stattfinden zu lassen, wo Samstag die Verhandlungen abgebrochen wurden ist mehr als *piep*. Also man macht genau das gleiche, wie man dem bösen Arbeitgeber immer vorwirft - Super Doppelmoral! Aber so ist das in den Gewerkschaften, wenn man den Kontakt zur Realität verloren hat. Hast du ja bei deinem Freund Klaus W. gestern auch schon richtiger weise selber bemerkt ...
Viele Grüße!
Sympathie - dafür!
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 10.12.2018, 16:19 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
Sympathie wofür? Man legt den ersten (!) Warnstreik für ganze 5 Stunden in die Morgenstunden, wo alle Pendler betroffen sind und nicht mal zur Arbeit kommt? Wie viel Kilometer muss man den Bodenkontakt verloren haben? Aber so ist das, wenn man in ganz anderen Welten schwebt ...
Traurige Grüße, wenn man dadurch zu spät zur Arbeit kommt, weil man keine andere Chance hat!
Na komm. Tu nicht so, als ob DB sonst immer zuverlässig und pünktlich wäre.
Hätte DB der EVG ein vernüftiges Angebot gemacht, dann wäre nicht gestreikt worden. Also hat DB Schuld daran und nicht die EVG!
Im übrigen hat sich der Bahnverkehr bereits weitgehend normalisiert. Ich kann im RIS jedenfalls aktuell keinen Unterschied zu den anderen Tagen feststellen, abgesehen davon, dass die - wie immer - zahlreichen Verspätungen und Ausfälle, offiziell eine andere Begründung haben.^^
Daher sollten EVG (und bei Bedarf gerne auch die GdL) im Januar unbefristet streiken, falls DB weiterhin zu geizig bleibt, da die Auswirkungen diesmal offensichtlich nur minimal sind.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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BWL aus dem Dschungel
Power132, Montag, 10.12.2018, 16:30 (vor 2676 Tagen) @ 218 466-1
Na komm. Tu nicht so, als ob DB sonst immer zuverlässig und pünktlich wäre.
Hätte DB der EVG ein vernüftiges Angebot gemacht, dann wäre nicht gestreikt worden. Also hat DB Schuld daran und nicht die EVG!
Böse DB. wie kann man nur 0,x% uner der EVG Forderung liegen. Wo kommt dieses BWL Wissen her - aus dem Dschungel?
Du machst dich mehr und mehr lächerlich....
BWL aus dem Dschungel
ICE-TD, Montag, 10.12.2018, 17:18 (vor 2676 Tagen) @ Power132
Na komm. Tu nicht so, als ob DB sonst immer zuverlässig und pünktlich wäre.
Hätte DB der EVG ein vernüftiges Angebot gemacht, dann wäre nicht gestreikt worden. Also hat DB Schuld daran und nicht die EVG!
Böse DB. wie kann man nur 0,x% uner der EVG Forderung liegen. Wo kommt dieses BWL Wissen her - aus dem Dschungel?Du machst dich mehr und mehr lächerlich....
Auch wenn ich die EVG-Verhandlungen nicht vollständig verfolgt habe, aber meines Wissens rechnet der Arbeitgeber einige Änderungen bei der AZ als Lohnerhöhung, z.B. das Dienstreisezeiten angerechnet werden sollen. Davon haben aber viele Berufsgruppen nichts, diese "Lohnerhöhung" bekommen sie nicht, davon haben eher die Führungskräfte etwas die viele Dienstreisen machen. Außerdem bietet der Arbeitgeber die Lohnerhöhung nur für eine längere Laufzeit, zweieinhalb Jahre statt zwei Jahre, was sie dann natürlich kleiner ausfallen lässt.
Sympathie - dafür!
Frecciarossa, Montag, 10.12.2018, 16:30 (vor 2676 Tagen) @ 218 466-1
Na komm. Tu nicht so, als ob DB sonst immer zuverlässig und pünktlich wäre.
Hätte DB der EVG ein vernüftiges Angebot gemacht, dann wäre nicht gestreikt worden. Also hat DB Schuld daran und nicht die EVG!
So einfach ist es dann doch nicht. Genauso wir die Gewerkschaft nicht grundsätzlich auf Streiks verzichten kann, weil in den Verhandlungen sonst der Streik ein stumpfes Schwert wäre, genauso kann auch der Arbeitgeber nicht um jeden Preis einen Arbeitskampf vermeiden, weil er sonst ebenfalls seine Position in den Verhandlungen schwächen würde. Ganz ohne Streik geht es daher nicht.
Sympathie - dafür!
Baselaner, Montag, 10.12.2018, 16:33 (vor 2676 Tagen) @ 218 466-1
Sympathie wofür? Man legt den ersten (!) Warnstreik für ganze 5 Stunden in die Morgenstunden, wo alle Pendler betroffen sind und nicht mal zur Arbeit kommt? Wie viel Kilometer muss man den Bodenkontakt verloren haben? Aber so ist das, wenn man in ganz anderen Welten schwebt ...
Traurige Grüße, wenn man dadurch zu spät zur Arbeit kommt, weil man keine andere Chance hat!
Na komm. Tu nicht so, als ob DB sonst immer zuverlässig und pünktlich wäre.
Zuverlässiger wie heute schon ... ^^
Hätte DB der EVG ein vernüftiges Angebot gemacht, dann wäre nicht gestreikt worden. Also hat DB Schuld daran und nicht die EVG!
Das ja eine lustige Ansicht ... Dann halte ich dir eine Knarre an den Kopf, damit du mir dein Geld gibst. Du sagst nein, ich drücke ab und nimm dein Geld. Vor Gericht sage ich dann auch: Da ist 218 466-1 selbst Schuld! Hätte er mir das Geld gegeben, dann hätte ich nicht abgedrückt. Und schon bekomme ich einen Freispruch?
Es heißt nicht umsonst Verhandlungen! Da kann man immer unterschiedlicher Meinung sein. Aber dann beim ersten (!!!) Warnstreik so eine Nummer abzuziehen ist mehr wie unverhältnismäßig! Aber da sieht man wunderbar, dass die Gewerkschaften keinen Punkt besser sind wie die Vorstände!
+1
Power132, Montag, 10.12.2018, 16:34 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
- kein Text -
Sympathie - dafür!
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 10.12.2018, 17:06 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
bearbeitet von 218 466-1, Montag, 10.12.2018, 17:07
Zuverlässiger wie heute schon ... ^^
Ja, bis vor 20 Jahren. Seither nicht mehr und heuer überhaupt nicht.
Das ja eine lustige Ansicht ... Dann halte ich dir eine Knarre an den Kopf, damit du mir dein Geld gibst. Du sagst nein, ich drücke ab und nimm dein Geld. Vor Gericht sage ich dann auch: Da ist 218 466-1 selbst Schuld! Hätte er mir das Geld gegeben, dann hätte ich nicht abgedrückt. Und schon bekomme ich einen Freispruch?
Streik ist legal, Mord eine Straftat. Mehr gibt es zu diesem Schwachsinnigen Vergleich nicht zu sagen. Schäm dich!
Es heißt nicht umsonst Verhandlungen! Da kann man immer unterschiedlicher Meinung sein. Aber dann beim ersten (!!!) Warnstreik so eine Nummer abzuziehen ist mehr wie unverhältnismäßig! Aber da sieht man wunderbar, dass die Gewerkschaften keinen Punkt besser sind wie die Vorstände!
Ob der Zug wegen mangelder Instandhaltung oder wegen "Streik" ausfällt ist doch egal.
Und welche Nummer soll den abgezogen worden sein? Nochmal: Ich sehe keinen Unterschied zum üblichen Bahnchaos. Daher sollten beim zweiten (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) und dritten (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) Warnstreik oder dem unbefristeten (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) Streik einmal wirklich alle Räder still stehen, damit DB endlich fair verhandelt.
Mein Zug für die Heimfahrt ist seit 4. Juni und noch bis irgendwann im Januar 2019 gestrichen, wegen PTC-Installation. Das ist über ein halbes Jahr. Und ich rege mich nicht so auf, wie manche DB-Fahrgäste, wegen 5h.
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MET - Der beste Zug den es je gab
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Sympathie - dafür!
Baselaner, Montag, 10.12.2018, 17:18 (vor 2676 Tagen) @ 218 466-1
Zuverlässiger wie heute schon ... ^^
Ja, bis vor 20 Jahren. Seither nicht mehr und heuer überhaupt nicht.
Rede nicht so einen Unsinn! Es gibt genug Verspätungstabellen von damals, die genauso schlecht sind wie heute! Außerdem fielen zu den ach so guten Zeiten auch zig Züge aus. Warum? Personalmangel bei den Tf. Zum Glück kam der Osten und rettete den Westen.
Das ja eine lustige Ansicht ... Dann halte ich dir eine Knarre an den Kopf, damit du mir dein Geld gibst. Du sagst nein, ich drücke ab und nimm dein Geld. Vor Gericht sage ich dann auch: Da ist 218 466-1 selbst Schuld! Hätte er mir das Geld gegeben, dann hätte ich nicht abgedrückt. Und schon bekomme ich einen Freispruch?
Streik ist legal, Mord eine Straftat. Mehr gibt es zu diesem Schwachsinnigen Vergleich nicht zu sagen. Schäm dich!
Es geht ums Prinzip, nicht um die Sache! Das du das nicht verstehen willst ist klar. Man kann Streiken - aber Bitte mit Verstand. Aber damit kannst du vermutlich auch nichts anfangen ...
Dann würde ich sagen: Gleichstand. Remis. Augenhöhe.
Blaschke, Montag, 10.12.2018, 17:07 (vor 2676 Tagen) @ Baselaner
Huhu.
Es heißt nicht umsonst Verhandlungen! Da kann man immer unterschiedlicher Meinung sein. Aber dann beim ersten (!!!) Warnstreik so eine Nummer abzuziehen ist mehr wie unverhältnismäßig! Aber da sieht man wunderbar, dass die Gewerkschaften keinen Punkt besser sind wie die Vorstände!
Aber eben auch nicht schlechter ;-)
Ich sag mal: da geben sich beide Seiten nichts. Und die Gewerkschaft hat vom Arbeitgeber gelernt. Und u.U. auch umgekehrt.
Fazit: da sind beide Verhandlungspartner in ihrem Gebaren auf Augenhöhe.
Schöne Grüße von jörg
Sympathie - dafür!
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 11.12.2018, 07:38 (vor 2675 Tagen) @ Baselaner
Hätte DB der EVG ein vernüftiges Angebot gemacht, dann wäre nicht gestreikt worden. Also hat DB Schuld daran und nicht die EVG!
Das ja eine lustige Ansicht ... Dann halte ich dir eine Knarre an den Kopf, damit du mir dein Geld gibst. Du sagst nein, ich drücke ab und nimm dein Geld. Vor Gericht sage ich dann auch: Da ist 218 466-1 selbst Schuld! Hätte er mir das Geld gegeben, dann hätte ich nicht abgedrückt. Und schon bekomme ich einen Freispruch?
Die Meinung hat sie hier schon öfter geäußert. Was sie in meinen Augen nicht weniger lächerlich macht.
Schuld bei anderen suchen immer einfacher findende Grüße
der Colaholiker
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Erpressung?
superkolbi, Aschaffenburg, Montag, 10.12.2018, 07:50 (vor 2676 Tagen) @ Blaschke
Laut Presseinformationen bietet die Bahn durschnittlich 6,7% mehr Lohn, gefordert werden stolze 7,5%.
Laut EVG geht es um eine "Lücke" von einem %.
Man könnte hier schon von einem Luxusstreik reden.
Meine "Gehaltsanpassungen" die letzten Jahre waren allesamt kleiner 1%...
Keine Erpressung
Ösi, Montag, 10.12.2018, 08:00 (vor 2676 Tagen) @ superkolbi
Vielleicht sollten du und deine Kollegen öfter streiken ...
Keine Erpressung
Christian_S, Montag, 10.12.2018, 11:00 (vor 2676 Tagen) @ Ösi
Vielleicht sollten du und deine Kollegen öfter streiken ...
Zustimmung. Aber er orientiert sich wohl - wie viele Deutsche - immer nur nach unten ...
Keine Erpressung
agw, NRW, Montag, 10.12.2018, 18:54 (vor 2676 Tagen) @ Christian_S
Vielleicht sollten du und deine Kollegen öfter streiken ...
Zustimmung. Aber er orientiert sich wohl - wie viele Deutsche - immer nur nach unten ...
Oder an der Inflation? Andere orientieren sich wohl eher an Maßlosigkeit?
Keine Erpressung
Ösi, Montag, 10.12.2018, 19:13 (vor 2676 Tagen) @ agw
Bei 1% Erhöhung sinkt bei der derzeitigen Inflation der Reallohn.
Keine Erpressung
agw, NRW, Dienstag, 11.12.2018, 19:33 (vor 2675 Tagen) @ Ösi
Bei 1% Erhöhung sinkt bei der derzeitigen Inflation der Reallohn.
Wenn man sich die letzten 10 Jahre anschaut, ja. Aber minimal. Teilweise lag sie bei 0,3%, wenn ich das richtig lese.
Für die DB EVG-Abschlüsse kann das ja mal jemand anders ausrechnen.
Erpressung?
SveFC, Somewhere, Montag, 10.12.2018, 08:50 (vor 2676 Tagen) @ superkolbi
Laut Presseinformationen bietet die Bahn durschnittlich 6,7% mehr Lohn, gefordert werden stolze 7,5%.
Laut EVG geht es um eine "Lücke" von einem %.Man könnte hier schon von einem Luxusstreik reden.
Oder die EVG hat vom GdL Führer gelernt...
Meine "Gehaltsanpassungen" die letzten Jahre waren allesamt kleiner 1%...
Dann hast du aber einen schlechten AG
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Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater
Furchtbar ...
Blaschke, Montag, 10.12.2018, 10:50 (vor 2676 Tagen) @ superkolbi
Huhu.
Man könnte hier schon von einem Luxusstreik reden.
Meine "Gehaltsanpassungen" die letzten Jahre waren allesamt kleiner 1%...
Niemand verbietet dir, auch Lokführer bzw. Eisenbahner zu werden. Wir leben in einem freien Land. Dann kannst du auch reich werden.
Alternativ darfst du dich engagieren in der Gewerkschaft und/oder im Betriebsrat. Auch das verbietet dir niemand. Wenn du das aber nicht willst, darfst du auch mit deinen Gehaltsanpassungen zufrieden sein. Das ist ebenfalls erlaubt.
Aber so isser, der Deutsche: erstmal ne Neiddebatte vom Zaun brechen und die eigene Kaste beschimpfen. Ein paar Etagen höher lacht man sich derweil halbtot. Teile und herrsche - funktioniert hierzulande bestens.
Schöne Grüße von jörg
Furchtbar ...
superkolbi, Aschaffenburg, Montag, 10.12.2018, 11:05 (vor 2676 Tagen) @ Blaschke
Huhu.
Aber so isser, der Deutsche: erstmal ne Neiddebatte vom Zaun brechen und die eigene Kaste beschimpfen. Ein paar Etagen höher lacht man sich derweil halbtot. Teile und herrsche - funktioniert hierzulande bestens.
Du, ich habe mich nicht beschwert.
Aber man darf ja wohl trotzdem eine eigene Meinung haben.
Ich finde 7,5 Prozent schon viel. Ich habe halt immer das Gefühl, das Gewerkschaften wie die GDL, die EVU aber auch Cockpit mit (im Vergleich) überzogenen Forderungen das ganze Land in Geiselhaft nehmen. Wenn ein Automobilzulieferer streikt, wenn Interessiert das?
Andererseits mag es ja sein, das das allgemeine Gehaltsniveau bei der Bahn eher niedrig ist. Aber hier sehe ich die Gewerkschaften in der Pflicht, sollte es so sein, dies auch so zu verkaufen.
Furchtbar ...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 10.12.2018, 11:10 (vor 2676 Tagen) @ superkolbi
Wenn ein Automobilzulieferer streikt, wenn Interessiert das?
Eben. Es gibt nur wenige Bereiche, wo die gewerkschaftlichen Kampfgruppen als gesellschaftliche Minderheit so repressiv gegen die Mehrheiten vorgehen können. In Deinem Beispiel müßten halt Leute länger auf ihre Autos warten, shit happens. Als ich meinen gekauft habe, konnte der Händler auch nur einen Lieferzeitraum, keinen genauen Termin nennen. Letztlich ging es dann viel schneller, weil zufällig ein anderer Händler ein genau so ausgestattetes Fahrzeug als Vorfürwagen bestellt hatte, und die Bestellung dann zu mir umgeleitet wurde.
Bei meinem Betrieb verschärfe ich das sogar, und würde behaupten, es würden nicht mal die Vorgesetzten merken, wenn jemand streikt, solange alle an ihren Plätzen hocken und beschäftigt gucken. :o)
Niemals Gewerkschaftsmitglied sein werdende Grüße
der Colaholiker
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Ein m.E. ausgewogener Kommentar ist...
heinz11, Montag, 10.12.2018, 19:49 (vor 2676 Tagen) @ VT642