Was können ausländische Bahnen von der DB lernen? (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 19.11.2018, 11:49 (vor 2711 Tagen)

Hallo ICE-Fans,

ich lese recht oft, auch hier im Forum, negative Anmerkungen an die deutsche Bahn.
Manchmal lese ich sogar, dass DB sich mal bei dem nördlichsten der westlichen Nachbarn informieren soll ("von den Niederlanden lernen").
Vor allem bezüglich RRX, "denn der geplante 15-Minutentakt in NRW hat NL schon längst".

Es geht aber auch andersrum.

1. Eine typische Durchsage in Deutschland:

Leider kann IC NNNN von hh:mm nach XXXX nicht warten.

Bei uns sagt man in so einem Fall (übersetzt):

Sie haben Anschluss an den IC nach XXXX von hh:(mm+30) von Gleis N.

Also nur implizit ein Hinweis, dass der geplante Anschluss weg ist.

2. In Düsseldorf kann ich problemlos den Hauptbahnhof durchqueren und/oder dort shoppen. Bei uns brauche ich dafür sozusagen eine Fahrkarte von null Euro.

3. In Deutschland kann ich bei befürchtetem Anschlussverlust dem Schaffner/Zugbegleiter darauf hinweisen. In Einzelfällen kann er den Anschlusszug warten lassen damit ich meinen Anschluss noch erreiche. Hier in NL muss ich in so einem Fall warten. Gut, spätestens 30 Minuten später habe ich den Zug dann wieder, ausgenommen Oberleitungs-/Signal-/Weichenstörungen.

4. BordBistro! Am Freitag, am Ende einer Arbeits- oder Studienwoche, als Reisende zusammen mal richtig abklingen lassen. Meinetwegen mit fremden Leuten untereinander. Mal richtig Kontakt statt App-Nachrichten texten. Ein Prosit der Gemütlichkeit!

5. Gütertransport. Hier in NL wird trotz Betuweroute pro Streckenkilometer nur ein Bruchteil der Güter transportiert, die in Deutschland transportiert werden.
Klar, wir haben dafür Binnenschifffahrt, aber die hat Deutschland auch (OK, zur Zeit nicht, wegen Niedrigwasser).


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Gutes Buchungsmodul im Internet

Altmann, Montag, 19.11.2018, 12:14 (vor 2711 Tagen) @ Oscar (NL)

- kein Text -

Stimmt

JanZ, HB, Montag, 19.11.2018, 13:30 (vor 2711 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von JanZ, Montag, 19.11.2018, 13:31

Als Vorteile fallen mir ein:

  • Buchung für den gesamten SPNV, alle DB-Fernzüge, einige Verkehrsverbünde und teilweise das Ausland, fast immer als Online-Ticket möglich
  • verschiedene Zahlmodi unterstützt
  • Buchung auch ohne Benutzerkonto
  • Auskunft auch für praktisch den gesamten ÖPNV und viele ausländische Verbindungen
  • Portal auch in diversen Fremdsprachen verfügbar
  • Echtzeitdaten (wenn auch in unterschiedlicher Qualität) verfügbar

Das habe ich in dieser Kombination noch bei keiner anderen Bahn erlebt. Wobei NL zumindest in Sachen Integration des ÖPNV und Fremdsprachen vorne sein dürfte.

DB Navigator + Bahn.de

JumpUp, Montag, 19.11.2018, 14:21 (vor 2711 Tagen) @ JanZ

DB Navigator als auch Bahn.de sind gerade im Vergleich nach Frankreich, Italien und Spanien (urgh!) das non-plus-ultra an kundenfreundlicher Buchungsmöglichkeit: So ziemlich jede !! RB in Deutschland, ganz egal ob DB Regio oder sonstiger Dritter, lässt sich in Kombination eines FV-Zuges buchen: Flex- und Sparpreis immer möglich auf Grundlage der gewählten Verbindung, dabei auch als onlineticket in jedes deutsche Nachbarland (Polen einzige Ausnahme).

Habe letztens für Spanien Züge gebucht, online als auch in der App ein unglaublicher Kampf: Umsteigeverbindungen scheinen irgendwie gar nicht praktikabel buchbar zu sein - was lobe ich mir den DB Navigator! Besonders positiv ist die +city Funktion und neuerdings ein Integration aller wichtiger Verbünde!

DB Navigator + Bahn.de

JumpUp, Montag, 19.11.2018, 14:23 (vor 2711 Tagen) @ JumpUp

In Italien werden beispielsweise Sparpreise nur für den jeweiligen FV-Zug, nicht aber für die Kombination mit Regio als Vorlauf angeboten, denkbar kundenunfreundlich

Italien = transparent

danielausberlin, Montag, 19.11.2018, 14:56 (vor 2711 Tagen) @ JumpUp

In Italien werden beispielsweise Sparpreise nur für den jeweiligen FV-Zug, nicht aber für die Kombination mit Regio als Vorlauf angeboten, denkbar kundenunfreundlich

Ne, in Italien wird transparent Vor- bzw. Nachlauf des NV aufgeführt und man kann für jeden FV-Zug einzeln die Komfortklasse wählen, wohingegen in Deutschland mit "it's magic" einfach irgend ein Mondpreis erscheint, der sich bei 10 Minuten NV-Nachlauf manchmal auch verdoppelt.

Beispiel: NV*Frecciarossa
[image]

+ 10.000

Blaschke, Montag, 19.11.2018, 15:37 (vor 2711 Tagen) @ JanZ

- kein Text -

Freut mich

JanZ, HB, Montag, 19.11.2018, 15:42 (vor 2711 Tagen) @ Blaschke

- kein Text -

Stimmt

Altmann, Montag, 19.11.2018, 16:12 (vor 2711 Tagen) @ JanZ

Als Vorteile fallen mir ein:

  • Buchung für den gesamten SPNV, alle DB-Fernzüge, einige Verkehrsverbünde und teilweise das Ausland, fast immer als Online-Ticket möglich
  • verschiedene Zahlmodi unterstützt
  • Buchung auch ohne Benutzerkonto
  • Auskunft auch für praktisch den gesamten ÖPNV und viele ausländische Verbindungen
  • Portal auch in diversen Fremdsprachen verfügbar
  • Echtzeitdaten (wenn auch in unterschiedlicher Qualität) verfügbar

Das habe ich in dieser Kombination noch bei keiner anderen Bahn erlebt. Wobei NL zumindest in Sachen Integration des ÖPNV und Fremdsprachen vorne sein dürfte.

Weiters:

- 2 Fahrtunterbrechungen möglich (auch mit Sparpeis)
- Auswahl / Abwahl einzelner Verkehrsmittel

Abstriche bei der DB-App

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 19.11.2018, 20:16 (vor 2710 Tagen) @ JanZ
bearbeitet von Alibizugpaar, Montag, 19.11.2018, 20:18

Was mich am DB-Navigator dauernervt:

Ich rufe die Abfahrttafel Hannover auf, wo ich jetzt in den IC 2186 nach Hamburg einsteige. Mit Klick auf die Zugnummer kommt der detailierte Fahrtlauf mit allen Stationen und Zeiten. Ankunft in Hamburg-Altona um 21:46 Uhr. Ich klicke auf Hamburg-Altona für Anschlussmöglichkeiten.

Nun erscheinen aber Anschlusszüge in Echtzeit (z.B. S3 um 19:55 nach Harburg), also dem Zeitpunkt meiner Abfrage. Ich bin aber noch in Hannover und die gezeigte S3 interessiert nicht, was soll ich mit der anfangen können? Ich will mich über Anschlüsse nach Ankunft in Altona informieren. Warum muß ich jetzt wieder extra filtern?

Ich habe die Bahn schon 172 mal angeschrieben aber es ändert sich nichts. Auf bahn.de reicht im RIS auch ein Klick auf den Bahnhof und es werden Abfahrten nach Ankunft meines Zuges angezeigt.

Das ist so unnötig unkomfortabel... (nerv)

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Zustimmung bzgl. Informations- und Buchungsportal.

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 20.11.2018, 10:50 (vor 2710 Tagen) @ JanZ

Als Vorteile fallen mir ein:

[*]Buchung für den gesamten SPNV, alle DB-Fernzüge, einige Verkehrsverbünde und teilweise das Ausland, fast immer als Online-Ticket möglich
[*]verschiedene Zahlmodi unterstützt
[*]Buchung auch ohne Benutzerkonto
[*]Auskunft auch für praktisch den gesamten ÖPNV und viele ausländische Verbindungen
[*]Portal auch in diversen Fremdsprachen verfügbar
[*]Echtzeitdaten (wenn auch in unterschiedlicher Qualität) verfügbar

Also Auslandsreisen nach und durch Deutschland buche ich immer bei bahn.de, weil die Auswahl besser ist als bei nsinternational.nl.
Ganz perfekt ist es zwar nicht, aber immerhin kriege ich morgens früh Eindhoven-Venlo 25% ermässigt wenn ich die Grenze überquere; meine VDU40 gilt erst ab 9:00.

Und als Bahnfan finde ich bei der DB Zugnummern der Niederlande... ;)

Das habe ich in dieser Kombination noch bei keiner anderen Bahn erlebt. Wobei NL zumindest in Sachen Integration des ÖPNV und Fremdsprachen vorne sein dürfte.

Bin ich mir nicht sicher.

Zum ÖPNV: die Seite 9292.nl berücksichtigt bei einer Fahrt Emmen-Groningen auch den direkten Schnellbus. Ist ja schneller als die Bahnreise via Zwolle. Für Leeuwarden-Alkmaar gilt dasselbe. Aber auch ns.nl unterstützt inzwischen Tür-Tür Abfragen.
Zu Fremdsprachen: ich vermisse im IC Eindhoven-Den Haag die Durchsagen auf englisch. Zumal in Breda Anschluss nach Brüssel besteht und in Rotterdam nach Paris oder London. Da besteht definitiv Verbesserungsbedarf.
Erst auf dem Bahnsteig hört man Durchsagen auf französisch und englisch.


gruß,

Oscar (NL).

--
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Zustimmung bzgl. Informations- und Buchungsportal.

JanZ, HB, Dienstag, 20.11.2018, 15:13 (vor 2710 Tagen) @ Oscar (NL)

Das habe ich in dieser Kombination noch bei keiner anderen Bahn erlebt. Wobei NL zumindest in Sachen Integration des ÖPNV und Fremdsprachen vorne sein dürfte.


Bin ich mir nicht sicher.

Zum ÖPNV: die Seite 9292.nl berücksichtigt bei einer Fahrt Emmen-Groningen auch den direkten Schnellbus. Ist ja schneller als die Bahnreise via Zwolle. Für Leeuwarden-Alkmaar gilt dasselbe. Aber auch ns.nl unterstützt inzwischen Tür-Tür Abfragen.

Ich meinte auch eher 9292.nl, auf ns.nl war ich schon länger nicht mehr.

Zu Fremdsprachen: ich vermisse im IC Eindhoven-Den Haag die Durchsagen auf englisch. Zumal in Breda Anschluss nach Brüssel besteht und in Rotterdam nach Paris oder London. Da besteht definitiv Verbesserungsbedarf.
Erst auf dem Bahnsteig hört man Durchsagen auf französisch und englisch.

Ich meinte auch speziell die Verfügbarkeit des Buchungsportals in Fremdsprachen. Bezüglich englischen Ansagen dürfte die DB auch weit vorne sein. Das Thema, inwieweit die nötig sind oder noch mehr nötig wären, haben wir hier ja auch schon mehrmals durchgekaut.

Was können ausländische Bahnen von der DB lernen?

JanZ, HB, Montag, 19.11.2018, 12:16 (vor 2711 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von JanZ, Montag, 19.11.2018, 12:19

Hallo Oscar,

1. Eine typische Durchsage in Deutschland:

Leider kann IC NNNN von hh:mm nach XXXX nicht warten.

Bei uns sagt man in so einem Fall (übersetzt):

Sie haben Anschluss an den IC nach XXXX von hh:(mm+30) von Gleis N.

Also nur implizit ein Hinweis, dass der geplante Anschluss weg ist.

Das gibt's aber in D auch oft genug, gefühlt sogar öfter als den expliziten Hinweis, dass der Zug nicht warten kann.

2. In Düsseldorf kann ich problemlos den Hauptbahnhof durchqueren und/oder dort shoppen. Bei uns brauche ich dafür sozusagen eine Fahrkarte von null Euro.

Das mit den Sperren, die auch noch die Geschäfte und/oder den bloßen Durchgang mit umfassen, halte ich auch für eine ziemliche Fehlentscheidung. Das kenne ich so auch aus keinem anderen Land. In GB etwa haben Bahnhöfe, die man auch als Durchgang nutzen kann, ausdrücklich keine Sperren (z.B. York).

3. In Deutschland kann ich bei befürchtetem Anschlussverlust dem Schaffner/Zugbegleiter darauf hinweisen. In Einzelfällen kann er den Anschlusszug warten lassen damit ich meinen Anschluss noch erreiche. Hier in NL muss ich in so einem Fall warten. Gut, spätestens 30 Minuten später habe ich den Zug dann wieder, ausgenommen Oberleitungs-/Signal-/Weichenstörungen.

Erstens das, und zweitens funktioniert es ja in D auch längst nicht immer.

4. BordBistro! Am Freitag, am Ende einer Arbeits- oder Studienwoche, als Reisende zusammen mal richtig abklingen lassen. Meinetwegen mit fremden Leuten untereinander. Mal richtig Kontakt statt App-Nachrichten texten. Ein Prosit der Gemütlichkeit!

OK, das scheint dann wirklich ein Vorteil in D zu sein, natürlich mit der Einschränkung, dass das Bistro manchmal planmäßig, manchmal außerplanmäßig nicht vorhanden oder in Betrieb ist.

5. Gütertransport. Hier in NL wird trotz Betuweroute pro Streckenkilometer nur ein Bruchteil der Güter transportiert, die in Deutschland transportiert werden.
Klar, wir haben dafür Binnenschifffahrt, aber die hat Deutschland auch (OK, zur Zeit nicht, wegen Niedrigwasser).

Ja, aber ihr habt auch eine wesentlich größere Dichte von Binnenwasserstraßen. Bei uns gibt es beispielsweise ein Bundesland (Thüringen), das überhaupt keine hat. Aber auch in den anderen Bundesländern ist es aus topografischen Gründen etwas schwierig. Aber dass der Anteil der Schiene am Modal split für den Güterverkehr bei euch vernachlässigbar ist (https://www.wegenwiki.nl/Modal_split), überrascht mich. Das mag aber auch am dichten Takt im PV liegen, der dafür keinen Platz lässt.

Was können ausländische Bahnen von der DB lernen?

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 19.11.2018, 12:20 (vor 2711 Tagen) @ Oscar (NL)

4. BordBistro! Am Freitag, am Ende einer Arbeits- oder Studienwoche, als Reisende zusammen mal richtig abklingen lassen. Meinetwegen mit fremden Leuten untereinander. Mal richtig Kontakt statt App-Nachrichten texten. Ein Prosit der Gemütlichkeit!

Leider habe ich in letzter Zeit vermehrt die Erfahrung machen dürfen, daß die Kiste voll ist mit Leuten, die einen Durchschnittsverbrauch von einer Dritteltasse Kaffee auf 100 km haben und man selbst keine Chance hat, sich dort zum Essen niederzulassen.

Platzreservierungen in der Futterkrippe für 10€, die als Verzehrgutschein gelten, gut findende Grüße
der Colaholiker

--
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Was können ausländische Bahnen von der DB lernen?

idle2, Montag, 19.11.2018, 12:53 (vor 2711 Tagen) @ Colaholiker

Super Idee, dann bitte noch ein Laptopverbot, welches knallhart durchgesetzt wird. Das Boardbistro ist kein Großraumbüro!

+1

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 19.11.2018, 12:58 (vor 2711 Tagen) @ idle2

- kein Text -

rollendes Grossraumbüro / zukünftige Bemöbelung des Zuges.

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 19.11.2018, 14:41 (vor 2711 Tagen) @ idle2

JanZ:

OK, das scheint dann wirklich ein Vorteil in D zu sein, natürlich mit der Einschränkung, dass das Bistro manchmal planmäßig, manchmal außerplanmäßig nicht vorhanden oder in Betrieb ist.

Das Problem der Verfügbarkeit kann man lösen.

Colaholiker:

Leider habe ich in letzter Zeit vermehrt die Erfahrung machen dürfen, daß die Kiste voll ist mit Leuten, die einen Durchschnittsverbrauch von einer Dritteltasse Kaffee auf 100 km haben und man selbst keine Chance hat, sich dort zum Essen niederzulassen.

Dieses Problem habe ich auch und ich versuche auch manchmal den Leuten zu erklären, dass es hier kein rollendes Grossraumbüro ist ("vermutlich können Sie am Sitz sogar ruhiger arbeiten als hier wo alle plaudern").
Oh Ironie: diese öffentlichen Grossraumbüros, wo Selbsttätige ohne Personal einen Arbeitsplatz haben können, werden bei uns seats to meet genannt, während im BordBistro meiner Meinung nach die einzig wahren Sitzplätze da sind, um Leute zu treffen.

idle2:

Super Idee, dann bitte noch ein Laptopverbot, welches knallhart durchgesetzt wird. Das Boardbistro ist kein Großraumbüro!

Laptopverbot wird nicht viel, man steigt auf sonstige Endgeräte um, meinetwegen "Schlaudereisen" (schlaues Plaudereisen).

Langfristig gibt es bei uns schon einiger Zeit Ansätze über einen Zug der Zukunft, vor allem dessen Bemöbelung.
Grossräume mit Reihensitzen 1. und 2. Klasse waren gestern; es wird Zeit für obige Grossraumbüros, Ruhebereichen, Unterhaltungsbereichen, Cateringbereichen, Kinderspielecken, rolling Bookstore, Friseur, usw.
So wie ein Wolkenkratzer eine senkrechte Stadt ist (in den USA werden die auch "vertical cities" genannt), so ist ein Fernzug eine rollende Stadt.

So betrachtet wäre der ICE 5 doppelstöckig; im Cateringwagen findet man unten das Bistro und die Küche und oben ein Restaurant mit Glasdach und somit hervorragendem Blick auf die Landschaft.
Der Bürowagen hat z.B. oben das Arbeitsgelände und unten Kaffeeautomat und IT-Helpdesk.
Und so weiter.


gruß,

Oscar (NL).

--
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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

rollendes Grossraumbüro / zukünftige Bemöbelung des Zuges.

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 19.11.2018, 15:00 (vor 2711 Tagen) @ Oscar (NL)

Dieses Problem habe ich auch und ich versuche auch manchmal den Leuten zu erklären, dass es hier kein rollendes Grossraumbüro ist ("vermutlich können Sie am Sitz sogar ruhiger arbeiten als hier wo alle plaudern").

Am normalen Sitz sieht man mich durchaus auch mal mit Laptop. Allerdings dann mit Kopfhörer auf und auf meinem Lieblingsreihensitz, der zugleich Gang- und Fensterplatz ist.

Oh Ironie: diese öffentlichen Grossraumbüros, wo Selbsttätige ohne Personal einen Arbeitsplatz haben können, werden bei uns seats to meet genannt, während im BordBistro meiner Meinung nach die einzig wahren Sitzplätze da sind, um Leute zu treffen.

Wozu das gut sein soll, erschließt sich mir nicht. Als ich noch selbständig war, habe ich entweder meinen Bürokram daheim erledigt oder war bei Kunden vor Ort.

Laptopverbot wird nicht viel, man steigt auf sonstige Endgeräte um, meinetwegen "Schlaudereisen" (schlaues Plaudereisen).

Man kann es ja grundsätzlich so formulieren, daß der Aufenthalt dort zu sämtlichen Anderen Zwecken als der Aufnahme von Nahrung und Getränken unerwünscht ist, wie in einem Restaurant "an Land" auch.

So betrachtet wäre der ICE 5 doppelstöckig;

WAAAAH! Neeeeeeeeeeiiiiiiin!

im Cateringwagen findet man unten das Bistro und die Küche und oben ein Restaurant mit Glasdach und somit hervorragendem Blick auf die Landschaft.

Und damit hat sich das Restaurant für mich erledigt. :(

Der Bürowagen hat z.B. oben das Arbeitsgelände und unten Kaffeeautomat und IT-Helpdesk.

Braucht man das bei Reisezeiten, die im Schnitt vermutlich die 2-3 Stunden nicht überschreiten wirklich?

Mich genau das fragende Grüße
der Colaholiker

--
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rollendes Grossraumbüro / zukünftige Bemöbelung des Zuges.

JanZ, HB, Montag, 19.11.2018, 15:37 (vor 2711 Tagen) @ Colaholiker

Oh Ironie: diese öffentlichen Grossraumbüros, wo Selbsttätige ohne Personal einen Arbeitsplatz haben können, werden bei uns seats to meet genannt, während im BordBistro meiner Meinung nach die einzig wahren Sitzplätze da sind, um Leute zu treffen.


Wozu das gut sein soll, erschließt sich mir nicht. Als ich noch selbständig war, habe ich entweder meinen Bürokram daheim erledigt oder war bei Kunden vor Ort.

Aha, und weil das bei dir so war, brauchen alle anderen es auch nicht? Nicht alle Selbständigen können oder wollen beim Kunden oder zu Hause arbeiten.

im Cateringwagen findet man unten das Bistro und die Küche und oben ein Restaurant mit Glasdach und somit hervorragendem Blick auf die Landschaft.


Und damit hat sich das Restaurant für mich erledigt. :(

Warum? Weil dir in DB-Doppelstockwagen oben schlecht wird? Mir nicht, also können wir das ruhig einführen :-P. Im Ernst: Hast du mal im TGV oben gesessen und da dieselben Probleme gehabt? Ich hatte bei meinen Fahrten nämlich den Eindruck, dass der viel ruhiger läuft. Ob das am Fahrzeug oder an den Strecken (oder an beidem) gelegen hat, weiß ich nicht.

rollendes Grossraumbüro / zukünftige Bemöbelung des Zuges.

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 20.11.2018, 07:50 (vor 2710 Tagen) @ JanZ

Aha, und weil das bei dir so war, brauchen alle anderen es auch nicht? Nicht alle Selbständigen können oder wollen beim Kunden oder zu Hause arbeiten.

Nicht beim Kunden arbeiten können sehe ich noch ein - aber warum sollte man irgendwo arbeiten, wo man weniger Ruhe hat als zu Hause, wenn man denn kann? In meinem jetzigen Job genieße ich die wenigen Tage Homeoffice im Jahr. Endlich mal in Ruhe denken können ohne 5-10 telefonierende Gestalten im gleichen Raum.

Warum? Weil dir in DB-Doppelstockwagen oben schlecht wird?

Streich das DB.

Mir nicht, also können wir das ruhig einführen :-P. Im Ernst: Hast du mal im TGV oben gesessen und da dieselben Probleme gehabt?

Ich bin noch nie TGV gefahren und vermute auch nicht, daß das alsbald passieren dürfte. Wenn ich überlege, wo ich sonst noch Dosto gefahren bin, kommt mir spontan Italien in den Sinn, und ansonsten mal in Deutschland Westfalenbahn-Kiss.

Ich hatte bei meinen Fahrten nämlich den Eindruck, dass der viel ruhiger läuft. Ob das am Fahrzeug oder an den Strecken (oder an beidem) gelegen hat, weiß ich nicht.

Da leider nicht mitreden könnende Grüße
der Colaholiker

--
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rollendes Grossraumbüro / zukünftige Bemöbelung des Zuges.

JanZ, HB, Dienstag, 20.11.2018, 09:27 (vor 2710 Tagen) @ Colaholiker

Aha, und weil das bei dir so war, brauchen alle anderen es auch nicht? Nicht alle Selbständigen können oder wollen beim Kunden oder zu Hause arbeiten.


Nicht beim Kunden arbeiten können sehe ich noch ein - aber warum sollte man irgendwo arbeiten, wo man weniger Ruhe hat als zu Hause, wenn man denn kann? In meinem jetzigen Job genieße ich die wenigen Tage Homeoffice im Jahr. Endlich mal in Ruhe denken können ohne 5-10 telefonierende Gestalten im gleichen Raum.

Dafür hat man zu Hause mehr, was einen ablenkt, ob nun das zu spülende Geschirr, die Türklingel, Haustier, Kind, Partner, was auch immer. Es gibt genug Leute, die bewusst nicht von zu Hause arbeiten, obwohl sie es könnten. Da sich ja sonst immer alles nach deinem Geschmack richten muss, hoffe ich, dass du den Geschmack dieser Leute auch anerkennst.

rollendes Grossraumbüro / zukünftige Bemöbelung des Zuges.

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 20.11.2018, 09:40 (vor 2710 Tagen) @ JanZ

Dafür hat man zu Hause mehr, was einen ablenkt, ob nun das zu spülende Geschirr,

Kann man bequem nebenbei erledigen. Win-Win. (Und wer jetzt heult, denke bitte mal an die Kollegen, die jede Stunde 15 Minuten Zigarettenpause machen. Leider bei uns in der Firma ohne die Zeit zu erfassen möglich.)

die Türklingel,

Klingelt nur, wenn ich Pizza bestellt habe.

Haustier

Ich sitze ja auch daheim meist mit Katze aufm Schoß am Computer. Der Tiger ist so anhänglich, daß ich im Büro schon was vermisse. :o)

Kind

Hab ich nicht. (Juhu!)

Partner

Lebt leider woanders.

was auch immer.

Hast Du schon mal in einem Großraumbüro ohne jeden Schallschutz, mit Hartboden, ohne Gardinen oder irgendwas, was sonst auch nur minimal Schall dämpfen würde, gearbeitet, in dem 10 andere Leute zeitgleich telefonieren moder untereinander diskutieren? Ich vermute nicht, sonst wüßtest Du, wie erholsam es zu Hause ist.

Es gibt genug Leute, die bewusst nicht von zu Hause arbeiten, obwohl sie es könnten. Da sich ja sonst immer alles nach deinem Geschmack richten muss, hoffe ich, dass du den Geschmack dieser Leute auch anerkennst.

Warum bist Du eigentlich plötzlich so aggressiv gegen mich? Hab ich Dir was getan?

Am liebsten nur von zu Hause arbeiten würdende Grüße
der Colaholiker

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rollendes Grossraumbüro / zukünftige Bemöbelung des Zuges.

JanZ, HB, Dienstag, 20.11.2018, 09:55 (vor 2710 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von JanZ, Dienstag, 20.11.2018, 09:59

Das mit Geschirr etc. waren ja auch nur Beispiele. Viele Leute möchten einfach nur eine räumliche Trennung zwischen Beruflichem und Privatem. Ich habe auch weder Partnerin noch Haustier noch Kind, trotzdem sehe ich die Gefahr, dass ich mich von Zeitschriften, Fernseher, Bücherregal oder was ich sonst noch so zu Hause habe, ablenken lassen würde. Wenn es dir nicht so geht, herzlichen Glückwunsch.

Es gibt genug Leute, die bewusst nicht von zu Hause arbeiten, obwohl sie es könnten. Da sich ja sonst immer alles nach deinem Geschmack richten muss, hoffe ich, dass du den Geschmack dieser Leute auch anerkennst.


Warum bist Du eigentlich plötzlich so aggressiv gegen mich? Hab ich Dir was getan?

Nein, sorry, das war auch gar nicht agressiv gemeint. Inhaltlich stehe ich aber dazu: Du hast deine Gründe, warum du bestimmte Sachen so machen willst und erwartest, dass andere (z.B. die Bahn) dir damit entgegenkommen. Dann erwarte ich aber auch von dir, dass du die Gründe anderer anerkennst und nicht einfach sagst „Kennen wir nicht, brauchen wir nicht, weg damit“. Denn genau so kam dein Kommentar bzgl. Co-Working-Spaces rüber. Wenn das nicht so gemeint war, bitte ich um Entschuldigung.

rollendes Grossraumbüro / zukünftige Bemöbelung des Zuges.

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 20.11.2018, 10:08 (vor 2710 Tagen) @ JanZ

Das mit Geschirr etc. waren ja auch nur Beispiele. Viele Leute möchten einfach nur eine räumliche Trennung zwischen Beruflichem und Privatem. Ich habe auch weder Partnerin noch Haustier noch Kind, trotzdem sehe ich die Gefahr, dass ich mich von Zeitschriften, Fernseher, Bücherregal oder was ich sonst noch so zu Hause habe, ablenken lassen würde. Wenn es dir nicht so geht, herzlichen Glückwunsch.

Nee, das klappt bei mir recht gut. Und was die fehlende Partnerin angeht, drücke ich Dir (so gewünscht) gerne die Daumen, daß die Ablenkung aus dieser Richtung erscheinen möge. :)

Nein, sorry, das war auch gar nicht agressiv gemeint.

Okay, textuelles Mißverständnis, gut daß wir drüber geredet haben.

Inhaltlich stehe ich aber dazu: Du hast deine Gründe, warum du bestimmte Sachen so machen willst und erwartest, dass andere (z.B. die Bahn) dir damit entgegenkommen.

Empfindest Du eine Beschränkung der Nutzung von Bordrestaurants auf ihren eigentlichen Zweck, die Nahrungs- und Getränkeaufnahme als Entgegenkommen? Ich hoffe, nicht.

Dann erwarte ich aber auch von dir, dass du die Gründe anderer anerkennst und nicht einfach sagst „Kennen wir nicht, brauchen wir nicht, weg damit“. Denn genau so kam dein Kommentar bzgl. Co-Working-Spaces rüber. Wenn das nicht so gemeint war, bitte ich um Entschuldigung.

So war es allerdings nicht gemeint. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, daß ich den Sinn solcher Einrichtungen nicht verstehe. Selbst wenn ich noch zu ihrer potentiellen Zielgruppe gehören würde, würde ich sie nicht nutzen. Selbst wenn ich nicht in meiner Wohnung arbeiten wollen würde, würde ich eher versuchen, mir irgendwo (notfalls im Keller, in der Besenkammer, in der Gartenhütte, in einem geklauten Dixi-Häuschen, was weiß ich) versuchen, eine Alternative für mich zu schaffen, als mich in eine Legebatterie zu quetschen und zu versuchen, im Lärm anderer zu arbeiten.

Vergleichen wir es mal mit Hostels. Für mich käme eine Übernachtung in einem 15-Bett-Schlafsaal mit unbekannten Mitschlafenden nicht in Frage. ein Zimmer teile ich mir höchstens mit meiner Freundin oder wenn ich mit meinem besten Kumpel unterwegs bin und es zwei Betten im Zimmer gibt (machen wir üblicherweise wenn wir durch die USA tingeln, um Achterbahn zu fahren, spart einfach massiv Geld gegenüber Einzelzimmern). Trotzdem gibt es einen Kundenkreis dafür, und das ist okay. Wie man sich das allerdings antun kann, verstehe ich einfach nicht, akzeptiere aber, daß es so ist.

Falls das anders rübergekommen sein sollte, bitte ich ebenfalls um Entschuldigung.

Dir die Hand reichende Grüße
der Colaholiker

--
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rollendes Grossraumbüro / zukünftige Bemöbelung des Zuges.

JanZ, HB, Dienstag, 20.11.2018, 10:24 (vor 2710 Tagen) @ Colaholiker

Das mit Geschirr etc. waren ja auch nur Beispiele. Viele Leute möchten einfach nur eine räumliche Trennung zwischen Beruflichem und Privatem. Ich habe auch weder Partnerin noch Haustier noch Kind, trotzdem sehe ich die Gefahr, dass ich mich von Zeitschriften, Fernseher, Bücherregal oder was ich sonst noch so zu Hause habe, ablenken lassen würde. Wenn es dir nicht so geht, herzlichen Glückwunsch.


Nee, das klappt bei mir recht gut. Und was die fehlende Partnerin angeht, drücke ich Dir (so gewünscht) gerne die Daumen, daß die Ablenkung aus dieser Richtung erscheinen möge. :)

Danke. So richtig gewünscht ist das nicht mehr, bin jetzt lange genug alleine, dass sich das gut eingespielt hat :-).

Nein, sorry, das war auch gar nicht agressiv gemeint.


Okay, textuelles Mißverständnis, gut daß wir drüber geredet haben.

Mir ging es schon nach dem Schreiben auf, dass ich mich da wahrscheinlich im Ton vergriffen habe. Entschuldigung noch mal.

Inhaltlich stehe ich aber dazu: Du hast deine Gründe, warum du bestimmte Sachen so machen willst und erwartest, dass andere (z.B. die Bahn) dir damit entgegenkommen.


Empfindest Du eine Beschränkung der Nutzung von Bordrestaurants auf ihren eigentlichen Zweck, die Nahrungs- und Getränkeaufnahme als Entgegenkommen? Ich hoffe, nicht.

Nein, aber darauf hatte ich mich auch gar nicht bezogen.

Falls das anders rübergekommen sein sollte, bitte ich ebenfalls um Entschuldigung.

Entschuldigung angenommen.

Dir die Hand reichende Grüße
der Colaholiker

*Hand reich* Wenigstens vertragen wir uns nachher immer wieder :-)

rollendes Grossraumbüro / zukünftige Bemöbelung des Zuges.

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 20.11.2018, 10:38 (vor 2710 Tagen) @ JanZ

Mir ging es schon nach dem Schreiben auf, dass ich mich da wahrscheinlich im Ton vergriffen habe. Entschuldigung noch mal.

Ist schon vergessen. :)

*Hand reich* Wenigstens vertragen wir uns nachher immer wieder :-)

Ja, so siehts aus. So schlimm bin ich doch gar nicht. ;-)

Grenznahe Grüße
der Colaholiker

--
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(OT:) Du bist ein echter Bahnfreak!

Blaschke, Dienstag, 20.11.2018, 13:30 (vor 2710 Tagen) @ JanZ

Hey.

Ich habe auch weder Partnerin noch Haustier noch Kind,

So muss das! Nicht ablenken lassen!

*gefällt mir*

;-)

Das auch so handhabende Grüße von jörg

:-D

JanZ, HB, Dienstag, 20.11.2018, 13:59 (vor 2710 Tagen) @ Blaschke

Hey.

Ich habe auch weder Partnerin noch Haustier noch Kind,


So muss das! Nicht ablenken lassen!

*gefällt mir*

;-)

Das auch so handhabende Grüße von jörg

Nachdem die Lokführerin in meinem Freundeskreis sich ja lieber einen Lokführer geschnappt hat, blieb mir leider nichts anderes übrig ;-).

:-D

MC_Hans, 8001376, Dienstag, 20.11.2018, 14:08 (vor 2710 Tagen) @ JanZ

Nachdem die Lokführerin in meinem Freundeskreis sich ja lieber einen Lokführer geschnappt hat, blieb mir leider nichts anderes übrig ;-).

Klingt nach ganz klassischer Friendzone ;-)

:-D

JanZ, HB, Dienstag, 20.11.2018, 14:43 (vor 2710 Tagen) @ MC_Hans

Nachdem die Lokführerin in meinem Freundeskreis sich ja lieber einen Lokführer geschnappt hat, blieb mir leider nichts anderes übrig ;-).


Klingt nach ganz klassischer Friendzone ;-)

Och, mittlerweile fühle ich mich da ganz wohl. Da kann ich nämlich über meinen Alltag komplett selber bestimmen.

Also hör mal ...

Blaschke, Dienstag, 20.11.2018, 14:34 (vor 2710 Tagen) @ JanZ

Hey.

Nachdem die Lokführerin in meinem Freundeskreis sich ja lieber einen Lokführer geschnappt hat, blieb mir leider nichts anderes übrig ;-).

Der sollte doch aber kein Hindernis darstellen. Kommt doch ewig zu spät! Was will Mausi mit so einem ...

Aber okay, wenn Mausi auch Lok führt ... - ich ahne, wie da das Vorspiel abläuft ... Wahrscheinlich geilen die sich an Verspätungsminuten auf. Oder wie sie welche aufgeholt haben.

Kopfcineastische Grüße von jörg


der grad nach Jahrzehnten die WEWELSBURG wieder gesehen hat. Irgendwann in den 80ern war ich da auf Klassenfahrt.

Also hör mal ...

JanZ, HB, Dienstag, 20.11.2018, 14:44 (vor 2710 Tagen) @ Blaschke

Hey.

Nachdem die Lokführerin in meinem Freundeskreis sich ja lieber einen Lokführer geschnappt hat, blieb mir leider nichts anderes übrig ;-).


Der sollte doch aber kein Hindernis darstellen. Kommt doch ewig zu spät! Was will Mausi mit so einem ...

Wenigstens kommt er dann nicht zu früh.

Jetzt aber genug des pubertären Humors …

*seufz*

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 20.11.2018, 14:47 (vor 2710 Tagen) @ JanZ

Wenigstens kommt er dann nicht zu früh.

Jetzt aber genug des pubertären Humors …

Warum kann ich das nicht einfach mal nicht verstehen?

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

rollendes Grossraumbüro / zukünftige Bemöbelung des Zuges.

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 20.11.2018, 15:30 (vor 2710 Tagen) @ JanZ

"Aha, und weil das bei dir so war, brauchen alle anderen es auch nicht? Nicht alle Selbständigen können oder wollen beim Kunden oder zu Hause arbeiten."

Musst Du auch nicht. Aber dann setze Dich für die Büroarbeit in den Großraumwagen, aber übertrage ein persönliches Büro'problem' nicht auf den Speisewagen.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

rollendes Grossraumbüro / zukünftige Bemöbelung des Zuges.

JanZ, HB, Dienstag, 20.11.2018, 15:35 (vor 2710 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von JanZ, Dienstag, 20.11.2018, 15:36

"Aha, und weil das bei dir so war, brauchen alle anderen es auch nicht? Nicht alle Selbständigen können oder wollen beim Kunden oder zu Hause arbeiten."

Musst Du auch nicht. Aber dann setze Dich für die Büroarbeit in den Großraumwagen, aber übertrage ein persönliches Büro'problem' nicht auf den Speisewagen.

Das hatten wir doch schon geklärt. Ich hatte Oscar so verstanden, dass er sich auf stationäre Coworkingspaces bezog (leider geht der Link bei mir nicht, deswegen weiß ich nicht, was sich hinter „Seats to meet“ verbirgt) und Colaholiker, dass er deren Sinn nicht sah. Zum Sinn und Unsinn vom Arbeiten im Speisewagen oder im Zug allgemein habe ich mich nirgendwo geäußert. Ich selber arbeite übrigens zu 99% im Büro, zu 0,9% zu Hause und im Zug nur, wenn es gar nicht anders geht. Im Speisewagen, soweit ich mich erinnere, bisher nie.

-1

brun, Montag, 19.11.2018, 17:32 (vor 2711 Tagen) @ Colaholiker

Man kann es ja grundsätzlich so formulieren, daß der Aufenthalt dort zu sämtlichen Anderen Zwecken als der Aufnahme von Nahrung und Getränken unerwünscht ist, wie in einem Restaurant "an Land" auch.

Oder du gehst einfach nicht ins Bordrestaurant, wenn dich dort die arbeitende Mitfahrer so nerven.

Ich arbeite sehr mobil, und sitze deswegen sehr oft mitm Laptop im Bordrestaurant *oder* in einem Restaurant in der Stadt. So lange ich genug verzehre, wo ist das Problem?

Meine Erfahrung ist sogar umgekehrt. Die Mitreisende, die sofort mit den Augen rollen wenn ich im Bordrestaurant mein Laptop aufklappe, sind fast immer die, die selber am wenigsten bestellen. Oder ganz stolz 50 Cent Trinkgeld geben, und sich für sehr großzügig halten.

Kleinkariert heißt nämlich oft auch: geizig, sorry sparsam.

Übrigens habe ich früher öfters erlebt, dass das Bordpersonal höflich den Fahrgast-mit--nur-einem-Cappuccino nach zwei Stunden fragte, entweder noch was zu bestellen, oder seinen Platz für den nächsten Gast frei zu machen. Das dürfen die nämlich, und das finde ich auch völlig okay. Wenn ich 4 Stunden im Zug fahre, und das Bordrestaurant auch als Arbeitsplatz nutze, dürfen die dafür verlangen, dass ich in den 4 Stunden wenigstens einen ordentlichen Umsatz generiere.

Was soll das?

SveFC, Somewhere, Montag, 19.11.2018, 18:09 (vor 2711 Tagen) @ brun

Man kann es ja grundsätzlich so formulieren, daß der Aufenthalt dort zu sämtlichen Anderen Zwecken als der Aufnahme von Nahrung und Getränken unerwünscht ist, wie in einem Restaurant "an Land" auch.

Oder du gehst einfach nicht ins Bordrestaurant, wenn dich dort die arbeitende Mitfahrer so nerven.

Warum?

Ein Bordrestaurant bzw. Bistro ist zum Trinken bzw. Essen da und nicht damit die Laptop Heinis dort rumklimpern!

Ich arbeite sehr mobil, und sitze deswegen sehr oft mitm Laptop im Bordrestaurant

Und warum sitzt du nicht einfach im normalen Sitzbereich? Aber klar, anderen die etwas verzehren wollen Platz wegnehmen. Sehr egoistisch!

--
Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater

+1

Power132, Montag, 19.11.2018, 18:16 (vor 2711 Tagen) @ SveFC
bearbeitet von Power132, Montag, 19.11.2018, 18:17

Ein Bordrestaurant bzw. Bistro ist zum Trinken bzw. Essen da

und kein Ersatzbüro

Bewusst nicht alles zitiert?

Destear, Berlin, Montag, 19.11.2018, 19:44 (vor 2710 Tagen) @ SveFC

In einem weiteren Satz schreibt der Vorposter ja was von genügenden Konsum...

Wer ist wohl mehr willkommen?

Power132, Montag, 19.11.2018, 19:59 (vor 2710 Tagen) @ Destear

In einem weiteren Satz schreibt der Vorposter ja was von genügenden Konsum...

Was ist genügend Konsum?

8€ für 2 Cappucino auf einer Strecke von (als Beispiel) Köln - Karlsruhe oder 62€ für 4 komplette Mahlzeiten in der Zeit?

Außerdem bei dem Durchgang kann ich mir ein konzentriertes "Arbeiten" beim besten Willen nicht volstellen.

Wer ist wohl mehr willkommen?

Destear, Berlin, Montag, 19.11.2018, 20:02 (vor 2710 Tagen) @ Power132

In einem weiteren Satz schreibt der Vorposter ja was von genügenden Konsum...


Was ist genügend Konsum?

Das, was der Hausherr bestimmt. Wenn es der Gastro bei DB ausreicht, dass es zwei Kaffee sind, ist es so. Bei anderen Bahnen habe ich da deutlich robusteren Umgang erlebt und auch das ist in Ordnung - es ist der Hausherr, der entscheidet.

8€ für 2 Cappucino auf einer Strecke von (als Beispiel) Köln - Karlsruhe oder 62€ für 4 komplette Mahlzeiten in der Zeit?

S.o.

Außerdem bei dem Durchgang kann ich mir ein konzentriertes "Arbeiten" beim besten Willen nicht volstellen.

Ich auch nicht! Aber: Geschmackssache.

Wer ist wohl mehr willkommen?

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Montag, 19.11.2018, 20:03 (vor 2710 Tagen) @ Power132

Und du weißt, dass er zwei Cappuccino bestellt und stattdessen natürlich jemand 4 Mahlzeiten bestellt hätte. Vielleicht hat er auch drei Kaffee getrunken, Vorspeise, Hauptgang & Dessert bestellt und sonst wären es nur zwei Cappuccinos gewesen?

Bewusst nicht alles zitiert?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 19.11.2018, 20:37 (vor 2710 Tagen) @ Destear

Das mit dem genügendem Konsum dürfte sich auf seine persönliche Sicht reduzieren. Keiner verlangt zu schlingen und zu stopfen. Aber wer es neben dem Essen noch schafft Arbeit zu erledigen, der verplempert definitiv Zeit anderer Leute, die essen wollen. Beides gleichzeitig dürften nicht einmal Zirkusartisten hinbekommen. Das widerspricht meiner Lebenserfahrung.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Bewusst nicht alles zitiert?

brun, Montag, 19.11.2018, 20:54 (vor 2710 Tagen) @ Alibizugpaar

> Das mit dem genügendem Konsum dürfte sich auf seine persönliche Sicht reduzieren. Keiner verlangt zu schlingen und zu stopfen. Aber wer es neben dem Essen noch schafft Arbeit zu erledigen, der verplempert definitiv Zeit anderer Leute, die essen wollen. Beides gleichzeitig dürften nicht einmal Zirkusartisten hinbekommen. Das widerspricht meiner Lebenserfahrung.


Das ist sehr anmaßend.

Aber gehen wir das hier doch mal positiv an.

Diesen Donnerstag fahre ich Abends nach Berlin. Steige in Duisburg ein (19:10). Werde sehr wahrscheinlich die ganze Fahrt im Bordrestaurant sitzen, und zwar MIT Laptop.

Und ihr könnt euch gerne dazu gesellen, und mit mir real drüber reden, ob ich nerve, und ob ich euren Ansichten nach genug konsumiere. Ich gebe euch ein Bier/Wein/Kaffee/Cola aus.

Und wir gucken ob wir uns einig werden. Wird bestimmt ne lustige Fahrt.

Damit wir außerdem on topic bleiben, werden wir AUCH besprechen, was die NS von der DB lernen kann.

Traut sich einer, oder sind nur Schreibtischhelden hier unterwegs? ;-)

Zwecklos

Frecciarossa, Montag, 19.11.2018, 21:19 (vor 2710 Tagen) @ brun

- kein Text -

Bewusst nicht alles zitiert?

Destear, Berlin, Montag, 19.11.2018, 21:19 (vor 2710 Tagen) @ brun

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Diskussion hier auch nicht so hart ablaufen würde, wenn statt des arbeitenden Laptopnutzers die ältere Dame oder der ältere Herr als Beispiel herangezogen würden, die beim Wein ein schönes Buch lesen. Der ständig am Laptop arbeitende Berufstätige vielleicht noch ohne eigenes Büro ist ja teilweise schon zum Feindbild verkommen.

Bewusst nicht alles zitiert?

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 20.11.2018, 07:57 (vor 2710 Tagen) @ brun

Traut sich einer, oder sind nur Schreibtischhelden hier unterwegs? ;-)

Wenn jetzt niemand "hier" schreit, liegt es daran, daß sich niemand traut? Naja, es würde zu Deinem merkwürdigen Weltbild passen, wenn Du nicht verstehst, daß

a) Duisburg nicht für jeden auf dem Weg nach Berlin liegt
b) nicht jeder die Zeit hat an einem Donnerstagabend nach Berlin zu fahren, wenn er am Freitagmorgen wieder bei der Arbeit sein muß
c) nicht jeder überhaupt nach Berlin will (nicht, so lange ich es vermeiden kann!)

Ganz bestimmt nicht in dem Zug sitzende Grüße
der Colaholiker

--
[image]

Bewusst nicht alles zitiert?

SveFC, Somewhere, Dienstag, 20.11.2018, 08:16 (vor 2710 Tagen) @ Colaholiker

Traut sich einer, oder sind nur Schreibtischhelden hier unterwegs? ;-)

Wenn jetzt niemand "hier" schreit, liegt es daran, daß sich niemand traut? Naja, es würde zu Deinem merkwürdigen Weltbild passen, wenn Du nicht verstehst, daß

Dazu möchte er ja wieder seine komischen Regeln auf alle übertragen:O

a) Duisburg nicht für jeden auf dem Weg nach Berlin liegt
b) nicht jeder die Zeit hat an einem Donnerstagabend nach Berlin zu fahren, wenn er am Freitagmorgen wieder bei der Arbeit sein muß
c) nicht jeder überhaupt nach Berlin will (nicht, so lange ich es vermeiden kann!)

Nach Berlin fahr ich nur, wenn ich muss, aber nicht aus Spaß an der Freude und da ich Freitagmorgen in Köln im Büro sein muss, hat es sich eh erledigt.

Ganz bestimmt nicht in dem Zug sitzende Grüße
der Colaholiker

So geht es mir auch:)

--
Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater

Bewusst nicht alles zitiert?

brun, Dienstag, 20.11.2018, 09:45 (vor 2710 Tagen) @ SveFC

Du und Colaholiker sind doch einfach nur genervt, weil ich mir von euch nicht sagen lasse, was ich im Bordrestaurant zu tun und zu lassen habe. Und noch weniger gefällt es euch, dass IHR nicht bestimmt, was im Bordrestaurant erlaubt ist.

Das ist euer Problem, projeziere es also nicht auf mich bitte.

Thema ist für mich beendet.

Bewusst nicht alles zitiert?

SveFC, Somewhere, Dienstag, 20.11.2018, 10:26 (vor 2710 Tagen) @ brun

Thema ist für mich beendet.

Gut so, aber dann trollst du bald woanders rum:/

--
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Bewusst nicht alles zitiert?

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 20.11.2018, 11:05 (vor 2710 Tagen) @ brun

Du und Colaholiker sind doch einfach nur genervt, weil ich mir von euch nicht sagen lasse, was ich im Bordrestaurant zu tun und zu lassen habe. Und noch weniger gefällt es euch, dass IHR nicht bestimmt, was im Bordrestaurant erlaubt ist.

Fakt ist aber nun mal, dass Laptopnutzung im Speisewagen verboten ist. Die Arroganz und Ignoranz mit der du hier vorgehst, gefällt nun mal nicht jedem.

--
Weg mit dem 4744!

Shit!

Blaschke, Dienstag, 20.11.2018, 13:26 (vor 2710 Tagen) @ brun

Huhu.

Diesen Donnerstag fahre ich Abends nach Berlin. Steige in Duisburg ein (19:10). Werde sehr wahrscheinlich die ganze Fahrt im Bordrestaurant sitzen, und zwar MIT Laptop.

Und ihr könnt euch gerne dazu gesellen, und mit mir real drüber reden, ob ich nerve, und ob ich euren Ansichten nach genug konsumiere. Ich gebe euch ein Bier/Wein/Kaffee/Cola aus.

Traut sich einer, oder sind nur Schreibtischhelden hier unterwegs? ;-)

Ich glaub, das schaff ich nicht. Soll irgendwie um 18:10h oder so in Zülpich Feierabend haben, wo auch immer das ist. Muss aber weiter weg sein ... Sonst hätte ich auf deine Kosten die Colavorräte drastisch dezimiert ...


Schöne Grüße von jörg

Irgendwann...

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 20.11.2018, 14:48 (vor 2710 Tagen) @ brun

...lade ich dich auf eine Fahrt im polnischen Zug mit einer Mahlzeit im polnischen Speisewagen ein. Dann erlebst du einmal klassische Speisewagenkultur ;-)

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Was soll das?

brun, Montag, 19.11.2018, 20:05 (vor 2710 Tagen) @ SveFC
bearbeitet von brun, Montag, 19.11.2018, 20:05

> Ein Bordrestaurant bzw. Bistro ist zum Trinken bzw. Essen da und nicht damit die Laptop Heinis dort rumklimpern!
>

Ach, und das entscheidest du?

Nein, das entscheidest du nicht. Das entscheidet nur die Bahn, und die findet das ganz okay, deswegen hat sie ja auch die Laptopaufkleber entfernt (wohl nicht aufgefallen?).

Besser noch, ich habe öfters mal im Bordrestaurant GEFRAGT, ob die das okay finden, dass ich von Berlin bis Duisburg dort sitze und arbeite. Die Antwort war immer gleich: Na klar, natürlich können Sie dann hier arbeiten, nur bitte nicht telefonieren, und es wär uns lieb, wenn Sie den Platz freigeben, wenn Sie nichts mehr konsumieren.

Also bestelle ich jedesmal wieder was. Kaffee, Wein, Essen (ist ja echt lecker dort), und noch einen Wein, vielleicht noch einen Espresso.

So wie man es in einem Restaurant halt macht.

Wo also ist das Problem?

> Und warum sitzt du nicht einfach im normalen Sitzbereich? Aber klar, anderen die etwas verzehren wollen Platz wegnehmen. Sehr egoistisch!

Wie weiter in diesem Thread schon erwähnt: Bitte gut zitieren. Ich nehme keinen Platz weg, ich gebe wahrscheinlich auf so einer Fahrt erheblich mehr im Bordrestaurant aus als du. Siehe oben.

Und ansonsten könnt ihr schimpfen so viel wie ihr wollt, ich lass mich von euch nicht aus dem Bordrestaurant jagen. Punkt, Basta, findet euch damit ab. ;-)

Was soll das?

SveFC, Somewhere, Montag, 19.11.2018, 20:12 (vor 2710 Tagen) @ brun

> Ein Bordrestaurant bzw. Bistro ist zum Trinken bzw. Essen da und nicht damit die Laptop Heinis dort rumklimpern!
>

Ach, und das entscheidest du?

Den Ball kann ich sofort zu dir zurück spielen. Nehm ihn ruhig an

Und ansonsten könnt ihr schimpfen so viel wie ihr wollt, ich lass mich von euch nicht aus dem Bordrestaurant jagen. Punkt, Basta, findet euch damit ab. ;-)

Ah, du bestimmst also was Regel ist? Sehr interessant

--
Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater

Was soll das?

brun, Montag, 19.11.2018, 20:23 (vor 2710 Tagen) @ SveFC

> Ah, du bestimmst also was Regel ist? Sehr interessant

Du benimmst dich kindisch und rechthaberisch.

Würdest du so im realen Leben (im Bordrestaurant) mit mir rumdiskutieren, würde ich mich einfach umdrehen, und dich ignorieren.

Und das mache ich jetzt online auch. Mir doch Wurscht. Gute Fahrt noch. :-)

Was soll das?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 19.11.2018, 20:39 (vor 2710 Tagen) @ brun

Werde doch mal mit Sitzungszeit und bezahltem Betrag konkret.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Was soll das?

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 20.11.2018, 11:08 (vor 2710 Tagen) @ brun

Nein, das entscheidest du nicht. Das entscheidet nur die Bahn, und die findet das ganz okay, deswegen hat sie ja auch die Laptopaufkleber entfernt (wohl nicht aufgefallen?).

Klar sind die noch da - nur jetzt an anderer Stelle (zB hinten statt vorne in der Speisekarte).

--
Weg mit dem 4744!

Hey das tat ich mal auch...

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 20.11.2018, 08:11 (vor 2710 Tagen) @ SveFC

...allerdings war's stets so, dass ich erstens entsprechend was bestellte und zweitens niemanden den Platz wegnahm. Gerade bei den Vollspeisewagen der PKP sind Plätze keine Mangelware ;-)

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Hey das tat ich mal auch...

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 20.11.2018, 08:14 (vor 2710 Tagen) @ J-C

Ja, selbst ich, der kleinkarierter Meckerkopp habe schon mal mit meinem Netbook an einem Tisch im Bordrestaurant gesessen. Allerdings kann ich garantieren, daß ich damit keinem Speisewilligen den Platz weggenommen habe und auch daß der DB durch mich kein Cent Gastro-Umsatz entgangen ist.
Der Speiswagen war (aus mir nicht mehr bekanntem Grund) nämlich an jenem Tag in jenem Zug nicht bewirtschaftet. Womit aus dem Sitzbereich des Restaurants ein Sitzbereich wird, der halt (im Falle des ICE 1) anders aussieht, aber ansonsten keine besondere Funktion hat.

Zu grundsätzlich jeder Regel eine Ausnahme habende Grüße
der Colaholiker

--
[image]

*facepalm*

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 20.11.2018, 07:53 (vor 2710 Tagen) @ brun

Oder du gehst einfach nicht ins Bordrestaurant, wenn dich dort die arbeitende Mitfahrer so nerven.

Ich gebe Dir mal einen Tipp. Schau mal, was außen auf dem Wagen steht:

"Bordrestaurant". Nicht "Bürowagen". Merkste was?

Ich arbeite sehr mobil, und sitze deswegen sehr oft mitm Laptop im Bordrestaurant *oder* in einem Restaurant in der Stadt. So lange ich genug verzehre, wo ist das Problem?

Also jeder Restaurantbesitzer, den ich kenne, würde Dich beim ersten Anblick des Laptops drauf hinweisen, daß Du Dich in einem Restaurant befindest, und das Ding vom Tisch zu verschwinden hat. Kommst Du dem nicht nach, war das Dein letzter Besuch in diesem Restaurant.

Meine Erfahrung ist sogar umgekehrt. Die Mitreisende, die sofort mit den Augen rollen wenn ich im Bordrestaurant mein Laptop aufklappe, sind fast immer die, die selber am wenigsten bestellen. Oder ganz stolz 50 Cent Trinkgeld geben, und sich für sehr großzügig halten.

Kleinkariert heißt nämlich oft auch: geizig, sorry sparsam.

Lass mich raten, Spesenritter.

Übrigens habe ich früher öfters erlebt, dass das Bordpersonal höflich den Fahrgast-mit--nur-einem-Cappuccino nach zwei Stunden fragte, entweder noch was zu bestellen, oder seinen Platz für den nächsten Gast frei zu machen. Das dürfen die nämlich, und das finde ich auch völlig okay. Wenn ich 4 Stunden im Zug fahre, und das Bordrestaurant auch als Arbeitsplatz nutze, dürfen die dafür verlangen, dass ich in den 4 Stunden wenigstens einen ordentlichen Umsatz generiere.

Wenn Du vier Stunden im Bordrestaurant sitzt, darf man das Generieren von Umsatz erwarten, ja. Allerdings gehört dazu *kein* Laptop.

Das Bellen des getroffenen Hundes genießende Grüße
der Colaholiker

PS: An alle außer "brun" - sorry für meinen etwas direkten Tonfall, aber bei so Postings kann ich nicht anders. ;-)

--
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*facepalm*

heinz11, Dienstag, 20.11.2018, 07:58 (vor 2710 Tagen) @ Colaholiker

...
Wenn Du vier Stunden im Bordrestaurant sitzt, darf man das Generieren von Umsatz erwarten, ja. Allerdings gehört dazu *kein* Laptop.

Das Bellen des getroffenen Hundes genießende Grüße
der Colaholiker

PS: An alle außer "brun" - sorry für meinen etwas direkten Tonfall, aber bei so Postings kann ich nicht anders. ;-)


Es sei Dir großzügig verziehen... ;-)

+1

SveFC, Somewhere, Dienstag, 20.11.2018, 08:08 (vor 2710 Tagen) @ Colaholiker

Oder du gehst einfach nicht ins Bordrestaurant, wenn dich dort die arbeitende Mitfahrer so nerven.

Ich gebe Dir mal einen Tipp. Schau mal, was außen auf dem Wagen steht:

"Bordrestaurant". Nicht "Bürowagen". Merkste was?

Zustimmung!

--
Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater

*facepalm*

brun, Dienstag, 20.11.2018, 09:48 (vor 2710 Tagen) @ Colaholiker

> Also jeder Restaurantbesitzer, den ich kenne, würde Dich beim ersten Anblick des Laptops drauf hinweisen, daß Du Dich in einem Restaurant befindest, und das Ding vom Tisch zu verschwinden hat. Kommst Du dem nicht nach, war das Dein letzter Besuch in diesem Restaurant.
[quote]
[/quote]

Tut mir leid für dich, dass du in so einem rückständigen Dorf wohnen musst.

Würde der Besitzer auf diesem Ton mit mir reden, gehe ich von alleine sofort raus. Es gibt genug andere Restaurants.

Würdest du als Sitznachbar auf diesem Ton mit mir reden, dann gibt's ne ganz klare Ansage, dass du dich da nicht reinmischen sollst.

*facepalm*

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 20.11.2018, 09:54 (vor 2710 Tagen) @ brun
bearbeitet von Colaholiker, Dienstag, 20.11.2018, 09:55

> Mein Gott. So ein interessantes Thema, und ihr Trolls macht es wieder mal kaputt. Dieses Forum ist unerträglich. Ich klinke mich auch aus. Tschüs.

Typisch Troll. Theatralischen Abgang ankündigen, und trotzdem weiter stänkern.

Get a life, kid!

Mit Absicht grußloses Postingende
der Colaholiker

--
[image]

Zustimmung

SveFC, Somewhere, Dienstag, 20.11.2018, 10:31 (vor 2710 Tagen) @ Colaholiker

> Mein Gott. So ein interessantes Thema, und ihr Trolls macht es wieder mal kaputt. Dieses Forum ist unerträglich. Ich klinke mich auch aus. Tschüs.

Typisch Troll. Theatralischen Abgang ankündigen, und trotzdem weiter stänkern.

Get a life, kid!

Mit Absicht grußloses Postingende
der Colaholiker

--
Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater

Ich finde das unnötig scharf

Destear, Berlin, Dienstag, 20.11.2018, 11:35 (vor 2710 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von Destear, Dienstag, 20.11.2018, 11:37

Oder du gehst einfach nicht ins Bordrestaurant, wenn dich dort die arbeitende Mitfahrer so nerven.


Ich gebe Dir mal einen Tipp. Schau mal, was außen auf dem Wagen steht:

"Bordrestaurant". Nicht "Bürowagen". Merkste was?

Das Bordpersonal greift häufig gar nicht ein, es scheint sich dafür oft nicht zu interessieren. Verbot in den AGB hin oder her (steht das dort drin?), es muss eben auch umgesetzt werden. Ein "Restaurant" kann eben vieles sein.

Ich arbeite sehr mobil, und sitze deswegen sehr oft mitm Laptop im Bordrestaurant *oder* in einem Restaurant in der Stadt. So lange ich genug verzehre, wo ist das Problem?


Also jeder Restaurantbesitzer, den ich kenne, würde Dich beim ersten Anblick des Laptops drauf hinweisen, daß Du Dich in einem Restaurant befindest, und das Ding vom Tisch zu verschwinden hat. Kommst Du dem nicht nach, war das Dein letzter Besuch in diesem Restaurant.

Das mag es geben. Genau so gibt es viele Restaurants, die Geschäftskunden anziehen und gar nichts dagegen haben, wenn da jemand arbeitet. Sogar sg. "Meetings" mit einigen Laptops sollen gelegentlich in Restaurants stattfinden und manch Restaurantbetreiber hat diesen Trend für sich erkannt und rechnet über die Dauer der Anwesenheit statt über den tatsächlichen Verzehr ab (ok, radikales Beispiel). Ich schaue gerade in ein Restaurant und kann dort auf Anhieb zwei Personen erkennen, die mit ihren Computern am Tisch sitzen. Die sind noch nicht rausgeflogen. Das Bild ist da meiner Meinung nach ganz wesentlich differenzierter, als du es hier darstellst. Es gibt da ziemlich große Unterschiede in der Herangehensweise und auch in der Klientel. Die Besonderheit am Bordrestaurant ist ja dann, dass sehr viele verschiedene Personengruppen aufeinandertreffen, weil die alle ein Mobilitätsbedürfnis haben. Mir wäre es da lieber, wenn alle Bedürfnisse was vom Restaurantwagen haben könnten. Warum jetzt eine Personengruppe rigoros rausfliegen sollte, weil eine bestimmte Verhaltensweise nicht akzeptiert wird, verstehe ich nicht. So könnte man die Diskussion ja ins unendliche aufbrechen: Warum dürfen die, die nach fünf Bieren sich schon viel zu laut unterhalten und aus dem Restaurant eine Kneipe machen, sitzen bleiben, obwohl sie andere Mitreisende ja ggf. auch stören?

Meine Erfahrung ist sogar umgekehrt. Die Mitreisende, die sofort mit den Augen rollen wenn ich im Bordrestaurant mein Laptop aufklappe, sind fast immer die, die selber am wenigsten bestellen. Oder ganz stolz 50 Cent Trinkgeld geben, und sich für sehr großzügig halten.

Kleinkariert heißt nämlich oft auch: geizig, sorry sparsam.


Lass mich raten, Spesenritter.

Übrigens habe ich früher öfters erlebt, dass das Bordpersonal höflich den Fahrgast-mit--nur-einem-Cappuccino nach zwei Stunden fragte, entweder noch was zu bestellen, oder seinen Platz für den nächsten Gast frei zu machen. Das dürfen die nämlich, und das finde ich auch völlig okay. Wenn ich 4 Stunden im Zug fahre, und das Bordrestaurant auch als Arbeitsplatz nutze, dürfen die dafür verlangen, dass ich in den 4 Stunden wenigstens einen ordentlichen Umsatz generiere.


Wenn Du vier Stunden im Bordrestaurant sitzt, darf man das Generieren von Umsatz erwarten, ja. Allerdings gehört dazu *kein* Laptop.

Das Bellen des getroffenen Hundes genießende Grüße

Puh, na ja. Ich finde das letztlich unnötig scharf diskutiert, die wirklich heftig zum Ausdruck gebrachte Aversion gegen diese Kundenklientel kann ich noch nicht so richtig nachvollziehen.

Ich finde das unnötig scharf

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 20.11.2018, 12:52 (vor 2710 Tagen) @ Destear

Das Bordpersonal greift häufig gar nicht ein, es scheint sich dafür oft nicht zu interessieren.

Da stimme ich Dir zu. Ich finde es allerdings nicht richtig, daß das Personal (nicht) so handelt.

Verbot in den AGB hin oder her (steht das dort drin?), es muss eben auch umgesetzt werden. Ein "Restaurant" kann eben vieles sein.

Ein Restaurant ist aber kein Büro.

Was die Durchsetzung von Regeln durch das Zugpersonal angeht, gibt es allerdings ohnehin einen gigantischen Spielraum. Von einem Zugchef, der renitente Bahnsteigraucher, die nicht im Raucherbereich stehen von der Weiterfahrt ausschließt und konsequent mit deren Gepäck an Bord weiter fährt, weil sie sich der Aufforderung, das Gepäck aus dem Zug zu holen, widersetzen, bis zu einem Zugchef, der Fahrgäste, die ihn bitten, geltende Regeln durchzusetzen, von der Fahrt ausschließt, weil "er der Zugchef ist, er die Regeln macht und der Papierkram ihn einen feuchten %&%$/& interessiert", habe ich da schon die komplette Bandbreite erlebt. Nicht, daß mir das gefallen würde.

Das mag es geben. Genau so gibt es viele Restaurants, die Geschäftskunden anziehen und gar nichts dagegen haben, wenn da jemand arbeitet.

Ich glaube, du kennst eine andere Art von Restaurant als ich. Ich stelle mir gerade vor, wie der Oberkellner bei meinem Stammkroaten in seiner bekannt-charmanten Art reagiert, wenn jemand einen Laptop auf den Tisch stellt. Der Gedanke hat was erheiterndes, solange man sich nicht vorstellt, derjenige mit dem Laptop zu sein.

Sogar sg. "Meetings" mit einigen Laptops sollen gelegentlich in Restaurants stattfinden und manch Restaurantbetreiber hat diesen Trend für sich erkannt und rechnet über die Dauer der Anwesenheit statt über den tatsächlichen Verzehr ab (ok, radikales Beispiel).

Daß es Restaurants gibt, die entsprechende Räumlichkeiten anbieten, stelle ich nicht in Abrede. Der "Besprechungsraum" aka Kolleg eines Restaurants, den man auch für Familien- oder Vereinsfeiern mieten kann ist aber etwas anderes als der "normale Teil" eines Restaurants.

Ich schaue gerade in ein Restaurant und kann dort auf Anhieb zwei Personen erkennen, die mit ihren Computern am Tisch sitzen. Die sind noch nicht rausgeflogen. Das Bild ist da meiner Meinung nach ganz wesentlich differenzierter, als du es hier darstellst. Es gibt da ziemlich große Unterschiede in der Herangehensweise und auch in der Klientel.

Wie gesagt, ich weiß nicht, was für eine Art von Restaurant Du da siehst, aber so etwas kenne ich höchstens vom McDonald's am Bahnhof, den ich nicht wirklich als Restaurant sondern eher als Wartesaal mit Verpflegung bezeichnen würde.

Die Besonderheit am Bordrestaurant ist ja dann, dass sehr viele verschiedene Personengruppen aufeinandertreffen, weil die alle ein Mobilitätsbedürfnis haben. Mir wäre es da lieber, wenn alle Bedürfnisse was vom Restaurantwagen haben könnten. Warum jetzt eine Personengruppe rigoros rausfliegen sollte, weil eine bestimmte Verhaltensweise nicht akzeptiert wird, verstehe ich nicht.

Weil sie Dinge tut, die in einem Restaurant nichts zu suchen haben. Ersetze "am Laptop arbeiten" durch "auf den Tisch k*cken". Und plötzlich stellt sich die Frage nicht mehr, warum für letzteres die Toilette der geeignetere Ort ist.
Weniger drastisch formuliert: Jemand, der mit Laptop da sitzt, belegt ohnehin meist schon zwei Plätze, weil drumherum Unterlagen ausgebreitet werden. Er müßte also schon mal den doppelten Umsatz erzielen, den jemand erzielt, der zum Essen kommt. Wenn jetzt der Laptopnutzer in seiner Großzügigkeit doch noch ein belegtes Brötchen bestellt, braucht er noch mehr Platz, bis hin zum kompletten Vierertisch.
Weiterhin steht ein normaler Mensch nach dem Essen, Nachtisch, eventuell noch nen Kaffee hinterher und Begleichen der Rechnung auf, begibt sich wieder auf seinen Platz im Zug und ermöglicht somit die weitere Generierung von Umsatz. Nehmen wir mal großzügig an, der normale Gast hält sich eine Stunde im Bordrestaurant auf und belegt einen Platz. Der Laptopklapperer belegt 2-4 Plätze und das über sagen wir mal drei Stunden. Macht in der summe sechs bis zwölf Speisegastäquivalente. Jetzt erzähl mir bitte nicht, daß ein Laptoptipper das sechs- bis zwölffache an Umsatz generiert.

So könnte man die Diskussion ja ins unendliche aufbrechen: Warum dürfen die, die nach fünf Bieren sich schon viel zu laut unterhalten und aus dem Restaurant eine Kneipe machen, sitzen bleiben, obwohl sie andere Mitreisende ja ggf. auch stören?

Da wünsche ich mir norwegische Verhältnisse. Da kriegen Wirte, die zulassen, daß Gäste zu viel Alkohol bekommen, einen auf den Deckel.

Puh, na ja. Ich finde das letztlich unnötig scharf diskutiert, die wirklich heftig zum Ausdruck gebrachte Aversion gegen diese Kundenklientel kann ich noch nicht so richtig nachvollziehen.

Wenn Dir solche Personen mehr als nur einmal das angenehme Frühstück auf den Weg in den Urlaub verhagelt haben, weil Du wegen ihnen keinen Platz im Bordrestaurant findest, verstehst Du es. Die Fahrzeit von Hannover nach Hamburg würde sich perfekt für das Frühstück eignen, mangels Zwischenhalten ist allerdings nicht damit zu rechnen, daß unterwegs was frei wird.

Davon abgesehen halte ich einen nicht unerheblichen Teil des geschäftlichen Tastengeklappers im Zug für Wichtigtuerei. (Achtung: nicht unerheblicher Teil != es trifft auf alle zu!) Wenn ich geschäftlich im Zug bin, steckt der Laptop in der zugehörigen Tasche und bleibt auch da. Die Arbeit wird vorher im Büro vorbereitet, der Rest passiert beim Kunden. Wenn ich im Zug mit meinem Netbook dasitze, ist das entweder privates Hobby oder Arbeit im Rahmen meines ehrenamtlichen Engagements. Geschäftliche Dokumente würde ich in so einer öffentlichen Umgebung ohnehin nicht öffnen wollen. Aber - und da stimmst Du mir sicherlich zu - mit Geschäftsgeheimnissen und Datenschutz hat es zumindest die Fraktion, bei der es Wichtigtuerei ist, ohnehin nicht besonders.

Schon viele interessante Dinge von Schlipsträgern mit Laptop im Zug mitbekommen habende Grüße
der Colaholiker

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Ich finde das unnötig scharf

brun, Dienstag, 20.11.2018, 16:07 (vor 2710 Tagen) @ Destear

Zuerst mal vielen Dank für deinen Beitrag. Ich bin froh, dass ich nicht er einzige bin, der den Ton sehr scharf findet.

Lieber Colaholiker, ich persönlich finde, dass du dich in dieser Diskussion daneben benimmst. Du vergreifst dich mir gegenüber sehr im Ton. Dir passt meine Meinung nicht, das ist klar, das ist auch okay. Ein Forum lebt aber von unterschiedlichen Meinungen. Also benimm dich. Wenn du anderen schon so forsch vorschreiben willst, wie sie sich im Zug zu benehmen haben, dann solltest du dich selber auch höflich und respektvoll benehmen. Glashaus, Steine usw.

Deine restlichen Argumente ignoriere ich, da mir zu deinen Aussagen wie „Bei meinem Stammkroaten ist das nicht erlaubt“, „Also ich arbeite NIE im Zug“, und „Meistens eh nur Wichtigtuerei“ leider nichts mehr einfällt.

Lustig finde ich aber:

Wenn Dir solche Personen mehr als nur einmal das angenehme Frühstück auf den Weg in den Urlaub verhagelt haben, weil Du wegen ihnen keinen Platz im Bordrestaurant findest, verstehst Du es.

Das interessiert mich jetzt. Was hast du damals gemacht? Mehrmals penibelst beobachtet, wie keiner von diesen Personen ein Frühstück bestellte? Und du hast sie hoffentlich persönlich drauf angesprochen?

Ich finde das unnötig scharf

Frecciarossa, Dienstag, 20.11.2018, 16:24 (vor 2710 Tagen) @ brun

Deine restlichen Argumente ignoriere ich, da mir zu deinen Aussagen wie „Bei meinem Stammkroaten ist das nicht erlaubt“, „Also ich arbeite NIE im Zug“, und „Meistens eh nur Wichtigtuerei“ leider nichts mehr einfällt.

Kannst Du bitte dazu Stellung nehmen, weshalb Du den folgenden Hinweis ignorierst:
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Was nich angeht, ist das ganz einfach:

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 20.11.2018, 16:29 (vor 2710 Tagen) @ Frecciarossa

1. Den Hinweis noch nie gesehen.
2. Noch vom Personal drauf angesprochen worden.
3. Wo ist der Unterschied, ob ich beim Kaffee nach dem Essen auf dem Laptop lese oder in der Zeitung oder dem Handy, so wie viele andere auch?

Wenn man alleine reist, hat man halt nicht zwangsläufig jemanden für eine (interessante, angemessene) Unterhaltung.

Ich finde das unnötig scharf

brun, Dienstag, 20.11.2018, 17:31 (vor 2710 Tagen) @ Frecciarossa
bearbeitet von brun, Dienstag, 20.11.2018, 17:32

Deine restlichen Argumente ignoriere ich, da mir zu deinen Aussagen wie „Bei meinem Stammkroaten ist das nicht erlaubt“, „Also ich arbeite NIE im Zug“, und „Meistens eh nur Wichtigtuerei“ leider nichts mehr einfällt.


Kannst Du bitte dazu Stellung nehmen, weshalb Du den folgenden Hinweis ignorierst:
[image]

Den Hinweis habe ich auch noch nie gesehen, aber zu deiner Info: die Nutzung von sämtlichen elektronischen Geräten ist im Bordrestaurant schon lange nicht mehr untersagt.

Sagt die Bahn selber auch. Der Hinweis wäre damit schon nicht mehr aktuell.

Aber gut, meine Stellungnahme. Wie ich schon mehrmals versucht habe klar zu machen: Ich esse und trinke dort, egal ob mit oder ohne Laptop. Also wo genau ignoriere ich diesen Hinweis?

Ich werde hier an den Pranger gestellt als Beispiel eines Nutznießers der im Bistro drei Stunden mit einem Kaffee rumhockt und lautstark auf seinem Laptop hammert. Ihr kennt mich gar nicht, dieses Bild ist auch völlig daneben, aber ihr möchtet trotzdem, dass ich "Stellung dazu nehme". Andere User hier oben im Thread haben schon verlangt, dass ich erzähle, wie viel ich genau ausgebe.

Hallo? Geht's noch? Sind wir hier bei der BordBistro-Stasi? :-) Kriegt euch doch bitte mal wieder ein. Es wird sonst noch kindisch.

hahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahaha

SveFC, Somewhere, Dienstag, 20.11.2018, 17:45 (vor 2710 Tagen) @ brun

Hallo? Geht's noch? Sind wir hier bei der BordBistro-Stasi? :-) Kriegt euch doch bitte mal wieder ein. Es wird sonst noch kindisch.

--
Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater

Wie geht so ein langer Titel? o_o

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 20.11.2018, 17:47 (vor 2710 Tagen) @ SveFC

- kein Text -

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Du machst dich unglaubwürdig

Power132, Dienstag, 20.11.2018, 17:58 (vor 2710 Tagen) @ brun

Ich habe die Diskussion nun eine zeitlang nebenher verfolgt. Und ich bleibe dabei - ein BR ist kein Ersatzbüro. Meine Meinung.

Aber du machst dich in der Diskussion ein stückweit unglaubwürdig.
Zum einen wirfst du uns, die deine Meinung nicht teilen Trollerei vor, weil der ein oder andere von uns das auch ein wenig dratischer formuliert und bis schnell bei Worten wie "anmaßend". Du akzeptierst ebenso wenig unsere Auffassung.

Ist es aber auch nicht anmaßend, Plätze, die für die Allgemeinheit (alle Reisenden) sind ewig lange zu blockieren. So seh ich das. Klar kann man argumentieren, dass es egal ist, wo man ohne Reservierung sitzt, aber wenn du soviel mobil arbeitest und damit einen wichtigen Eindruck bei deinen Mitreisenden erweckst, warum zahlst du dann nicht die 4,50€ für eine PK und sitzt auf einem Abteil/Großraumplatz oder in der 1. Klasse wo es auch APS gibt. Warum muss es zwingend das BR sein?

Deine ganze Argumentationskette scheint für dich plausibel zu sein, aber wirkt auf andere umso länger sie wird umso unglaubwürdiger.

Ich finde das unnötig scharf

Frecciarossa, Dienstag, 20.11.2018, 18:45 (vor 2710 Tagen) @ brun

Deine restlichen Argumente ignoriere ich, da mir zu deinen Aussagen wie „Bei meinem Stammkroaten ist das nicht erlaubt“, „Also ich arbeite NIE im Zug“, und „Meistens eh nur Wichtigtuerei“ leider nichts mehr einfällt.


Kannst Du bitte dazu Stellung nehmen, weshalb Du den folgenden Hinweis ignorierst:
[image]


Den Hinweis habe ich auch noch nie gesehen, aber zu deiner Info: die Nutzung von sämtlichen elektronischen Geräten ist im Bordrestaurant schon lange nicht mehr untersagt.

Der Hinweis ist in der aktuelle Speisekarte enthalten. Nix "lange nicht mehr".

Sagt die Bahn selber auch. Der Hinweis wäre damit schon nicht mehr aktuell.

Sagt sie nicht.

Aber gut, meine Stellungnahme. Wie ich schon mehrmals versucht habe klar zu machen: Ich esse und trinke dort, egal ob mit oder ohne Laptop. Also wo genau ignoriere ich diesen Hinweis?

Es geht nicht um essen oder nicht. Es geht um Laptop oder nicht.


Ich werde hier an den Pranger gestellt als Beispiel eines Nutznießers der im Bistro drei Stunden mit einem Kaffee rumhockt und lautstark auf seinem Laptop hammert. Ihr kennt mich gar nicht, dieses Bild ist auch völlig daneben, aber ihr möchtet trotzdem, dass ich "Stellung dazu nehme". Andere User hier oben im Thread haben schon verlangt, dass ich erzähle, wie viel ich genau ausgebe.

Du vertrittst hier lautstark ein Verhalten, dass im allgemeinen als ungebürlich angesehen wird, im Speisewagen aber sogar ausdrücklich untersagt ist. Das wird man ja wohl noch hinterfragen dürfen.


Hallo? Geht's noch? Sind wir hier bei der BordBistro-Stasi? :-) Kriegt euch doch bitte mal wieder ein. Es wird sonst noch kindisch.

Das ist wohl Ansichtssache.

Ich finde das unnötig scharf

brun, Dienstag, 20.11.2018, 19:11 (vor 2710 Tagen) @ Frecciarossa

Du vertrittst hier lautstark ein Verhalten, dass im allgemeinen als ungebürlich angesehen wird, im Speisewagen aber sogar ausdrücklich untersagt ist. Das wird man ja wohl noch hinterfragen dürfen.

Du, klar darf man das hinterfragen. Nur, wie man in den Wald ruft... Andere haben mit dieser Lautstärke angefangen, und waren dann empört, als sie eine andere Meinung mit genau dieser Lautstärke zurück bekommen haben. Lässt sich hier oben alles nachlesen.

Aber, seien wir ehrlich. Wenn einer von euch Laptophassern morgen im vollen Bordrestaurant einen Laptopfahrgast sieht, wird er sehr wahrscheinlich nichts dazu sagen. Wieso eigentlich nicht? Sprech ihn doch einfach an. Sag ihm, dass es nervt, dass er seinen Notebook dabei hat. Dass er einen Platz besetzt, dass er zu wenig konsumiert. Es bringt nichts, sich hier im Forum schön theoretisch zu empören.

Und wenn ihr euch das getraut habt, dann gehe bitte auch zu der wunderschönen Dame im Businesslook, die AUCH mit ihrem Laptop und ihrem Cappuccino dort sitzt, rumtippt (klackert ja auch so schön, mit den langen Nägeln) und sag ihr auch mal, dass ihr Verhalten ungebührlich ist.

Das traut sich keiner von euch. Aber wirklich absolut keiner.

Deswegen nehme ich das hier nicht mehr so ernst. Und da alle Argumente schon ausgetauscht wurden, und wir uns nur noch im Kreis bewegen, klappe ich mein Laptop jetzt zu, bezahle die Rechnung im Bordrestaurant - leider schon wieder etwas hoch - steige gleich aus, und wünsche euch einen guten Abend bzw. eine gute Woche.

:-)

Ich finde das unnötig scharf

Frecciarossa, Dienstag, 20.11.2018, 19:28 (vor 2710 Tagen) @ brun

Du vertrittst hier lautstark ein Verhalten, dass im allgemeinen als ungebürlich angesehen wird, im Speisewagen aber sogar ausdrücklich untersagt ist. Das wird man ja wohl noch hinterfragen dürfen.


Du, klar darf man das hinterfragen. Nur, wie man in den Wald ruft... Andere haben mit dieser Lautstärke angefangen, und waren dann empört, als sie eine andere Meinung mit genau dieser Lautstärke zurück bekommen haben. Lässt sich hier oben alles nachlesen.

Aber, seien wir ehrlich. Wenn einer von euch Laptophassern morgen im vollen Bordrestaurant einen Laptopfahrgast sieht, wird er sehr wahrscheinlich nichts dazu sagen. Wieso eigentlich nicht? Sprech ihn doch einfach an. Sag ihm, dass es nervt, dass er seinen Notebook dabei hat. Dass er einen Platz besetzt, dass er zu wenig konsumiert. Es bringt nichts, sich hier im Forum schön theoretisch zu empören.

Und wenn ihr euch das getraut habt, dann gehe bitte auch zu der wunderschönen Dame im Businesslook, die AUCH mit ihrem Laptop und ihrem Cappuccino dort sitzt, rumtippt (klackert ja auch so schön, mit den langen Nägeln) und sag ihr auch mal, dass ihr Verhalten ungebührlich ist.

Das traut sich keiner von euch. Aber wirklich absolut keiner.

Das hat mit sich trauen aber auch überhaupt nichts zu tun. Ein erbärmlicher Versuch, das eigene Fehlverhalten in angebliche Feigheit anderer umzumünzen. Es ist in unseren Breiten eben auch ein Gebot der Höflichkeit, in einem gewissen Maß über die Vergehen anderer hinwegzusehen und beiden Seiten diese peinliche Situation zu ersparen. Daher für Dich zum Mitschreiben: Wenn man dann doch mal auf sein Fehlverhalten angesprochen wird, dann hat man in der Regel schon richtig tief ins Klo gegriffen. Ich fürchte nur, dass Du das einfach nicht verstehen wirst.

Ich finde das unnötig scharf

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 21.11.2018, 08:05 (vor 2709 Tagen) @ Frecciarossa

Das hat mit sich trauen aber auch überhaupt nichts zu tun. Ein erbärmlicher Versuch, das eigene Fehlverhalten in angebliche Feigheit anderer umzumünzen. Es ist in unseren Breiten eben auch ein Gebot der Höflichkeit, in einem gewissen Maß über die Vergehen anderer hinwegzusehen und beiden Seiten diese peinliche Situation zu ersparen. Daher für Dich zum Mitschreiben: Wenn man dann doch mal auf sein Fehlverhalten angesprochen wird, dann hat man in der Regel schon richtig tief ins Klo gegriffen. Ich fürchte nur, dass Du das einfach nicht verstehen wirst.

Warum diskutierst Du eigentlich noch mit ihm? Er ist vor über 24 Stunden theatralisch aus diesem Thread ausgestiegen. Daher bekommt er von mir auch keine Antworten.

Alleine reisend habe ich das übrigens schon gebracht, Zweiertisch, belegt mit vielen Papieren, Laptop und einem Glas Mineralwasser. "Moin! Sitzt hier schon jemand?" (ist immer besser als zu fragen, ob noch frei ist) "Äh.. nein..." "Okay." Ich setze mich, gebe eine mit Absicht umfangreichere Bestellung mit viel Kleinkram auf. Als der Gastro-Mitarbeiter kommt um zu servieren, stellt er fest, es paßt nicht. Ich spreche mein Gegenüber, das mich keines Blickes gewürdigt hat an "Es tut mir auch unwahrscheinlich leid, in Ihrem persönlichen Büro essen zu müssen. Aber jetzt räumen Sie bitte ihr Gerödel zusammen und lassen mich diesen Tisch für das nutzen, wofür er hier eingebaut wurde. Zum Anrichten von Speisen und Getränken, die man verzehren möchte. Danke." Zum Gastro-Mitarbeiter gewandt "Stellen Sie es einfach drauf, das sind wohl hier die neuen Tischdecken... :o)"

Er packte hastig sein Zeug zusammen, stand auf, brüllte mich an "So eine Frechheit!" Ich habe ihm nur locker entgegen gegrinst, daß ich das von ihm schon seit ner Viertelstund denke. Der Kaffee ging an jenem Tag übrigens aufs Haus.

Beim Weg in den Urlaub mit Freundin war diese Taktik leider nicht drin, da kein Tisch mehr zwei freie Plätze bot. Sonst hätten wir uns da schon entsprechend breit gemacht.

Ja, es mag nicht die feine englische Art gewesen sein, aber bei Leuten, die mir auf den Sack gehen, reagiere ich mittlerweile nur noch mit fiesestem Sarkasmus und härteren Geschützen. Bei Leuten, die meinen reservierten Platz nicht freigeben wollen (nach einer freundlichen Ansprache "(tageszeitpassender Gruß) ich habe da leider eine schlechte Nachricht für Sie..." die meistens schon zielführend ist, gibt es als letzte Eskalationsstufe den Hinweis, daß ich bei "drei" auf meinem Platz sitze, egal ob da schon jemand sitzt oder nicht. Da mich niemand freiwillig auf seinem Schoß haben möchte, steht da wirklich jeder auf.

Eine gewisse körperliche Präsenz als ausgesprochen hilfreich erachtende Grüße
der Colaholiker

--
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Kein allgemein ungebührliches Verhalten

Destear, Berlin, Dienstag, 20.11.2018, 22:05 (vor 2709 Tagen) @ Frecciarossa

Deine restlichen Argumente ignoriere ich, da mir zu deinen Aussagen wie „Bei meinem Stammkroaten ist das nicht erlaubt“, „Also ich arbeite NIE im Zug“, und „Meistens eh nur Wichtigtuerei“ leider nichts mehr einfällt.


Kannst Du bitte dazu Stellung nehmen, weshalb Du den folgenden Hinweis ignorierst:
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Den Hinweis habe ich auch noch nie gesehen, aber zu deiner Info: die Nutzung von sämtlichen elektronischen Geräten ist im Bordrestaurant schon lange nicht mehr untersagt.


Der Hinweis ist in der aktuelle Speisekarte enthalten. Nix "lange nicht mehr".

Die Einschränkungen dieses Hinweises und auch die Tatsache dass die Bordpersonale sich darum kaum kümmern zeigt doch, dass das allenfalls eine Bitte oder Handlungsempfehlung, keinesfalls aber ein echtes Verbot ist. „Insbesondere in den Essenszeiten“ deutet als Formulierung ebenso darauf hin wie die Formulierung als Bitte. Es wird seinen Grund haben, dass DB nicht folgenden Satz auf die Karte oder gar Beförderungsbedingungen schreibt: „Die Nutzung von Elektrogeräten/Laptops/wassuchimmer ist im Bordrestaurant verboten“.

Und diese Diskussion zeigt noch zusätzlich, dass unter den hier diskutierenden Bahnfahrern und Gastronutzern kein allgemeiner Konsens besteht, man dürfe einen Laptop im Bordrestaurant nicht nutzen.

Sagt die Bahn selber auch. Der Hinweis wäre damit schon nicht mehr aktuell.


Sagt sie nicht.

Aber gut, meine Stellungnahme. Wie ich schon mehrmals versucht habe klar zu machen: Ich esse und trinke dort, egal ob mit oder ohne Laptop. Also wo genau ignoriere ich diesen Hinweis?


Es geht nicht um essen oder nicht. Es geht um Laptop oder nicht.

s.o.


Ich werde hier an den Pranger gestellt als Beispiel eines Nutznießers der im Bistro drei Stunden mit einem Kaffee rumhockt und lautstark auf seinem Laptop hammert. Ihr kennt mich gar nicht, dieses Bild ist auch völlig daneben, aber ihr möchtet trotzdem, dass ich "Stellung dazu nehme". Andere User hier oben im Thread haben schon verlangt, dass ich erzähle, wie viel ich genau ausgebe.


Du vertrittst hier lautstark ein Verhalten, dass im allgemeinen als ungebürlich angesehen wird, im Speisewagen aber sogar ausdrücklich untersagt ist. Das wird man ja wohl noch hinterfragen dürfen.

Sowohl diese Diskussion als auch etliche Beispiele in Deutschland wie anderswo zeigen, dass es kein allgemein ungebührliches Verhalten ist und zur Definition eines Verbotes habe ich mich oben schon geäußert. Die Gastrowelt ist hier teilweise sehr deutlich im Wandel begriffen und ich habe den Eindruck, dass das hier vielleicht unbewusst übersehen wird. Wie gesagt: Ob in Berlin, Warschau, Miami oder Braunschweig: überall sah ich Menschen in Restaurants, die Laptops benützen und ich habe durchweg nie erlebt, dass da jemand für rausgeflogen ist. Es kommt eben auch auf die Art des Restaurants an und da darf mich sich schon fragen, ob das DB Bordrestaurant eine gesetzte Einrichtung ist, in der Knigge o.ä. in Reinform Geltung beanspruchen. Die Tatsache, dass es sich um einen Wagen mit Durchgangsverkehr, ohne besonders gesetzte Karte und häufig mit Gästen handelt, die nur mal ein Bier trinken spricht doch eher dafür, dass es sich um reine Zweckgastronomie handelt. DB hat viele unterschiedliche Reisendengruppen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen und sie scheint sich mit der weichen Formulierung zur Elektrogerätenutzung im Klaren darüber zu sein, dass es eben auch die Laptopnutzer gibt und dass dieses Verhalten mit gewissen Einschränkungen akzeptiert wird.

Deshalb kann ich deine Radikalität da nicht verstehen, zumal du in einem anderen Beitrag indirekt sogar von einem Vergehen sprichst, also schon in die Sprache des Strafrechts abdriftest.

Hallo? Geht's noch? Sind wir hier bei der BordBistro-Stasi? :-) Kriegt euch doch bitte mal wieder ein. Es wird sonst noch kindisch.


Das ist wohl Ansichtssache.

Ja.

Doch allgemein ungebührliches Verhalten

Garfield_1905, Dienstag, 20.11.2018, 22:27 (vor 2709 Tagen) @ Destear

(...) Es wird seinen Grund haben, dass DB nicht folgenden Satz auf die Karte oder gar Beförderungsbedingungen schreibt: „Die Nutzung von Elektrogeräten/Laptops/wassuchimmer ist im Bordrestaurant verboten“.

Und diese Diskussion zeigt noch zusätzlich, dass unter den hier diskutierenden Bahnfahrern und Gastronutzern kein allgemeiner Konsens besteht, man dürfe einen Laptop im Bordrestaurant nicht nutzen.

Mein Gott, muß man denn in diesem Land erst alles verbieten, bevor die Leute reagieren ? Der 'Hinweis' der DB ist doch deutlich genug oder sind Dir die Interessen der Mitreisenden sch...egal ?

Doch allgemein ungebührliches Verhalten

Destear, Berlin, Dienstag, 20.11.2018, 22:29 (vor 2709 Tagen) @ Garfield_1905

Ich finde, dass es keinen Grund gibt, das zu verbieten. Und mir sind die Interessen anderer auch nicht völlig egal - ich nutze keinen Laptop im Bordrestaurant. Aber ich finde auch, dass man zu einem vernünftigen Ausgleich kommen kann, ohne ein Verhalten gänzlich zu verbieten.

Ich finde das unnötig scharf

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 20.11.2018, 21:08 (vor 2709 Tagen) @ brun

Ich werde hier an den Pranger gestellt als Beispiel eines Nutznießers der im Bistro drei Stunden mit einem Kaffee rumhockt und lautstark auf seinem Laptop hammert. Ihr kennt mich gar nicht, dieses Bild ist auch völlig daneben, aber ihr möchtet trotzdem, dass ich "Stellung dazu nehme". Andere User hier oben im Thread haben schon verlangt, dass ich erzähle, wie viel ich genau ausgebe.

Moment mal: Du gehst andere an "Dann geh halt nicht ins Bordrestaurant" usw, betonst, dass du dich sehr bewusst dem Laptopverbot im Speisewagen widersetzt und behauptest dann, dass du an den Pranger gestellt würdest? Dass du da mit Gegenwind rechnen musst, muss dir eigentlich klar gewesen sein.

--
Weg mit dem 4744!

+1, leider

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 20.11.2018, 16:27 (vor 2710 Tagen) @ Destear

"Bordrestaurant". Nicht "Bürowagen". Merkste was?

Ich esse und trinke auch im Büro, obwohl da nicht Restaurant dran steht. Faux-pas?

An den anderen Wagen steht übrigens auch nirgends draußen Büro dran.

Das Bordpersonal greift häufig gar nicht ein, es scheint sich dafür oft nicht zu interessieren. Verbot in den AGB hin oder her (steht das dort drin?), es muss eben auch umgesetzt werden. Ein "Restaurant" kann eben vieles sein.

Hab eben mal in den Beförderungsbedingungen gesucht, vergeblich.

Also jeder Restaurantbesitzer, den ich kenne, würde Dich beim ersten Anblick des Laptops drauf hinweisen, daß Du Dich in einem Restaurant befindest, und das Ding vom Tisch zu verschwinden hat. Kommst Du dem nicht nach, war das Dein letzter Besuch in diesem Restaurant.

Interessante Restaurantbesitzer. Wären in Berlin wahrscheinlich schon Bankrott.

Lass mich raten, Spesenritter.

Diese Argumentation ist traurig und bin ich von dir, Colaholiker, so gar nicht gewohnt. Sitzt er im Bordrestaurant mit Laptop, nimmt er anderen den Platz weg ohne zu wissen, ob und wieviel er konsumiert. Erzählt er vom Konsum, ist er ein Spesenritter...

Wenn Du vier Stunden im Bordrestaurant sitzt, darf man das Generieren von Umsatz erwarten, ja. Allerdings gehört dazu *kein* Laptop.

Das ist deine Sichtweise und die einiger anderer hier. Das ist aber kein Grund, das direkt zum Gesetz zu machen.

Puh, na ja. Ich finde das letztlich unnötig scharf diskutiert, die wirklich heftig zum Ausdruck gebrachte Aversion gegen diese Kundenklientel kann ich noch nicht so richtig nachvollziehen.

Dem stimme ich zu.

Übrigens: Ich habe im Zug sowohl für die Uni bereits Sachen bearbeitet, da kann ich nämlich relativ gut schreiben. Als auch geschäftlich E-Mails beantwortet und eine Website gestaltet. Und das ganz ohne Anzug. Sind nämlich mehrheitlich nicht die VW-Vorstandsvorsitzenden, die gerade die neusten Dieselgate-Papiere durchgehen im Zug ...

+1, leider

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 21.11.2018, 08:23 (vor 2709 Tagen) @ Paladin

Ich esse und trinke auch im Büro, obwohl da nicht Restaurant dran steht. Faux-pas?

Wie oft teilst Du Dein Büro mit wildfremden Leuten? Wenn ich mich bei uns auf der Arbeit umschaue, hat man sich in jedem Büro irgendwie geeinigt. Manche Büros erlauben nur Kaffee, Tee und Getränke, aber kein Essen am Arbeitsplatz, anderen hingegen ist es egal, bei uns gilt "nur in der Frühstücks- und Mittagspause, und nichts, was man riecht". Also zum Frühstück mal ein Müsli oder mittags ein belegtes Brot (wenn's nicht gerade mit miefigem Käse ist), ist okay, die Currywurst vom Imbiss um die Ecke nicht. Hättest Du Publikumsverkehr im Büro sähe es anders aus, dann wäre vermutlich außer nem Glas Wasser oder ner Tasse Kaffee gar nichts erlaubt.

Davon abgesehen ist unsere "Kantine" ohnehin zu klein, um in der halben Stunde Mittagspause alle Kollegen unterzukriegen, und in der Umgebung gibt es nicht wirklich Alternativen, um innerhalb von 30 Minuten hin zu kommen, was zu essen, und wieder pünktlich am Arbeitsplatz zu sein.

An den anderen Wagen steht übrigens auch nirgends draußen Büro dran.

Ja, da steht aber (außer betrieblichen Anschriften und der Wagenklasse) gar nichts, was die Nutzung doch deutlich flexibilisiert. Daß im Ruhebereich nicht wild rumgetippt werden soll, ist doch auch Konsens.

Hab eben mal in den Beförderungsbedingungen gesucht, vergeblich.

Es steht aber in der Speisekarte.

Interessante Restaurantbesitzer. Wären in Berlin wahrscheinlich schon Bankrott.

Berlin ist eh "anders". Ein Grund mehr, warum ich diese Stadt nicht mag.
Ich habe übrigens gestern mal bei meinem Stammkroaten nachgefragt. Antwort war "ich spreche den an und zeige ihm, wo das Büro ist" (mit einem Fingerzeig auf die Ausgangstür). Mag sein, daß in den Berliner (oder in Ecken von Frankfurt, wo es pasende Klientel gibt) Hipster-Treffpunkten das anders ist, aber solche Läden frequentiere ich normalerweise nicht. I'm too old for this sh*t.

Diese Argumentation ist traurig und bin ich von dir, Colaholiker, so gar nicht gewohnt. Sitzt er im Bordrestaurant mit Laptop, nimmt er anderen den Platz weg ohne zu wissen, ob und wieviel er konsumiert. Erzählt er vom Konsum, ist er ein Spesenritter...

Die Argumentation, man ist für die Arbeit unterwegs und konsumiert daher viel, läßt aber genau darauf schließen.

Das ist deine Sichtweise und die einiger anderer hier. Das ist aber kein Grund, das direkt zum Gesetz zu machen.

Und wieder verweise ich auf die Symbolik in der Speisekarte. Daß das Personal mittlerweile keine Lust mehr hat, mit uneinsichtigen Gästen zu diskutieren, kann ich verstehen. Bei manchen muß man ja Angst haben, daß sie einem direkt auf die Fresse hauen.

Übrigens: Ich habe im Zug sowohl für die Uni bereits Sachen bearbeitet, da kann ich nämlich relativ gut schreiben.

Während meines Studiums hatte ich 14 Minuten Fahrzeit. Da hätte sich Laptop auspacken gar nicht rentiert. Im Bordbistro (das waren damals ja noch InterRegio) saß ich ohnehin nicht, und im normalen vollen Bimz-Sitzbereich wäre für mein 17"-Notebook damals absolut kein Platz gewesen.

Als auch geschäftlich E-Mails beantwortet und eine Website gestaltet.

An geschäftlichen Kram komme ich von unterwegs sowieso nicht dran. Wie gesagt, ich habe auch schon mit meinem Netbook im Zug gesessen, im Rahmen meines ehrenamtlichen Engagements Protokolle geschrieben, Mails beantwortet, etc. Jedoch nicht in einem bewirtschafteten Bordrestaurant.

Und das ganz ohne Anzug. Sind nämlich mehrheitlich nicht die VW-Vorstandsvorsitzenden, die gerade die neusten Dieselgate-Papiere durchgehen im Zug ...

Fahr mal am Freitagnachmittag in der 1. Klasse im ICE, der von Frankfurt gen Berlin fährt. Da fällst Du in Jeans und Kurzarmhemd schon auf. Aber okay, ich bin heilfroh, weder Anzug noch Krawatte tragen zu müssen. Und noch froher bin ich, wenn ich hier raus gehe und an der Stechuhr vorbei bin, meine Ruhe von der Arbeit zu haben, und bis zum nächsten Erscheinen hier nichts, aber auch gar nichts davon hören zu müssen. Weder nehme ich mich so wichtig, daß ich noch in meiner Freizeit irgendwas für meinen Arbeitgeber machen müßte, noch bin ich blöd genug, freiwillig außerhalb meiner Arbeitszeit erreichbar zu sein.

Selbst mein Home-Office-Equipment nur bei Bedarf mit nach Hause nehmende Grüße
der Colaholiker

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Zustimmung!

SveFC, Somewhere, Montag, 19.11.2018, 18:11 (vor 2711 Tagen) @ Colaholiker

Man kann es ja grundsätzlich so formulieren, daß der Aufenthalt dort zu sämtlichen Anderen Zwecken als der Aufnahme von Nahrung und Getränken unerwünscht ist, wie in einem Restaurant "an Land" auch.

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Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater

Zustimmung!

brun, Montag, 19.11.2018, 20:09 (vor 2710 Tagen) @ SveFC

Zurück zum Thema: was können ausländische Bahnen von der Deutschen Bahn lernen?

Das man bitte die schimpfenden, immer negativ denkenden Reisenden, die hier schon WIEDER eine sinnvolle Diskussion mit ihren eigenen kleinkarierten Ansichten kapern, einfach knallhart ignorieren soll.

Mein Gott. So ein interessantes Thema, und ihr Trolls macht es wieder mal kaputt. Dieses Forum ist unerträglich. Ich klinke mich auch aus. Tschüs.

Zustimmung!

SveFC, Somewhere, Montag, 19.11.2018, 20:11 (vor 2710 Tagen) @ brun

Zurück zum Thema: was können ausländische Bahnen von der Deutschen Bahn lernen?

Das man bitte die schimpfenden, immer negativ denkenden Reisenden, die hier schon WIEDER eine sinnvolle Diskussion mit ihren eigenen kleinkarierten Ansichten kapern, einfach knallhart ignorieren soll.

Mein Gott. So ein interessantes Thema, und ihr Trolls macht es wieder mal kaputt. Dieses Forum ist unerträglich. Ich klinke mich auch aus. Tschüs.

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung

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Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater

-1

Destear, Berlin, Montag, 19.11.2018, 20:12 (vor 2710 Tagen) @ SveFC

Schade, dass Nutzer sich hier schon vertreiben lassen.

Zustimmung!

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 20.11.2018, 07:59 (vor 2710 Tagen) @ brun

Mein Gott. So ein interessantes Thema, und ihr Trolls macht es wieder mal kaputt. Dieses Forum ist unerträglich. Ich klinke mich auch aus. Tschüs.

Wie niedlich. der Troll wirft anderen Usern, die mehrheitlich nicht seiner Meinung sind, Trollerei vor.

Dir eine gute Reise wünschende Grüße
der Colaholiker

PS: Bin mal gespannt, welchen Namen Du Dir nächstes Mal ausdenkst. :o)

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Was können ausländische Bahnen von der DB lernen?

brun, Montag, 19.11.2018, 17:38 (vor 2711 Tagen) @ idle2

> Super Idee, dann bitte noch ein Laptopverbot, welches knallhart durchgesetzt wird. Das Boardbistro ist kein Großraumbüro!

Wie lebt sich das eigentlich so, wenn man anderen Menschen immer knallhart vorschreiben will, wie sie sich zu benehmen haben? ;-)

Was können ausländische Bahnen von der DB lernen?

Garfield_1905, Montag, 19.11.2018, 19:12 (vor 2711 Tagen) @ brun

> Super Idee, dann bitte noch ein Laptopverbot, welches knallhart durchgesetzt wird. Das Boardbistro ist kein Großraumbüro!

Wie lebt sich das eigentlich so, wenn man anderen Menschen immer knallhart vorschreiben will, wie sie sich zu benehmen haben? ;-)

Tja, wenn sie sich nicht von selbst benehmen können, muß man ihnen wohl sagen, wie sie sich zu benehmen haben. Knallhart ! ;-)

Was können ausländische Bahnen von der DB lernen?

Frecciarossa, Montag, 19.11.2018, 19:21 (vor 2711 Tagen) @ brun

Super Idee, dann bitte noch ein Laptopverbot, welches knallhart durchgesetzt wird. Das Boardbistro ist kein Großraumbüro!


Wie lebt sich das eigentlich so, wenn man anderen Menschen immer knallhart vorschreiben will, wie sie sich zu benehmen haben? ;-)

Was können wir dafür, dass durch Deine Kinderstube ein D-Zug gefahren ist?

Was können ausländische Bahnen von der DB lernen?

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 20.11.2018, 08:00 (vor 2710 Tagen) @ Frecciarossa

Was können wir dafür, dass durch Deine Kinderstube ein D-Zug gefahren ist?

Danke für diese Aufheiterung. Ich schulde Dir ein Getränk nach Wahl, falls wir uns mal im Bordrestaurant sehen. :)

Es nicht besser ausdrücken könnende Grüße
der Colaholiker

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Was können ausländische Bahnen von der DB lernen?

Frecciarossa, Dienstag, 20.11.2018, 15:34 (vor 2710 Tagen) @ Colaholiker

Was können wir dafür, dass durch Deine Kinderstube ein D-Zug gefahren ist?


Danke für diese Aufheiterung. Ich schulde Dir ein Getränk nach Wahl, falls wir uns mal im Bordrestaurant sehen. :)

Gerne, aber nur ohne Laptop :D

+1

RenateMD, Montag, 19.11.2018, 14:36 (vor 2711 Tagen) @ Colaholiker

- kein Text -

Ansagen zu Anschlusszügen

SEE 238, Montag, 19.11.2018, 13:06 (vor 2711 Tagen) @ Oscar (NL)

1. Eine typische Durchsage in Deutschland:

Leider kann IC NNNN von hh:mm nach XXXX nicht warten.

Bei uns sagt man in so einem Fall (übersetzt):

Sie haben Anschluss an den IC nach XXXX von hh:(mm+30) von Gleis N.

Also nur implizit ein Hinweis, dass der geplante Anschluss weg ist.

Hallo,

der Witz ist, dass es im deutschen Fernverkehr oft heißt „Über Ihre Anschlusszüge werde ich Sie noch rechtzeitig vorher informieren.“ Kurz vor der Ankunft am Bahnhof werden dann aber meistens nur die erreichbaren Züge vorgelesen, ohne über sinnvolle Reisealternaiven für verpasste Anschlüsse zu informieren (das habe ich bisher nur sehr selten erlebt).

Viele Grüße
SEE 238

--
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Was können ausländische Bahnen von der DB lernen?

ThomasK, Montag, 19.11.2018, 13:08 (vor 2711 Tagen) @ Oscar (NL)

Hallo Oscar!

Das Wichtigste wäre, dass die Nederlandse Spoorwegen peu a peu ihr Stromsystem von 1,5 kV DC ersetzen.

Zwar ist das deutsche 15 kV 16,7 Hz AC auch nicht zu 100 % perfekt; aber der Druck in Deutschland auf 25 kV 50 Hz zu wechseln, ist bei weitem nicht so hoch wie bei 1,5 kV DC.

Was verpasste Anschlüsse anbetrifft, brauchen die Nederlandse Spoorwegen auch nicht zu warten, da nach spätestens 30 Minuten der nächste Zug fährt. Da viele Strecken alle 15 Minuten bedient werden, ist es auch nicht notwendig, den Zugbegleiter zu bitten, den Anschlusszug warten zu lassen. Weg ist weg - fertig. Bei einem 15-Minuten-Takt völlig in Ordnung.

Grüße,
Thomas

NL: mobile Stromschleusen? / quasi-garantierte Anschlüsse

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 19.11.2018, 14:05 (vor 2711 Tagen) @ ThomasK

Hallo Oscar!

Das Wichtigste wäre, dass die Nederlandse Spoorwegen peu a peu ihr Stromsystem von 1,5 kV DC ersetzen.

Ich bin mir nicht sicher, ob das "peu a peu" geht.
In Spanien hat man mobile Umspuranlagen (EN: "gauge changers"). Da wird das Schnellfahrnetz Schritt für Schritt von iberische Breitspur (1668 mm?) auf Normalspur (1435 mm) umgebaut (teilweise mit dreischieningen Gleisen).

Mobile Stromschleusen scheinen mir aufwändiger zu sein.

Was verpasste Anschlüsse anbetrifft, brauchen die Nederlandse Spoorwegen auch nicht zu warten, da nach spätestens 30 Minuten der nächste Zug fährt.

Am Freitag reiste ich mit "IC" 2985 von Utrecht nach Eindhoven (der letzte "IC" nach Maastricht; folgende "IC"s fuhren nicht weiter als Eindhoven).
In Den Bosch erhielten wir +10 wegen Anschlussübernahme von "IC" 3685 Zwolle-Roosendaal.
Grund war die Gewährleistung der letzten Verbindung Nijmegen-Maastricht.
Das ist also mehr oder weniger ein garantierter Anschluss.

Man kann aber zweifeln, in wiefern man sowas garantieren muss.
Für den "garantierten Anschluss" muss dann meist anderswo einen Anschluss entfallen.
Zum Glück erreichten in Eindhoven die dort ausgestiegenen Fahrgäste trotzdem noch ihre letzten Regionalbusse.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

NL: mobile Stromschleusen? / quasi-garantierte Anschlüsse

Münchner, Montag, 19.11.2018, 14:28 (vor 2711 Tagen) @ Oscar (NL)

Hallo Oscar!

Das Wichtigste wäre, dass die Nederlandse Spoorwegen peu a peu ihr Stromsystem von 1,5 kV DC ersetzen.


Ich bin mir nicht sicher, ob das "peu a peu" geht.
In Spanien hat man mobile Umspuranlagen (EN: "gauge changers"). Da wird das Schnellfahrnetz Schritt für Schritt von iberische Breitspur (1668 mm?) auf Normalspur (1435 mm) umgebaut (teilweise mit dreischieningen Gleisen).


Spanien hat schlicht und einfach zwei Netze: das herkömmliche in iberischer Breitspur mit 3kV DC als Oberleitung. Die neuen Höchstgeschwindigkeitsstrecken baut man in Normalspur mit 25kV, 50Hz, AC. Man baut auch neue Teilstrecken in iberischer Breitspur.

In beiden Netzen gibt es Hochgeschwindigkeitsverkehr. Das Normalspurnetz ist bis auf Ausnahmen zwischen Barcelona und Frankreich den Hochgeschwindigkeitszügen AVE vorbehalten. Daneben gibt es u.a die Alvias, die in beiden Netzen verkehren und dazu während der Fahrt an entsprechenden Stellen umgespurt werden können.

Das Projekt, das gesamte Netz auf Normalspur umzuspuren, hat man dank Finanzkrise vor einigen Jahren beerdigt.

Mobile Stromschleusen scheinen mir aufwändiger zu sein.


Ein Wechsel des Stromsystems geschieht in Europa öfter als ein Wechsel der Spurweite. Meistens an Landesgrenzen. U.a. Tschechien gibt es meines Wissens überhaupt zwei Stromsysteme (3kV DC, 25kV AC).

NL: mobile Stromschleusen? / quasi-garantierte Anschlüsse

ThomasK, Montag, 19.11.2018, 15:26 (vor 2711 Tagen) @ Oscar (NL)

Das Wichtigste wäre, dass die Nederlandse Spoorwegen peu a peu ihr Stromsystem von 1,5 kV DC ersetzen.


Ich bin mir nicht sicher, ob das "peu a peu" geht.
In Spanien hat man mobile Umspuranlagen (EN: "gauge changers"). Da wird das Schnellfahrnetz Schritt für Schritt von iberische Breitspur (1668 mm?) auf Normalspur (1435 mm) umgebaut (teilweise mit dreischieningen Gleisen).

Mobile Stromschleusen scheinen mir aufwändiger zu sein.


Ich kenne jetzt nicht die Wagenumlaufpläne und genauen Daten.

Aus dem Bauch heraus würde ich schätzen, dass es in den Niederlanden ca. 2000 km elektrifizierte Strecke gibt und ca. 1000 km Dieselstrecken.

Zieht man die HSL Zuid und die Ost/West-Güterstrecke von Rotterdam nach Zevenaar ab, die schon auf 25 kV 50 Hz elektrifiziert sind und zusammen schätzungsweise 300 km lang sind, dann sollten ungefähr 1700 km Strecke übrig bleiben, die auf 1,5 kV DC elektrifiziert sind.

Momentan weiß ich auch nicht, wie schnell der Intercity direkt auf der HSL Zuid fährt. Nach meinem Kenntnisstand sind die NS-Wagen, die von Talbot gekauft wurden ICRm für die HSL Zuid von 160 km/h auf 200 km/h hochgerüstet worden, weil die NS den Schrott von Ansaldo Breda nicht mehr fahren lassen wollen.

Ich denke, dass man in 4 Tranchen zu jeweils 400 - 500 km das gesamte 1,5 kV DC-Netz auf 25 kV, 50 Hz AC umstellen könnte. Vielleicht will man das restliche - ich schätze mal - ca. 1000 km lange Dieselnetz der NS auch gleich mit 25 kV, 50 Hz elektrifizieren. Dann könnte man vielleicht in der Übergangsphase den einen oder anderen Umleiter einsetzen. Das müsste dann gesondert geprüft werden.

Irgendwo habe ich mal vor ungefähr zwei Jahren in der Zeitung gelesen, dass Mark Rutte ein Ausbauprogramm für die NS vorlegen wollte. Das war soweit ich das noch in Erinnerung habe, mit der Arbeitspartei abgestimmt. Jetzt hat aber - ich glaube - die Rutte-Partei heißt VVD oder so ungefähr - die Wahl verloren und ich weiß nicht, ob das noch gilt.

Die D66, die jetzt anstelle der Arbeitspartei in der Regierung mitarbeitet, soll ja - was ich im fernen München so mitbekomme - recht eisenbahnfreundlich sein.

Hier in München bekomme ich von Österreich und der Schweiz eisenbahntechnisch und politisch in der Tagespresse bei weitem mehr mit als von den Niederlanden, deshalb weiß ich das mit der Koalition VVD und D66 auch nur so ungefähr.

NL: mobile Stromschleusen? / quasi-garantierte Anschlüsse

brun, Montag, 19.11.2018, 17:19 (vor 2711 Tagen) @ ThomasK

Netzbetreiber ProRail hat vor etwa 2 Jahren vorgerechnet, dass die Kosten einer Umstellung auf 3000 Volt sich nach weniger als 10 Jahren zurückverdient hat, weil dann 20 Prozent Stromersparnisse UND die Rückspeisung der Bremsenergie möglich werden. Außerdem können Züge schneller fahren.

Fast alle heutige Triebfahrzeuge der NS lassen sich relativ leicht auf 3000 Volt umbauen. Auch ist keine andere Oberleitung notwendig.

Siehe auch https://www.prorail.nl/nieuws/spanning-op-de-lijn (Niederländisch)

NL: mobile Stromschleusen? / quasi-garantierte Anschlüsse

ThomasK, Montag, 19.11.2018, 23:09 (vor 2710 Tagen) @ brun

Netzbetreiber ProRail hat vor etwa 2 Jahren vorgerechnet, dass die Kosten einer Umstellung auf 3000 Volt sich nach weniger als 10 Jahren zurückverdient hat, weil dann 20 Prozent Stromersparnisse UND die Rückspeisung der Bremsenergie möglich werden. Außerdem können Züge schneller fahren.

Fast alle heutige Triebfahrzeuge der NS lassen sich relativ leicht auf 3000 Volt umbauen. Auch ist keine andere Oberleitung notwendig.

Siehe auch https://www.prorail.nl/nieuws/spanning-op-de-lijn (Niederländisch)


Soweit ich informiert bin, haben die NS neue Oberleitungsanlagen schon so vorbereitet, dass die Umrüstung auf 25 kV 50 Hz schon inkludiert ist.

Gut, die Doppelfahrleitungen wären für 25 kV 50 Hz logischerweise überdimensioniert, aber die Schutzräume für die Isolatoren sind schon auf 25 kV 50 Hz ausgelegt.

Übrigens hat die Deutsche Bahn bereits die NBS Hannover - Würzburg und Mannheim - Stuttgart so gebaut, dass später hier problemlos mit 25 kV 50 Hz gefahren werden kann.

Wenn man sich die Tunnelprofile anschaut, sieht man das ganz genau, da die größeren Schutzräume für 25 kV, 50 Hz schon vorhanden sind.

Das wurde seinerzeit in der Fachzeitschrift "Die Bundesbahn", die es heute leider nicht mehr gibt, was ich extrem bedauere, ausführlich thematisiert.

___________________

Hierzu kann ich noch von zwei Ausflügen aus meiner Studentenzeit berichten.

Ich kann ich noch erinnern, wie ich 1986 an einem Feiertag, als niemand da war, als ich noch 22-Jähriger Student war, zu Fuß durch den Landrückentunnel gegangen bin. Der Tunnel war im Rohbau fertig, aber es war keinerlei Eisenbahntechnik eingebaut. Da habe ich die riesigen Querschnitte gesehen.

Ich hatte meine riesige Taschenlampe (Länge 30 cm, Durchmesser an der Lichtöffnung 7,5 cm, Leuchtweite 400 m) dabei und eine Zeitungsseite. Ich ging von Süd nach Nord. Die Taschenlampe brauchte ich eigentlich nicht, denn bis etwa 8000 m vom Südportal konnte man im Tunnel ganz schwach den hellen Lichtpunkt im Süden sehen. Von Norden kam kein Licht, weil da der Tunnel eine Kurve macht. Man hätte auch noch den Lichtschein aus dem Südportal länger sehen können, wenn nicht eine Kurve das verhindert hätte.

Wenn sich die Augen nach über einer Stunde Dunkelheit gewöhnt haben, dann kann man 8000 m entfernt vom Südportal mit Ach und Krach gerade so eben noch größere Zeitungsüberschriften lesen. Auch Bilder kann man noch recht gut erkennen. Das hätte ich nie erwartet. Fantastisch! Die meiste Zeit hatte ich während meines zweistündigen Fußmarsches durch den Landrückentunnel meine Taschenlampe aber aus.

Wenn man mitten im Landrückentunnel steht und in die Hände klatscht, dann hallt das ganz schön!

Wenn ich heute im ICE in 2,5 Minuten durch den Landrückentunnel fahre und daran denke, wie ich damals als 22-Jähriger Student in 2 Stunden zu Fuß durch den Tunnel gegangen bin, dann kommen schöne Erinnerungen auf! :)

___________________


An einem anderen Tag ging die im Bau befindliche NBS Hannover - Würzburg zwischen dem Einmalbergtunnel und dem Tunnel Altengronauer Forst hin- und zurück ab.

Ich fuhr morgens von München Hbf mit dem IC nonstop bis Würzburg Hbf und dann mit dem Eilzug nach Gemünden (Main). Dann ging ich zur im Bau befindlichen NBS und lief die NBS vom Einmalbergtunnel bis zum Tunnel Altengronauer Forst hin und zurück ab. Da war ich ca. 10 Stunden unterwegs.

Ich hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass auf dem Weg am Sinnbergtunnel Bauarbeiter waren. Aber die Bauarbeiter beachteten mich gar nicht, sodass ich einfach durch eine Schutztür, die am Südportal des Sinnbergtunnels eingebaut war, hindurchgehen konnte. Die anderen Tunnels hatten keine solche Schutztür. Auch am Nordportal des Sinnbergtunnels war keine eingebaut.

Ich ging also durch den Sinnbergtunnel. Als ich ein paar Stunden später zurück kam, war zu meinem Erstaunen die Schutztür am Südportal des Sinnbergtunnels verschlossen. Es sollten offenbar keine Unbefugten auf der Baustelle herumturnen. :-) Wäre ich zurück gegangen - am Nordportal war der Sinnbergtunnel offen - dann hätte ich die letzte Zugverbindung von Gemünden (Main) nach München Hbf (Eilzug von Gemünden (Main) bis Würzburg Hbf und IC von Würzburg Hbf nach München Hbf verpasst. Also zwängte ich mich - ich war als Bergsportler schon immer recht schlank - durch das etwa 20 cm hohe und 50 cm breite Loch unter der Tür ins Freie hindurch. Oh, weih, sah ich aus. Die ganze Kleidung lehmverschmiert. Der Dreck hing in meinen Haaren. Meine Hände völlig verdreckt, die Taschenlampe sah aus. Die Fahrkarte war aber unversehrt, denn die war in meiner Jackentasche.

Aber da ich in solchen Dingen etwas bodenständiger bin als hysterische Mailänder Modepüppchen, die einen emotionalen Schreianfall bekommen, wenn ihre Wimperntusche um 0,5 mm verrutscht ist, amüsierte ich mich. Im IC, der von Würzburg Hbf bis München Hbf nonstop fuhr, stellte ich mich in den letzten Wagen und schaute auf die Strecke. Dadurch verschmutzte ich im IC keine Sitze und ich hatte Spaß, hinten rauszuschauen. Die Fahrkarte war aber unversehrt. Als ich dann gegen Mitternacht zu Hause war, ging es erst mal in die Badewanne und die Wäsche landete im Wäschekorb. :-)

Spätverbindungen im Nahverkehr

JumpUp, Montag, 19.11.2018, 14:30 (vor 2711 Tagen) @ Oscar (NL)

In Deutschland wurden in den letzten Jahren (insbesondere an Wochenenden) die Spätverbindungen extrem ausgebaut. Ok, dies ist nicht Verantwortung der DB sondern der Länder - aber im direkten Vergleich: Von Verona nach Bologna verkehrt der letzte Zug um 21 Uhr. In Deutschland kommt man nach Mitternacht von Frankfurt nach Mannheim, fast rund um die Uhr von Hamburg nach Kiel und selbst von München bis Salzburg mit letzter Abfahrt um kurz vor Mitternacht. All dies ist in ganz, ganz vielen europäischen Ländern mit der Bahn überhaupt nicht möglich!

Spätverbindungen im Nahverkehr

Ösi, Montag, 19.11.2018, 18:55 (vor 2711 Tagen) @ JumpUp

Aber auch da gibt es noch Verbesserungsbedarf, der letzte Zug nach München verlässt Berlin um 19:26, der erste Zug aus Berlin kommt in München um 09:21 an.

Spätverbindungen im Nahverkehr

ffz, Montag, 19.11.2018, 19:11 (vor 2711 Tagen) @ Ösi

Seit wann ist München - Berlin Nahverkehr???

Das es Potential für eine Abfahrt in Berlin um 3 Uhr gibt um gegen 8 Uhr in München zu sein möchte ich geringfügig bezweifeln...

Spät- und Frühverbindungen im Nahverkehr

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 20.11.2018, 10:18 (vor 2710 Tagen) @ JumpUp

Hallo JumpUp,

In Deutschland wurden in den letzten Jahren (insbesondere an Wochenenden) die Spätverbindungen extrem ausgebaut. Ok, dies ist nicht Verantwortung der DB sondern der Länder - aber im direkten Vergleich: Von Verona nach Bologna verkehrt der letzte Zug um 21 Uhr.

Von Düsseldorf nach Venlo sieht's nicht viel besser aus: Abfahrt 21:48. Von MG nach Venlo 22:25.
Von Eindhoven (weiter entfernt als MG) nach Venlo kann ich sogar um 0:19 noch reisen.
Weniger lustig finde ich allerdings dass der letzte "IC" von Venlo nach Eindhoven bereits 23:04 losfährt.

In Deutschland kommt man nach Mitternacht von Frankfurt nach Mannheim, fast rund um die Uhr von Hamburg nach Kiel und selbst von München bis Salzburg mit letzter Abfahrt um kurz vor Mitternacht. All dies ist in ganz, ganz vielen europäischen Ländern mit der Bahn überhaupt nicht möglich!

Ab Eindhoven erreiche ich um 0:00 noch Maastricht (an 1:01); in Sittard den Anschluss nach Heerlen (an 1:08).
Rotterdam ist um 23:44 noch erreichbar, Amsterdam um 23:33.

Was mich in Deutschland aber beeindruckt hat, waren Frühverbindungen am Sonntag.
Ich war mal bei einem ICE-FanTreff in Ingolstadt und da hatten wir am Sonntag um 7:00 morgens einen Bus vom Hotel zum Bahnhof.
In Tilburg fahren am Sonntag die Stadtbusse dagegen erst um 9:00 los.


gruß,

Oscar (NL).

--
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Spätverbindungen im Fernverkehr

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 20.11.2018, 10:35 (vor 2710 Tagen) @ JumpUp

Der letzte Railjet von Graz nach Wien verlässt Graz um 20:26 und kommt um 23:02 in Wien Hbf an.

Danach kommt man nicht mehr zur Bundeshauptstadt.

A pro pro Bundeshauptstadt. Wien hat zwischen 0:30 und 5:30 überhaupt keine Anknünfte oder Abfahrten im Fernverkehr - zwischen 1:40 und 4 Uhr ist der Bahnhof ganz geschlossen.

Das wurde ja mal diskutiert, das wäre in Deutschland undenkbar.

Und das ist halt so eine Sache, die ich etwas schade an der österreichischen Bahn finde...

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Spätverbindungen im Fernverkehr

Altmann, Dienstag, 20.11.2018, 10:47 (vor 2710 Tagen) @ J-C

Das wurde ja mal diskutiert, das wäre in Deutschland undenkbar.

Ist das so? Bin nicht am aktuellen Stand der Dinge, aber früher war mal der Münchener Hauptbahnhof auch sehr dicht nächtens ...

Spätverbindungen im Fernverkehr

Ösi, Dienstag, 20.11.2018, 11:02 (vor 2710 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von Ösi, Dienstag, 20.11.2018, 11:03

Ist er aber nicht mehr. Es gibt sogar eine Möglichkeit, sich 24/7 mit Essen zu versorgen. Sogar weniger wichtige Bahnhöfe wie Braunschweig Hbf sind durchgehend geöffnet (der aber ohne Essen).

Mängel im Nahverkehr

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 20.11.2018, 15:09 (vor 2710 Tagen) @ JumpUp

Wobei den Nahverkehr betreffende Angebotsausweitungen und -streichungen auf den Bierdeckel der Bundesländer gehen und nicht auf den der hier angefragten DB. Im Nahverkehr gab es in den letzten Jahren tatsächlich eine ungeheure Ausweitung an Takten und Zugkapazitäten. Sehr bedauerlich sind aber die Unflexibilitäten, die man als Fahrgast rund um größere Veranstaltungen erleben kann. Sei es, daß keine Zusatzzüge rollen oder daß spät am Abend nur ein Kurzzug fährt. Da kommen Leute schon mal richtig in Not, wenn man um Mitternacht vom letzten Zug nicht mitgenommen wird, denn ein Taxi zu rufen, darauf kommen viele andere auch. Da kann man sich auf sehr lange Wartezeiten enstellen, eh man zum Zuge kommt - bzw zum Taxi. Also da müssen unbedingt kundenfreundliche und alltagstaugliche Lösungen gefunden werden. Ich kann es keinem verdenken, wenn er rund um abendliche Veranstaltungen auf Auto und Parkhaus setzt und der ÖPNV keine gute Alternative ist.

Ich weiß noch wie vor ein paar Jahren in Hannover Hbf an einem Adventsamstag um 16 Uhr der zweite Teil einer S-Bahn abgekuppelt wurde, weil es eben immer an einem Samstag um 16 Uhr so gemacht wurde. Daß der Bahnsteig an diesem Mega-Einkaufssamstag aber schwarz war vor Leuten mit dicken Einkaufstüten, diesen Umstand konnte die Bahn (egal ob spontan oder mit ein wenig Voraussicht) nicht in konkrete geeignete Maßnahmen umsetzen. Seit dem habe ich nie wieder über Witze zur DDR-Planwirtschaft gelacht.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Was können ausländische Bahnen von der DB lernen?

ICE11, Aachen, Montag, 19.11.2018, 18:11 (vor 2711 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von ICE11, Montag, 19.11.2018, 18:14

Hallo Oscar,

dann möchte ich diesen

2. In Düsseldorf kann ich problemlos den Hauptbahnhof durchqueren und/oder dort shoppen. Bei uns brauche ich dafür sozusagen eine Fahrkarte von null Euro.

Gedanken in Sachen Fahrkarten mal weiterführen:

Hier in Deutschland brauche ich, wenn ich am Automaten ein normales Papierticket kaufe keinen Aufpreis zahlen. Auch bekomme ich beim Busfahrer alle Papiertickets zum normalen Tarif und nicht irgendwelche überteuerten "Ritkaarten" nur weil ich keine Chipkarte besitze.

Auf bahn.de kann jedermann ein Onlineticket kaufen und nicht nur diejenigen, die über ein deutsches Bankkonto verfügen.

An deutschen Fahrkartenautomaten kriege ich Tickets zu den meisten Bahnhöfen im Ausland und nicht nur zu einigen ausgewählten.

In Deutschland brauche ich in Verkehrsverbünden keine separaten Tickets für Bus und Bahn und muss auch nicht "umchecken" wenn ich z.B. von der DB in die Rurtalbahn umsteige.

Was können ausländische Bahnen von der DB lernen?

JanZ, HB, Montag, 19.11.2018, 20:16 (vor 2710 Tagen) @ ICE11

Hier in Deutschland brauche ich, wenn ich am Automaten ein normales Papierticket kaufe keinen Aufpreis zahlen. Auch bekomme ich beim Busfahrer alle Papiertickets zum normalen Tarif und nicht irgendwelche überteuerten "Ritkaarten" nur weil ich keine Chipkarte besitze.

Noch besser: Ich bekomme überhaupt alle Tickets, die ich zur sofortigen Fahrt brauche, entweder im Fahrzeug oder an der Haltestelle. Ich muss also nicht erst mal gucken, wo die Ticketverkaufsstellen sind und wann die offen haben. Und ich sollte vielleicht nicht gerade mit einem 50-Euro-Schein ankommen, muss aber auch keine abgezählten Münzen bereithalten, weil der Fahrer kein Wechselgeld gibt oder der Automat nur Münzen und einheimische Karten nimmt. Übrigens gibt zumindest der VRS einen kleinen Rabatt auf Handytickets, Bares ist also auch in Deutschland nicht immer Wahres.

In Deutschland brauche ich in Verkehrsverbünden keine separaten Tickets für Bus und Bahn und muss auch nicht "umchecken" wenn ich z.B. von der DB in die Rurtalbahn umsteige.

Aber wenn ich über die Grenzen des Verbundes hinausfahre, brauche ich doch wieder separate Tickets, muss überlegen, wo und wie ich am günstigsten stückle etc. In der Hinsicht ist das System in NL besser, sofern man denn eine Chipkarte hat und das Ein-, Aus- und Umchecken nicht vergisst. Die Oystercard in London ist zumindest insofern besser, als man bei Busfahrten nicht auschecken muss und bei der U-Bahn das Auschecken nur an Stationen ohne Sperre vergessen kann, wie bei der DLR.

Was können ausländische Bahnen von der DB lernen?

ICE11, Aachen, Montag, 19.11.2018, 22:04 (vor 2710 Tagen) @ JanZ

Aber wenn ich über die Grenzen des Verbundes hinausfahre, brauche ich doch wieder separate Tickets, muss überlegen, wo und wie ich am günstigsten stückle etc.

Nicht unbedingt. Da gibt es ja dann die Ländertarife bzw. den normalen DB-Tarif.

Was können ausländische Bahnen von der DB lernen?

Ösi, Montag, 19.11.2018, 22:37 (vor 2710 Tagen) @ ICE11

Es fehlt ein einheitlicher Tarif für alle öffentlichen Verkehrsmittel. Im schlimmsten Fall braucht man drei Fahrscheine: Stadtverkehr A, DB-Tarif A nach B, Stadtverkehr B.

einfach einmal ein- und auschecken.

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 20.11.2018, 10:01 (vor 2710 Tagen) @ Ösi

Es fehlt ein einheitlicher Tarif für alle öffentlichen Verkehrsmittel. Im schlimmsten Fall braucht man drei Fahrscheine: Stadtverkehr A, DB-Tarif A nach B, Stadtverkehr B.

Ideal wäre hier: einchecken in Stadtverkehr A, auschecken in Stadtverkehr B und die Einnahmen über die beteiligten Verkehrsunternehmen verteilen.
Nun weiss das System nicht ob ich eine Stunde Verspätung hatte (Recht auf Geldrückgabe), im Bistrot von Utrecht Centraal Mittagessen hatte (doppelter Starttarif wegen Fahrtunterbrechung) oder doch zum Spass mal umgereist war (zusätzlich zahlen wegen Umweg).


gruß,

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Längere Fahrt: Wie ist das in NL gelöst?

martarosenberg, Dienstag, 20.11.2018, 11:09 (vor 2710 Tagen) @ Oscar (NL)

Frage:

Es fehlt ein einheitlicher Tarif für alle öffentlichen Verkehrsmittel. Im schlimmsten Fall braucht man drei Fahrscheine: Stadtverkehr A, DB-Tarif A nach B, Stadtverkehr B.


Ideal wäre hier: einchecken in Stadtverkehr A, auschecken in Stadtverkehr B und die Einnahmen über die beteiligten Verkehrsunternehmen verteilen.
Nun weiss das System nicht ob ich eine Stunde Verspätung hatte (Recht auf Geldrückgabe), im Bistrot von Utrecht Centraal Mittagessen hatte (doppelter Starttarif wegen Fahrtunterbrechung) oder doch zum Spass mal umgereist war (zusätzlich zahlen wegen Umweg).

Wie wird das im letzten Absatz genannte in NL gehandhabt? Also was passiert, wenn man mal 1h länger braucht zwischen Ein- und Auschecken (also z.B. weil man nur mit NS unterwegs ist)?

Längere Fahrt: Wie ist das in NL gelöst?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 20.11.2018, 11:52 (vor 2710 Tagen) @ martarosenberg

Oscar (NL):

Ideal wäre hier: einchecken in Stadtverkehr A, auschecken in Stadtverkehr B und die Einnahmen über die beteiligten Verkehrsunternehmen verteilen.
Nun weiss das System nicht ob ich eine Stunde Verspätung hatte (Recht auf Geldrückgabe), im Bistrot von Utrecht Centraal Mittagessen hatte (doppelter Starttarif wegen Fahrtunterbrechung) oder doch zum Spass mal umgereist war (zusätzlich zahlen wegen Umweg).

martarosenberg:

Wie wird das im letzten Absatz genannte in NL gehandhabt? Also was passiert, wenn man mal 1h länger braucht zwischen Ein- und Auschecken (also z.B. weil man nur mit NS unterwegs ist)?

Das weiss ich auch nicht genau. Ich denke, die Kontrollmomente werden auch abgespeichert. Wenn ich statt Zwolle-Amersfoort direkt Zwolle-Deventer-Amersfoort reise (weil ich dann Deventer-Amersfoort in einem DB Zug reise), kurz nach Zwolle erstmals kontrolliert werde und kurz vor Amersfoort nochmal, dann kann der NS-Schaffner im Berlin-IC schon die Frage stellen, wieso ich nicht Zwolle-Amersfoort direkt gereist habe.

Selber hatte ich mal folgende Erfahrung: normale Reise Delft Zuid-Rotterdam-Eindhoven, Ausnahmereise Delft Zuid-Delft-Eindhoven.

X------X------X--------X------x-X
Ehv   Tbg   Breda     Rtd    Dz D

Die 2 km Strecke Delft-Zuid-Delft habe ich also doppelt gefahren (normalerweise gar nicht). Grund dafür war der Ausfall eines "Sprinter"s Den Haag-Dordrecht. Mit dem Umweg via Delft würde ich Eindhoven schneller erreichen als via Regelweg (weil ich dann 15 Minuten in Delft Zuid und 15 Minuten in Rotterdam stehen würde; IC Den Haag-Eindhoven nur halbstündlich).
Fahrkartenkontrolle zwischen Tilburg und Eindhoven.
Schaffner: "Soweit ich weiss, haben wir in Delft Zuid nicht gehalten."
Ich: "Ich bin dann auch umgestiegen."
Schaffner: "Wo genau? Nicht in Rotterdam, dann hätten Sie diesen Anschluss nicht bekommen."
Ich: "Ich bin in Delft umgestiegen, damit ich diesen Zug noch erreichen konnte."
Schaffner: "Dann müssen Sie in Delft erneut aus- und einchecken."
Ich: "Ich dachte, Delft Zuid-Eindhoven und Delft-Eindhoven sind tarifgleich."
Schaffner: "Erstens gilt das in diesem Fall nicht, weil Sie Delft Zuid-Delft-Eindhoven reisen. Zweitens sind Delft Zuid und Delft seit OV-Chipkaart nicht mehr tarifgleich."

Ende gut, alles gut. Im nächsten Fall muss ich also extra bezahlen und nachher bei NS die Sache erklären damit ich die paar Eurocente extra zurückhabe.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Längere Fahrt: Wie ist das in NL gelöst?

martarosenberg, Dienstag, 20.11.2018, 12:18 (vor 2710 Tagen) @ Oscar (NL)

Moin,

Selber hatte ich mal folgende Erfahrung: normale Reise Delft Zuid-Rotterdam-Eindhoven, Ausnahmereise Delft Zuid-Delft-Eindhoven.

X------X------X--------X------x-X
Ehv   Tbg   Breda     Rtd    Dz D

Die 2 km Strecke Delft-Zuid-Delft habe ich also doppelt gefahren (normalerweise gar nicht). Grund dafür war der Ausfall eines "Sprinter"s Den Haag-Dordrecht. Mit dem Umweg via Delft würde ich Eindhoven schneller erreichen als via Regelweg (weil ich dann 15 Minuten in Delft Zuid und 15 Minuten in Rotterdam stehen würde; IC Den Haag-Eindhoven nur halbstündlich).
Fahrkartenkontrolle zwischen Tilburg und Eindhoven.
Schaffner: "Soweit ich weiss, haben wir in Delft Zuid nicht gehalten."
Ich: "Ich bin dann auch umgestiegen."
Schaffner: "Wo genau? Nicht in Rotterdam, dann hätten Sie diesen Anschluss nicht bekommen."
Ich: "Ich bin in Delft umgestiegen, damit ich diesen Zug noch erreichen konnte."
Schaffner: "Dann müssen Sie in Delft erneut aus- und einchecken."
Ich: "Ich dachte, Delft Zuid-Eindhoven und Delft-Eindhoven sind tarifgleich."
Schaffner: "Erstens gilt das in diesem Fall nicht, weil Sie Delft Zuid-Delft-Eindhoven reisen. Zweitens sind Delft Zuid und Delft seit OV-Chipkaart nicht mehr tarifgleich."

Ende gut, alles gut. Im nächsten Fall muss ich also extra bezahlen und nachher bei NS die Sache erklären damit ich die paar Eurocente extra zurückhabe.

Das empfinde ich als Fahrgastunfreundlich. Wenn im Falle von Verspätung, Ausfall, ..., man dann als Fahrgast, der anders fährt um die Verspätung zu minimieren, dafür dann auch noch doppelt aktiv werden muss (Aus- und wieder einchecken und nachher noch an die NS wenden) anstatt dass man das dem Schaffner erklärt und dieser dann einfach kurz in seinem Gerät nachschaut, ob das, was der Kunde erklärt, stimmt. Es ist ja nicht des Kundes Fehler, dass hier was ausgefallen ist.


Danke, das erklärt aber schon was.

Düsseldorf Oberbilk-Frankfurt Hbf / NL: "Overstap OK".

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 20.11.2018, 14:08 (vor 2710 Tagen) @ martarosenberg

Hallo martarosenberg,

Selber hatte ich mal folgende Erfahrung: normale Reise Delft Zuid-Rotterdam-Eindhoven, Ausnahmereise Delft Zuid-Delft-Eindhoven.
...
Ende gut, alles gut. Im nächsten Fall muss ich also extra bezahlen und nachher bei NS die Sache erklären damit ich die paar Eurocente extra zurückhabe.

doppelt aktiv werden muss (Aus- und wieder einchecken und nachher noch an die NS wenden)...

Bahnhof Delft ist eine Tiefgarage, man muss also Treppe hoch, durch die Sperre, umdrehen, durch eine andere Sperre, Treppe runter und hoffen dass der IC nicht abgefahren ist.

Danke, das erklärt aber schon was.

Vergleichbar mit einer Reise Düsseldorf Oberbilk - Frankfurt Hbf.
Nach NL-Vorbild müsste ich hier mit der S-Bahn nach Köln fahren und darf ich erst ab dort in den ICE steigen.
Die vernünftigere Alternative wäre S-Bahn nach Düsseldorf Hbf und ab dort mit dem ICE weiter. Kostet aber mehr (und nicht nur wegen längerer Strecke ICE, sondern auch weil ich Oberbilk-Hbf doppelt befahre).

Übrigens haben wir in NL das Verfahren "Overstap OK", bei dem man unter Umständen keinen doppelten Starttarif zu bezahlen braucht.
Beispiel ist eine Reise Maarssen-Almere mit Umstieg in Amsterdam Muiderpoort. Dieser Bahnhof hat zwei getrennte Bahnsteige = beim Übergang muss man von einem Bahnsteig auschecken und beim anderen Bahnsteig wieder einchecken.
Das Verfahren funktioniert auch wenn ich Valkenswaard-Nuenen mit dem Bus reise. In Nuenen wird beim Auschecken Valkenswaard-Nuenen berechnet und nicht Valkenswaard-Eindhoven + Eindhoven-Nuenen. Und die fahrt Eindhoven-Nuenen ist gleich teuer, egal ob ich Bravo 321 via Autobahn nehme oder (langsamer) Bravo 322 via WoensXL Bushof.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Was können ausländische Bahnen von der DB lernen?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 20.11.2018, 15:24 (vor 2710 Tagen) @ JanZ

Im VRS (Region Köln) hatte ich mal das Problem am Automaten keine Rückfahrkarte ziehen zu können. Ich konnte nur für die Hinfahrt zahlen, später am Abend musste ich mich wieder vor den Automaten stellen für die Heimreise. So ein Kokolores, was für eine unnötige Zeitverschwendung. Gerade dann, wenn der Zug bald kommt, aber schon ein Grüppchen vorm einzigen Automaten steht. Damals bin ich ohne Karte eingestiegen und direkt zur Zubine zum nachlösen.

Was für ein unnötiger Aufwand. Das ist doch wie aus der Steinzeit!

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Was können ausländische Bahnen von der DB lernen?

JanZ, HB, Mittwoch, 21.11.2018, 09:23 (vor 2709 Tagen) @ Alibizugpaar

Im VRS (Region Köln) hatte ich mal das Problem am Automaten keine Rückfahrkarte ziehen zu können. Ich konnte nur für die Hinfahrt zahlen, später am Abend musste ich mich wieder vor den Automaten stellen für die Heimreise. So ein Kokolores, was für eine unnötige Zeitverschwendung. Gerade dann, wenn der Zug bald kommt, aber schon ein Grüppchen vorm einzigen Automaten steht. Damals bin ich ohne Karte eingestiegen und direkt zur Zubine zum nachlösen.

Was für ein unnötiger Aufwand. Das ist doch wie aus der Steinzeit!

Wie gesagt, wenn du es modern haben willst, löse deine Karte im Navigator :-).

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alleo, Montag, 19.11.2018, 18:48 (vor 2711 Tagen) @ Oscar (NL)

- kein Text -

Viele Freiheiten

Taurus83, Nürnberg, Dienstag, 20.11.2018, 11:08 (vor 2710 Tagen) @ Oscar (NL)

  • keine Reservierungspflicht, auch keine ICE-Sprinter
  • Interrail so wie es gedacht ist (vgl. Frankreich, Spanien, Italien)
  • Sparpreis stornierbar (vgl. ÖBB Sparschiene)
  • keine Bahnsteigsperren
  • Gleis vorher bekannt (vgl. Italien wo man erst an der Tafel warten muss)

Viele Freiheiten

JanZ, HB, Dienstag, 20.11.2018, 15:31 (vor 2710 Tagen) @ Taurus83
bearbeitet von JanZ, Dienstag, 20.11.2018, 15:31

  • keine Reservierungspflicht, auch keine ICE-Sprinter

Was zusammen mit der weitgehenden (wenn auch noch ausbaufähigen) Vertaktung auch im FV schon eine ziemliche Flexibilität ergibt.

  • Gleis vorher bekannt (vgl. Italien wo man erst an der Tafel warten muss)

Oder Frankreich oder UK. Dafür kommen dort keine plötzlichen Gleiswechsel vor, weil es einfach nicht das „richtige“ Gleis gibt. In Ffm gucke ich beispielsweise nie auf den Abfahrtsplan, sondern immer auf die Tafel, allerdings stehen zumindest für die Laufzeit der Tafel die Gleise i.d.R. fest und es wartet keine Menschentraube vor der Tafel darauf, dass endlich das Gleis verraten wird.

Viele Freiheiten

mdln, Dienstag, 20.11.2018, 17:12 (vor 2710 Tagen) @ JanZ

Oder Frankreich oder UK. Dafür kommen dort keine plötzlichen Gleiswechsel vor, weil es einfach nicht das „richtige“ Gleis gibt. In Ffm gucke ich beispielsweise nie auf den Abfahrtsplan, sondern immer auf die Tafel, allerdings stehen zumindest für die Laufzeit der Tafel die Gleise i.d.R. fest und es wartet keine Menschentraube vor der Tafel darauf, dass endlich das Gleis verraten wird.

In UK stimmt das nur bedingt, da dort die Gleise auch im vorhinein schon so gut wie immer feststehen, sie werden einfach nur kaum kommuniziert.

Für UK sollte man immer unter www.nationalrail.co.uk nachschauen. Dort werden auch für viele(fast alle) Züge die Gleise bereits angegeben.

Beispiel für den 19.12.18
London Euston(12:43) to Edinburgh(18:21)

Dort steht bei Euston Plattform 14.

Bei mir hat die Gleisangabe bei Nationalrail immer gepasst. Einzig wenn im Bahnverkehr etwas Chaos ausbricht und es Verspätungen gibt, weichen die Gleise ab.

Natürlich hat man in UK trotzdem die warterei vor der Anzeige, weil es könnte sich ja was ändern^^


Gruß
mdln

Flexibel mit Flex selbst im ICE

arno50, Mittwoch, 21.11.2018, 10:00 (vor 2709 Tagen) @ Taurus83

Mich würde mal interessieren, ob in den anderen europ. Ländern gleiche Flexibilität herrscht.
Ich kann am Bahnsteig stehen und mich spontan entscheiden doch einen anderen Zug zu nehmen. Ich kann mit der Flex downgraden ohne Diskussion und Umbuchung.
Beispielsweise war ich einmal, als der Zug ab Karlsruhe mir überfüllt erschien einfach in Mannheim ausgestiegen einen Folgezug nach HB genommen, der war halb leer.
Geht das auch überall?

Flexibler als flexibel in AT

Altmann, Mittwoch, 21.11.2018, 10:08 (vor 2709 Tagen) @ arno50

Bei uns gibt es Einheitspreise für alle Züge. Ob ICE, RJX, RJ, IC, EC oder die S-Bahn. Das ist egal. Und natürlich kannst Du mit Vollpreis mit jedem beliebigen Zug fahren, unterbrechen, usw..

Allerdings fahre ich selten bis fast nie mit Vollpreis.

Auch gelten Verbundtickets bei uns in allen Zügen ...

Das geht vielleicht in Polen nicht

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 21.11.2018, 10:19 (vor 2709 Tagen) @ arno50

Aber wenn man in Tschechien, Österreich, Schweiz und so einigen anderen Ländern fährt, erfährt man die selbe Flexibilität, wenn nicht gar mehr. Alle 3 Länder haben femein, dass man einen Preis für alle Züge hat und da auch nicht differenziert.

Besser als etwa in Polen oder Frankreich etwa ist die Flexibilität der DB aber schon. In Polen etwa kriegt man schnell mal eine Zugbindung, ganz einfach, weil es so viele Privatbahnen gibt und diese alle tariflich inkompatibel sind. Es gibt da offenbar nicht sowas wie einen Tarifverbund....

Im Fernverkehr herrscht dort grundsätzlich ja Reservierungspflicht, also ja, Polen macht vor, wie's tendenziell nicht geht.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Wie ist das mit der Reservierungspflicht in PL?

Altmann, Mittwoch, 21.11.2018, 10:24 (vor 2709 Tagen) @ J-C

Im Fernverkehr herrscht dort grundsätzlich ja Reservierungspflicht, also ja, Polen macht vor, wie's tendenziell nicht geht.

In Ungarn ist es so, dass in RJ/IC Reservierungspflicht herrscht im Inlandsverkehr. In der Praxis sieht das so aus, dass zur Stoßzeit manchmal doppelt so viele Fahrgäste im IC sind wie es Sitzplätze gibt.

Der Zub verlangt halt dann ein paar HUF extra, wenn man keine Reservierung hat (z.B. Fahrgäste mit Streckenkarte), und damit passt das ...

Wie ist das in Polen? Auch so easy-going?


Apropos "Zub": Bei meiner gestrigen Fahrt von Ungarn nach Amstetten hab ich das letzte Mal im Stadtgebiet von Budapest einen Zub gesichtet.

So viel zum Thema "Anschlüsse kann man ja beim Zub voranmelden" ...

Ach ja, und Grenzpolizisten hab ich natürlich auch keinen gesehen ...

Wie ist das mit der Reservierungspflicht in PL?

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 21.11.2018, 10:33 (vor 2709 Tagen) @ Altmann

In Polen kriegt man im Fernverkehr ein Ticket mit integrierter Reservierung.

Ust der Zug ausgebucht, kriegt man immer noch ein Ticket - allerdings ohne Platzgarantie. Wie's mit Streckenkarten aussieht, weiß ich aber grad nicht...

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Wie ist das mit der Reservierungspflicht in PL?

heinz11, Mittwoch, 21.11.2018, 10:34 (vor 2709 Tagen) @ Altmann


Apropos "Zub": Bei meiner gestrigen Fahrt von Ungarn nach Amstetten hab ich das letzte Mal im Stadtgebiet von Budapest einen Zub gesichtet.

So viel zum Thema "Anschlüsse kann man ja beim Zub voranmelden" ...

Ach ja, und Grenzpolizisten hab ich natürlich auch keinen gesehen ...


Warum auch? Sowohl AT als auch HU sind Schengenländer, und die Bayerische Grenzpolizei besitzt dort keine Hoheitsrechte...
;)

Kontrollen Ungarn-Österreich

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 21.11.2018, 10:44 (vor 2709 Tagen) @ heinz11
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 21.11.2018, 10:44

Als ich von Wien nach Györ und zurück fuhr, wirde ich sowohl auf Hin- als auch auf der Rückfahrt stets nur vom ÖBB-Personal kontrolliert.

Auf der Rückfahrt kam aber sehr wohl die Grenzpolizei vorbei. Das war noch diesen Sommer. Und das ist für mich auch faszinierend, den in der Zeit reiste ich auch in die Slowakei, nach Slowenien, nach Tschechien und auch mal nach Italien. Grenzkontrollen gab es dort nie. Auch auf meinem Flug nach Hamburg und zurück musste man nicht seine Ausweise zeigen.

Aber wenn man aus Ungarn kam, gibt es scheinbar Grenzkontrollen - durch österreichische Grenzpolizisten übrigens.

Ich meine, an sich hat's zu keinen Verzögerungen geführt, trotzdem... es bleibt in der Erinnerung.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Kontrollen Ungarn-Österreich

Altmann, Mittwoch, 21.11.2018, 10:55 (vor 2709 Tagen) @ J-C

Ja, die Einreise aus Ungarn und Italien wird kontrolliert. Dass man von Ungarn z.B. auch via Bratislava nach Wien kommt, ist Schleppern sicher völlig unbekannt! ;-)

Manchmal kommt es auch vor, dass ungarische Polizei im RJ zwischen Budapest und Hegyeshalom kontrolliert. In Hegyeshalom steigt dann österreichische Polizei ein, und kontrolliert bis Bruck/Leitha (wo der Zug einen Extra-Halt macht, damit die Polizisten wieder aussteigen können).

Wenn man in Sopron über die Grenze fährt, gibt es eine (sehr rudimentäre) Polizei-Kontrolle während des Aufenthaltes in Loipersbach-Schattendorf.

Kontrollen Ungarn-Österreich

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 21.11.2018, 10:59 (vor 2709 Tagen) @ Altmann

Wie gesagt, aus Italien her (Udine - Wien) gab es keine Grenzkontrollen.

Und auch als ich mal von Wiener Neustadt über Sopron nach Deutschkreutz und von dort zurück nach Wien fuhr, gab's keine Kontrolen.

Scheint eher stichprobenartig dort zu sein.

Mal ehrlich, wie viele Flüchtlinge kommem heutzutage schon über Ungarn? Kurz hat doch, wie er zu betonen liebt, die Balkanroute geschlossen. Aber genug von der Politik, das interessiert mich eh einen feuchten Kehricht :P

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

NL: NS Flex.

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 21.11.2018, 10:49 (vor 2709 Tagen) @ arno50

Mich würde mal interessieren, ob in den anderen europ. Ländern gleiche Flexibilität herrscht.
Ich kann am Bahnsteig stehen und mich spontan entscheiden doch einen anderen Zug zu nehmen.

Das geht hier in NL meistens auch.
Wenn ich in Utrecht stehe und der "IC" nach Eindhoven ist rappelvoll, dann warte ich 10 Minuten und nehme den nächsten "IC".

Was aber nicht geht, ist in Utrecht Richtung Arnhem von "IC" auf ICE wechseln. Das geht nur mit einem Aufpreis (kann man s.i.w. am Automaten auf die Chipkarte laden).
Wenn man in Rotterdam entscheidet, doch direkt nach Schiphol zu reisen und nicht via Den Haag, dann muss man beim roten Posten am Bahnsteig einen Aufpreis auf die Chipkarte laden.
Aber in Deutschland darf ich auch erst mit Genehmigung von Schalterpersonal / Bahnhofspersonal / Schaffner mit einer IC/EC-Fahrkarte ICE reisen.

Beispielsweise war ich einmal, als der Zug ab Karlsruhe mir überfüllt erschien einfach in Mannheim ausgestiegen einen Folgezug nach HB genommen, der war halb leer.
Geht das auch überall?

Solange man nicht oberhalb der Zugkategorie "IC" kommt, ist bei uns vieles möglich.
Mit dem Verfahren "NS Flex" ist z.B. auch Klassenupgrade möglich. Kostet selbstverständlich extra, wird 1x pro Monat abgerechnet. Die Diskussion hatten wir schon.


gruß,

Oscar (NL).

--
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Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Viele Freiheiten

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 21.11.2018, 10:22 (vor 2709 Tagen) @ Taurus83

  • Sparpreis stornierbar (vgl. ÖBB Sparschiene)

Die ÖBB wollen übrigens künftig eine Sparschiene Komfort mit Erstattungsmöglichkeit anbieten. Ich prophezeie, dass die Preise auf dem Niveau der DB-Sparpreise liegen werden.

Also vielleicht hat man gar gelernt :D

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

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